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Lösungen der vorangegangenen Gehölzkunderätsel
| Rätsel vom November - Dezember 2011 |
Wir suchen diesmal ein hauptsächlich in den Alpen heimisches Nadelgehölz, dessen gold-gelbe Herbstfärbung die Berghänge in ein prächtiges Farbenmeer tauchen. Die bis zu 35 m hoch werdende und mehrere hundert Jahre alt werdende Konifere ist in dieser Region ein wichtiger Forst- und Waldbaum. Der Baum liefert ein sehr hartes und wertvolles Bau- und Möbelholz, welches aufgrund seiner Langlebigkeit auch gerne für Zaunpfähle verwendet wird.
Die Vermehrung findet durch Aussaat (vornehmlich in speziellen Forstbaumschulen) statt. In der Regel wird Saatgut mit besonderen Herkünften verwendet und die jungen Sämlinge werden dann in die gleiche Region wieder gepflanzt, in der ihr Mutterbaum steht.
Auf dem Bild rechts sind übrigens die weiblichen Blütenstände zu sehen, die meist im März/April vor den Nadeln erscheinen. Sie werden per Windbestäubung mit Pollen befruchtet und aus der Blüte wird sich bis zum Herbst der kleine, ca. 3 cm große Zapfen bilden. Die Samen fallen aus den Zapfen heraus, keimen und bilden dann die nächste Generation. |
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Es wurde gesucht: Larix decidua, die Europäische Lärche
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Gewonnen hat: Frau H. Meier
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| Rätsel vom September - Oktober 2011 |
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Früher war dieser Strauch noch sehr viel in den Holsteiner Knicks vertreten und ab Mitte/Ende August konnte man die Früchte ernten. Da das zu erratende Gehölz durch Aussaat vermehrt wird, variiert die Fruchtfarbe stark und man kann von gelb bis rot alle erdenklichen Farbvarianten finden. Die Frucht wird meist etwas größer wie eine Kirsche, das Fleisch ist in der Regel etwas mehlig und der Geschmack süß. Man kann sie direkt vom Baum naschen - häufig wurde sie aber verarbeitet als Suppe oder Marmelade oder die Früchte wurden für den Winter eingeweckt.
Der sommergrüne Strauch wird 3 bis 6 m hoch, buschig und hat keine besonderen Ansprüche an den Boden. Er liebt einen sonnigen Standort, damit sich die Früchte gut entwickeln. Die weiße Blüte findet von Mitte April bis Anfang Mai statt und man kann die überreiche Pracht schon aus der Ferne gut erkennen. Neben seiner Eignung als Landschaftsgehölz leistet dieser absolut winterharte Strauch auch gute Dienste als Veredlungsunterlage für Zier- oder großfruchtige Sorten. Das Blatt ist mittelgroß, grün und glänzend. Der Strauch besitzt meist viele verdornte Kurztriebe, an denen er stark blüht.
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Es wurde gesucht: Prunus cerasifera, die Wilde Mirabelle
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Gewonnen hat: Frau K. Gäch
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| Rätsel vom April - August 2011 |
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Wir suchen diesmal ein japanisches Gehölz mit einem interessanten dreizahnige Blatt, welches sich im Herbst feurig orange-rot färbt. In seiner Heimat bildet die gesuchte Pflanze Großsträucher oder kleine Bäume mit einer Höhe bis zu 15 m aus. In Mitteleuropa kann man mit einer Endhöhe von 6 bis 10 m rechnen.
Im Mai, nach dem Laubaustrieb, erscheinen kleine gelblich-grüne Blüten, die in breiten Doldenrispen zusammenstehen. Aus ihnen entstehen bis zum Frühherbst Früchte, die sich, aufgrund eines kleinen Flugmechanismus, durch Wind in der näheren Umgebung verbreiten können. Grundsätzlich ist diese durch Aussaat vermehrte Pflanze im Alter gut winterhart - die Jungpflanzen frieren allerdings häufig zurück und müssen daher in den ersten Jahren vor strengen Frost geschützt werden.
Übrigens, dieses sommergrüne Gehölz ist nicht nur bei Gartenliebhabern beliebt, sondern auch bei Bonsaigärtnern. Zudem wird sie in den letzten Jahren auch als Stadtbaum getestet, da der Baum offenbar das innerstädtische Klima gut verträgt.
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| Es wurde gesucht: Acer buergerianum, der Dreizahn- oder Burgenahorn |
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| Gewonnen hat: Frau F. Santer |
| Rätsel vom Februar & März 2011 |
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Weit gereist ist unser Rätselgehölz diesmal. Eigentlich in Nordamerika beheimatet, ist es den Umweg über Russland, dem Baltikum und Polen gegangen um schließlich in Sachsen zu landen. Dort hat man vor vielen Jahren schon erkannt, dass die Früchte nicht nur als Farbstoff zu gebrauchen, sondern auch extrem gesund sind. Vor allem in der Nähe von Dresden entstanden die ersten Plantagen, die jährlich beerntet werden. Seit dieser Strauch auf der Gesundheitswelle ganz oben mitschwimmt, werden mit den Beeren allerlei Säfte, Marmeladen und sogar Liköre hergestellt. Der Geschmack der Früchte ist etwas herb - verspricht aber aufgrund der Inhaltstoffe (Antioxidantien) ein langes Leben.
Neben diesen rühmlichen Eigenschaften ist der durch Aussaat vermehrte Strauch aber auch ein ganz vorzügliches Ziergehölz. Der Blattaustrieb ist braunrot, die darauf folgende Blüte weiß und im Herbst färbt sich das Laub prächtig orange-rot. Die Endhöhe ist mit ungefähr 2m nicht zu hoch und außerdem verzeigt sich dieses Gehölz auch ohne große Schnittmaßnahmen vortrefflich. Die Winterhärte ist enorm, selbst mitten in Russland und hoch oben in Skandinavien wächst die genügsame Pflanze noch gut. Übrigens, der botanische Artname weist auf die Fruchtfarbe des gesuchten Gehölzes hin.
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| Es wurde gesucht: Aronia melanocarpa, die Apfelbeere oder auch Aroniabeere genannt |
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| Gewonnen hat: Herr B. Meyer |
| Rätsel vom Dezember & Januar 2011 |
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Heute möchten wir eine heimische, aber sehr selten anzutreffende Wildrose vorstellen, die erstmals im Jahre 1753 von Linné beschrieben wurde. Sie wächst vornehmlich in Gebirgslagen Mittel- und Südeuropas und ist dort in bis zu 2.000 m Höhe anzutreffen. Gerne gedeiht sie in sonniger Lage zusammen mit anderen nicht zu hoch werdenden Sträuchern.
Der bis zu 1,5 m hoch wachsende Strauch hat kaum Stacheln, wie man sie von anderen Wildrosen kennt. Die grünlich-roten, dicken Triebe sind in der Regel nur mit borstenartigen Stacheln versehen. Die schöne, rosa bis karminrosa farbende Blüte erscheint meist einzeln und blüht im Mai/Juni. Die Blüten werden gerne von Bienen beflogen. Ab August entwickelt sich die hängende, vasenartige Hagebutte mit einer leuchtend orange-roten Farbe. Der Strauch wächst locker und treibt etwas Ausläufer.
Das Rätselgehölz wird durch Aussaat vermehrt, ist sehr gut frosthart und anspruchslos. Die beiden häufigsten deutschen Namensgebungen leiten sich von den hängenden Früchten und dem Standort im Gebirge ab.
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| Es wurde gesucht: Rosa pendulina, die Alpenheckenrose |
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| Gewonnen hat: Herr W. Kock |
| Rätsel vom Oktober & November 2010 |
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"Bohnenbaum" nennen die Engländer dieses Gehölz, welches in Nordamerika beheimatet ist und sich zu einem bis zu 12 m hohen Baum oder Großstrauch entwickelt. Diese Bezeichnung leitet sich von den langen, bohnenartigen Früchten ab, die unser Rätselgehölz bis weit in den Winter hinein schmücken. Die weißen Blüten mit dem rötlich-gelbem Schlund erinnern etwas an die Blüten der Rosskastanie, blühen aber erst im Juni/Juli auf.
Das große, hellgrüne Laub verströmt einen aromatischen Duft, sofern man es zerreibt. Angeblich soll dieser "Duft" eine Vergrämung vor lästigen Mücken und anderem Getier im Sommer bieten. Die Blätter wachsen zu dritt "gegenständig" am Trieb und färben sich im Herbst schön gelb. Sie treiben relativ spät im Frühjahr aus und bleiben im Herbst entsprechend lange an den Zweigen haften. Da dieser Baum meist bis weit in den September noch Wachstum hat, reifen die Triebe häufig nicht ganz aus und frieren bei eisigen Temperaturen im Winter etwas zurück. Dadurch entwickelt sich in unseren Breiten meist nie ein gerader Leittrieb und die Pflanzen entwickelt sich entsprechend "bizarr".
Das Rätselgehölz wird durch Aussaat vermehrt und ist im Alter gut frosthart. Lediglich in der Jugendphase sollte man die Pflanze bei strengen Frost vor den tiefen Temperaturen schützen.
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| Es wurde gesucht: Catalpa bignonioides, der Trompetenbaum |
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| Gewonnen hat: Herr M. Kirsch |
| Rätsel vom Juni bis September 2010 |
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Sofern man den deutschen Pflanzennamen, der zu erratenden Pflanze hört, denkt man immer etwas an Weihnachten oder an eine kirchliche Räucherzeromonie, aber die gesuchte Art liefert (leider) kein wohlriechendes Harz. Dafür besitzt sie eine wunderschöne weiße Blüte, die meist in kleinen Büscheln im Juni bis Juli erscheinen. Auch das zierliche Laub in der Kombination mit dem lockeren Wuchs, sind eine Attraktion für den Garten.
Die Heimat dieses sommergrünen Strauches befindet sich in China und Japan. Meist entwickelt sich das gesuchte Gehölz zu Sträuchern oder kleinen Bäumen mit einer Höhe von bis zu 8 m. Der Standort sollte sonnig bis hablbschattig sein, der Boden fruchtbar und tiefgründig mit einer gleichmäßigen Wasserversorgung.
Das Rätselgehölz wird durch Aussaat vermehrt und ist im Alter gut frosthart. Lediglich in der Jugendphase sollte man die Pflanze bei strengen Frost vor den tiefen Temperaturen schützen.
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| Es wurde gesucht: Styrax japonica, der Schneeglöckchenstrauch oder japanische Storaxbaum |
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| Gewonnen hat: Herr L. Schmidt |
| Rätsel vom April & Mai 2010 |
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Diesmal wird ein Kleinbaum gesucht, der im nördlichen China und Korea seine Heimat hat. Die creme-weißen Blüten erscheinen im Hochsommer und sind eine ideale Nahrungsquelle für Bienen. Der Wuchs ist etwas sparrig - es entwickelt sich meist ein Strauch oder Baum mit wenig Verzweigungen, der im Alter etwas aufkahlt und so einen malerischen Habitus entwickelt. Das Laub ist unpaarig gefiedert und besitzt eine gegenständige Blattstellung.
Der deutsche Name bezeichnet seine Attraktivität für Bienen und seine enorme Blütenpracht. Eine weitere deutsche Bezeichnung weist auf das eschenartige Laub hin, welches einen ungewöhnlichen, aromatischen Geruch entwickelt. Dieser wenig schmeichelhafte Name ist glücklicherweise wenig in Gebrauch, da er nicht sonderlich verkaufsfördernt ist.
Das Rätselgehölz wird durch Aussaat vermehrt und ist im Alter gut frosthart. Lediglich in der Jugendphase sollte man die Pflanze bei strengen Frost entsprecehnd schützen.
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| Es wurde gesucht: Euodia hupehensis, der Bienenbaum oder die Stinkesche |
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| Gewonnen hat: Herr K. Ködeler |
| Rätsel vom Februar & März 2010 |
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Wir suchen diesmal ein heimisches Gehölz, welches in weiten Teilen Europas und Kleinasiens in der Landschaft zu finden ist. Der sommergrüne Strauch erreicht meist eine Höhe von 3 bis 5 m und wir dabei 2 bis 3 m breit. Die Blüte ist unscheinbar, wird aber gerne von einer Vielzahl von Insekten angeflogen. Aus ihr entwickeln sich erst rote, späte schwarze Beeren, welche erbsengroß sind. Häufig kann man gleichzeitig die Blüte, als auch die Früchte in verschiedenen Entwicklungsstadien an einem Trieb beobachten (siehe rechtes Foto).
Zwei deutsche Namen sind meist für unser Rätselgehölz in Gebrauch. Der eine Name leitet sich von dem intensiven Geruch ab, der von der menschlichen Nase wahrgenommen wird, sofern man mit dem Fingernagel die Rinde ankratzt. Der andere deutsche Name zeugt davon, dass offensichtlich in der Vergangenheit der Holzteil dieses Strauches zur Herstellung von Schwarzpulver verwendet wurde.
Übrigens, die Blüten der gesuchten Pflanze, gelten als wichtige Nahrungsquelle des Zitronenfalters. Und noch ein Tipp für die anstehende Gesundheitsreform: die Rinde des Strauches wird seit dem Mittelalter als Abführmittel verwendet.
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| Es wurde gesucht: Rhamnus frangula, der Faulbaum, bzw. das Pulverholz |
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| Gewonnen hat: Frau Diana Peitel |
| Rätsel vom Dezember & Januar 2010 |
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Der erste richtige Frost Anfang Dezember hat einen herrlichen Rauhreif auf dem Laub der zu erratenden Pflanze hinterlassen. Das Blatt ist leicht rötlich im Austrieb, besitzt den Sommer über einen frischen Grünton und färbt sich im Herbst leuchtend rot. Das Blattwerk bleibt bei milden Wintertemperaturen lang am Trieb haften und man meint fast, es könnte sich um ein immergrünes Gehölz handeln. Übrigens, die Blattform erinnert an die einer Eiche und ist somit auch namensgebend für die Bezeichnung der Art.
Im Sommer entfalten sich die 15 bis 20 cm große lockere, weiße Blütenrispen, die meist etwas über dem Laub stehen. Im weiteren Verlauf des Sommers färbt sich die Blüte leicht rötlich.
Das bis zu 2 m hoch werdende Gehölz ist in den süd-östlichen USA beheimatet und als ältere Pflanze ausreichend frosthart in unseren Lagen. Dennoch sollten die jungen Exemplare bei stärkeren Frösten einen Winterschutz bekommen. Der Wuchs ist etwas unregelmäßig und sparrig, passt aber sehr gut zum dekorativen, großen Laub.
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| Es wurde gesucht: Hydrangea quercifolia, die Eichenblättrige Hortensie |
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| Gewonnen hat: Frau Stefanie Feld |
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| Rätsel vom Oktober & November 2009 |
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Auf den ersten Blick denkt man an eine Mimose wenn man das Laub unserer gesuchten Pflanze sieht. Aber es klappt nicht bei Berührung, sondern in der Dunkelheit zusammen. Ungefähr 2 Stunden nach Sonnenaufgang beginnt sich das doppelt gefiederte Laub wieder zu entfalten. Diese Eigenschaft des südländischen Gehölzes findet man auch in der deutschen Namensbezeichnung wieder.
Ab Juni entwickeln sich die strahlenartigen, rosa Blüten. Sie trohnen über dem Blattwerk und geben dem Schmetterlingsblüttler seine exotische Note.
An einem warmen, geschützen Platz im Garten wächst diese Gehölz zu einem kleinem Baum mit schirmartiger Krone heran. In der Jugendphase ist allerdings in frostigen Nächten ein Winterschutz sehr zu empfehlen. Ab und zu friert die Terminale zurück, so dass sich meist ein malerisch gewachsener Leittrieb entwickelt. Die Art wird durch Aussaat, das Sortenspektrum in der Regel durch Stecklinge vermehrt.
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| Es wurde gesucht: Albizia julibrissin, der Schlaf- oder Seidenbaum |
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| Gewonnen hat: Frau A. Hilbert-Matzke |
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| Rätsel vom August & September 2009 |
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Der Legende nach, hat sich der Verräter Jesus an diesem Baum erhängt und hat ist somit Namensgeber für die deutsche Bezeichnung dieses selten gepflanzten Gehölzes geworden. Eine andere Legende erzählt, dass die Silberlinge, die der Verräter Jesus bekommen hat, an die Blattform unseres Rätselgehölzes erinnern.
Die rosafarbenen Blüten erscheinen vor den Blattwerk. Sie befinden sich an den letztjährigen Trieben und entspringen häufig auch an sehr alten Ästen und Zweigen. Der Botaniker spricht dann von Kauliflorie. Aus den Blüten entwickeln sich zum Herbst hin 6 bis 8 cm lange Hülsen mit kleinen Samen.
Wir suchen diesmal nicht die bekannte südeuropäische Art, sondern die etwas frosthärtere nordamerikanische Verwandte. Sie besiedelt als Unterholz die Wälder von New Jersey bis nach Florida und kommt nicht aus dem Land, welches im Winter 2010 die olympischen Winterspiele austrägt (wie der Artname vermuten lässt). Das sommergrüne Gehölz bildet kleine Bäume oder Großsträucher bis ca. 10 m Höhe. Das Laub ist grün, etwas glänzend und färbt sich im Herbst goldgelb. Die Pflanzen lieben einen kräftigen, gerne kalkhaltigen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage.
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| Es wurde gesucht: Cercis canadensis, das kanadisches Judasblatt |
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| Gewonnen hat: C. Stegemann |
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| Rätsel vom Juni & Juli 2009 |
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Sofern man in einem älteren Botanikbuch unter dem Namen des Rätselgehölzes nachschlägt, wird man lesen, dass die roten Beeren, die der sommergrüne Strauch hervorbringt, giftig sind. Dieses Wissen scheint überholt, denn der schleppenbildende, wurzelausläufertreibende Strauch wird seit langer Zeit in großen Plantagen in China angebaut und die roten länglichen Früchte landen fein verpackt in europäischen Reformhäusern. Die Wirkung der Beeren wird stark angepriesen. So sollen die Beeren einen sehr hohen Gehalt an Antioxidantien, Vitamin C und Spurenelementen besitzen. Nach Genuss der (etwas sauren) Beeren, wird der Menschheit Gesundheit und ein langes Leben versprochen.
Das Blatt ist recht klein (bis 2,5 cm lang) hellgrün und verhältnismäßig dünn. Die Triebe sind grau, teilweise bedornt und erreichen unter Umständen bis 2 m Länge im Jahr. Sie liegen dann häufig dem Boden auf und schlagen wiederum Wurzeln. Man sollte dem Strauch im Garten einen gewissen Raum zur Verfügung stellen, da er einen gewissen Platzbedarf hat. Die Blüte ist klein, lila und erscheint meist im Juni.
Die Gattung des Rätselgehölzes gehört zur Familie der Solanaceae, ist also mit Kartoffel und Tomate verwandt. Der Strauch ist sehr anspruchslos und kann ausgezeichnet als Pioniergehölz (Bepflanzung von Abraumhalden, Autobahnbegleitgrün, etc.) eingesetzt werden. Auch trockene Witterungsphasen werden gut überstanden.
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| Es wurde gesucht: Lycium barbarum, der Teufelszwirn oder Bocksdorn |
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| Gewonnen hat: Tina Liegl |
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| Rätsel vom April & Mai 2009 |
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Wir suchen diesmal einen recht selten angepflanzten Strauch aus Nordamerika. Ab Mai schmücken weiße Rispen den bis 3 m hoch werden, ausläufertreibenden Busch. Aus ihnen entwickeln sich im Sommer blauschwarze, essbare Beeren, die einen süßen Geschmack besitzen. Die Beeren erreichen eine Größe von fast 1,5 cm und sind sehr saftig. Botanisch korrekt handelt es sich bei den Früchten nicht um Beeren, sondern um kleine Äpfel.
Neben der Blüte und dem Fruchtschmuck begeistert dieses Gehölz auch noch mit der prachtvollen roten Herbstfärbung, die einen Hauch von Indiansummer in den Garten bringen.
Das Laub ist recht dünn, frischgrün und erinnert etwas an die Blätter von Erlen - diesen Umstand findet man auch in dem botanischen Artnamen wieder. Einer der deutschen Name leitet sich von einer kanadischen Stadt (in der Provinz Saskatchewan) ab, in deren Nähen der Strauch beheimatet ist.
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| Es wurde gesucht: Amelanchier alnifoila, die Saskatoonbeere |
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| Gewonnen hat: Markus Pöhler |
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| Rätsel vom Februar & März 2009 |
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In diesen 2 Monaten suchen wir einen Strauch aus der Familie der Schmetterlingsblütler. Seine Heimat ist in den östlich und südöstlichen USA. Er ist in Teilen Süd- und auch teilweise schon im südlichen Mitteleuropa invasiv, da er sich leicht durch Aussaat vermehren lässt. Der Strauch liebt warme Standorte an Flussufern und Kiesgruben. Er wird daher auch sehr gerne als Pioniergehölz für eben beschriebene Lagen eingesetzt. Er erreicht meistens eine Höhe von ca. 3 m.
Das einzelne Blatt ist häufig bis zu 30 cm lang und besteht aus 13 bis 25 einzelnen Blättchen. Die Blattstellung ist wechselständig. Es treibt sehr spät aus und das Wachstum schließt entsprechend spät im Sommer ab.
Die braunviolette bis bläuliche Blüte erscheint im Sommer in einer bis zu 20 cm großen Traube. Aus der Blüte entwickelt sich eine Hülse mit (meist) 2 Samen.
Die Pflanzen wurde von den ersten Siedlern in den Staaten zum Blaufärben benutzt, da kein echtes Indigo zur Verfügung stand. Aus diesem Umstand heraus hat sich auch der bekannteste deutsche Name dieses Gehölzes entwickelt.
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| Es wurde gesucht: Amorpha fruticosa, der Bastardindigostrauch |
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| Gewonnen hat: Birgit Möller |
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| Rätsel vom Dezember & Januar 2009 |
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Wir suchen diesmal ein Gehölz, das in der mediterranen Klimazone beheimatet ist. Der bis zu 20 m hohe Baum besitzt immergrünes Laub, dessen Gestalt auf den ersten Blick an ein heimisches Waldrandgehölz erinnert. Der botanische Artname verweist auf diese Ähnlichkeit. In Deutschland ist das Rätselgehölz nur in mildesten Lagen gut kultivierbar - sie ist aber auch ein interessante Kübelpflanze, da sie relativ langsam heranwächst..
Die Früchte sind sehr markant und halb von einem Becher umfasst. Sie werden gerne an Schweine verfüttert - und eine Sorte (Rotundifolia) ist sogar essbar.
Die Borke besitzt im Alter eine dunkelbraune bis fast schwarze Färbung und ist in kleine Platten strukturiert. Die Pflanze kann auch buschig kultiviert werden und wird in Südeuropa aufgrund der guten Fähigkeit, auch aus dem alten Holz wieder auszutreiben, gerne als Hecke eingesetzt.
Die Pflanze wird durch Aussaat vermehrt.
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| Es wurde gesucht: Quercus ilex, die Steineiche |
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| Gewonnen hat: Werner Biwanke |
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| Rätsel vom Oktober & November 2008 |
| Der deutsche Namen des gesuchten Baumes setzt sich aus einer bekannten Kletterpflanze, deren Früchte dem Bier den richtigen Geschmack geben und einer vielerorts eingesetzten Heckenpflanze zusammen. Vor allem die Gestalt der Früchte erinnert stark an den eben beschriebenen Zuschlagsstoff in der Braukunst.
Sie entwickelt sich zu einen bis zu 10 m hohen rundkronigen Baum, der vor allem in den südlichen Ländern Europas zu finden ist. Sie liebt niederschlagsreiche Regionen und wächst bevorzugt auf kalkreichen Böden.
In der Jugend sollte sie einen gewissen Winterschutz genießen - mit zunehmenden Alter nimmt die Frosthärte aber sehr gut zu. Da das Holz einen gute Härte besitzt, wird es gerne zum Drechseln verwendet oder in der Möbelindustrie eingesetzt.
Die Pflanze wird durch Aussaat vermehrt.
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| Es wurde gesucht: Ostrya carpinifolia, die europ. Hopfenbuche |
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| Gewonnen hat: Marlies Lembcke |
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| Rätsel vom August & September 2008 |
| Die Blätter dieses nordamerikanischen Baumes treiben spät aus, werden dafür aber bis 25 cm groß, färben sich im Herbst gelb und sollen sogar Fliegen und Mücken fern halten. Durch die Größe der Blätter eignet sich der Baum vorzüglich als Schattenspender. Nach dem Laubfall sieht man deutlich, dass sich immer drei Augen gegenüberliegen. Auch bildet der Baum im Winter durch seine spärliche Art sich zu verzweigen eine interessante Ansicht.
Die Blüten ähneln der einer Rosskastanie und sind meist 15 bis 20 cm groß. Aus ihnen entwickeln sich zum Herbst hin bis zu 35 cm lange röhrenförmige Kapsel, die zu Dutzenden an älteren Bäumen herunterhängen. Diese zieren den Baum noch bis weit in den Winter hinein.
Die Art begegnet uns in Parks, Anlagen und größeren Gärten - die veredelte schwach wachsende Kugelform ist auch für den durchschnittlichen Hausgarten eine Pflanze, die Akzente setzt.
Die Vermehrung erfolgt durch Aussat.
Wie heißt der gesuchte Strauch, der ausgesät wird und in der Jugend vor strengeren Frösten geschützt werden muss, aber im Alter für unsere Breiten ausreichend frosthart ist?
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| Es wurde gesucht: Catalpa bignioides, der Trompetenbaum |
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| Gewonnen hat: Claus-Jürgen Sommer |
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