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Pyrus salicifolia Pendula - Weidenblättrige Birne
Steckbrief
Wuchshöhe
4 m bis 7 m
Wuchsbreite
3 m bis 4 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 50 cm
Wurzelsystem
Pfahlwurzler
Blütenmonat
Mai
Blütenfarbe
weiß
Duft
minimal
Früchte
kleine Birnen, nicht genießbar
Blattfarbe
grün, silbrig 
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
sonnig, heiß
Boden
gerne auch trockener Boden
Verwendung
Solitärbaum, Innenhöfe, kleine Gärten
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
sehr dekorativ, oft als Ersatz für Oliven verwendet 
Pflanzenbedarf
Einzelstellung
Pyrus salicifolia Pendula  

Weidenblättrige Birne

Diese Wildbirnenart besitz längliche, silbrig behaarte Blätter, die dem Laub einer Olive ähneln. Im Mai erscheint die weiße, einfache Blüte, aus der sich bis zum Frühherbst kleine zierende Birnen entwickeln. Der Baum bildet tendenziell lange überhängende Triebe, die der Pflanze einen grazilen, mediterranen Flair verleihen.

Diese veredelte Birnenart wächst sehr gut auf heißen, sonnigen Standorten. Sie bildet eine Pfahlwurzel aus und kann sich auch noch Feuchtigkeit aus den tieferen Bodenschichten holen. Da der Baum nur 4 bis 7 m hoch wird, eignet er sich vorzüglich für kleine Plätze, Höfe und Gärten. Er sollte auf jeden Fall in Einzelstellung gepflanzt werden. Die Birnen haben derzeit eine Stammhöhe von ca. 235 cm (gilt für das Frühjhar 2017).


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Containerpflanze 150/200 cm, eintriebig Lieferbedingungen national:
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Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
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Verfügbar
Stämmchen ca. 120 cm hoch, getopft Lieferbedingungen national:
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Verfügbar
Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Pyrus salicifolia Pendula - Weidenblättrige Birne "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Ich würde gerne eine weidenblättrige Birne als Hochstamm in meinen Vorgarten pflanzen. Gibt es so etwas (kugelförmig geschnitten) und wenn ja, wie hoch werden diese Bäume?
Bei Pyrus salicifolius `Pendula`handelt es sich um eine hängende Form der weidenblättrigen Birne mit schleppenartigen Trieben. Der Kronenasatz liegt bei 2m. Da alle Triebe sich hängend entwickeln, kommt später in der Höhe nicht allzuviel hinzu.
br C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2009
 
Ist diese Form sehr anfällig gegenüber dem Birnengitterrost? Habe gelesen das Wacholder nicht in der Nähe stehen darf. In Nachbarsgarten steht Wacholder. Macht es da Sinn diesen schönen Baum zu kaufen, ohne immer mit der Giftspritze zu hantieren?
Wir konnten bislang keine Anfälligkeit für den Birnengitterrost feststellen. Die Pflanzen gelten als sehr widerstandsfähig und werden ohne besondere Pflanzenschutzmaßnahmen in unserem Betrieb angezogen.
Birnengitterrost ist ein wirtswechselnder Pilz, der einen Teil seiner Entwicklung auf Wacholderarten vollzieht. Es ist aber nicht zwingend so, dass dort wo Wacholder sind auch dieser Pilz auftritt.
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2009
 
Sehr geehrte Damen und Herren, mich würde interessieren, ob die Früchte der Weidenblättrigen Birne essbar sind bzw. für Vögel als Nahrungsquelle im Winter interessant sind (wie bei Zieräpfel und andere Gehölze). Wann sind sie reif und wie lange bleiben sie am Baum haften? Wie groß sind die Früchte? Wie ist die Herbstfärbung und führen Sie auch "normale" Form (nicht Pendula)? Danke im Voraus + Gruß
Die Früchte der Weidenblättrigen Birne besitzen im Wesentlichen nur einen Zierwert. Sie sind im Verhältnis recht klein und hart, hängen aber relativ lange am Trieb fest. Durch die grünlich-graue Färbung fallen sie dem Betrachter aber nicht so stark ins Auge, wie es bei den rotfrüchtigen Zieräpfeln der Fall ist. Häufig fallen die Birnen im Spätherbst vom Baum und haben dann noch am Boden liegend einen Nutzwert für die Tierwelt.
Das Laub von Pyrus salicifolia Pendula färbt sich im Herbst gelblich. Die Färbung ist im Gegensatz zu den klassischen Herbstfärbern aber nicht besonders attraktiv.
Die in Südosteuropa und Kleinasien beheimatete Art Pyrus salicifolia besitzt auch einen überhängenden, etwas unregelmäßigen Wuchs. Die veredelte Sorte Pyrus salicifolia Pendula unterscheidet sich nur unwesentlich von der Art - der überhängende Wuchs ist nur minimal stäker ausgeprägt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.01.2010
 
Wir wohnen auf etwa 970 m Höhe im Hochschwarzwald. In dieser Höhenlage gibt es viel Wind, manchmal auch starke Stürme. Der Winter ist meist sehr schnee-reich und lang. Der Boden ist hier nicht sehr tiefgründig. Nach 30 - 40 cm wird es bröselig vom darunterliegenden Felsengestein, ab ca. 50 cm kann man auf gewachsene Felsen stoßen oder - zur Freude der Gärtnerin - auch auf einen Findling. Ist die Pflanzung eines Pyrus salicifolia pendula hier überhaupt möglich und empfehlenswert? Ich bräuchte lichten Schatten für meine Rhododendren, Azaleen, Hostae und vor allem für den besonders geliebten Acer shirasawanum "Aure- um". Wäre ein Sorbus cashmiriana besser? Oder was würden Sie mir empfehlen? Stammhöhe ca. 200 - 250 cm. Bitte jeweils mit Preisangabe. Vielen Dank im Voraus
Die Pyrus salicifolia Pendula - Weidenblättrige Birne ist anspruchslos an den Boden oder Trockenheit, was die Winterhärte angeht können wir schlecht Ihre Winter beurteilen. Bei sehr strengen Wintern bedarf es sicherlich eines Schutzes besonders für die junge Pflanze. Die schwedische Mehlbeere Sorbus intermedia wird in Skandinavien vielfach gepflanzt. Die Sorbus cashmiriana leidet häufig unter Obst- Baumkrebs und ist ja schon durch den schwierigen Standort gefährdet.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.04.2010
 
Hallo, der Baum wird doch laut Beschreibung schon über 5 Meter groß, also wächst er doch auch über die gekaufte Größe hinaus, oder?
Ja, bei der Liefergröße handelt es sich entweder um eine Pflanze im Container, die mehrtriebig ist und sich zum mehrstämmigen Baum entwickeln wird oder um eine als Hochstamm gezogene Pflanze mit einem Kronenansatz bei ca 2m. Die Pflanzen sind nicht ausgewachsen und werden sich entsprechend weiter entwickeln.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 11.04.2010
 
Meine weidenblättrige Birne auf Hochstamm habe ich im vergangenen Herbst gepflanzt, im Frühjahr hat sie geblüht und ausgetrieben. Seit ein paar Wochen werden die Blätter schwarz und fallen ab. Die Kollegen in meinem Gartenfachmarkt vor Ort, die die w. B. als Strauch im Sortiment führen, konnten nichts dazu sagen, keine Welke oder eine andere bekannte Blattkrankheit. Haben Sie eine Idee und ggf. einen Rat, damit der Baum überlebt? Vielen Dank + Grüße
Eine typische Blattkrankheit ist mir nicht bekannt, ich vermute eher einen Trockenheitsschaden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.07.2010
 
Welche Pyrus salicifolia Pflanze ist vielversprechender um einen möglichst olivenbaumähnlichen Wuchs zu erzielen, die normale Cotainerpflanze oder der Hocgstamm?Ist der Hochstamm nicht zu gerade für eine "knorrige Olive"?
Bei einem Hochstamm haben Sie natürlich von vornherein einen Baum stehen, wenn auch mit einem geraden Stamm. Aus dem Strauch kann sich nur über mehrere Jahre unter entsprechenden Schnitt- und Stäbemaßnahmen ein Baum entwickeln. Natürlicherweise würde er sich zu einem Großstrauch/ mehrstämmigen Kleinbaum entwickeln. MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 22.08.2010
 
Trägt die Weidenblättrige Birne auch als Einzelbaum Früchte oder bräuchte man einen zweiten Baum?
Hauptmerkmale von Pyrus salicifolia Pendula ist das schöne Laub und der hängende Wuchs. Die Früchte sind nicht verwertbar und haben einen nicht zu hohen Zierwert. In der Regel benötigen Birnen immer einen anderen Befruchter, damit die Blüte erfolgreich bestäubt werden kann. Ich kann mir vorstellen, dass die Befruchtung aber auch durch eine Kultursorte erfolgen kann, da Pyrus salicifolia mit unseren Kulturbirnen weitläufig verwandt ist.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.09.2010
 
Wann schneide ich meine Weidenblättrige Birne am besten? Vielen Dank im Voraus.
Sie können die Birne in der laublosen Zeit von Dezember bis Ende Mai bei frostfreier Witterung schneiden. MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 26.09.2010
 
Guten Tag,
wir möchten gerne eine weidenblättrige Birne pflanzen und fragen uns, ob das jetzt schon möglich ist. Der Boden ist offen, doch ist es natürlich sehr früh im Jahr.
Was raten Sie, und würden Sie den Baum jetzt schon versenden?
Vielen Dank.
Die Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia Pendula) ist gut winterhart und kann auch im Januar und Februar bei offenen Boden problemlos gepflanzt werde. Die Zierbirnen werden in einen Topf gezogen und es geht beim Umpflanzen auch kein Wurzelvolumen verloren.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.01.2011
 
Lässt sich Pyrus salicifolia pendula auch als schmale Kletterpflanze ziehen, indem man die Zweige durch die Gitter einer Sichtschutzwand fädelt?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Die Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia Pendula) lässt sich leider nicht als Kletterpflanzen verwenden. Einen gleichwertigen Ersatz kann ich leider auch nicht anbieten. Hier ist der Link zu den Kletterpflanzen - vielleicht haben Sie dort noch eine Inspiration.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.02.2011
 
Wie breit wird die Weidenblättrige Birne? Gilt das auch für die Hängeform?
Danke für die Info!
Pyrus salicifolia Pendula entwickelt eine relativ breite, unregelmäßige Kronenform. Nach 10 Standjahren kann man mit einem Kronendrurchmesser von 2 bis 3 m rechnen. Diese Angaben können je nach Standort und Boden entsprechend schwanken.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.02.2011
 
Hallo,
ich habe von Ihnen eine Pyrus salicifolia bestellt, eine schöne Pflanze mit der ich sehr zufrieden bin und würde sie gerne als Hochstamm erziehen. Da sie ja eine besonderen Habitus hat, wollte ich fragen ob es da irgend etwas besonders zu beachten gibt und an welchen typischen Schnittmaßnahmen kann ich mich orientieren kann.
Beste Grüße aus Berlin
Es ist nicht sehr einfach aus einer buschigen Pyrus salicifolia Pendula einen Hochstamm zu erziehen. Man muss den stärksten Trieb stehen lassen und an einem Stab in die Höhe binden. Die Nebentriebe und alle in Zukunft entspringenden Triebe müssen alternierend entfernt werden. Durch dieses Vorgehen kann man über einige Jahre seinen eigenen Hochstamm kultivieren.
Normalerweise wird erst ein Stamm einer gradschäftig wachsenden Birne bis auf über 2,5 m gezogen. Danach veredelt man in ca. 2 m Höhe ein Edelreis der Weidenblättrigen Birne. Dadurch hat man später einen geraden Stamm und eine runde Krone.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.02.2011
 
Wir möchten in unserem Vorgarten innerhalb eines befestigten Hanges (allseits umgeben von Betonsteelen, bzw Treppenaufgang) eine Weidenblättrige Birne pflanzen.
Das "Beet" ist dreieckig und an der längsten Seite ca 4,5 m lang. Wieviel Abstand sollte bei diesem Baum zu Hauswänden etc eingehalten werden, damit keine Wurzelschäden am Mauerwerk bzw. den Befestigungen zu befürchten sind?
Die weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia Pendula) besitzt eine Pfahlwurzeln und holt sich das Wasser aus der Tiefe. Es genügt daher, von der Wand einen Abstand von 2 bis 2,5 m zu wahren. Sofern möglich, kann man aber noch etwas mehr Abstand wählen, damit die Krone sich gut entwickeln kann und nicht zu schnell in Richtung Wand entwickelt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.02.2011
 
Guten Abend, entspricht die Qualität "Stämmchen" einem Halbstamm? Danke!
Bei dieser Qualität der weidenblättrigen Birne, Pyrus salicifolius `Pendula`, könnte man auch die Bezeichnung Halbstamm verwenden. Ein Halbstamm hat eine Stammhöhe von 120cm (150cm) liegt.
Der Begriff Stämmchen wird zumeist für Pflanzen verwendet, die mit einer Stammhöhe von 40, 60, 80 oder 120cm (z.Bsp. bei Rosen-Trauerstämmen) gezogen werden und zur Verwendung als Zierpunkte für kleinere Gartenareale gedacht sind. Der Übergang der Begrifflichkeiten ist in diesem Fall etwas fließend.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 31.03.2011
 
Hallo,
kann man diesen Baum durch Rückschnitt im Wuchs begrenzen?
Danke!
Die Weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia, ist ähnlich wie die Obstbirne gut schnittverträglich und kann durchaus durch regelmäßigen Schnitt entsprechend in ihrem Wuchs eingehalten werden.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 17.04.2011
 
Unsere Weide bekommt auf einmal ständig gelbe Blätter steht sonnig im Kübel.
Die Haltung der Weidenblättrigen Birne, Pyrus salicifolia Pendula, in einem Kübel ist für einen gewissen Zeitraum gut möglich. Ausreichende Wasser- und Nährstoffzufuhr vorausgesetzt. Die Bildung vereinzelter gelber Blätter weist darauf hin, dass die Pflanze zu ungleichmäßig Wasser erhält und zwischenzeitlich trocken wird.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 04.06.2011
 
Hallo, wir haben 2 sehr schöne Pyrus S. Pendula Stämmchen bei Ihnen gekauft, seit 4 Wochen sind sie eingepflanzt. Kann man zwischendurch auch etwas schneiden? Wenn ja, wieviel?
Die Weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, ist gut schnittverträglich und kleinere Korrekturen können auch jetzt vorgenommen werden und Jahrestriebe eingekürzt oder kleinere Zweige entfernt werden. Hauptsächlich wird in der Winterruhe, Dezember bis April an frostfreien Tagen geschnitten.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 10.06.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei dem Angebot als Hochstamm: Handelt sich sich dabei um die im Bild zu sehenden Pflanzen? Würde so ein Hochstamm dann dem Bild ensprechen? Danke!
Ja, auf dem letzten Bild ist eine Aufnahme der Pflanzen aus unserem Quartier zu sehen. Die graulaubigen Hochstämme der Weidenblättrigen Birne sind abwechselnd mit grünlaubigen Blauglockenbäumen ausgestellt.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 17.06.2011
 
Hallo,
wir suchen einen kleinkronigen Baum für unseren Garten der zu einem Fenster im 1. Obergeschoss ein Sichtschutz sein soll. (- Unser Garten ist nur 10 m breit. Der Abstand zum zum Nachbarhaus beträgt 13 m) - der gesuchte Baum wird in ca. 6Metern Abstand zum Nachbarn stehen und in 7m Abstand zu unserem Haus.).
Wann bekommt die Weidenblättrige Birne ihre Blätter und ab wann wird sie so ihre Sichtschutzfunktion haben? Wann wirft sie ihr Laub ab und erfüllt somit ihre Funktion nicht mehr?
Wie verzweigt ist die weidenblättrige Birne? Hat man nur ein paar "sparrelige" Äste an denen man leicht vorbeischaut oder ist sie etwas dichter verzweigt, so dass der Blick von drüben zumindest "gebrochen" wird und wir anders herum nicht so sehr auf "nackte"Hauswand und dunklen "Fensterlöcher" gucken müssen?
Vielen Dank für Ihre Antwort
Pyrus salicifolia Pendula treibt im Normalfall Ende April aus und verliert ihr gelbes Herbstlaub in der Regel Anfang/Mitte November. Sie wächst recht buschig und ist, (da die Blätter zwar klein, aber sehr zahlreich vorhanden sind), gut blickdicht. Durch geeignete Schnittmaßnahmen erhöht man zudem den Grad der Verzweigung und die Krone wird umso dichter.
Die Weidenblättrige Birne bevorzugt einen sonnigen Standort und verträgt auch sehr trockene Böden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.07.2011
 
Hallo,
ich wüßte gerne, ob sie auch die Urform der Pyrus salicifolia, sprich, nicht die Pendula-Art in Ihrem Sortiment führen.
Leider führen wir in unserem Sortiment nur die veredelte Pyrus salicifolia Pendula.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.07.2011
 
Hallo,
muss oder kann man die Triebe die nach oben wachsen nach unten binden? Oder wachsen die Triebe nach einer bestimmten Länge automatisch nach unten?
Bei uns wachsen nämlich fast alle Triebe nach oben.
Die Wuchsform, der hängenden Weidenblättrigen Birne, Pyrus salicifolia Pendula, entwickelt sich im Alter mit überhängenden Zweigen. Bei jüngeren Pflanzen ist der spätere hängende Charakter meist noch nicht sehr erkennbar. Eigentlich benötigt die Pflanze keine Schnittmaßnahmen, bei extrem steil aufragenden Trieben, kann es aber sinnvoll sein, diese einzukürzen.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.09.2011
 
Hallo,
ich interessiere mich für die Birne, allerdings ist mir der Unterschied zwischen dem Hochstamm und den anderen Pflanzen nicht ganz klar. Wenn der Hochstamm nur 2 Meter hoch ist und dann nur noch Seitentriebe erhält, wie wird er dann die Höhe von 4-5 Meter erreichen? Wäre dann die eintriebige Kübelpflanze besser, oder wird diese ohne den Hochstamm-Schnitt zu einem Buch werden? Also ich möchte das die Pflanze zum größtmöglichen Baum heranwächst, und nicht zu einem Busch.
Bei den unterschiedlichen Pflanzen handelt es sich um unterschiedliche Veredlungsformen der Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia Pendula).
Die Containerpflanzen werden möglichst weit unten am Fuße der Pflanze veredelt, so dass sich die Birne vom Boden an buschig aufbaut, also strauchartig entwickelt. Das Stämmchen - oder Halbstamm - wird auf einer Höhe von 1,20 m, der Hochstamm auf einer Höhe von 2,00 m veredelt. Von der Veredlungstelle aus entwickelt sich die Krone. Die Endhöhe aller drei Wuchsformen ist ungefähr gleich: zwischen 4 und 5 m.
Möchte man also einen richtigen Baum haben, unter dem man hindurchlaufen kann, müsste man einen Hochstamm wählen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2012
 
Guten Tag,
ich suche die weidenblättrige Birne als Halbstamm. Höhe ca. 150-180 cm. Ist so etwas im Sortiment?
Die weidenblättrige Birne haben wir leider nur in den Standardstammhöhen 1,20 m und 2,00 m, Zwischenmaße sind nicht vorhanden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.03.2012
 
Guten Tag, ich habe in meinem Garten eine kleine Bank stehen und würde gerne eine Pyrus salicifolia Pendula als kleine Laube "darüber ziehen". Wenn die Hochstämmchen aber noch weiter wachsen bis in eine Höhe von ca. 4 m, wird das Ganze zu hoch; ich hätte gerne eine Höhe der Kronenentwicklung von ca. 2m. Haben Sie einen Vorschlag? Vielen Dank!
Pyrus salicifolia Pendula bildet zwar leicht laubenartige Kronen, hat aber einen eher wilder Wuchs. Außerdem müsste man sie sehr oft - vor allem in der Höhe - beschneiden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Daher würde ich Ihnen lieber die Laubenulme, Ulmus glabra Camperdownii, empfehlen, die schon von Natur aus sehr schöne Lauben bildet und verhältnismäßig wenig erzogen werden muss.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.04.2012
 
Hallo,
ich besitze einen Hochstamm. Folgende Frage: schneide ich die aufrecht wachsenden Triebe direkt an der Basis ab?
Das ist reine Geschmackssache: bevorzugt man einen laubenartigen Wuchs der Baumkrone, dann sollte man die aufrechten Triebe an der Basis abschneiden. Gefällt einem der etwas unregelmäßige, nach oben strebende natürlich Wuchs von Pyrus salicifolia Pendula, kann man die Triebe wachsen lassen. Auch ein Kürzen der Triebe um die Hälfte ist möglich, wenn man das Höhenwachstum der weidenblättrigen Birne ein wenig begrenzen möchte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.05.2012
 
Guten Tag,
ich habe im letzten Herbst eine Weidenblättrige Birne als Hochstamm gepflanzt, die den strengen Frost im Februar (-15°bis -20° 2 Wochen lang) gut überstanden hat. Alle Zweige sind jetzt belaubt und hatten Blüten. Ich habe jedoch vor einigen Tagen gesehen, dass ziemlich viele Ameisen den Stamm entlang bis zu den Astspitzen laufen, dort sind in den kleinen Blättchen grüne Blattläuse. Schadet der Ameisenbefall dem Baum? Wenn ja, mit welchem möglichst nützlingsschonendem Mittel kann ich die Ameisen bekämpfen? Oder gibt es Möglichkeiten ohne Chemie?
Danke im Voraus für Eure Hilfe!
Die Ameisen schaden dem Baum nicht. Sie sind lediglich an dem süßen Honigtau der Blattläuse interessiert und melken diese. Die eigentlichen Problem sind die Blattläuse - wenn, sollte man gegen sie vorgehen, z.B. indem man mit einer Lösung aus Schmierseife spritzt. Gibt es keine Blattläuse mehr, verlieren die Ameisen schnell das Interesse an der Weidenblättrigen Birne (Pyrus salicifolia Pendula) und verschwinden von selbst.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.05.2012
 
Guten Tag,
seit ca. 1 Jahr haben wir eine weidenblättrige Birne (Stamm ca. 2 m hoch), baumförmig, in unserem Garten. Die meisten Äste hängen nach unten, ausser den 2 obersten, die eher waagerecht wachsen. Der Baum hat zwar schön ausgetrieben, allerdings ist er nicht besonders dicht.
Meine Fragen sind:
- Können wir die beiden oberen Zweige so lassen?
- Wie könnten wir den Baum schneiden damit er dichter wird?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe.
Die weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia Pendula) kann problemlos nach Bedarf und Geschmack geschnitten werden. Jetzt im Sommer können Sie kleinere Korrekturen vornehmen - z.B. die oberen, aufrechteren Zweige kürzen, falls sie optisch stören sollten (müssen Sie aber nicht!).
Größere Schnittmaßnahmen führen Sie am besten an frostfreien Tagen in der Zeit von Dezember bis April durch. Dann können Sie die Triebe ruhig kräftig zurückschneiden, um eine stärkere Verzweigung zu erzielen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.06.2012
 
Ich hätte gerne eine weidenblättrigen Birne an der Terrasse als Sonnenschutz. Kann man die zu einen Schirmbaum erziehen bzw. binden und schneiden? Macht der Baum viel Dreck? Ich möchte aber den Schirm höchstens 1,5 bis 2 Meter im Durchmesser, kann man den Baum so im Zaum halten?
Die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, lässt sich sehr gut beschneiden und in Form bringen - auch eine schirmförmige Krone ist also machbar, wenn man das wünscht. Durch regelmäßiges Schneiden lässt sich auch die Größe gut regulieren.
Ob der Baum viel Dreck macht, ist sehr subjektiv: Gen Ende der Blüte im Frühjahr muss man mit herabfallenden Blüttenblättern rechnen, im Herbst werden die Blätter abgeworfen. Da die Früchte relativ fest und grün sind, verursachen sie nicht so viel Dreck wie z.B. Beerenfrüchte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.06.2012
 
Verträgt die Pflanze auch zeitweise feuchten Lehmboden? Wir haben im Beet die oberen 30 cm mit Sand-Humus durchmischt / verbessert, daunter befindet sich allerdings satter Lehm (jedoch aufgelockert), also zeitweise eine richtige "Matschpampe". Ist die Pflanzung einer Wildbirne dort möglich / sinnvoll oder sollte man doch auf eine Lockenweide o.ä. zurückgreifen (die mir eigentlich zu schnell wuchert)?
Nach Ihrer Beschreibung würde ich auf die Pflanzung einer Weidenblättrigen Birne oder einer Wildbirne verzichten und ein Gehölz pflanzen, welches mit den nassen Bodenverhältnissen besser zurecht kommt. Eine Weide (wie schon vorgeschlagen) oder Erle ist dann sicherlich die bessere Wahl. Durch jährlichen Schnitt kann man auch die stärker wachsenden Weiden gut im Zaum halten.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.07.2012
 
Hallo,
interessier mich für eine Weidenblättrige Birne. Habe aber gelesen, daß diese Ausläufer bildet. Ist das nur bei der Pyrus salicifolia der Fall und bei der Pendula nicht ?
Hängt die Pendula deutlich stärker als die normale Form die ja von Natur aus auch einen hängenden Wuchs haben soll ? Was ist grundsätzlich der Unterschied zwischen den Beiden?
Kann bei Google nix Genaueres finden. Vielen Dank
Pyrus salifolia Pendula wird in der Regel auf eine Wildbirne veredelt. Es kann sein, dass die Unterlage wieder durchtreibt, so dass man diese Wildtriebe entfernen muss. Eine regelrechte Ausläuferbildung konnte ich bei unseren veredelten Pflanzen aber noch nicht feststellen.
Pyrus salicifolia Pendula ist kaum von der Art zu unterscheiden und hängt vielleicht eine Nuance mehr über.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.08.2012
 
Hallo,
erst mal Glückwunsch zu Ihrer gut gestalteten und gepflegten Homepage, sieht man selten so!
Mir ist nicht ganz klar, inwiefern die unten/wurzelnah gepfropfte Wb. Birne nach oben wächst, während sie bei einem Hochstämmchen nach unten hängt... Ist das wirklich die selbe Sorte/Form?
Wir würden eher einen natürlichen, aber auch möglichst hohen Wuchs anstreben... Dann wäre also die am Boden gepfropfte Variante sinnvoller, oder? Bei einem Hochstämmchen bleibt man ja zwangsläufig auf der Höhe der Unterlage...?
Danke!
Vielen Dank für das Lob - das hört man gerne!
Bei der bodennahen Veredlung, dem Halbstamm und dem Hochstamm handelt es sich immer um die gleichen Sorten: eine Wildbirne als Unterlage und eine weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, als Veredlung. Dass die Triebe der bodennahen Veredlung nicht herunterhängen bzw. am Boden liegen, liegt daran, dass sie von uns gestäbt werden, um so einen aufrechteren Wuchs zu erreichen. Die Zweige an sich neigen aber - vor allem im höheren Alter - trotzdem dazu eher zu hängen.
Die Endhöhe von Containerpflanze, Halbstamm und Hochstamm unterscheidet sich nicht; der Unterschied liegt in der Wuchsform. Während die Containerpflanze zu einen Großstrauch oder mehrstämmigen Baum heranwächst, haben Halbstamm und Hochstamm einen einzelnen geraden Stamm, aus dem sich die rundliche Krone auf der entsprechenden Höhe entwickelt. Der Stamm wächst dabei nicht mehr wesentlich, das stimmt - das Höhenwachstum wird von der Entwicklung der Krone bestimmt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.09.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
in meinem Garten befindet sich ein Sprudelstein mit einerHöhe von 60 cm. Mir wurde von einem Gartenexperten geraden, unmittelbar daneben eine weidenblättrige Birne zu pflanzen,da sich diese in die Gesamtstruktur des Gartens hervorragendeinfügen wurde. Deshalb meine Frage: Gibt es hiervon Halb-stämme, die max. eine Höhe 2,5 - 3 m erreichen und obdie Pflanzung jetzt oder im Frühjahr erfolgen sollte? Bitteteilen Sie mir auch die Preise für eine Liefergröße von 1,5-2 m mit.
Für Ihre Nachricht schon jetzt vielen Dank.
Bei der Qualität "Stämmchen ca. 120 cm hoch, getopft" handelt es sich um einen Halbstamm in der gewünschten Liefergröße, der ungefähr eine Größe von 2,5 bis 3 m erreicht. Sollte sich doch mal ein Ast etwas weiter in die Höhe recken, kann man diesen auch problemlos einkürzen.
Die Pflanzung kann sowohl jetzt noch als auch im Frühjahr erfolgen - da die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, gut frosthart ist, macht das keinen Unterschied.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.11.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe im April eine Weidenblättrige Birne gepflanzt, die auch wunderbar angekommen ist.Nun bekommt sie mit einmal an vielen Blättern, erst an den Spitzen und dann das ganze Blatt, schwarze Flächen. Vielleicht können Sie mir einen Rat geben, was die Ursache sein kann.
Vielen Dank im voraus.
Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung der Blätter, die bei kühler und feuchter Witterung auftritt. Wenn die momentanen Wetterverhältnisse Schuld sind, dann muss man eigentlich nichts weiter tun: Wird das Wetter wieder besser, entwickelt sich die Erkrankung zurück. Man kann eventuell die betroffenen Triebe etwas zurückschneiden und entsorgen, um den Befallsdruck einzudämmen.
Ist aber der Standort insgesamt zu kühl und feucht (die weidenblättrige Birne, Pyrus salicicfolia Pendula, liebt möglichst heiße, eher trockene Standorte), dann sollte man sie umsetzen, sonst wird der Pilz immer wieder ausbrechen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2013
 
Aus bestimmten Gründen (Umzug) wurde zur Zeit der Blüte eine "Pyrus salicifolia Pendula" Hochstamm (schöne dichte und große Krone, Baum stand schon 5 Jahre auf demselben Platz) an einen anderen Platz gesetzt. Alle Blüten sind eingetrocknet und trotz eifrigem Gießen (Matschloch) hingen die Blätter dennoch matt herunter.
Jetzt werden alle Blätter gelb und fallen ab. Hat der große Baum noch eine Chance zu überleben? Es würde mir leid tun! Was kann ich zur RETTUNG noch beitragen?
Danke im Voraus!
Ein Umpflanzen während der Wachstumsperiode (in diesem Fall während der Blüte) ist immer sehr ungünstig: Durch das Umpflanzen hat der Baume viele Wurzeln eingebüßt und kann nur noch eingeschränkt Wasser und Nährstoffe aufnehmen.
Während der Winterruhe ist das kein großes Problem - die Blätter müssen nicht versorgt werden und verdunsten kein Wasser, und der Stoffwechsel ins ingesamt heruntergefahren. Der Baum kann also ganz in Ruhe neue Wurzel bilden. Steht er aber in voller Blüte und soll mit den Wurzelresten Blätter, Blüten und frischen Triebe versorgen, vertrocknet er in der Regel. Auch starkes Gießen hilft da nicht, da der Baum einfach keine Möglichkeit hat, das viele Wasser aufzunehmen. Im Gegenteil kann stehendes Wasser noch dazu führen, das die Wurzeln vergammeln, da sie keinen Sauerstoff mehr bekommen. Also: kräftig gießen ist gut, aber ein Matschloch sollte nicht entstehen.
Muss man trotz dem wegen äußerer Umstände wie einem Umzug eine Pflanzen während der Vegetationsperiode umpflanzen, sollte man die Triebe stark zurückschneiden, damit Wurzeln und Blattmasse wieder in einem besseren Verhältniss zueinander stehen. Man kann es jetzt nochmal mit einem Rückschnitt versuchen, vielleicht schafft die weidenblättige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, es dann doch noch, wahrscheinlich ist es aber schon zu spät.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.07.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben im Herbst eine weidenblättrige Birne gepflanzt, die im Frühjahr üppig geblüht hat und eine schöne Krone entwickelt hat. Nun bekommen mehr und mehr Blätter kleine braune Punkte, verfärben sich gelb und fallen ab. Handelt es sich hierbei um einen Pilz, oder kann auch ein anderer Grund vorliegen? Es ist schon ein recht großer Baum.
Vielen Dank im Voraus.
Braune Punkte könnten durchaus eine pilzliche Krankheit sein. Solche Blattflecken entwickeln sich besonders bei eher nasskalten Sommern - auch wenn es jetzt warm und trocken ist, kann sich der Pilz schon während des feuchteren Wetter im Juni entwickelt haben und entfaltet sich erst jetzt so richtig. Normalerweise sind die Blattflecken nur ein optisches Problem und stören die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, weiter nicht. Bei einem sehr starken Befall kann aber auch der Einsatz eines Fungizids sinnvoll sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.07.2013
 
-umgesetzter großer Baum während der Blüte
Auf meine verzweifelte Frage zur Rettung meiner wunderschönen "Weidenblättrigen Birne" erhielt ich hier am 27.07.2013 DEN Tipp!!! (als Möglichkeit...zur Rettung) Ich habe mich schweren Herzens auch noch danach gerichtet, den Baum bis auf einzelne 50 und 70 cm lange Äste mit kleinen Gabelungen zurück zu schneiden. (der Baum sieht lächerlich aus)
Seit zwei Tagen ist der Frühling da, der Baum bringt zusehends neue, ganz schnell wachsende Knospen hervor. Herzlichen Dank für die ausführliche Beratung- ohne dieselbe wäre meine Birne gestorben!
Wie lange wird es nun in Jahren dauern, bis der Baum seine vorherige Stattlichkeit erreicht???
Erfahrungsgemäß wird der Baum im ersten Jahr nur einen sehr kurzen "Nottrieb" machen da die Weidenblättrige Birne erst einmal mit dem Anwachsen beschäftigt ist und dafür ihre Ressourcen verwendet. In den darauf folgenden Jahren wird es wahrscheinlich zu einem normalen Jahreszuwachs von 20 bis 50 cm kommen. Die Länge des jährliche Zuwachses ist stark abhängig vom Standort, Bodenart, Nährstoffangebot und allgemeiner Pflege.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.08.2013
 
Guten Tag,
wäre die weidenblättrige Birne als Befruchtersorte für moderne Birnensorten geeignet? Ich fürchte, daß der vergreiste Birnbaum auf dem Nachbargrundstück nicht mehr lange steht, und möchte vorbeugen.
Vielen Dank.
Da die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia, zusammen mit Pyrus spinosa, Pyrus syriaca und Pyrus elaeagnifolia zu den vier Wildbirnen gehört, aus denen die Kulturbirne wohl hervorgegangen ist, sollte sie in der Lage sein als Befruchter für Kultur-Birnen zu dienen. Wie gut und effektiv das funktioniert wissen wir leider nicht (üppig blühen tut sie aber). Uns ist auch nicht bekannt, dass sie bisher kommerziell als Bestäuber eingesetzt wird, wie das zum Beispiel beim Zierapfel in Kulturapfelplantagen der Fall ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.09.2013
 
Kann die weidenblättrige Birne auch Befruchtersorte für eine Birnbaumsorte z.B. Vereinsdechantbirne sein?
Es gibt ein relativ enge verwandschaftliche Nähe zwischen der weidenblättrigen Birne, Pyrus salicifolia Pendula, und den Kulturbirnen, so dass es durchaus möglich ist, dass erstere als Befruchter dienen kann. Wir haben selber aber keine Erfahrung damit, so dass wir es Ihnen leider nicht mit Sicherheit sagen können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.11.2013
 
Hallo,
ich bräuchte einen kleinen Baum als Sichtschutz für einen Balkon vor einer 2 m hohen Gabionenmauer. Wäre dieser HST dafür geeignet? Der Stamm wäre mit 2 m Höhe ideal, aber geht die Krone dann von diesen 2 m aus nach oben und bietet somit nach oben Sichtschutz oder hängen die Triebe alle von den 2 m aus nach unten und es wird nicht mehr Höhe erreicht?
Beim Hochstamm ist die Krone in der Tat auf einer Höhe von ca. 2 m veredelt und die Zweige sind überhängend. Sie hängen aber nicht so ganz stark runter, wie man es z.B. von Hängweide und ähnlichen Bäumen kennt. Ein Teil der Zweige wächst auch aufrecht und beginnt erst später sich zu neigen, so dass die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, im Alter eine Höhe von 4-5 m erreichen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.12.2013
 
Zuerst herzlichen Dank für die Bearbeitung meiner Fragen. Für Ihre Vorschläge konnte ich mich jedoch nicht erwärmen. Vielmehr gefiele mir (auch in Ihrem Angebot) eine Pyrus salicifolia Pendula. Könnte diese auf besagtem Standort gedeihen: trockener Lehmboden vor Efeumauer, viel Sonnenwärme im Sommer von S-W ab mittags über ca. 5 Std.?
Die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, benötigt einen trockenen Standort in voller Sonne und verträgt aufgrund der silbrigen Belaubung sehr gut Hitze. Sie bildet Pfahlwurzeln aus und holt sich das Wasser aus tieferen Bodenschichten. Wenn die Lichtverhältnisse stimmen, würde sich die Pflanze sicherlich an dem beschriebenen Platz wohlfühlen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Hallo liebes Baumschulen Team!
Unsere Hochstämme haben wir im Frühjahr gepflanzt. Anfangs auch regelmäßig gegossen. Jetzt werden vereinzelt ein paar Blätter gelb. Ich habe auf Ihrer Seite mal gelesen, dass man die Birne nicht so oft gießen sollte, da sich diese Pfahlwurzeln erst mal bilden sollten, da sie das Wasser ja auch aus tieferen Erdschichten holen sollten. Jetzt lese ich wieder, dass man die Birne wohl doch regelmäßig gießen sollte. Wie lang werden denn diese Wurzeln, und was ist denn nun das richtige!? Bin jetzt etwas irritiert!.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!!!
Grundsätzlich braucht die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, eher wenig Wasser, da sie aus einem trocknen, heißen Klima stammt, und sie übersteht Trockenheit besser als zu viel Feuchtigkeit. Wenn sie allerdings frisch gepflanzt ist und das Wetter eher warm und trocken, sollte man sie schon in Maßen gießen, zumal das Torfsubstrat, in dem sie kultiviert wurde meist deutlich schneller austrocknet als die umgebende Erde. Sobald sie aber angewachsen ist, ist sie gut trockenresistent und ein Wässern ist nur noch sinnvoll, wenn es wirklich lange heiß und trocken war.
Wenn weder Schädlinge noch Verfärbungen der Blätter wie Punkte, Flecken u.ä. zu sehen sind, dann sind gelbe Blätter ein Zeichen für Stress, d.h. in de Regel stimmt irgendwas an den Standortbedingungen (zumindest kurzfristig) nicht. Das kann zum Beispiel zu viel Feuchtigkeit sein, seltener auch zu wenig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2014
 
Ihre Angabe von 120 cm Höhe bezieht sich sicher auf die Stammhöhe unter dem Kronenansatz, nicht wahr? Ist auch eine höhere Stammhöhe zu bekommen? Schon die Bilder aus der Baumschule scheinen mir einen höheren Stamm abzubilden, oder ist das eine optische Täuschung?
Mit freundlichem Gruß
Ja, die Stämmchen haben ca. 120 (in Ausnahmefällen bis 140 cm) Stamm und dann beginnt die Krone. Auf dem Foto sind unsere Hochstämme abgebildet, die in der Regel einen Kronenansatz bei ca. 200 cm haben.
Sofern Sie ein Stämmchen mit etwas höherem Kronenansatz kaufen möchten, bitte diesen Wunsch im Feld „Bemerkungen“ angeben. Wir suchen dann die bestmögliche Weideblättrige Birne aus.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.08.2014
 
Unser Baum wurde am 13. August eingepflanzt. Für die Topfgröße 40 cm Durchmesser haben wir 80 x 60 cm oval ausgehoben, die Pfosten vor dem Setzen eingeschlagen, mit Pflanzerde aufgefüllt und danach eingewässert. Der Standort ist eigentlich sonnig.
Nach einigen Tagen und heftigen Regenfällen begannen sich einzelne Blätter dunkel zu verfärben, mittlerweile ist fast das gesamte Laub verfärbt und greift sich trocken an.
Ein ähnliches Problem wurde schon früher angesprochen, da wurde eine Pilzerkrankung vermutet und empfohlen, die betroffenen Triebe einzukürzen. Bei uns betrifft das den gesamten Baum, sind auch andere Gegenmaßnahmen möglich und wann sollen die angewendet werden? Müssen wir uns um den Baum Sorgen machen?
Das hört sich sehr nach einem zu nassen Standort an. Wenn das nur vorrübergehend durch die heftigen Regenfälle der Fall war und der Boden jetzt bei besserem Wetter gut abtrocknet, kann die weidenblättrige Birne sich erholen. Neigt der Boden dauerhaft zu Feuchtigkeit/Nässe, müsste man überlegen, ob man sie umsetzt oder vielleicht etwas erhaben auf einen kleinen Hügel setzt. Tendentiell verträgt Pyrus salicifolia Pendula Trockenheit wesentlich besser als Nässe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2014
 
Habe vor ein paar Wochen 2 Hochstämme Pyrus salicifolia Pendula "ordnungsgemäß" nach Ihrer Anleitung gepflanzt. Der Standort ist sonnig und das Gießwasser kann gut einsickern. Nun habe ich beobachtet, dass beide Bäume am Ansatz der Verzweigung gelbe Bätter bekommen. Der Rest macht einen "gesunden" Eindruck. Da ich vorher gelesen habe, dass die Bäume erst in der Regel Mitte November ihr Laub verlieren, bin ich besorgt über deren derzeitigen Zustand.
Moinmoin,
wir haben noch mal unsere Pyrus salicifolia Pendula hier genau angeschaut - die ersten herbstlich-gelben Blätter zeigen sich in der Tat noch nicht. Gelbe Blätter, vor allem im inneren Kronenbereich, können neben der herbstlichen Verfärbung auch durch einen zu trockenen oder zu feuchten Standort hervorgerufen werden. Wenn das mal kurzfristig der Fall ist, ist das weiter kein Problem - die weidenblättrige Birne wirft ein paar Blätter ab und erholt sich schell wieder. Aber dauerhaft zu feucht stehen oder austrocknen kann gefährlich werden, da müsste man ein Auge drauf haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Guten Tag,
wir sind stolze Besitzer eines nur 42 qm großen Stadtgartens in Südwestlage.
Letztes Jahr haben wir über die gesamte Breite des Gartens ein Hochbeet gemauert und schön bepflanzt. Hinter dem Beet befindet sich die Rückseite eines ca. 3 m hohen Schuppens. Die Rückseite des Schuppen durften wir farbig gestalten und alles sieht mittlerweile mit der Bepflanzung richtig schön aus. Aber leider ist der Blick auf das dahinterliegende Haus weniger schön (Wohnzimmer und Küche befinden sich bei uns im Hochparterre), und wir wünschen uns einen schönen Hausbaum als Schutz zum Haus gegenüber.
Immer wieder habe ich Ihre vielen Antworten auf die Kundenfragen gelesen und hoffe sehr, dass die weidenblättrige Birne etwas für unseren Garten sein könnte. Das Hochbeet ist ein offener Trichter, hat eine Höhe von 80 cm und ist an der tiefsten Stelle 1,7 m breit. Hier meine Fragen an Sie:
Kann ich einen Hochstamm in das Hochbeet pflanzen?
Wenn ich bei Ihnen einen Hochstamm bestelle, wie breit ist in etwa die Baumkrone?
Kann ich um den Hochstamm herum weiterhin Pflanzen halten, oder bleibt die Erde darunter kahl?
Ich danke Ihnen sehr für Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen!
Moinmoin,
die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, benötigt einen warmen, sonnigen Standort mit eher trocknem Boden - bei zu viel Feuchtigkeit bekommt sie schnell dunkle bis schwarze Blätter, die sie schließlich abwirft. Außerdem handelt es sich um einen Tiefwurzler, d.h. die 80 cm Höhe des Hochbeets alleine reichen nicht aus. Wenn ich Sie aber richtig verstehe und das Beet nach unten zum anstehenden Boden hin offen ist, so dass sich die Birne in die Tiefe ungestört ausbreiten kann, sollte das klappen. Die 1,7 m sind eher knapp, aber da die Wurzel sich nur wenig in der Breite entwickelt, sollte das gehen. Eine Unterpflanzung auch bis nah an den Stamm heran ist möglich und stört den Baum nicht.
Bisher ist die Krone noch verhältnismäßig klein und locker - vielleicht 50 cm im Durchmesser.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Hallo Eggert Baumschulen,
ich möchte ein Gräser-Steppenbeet anlegen und würde gerne eine Pyrus salicifolia Pendula als Hochstamm dort pflanzen. Allerdings ist in nächster Nähe der Hauptgartenweg. Die Frage ist, ob aufgrund der Pendula-Form der Durchgang nicht beeinträchtigt wird? Ist ein relativ kurzer Schnitt an dieser Stelle möglich?
Moinmoin,
die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, ist sehr gut schnittverträglich und verträgt auch einen relativ kurzen Schnitt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.10.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich suche eine Container-/Kübelpflanze für meine Terrasse. Eignet sich Pyrus salicifolia dafür? Kann man sie den Winter über draußen lassen, ohne dass sie erfriert/Schaden nimmt?
Moinmoin,
grundsätzlich kann man die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, auch als Topfpflanze kultivieren. Da sie aber in der Wurzel etwas frostempfindlich ist, müsste man den Kübel bei Temperaturen von -10°C und darunter gut mit isolierenden Materialien einpacken, so dass der Kübelinhalt nicht durchfrieren kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.11.2014
 
Guten Tag,
gibt es nur eine Hängeform, oder gibt es die Weidenblättrige Birne auch als aufrecht wachsende Form?
Moinmoin,
es gibt neben der stark hängenden Form Pyrus salicifolia Pendula, die wir kultivieren, auch die einfache Form der weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia. Diese wächst nur leicht überhängend.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.12.2014
 
Unsere weidenblättrige Birne steht nun bereits 2 Jahre im Garten und hat auch in diesem Frühjahr wieder üppig geblüht.
Leider treibt sie im Verhältnis zum Vorjahr nur wenige Blätter aus, und einige Äste scheinen auch komplett abgestorben zu sein. Der Baum hat bereits einen Stammumfang von ca. 20-25 cm und eine recht üppige Krone.
Braucht er einen Schnitt? Wann und wie schneiden wir den Baum am besten?
Im letzten Jahr hatte der Baum einen Pilz (Schwarze Flecken auf den Blättern mit Laubabwurf) der von uns behandelt wurde. Kann es auch damit zusammenhängen?
Danke im Voraus.
Moinmoin,
der Blattfleckenpilz kann an solch weitreichenden Folgen nicht Schuld sein - und auch Frostschäden kommen nach dem milden Winter wohl nicht in Frage. Derartige Schäden können hingegen auftreten, wenn z.B. der Boden verdichtet oder zusätzlicher Boden aufgeschüttet wurde. Auch eine dicke Rindenmulchschicht kann zum Kümmern des Pyrus salicifolia Pendula führen. Man müsste mal schauen, ob irgendetwas an den Standortbedingungen ungünstig ist oder sich signifikant verändert hat.
Ein starker Rückschnitt kann auch helfen; die Krone baut sich dann wieder schön gleichmäßig auf. Allerdings funktioniert das nur bei einem im Grunde gesunden Baum. Ist die weidenblättrige Birne insgesamt geschwächt (und nicht nur die äußeren Triebe), kann man dem Baum damit auch den Todesstoß versetzen. Man müsste vorher also einigermaßen sicher das Problem klären.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.01.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben in unserem Garten seit circa 9 Jahren eine weidenblättrige Birne (Hängeform) und hatten all die Jahre große Freude an diesem Baum, der sich wirklich gut entwickelt hat (Kronendurchmesser min. 2,5 m). In diesem Frühjahr haben nur wenige Äste ausgetrieben und Blüten entwickelt. Der Rest des Baums scheint tot. Wir sind entsetzt und hoffen, dass es noch eine Rettung gibt.
Äußerlich kann ich nichts erkennen, was dem Baum geschadet hat. Allerdings habe ich an einigen dünnen Ästchen eine Knickprobe gemacht und festgestellt, dass diese trocken sind. Vergangenen Herbst habe ich in meinem Garten einen Gärtner Schnittarbeiten durchführen lassen; er hat auch an der Birne geschnitten. Kann der Schnitt an diesem Zustand Schuld sein? Wie kann ich den Baum retten? Falls er nicht mehr zu retten ist - kann ich an dieselbe Stelle noch einmal die gleiche Art setzen lassen?
Moinmoin,
schwer zu sagen, warum es der Birne plötzlich so schlecht geht - ein typisches Verhalten ist es nicht. Am Schnitt kann es eigentlich auch nicht liegen. Wenn man Gehölze zurückschneidet, besteht natürlich immer ein gewisses Risiko, dass durch die Wunden Krankheitserreger (vor allem Pilzsporen) eindringen, aber die führen normalerweise nicht so schnell zu deutlich sichtbaren Schäden.
Wenn die Veredlungstelle noch gesund ist (als nicht aufgeplatzt und faulig o.ä.), kann man den Baum recht radikal bis knapp über der Veredlungstelle zurückschneiden. Mit ein bißchen Glück treibt der Baum dann wieder kräftig von unten durch. Allerdings besteht auch das Risiko, dass der Baum dann gar nicht mehr austreibt. Es ist also eine Maßnahme, die man durchführt, wenn man nichts zu verlieren hat, der Baum andernfalls entfernt werden soll.
Auch die weidenblättrige Birne (Pyrus salicicfolia Pendula) gehört zu den Rosengewächsen, und es gibt somit das Problem der Bodenermüdung, wenn auch nicht allzu stark. Man sollte einen neuen Baum daher nicht direkt auf den alten Standort pflanzen sondern lieber ein-zwei Meter versetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.01.2015
 
Hallo!
Mein weidenblättriger Birnenbaum steht seit 5-6 Jahren an einem Platz. Ist des möglich diesen Baum zu versetzen? Wie mache ich das am besten?
Vielen Dank für den Tipp.
Moinmoin,
5-6 Jahre ist eigentlich schon zu lange. Bis ca. vier Jahre Standzeit geht das Umpflanzen noch recht problemlos, danach wir es schnell zunehmend riskanter, da sich die feinen Haarwurzeln, die die weidenblättrige Birne zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen braucht, immer weiter entfernt vom Stamm befinden. Wenn man das Risko dennoch eingehen möchte, muss das während der Winterruhe geschehen. Da die Pyrus salicifolia Pendula jetzt wohl schon am Austreiben ist, ist es dafür schon etwas zu spät und sollte erst im Oktober/November angegangen werden, besser im nächsten Vorfrühjahr.
Man muss versuchen, so viel wie möglich von den Wurzeln mitzubekommen, also einen möglichst großen Ballen zu stechen, der aber noch transportabel ist. Frisch umgepflanzt ist eine starker Rückschnitt vonnöten, so dass Wurzel- und Triebmasse wieder in einem einigermaßen vernünftigen Verhältnis stehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.01.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte teilen Sie mir mit, ob sie auch Wiederverkäufer beliefern und wenn ja, zu welchen Konditionen. Ich brauche aktuell 7 Pyrus sal. Pendula im Container, Stammhöhe ca. 2 Meter.
Schönen Gruß und Danke!
Moinmoin,
ja, wir beliefern auch Wiederkäufer. Je nach Menge/Qualität der Pflanzen ist das auch deutlich günstiger als für Privatkunden. Allerdings sind im Fall der Pyrus salicifolia Pendula als Hochstamm die Transportkosten nach Bayern recht hoch. Auf Grund der Höhe gelten sie für die Spedition als Sondergröße, so dass wir von Ihnen den gleichen Preis wie für Privatkunden verlangen müssten, um die Transportkosten decken zu können (Transportkosten ab einem Warenwert von 150 EUR sind inklusive).
Sie können sich aber gerne von meinen Kolleginnen im Büro (verkauf(at)eggert-baumschulen.de) ein konkretes Angebot erstellen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2015
 
Wir haben unseren Baum letzten Herbst gepflanzt. Er ist gut angewachsen und hatte dieses Frühjahr viele Blüten. Leider sind alle Fruchtansätze vertrocknet. Woran kann das liegen?
Moinmoin,
vielleicht wurden die Blutender weidenblättrigen Birne schlicht nicht bestäubt?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.06.2015
 
Hallo,
Wir haben in unserem Vorgarten vor drei Montaten zwei hängende Wildbirnen gepflanzt. Nun sehen die Blätter sehr farblos und blas aus. Auch rollen sich manche Blätter zusammen. Der Boden ist nicht gerade tief Ca. 50 cm danach kommt Gestein. Hat der Baum den falschen Standort (bekommt den ganzen Tag Sonne) ? Braucht der Baum eher viel Wasser oder reicht ihm wenn man ihn normal giest ?
Vielen Dank für Ihre Antwort
Ein sonniger Standort ist für Pyrus salicifolia Pendula in Ordnung. Der Wasserbedarf der Weidenblättrigen Birne ist im Verhältnis niedrig und zu viel Wasser schädigt die Pflanze eher, vor allem Staunässe wird gar nicht vertragen. In der Anwachsphase sind andererseits ausreichende Wassergaben notwendig. Um Ihnen vielleicht gezielter weiterzuhelfen, mailen Sie uns ein paar Bilder der Pflanze, eine Ferndiagnose ist immer recht schwierig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.08.2015
 
Wir haben seit ca. 7-8 Jahren an einem geschützten vollsonnigen Standort eine Sommermagnolie sitzen. Dieser Platz scheint nicht ideal zu sein. In den letzten 3 Jahren sind die meisten Blätter regelrecht verbrannt, und auch die Blüte fiel nur recht spärlich aus. Die Sonne erreicht den Platz schon am frühen Vormittag und bleibt im Sommer bis zum späten Nachmittag - zudem ist der Platz von Westen her durch eine Kalksteinmauer windgeschützt und daher recht warm.
Wir suchen nun nach einer Alternative für diesen Standort. Pflanzen, die mir in unserem Garten noch gefallen würden, wären eine Felsenbirne, ein Zierapfel oder eine weidenblättrige Birne sowie evtl. ein Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch. Nach meinen Recherchen scheint aber keine davon 100 % für diesen vollsonnigen Standort geeignet. Es würde sich um eine Einzelstellung handeln. Der Baum/Strauch wäre nur unterpflanzt. Können Sie mir weiterhelfen?
Vielen Dank!
Moinmoin,
die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, ist von den genannten Pflanzen am besten für den Standort geeignet - sie mag es gerne heiß und sonnig, sollte also gut gedeihen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Hallo,
ich habe gelesen, dass dieser Baum Dornen besitzt. Wie kann ich mir das vorstellen? Sind es viele bzw. sehr spitzige Dornen?
Danke!
Moinmoin,
unserer Erfahrung nach handelt es sich um relativ wenige Dornen - und zwar eher verdornte Kurztriebe. Wenn man in die Krone der Pyrus salicifolia Pendula fast, muss man ein bisschen aufpassen sich nicht zu picken - man wird aber auch nicht von allen Seiten zerkratzt wie z.B. beim Weißdorn (Crataegus monogyna) oder der Wildbirne (Pyrus communis).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.11.2015
 
Ich hatte im Frühjahr eine weidenblättrige Birne als Containerpflanze 60/100 bestellt. Dabei hatte ich mir einen Strauch vorgestellt. Allerdings wurde eine Pflanze geliefert, die nur ca. 10 cm hoch ist. Alle längeren Äste stehen auf einer Höhe von ca. 10 cm rechts und links von der Mitte ab und hängen auf den Boden. Eigentlich hoffte ich, dass die Pflanze sich noch in die Höhe entwickelt. Dies ist allerdings leider nicht der Fall und ich habe den Eindruck, dass sich diesbezüglich nichts mehr entwickeln wird. Ist dies richtig?
Wenn dies so ist, bin ich sehr enttäuscht, da ich den Strauch als Sichtschutz verwenden wollte.
Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.
Moinmoin,
hmm, das ist seltsam. Ein Höhe von nur 10 cm sollte die weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia Pendula) nicht haben - sondern die angegebenen 60-100 cm. Wir stäben den stärksten Trieb der Pflanzen als Leittrieb und ziehen die Pflanzen so hoch - mit der Zeit wachsen sie so zu großen, mehrere Meter hohen Sträuchern heran. Allerdings klappt das tatsächlich nur, wenn man sie dauerhaft stäbt und den Leittrieb immer weiter hochzieht. Ohne Stäbung wächst sie durch die hängenden Triebe recht flach (allerdings auch höher als 10 cm). Sie müssten den Leittrieb also über die Jahre immer weiter hochbinden und den Stab immer mal wieder durch einen höheren ersetzen.
Ist beim Transport etwas abgebrochen? Anders könne wir uns eine Höhe von 10 cm kaum erklären. Vielleicht können Sie uns ein Bild der Pflanze zuschicken, damit sich das Problem leichter klären lässt?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2016
 
Guten Tag,
ich möchte gerne einen Baumkreis pflanzen, so dass die Kronen sich berühren und ein Dach bilden. Würde das mit der Pyrus sal. pendula hübsch aussehen? Falls nicht, zu welcher Baumart würden Sie mir dann raten? In welchem Abstand zueinander sollten die Bäume auf der Kreislinie stehen, um sich nicht zu bedrängen, aber den Kreis nach 4-5 Jahren doch zu schließen?
Herzlichen Dank für Ihre Auskunft!
Moinmoin,
da es sich bei der weidenblättrigen Birne um einen hängend wachsenden Baum handelt, ist sie für Ihr Projekt nicht so gut geeignet: Wenn die Kronen anfangen sich zu berühren, ist unter ihnen durch die hängenden Triebe nur wenig Platz. Wenn man aus Pyrus salicifolia Pendula eine Laube bildet, pflanzt man normalerweise ein Exemplar in die Mitte und schneidet die herunterhängenden Triebe auf einer Höhe ab. Da die Krone sich stark in die Breit entwickelt mit der Zeit, hat man dann eine Art natürlichen Sonnenschirm. Um eine kreisförmige Laube zu gestalten würden sich eher Pflanzen wie Hainbuchen und Rotbuchen eignen; auf der Hainbuchen-Seite finden Sie z.B. ein Bild von Torbögen aus Hainbuche, ähnlich könnte man auch ein Laube formen, wenn man sie im Kreis pflanzt und die Bäume im oberen Bereich stärker in die Breite wachsen lässt. Das klassische Material zum Bauen mit Pflanzen ist natürlich die Weide; hier finden Sie aber auch ein besonders schönes Lauben-Exemplar aus Rotahorn (und weitere Anregungen).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
kann sich aus Ihrer Qualität "Containerpflanze 100/150 cm, eintriebig" ein Bäumchen bzw. Hochstamm entwickeln? Ich besitze bereits einen Pyrus salicifolia, der aber sehr buschig ist, und dessen Zweige eher waagerecht und ziemlich kreuz und quer wachsen, was mir überhaupt nicht gefällt. Könnte ich, um ein Bäumchen zu bekommen, die obige Qualität kaufen oder gleich ein "Stämmchen" bzw. einen "Hochstamm"?
Vielen Dank.
Moinmoin,
unsere kleinen Containerpflanzen sind mehrtriebig und damit buschig gezogen, die von Ihnen genannten eintriebigen 100/150 cm hohe Pflanzen sind aber in der Tat dafür geeignet, sie weiter zum Hochstamm zu ziehen. Der Stamm wird (trotz Stäbung) voraussichtlich nicht ganz so gerade werden, wie wenn man einen kopfveredelten Hochstamm wählt, aber wenn die Pflanze älter wird und der Stamm an Dicke zunimmt, fällt das kaum noch auf. Wenn Sie bei der Bestellung als Anmerkung schreiben, dass Sie die Pflanze zu einem Hochstamm weitere erziehen wollen, suchen wir eine Pyrus salicifolia Pendula mit besonders geradem Stamm heraus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie gross (Höhe und Kronenumfang) ist der von Ihnen angebotene Hochstamm? Wie gross wird er? Ist der Baum anfällig für Pilze, oder kann ein Anfänger gut damit zurechtkommen?
Vielen Dank im Voraus.
Moinmoin,
die Hochstämme haben eine Stammhöhe von ca. 2 m, die Krone einen Durchmesser von ca. 50 cm. Da ein Großteil der Krone herunterhängt, sind sie insgesamt etwas über 2 m hoch. Hier finden Sie ein Foto von Hochstämmen aus unserer Baumschule.
Im Alter wird die weidenblättrige Birne bei guten Bedingungen gute 6 m hoch und ebenso breit. Sie ist aber sehr schnittfest und kann bei Bedarf kleiner gehalten werden.
Sie ist sehr robust und kaum krankheitsanfällig. Sie kann selten Birnengitterrost bekommen, das ist aber nur in sehr begrenztem Maße der Fall - kein Vergleich mit vielen 'normalen' Birnen. Was die Pyrus salicifolia Pendula hingegen nicht verträgt, ist ein sehr feuchter bis nasser Boden. Dann verfärben sich die Blätter zunächst braun, fallen schließlich ab, und nach und nach geht der Baum ein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Hallo,
ich hätte gerne den "Pendula" direkt an meiner Terrasse, leider ist aber nur Platz von 1 x 1 m, und es läuft der Kanal unterhalb durch. Deshalb wollte ich wissen, ob das ein Standort für den "Pendula" ist. Ich bräuchte eben einen Hochstamm, der schnell in die Breite wächst und das Pflaster oder den Kanal nicht schadet. Da wir bald einen Sonnenschutz brauchen, wollte ich wissen, wie lang es dauert um sich darunter zu setzen. Vielleicht haben Sie ja auch andere Vorschläge.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Moinmoin,
dem Pflaster schadet die weidenblättrige Birne nicht, da sie ein Tiefwurzler ist. Der Wurzelraum ist knapp bemessen, sollte aber ausreichen. Die Frage ist, um was für einen Kanal es sich handelt - laufen dort Leitungen längs? Was für welche und in welcher Tiefe? Normalerweise dringt Pyrus salicifolia Pendula aber nicht in Versorgungsleitungen ein.
Daruntersetzen kann man sich sofort, da die Stammhöhe ca. 2 m beträgt. Bis sie nennenswert Schatten spendet, wird es allerdings noch ein paar Jahre dauern.
Alternativen gibt es durch den begrenzten Platz direkt an der Terrasse kaum, da nur ein tiefwurzelnder Kleinbaum in Frage kommt. Die weidenblättrige Birne ist da schon eine gute Wahl.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Hallo zusammen,
wir haben eine groessere Dachterrasse und moechten hier eine weidenblaettrige Birne im Pflanzgefaess halten. Die Gesamthoehe sollte etwa 2.2 m betragen.
Koennten Sie mir mitteilen, welche Stammhoehe ich hierfuer waehlen sollte und was bei einer derartigen Pflanzung eventuell zu beachten ist.
Vielen Dank!
Moinmoin,
wenn die Pyrus salicifolia Pendula nicht größer als 220 cm hoch werden soll, sollte man ein Stämmchen mit einer Stammhöhe von 120 cm nehmen. Der Hochstamm hat eine Stammhöhe von 200 cm, d.h. seine jetzige Höhe ist schon 220 cm. Wenn sich die Krone weiter aufbaut, liegt man schnell deutlich drüber.
Etwas Besonderes ist nicht zu beachten. Da die weidenblättrige Birne ein Tiefwurzler ist, sollte man ein eher tiefes (bzw. hohes) Pflanzgefäß verwenden. Alle zwei bis drei Jahre sollte die Erde erneuert werden und, wenn nötig, die Pflanze in einen größeren Kübel umgetopft werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Guten Tag,
ich interessiere mich für die weidenblättrige Birne als Hochstamm. Gibt es diesen Baum nur als Pendula-Variante? Und wie stark hängen die Zweige? Ich möchte nicht gerne ein "Trauerbäumchen" im Garten sondern suche eher einen Baum mit einem "knorrigen" Habitus.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!
Moinmoin,
es gibt wohl auch die Wildform der weideblättrigen Birne - Pyrus salicifolia -, die nichta so stark hängt (eine leicht hängende Tendenz hat sie auch). Aber wir haben keine und wüssten auch nicht, wo wir eine zukaufen können. Normalerweise wird immer die Pendula-Variante vermehrt. Allerdings wächst sie auch nicht so stark hängend, wie man es zum Beispiel von der Trauerweide oder der Trauerbirke kennt, und entwickelt auch immer mal wieder eher aufrechte Triebe. Wenn Sie möchten, können wir ein Exemplar heraussuchen, das etwas aufrechter ist. Um sich einen Überblick über die Wuchsformen der Pyrus salicifolia Pendula zu machen, gibt man den Begriff am besten mal bei der Google-Bildersuche ein - da erhält man einen guten Überblick, wie sich die Bäume je nach Schnitt entwickeln können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Ich möchte den o.g. Baum als Hochstamm pflanzen, schwanke aber noch zwischen diesem und einem Zierapfel "Butterball". Der Standort ist eher trocken, der Boden sandig-lehmig, in tieferen Schichten kommt Ton. Bisher stand dort ein Feuerahorn, der hatte aber jährlich starken Mehltaubefall und musste entfernt werden. Ich möchte auf keinen Fall wieder einen Baum mit der Neigung zu Blattkrankheiten, was empfehlen Sie mir? Der Standort ist sonnig, Süd-West und soll mit der Zeit Sonnen- und Windschutz auf der Terrasse geben.
Moinmoin,
da der Zierapfel Butterball Schorf bekommen kann, wäre die weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia Pendula) in Ihrem Fall die bessere Wahl - und der Standort sagt ihr auch zu.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.10.2016
 
Beim Hochstamm gehe ich davon aus, dass dieser nicht mehr in die Höhe wächst. Meine Frage ist vielmehr, mit welchem Jahreszuwachs beim Stammumfang (ausgehend von den gelieferten 10-12 cm) gerechnet werden kann?
Besten Dank!
Moinmoin,
beim Hochstamm wird der Stamm als solcher nicht mehr höher, aber die Krone der Pyrus salicifolia Pendula und damit der gesamte Baum entwickeln sich schon noch in Höhe und nicht nur die die Breite und nach unten. Der Stammumfang nimmt um die 2 cm pro Jahr zu.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.03.2017
 
Ich habe eine sehr sonnige Dachterrasse, im Winter auch ab und zu Schnee, und würde gerne eine weidenblättrige Birne (Hochstamm, ca. 2 m) im Topf pflanzen.
Wie gross müsste der Pflanzenkübel mindestens sein, und wie oft muss man diesen Baum im Sommer gießen?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
die Pyrus salicifolia Pendula als Hochstamm befindet sich jetzt in einem 40l-Topf und sollte gerne in einen 100l-Topf gepflanzt werden, damit auch etwas Gegengewicht zur entstehenden Krone gewährleistet ist. In 4-5 Jahren sollte man den Baum in einen 150l Topf umpflanzen.
Gegossen werden muss die weidenblättrige Birne nach Bedarf. Wenn das Wetter im Sommer trocken und heiß ist, kann das bei einer Kübelpflanze auch mal täglich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2017
 
Hallo liebes Team von Eggert Baumschulen!
Ich habe mich in die hängende Silberbirne verliebt und muss unbedingt eine haben, bin aber unschlüssig, welche Größe ich nehmen soll. Deshalb folgende Frage: Wenn die Zweige irgendwann mal schön herabhängen, verdecken diese ja dann zum Teil den Stamm; wieviel Stamm ist dann ca. noch sichtbar bei einem Hochstamm mit 2 m und beim Halbstamm mit 120 cm? Gäbe es auch eine Zwischengröße?
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und viele Grüße!
Moinmoin,
den Boden würden die Triebe, wenn man sie einfach wachsen lässt, sowohl beim Halbstamm als auch bei Hochstamm erreichen und somit den Stamm verdecken. Man kann die Triebe aber ganz problemlos einkürzen: Wenn man sie nicht einfach gerade abrasiert, sondern etwas geschickt auslichtet, sieht das auch ganz natürlich aus. Zwischengrößen haben wir leider nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.04.2017

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