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Flechtweide/Korbweide/Bindeweide - 3 Weiden zum Flechten und Binden in 3 Sorten

     
Flechtweide/Korbweide/Bindeweide  

3 tradionelle Weiden als Grundlage zum Körbeflechten und Binden

Zum Flechten, Bauen und Binden von Zäunen, Skulpturen, Tipis, Tunnel oder Körben eignen sich besonders langtriebige Weiden. Sie können als Lieferanten für Flechtzweige gezogen werden, die regelmäßig geschnitten, aber auch lebend verflochten werden. Dieses Sortiment beinhaltet 3 Sorten, deren Rindenfarbe sich unterscheidet. Die Pflanzen sind hervorragend geeignet für alle sonnigen Standorte und können auch zur Ufer- und Böschungsbefestigung verwendet werden. Die Weiden überstehen länger andauernde Überflutungen und Staunässe.

Das Sortiment ist wie folgt zusammengesetzt:
1 x Mandelweide Black Hollander (Salix triandra Black Hollander) - sehr schöne Weide zum Flechten
1 x Küblerweide (Salix purpurea) - klassische Bindeweide
1 x Hanf- und Korbweide (Salix viminalis) - typische Flechtweide und gutes Ausgangsmaterial für Tipis und Weidentunnel

Dieses ist die getopfte Sommervariante. Nacholgende Infos und viele FAQ sind auf die wurzelnackte Version gemünzt, die es wieder ab Oktober gibt.

 

Für die wurzelnackte Variante gilt:

Die Weiden können als freiwachsende Hecke mit einer Länge von ca. 10-15 Metern und einer Endhöhe von ca. 6-8 Meter. Die Pflanzabstände sollten etwa 1 m bis 1,5 m betragen. Selbstverstandlich können die Gehölze auch in Einzelstellung gepflanzt werden. Ab ca. 1. Mai liefern wir zweitriebige Weiden, die wir im Kühlhaus lagern. Diese sind noch bis in den Mai hinein risikolos pflanzbar.

    Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Versandzeit: Verfügbarkeit:
Containerpflanze 80/100 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 14,95 EUR    
ganzjährig lieferbar
Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: 4-12 Werktage, Saisonartikel sind extra gekennzeichnet
   
   
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Flechtweide/Korbweide/Bindeweide - 3 Weiden zum Flechten und Binden in 3 Sorten "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Liebes Baumschul-Team!
Welchen Abstand eines lebenden Weidenzaunes (Korbweide, im Abstand von 20 cm gesteckt) empfehlt ihr zu Gas-, Wasser - und Abwasserleitungen, um Schäden zu vermeiden?
Moinmoin,
grundsätzlich bilden Weiden relativ starke, weitstreichende, aber nicht besonders tief gehende Wurzeln aus, die gerne mal in Wasserrohre eindringen, wenn sie die Chance haben. Man sollte in der Tiefe 1 m Abstand zu den Rohren halten und in der Breite auch gerne mehr. Wie sich die Wurzeln entwickeln, hängt aber auch von verschiedenen Faktoren, insbesondere von der Art und Feuchtigkeit des Bodens ab. Eine regelmäßiger, starker Schnitt hemmt das Wurzelwachstum auch etwas.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.03.2017
 
Moin Moin!
Wir haben ein Baugrundstück gekauft, welches bislang Teil eines Laubwaldes war. Dieser ist nun gerodet, um das Haus bauen zu können. Danach wollen wir wieder Bäume, gerne Flechtweiden, pflanzen. Welche würden Sie da empfehlen? Das 'Paket' aus den verschiedenen Flechtweiden? Aber auch 2-3 Kopfweiden machen sich sicherlich gut.
Moinmoin,
die Weiden aus dem Paket Flechtweiden würden alle auf Waldboden gedeihen, sie sind da sehr anspruchslos. Wichtig ist nur eine ausreichende Wasserversorgung, besonders in der Anfangszeit, wenn sie noch nicht gut eingewurzelt sind. Die Korbweiden (Salix viminalis) und Mandelweiden (Salix triandra) können auch als Kopfweiden weitergezogen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.09.2016
 
Hallo liebes Eggert-Team,
wie haben neben der Terasse einen recht schmalen Pflanzstreifen von 2,5 m x 0,5 m. Bedingt durch die Umrandung dieses Pflanzstreifens aus betonierten Borden, verjüngt sich die Breite des Pflanzstreifens in einer Tiefe von ca. 0,3 m auf 30 cm. Der Pflanzstreifen ist nach 50 cm unten offen, und die Wurzeln können sich ab dieser Tiefe frei entfalten.
Wir suchen für diesen Pflanzstreifen eine möglichst aufrecht wachsende Pflanze als Sichtschutz. Die Höhe der Pflanze spielt keine Rolle. Wir hatten schon einen Säulenbambus oder ggf. eine Weide ins Auge gefasst, sind uns aber unsicher, ob das Ausmaß ausreicht.
Ggf. haben Sie auch einen anderen Pflanzempfehlung für uns.
Dank und Gruß!
Moinmoin,
der Säulenbambus bildet Ausläufer, sollte also gerne mit einer Rhizomsperre von mindestens 60 cm Tiefe gepflanzt werden, damit er nicht ausbüxt. Die Weiden sind recht starkwüchsig und hätten gerne mehr Platz. Wie wäre es mit einer der folgenden Pflanzen bzw. einer Mischung:
- Philadelphus lemonei Erectus,
- Rhamnus frangula Fine Line,
- Amelanchier Rainbow Pillar,
- Ilex crenata Fastigiata,
- Crataegus monogyna Stricta.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2016
 
Guten Tag, liebes Eggert-Team,
unser Garten hat einen ziemlich festen, lehmigen Boden. Ich möchte gerne 3 verschiedene Weidensorten zu einem Karee aus 7 Weiden anlegen und damit eine kleine Sitzecke schaffen. Aus den Weiden möchte ich Kopfweiden machen und die Ruten zum Flechten von Körben und ähnlichem jährlich schneiden. Ist das mit den Pflanzen aus diesem Sortiment möglich? Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich im nächsten Winter die Pflanzen schneiden und damit die Höhe des Kopfes bestimmen, richtig?
Vielen lieben Dank!
Moinmoin,
die Weidensorten sind an sich dafür geeignet, aber das Sortiment besteht aus 3-triebigen Sträuchern, d.h. wir haben die Weiden extra zurückgeschnitten, damit sie sich schön buschig entwickeln. Für die Erziehung zur Kopfweide sind sie daher leider nicht mehr geeignet. Dafür benötigt man eintriebige Pflanzen (Heister), die man, wie Sie schon beschrieben haben, kurz über der Höhe, auf der sich der Kopf entwickeln soll, kappt. Als Heister haben wir z.B. Salix alba und Sorten. Wenn man zusätzlich zur einfachen Salix alba verschiedenfarbige wählt wie z.B. die Dotterweide (Salix alba Vitellina) und Salix alba Britzensis hat man auch im Winter ein schönes Farbspiel. Je nach der gewünschten zukünftigen Stammhöhe, kann man die Heister auch schon dieses Jahr direkt nach der Pflanzung kappen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2016
 
Hallo…
Meine Weiden sind gestern angekommen, und nun interessiert mich, ob ich die schon einpflanzen kann, da hier nachts immer noch Minus-Temperaturen sind?
Hab' ich sonst noch was zu beachten vor'm einpflanzen?
Moinmoin,
die Flecht-Weiden können jetzt gepflanzt werden - ein bisschen Nachtfrost macht ihnen nichts aus. Ansonsten sind die Weiden auch unkompliziert: Man kann sie vor dem Pflanzen noch mal zwei-drei Stunden in einen Eimer mit Wasser stellen, damit sie sich schön vollsaugen können. Gepflanzt werden sollten sie so tief, wie sie hier in der Baumschule wuchsen. Nach der Pflanzung ist es wichtig die Erde gut anzudrücken und reichlich zu wässern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2016
 
Liebes Eggert-Team,
ich möchte ein Weidenhaus aus lebenden Weidenruten bauen. Und nun die Schwierigkeiten:
a) Es ist ein sandiger Boden, und im Sommer kann ich nicht immer für optimale Bewässerung sorgen.
b) Das Iglu soll eine Innenfläche von 1,20 x 2,00 m haben, die Wände sollen nur 30 cm dick bleiben, damit rings herum ein Durchgang von 80 cm bleibt. Ist das machbar oder sehr aufwendig bei diesen starkwüchsigen Pflanzen? Oder sollte ich besser eine andere Stelle mit mehr Platz wählen? Und: Wie viele Ruten bräuchte ich dafür?
Moinmoin,
a) die Ruten sollten gerne schön tief gesteckt werden - mindestens 30-40 cm. Im Frühjahr sollte dann reichlich gegossen werden, so dass der Boden nicht austrocknet: Im März-April kann je nach Wetter der natürliche Niederschlag ausreichen, aber spätestens im Mai ist zusätzlich Wässerung dringend nötig, damit die Weiden gut anwurzeln. Auch im Sommer sollte gerne gegossen werden, wenn es warm und trocken wird, vor allem im ersten Pflanzjahr. Im zweiten/dritten Jahr schaffen die Weiden es dann allmählich, sich selber zu versorgen, wenn möglich sollte man aber trotzdem noch zusätzlich wässern, wenn der Boden sehr trocken wird.
b) Machbar ist das sicherlich, es bedeutet aber schon etwas Arbeit, die Weiden im Zaum zu halten. Wenn man mehr Platz zu Verfügung hat, kann man sich auch mal mehr Zeit lassen zwischen den Schnitten, so dass es etwas entspannter ist, aber einen großen Unterschied macht es nicht. Was vielleicht noch wichtig sein könnte, ist das Weiden recht kräftige, eher flache Wurzeln bilden, die Pflaster anheben und in Versorgungsleitungen eindringen können. Es wäre also ganz gut, wenn man etwas Platz zwischen dem Igloo und solchen empfindlichen Bauteilen hat.
Man steckt je nachdem, wie dicht man es möchte, alle 10-20 cm eine Rute. Bei einem durchschnittlichen Abstand von 15 cm bräuchte man bei einem Igloo-Umfang von 6,40 m dementsprechend 43 Ruten minus den Eingangsbereich - also vielleicht 40 Ruten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.02.2016
 
Guten Tag,
ich flechte selbst Körbe und bin auf der Suche nach einer Weidensorte mit dünnen Zweigen ohne kleine Äste, so wären sie ideal zum Korbflechten. Jetzt habe ich in ihrem Forum gelesen, dass es eine Sorte gibt (Salix americana) Amerikanerweide, die schöne dünne Zweige ohne Äste gibt. Stimmt das so? Und habe sie diese Sorte in ihrem Sortiment?
Moinmoin,
Salix americana hat auf jeden Fall deutlich schmalere Triebe als z.B. Salix viminalis und Salix smithianana - und verzweigt sich nur wenig. Noch schmalere Triebe als Salix americana hat z.B. Salix purpurea.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.02.2016
 
Hallo,
mir gefällt, dass man fragen kann.
Ich habe eine Wiese im Anschluss an meinen Garten gekauft. Südseite, feuchter Boden, lehmig leich abschüssig. Habe mir einen Gehölzrand angelegt, den ich mit einer Weidenhecke begrenzen möchte. Dazu benötige ich jetzt Ruten für einen doppelten Rautenzaun (vielleicht auch einfach).
Ich mag nicht auf die dahintergelegenen Wiesen sehen müssen, da manch Nachbar so allerlei lagert in der Wallachei. Wieviel Ruten brauche ich für ca. 8-12 m?
Liebe Grüße!
Moinmoin,
für einen Rautenzaun steckt man die Ruten alle 15-20 cm in den Boden, d.h. man benötigt für 10 m mindestens 50 Ruten, wenn man sie doppelt stecken möchte sogar mindestens 100 - und für feinere Rauten entsprechend mehr. Man sollte auch nicht die Arbeit unterschätzen, die so ein Zaun mit sich bringt. Wenn die Weiden angewurzelt sind wachsen sie sehr stark, d.h. man muss sie oft zurückschneiden, um das Rautenmuster zu erhalten. Wenn man einen weniger pflegeintensiven Sichtschutz aus Weiden möchte, kann man die Weiden auch einfach als lockere Hecke pflanzen und jedes oder jedes zweite Jahr im Spätwinter auf den Stock setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.02.2016
 
Hallo Herr Eggert,
wir haben uns vor kurzem ein Haus gekauft und möchten nun um die Feuerstelle einen Halbmond aus Heckenpflanzen anpflanzen, anlegen. Es soll sowohl als Sichtschutz, als auch als Hingucker dienen. Der Standort ist sonnig, und der Boden ist nährreich. Wir denken an Weiden, da diese sehr schnell wachsen und eine gute Flexibilität aufweisen. Können Sie uns etwas empfehlen? Platz ist ausreichend vorhanden. Wir bräuchten ca. 6 m als Halbmond, denke ich. Wenn es mehr ist, ist es nicht schlimm. Es soll in die Breite gehen, nicht in die Höhe. Brauche ich dazu ein Gitter oder andere Hilfsmittel?
Danke jetzt schon für die Antwort.
Moinmoin,
die Frage ist, was Sie genau mit den Weiden vorhaben - d.h. wofür die erwähnte 'gute Flexibilität' wichtig ist. Sollen die Weiden zu einem Zaun verflochten werden? Dann ist z.B. Salix viminalis eine gute Sorte. Möchte man Ruten für das Flechten von Körben etc. gewinnen würden sich z.B. Salix viminalis, Salix smithiana, Salix purpurea und Salix daphnoides gut eigenen. Bunte Triebe, die besonders in der kahlen Winterzeit schön wirken, haben z.B. Salix alba Britzensis, Salix alba Yelverton, Salix rubens Flanders Red und Salix daphnoides. Für Bienen besonders interessant sind Salix caprea mas, Salix cinerea und Salix triandra Semperflorens. Alle genannten können auch beliebig gemischt werden.
Gitter oder andere Hilfsmittel werden nicht benötigt. Da die Weiden mit der Zeit recht groß werden können muss man sie regelmäßig zurückschneiden, am besten immer mal wieder bodennah, damit sie auch im unteren Bereich schön dicht bleiben. Es gibt natürlich auch Weiden, die gar nicht erst so groß werden wie Salix schraderiana, Salix purpurea Nana, Salix rosmarinifolia etc. - allerdings wachsen sie natürlich auch nicht ganz so schnell.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2016
 
Hallo Eggert-Team!
Ich möchte einen Lebend Zaun (4,5 m Länge) aus Weidenstecklinge bauen (Belgisch - diagonal- doppelt):
- Vorzugsweise Weiden, die ich dann auch zum Flechten benutzen kann,
- drei verschieden Sorten
- 1.5 m bis 2 m Länge.
Können Sie mir hierfür Vorschläge unterbreiten und ein Angebot zukommen lassen?
Den Zaun möchte ich im Frühjahr erstellen. Wie lagere ich die Steckling nach erhalt bis zum Pflanzzeitpunkt?
Im Voraus besten Dank für ihr Bemühungen!
Moinmoin,
wir können Ihnen einjährige Ruten, gut 150 cm lang oder - wenn es bewurzeltes Material sein soll - leichte Sträucher, zwei Triebe, 1,0-1,5 m lang, liefern.
Zum Flechten und als Weidenzaun geeignet sind Salix viminalis, Salix smithiana und Salix daphnoides. Statt S. daphnoides könnte man auch eine buntrindige Weide als dritte Weide wählen, wie z.B. Salix alba Britzensis.
Am günstigsten ist es, man steckt die Weidenruten gleich nach Erhalt und lagert sie nicht noch längerfristig. Wir können gerne den Versandtermin so legen, dass Sie sie auch sofort einsetzen können (ein paar Tage kann man sie an einem, kühlen, schattigen Ort lagern, eventuell abgedeckt mit einem feuchten Tuch, damit sie nicht austrocknen). Bis inkl. März wäre die Lieferung möglich, danach ist es zu spät für die Ruten, bewurzeltes Material kann auch noch etwas länger geliefert werden.
Ein frohes neues Jahr wünscht Ihnen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2016
 
Hallo,
ich würde gerne einen Sichtschutz pflanzen. Leider darf er nicht breit sein. Könnte er aus Weide sein, ich habe geflochtene im Internet gesehen (Life willow)? Die sehen relativ schmal aus, nur eine Reihe Weide. Welche Sorte würden Sie mir empfehlen? Oder andere Pflanze?
Moinmoin,
man kann aus Weiden wie z.B. Salix viminalis oder Salix purpurea schmale geflochtene Zäune herstellen - allerdings braucht so ein Zaun relativ viel Pflege und muss regelmäßig stark beschnitten werden. Am besten eignen sich für solches Flechtarbeiten eintriebige Pflanzen. Bei Interesse können wir Ihnen gerne ein Angebot erstellen.
Eine einfache, schmale Hecke lässt sich z.B. auch aus Hainbuchen (Carpinus betulus) pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2016
 
Hallo,
ich habe im Frühjahr bei euch Weiden gekauft und gepflanzt zum Korbflechten. Wie und wann schneide ich diese nun am besten, um jährliches Korbflechtmaterial zu erhalten. Soll ich sie schon in diesem Jahr schneiden und wie tief?
Vielen Dank im Voraus für die Antwort!
Moinmoin,
wie oft Sie die Weiden schneiden können/sollten (z.B. jährlich oder alle 2 Jahre), hängt davon ab, welche Dicke die Triebe für Ihre Flechtarbeiten haben sollen. Jetzt im ersten Pflanzjahr war der Zuwachs vermutlich noch nicht so hoch, daher lohnt sich die Ernte in der Regel erst ab dem zweiten Standjahr. Aber wenn Ihnen die Dicke/Länge schon ausreicht, können Sie die Triebe auch in diesem Winter runterschneiden. Geschnitten wird immer kurz über dem Erdboden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.11.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte gerne einen Sichtschutz sowie einen Tunnel für die Kinder aus Weidenruten bauen. Leider ist der Standort relativ trocken und am Hang... Gibt es Weidensorten, die die Trockenheit wegstecken und dennoch biegsam sind?
Vielen Dank im Voraus.
Moinmoin,
zum Bau geeignet und trockenheitsverträglich sind bei Weiden zwei Eigenschaften, die sich kaum miteinander verbinden lassen. Gut trockenheitsverträgliche Weiden wie z.B. Salix rosmarinifolia, Salix repens argentea und Salix exigua wachsen eher kriechend bzw. verzweigen sich schlecht und sind daher für Tunnel und Sichtschutzbauten ungeeignet. Ein Kompromiss wäre eventuell Salix daphnoides - sie kann zumindest etwas Trockenheit ab, sollte aber sicherheitshalber in trockenen Zeit gut gegossen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.03.2015
 
Hallo,
welche Weide kann ich als Kübelpflanze verwenden? Ich möchte damit einen Sicht- und Windschutz erhalten.
Danke und Gruß!
Moinmoin,
relativ kleinbleibende (und damit längerfristig kübeltaugliche) und dichtwachsende Weiden sind z.B. Salix purpurea Green Dicks, Salix phylicifolia Glauca und Salix caesia.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.03.2015
 
Ich habe ein Bienenhaus und möchte in der Nähe dieses Bienenhauses nun Weiden pflanzen, welche für meine Bienen eine "Bienenweide" im Frühjahr bieten. Welche Weidensorten sind dafür geeignet?
Mit welchen Weiden können sogenannte Kopfweiden gezogen werden?
Besten Dank für die Info.
Moinmoin,
im Frühjahr blühende Weiden und gute Bienennährgehölze sind z.B. die folgenden:
- Salix cinerea,
- Salix viminalis,
- Salix caprea mas,
- Salix caprea Silberglanz,
- Salix caprea Bögelsack,
- Salix daphnoides Praecox und
- Salix triandra.
Im Sommer blüht z.B. die Salix triandra Semperflorens.
Als Kopfweiden sind am besten Salix alba und deren Sorten geeignet, die aber nur mäßig gute Bienenweiden darstellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.03.2015
 
Hallo,
unserer Kindergarten wurde ausgebaut und der Aushub des (kellerlosen) Anbaus auf einem großen Haufen auf dem Gelände gelagert. Dieser etwa 4 m hohe Hügel soll nun als Spielhügel zur Verfügung stehen, eine Rutsche wurde schon angebaut. Für die Begrünung des Hügels und Sicherung der Erde wollten wir mit Weiden arbeiten, eventuell sogar einen Weidentunnel direkt oben auf den Kamm des Hügels bauen. Nun ist meine Frage, macht die Weide das hinsichtlich der Bodentrockenheit überhaupt mit?
Über eine Einschätzung aus Ihrer Sicht würde ich mich freuen.
Moinmoin,
starkwachsende Weiden wie z.B. Salix viminalis, Salix smithiana und Salix alba, die sich für Tunnel, Tipis etc. eignen, brauchen in der Tat relativ viel Wasser. Man müsste in trockenen Zeiten (gerade in der Anfangszeit) zusätzlich wässern, da die Erde in einem aufgeschütteten Hügel schneller austrocknet als der anstehende Boden - aber dann kann das durchaus funktionieren.
Weiden die relativ trockenresistent sind, sind z.B. Salix rosmarinifolia und Salix repens argentea. Sie werden nicht sehr hoch und können daher nicht für Weidenbauten verwendet werden, aber als ungiftige Hangbefestigung sind sie allemal geeignet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2015
 
Hallo Liebes Eggert Team, Ich möchte mir zum Flechten und zum Bauen von Zäunen einen größeren Bestand an Kopf-Weiden aufbauen. Wie hoch ist den die Lieferung? Kann ich die Spitzen schneiden, oder sollte ich die Pflanzen erst wachsen lassen?
Moinmoin,
die Flecht-Weiden sind jetzt ca. 1 m hoch. Da es sich um wurzelnackte Ware handelt, kürzen wir sie vor Versand um ca. 30 cm ein, damit sie besser anwachsen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2015
 
Hallo und guten Morgen!
Ich habe mich hier schon ein bisschen durch die Seiten gelesen. Aber so wirklich schlauer bin ich nicht geworden.:-(
Ich möchte mein Grundstück mit einem Weidenrutenzaun einzäunen. Der Zaun soll in Rauten verflochten werden. Allerdings bin ich mir so gar nicht sicher, welche Sorten da geeignet sind. Es dürfen gerne verschiedene sein (farblich/ Blattform). Der Zaun sollte eine Anfangshöhe von 1,20 m haben. Der Boden hier ist schwer und klebrig, wenn es nass ist. (Erde/Lehm??)
Über Informationen auch gerne telefonisch würde ich mich sehr freuen. Danke!
Moinmoin,
für das Anlegen von lebenden Weidenzäunen eignen sich im Prinzip dieselben Weiden, die auch für das Korbflechten verwendet werden: Salix viminalis und Salix smithiana wären möglich, aber auch Salix alba und deren verschiedene Sorten werden gerne für Zäune, Tunnel, Tipis etc. eingesetzt. Lehmiger Boden ist für Weiden in Ordnung, da sollte es weiter keine Probleme geben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2015
 
Hallo Herr Eggert!
Wie viele Weiden muss ich denn bestellen, damit ich nach Ihrer Erfahrung ein sehr großes Iglu bauen kann?
Liebe Dank im Voraus!
Bei dem Sortiment "Weiden zum Flechten und Binden" handelt es sich nicht um fertiggeschnittene Ruten, die man stecken kann, sondern um Pflanzen, die man setzt, um im Abstand von 2-3 Jahren immer wieder eigene Ruten ernten zu können (pro Pflanze 5-6 Ruten).
Für ein Iglu ist am besten die Korbweide, Salix viminalis, geeignet, da sie recht kräftige Triebe ausbildet. Wie viele Ruten man für ein Iglu benötigt hängt von Durchmesser und Bauweise ab. Man sollte ungefähr alle 20-30 cm eine Rute stecken, dazu kommen noch die Querverbindungen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Hallo,
ich würde gerne für meine Kinder ein Spielhaus aus Weide o.ä. selbst bauen; da ich zwar einen großen Garten, aber noch keine Ahnung davon habe, würde ich Sie bitten mir kurz ein paar Infos dazu zu geben. Ich hätte die "Hütte" gerne relativ dicht bewachsen im Sommer und weiß nicht, welche Art Weide ich dafür nehmen kann und wo ich die langen Äste her bekomme.
Ebenso habe ich noch keine Ahnung, wieviel Geld ich dafür einplanen sollte. Wenn Sie mir ein paar Infos geben könnten, wäre ich Ihnen dankbar.
Ich verbleibe mit freundlichem Gruß.
Am besten eignet sich die Korbweide, Salix viminalis, da sie schön biegsam ist und gut wurzelt. Alternativ eignen sich auch Salix smithiana und Salix alba. Geschnitten und gesteckt werden sollten die Weidenruten an einem frostfreien Tag während der Winterruhe, am besten zwischen Januar und März.
Wahrscheinlich haben wir auch in diesem Winter wieder Ruten; bei Interesse müssten Sie sich im Winter noch mal bei uns melden. Die Ruten kosten je nach Länge und Durchmesser ca. 1-3 EUR. Wenn es bei Ihnen in der Gegend Kopfweiden (Salix alba) gibt, die regelmäßig zurückgeschnitten werden, könnten Sie sich auch einfach mal in Ihrer Gemeinde oder beim Besitzer erkundigen, ob Sie die Ruten beim nächsten Schnitt bekommen könnten.
Wie viele Ruten Sie benötigen, hängt sehr von der Größe und Art des Hauses ab, dass Sie bauen möchten. Man sollte die Ruten in einem Abstand von 15-20 cm stecken, wenn man eine relativ dichte Wand erzeugen möchte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.07.2013
 
Hallo ich moechte gerne Koerbe aus Weiden flechten. Muss ich dafuer eine bestimmte Sorte haben? Und wie kann man die verarbeiten?
Für die Korbflechterei eignen sich vor allem folgende, biegsame Weidensorten: Salix viminalis, Salix purpurea, Salix smithiana und Salix triandra-Sorten. Es gibt aber auch Weidensorten, die sich nicht eignen, da sie beim Biegen sehr schnell brechen.
Man kann die geschnittenen Weidenruten sofort verarbeiten, man kann sie aber auch eine Weile draußen lagern oder sogar für mehrere Tage wässern. Teilweise werden die Ruten auch geschält, so dass das fertige Produkt nicht die dunkle Rindenfarbe, sondern die hellgelbe oder rötliche Holzfarbe aufweist. Sollen die Weiden nach der Fertigstellung des Korbes möglichst wenig schrumpfen, muss man die Ruten erst gut trocknen und dann für's Flechten wieder wässern. Ein paar Profitipps zur Vorbereitung der Weidenruten gibt es z.B. hier.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2013
 
Guten Tag,
ich plane den Bau eines säulenförmigen Rankgerüsts für Clematis aus Weidenruten. Die formgebenden Ringe müssen mit den senkrechten Weidenruten verbunden werden.
Womit macht man das dauerhaft? Wie heißen die dünnen, schmalen streifen, die die Korbflechter benutzen? Kann man die bei ihnen kaufen?
Danke für die Hilfe!
Da wir selber keine Korbflechter sind, haben wir keine Erfahrung aus erster Hand. Unsere Wissens kann man zum Beispiel die dünnen Triebe der Purpur-Weide, Salix purpurea, gut zum Binden verwenden, weshalb sie oft Bindeweide genannt wird.
Auch die Rinde von anderen Weidensorten wurde früher zu festem Band weiterverarbeitet - wie genau das vonstatten ging wissen wir allerdings nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2013
 
Liebes Eggert-Team,
letztes Jahr haben wir ein Haus an einem steilen Hanggrundstück gekauft, an dessen unterem Ende ein kleiner Bach läuft. Dieser gräbt sich langsam ein und unterspült an einiges Stellen schon den Hang, so dass man uns geraten hat, dort Weidenstecklinge zu setzen. Wäre auch Ihr Weidensortiment dafür geeignet? Der Boden ist recht schwer und lehmig.
Danke für Ihre Hilfe!
Das Weidensortiment ist für eine Uferbefestigung gut geeignet und fühlt sich auch auf einem feuchten, lehmigen Boden wohl. Der Vorteil zum Steckholz (das natürlich aber auch funktionieren würde) ist, dass man schon einen Entwicklungvorsprung von ca. 2 Jahren hat, d.h. die Weiden sind schon größer und stabiler und die Wurzeln können die Abbruchkanten schneller befestigen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2013
 
Liebe Gärtner,
ich habe im Frühjahr Ihre Weidenstecklinge gesteckt - und nun? Sie trieben ein langes Bein, muss man die Triebe kürzen oder wachsen lassen? Ich möchte sie zu einer Hecke verflechten.
Wenn man den Trieb zurück schneidet, wird er neue Knospen bilden und mit mehreren Trieben wieder durchtreiben. Das ist wahrscheinlich nicht gewollt? In der Regel lässt man zum Flechten die Ruten eintriebig, entfernt nur die Seitentriebe und kürzt die Spitze auf den Niveau ein, wie hoch die Hecke letztendlich werden soll.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.08.2012
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
ich trage mich mit dem Gedanken einen Weidenzaun in Jägerzaunoptik (Höhe 1,2 m) anzulegen. Fragen: Bis wann ist dieses möglich? Welche Weidenart ist am besten geeignet? Ist ein Abstand zwischen den Ruten von ca. 15-20 cm sinnvoll?Bitte unterbreiten Sie mir ein Angebot für die Weidenruten mit Versand für eine Zaunlänge von 37 m.
Wollen Sie Weidenruten stecken, die austreiben, müsste dies im Winter, am besten in der Zeit von Januar bis März, geschehen. Jetzt ist es dafür zu spät. Am besten geeignet sind die Weiden Salix viminalis und Salix smithiana; ein Abstand von 15-20 cm zwischen den Ruten funktioniert sehr gut. Für ein konkretes Angebot melden Sie sich bitte Anfang des nächsten Jahres noch einmal.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.04.2012
 
Kann ich bei Ihnen Weidenruten zum Flechten für z.B. Windlichter bestellen, also nicht zum Einsetzen sondern nur zum Flechten.
In welchen Zeitraum kann man bei ihnen Weidenruten bestellen/ kaufen?
Für das Schneiden von Ruten ist es jetzt leider schon zu spät, die Bäume sind schon zu weit ausgetrieben, weshalb wir Ruten nur ungefähr im Zeitraum Januar/Februar anbieten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.04.2012
 
Hallo,
suche das richtige für einen Sichtschutzzaun - nimmt man dafür die Ruten oder die Pflanzen? Wie viele brauche ich für 20 Meter?
Wenn Sie einen Zaun ziehen möchten, der aus einzelnen "Stangen" besteht, und zwischen diesen sollen weitere Weidenruten geflochten werden, müssen Sie diesen mit einzelnen Ruten aufbauen. Sie werden dann sicherlich alle 20 cm eine Rute stecken müssen.
Möchten Sie einen Zaun mit heckenartigen Charakter anlegen, würde ich einzelne Weiden im Abstand von 50 bis 75 cm pflanzen und diese alle 3 bis 5 Jahre wieder auf den Stock setzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2012
 
Hallo sehr geehrtes Eggert-Team,
Dies ist sicher ein geeignetes Paket für die Feinflechterei (Gartendeko, Pyramiden, Ranken...) - liege ich da richtig? Sprich keine großen Bauten wie Tippis o.ä.
Ich habe eine Empfehlung bekommen die Amerikanerweiden zu nehmen, da sie wohl gleichmäßige Ruten haben (feines Material), nicht verzweigen. Können Sie mir hier eine nähere Info geben, ob es der Sortenname ist bzw. um welche Sorte es sich hier handelt? Sind sie heimisch und haben Sie diese im Angebot? Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Das Weidensortiment ist eine relativ universell verwendbare Mischung: die schnellwachsenden Weide Salix viminalis ist sowohl zum Korbflechten als auch zum Tipibau geeignet, Salix smithiana eher zum Korbflechten. Letzteres gilt auch für Salix purpurea mit ihren relativ dünnen Trieben.
Bei der Amerikanerweide handelt es sich um die Binde- oder Schälweide (Salix americana).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.03.2012
 
Hallo,
Wir hatten bei uns am Bahndamm mal eine Weide mit dunkelroter Rinde. Die Triebe waren im Winter etwa 1m bis 2m lang. Nachdem wir sie verflochten hatten, wurden sie nach einiger Zeit weiss. Nach dem bürsten wieder wunderschön dunkelrot und glänzend.
Meine Frage: wie heißt diese Weidenart und wo bekomme ich sie?
Aus unserem Sortiment ist die Weide mit der "rotesten" Rinde die Sorte Yelverton. Die rötliche Rinde der Salix alba Yelverton zeigt sich vor allem am einjährigen Trieb in den Monaten Januar bis März.
Eventuell ist es diese Weide, die Sie suchen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.01.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
welche Weidenart ist am ehesten für einen recht schattigen Standort der Bauwerke geeignet?
und : haben Sie die im Programm ?
Danke im voraus für Ihre Nachricht.
Weiden bevorzugen auf jeden Fall sonnige Standorte. Mit einem schattigen Platz würde wahrscheinlich die Hanfweide (Salix viminalis) noch am besten zurecht kommen. Sie ist auch die Weide, die bevorzugt für den Konstruktionsbau verwendet wird.
Gruß
Jörg Egert
Eintrag hinzugefügt am 29.12.2011
 
Hallo,
ich würde gerne einige Weiden zu Flechtzwecken in meinem Garten kultivieren. Nun wurde mir davon abgeraten, da die Weiden gerne zum Wasser hin wurzeln und unter Umständen Wasserrohre durchdringen oder anderweitig zerstören könnten.
Stimmt das? Sind ggf. nur bestimmte Weiden geeignet oder Mindestabstände einzuhalten?
Die starkwachsenden Weiden (dazu gehören aus diesem Sortiment die Hanf- und die Küblerweide) bauen in der Tat ein sehr weites und tiefes Wurzelwerk auf. Wenn unter dem Pflanzstandort wichtige (nicht sehr tief verlegte) Rohre verlaufen, würde ich auch von einer Pflanzung absehen.
Sofern man aber die Weiden regelmäßig (alle 1 bis 2 Jahre) wieder auf den Stock setzt und sie somit eine nicht zu hohe Blattmasse aufbauen können, wird sich auch die Wurzel entsprechend schwächer entwickeln. In diesem Fall könnte eine Pflanzung unter Umständen wieder möglich sein.
Schwach wachsende Weide bauen deutlich weniger Wurzelvolumen auf, der Jahrestrieb der Ruten ist aber auch geringer.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.12.2011
 
Hallo Herr Eggert,
ich würde gerne wissen, wie lange ich die von Ihnen gelieferten Weiden aufbewahren kann, bevor ich sie pflanze, und ob ich sie unter Umständen besser einschlagen oder in Wasser stellen sollte.
Die Weiden sind wurzelnackt und können eingeschlagen bis zum April gelagert werden. Für eine Lagerung für einige Tage reicht es aber aus, die Bunde in einem kühlen Raum zu legen und die Wurzeln mit einem nassen Sack zu schützen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.12.2011
 
Ich will eine Kahlschlagfläche bepflanzen, die aber kniehoch mit Calamagrostis vergrast ist. Deshalb würde ich es gerne mit Stecklingen von Pappeln und Weiden probieren - die ragen dann schon über das Gras hinaus, ausserdem fliesst in der Nähe ein Bach.
Bleibt die Nahrungskonkurenz durch das Gras. Gift mag ich wegen des Bachs nicht einsetzen.
Welche Kulturvorbereitung empfehlen Sie mir in diesem Fall für Weiden/Pappeln?
Hochwachsende Weiden, Pappeln und Erlen sind Pioniergehölze und kommen meist mit schlechten Lagen (wie oben beschrieben) auch einigermaßen gut zurecht. Ich würde aber in den ersten 3 Jahren einen Bereich von knapp einen m² um die Weiden/Pappeln herum vom Gras freihalten, damit die Gehölze im Frühjahr und Sommer nicht zu starke Konkurrenz in Bezug auf die Wasseraufnahme haben.
Ich würde auch kein unbewurzeltes Material, sondern bewurzeltes Steckholz oder Sträucher/Heister für diese Maßnahme verwenden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.11.2011
 
Hallo und guten Tag,
wir wollen auf einem Grundstück in Südschweden (Smaland) einige Weiden anpflanzen. Die Pflanzung soll als eine Art Sichtschutz angelegt werden. Der Standort liegt im Halbschatten bis Schatten und die Bodenbeschaffenheit ist eher morastig und teilweise sehr feucht.
Können Sie uns hierfür einige Vorschläge machen?
Für die Pflanzung von Weiden ist Ihr Standort wegen des Schattens nicht optimal. Wahrscheinlich werden aber starkwachsende Weiden wie die Grauweide, Salix cinerea, die Küblerweide, Salix smithiana, die Korbweide, Salix viminalis, und die Weißweide, Salix alba, dort zurechtkommen.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 18.03.2011
 
Hallo Herr Eggert,
auch ich habe einen Sandboden und sonnige Lage (habe dort eine prächtig gedeihende Salweide) und fand Ihren Hinweis auf die Kaukasische Weide sehr hilfreich. Eignet diese sich zum Flechten eines Belgischen Zaunes und sind die Ruten des Rückschnittes flechtbar für Bastelarbeiten?
Wenn diese Sorte richtig für mein Vorhaben wäre, könnte ich sie bei Ihnen als unbewurzelte Rutenware beziehen und wie lang könnten diese dann sein.
Vielen Dank für Ihre nette Beratung und viele liebe Grüße!
Die Kaukasische Weide bildet relativ dünne Triebe aus und ist für das Grundgerüst eines "Belgischen Zaunes" meiner Meinung nach nicht geeignet. Ich könnte mir vorstellen, dass man die Zweige von Salix medwedewii zum Binden und ev. zum Zwischenflechten verwenden kann.
Die Hanfweide und die Küblerweide bilden genügend starke Triebe aus, um damit Zäune zu bauen. Sofern der Standort sandig ist, würde ich die Hanfweide wählen. Das schmale, leicht silbrige Laub ist häufig ein Zeichen, dass die Weiden auch mit trockenen Begebenheiten gut zurecht kommen.
Grundsätzlich schneiden wir die Sträucher vor dem Versand pflanzfertig zurück. Bitte bei der Bestellung dabei schreiben, dass wir den Rückschnitt mitgeben sollen. Aus dem Rückschnitt des Weidenpaketes kann man schon 40 bis 50 Ruten gewinnen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.02.2011
 
Hallo nettes Eggersteam!
Ich möchte gerne eine Hecke aus Weide auf einer Länge von 50 m pflanzen, die Endhöhe kann ruhig an die 4 m betragen.
Der Boden ist sandig (in der Tiefe, oben Mutterboden), keine Staunässe, sonnig. Welche Sorte bietet sich an und in welchem Abstand sollte man diese setzen und wann?
Danke für die Antwort!
Ich kann mir für diesen Einsatz sehr gut die Kaukasus-Weide, Salix medwedewii, vorstellen. Sie hat ein schönes zierliches Laub und einen geringeren Wasserbedarf als die starkwüchsigen oder großblättrigen Weiden.
Sofern man gleich eine dichte Bepflanzung erzielen möchte, sollte der Abstand zwischen den Pflanzen 1 m betragen. Möchte man nur eine lockere Bepflanzung, reicht ein Pflanzabstand von 2 oder 3 Metern aus.
Man kann die Weiden gut schneiden und sogar auf den Stock setzten. Nur ein strenger, formeller Schnitt (wie eine Ligusterhecke) wird nicht möglich sein.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.01.2011
 
Liebe Baumschulgärtner,
bin auf der Suche nach verschiedenen Sorten von Weidenstecklingen, um etwas Farbe in meinen lebenden Weidenzaun (aus Korb- bzw. Silberweide) zu bringen.
Da Sie ein so großes Sortiment zur Auswahl haben - welche Weidenarten können Sie empfehlen?
An Weiden mit farbigen Rinden kann ich Salix alba Britzensis (orange), Salix alba Vitellina (gelb), Salix alba Yelverton (rötlich), Salix daphnoides (bläulich bereift), Salix sessilifolia (grün) und Salix nigricans (schwarz) empfehlen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.01.2011
 
Hallo, mit der Lieferung meiner Pflanzen war ich sehr zufrieden. Allerdings habe ich noch eine Frage bzgl. der Weiden. Ich möchte die Weidenruten zum Flechten verwenden und brauche deshalb möglichst lange, gleich starke Ruten. Wie soll ich die Weiden schneiden, um möglichst viele solcher Ruten zu erhalten? Kann ich die Pflanzen auch als Kopfweiden ziehen, wenn ja, wie? Ich habe vor 2 Jahren auch schon einige Weiden von Ihrem Versand gepflanzt. Kann ich diese noch genauso ziehen? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Um gleichmäßige, lange Ruten zu erhalten, empfiehlt es sich tatsächlich, die Weiden alljährlich herunterzuschneiden. Der Schnitt wird im Herbst/Winter bis zum zeitigen Frühjahr in der Ruhezeit der Vegetation (im laublosen Zustand) durchgeführt. Zur Erziehung zur Kopfweide wird ein möglichst gerader, kräftiger Grundtrieb ausgewählt, der die Stammbildung übernehmen soll, ca 2/3 der übrigen Triebe an der Basis entfernt und dieser Trieb gestäbt und in der gewünschten Kronenansatzhöhe abgeschnitten. In den Folgejahren werden alle übrigen Grundtriebe dann entfernt. Die Kronentriebe werden alljährlich kurz zurückgeschnitten.
Das sollte auch noch mit den bereits gepflanzten Weiden möglich sein.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 23.04.2010
 
Bieten Sie auch Weidenruten (einjährige Triebe) in ca. 200 cm Länge an - zum Bau eines Weidentippis oder Iglu für Kinder?
Wir haben auch eine Plantage mit Weidenruten in unserer Baumschule. Die Ruten wachsen frei und sind von daher nicht kerzengerade.
Hauptsächlich kultivieren wir die bekannte Hanfweide. Sie ist auch unter der Bezeichnung Korbweide oder Flechtweide bekannt und eignet sich sehr gut zum Bau von Tipis oder anderer Bauwerke aus Weidenruten. Ferner haben wir noch kleinere Bestände von Salix alba und deren verschiedenen farbigen Sorten.

Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.02.2010
 
Hallo
Kann man mit diese Weiden auch Tunnel bauen ? wie verhalten sie sich wenn man oben zwei gegenüberliegenden Weiden zusammen flechtet zu einem Durchgang, wird daraus ein stabiler Tunnel oder sollte man noch Hilfsmittel anlegen z.b.s Baustahlmatten. welchen Pflanzabstand sollte man nehmen ?
Zum Bau eines Weidentunnels oder anderer Konstruktionen eignet sich am besten die Korb- oder Hanfweide (Salix viminalis). Sie ist robust und stabil. Man kann die Triebspitzen der Weiden sehr gut zusammenfassen und daraus Bögen oder Tipis gestalten.
Ich würde auf Materialien wie einer Baustahlmatten gänzlich verzichten. Die Weiden sind so stabil, so dass sie ohne künstlichen Halt wachsen. Ich denke auch, dass der Charme eines Weidentunnels darunter leiden würde.
Der Pflanzabstand ist nicht genau definierbar, da die Art der Gestaltung eine große Rolle spielt. Manche lieben es, die Weiden sehr eng zu pflanzen, damit eine dichte Wand entsteht. Man sieht aber auch häufig einen weiteren Abstand der Korbeiden, damit die Konstruktion eine leichtere Optik erhält und nicht zu massiv aussieht.
Die Weiden aus diesem Pflanzensortiment sind mehrtriebig gezogene Gehölze, die man sehr gut Aufpflanzen verwenden kann, um in regelmäßigen Abständen davon Ruten zu ernten. Man kann sie natürlich auch zur Landschaftgestaltung, Knickbepflanzung oder als lockere Sichtschutzpflanzung einsetzen. Sofern man mit den Weden gerade, klar erkennbare Linien pflanzen möchten, empfiehlt es sich auf jungere, eintriebige Pflanzen zurückzugreifen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.02.2010
 
Hallo Baumschule Eggert, wann sollte man diese Weiden am besten Pflanzen? Vielen Dank!
Diese Weiden werden in wurzelnackter Qualität ausgeliefert und können im Herbst von Mitte Oktober bis in den Dezember hieneingepflanzt werden. In der Frühjahrsaison sollte man die Pflanzaktion am besten bis Ende April angeschlossen haben.
Die Weiden bevorzugen einen humosen bis feuchten Standort in sonniger, maximal halbschattiger Lage.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.02.2010
 
Hallo, welche Rindenfarben haben die 3 angebotenen Sorten und wieviel Pflanzplatz muß ich berücksichtigen, wenn ich jedes Jahr schneiden will?
Küblerweide (Salix smithiana): graugrüne, anfangs befilzte Zweige
Purpurweide (Salix purpurea): rotbraune Zweige
Hanf-/Korbweide (Salix viminalis): gelblich-grüne Zweige
Geben Sie ca. 0,5-1 m Pflanzraum.
Mit freundlichen Grüßen C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2009
 
Sind die Flecht- und Bindeweiden winterhart?
Ja, sie sind absolut winterhart - auch bei tiefsten Temperaturen.
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.03.2009
 
Wie sehr wachsen die Weiden in die Breite?
Von den 3 Weidenarten wird sich die Purpurweide am breitesten entwickeln. Man kann bei einer Höhe von 4 m, mit einer Breite von 3 bis 4 m rechnen.
Die Hanf und Korbweide streben eher nach oben und wären bei einer Höhe von 4 m ca. 2 m breit.
Durch einen Rückschnitt mindert man das Höhenwachstum, würde aber die Weide mehr in die Breite zwingen.
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.03.2009

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