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Holsteiner Knick - 10 verschiedene Gehölze zur Knickbepflanzung

     
Holsteiner Knick  

10 Gehölze zur Knickbepflanzung

Holsteiner Knicks bestehen aus einem mit Bäumen und Sträuchern bepflanzten kleinen Erdwall und prägen die Landschaft in Schleswig-Holstein und anderen norddeutschen Regionen. Der Knick hat vielfältige Funktionen: Er schützt die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen vor Wind und Erosion, schafft ein angenehmes Kleinklima und bietet vielen Insekten, Vögeln und anderen Tieren einen ausgewogenen Lebensraum. So bildet der Knick mancherorts zwischen den intensiv genutzten Feldern ein letztes Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten. Knicks (oder auch Wallhecken genannt) müssen geschützt und gepflegt werden. So werden alle strauchartig wachsenden Gehölze in Intervallen von 8 bis 10 Jahren auf den Stock gesetzt, so dass sie danach wieder buschig durchtreiben können, um ihre Schutzfunktion zu erfüllen. Nur die baumartigen Gehölze, die Überhälter, bleiben über viele Jahrzehnte stehen und bilden dann imposante Bäume. Wir haben ein Sortiment mit typischen Gehölzen für die Knickbepflanzung erstellt, welches natürlich auch außerhalb Schleswig-Holsteins gepflanzt werden kann.

Das Sortiment ist wie folgt zusammengesetzt:

1 x Hainbuche (Carpinus betulus)
1 x Rotbuche (Fagus sylvatica)
1 x Wildapfel (Malus communis)
1 x Öhrchenweide (Salix aurita)
1 x Liguster (Ligustrum vulgare)
1 x Traubenkirsche (Prunus padus )
1 x Pfaffenhut (Euonymus europaeus)
1 x Hundsrose (Rosa canina)
1 x Faulbaum (Rhamnus frangula)
1 x Weißweide (Salix alba)

Dieses Paket reicht für eine ca. 10 bis 12 Meter lange Knickbepflanzung. Die Pflanzabstände sollten etwa 150 cm (im Zick-Zack) bis 100 cm (in Reihe) betragen. Selbstverständlich können die Gehölze auch in Einzelstellung gepflanzt werden. Die Zusammenstellung der Pflanzen kann leicht von der obigen Aufstellung abweichen.

    Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Versandzeit: Verfügbarkeit:
pflanzfertig geschnitten national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,95 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 29,95 EUR    
Oktober bis Mai
Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: 4-12 Werktage, Saisonartikel sind extra gekennzeichnet
   
   
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Holsteiner Knick - 10 verschiedene Gehölze zur Knickbepflanzung "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Moin Moin,
in Ostbrandenburg möchte ich eine Pferdekoppel (2 ha) mit Knickbepflanzung gegen Wind und Erosion schützen. Wir werden die Neuanpflanzung mit einem Elektrozaun gegen Verbiss schützen.
Fragen hierzu:
- Bei uns ist es recht trocken - sind die Pflanzen aus dem Sortiment geeignet oder möchten Sie mir etwas anderes empfehlen?
- Wann wäre der optimale Pflanzzeitpunkt? September, Oktober oder später?
- Funktioniert der Knick auch ohne Erdwall?
- Ist Ihnen etwas bekannt zum Mindestabstand zur angrenzenden Straße (Mitte Stamm - Straßenrand)?

Ich freue mich von Ihnen zu hören und grüße herzlich in die Heimat!
Moinmoin,
aus dem Sortiment nicht für trockene Böden geeignet sind die beiden Weiden, die Traubenkirsche, der Faulbaum und das Pfaffenhütchen.
Handelt es sich bei Ihnen eher um Sommertrockenheit, oder tatsächlich trockene, eher sandige Böden? Mit Trockenheit gut zurecht kommen zum Beispiel Hainbuche (Carpinus betulus), Liguster (Ligustrum vulgare), Haselnuss (Corylus avellana), Weißdorn (Crataegus monogyna), Rosa rubiginosa, Rosa glauca, Schlehe (Prunus spinosa), Feldahorn (Acer campestre) und Grauerle (Alnus incana). Rotbuche, Wildapfel und Hundsrose aus dem Sortiment können Sommertrockenheit überstehen, kommen aber nicht gut mit dauerhaften trockenen Böden zurecht.
Gepflanzt werden kann ab Ende Oktober/Anfang November, wenn man wurzelnackte Pflanzen verwenden will. Im ersten Frühjahr und Sommer brauchen die Pflanzen eine ausreichende Wässerung, wenn sie erstmal eingewurzelt sind, können sie für sich selber sorgen. Ein Erdwall ist nicht nötig - er macht einen Knick zu einem Knick, aber die Pflanzen können auch auf ebenem Boden als Hecke gepflanzt und genauso alle paar Jahre auf den Stock gesetzt werden. Für Grenzabstände bei Bepflanzungen ist die Gesetzgebung in den Bundesländern unterschiedlich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.08.2019
 
Hallo,
wir haben ein Grundstück, das bereits einen bepflanzten Wall von ca. 25 m Länge hat. Auf dem Wall stehen sehr hohe (10-12 m) Weiden und ein paar Fliedersträucher.
Wir möchten den Wall gern so bepflanzen, dass er auch im Winter Sichtschutz bietet. Im Sommer ist alles grün und dicht, aber im Winter kann man komplett unser Grundstück einsehen. Gern würden wir die Weiden stehen lassen und nur vereinzelte neue Pflanzen dazwischen oder dahinter auf dem Wall (dazu würden wir den Wall auch etwas verbreitern) pflanzen, die wir auf 2-4 m Höhe halten können und die im Winter grün sind oder durch ihre Dichtheit den notwendigen Sichtschutz bieten.
Moinmoin,
immergrün wäre Ilex, sehr lange grün (in milden Winter auch mal durchgehend) ist der Ligustrum vulgare Atrovirens. Beide sind anspruchslos und vertragen auch schattige Standorte.
An einem sonnigen bis halbschattigen Standort kann man auch Feuerdorn oder Kirschlorbeer pflanzen. Im Schatten funktioniert auch eine Metzgerpalme gut, hat aber nicht wirklich Knick-Charakter. Auch Rhododendren sind immergrün und bilden einen dichten Sichtschutz.
Wichtig ist, dass die neuen Sträucher in den ersten Monaten sehr gut gepflegt werden - d.h. vor allem ausreichend gewässert, aber auch ein wenig gedüngt werden -, da die alten Weiden eine große Konkurrenz darstellen und es den neuen Sträuchern erstmal schwer machen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.05.2019
 
Hallo,
habe die Vorgabe 16 m Knick zu ersetzen. Allerdings mit folgenden Baumarten:
Zitterpappel, Vogelkirsche, Bergahorn, Hainbuche, Rotbuche und Stieleiche.
Straucharten:
Weißdorn, Feldahorn, Bluthartriegel, Hasel, Pfaffenhütchen, Wildbirne, Schlehe und Vogelbeere.
Könnten sie auch so ein Bund anbieten?
Moinmoin,
die Arten haben wir alle da. Haben Sie Größenvorgaben für die Pflanzen bekommen? Sollen alle Arten gepflanzt werden oder eine Auswahl aus den genannten Arten? Rotbuche, Stieleiche, Vogelkirsche, Bergahorn und Zitterpappel werden ja sehr große Bäume, die alle auf 16 m zu pflanzen ist schon ganz schön eng. Von den Sträuchern sollte man 1 pro Meter rechnen. Wie breit ist der Knick - soll eine Reihe von Pflanzen gesetzt werden, im Zickzack/zweireihig oder sogar mehrreihig?
Mit freundlichen Grüße
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2019
 
Hallo,
handelt es sich bei der Rot- und Hainbuche um Bäume oder um Heckenpflanzen?
Danke!
Moinmoin,
es handelt sich sowohl bei der Rotbuche als auch bei der Hainbuche um junge, eintriebige Pflanzen, die noch ihre natürliche Seitenverzweigung haben. Sie können als Heckenpflanzen weiterkultiviert werden, durch Aufasten kann man sie mit der Zeit aber auch zu Bäumen (Hochstämmen) heranziehen, wenn man das möchte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.01.2019
 
Hallo.
Wir würden die Büsche mit nach Ungarn nehmen wollen. Die Sommer sind sehr trocken. Halten die Büsche das aus?
MfG
Moinmoin,
grundsätzlich kommen die Pflanzen aus dem Sortiment Holsteiner Knick mit der Hitze zurecht; bei Trockenheit sollten sie aber zumindest in der ersten Zeit gut gewässert werden.
Günstig wäre es, sie im Herbst zu pflanzen, damit sie die eher feuchten und kühlen Jahreszeiten Herbst und Frühjahr nutzen können, um gut einzuwurzeln, bevor sie mit der sommerlichen Trockenheit konfrontiert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.06.2018
 
Sie bieten ein Sortimentspaket zur Knickbepflanzung an. Wie groß sind die Pflanzen?
Kann man diese jetzt noch einpflanzen?
Wäre es sinnvoller, den Boden über Winter mit Mistzugabe ruhen zu lassen und erst im Frühjahr zu pflanzen?

Die gleiche Frage habe ich zur Apfelrose. Ich habe 9 Meter für Knick und 12 m für Apfelrose.
Freundliche Grüße aus dem hohen Norden!
Moinmoin,
die Pflanzen (sowohl die für die Knickbepflanzung als auch die Apfelrosen) sind 60-100 cm hoch und werden vor dem Versand pflanzfertig zurückgeschnitten, d.h. auf ca. 50 cm. Sie wachsen durch den Rückschnitt besser an und entwickeln sich schön buschig. Einzig Hainbuche und Rotbuch schneiden wir nicht zurück, da viele Kunden nicht möchten, dass der Leittrieb gekappt wird. Sie müssten nach dem Pflanzen zumindest die Seitentriebe einkürzen, am besten auch den Leittrieb, damit die Pflanzen gut anwachsen.
Jetzt ist eine sehr gute Pflanzzeit sowohl für die Knickpflanzen als auch für die Apfelrosen. Wenn der Boden nicht gerade sehr mager ist, muss man ihn nicht mit Mist vorbereiten. Es spricht aber auch nichts dagegen; der frische Mist darf nur nicht direkt an die Wurzeln der Pflanzen kommen, da es dann zu Verbrennungen kommen könnte, d.h. wenn Mist eingesetzt werden soll, ist es tatsächlich von Vorteil, den mit Mist vermischten Boden erstmal ruhen zu lassen.
Wichtig ist, dass der Wurzelhals von Erde bedeckte ist - die wurzelnackten Pflanzen müssen so tief gepflanzt werden, wie sie vorher in der Baumschule wuchsen. Pflanzt man sie deutlich zu hoch oder zu tief, können die Wurzeln geschädigt werden. Im Frühjahr, wenn es warm wird und die Pflanzen beginnen auszutreiben, sollte man für eine ausreichende Bewässerung sorgen: Der Wasserbedarf der wurzelnackten Pflanzen ist dann sehr hoch, und sie sind noch nicht vollständig eingewurzelt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.11.2017

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