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Wildfruchthecke - 10 verschiedene Wildfruchtgehölze

     
Wildfruchthecke  

10 interessante Wildfruchtsträucher für Mensch & Tier

Beeren und Wildfrüchte erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie überraschen durch einen angenehmen Geschmack und einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Die Früchte lassen sich vielseitig in der Küche zu Säften, Kompott und Marmeladen verarbeiten oder aber auch roh verzehren. Wildfrüchte sind eine Bereicherung für den Speiseplan und tragen zur Gesunderhaltung Ihrer Familie bei. Attraktive Blüten und der Fruchtschmuck setzen zudem farbliche Akzente im Garten.

Das Sortiment Wildfruchthecke ist wie folgt zusammengesetzt:

1 x Ährige Felsenbirne (Amelanchier spicata)
1 x Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa)
1 x Sauerdorn (Berberis vulgaris)
1 x Kirschpflaume (Prunus cerasifera)
1 x Kornelkirsche (Cornus mas)
1 x Hundsrose (Rosa canina)
1 x Korallen-Ölweide (Elaeagnus umbellata)
1 x Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
1 x Rote Johannisbeere (Ribes Jonkher van Tets)
1 x Hasel (Corylus avellana)

Diese Paket reicht für eine freiwachsende Hecke mit einer Länge von ca. 7-10 Metern und einer Endhöhe von 2-5 Metern. Die Pflanzabstände sollten etwa 150 cm (im Zick-Zack) bis 120 cm (in Reihe) betragen. Die Hecke kann durch weitere verschiedene Fruchtgehölze ergänzt werden. Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf ca. 20%. Die Zusammenstellung der Pflanzen kann leicht von der obigen Aufstellung abweichen.

    Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Versandzeit: Verfügbarkeit:
pflanzfertig geschnitten national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 29,95 EUR    
Oktober bis Mai
Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: 4-12 Werktage, Saisonartikel sind extra gekennzeichnet
   
   
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Wildfruchthecke - 10 verschiedene Wildfruchtgehölze "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Guten Tag,
wir möchten gerne die Wildfruchthecke bei Ihnen bestellen. Allerdings ist mein Mann allergisch gegen Haselnuss. Gibt es die Möglichkeit, dass Sie uns die Zusammenstellung ohne Haselnuss machen?
Vielen Dank für die Rückmeldung!
Moinmoin,
die Sortimente ändern wir leider nicht, da wir sie vorgepackt im Kühlhaus lagern und der Aufwand einzelne Pflanzen aus den Bündel auszutauschen zu groß wäre.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.02.2017
 
Hallo,
ich habe mich im Forum über das Thema Heckenpflanzen belesen und bin mir leider nicht schlüssig für welche Variante ich mich entscheiden soll;)
Ich habe ein Grundstück am Waldrand, also eher einen schattigen Platz und Waldboden. Auf einer Länge von etwa 10 m brauche ich einen guten Sichtschutz, der auch meinen Hund von der Außenwelt etwas abschotten soll. Ich würde gerne was für die Tierwelt (Vögel und Bienen...) tun, allerdings wegen vielen Kindern in der Nachbarschaft und den eigenen, keine giftigen Sorten wählen.
Nun ja, was natürlich auch optimal wäre, wenn der Schnitt bzw. die Pflege nicht so aufwendig wären.
Vielen Dank für ihre Mühe!
Moinmoin,
die Wildfruchthecke wäre eine ungiftige Möglichkeit für eine freiwachsende Hecke. Waldboden ist völlig in Ordnung, solange er nicht zu versauert ist. Vollschatten wäre aber ungünstig. Ein paar Stunden Sonne am Tag bräuchten die Gewächse schon (also Halbschatten), um vernünftig zu wachsen und gesund zu bleiben. Für schattigere Bereiche könnte man Haselsträucher (Corylus avellana) nehmen oder Alpenjohannisbeeren (Ribes alpinum). Die Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea) verträgt Schatten auch sehr gut.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.10.2016
 
Liebes Baumschulenteam,
bei uns sind alle Pflanzen gut angewachsen, aber wilde Pflanzen wie z. B. Disteln (?) wachsen innerhalb weniger Wochen höher als die Heckengehölze selbst. Daher meine Frage: Sollten wir Rindenmulch um die Pflanzlöcher ausbringen? Oder gibt es eine vorübergehende Bepflanzung, die wir vornehmen könnten, damit nicht alles überwuchert wird und die Heckenpflanzen in Ruhe gedeihen können? Lieben Dank im Voraus für Ihre Hilfe!
Moinmoin,
das Unkraut muss unbedingt entfernt werden, damit sich die Sträucher der Wildfruchthecke gut entwickeln können. Rindenmulch hilft ein bisschen, aber so oder so muss einfach regelmäßig Unkraut gezupft werden, bis die Pflanzen groß genug sind und es selber verdrängen können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2016
 
Liebes Baumschulenteam,
wir haben die Gehölze der Wildfruchthecke erfolgreich in halbschattiger Lage eingepflanzt. Alle sind gut angewachsen. Besonders gut gefällt es der Ölweide. Allerdings haben die Felsenbirnen mittlerweile einen kompletten weißen Überzug auf den Blättern (Mehltau?) bekommen. Sollten wir sie umsetzen? Woran kann es liegen, und was können wir tun? Die Gehölze stehen am Zaun zum Nachbarn und als wir die Pflanzung vornahmen waren beim Nachbarn bereits einige Pflanzen von dieser Blattkrankheit betroffen...
Lieben Dank für Ihre Hilfe!
Moinmoin,
das wird in der Tat Mehltau sein. Zum einen sind Felsenbirnen (Amelanchier) für Mehltau anfällig, zum anderen ist er dieses Jahr sehr verbreitet, da er durch den eher feuchten Sommer sehr gute Wuchsbedingungen hat. Umsetzen wird voraussichtlich nichts bringen. Man kann mit einem Fungizid spritzen, wenn man möchte, um den Befall etwas einzudämmen. Wichtig wäre die herabgefallenen Blätter sorgfältig zu entfernen und zu entsorgen, damit es nicht zu einer Reinfektion im nächsten Frühjahr kommt bzw. die Wahrscheinlichkeit zumindest deutlich verringert wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2016
 
Hallo liebes Baumschulteam,
wir haben ein Grundstück erworben, auf dem sich eine ca 20m lange Thujahecke als Sichtschutz zum Nachbarn befindet. Wir möchten sie gerne durch etwas "lebendigeres" Grün ersetzen. Uns schwebt eine bunte Mischung aus Wildheckenpflanzen, Prunus, Jasmin ect vor. Gerne abwechselnd auch im Winter laubtragend mit laubawerfenden Pflanzen, damit immer ein bisschen Sichtschutz erhalten bleibt. Wir haben einen Hang und märkischen Sandboden. Der Standort ist sonnig. Welche Pflanzen eignen sich?
Die Wildfruchthecke ist grundsätzlich hierfür geeignet. Sie sollten allerdings ein wenig Kompost in den Boden einarbeiten, damit die Pflanzen einen besseren Start haben. Ovalblättriger Liguster oder Kirschlorbeer würden als immergrüne Gehölze gut dazu passen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2016
 
Liebes Eggert-Team,
letzten Herbst habe ich eine Wildfruchthecke bei Euch gekauft und möchte nun wissen, wo ich welche Pflanzen am besten platziere. Leider habe ich nicht genug Fläche in voller Sonne, eher viel Halbschatten und wollte wissen, welche dieser Pflanzen das am besten vertragen... Da ich ebenfalls im Moment in meinem Garten umgestalte, hatte ich die Idee, sie einzeln erst einmal in große Töpfe einzupflanzen. Leider sind die Wurzeln dafür zum Teil zu lang, ist es schlimm, wenn ich sie kürze?
Leider habe ich auch eher lehmigen Boden, der etwas fester ist...
lg und vielen Dank schon einmal :)
Moinmoin,
Hasel (Corylus avellana), Hundsrose (Rosa canina) und Felsenbirnen (Amelanchier) vertragen auch lichten Schatten, besonders die Felsenbirnen würden aber unter tiefem Schatten sehr leiden. Aronia, Sauerdorn (Berberis vulgaris), schwarze und rote Johannisbeere vertragen auch Halbschatten - für einen guten Ertrag sollten sie aber so sonnig wie möglich gepflanzt werden. Die Ölweide (Elaeagnus) muss unbedingt in der Sonne gepflanzt werden.
Die Wurzeln können gerne etwas beschnitten werden, dann verzweigen sie sich gut und wachsen etwas besser an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Hallo,
wir möchten eine ca. 20 m lange Hecke an unserer Grundstücksgrenze pflanzen. Die Hecke soll ca 1.50 m-2,00 m hoch werden und schmal, da wir nicht viel Platz haben (wir möchten keine einförmige Hecke). Unsere Grundstücksgrenze grenzt an einen Zufahrtsweg unseres Nachbarn. Ist es sinnvoll die Gehölze aus ihren Sortimenten Bienennährgehölze und Vogelnährgehölze mit den Gehölzen dieser Hecke zu kombinieren (und vielleicht einige Kornelkirschen dazwischen)?
Welchen Abstand sollten wir zum Zufahrtsweg einhalten, damit die Hecke nicht irgendwann in die Zufahrt hineinragt? Von welcher Tiefe sollten wir ausgehen für den Platzbedarf der Hecke?
Moinmoin,
die genannten Sortimente werden zu breit - und lassen sich auch nicht durch Schnitt dauerhaft gut schmal halten. Die Hasel würde z.B. ungeschnitten 3-5 m breit werden. Wenn man sie immer mal wieder auf den Stock setzt bleibt sie etwas schmaler, aber immer noch recht breit. Wenn die Hecke maximal 1 m breit werden soll, sind die folgenden Pflanzen geeignet (weil sie gut geschnitten werden können oder weil sie schmal bleiben):
- Kornelkirsche (Cornus mas),
- einheimische Felsenbirne (Amelanchier ovalis),
- Sauerdorn (Berberis vulgaris),
- Felsenbirne Rainbow Pillar,
- Aronia melanocarpa Hugin,
- Philadelphus Erectus,
- Schneebeere (Symphoricarpos albus White Hedge),
- Strauchmispel (Cotoneaster acutifolius),
- Maibeere (Lonicera kamtschatica),
- Alpenjohannisbeere (Ribes alpinum),
- Säulenfaulbaum (Rhamnus frangula Fine Line).
Wenn man die Hecke auch von der Nachbarauffahrt gut schneiden kann, kann man sie 50 cm entfernt von der Grenze pflanzen (oder was das Nachbarrechtsgesetzt Ihres Landes erlaubt).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.04.2016
 
Hallo, wir haben seit letztem Jahr nun endlich einen Garten!!
Jetzt wollen wir ihn etwas gegen Einblicke schützen. Das sollte aber unbedingt naturnah, also für Insekten und Vögel gleichermaßen wie auch für unsere beiden kleinen Jungs geeignet sein.... und dabei aus heimischen Pflanzen bestehen. Wir haben recht viel Sonne, nur (da wir ganz frische "Gärtner" sind) kann ich nichts über den Boden sagen, außer dass im letzten Sommer viel Klee und gerne Disteln gewachsen sind...
Ich habe mir also diese Wildfruchthecke in Mischung mit der Wildrosenhecke (da ich Rosen liebe) vorgestellt... ginge das? In welchem Abstand sollten wir sie pflanzen, sollten wir Düngen - wenn ja was, und welche Wildblumen eignen sich als Übergang vom "Busch" zur Wiese?
Moinmoin,
Wildfruchthecke und Wildrosenhecke kann man gerne mischen - für Insekten, Vögel und Ihre Kinder ist auf jeden Fall etwas dabei (und keine giftigen Beeren). Gepflanzt werden sollte eine Pflanze pro Meter, wenn man es möglichst bald dicht haben will. Wenn man etwas Geduld hat und die Hecke etwas lockerer ausfallen darf, würde auch ein Pflanze pro 2 m reichen. Gedüngt werden muss erstmal nicht.
Es sind allerdings nicht alle Pflanzen einheimisch: Die schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa), die Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) und die Dünenrose (Rosa carolina) stammen aus Nordamerika, die Korallen-Ölweide (Elaeagnus umbellata), die vielblütige Rose (Rosa multiflora), die Mandarinrose (Rosa moyesii) und die Kartoffelrose (Rosa rugosa sowie Rosa rugosa Alba) aus Ostasien.
Einheimische Blumen wären z.B.
- Wald-Akelei (Aquilegia vulgaris),
- Günsel (Ajuga reptans),
- Schnittlauch (Allium schoenoprasum),
- Bärlauch (Allium ursinum),
- Buschwindröschen (Anemone nemorosa),
- Haselwurz (Asarum europaeum),
- Sterndolde (Astrantia major),
- Lerchensporn (Corydalis lutea),
- Walderdbeere (Fragaria vesca var. vesca),
- Waldmeister (Gallium odoratum),
- Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum),
- Goldnessel (Lamiastrum galeobdolon Florentinum),
- Taubnessel (Lamium maculatum Album),
- Pfenningkraut (Lysimachia nummularia),
- Schlüsselblume (Primula elatior),
- Braunelle (Prunella grandiflora).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2016
 
Hallo!
Ich möchte die Wildfruchthecke direkt an einer Pferdewiese pflanzen. Wissen Sie, ob alle Pflanzen für Pferde unbedenklich sind?
Vielen Dank für die Beantwortung!
Moinmoin,
Folgende Sträucher könnten problematisch sein: - Die Früchte des Sauerdorns, Berberis vulgaris, sind für Mensch und Tier ungiftig. Die Blätter und vor allem die Rinde enthalten aber das schwachgiftige Berberin.
- Die Blätter des Holunder (Sambucus nigra) werden in einigen Quellen als schwach giftig für Pferde beschrieben, in anderen als ungiftig.
- Zum Elaeagnus haben wir ebenfalls sowohl die Angabe giftig als auch ungiftig für Pferde gefunden.
Als Heckenpflanzen für Pferdeweiden geeignet sind (Hier gibt es zum Beispiel ein Liste.):
- Haselnuss (Corylus avellana),
- Apfelbeeren (Aronia),
- Felsenbirnen (Amelanchier),
- Weiden (Salix),
- Äpfel wie z.B. Wildapfel (Malus communis) und Zieräpfel wie Malus toringo sargentii,
- Wildrosen wie Hundsrose (Rosa canina), Weiche Rose (Rosa mollis) und Weinrose (Rosa rubiginosa),
- Weißdorn (Crataegus monogyna),
- Johannisbeeren (Ribes).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.03.2016
 
Hallo in den hohen Norden,
wir haben im brandenburgischen ein Grundstück, das direkt an eine Weide grenzt. Wir wünschen uns eine Hecke (Länge ca. 20 Meter), die undurchdringlich (Wölfe in der Nachbarschaft), gleichzeitig sehr vogelfreundlich ist und so hoch wird, dass die Kuhbremsen möglichst nicht durchkommen. Mit welchen Pflanzen können wir die Wildfruchthecke kombinieren, und wie dicht sollten wir pflanzen?
Danke für Ihren Rat!
Moinmoin,
am besten nimmt man stark dornige Pflanzen wie z.B. Weißdorn (Cataegus monogyna), Scharlachdorn (Crataegus coccinea) und pflaumenblättriger Dorn (Crataegus prunifolia) . Auch Berberitzen kann man dazwischen pflanzen. Am besten setzt man die Sträucher doppelreihig und leicht versetzt, damit die Hecke schön dicht und undurchdringlich wird. Man sollte die Pflanzen auch gerne hin und wieder beschneiden, damit sie sich gut verzweigen und dichter werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.02.2016
 
Hallo,
ich möchte mir eine Wildfruchthecke pflanzen, diese sollte allerdings ohne Dornen sein, da wir Kinder und einen Hund haben. Können Sie mir eine Empfehlung geben? Die Länge der Hecke sollte ca. 20 m betragen.
Vielen Dank im Voraus!
Moinmoin,
in Frage kommen z.B. Aronien, Felsenbirnen wie Amelanchier ovalis, Amelanchier spicata und Amelanchier alnifolia, Holunder (Sambucus nigra), Haselnuss (Corylus avellana), Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea), Maibeere (Lonicera kamtschatica), Johannisbeeren (Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum), Alpenjohannisbeere (Ribes alpinum) etc.) und Kornelkirschen (Cornus mas).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Hallo,
ist die Pflanzung der angebotenen Wildfruchthecke in einem Garten, der über einer Tiefgarage liegt möglich bzw. sinnvoll? Die Erdtiefe beträgt grundsätzlich 40 cm, stellenweise auch weniger. Wichtig ist, dass die Pflanzenwurzeln das Bauwerk nicht schädigen und dass die Pflanzen trotz der geringen Erdtiefe zumindest ansatzweise nach Hecke mit Sichtschutzfunktion aussehen. Sofern eine Bepflanzung in dem niedrigen Erdreich überhaupt möglich ist: Wie hoch dürfen wir die Sträuche maximal werden lassen?
Außerdem würde ich gerne wissen, mit welcher Lebensdauer bei dieser Hecke zu rechnen ist.
Vielen Dank und herzliche Grüße!
Moinmoin,
bei so geringer Erdauflage sollte man nur Sträucher pflanzen, die nicht allzu groß werden und keine massiven Wurzeln ausbilden, wie z.B. Aronia melanocarpa und andere Aroniensorten, Amelanchier ovalis, Berberis vulgaris und Vaccinium corymbosum. Wenn die Sträucher gut gepflegt werden, werden sie mindestens 20-30 Jahre alt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2016
 
Hallo!
Wir würden sehr gerne eine Wildfruchthecke pflanzen. Nun steht in der Beschreibung, dass die Zusammensetzung leicht variieren kann. Was bedeutet das genau? Können Pflanzen enthalten sein, die in der Liste nicht aufgeführt wurden? Oder könnten von einer Sorte zwei Pflanzen dabei sein und dafür eine nicht?
Danke und viele Grüße!
Moinmoin,
erstmal bleibt das Sortiment jetzt so wie es im Moment angegeben ist. Eventuell tauschen wir das eine oder andere Gehölz im Frühjahr aus, falls es aus irgendeinem Grund knapp wird (Großbestellung o.ä.). Wir ändern dann auch die Liste im Shop entsprechend, aber es kann doch mal passieren, dass eine Bestellung mit geänderter Zusammenstellung rausgeht, bevor die Beschreibung im Shop offiziell angepasst wurde. Zur Zeit sind aber keine Änderungen geplant - und Sie erhalten auf jeden Fall 10 unterschiedliche Pflanzen und keine doppelten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2016
 
Guten Tag,
wir haben eine bestehende Hecke mit verschiedensten Straucharten. Nun würde ich gerne im Anschluß Sträucher zum Naschen setzen, die jedoch ebenfalls ca. 3 Meter hoch werden und auch schön dicht machen. Gibt es hier auch immergrüne Sorten mit Naschfrüchten oder zumindest Arten, die mit den Jahren auch im Winter schön verzweigen? Welche Früchte werden von Kindern bevorzugt zum Naschen? Und zu guter Letzt: Kann ich immergrüne Pflanzen in die bestehende Hecke setzen?
Vielen lieben Dank!
Moinmoin,
da haben Sie uns eine schwierige Aufgabe gestellt! Immergrüne Naschpflanzen, die bei uns auch wirklich frosthart sind, sind uns nicht bekannt. Beliebte Naschfrüchte wären z.B. Johannisbeeren (Zuchtsorten und Wildarten), Stachelbeeren, Himbeeren, Kulturblaubeeren... Wenn man beispielsweise die frühaustreibenden Johannisbeeren und Kulturheidelbeeren, die lange ihr Laub halten, kombiniert hat auch einen sehr langen Sichtschutz. Allerdings wird die Hecke nicht besonders hoch - die Heidelbeeren zwischen 100 und 150 cm, die Johannisbeeren auch bis 2 m. So richtig passt das nicht zu Ihren Wünschen. Besser würden wohl Felsenbirnen passen: Die schmecken roh lecker, wenn man denn schneller ist als die Vögel, und werden auch höher, einen besonders dichten Sichtschutz das ganze Jahr über bilden sie jedoch nicht. Eine andere Möglichkeit wäre noch eine wilde Mirabelle (Prunus cerasifera).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.12.2015
 
Guten Tag,
meine Hecke soll möglichst dicht an einer Mauer stehen. Die Mauer ist nur etwa 20-30 cm hoch (Gartenseite, von der Straße aus gesehen zwischen 1 und 2 m). Welchen Abstand zur Mauer sollte ich mindestens einhalten?
Gruß und vielen Dank für diesen Service!
Moinmoin,
mindestens 1 m Abstand wäre gut, damit sich die Sträucher der Wildfruchthecke, die zum Teil ja recht breit werden, noch schön entfalten können und man sie insbesondere zu Straßenseite nicht zu stark beschneiden muss.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2015
 
Guten Tag,
ich möchte (muss) eine Hecke pflanzen, die möglichst dicht sein soll. Und das nach Möglichkeit nicht erst in ein paar Jahren, am besten sofort. Wie dicht kann ich die Wildfruchtsträucher nebeneinander pflanzen (gerne auch mit Abstrichen bei der Ernte oder der Wuchshöhe) bzw. kann ich bei empfohlenem Abstand günstig andere Sträucher dazwischen setzen (Bienensträucher oder zur Not Ziersträucher)? Die Hecke soll quasi einen Zaun in Sachen Fallschutz ersetzen oder zumindest die Anforderungen an die Verkehrssicherheit erfüllen. Hinter der Hecke endet das Grundstück, und es geht ca. 1-1,50 m abwärts...
Vielen Dank für Hinweise/Ideen.
Moinmoin,
sofort wird man die Wildfruchthecke nicht dichtbekommen, da die wurzelnackten Pflanzen einfach zu klein sind (in Höhe wie in Breite). Gepflanzt werden sollten sie auch für eine dichte Hecke mit ca. 1 m Abstand, wenn sie in einer Linie wachsen soll. Im Zickzack kann man die Abstände noch etwas weiter verringern auf vielleicht 80 cm. Wirklich dicht ist es aber die ersten Jahre trotzdem nicht.
Alternativ pflanzt man sie zu Beginn dichter und nimmt dann mit der Zeit immer mehr Sträucher wieder raus, wenn es zu dicht wird. So kann man die Hecke langsam dicht und groß wachsen lassen - muss aber wesentlich mehr Pflanzen setzen, als man letztlich benötigt. Oder man setzt gleich ältere und damit schon größere und dickere Pflanzen.
Die Wildfruchthecke kann gerne auch mit anderen Sortimenten wie Bienensträucher oder Ziersträucher ergänzt werden - und auch andere Sträucher wie Liguster etc. kann man zur Erweiterung nehmen. An den Pflanzabständen ändert das aber nur wenig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2015
 
Hallo,
ich würde gerne wissen, ob jetzt schon ein guter Zeitpunkt wäre, die Wildfruchthecke zu pflanzen. Auf Grund der Gegebenheiten werde ich allerdings die Hecke wohl in 3 Segmente aufteilen. Es werden eher Büsche entstehen.
Zudem hätte ich eine Frage: Ein Beet, wo ich vor kurzem die Grasnabe abgeschält und umgedreht vergraben habe, möchte ich noch ein Jahr bedecken, bevor dort Stauden und Bodendecker um einen Säulenapfel gepflanzt werden (im Hintergrund wird die Fruchthecke stehen. Ich kann Ihnen auch gerne ein Bild zukommen lassen). Damit hier nicht nicht das Unkraut überhand nimmt, würde ich gerne einjährig etwas pflanzen. Hätten Sie hier Tipps für mich?
Moinmoin,
wir fangen jetzt erst langsam mit der Ernte der wurzelnackten Gehölze an, d.h. die Wildfruchthecke kann jetzt gerne bestellt werden, die Pflanzsaison hat gerade begonnen.
Früher hat man gerne Kartoffeln zum Unterdrücken des Unkrauts gepflanzt. Die moderne Variante wäre Ölrettich: Er wächst relativ schnell und beschattet den Boden stark, so dass kaum Unkraut durchkommen kann. Außerdem bildet er ein relativ tiefgehendes Wurzelwerk aus, das den Boden auflockert. Sowohl Kartoffeln als auch Ölrettich werden im Frühjahr gesetzt/ausgesät.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2015
 
Hallo Team der Baumschule Eggert,
wir haben auf dem Grundstück eine Hecke mit blauen Scheinzypressen, in Ost-West-Ausrichtung, in halbschattiger bis schattiger Lage, auf nährstoffreichem Boden. Diese soll in den nächsten Jahren eine Höhe von ca. 2 m erreichen. Die Hofseite dieser Hecke (nach Osten ausgerichtet) würden wir gern mit einer weiteren Hecke bepflanzen. Welche der von Ihnen angebotenen Hecken aus dem Gehölzsortiment (wir meinen die Hecken mit jeweils 10 verschiedenen Pflanzen) und/oder die Wildrosenhecke würden Sie dafür empfehlen? Gibt es irgendwelche Wechselwirkungen zwischen den Hecken?
Vielen Dank und viele Grüße!
Moinmoin,
Wechselwirkungen zwischen den Hecken gibt es nicht, im Prinzip können Sie also das Sortiment wählen, das Ihnen am besten gefällt. Die Wildrosen haben gerne einen eher sonnigen Standort, eine Ostseite könnte eventuell schon zu schattig sein. Das Ziersträuchersortiment wird nur 2-3 m hoch, die anderen Sortimente enthalten auch Pflanzen die etwas höher werden können wie z.B. die Haselnuss (Corylus avellana).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.10.2015
 
Hallo,
ich möchte eine ca. 10 m lange Wildfruchthecke am Zaun entlang pflanzen, Standort: volle Sonne, Breite des bepflanzten Streifens: ca. 2 m. Ich habe einige Fragen an Sie:
1. Ist ein so schmaler Streifen überhaupt für Wildobst geeignet? Müsste ich die überstehenden Zweige immer wieder abschneiden? Wie wirkt sich das auf das Gesamtbild aus?
2. Ich stelle mir vor, zwischen die Sträucher bzw. statt eines der Sträucher einen oder mehrere schon größere Säulenbäume zu pflanzen, z. B. Säulenmagnolie, Säulenwacholder, Säuenbuche. Ist das empfehlenswert Ihrer Meinung nach? Würden die Säulenbäume von unten her verkahlen, wenn die Sträucher um sie herum wachsen?
Vielen Dank.
Moinmoin,
1. Ein 2 m breiter Strauch ist schon für eine Wildobsthecke geeignet. Im Sortiment Wildfruchthecke sind aber auch einige Sträucher die deutlich breiter werden würden, wie z.B. die Haselnuss. Diese müsste man in der Tat regelmäßig zurückschneiden, im Fall der Haselnuss vielleicht sogar immer mal auf den Stock setzen. Möchte man die Hecke möglichst wenig schneiden, muss man sich hingegen Pflanzen raussuchen, die etwas schwächer wachsen sind. Dazu gehören z.B. Aronien, Johannisbeeren, Apfelrose (Rosa villosa), Hundsrose (Rosa canina) Sauerdorn (Berberis vulgaris), die einheimische Felsenbirne (Amelanchier ovalis), Maibeere (Lonicera kamtschatica) etc.
2. Wenn man partiell einen höheren Sichtschutz möchte, kann man einen Säulenbaum in die Hecke integrieren. Säulenmagnolie und Säulenwacholder sind verhältnismäßig schwachwachsend, die Säulenbuche wird hingegen schon recht groß. Im unteren Bereich werden die Bäume voraussichtlich etwas verkahlen, wenn sie durch die rechts und links wachsenden Sträucher stark beschattet werden oder sogar ineinander wachsen. Dadurch entsteht aber keine Lücke in der Hecke.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2015
 
Guten Tag,
wir wollen aus 9 M eine Wildfruchthecke auf die Grenze zum Nachbarn setzen. Allerdings hat dieser vor Jahren wg. Maulwürfen 2,5 m Wellplatten aus Eternit senkrecht in den Boden gerammt. Wenn wir da nun die Hecken vorsetzen, kann man davon ausgehen, dass sich die Wurzeln ihren Weg suchen und nicht eingehen? Dank und Gruss!
Moinmoin,
eingehen werden die Wildfrucht-Sträucher nicht, die Wurzeln suchen sich schon ihren Weg. Direkt an die Platten sollte man die Sträucher nicht setzen - ein kleiner Abstand wäre ganz schön, damit das Wurzelwerk sich nicht zu einseitig entwickelt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2015
 
Hallo,
ist es möglich aus dem Sortiment Wildfruchthecke die Johannisbeeren und die Rosen raus zu nehmen und dafür eine Kornelkirsche und eine Blutpflaume zu bekommen, müsste preislich hingehen. Da wir schon Johannisbeeren haben und auch an der Wildrosenhecke (im Mix mit der Wildfruchthecke möglich??) interessiert sind.
Vielen Dank für Ihre Infos.
Moinmoin,
Wildrosenhecke und Wildfruchthecke können gerne gemischt werden - kein Problem!
Ein Austauschen von Pflanzen bei den verschiedenen Sortimenten machen wir nicht, da sie bereits fertig zusammengestellt sind und das Auseinandersortieren und Ersetzen viel Mühe machen würde - tut uns leid. Aber die Pflanzen der Wildfruchthecke können auch alle einzeln bestellt werden - und kosten dann kaum mehr.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2015
 
Hallo,
wir hatten im vergangenen Herbst die Hecke gepflanzt und sie sieht sehr gut aus. Alle Sträucher haben Blätterknospen angesetzt und wir sind sehr glücklich darüber. Nur ein "Sorgenkind" haben wir und das ist der Sauerdorn. Er sieht einfach "traurig" aus ... keine Knospenbildung und die Triebe sehen grau-braun aus. Wann bekommt ein Sauerdorn Blätter? Mein Mann meint, das ich zu ungeduldig bin.
Ansonsten nochmals vielen Dank für die schönen kräftigen Pflanzen.
Moinmoin,
noch sollten Sie die Hoffnung nicht aufgeben - es ist ja noch früh im Jahr. Bis Anfang Mai sollten sich langsam erste Blättchen bilden.
Der Sauerdorn (Berberis vulgaris) hatte zwar über den milden Winter schon mal etwas Zeit, neue Wurzeln zu bilden, aber richtig angewachsen ist er jetzt noch nicht und stark zurückgeschnitten wurde er ja auch noch. Dass er etwas später austreibt als ein gut etablierter Strauch ist normal und zu den ersten austreibenden Gehölzen gehört er auch nicht unbedingt.
Sorgen müsste man sich nur machen, wenn er eingetrocknet wirkt, die Rinde eingeschrumpelt aussieht. Im Zweifelsfall kann man im unteren Bereich mal vorsichtig an der Rinde kratzen. Lebt er noch sollte darunter feuchtes, grünliches Gewebe zum Vorschein kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2015
 
Hallo,
wie lange dauert die Zustellung nach Kauf?
Kann man dass Wildfruchtsortiment noch Anfang April gut pflanzen?
Moinmoin,
das Wildfruchtheckensortiment kann auch jetzt noch gut gepflanzt werden - trotz des frühen Frühlingsbeginns. Zur Zeit ist recht viel los, d.h. wenn Sie heute bestellen würde, würden die Pflanzen nächste Woche (vermutlich Dienstag oder Mittwoch) rausgehen und wären ein Tag später bei Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.02.2015
 
Wir planen eine Wildfruchthecke aus Ihrem Angebot einzupflanzen, diese würde/sollte als Sichtschutz und natürlich zum Naschen dienen. Meine Frage wäre nun, ob es nötig ist, für die Hecke ein Art Rankhilfe zu bauen. oder kann man sie einfach so wachsen lassen wie zum Beispiel eine Hainbuche?
Moinmoin,
die Pflanzen der Wildfruchthecke sind alles strauchartig wachsende Gehölze, die wie eine Hainbuche ohne eine Rankhilfe wachsen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.12.2014
 
Hallo!
Wir haben vor 2 Jahren bei Ihnen die Wildfruchthecke gekauft. Ich habe die Sträucher im Abstand von 1,5 m gepflanzt. Leider wächst sie nicht wirklich. Einzelne Sträucher gedeihen sehr gut, andere muckern vor sich hin. Die schwarze Johannisbeere ist ca. 50 cm hoch. Alle Sträucher haben den selben Boden, hier in Brandenburg halt mit viel Sand. Gedüngt habe ich noch nicht, da ich der Meinung war, das brauche man nicht unbedingt.
Das Problem ist, dass die Sträucher auf einer Wiese gepflanzt wurden und das Gras nun auch um die Sträucher wächst. Entfernen bringt nicht viel, da es immer wieder zuwächst. Liegt es am Gras, dass die Sträucher nicht wachsen? Einige Sträucher wachsen ja gut, und die sind auch vom Gras umgeben.
Moinmoin,
das Gras kann durchaus eine Ursache für den ungleichmäßigen Wuchs sein. Es ist nicht nur Konkurrent um Nährstoffe und Wasser, sonder verändert auch den Sauerstoffgehalt im Boden, da es ein sehr dichte, oberflächennahe Schicht bildet. Manche Sträucher kommen damit besser zurecht, andere haben stärker zu kämpfen.
Düngen ist bei einem guten Gartenboden nicht notwendig, bei einem eher margeren, sandigen Boden kann es aber helfen. Also am besten im Frühjahr kurz vor Austrieb, das Gras auf einem breiten Streifen entfernen und etwas Dünger (z.B. organischen langanhaltende Dünger wie Hornspäne, Kompost o.ä.) oberflächlich einarbeiten - dann sollte die Wildfruchthecke eigentlich in Schwung kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.10.2014
 
Hallo,
wir roden im Moment zu dicht gepflanzte Fichten und wollen an dieser Stelle eine Wildhecke pflanzen, wie kommen die Pflanzen mit dem "Waldboden" zurecht?
Wir bedanken uns im Voraus bei Ihnen.
Moinmoin,
die Gehölze der Wildfruchthecke sind eigentlich alle recht anspruchslos und zum Teil auch Waldrandpflanzen, sollten daher mit einem Waldboden gut zurechtkommen. Wichtig ist, dass die Wurzeln der Fichten so gut es geht entfernt werden und dass der Standort möglichst sonnig ist. Ist der Boden durch die Nadeln der Fichten über die Jahre sehr sauer geworden, kann man auch gerne etwas kalken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Ein Servus aus Bayern!

Wir möchten gerne eine lockere Hecke aus Blüh- und Fruchtgehölzen anlegen (mit Bodendeckern) und einige Bäume und Büsche solitär. Daher habe Ich nun zwei Fragen, eine ist mit einem Problem verbunden.

1. Eignet sich als Bodendecker gegen Unkraut etc. auch Moos, oder schadet das eher den Pflanzen?

2. (und hier das Problem) Der Garten an sich ist von allen Seiten gut sonnig, ABER im Winter (da das Gebiet ein leichter Kessel ist), WENN, während der Boden gefroren und mit genügend Schnee bedeckt ist, es zu Föhn kommt (also warm einströmender Luft bei wolkenlosem Sonnenwetter), kann (muss nicht) es zu einer gewissen Überflutung kommen. Wie groß ist dieses Problem für die Pflanzen? Scheiden welche komplett aus bzw. sind einige besonders geeignet? Oder müssen wir grundsätzlich eine kleine Staumauer bauen?
Vielen Dank (auch für den sehr schönen Shop)!
1) Moos schadet den Bäumen und Sträuchern als solches nicht. Allerding ist es oft ein Anzeiger für einen eher feuchten und sauren Boden, was für viele Pflanzen ungünstig ist. Es ist daher als Bodendecker schwierig einzusetzen, da es etwas andere Bedingungen wünscht als die Heckensträucher.
2) Auch kurzfristige Überschwemmungen können für viele Sträucher/Bäume problematisch werden. Wenn sie auch nicht unbedingt sterben, so leiden sie doch stark darunter. Überschwemmungen vertragen z.B. Felsenbirnen (Amelanchier), Aronien, Hartriegel wie Cornus alba und Cornus sanguinea, Lonicera caerulea, Rubus fruticosus, verschiedene Weiden (Salix), schwarzer Holunder (Sambucus nigra), gemeiner Schneeball (Viburnum opulus).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Guten Tag,
ich überlege, eine Wildfruchthecke an eine Nordwand (15 m breit, 6 m hoch) in Baden-Württemberg zu pflanzen, um diese auch optisch abzuschirmen. Sind die Pflanzen hierfür geeignet, gibt es Einbußen in Ertrag und Wuchsfreude, oder wird es gar nicht funktionieren?
Schönen Gruß nach Vaale!
Wachstumseinbußen wird es sicherlich geben, der Ertrag wird auch geringer ausfallen: Vermutlich werden die Pflanzen langsamer und lichter wachsen und weniger blühen. Besonders gut ertragen folgenden Sträucher Schatten:
- Alpenjohannisbeere, Ribes alpinum,
- Gold-Johannisbeere, Ribes aureum,
- Blaue Heckenkrische, Lonicera caerulea,
- Liguster,
- Schnee-/Amethyst-/Purpurbeeren, Symphoricarpos,
- Ilex, Ilex aquifolium.
Essbar sind allerdings nur die ersten drei - die andere tragen zwar auffälige Früchte, die aber nur für Tiere interessant sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.07.2014
 
Guten Tag Herr Eggert,
unterhalb eines 20 m breiten Nordhangs wollen wir eine möglichst schmal- und schnellwüchsige Wildfruchthecke – die gerne auch als Schmetterlings-, Bienen- und Vogelnährholz dienen, reichlich blühen und schönes Herbstlaub tragen darf – am Zaun entlang als bis zu 8 m hohen Sichtschutz pflanzen. Der Bereich wird teils von großen Ahornbäumen aus der Nachbarschaft recht stark beschattet. Welche Pflanzen würden Sie uns hierfür konkret empfehlen?
Vielen Dank!
Ein Wildfruchtstrauch, der schmal, 8 m hoch und schattenverträglich ist, ist eigentlich unmöglich. Den Schatten (und eventuell damit einhergehende Trockenheit) vertragen ganz gut:
- Alpenjohannisbeere (Ribes alpinum),
- Liguster,
- Saskatoonbeere (Amelanchier alnifolia), sehr schmal wachsend die Sorte Obelisk,
- Ilex (Ilex aquifolium),
- eventuell Heckenkirsche (Lonicera caerulea).
In halbschattigen bzw. sonnigeren Bereichen würde auch Holunder (Sambucus nigra) funktionieren. Die genannten Sträucher werden aber alle nicht annähernd so hoch wie gewünscht und gehen teilweise auch in die Breite. 8 m hoch und dabei schmal sind eigentlich nur wenige Säulenbäume sowie Nadelbäume.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.07.2014
 
Guten Tag,
ist es möglich, diese Hecke in eine ziemlich alte Knallerbsenhecke hineinzupflanzen, oder ist es besser, die alte Hecke komplett zu entfernen?
Vielen Dank!
Pflanzt man die Wildfruchthecke in die bestehende Knallerbsenhecke, werden die neuen Pflanzen sehr zu kämpfen haben: Der stark durchwurzelte Boden, machte es den Sträuchern schwer sich zu etablieren, die alten Knallerbsensträucher bilden eine starke Konkurrenz um Wasser, Nährstoffe und ev. Licht. Sollen die neugepflanzten Sträucher also gute Startbedigungen bekommen, ist es sinnvoller, die alte Hecke zu entfernen und den Boden ein wenig aufzubereiten (z.B. durch das Untermischen von Kompost). Sollen einzelne Lücken in der alten Hecke gefüllt werden, muss man die Pflanzlöcher für die neuen Sträucher sehr großzügig ausheben und den Aushub möglichst von alten Wurzeln befreien und ebenfalls etwas aufbereiten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Guten Tag,
da unser Haus erst im Dezember bezugsfertig war, können wir nun den Ga,rten erst im Frühjahr anlegen. Kann ich diese Hecke auch im März pflanzen oder muss ich auf die klassische Zeit im November warten?
Sie können die Wildfruchthecke auch gerne im frühen Frühjahr pflanzen. Der Vorteil der Herbstpflanzung ist, dass man sich um Bewässerung keine Sorgen machen muss, da der Boden durch Kälte und Regen ohnehin ausreichend feucht ist. Außerdem treiben die Pflanzen etwas früher aus, da sie schon über den Winter mit der Bildung neuer Wurzeln begonnen haben. Im Frühjahr muss man bei sonnig-trockenem Wetter eher mal kontrollieren, ob eine extra Bewässerung notwendig ist, da die Pflanzen aufgrund der reduzierten Wurzelmasse noch nicht ganz so viel Wasser aufnehmen können. Außerdem treiben sie etwas später aus als schon gut etablierte Exemplare, da die Kraft erstmal in die Neubildung von Wurzelmasse gesteckt wird und dann erst in das Blatt- und Triebwachstum. Der Vorteil der Frühjahrspflanzung ist, dass die Pflanzen besser vorbereitet in den ersten Winter gehen. Bei einem so milden Winter wie in diesem Jahr ist das egal, bei einem sehr strengen Winter kann es einen kleinen Vorteil bringen.
Wie Sie sehen, sind die Unterschiede zwischen Herbst- und Frühjahrspflanzung gering. Wichtig ist in erster Linie, dass wurzelnackte Pflanzen nur während der Winterruhe (also vor dem Austrieb) gepflanzt werden können (im Gegensatz zu Topfpflanzen, die das ganze Jahr über gepflanzt werden dürfen). Nur bei frostempfindlichen Pflanzen ist die Frühjahrspflanzung der Herbstpflanzung vorzuziehen. Die Gehölze der Wildfrucht-Hecke sind aber allesamt sehr robust und frostfest.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.02.2014
 
Hallo,
ich stöbere gerade mit Begeisterung auf ihrer Website herum und mache mir bereits umfangreiche Pflanzlisten undBebauungs-Pläne für die Anlegung unseres Gartens. Nach der Enteckung ihres genialen Wildbeeren-Sortimentes habe ich mich im Geiste bereitsnoch diesen Monat die Hecke anlegen - und bereits im Sommer körbeweise Ernte eintragen sehen... ;-)
Jetzt frage ich mich jedoch, ob das evtl. etwas übereilt gedacht ist. Wie lange dauert es denn üblicherweise von der Pflanzung bis zum ersten Ertrag?
Und gibt es besonders "schnelle" Pflanzen? Auch interessiert mich, ob beim Sortiment "blühende Gehölze" evtl. im ersten Jahr (oder länger?) noch gewartet werden muss, bis etwas blüht...
Ich gebe zu, ich bin etwas ungeduldig... Jetzt hab ich nach Ewigkeiten ENDLICH einen eigenen Garten und will am liebsten alles sofort ganz schön haben!!!
Vielen Dank im Voraus für Ihre Beratung!
Ein paar Jahre muss man bis zu ersten Fruchtertrag noch warten - so zwischen 2-3 und 7 Jahren kann es je nach Strauch schon noch dauern. Die folgenden werden zu den ersten fruchtenden gehören: Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa), Sauerdorn (Berberis vulgaris), Einheimische Felsenbirne (Amelanchier ovalis), Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) und Weiche Rose (Rosa mollis). Wenn man schon in diesem Jahr ernten möchte, muss mandie Pflanzen einzeln in größeren Qualitäten erstellen. Möglich ist das bei der Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa, z.B. Containerpflanze 7,5 l 80-100 cm hoch für 14,95 EUR), Sauerdorn (Berberis vulgaris, z.B: Solitärpflanze 80 bis 100 cm hoch für 24,95 EUR), Kornelkirsche (Cornus mas, z.B. Solitärpflanze 125 bis 150 cm hoch für 37,95 EUR), Einheimische Felsenbirne (Amelanchier ovalis, z.B. Solitärpflanze 100 bis 125 cm hoch für 24,95 EUR), Korallen-Ölweide (Elaeagnus umbellata, z.B. Solitärpflanze 125 bis 150 cm hoch für 35,95 EUR) und Hasel (Corylus avellana, z.B. Solitärpflanze 125 bis 150 cm hoch für 24,95 EUR). Man muss also einen Kompromiss finden zwischen Ungeduld und Geldbeutel...
Ähnlich sieht es bei den blühenden Gehölzen aus. Allerdings werden da einige Pflanzen schon dieses Jahr blühen, die anderen dann über die nächsten Jahre peu à peu dazukommen - man hat also im ersten Jahr schon ein wenig Blüten. Für Ungeduldige, die aber nicht allzu viel ausgeben wollen/können, kann man sonst vor die Sträucher einjährige Blumen pflanzen/säen - dann sieht es schon im ersten Jahr bunt aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.01.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Wildfrucht- bzw. Blütenhecke haben mein Interesse geweckt. Aktuell haben wir 2 x 10 m Liguster-Hecke und möchten diese gern naturnah und schön mit max. 2 m Höhe ersetzen. Das Problem bei 1 x 10 m ist, dass sich darunter eine Tiefgarage befindet. Das heißt, die vorhandene Bodentiefe liegt bei 0,50 m. Ist es möglich die Hecke an so einen Standort zu setzen? Oder haben Sie alternative Vorschläge? Da wir einen kleinen Sohn haben, sollte nichts mit giftiges dabei sein.
Vielen Dank!
50 cm Bodentiefe ist schon relativ wenig, aber wenn die Ligusterhecke dort gut wachsen konnte, wird auch ein Großteil der Sträucher der Wildfruchthecke dort gedeihen können. Auf starkwüchsige Sträucher wie Holunder, Sambucus nigra, und Haselnuss, Corylus avellana sollte man ab lieber verzichten, auch die Rosen Rosa canina und Rosa mollis könnten als Pfahlwurzler Probleme bekommen. Es bietet sich daher an nicht das fertig zusammengestellte Sortiment zu wählen, sondern sich die Pflanzen selber zusammenstellen. Gut geeignet sind z.B. Apfelbeere (Aronia melanocarpa), einheimische Felsenbirne (Amelanchier ovalis), Sauerdorn (Berberis vulgaris), Rote Johannisbeere (Ribes rubrum) und Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.04.2013
 
Hallo zusammen,
sind die Gewächse gegenüber feuchten Standorten (keine Staunässe) unempfindlich? Ich würde gerne eine Vogelhecke in der Nähe eines kleinen Bachs anlegen. Welche weiteren Pflanzen würden Sie zusätzlich für diesen Standort (liegt auf ca. 700 Höhenmetern) empfehlen?
Besten Dank!
Wenn keine Staunässe herrscht und auch keine regelmäßigen Überflutungen zu erwarten sind, dann ist das Sortiment Wildfruchthecke gut geeignet. Wolliger Schneeball (Viburnum lantana), Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus) und Roter Hartriegel (Cornus sanguineum) sowie diverse Weiden würden sich ebenfalls an dem beschriebenen Standort wohlfühlen. Auch Wildrosen wie die Hundsrose, Rosa canina, und die Schottische Zaunrose, Rosa rubiginosa, eignen sich als Vogelschutzgehölze und kommen mit den genannten Bedingungen zurecht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich interessiere mich für Ihre Sortimente "Blütensträucherhecke" und "Wildfruchthecke".
Der geplante Standort der Hecke befindet sich auf eine Wiese unmittelbar im Uferbereich eines Sees. Dadurch ist dieser Standort häufig (insbesondere im Frühjahr) sehr nass. Kommen die genannten Sortimente mit "nassen Füßen" klar und können an einem solchen Standort gepflanzt werden?
Wenn nicht, können Sie mir andere geeignete Pflanzen für eine Zier- und Wildfruchthecke aus einheimischen Gehölzen nennen?
Die Gehölzsortimente sind eher für den normalen Gartenboden gedacht, mit nassen Füßen kommen die meisten eher schlecht zurecht. Bei nassen Boden sind Weiden am besten geeignet, von denen es auch viele strauchartige Sorten wie z.B. die Wollweide, Salix lanata gibt, aber auch sehr zierende Sträucher (z.B. die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki).
Wohl in sehr feuchten Böden fühlen sich z.B. auch die Sumpfrose, Rosa palustris, die Zimterle, Clethra alnifolia, der Knöpfchenstrauch, Cephalanthus occidentalis, und das Pfaffenhütchen, Euonymus europaeus.
Auf feuchten, aber nicht zu feuchten Böden gedeihen auch Holunder, Faulbaum, gemeiner Schneeball. Viburnum opulus, und Hartriegel.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.03.2013
 
Sehr geehrte Baumschule Eggert,
ich plane parallel zur neuerlichen Nutzung des alten Hühnerstalles die Anlage eines "Hühnergarten" mit robusten, ungiftigen (3 kleine Kinder im Haushalt) und gut wüchsigen Sträuchern und Büschen. Leider liegt das betreffende Grundstück in Hanglage im Schlagschatten (Nordseite) des Hauses und bekommt - in den Randlagen - lediglich 3 Stunden Licht/Sonne am Tag. Da die Tiere dennoch Schutz und Verstecke benötigen, suche ich nun Pflanzen, die oben genannten Kriterien entsprechen und später auch nicht allzu empfindlich auf den Düngereintrag durch die Hühner reagieren sollten - gibt es da eine Lösung?? (Die Tiere sollen übrigens die Früchte auch fressen dürfen!)
Vielen Dank!
Schattenverträgliche, robuste und ungiftige Gehölze sind:
- die Gemeine Berberitze, Berberis vulgaris,
- die Grüne Heckenberberitze, Berberis thunbergii,
- die Alpenjohannisbeere, Ribes alpinum,
- die Gold-Johannisbeere, Ribes aureum,
- die Fasanenspiere, Physocarpus opulifolius,
- mit leichten Einschränkungen auch Haselnuss, Corylus avellana, und Kornelkirsche, Cornus mas.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2013
 
Hallo,
wir haben einen Hang mit ca. 2 - 2,5 m Tiefe darunter eine ca. 1,5 m hohe Sandsteintrockenmauer. Der Boden ist Lehmboden (Oberboden ist abgezogen aufgrund von Erdarbeiten).
Wir würden gerne die Wildfruchthecke und zus. Holunder usw. einpflanzen. Frage wäre nun, ob die Pflanzenwurzeln die Trockenmauer durch Ausläufer beschädigen können?
Weiterhin würde uns interessieren, welche Bodendecker noch hierfür geeignet sind.
Für eine kurze Rückantwort im Voraus besten Dank.
Wenn die Wilfruchthecke regelmäßig gepflegt, d.h. in regelmäßigen Abständen etwas zurückgeschnitten wird, stellt sie keinerlei Bedrohung für die Trockenmauer da. Läßt man sie jedoch wild wachsen, könnte es in 15-20 Jahren tatsächlich passieren, dass der eine oder andere Trieb die Mauer durchwächst oder dass die Wurzelmasse insgesamt langsam beginnt Druck auf die Mauer auszuüben. Blattmasse und Wurzelmasse bedingen sich in ihrer Größe immer gegenseitig.
Als Bodendecker würden zu der Wildfruchthecke Brombeeren gut passen (sowohl Wild- als auch Kulturformen). Eine sehr leckere Kultursorte mit großen, schmackhaften Früchten ist z.B. Theodor Reimers. In den sonnigren Bereichen wären auch Erdbeeren möglich, die Walderbeere, Fragaria vesca, wächst auch im Halbschatten sehr gut.
Soll der Bodendecker nicht unbedingt Früchte tragen, würden außerdem folgende Stauden in den schattigen Bereichen gut zurechtkommen:
- Schaumblüte (Tiarella cordifolia),
- Elfenblume (Epimedium),
- Niedrige Golderdbeere (Waldsteinia ternata),
- Waldmeister (Gallium odoratum).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2013
 
Hallo,
Sie haben im Angebot angegeben, wie lang die Hecke und wie hoch die Angebotsheckenpflanzen werden können. Meine Frage ist: Wieviel Platz brauchen sie in der Tiefe? Und kann die Hecke an einem Staketenzaun entlang gepflanzt werden?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Ungeschnitten wird das Gros der Pflanzen unserer Wildfruchthecke um die 2 m breit. Kornellkirsche (Cornus mas), Haselnuss (Corylus avellana) und Ölweide (Elaeagnus umbellata) werden jedoch deutlich breiter und müssten bei Bedarf durch einen regelmäßigen Schnitt kleiner gehalten werden. Entlang eines Staketenzauns kann man die Wildhecke pflanzen; man sollte die Sträucher aber mit genügend Abstand zum Zaun setzen, so dass sie Platz haben, sich schön zu entwickeln (Minimum 1 m).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.10.2012
 
Moin moin aus dem Norden,
Ich habe einige Frage bezüglich einer Empfehlung für eine Hecke.
Ausgangssituation: Wir haben einen kleinen Wall (ca. 1,5 m Fußbreite, ca. 70 cm hoch). Dieser Wall hat eine Südostausrichtung. Direkt an den Wall grenzt ein ca. 15 m hoher Erlenbruchwald. Sonne erhält der Wall ab ca. 14-15 Uhr, zuvor das Licht, das durch die Erlen fällt.
1) Wir planen nun den Wall mit Ihren Strauchsortimenten Vogelnährgehölze, Wildfruchtgehölze, Wildrosenhecke sowie Blütensträucherhecke gemischt zu bepflanzen. Ist dies aufrgrund des Standortes möglich oder ist mit Ausfall zu rechnen?
2) Es ist geplant, daß der Wald in einigen Jahren gerodet werden und in ein Baugebiet umgewandelt werden soll. Der Wall würde dann voll in der Sonne stehen. Würden die Pflanzen diese Veränderung voraussichtlich verkraften?
3) Um Unkraut vorzubeugen, wollen wir Bodendecker unter die Hecke setzen. Wir dachten v.a. an Immergrün und Storchschnabel. Eine geignete Wahl?
4) Wir wollen die Hecke so blickdicht wie möglich bekommen. Wir planen daher die niedrigwachsenden Pflanzen der Sortimente auf die Böschung und die hochwachsenden auf die Krone zu setzen. Das ganze im Zickzack. Ist das sinnvoll? Welchen Pflanzabstand sollten wir wählen?
Vielen Dank schon mal im Voraus für Ihre Hilfe.
1) Aufgrund der Lichtsituation wird keiner der Sträucher eingehen, Sonne ab dem frühen Nachmittag ist nicht unbedingt für alle ideal, aber durchaus ausreichend. Wichtig ist hingegen, dass der Wall aus gutem Mutterboden besteht, so dass die Pflanzen vernünftig einwurzeln können und ausreichend mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt sind.
2) Eine solche Veränderung verkraften die Sträucher durchaus, zumal das Abroden in der Regel auch nicht von heute auf morgen geschieht. Eventuell sind die Sträucher zunächst etwas gestresst und verlieren ein paar Blätter, aber ansonsten gewöhnen sie sich schnell an die neue Situation.
3) Immergrün würde ich gegen Unkraut nicht empfehlen, da es verhältnismäßig langsam wächst. Einen schnellwachsenden Storchschnabel wie z.B. ein Geranium macrorrhizum-Sorte wäre wesentlich geeigneter.
4) Das kann man durchaus so machen. Bei einer Zickzackpflanzung empfehlen wir einen Abstand von 0,75 m, bei Reihenpflanzung 1 m.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.09.2012
 
Hallo,
haben einen Garten mit ausgewucherter, ungepflegter Hecke übernommen. Nach Wegschneiden von ca. 1,5 m Hecke, die in den Garten reingeragt hat, und Entfernen von massenweisem totem Gehölz ist die Hecke jetzt ziemlich löchrig und durchsichtig. Sichtschutz ade...
Was mir vorschwebt, ist die eher langweilige Hecke durch eine Frucht- oder auch Blütenhecke aufzubessern und zu verschönern. Die Hecke ganz zu entfernen, kommt nicht in Frage, da schlechter Sichtschutz besser als kein Sichtschutz ist. Die Verwurzelung ist jedoch recht stark.
Was können Sie empfehlen?
Es ist mit etwas Mühe verbunden, neue Gehölze in die vorhandende Hecke zu integrieren. So ein Standort ist zumeist deutlich trockener und die Wurzeln der etablierten Gehölze, erschweren den neu gepflanzten Sträucher das Anwachsen. Das Pflanzloch sollte auf jeden Fall doppelt zu groß sein, als wie man es üblicherweise graben würde. So entfernt man die Wurzeln der alten Hecke und die neue Pflanze hat mehr Bodenvolumen, um anwachsen zu können.
In trockenen Phasen müssen die neu gepflanzten Sträucher rechtzeitig gut mit Wasser versorgt werden, da sie in starker Wasserkonkurrenz zur alten Hecke stehen.
Zudem würde ich die bestehende Hecke im oberen Bereich etwas einkürzen. So wird meist weniger Schatten auf die neuen Sträucher geworfen und die alten Gehölze werden auch nach einem Rückschnitt buschiger und damit blickdichter.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herrren,
vor zwei Jahren habe ich die Wildfruchthecke gepflanzt. Leider haben bisher nur die Aronia-Pflanzen geblüht und auch Früchte getragen. Was kann denn die Ursache sein, dass Sanddorn und Co nicht blühen wollen?
Die Apfelbeere zählt in der Tat zu den Gehölzen, die auch schon im jungen Alter blühen. Felsenbirne und Wildrosen sollten aber auch in Kürze folgen. Bei anderen Sträuchern, wie Holunder, Haselnuss, Sanddorn oder Berberitze dauert es meist einige Jahre länger, bis die Pflanzen zur Blüte kommen - teilweise blühen sie aber auch sehr unscheinbar (zum Beispiel der Sanddorn), so dass die Blüte dem Betrachter kaum auffällt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.07.2012
 
Hallo!
Wäre es möglich aufgrund des Standortes bei der Wildfruchthecke z.B. die Hundsrose und den Sanddorn gegen z.B. die Alpenjohannisbeere und Teufelszwirn auszutauschen?
Der Austausch von einzelnen Pflanzen ist bei den Sortimenten leider nicht möglich, da sie schon vorbereitet im Kühlhaus lagern. Sie müssten gegebenenfalls einzelne Pflanzen dazu bestellen.
Den Teufelszwirn(Lycium halmifolium) würde ich ohnehin nicht für die Pflanzung in einer Hecke empfehlen, da er sich zu stark ausbreitet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.03.2012
 
Hallo!
Ich hätte bezgl. der Wildfruchthecke ein paar Fragen. Soll ich rund um die Hecke Rindenmulch ausbringen, um so Unkraut vorzubeugen? Oder evtl. ein Unkrautvlies/Mulchfolie? Wäre es ratsam Bodendecker unter der Hecke zu pflanzen,wenn ja welche?
Es ist sowohl möglich Rindenmulch auszubringen als auch eine Unkrautvlies-Mulchfolie auszulegen oder Bodendecker zu pflanzen. Welche Methode Sie wählen, um Unkraut vorzubeugen, bleibt Ihrem Geschmack überlassen.
Aus dem Rindenmulch wird bei Regen bzw. beim Gießen Gerbsäure ausgewaschen und dem Boden Stickstoff entzogen. Beides kann den Pflanzen schaden, wenn es zu viel wird. Daher sollten Sie darauf achten, dass die Schicht nur maximal 2 cm hoch ist.
Als Bodendecker würde ich Ihnen eine möglichst naturnahe Bepflanzung empfehlen, z. B. eine Elfenblume (Epimedum rubrum bzw. versicolor Sulphureum) oder einen Storchschnabel wie Geranium macrorrhizum Spessart.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2012
 
Wohne auf La Gomera mit subtropischen Klima. Kann ich auch hier Sträucher wie Sanddorn und Aronia pflanzen? Oder brauchen diese den Frost einmal im Jahr?
Bekommen auch männliche Sträucher Früchte? Wieviel muß ich von der gleichen Art anpflanzen, um Früchte zu erhalten?
Ich kann mir gut vorstellen, dass Aroniabeeren und Sanddorn auch im subtropischen Klima wachsen. Beide Gehölze sind sehr anpassungsfähig und kommen auch mit ungewöhnlichen Standorten gut aus. Für beiden Wildobststräucher gilt aber, dass der Boden nicht zu nass sein darf. Vor allem der Sanddorn möchte gerne einen trockenen, gut drainierten Standort haben.
Die männlichen Sanddornpflanzen bekommen mit Sicherheit keine Früchte, sie dienen lediglich zur Bestäubung der weiblichen Blüten.
Wir empfehlen auf 4 bis 6 weibliche Sanddorn ein männliches Exemplar der Sorte Pollmix zu pflanzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.11.2011
 
Hallo,
kann man die Pflanzen (Wildfrucht- bzw. Vogelnährhecke) auch jetzt noch in November einpflanzen?
Ja, die klassische Pflanzzeit für wurzelnackte Sträucher beginnt Mitte Oktober und reicht in der Regel bis Mitte Dezember. Nur bei Dauerfrost ist ein Pflanzen nicht möglich.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.11.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren.
Ich habe vor drei Wochen die Sträucher der Wildfruchthecke gepflanzt. Die Sträucher bekommen, bedingt durch die sehr milde Witterung heuer im Maintal, jetzt Knospen und fangen teilweise an zu treiben. Ist das Risiko dadurch größer, dass die Sträucher bei Frost kaputt gehen?
Im Sortiment war auch ein Sanddorn enthalten. Sollte man einen zweiten dazu setzen oder trägt er auch alleinstehend Früchte?
Durch das ungewöhnlich warme Klima in diesem Herbst schwellen bei einigen Gehölzen tatsächlich die Knospen etwas an. Grundsätzlich sind alle Gehölze aus diesem Sortiment sehr frosthart. In einem normal verlaufenden Winter sollten die Pflanzen eigentlich keinen Schaden aufgrund der zur Zeit milden Witterung erleiden.
Da Sie die Sträucher schon Anfang/Mitte Oktober gepflanzt haben, haben diese im warmen Boden noch Wurzeln gebildet und sollten eigentlich sogar besser einen Winter oder ein trockenes Frühjahr überstehen.
Beim Sanddorn gibt es weibliche und männliche Pflanzen. Der Sanddorn aus dem Sortiment wurde durch Aussaat vermehrt und man kann leider das Geschlecht noch nicht feststellen. Aus diesem Grunde würde ich noch einige Jahre warten bis das Geschlecht bestimmbar ist. Manchmal hat man auch Glück und es befindet sich ein Sanddorn in der Nachbarschaft, der bspw. als Pollenspender dienen kann.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.11.2011
 
Wir möchten Pflanzen aus den Sortimenten "Wildfruchthecke" und "Blütensträucherhecke" auf ein Grundstück mit Lehmboden pflanzen, das bisher brach gelegen hat und mit hohen Gräsern bewachsen ist.
Wie sollten wir den Boden vorbereiten, und was kann man nach dem Pflanzen tun, damit die Hecke gut anwächst und nicht vom Gras "überrollt" wird?
Das sicherste ist die Grasnarbe abzuschälen, so dass man möglichst viel Wurzeln und Rhyzome mit diesem Verfahren entfernt. Wenn das Grundstück frei zugänglich ist, kann auch einen Schlepper mit einer Fräse oder einer Scheibenegge einsetzten, um die Grasfläche zu zerkleinern. Das würde deutlich weniger Arbeitsschweiß kosten.
Nachdem man die Hecke gepflanzt hat, muss man im Frühjahr acht geben und die ersten Grashalme, die wieder durchwachsen, sofort aushacken oder auszupfen. Wenn man die Unkrautbekämpfung rechtzeitig beginnt, hat man ein gute Chance, die Fläche frei von Gräsern zu halten.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.10.2011
 
Hallo!
Wir möchten uns auch eine Wildfruchthecke zulegen. Meine Frage, sind irgendwelche Beeren davon giftig?
Alle Früchte der Wildfruchthecke sind ungiftig und essbar.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 05.10.2011
 
Guten Abend, wir haben einen Zaun, der an eine Straße "grenzt" und sitzen immer im Blickfeld von allen Vorbeifahrenden und Vorbeilaufenden. Wir brauchen also eine Hecke. Sie sollte möglichst blickdicht, pflegeleicht und wunderschön sein. Ich schätze die Länge auf ca. 20 Meter. Eignet sich dafür die Wildfruchthecke und was könnte noch dazu passen?
Die Wildfruchthecke bildet vor allem bei Zick-Zack-Pflanzung eine blickdichte Hecke, die nur alle paar Jahre Pflege benötigt, wenn die Sträucher etwas ausgelichtet werden.
Gut kombinieren lässt sich dieses Heckensortiment mit den anderen von uns angebotenen Sortimenten. Zum Beispiel die Blütenstrauchhecke würde noch weitere schön blühende Gehölze beinhalten, die Ihre Hecke abwechslungsreich und attraktiv machen.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 04.08.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten auf ca. 100 Meter eine gemischte Hecke anlegen. Gefallen würden uns die Wildfrucht-, wildrosen- und Blütensträucherhecke. Wie können wir diese am besten mischen, damit es ein harmonischen Bild ergibt? Welchen Pflanzabstand sollten wir für alle wählen?
Die verschiedenen Gehölzsortimente lassen sich auch gut miteinander kombinieren. Für die Wildfruchthecke und die Blütenstrauchhecke finden Sie unter den FAQ-Einträgen jeweils eine Tabelle mit den Wuchseigenschaften der in den Sortimenten enthaltenen Pflanzen. Auch für die Wildrosen ist ein entsprechender Eintrag mit den Wuchseigenschaften vorhanden. So können Sie die Pflanzen entsprechend mischen und niedrigere nach vorn setzen, größere in den hinteren Bereich. Die Angaben beziehen sich auf ungeschnittenen Wuchs. Alle Pflanzen sind aber formierbar und können nach den eigenen Bedürfnissen in ihrem Wuchs eingehalten werden. Zur harmonischen Mischung würde ich die drei Sortimente möglichst gleichmäßig miteinander vermischen und dabei immer größere und kleinere Wuchshöhen zueinander gesellen.
Die Pflanzabstände sollten bei 100-150cm liegen.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 18.03.2011
 
Wir möchten einen Gartenteil mit einer Nasch- und Blütenhecke umgeben, das Grundstück liegt an der Straße und sollte blickdicht abgeschirmt werden.
Wir haben märkischen Sandboden und Südlage. Dem Flieder und der vorhandenen Forsythie gefällt das. Was kommt mit diesen bescheidenen Verhältnissen (Sandboden und Wurzeln der Tannen) noch gut klar und schmeckt lecker?
Das Gehölzsortiment „Wildfruchthecke“ beinhaltet durchweg robuste Pflanzen, die wenig Ansprüche an Standort und Boden stellen. Alle bringen nutzbare Früchte hervor, die in der Kombination sehr abwechslungsreich zum Naschen und Ernten einladen. Für Ihre Zwecke ist das Sortiment sehr empfehlenswert.
Unter Fruchtgehölze mit essbaren Früchten finden Sie Anregungen, wenn Sie die Hecke mit weiteren Pflanzen erweitern oder kombinieren wollen.
Mit freundlichen Grüßen
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 18.03.2011
 
Hallo,
wir würden die Wildfruchthecke gern entlang eines Weges pflanzen, der z.T. von Bäumen beschattet wird. Kommen die Sträucher damit zurecht?
Die Wildfruchthecke kommt mit einer halbschattigen Lage gut zurecht, sofern der Boden nicht zu trocken ist. Einige der Sträucher aus dem Wildfruchtsortiment wachsen natürlicherweise an Waldrändern oder in der Nähe größerer Bäume.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.02.2011
 
Hallo,
ich möchte die Sträucher in eine bereits vorhandene und absolut verwilderte Hecke eingliedern. Geplant ist, der bestehenden Blütenhecke einen Verjüngungsschnitt zukommen zu lassen, den Knöterich auszumerzen und die Hecke durch die Neupflanzung wieder zu "verdichten". Meine Frage: Sind die Sträucher robust genug, um in einem bereits verwurzelten Boden klarzukommen? Kann ich durch gute Düngung den Sträuchern das Anwurzeln erleichtern? Was wäre da vorteilhaft? Vor allem: Kann die Hecke durch die weitere "Schicht" Sträucher tatsächlich von sich aus blickdicht werden? Vielen Dank im Voraus.
Ihre geplanten Maßnahmen sind gut geeignet, um die Hecke wieder zu verjüngen und blickdicht werden zu lassen. Das Strauchsortiment enthält durchweg robuste Sträucher, die auch als Pionierpflanzen auf heimischen Knicks anzutreffen sind und sich durchaus auch in der bestehenden Hecke etablieren können. Allerdings ist die Unterstützung durch Versorgung mit Wasser und Nährstoffen in den ersten 3 Standjahren notwendig, und es sollte auch ein möglichst großer Wurzelraum bei der Pflanzung eröffnet werden. Für die Pflanzung wird kein Dünger in das Pflanzloch gegeben, die erste Düngung erfolgt im Frühjahr mit einem handelsüblichen Mehrnährstoffdünger und eventuell Hornspänen.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 07.11.2010
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie muß ich den Boden vorbereiten? Ich möchte eine möglichst blickdichte Hecke haben; wie dicht darf ich die Gehölze höchstens pflanzen? Wie weit müssen sie vom Zaun entfernt gepflanzt werden? Muß ich beim Pflanzen Dünger mit einbringen und wenn ja, welchen?
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Die Wildfruchthecke gedeiht auf jedem normalen Gartenboden, der zur Vorbereitung lediglich tiefgründig aufgelockert werden sollte. Da die Wurzeln empfindlich auf einen direkten Kontakt mit Dünger reagieren, sollte kein Dünger in das Pflanzloch gegeben werden, allenfalls obenauf. Weniger ist hier mehr.
In Reihenpflanzung sollten die Pflanzen nicht enger als 1 m gesetzt werden. Beim Abstand zum Nachbargrundstück sollten mindestens 1,5 m eingehalten werden. Je nachdem, wie hoch Sie die Hecke halten möchten, sollten Sie hierzu aber auch Einsicht in die Nachbarschaftsregelungen Ihrer Region nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 14.05.2010
 
Wie hoch sind die einzelnen Sträucher der Wildfruchthecke bei Versand, und mit welchem Wachstum pro Jahr ist zu rechnen?
Die meisten Sträucher besitzen eine Höhe von 60 bis 100 cm und 3 bis 4 Grundtriebe. Die schwachwachsende Gehölze aus diesem Sortiment messen 40 bis 60 cm Höhe, haben aber auch 3 bis 4 basale Triebe.
Vor dem Versand schneiden wir alle Sträucher auf ca. 40 cm zurück. Durch diesen Rückschnitt werden sich die Gehölze besser verzweigen und sicher anwachsen.
Der Jahreszuwachs ist von vielen Faktoren wie Boden, Standort, Pflege, Pflanzenart und Schnittmaßnahmen abhängig. Im Pflanzjahr ist der Zuwachs gering, in den darauf folgenden Jahren kann man von einem Zuwachs von 25 bis 60 cm rechnen. Im Alter stagniert der jährliche Jahrestrieb wieder.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2010
 
Kann man die Wildfruchthecke mit immergrünen Heckenpflanzen mischen? Z.B. mit Kirschlorbeer, o.ä.?
Es ist durchaus möglich, eine solche Hecke mit immergrünen Pflanzen aufzulockern. Ich würde Stechpalme (Ilex in Arten und Sorten) und Liguster empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2009
 
Wann ist die richtige Zeit, um eine Wildfruchthecke zu pflanzen?
Die Wildfruchthecke ist aus Sträuchern in wurzelnackter Qualität zusammerngestellt und muss während der Vegetationsruhe der Pflanzen gesetzt werden. das bedeutet von Ende Oktober bis etwa Mitte April. Da wir die Gehölze im Kühlhaus lagern, werden sie künstlich länger in Ruhe gehalten, so dass auch im Mai noch eine Pflanzung möglich ist. Bei warmer Witterung muss aber sehr viel gewässert werden.
Mit freundlichen Grüßen
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2009
 
Es wäre schön, wenn Sie mir eine kurze Information schicken könnten, wie hoch und breit die einzelnen Gehölze werden, in welchen Farben sie blühen, und sonstige Besonderheiten damitich dies beim Pflanzen berücksichtigen kann. Außerdem wüßte ich gerne, welche Früchte für Menschen zum Verzehr geeignet sind. Herzlichen Dank!
Die Tabelle gibt eine kurze Übersicht über die Pflanzen aus der Wildfruchthecke. Alle Früchte sind für den Menschen essbar, aber vor allem sehr wertvoll für die Tierwelt.
Ihre Baumschule Eggert

deutscher Pflanzenname

bot. Pflanzenname

Blütenfarbe & -monat

Frucht & Reifezeit

Endhöhe & Breite

Rote Johannisbeere Ribes rubrum weißlich - Mai rote Beeren im Juli 1-2 m / 2 m
Schwarze Apfelbeere Aronia melanocarpa weiß - Mai schwarze Beeren im September 1,5-2 m / 1,5 m
Gemeiner Sauerdorn Berberis vulgaris gelb - Mai/Juni rote Beeren im September 2-3 m / 1,5 m
Kornelkirsche Cornus mas gelb - März rote Steinfrucht im September 4-6 m / 3-4 m
Haselnuss Corylus avellana gelb - Februar/März Nüsse im Oktober 4-6 m / 3-4 m
Hundsrose Rosa canina hellrosa - Juni rote, längliche Hagebutten 2-3 m / 1-2 m
Elaeagnus umbellata Essbare Ölweide weiß - Mai rot-sibrige Beeren im September 3-4 m / 1-3 m
Schwarze Johannisbeere Ribes nigrum grünlich - Mai schwarze Trauben im August 1-2 m/ 1 m
Holunder Sambucus nigra weiß - Juni schwarze Fliederbeeren 4 -5 m/ 2-3 m
Weiche Rose Rosa mollis rosa - Mai rote Hagebutten 1-1,5 m /1 m
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2009
 
Welche Größe haben die Sträucher wenn sie geliefert werden??? Wie hoch werden die Pflanzen im Allgemeinen??? Welchen Platz sollte man für die Hecke einplanen damit sich alles gut entfalten kann???
Bei der Lieferung sind die Pflanzen wurzelnackt und auf ca. 40-50 cm pflanzfertig zurückgeschnitten.
Ohne Schnitt erreichen die meisten der Pflanzen Höhen zwischen 2 und ca. 4 m. Zum Sortiment gehören aber auch höhere Pflanzen, wie die Felsenbirne, die ungeschnitten ca. 7 m Höhe erreichen kann. Alle Pflanzen sind gut schnittverträglich, und die Hecke kann gut auf etwa 2 m Wuchshöhe gehalten werden.
Der Pflanzraum sollte eine Tiefe von ca. 3 m aufweisen, jede einzelne Pflanze deckt in der Breite etwa 1,5-2 m ab. Beim Pflanzabstand kann die gewünschte Blickdichte berücksichtigt werden, denn die Pflanzen vertragen es, etwas ineinander zu wachsen.
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2009
 
Hallo, ich habe im letzten Herbst eine Wildfruchthecke bei Ihnen erworben und erfolgreich (! - sehe schon ganz viele Knöspchen) in den Garten gepflanzt. Zwei Fragen hätte ich an Sie: 1. Müssen die Sträucher beschnitten werden und wenn dann wann? 2. Ich würde gerne ungiftige Bodendecker darunter setzen. Geht das in Ordnung für die Sträucher?
Im Pflanzjahr benötigt die Hecken keinen weiteren Schnitt, da die Sträucher vor dem Versenden von uns pflanzfertig geschnitten wurden. Meist kann man die Wildfruchtsträucher nach dem 1. oder 2. Standjahr das erste Mal schneiden. Sie werden dann in der Regel nicht zu hoch und verzweigen sich besser. Man sollte aber immer etwas Blütenholz stehen lassen, damit man im kommenden Jahr auch Früchte ernten kann.
Die Sträucher können ohne weiteres mit Bodendeckern unterpflanzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.03.2009

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