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Ginkgo biloba - Ginkgobaum, Silberaprikose

Steckbrief
Wuchshöhe
15 bis 30 m
Wuchsbreite
10 bis 15 m
Zuwachs/Jahr
25 bis 40 cm
Wurzelsystem
kräftig, Herzwurzler
Blütenmonat
April-Mai
Blütenfarbe
unscheinbar, zweihäusig
Duft
Früchte riechen nach Buttersäure
Früchte
kugelig
Blattfarbe
frischgrün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
anspruchslos
Verwendung
Solitär, Park- oder Straßenbaum
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
lebendes Fossil, sehr robust, besondere Blattform
Ginkgo biloba  

Ginkgobaum, Silberaprikose

Der Habitus ist recht unterschiedlich und reicht von schmal kegelförmig bis breit ausladend. Der Ginkgo wächst baumartig und wird etwa 30 m hoch, ist locker verzweigt und sehr dekorativ. Das Blatt ist sommergrün, fächerförmig und an der breiten Seite meist eingeschnitten oder gelappt.

Der Ginkgo ist ein dekoratives Einzelgehölz für größere Gärten und Parkanlagen, kann aber auch auch als schmalkroniger Straßenbaum verwendet werden. Er bekommt ein phantastisches gelbes Herbstlaub. Die Pflanzen werden durch Aussaat vermehrt, das Geschlecht ist bei noch jungen Bäumen unbekannt.


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ganzjährig lieferbar
Containerpflanze 80/100 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 16,95 EUR
   
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Containerpflanze 125/150 cm Lieferbedingungen national:
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Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
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Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
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Hallo,
können Sie mir sagen, ob die Sorte 'Tit' eine männliche Form ist, die keine Früchte ansetzt?
Vielen Dank.
Moinmoin,
bei dem Ginkgo Tit soll es sich um eine männliche Form handeln. Allerdings sind bei dem Zwergginkgo ohnehin nicht viele Blüten zu erwarten, und Ginkgos beginnen allgemein mit der Blüte frühestens in einem Alter von 30-40 Jahren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.11.2017
 
Guten Tag.
Unser Ginko weiblich, trägt seit 2 Jahren Früchte und ist ca 10m hoch. Kann man den Baum noch in ein anderes Grundstück umpflanzen. Wegen Umzug um zu verhindern das er abgesägt wird.
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Sofern der Ginkgo biloba in den letzten 4 bis 5 Jahren das letzte Mal verpflanzt wurde, ist es ohne größere Vorarbeiten möglich. Man muss mit schwerem Gerät an den Baum heranfahren können, dann einen entsprechend großen Ballen stechen und ihn dann zum neuen Standort transportieren. Der Ginkgo sollte vor dem Pflanzen mit einem Pflanzschnitt versehen werden und nach dem Pflanzen regelmäßig, am besten unter zur Hilfenahme eines Gießringes, bewässert werden.
Steht der Ginkgobaum schon deutlich mehr wie 5 Jahre auf diesem Standort fest, müsste man den Baum ein Jahr vor dem Verpflanztermin in einem entsprechenden Abstand umgraben, damit er neue Faserwurzeln bilden kann, um ihn danach sicherer zu verpflanzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.01.2017
 
Was kostet bei Ihnen ein Ginkgo in 4 m Höhe?
Moinmoin,
die Hochstämme mit einem Stammumfang von 10-12 cm, die Sie im Shop finden, sind ca. 3,5 m hoch - vielleicht reicht Ihnen das?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.12.2016
 
Guten Tag,
wir haben einen sehr schönen Ginkgo-Solitär im Garten. Er ist etwa 600 cm hoch und hat einen Stammumfang von 30 cm (in 100 cm gemessen). Da er auf der Südseite des Hauses zunehmend das Schlafzimmer verdunkelt, überlegen wir ihn zu entfernen. Für so ein edles Gehölz wäre es aber schade. Meine Frage: Gibt es für solch grosse Bäume einen Markt? Und wenn ja, was ist so ein Baum etwa wert?
Besten Gruss!
Moinmoin,
wenn der Ginkgo biloba schon länger als 5 Jahre an seinem Standort steht, ist er nur noch mit sehr großem Aufwand (verbunden mit hohen Kosten) verpflanzbar und hat daher zwar einen ideellen Wert, aber keinen wirtschaftlichen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.11.2016
 
Guten Tag,
wir haben einen sehr schönen Ginkgo-Solitär im Garten. Er ist etwa 600 cm hoch und hat einen Stammumfang von 30 cm (in 100 cm gemessen). Da er auf der Südseite des Hauses zunehmend das Schlafzimmer verdunkelt, überlegen wir ihn zu entfernen. Für so ein edles Gehölz wäre es aber schade. Meine Frage: Gibt es für solch grosse Bäume einen Markt? Und wenn ja, was ist so ein Baum etwa wert?
Besten Gruss!
Moinmoin,
wenn der Ginkgo biloba schon länger als 5 Jahre an seinem Standort steht, ist er nur noch mit sehr großem Aufwand (verbunden mit hohen Kosten) verpflanzbar und hat daher zwar einen ideellen Wert, aber keinen wirtschaftlichen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.11.2016
 
Moinmoin, geehrte Damen und Herren,
gerne würde ich mir einen Ginkgobaum bei Ihnen kaufen. In diesem Herbst habe ich aber noch keinen Platz im Garten. Zuerst muss ein Flieder entfernt werden.
Kann ich das Bäumchen auch in einen großen Topf (80 cm Durchmesser, ca. 80 cm hoch) einpflanzen? Wie lange könnte er dort ungefähr überleben?
Mit sehr freundlichen Grüßen!
Moinmoin,
man kann den Ginkgo biloba problemlos eine Weile im Topf halten - wichtig ist neben der Bewässerung eine regelmäßige Düngung während der Vegetationszeit. Ein Topf mit 80 cm Höhe und 80 cm Breite ist eigentlich erstmal etwas zu groß für den Ginkgo - in einem kleineren Topf lässt er sich leichter adäquat versorgen. Aber funktionieren würde es schon auch. Alle zwei bis drei Jahre sollte man die Erde erneuern. Sie haben also erstmal eine ganze Weile Zeit, um den Pflanzort vorzubereiten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.09.2016
 
Hallo,
wir haben einen 15-20 Jahre alten Ginkgo.
Mit ca. 80 cm haben wir diesen 2003/4 gekauft und nordwestlich hinter ein zweistöckiges Haus gepflanzt. Nun hat er respektable 4-5 m Höhe angenommen. Der Stammumfang ist direkt am Boden 40 cm und in 50 cm Höhe 31 cm.
Da wir nun ein eigenes Haus haben, möchten wir den Baum auf unser neues Grundstück umziehen, fragen uns aber schon länger, ob ein Umsetzen in diesem Alter und der Größe noch möglich ist?

Wir haben auch schon gesehen, dass dies bei Stadtbäumen für die Begrünung mit einem Optima 2500 Baumausgraber gemacht wird. Uns kommt aber der verbleibende Wurzelballen für die großen Bäume sehr klein vor und wahrscheinlich sind diese Bäume ans Umsetzen gewöhnt.

Über einen Rat würden wir uns sehr freuen!
Moinmoin,
man kann so einen alten Baum schon verpflanzen - er braucht allerdings mindestens einen Ballen mit einem Durchmesser von 1,5 m, besser 2 m, damit man genug Wurzelmasse mitbekommt und er wieder richtig anwächst. Das heißt ein Optimal 1700 wäre schon ganz gut, besser noch ein-zwei Größen größer - und die Frage ist, wo kriegt man den her, kommt man mit der schweren Maschine an den Baum ran und lohnt sich das finanziell. Am neuen Standort braucht den Ginkgo biloba eine gute Pflege bis er sich wieder etabliert hat. Alternativ - wenn man Zeit hat - kann man den Baum jetzt mit dem Spaten im Abstand von ca. 50 cm vom Stamm kreisförmig umstechen. Im kommenden Jahr bilden sich innerhalb dieses Kreises neue Wurzeln und damit ein kompaktere Ballen. Im nächsten Winter könnte man ihn dann relativ risikolos und mit etwas weniger schwerem Gerät umpflanzen. Aufwendig bleibt die Aktion aber.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Guten Tag,
ich interessiere mich für Ihr Angebot des Ginkgo-Hochstamm. Die Pflanze muss jedoch von Hand über Treppen nach oben geschafft werden. Wie ist denn das ungefähre Transportgewicht ?
Moinmoin,
der Ginkgo biloba-Hochstamm wiegt gute 40 kg, zu zweit lässt er sich gut tragen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.03.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
1999 habe ich einen ca. 1.50 m großen Ginko in den Garten gepflanzt. Mittlerweile ist er ca. 11 m hoch, männlich.
Immer wieder beobachte ich eine Katze, die gerne in den Baum steigt. Ich habe Stacheldraht um den unteren Stamm gewickelt, da ich deutliche Kratzspuren an der Rinde vorgefunden habe. Seit geraumer Zeit löst sich die Rinde vom Stamm an mehreren Stellen auf der Höhe von 2-3 Metern. Aufgrund der Höhe konnte ich mir die Verletzungen noch nicht genauer ansehen. Es sieht ungesund aus, und ich habe dafür keine Erklärung. Sollte ich Wundverschluß anwenden?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Moinmoin,
die Katze wir vermutlich nicht Schuld sein - Kratzspuren kann sie natürlich verursachen, aber davon löst sich normalerweise die Rinde nicht vom Stamm. Wahrscheinlicher ist ein Pilzbefall o.ä. Können Sie uns vielleicht Fotos von dem Schaden zuschicken, das würde die Beurteilung vereinfachen?
Wundverschlussmittel machen nur bei recht großen, ganz frischen Wunden Sinn, würden in diesem Fall daher wohl nicht helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Ich habe im Garten einen ca. 3 Jahre alten Gingko, ca. 1 m hoch mit noch wenig ausgeprägten Ästen, Stamm vllt. bis zu ca. 2 cm Durchmesser. Leider muss ich ihn umsetzen, da er an einer ungünstigden Stelle steht (zu nahe an einem Sockel vom Gartenzaun). Wie tief und in welchem Durchmesser sollte ich ihn ausgraben, ohne die Wurzeln wesentlich zu schädigen, und wann? (Ich habe ihn da eingepflanzt ohne große Hoffnung, da mein Sohn an anderer Stelle mit dem Rasenmäher drüber ist, aber er hat wieder schön ausgetrieben.)
Moinmoin,
der Ginkgo biloba kann in dem Alter während der Winterruhe noch problemlos umgepflanzt werden - d.h. in der Zeit von Ende Oktober bis März. Der Ballen sollten einen Durchmesser von gut 30 cm haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.01.2016
 
Hallo,
wir haben eine ca. 30 Jahre alte weibliche Ginkgo im Vorgarten. Der Baum ist vierstämmig und hat einen wunderschönen dichten Wuchs und eine Höhe ca 6-7 Meter. Wir lieben diesen Baum!
Ich habe noch nie so einen schönen Baum gesehen, wenn nicht dieser Geruch wäre!! Wir ertragen ihn ca. 1-2 Monate im Jahr, bis der erste Frost kommt und die mirabellenähnliche Früchte vereisen und durch das Gewicht schließlich runter fallen. Unsere Familie hängt sehr an den Baum denn er wurde von meiner Stiefmutter kurz von ihrem Tod eingepflanzt.
Seitdem es eine männliche Ginkgo in unserer Straße gibt, trägt sie Früchte. Und nun meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit die Befruchtung unserer weiblichen Gingko zu stoppen bzw. zu minimieren?
Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Moinmoin,
da kann man leider nichts machen. Mit ein bisschen Glück steht der Wind in dem einen oder anderen Jahr mal ungünstig, so dass die männlichen Pollen hauptsächlich in die Gegenrichtung geweht werden und sich in Folge nur wenige Früchte entwickeln. Aber die Befruchtung der Ginkgo biloba grundsätzlich verhindern kann man nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.12.2015
 
Hallo,
ich habe vor etwa 8-9 Jahen einen Ginko geschenkt bekommen. Er war zunächst im Topf und seit 4 Jahren steht er in unserem Garten. Der Baum ist in der gesamten Zeit etwas in die Breite aber kaum in die Höhe gewachsen und immer noch nur etwas über 1m groß. Was mache ich falsch. Sollte ich ihn mal umpflanzen. Vielleicht ist es zu schattig.
Danke und viele Grüße
Es kann durchaus sein, dass der Ginkgo biloba zu schattig steht, denn Schatten ist für diesen Baum eher ungünstig. Aber auch andere Gründe wie Bodenverdichtung, Wühlmäuse sowie ein zu nasser oder zu trockener Boden können möglich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
kann bei dem Gingko-Hochstamm-Baum bereits das Geschlecht bestimmt werden? Ich möchte auf keinen Fall einen weiblichen Gingko kaufen.
Verträgt der Gingko-Baum Lehmboden?
Moinmoin,
das Geschlecht ist leider auch beim Ginkgo-biloba-Hochstamm noch nicht zu bestimmen, da Ginkgos erst in einem Alter von ca. 50 Jahren erstmalig blühen.
Wenn er nicht zu feucht ist, ist ein lehmiger Boden möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.03.2015
 
Hallo,
wir haben einen Ginkgo am Spalier geschenkt bekommen, ca. 30 cm hoch und ihn gestern eingepflanzt. Seitdem hängen die Blätter runter und er sieht richtig schlapp aus. In der Nacht zuvor hatte es unter null Grad und er stand draussen im Topf. Kann es sein, das ihm das zu kalt war und er jetzt eingeht?
Vielen Dank für die Antwort.
Moinmoin,
wenn es Nachtfrost gegeben hat, kann es durchaus sein, dass die Blätter dabei geschädigt wurden. Das ist aber nicht wirklich schlimm. Die Blätter werden zwar abfallen, aber normalerweise treibt der Ginkgo biloba dann wieder neu aus. Nur wenn auch die Wurzel einen Frostschaden erlitten hat, kann es gefährlich werden. Dann kann man aber auch nichts weiter tun, als die Erde leicht feucht halten und abwarten, ob sich das Bäumchen erholt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.12.2014
 
Hallo!
Ich möchte fragen, ob ich von meinem Ginkgo-Baum Aeste in die Voliere meiner Vögel hängen kann. Ist der Ginkgo giftig für Vögel?
Wir haben Kanarien-, Nymphen- und Prinz of Wales-Sittiche.
Danke für Ihre Antwort!
Moinmoin,
wir haben leider keine Extra-Informationen zu Vögeln - konnten aber keine Hinweise auf die Giftigkeit der Rinde bzw. des Holzes finden. Die Früchte des Ginkgo gelten als schwach giftig und können sowohl Haut-Irritationen, Allergien als auch Magen-Darm-Probleme verursachen. Die Blätter, die als Extrakt auch als Naturheilmittel verwendet werden, können in großen Mengen ungünstige Nebenwirkungen verursachen. Die Äste sind wohl aber völlig unproblematisch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.12.2014
 
Unser Ginkobaum im Garten ist 20 Jahre alt und etwa 8 m hoch. Er sieht sehr schön aus und ist ein idealer Hausbaum im Vorgarten - Nordseite. Leider macht er uns seit einigen Jahren Kummer, da sich sein Laub im Herbst nicht mehr gelb färbt. Auch jetzt - 30. Okt.- ist es noch dunkelgrün, anders als bei anderen Ginkos in der Nähe, die schon goldgelb sind.
In den letzten Jahren blieb das so bis zum ersten Frost, wo er dann innerhalb von 24 Stunden alle Blätter grün abwarf. Was läuft da falsch? Alle anderen Ginkos, die ich kenne, werden im Herbst gelb, unserer vor Jahren auch noch, und das ist ja fast die schönste Zeit mit diesem Baum.
Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.
Moinmoin,
das können wir leider auch nicht beantworten. Es gibt Ginkgos, die grundsätzlich nicht so stark färben wie andere. Aber wenn er anfangs noch schön gelb wurde, kann es nicht genetisch bedingt sein. Wird der Baum vielleicht stark gedüngt? Das könnte ein Grund sein, dass er mit dem Wachstum nicht rechtzeitig abschließt, um sich gelb zu färben. Haben sich andere Standortbedingungen verändert?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.12.2014
 
Hallo,
ich habe einen von mir aus einem Samenkorn gezogen Gingko. Er ist jetzt so ca 1.50 hoch und steht in einem Kübel. Vor zwei Jahren hatte ich ihn in den Garten ausgepflanzt, da waren die Wurzeln (wahrscheinlich) einer Wühlmaus fast zum Opfer gefallen. Also wieder in den Kübel zurück und liebevoll gepflegt. Nun habe ich Angst, dass der Gingko zu hoch wird (in der Natur bis 30 m ...). Er ist ziemlich gerade gewachsen, hat nur einen Ast, der nach oben geht. Kann man diesen einkürzen? Sieht das dann noch aus? Oder wird der Gingko in einem Kübel nicht so hoch?
Moinmoin,
so groß wie in der Natur wird ein Ginkgo biloba im Kübel nicht - aber bei guter Pflege kann er schon recht schnell, recht groß werden. Man kann ihn in der Höhe einkürzen, sollte dann aber den Baum stäben und den frischen Leittrieb daran heften, sonst entwickelt sich das Bäumchen nach dem Einkürzen zu stark in die Breite und sieht schnell verstümmelt aus.
Wenn man sich doch noch entscheidet, den Ginkgo auszupflanzen, kann man bei der Pflanzung einen Wühlmausschutz (engmaschiger Draht) mit eingraben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Hallo...
Ich habe mir bei einer heimischen Baumschule einen Ginkgo biloba Horizontalis-Hochstamm bestellt, der wird erst Ende Sept./Anfang Okt. geliefert, ist da die Freilandpflanzung noch möglich??? (bei uns sind strengere Winter möglich)
Wurzelt er mir da noch gut an??
Danke im Voraus!
Moinmoin,
ja, die Pflanzung eines Ginkgo baloba ist Anfang Oktober noch problemlos möglich. Wenn es sich um eine Ballenpflanze handelt, fängt die Pflanzzeit dann auch erst an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.09.2014
 
Guten Tag,
unseren Ginkgo haben wir vor 8 Jahren gepflanzt, damals war er ca. 1 m groß. Im November 2012 mussten wir ihn aus Platzgründen umsetzen. Das haben wir von einem Landschaftsbaubetrieb machen lassen. Dabei wurde er auch gleich etwas "ausgeastet".
Letztes Jahr war dann der Blattwuchs deutlich verringert. In diesem Jahr wieder sehr schön - aber einige Äste haben es nicht überlebt. Sollen wir diese entfernen? Weiterhin stellen wir nun fest, dass die Rinde an mehreren Stellen abblättert. Ist das normal oder eine Krankheit?
Vielen Dank für die Beantwortung.
Dass der Ginkgo im ersten Jahr nach dem Umpflanzen erstmal nicht so schön austreibt ist ganz normal: Er hat relativ viele Wurzeln verloren und muss diese erstmal neu bilden, bevor er seine Kraft wieder richtig in die Krone investieren kann. Das Totholz sollte entfernt werden und zwar ohne Zapfen ("Huthaken") stehen zu lassen, da es sonst eine Eintrittspforte für holzzersetzende Pilze darstellt.
Ein geringes Abblättern der Rinde ist beim Ginkgo biloba normal.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2014
 
Hallo...
Ich habe mir vor einigen Wochen ein Hochstamm-Ginkgo-Bäumchen gekauft. Habe es in einen großen Kübel gepflanzt.
Jetzt werden alle Blätter gelb und fallen ab. Ich weiß, dass die Blätter im Herbst abfallen, aber jetzt schon im Juli???
Ich habe das Bäumchen immer gegossen, es war weder zu trocken oder zu nass... Allerdings habe ich festgestellt, das Ameisen unten unter dem Kübel hausen. Könnten sie dem Bäumchen zugesetzt haben?
Die Ameisen stören den Ginkgo biloba nicht, das kann nicht das Problem sein. Am wahrscheinlichsten ist, dass zu viel oder zu wenig gegossen wurde, die Symptome sind recht ähnlich. Die Erde sollte leicht feucht sein, d.h. die Erde sollte nicht vollständig durchtrocknen, aber auch nicht nass sein. Auch wenn das Wasser nicht richtig ablaufen kann, also im Kübel immer noch Wasser steht kann das die Wurzeln schädigen und zu Blattfall führen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.07.2014
 
Hallo!
Unser Ginkgo (ca. 3-4 m) wurde im Herbst gepflanzt und hatte damals schon ein wenig Moosbefall am Stamm. Nun ist dies mehr geworden. Ist das eine Krankheit, die ich behandeln sollte, einfach ein natürlicher Prozess oder ...? Was tun? Würde mich über Ihre Antwort sehr freuen!
Um eine Krankheit handelt es sich nicht, und das Moos (oder die Flechten) stören den Ginkgobaum, Ginkgo biloba, auch nicht. Zu verstärkten Moos- und Flechtenwachstum kommt es, wenn der Standort zu feucht, zu dunkel, zu sauer oder eine Kombination aus diese Faktoren ist. Ist das der Fall, sollte man versuchen, diese Standortbedingungen etwas zu verbessern, damit es in Folge nicht zu Wachtsumsproblemen oder Erkrankungen kommt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.06.2014
 
Guten Morgen!
An meinem Teich (Folie) wächst seit 6 Jahren eine Korkenzieherweide in einem ca. 2 x 2 m großen Beet. An zwei Seiten grenzen gepflasterte Flächen an. Nun habe ich erfahren, dass diese Weiden sehr aggressive Wurzeln haben und auch Pflasterflächen anheben können, deshalb wird sie demnächst entfernt :-( .
Kann ich stattdessen einen Ginkgo pflanzen, wäre die Fläche ausreichend groß? Falls ja: Ich denke an eine Zuchtform, die nicht so hoch wird (ca. 4 m), was würden Sie empfehlen?
Vielen Dank im voraus!
Wenn der Boden am Standort nicht zu nass ist - und die Teichfolie sollte das ja zu verhindern wissen, kann man an dem beschriebenen Standort einen Gingko pflanzen. Was für einen Ginkgo biloba man wählt, hängt von der Optik ab, die man erzeugen möchte. Man kann die einfache Art wählen und durch Schnitt kleiner halten, man kann eine (recht schmale) Säulenform wie Ginkgo biloba Tremonia pflanzen oder man setzt eine kleinwüchsige Form wie Ginkgo biloba Tit. Bei den kleinwüchsigen Formen muss einem aber klar sein, dass sie sehr langsam wachsen, d.h. bis man eine Höhe von 4 m erreicht, kann das (je nach Ausgangsgröße) schon durchaus Jahrzehnte dauern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Guten Tag,
ich möchte eine Ginkgo Containerpflanze bei Ihnen bestellen. An der Stelle, wo ich diese einpflanzen möchte, ist der Boden recht fest und etwas lehmig. Soll ich das Einpflanzloch dann lieber mit einer etwas lockereren Erde auffüllen? Und wenn ja, mit welcher?
Vielen Dank im Voraus!
Wenn der Boden recht fest ist, sollte man unter den Aushub des Pflanzlochs Kompost oder Humus mischen, dann wird der Boden etwas lockerer. Es bietet sich auch an das Loch erst mal deutlich tiefer als möglich auszuheben, um etwaige Bodenverdichtung aufzulockern - sonst kann es passieren, dass sich das Regenwasser am Grunde des Pflanzlochs sammelt und die unteren Wurzel immer wieder im Wasser stehen und faulen. Ob es unbedingt nötig ist, ist so aus der Ferne natürlich schwer zu beurteilen, aber Kompost und Bodenauflockerung können auf jeden Fall auch nicht Schaden: Besser ist es etwas mehr Aufwand bei der Pflanzung treiben, als sich später zu ärgern, wenn der Ginkgo biloba kümmert.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Hallo,
meine Frage: Wie tief ist die Einpflanztiefe einer Containerpflanze 150/175 cm?
Der Ginkgo biloba sollte so tief in die Erde gesetzt werden, dass die Bodenoberfläche der bisherigen Erdoberfläche im Topf entspricht. Das heißt, zur Zeit sind die Ginkgos der Größe 150/175 cm in ca. 25 cm hohen Töpfen und so tief sollte auch das Pflanzloch sein. Sind Verdichtungen im Boden zu befürchten, kann man das Pflanzloch auch deutlich tiefer ausheben, sollte es aber für die Pflanzung selber mit dem gelockerten Aushub auffüllen, so dass man wieder bei einer der Topfhöhe entsprechenenden Pflanztiefe landet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2014
 
Guten Tag,
wir haben im Garten an einem recht steilen Hang einen Gingko. Ich schätze ihn etwa 6 Meter hoch. Er ist lang und dürr und etwas seltsam anzusehen. Wir hätten ihn eigentlich gerne weniger lang und dafür etwas dicker. Leider ist der Standort auch nicht ideal um hier über die Jahre eine wirklich große Krone auszubilden, da sonst zuviel Licht für die Wohnung wegfällt.
Was würde passieren, wenn wir die Krone um die Hälfte verkleinerten. Wir sind versucht oben 2,5 Meter abzuschneiden.
Vielen Dank für Ihre Mühe.
Im Prinzip kann man das machen. Der Ginkgo biloba treibt auch aus dem alten Holz recht gut wieder aus. Man sollte beim Schnitt allerdings nicht nur den Haupttrieb kappen, sondern auch die Seitenverzweigung entsprechend etwas einkürzen, so dass die Krone nach dem Schnitt eine grob pyramidale Form aufweist. Der Ginkgo wird sich dann wie gewünscht buschiger aufbauen.
Wird der Haupttrieb gekappt, treibt er normalerweise mehrtriebig wieder aus. Es bietet sich an, dass man einen dieser Triebe zum neuen Leittrieb erklärt und die andere herausnimmt, so dass die Krone nicht verstümmelt wirkt.
Der beste Zeitpunkt für einen Schnitt ist kurz vor der Austrieb, wenn die gröbsten Fröste vorbei sind. Je nachdem wie sich der Winter entwickelt, ist es im Februar/März soweit.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.02.2014
 
Hallo,
zunächst vielen Dank für die rasche Antwort. Aber ich habe keinen Kugelginkgo Mariken sondern einen Ginkgo Biloba.Macht das einen Unterschied? Sorry, hätte ich vielleicht bei meiner ersten Mail mit angeben sollen.
Der einfache Ginkgo, Ginkgo biloba, ist sogar noch etwas frostfester als der Kugelginkgo Mariken, zu dem Sie die ursprüngliche Frage gestellt hatten. Das Bäumchen sollte den Winter also problemlos ohne Schutz überstehen können.
Ein ca. 1,60 m hoher Ginkgo ist normalerweise zwischen 6 und 8 Jahren alt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.01.2014
 
Guten Morgen,
zu unserer Hochzeit haben wir o.g. Baum geschenkt bekommen. Diesen habe ich in der 1. Augustwoche in unseren Garten gepflanzt.
Der Baum ist ca. 160 cm hoch. Wie alt ist er Ihren Schätzungen nach?Da der Winter bevorsteht, wollte ich den Baum winterfest machen. Wie mache ich das am Besten?
Was vielleicht noch interessant wäre. Ich komme aus Oberfranken und wir haben schon noch recht strenge Winter.
Lieber Herr Nachtmann,
der Ginkgo, Ginkgo biloba, ist gut frosthart und kommt ohne einen Winterschutz aus. Wenn er schon im August gepflanzt wurde, ist er jetzt auch gut genug eingewurzelt, um dem Winter problemlos zu überstehen.
Ein ca. 1,60 m hoher Ginkgo ist unter normalen Bedingungen zwischen 6 und 8 Jahren alt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2013
 
Hey!Und wie groß wird der Stammdurchmesser bei einem außgewachsenden Ginkgobaum ???
In einem von Menschen erlebbaren Zeitraum (also ca. 50 Jahre) kann der Ginkgo biloba einen Stammdurchmesser von bis zu 100 cm erreichen. Es gibt aber auch durchaus 1000jährige Ginkgobäume, die einen Stammdurchmesser von bis zu 4 m erreicht haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.09.2013
 
Welche Form und Größe hat die Containerpflanze 175/200 cm? Wie hoch ist der von Ihnen angebotene Hochstamm Ginkgo mit Hochstamm und Krone?
Über eine Antwort würden wir uns freuen, da wir einen Ginkgo-Baum als Hochzeitsgeschenk suchen. Dafür hatten wir an einen etwas größeren Baum gedacht.
Der Ginkgo biloba als Containerpflanze, 175-200 cm, besteht aus einem besestieldicken, geraden Haupttrieb mit leichter Seitenverzweigung von oben bis unten, d.h. die Zweiteilung Stamm-Krone hat sich noch nicht herausgebildet. Der Ginkgo-Hochstamm hat eine Stammhöhe von 180 cm und eine ca. 1 m hohe Krone darauf, ist insgesamt also ungefähr drei Meter hoch.
Mir freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.09.2013
 
Wir haben im Vorgarten einen Gingkobaum von ca. 6 m Höhe.Er hat teilweise sehr ausladene Äste, und die Krone ist Näheder Fenster im Obergeschoss Reihenhaus bei uns und den Nachbarn.
Besteht die Möglichkeit den Baum und die Äste zu kürzen und wennja, wann und wie macht man das am Besten?
Vielen Dank für eine Antwort.
Den Ginkgobaum, Ginkgo biloba, kann man beschneiden; die beste Zeit dafür ist gen Ende des Winters im Februar/März. Wenn man einen Baum lange ungeschnitten wachsen lässt und dann stark zurückschneidet, sieht er oft leicht verstümmelt aus, da er aus dem alten Holz nicht so gut wieder austreibt wie aus jungen Trieben. Damit er trotzdem einen eingermaßen schönen Wuchs behält, sollte man den Schnitt möglichst symmterisch oder sogar gleichmäßig rundum ausführen, also nicht nur auf der Fensterseite die Triebe 'abrasieren', da er sonst nicht nur ungleichmäßig aussieht, sondern auch ins Ungleichgewicht kommen kann. Desweiteren versucht man die Krone nicht einfach nur zurückzuschneiden, sonder eher auszulichten, d.h. man nimmt vor allem sich kreuzende, parallele oder nach innen wachsende Zweige raus, um eine ausgewogene Kronenform zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2013
 
Wie kann ich das Alter eines Ginkgobaumes bestimmen?
In unserem Pfarrgarten im Dorf steht ein alter Ginkobaum. Er hat einen Stammumfang von ca. 3,50 m in 1,0 m Höhe. Wie alt kann so ein Baum sein? Er steht einzeln, keine Wuchsbeeinträchtigungen durch Wegebau etc.
Das Alter eines so großen Ginkos, ginkgo biloba, ist schwer einzuschätzen, da der Stammumfang stark von den lokalen Wuchsbedingungen (Boden, Bewässerung, lokales Klima etc.) abhängig ist. Mindestens 150 Jahre müsste er aber schon alt sein. Hier ein Link zu einem Artikel über die ältesten Ginkgo-Bäume Europas mit einer Auflistung, die z.T. auch Stammumfänge zu Vergleich enthät: http://www.planet-weimar.de/downloads/diealtenginkgos.pdf.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.02.2013
 
Eine Frau (Asiatin) hat mir heute in einem kurzen Gespräch über den Gartenzaun berichtet, dass sie aus grünen Gingko-Blättern einen Tee zubereitet und dieser sehr gesund sei.
Stimmt das und wenn ja, wie bereitet man den zu? Wir konnten uns wegen mangelnder Sprachkenntnisse nur schlecht verständigen, deshalb habe ich nicht weiter gefragt.
Ihr Bäumchen war etwa 3 m hoch und stand in einem ganz kleinen Vorgärtchen. Nun möchte ich auch eines. Mein Garten ist ca. 300 qm groß mit sandigem Boden. Ist eine Anpflanzung zu empfehlen?
Der aus China stammende Ginkgo-Baum wird schon seit tausenden von Jahrene im ostasiatischen Raum, vor allem aber in der traditionellen chinesischen Medizin als Arzeneipflanze genutzt. Während in Asien sowohl Samen, Wurzel und Blätter verwendet werden, ist in der westlichen Welt nur die Verwendung von Extrakten aus den Blättern anerkannt. Wirken sollen diese gegen Durchblutungsstörungen und werden bei Gedächtnisproblemen, Tinnitus, Schwindel etc. eingesetzt. Bei diesen medizinisch anerkannten Extrakten werden die erwünschten Stoffe konzentriert, die unerwünschten (vor allem Ginkgolsäure) reduziert. Der auch bei uns erhältliche Ginkotee aus getrockneten, unbehandelten Blättern (oder aus selbstgepflückten Blätter frisch aufgebrüht) ist in letzter Zeit in Verruf gekommen, da hier Ginkgolsäure in erheblichen, möglicherweise schädlichen Mengen enthalten ist und unkontrolliert zu sich genommen wird. Hier einige Links zu dem Thema:
- Artikel in der Süddeutschen Zeitung
- Beitrag der ARD, W wie Wissen
- Internetseite des Fachverlags für Gesundheitswissen
Verboten wurde Ginkgo-Tee nicht, es muss also jeder selber wissen, ob er das Risiko eingehen möchte oder nicht.
Da der Ginkgo bei Ihrer Nachbarin wächst, ist davon auszugehen, dass er auch bei Ihnen gedeihen würde. Extrem sandige Böden mag er nicht, mäßig sandige Böden sind aber kein Problem. Mit dem Alter wächst er zwar durchaus zu mächtigen Bäumen heran, bleibt aber zunächst lange Jahre relativ schmal, so dass er auch in kleineren Jahren problemlos gepflanzt werden kann. Es gibt aber auch "platzsparendere" Züchtungen, wie den buschig wachsenden Ginkgo biloba Mariken (auch auf Stämmchen oder Hochstamm veredelt erhältlich) und den säulenförmigen Ginkgo biloba Tremonia. Allerdings können wir Ihnen nicht sagen, wie die Züchtung die Zusammensetzung der medizinisch wirksamen Stoffe in den Blättern beeinflusst hat.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.11.2012
 
Hallo! :)
In einem Anfall von Runterschneidewut hat mein Vater unseren 8 Jahre alten, ca. 3,5 m hohen Ginkobaum auf ca. 1 m gekürzt. :( Meine Frage nun: Gibt es die Chance, dass unser Ginko nachwächst???
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Der Zeitpunkt ist jetzt etwas ungünstig für einen Rückschnitt (eigentlich macht man so etwas während der Winterruhe). Die Chancen, dass der Ginkgo im Frühjahr wieder austreibt, sind aber relativ hoch, er hat eine sehr gute Regenerationskraft. Allerdings wird er wohl dauerhaft etwas verstümmelt aussehen bei einem so rigorosen Vorgehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2012
 
Hallo Baumschulenfachleute,
wir sind leider wegen Ameisenbefall gezwungen, eine ca. 35-40 Jahre alte Silberweide zu fällen. Hinzu kommt, dass dieser wunderschöne und in der Krone weit ausladende und vital aussehende Baum der einzige Sichtschutz zum Nachbarn ist. Nun kurz: ich möchte einen schon groesseren Baum in Nähe des alten Standortes pflanzen und wünsche mir einen relativ schnell und auch nicht zu schlank wachsenden Baum.
Optisch gefällt mir der Ginkgo sehr gut. Wo kann ich einen ausladend wachsenden und älteren Baum bekommen? Ist das überhaupt möglich?
Habt Ihr Alternativvorschlaege?
Der Ginkgo bildet erst im mittleren Alter eine dichte Krone und wächst auch langsamer heran als eine Silberweide. Wenn man trotzdem gerne einen größeren Ginkgo pflanzen möchte, muss bei der Planung berücksichtigt werden, dass man solch schwere Pflanze nur noch mit einem Radlader transportieren kann und der Weg dorthin entsprechend ausgelegt sein muss.

An rasch wachsenden Laubbäumen mit breiter Krone kann ich bspw. anbieten:
- Roteiche, Quercus rubra,
- Tulpenbaum, Liriodendron tulipifera,
- Schwarznuss, Juglans nigra, oder
- Kaukasische Flügelnuss, Pterocarya fraxinifolia.

Weitere Möglichkeiten finden Sie unter: Parkbäume
Gruß
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am 21.07.2012
 
Hallo,
wir haben seit 3 Jahren einen Ginkgo im Garten , Höhe ca. 2 Meter und eine Krone mit ca. 1 Meter Durchmesser nur der Stamm ist sehr dünn ,wenn wir die Stützpfosten entfernen biegt er sich wie ein Kaugummi bis die Krone fast am Boden ist. Was kann ich machen das der Stamm die Krone trägt ohne sich zu verbiegen.
Die Stämme von Ginkgo biloba sind in der Tat immer sehr weich und bilden (sofern sie an Pfählen befestigt worden sind) relativ wenig Stützgewebe.
Man muss die Stämme sicherlich noch einige Jahre anbinden, aber die Befestigung von Jahr zu Jahr immer etwas mehr lösen, so dass der Stamm mit der Zeit an Stabilität gewinnt.
Zusätzlich kann man die Krone auch etwas zurück schneiden, da sie im Verhältnis zum dünnen Stamm einfach zu mächtig ist.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2012
 
Hallo,
ich möchte gern einen Hochstamm kaufen. Wo kann ich angeben, dass ich, wenn möglich, ein männliches Exemplar erhalten möchte.
Der Ginkgobaum wird durch Aussat vermehrt und das Geschlecht zeigt sich erst im mittleren Alter des Baumes - also leider nicht solange wir die Pflanzen hier in der Baumschule haben.
Sollten Sie Sorge haben, dass ein weibliches Exemplar unangenehm riechende Früchte trägt, können wir Sie beruhigen: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Baum fruchten wird. Zunächst einmal trägt der Ginkgo erst im hohen Alter Früchte, also ca. ab einem Alter von 50 Jahren. Außerdem muss noch ein männliches Exemplar innerhalb eines Umkreises von 100 m stehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.04.2012
 
Guten Tag ,
ich habe bei Ihnen eine Containerpflanze 40/60 cm gekauft. Wie alt ist diese Pflanze ?
Ginkgo biloba mit einer Höhe von 40 bis 60 cm ist in der Regel 4 Jahre alt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.03.2012
 
Wird dieser Baum von Tieren angeflogen?
Der Ginkgobaum, Ginkgo biloba, treibt erst in hohem Alter Blüten und ist von daher keine interessante Pflanze für Tiere.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2011
 
Guten Tag,
lässt sich beim Gingkobaum als Hochstamm das Geschlecht bereits bestimmen, um den späteren unangenehmen Geruch zu vermeiden?
Danke.
Unsere Ginkgo-Hochstämme besitzen schon ein gewisses Alter (6 bis 9 Jahre) und man kann das Geschlecht erahnen.
Männliche Ginkgo biloba wachsen meist etwas straffer, wie die weiblichen Pflanzen. Zudem treiben die männlichen Exemplare im Frühjahr ungefähr 2 Wochen früher aus und schließen im Herbst entsprechend 2 Wochen früher ab.
Sollte man trotzdem eine weibliche Silberapikose pflanzen, muss diese Pflanze aber nicht zwingend fruchten. Ginkgo wird erst nach 40 Lebensjahren geschlechtsreif und blüht dann das erste Mal. Zudem muss eine männliche Pflanze in der Nähe stehen, damit es zur Befruchtung kommen kann. Diese muss dann natürlich auch ein Alter über 40 Jahre haben.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.02.2011
 
Wie alt wird der Ginkgobaum und wie schnell wächst er?
Der Ginkgobaum wächst in Jugend mittelstark und im Alter ist kaum noch ein Höhenwachstum zu verzeichnen. In seiner ostasiatischen Heimat gibt es einige 1000 bis 2000 Jahre alte Bäume. Es gibt sogar Exemplare von Ginkgo biloba, die 3000 Jahre alt sein sollen und immer noch fruchten.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.01.2011
 
Wie hoch ist die Wuchsstärke der Ginkgo biloba in cm pro Jahr? Wie macht sich der unangenehme Geruch, den man den Ginkgo-Früchten nachsagt, "bemerkbar"? (Von welcher Entfernung z. B. kann man ihn wahrnehmen?)
Für den Ginkgo wird ein Jahreszuwachs von ca 35-40cm in der Höhe und ca 25cm in der Breite angegeben. Die Fruchtbildung kommt nur zustande, wenn eine Partnerpflanze in der Nähe steht, da die Pflanzen zweihäusig sind. Die Pflanze kommt auch erst im Alter zur Geschlechtsreife (mindestens ca 15jährig). Der Geruch der Früchte ist in der Tat im näheren Umfeld wahrnehmbar und unangenehm nach Buttersäure.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 30.04.2010
 
Guten Tag,
Was, bitte, heißt Hochstamm getopft?
Danke im voraus!
Hochstämme sind Pflanzen die einen unbeasteten Stamm (meist mit einer Länge von 180 bis 220 cm) haben. Die nachfolgende Krone mißt (je nach Pflanzenart) 100 bis 150 cm Höhe. Hochstämme werden meist als Alleebäume oder Hausbäume eingesetzt. Diese Pflanzen werden nicht nach Länge, sondern nach Stammumfang gehandelt. Der Umfang wird in einem Meter Höhe gemessen. Ein junger Baum hat 10 bis 12 oder 12 bis 14 cm Stammumfang.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.02.2010

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