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Acer ginnala - Feuerahorn

Steckbrief
Wuchshöhe
4 bis 6 m
Wuchsbreite
4 bis 8 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 50 cm
Blütenmonat
Mai
Blütenfarbe
hell, gelblich
Früchte
viele Spaltfrüchte
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
feurig rot
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
einfacher Boden
Verwendung
Solitär
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
sehr robust
Acer ginnala  

Feuerahorn

Acer ginnala hat einen breiten, teilweise auch schirmförmigen Wuchs und erreicht dabei eine Höhe von bis zu 6 m. Die cremeweißen, duftenden Blütenrispen erscheinen im Mai kurz nach dem Austrieb der Blätter. Die rispigen Blütenstände haben eine gelbliche Farbe und verströmen einen angenehmen Duft. Ab August bilden sich die geflügelten Früchte, die aufgrund ihrer roten Färbung sich gut vom sattgrünen Laub absetzen. Der Feuerahorn hat ein kleines, dreilappiges Blatt, die Herbstfärbung präsentiert sich in einem leuchtenden orange bis feuerrot. Die prächtige Herbstfärbung brachte Acer ginnala den deutschen Namen Feuerahorn ein. Der Strauch mit einer Wuchsbreite von bis zu 6 m lässt sich als Einzelgehölz, Sichtschutzpflanzung, aber auch als ungewöhnliches Heckengehölz einsetzen. Er wird gerne aufgrund seiner guten Frosthärte in Skandinavien und Osteuropa gepflanzt.

Der Feuerahorn stammt aus Mittel- und Nordchina sowie aus der Mandschurei. Daher rührt auch der deutsche Name Tatarischer Ahorn. Der Feuerahorn ist robust, anpassungsfähig und verträgt Trockenheit. Der Feuerahorn bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, an den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt. Möchte man Acer ginnala mit anderen Pflanzen als Sichtschutz oder auch zu einer naturnahen Hecke kombinieren, empfehlen wir die Kombination mit ähnlich stark wachsenden Sträuchern wie Schwarzer Holunder, Haselnuss oder auch Kornelkirsche. Der Feuerahorn wird durch Aussaat vermehrt.


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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Acer ginnala - Feuerahorn "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Sehr geehrter Herr Eggert,
unser A. ginnala wurde vor drei Jahren gepflanzt. Leider sieht er jeden Herbst nicht so hübsch aus wie erhofft, weil die Samen über Winter am Baum haften bleiben und er die Blätter verliert, bevor eine nennenswerte Herbstfärbung eintritt, d.h. er ist braun statt rot.
Dachte, er steht vielleicht zu trocken und habe diesen Sommer darauf geachtet, dass der Boden nicht zu sehr austrocknet. Er steht jetzt aber auch diesen Herbst mit braunen Samen und ohne Blätter da.
Wenn Sie einen Rat für mich hätten wäre sehr nett.
Moinmoin,
am besten ist die Herbstfärbung des Feuerahorns bei trockenem, sonnigen Herbstwetter mit kalten Nächten. Wenn er früh die Blätter abwirft und reichlich Samen ansetzt, ist es meist ein Zeichen dafür, dass irgendein Problem vorliegt. Bekam der Feuerahorn über den Sommer Blattkrankheiten wie Mehltau, Blattflecken oder ähnliches?
Von den Standortbedingungen her ist er eigentlich sehr anspruchslos - kann auf trockenen bis leicht feuchten Böden wachsen, verträgt Hitze, Wind, Frost und Stadtklima. Was er nicht so gerne mag, sind kalkhaltige Böden. Ein leicht saurer Boden wäre ideal.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.10.2017
 
Wir möchten als lichte Beschattung einer Unterpflanzung (Rhododendren) entweder eine Felsenbirne (Schnee oder Kupfer) oder aber einen Feuerahorn pflanzen. Diese "Gruppe" steht dann als Sichtschutz vor einer Terrasse. Dieser Baum/Strauch sollte bereits Solitärgröße und eine Schirmform haben. Eine Höhe von 4-6 m sollte das spätere Ergebnis sein. Ist das überhaupt machbar und vorrätig oder lieferbar?
Viele Grüße!
Moinmoin,
wir würden Ihnen eher zu einer Felsenbirne (Amelanchier) raten - zu einem hat sie durch Blüte, Frucht und Herbstfärbung mehrere Highlights im Jahr zu bieten. Zum anderen wächst der Feuerahorn (Acer ginnala) recht schnell - und vermehrt sich auch auch eifrig, so dass er mehr Arbeit macht. Da wir aber keine der drei Pflanzen in ausreichender Größe und schirmförmig selber haben, schauen wir mal, was wir besorgen können, und melden uns mit einem Angebot wieder bei Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Guten Tag,
ich erhielt heute einen Acer ginnala (Solitär 150/200) von Ihnen, ein stattliches und malerisch mehrtriebiges Exemplar mit einem Ballendurchmesser von etwa 40-50 cm.
Meine Frage: Wächst diese Art in sandig-lehmig-humosem Substrat ähnlich gut an wie z.B. Acer campestre oder bedarf es starken Rückschnitts bzw. Auslichtens für ein sicheres Anwachsergebnis? Wenn ja, wie viel Prozent der Krone sollte ich etwa entfernen?
Vielen Dank!
Moinmoin,
der Feuerahorn (Acer ginnala) ist relativ anspruchslos und sollte in einem sandig-lehmig-humosen Boden gut gedeihen. Ein leichter Rückschnitt wäre für ein besseres Anwachsen trotzdem sinnvoll - insgesamt sollten die Krone um ca. 10-15% der Triebe reduziert werden. Dabei lichtet man mehr aus, als das man zurückschneidet. Die Krone sollte nach dem Schnitt eine leicht abgestufte Form haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2015
 
Guten Tag,
wir haben seit sechs Jahren einen Feuerahorn-Baum. Leider hatte er von Anfang an Mehltau. Bei unserer Reklamation hieß es von der Gärtnerei, dass dies Anfangsschwierigkeiten wären, da recht groß verpflanzt.
Wie gesagt, Problem ist immer noch da, und wir haben keine Lust mehr auf diesen hässlichen Baum zu schauen und sind nicht in der Lage auf den Baum zu klettern um eventuell Pilzmittel zu spritzen (oder gibt es etwas zum gießen?), deshalb möchten wir ihn tauschen. Kann ein Nachfolger von der Erde infiziert werden?
Moinmoin,
ein neuer Baum könnte von altem Laub und Zweigen, die liegengeblieben sind, wieder angesteckt werden. Aber selbst wenn man sorgfältig alles von der Erdoberfläche entfernt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein neuer Acer ginnala aus der Umgebung wieder angesteckt wird, da die Bedingungen für Mehltau ja anscheinend sehr gut sind. Man müsste dann ein weniger anfälligen Baum auswählen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.10.2014
 
guten tag,
ich habe im letzte herbst einen acer ginnala als ballenware gepflanzt, er ist ca. 2,5 m hoch. der letzte winter war sehr mild bei uns, so dass er gut ankommen konnte. im frühjahr ist er dann neu ausgetrieben und später auch geblüht. jedoch hat er sich nicht wirklich gut entwickelt: er hat nur wenige blätter, diese haben jetzt teils braune ränder und teils auch eine weissen belag (mehltau?). unser sommer war sehr lange warm und trocken, danach kam der große regen, der sich dann ein paar tage staute. er hat einen sonnigen standort.
beim kauf wurde uns geraten, ihn die nächsten jahre nicht zu schneiden, da er zur nährstoffaufnahme jedes blatt brauche, doch ich bin am überlegen, ob ihm ein rückschnitt nicht doch gut tun würde?
vielen dank!
Moinmoin,
wenn Ballenware gestochen wird, verliert sie zwangsweise ein Teil ihrer Wurzeln. Damit die Pflanze nicht allzu sehr aus dem Gleichgewicht gerät, d.h. damit die Wurzel die Triebe noch ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgen können, schneidet man bei der Pflanzung normalerweise auch die Triebe um ein Viertel bis Drittel zurück. Wenn man das unterlassen hat, hat es der Acer ginnala wesentlich schwerer anzuwachsen und es dauert länger, bis er wieder Zuwachs zeigt, weil er erstmal stärker in die Wurzelbildung investieren muss. Man kann ihn gerne im nächsten Frühjahr kurz vor dem Austrieb noch etwas zurückschneiden, so das er sich schöner, kräftiger aufbaut. Der Feuerahorn würde sich im nächsten Jahr wohl aber auch von selber wieder etwas besser entwickeln, da er sich im letzten Jahr langsam etablieren konnte.
Der weiße Belag ist sicherlich Mehltau - bei schönen sonnigen und warmen Wetter, wie wir es bis zum Juli hatten, kann sich Mehltau besonders gut vermehren, und Acer ginnala bekommt leicht mal etwas Mehltau. Das ist aber nicht weiter schlimm. Die abgefallen Blätter entsorgt man am besten, damit der Baum sich im nächsten Jahr nicht sofort wieder infiziert.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Hallo Herr Eggert,
wir haben einen Ahornbaum seit 20 Jahren vor unserem Haus stehen. Um welche Sorte es sich handelt kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber riesig ist der Baum nicht. Trotzdem hat er ein relativ weit verzweigtes Wurzelwerk, welches nun sogar einige Platten in der Einfahrt hochhebt. Kann dieser Wurzelteil für den Baum gefahrlos entfernt werden, oder kann er dadurch ausbluten oder eine Pilzinfektion bekommen. oder werden bestimmte Äste absterben. Wie soll ich vorgehen?
Danke für Ihre Antwort.
Wurzeln, die nicht der Stabilität dienen, können in einem gewissen Umfang entfernt werden. Es macht aber durchaus Sinn, dann im gleichem Umfang den Baum etwas zu schneiden, damit das Verhältnis Wurzel zu Krone wieder ausgeglichen ist.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.08.2014
 
Hallo Herr Eggert,
kann der Feuerahorn oder der Zuckerahorn den torfhaltigen Boden in Ostfriesland gut vertragen? Bzw. welcher Baum entweder mit schöner Blüte oder schönem Herbstlaub könnte hier gut gedeihen? Haben Sie eine Idee dazu?
Herzlichen Dank für Ihre Mühe, Gruß!
Der torfhaltige, saure Boden an sich ist kein Problem, so lange er nicht zu nass ist. Wenn der Boden tatsächlich eine eher moorige Konsistenz hat, müsste man den Ahorn z.B. auf einer kleine Warft pflanzen und/oder etwas Sand zur Drainierung untermischen, damit die Wurzeln in der Nässe nicht wegfaulen.
Besser als Feuerahorn (Acer ginnala) und Zuckerahorn (Acer saccharum) ist der Rotahorn (Acer rubrum) für feuchte, saure Böden geeignet. Auch Felsenbirnen (Amelanchier) würde das einigermaßen tolerieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.07.2014
 
Ist unter der von Ihnen angebotenen "Solitärpflanze 150 bis 200 cm hoch" ein Hochstamm zu verstehen?
Wenn ja, welchen Stammumfang hat der Baum in etwa?
Die Feuerahorn-Solitärpflanze, 150-200 cm, ist buschig gezogen und kann daher auch nicht zu einem Hochstamm weiterkultiviert werden. Acer ginnala-Hochstämme haben wir zwar nicht selber, können aber gerne versuchen einen besorgen. Für ein konkretes Angebot, nennen sie uns bitte Ihre Größenvorstellung (Stammumfang).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.11.2013
 
Unsere Feuerahorn wurden im Herbst 2003 gepflanzt.
Nunmehr haben sie eine Höhe von ca 4.50 m erreicht, sind jedoch im unteren Bereich verkahlt. Durch welche geeignete Schnittmaßnahme kann eineetwas kleinere buschige Form erreicht werden und wann wäre der ideale Schnittzeitpunkt?
Vielen Dank für ihre Antwort.
Wenn man Gehölze nicht über eine gewisse Größe hinauswachsen lassen will, dann sollte man von Anfang an regelmäßig etwas schneiden. So bauen sich die Pflanzen dichter von unten auf und man muss später nicht so stark ins alte Holz schneiden. Aber dafür ist es jetzt für Ihre Feuerahorne ja schon zu spät.
Der Feuerahorn, Acer ginnala, verträgt aber auch einen Rückschnitt ins alte Holz recht gut und treibt wieder frisch von unten durch. Am besten schneidet man ihn während der Winterruhe vor den ersten Frösten, also meist im November, tief zurück. Viel falsch machen kann man dabei nicht, da der Feuerahorn sehr regenerationsfähig ist. Das einzige worauf man unbedingt achten sollte, ist dass man nicht zu lange Zapfen (also Aststummel, auch Huthaken genannt) stehen lässt, da der Feuerahorn recht anfällig für die Rotpustelkrankheit ist. Dabei handelt es sich um ein Pilz, der durch offene Baumwunden ins Holz eindringt und charakteristische kleine rot-orange Pusteln ausbildet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihrer Beschreibung ist zu entnehmen, dass Feuerahorn auch für eine Hecke verwendet werden kann. Ich würde die von Ihnen angebotene Ware "Stauch ab 3 Trieben 60 bis 100 cm hoch" verwenden wollen. Wie viele Pflanzen müsste ich pro Meter setzen? Wann und wie sollte geschnitten werden? Lässt sich Feuerahorn bei der geplanten 10 Meter langen Hecke auch mit anderen Gehölzen kombinieren?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Für eine freiwachsende Hecke ist der Feuerahorn, Acer ginnala, sehr gut geeignet. Man kann ihn aber nicht wie z.B. Liguster oder Hainbuche in eine quaderförmige Form bringen.
Pro Meter reicht ein Pflanze aus. Zu Beginn sieht das zwar etwas spärlich aus, da der Feuerahorn aber relativ breit wird, schließt sich die Reihe schnell. Geschnitten wird normalerweise einmal im Jahr, und zwar im frühen Frühjahr kurz vor dem Austrieb. Der Feuerahorn ist sehr schnittfest und verträgt auch einen stärkeren Rückschnitt, man sollte ihn aber möglichst frei wachsen lassen.
Kombinieren kann man Acer ginnala mit möglichst ähnlich starkwüchsigen Sträuchern wie z.B. Fasanenspiere (Physocarpus opulifolius) und deren Sorten, Haselnuss (Corylus avellana), Wolliger Schneeball (Viburnum lantana) und Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beabsichtige in unseren Garten einen Acer ginalla wegen der wunderbaren Blattfärbung zu pflanzen. Ich bin mir allerdings noch etwas unsicher, da ich befürchte, dass aus den zu Boden fallenden Früchten massenweise neue Ahornbäume werden könnten (wie das ja beim einheimischen Acer der Fall ist). Bitte teilen Sie mir Ihre Erfahrungen dazu mit.
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich.
Es kann durchaus passieren, dass sich der Acer ginnala hin und wieder selbst aussät. Aber in dem Umfang wie Spitz- und Bergahorn samt er unserer Erfahrung nach bei weitem nicht aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2012
 
Kann ich Feuerahorn + Bergkirsche auch als Kübelpflanze halten , bzw. welche Zierbäume eignen sich als Kübelpflanzen und wie wird ihr Wachstum dann sein?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Feuerahorn, Acer ginnala, und Bergkirsche, Prunus sargentii, eignen sich grundsätzlich als Kübelpflanze - sie werden auch bei uns im Topf kultiviert. Die überwiegende Zahl unserer Pflanzen lässt ist für die Kübelpflanzung geeignet; Ausnahmen sind z.B. Pflanzen, die einen kalkhaltigen Boden bevorzugen wie die Rotbuche, Fagus sylvaticus, und die Kornellkirsche, Cornus mas. Auch einige Rosen bevorzugen eine Freilandpflanzung.
Anbei noch einige Empfehlungen für eine Kübelkultur:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißtorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- topfen Sie alle 2 bis 3 Jahre die Kübelpflanze in ein etwas größeres Gefäß um
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
- stellen Sie die Kübelpflanze im Winter bei strengeren Frösten (abhängig von der Frosthärte der Kübelpflanze) in einen geschützten Raum
- keine Angst vorm Schnitt! Schneiden Sie die Laubgehölze ruhig jährlich, sie werden dadurch buschigere, stabilere Pflanzen erreichen
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.09.2012
 
Hallo,
mein Acer ginnala hat wiederholt Mehltau. Ich habe den Standort gewechselt von eher schattig auf sonnig und trocken, trotzdem werden alle Blätter weiß und fallen bereits im Sommer ab. Was kann der Grund hierfür sein?
Mehltau ist eine pilzliche Erkrankung, die vor allem bei ungünstigem Standort und ungünstiger Witterung auftritt.
Der Feuerahorn, Acer ginnala, stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden und verträgt trockene bis frische Substrate in Sonne bis Halbschatten. Allerdings meidet er kalkhaltige und staunasse Böden.
Ein vorhandener Befall mit Mehltau bleibt von Jahr zu Jahr bestehen, da die Pilzsporen im abgefallenen Laub und in den Knospenschuppen an der Pflanze überwintern und von dort im folgenden Jahr erneut infizieren. Sie sollten abgefallenes Laub in den Müll entsorgen und im nächsten Frühjahr die Pflanze ab dem Laubaustrieb bis zum voll entwickelten Laub mit einem entsprechenden Fungizid ( Pilzbekämpfungsmittel) im Abstand von ca 10 Tagen behandeln.
Mit freundlichen Grüßen Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 19.08.2011
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
kann der Feuerahorn auch als Baum in unserem sehr sonnigen Vorgarten, auch als Sonnenschutz für die obere Etage, nützlich sein? Muß er dann viel geschnitten werden? Wie ist sein Wasserbedarf? Herzlichen Dank für ihre Antwort im Voraus!
Acer ginnala läßt sich als Solitärpfanze mehrtriebig kultivieren, im Laufe der Zeit wird er aufkahlen und auch recht breit werden. Sie können ihn aber auch in einer Baumschule als eintriebigen Baum kaufen und ihn weiterziehen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.10.2010
 
Was für ein Wurzelsystem hat dieser Ahorn? Können seine Wurzeln Versorgungsleitungen beschädigen? Kann man ihn so schneiden, dass er im unteren Bereich nicht zu breit wird?
Versorgungsleitungen sollten ja mindestens 80 cm besser 1,00 m im Boden sein, der Feuerahorn wird nicht so mächtig, dass eine Beschädigung bei dieser Tiefe entsteht. Ein Schnitt sollte nicht ins alte Holz gehen, da die Pflanze sonst anfällig für Krankheiten ist.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.08.2010
 
Ist der Feuerahorn einheimisch?
Nein, der Feuerahorn ist in Mittel- und Nordchina, sowie in der Mandschurei heimisch. Er wird gerne aufgrund seiner guten Frosthärte in Skandinavien und Osteuropa gepflanzt.
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.03.2009

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