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Acer saccharum - Zuckerahorn, Honigahorn

Steckbrief
Wuchshöhe
15 m bis 25 m
Wuchsbreite
4 m bis 8 m
Zuwachs/Jahr
30 bis 50 cm
Wurzelsystem
Flachwurzler
Blütenmonat
April, vor Blattaustrieb
Blütenfarbe
unscheinbar
Früchte
3 bis 4 cm große Spaltfrüchte 
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
in vielen Orangetönen
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
humose Sandböden, sandige Lehmböden 
Verwendung
Parkbaum, Hausbaum, Forstbaum, Solitär 
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
Lieferant des Ahornsirups
Acer saccharum  

Der Zuckerahorn

Der Zuckerahorn wird in Europa 15 bis 20 Meter hoch. Die grüngelben Blüten erscheinen vor dem Laubaustrieb und bilden im Spätsommer die leicht spitzwinkligen Fruchtflügel Die sommergrünen Blätter sind 5- lappig und werden bis zu 14 cm groß. Die außergewöhnliche Herbstfärbung von gelb- bis rotorange ist der Höhepunkt im Gartenjahr. Am berühmten Indiansummer mit der überwältigenden Farbenvielfalt sind die Blätter des Zuckerahorns maßgeblich beteiligt. Seine Hauptwurzeln sind flach ausgebreitet und fein verzweigt. Er liebt einen freien, sonnigen Standort in einem gut drainierten, humosen Boden.
 
Acer saccharum gehört zu der großen Gattung der Acer und findet bei uns viele Einsatzmöglichkeiten. Die Vielseitigkeit dieser Pflanzenfamilie wird von keiner anderen Baumart übertroffen. Ursprünglich stammt der Zuckerahorn aus Nordamerika und Kanada, hier findet er in Parkanlagen und Gärten seinen Platz. Als Holzlieferant ist er in Kanada sehr beliebt und für den Möbelbau oder als Furnierholz ein Wirtschaftsfaktor. Seine Blattform findet sich auf der kanadischen Flagge.


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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Acer saccharum - Zuckerahorn, Honigahorn "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Guten Tag,
1. Wie muss ich einen Zuckerahorn genau schneiden, um ihn max. 5 m hoch werden zu lassen (konkrete Vorgehensweise); ist dies überhaupt möglich? Wann beginne ich mit dem ersten Schnitt?
2. Ist es alternativ sinnvoll, einen Zuckerahorn in einem großen Topf (z.B. Maurerkübel) in die Erde einzupflanzen, um das Wachstum einzugrenzen?
3. Wie "durchsetzungsstark" ist ein Zuckerahorn? Wir planen einen Zuckerahorn als "Lückenfüller" zwischen einigen Sträuchern und kleinen Buchen (ca. 3 m hoch) an unserer Grundstücksgrenze zu pflanzen. Wird sich der Zuckerahorn dort behaupten können bzw. wird der Ahorn die anderen Bäumchen evtl. negativ beeinflussen oder gar verdrängen? Wie groß muss der Abstand zur bestehenden Bepflanzung sein?
4. Da der Zuckerahorn Flachwurzler ist: Wie groß sollte unter Berücksichtigung der Punkte 1 und 2 der Abstand zum Rasen/Zaun sein, um Probleme zu vermeiden?
5. Setzt die Herbstfärbung bereits im Jahr der Einpflanzung ein?
Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen!
Moinmoin,
1) Grundsätzlich ist es möglich den Zuckerahorn (Acer saccharum) auf einer Höhe von 5 m zu halten. Beim Schnitt muss man beachten, dass die Knospen des Ahorn gegenständig sind, das heißt, es sitzen sich zwei Knospen direkt gegenüber. Wenn man den Leittrieb jetzt kurz oberhalb eines solchen Knospenpaares einkürzt, würden normalerweise beide Knospen austreiben und neue Triebe bilden. Damit die Krone sich schön entwickelt, sollte man eine dieser Knospen entfernen. Ansonsten kann man die Seitentriebe nach Bedarf einkürzen und auch gerne etwas auslichten (d.h. nach Innen wachsende Triebe entfernen, von sich kreuzenden und parallelwachsenden Trieben jeweils einen entfernen etc.)
2) Das bringt leider so nichts.
3) Der Zuckerahorn ist sehr durchsetzungsfähig. Am Anfang brauch er etwas Pflege, damit er gut anwächst. Auf Dauer wird er aber eher die anderen Sträucher verdrängen als sich verdrängen lassen. Ein Problem wird das aber frühestens in ca. 10 Jahren. Der Abstand zu der bestehende Bepflanzung kann nach Geschmack gehandhabt werden - je enger die Pflanzlücke ist, desto besser muss die Pflege am Anfang sein, damit der Ahorn sich trotz der Konkurrenz gut etablieren kann.
4) Für die Pflanzung an der Grundstücksgrenze, müssten Sie in das Nachbarrechtsgesetz Ihres Bundeslandes schauen. Der Rasen sollte wenn möglich erst 3-4 m entfernt anfangen, mindestens aber 1-2 m.
5) Ja, der Zuckerahorn verfärbt sich auch schon als junge Pflanze im Herbst.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2017
 
Guten Tag,
wenn ich einen Zuckerahorn in der von Ihnen angebotenen Größe "Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang" bestelle, wie alt sind diese Bäume denn in etwa?
Danke und herzliche Grüße!
Moinmoin,
die Acer saccharum-Hochstämme sind 7-8 Jahre alt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Hallo,
wann ist denn die beste Zeit, um einen Zuckerahorn einzupflanzen?
Vielen lieben Dank!
Moinmoin,
da der Zuckerahorn (Acer saccarum) sehr gut winterhart ist, kann man ihn gerne jetzt im Herbst pflanzen. Aber auch eine Frühjahrs- oder Sommerpflanzung ist möglich, man muss ihn dann nur dem Wetter entsprechend ausreichend gießen, bis er angewachsen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.11.2016
 
Guten Tag,
gibt es den Zuckerahorn in einer Strauchversion oder kleinwachsend? Welche Alternativen können Sie empfehlen bezüglich prachtvoller Herbstfärbung mit rot-grün-orange Färbung?
Danke und Gruß!
Moinmoin,
als kleinwachsende oder von selber strauchig wachsende Version gibt es den Zuckerahorn (Acer saccharum) nicht. Man kann ihn jährlich bodennah zurückschneiden, dann wird er nicht groß - aber eine wirklich gute dauerhafte Lösung ist das nicht. Ein hübscher Ahorn, der zu einem kleineren Baum heranwächst, ist der Nordamerikanische Scharlachahorn (Acer circinatum). Japanische Ahorne bleiben noch kleiner und färben auch ganz hübsch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.11.2016
 
Guten Tag!
Mein Acer saccharum, als Heister vor ca. 45 Jahren gepflanzt, hat sich im Laufe der Jahre prächtig entwickelt und eine geschätzte Höhe von ca. 40 bis 45 Meter erreicht. Nun wirft er seit einigen Jahren immer dürre Äste ab. Was kann die Ursache sein? Der Wasserhaushalt und auch der Standort können es nicht sein. Kann es am Alter des Baumes liegen?
Moinmoin,
für Alterserscheinungen ist der Zuckerahorn (Acer saccharum) eigentlich noch etwas jung. Könnte es sich nicht vielleicht doch um Schwankungen im Wasserhaushalt handeln? Der letzte Sommer war ja sehr heiß und trocken, dieser sehr nass über weite Strecken...
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.08.2016
 
Hallo liebes Eggert-Team,
kann ich einen Zuckerahornbaum direkt (ca. 1m) vor eine bereits ca. 3mtr hohe ältere Lorbeerhecke pflanzen, ohne diese zu beschädigen, da der Zuckerahorn ja ein Flachwurzler ist? > muss ich einen großen Abstand für ein Holzgartenhaus (ohne Fundament) einplanen, oder kann dieses auch in ca. 1 mtr. Entfernung gebaut werden
Wenn der Zuckerahorn nach 10 bis 20 Jahren deutlich größer ist und die Krone über die Kirschlorbeerhecke ragt, wird die Hecke darunter leiden. Sie hat dann einfach schlechtere Bedingungen wie: Schatten, Wasserentzug, Nährstoffentzug, Tropfwasser und Wurzeldruck. Sie wird dadurch kleiner bleiben und löchrig wirken. In den nächsten 10 Jahren wird wahrscheinlich noch kein Effekt zu sehen sein. Aber über diesen Zeitraum hinaus kann es schon sein, dass der Abstand zu gering ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.08.2016
 
Sehr geehrtes Eggert-Team!
Ich bin dabei eine Wiesenfläche, welche an einen Wald mit Kiefer, Fichte, Haselnuss und Buche angrenzt, mit jeweils 20 Walnussbäume, 20 Edelkastanien und 20 Zuckerahorn zu bepflanzen. Diese sollen jeweils ein Reihe in Abstand von 8 Meter in Quadrat gepflanzt werden. Bereits bestehende Kirschenbäume in der Anzahl von 5 Stück sind schon unmittelbar in der Nähe auch vorhanden. Besteht hier die Gefahr einer Unverträglichkeit vom Zuckerahorn zu den anderen Baumarten?
Moinmoin,
nein, Zuckerahorn (Acer saccharum), Edelkastanie (Castanea sativa), Walnuss (Juglans regia) und Kirsche vertragen sich, und der Abstand ist ja auch großzügig berechnet, so dass sie sich auf lange Zeit nicht ins Gehege kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.02.2016
 
Hallo,
ich habe einen ca. 4 m hohen Zuckerahorn in einem großen Plastiktopf geschenkt bekommen. Leider ist beim Transport der Stamm (Leittrieb) ca. 1m unterhalb der Baumspitze gebrochen. Wird der Baum das überstehen? Und wie wird sich seine Wuchsform entwickeln?
Vielen Dank!
Moinmoin,
überstehen wird der Baum das auf jeden Fall, der Zuckerahorn (Acer saccharum) ist zäh. Allerdings ist erstmal seine natürlich Wuchsform zerstört und er wird sich buschiger, gedrungener entwickeln, wenn man nicht eingreift. Am besten schaut man, wie und wo er jetzt bzw. im Frühjahr wieder austreibt und bestimmt einen neuen Leittrieb, den man stäbt, so dass er sich aufrecht in die Höhe entwickelt. Mit ein bisschen Geduld und Mühe wächst er dann trotz des Schadens zu einem schönen, stattlichen Baum heran.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2016
 
Hallo,
ich habe vor ca. 2 Wochen einen Zuckerahorn gepflanzt. Wie lange dauert es bis er austreibt?
Er hat sich bisher nicht verändert, der Hauptstamm wurde oben abgeschnitten (wurde so angeliefert), auf der Fläche hat sich schon mal Flüssigkeit gesammelt, die anschließend wieder getrocknet ist, nun ist die Schnittstelle trocken, mit leichten schwarzen Punkten bedeckt.
Kann ich ihn jetzt schon mit einem Universaldünger düngen?
Moinmoin,
bis der Zuckerahorn, Acer saccharum, austreibt, wird es noch ein paar Wochen dauern - normal wäre Ende April/Anfang Mai. Ein frischgepflanzter Baum braucht manchmal noch ein wenig länger, da er seine Energie erstmal in das Anwachsen steckt und erst dann in Blätter und neuen Triebe. Düngen brauch man ihn jetzt noch nicht, es reicht, wenn man das im nächsten Frühjahr zum Austrieb hin macht.
Was uns verwundert, ist dass der Haupttrieb gekappt wurde - das macht eigentlich keinen Sinn, da man damit die natürlich Wuchsform stört. Ist der Baum von uns, wir konnten keine Bestellung unter Ihrem Namen finden? Dass sich auf der Schnittstelle erstmal Flüssigkeit sammelt ist normal: Der Baum bereitet sich schon auf den Austrieb vor, der Stoffwechsel kommt durch die frühlingshaften Temperaturen in die Gänge und der Baum steht in vollem Saft. Wenn man ihn jetzt anschneidet, blutet er relativ stark, was aber nicht weiter schlimm ist. Normalerweise beschneidet man einen Ahorn daher aber möglichst wenig, zumal die frischen Schnittstellen auch Eintrittspforten für Pilze wie Rotpustel sind, für die Ahorn recht anfällig ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2015
 
Hallo liebe Baumschüler,
ich habe im Oktober, neben vielen anderen Büschen, einen Zuckerahorn von Ihnen bekommen. Alles grünt inzwischen und hat eine großartige Qualität. Allein der Ahorn zeigt noch kein Stückchen Leben. Muss ich ihn aufgeben?
Danke für die Antwort und herzliche Grüße!
Moinmoin,
der Zuckerahorn (Acer saccharum) treibt recht spät aus. Bei uns hier in der Baumschule hat er bisher auch keine Blätter und die Knospen sind noch fest geschlossen. Bis Mitte Mai sollten Sie dem Bäumchen auf jeden Fall noch eine Chance geben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Hallo,
ich suche einen Baum für ein Grundstück in Bayern in ca. 900 m Höhenlage. Er soll nicht Flachwurzler sein (wegen angrenzender Terrasse) und innerhalb von ca. 4 Jahren Schatten spenden. Deshalb interessiert der jährliche Zuwachs.
1. Ist Zuckerahorn geeignet?
2. In welcher Form (Heister oder...) sollte man pflanzen?
3. Können Sie diesen innerhalb von vier Wochen liefern?
4. Zu welchem Preis?
5. Wenn er nicht in Frage kommt, welche Alternative ist sinnvoll? (Feldahorn?)
Mit Dank im Voraus!
Moinmoin,
1. Der Zuckerahorn, Acer saccharum, ist ein Flachwurzler, passt also nicht zu ihren Wünschen.
2. Wenn man möglichst schnell einen Schattenspender möchte, dann muss man die größte verfügbare Größe wählen, d.h. einen möglichst hohen Heister oder besser noch einen Hochstamm.
3. Ja, eine Lieferung innerhalb von 4 Wochen ist möglich
5. Eine Alternative wäre z.B. der Bergahorn, Acer pseudoplatanus, oder der etwas kleinere gelbbunte Bergahorn Leopoldii. Auch der von Ihnen genannte Feldahorn, Acer campestre, die Walnuss , Juglans regia, und die Stieleiche, Quercus robur, kommen in Frage.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2014
 
Sehr geehrte Baumschule,
wäre der Zuckerahorn für die Höhenlage von ca. 1700 m auf der Insel Kreta (sehr heiße Sommer, Schnee und Frost bis in den März hinein) tauglich - oder könnten Sie mir eine Emfpehlung geben, welcher Laubbaum es dort aushielte? Der befreundete Schäfer wünscht sich einen Schatten spendenden Baum für die heißen Sommer.
Danke im Voraus für Ihre kompetente Beratung.
Für den Zuckerahorn, Acer saccharum, ist es vermutlich zu heiß und zu trocken im Sommer. Alternative Möglichkeiten wären z.B. die Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), die Zelkove (Zelkova serrata) und der Zürgelbaum (Celtis australis).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Sehr geehrtes Baumschulen Team,
ist es möglich den Zuckerahorn durch Beschneiden recht klein zu halten? Ca. 5-6 m hoch. Wir haben einen kleinen Garten 450 qm. Oder ist der Baum für so eine Gartengröße eher ungeeignet?
Danke!
Theoretisch kann man den Zuckerahorn, Acer saccharum, beschneiden und ihn kleiner halten. Man müsste ihn aber schon frühzeitig anfangen zu schneiden und Geschick mitbringen. Da der Ahorn gegenständige Knospen hat und nicht wechselständige, ist es nicht ganz einfach ihn so zu beschneiden, dass er schön wächst. Wenn man keine Lust/Zeit hat, sich damit intensiver auseinanderzusetzen, sollte man besser einen anderen Baum wählen - ungeschnitten wird der Zuckerahorn zu groß für einen eher kleinen Garten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.07.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Nordamerika wird der Zuckerahorn auch zur Holznutzung angebaut. Die Baumhöhe wird dort mit bis zu 40 m angegeben.Sie geben eine Endhöhe von 15 bis 20 m an.
Woran liegt das? An der Herkunft ("Sorte") ihrer Bäume? Oder sind es andere Gründe (Klima, Böden?), die diesen erheblichen unterschied im Wachstum bedingen?
Es handelt sich bei unserem Zuckerahorn um die Art, also den einfachen Acer saccharum, wie er im Osten der USA und Canada wild vorkommt. Er kann also theoretisch Höhen von über 30 m erreichen, aber dies ist selbst in seiner Heimat unter guten Bedingungen selten. So gibt zum Beispiel das US Department of Agriculture die normale Höhe des Acer saccharum mit 50-80 ft, also ca. 15-25 m an. Das stimmt mit unseren Angaben schon mal ganz gut überein. Dazu muss man auch sagen, dass die absolut möglichen Höhen, die von einzelnen Bäumen erreicht werden, botanisch zwar interessant sind, aber für uns nicht relevant erscheinen. Wichtiger ist bei der Pflanzentscheidung zu wissen, mit welchen Höhen ich realistisch in absehbarer Zeit (also 20/30/40 Jahren) rechnen kann, als welche Höhen der Baum bei sehr guten Bedingungen in 100 Jahren erreichen kann. Daher sind unsere Höhenangaben nicht als absolute Höhen zu verstehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.02.2014
 
Hallo,
im Ihrer Erklärung beschreiben Sie, dass ein Heister ohne Ballen noch keinen Stamm ausgebildet hat. Verstehe ich das richtig, dass es sich also um einen Strauch handelt? Kann ich diesen dann auch zu einen Baum beschneiden? Und sind die Pflanzen im Container (in diesem Fall der Zuckerahorn) schon "richtige Bäume"?
Heister ohne Ballen und Containerpflanzen haben dieselbe Wuchsform: Die Zuckerahorne sind eintriebig gezogen, haben also einen durchgehenden Haupttrieb mit arttypischer Seitenverzweigung. Die Trennung zwischen Stammbereich und Kronenbereich ist noch nicht ausgebildet, das heißt, die Seitenverzweigung ist noch über den gesamten Haupttrieb verteilt. Durch langsames Aufasten, kann man aber beide Acer saccharum-Qualitäten problemlos zu einem Halbstamm oder Hochstamm erziehen (je nachdem welche Stammhöhe gewünscht ist).
Die Heister ohne Ballen sind ein bis zwei Jahre älter als die Containerware und daher schon etwas stärker.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.01.2014
 
Sehr geehrtes Baumschulteam,
ich bekam letzte Woche zwei wurzelnackte Heister 200 cm Acer saccharum von Ihnen, ausgesprochen gut gewachsene Pflanzen.
Es gab eine Diskussion zwischen meinem Mann und mir, ob man die Heister nun beschneiden soll oder nicht, weil ihnen ja ein Teil ihrer Wurzeln genommen wurde. Ich möchte nicht beschneiden,weil ich um diese Jahreszeit eine Rotpustelinfektion fürchte und glaube, dass der Baum im Laufe des Winters gut einwurzelt, um es dann im Frühjahr ohne Schnitt zu "packen". Wachsen Wurzeln auch im Winter oder nicht?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Prinzipiell sind beide Meinung richtig: Wurzelnackte Pflanzen und Pflanzen mit Ballen, sollten generell einen Pflanzschnitt bekommen, da sie bei der Ernte Wurzeln verloren haben. Dass Ahorn grundsätzlich anfällig ist für Rotpustelinfektion, stimmt auch. Allerdings ist gerade der Zuckerahorn, Acer saccharum, unsere Erfahrung nach davon eher selten betroffen, so dass wir Ihnen in diesem Fall tatsächlich zu einem leichten Schnitt raten würden. Den Leittrieb sollten Sie nicht kappen, aber die Seitenverzweigung kann ruhig etwas eingekürzt werden. Würde man den Schnitt erst im Frühjahr kurz vor Austrieb ausführen, würde der Ahron stark blüten. Für die Zukunft ist September der beste Schnittzeitpunkt - der Ahorn blutet dann wenig und die Wunden schließen sich schnell. Für den ersten Pflanzschnit ist der November aber auch ok.
Im Winter wachsen die Wurzeln kaum noch. Im Herbst können die Pflanzen in dem noch relativ warmen Boden einwurzeln, mit zunehmender Kälte und Bodenfrösten, wird das Wachstum aber eingestellt. Sobald der Boden im Frühjahr sich wieder beginnt zu erwärmen, beginnt auch das Wurzelwachstum wieder. D.h. die Wurzeln wachsen im Herbst länger als die oberirdischen Teile des Baumes und fangen im Frühjahr auch als erste wieder an. Zwischenzeitlich sind aber auch sie in Winterruhe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.12.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wie sind die Erfolgsaussichten, dass Zuckerahorne in der Qualität Heister ohne Ballen gut anwachsen? Ich habe bis jetzt bei Gehölzen in dieser Grösse ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Je nach Gehölz ist es bei mir schon vorgekommen, dass nur eines von dreien angewachsen ist.
Besten Dank für Ihre Antwort!
Der Zuckerahorn, Acer saccharum, hat ein gute, feine Wurzel und wächst sehr zuverlässig an (zu ca. 95%). Das größte Problem bei wurzelnackte Pflanzen ist normalerweise, dass die Wurzel austrocknet. Man sollte die Bäume daher, wenn sie nicht sofort gepflanzt werden können, an einem kühlen, frostfreien Ort lagern und die Wurzel mit feuchten Tüchern abdecken. Gerade die Haarwurzeln, die für die Wasseraufnahme am wichtigsten sind, können sehr schnell irreparable Trockenschäden erleiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Liebe Baumschule,
in welchen Größen ist der Kanadische Zuckerahorn erhältlich und was kosten die Pflanzen?
Können Sie mir als Kontrast zu der orangeroten Herbstfärbung noch eine auffällig gelb gefärbte, robuste Spezies (evtl. auch Birke) empfehlen?
Ist kalkhältiger Boden ein Problem?
Herzlichen Dank!
Den Zuckerahorn, Acer saccharum, haben wir dieses Jahr leider nur noch in der Größe 60-100 cm vorrätig.
Eine sehr schöne gelbe Herbstfärbung haben z.B. der Spitzahorn, Acer platanoides und die Papierbirke, Betula papyrifera. Ein (moderat) kalkhaltiger Boden ist kein Problem.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.10.2012
 
Wie alt sind denn die von ihnen angebotenen Bäume?
Wir würden gern unseren eigenen Ahornsirup herstellen jedoch kann man meines Wissens dies nur mit Bäumen ab 15 Jahren machen,ist das richtig?
Ist es auch richtig das der Saft anderer Ahornbäume nicht genutzt werden kann da diese giftig sind?
Danke schon mal für die Antwort...
In der Regel sind die von uns angebotenen Zuckerahorn 3 bis 4 Jahre alt. Die Erntezeit beginnt meist ab dem 15. Lebensjahr. Nach meinem Wissenstand kann man auch den Zuckersaft anderer Ahornarten nutzen - es wird aber so gut wie gar nicht praktiziert. Der Zuckerahorn bringt deutlich höherer Erträge als andere Ahornbäume und er ist sicherlich auch vom Geschmack der Beste.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.07.2012
 
Hallo Baumschule,
Ich interessiere mich für den Zuckerahorn. Platz hätte ich. Kann man denn auch richtigen Ahornsirup davon ernten? Nach ca. wieviel Jahren? dann auch jedes Jahr? Verkürzt dass seine Lebensdauer? Freue mich über eine Antwort von Ihnen.
Danke!
Der Zuckerahorn (Acer saccharum) ist in der Tat der Lieferant für Ahornsirup. In der Regel kann man nach ca. 15 Jahren mit der Ernte des Zuckers beginnen. Im mittleren Alter von 30 bis 60 Jahren wird der Ertrag am erfolgreichsten sein.
Die Ahornbäume werden im Spätwinter (Mitte Februar bis Ende März), also vor Austrieb der Blätter, angezapft. Die Ernte findet jährlich statt. Nach meinen Wissenstand leidet der Baum nicht darunter, sofern die Löcher nicht zu groß gehalten werden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.07.2012
 
Hallo, liebe Baumschule Eggert, würden Sie mir bitte sagen, wie mehltauanfällig Zucker-Ahorn ist?
Welche Krankheiten sind bei diesem Baum noch zu befürchten?
Im Voraus vielen Dank für die Antwort!
In unserer Baumschule hatten wir bis jetzt noch keine größeren Probleme mit Echten Mehltau an Zuckerahorn (Acer saccharum). Nach unseren Erfahrungen werden vor allem Spitzahorn (Acer platanoides) und deren Sorten sowie Feldahorn (Acer campestre) von diesem Pilz befallen.
Wir haben aber beobachtet, dass ab und zu die Triebspitzen von jungen Zuckerahornpflanzen im Winter zurück frieren. Zudem sollte man Acer saccharum nicht auf mit Verticillium belasteten Standorte setzen, da ich befürchte, das auch der Zuckerahorn von diesem Pilz befallen wird.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.11.2011
 
Hallo, gehört der von Ihnen angebotene Acer saccharum der ssp. saccharum an? Wenn ja, welche Sorte des Zuckerahorns haben Sie in Kultur? Gem. Ihrer Beschreibung sehr frosthart, aber auch ausreichend für die Klimazone 5 in Südschweden?
Es handelt sich bei dem Zuckerahorn, Acer saccharum um dieselbe Art, die auch zuweilen mit ssp. saccharum bezeichnet wird. Die botanischen Namen versuchen die Verwandtschaftsverhältnisse der Pflanzen abzubilden und variieren etwas, je nach Erkenntnisstand der Verwandtschaftsforschung der Pflanzen.
Die Pflanzen sind vollkommen frosthart, sogar für die Klimazonen 4-8.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2011
 
Hallo, liebe Baumschule Eggert, ich habe letzte Woche meine Baumlieferung erhalten. Darunter befindet sich auch ein Zuckerahorn. Kann ich diesen auch beschneiden und dadurch etwas kleiner halten? Im Voraus vielen Dank für die Antwort!
Sie können den Zuckerahorn schneiden. Ahorne bluten recht stark und werden daher in der Winterruhe geschnitten. Die Schnitte sollten mit Windverschluss versehen werden, um das Eindringen von Sporen des Rotpustelpilzes, für den Ahorne anfällig sind, zu vermeiden. Im Spätsommer können kleinere Schnittmaßnahmen durchgeführt werden, dann besteht kaum eine Gefahr für die Infektion mit dem Pilz und der Saftfluss ist einigermaßen gedämmt. br>Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 07.05.2011
 
Warum sind vor unserem Haus einige Bäume des Honigahorns hohl und sehen aus innen wie verbrannt?
Das kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Es könnte sich um Holzfraß durch Pilze und oder Tiere handeln. Wahrscheinlich sind die Bäume einfach sehr alt und eben am Ende ihres Lebens angekommen.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 29.04.2011
 
Ich interessiere mich für einen Zuckerahorn, weil mir seine Herbstfärbung so gefällt. Ich habe jedoch einige Fragen:
1. Was bedeuten die Größenangaben genau? Sind das die cm des Stammes?
2. Benötigt der Zuckerahorn einen besonderen Standplatz, dh. bestimmte Bodenverhältnisse, um diese Herbstfärbung zu zeigen?
3. Zeigt auch der "normale Spitzahorn" diese Färbung?
Es wäre schön, wenn Sie mir zurückmailen könnten.
1. Die angebotenen Acer saccharum sind eintriebig gezogen und von unten an mit Verzweigung garniert. Die Größenangaben beziehen sich auf die Gesamtgröße der Pflanze.
2. Der Zuckerahorn bevorzugt einen größeren, offenen Wurzelraum in gleichmäßig feuchtem, durchlässigem Oberboden, bevorzugt schwachsauer in sonniger bis schattiger Lage. Insgesamt ist er leicht zufrieden zu stellen, mag aber keine Trockenheit. Die Herbstfärbung ist genetisch festgelegt und entfällt nur bei extrem schlechten Standorten.
3. Der Spitzahorn färbt sich im Herbst goldgelb - nur selten hatte er auch einige orange Akzente.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2010
 
Guten Tag!
Wie schnell wächst ein Zuckerahorn? Wie hoch kann er werden? Was für einen Durchmesser bekommt seine Krone? Eignet sich der Baum auch für ein nicht ganz so großes Grundstück - 770 m²? Wie wurzelt der Ahorn?
Schon jetzt vielen Dank für die Infos!
Der Zuckerahorn, Acer saccharum, wird ein großer Baum bis ca 20 m Höhe mit einer ovalen Krone von ca. 15 m Durchmesser. Er ist eher raschwüchsig. Es werden viele Feinwurzeln gebildet und der Oberboden wird stark durchwurzelt. Schön wäre es natürlich, einem solchen Baum einen "lebenslangen" Standort geben zu können, doch sind unsere Gärten kaum noch dafür geeignet. Wenn man sich aber darauf einstellt, sich nach ca. 10-15 Jahren auch wieder von dem Baum zu trennen (als Kulturland benötigen Gärten ohnehin ca. alle 15 Jahre eine Überholung), wäre eine Pflanzung möglich.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 02.09.2010
 
Wir wohnen hier in Schluchsee auf ca. 1000 m Höhe im Hochschwarzwald. Ist es ratsam, bei diesen klimatischen Bedingungen einen Zuckerahorn zu pflanzen ?
Der Zuckerahorn gilt als gut frosthart. In seiner Heimat, östliches Nordamerika, besiedelt er Hochland und Tallagen auf frischen bis feuchten Böden.
Eintrag hinzugefügt am 23.04.2009

[Eine neue Frage an die Baumschule Eggert stellen!]


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