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Amelanchier lamarckii - Kupfer-Felsenbirne

Steckbrief
Wuchshöhe
6 m bis 8 m
Wuchsbreite
6 m bis 8 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 25 cm
Wurzelsystem
Flachwurzler
Blütenmonat
April
Blütenfarbe
weiß
Früchte
blauschwarz kugelig
Blattfarbe
sommergrün , Austrieb kupferrot
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb, orange bis rot
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
anspruchslos, mäßig trocken bis feucht
Verwendung
Solitär 
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
robuste Pflanze
Amelanchier lamarckii  

Die Kupfer-Felsenbirne

Die Blüten der Kanadischen Felsenbirne zeigen sich meist ab Ende April, sind weiß und erinnern an die Form eines Sternes. Aus diesen Blüten entwickeln sich später glänzende, blauschwarze Früchte, welche für Mensch und Tier essbar sind. Die Felsenbirne ist daher ein ausgezeichnetes Vogelnährgehölz. Das Blatt ist im Frühjahr zum Austrieb kupferfarben, anschließend frischgrün und im Herbst kann man sich über eine Färbung von gelb über orange bis zu einem leuchtendenden Rot freuen.

Amelanchier lamarckii wächst strauchartig und wird unter optimalen Bedingungen etwa 5 bis 8 Meter hoch und annähernd auch so breit. Sie ist meist mehrtriebig und hat im Alter einen schirmförmigen Wuchs. Die Kupferfelsenbirne ist sehr robust, windfest und eignet sich fast für jede Lage, sofern der Boden frisch und humos und der Standort sonnig bis halbschattig ist. Empfindlich reagiert sie gegenüber Bodenverdichtungen, Anschüttungen und Verpflasterungen. Übrigens, ursprünglich kommt die Kupferfelsenbirne aus Nordamerika. Im 19. Jahrhundert wurde diese dann in einigen Gebieten Europas von Bauern als Obstgehölz angepflanzt. So hat sie dann langsam den Weg in unsere Gärten gefunden.

 


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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Amelanchier lamarckii - Kupfer-Felsenbirne "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Guten Tag,
wir haben eine wunderschöne Hochstamm-Kupfer-Felsenbirne im Garten (Durchmesser ca. 3 m, Höhe ca. 6 m), die wir vor einigen Jahren gepflanzt haben. Darunter wächst Gras. Wir wollen diesen Teil des Gartens mit Kies gestalten, was gibt es für den Boden unter der Felsenbirne zu beachten?
Muss der Boden unter dem Baum im Durchmesser der Krone unangetastet bleiben? Oder reicht eine kleinere Baumscheibe? Ist die Felsenbirne hier empfindlich (ist ja ein Flachwurzler)?
Könnte man u.U. auch andere Pflanzen darunter setzen, falls das mit dem Kies nicht geht, wenn ja welche? Der Baum ist so schön (unsere absolute Lieblingspflanze im sehr kleinen Garten), dass ich nichts machen möchte, was ihn schädigen könnte.
Vielen Dank.
Moinmoin,
im Bereich der Krone der Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) sollte man den Boden gerne freilassen. Sie würde vermutlich nicht eingehen, wenn man ihr nur eine kleine Baumscheibe lässt. Aber unter dem Kies sind die Bodenbedingungen verändert und somit die natürlich Bodenbildungsprozesse gestört, so dass es sie zumindest beeinträchtigen würden. Eine Unterpflanzung mit einem Bodendecker ist auch ökologisch sinnvoller und für den Baum besser. Die Auswahl ist dabei nicht eingeschränkt, ein bisschen Schatten sollten die Pflanzen vertragen können. In Frage kommen z.B. Immergrün (Vinca minor), Frühlings-Gedenkemein (Omphalodes verna), Teppichmispel (Cotoneaster dammeri radicans), Schaumblüte (Tiarella cordifolia) etc.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.04.2017
 
Hallo,
ich interessiere mich für eine Felsenbirne, eher als Hochstamm denn als Strauch. Der von Ihnen angebotene Hochstamm ist wohl 180 cm bzw. 350 cm im gesamten hoch. Wie breit ist den die Krone? Er soll sowohl als Sichtschutz als auch als Schattenspender dienen. Gibt es den Schatten? Es ist immer von lichtem Blattwerk die Rede.
Es geht um den vorderen Garten, lehmhaltiger Boden, sonnig und Kanalisation über das Grundstück laufend. Habe deshalb schon Abstand von einer Eberesche genommen, wegen der Wurzeln. Ich suche einen Baum, der bis ca. 6 m hoch wird, eine Krone ausbildet und kein zerstörendes Wurzelwerk ausbildet.
Und noch eine Frage hätte ich:
Ich habe einen von Eichhörnchen angepflanzten Walnussbaum, ca. 3 m hoch im Garten. Den würde ich gerne behalten, aber wie breit werden die Wurzel bei diesem Baum? Der zur Verfügung stehende hintere Garten ist nur ca. 5 m breit, dann stößt er an die Hauswand und auf der anderen Seite an den öffentlichen Kanal.
Vielen Dank und Grüße an Sie!
Moinmoin,
die Krone der Amelanchier lamarckii ist jetzt ca. 50 cm breit. Schatten spendet die Krone der Felsenbirne auf jeden Fall mit der Zeit. Der Schatten ist durch das lichte Blattwerk nicht tiefdunkel, so dass einfacher Pflanzen unter der Felsenbirne kultiviert werden können als z.B. unter einer Walnuss, deren Blattwerk sehr wenig Licht durchlässt.
Eine Walnuss (Juglans regia) wird mit der Zeit sehr breit - und in ungefähr gleichem Maße auch ihr Wurzelwerk, d.h. in Alter kann sie durchaus 10-15 m erreichen. Auf Dauer kann die Walnuss daher vermutlich nicht an ihrem jetzigen Standort bleiben. Man müsste auf jeden Fall die Krone rechtzeitig anfangen immer wieder einzukürzen. Dadurch hemmt man auch etwas das Wurzelwachstum.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.03.2017
 
Hallo,
wir möchten unsere Garage als Dachterasse nutzen und darauf in einem ca. 1,20 m x 1,20 m x 0,45 m grösen Gefäß ein großes Gehölz oder einen Baum pflanzen. Eignet sich eine mehrstämmige Kupferfelsenbirne hierfür, oder welche Pflanze können Sie mir hierfür empfehlen? Es handelt sich um einen vollsonnigen Standort.
Danke und viele Grüße!
Moinmoin,
bei guter Pflege (gute Blumenerde, regelmäßige Wässerung und Düngung, eventuell Schnitt nach Geschmack) ist die mehrstämmige Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) durchaus geeignet. Nach 2-3 Jahren sollte man die Erde gerne erneuern, da der Torf mit der Zeit an Substanz verliert und fest wird und so auf Dauer die Wurzeln schädigen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.03.2017
 
Guten Tag,
wir haben im hinteren Bereich des Gartens eine Reihe größerer Sträuche/Bäume, die weiß blühen und den Blick auf das Nachbarhaus verdecken sollen. Bislang stehen dort zwei Hartriegel China Girl sowie zwei Duftblumen.
1. Würde sich eine Kupferfelsenbirne in dieser Gesellschaft wohl fühlen?
2. Kann ich sie dauerhaft auf ca. 2,5-3,0 m Höhe begrenzen, ohne dass der Baum Schaden nimmt oder komisch aussieht?
3. Wieviel Abstand sollte sie von den anderen Pflanzen haben?
Wäre toll, wenn Sie helfen könnten.
Moinmoin,
die Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) würde sich mit den anderen Sträuchern vertragen. Durch geschickten Schnitt kann man sie auch auf einer Höhe von bis zu 3 m halten. Man könnte aber auch gleich eine etwas niedriger bleibende Amelanchier-Art nehmen, wie z.B. Amelanchier alnifolia, Amelanchier alnifolia Forestburg und Amelanchier ovalis.
Der Abstand hängt davon ab, was man erzielen möchte: Steht ein dichter Sichtschutz im Vordergrund und die Sträucher sollen (möglichst bald) ineinander wachsen, kann man sie mit einem Meter Abstand pflanzen. Soll ihre schöne Wuchsform mehr zu Geltung kommen, würden wir einen Abstand von 2-3 m empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2017
 
Hallo, verehrtes Gärtner-Team der Firma Eggert,
in meinem Rhododendron-Garten entsteht demnächst eine Freifläche von ca. 4x2 m. Zur Auflockerung des Bildes möchte ich dort eine Fesenbirne pflanzen, die den niedrigen Rhododendren auch etwas Schatten spendet. Vertragen sich Felsenbirnen und Rhododendron oder kommen sich die beiden Flachwurzler ins Gehege?
Der Boden ist sehr gut, Sonne ausreichend, im Herbst/Winter manchmal stärkerem Westwind ausgesetzt.
Auf keinen Fall darf die Felsenbirne wilde Bodenaustriebe bilden (wie bei meinem Korkenzieherhasel !!!) Kann man das sicher ausschließen?
Vielen Dank für die schnelle Antwort bei einer anderen Gartenfrage!
Moinmoin,
vertragen werden sich Rhododendron und Kupferfelsenbirne, Westwind in Herbst und Winter ist auch kein Problem. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich Bodentriebe bilden. Das macht nicht jede Pflanze - einige gar nicht, einige recht viel. Es handelt sich aber nicht wie die bei der Korkenzieherhasel um Wildtriebe, sondern einfach um neue Kupferfelsenbirnentriebe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.03.2017
 
Guten Tag,
ich bin auf der Suche nach einem kleinen Hofbaum mit essbaren Früchten. Der Hof ist ca. 7 m breit und hat Süd-West-Lage. Das Pflanzloch würde ca. 2,5 m Durchmesser betragen, ringsum liegt Ziegelpflaster. Sind dies gute Bedingungen für eine Kupfer-Felsenbirne Hochstamm?
Vielen Dank.
Eine Kanadische Felsenbirne eignet sich gut für die Begrünung von Innenhöfen. Die Früchte sind klein, meistens zahlreich, essbar und werden auch ansonsten gerne von Vögel angenommen. Die Wurzel entwickelt sich bei Amelanchier lamarckii nicht sehr stark, so dass die Gefahr recht gering ist, dass das Pflaster später einmal angehoben wird. Ev. muss man im Alter die Krone etwas stutzen, damit sie den Hofraum nicht komplett füllt.
Wenn man die Priorität auf die Früchte setzt, kann man auch einen „richtigen“ Obstbaum pflanzen und durch jährlichen Schnitt entsprechend klein halten.
Alternativ kann ich für einen warmen Innenhof noch die Weidenblättrige Birne empfehlen. Sie besitzt silbriges Laub, Früchte (die man allerdings nicht verzehren kann) und eine Pfahlwurzel, so dass sich der Baum aus der Tiefe Wasser holen kann und die Gefahr, das Pflaster anzuheben, sehr gering ist. Man müsste aber auch hier ab und zu durch Schnitt die Triebe etwas einkürzen, damit die Krone nicht den ganzen Hofplatz einnimmt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.01.2017
 
Sehr geehrtes Team der Baumschule Eggert,
wir haben direckt an der Terrasse ein Beet von ca. 1,30 x 1,70 m Größe. Wir würden gerne einen kleinen, blühenden Strauch oder Baum ( bis 2,50 m Höhe) pflanzen. Gerne Fruchtbehang. Wertvoll auch für Vögel und Insekten. Wir denken an eine Felsenbirne. Ist dies ratsam, besonders wg. der Nähe zur gepflasterten Fläche? Der Boden in dem Beet ist gut, nicht verdichtet. Bis vor kurzem wuchs dort eine Hasel. Wenn ja: Welche Sorte empfehlen Sie besonders? Wenn nein: Welche Alternative schlagen Sie vor?
Vielen Dank für Ihren Rat!
Da der Platz des Beetes begrenzt ist, würde ich eine eher schmal wachsende Sorte der Felsenbirne wählen. Es biete sich bspw. Amelanchier Rainbow Pillar an, die eine weiße Blüte, schwarzrote Beeren und eine schöne Herbstfärbung besitzt. Eine weitere Möglichkeit wäre Amelanchier alnifolia var. cusickii , die etwas breiter wächst aber mehr Blüten und Früchte hervorbringt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.01.2017
 
Sehr geehrtes Team der Baumschule Eggert,
ich beabsichtige, nach dem Verkauf meines alten Hauses (und somit auch Garten) ein neues Grundstück zu kaufen und zu bauen. Mein alter Garten war wunderschön, aber doch recht arbeitsintensiv. Das soll in dem neuen Garten nicht so werden. Ich bin nur von Mai bis Ende Oktober anwesend.
Die Bepflanzung des Grundstücks wird von der Gemeinde ziemlich genau vorgeschrieben... darunter ist auch die Felsenbirne. Meine Idee wäre nun (da ich in meinem alten Garten auch Felsenbirnen hatte und ich diese Pflanze sehr schätze - nicht zuletzt auch wegen der Vogel-Lockwirkung) einen Felsenbirnenwald anzulegen, da das Grundstück ziemlich exponiert ist (zu den Nachbarn), ich aber meine Privatsphäre haben möchte. Deswegen dachte ich eben so einen Wald anzulegen.... alle 2 x 2 Meter eine Felsenbirne zu pflanzen Das gesamte Areal im Garten ist ca. 25 lang und bis zu 7 Meter breit, mit einem Querstück von ca. 4 x 8 Metern. Drunter den Boden mit einem Vlies abdecken und über dem Vlies Rindenmulch auszubringen (das soll Unkraut und andere "herangeflogene" Pflanzen abhalten zu keimen, und wenn sie es doch tun, dann ist es so einfacher sie zu entfernen).
Der Wald soll unten dicht bleiben, auch wenn die Bäume/Sträucher größer werden. Nun meine Frage: Eignet sich die Felsenbirne für so einen Wald - welche Art und Wuchsform ist die beste für mein Vorhaben? Oder gibt es noch andere Pflanzen welche sich eignen würden (in der Hoffnung dass diese sich dann auch auf der Liste der Gemeinde befinden)?
Vielen Dank schon jetzt für Ihre geschätze Stellungnahme!
Moinmoin,
die Frage ist, wie Sie sich den Wald vorstellen - wie hoch soll er werden, soll er tatsächlich aus Bäumen bestehen? Man kann natürlich Amelanchier lamarckii-Hochstämme wählen, das wird bei einer größeren Anzahl schnell recht teuer. Wenn man Sträucher setzt, entwickeln die sich erstmal buschig, kahlen aber mit der Zeit von unten auf und bilden die typischen mehrstämmigen, schirmförmigen Kronen. Die billigere Alternative wäre eintriebige Pflanzen aus den wurzelnackten Sträuchern herauszusuchen, die man zum Baum weiterziehen kann. Allerdings sind die wurzelnackten Pflanzen 60-100 cm hoch und somit dauert es eine Weile bis man einen Baum hat.
Vielleicht schicken Sie uns einfach die Liste mit den möglichen Pflanzen zusammen mit Ihren Wünschen, wie der Wald aussehen soll.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.01.2017
 
Guten Tag,
erst vor ein paar Wochen hatten wir 2 Felsenbirnen gepflanzt gehabt. Den Boden haben wir dann wenig später mit Rindenmulch bedeckt. Nun hat eine der beiden eine weiße Blattfärbung an den frischen Spitzen (Austrieben) und diese sind wie vertrocknet. Meine Vermutung ist, dass wir evtl. zu viel gegossen haben (täglich wenn es nicht regnete). Woher kann das kommen und was können wir tun?
Vielen Dank!
Moinmoin,
das hört sich nach einem Mehltaubefall an - das warme, oft feuchte Wetter ist ideal für das Pilzwachstum und Kupferfelsenbirnen (Amelanchier lamarckii) sind leider sehr anfällig. Ein leichter Befall ist für den Strauch nicht weiter schlimm und eher ein optisches Problem. Man kann den Befall mit Spritzmitteln gegen Mehltau etwas eingrenzen, aber normalerweise nicht wirklich bekämpfen. Wenn Sie unsicher sind, ob die Diagnose passt, können Sie uns auch gerne ein Foto von den weißen Blattspitzen zuschicken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.11.2016
 
Hallo liebes Eggert-Team.
Gestern hab ich meine bestellte Kupferfelsenbirne von Euch bekommen. Sie sieht wieder toll aus! (...wie alle Pflanzen von Euch!...). Jetzt hat es bei uns im Altmühltal nachts aber schon Minusgrade, und heute Nacht hat es zum ersten mal geschneit. Kann ich meine Kupferfelsenbirne trotz der Minustemperaturen in den Nächten trotzdem noch einpflanzen?
Vielen Dank im Voraus!
Liebe Grüße.
Moinmoin,
die Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) ist sehr gut frosthart und kann daher trotz Minusgraden in der Nacht problemlos gepflanzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.11.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere Kupferfelsenbirne ist etwa 50 Jahre alt. Nun möchten wir an der gleichen Stelle eine neue Felsenbirne pflanzen. Bitte geben Sie uns einen Tipp, wie es möglich ist, an gleicher Stelle wieder eine Felsenbirne zu pflanzen, obwohl die Felsenbirne zu den Rosengewächsen gehört.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Moinmoin,
die Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) ist tatsächlich ein Strauch, der recht empfindlich auf Bodenermüdung reagiert. Will man die Kupferfelsenbirne sofort ersetzen, hilft nur ein Bodenaustausch im Bereich der Wurzeln der alten Pflanze. Hat man etwas Zeit, kann man auch die alte Pflanze entfernen, ein bis zwei Jahre eine Zwischenkultur mit Tagetes anlegen und dann erst die neue Kupferfelsenbirne pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Kupfer-Felsenbirne kann meines Wissens nach bis 10 M hoch werden. Kann man eine Felsenbirne kleiner und lichtdurchlässig halten durch jährlichen Schnitt? Sonst wird er zu wuchtig...
Freue mich auf Antwort.
Moinmoin,
theoretisch kann die Amelanchier lamarckii tatsächlich bis zu 10 m Höhe im Alter erreichen, praktisch erreicht sie die hierzulande aber normalerweise nicht. Zudem kann man die Kupferfelsenbirne, wie Sie schon schreiben, durch regelmäßigen Schnitt und Auslichten kleiner (und durchlässiger) halten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.10.2016
 
Hallo,
unsere Amelanchier lamarckii (vor 3 Jahren eingeflanzt; ist inzwischen wenig gewachsen) hat fast alle seine Blätte abgeworfen. Zwar kommen immer neue, die sehen aber krank aus, verfärben sich langsam gelb und fallen ab. Ich habe rund um den Stamm den Rasen entfernt und habe gemerkt, dass der Baumstamm ganz unten beschädigt ist (Sieht wie eine Wunde aus). Was kann man tun?
Es könnte auch sein, dass unser Garten von Dickmaulrüsslern betroffen ist (Im Vorgarten haben wir Kirschlorbeer mit abgefressenen Blättern und im Garten haben die Rosen die gleichen Spuren). Könnten diese den Schaden an der Amelanchier lamrackii verursachen?
Da die letzten Wochen in Berlin heiss waren, haben wir abends den Rasen und Garten mit Wasser gesprengt. Wir benutzen ein Viereckregner für die Bewässerung. Schadet es dem Baum, wenn während der Bewässerung das Wasser auf den Baumstamm kommt?
Ich kann auch gerne ein paar Fotos zuschicken.
Ich würde diesem Baum so gerne helfen und wäre dankbar für Ihren Ratschlag!
Moinmoin,
weder der Dickmaulrüssler noch die Bewässerung sollten der Amelanchier lamarckii ernsthaft geschadet haben. Eine Wunde am Stamm kann allerdings eine Eintrittspforte für Pilze sein. Hatten die Blätter einen weißen Belag (Mehltau)? Ist der Boden eher verdichtet, sehr nass?
Sie können uns gerne Fotos schicken, vielleicht fällt uns darauf noch etwas auf.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
Ich habe eine anfangs prächtige, ca. 80cm hohe Felsenbirne in einen Kübel gepflanzt. Sie stand wochenlang in der prallen Sonne, was ihr großen Stress bereitete, weil auch der Kübel zu heiß wurde. Sie reagierte mit Mehltau und Wachstumsstillstand. Nun habe ich sie am überdachten Hauseingang hingestellt, wo sie sparsam Sonne bekommt und auch der Kübel kühl bleibt. Zu meiner großen Freude treibt sie jetzt 1cm über dem Boden am Hauptast aus. Wieviele (und zu welchem Zeitpunkt) on den lädierten spillerigen alten Zweigen oberhalb der neuen Triebe kann ich abschneiden, ohne ihr zu schaden? Leider hat sich die Kübelerde auch stark verfestigt, kann ich da noch was verbessern?
Eigentlich ist die Amelanchier lamarckii für einen sonnigen Standort geeignet. Mehltau haben, (aufgrund ungünstiger Witterung) in diesem Jahr sehr viele Felsenbirnen bekommen. Sie sollte nicht jetzt, sondern erst im zeitigen Frühjahr geschnitten werden. Dann sollte sie auch ein neues lockeres Substrat auf Torfbasis bekommen. Der Standort im Schatten ist eher ungeeignet.

Anbei noch einige Empfehlungen für eine Kübelkultur:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißtorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (3 bis 4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- topfen Sie alle 2 bis 3 Jahre die Kübelpflanze in ein etwas größeres Gefäß um
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
- keine Angst vorm Schnitt! Schneiden Sie die Laubgehölze ruhig jährlich, sie werden dadurch buschigere und stabilere Pflanzen erreichen

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am 08.08.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
als wir unser Haus vor 5 Jahren gekauft haben, war der Garten ziemlich verwildert. Beim Rückschnitt hat mein Mann leider auch eine schon relativ alte Felsenbirne auf etwa einen Meter "geköpft". Sie hat nun während der vergangenen Jahre aus dem ganzen Stammrest neue Triebe gebildet, die auch zahlreich blühen. Gibt es eine Chance, sie wieder in eine ansehnliche Form zu bekommen?
Vielen Dank schon mal vorab! Freundliche Grüße Tanja Kruschat
Moinmoin,
nein, das ist sehr schwierig bis unmöglich. Felsenbirnen (Amelanchier) sollten am besten nur ausgelichtet werden, damit sie ihre schöne Wuchsform behalten. Man könnte versuchen sie auf den Stock zu setzen, so dass die Schnittstellen deutlich weiter unten sitzen und nicht so auffallen - aber damit regt man tendenziell auch die Ausläuferbildung an und viel verbessert sich das Aussehen nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Guten Abend aus dem wilden Südwesten,
recht herzlichen Dank für das stets freundliche Beantwortung von Fragen hier auf Ihrer HP. Ich bin leider weiterhin "Grossstadt-Terassengärtner".
Meine heutige Frage: Ich habe einen länglichen Kübel ca. 1.20 cm lang, 30 cm breit und 30 cm hoch. Im Halbschatten, EG Terrasse, mit Ligusterhecke nebendran und Balkonen obendrüber. Also echter Halbschatten bzw. absonnig. Darin ist jetzt ein Hartriegel mit roten Zweigen, sowie ein Gras. Dieses wird migrieren. Kann da eine Felsenbirne hin?
D.h. Hartriegel und Felsenbirne teilen sich den Plastikkübel. Dienen beide als "zweite Sichtschutzhecke" und um schön zu machen, vor dem Hintergrund der Ligusterhecke.
Freundliche Grüsse aus dem dichtverbauten Freiburg im Breisgau!
Moinmoin,
eine Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) wird zu groß. Wie wäre es stattdessen mit einer einheimischen Felsenbirne (Amelanchier ovalis)? Sie hat auch den Vorteil, dass sie etwas dichter wächst und dadurch den besseren Sichtschutz bietet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.04.2016
 
Hallo,
wenn eine Felsenbirne nur noch einen langen Trieb besitzt und im Blattbereich auch nicht gerade gut ausgestattet ist, kann ich die Amelanchier radikal runterschneiden? Und wie ist dann der Austrieb?
Danke!
Moinmoin,
normalerweise treibt die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) von unten kräftig und mehrtriebig aus - vorausgesetzt sie ist noch vital. Ein Versuch ist es sicher wert, um sie wieder in Form zu bekommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2016
 
Sehr geehrtes Team der Baumschule Eggert,
ich habe in meinem sehr kleinen Garten vor 5 Jahren eine Hochstamm-Felsenbirne gepflanzt. Um das Grundstück läuft ein gepflasterter Weg, am Grundstücksrand kommt zuerst eine Hainbuchenhecke, und dann, weiter zum Haus hin, die Felsenbirne.
Eigentlich hat sich das Bäumchen von Anfang an nicht besonders wohlgefühlt - zuerst Mehltau im ersten Jahr, dann Blätter immer recht spährlich, klein, hellgrün/gelb und im Herbst sehr früh abgeworfen. Blüte und Austrieb war immer ok und sie trug auch Früchte, aber von einer dichten, schönen, dunkelgrünen Krone konnte man nie sprechen. Diesen Winter hat unser Hausmeister sehr viel Salz gestreut, was auch bei der Hainbuche zu trockenen Stellen ab Juni geführt hat, und ich vermute, es hat der Felsenbirne sehr zugesetzt, denn sie hat jetzt schon im August alle Blätter verloren, die vorher schon nicht besonders schön waren. Jetzt ist sie kahl und sieht noch trauriger aus als sonst.
Im näheren Umfeld der Felsenbirne zum Haus hin habe ich ein Kiesbeet, vielleicht gefällt ihr auch der möglicherweise verdichtete Boden gar nicht, oder die Wurzeln der Hainbuche sind eine zu große Konkurenz.
Jedenfalls fürchte ich, dass das Bäumchen einfach mit dem Standort nicht zurechtkommt und würde mich über Ihre Einschätzung freuen:
a) Meinen Sie, die Felsenbirne hat bei dem Standort/Krankheitsbild noch eine Chance?
b) Falls nicht, hätten Sie eine Empfehlung für mich, welcher Baum besser passen könnte? Es sollte ein klein bleibender Baum sein, der mit viel Sonne und Trockenheit zurechtkommt und sich nicht über die nahe Hainbuchenhecke ärgert. Schirmförmige Krone wäre schön. Gegen das Salz im Winter werde ich einen Schutz anbringen und hoffe auch, dass der Hausmeister dieses Jahr wieder vorsichtiger ist.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Moinmoin,
die erste Maßnahme wäre die Standortbedingungen für die Felsenbirne zu verbessern, d.h. im Frühjahr zum Austrieb düngen, in trockenen, warmen Zeiten wässern, wenn der Boden verdichtet ist, diesen auflockern, Salzeintrag verringern... An sich hat die Felsenbirne keine hohen Anforderungen und kommt auch an nicht besonders guten Standorten noch zurecht. Mehltau kann natürlich immer mal vorkommen, wenn die klimatischen Bedingungen in einem Jahr den Pilz begünstigen. Ist der Standort denn sonnig oder eher schattig? Die Hainbuche könnte ein Konkurrent sein und der Amelanchier lamarckii durch Wurzeldruck zu schaffen machen: Wie weit entfernt steht die Hecke denn von der Felsenbirne und wie groß ist sie ungefähr? Wenn Sie möchten, können Sie uns auch gerne ein Foto des Sorgenkindes zuschicken, dann lässt sich die Situation besser einschätzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2016
 
Ich würde die Amelanchier gerne locker mit 0,80 bis 1,20 m unterpflanzen. Welche Sträucher würden sich für eine großflächige Unterpflanzung eignen?
Herzlichen Dank vorab!
Moinmoin,
wie groß ist denn die zu unterpflanzende Amelanchier? Also wirft sie viel Schatten oder ist sie auch noch kleiner? Ist sie zu einer schirmförmigen Krone aufgeastet, so dass sie ein relatives lichtes Dach bildet? Oder handelt es sich um eine eher etwas schmaler wachsende Amelanchier Robin Hill?
Und wie soll die Unterpflanzung aussehen? Hauptsächlich grün und bodendeckend? Blühend? Würde z.B. ein robuster, schattenverträglicher und flächendeckender Strauch wie die Niedrige Purpurbeere (Symphoricarpos chenaultii Hancock) Ihren Vorstellungen entsprechen? Oder sollen es unterschiedliche Sträucher werden?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.12.2015
 
Guten Tag!
Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte, die Gärten grenzen aneinander. Da die Jungs von nebenan schwer fußballversessen sind, landen reihenweise Bälle in meinem Gemüsebeet, was mich nicht amüsiert. Ein Fangnetz zu installieren wäre in meine Augen die beste Lösung, findet aber nicht die Zustimmung meines Mannes, und die Nachbarn sind wenig kooperativ.
Jetzt würde ich die "Haupteinflugschneise" gern mit einem großen Strauch "zumachen". Ich habe zwei Optionen: Ich habe einen extrem wüchsigen, unglaublich robusten Schmetterlingsflieder, den ich im Frühjahr nach dem Rückschnitt ausgraben und umsetzen könnte. Das wäre als Ballschutz vermutlich die beste Lösung, weil der Strauch so wüchsig ist und er überdies eh regelmäßig zurückgeschnitten wird - da tun mir auftreffende Bälle nicht so weh wie bei Obststräuchern oder Gemüsesetzlingen. Ob er gleich nach dem Versetzen wieder so austreibt, wie ich das an der Stelle brauche, weiß ich nicht - aber so, wie ich den Strauch kennengelernt habe, ist in jedem Fall 2017 dann Schluss mit dem Balltheater, weil die Lücke dicht ist. Er ist jetzt, unter mager-trockenen Standortbedingungen, 3 m hoch und 2 m breit und erst 3 Jahre alt (gesetzt als Ausläufer-Jungpflanze, 30 cm hoch, 1/2 cm stark). Der Nachteil an dieser Lösung ist, dass der Strauch künftig extrem windexponiert steht - das verkraftet er, aber der Wind biegt ihn natürlich mächtig durch. Das erhöht den Platzbedarf im Garten und sieht nicht schön aus.
Die Alternative ist ein Kupferfelsenbirnen-Strauch, der bereits 3,5 Jahre am selben Ort steht. Er wäre die bessere Wahl im Blick auf die Windfestigkeit (steht schon voll im Wind und macht das super). Ich bin aber unsicher, wie schnell er wachsen kann, wenn ich beim Umpflanzen seinen Standort optimiere (ph-Wert, keine Staunässe, genug Dünger und Wasser für ein ordentliches Wachstum). Bislang hat er sich tapfer durchgeschlagen und ist trotz wenig Wasser, Staunässe und kalkig-lehmigem Boden immerhin auf 185 cm herangewachsen, blüht, trägt Früchte und ist nicht krank (obwohl ich sonst oft Mehltau-Probleme habe). Die Seitenäste am Haupttrieb sind kurz, zwischen 20 und max. 50 cm. Von unten her sind 19 neue Triebe direkt aus dem Boden aufgewachsen, zwischen 65 und 120 cm hoch, manche davon haben 20 cm lange Seitenäste. Sprich: Es sieht so aus, als ob er wachsen möchte, aber es nicht richtig kann kann. Gesetzt habe ich ihn als Containerpflanze (Höhe ca. 80-100 cm).
Ich könnte mir vorstellen, dass der Strauch für ein Versetzen so dankbar ist, dass er richtig loslegt und unerwartet stark wächst - kann es aber nicht gut einschätzen. Was meinen Sie?
Wenn Sie Fotos brauchen, kann ich Ihnen gern welche schicken.
Vielen Dank!
Moinmoin,
Schmetterlingsflieder (Buddleja) lassen sich schwer umpflanzen, da sie relativ wenig Wurzeln bilden und sich daher nur schlecht ein Ballen stechen lässt, der ausreichend Wurzeln für das Überleben enthält. Das kann klappen, muss aber nicht. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) zu nehmen. Sie lässt sich nach 3,5 Jahren noch recht risikolos anpflanzen, die Erfolgschancen sind daher sehr groß. Wenn man ihr am neuen Standort auch gleich bessere Bedingungen bietet, also z.B. großzügig Kompost unter die eher magere Erde mischt, wächst sie auch ordentlich - und den gelegentlich Ball verträgt sie auch.
Ein dritte Alternative wäre, einen möglichst pieksigen Busch zu pflanzen wie z.B. Crataegus coccinea oder Crataegus prunifolia. Da macht das Wiederholen des Balles wenig Spaß, wenn man ihn aus den Dornen ziehen muss, und die Schießrichtung ändert sich vielleicht von selber schnell.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.12.2015
 
Guten Tag,
wir würden gerne die Terrasse mit einer schönen Hecke umranden, als Sichtschutz. Kupfer-Felsenbirne würde uns sehr gefallen, doch werden sie ja bis 8 m hoch. Meine Frage: Kann man so eine Hecke immer bis auf 2 m zurückschneiden? Oder hätten Sie einen besseren Vorschlag?
Vielen Dank!
Moinmoin,
die Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) lässt sich nur schwierig dauerhaft auf 2 m Höhe halten. Vor allem würde man dabei aber die Blüten und Früchte zum Großteil entfernen, der eigentlich Zierwert wäre also gering. Man könnte stattdessen auf kleinere Felsenbirnen wie Amelanchier ovalis oder Amelanchier alnifolia var. cusickii ausweichen, allerdings treiben diese gelegentlich Ausläufer.
Eine Alternative mit weißen Blüten im Frühjahr, blauen, essbaren Früchten und einer schönen Herbstfärbung ist die Aronie: Aronia melanocarpa und Aronia prunifolia.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.11.2015
 
Liebe Baumschule Eggert,
meine Mama hat jahrelang eine Felsenbirne (die sie mal für Töpfe für dem Balkon gekauft hat) in einem recht kleinen Topf belassen. Der arme Strauch hat überlebt, ist kaum bis nicht gewachsen, hat aber jedes Jahr wunderschön geblüht und auch Früchte getragen.
Nun endlich habe ich sie überreden können, die Pflanze als Heckenpflanze in ihren Garten zu setzen, gut gewässert und mit reichlich Hornmehl. Meine Mutter befürchtet nun, dass die Felsenbirne 'für immer' so klein (ca 1,70) bleiben wird. Ich jedoch bin mir ziemlich sicher, dass die Pflanze mit guter Pflege im Frühjahr (Sonne/Halbschatten, guter Erde und gutem Dünger etc) sich endlich wohl fühlen und wachsen & gedeihen wird. Liege ich da richtig, dass der viel zu kleine Topf das Wachstum gebremst hat? Und wie hoch wird solch ein Strauch?
Vielen, lieben Dank für eine Antwort!
Moinmoin,
wenn die Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) jetzt gute Bedingungen hat, sollte sie auch größer werden: Sie kann ungeschnitten bis zu 8 m hoch und breit werden, wenn sie sich wohlfühlt. Was allerdings ein Problem sein kann, ist, dass die Wurzeln nach so langer Zeit in einem engen Topf nur schwer in die umgebende Erde einwurzeln. Man sollte daher das enge Geflecht der teilweise im Kreis gewachsenen Wurzeln vor dem Pflanzen etwas verletzen - z.B. indem man mit einem Messer an drei-vier Stellen in den Ballen hineinschneidet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.11.2015
 
Hallo Herr Eggert,
a) Bildet die Felsenbinre als Hochstamm auch Ausläufer? ...b) auf was für einen Stamm ist sie üblicherweise veredelt. c) Ist der Hochstamm auch ein Flachwurzler? Wir möchten den Hochstamm möglichst nahe an eine Terasse pflanzen ( ca. 1-1,5 m entfernt) . d) Funktioniert das oder heben die Wurzeln die Unterkonstruktion der Holzterasse an ( KFT -schotter verdichtet mit Punktfundamenten für die Holzunterkonstruktion) . e) Wächst unter dem Hochstamm noch Gras oder zieht die Pflanze alles Wasser aus dem Rasen? . Standort ist Vollsonne. Sollte die Felsenbinre nicht funktionieren welchen kleinbleibenden Baum könnten Sie emfehlen? Folgende Standortsituation: Vollsonnne, regelmässig auch starke Westwinde, soll recht nach ans Haus/Terasse gepflanzt werden, lehmiger Boden. Ansprüche an den Baum: Pfahl oder Herzwurzler, Endhöhe nicht über 8-10 m maximal, keine Kuelform, keine Ausläufer bildend, nicht zu breite Krone. Nach bisherigen Recherchen meinerseits sind bisher am ansprechensten für uns : Blumenesche oder Feldahorn ? Welche Ideen könne Sie noch anbieten.
Vielen Dank. Grüsse
Amelanchier lamarckii können stammecht oder auf Sorbus aucuparia veredelt sein. Wenn Sie auf der Sorbus Unterlage gezogen ist, bildet sie in der Regel keine Ausläufer. Die stammechten Felsenbirnen können eventuell Ausläufer bilden und machen es auch häufiger. Amelanchier lamarckii ist ein Flachwurzler. Wenn Sie den Baum so weit wie möglich von der Terrasse entfernt setzen sollte es nicht zu Problemen kommen. Bei der richtigen Pflege wächst auch der Rasen darunter, nur müssten Sie im Sommer auf eine ausreichende Wässerung achten. Feldahorn und die Blumenesche sind eher ungünstig, da diese Gehölze stärker wachsen und wahrscheinlich die Wurzeln eher die Terrasse anheben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2015
 
Liebes Eggert Team,
wir möchten gerne in unserem Garten ( 20m lang, 23 m breit reine Gartenfläche ) 2-3 schirmformige Amelanchier lamarckii längs in Reihe pflanzen. Sie sollen locker nebeneinander stehen, ähnlich wie auf einem der Fotos auf Ihrer Seite. . Geplante Beetlänge 11 bis 12 m. Die Felsenbirnen sollen mit ja nach Jahreszeit blühenden Pfllanzen locker unterpflanzt werden, um nicht vor der Optik der ansprechenden Schirmform abzulenken. Die Hauptfarben in dem Garten sind weiß ( Tulpen, Calla( in Töpfen), Rispen-Hortensien etc.) und lila ( Lavendel,Salbei,Allium,Traubenhyazinten etc.) , zudem Gräser und Funkien. Dazu kommen Taglilien, die ich aufgrund des Laubes und der Blüten viel zu schön finde. Darum durften sie mit in den neuen Garten überwechseln. Haben ihr Beet alleine bekommen, da Farbe vorrangig gelb ist. Auf der für die Felsenbirnen angedachten Seite wird das Grundstück durch eine Thuja Hecke begrenzt. Der geplante Anstand zur Thuja Hecke würde 3m betragen. Die Bodenverhältnissen auf dem Grundstück sind nicht unbedingt optimal für manche Pflanzen, so das ich schon viel Bodenarbeit machen mußte. ( bis 1,20m feinschluffiges Lehm-Erde Gemisch, danach ca 1m festes blaues Lehm-Ton Gemisch ) . Meine Fragen: Sind die geplanten 3 m zur Thuja Hecke ausreichend, damit die Wuchsform der Bäume auch noch zur Geltung kommt, wenn sie größer sind ? Wieviele Felsenbirnen bei einer Beetlänge von 11-12 Metern würden Sie empfehlen ? Wie breit wird die Krone und kann ich sie notfalls größenmäßig in Form halten ? Was müßte ich bei den Bodenverhältnissen beachten, damit sie gut wachsen ? Welche filigranen Pflanzen könnten Sie mir denn zur Unterpflanzung empfehlen ?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Freundliche Grüße
Die Pflanzen auf dem Foto sind ca. 12- 15 Jahre alt, einen richtigen Schirm haben diese nicht ausgebildet. Amelanchier lamarckii können grundsätzlich als Schirmform aufgeastet werden (dieses erfordert etwas Mühe und Geschick), oder auch gleich als Schirmform gekauft werden, allerdings ist das eine Frage des Preises. Lieferbar wäre solch eine Form im Herbst.
Wenn die Kupfer-Felsenbirne als Solitär stehen soll passen 2-3 Pflanzen auf die 12 m, Tendenz eher zu 2 Pflanzen, da die Krone nach 15-20 Jahren ca. 4-5 m Durchmesser erreichen kann. Im Notfall kann diese aber auch geschnitten werden.
Beim Boden ist es wichtig das Wasser gut abfließen kann. Als Unterpflanzung eignen sich u.a. Schaumblüte, Elfenblume, Haselwurz, Golderdbeere und Bergenie.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.06.2015
 
Liebes Eggert-Team,
wir möchten für unseren neu angelegten Vorgarten ein möglichst großes Exemplar von Amelanchier kaufen und sind unsicher bzgl. der Sorte. Als rel. große Pflanzen finde ich bei Ihnen nur A. lamarckii Hochstamm und A. Arborea Robin Hill, hätte aber eigentlich Ballerina bevorzugt wegen der geringeren Ausmaße. Allerdings ist eine "üppige" Wirkung durchaus angestrebt, wir wollen nicht (viel) schneiden. Welche Sorte würden Sie empfehlen?
Der Vorgarten der alten Villa von 1903 liegt im N-W, ist ca. 3,50 m tief und 12 m breit, Hauszugangsweg und Zufahrt rechts daneben nochmals ca. 3,50 m. Die Felsenbirne kann sich gern seitlich über den Zugangsweg und nach vorn zur Straße über unseren schönen Jugendstilzaun und den angrenzenden Bürgersteig wölben. Der Stammbereich sollte eher schmal sein. Die sonstige Bepflanzung soll aus Hortensien und passenden Bodendeckern, wie Elfenblume, Lungenkraut, Funkien u.ä. bestehen.
Vielen Dank im Voraus!
Moinmoin,
wenn ein eher üppiger Eindruck entstehen soll, würden wir Ihnen keinen (einstämmigen) Hochstamm empfehlen sondern einen mehrstämmigen Solitär. Am besten eignet sich dann Amelanchier lamarckii. Mit zunehmenden Alter kalt sie von unten auf und bildet so ihrem typischen breit-schirmartigen Wuchs aus. Dem Aufkahlen kann man auch etwas nachhelfen, aber das sollte behutsam und peu à peu geschehen - entfernt man zu radikal die unteren Seitentrieb kann sie instabil werden. Ansonsten muss man sie auch nicht weiter beschneiden, eventuell nimmt man mal den einen oder andere Grundtrieb raus, wenn sie einem im unteren Bereich zu breit und dicht wird. Ebenfalls für die Erziehung zum einem mehrstämmigen Kleinbaum/Großstrauch geeignet sind Amelanchier Ballerina und Amelanchier laevis. Beide sind etwas kleiner und Ballerina hat die größten Früchte. Dafür hat Amelanchier lamarckii die schönere Färbung.
Die genannten Unterpflanzung passt gut zu den Bedingungen unter einer Felsenbirne und harmoniert auch vom Stil her sehr schön.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2015
 
Liebe Baumschule Eggert,
herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Die A.l. sollen aus einem Podest wachsen. Zusätzlich plane ich an der Brüstung entlanglaufen auf ca. 9 m, mal 4 m 80/80/40 h/l/t Kübel ganzjährig zu bepflanzen. Die Bepflanzung sollte zu A.l. passen u.d. Ganze sollte eine elegante Anmutung haben. Passt ein Zwerg-Federbusch? Oder würden Sie etwas anderes empfehlen? Frühlingsblüher wollte ich zu Füßen der A.l. gleich mit einpflanzen u. in den Kübeln. Blumen im Sommer in einer Schale auf dem Podest.
Die Dächer der Felsenbirne sollen etwas Schatten spenden. Das versucht im Augenblick auf einem Teil der Terrasse ein wilder Wein u. eine weiße Ramblerrose an einem Edelstahl Überdachungsgitter. Brauchen aber immer meine Hilfe beim Festhalten :)
Bin mir noch nicht sicher, ob ich beide entferne u. durch eine gelbe Clematis ersetze. Bin in der Planung Vorhandenes ganz neu zu gestalten, da nach 10 J. die Erde eh ausgetauscht werden muss.
Liefern Sie auch bis Niedersachsen?
Moinmoin,
zunächst zur einfachsten Frage: Ja, wir liefern auch nach Niedersachen, kein Problem!
Um weitere Kübel zu bepflanzen wären z.B. die folgenden Gehölze geeignet:
- Zierquitte Friesdorfer Typ 205,
- Apfelbeere (Aronia melanocarpa),
- Kalmiendeutzie (Deutzia kalmiiflora),
- Zierapfel Tina,
- Fasanenspiere Diabolo (Physocarpus opulifolius Diabolo),
- Spiraea nipponica Snowmount.
Der Zwerg-Federbuschstrauch ist zwar auch sehr hübsch in Verbindung mit den Amelanchier lamarckii, aber er ist nur schwierig im Topf zu kultivieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.03.2015
 
Hallo,
ich möchte 8 Hochstämme 250 m hoch in Kübeln auf einer Dachterrasse pflanzen. Wie groß sollten die Kübel sein u. welche Pflanzen passen gut zur A.L.?
Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen!
Moinmoin,
für Hochstämme sollte man recht große Kübel wählen, damit sie eine gute Standfestigkeit haben und nicht beim ersten Wind umkippen - 100 bis 120 l Topfinhalt wären sicher sinnvoll.
Inwiefern sollen den Pflanzen mit der Amelanchier lamarckii kombiniert werden - verschiedene Hochstämme oder als Unterpflanzung der Amelanchier lamarckii-Hochstämme oder weitere buschige Kübelpflanzen?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.03.2015
 
Guten Tag,
wir planen 3-4 Amelanchier lamarcki bei Ihnen zu kaufen (Solitär 150 cm). Diese sollen aber zur Schirmform erzogen/ aufgeastet werden. Könnten Sie wohl eine kurze Anleitung geben, wie man hier am besten schneidet und wann man damit anfängt und zu welcher Jahreszeit?
Vielen Dank!
Moinmoin,
die beste Schnittzeit ist im ausklingenden Winter/Vorfrühjahr, kurz bevor die Kupferfelsenbirne beginnt auszutreiben.
Für einen schirmartigen Wuchs entfernt man über mehrere Jahre immer wieder die Seitentriebe im unteren Bereicht der Haupttriebe, so dass die Verzweigung erst im schirmförmigen Bereich der Krone ansetzt, die Stämme unten aber kahl werden und bleiben. Die Triebe, die entfernt werden, sollten auf Astring abgeschnitten werden. Der Astring ist der wenige Millimeter hohe, verdickte Bereich an der Basis eines jeden Triebes. Würde man längere Aststummel stehen lassen (auch Huthaken genannt), besteht das Risiko, dass sich in diesen toten Stummeln Pilze (z.B. die Rotpustelkrankheit) ansiedeln, die, wenn sie sich erstmal etabliert haben, auch auf das gesunden Gewebe der Amelanchier lamarckii übergreifen können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2015
 
Hallo liebe Baumschule Eggert,
ich habe letzten Herbst einen Schattengarten angepflanzt, mit 7x Amelanchier lamarckii mit 3 m Höhe.
Dieser befindet sich am Nordrand des Gartens. Den Garten begrenzt dort eine Geländestufe in Form einer Natursteinmauer gleich dahinter ca. 1 m höher (Nachbargrundstück: landwirtschaftliche Futterwiese) steht eine Wildhecke aus Schlehen.
Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: Am Rand meiner Felsenbirnenpflanzung (zur Mauer hin) stand ein Rotdorn ca. 3 m der leider seit Jahren einen Pilzbefall hatte (braune Flecken auf den Blättern, früher Blattverlusst), diesen Winter hat er leider nun nicht mehr überlebt. Ein Bekannter hat mir nun aus Mitleid einen Hainbuchen- und einen Winterlindensteckling geschenkt. Der Abstand zu den nächsten Felsenbirnen beträgt je 1,8-2 m und der Standort wäre direkt an der Mauer (also nördlich der Felsenbirnen).
Ist es für die Felsenbirnen OK, dass man dort eine Hainbuche (Winterlinde schließe ich von vornherein wegen Endgröße aus) pflanzt, oder ist der Wurzelplatzbedarf der Hainbuche zu groß? Oder wird die Krone zu groß, dass sie später die Felsenbirnen verdrängt? Möchte unter keinen Umständen die Felsenbirnen gefährden.
Hoffe Sie können mir da einen Rat geben.
Moinmoin,
der Rotdorn hat vermutlich an Rost gelitten. Eine solche Erkrankung ist zwar per se nicht tödlich, kann den Baum aber dauerhaft schwächen und somit am Eingehen beteiligt sein.
Ungeschnitten wird auch die Hainbuche zu groß für den beschriebenen Standort. Sie ist aber sehr schnittfest, man könnten sie also mit einem regelmäßigen Schnitt kleiner halten – auch die Wurzel benötigt dann weniger Platz. Gleiches gilt übrigens für die Winterlinde.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Hallo,
kann ich eine Kupferfelsenbirne (Hochstamm) mit Eiben unterpflanzen? Welchen Abstand sollte ich zu Abwasserleitungen halten?
Für Ihre Antworten danke ich Ihnen im Voraus.
Moinmoin,
die Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) können Sie gerne mit Eiben (Taxus baccata) unterpflanzen. Die Eiben vertragen den lichten Schatten gut und bilden auch kein allzu starkes Wurzelwerk aus. Wenn die Leitung frostfrei, also 80-100 cm tief, verlegt sind, erreichen die Eiben sie normalerweise nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2015
 
Sehr geehrtes Baumschule-Team,
wir haben vor einem Jahr eine Kupferfelsenbirne gepflanzt und zwar, da es sich um einen Flachwurzler handelt, in unmittelbarer Nähe (d.h. fast darüber) der Versorgungsleitungen. Diese verlaufen in einer Tiefe von ca. 1 Meter (Strom, Telefon etc.) oder etwas tiefer (Wasser, Gas).
Jetzt kommen uns doch Bedenken hinsichtlich der Frage, wie flach man sich die Flachwurzeln der Kupferfelsenbirne (und anderer Heckenpflanzen) denn vorstellen muss. War das am Ende eine schlechte Idee und sollten wir die Kupferfelsenbirne versetzen? Falls ja, wann?
Und wie stünde es mit einer Harlekinweide, die am gleichen Standort wächst? Alternativen Platz gäbe es noch genug.
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
die Amelanchier lamarckii bildet ein recht flaches Wurzelwerk mit nur wenigen etwas tiefer gehenden Wurzeln aus. Die 1 m Tiefe erreicht sie normalerweise nicht. Das gleiche gilt für die Harlekinweide, zumal sich die Wurzeln auch nur langsam entwickeln, wenn man die Krone regelmäßig zurückschneidet.
Nur wenn der der Boden eher trocken, locker und sandig ist, könnten die Wurzeln auch in etwas tiefere Schichten vordringen - aber selbst dann wäre 1 m oder drüber ungewöhnlich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.10.2014
 
Moin,
vielen Dank für die vielen beantworteten Fragen! Das ist sehr hilfreich und informativ. Ich wollte wissen, ob, wie genau und wann, zu welcher Jahreszeit, die Felsenbirne beschnitten werden kann, um einen schönen dichten Strauch zu erhalten. Die mehrstämmige Pflanze ist in der Nähe der Hauswand gepflanzt und nach Südosten ausgerichtet.
Viele Grüße und frohes Schaffen!
Moinmoin,
der beste Schnittzeitpunkt ist im frühen Frühjahr vor dem Austrieb - allerdings entfernt man dann auch ein Teil der Blütenanlagen, so dass man mal ein Jahr auf die Blüte verzichten muss. Grundsätzlich neigt die Kupferfelsenbirne, (Amelnachier lamarckii) aber dazu, von unten aufzukahlen und einen eher schirmförmigen Wuchs zu entwickeln. Man kann dem durch Schnitt etwas entgegenwirken, aber völlig verhindern kann man es nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2014
 
Guten Tag,
wie hoch ist Ihr Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang, und ab wann beginnt die Krone?
Besten Dank und Grüße!
Moinmoin,
der Kronenansatz der Amelanchier lamarckii als Hochstamm befindet sich auf ca. 180 cm Höhe, die Gesamthöhe beträgt ungefähr 3,5 m.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Ist die Kupfer-Felsenbirne anfällig gegen Birnengitterrost?
Nein, die Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, bekommt keinen Birnengitterrost. Felsenbirnen haben zwar das Wort "Birne" im Namen, sind aber keine Birnen und nur weit entfernt mit diesen verwandt (beides Rosengewächse).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.08.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie hoch ist der Stamm? Hätte gerne zwei Meter, um problemlos drunter hergehen zu können.
Vielen Dank!
In der Regel haben die Hochstämme eine Stammhöhe zwischen 180 und 200 cm, man kann die Kupferfelsenbirne bei Bedarf aber auch noch etwas weiter aufasten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.07.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich suche für eine breite Rabatte einen weißblühenden Kleinbaum. Nun bin ich auf die Kupferfelsenbirne gestoßen.
Meine Frage: Kann ich die Pflanze in eine weißblühende Hortensien-Rabatte pflanzen zur Beschattung?Sie bräuchte ja nicht vollkommen dicht sein, eine lockere Krone wäre mir da gerade recht.
Wegen der Höhe der Hortensien z.Z. ca. 100 cm wäre eine schon größere Pflanze notwendig. Können Sie mir da etwas anbieten?
Hortensien und Kupferfelsenbirne, Amelanchier lamarckii, passen zusammen, und der lichte Schatten wird den Hortensien sicher gefallen. Bei schon relativ hoher Unterpflanzung ist es am sinnvollsten einen Hochstamm zu pflanzen. Die Stammhöhe beträgt ca. 2 m, so dass die Krone sich deutlich über den Hortensien erstreckt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.07.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie alt kann eine Kupferfelsenbirne werden?
Wohl so 60-80 Jahre können Kupferfelsenbirnen, Amelanchier lamarckii, alt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Hallo Herr Gärtner,
meine K-F-Birne hat viele gelbe Blätter, welche auch abfallen. Der Baum ist seit 5 Jahren unauffällig.
Danke für Ihre Antwort
Da gibt es viele Möglichkeiten, was die Ursache ist. Wenn es sich eher um die inneren, unteren, älteren Blätter handelt, die gelb werden und abfallen, dann ist es ein Stresssymptom, das meist durch Standortfaktoren hervorgerufen wird, die nicht ganz stimmen. Das kann z.B. zu viel Trockenheit sein, aber auch zu viel Nässe oder Nähstoffmangel. Da müsste man mal schauen, ob irgendetwas anders ist als in den letzten Jahren.
Sind eher die Triebspitzen der Kupferfelsenbirne, Amelanchier lamarckii, betroffen, deutet das auf eine Krankheit oder Schädlinge hin. Dann sollten Sie schauen, ob Sie irgendwelche Tiere oder Verfärbungen der Blätter (Flecken, Belag...) erkennen können, die das Problem eingrenzen helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2014
 
Vor zwei Jahren haben wir im Herbst eine Felsenbirne (Baum ca. 3 m hoch) in unseren neuen Garten (Neubau) gesetzt. Den Boden (war sehr verdichtet) hatten wir zur Pflanzung ziemlich gelockert und teilweise ausgetauscht. Letztes Jahr haben wir drumherum einen Rollrasen ausgebracht.
Die Felsenbirne hat dieses Jahr - wie im letzten Jahr - im Frühjahr wieder wunderschön ausgetrieben, hat auch geblüht und trägt Früchte. Jetzt hat sie plötzlich gelbe Blätter bekommen und wirft diese ab. Woran kann das liegen? Verträgt sie den Rasen nicht ?
Der Rasen sollte nicht bis unmittelbar an den Stamm verlegt werden, das kann die Kupferfelsenbirne, Amelanchier lamarckii, tatsächlich etwas stören. Ansonsten klingt das am ehesten nach einem Trockenschaden. Vieleicht waren die letzten Wochen dem Baum zu heiß und zu trocken. Aber auch ein schon einige Wochen zurückliegender Trockenschaden, kann als Spätfolge zu einem (teilweisen) Abwurf der Blätter führen. Der Baum versucht seinen Blattmasse und somit auch den Wasserbedarf zu reduzieren. Wenn er wieder leicht feucht steht, erhohlt er sich aber normalerweise schnell wieder.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2014
 
Sehr geehrtes Baumschul-Team,
unser Nachbar hat jedes Jahr an seiner Birne Birnengitterrost. Würde die Kupfer-Felsenbirne auch Birnengitterrost bekommen, denn sie würde nur 6 m entfernt stehen?
Vielen Dank!
Auch wenn die Kupferfelsenbirne, Amelanchier lamarckii, den Begriff "Birne" in ihrem deutschen Namen trägt, ist sie nur sehr weitläufig mit dieser verwandt (beide sind Rosengewächse). Birnengitterrost bekommt sie daher nicht. Wenn, kann man eher mal mit Mehltau Probleme haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Sehr geehrtes Baumschul-Team,
ich suche einen Großstrauch für einen sonnigen Standort mit flachen Wurzeln. Ich möchte ihn gerne in die Ecke meiner Hecke neben andere Blütensträucher setzen. Ist die Kupfer-Felsenbirne für diesen Standtort geeignet?
Da wir dort auch öfter vorbeilaufen, habe ich Bedenken, dass die dunklen Früchte abfallen und auf die Kleidung abfärben? Oder sind die Früchte sehr fest?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Für den Standort ist die Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, gut geeignet; um einen Großstrauch mit flachen Wurzeln handelt es sich auch.
Theoretisch könnten sehr reife Früchte auch die Kleidung beschmutzen (sie sind aber nicht so weich und schmierig wie z.B. Brombeeren), praktisch ist das aber ist das eher unwahrscheinlich: Die Früchte sind bei Vögeln sehr beliebt, so dass es gar nicht so einfach ist vollreife Früchte am Strauch zu finden. Wenn einem die Vögel eine Chance geben, kann man die Felsenbirnen auch einfach selber ernten und essen: Sie sind süß, gesund und erinnern geschmacklich an Blaubeeren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten gerne einen Pflanz-Schirm in Form einer Kupferfelsenbirne in unseren Vorgarten pflanzen. Sie soll schon möglichst groß gepflanzt werden, und soll mehrstämmig (4-5 Stämme) sein.
...und sie soll möglichst groß werden - mind. 6-8 m, Durchmesser ebenfalls 6-8 m.
Welchen Typ empfehlen Sie uns, und könnten Sie uns bitte ein Bild der vorgeschlagenen Ware zusenden. (Kann auch ohne Blätter sein).
Herzlichen Dank im Voraus!
Den gewünschten Wuchs bietet nur die Kupferfelsenbirne, Amelanchier lamarckii. Wir haben auch mehrstämmige Exemplare - die größten sind aber nur 125-150 cm hoch und müssten in den nächsten Jahren langsam aufgeastet und zur Schirmform erzogen werden. Wir können bei Interesse gerne versuchen ein größeres, bereits schirmförmig erzogenes Exemplar für Sie zuzukaufen - in der Regel bekommen wir von zugekauften Exemplaren aber kein Foto im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Hallo,
ich möchte im Halbschatten (es steht dort eine Sternmagnolie, die nach 30 Jahren ihren Dienst aufgegeben hat) eine Felsenbirne pflanzen. Welche Sorte ist die ökologisch wertvollste und geeinetste? Platz ist genug da.
Danke und freundliche Grüße!
Eigentlich können Sie sich die Felsenbirne (Amelanchier) ganz nach Geschmack aussuchen: Die Felsenbirnen gedeihen alle am besten in der Sonne, tolerieren aber auch Halbschatten. Aus ökologischen Gesichtspunkten wäre in Süd- bis Mitteldeutschland Amelanchier ovalis am besten, da diese dort einheimisch ist. Aber auch die nordamerikanischen Arten (Amelanchier lamarckii, Amelanchier laevis, Amelanchier arboraea ...) werden hier sowohl von Insekten (Blüten) als auch Vögeln (Früchte) geliebt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.02.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
im vergangenen Herbst pflanzte ich eine Kupferfelsenbirne, die stark von unten austrieb. An diesen Trieben zeigten sich, im Gegensatz zu den aelteren, schwaecheren Trieben, im Frühjahr keine Blüten. Diese jungen Triebe haben auch groessere Blätter mit gezähntem Blattrand. Sind das geile Triebe?
Soll ich diese Triebe schneiden?
Das hängt ganz davon ab, ob Ihre Kupferfelsenbirne, Amelanchier lamarckii, veredelt wurde oder nicht. Handelt es sich um ein veredeltes Exemplar, dann sollten die Triebe auf jeden Fall zurückgeschnitten werden, da es sich dann um die Unterlage handelt, die austreibt.
Wahrscheinlicher ist aber, dass es sich nicht um eine Veredlung handelt, sondern normale neue Basaltriebe, die stärker wachsen als die Triebe, die sich aus den Zweigen entwickeln, und dadurch etwas anders aussehen - vor allem größere und kräftigere Blätter. Bis sich diese Triebe verzweigen und Blüten tragen, wird es ein wenig dauern. Ob man sie schneiden sollte, hängt allein von Ihrem Geschmack ab. Möchten Sie einen möglichst dichten Strauch, dann kann man die basalen Triebe ruhig stehen lassen; sie sorgen für mehr Volumen. Soll die Kupferfelsenbirne eher licht mit nur wenigen Stämmen wachsen, dann schneidet man sie zurück.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.02.2014
 
Hallo,
wir haben vor 3 Jahren eine Kupfer-Felsenbirne gepflanzt ,und diese ist auch sofort angegangen und hat sich prächtig entwickelt. Im vergangenen Sommer 2012 war die Felsenbirne auf einen Schlag total vertrocknet, die Blätter braun und die Äste konnten problemlos abgeknickt/-schnitten werden, da sie trocken/tot waren.
Da auch zwei andere Sträucher solche Erscheinungen hatten, waren wir davon ausgegangen, dass sich ein Tier an den Wurzeln vergnügt hatte. Wir haben alle drei Gehölze komplett runter geschnitten und zwei davon - unter anderem die Felsenbirne - sind auch wieder gekommen und gewachsen. Nun fängt es bei der Felsenbirne aber schon wieder an, und die Äste und Blätter sind wie tot. Insgesamt macht die Pflanze einen "erbärmlichen" Eindruck. Was kann das sein?
Standort der Felsenbirne ist die Südseite in voller Sonne? Ist es vielleicht einfach zu trocken und wir hätten mal wässern sollen (was wir nicht getan haben)?
Ich freue mich über hilfreiche Tipps!
Dass es sich um einen reinen Trockenschaden handelt, ist eigentlich eher unwahrscheinlich. Bei anhaltend heiß-trockenem Wetter ist es zwar durchaus sinnvoll, gelegentlich etwas zu gießen, besonders wenn man einen eher trocknen Boden hat; aber eine gut eingewurzelte Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, sollte von einigen Sommertagen keinen ernsthaften Schaden nehmen. Sie mag zwar etwas leiden und die älteren Blätter können sich gelb färben und abfallen. Dass jedoch ganze Triebe relativ plötzlich absterben, ist ungewöhnlich. Eine Erklärung für ein solches Schadbild wäre zum Beispiel eine bakterielle Krankheit namens Feuerbrand. Dazu wäre es interessant zu wissen, um welche Sträucher es sich handelt, die ebenfalls von Vertrocknungen betroffen waren - d.h. ob sie ebenfalls zu den typische Wirtspflanzen zählen. Auch die genauen Standortbedingungen wären für eine Diagnose wichtig (ein sonniger Standort an der Südseite ist auf jeden Fall nicht problematisch).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2014
 
Hallo,
wir möchten gern die Kupfer-Felsenbirne als Hochstamm pflanzen. Unser Boden ist sehr schwer (schluffiger Lehm, leicht sauer). Ich habe gelesen, dass die Felsenbirne keine verdichteten Böden mag. Kann das trotzdem mit unserem Boden funktionieren, und wenn ja, was kann ich bei der Pflanzung tun, um die Bedingungen zu verbessern (z. B. welchen Dünger verwenden)?
Wir möchten die Felsenbirne vor eine Ligusterhecke pflanzen. Ist das ein Problem für Hecke oder Baum?
Welche Pflanzzeit empfehlen Sie für Ihre Hochstämme?
Vielen Dank schon im Voraus!!!
Unsere Kupferfelsenbirnen-Hochstämme sind im Topf kultiviert und können daher jederzeit gepflanzt werden. Da sie sehr gut frosthart sind, ist auch eine Herbstpflanzung kein Problem.
Ligusterhecke und Felsenbirne vertragen sich gut miteinander. Außerdem ist der Schatten einer Felsenbirne recht licht, so dass auch dieser den Liguster nicht weiter stören wird.
Ein schluffiger Lehm ist durchaus ein geeigneter Boden und muss normalerweise auch nicht weiter gedüngt werden. Eventuell kann man ihn etwas kalken.
Probleme kann es geben, wenn es tatsächlich Verdichtungen im Bereich der Wurzeln des Baumes gibt und diese so längerfristig im Stauwasser stehen. Einen feuchten, eher schweren Boden mag die Felsenbirne, Amelnachier lamarckii, gerne, und kurzfristige Überschwemmungen verkraftet sie auch; dauerhafte Nässe ist aber ungünstig. In diesem Fall sollte man die Pflanzgrube deutlich tiefer als notwendig ausheben und den Aushub mit Kies o.ä. (nicht mit feinem Sand!) vermischen. Der Kies hat eine drainierende Wirkung, so dass das Wasser besser abfließen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2014
 
Hallo,
ich habe bei Ihnen eine Amelanchier lamarckii als Hochstamm (12-14 cm) bestellt und im Herbst gepflanzt. Ein Ast (Umfang ca. 4,5 cm) tangiert aufgrund seines eher waagerechten Wuchses bereits jetzt zwei andere Hauptäste. Sollte ich den Ast absägen oder ist dies bei Amelanchier lamarckii unnötig?
Für Ihre Antwort danke ich bereits im Voraus.
Wenn sich 2 Äste kreuzen und sich dabei gegenseitig scheuern, würde ich einen Ast davon entfernen. Dabei darauf achten, dass die verbliebenen Äste möglichst gleichmäßig aufgebaut sind.
Wenn der Trieb komplett entfernt wird, sollte er möglichst auf Astring abgeschnitten werden. Man sieht einen kleinen Wulst an der Stelle, wo der Trieb aus dem Stamm abzweigt. Das ist der richtige Punkt, an dem ein Trieb abgeschnitten werden muss, damit die Wunde schnell wieder zuheilt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.01.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst herzlichen Dank für Ihre tolle Online-Beratung und Ihre schnellen und kompetenten Antworten auf hier gestellte Fragen!
Ich bin hier auf Ihrer Seite eben auf eine Info gestoßen, die möglicherweise ein Problem für uns sein könnte.
Wir haben in unserem Garten eine 50, 60 Jahre alte Felsenbirne gehabt, die wir dieses Jahr Mitte September gefällt haben. Unter Bauarbeiten und 10, 15 cm Bodenaufschüttung hatte sie wohl sehr gelitten und in den letzten 3 Jahren jeweils schon im Mai/Juni weite Teile ihres Laubes abgeworfen. Da uns der Baum sehr gut gefallen hat, haben wir unmittelbar beim Fällen und nur ca. 0,5 bis 1 m vom Standort der alten Felsenbirne eine neue (Amelanchier lamarckii) gepflanzt. Das neue Exemplar ist fünfstimmig und ca. 3,5 bis 4,5 m hoch.
Über Bodenermüdung u. Ä. - worüber ich jetzt auf Ihrer Homepage gelesen habe - hatten wir natürlich nicht nachgedacht ... :-(
Was meinen Sie, wird es Probleme geben - bzw. was kann ich tun, um unserer neuen Felsenbirne einen trotzdem guten Start zu ermöglichen?
Besten Dank für Ihre Hilfe und herzliche Grüße!
Kupferfelsenbirnen, Amelanchier lamarckii, gehören unserer Erfahrung nach zu den Rosengewächsen, die wirklich empfindlich auf Bodenermüdung reagieren. Wenn man die Kupferfelsenbirne nicht noch mal umsetzen bzw. einen Bodenaustausch vornehmen möchte, dann kann man versuchen, der Bodenermüdung durch die Aussaat/Anpflanzung von Tagetes erecta entgegen zu wirken. Diese werden sonst für einen Zwischenkultur eingesetzt, können aber auch als Begleitkultur die Wachstumsprobleme der Kupferfelsenbirne dämpfen.
Im Notfall, also wenn die Kupferfelsenbirne trotzdem nicht richtig gedeihen will, kann man sie innerhalb der nächsten 4 Jahre während der Winterruhe problemlos umsetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.11.2013
 
Wie hoch ist die Stammhöhe bei Ihnen und wie erfolgt die Lieferung?
Die Stammhöhe der Kupferfelsenbirne als Hochstamm liegt bei ca. 180 cm, die Lieferung erfolgt per Spedition.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 31.10.2013
 
Sehr geehrte Eggert-Gärtner,
auf der verzweifelten Suche nach einer Erklärung für das Absterben meiner Felsenbirnen bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Ich vermute, nach dem, was ich bereits bei Ihnen gelesen habe, was die Ursache sein könnte, möchte Ihnen den Fall aber dennoch vortragen:
2 Felsenbirnen, gepflanzt vor knapp 20 Jahren. Herzstück meines kleinen Gartens. Vor zwei Jahren hörte die eine der beiden auf, in die Höhe zu wachsen, der anderen ging es noch gut. Die kleinere produzierte schon letztes Jahr weniger Blätter, wirkte halb kahl, der anderen ging es noch gut. Jetzt haben offensichtlich beide Bäume keine Lust mehr: beinah kahl, im Sommer fielen die vertrockneten gelben Blätter ab, es gab noch einige wenige Früchte. Dafür immer mehr vertrocknete dünne Äste. Haupttriebe sind noch vital, aber ohne Blätter, Austriebe etc.
Ich beobachte das Elend jetzt seit zwei Jahren... Die Erde in meinem Garten ist verdichtet und sehr, sehr gut (war früher ein Bauernhof). Es wächst alles wie der Teufel. Das Klima in der Rheinebene trägt das Seinige dazu bei. Treibhaus...
Nach allem, was ich jetzt weiß, vermute ich, daß der Boden zu feucht und zu verdichtet ist. Aber wieso haben die Bäume beinah 16 Jahre lang munter gelebt? Die Bedingungen waren immer die gleichen?
Auf Ihrer Frage-Seite las ich weiter, Felsenbirnen seien Flachwurzler. Also kann ich ausschließen, daß sie im Lauf der Jahre in der Tiefe des Gartens auf irgend eine unbekömmliche Substanz gestoßen sind. Oder haben ihr Wühlmäuse zugesetzt? Ich fand zwei Löcher in näherer Umgebung...
Was schlagen Sie als Lösung vor? Ich tendiere dazu, die kaputten Bäume zu entfernen, die Erde zu verbessern und zu lüften, und wieder eine Felsenbirne zu pflanzen. Sind Hochstämme empfindlicher als ihre mehrstämmig wachsenden Geschwister? Oder raten Sie von der Neupflanzung einer Felsenbirne ab?
Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antwort und bedanke mich schon mal im voraus für Ihre Zeit und Mühe!
Ein starker Wühlmausbefall könnte zu solchen Symptomen führen, aber wenn nur zwei Löcher gefunden wurden, ist es eher unwahrscheinlich. Um so alte, etablierte Bäume zum Absterben zu bringen, müssen schon viel Mäuse rundum an den Wurzeln knabbern.
Die verdichte Erde klingt da plausibler. Das die Bäume lange Zeit keine Probleme hatten ist schwer zu erklären, aber ein Boden lebt und verändert sich. Vielleicht wurden die Verdichtung stärker. Außerdem waren die Regenfälle diese Mai recht außergewöhnlich, das kann die sonst gerade noch tolerierbare Feuchtigkeit auch für die zweite Felsenbirne zu einem ernsthaften Problem gesteigert haben. Um der möglichen Verdichtung im Bereich der Wurzel entgegenzuarbeiten, kann man mit einer normalen Bohrmaschine und einem 80-100 cm langen Bohrer im Bereich der Kronen Löcher bohren. Zum einen merkt man dann schnell, ob der Boden wirklich so hart ist oder ob man spielend durchkommt; zum anderen würde man für Abfluss sorgen.
Auch bodenbürtige Pilze wie Verticilium, Phytophtera etc. haben auf einem feuchten Boden ein einfacheres Spiel und können selbst Pflanzen befallen, die als nicht besonders anfällig gelten.
Zur Nachpflanzung: Die Felsenbirne gehört zur Familie der Rosengewächse und sorgt für eine Bodenermüdung, wie man sie von Rosen typischerweise kennt. Das heisst, man sollte eine Felsenbirne nicht direkt durch eine neue ersetzen, sondern müsste erstmal zwei-drei Jahre eine Zwischenkultur mit Tagetes machen oder einen Bodenaustausch durchführen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Schönen guten Tag,
ich habe ein Staudenbeet, 6 m lang und 1,2 m breit. In der Mitte stand eine Rosenkaskade von ca. 2 m Höhe. Die Kaskade wurde heute bei einem Sturm umgeknickt.
Ich möchte dort gerne diese Felsenbirne pflanzen. Ist das möglich oder leiden dann die angrenzenden Stauden? Kann ich die Felsenbirne auf einer Höhe von ca. 3 m und Breite von 2 m halten?
Wenn es sich nicht gerade um sehr sonnenliebende Stauden handelt, werden sie von der Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, nicht groß in Mitleidenschaft gezogen, da diese einen sehr lichten Schatten erzeugt. Schnittfest ist sie auch, d.h. man kann sie durchaus gut im Wuchs begrenzen.
Allerdings kann man sie nicht direkt auf einen ehemaligen Rosenstandort pflanzen, da sie zur Familie der Rosengewächse gehört und empfindlich auf die Bodenmüdigkeit reagiet, die von der Rose erzeugt wurde. Man müsste daher eine zweijährige Zwischenkultur mit Tagetes anlegen, um den Boden wieder aufzubereiten (oder einen großzügigen Bodenaustausch vornehmen).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe in meinem Garten vor 2 Jahren eine Kupfer-Felsenbirne gepflanzt. Diese steht voll in der Sonne. Leider wächst sie seit 2 Jahren kaum.
Sie hat keine sichtbaren Krankheiten. Steht nicht feucht. Eigentlich müsste alles passen. Der Wachstum war in den letzten 2 Jahren ca. 10 cm??? Warum wächst sie nicht??
Ein sonniger Standort ist gut. Feuchtigkeit mag die Kupfer-Felsenbirne schon ganz gerne - nur nass darf es nicht sein. Außerdem benötigt sie ausreichend Stickstoff, d.h. eine Düngung mit eine stickstoffreichen Dünger (normaler Volldünger, Hornspäne o.ä.), könnte zu mehr Wachstum führen.
Um jedoch mehr sagen zu können bräuchten wir weitere Informationen - auf was für einem Boden wächst die Amelanchier lamarckii, hat sie vielleicht Mangelerscheinungen wie hellgrüne bis gelbe Blätter, wie sieht die Pflege aus (wurde gemulcht, gedüngt, gewässert etc.).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Sehr geehrte Mitarbeiter/Innen den Baumschule Eggert,
ich finde die Amelanchier eine ganz bemerkenswerte Pflanze und möchte sie gerne im Eingangsbereich pflanzen. Dort befindet sich bereits ein Beet mit Morgensonne (sonst im Hausschatten bis später Nachmittag - Länge 7 m Breite 1,60 m), das neben einem Zwerg-Ahorn mit Efeu bepflanzt ist bzw. werden soll.
In dieses Beet soll noch ein Großstrauch gesetzt werden, der buschig und schirmartig mit einem grazilen Habitus ist. Mein Wunschkandidat ist eine Amelanchier - jedoch wird sie mit 6-8 m Endhöhe viel zu hoch. Das Beet befindet sich am Grundstücksrand, sodass eine Höhe von max. 2m gestattet ist.
Verträgt es die Amelanchier in der Höhe gekürzt zu werden, oder verliert sie dann ihren grazilen Habitus (was ich tatsächlich befürchte)?
Können Sie mir eine Alternative nennen, deren Wurzeldruck das benachbarte Pflaster nicht anhebt?
Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen!
Es ist durchaus möglich die Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, durch einen geschickten Schnitt sowohl klein zu halten als auch in ihrem schirmartigen Wuchs zu unterstützen. Alternativ könnte man eine etwas schwachwüchsigere Felsenbirne wie z.B. Amelanchier laevis Ballerina wählen, aber auch diese müsste für eine Höhe von 2 m etwas zurückgeschnitten werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.09.2013
 
Sehr geehrtes Eggert-Team,
kann ich eine Felsenbirne, z.B. die Kupferfelsenbirne, in einen Topf pflanzen und auf die Terrasse stellen? Wenn ja, wie groß muss der Topf sein? Kann ich die Pflanze beschneiden, damit sie nicht so hoch bzw. breit wird?
Vielen Dank.
Die Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, ist für eine Kübelkultur geeignet und schnittfest, so dass Sie sie in der Größe gut beschränken können. Der Kübel sollte langsam mit der Pflanze mitwachsen, d.h. alle 2 bis 3 Jahre muss die Felsenbirne in ein etwas größeres Gefäß umgetopft werden.
Anbei noch einige Empfehlungen für eine Kübelkultur:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißtorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.04.2013
 
Sehr geehrtes Team der Baumschule Eggert,
wir haben ein Reihenhausgarten (22 m x 6,5 m), den wir neu gestalten möchten. In div. Gartenbüchern und im Internet habe ich mir Anregungen gesucht. Begeistert war ich von einem Vorschlag mit einer Längsreihe (3-4 Stück) von mehrstämmigen Felsenbirnen, die allerdings Baumhöhe hatten.
In den nächsten Tagen werden wir am Ende des Gartens eine Kiefer und eine Thuja roden (beide 30 Jahre). An dieser Stelle möchten wir gerne die 1. Felsenbirne pflanzen. Diese sollte Schatten spenden und Sichtschutz bieten (höheres Gebäude). Bei der Auswahl bin ich mir nun völlig unsicher. Ist ein Hochstamm oder ein größerer Strauch ratsam? Mir gefällt die filigrane Art des Strauches mit 3 Stämmen. Gibt es Felsenbirnensträucher, die schon so groß sind, die ich selbst auf 3 Stämme "ziehen" kann. Oder doch lieber einen Hochstamm (hoch aber nicht so fein)? Robin Hill ist, glaube ich, zu schmal im Wuchs für einen Schirm?
Was bedeutet empfindlich verdichter Boden? Die gewünschte Pflanzstelle liegt in der Nähe eines Weges. Muss es einen bestimmten Abstand geben? Kann ich Planzen unter die Felsenbirne pflanzen (Funkien, Sommerblumen)?Vieleicht können Sie mir einen Rat/Vorschag geben, würde mich sehr freuen.
Vielen Dank. Viele Grüße!
Um einen mehrstämmigen Baum mit einer schirmförmigen Krone zu erzielen, ist die Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, am besten geeignet. Als Ausgangsware wählt man idealerweise einen möglichst hohen Solitär (z.B. 125-150 cm). Hierbei handelt es sich um mehrstämmige, strauchförmige Exemplare, die man dann langsam aufastet, bis die gewünschte Form erreicht ist. Auf unserer Homepage finden Sie auch ein Bild, dass solche aufgeasteteten, mehrstämmigen Bäumchen in einer Reihe zeigt (4. Bild von hinten). Dort sieht man auch, dass eine Unterpflanzung möglich ist. Da die Krone verhältnismäßig lichtdurchlässig ist, gedeihen Stauden, die für Halbschatten bis Schatten geeignet sind gut. Funkien sind auf jeden Fall eine gute Wahl, auch Elfenblumen und Golderdbeere würden z.B. gut gedeihen.
Die Wurzel der Kupfer-Felsenbirne wächst flach und stark verzweigt, ist aber nicht aggressiv. Empfindlich gegen verdichteten Boden bedeute, dass die Wurzel und damit auch die gesamte Pflanze nicht gut wachsen, wenn der Boden zu fest ist. Wenn Sie aber eine Kiefer und eine Thuja entfernen müssen, bevor Sie den neuen Baum pflanzen, werden Sie zwangsweise das Erdreich dabei gut auflockern. Der Pflanzabstand zum Weg sollte so gestaltet sein, dass der Felsenbirne ausreichend Platz bleibt sich zu entfalten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2013
 
Hallo aus Berlin,
wir wohnen in einer ausgebauten großen Remise in einem sehr großen Innenhof, - das heißt, wir haben 450 qm Garten um unser Haus herum, - allerdings haben wir viele Nachbarn, die alle Einsicht haben, - und wir können auch das Leben unserer Nachbarn gut sehen. Es gibt viel alten Baumbestand hier, überwiegend Birken, aber auch Linden. Nun wird ein großer Baum gefällt werden, der uns viel Sichtschutz geleistet hat. Wir denken nun darüber nach in unserem Garten einen Baum zu pflanzen, der Sichtschutz gäbe. Wir haben einen Holunder, der wunderbar das gegenüber stehende Haus verdeckt (selbst im Winter Schutz gibt, weil er so kleinästig ist) - und einen Cornus kousa, sowie einen Roten berlepsch und einen James Grieve, - die allerdings frei stehen und nicht zum Sicht schützen gedacht sind.
Der Boden hier im Innenhof ist sicher nicht sehr fruchtbar, es gibt viel Kriegsschutt, also nehme ich mal an sehr kalkhaltig, - die Hortensien sind bei allem Allaum nicht blau zu kriegen... Licht gibt es von allen Seiten, und der Platz den wir uns denken, wäre auch stundenweise sehr sonnig.
Unsere Baumschneiderinnen empfahlen eine Kupfelfelsenbirne, - hätten Sie darüber hinaus noch Vorschläge, oder auch Anmerkungen zur Felsenbirne? Wir bewässern, weil die Birken viel Wasser abziehen, und bisher klappte das auch gut. Trotzdem wäre es sicher besser, wenn der Baum nicht ausgerechnet einen Standort am Flußlauf liebt....
Herzlichen Dank für Ihren Rat und Ihre Mühe!
Die Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, ist gut für einen Innenhof geeignet. Sie bleibt verhältnismäßig klein und bietet mit reicher Blüte, dunklen Früchten und buntem Herbstlaut zu jeder Jahreszeit einen schönen Blickfang in Ihrem Garten. Die Krone entwickelt sich mit zunehmendem Alter schirmförmig und kann so gut vor Einblicken in den Hof schützen. Die Ansprüche der Kupfer-Felsenbirne an den Boden sind recht gering und mit einer gelegentlichen Bewässerung sollte Sie problemlos bei Ihnen gedeihen.
Eine Alternative wäre z.B. die mediterran anmutende weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula. Die breite Krone mit ihren vielen kleinen Blättern bietet einen guten Sichtschutz. Trockene Böden sind kein Problem, da die Pfahlwurzel die nötige Feuchtigkeit aus tiefliegenden Bodenschichten holt. Die sommerliche Hitze in einem Berliner Innenhof verträgt sie sehr gut.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.12.2012
 
Wir suchen einen (mittel-)großen Schattenspender für die Süd-Terrasse, und haben einen Walnussbaum (evtl. kleinwüchsigen Klon?) und eine Kupfer-Felsenbirne (als Hochstamm) zur Entscheidung. Der ideale Standpunkt ist in der Nähe einer Gasleitung. Welchen Abstand müssten wir wohl dorthin bei den Bäumen einhalten? Kann ein Flachwurzler oder Tiefwurzler näher an eine Gasleitung gesetzt werden, oder ist das egal?
Ich hab so oft von Mehltau bei Kupfer-Felsenbirnen gelesen. Kann man da vorsorglich was dagegen tun?
Welchen Walnuss-Klon würden Sie empfehlen, wenn es uns mehr um den Schatten und eingeschränktes Wachstum geht, als um den Ertrag?
Abhängig davon wie tief die Gasleitung liegt, ist es normalerweise besser einen Flachwurzler wie die Kupfer-Felsenbirne zu setzen, dessen Wurzeln gar nicht erst in die Nähe der Leitung kommen, sondern über sie hinwegwachsen. Zudem ist das Wurzelwerk der Walnuss deutlich mächtiger, da auch schwachwachsenden Sorte wie die Walnuss Broadview
größer werden als Felsenbirnen.
Gegen Mehltau vorzubeugen ist schwierig. Man kann versuchen, die Pflanzen durch richtige Düngung und den Einsatz von Stärkungsmitteln wie Schachtelhalmbrühe möglichst widerstandfähig zu machen. Außerdem sollten die herabfallenden Blätter im Herbst entfernt werden, damit dort keine Sporen überwintern und für eine Ansteckung im nächsten Jahr sorgen können. Bei günstigem Wetter (heiße Tage und kühle Nächte, gern auch schwülwarmes Wetter) breitet sich Mehltau trotzdem stark aus, wie diese Jahr vielerorts zu sehen ist. Ist er erstmal aufgetreten, gibt es verschieden Spritzmittel, die im Pflanzenhandel erhältlich sind (z.B. Cueva Pilzfrei von Neudorff). Ebenfalls erfolgreich (auch vorbeugend) soll das Spritzen mit einer Milch-Wasser-Lösung im Verhältnis 1:9 sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2012
 
Welche Felsenbirne können Sie empfehlen:
Wuchshöhe 3-4 m
Mehltauresistent
Keine Ausläufer treibend
Pflanzstandort sonnig im Staudenbeet
Ehrlich gesagt kann keine Felsenbirne alle ihre Wünsche erfüllen. Bis auf die Wildarten Amelanchier ovalis, Amelanchier spicata und Amelanchier alnifolia laufen alle Felsenbirnen Gefahr bei schlechten Witterung an Mehltau zu erkranken. Die drei genannten wiederum treiben (im beherrschbaren Maße) Ausläufer. In die eine oder andere Richtung müssten Sie also leider Abstriche machen. Vielleicht wäre der Einsatz einer Wurzelsperre ein Kompromiss?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.09.2012
 
Wir haben die Felsenbirne seit 9 Jahren, sie ist inzwischen ca. 4-5 m hoch. Seit letztem Jahr bekommt sie Mehltau auf den Blättern. Dieses Jahr später als letztes Jahr. Was können wir und müssen wir tun damit es nicht wieder passiert?
Durch die schwankenden Wetterverhältnisse hat sich der Mehltau in diesem Sommer extrem verbreitet. Wenn er erstmal ausgebrochen ist, kann man leider nicht mehr viel machen. Um einem erneuten Ausbruch im nächsten Jahr vorzubeugen, kann man die Felsenbirne, Amelnchier lamarckii, beginnend vor dem Blattaustrieb mit einem entsprechenden Fungizid wie z.B. Neudo®-Vital Obst-Pilzschutz spritzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.09.2012
 
Hallo!
Ich habe letztes Jahre eine ca. 3 m hohe Felsenbirne versetzt, die heuer sehr schön ausgetrieben ist. Seit ca. 1 Woche sind ziemlich alle Blätter gelb und fallen ab!? Ist das normal für Mitte/Ende August? Oder woran könnte das liegen?
Vielen Dank!
Was das genau Problem Ihrer Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, ist, ist schwer zu sagen. Es gibt keine Krankheit, die direkt zur Gelbfärbung und zum Abfallen der Blätter führt. Wahrscheinlicher ist, dass das Bäumchen Stress ausgesetzt war - vielleicht war es mal kurzfristig zu heiß, zu kalt, zu trocken, zu feucht... Als Schutzreaktion werfen Pflanzen dann gerne mal ihre Blätter ab, um so die Verdunstungsfläche zu reduzieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 31.08.2012
 
Hallo,
ich interessiere mich für die Kupferfelsenbirne als Hochstamm. Kann ich hierzu auch die Containerpflanze nehmen? Oder bedeutet Containerpflanze in diesem Fall=Strauch? Zudem möchte ich gern drei Bäume auf Reihe setzen. Ich muss hierzu 4 Meter jeweils Abstand halten?
Vielen Dank.
Bei unseren Kupferfelsenbirnen als Containerpflanzen in der Größe 40/60 cm handelt es sich um buschige, also mehrstämmig gezogene Ware. Wenn Sie einstämmige Bäume haben möchten, müssten Sie also tatsächlich auf die Hochstämme der Amelanchier lamarckii zurückgreifen. Ein Abstand von 4 m zwischen den Felsenbirnen ist sehr eng. Wir empfehlen einen Abstand von 8 m, damit die im Alter schirmförmige, bis zu 6-8 m breite Krone zur Geltung kommen kann. Stört es einen nicht, wenn die Kronen ineinander wachsen bzw. ist es sogar gewünscht, kann man aber natürlich auch einen engeren Abstand wählen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.08.2012
 
Servus,
wir haben immer wieder Rehe im Garten, die sich an den Trieben und der Rinde unserer jungen Obstbäume und Sträucher satt fressen. Gibt es Gehölze, die von Rehen verschmäht werden?
Wildtiere bevorzugen viele Pflanzen, die zu den Obstgehölzen, bzw. zur Familie der Rosengewächse (also auch Felsenbirne) zugeordnet werden können. Aber in langen Wintern mit viel Schnee werden fast alle Gehölze verbissen. Zudem fegt der Rehbock sein Gehörn an stabileren Pflanzen, die dann aufgrund der Wunden auch stark leiden.
Sicheren Schutz leistet eigentlich nur eine gute Einfriedigung.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.07.2012
 
Hallo,
ich möchte einen Hochstamm der Kupfer Felsenbirne (8-10 Stammumfang) als Schattenbaum an die Terrasse pflanzen. Wie dick wird der Stamm? Wie lange dauert es, bis die Felsenbirne Schatten spendet? Lässt sich das Wachstum durch Schnitt anregen?
Im Voraus vielen Dank für Ihre Hilfe!
Der Stamm der Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) kann im hohen Alter Durchmesser von bis zu 25 cm erreichen. Ab wann die Felsenbirne tatsächlich Schatten spendet, ist schwer zu sagen, da es unter anderem von Standort und Pflege abhängt; man sollte aber mit einer Wartezeit von ca. 4-7 Jahren rechnen.
Das Wachstum kann man durch einen gezielten Schnitt nicht anregen, aber durch Düngung und vor allem durch einen guten Standort. Der Schnitt dient hingegen zur Formgebung - z.B. zum Erzielen einer breiteren oder buschigeren Krone.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.05.2012
 
Hallo,
ist es möglich eine ca. 6 Meter hohe Felsenbirne zu versetzen?
Das hängt ganz davon ab, wie lange die Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, schon an ihrem jetzigen Platz steht. Wurde sie innerhalb der letzt 5 Jahre verpflanzt, kann man auch eine 6 m hohe Felsenbirne versetzen; steht sie aber schon länger dort und ist seit Jahren fest verwurzelt, funktioniert das leider nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.05.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe seit letzten Sommer einen Hochstamm der Kupferfelsenbirne im Garten. Nun treibt der Baum auch an der Basis des Baumstamms aus und es wachsen Blätter aus dem Stamm. Was empfehlen Sie?
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!
Das kann bei Alleebäumen manchmal passieren - Sie sollten diese Triebe einfach alle entfernen, damit die Felsenbirne ihre Wuchsform als Hochstamm beibehält.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.05.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
In einem Pflanzbeet, 1,60x2,50m, das von Pflaster umgeben ist, möchte ich gerne entweder ein kugelförmiges oder schirmförmiges Gehölze pflanzen. Eignet sich hierfür Amelanchier Lamarckii oder kann sie das Pflaster anheben?
Falls sie kein Pflaster anhebt: Fallen die Früchte stark ab? Kann ich eine mehrstämmige Amelanchier nehmen, die ich wegen des Weges bis ca. 2 m Höhe schmal halten kann oder wäre ein Hochstamm hier die bessere Lösung?
Falls sie nicht geeignet ist, was können Sie mir vorschlagen? Wie gesagt, das Gehölze soll das Pflaster nicht anheben, keine Ausläufer bilden und kugel- oder schirmförmig wachsen? Höhe und Breite 5-7 m. Früchte sollen möglichst nicht in großen Mengen auf den Weg fallen. Die Pflanze soll gesund sein, also ohne Mehltaubefall, Schorf etc. Der Boden ist schwer, fruchtbar, lehmig, alkalisch.
Vielen Dank für Ihre Auskunft!!!!!
Die Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, würde sich durchaus für den beschrieben Pflanzort eignen: Die Krone ist schirmförmig und sie wurzelt nicht zu stark. Allerdings veliert sie durchaus die kleinen, erbsengroßen Früchte - wenn sie nicht vorher von Vögeln gefressen wurden. Ein Hochstamm ist auf jeden Fall die sinnvollere Lösung.
Eine Alternative mit kugelförmiger Krone wäre die Sandkirsche (Prunus pumila depressa) - sie ist sehr gesund und trägt keine Früchte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.05.2012
 
Hallo, im hinteren Teil meines Gartens möchte ich eine Felsenbirne und eine Blutpflaume pflanzen. Abstand wäre 4 m. Kann ich Hochstamm wählen? Und gleichzeitig die max. Höhe von 4 m über die Jahre einhalten? ...wie immer: es soll blühen, duften, schmecken....
Ist diese Sorte eine gute Wahl oder lieber ganz was anderes?
Grüße!
Die Kupfer-Felsenbirne, Amelanchier lamarckii, setzt das ganze Jahr über immer wieder hübsche Akzente im Garten: Es beginnt mit einem schönen roten Blattaustrieb und der bald darauffolgenden Blüte im Frühjahr. Im Sommer trägt sie essbare, glänzend schwarze Früchte und bekommt im Herbst eine sehr schöne Laubfärbung.
Allerdings bräuchte sie mehr Platz als von Ihnen vorgesehen - ca. 4 m Platz rechts und links sollte man Ihr schon zubilligen. Es wäre also wohl besser, nur eine Felsenbirne zu pflanzen und auf die Blutpflaume zu verzichten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.04.2012
 
Kann ich diesen Baum auf 1500m ü. M. pflanzen? (Südhang im Wallis, CH, im Sommer/Herbst sehr trocken)
1500 m ü.NN ist natürlich schon ziemlich hoch, aber das müsste trotzdem klappen. Die Kupfer-Felsenbirne wird auch gerne in Skandinavien und Russland gepflanzt - gerade letztere haben ja ein sehr kontinentales Klima mit heißen, trocknen Sommern und kalten Wintern. Amelanchier lamarckii ist in dieser Hinsicht recht robust.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2012
 
Wir möchten einen Sitzplatz mit 2 Hochstamm Felsenbirnen "überdachen". Wie hoch ist die Stammhöhe bei 12 cm Stammumfang und wie hoch die Gesamthöhe bei Lieferung?
Welchen Pflanzabstand sollten die Bäume voneinander mindestens haben?
Herzlichen Dank!
Die Hochstämme von Amelanchier lamarckii haben meistens eine Stammhöhe von 180 bis 200 cm. Damit sich die schirmartige Krone im Alter schön entwickeln kann, würde ich die Pflanzen 8 bis 10 m auseinander setzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, wie ich eine Felsenbirne als Hochstamm richtig pflanze. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Die Felsenbirnen lieben einen sonnigen (ev. auch noch leicht schattigen) Standort und einen frischen, humosen Boden. Die Wurzel ist flach und reagiert sehr empfindlich auf Bodenverdichtungen, Anschüttungen und Einpflastern. Die Felsenbirne sollte solitär gepflanzt werden, damit sie im Alter ihre prächtige schirmförmige Krone entwickeln kann.
Die Pflanzung von Alleebäumen haben wir in unserer Pflanz- und Pflegeanleitung beschrieben. Diese kann auf unserer Homepage heruntergeladen werden oder wird bei der Lieferung als Broschüre mitgeliefert.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.11.2011
 
Meine im November 2010 gepflanzten Felsenbirnen haben den Winter gut überstanden und im Frühjahr auch gut ausgetrieben. Jetzt verwelken jedoch die Blätter und werden abgeworfen - und das obwohl sie immer ausreichend gewässert wurden. Woran kann das liegen? Welche weiteren Maßnahmen (außer wässern) empfehlen Sie?
Die Wurzeln Ihrer Pflanzen sind geschädigt. Als mögliche Ursachen können Verbrennung der Wurzeln duch Dünger im Pflanzloch oder eine Vernässung des Bodens vorliegen.
Hier hört es hört sich so an, als hätten die Pflanzen zu viel Wasser erhalten und dass der Boden vernässt ist. Bei nassem Boden erhalten die Wurzelzellen zuwenig Luft und sterben ab, das Laub kann nicht mehr versorgt werden und welkt. Leider handelt es sich um eine schwere Schädigung, die zum Verlust der Pflanzen führen kann. Mit Glück und Geduld regenerieren sie sich aber wieder. Es ist unbedingt notwenidg für Belüftung des Bodens zu sorgen:
Stechen Sie mit einer Grabgabel Löcher in den Boden. Versuchen sie Sand einzufüllen. Schneiden Sie die Triebe der Pflanze um ca ein Drittel bis zur Hälfte zurück, achten Sie aber dabei darauf, dass Jahrestriebe mit jungen Knospen erhalten bleiben. Die Bewässerung ist in dieser Situation sehr heikel. Nur mäßig gießen, bzw. gar nicht. Pflanzen ohne Laub benötigen nicht viel Wasser. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Pflanzen noch regenerieren können. Es ist normal, wenn zunächst lange zeit nichts weiter passiert. Solange die Triebe weich und biegsam sind, ist noch nicht alles verloren.
Ich hoffe, Sie haben Erfolg und die Pflanzen berappeln sich. Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 20.05.2011
 
Hallo, wie kann ich die Felsenbirne 3-4 Stämmig ziehen ? Wenn man unten auslichtet reagiert sie ja und bildet neue Triebe. Ich möchte sie aber als Großstrauch wachsen lassen und später eigentlich auf einen Schnitt verzichten. Vielen Dank
Die Felsenbirne ist als Containerpflanze mehrtriebig und entwickelt sich dann entsprechend auch zu einem mehrstämmigen Großstrauch und auch die Solitärpflanzen, die wir anbieten, haben 3-4 Grundstämme. Der natürliche Aufbau dieser Pflanze ist ohnehin mehrstämmig und ohne weitere Maßnahmen Ihrerseits wird sich die Pflanze wie gewünscht entwickeln. MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.08.2010
 
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe bereits eine Hamamelis im Garten. Amelanchier lamarckkii finde ich auch sehr schön. Beides sind ja aber Solitärgehölze. Kann ich beide zusammen kombinieren bzw. zusammmen pflanzen ? Genug Platz habe ich. Vielen Dank
Es handelt sich um Großsträucher und man sollte genügend Abstand zwischen beiden Pflanzen einhalten. Die Hamamelis wächst trichterförmig und die Amelanchier schirmförmig, es ist also genügend Platz für die Pflanzen einzuhalten, damit sie sich auch im Alter gut entwickeln können. Die Blütezeit liegt ja hintereinander, so hat man längeren Blütenflor im Jahr durch beide Sträucher.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.08.2010
 
Hallo, wie hoch und breit wir die Kupfer-Felsenbirne auf Stamm im ausgewachsenen Zustand? Wie schnell bzw. langsam wächst sie (in Breite und Höhe - cm/Jahr)?
Diese Felsenbirne bildet eine breite, leicht schirmförmige Krone mit im Alter etwas überhängenden Ästen aus. Der Baum wird ca 4-6m (-8) hoch und hat einen Jahreszuwachs von ca 15-25cm in der Höhe und ca 10-15cm in der Breite. Wuchsleistungen sind immer durch Standortbedingungen beeinflusst. Als gut schnittverträgliche Pflanze gäbe es auch die Möglichkeit, den Wuchs durch Schnittmaßnahmen zu lenken.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 03.11.2009

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Campsis radicans - Trompetenblume
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