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Amelanchier ovalis - Einheimische Felsenbirne
Steckbrief
Wuchshöhe
2 m bis 4 m
Wuchsbreite
2 m bis 4 m
Wurzelsystem
je nach Standort Flach- Herzwurzler
Blütenmonat
April- Mai
Blütenfarbe
weiß 
Früchte
dunkelblau- schwarz kugelig
Blattfarbe
sommergrün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
orange- scharlachrot
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
anspruchslos 
Verwendung
Hecke, Solitär 
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
schwachwüchsig mit schmalem Wuchs
Amelanchier ovalis  

Die Einheimische Felsenbirne

Amelanchier ovalis ist ein in Mitteleuropa verbreiteter Strauch. Die weiße Blüte erscheint meistens Ende April/Anfang Mai. Im Juli reifen die dunkelblauen, fast schwarzen, leicht bereiften Früchte heran. Sie sind essbar und lassen sich zu Marmelade oder Saft verarbeiten. Diese einzige in Europa heimische Felsenbirnenart erfreut mit großem Blütenreichtum und vielen Früchten. Sie ist für Mensch und Tier von großem Nutzen.

Auch in Höhenlagen ist Anelanchier ovalis frosthart, ein so vielseitig einsetzbarer Strauch ist für jeden Garten eine Bereicherung. Die sommergrüne, oft mehrstämmige Felsenbirne, ist leider in den Gärten recht selten anzutreffen, obwohl sie sehr bodentolerant und anspruchslos ist. Sehr gute Frosthärte und sommerliche Trockenperioden werden problemlos überstanden. Gelegentliche Ausläuferbildung kann in erosionsgefährdeten Lagen von Vorteil sein. Als Solitär, in naturnahen Gärten, als Vogel- und Bienenweide oder in lockeren Wildobsthecken findet diese Felsenbirne ihre Verwendung.

Die einheimische Felsenbirne wird auch noch häufig unter dem Synonym Amelanchier rotundifolia gehandelt.


Amelanchier ovalis Amelanchier ovalis Amelanchier ovalis Amelanchier ovalis Amelanchier ovalis
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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Versandzeit: Verfügbarkeit:
Strauch ab 3 Triebe 60 bis 100 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 3,99 EUR
ab 10 Stk. = je 3,59 EUR
   
Oktober bis Mai
Containerpflanze 100/125 cm Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
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ganzjährig lieferbar
Solitärpflanze 80 bis 100 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
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Mitte Oktober bis April
Solitärpflanze 100 bis 125 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
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Mitte Oktober bis April
Solitärpflanze 125 bis 150 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
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Mitte Oktober bis April
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Amelanchier ovalis - Einheimische Felsenbirne "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Wie hoch wird die heimische Felsenbirne und in welcher Zeit erreicht sie in etwa diese Höhe?
Amelanchier ovalis entwickelt sich als mittelhoher , aufrechter Strauch und wird mit einer Wuchshöhe von ca 1-3m und ebensolcher Breite angegeben. Die jeweiligen Standortbedingungen haben einen starken Einfluss auf die Entwicklung der Pflanze, man kann aber davon ausgehen, dass eine ca 15 jährige Pflanze Ihre Hauptwuchsleistung erbracht hat.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2009
 
Welche Felsenbirnenart kann man in einer blühenden Hecke verwenden und welche trägt dabei viele schmackhafte und große Früchte (Beeren)? Wie ist der Sichtschutz? Vielen Dank.
Ihre Webseiten finde ich sehr gut. Über was ich mich freuen würde: eine ergänzende Suchfunktion über die Wuchshöhe und eine Einteilung der Gehölze in laubabwerfend und immergrün.
Vielen Dank für das Lob und die konstruktive Kritik! Unser nächstes größeres Projekt wird sein, die fehlenden Steckbriefe zu ergänzen - dann wird zumindest schon mal jede Pflanze mit der eindeutigen Info sommergrün/wintergrün/immergrün versehen. Ob die Steckbriefe mit einer Suchfuktion sinnvoll zu verbinden sind, wäre auszuprobieren. Schon jetzt gibt es aber unter dem Menüpunkt "Verwenden und Gestalten" die Kategorie "Immergrünes Laub".
Die schmackhaftestenn Früchte hat die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii), die größten die Felsenbirne Ballerina (Amelanchier x grandiflora Ballerina). Diese entwickeln sich aber beide zu kleinen Bäumen und sind für eine Hecke nicht geeignet. Dafür sollte man lieber auf die Saskatoon-Beere (Amelanchier alnifolia) oder die einheimische Felsenbirne (Amelanchier ovalis) zurückgreifen. Beide, die kanadische und die europäische Wildform, treiben Ausläufer (im problemlos beherrschbarem Rahmen) und benötigen etwas mehr Platz als eine formelle, quaderförmige Hecke.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.06.2012
 
Wie kann man die Ausbreitung der Ausläufer kontrollieren, wenn diese Pflanze mit anderen Pflanzen in einer Gruppe (kleine Wild und Vogelhecke) gepflanzt wird? Findet sie irgendwann ein Ende oder wird sie mit der Zeit alle anderen verdrängen und überwachsen? Ist es evtl. sinnvoller, auf diese Pflanze zu verzichten?
Von selber findet die einheimische Felsenbirne kein "Ende". Verdrängen würde sie die anderen Gehölze (abhängig von deren Größe und Wuchskraft) eher nicht, aber man muss damit rechnen, dass sie sich versucht auch ausserhalb der Gruppe auszubreiten (in den Rasen hinein oder was immer neben der Gehölzgruppe ist). Hat man nicht den Platz die Felsenbirne so wachsen zu lassen, wie sie will, und möchte sich die Arbeit des regelmäßigen Entfernens der neuen Triebe ersparen, sollte man beim Pflanzen eine Wurzelsperre mit in den Boden eingraben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2013
 
Guten Morgen,
noch eine anhängende Frage bezüglich der Wurzelausläufer...
Wie sollte diese Wurzelsperre angelegt werden? Der komplette Wurzelballen oder nur oberflächlich? Sie darf sich ruhig vermehren innerhalb der Hecke, da es aber eine Wildhecke bleiben soll, möchte ich nicht eingreifen. Abgrenzen werde ich sie mit Bodendeckern etc., bis man gut mit dem Rasenmäher vorbeikommt. Wenn die Felsenbirne da hineinwächst, wäre eben unpraktisch bzw. vermeidbare Arbeit.
Danke für die Beantwortung und Hilfe! Übrigens ein sehr guter Shop mit toller Auswahl.
In die angrenzenden Bodendecker würde die einheimische Felsenbirne, Amelanchier ovalis, sicherlich mit der Zeit hineinwachsen. Es wäre also tatsächlich sinnvoll die Felsenbirne zumindest in diese Richtung mit einer Wurzelsperre zu begrenzen. Diese sollte ca. 50-60 cm tief sein. Die Tiefe ist etwas abhängig von den Bodenverhältnissen - ist der Boden eher fest und feucht, entwickeln sich die Wurzeln sehr flach. In einem sandigen, eher trocknen Boden, reichen die Wurzeln auf der Suche nach Wasser weiter in die Tiefe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2013
 
Hallo,
noch eine Frage zur Wurzelsperre für die Amelanchier ovalis: Welchen Durchmesser sollte man für eine Wurzelsperre kalkulieren? Als Tiefe reichen anscheinend 60 cm?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Ja, 60 cm sollten in der Tiefe reichen. Als Durchmesser sollte man ca. 1 m kalkulieren. Das entspricht ungefähr dem Wurzelvolumen (ev. auch bis 120 cm), dass die einheimische Felsenbirne, Amelanchier ovalis, ohne Ausläufer gerechnet erreicht, wenn sie sich frei entwickeln kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Sind die Früchte der einheimischen Felsenbirne auch essbar und falls ja, wann sind diese reif?
Danke.
Auch die Früchte der einheimischen Felsenbirne, Amelanchier ovalis, können gegessen (und verarbeitet) werden, wobei die Beeren von z.B. Amelanchier lamarckii und Amelanchier Ballerina etwas schmackhafter sein sollen. Reif werden sie im August.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2014
 
Hallo,
wie ist die Wuchsform der Felsenbirne ovalis? Kommen alle Triebe aus der Basis, oder verzweigt er sich eher wie ein mehrstämmiger Baum?
Moinmoin,
ersteres ist der Fall: Die Triebe kommen überwiegend aus der Basis. Im oberen Teil verzweigen sie sich aber natürlich trotzdem weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wurzelsperre 60 cm bei der Felsenbirne: Wenn der Strauch schon mehr als 3 Meter groß ist, welchen Umfang sollte man nehmen. Ist da 120 cm nicht zu wenig?
Vielen Dank für die Antwort.
Moinmoin,
100-120 cm im Durchmesser (!) ist sollte die Wurzelsperre einer Amelanchier ovalis schon gerne haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2015
 
Guten Tag,
in welchem Abstand kann man Felsenbirnen als Hecke pflanzen? Muss diese Hecke zurück geschnitten werden?
Gibt es eine Alternative, die im Winter blickdicht ist und die man nicht oder nicht oft schneiden muss?
Wir haben eine Länge von 55 m zu bepflanzen.
Vielen Dank!
Moinmoin,
man kann die einheimische Felsenbirne, Amelanchier ovalis, als Hecke pflanzen, sie wird aber nur mäßig blickdicht. Außerdem treibt sie Ausläufer: Man sollte also überlegen, ob man beim Pflanzen gleich eine Rhizomsperre mit eingräbt, bevor man sich anschließend über das Wuchern ärgert und viel Zeit in die Begrenzung der Hecke investieren muss.
Die Pflanzabstände hängen von der Größe der zu pflanzenden Felsenbirnen ab. Im Prinzip reicht 1 Pflanze pro Meter, wählt man aber kleinere Pflanzen wie z.B. "Strauch ab 3 Triebe", macht es auch Sinn 2-3 Pflanzen pro Meter zu setzen, um in absehbarer Zeit eine dichte Hecke zu haben.
Alternativen, die auch im Winter blickdicht sind, sind z.B. Rote Glanzmispel (Photinia fraseri Red Robin), Aukube (Aucuba japonica Variegata) oder Kirschlorbeer wie die Sorte Prunus laurocerasus Herbergii. Die genannten Sträucher werden auch ohne Schnitt recht blickdicht und nicht höher als ca. 2 m. Je nachdem, wieviel Platz man hat, müsste man sie in der Breite immer mal wieder etwas zurücknehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2015
 
Kann man den Strauch auch in einen Kübel pflanzen?
Ist die Pflanze für Vögel giftig?
Moinmoin,
ja, die einheimische Felsenbirne (Amelanchier ovalis) kann auch im Kübel kultiviert werden. Die Beeren sind sowohl für den Menschen als auch für Vögel essbar.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2015
 
Ist die Felsenbirne als Schattenspender für eine nach Südwesten gelegene Terrasse geeignet?
Bleibt noch genug Platz zum Durchgehen unter der Krone? Ist die Felsenbirne kalkverträglicher als die Blutpflaume?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
wenn man unter der Krone hindurchgehen möchte, sollte man am besten einen Hochstamm wählen: Amelanchier lamarckii oder Amelanchier arbeorea Robin Hill. Beide Arten kann man auch als kleinere Pflanzen nehmen und langsam aufasten. Die Amelanchier ovalis aber, zu der Sie die Frage gestellt haben, kann man durchaus auch aufasten, sie wird aber nicht so hoch und wächst damit nicht ganz so schnell in die Höhe. Für eine südwestliche Lage ist sie geeignet und sie spendet einen schönen lichten Schatten. Die Kalkverträglichkeit der Felsenbirne und der Blutpflaume (Prunus cerasifera Nigra) ist sehr ähnlich, die der Blutpflaume vielleicht etwas besser.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2016
 
Guten Tag!
Ich möchte die Ränder meines Privatweges auslichten u. gerne Felsenbirne setzen.
Der Standort ist sehr moorig und auch nach Auslichtung bestehender Birken bleibt er durchvereinzelt stehende Eichen (ca. 60 J.) im Sommer entsprechend (halb-)schattig. Auf eine Verwertung der Früchte kommt es mir nicht sonderlich an. Es soll in erster Linie der Wegesrand wiederdichter bepflanzt werden, nicht zuletzt auch für den Einstand von Niederwild.
Frage: Ist der beschriebene Standort (insbes. Moor) für die Felsenbirne geeignet?
Frage: Welche Art der Felsenbirne(n) wäre in diesem Falle empfehlenswert?
Moinmoin,
wenn der Boden nur sauer ist, aber weitgehend entwässert, würde sich die Felsenbirne (Amelanchier) wohlfühlen. Halbschatten ist auch in Ordnung, Vollschatten wird schwierig. Welche Art sie wählen ist relativ egal, die Ansprüche sind recht ähnlich. Wenn der Boden aber noch moorig im Sinne von nass ist, sollte man lieber Sträucher wählen, die mit der Nässe gut zurechtkommen: Gagelstrauch (Myrica gale), Grünerle (Alnus viridis), Weiden, Scheineller (Clethra alnifolia), Aronien (Aronia melanocarpa)...
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.02.2016
 
Liebes Eggert-Team,
ich suche für unser Wochenendgrundstück geeignete Pflanzen, die das Grundstück umsäumen können. Es handelt sich quasi um ein Stück lichten Kiefernwald mit sandigem, trockenem Boden. Was dort schon wächst sind Haselnuss-Sträucher und Faulbäume. Würde die Felsenbirne dazu passen? Können sie noch weitere (am liebsten Wild-)Sträucher für diesen Standort empfehlen?
Danke und liebe Grüße!
Moinmoin,
für die einheimische Felsenbirne (Amelanchier ovalis) ist es sicher kein idealer Standort, aber es sollte funktionieren. Man kann bei der Pflanzung den Boden etwas aufwerten, in dem man im Bereich des Pflanzlochs zum Beispiel Kompost untermischt.
Weitere einheimische Pflanzen, die mit den Standortbedingungen zurechtkommen sollten, sind Liguster (Ligustrum vulgare), Alpenjohannisbeere (Ribes alpinum), Kornelkirsche (Cornus mas), Roter Hartriegel (Cornus sanguinea) und Wildrosen wie z.B. Rosa glauca. Amerikanische Wildsträucher, die dazu passen würden, wären z.B. Schneebeere (Symphoricarpos) und Goldjohannisbeere (Ribes aureum).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.04.2016
 
Sehr geehrtes Team,
wir haben eine Felsenbirne im Garten, die Ende Juni bis Anfang Juli schwarze Früchte trägt. Um welche Art handelt es sich?
Wir haben diesen Strauch schon ca. 3-4 Jahre und haben das Gefühl, dass er nur sehr wenig wächst. Standort des Strauches ist Süd-West.
Was können wir tun, damit er schneller wächst?
Moinmoin,
eine Bestimmung der Felsenbirne ist nur möglich, wenn wir sehr gute Bilder der Blätter, Triebe etc. haben, die sie uns gerne zuschicken können. Welche Größe der Strauch erreichen kann und ob er schneller wachsen könnte, kann man wiederum nur sagen, wenn man die Art bestimmt hat.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.12.2016
 
Hallo,
ich plane eine einheimische Felsenbirne zu pflanzen, könnten Sie mir auf meine nachfolgenden Fragen eine Rückmeldung geben?
1) Welche Pflanzzeit wäre ideal? Ginge auch März?
2) Lässt sich die Pflanze gut schneiden, also könnte ich diese etwas schmaler halten als ggf. 4 m Wuchsbreite? Gibt es hier etwas zu beachten?
3) Ich möchte die Pflanze in meinen Vorgarten setzen, hier ist nur mäßig Sonne, wenn überhaupt nur vormittags - ist das schlimm?
Viele Grüße!
Moinmoin,
1) März ist eine gute Pflanzzeit für die Amelanchier ovalis.
2) In der Jugend wächst die Felsenbirne ohnehin recht schmal. Wenn Sie beginnt in die Breite zu gehen (4 m Breite ist aber eher das Extrem), kann man sie auch gut beschneiden. Mit zunehmendem Alter muss man sicherlich auch den einen oder anderen Ausläufer abstechen, um sie schmal zu halten.
3) Im Vollschatten ist mit leichten Wachstumseinbußen und einer stärkeren Krankheitsanfälligkeit zu rechnen. Am liebsten hätte die Felsenbirne einen sonnigen Standort, Halbschatten ist aber auch völlig in Ordnung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.01.2017
 
Hallo,
noch eine Frage:
in der Größe 125-150 cm (Solitärpflanze): Wie groß ist hier circa der Stammumfang?
Hinsichtlich der Vorgartenordnung muss ich eine Pflanze setzen, die einen Stammumfang von 6 cm mindestens aufweist - kommen wir hier hin?
Also nicht alle Triebe müssen 6 cm haben - nur einer. :)
Viele Grüße!
Moinmoin,
ein Amelanchier ovalis-Solitär hat keinen Stammumfang, da er mehrtriebig, d.h. buschig und nicht mit einem Leittrieb, also baumartig, gezogen wurde. Wenn Sie eine Pflanze mit einem Mindeststammumfang setzen müssen, bedeutet das, dass ein Baum (oder Bäumchen) vorgeschrieben ist. Amelanchier lamarckii und Amelanchier arborea Robin Hill gibt es als Hochstamm oder Stämmchen; Amelanchier Ballerina könnten wir vermutlich auch als Stämmchen besorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.01.2017
 
Hallo,
wird die Solitärpflanze Amelanchier ovalis mit Ballen oder wurzelnackt geliefert bzw. haben Solitärpflanzen generell einen Ballen? Wie groß ist ein Ballen im Schnitt?
Vielen Dank
Moinmoin,
die Solitärpflanzen werden mit Ballen geliefert und wiegen ca. 20 kg; der Ballen-Durchmesser beträgt ca. 30 cm. Bei der Containerpflanze handelt es sich ebenfalls um eine Solitärpflanze, die aber in einem 25 l-Topf gezogen wurde statt auf dem Feld.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2017

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