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Betula jacquemontii - Himalaya-Birke

Steckbrief
Wuchshöhe
10 m bis 15 m
Wuchsbreite
5 m bis 7 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 30 cm
Wurzelsystem
Feinwurzler, flach 
Blütenmonat
Mai
Blütenfarbe
grüngelb,Kätzchen
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
goldgelb
Standort
sonnig
Boden
keine besonderen Ansprüche
Verwendung
Solitär 
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
im Alter glänzend weiß abrollende Rinde
Betula jacquemontii  

Himalaya-Birke

Die in der Jugend dunkle Rinde der Himalaya-Birke wird mit zunehmendem Alter glänzend weiß und blättert papierdünn ab.

Es handelt sich um ein bis 15 m hohes, oft mehrstämmiges Gehölz, das keine besonderen Bodenansprüche besitzt, aber in Einzelstellung gepflanzt werden sollte, um voll zur Geltung zu kommen. Übrigens, die Himalaya-Birke ist zu Ehren des französischen BotanikerVictor Jacquemont benannt worden, der von 1801 bis 1832 wirkte.


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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Containerpflanze 125/150 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 17,95 EUR    
Verfügbar
Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
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Verfügbar
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Betula jacquemontii - Himalaya-Birke "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo!
Ich interessiere mich für die Himalayabirke (Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang). Welche Wuchshöhe hat der Baum bei Lieferung?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
die Himalayabirken sind jetzt gute 4 m hoch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.10.2017
 
Hallo,
wir wollen in den kommenden Wochen u.a. eine Himalaya-Birke bei Ihnen kaufen. Zuvor noch eine Frage zur geplanten Pflanzstelle:
Wir haben ein langes Grundstück mit Nord-Süd-Ausrichtung. Am südlichen Ende soll die Birke auf Sichtachse den Garten "abschließen". Abstand zum Zaun zu den Nachbarn ca. 3 m. Gleich hinter dem Zaun steht parallel zum Zaun ein Spalier aus ca. sieben spirreligen Fichten, ca. 12-15 m hoch. Diese Fichten werden also der Birke etwas Konkurrenz machen (Licht, vielleicht auch Wasser?) - ist das ein Problem?

Super Idee im Übrigen, die Fragen und Antworten zu veröffentlichen - extrem hilfreiche Homepage!
Herzlichen Dank!
Moinmoin,
wenn die Birke einen Abstand von 4-5 m zu den Fichten(stämmen) hat, sollte es klappen. Die ersten 2-3 Jahre muss man etwas darauf achten, dass die Birke genug Wasser bekommt, wenn das Wetter trocken ist. Sobald sie sich aber richtig etabliert hat, kann sie mit der Konkurrenz durch die Fichten gut umgehen. Die Frage wäre noch, wie schattig der Standort tatsächlich ist. Zumindest Halbschatten (also ein paar Stunden direkte Sonne am Tag) braucht die Birke schon. Je nachdem wie der Sonneneinfall ist, kann es passieren, dass die Birke etwas schräg zu Sonne hin wächst.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.09.2017
 
Hallo,
ich interessiere mich für eine Himalaya-Birke, Stammdurchmesser 12-14 cm. Meine Frage ist, ob Ihre Birken mehrstämmig (wie viele?) oder einstämmig sind?
Vielen Dank!
Moinmoin,
die Betula jacquemontii-Hochstämme sind eintriebig gezogen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.04.2017
 
Hallo Baumschulen-Team,
ich habe heute meine Himalaya-Birke eingepflanzt und war mir nicht ganz sicher, wie tief ich sie setzen soll. Ich habe sie momentan ungefähr so, wie sie im Topf war, aber sie scheint unten veredelt zu sein, und vielleicht müsste die Veredelungsstelle in die Erde?
Viele Grüße!
Moinmoin,
die Himalayabirke (Betula jacquemontii) sollte so tief gepflanzt werden, wie sie auch im Topf wuchs - das ist genau richtig. Die Veredelungsstelle darf über der Erde liegen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.03.2017
 
Guten Tag!
Wirft eine Himalaja Birke auch Milionen von Samen ab wie die heimische Birke, oder verhält sich das anders bei ihr?
Ab wann währen 2 Stück der 2,0-2,5 m Pflanzen lieferbar?
Moinmoin,
die Himalayabirke bildet ähnlich viele Samen wie die einheimische Birke, vielleicht etwas weniger - und sie sind etwas schwerer und verteilen sich daher nicht ganz so stark. Ab August haben wir auf jeden Fall wieder ausreichend 2,0-2,5 m hohe Betula jacquemontii.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.02.2017
 
Sehr geehrtes Team!
Unsere noch recht junge Birke (keine 10 Jahre alt) entwickelt zunehmend Moos oder Algen auf ihrer einst weißen Rinde - ist das ein schlechtes Zeichen, und kann man etwas dagegen unternehmen?
Eine zweite Frage: Wir haben die Birke, die zwei Jahre zuvor gepflanzt wurde, im heißen Sommer 2015 aus Unwissenheit heraus zu selten gegossen und nun ist ein Teil der Äste, sie ist mehrstämmig gezogen, durch Trockenheit abgestorben und abgekracht. Sie sieht nun etwas asymmetrisch aus. Gleicht sich das durch das Wachstum im Lauf der Jahre wieder aus?
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!
Moinmoin,
Moose und Algen entstehen verstärkt, wenn die Bedingungen eher feucht und/oder dunkel sind, sowie wenn der Boden-PhWert niedrig, also sauer ist. Den Boden pH-Wert kann man durch leichtes Kalken verbessern. Gegen die Feuchtigkeit kann man wenig tun, wenn sie klimatisch bedingt ist.
Von selber wird die Himalaya-Birke (Betula jacquemontii) normalerweise nicht wieder symmetrisch wachsen; man müsste durch einen geschickten Schnitt etwas nachhelfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.01.2017
 
Sehr geehrtes Team,
wir möchten sicher gehen, dass ein zu bestellender Baum in jedem Falle mehrstielig wächst. Wie wäre dies bei einer Bestellung bei Ihnen sicher zu stellen?
Weiterhin ist der Garten nur mit Schubkarre oder mit einem Kleintransporter mit Pritsche zu erreichen. In letzterem Fall müssen wir den Baum dann über ein 1 m breites Gartentor eingebracht werden.
Wie groß wäre also eine Lieferung mit Ballen bei einer Baumgröße bis 3-4 m hoch?
Viele Grüße und Danke.
Moinmoin,
wir haben zur Zeit nur noch eine zweitriebige Betula jacquemontii im 10l-Topf, etwas über 2 m hoch. Sie kann locker von einer Person getragen werden. Im Herbst können wir noch zwei etwas größere und buschigere Exemplare anbieten - eine 200-250 cm, eine 250-300 cm hoch. Sie befinden sich in 50l-Töpfen und wurden vom Feld mit Ballen getopft, d.h. die Ballen bestehen aus recht schwerer eher lehmiger Erde. 2 kräftige Menschen können sie schon noch transportieren. Alternativ könnten wir im Herbst auch mehrstämmige Ballenpflanzen vom Feld zukaufen, 300-350 cm hohe Exemplare kosten um die 400 EUR. Sie wiegen 50-75 kg, können also schon noch von 2-3 Menschen oder vorsichtig in der Schubkarre transportiert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.12.2016
 
Hallo,
wir haben zwei der Birken erhalten, eingepflanzt und die Stäbe entfernt. Nun hängen die Spitzen seitlich herunter. Sollen wir den oberen Trieb wieder stützen? Oder können wir das einfach so lassen?
Viele Grüße!
Moinmoin,
man kann es so lassen, der Gesundheit der Himalayabirken schadet es nicht. Wenn man die Betula jacquemontii allerdings wieder stäbt, wächst der Leittrieb gerader nach oben - optisch wäre das also die etwas schönere Lösung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.08.2016
 
Hallo,
wir würden gern eine Himalaya Birke im Garten pflanzen. Unsere Frage: wie stark ist das Wurzelwachstum in die Breite oder Tiefe? Die Birke würde im 2 Meter Abstand zu einer gepflasterten Straße und einem gepflasterten Weg stehen. Besteht hier die Gefahr, dass sie die Pflastersteine anhebt? Zur anderen Seite hat sie viel Platz in den Garten. Zur vierten Seite hat sie 6 Meter Abstand zum Haus.
Wäre eine Himalaya Birke hier geeignet?
Wir befürchten, daß 2 Meter Abstand zur Straße für die Himalaya Birke zu wenig ist. In 15 bis 20 Jahren ist es dann schon möglich, dass die Wurzeln den Pflasterweg anheben könnte. Auch die Krone der Betula jacquemontii wird unter Umständen weit in den Straßenbereich hineinhängen.
Gruß
Die Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.08.2016
 
Guten Tag,
ich möchte gerne einen großen Baum als Sichtschutz auf eine Kreuzung pflanzen. Er sollte mindestens 10 Meter hoch werden und das ziemlich schnell. Er würde an der äußersten Spitze des dreieckigen Grundstücks stehen, das an dieser Spitze von zwei Straßen eingefasst ist. Unter dem Baum würde sich der Eingang zum Grundstück befinden, man muss also an dem Baum vorbei, um zum Haus zu gelangen. Käme hierfür die Himalaja-Birke in Frage?
Der Boden ist eher lehmig, zur Zeit befindet sich dort ein alter Apfelbaum, der wegkommt. Welche anderen Bäume sind noch geeignet?
Vielen Dank.
Moinmoin,
ja, eine Himalayabirke (Betula jacquemontii) würde gehen. Alternativen sind z.B. eine gelbfilzige Mehlbeere (Sorbus aria Lutescens), ein weißbunter Spitzahorn (Acer platanoides Drummondii) oder ein Blutahorn (Acer platanoides Faasens Black.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.04.2016
 
Hallo,
wir planen die Bepflanzung einer Halle mit Himalyabirken. Die Halle verfügt über ein 4.5 x 30 m grosses Oberlicht, welches auf 8 m Höhe liegt.
Die Birken sollen in Eternittöpfen 0.8 x 0.8 x 0.6 m gepflanzt werden und auf eine Höhe von bis zu 6 m wachsen.
Was für einen Rat können Sie uns dazu geben? Welche max. Grösse der Neupflanzen ist möglich?
Moinmoin,
am besten pflanzt man 2,5 bis 3,0 m hohe Himilayabirken. Die sind noch relativ jung und können sich daher besser an die neuen Bedingungen anpassen und passen auch noch mit ausreichend Platz in die Töpfe, so dass sie gute Startbedingungen haben.
Das Problem in geschlossenen Räume ist in der Regel die geringe Luftfeuchtigkeit, die zum Beispiel zu einem Spinnmilbenbefall führen kann. Auch die zu hohe Temperatur kann im Winter ein Problem sein, da die Betula jacquemontii eine Winterruhe mit eher kühlen Temperaturen braucht, um vital zu bleiben. Sind auch im Winter eher mit normalen Innenraum-Temperaturen um die 20°C zu rechnen, sollte man vielleicht lieber Pflanzen wählen, die das in ihrer natürlich Umgebung auch gewöhnt sind.
Ansonsten muss natürlich wie bei jeder Topfpflanze eine ausreichende Bewässerung sowie Düngung gewährleistet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
hallo,
mich interessiert auf welche birkenart die varietät der betula utilis, also betula u. var. jaquemontii (=ihren angaben nach gleichzusetzen mit b. u. 'doorenbos') veredelt wird? für mich ist das interessant, weil b. u. im grunde ein gebirgsbaum ist und somit mit alkalischen, bzw. kalkreichen böden (himalaya = ehem. meeresgrund) zurecht kommen sollte. in allen beschreibungen ist aber zu lesen, dass saure bis neutrale böden zu empfehlen sind (was dann nur an den bodenansprüchen der veredlungsunterlage liegen kann).
vielen dank!
Moinmoin,
es gibt zwei verschiedene mögliche Unterlagen - Betula pendula und Betula pubescens. Unsere Birken sind überwiegend auf B. pubescens veredelt, da wir aber Jungpflanzen zukaufen können auch auf Betula pendula veredelte Pflanzen dazwischen sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Guten Tag Herr Eggert,
wir beabsichtigen vor unser Haus eine 2-3stämmige Himalayabirke zu pflanzen. Der Boden ist sandig-lehmig und eher trocken bzw. durchlässig. Wie tief breiten sich die Wurzeln aus? In dem Areal befinden sich in 1, 20 m Tiefe 2 Abwasserrohre. Welche Alternative würden Sie uns empfehlen?
Vielen Dank für Ihre Beratung!
Moinmoin,
generell breiten sich die Wurzeln der Himalayabirke (Betula jacquemontii) eher flach aus. Bei einem eher trockenen, durchlässigen Boden könnte es allerdings passieren, dass die äußersten Wurzeln auf der Suche nach Wasser mit der Zeit gerade so bis in eine Tiefe von 120 cm reichen. Wenn man auf Nummer Sicher gehen möchte, könnte man z.B. eine Strauchbirke (Betula humilis) pflanzen, die nur knapp 2 m hoch wird und entsprechend ein geringeres Wurzelwerk ausbildet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.02.2015
 
Guten Tag!
In einem recht kleinen Garten in der Stadt, der streng geometrisch aufgeteilt und eher minimalistisch bepflanzt wird, möchten wir das Thema Wald zitieren. Wir können uns 5 bis 7 Birken vorstellen, die auf circa 2mal 3 Metern Rasenfläche gepflanzt werden. Können sich aus Heistern bei entsprechendem Schnitt Hochstämme entwickeln, so daß der Eindruck eines begehbaren Birkenhains entsteht?
Moinmoin,
ja, Heister sind dafür geeignet zu Hochstämmen erzogen zu werden. Über die Jahre astet man die Himalaya-Birken (Betula jacquemontii) peu à peu auf, lässt dabei aber kleine Seitentriebe ruhig etwas länger stehen, damit der Stamm auch vernünftig an Dicke zunimmt und nicht instabil wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.02.2015
 
Hallo, liebes Team der Baumschule Eggert,
nachdem die ersten Bäume von Ihnen wunderbar angewachsen sind, werde ich im Frühjahr mit dem Anlegen unseres Gartens weitermachen.
Ich überlege, mir an die Grenze unseres Grundstückes auf eine Länge von ca. 20 Meter 3-4 Himalaya-Birken zu pflanzen. Dazwischen idealerweise Hortensienbüsche, was aber wohl wegen des Wasserbedarfs der Birken wohl keine so gute Idee ist?
Was mich allerdings zögern läßt, ist die Endhöhe. Können die Bäume auch auf einer Endhöhe von ca. 8-10 m gehalten werden, ohne dabei ihre Schönheit einzubüßen?
Danke im Voraus und liebe Grüße!
Moinmoin,
schön zu hören, dass Sie mit der letzten Pflanzenlieferung zufrieden waren!
Himalayabirken und Hortensien passen, wie Sie schon vermuten, nicht so gut zusammen – die Hortensien mögen es gerne feucht-kühl, unter den Birken wird es aber eher trocken sein und, da die Kronen zumindest die ersten Jahre sehr durchlässig sind, auch verhältnismäßig sonnig und warm.
Die Begrenzung der Betula jacquemontii auf einer Höhe von 8-10 m ist keine Problem. Da sie dann schon fast ausgewachsen sind, wachsen sie nicht mehr so stark, und durch gelegentliches Auslichten kann man die Wuchshöhe gut beschränken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Wir haben einen längeren Zufahrtsweg und wäre dieser Baum geeignet als "Alleebaum" geeignet? Soll nicht zu hoch werden, aber doch als Sicht- und Windschutz dienen.
Moinmoin,
Birkenalleen sind nicht ganz so häufig in Deutschland wie z.B. Linden- oder Kastanienalleen, aber die Betula jacquemontii ist durchaus als Alleebaum geeignet.
Windschutz bietet sie (und verträgt auch kräftigeren Wind ganz gut), der Sichtschutz ist dank der lockeren Krone nicht ganz so hoch wie beispielsweise bei der wesentlich dichteren Linde.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2015
 
Guten Tag!

Mit grossem Interesse lese ich die fachlich kompetent beantworteten Fragen und habe ebenso folgende Frage, welche vielleicht auch sonst interessiert:
Ich höre immer wieder, dass Birken ziemlich viel Arbeit geben, wenn sich die Blüten und Blätter am Boden sammeln und teilweise verwehen, da diese leicht sind. Wie ist es mit der "Versamung" oder Blätterfall im Bezug auf die Arbeit und aesthetischen Anblick? Die Birken werden um ein MFH mit Mietwohnungen zu stehen kommen. Es sollen rund 10-14 Standorte geben, verteilt auf das ganze Grundstück. Oder gibt es bessere Alternativen?

Wünschenswert ist: Sichtschutz, wenig Unterhalt, rund 3-8 Meter hoch, eher hoch statt breit, nicht stark verdunkelnd, stehen rund 5 Meter von der Hausfassade entfernt an teils sonnigen aber auch teils schattigen Standorten (hinter Nordfassade, 3-stöckiges Gebäude auf 450 MüM).

Danke für Ihre Einschätzung.
Moinmoin,
die Blätter der Betula jacquemontii verteilen sich zwar ganz gut, verrotten aber auch recht schnell - und bleiben nicht wie z.B. Eichenblätter durch die Gerbsäure geschützt noch bis in den Sommer liegen. Die Samen können schon etwas lästiger werde, da sie klein und flugfähig sind und sich so in Ritzen und Nischen festsetzen können. Gelegentlich wird auch der eine oder andere Samen aufgehen, wenn er günstige Bedingungen findet, meist ist das aber eher bei den heimischen Birken ein Problem.
Schwierig kann die Wohnsituation durch den Pollenflug für Allergiker sein. Als Windbestäuber setzt die Birke im Frühjahr eine große Menge an Pollen frei, die durch die Luft gewirbelt werden und sich als gelbe Staubschicht überall niederlassen.
Eine echt Alternative zu finden ist schwierig - Dreck macht jeder Baum. Hübsch wären z.B. Felsenbirnen wie die Kupferfelsenbirne, Amelanchier lamarckii, oder die Baumfelsenbirne, Amelanchier arborea Robin Hill. Blätter und Blütenblätter verursachen hier aber genauso Arbeit. Die Früchte werden meist schneller von Vögel gefressen als man sie ernten kann bzw. als sie herunterfallen können - potentiell muss man aber auch mit Flecken durch die Früchte rechnen. Das gleiche gilt für Ebereschen (Sorbus aucuparia), die Früchte werden etwas weniger gefressen, sind aber trockener und nicht so färbend. Der Vorteil wäre, dass Blätter, Früchte und Pollen nicht so stark in die Wohnungen eindringen - und Allergiker in der Regel kein Problem haben. Dreck und damit Arbeit verursachen sie aber auch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.12.2014
 
Guten Tag,
ist der Pollen dieser Birke weniger allergisch wirksam oder kann man sagen, dass generell alle Birken gleich stark allergische Reaktionen hervorrufen können?
Danke.
Moinmoin,
das wissen wir leider nicht, aber vermutlich macht die Art der Birke keinen großen Unterschied für einen Pollenallergiker.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.11.2014
 
Hallo,
wir möchten gerne eine Himalayabirke in unseren Garten pflanzen, machen uns aber Sorgen wegen unseres lehmigen Bodens. Die Verhältnisse sind sehr extrem, in Trockenzeiten steinharter, rissiger Boden; in Regenzeiten steht das Wasser regelrecht auf der Erde und kann lange nicht abfließen.
Würde denn die Himalayabirke mit solchen Verhältnissen klar kommen? Wenn wir den Boden im Pflanzloch austauschen, haben wir regelmäßig das Problem, dass die Wurzeln der Pflanzen mit der Zeit faulen. Drainagen sind schwierig zu verlegen.
Über eine kurze Antwort würden wir uns freuen.
Moinmoin,
wenn man in einem sehr lehmigen Boden ein Pflanzloch gräbt und dieses mit einer anderen Erde auffüllt, dann passiert es leicht, dass das Pflanzloch zu einer Art Wanne wird, in der sich das Wasser aus der näheren Umgebung sammelt und durch den anstehenden Lehmboden nur sehr langsam abläuft. Man hat dadurch das Problem also verschlimmert und die Wurzeln beginnen im stehenden Wasser zu gammeln. Man muss daher den Aushub immer mit dem neuen Boden gut vermischen, so dass möglichst keine klaren Abgrenzungen zwischen zwei verschiedenen Böden entstehen, sondern eher ein weicher Übergang.
Die Himalayabirke (Betula jacquemontii) verträgt feuchte, sandig-lehmige Böden. Ist der Boden aber richtig nass oder/und fest kann es zu Wachstumsproblemen kommen, eventuell sogar zum Absterben. Man könnte es versuchen, indem man groben Sand oder Kies unter den Aushub mischt, so dass das Wasser etwas besser abläuft. Je tiefer man das Loch aushebt und wieder bis auf Pflanzniveau auffüllt, desto größer ist die Chance, dass sich eventuell doch sammelndes Wasser unterhalb der (flachausgebreiteten) Wurzel befindet. Falls es sich nur um eine Lehmschicht handelt, könnte man auch mit einem Lehmbohrer versuchen die Schicht zu durchstechen, so dass das Wasser besser abläuft. Ist es eine massive Lehmpackung, bringt das natürlich leider nichts. Ein bißchen besser kommen Betula pendula und deren Sorten mit solchen Verhältnissen zurecht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.10.2014
 
Lieber Herr Eggert,
ich möchte ca. 4 m vor meinem Haus zwei mehrstämmige Himalayas pflanzen (sandiger Yboden) - meine Fragen: Ist der Abstand zum Haus groß genug, ist der Boden geeignet (Weinbaugebiet), und wie groß sollte der Abstand der Birken zueinander sein - wären möglicherweise hochstämmige besser geeignet?
Vielen Dank und alles Gute.
Moinmoin,
ein Abstand von 4 m zum Haus ist recht knapp, aber wenn man nicht mehr Platz zur Verfügung hat, geht es gerade noch. Mit einem sandigen Boden kommt die Himalaybirke (Betula jacquemontii) zurecht; ob man Hochtsämme oder mehrstämmige Exemplare pflanzt, ist reine Geschmackssache. Der Abstand zueinander hängt davon ab, was man erreichen möchte. Sollen sie ineinander wachsen, kann man sie recht dicht pflanzen, sollen sie als Solitäre wachsen ist ein Abstand von 10-12 m sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Wie hoch werden Ihre mehrstämmigen Himalayabirken?
Die Himalayabirken werden (je nach Standort) 8 bis 15 m hoch.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.07.2014
 
Guten Abend!
Ich moechte 2x2 H.Birken setzen, Flaeche fuer 2 Birken ca. 3 m.Dazwischen ein "Schachbrett"mit Buchs und abwechselnd Blumenwiese, insgesamt 9 Quadrate.D.h. links und rechts vom Schachbrett jeweils 2 H.Birken.Lage:Nord-West, viel Licht, guter, lockerer Humus.Ich denke dabei an Hochstaemmchen, die aber nicht zu hoch wachsen sollten-max. 5 m, bei einer Stammhoehe von ca. 2-3 m.Wirft sie sehr viel Schatten, wird der Boden moosig, und was passiert, wenn ich sie kappe-eine Haengebirke? Habe ein Photo in "Mein schoener Garten"gesehen, als Allee gepflanzt, gesehen, gefaellt mir sehr gut!Ihre Meinung interessiert mich!
Herzlichen Dank
Sofern die Birken nicht geschnitten, werden sie sehr schnell über die gewünschte Endhöhe von 5 m hinaus wachsen. Durch jährlichen, geschickten Schnitt kann man die Birken durchaus kleiner halten und im Höhenwachstum ausbremsen. Die Himalayabirken werden dadurch aber etwas in die Breite gehen und ihren natürlichen Habitus teilweise verlieren. Die Birke wird aber sicherlich keinen hängende Wuchs bilden.
Die Krone ist relativ licht und wenn der Boden nicht zu sauer ist, wird sich wahrscheinlich kein Moos bilden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.05.2014
 
Hallo,
halten Sie es für möglich, B.j., mehrstämmig, in Gruppen in Pflanzbeete in einem Innenhof eines mehrgeschossigen Gebäudes anzupflanzen (der Innenhof ist ca. 20 x 10 m groß, von 2 bis 6-geschossiger Bebauung umgeben, bei den Pflanzbeeten handelt es sich um ca. 10 m² große, ca. 60 cm hohe "Kübel", die auf einer Geschossdecke stehen)?
Birken wie die Himalay-Birke, Betula jacquemontii, sind zwar eigentlich lichtliebend, aber auch Pionierpflanzen, die bei verhältnismäßig schlechten Bedingungen noch wachsen. Es ist zwar sicher kein idealer Standort, aber funktionieren sollte es. Man müsste sie aber geschickt schneiden, um sie klein zu halten, ohne dass sie verstümmelt wirken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Himalaya-Birke gefällt mir sehr gut, wegen ihrer weißen Rinde, bei der Sibirischen (Strauch-)Birke gefällt mir der mehrstämmige Wuchs und die geringere Höhe.Ich möchte gerne eine kleine Birke einige Jahre im Topf halten, um sie dann im Garten auszusetzen.
Jetzt zu meinen Fragen:
können die genannten Birkenarten eine Zeitlang im Topf gehalten werden?
Welche Erde muss ich verwenden?
Welche Jahreszeit wäre die beste zum Umtopfen und zum Auspflanzen?
Bekommen die sibirischen Birken auch eine weiße Rinde, bzw. gibt es auch mehrstämmige Himalaya-Birken?
Könnte ich beides bei Ihnen kaufen?
Die sibirische Strauchbirke, Betula middendorffii, (mit weißer Rinde) können wir leider nicht besorgen - sie ist einfach zu selten in Europa. Himalayabirken, Betula jacquemontii, haben wir zwar auch als mehrstämmige Exemplare, allerdings sind diese schon 2,5-3 m hoch - für eine Haltung im Topf über einige Jahre also eigentlich schon zu groß. Alternativ könnte man ein kleineres einstämmiges Exemplar nehmen und dieses runterschneiden, so dass es mehrstämmig wieder ausschlägt. Am besten eignen sich dafür Jungpflanzen, die wir Ihnen für 6-7 EUR anbieten können. Etwas günstiger, aber ebenso schön, wäre ein entsprechend großes Exemplar der Sandbirke, Betula pendula, dass man durch Schnitt mehrstämmig erzieht.
Die Kultivierung von Birken im Topf ist möglich. Bei guter Pflege werden sie bloß recht schnell recht groß und unhandlich. Wenn man aber ohnehin plant, sie früher oder später rauszupflanzen, ist das ja weiter kein Problem. Das Umtopfen kann jetzt gut im frühen Frühjahr geschehen, das Auspflanzen am besten im Herbst.
Anbei noch einige Empfehlungen für eine Kübelkultur:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißtorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- topfen Sie alle 2 bis 3 Jahre die Kübelpflanze in ein etwas größeres Gefäß um
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.01.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ist es möglich, eine (mehrstämmige) Himalaya-Birke als sozusagen sehr großen Bonsai in einem großen Kübel zu halten, so dass sie auch längerfristig eine Maximalhöhe von 3 oder 3,5 m nicht überschreitet?
Besten Dank für Ihre Bemühungen!
Birken sind sehr schwierig im Kübel zu kultivieren und mögen auch einen regelmäßigen Schnitt nicht gerne - so auch die Himalay-Birke (Betula jacquamontii). Wir würden daher von dem Vorhaben abraten, auch wenn es mit viel Aufwand und Fachwissen theoretisch möglich wäre.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 31.10.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herrren,
kann man die Gesamthöhe der Himalaya-Birke reduzieren, indem man den Haupttrieb der Jungpflanze kappt, um so mehrere, aber weniger hohe Triebe zu erhalten?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Die Birke gehört zwar nicht zu den Bäumen, die man zu viel beschneiden sollte, aber im Prinzip funktioniert es, den Haupttrieb zu kappen und dadurch die schlafenden Augen unterhalb zu aktivieren. Das geht aber wirklich nur bei Jungpflanzen, da die Himalayabirke nur sehr schlecht aus dem alten Holz wieder austreibt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.09.2013
 
In welchem Alter bekommt diese Sorte ihre weiße Rinde?
Verhältnismäßig früh: Schon in einem Alter von 3-5 Jahren beginnt die Himalaya-Birke, Betula jacquemontii, von unten an langsam zunehmend weiß zu werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Wie hoch ist denn eine Betula jacquemontii-Birke mit "Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang"?
Wie tief müssen wir die Löcher vorbereiten?
Die Himalaya-Birke, Betula jacquemontii, ist als Hochstamm, 10-12 cm, ca. 4 m hoch (Stamm + Krone). Die Pflanzlöcher sollten ungefähr 40 cm tief und breit sein. Gibt es Verdichtungen im Boden, sollte man die Löcher zur Auflockerung deutlich tiefer als nötig ausheben und dann mit der lockeren Erde bis auf das Pflanzniveau wieder auffüllen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.04.2013
 
Habe leider nur einen windigen, sonnigen Standort mit Stammabstand zum Nachbarn von ca. 2,50 m. Es ist ein mit Natursteinmauer eingefasstes Beet von 5 qm Durchmesser. Ist dies für den Flachwurzler möglich? Wenn nicht, was würden Sie mir für die Solitärstellung sonst empfehlen ?
Der beschriebene Platz klingt für eine Himalaya-Birke, Betula jaquemontii, recht klein. Besser wäre vielleicht ein etwas schwächer wachsender Baum wie z.B. die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.04.2013
 
Ist die Betula jaquemontii eine Wasserschlürferin wie die bei uns heimische Birke? Muss man damit rechnen, dass sie anderen Pflanzen und Büschen Feuchtigkeit entzieht?
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden.
Auch die Himalya-Birke, Betula jaquemontii, zieht recht viel Wasser - wenn auch nicht in ganz so großem Maße wie die heimischen Birken. Als junger Baum ist das für die benachbarten Büschen und Pflanzen noch nicht weiter problematisch. Mit zunehmendem Alter müsste man allerdings darauf achten, dass die anderen Pflanzen bei trockener Witterung gut gewässert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2013
 
Sehr geehrtes Team von eggert-Baumschulen,
wir hätten Interesse an einer Himalaja Birke, die schnellwachsend als Sichtschutz die Lücke zwischen zwei Nadelbäumen, welche ca. 6 m auseinander stehen, schließen soll. Unsere Frage dahingehend wäre, ob es Bedenken gibt, dass sich die Birke nicht gegen die Nadelbäume durchsetzt bzw. durch die Flachwurzeln der Bäume beeinträchtigt wird.
Für ihre Hilfe wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Das hängt sehr von der Größe der Nadelbäume ab. Handelt es sich um eher junge Bäume von 2-3 m Höhe, ist es kein Problem eine Himalaya-Birke, Betula jacquemontii, zwischen sie zu pflanzen. Sind die Nadelbäume aber schon alt und etabliert, und eher 8-9 m hoch, dann sind auch die Wurzeln entsprechend stark ausgebreitet, und die Birke wird sehr zu kämpfen haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.01.2013
 
Hallo Eggert Baumschulen!
Wie lang bzw. wie hoch ist denn die Hochstammbirke? Kann die mit Lastwagen geliefert werden? Kann die jetzt noch geplanzt werden oder wann wäre der ideale Zeitpunkt dafür?
Danke und Grüsse!
Eine Himalaya-Birke als Hochstamm mit einem Stammdurchmesser von 10-12 cm ist zwischen 3,50 m und 4 m hoch. Auf Grund dieser Höhe kann sie nicht nur, sie muss im LKW transportiert werden (für den Versand im Paket ist sie viel zu groß).
Zur Zeit ist das Pflanzen einer Birke eher ungünstig, da der Boden gefroren ist. Taut er aber in den nächsten Tagen wieder auf, ist das Pflanzen auch im Dezember möglich (und an jedem anderen Zeitpunkt, an dem der Boden offen ist). Da die Himalaya-Birke, Betula jacquemontii, sehr frosthart ist, sind nachfolgende Nacht- und Bodenfröste kein Problem.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.12.2012
 
In unserem 850 Meter hoch gelegenen nach Westen ausgerichteten Landgarten steht ein dunkles, schwedisch wirkendes Gartenhaus, in dessen Nähe ich 3 Birken pflanzen möchte, am liebsten Himalaya-Birken wegen der weißen Rinde. Das Problem ist der Platz, eigentlich zwar genügend vorhanden, doch wenn die Birken zu ausladend werden, würden sie die Sicht auf die Berge nehmen, zwischen einer Esche und 2 Bergahorns kann man da jetzt gut durchsehen.
Meine Frage ist: welche Birke, die relativ schmal und klein bleibt, käme in Frage? Die Himalaya-Birken wachsen ja sehr langsam oder wäre die Betula pendula golden cloud eher geeignet oder eine andere Sorte?
Vielen Dank für Ihre Vorschläge.
So richtig klein bleibt keine Birke (von Zwerg- und Strauchbirke mal abgesehen). Mit zunehmendem Alter der Bäume werden Sie vermutlich immer mit einer Einschränkung der schönen Aussicht rechnen müssen. Am besten geeignet wäre aber in der Tat die Himalaya-Birke, Betula jacquemontii. Die Endgröße ist zwar ein wenig höher als z.B. die der Gold-Birke, Betula pendula Golden Cloud; da sie aber nur sehr langsam wächst, wird es wesentlich länger dauern, bis sie diese erreicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.10.2012
 
Wir suchen schnellwachsenden Baum evtl. Birke oder Feldahorn als Sichtschutz. Sollte schon grösser sein.
Was heisst z.B. Stammdurchmesser 10 cm, wie hoch sind die Bäume bei entsprechenden Durchmesser? Was für ein Baum wäre zu empfehlen?
Höhenlage ca. 500m, sonnig/schattig halb halb
Die Himalaya-Birke (Betula jacquemontii) ist für den beschriebenen Standort gut geeignet. Bei einem Stammumfang von ca. 10 cm (bzw. entsprechend einem Durchmesser von ca. 3,5 cm ) ist der Baum ungefähr 3,5 m hoch und besitzt eine schmale Krone.
Auch ein Feldahorn (Acer campestre) würde sich bei Ihnen wohlfühlen. In der entsprechenden Größe könnten wir Ihnen z.B. einen Kegel-Feldahorn (Acer campestre Elsrijk) mit einem Stammumfang von 12-14 cm anbieten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.08.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
welchen Durchmesser haben die Baum ca. bei Auslieferung?
Mit freundlichen Grüßen
Der Stammumfang der Himalaya-Birke ist abhängig von der Größe der Pflanze und der Anzuchtform. Wir haben aktuell Hochstämme in Kultur, die einen Stammumfang von knapp 10 cm besitzen. Das entspricht einen Durchmesser von etwas über 3 cm. Die Heister in den Maßen 125/150 bis 200/250 cm haben meist einen Stammdurchmesser von 1,5 bis 2 cm.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.07.2012
 
Handelt es sich bei der von Ihnen angebotenen Himalaja-Birke um die Betula utilis Doorenbos?
Meiner Meinung nach handelt es sich bei Betula jacquemontii und Betula utilis Doorenbos um die gleiche Pflanze. Auch der Pflanzenartikelstamm des Baumschulverbandes zeigt diese beiden Pflanzen als Synonym an.
Man hört allerdings auch manchmal die Aussage, dass Doorenbos eine etwas schwächer wachsende Sorte von Betula jacquemontii sein soll - ich kann dies aber leider nicht bestätigen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.11.2011
 
Hallo,
wir wollen gerne eine Himalaya-Birke bei Ihnen kaufen und in unseren Garten pflanzen, geht das jetzt noch oder sollen wir bis zum Frühjahr warten? Es liegt ja schon Schnee...
Vielen Dank!
Wir kultivieren die Himalaya-Birken (Betula jacquemontii) in Töpfen. Die Birken können somit das ganze Jahr über gepflanzt werden, ausser bei gefrorenen Boden. Das zeitige Frühjahr wäre in diesem Fall der beste Termin.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.12.2010

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