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Betula pendula Purpurea - Blut- oder Purpurbirke

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Betula pendula Purpurea  

Blut- oder Purpurbirke

 

Bei der Purpurbirke handelt es sich um eine Sorte der bei uns heimischen Sandbirke. Als Besonderheit hat sie glänzend dunkelrotes Laub. Sie wächst als Kleinbaum bis zu einer Höhe von 7-9m und hat einen locker aufrechten bis leicht überhängenden Wuchs.

Wie alle Birken bevorzugt sie einen vollsonnigen Standort. Ansonsten ist sie eher anspruchslos und gedeiht auch auch in trockenem Boden. 

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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Betula pendula Purpurea - Blut- oder Purpurbirke "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
An einen vollsonnigen Standort auf sandig- lehmigem, insgesamt trockenem alkalischem Boden auf 400 m Höhe würde ich gerne diesen Baum setzen. Sie schreiben, er sei derzeit nicht lieferbar. Wann wird er das wieder sein? Könnten Sie ggfs. auch ein größeres Exemplar, z.B. 2 m bis 2,5 m Höhe (ein oder mehrtriebig denkbar) liefern?
Halten Sie diesen Baum für die angegebenen Verhältnisse für geeignet? Wenn nicht, gibt es einen Gegenvorschlag? Wesentlich ist für mich die Trockenheitsresistenz und die Rotlaubigkeit. Verticillium sollte auch kein Problem sein, denn ein Cercis ist mir in der Nähe an diesem Pilz eingegangen.
Für Ihren geschätzten Rat schon jetzt herzlichen Dank!
Moinmoin,
der beschriebene Standort ist für die Blutbirke geeignet. Über den Sommer vergrünt sie aber etwas, d.h. die Blätter treiben schön leuchtend rot aus, gehen dann aber allmählich in einen rotgrünen Farbton über.
Eigene Blutbirken werden wir wieder ab August haben, aber wir schauen mal, ob wir jetzt noch ein (möglichst etwas größeres) Exemplar zukaufen können und melden uns in Kürze wieder.
Eine gute Alternative zu finden ist schwierig: Blutbuche und rotlaubige Zieräpfel sind widerstandsfähig gegen Verticillium und fühlen sich auf sandig-lehmigen, alkalischen Böden grundsätzlich wohl, sind aber leider nicht besonders trockenheitsresistent.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2018
 
Liebes Team, wir hatten vor ca. 6 Jahren 2 wunderschöne Japanische Sicheltannen von Ihnen gepflanzt, die aber leider an einem Pilz erkrankten.
Mehrmalige Behandlungsversuche mit empfohlenen Spritzmitteln brachten keine nennenswerte Besserung. Obwohl die Sicheltannen schnell wachsen, verlieren sie immer wieder die Äste an die braune Spitzendürre und werden trotz vieler Neuaustriebe zunehmend kahler, so dass wir sie nun leider aufgeben und fällen müssen.
Als Ersatzpflanzung würde ich mir eine Blutbirke wünschen, hierzu gleich mehrere Fragen:
1. Der Standort wäre vollsonnig auf sandigem bis frischem Boden inmitten einer Rasenfläche. Wir werden die Wurzeln der zu fällenden Sicheltannen vorher weitmöglichst entfernen. Besteht die Gefahr, dass der Pilz der Nadelbäume über den Boden auch der Birke schaden könnte und eine Neupflanzung dort ungünstig wäre? Oder gibt es sonst etwas zu beachten bei der Neupflanzung?
2. Wäre es möglich, bei Ihnen auch eine Blutbirke mit Veredelung auf einem hellen (schwarzweißen) Stamm zu bekommen, oder sind nur dunkelstämmige Bäumchen verfügbar?
3. Haben Ihre verfügbaren Blutbirken im adulten Stadium einen weitgehend aufrechten oder eher über-/herabhängenden Habitus, was die Zweige angeht?
Vielen Dank und herzliche Grüße.
Moinmoin,
ein vollsonniger, sandiger Standort ist für die Blutbirke (Betula pendula Purpurea) gut geeignet, da sie auf der gewöhnlichen Sandbirke veredelt ist. Dass der Pilz den neugepflanzten Bäumen schadet, ist sehr unwahrscheinlich. Ansonsten ist nichts weiter zu beachten, da die Birken sehr anspruchslos sind.
Exemplare mit weißem Stamm haben wir nicht.
Einen ganz leicht hängenden Wuchs hat auch die Blutbirke.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.03.2015
 
Guten Tag,
ich bin auf der Suche nach einer Blut- oder Purpurbirke und habe gelesen, dass diese einen rotbraunen bzw. später einen dunklen Stamm haben. Allerdings habe ich auch schon Bilder mit weißstämmigen Blutbirken gesehen.
Meine Frage: Welche Stämme haben die von Ihnen angebotenen Blutbirken? Wachsen sie so schnell wie andere Birken?
Im voraus vielen Dank!
Standardmäßig wird eine Blutbirke, Betula pendula Purpurea, am Stammgrund veredelt und dann hochgezogen. Das Ergebnis ist ein dunkler Stamm mit dunkler Krone. Zieht man allerdings erst eine weißstämmige Unterlage bis auf die gewünschte Höhe (z.B. 1,80 m) und veredelt den Baum erst in dieser Höhe, erhält man eine Blutbirken-Krone auf einem weißen Stamm (nämlich der Unterlage).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2012
 
Guten Tag,
verträgt diese Birke auch nasse Standorte?
Es handelt sich beim angedachten Standort um eine Position (sehr) nahe des Grundwassers.
Die Blutbirke ist meist auf Sandbirke veredelt oder wurde durch ein Meristem vermehrt. Sie hat sehr ähnliche Ansprüche wie die Sandbirke und fühlt sich auf kargen, sandigen Böden sehr wohl. Andererseits gelten Sandbirken als sehr anpassungsfähig und könnten sich auch mit einem nassen Standort arrangieren. Natürlicherweise würde eine Moorbirke (Betula pubescens) sich eher auf einem feuchten Grund ansiedeln.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.06.2010
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Herbst 2009 habe ich den obengenannten Baum bei Ihnen gekauft und gepflanzt. Bisher zeigt er keinen Neu-oder Frühjahrsaustrieb. Treibt er später als die herrkömmlichen Birken? Oder wäre eine Ersatzpflanzung angezeigt?
Die Betula pendula Purpurea - Blut- oder Purpurbirke ist eigentlich 100 % winterhart. Es mag sein, dass sie je nach Region etwas später austreibt, sie sollten noch etwas Geduld haben.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.04.2010

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