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Betula pendula Youngii - Trauer-Birke

Steckbrief
Wuchshöhe
4 m bis 8 m
Wuchsbreite
4 m bis 8 m
Zuwachs/Jahr
20 cm bis 30 cm
Wurzelsystem
Herz- und Feinwurzler, flach 
Blütenmonat
März bis April
Blütenfarbe
grüngelb,Kätzchen 
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
sonnig
Boden
auch trockener Boden möglich
Verwendung
Solitär 
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
Trauerform
Betula pendula Youngii  

Trauer-Birke

Die Trauerform der Sandbirke besitzt  tief nach unten hängenden Trieben, die bis auf den Erdboden reichen. Im Herbst färbt sich das Laub goldgelb.

Interessanter, kleiner Baum für Heidegärten, Rasenflächen und Vorgärten, der durch seinen eleganten Wuchs einen eigenwilligen Charakter besitzt. Diese durch Veredlung vermehrte Sorte ist sehr anspruchslos, völlig frosthart und übersteht auch trockene Perioden sehr gut.


Betula pendula Youngii Betula pendula Youngii Betula pendula Youngii
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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Containerpflanze 150/200 cm Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
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Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 29,95 EUR    
Verfügbar
Stämmchen ca. 80 cm hoch, getopft national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 21,95 EUR
   
Verfügbar
Stämmchen ca. 120 cm hoch, getopft Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
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Verfügbar
Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Betula pendula Youngii - Trauer-Birke "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Mit ca. 120 cm Stammhöhe ist die Hängebirke bei uns ausgewachsen und ist seit 6 Jahren im Boden. Hat auch eine schöne Krone...
Derzeit hat sie einen Hochast mit nochmal ca. 120 cm steil nach oben über dem Stamm gebildet. Könnte man nun alle anderen Äste abschneiden und erhält dann wieder eine Schirmkrone nur halt bei 2,5 m Höhe statt jetzt ganz unten bei 120 cm??
Wäre super wenn Sie hier einen Tipp geben können. Danke!
Moinmoin,
die Frage ist, was den langen, gerade hochgehenden Trieb gebildet hat - die Unterlage oder die veredelte Krone der Trauerbirke. Wenn es sich um einen Trieb der Unterlage handelt, muss dieser entfernt werden; wenn es ein Kronentrieb ist, kann man die Krone langsam (nicht alles auf einmal) bis zu einer Höhe von 2,5 m aufasten. Der Kronentrieb müsste auf der gewünschten Höhe gekappt werden, damit sich eine neu Krone bildet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.09.2017
 
Hallo,
ich hab da mal eine Frage. Ich habe aus Versehen (Unwissenheit) die falsche Birke gekauft. Eigentlich wollte ich eine Trauerbirke, habe jetzt aber eine Hängebirke erwischt. Meine Frage: Kann man diese Birke durch Schnitt, oder vieleicht auch durch Herunterbiegen des Haupttriebes klein halten, oder muß ich diese Birke wieder ausgraben?
Viele Grüße!
Moinmoin,
man kann eine Hängebirke (Betula pendula) ganz gut klein halten, indem man die Spitze kappt. Sie entwickelt sich dann etwas stärker in die Breite und wird nach einer Weile einen neue Spitze bilden, die man aber einfach wieder kappt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.08.2017
 
Sehr geehrtes Eggert-Team,
ich würde gerne eine Hochstamm-Trauerbirke kaufen. Allerdings scheue ich mich, da ich gehört habe, dass Birken so viele Allergene haben und Allergiker belasten.
Wie schätzen Sie die Situation ein? Wir wohnen in Weinheim, ein Ort, dessen Luftqualität nicht die beste ist.
Danke und Grüße!
Moinmoin,
auf die Blütenpollen der Birke reagieren in der Tat viele Menschen mit allergischen Reaktionen, sie ist in Deutschland wohl der häufigsten Auslöser für Heuschnupfen. Wenn Sie und ihre unmittelbaren Nachbarn kein Heuschnupfen haben, ist es kein Problem eine Birke zu pflanzen (die Trauerbirke blüht etwas weniger als die einfache Birke, aber sie blüht). Da Birkenpollen zahlreich sind und durch den Wind weit verbreitet werden, sind zur Blütezeit so oder so viele Pollen überall in der Luft.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.08.2017
 
Ich habe mir für meinen südöstlich gelegenen Garten ausdrücklich einen lichten Baum gewünscht, der haushoch (8-12m) wird. Der Gärtner riet mir zu einer Hängebirke, die ich mit Hochstamm (1,8m) bestellt habe. Jetzt lese ich hier aber überall, dass kopfveredelte Arten nicht höher als 4m werden?
Der Gärtner behauptet weiterhin, dass der Baum mindestens 10m hoch wird. Was denn nun?
Wenn es sich um eine Kopfveredlung der Trauerbirke (Betula pendula Youngii) handelt, wird die Krone tatsächlich meistens nur 4 m hoch. Ab und zu bildet sich ein Trieb, der aufrecht nach oben strebt und die Trauerbirke wird dann etwas höher.
Wahrscheinlich wäre es in Ihren Fall besser gewesen eine Hängebirke (Betula pendula Tristis) zu pflanzen. Diese Birke hat ein nach oben strebenden Leittrieb und die Seitentriebe hängen elegant nach unten. Die Hängebirke erreicht dann auch nahezu die von Ihnen gewünschte Höhe und wird meistens zwischen 6 und 10 m hoch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert aus Vaale
Eintrag hinzugefügt am 10.07.2017
 
Guten Tag,
auf meinem Landgrundstück, 1000 qm, standen bis vor kurzem eine Dreiergruppe Tannen ca. 15 Meter in einem Abstand von ca. 4 Meter zueinander. Diese wurden wegen Krankheit gefällt und die Wurzeln entfernt.
Nun möchte ich auf dieser freien Fläche eine Sitzfläche, begrenzt mit einer kleinen Sandsteinmauer 60 cm hoch und Bambusgewächs sowie Gräsern anlegen. Im Abstand von ca. 4-5 Metern kann ich mir eine Trauer-Birke gut vorstellen - so wie auf Ihren ersten Foto. Gibt es diese Birkenart auch mehrstämmig und welche müsste ich bei Ihnen bestellen - Container oder Stämmchen?
Vielen Dank!
Moinmoin,
mehrstämmig gibt es die Trauerbirke (Betula pendula Youngii) leider nicht.
Für eine kaskadenartigen Wuchs wie auf dem ersten Bild bestellen Sie am besten einer der beiden Containerpflanzen-Größen. Diese sind am Fuß veredelt und haben einen durchgehenden Leittrieb, von dem die Seitentriebe auf unterschiedlichen Höhen abgehen. Man kann den Baum auch nach und nach aufasten, wenn man eine etwas höhere Stammhöhe als die natürliche möchte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.02.2017
 
Hallo Baumexperten,
ich möchte gerne eine Trauerbirke in meinen Vorgarten setzen. Am Ende soll es genau so aussehen, wie bei Ihrem in der blattlosen Zeit aufgenommen Foto. Also so schirmartig, nicht mit Zweigen bis auf den Boden. Ideal wäre, wenn der Kronenansatz so bei ca. 2 bis 2,5 Meter wäre. Ist das dann ein Hochstamm? Wie hoch ist der Baum, wenn ich den bei Ihnen bestelle dann bei der Lieferung?
Gibt es Möglichkeiten ihn dann recht klein zu halten?
Als Ausgangsqualität sind unsere Hochstämme gut geeignet, da die Veredlungsstelle in der Regel bei 2 m liegt. Diese schirmartige Krone, wie auf dem Bild zu sehen, erzielt man durch einen jährlichen Schnitt (am besten im Winter, also vor dem Austrieb).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.01.2017
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte gerne wissen, ob die Stämmchen von Betula pendula Youngii - Trauer-Birke, wie Sie es als 120 cm hoch anbieten, und Corylus avellana Pendula - Trauerhasel, wie Sie es auf ein kleines Stämmchen veredelt anbieten, wachsen werden.
Genauer gesagt, würde ich gerne wissen, ob der Stamm unterhalb der Veredlungsstelle noch in die Höhe wächst. Und mit wie viel Höhenzuwachs ich bei beiden oberhalb der Veredlungsstelle rechnen kann?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Moinmoin,
die Trauerbirken (Betula pendula Youngii) auf einem 120 cm hohen Stamm sind in der Tat kopfveredelt, so dass sich die Stammhöhe nicht mehr wirklich verändert und nur noch eine leichtes Höhenwachstum durch die Entwicklung der Krone stattfindet.
Die Trauerhaseln (Corylus avellana Pendula), die wir zu Zeit anbieten, sind hingegen fußveredelt, d.h. sie weisen von unten an hängenden Seitentriebe auf und können mit der Zeit auf eine beliebige Stammhöhe aufgeastet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2016
 
Hallo!
Bekannte haben mir ganz stolz ihre neu gepflanzte Hängebirke Youngii gezeigt.
Es ist ein Stämmchen mit einer veredelten Krone bei ca 1,70 m. Eine Birke ist mein Lieblingsbaum! Könnte ich so ein Bäumchen 1,5 m vom Haus und 0,5 m von meiner Garageneinfahrt entfernt pflanzen? Oder werden die Wurzeln zu gefährlich für Kellerwald und Pflastersteine?
Vielen Dank im Voraus!
Moinmoin,
von den Wurzeln der Trauerbirke her würde es vielleicht noch gehen, obwohl 0,5 m von einer Pflasterung schon sehr knapp sind. Aber vom Kronenwachstum her sind 1,5 m zu knapp bemessen. Mit der Zeit wird die Krone der Betula pendula Youngii schon über 4 m breit - und sie lässt sich nicht besonders gut klein halten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.09.2015
 
Hallo,
ich hätte gerne eine Trauerbirke wie auf Ihrem Bild abgebildet. Ist das ein Hochstamm oder ein Heister?
Desweiteren möchte ich die Birke auf eine Rasenfläche pflanzen, auf der sich im Umkreis von ca. 2-3 m japanischer, roter Fächerahorn befindet. Wird dieser dann noch genug Wasser etc. bekommen, um auch weiter zu wachsen?
Was gibt mehr Sichtschutz, ein Hochstamm oder ein Heister? Welche Pflanze wächst schneller?
Vielen Dank!
Moinmoin,
auf dem ersten Bild der Trauerbirke ist ein Hochstamm abgebildet, d.h. ein Baum bei dem auf den 2 m hohen Stamm einer Betula pendula eine Trauerbirke (Betula pendula Youngii) als Krone veredelt wurde. Bei den Heistern wird die Trauerbirke auf die Wurzel einer einfachen Betula pendula veredelt, d.h. die Seitenverzweigung beginnt viel weiter unten und der Stamm entwickelt sich nicht ganz so gerade. Man kann den Heister etwas aufasten mit der Zeit, aber den strikten, geraden Stamm eines Hochstamms wird man auch mit Stäben nicht hinbekommen. In Bezug auf Wuchsgeschwindigkeit und Sichtschutz sind beide Bäume in etwas gleich einzuschätzen.
Am Anfang wird der japanische Fächerahorn nicht beeinträchtigt; wenn die Birke älter wird, könnte sie mit der Zeit aber schon den Boden etwas austrocknen - dann müsste man den Ahorn in trockenen Zeiten kräftig und regelmäßig wässern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.09.2015
 
Sehr geehrtes Baumschulen-Team,
wir haben einen kleinen Garten auf der Ostseite unseres Hauses, neben einer Terrasse. Ich habe hier einen kleinen Kräutergarten gepflanzt, alles in diversen Hochbeeten.
Wir haben nun ein Plätzchen für einen schönen Baum frei gelassen, und planen eine kleine Trauerbirke zu pflanzen.
Der Platz hierfür ist ca. 2x2 m, die Grenze zu den Nachbarn hat zu allen Seiten ca. 3 m. Ein Nachbar hat von seiner Grenze in ca. 2 m Entfernung einen kleinen Fischteich. Und der Abstand zu unserem Haus von der vorgesehenen Pflanzstelle ist etwa 2 m.
Jetzt meine Fragen:
- Können die Wurzeln einer Trauerbirke den Fischteich beim Nachbar beschädigen?
- Welche Art der Birke sollten wir kaufen, wenn wir eine kleine Bank unter die Birke stellen möchten, aber die Zweige nicht so weit runterhängen dass man nichts mehr sieht?
- Welche Art der Birke wächst nicht zu einem riesen Baum, d.h. die Krone darf nicht mehr als 3 m Durchmesser haben? Kann man die Krone immer wieder beschneiden, ohne dass sie sich dadurch verbreitert? Oder ist ein Nicht-Beschneiden sinnvoller?
Moinmoin,
für ihr Vorhaben ist am besten eine Betula pendula Youngii geeignet. Man müsste sie durch Schnitt etwas kleiner halten und eventuell auch etwas aufasten, wenn man nicht wie in einem Zelt sitzen möchte. Das ist aber kein Problem, das verträgt die Trauerbirke gut. Durch den Schnitt der Krone bleibt auch das Wurzelwerk etwas kleiner, so dass für den Fischteich des Nachbarn, der ja ca. 5 m entfernt liegt, wenn ich das richtig verstehe, gar keine Gefahr besteht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Hallo,
ich habe einen Garten in einer Kleingartenanlage gepachtet und dort den Teich entfernt. An dieser Stelle möchte ich sehr gerne ein Trauerbirke (oder Trauerweide) pflanzen. Meine Frage: Was würde sich besser eignen - Trauerweide oder -birke? Kann man so einen Baum auf einer max. Höhe von ca. 4 m halten?? Ich denke, dass höhere Bäume Probleme in einer Kleingartenanlage bringen.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Moinmoin,
eine Trauerweide (Salix alba tristis) wächst zu schnell und wird zu groß - sie auf bis zu 4 m Höhe zu halten wird schwierig. Die Trauerbirke (Betula pendula Youngii) ist wesentlich besser für Ihr Vorhaben geeignet. Sie wächst verhältnismäßig langsam in die Höhe und so dauert es relativ lange, bis sie die 4 m erreicht (unabhängig von der gewählten Ausgangsqualität). Beginnen einzelnen Äst über die gewünschte Größe hinauszuragen, kann man sie problemlos entfernen oder einkürzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.12.2014
 
Guten Tag,
ich würde gern meiner Nachbarin eine Freude machen und Ihr eine Trauerbirke schenken, die sie sich, wie ich kürzlich erfuhr, schon ihr Leben lang wünscht. Nun hätte ich die Chance eine geschenkt zu bekommen, Bedingung ist ich muß sie selbst ausgraben. Sie ist ca. 2 m hoch, wobei ein ziemlich senkrecht wachsener Ast die Höhe ausmacht. Was muß ich alles beachten, damit ich nichts falsch mache (wo abstechen z.B.), und kann das überhaupt gelingen das Vorhaben? Ich weiß zumindest schon mal, dass er wie die Linde ein Herzwurzler und Standort unproblematisch ist.
Moinmoin,
wenn die Trauerbirke, Betula pendula Youngii, noch nicht länger als 5 Jahre an ihrem Standort wächst, kann man sie recht problemlos umpflanzen. Das Umpflanzen sollte während der blattlosen Zeit geschehen - es dürfte also bald soweit sein. Sie muss unbedingt mit einem Ballen umgepflanzt werden (wurzelnackt wachsen Birken kaum wieder an); der Ballen sollte möglichst groß gestochen werden, muss aber noch transportabel sein. Da muss man einen praktikabelen Kompromiss finden.
Die Krone der Birke sollte etwas zurückgeschnitten werden, damit sie besser anwächst. Den aufrechten Trieb sollte man ganz entfernen, falls es sich um einen Wildtrieb handelt, also einen Austrieb der Unterlage.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.10.2014
 
Hallo Pflanzenfachleute,
in unserem leider nicht sehr großen Vorgarten steht seit ca. 10 Jahren unsere veredelte Trauerbirke. In der Höhe hat sich - da veredelt - seit Kauf kaum etwas getan, sie ist ca. 2 m hoch, allerdings wird die - schöne - Krone langsam aber sicher einfach zu umfangreich und ich frage mich, ob man hier eingreifen kann und darf. Bei wilden Trieben bin ich weniger zögerlich, die säge ich auch während des Sommers ab. Nur ein generelles Stutzen kostet mich Überwindung. Frage: Darf/kann ich die Krone beschneiden, damit Vorgarten und Birke miteinander harmonieren?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
Moinmoin,
die Krone der Trauerbirke, Betula pendula Youngii, können Sie ruhig beschneiden. Wenn man allerdings stark ins alte Holz zurückschneidet, kann es passieren, dass sie dort nicht mehr richtig bzw. nur zögerlich austreibt. Man müsste also mit ein bißchen Geschick vorgehen und mehr auslichten als kräftig zurückschneiden, aber vertragen wird die Trauerbirke das. Da Birken bei Schnittmaßnahmen im Frühjahr sehr bluten, beschneidet man sie am besten schon im frühen Winter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Guten Tag,
Wir haben in unserem Garten eine Trauerbirke, die mindestens 40 Jahre alt ist. Momentan wird ein Teil des Gartens neu angelegt, und die Gärtner haben mit der Baggerschaufel versehentlich eine Wurzel der Birke herausgezogen und abgerissen!
Die Wurzel war ca. 10 cm dick und ist faserig gesplittert. (Verbliebene Länge bis zum Stamm ca. 2 m).Muss nun, als erste Hilfe-Maßnahme die Bruchstelle glatt abgesägt und eventuell mit Baumwachs verschlossen werden?
Kann man der Birke helfen, indem man den Boden an der Stelle verbessert oder sogar düngt? Der Boden bei uns ist eher lehmig, würde etwas Sand helfen?
In der Hoffnung, diesen schönen Baum retten zu können warte ich dringend auf ihre Antwort.
Vielen Dank!
Wenn die Trauerbirke, Betula pendula Youngii, vital ist, also bisher gesund war und sich gut entwickelt hat, und die restlichen Wurzeln unbeschädigt sind, dann sollte sie den Verlust der Wurzel problemlos verkraften. Das glatte Abschneiden der Wurzel ist sinnvoll, damit nicht allzuviel Totholz entsteht, durch das möglicherweise Pilze und ähnliches eindringen könnten. Ein verschließen mit Baumwachs ist nicht nötig, das luftdichte Verschließen von Baumwunden ist ohnehin in den letzten Jahren in Verruf gekommen.
Den Boden aufbereiten braucht man nicht - es sei denn die Birke hatte ohnehin Probleme auf dem Boden. Düngen bringt nichts: So langsam soll sich die Birke jetzt auf die Winterruhe vorbereiten und das Wachstum für dieses Jahr einstellen, zusätzliche Nähstoffe werden daher nicht gebraucht. Wenn man düngen möchte, dann erst wieder im frühen Frühjahr kurz vor Austrieb.
Das einzige, was sinnvoll sein kann, um der Birke den Verlust der Wurzel etwas zu erleichtern, ist, dass man auch die Krone etwas beschneidet. Durch den Verlust der Wurzel kann die Birke vorrübergehend etwas weniger Wasser und Nährstoffe aufnehmen, kann also die Krone ein wenig schlechter versorgen als gewohnt. Wenn man jetzt die Blattmasse etwas reduziert ist das Gleichgewicht von Wurzeln und Trieben wieder hergestellt. Ein gleichmäßiger Rückschnitt sieht bei der Trauerbirke nicht unbedingt schön aus, aber vielleicht kann man einzelne Triebe, die ohnehin stören oder zu dicht stehen, herausnehmen und die Krone so leicht auslichten. Viel muss das bei dem Verlust nur einer Wurzel ja nicht sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2014
 
Seit 20 Jahren steht in unserem kleinen Rasenplatz des Reiheneinfamilienhauses eine wunderschöne Trauerbirke. Ca. 3 m hoch und 4 m Kronendurchmesser. In den letzten beiden Tagen wurden viele Blätter gelb und haben kleine dunkle Punkte. Diese fallen nun ab. Einige grüne Blätter haben Löcher und sehen zerfressen aus. Das Wetter ist bei uns wechselhaft. Können Sie mir eine Rat geben. Hat der Baum eine Krankheit oder eventuell eine falsche Substanz erhalten? Wenn ja, was kann ich dagegen tun?
Danke für Ihre Unterstützung.
Es kann sein, dass die Hängebirke, Betula pendula Youngii, einfach einen leichten Trockenschaden hat. Auch wenn es in der letzten Zeit vermehrt geregnet hat, gab es auch eine lange Zeit der Hitze und Trockenheit. Das kann sogar einer eigentlich recht trockenresistenten Hängebirke mal zu viel sein und dann versucht sie sich zu schützen, indem sie ihre Blattmasse verringert. Eine solche Stressreaktion findet oft etwas zeitversetzt statt, so dass der Auslöser schon längst vorbei sein kann.
Es gibt verschiedene Raupen, die auf Birken vorkommen können. Sie zerfressen zwar die Blätter ein wenig, stören die Birke aber nicht ersthaft - das ist eher ein optischer Schaden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2014
 
Guten Tag!
Wir haben unsere Hängebirke vor 10 Jahren gepflanzt und freuen uns noch immer daran. Nun müssen wir aber einiges im Garten ändern und fragen uns, ob eine Verpflanzung möglich ist.
Eine Hängebirke, die seit 10 Jahre an einem Ort steht, kann man nicht mehr einfach umpflanzen - sie würde eingehen. Mit Vorbereitung und ein bißchen Glück, kann es allerdings klappen: Man müsste jetzt im (Spät-)Herbst (Oktober/November) in einem Abstand von 50 cm vom Stamm einen schmalen Graben graben und wieder zu schütten. Bis zum nächsten Jahr können sich in diesem Graben frische neue Haarwurzeln bilden, während der Baum noch ausreichend von den nach unten gewachsenen, unzerstörten Wurzeln versorgt wird. Im nächsten Jahr im Spätherbst kann die Betula pendula Youngii dann umgesetzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
In Ihrem Forum wurde diese Frage schon einmal gestellt, aber ich weiss nicht, ob sie auch auf mein Anliegen zutrifft.
Vor rund Jahren haben wir im Vorgarten einen solchen Baum gepflanzt. Er war beim Kauf schon etwas einseitig gewachsen, d.h. der Stamm ist nicht "mittig". Das hat uns aber nicht gestört und mit den Jahren war er sogar ein Blickpunkt für viele, die vorübergingen.
Nun ist die Krone aber so groß geworden, daß die breitere Hälfte bis an den Gehweg reicht (Wir glauben, daß der Baum in dieser Vegetationsperiode nochmal richtig zugelegt hat). Der Baum ist komplett ca. 220 cm hoch und insgesamt ca. 450 breit, davon auf der Seite zum Gehweg ca. 260 cm.Es wird also Zeit, diese breitere Seite zu kürzen.
Geht das noch und vor allem, wie muss ich dann schneiden??
Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Schneiden ist durchaus möglich. Die Trauer-Birke, Betula pendula Youngii, mag es zwar nicht besonders gerne, aber wenn sie zu breit wird, bleibt einem ja nichts anderes übrig. Zu tief ins alte (also mehrjährige) Holz sollte man nicht schneiden, da sie dann nicht gut austreibt - also eher mäßig zurückschneiden und eventuell auch etwas auslichten. Eine gute Zeit für den Schnitt ist im Spätherbst; wenn man im Frühjahr schneidet, bluten die Birken oft stark.
Ist der einseitige Wuchs gewünscht, ist da gar nichts dran auszusetzen; es kann durchaus auch sehr schön wirken, wie ja auch von Ihnen beschrieben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir würden gerne eine Betula pendula Youngii in unseren Garten pflanzen. Die Birke sollte bereits ca. 2 - 2,50 m hoch sein. Die Krone sollte einen "Schirm" bilden.
Langfristig sollte die Birke nicht größer als 3-4 m werden. In Ihrer Beschreibung steht, dass die o.g. Sorte ca. 4-8 m hoch wird. Kann man das Wachstum entsprechend begrenzen? Wenn ja, wie?
Kann der Baum jetzt im Frühjahr noch gepflanzt werden? Wie groß muss das Pflanzloch sein?
Welche der von Ihnen angebotenen betula youngii würden Sie uns empfehlen? Wie lange sind die Lieferzeiten?
Für Ihre Info besten Dank im Voraus.
8 m kann die Himalaya-Birke erst im hohen Alter bei sehr guten Bedingungen erreichen. Bis zu einer Höhe von 3-4 m wächst die Birke noch einigermaßen zügig, aber dann stagniert das Wachstum zunehmend. Klein halten kann man sie aber durch Schnitt: Wenn sich doch einzelne Triebe über die gewünschten Höhe erheben sollten, schneidet man diese einfach zurück.
Empfehlen würden wir Ihnen einen Hochstamm. Die 2,50 haben beide Qualitäten erreicht. Jetzt im Frühjahr ist eine gute Pflanzzeit; da die Betula pendula Youngii im Topf gezogen werden, können sie aber auch den gesamten Sommer und Herbst über gesetzt werden. Die Hochstämme befinden sich in 40l Töpfen, dh. das Pflanzloch sollte dementsprechenc 35-40 cm breit und ca. 30 cm tief sein.
Die Lieferzeiten liegen zur Zeit bei höchstens 10 Tagen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Hallo!
Ich habe vor Jahren eine Trauerbirke, Container 150 cm hoch, gekauft und gepflanzt. Jetzt wächst sie aber nur in eine Richtung (West), und ich sehe nur den weißen Stamm. Kann ich davor z.B. eine Aralie pflanzen, damit es nicht so kahl aussieht?
Ansonsten hat sich die Birke prima entwickelt. Sie steht am Teich und ulkigerweise wendet sie diesem den Rücken zu.
Dank im Vorraus!
Im Prinzip spricht nichts dagegen, etwas vor die Trauerbirke, Betula pendula Youngii, zu pflanzen. Eine Aralie, aralia elata, kann allerdings recht groß werden im Alter und bildet gelegentlich Ausläufer. Wenn einen das nicht weiter stört, kann man auch gerne eine Aralie wählen.
Alternativ kann man versuchen, die Trauerbirke durch einen Schnitt dazu zu bringen, dass sie in alle Richtungen Äste ausbildet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2014
 
Liebes Baumschulen-Team,
ich habe eine Hochstammbirke mit lang hängenden Zweigen.
Im Sommer sind die Blätter plötzlich braun und runzlig geworden, fallen aber bis heute kaum ab. Sie sind seitdem durch nichts wieder grün geworden. Was kann ich tun? Ist der Baum kaputt?
Eintrocknende Blätter, die nicht abfallen, deuten am ehesten auf eine Trockenschaden hin - vielleicht was der lange trockene und heiße Sommer etwas zu viel für die Trauer-Birke, Betula pendula Youngii. Typische Welkekrankheiten wie Verticilium oder Phytophthora sind für die Birke ungewöhnlich.
Ob die Trauer-Birke noch lebt und im Frühjahr wieder ausschlägt, lässt sich am einfachsten feststellen, in dem man an einem gesund wirkenden Trieb vorsichtig an der Rind kratzt: Kommt darunter, grünliches, feuchtes Gewebe zum Vorschein, lebt sie noch. Ist das Gewebe trocken und eher bräunlich, ist der Trieb abgestorben. Wenn man keine lebenden Triebe mehr findet, ist die Birke leider tot.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.12.2013
 
Liebes Eggert-Baumschulen-Team,
wir möchten gerne eine Betula pendula Youngii in unserem Garten pflanzen und eine kleine Bank als kuschelige "Höhle" darunter stellen. Welche Größe müßte ich hierfür bestellen?
Toll wäre es, wenn die Trauerbirke eine einigermaßen schöne und gleichmässige Krone hat, dies können wir aber vorab nicht selber entscheiden. Sind die meisten in der Form ähnlich oder sollte ich diesen Wunsch speziell in der Bestellung angeben?
Danke und herzliche Grüße!
Liebe Frau Möhrmann,
wenn Sie eine Art Höhle haben möchten, in/unter der man sitzen kann, sollten Sie einen Hochstamm wählen. Diese haben einen ca. 2 m hohen geraden Stamm und darüber beginnen die herunterhängenden Äste. Einen Heister (Containerpflanze 125-150 cm) zu einer höhlenartigen Trauerbirke zu erziehen, ist sehr aufwendig.
Welchen Stammumfang Sie jedoch wählen ist letztendlich ein Gedulds- und Geldfrage: Je größer der Umfang, desto älter die Trauerbirke.
Unsere Betula pendula Youngii sind von ihrer Wuchsform her sehr homogen, so dass es nicht nötig ist, Ihren Wunsch bei der Bestellung anzugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihe Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Hallo Baumschulenteam,
wir suchen einen Baum bzw. Bäume für unseren Garten.
Die Trauer- und Hängebirken gefallen uns sehr gut. Im Gartenteil wäre wahrscheinlich die größere Hängebirke (die sie nicht standardmäßig im Sortiment führen, aber besorgen können) geeignet, für den Vorgarten die Trauerbirke.
Wie groß wird denn die Hängebirke vorraussichtlich? Wie teuer käme sie bei Ihnen?
Bei der Trauerbirke sprechen sie von einem Abstand zu Gebäuden von ca. 5 m. Bei einem Vorgarten ist das ja nicht gegeben... Wäre es trotzdem eine Option?
Wann wäre denn die ideale Pflanzzeit?
Die Preise für die Hängebirke, Betula pendula Tristis, entsprechen denen, die im Shop für die Trauer-Birke, Betula pendula Youngii, angegeben sind. Da beide Sorten im Topf kultiviert wurden und sehr frosthart sind, kann man sie jederzeit pflanzen (so lange der Boden frostfrei ist) - also auch gerne jetzt.
Die Hängebirke, Betula pendula Tristis, wird in etwa so groß, wie die einfache Sandbirke, Betula pendula, - also zwischen 15-25 m.
Die ca. 5 m Abstand haben wir empfohlen, da die Krone der Trauerbirke mit zunehmendem Alter relativ breit werden kann. Wenn man sie aber regelmäßig leicht schneidet, kann man auch näher an die Hauswand gehen. Die Wurzeln sind nicht aggressiv und allzu kräftig, so dass die Wahrscheinlichkeit von Mauerschäden gering ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben eine Hängebirke in unserem Garten direkt neben unserem Wintergarten stehen. Ein Teil des Baumes wächst über den Wintergarten, durch die Blätter verstopft der Abfluss.Kann ich den Baum verschneiden, ohne das er Schaden nimmt?
Mit freundlichen Grüssen
Birken lassen sich im Verhältnis zu anderen Gehölzen (Erlen, Pappeln, Weiden) nicht sehr gut schneiden, da sie nach einem Rückschnitt häufig nicht wieder "formschön" durchtreiben. Sofern die Hängebirke aber geschnitten werden muss, da sie zu nah an ein Gebäude heran wächst, würde ich sie im Frühjahr vor dem Blattaustrieb schneiden.
Ich würde darauf achten, dass man nicht zu stark in das alte Holz zurückschneidet.
Gruß Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.08.2013
 
Guten Tag,
vor 1 jahr haben wir in einen großen Trog auf unserer Dachterasse eine Trauerbirke pflanzen lassen. Sie hat im Herbst die Blätter verloren und im Frühjahr wunderbar ausgetrieben und stand super da. Seit gestern verliert sie viele, viele Blätter, die gelb und verdörrt sind. Die Blütenstände (kleine Würstchen) sind auch trocken und fallen aus.
Ich bin sehr traurig, da ich diesen Baum liebe und ihn nicht verlieren möchte. Was kann ich tun, damit es ihm wieder gut geht bzw. er sich wieder erholt?
Ganz herzlichen Dank für ihre Hilfe und beste Abendgrüße!
Aller Wahrscheinlichkeit nach ist die Trauerbirke, Betula pendula Youngii, vor ein/zwei Wochen mal zu sehr ausgetrocknet. Da Birken viel Wasser benötigen, kann das bei diese sommerlich Temperaturen im Trog schnell geschehen, ohne dass man es wirklich mitbekommt. Als Reaktion auf die Trockenheit versucht die Birke sich zu schützen und reduziert die Verdunstungfläche, indem sie ein Teil der Blätter abwirft. Das ist nicht weiter schlimm und hört auch recht bald wieder auf - vorausgesetzt die Birke bekommt genug Wasser um sich wohlzufühlen. Dass die Blütenstände trocken sind und zerfallen, hängt vermutlich damit zusammen, dass die Samen reif sind.
Eine Erkrankung, die zu Blätterfall führen kann ist der Birkenrost. Hier würde man aber deutlich die Pilzspuren sehen können, bevor die Blätter gelb werden und abfallen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.07.2013
 
Hallo,
welche Birke außer Youngii hat hängende Äste und ist unproblematisch auf Lehmboden? Soll auf eine Weide als Solitärbaum.
Vielen Dank!
Die Trauerbirke, Betula pendula Youngii, hat die am stärksten hängenden Zweige, etwas weniger stark hängende Zweige hat die Hängebirke, Betula pendula Tristis, die deutlich größer wird als die Sorte Youngii. Diese haben wir nicht standardmäßig im Sortiment, könnten sie aber besorgen. Auch die einfache Sandbirke, Betula pendula, hat ganz leicht überhängende Zweige, wodurch man sie gut von der Moorbirke, Betula pubescens, unterschieden kann, die straff aufrecht wächst.
Birken sind sehr anspruchslos und wachsen auch auf Lehmboden, sie vertragen aber keine Staunässe. Eventuell sollte man daher beim Pflanzen ordentlich Kies oder groben Sand unter die Pflanzerde mischen, so dass das Wasser besser ablaufen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.07.2013
 
Hallo,
meine 3 Jahre alte Trauerbirke hat Raupen die anscheinend die Blätter auffressen. Die Raupen sind gelblich und haben schwarze Punkte. Ich habe bemerkt, dass es ziemlich viele sind. Was ist der Grund bzw. was kann ich veranlassen?
Danke.
Da wird ein Insekt seine Eier auf Ihrer Birke abgelegt haben, aus denen jetzt die Raupen geschlüpft sind. Das kann sich um einen Schmetterling handeln, noch wahrscheinlich ist bei Ihrer Beschreibung jedoch, dass es sich um die Raupen der Birkenblattwespe, Croesus septentrionalis, handelt. Dauerhaft schaden werden die Raupen dem Baum nicht, selbst wenn sie es schaffen sollten, ihn weitgehend kahl zu fressen. Sobald die Raupen sich verpuppt haben, schlägt die Birke einfach wieder frisch aus.
Möchten sie dennoch etwas unternehmen, gibt es relativ umweltverträglich Raupenspitzmittel mit dem Bacillus thuringiensis var. kurstaki. Wir würden aber vom unnötigen Gebrauch von Spritzmitteln im Garten abraten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.07.2013
 
Liebes Eggert-Team,
wir haben seit ca. 5 Jahren eine kleine Trauerbirke. Mittlerweile ist sie stark verästelt und einseitig geschnitten. Wir möchte sie wieder schön gleichmäßig haben und vielleicht etwas ausdünnen. Wie schneiden wir am besten und kann man auch einen Radikalschnittbis zur Veredelung machen?
Vielen Dank im voraus für die Hilfe!
Leider lassen sich Birken, vor allem mit zunehmendem Alter, nur relativ schlecht schneiden: Frische Triebe vertragen einen Rückschnitt noch gut, sobald man aber weiter ins alte Holz schneidet ist, treiben Birken nur unwillig wieder aus. Ein Ausdünnen ist kein Problem. Möchte man aber wieder eine symmetrische Krone erzeugen, bleibt einem kaum etwas anderes übrig als ein radikaler Rückschnitt. Mit ein wenig Glück treibt die Trauerbirke dann wieder schön aus. Es besteht aber auch leider das Risiko, dass sie es nicht überlebt. Man sollte sich also durchaus gut überlegen, wie sehr einen das aktuelle, einseitig geschnittene Aussehen stört. Bevor man die Trauerbirke entfernt, ist ein radikaler Rückschnitt auf jeden Fall ein Versuch wert.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.01.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
nachdem meine beiden bei Ihnen im Oktober gekauften Bäumchen Blutbirke und Amberbaum im letzten Jahr den Winter hier im Rheinland nicht überlebt haben, vor der nächsten Bestellung meine Frage, ob diese Pflanzen überhaupt für den Kübel geeignet sind und wenn ja, wann und in welche Erde gepflanzt werden soll. Dies gilt auch für die Betula pendula Youngii, die ich gerne bestellen würde. (Terrassenlage süd-ost).
Für Ihre Auskunft herzlichen Dank.
Grundsätzlich können Birken problemlos im Kübel gezogen werden und überstehen auch einen normalen Winter ohne Schutz. Das Problem im letzten Winter waren die sehr milden Temperaturen im Januar, die die frühtreibenden Birken dazu anregten sich schon auf's Austreiben vorzubereiten. Die darauf folgenden extrem tiefen Temperaturen im Februar trafen sie so völlig unvorbereitet. Sollten auch in diesem Winter wieder extreme Fröste ohne schützende Schneedecke angesagt werden, sollte man die Birken daher unbedingt schützen - Kübelpflanzen sind immer wesentlich stärker gefährdet, einen Frostschaden an den Wurzeln zu erleiden.
Die Wurzeln des Amberbaums sind wesentlich frostempfindlicher als die Birken, er sollte daher auf jeden Fall einen Winterschutz erhalten, wenn er im Topf kultiviert wird. Außerdem empfiehlt es sich grundsätzlich Kübelpflanzen im Winter möglichst dicht ans Haus heranzustellen, da es dort etwas geschützter und wärmer ist.
Containerpflanzen können sie das ganze Jahr über pflanzen, solange es keinen Frost gibt - also auch gerne jetzt.
Anbei noch einige Empfehlungen für eine Kübelkultur:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißtorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- topfen Sie alle 2 bis 3 Jahre die Kübelpflanze in ein etwas größeres Gefäß um
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
- keine Angst vorm Schnitt! Schneiden Sie die Laubgehölze ruhig jährlich, sie werden dadurch buschigere, stabilere Pflanzen erreichen
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.09.2012
 
Hallo,
Wie könnte man Bonsai von eine B.P. "Youngii" machen? Müssen wir es jetzt schneiden oder...?
MfG und Danke!
Grundsätzlich kann man aus der Trauerbirke, Betula pendula Youngii, einen Bonsai ziehen; geschnitten wird mehrmals im Jahr - also auch jetzt im Sommer. Wir haben zur Zeit aber nur Exemplare, die zu groß für solche Vorhaben sind. Passenden Jungpflanzen können wir wieder im nächsten Frühjahr (April/Mai) anbieten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2012
 
Moin nach Vaale!
Frage: Ich habe vor 3 Wochen 2 Trauerbirken bei Euch gekauft und sie entwickeln sich gut. Müssen die "Stabilitätshölzer" zum Befestigen des Stammes mit nach oben geschoben werden, oder so lassen? Die Spitzen der Birken fangen nun nämlich an sich nach unten zu biegen. Oder ist das o.k. so?
Bei den "Stabilitätshölzern" handelt es sich vermutlich um die Bambusstäbe, an die wir die jungen Pflanzen hier heften. Je nach Größe Ihrer Pflanzen - insbesondere wenn es sich um Pflanzen mit Stämmen handelt, bräuchten die Trauerbirken jetzt einen stärkeren Holzpfahl zur Stabilisierung bis sie gut etabliert sind. Dass die Spitzen der Trauerbirken anfangen, sich nach unten zu biegen, gehört zur natürlichen Wuchsform und ist so gewollt.
Viele liebe Grüße
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.06.2012
 
Guten Tag,
ihre Trauerbirke gefällt uns sehr, und wir würden die gerne in unserem neuen Garten als Solitärbaum pflanzen. Die Idee wäre darunter auch zwei Stühle und ein Tischchen zu platzieren. Ist da 2m Stammhöhe ausreichend oder haben Sie auch welche mit 3m Stammhöhe? Bzw. wächst der Stamm noch oder bleibt der Beginn der Krone auf 2m ab Boden?
Bei den Exemplaren mit 2 m Stammhöhe würde es sehr lange dauern, bis es möglich wäre sich darunter zu setzen, da die Zweige zunächst sehr tief hängen. Bäumen mit 3 m Stammhöhe führen wir leider nicht - das ist ein eher ungewöhnliches Maß. Alternativ würde ich vorschlagen, eine Containerpflanze der Größe 2,00-2,50 zu nehmen. Diese sind zunächst von unten bis oben beastet. Man könnte sie aber langsamen aufasten, so dass sich eine Krone bildet, unter der man schon nach 5-6 Jahren gut sitzen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2012
 
Hallo,
ich wollte Betula pendula Youngii in unserem Hausgarten pflanzen. Ein Freund berichtete mir, dass er eine Birke nicht als Hausbaum empfehlen würde, da die Birke als Flachwurzler eventuell mit Ihren Wurzeln Schäden am Keller verursachen könnte.
Wie sehen Sie das? Welchen Abstand zum Haus sollte man annehmen, dass nichts passieren kann?
Vielen Dank
Die Wurzeln einer Sandbirke entwickelt sich in der Tat sehr intensiv und bilden ein weit reichendes flaches Wurzelwerk. Da sich die Hauptwurzeln sehr nahe an der Erdoberfläche befinden, heben sie nach einigen Jahren sehr leicht Platten und Wegpflasterung hoch.
Die Wurzeln einer Trauerbirke sind nicht ganz so mächtig, da die Krone und entsprechend die Laubmasse etwas geringer ausfällt. Die Wurzel sollte dennoch nicht unterschätzt werden und der Abstand von Wegen und Gebäuden gebührend (aus der Ferne geschätzte 10 m) sein.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2012
 
Sehr geehrter Herr Eggert, Wir haben Rohre in einer Tiefe von ca. 150cm verlegt. Die Birke ist ja ein Flachwurzler. Reicht diese Tiefe aus ohne die Rohre zu gefaehrden? Vielen Dank!
Ist die Trauerbirke, Betula pendula Youngii, sehr alt, so können vereinzelte Senkwurzel durchaus diese Tiefe erreichen, obwohl die Wurzelbildung dieser Pflanzen extrem flach ist.
Bei Birken wird nur selten eine Eindringen in Entsorgungsleitungen beobachtet.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 28.09.2011
 
Liebes Eggert-Team, ich habe eine ca. 20 Jahre alte "Trauer"-Birke im Garten. Wir haben die Äste und Triebe nach unten immer auf Höhe von ca. 1,50 - 2 m abgeschnitten, damit man darunter durchlaufen kann. Mittlerweile hat sich ein Schirm im Radius von ca. 5m gebildet und das ist für uns zu weit. Kann man Äste/Zweige auf Breite schneiden ohne dass die Birke ihren Charakter verliert? Und wenn ja, worauf sollte man achten? Bedanke mich im Voraus.
Birken sprechen nicht sehr gut auf Schnitt an, aber mit etwas Geschick und Einfühlungsvermögen kann auch der seitliche Wuchs begrenzt werden. Schneiden Sie dafür an geeigneten Verzweigungen die äußeren Astpartien zurück, besonders schön ist es, den Schnitt von der Astunterseite auszuführen, damit hinterher die Schnittstellen verdeckt sind.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.09.2011
 
Ich wollte eine Trauer-Birke haben. Aus Unwissenheit kaufte ich mir eine Bentua Pendula. Nun habe ich erfahren, dass man die Trauerbirke `Youngii`veredeln muss, um eine schöne Kopfkrone zu erhalten. Meine Frage: kann man das als Nichtfachmann auch? Und wie?
Leider haben Sie keine Aussichten auf Erfolg, die Birke lässt sich nur als sehr junge Pflanze veredeln. Besser ist es, die Pflanze durch die veredelte Trauerbirke `Youngii`zu ersetzen.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.09.2011
 
Liebes Eggert-Team,
auf der Suche nach der kleinstmöglichen Birkenart bin ich hier im sympathischen Forum gelandet. Ich würde gern eine Gruppe an kleinen Birken pflanzen, die wir gern durch Formschnitt zu einer Krone züchten wollen, ist das möglich? Ich habe mal von "sibirischen Birken" gehört, die so etwas können sollen, und sie hätten so einen besonders schönen, sehr weißen Stamm. Im Netz bin ich immer wieder auf die "Betula pendula "Youngii"" gestoßen. Wäre das schon passend? Herzlichen Dank!
In Skandinavien sind Moor- und Sandbirken in der Natur weit verbreitet. Die von Ihnen beschriebene „skandinavische Birke“ ist eine Varietät unserer einheimischen Sandbirke, Betula pendula (je nach Herkünften und Standorten variieren Pflanzen). Die Sandbirke erreicht eine Höhe von bis zu 25m und spricht, wie eigentlich alle Birkenarten, schlecht auf Schnittmaßnahmen an.
Die Trauerbirke, Betula pendula Youngii, ist eine Sorte der Sandbirke und stellt eine schwachwüchsige Birke dar, die von sich schon einen Laubenartigen Kronencharakter bildet. So sollte diese Pflanze am ehesten für Ihr Vorhaben geeignet sein. Wichtig ist eine frühzeitige Erziehung der Krone, eher durch Binden und Lenken der Triebe als durch Schnittmaßnahmen. Der Schnitt in altes Holz sollte unterlassen werden.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 09.09.2011
 
Hallo liebes Eggert-Team! Gibt es diese Birkenzüchtung auch mit roten Blätter?
Wir bieten die rotlaubige Sandbirke, Betula pendula Purpurea an. Eine rotlaubige Birke als Trauerform gibt es aber unseres >Wissens nach derzeit nicht.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.08.2011
 
Hallo,
ich habe Pech mit einer Trauerbirke gehabt. Ich denke, sie hat zuviel Wasser bekommen und es konnte evtl. nicht schnell genug weg. Gibt es kleine Birken, die da weniger empfindlich sind?
Sandbirken, Betula pendula, sind nicht sehr anspruchsvoll an den Boden und gedeihen auf feuchten bis trockenen Böden. Allerdings sollte der Boden gut drainiert sein, denn Staunässe verträgt die Sandbirke nicht. Sie sollten eine Schicht mit Kies und groben Steinen in den Boden Ihres Pflanzloches geben, damit das Wasser gut ablaufen kann. Im Pflanzbereich sollte nie Wasser stehen bleiben oder die Erde vor Nässe richtig matschig werden.
Mit viel Nässe kommen die Moorbirke, Betula pubescens, und die Strauchbirke, Betula humilis, gut zurecht, von diesen gibt es aber keine Trauerformen, wie es die Sand-Trauerbirke, Betula pendula Youngii, ist.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2011
 
Sehr geehrtes Eggert Team, wächst eine Trauerbirke, die auf einem Stamm veredelt ist noch in die Höhe? Oder welche Art muß ich kaufen, um sie als Sitzplatz im Schatten zu nutzen? Vielen Dank
Die Betula pendula Youngii - Trauer-Birke wird auf dem ca. 2m hohen Stamm einer Sandbirke durch Kopfveredelung vermehrt. Das Veredelungsreisig wird in der Höhe angebracht. Veredelte Bäume gewinnen nur durch das Wachsen der Krone an Höhe Gruß Gaby Backenhaus
Eintrag hinzugefügt am 02.08.2011
 
Wir wollen die Birke an den Rand unseres Teiches setzen und möchten wissen, ob die Wurzeln in die Breite oder in die Tiefe gehen.
Außerdem möchten wir wissen, welchen Abstand wir zum Zaun des Nachbarn einhalten sollten.
Vielen Dank!
Die Wurzeln der Trauerbirken gehen tendenziell in die Breite und nicht in die Tiefe. Damit sich die Betula pendula Youngii im Alter gut entwickeln kann, sollte man gerne 5 bis 10 m von der Grenze Abstand halten.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2011
 
Sind Ameisen für eine Trauerweide schädlich? Wenn ja, was kann ich dagegen tun?
Befinden sich die Ameisen auf den Ästen der Trauerbirke, Betula Youngii, so schädigen sie die Pflanze nicht selbst, sondern durch ihre „Haustiere“. Ameisen hüten nämlich Blattläuse, die sie an die Pflanzen tragen und vor anderen Insekten verteidigen. Im Tausch dagegen scheiden die Blattläuse einen süßen Saft aus, den die Ameisen als Nahrung aufnehmen. Kontrollieren Sie die Pflanze also auf einen Blattlausbefall.
Zuweilen nisten sich Ameisen auch im Wurzelraum der Pflanzen ein und errichten dort ihren Bau. Das sollte vermieden werden, da es zu Erdhaufen kommt und die Erde durch die Ameisen stark gelockert wird, was zum Abtrocknen der Wurzeln führen kann. Bekämpfungsmittel gegen Ameisen erhalten Sie im Raiffeisenhandel.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 20.05.2011
 
Sehr geehrtes Baumschule-Eggert-Team,
im vergangenen Herbst habe ich eine Trauerbirke sowie eine Trauerweide (beides als Containerpflanze) gepflanzt. Muss ich die Zweige am unteren Stamm abschneiden bzw. abreißen oder wird der Baum gar nicht geschnitten und bildet von allein eine schöne Krone?
Die Trauerbirke, Betula pendula `Youngii`, hat als Containerpflanze einen durchgehenden Leittrieb und alle Zweige werden hängend gebildet.
Möchten Sie einen Stamm mit Krone erhalten, nehmen Sie nach und nach jeweils die stärkeren Zweige am Stamm heraus und schneiden diese sauber direkt an ihrem Ursprung ab. Es ist förderlich, schwächeres Seitenholz stehen zu lassen, da dies das Dickenwachstum des Stammes fördert. Hat der Stamm die Höhe erreicht, an der Sie die Krone haben möchten, kürzen Sie den Leittrieb ca 30cm darüber ein.
Ungeschnitten wird die Pflanze erst als alter Baum den Aufbau in Stamm und Krona zeigen.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 21.04.2011
 
Vor einigen Jahren erwarb ich mal in einem Großhandel eine schon ca. 2 m hohe Trauerbirke mit ca. 6 cm dickem Stamm; ich habe diese in einem 60l Kübel auf dem Balkon gehalten (Südwesten). Ich hatte sehr viel Freude daran, bis zum vorletztem Winter, wo wir viele Frosttemperaturen mit Sonnenschein hatten. Die Birke ging mir ein, ich vermute, sie ist vertrocknet, da ich sie wegen des Frostes nicht giessen konnte.
Man hatt mir eh gesagt, ich könne die Birke nur bedingt im Kübel halten, nach 2-3 Jahren müsse ich sie aussetzen.
Mir gefiel diese Pflanze aber so gut, wenn ich mir jetzt wieder eine anschaffe, was muss ich anders machen?
Oder raten Sie mir zu einer komplett anderen Pflanze?
Vielen Dank im Voraus!
Vor allem immergrüne Pflanzen benötigen im Winter Wasser, da sie sonst bei gefrorenen Boden unter Frosttrocknis leiden können. Bei Birken spielt dies keine Rolle, da sie zu den sommergrünen Pflanzen gehört. Ich denke, dass dies nicht die Ursache für das Absterben sein kann.
Ich vermute, dass die Birke einen Frostschaden im Wurzelbereich hatte. Trauerbirken sind zwar an sich sehr frosthart und wachsen auch in Nord- und Osteuropa noch sehr gut, aber im Topf ist sie den strengen Temperaturen deutlich stärker ausgesetzt und es gibt (auch bei uns in der Baumschule schon geschehen) immer wieder im Winter Ausfälle.
Dagegen würde nur eine gute Isolation des Topfes über die Wintermonate schützen.
Nach 2 bis 3 Jahren ist das Substrat meist verbraucht und hat seine Struktur verloren. Man sollte die Pflanze dann auspflanzen, in ein größeres Gefäß umtopfen oder das alte Substrat aus dem Topf entfernen und gegen möglichst viel frisches Substrat austauschen.
Eine Trauerbirke (Betula pendula Youngii) ist in ihrem Erscheinungsbild relativ einmalig und auch sehr pflegeleicht. Unter dem Menüpunkt Trauerformen haben wir alle Gehölze mit herabhängenden Trieben zusammengefasst. Vielleicht ist dort noch eine Idee dabei.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.02.2011
 
Hallo, worin bsteht denn der Unterschied zwischen Container und Hochstamm bei der Trauerbirke Youngii (sind preislich gleich)?
Bei der Containerpflanze handelt es sich um eine von unten an beastete Trauerbirke mit einem durchgehenden Leittrieb. Die Zweige sind hängend.
Beim Hochstamm ist die hängende Birke in ca. 2 m Höhe auf einen Stamm veredelt, es entsteht eine schirmartige Krone auf einem unbeasteten Stamm.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 13.11.2010
 
Hallo!
Ich würde jetzt bald eine Trauerbirke in meinen Vorgarten pflanzen. Bis Mittag scheint dort die Sonne, dann Schatten. Unser Boden ist sehr lehmig.
Ich muss eine alte Zuckerhutfichte (seit den 70er Jahren) dafür opfern, um die Birke zu pflanzen. Wir würden gleich die größte ihrer Containerbirken haben wollen.
Bitte geben Sie mir einen Rat, wie ich alles richtig machen kann. Vielen Dank schon mal!
Die Betula pendula Youngii -Trauer-Birke ist, was den Standort angeht sehr tolerant. Sie müssen im Sommer allerdings für eine ausreichende Wasserversorgung sorgen, da die Pflanze sonst mit Blattabwurf reagiert.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.08.2010
 
Liebes Team der Baumschule Eggert,
ich möchte in meinem Garten in Zaunnähe eine Gruppe von mehreren Trauerbirken nebeneinander anpflanzen. Welchen Abstand vom Gartenzaun und zwischen den einzelnen Trauerbirken untereinander sollte ich einhalten?
Wie lange dauert es, bis die Jungpflanzen (ca. 125 cm) die Größe von 2 m erreichen, und wie breit können die Bäume in der Gruppe werden?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Bei der Pflanzung in der Gruppe sollte man bei der Betula pendula Youngii -Trauer-Birke einen Abstand von 4-5 m einhalten. Wenn man die Terminale weiter hoch heftet, hat man die Höhe von 2 m im nächsten Standjahr bei ausreichender Feuchtigkeit schnell erreicht.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.08.2010
 
In meinen Garten pflanzte ich vor 5 Jahren eine Betula pendula youngii, die einen 2 m hohen Stamm und einen Kronen-Durchmesser von ca. 3 m aufweist. Im letzten Jahr bildete der Stamm einen kräftigen Ast senkrecht nach oben. Frage: Binde ich diesen nach unten oder schneide ich ihn ab? Braucht diese Birkenart überhaupt einen Baumschnitt? Vielleicht damit man sich auf eine Bank darunter setzen kann? Besten Dank für Ihre Antwort.
Die Betula pendula Youngii - Trauer-Birke wird auf dem ca. 2 m hohen Stamm einer Sandbirke durch Kopfveredelung vermehrt. Das Veredelungsreisig wird in der Höhe angebracht. Dieser hohe Ast ist mit Sicherheit von der Sandbirke durchgeschlagen, man muß ihn unbedingt basal am Stamm abschneiden, die Sandbirke würde sonst die Veredelung verdrängen. Trauerbirken braucht man in der Regel nicht schneiden, ausser sie wächst einseitig.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.03.2010
 
Wie groß und alt wird denn eine Trauer-Birke so ca.?
Betula pendula Youngii ist ein Birkentyp, der nur hängende Triebe ausbildet und meist auf einen Stammbildner veredelt wird.
Durch den fehlenden Mitteltrieb wird sie nur etwa 5-7 m hoch und ca. 4-6 m breit. Veredelte Bäume gewinnen nur durch Dicken der Krone an Höhe.
Das Lebensalter beträgt mindestens 30 Jahre und älter.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 09.09.2009

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