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Castanea sativa - Esskastanie, Marone

Steckbrief
Wuchshöhe
15 bis 20 m
Wuchsbreite
10 bis 15 m
Zuwachs/Jahr
30 bis 45 cm
Wurzelsystem
Tiefwurzler, weitstreichend
Blütenmonat
Juni bis Juli
Blütenfarbe
grünlich
Duft
stark
Früchte
Nüsse
Blattfarbe
dunkelgrün, glänzend
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
sonnig, warm
Boden
lehmig, leicht sauer
Verwendung
Solitär, Parks
Winterhärte
gut, spätfrostgefährdet
Besonderes
windfest, trockenverträglich, hoher Zierwert
Castanea sativa  

Esskastanie, Marone

Die männlichen Blüten der Esskastanie erscheinen im Mai als lange, gebüschelte Kätzchen und besitzen einen hohen Zierwert. Aus der unscheinbaren weiblichen Blüte entwickeln sich im Herbst die bekannten Maronen. Beide Blüten kommen auf einer Pflanze vor (einhäusig), blühen jedoch zu unterschiedlichen Zeiten, um Selbstbefruchtung zu vermeiden. Man benötigt also mindestens 2 Exemplare, um einen Fruchtertrag zu bekommen. Im warmen Süden Deutschlands ist mit einer besseren Ernte zu rechnen als in den nördlichen Bundesländern. Aber auch das große, schön gezähnte Laub ist sehr schmückend. Im Herbst färbt es sich gelb.

Die Esskastanie wird im Alter ein mächtiger Baum, der bis zu 20 m hoch wird. Sie sollte in sonniger, warmer Lage auf lehmigem, leicht saurem Boden gepflanzt werden. Castanea sativa kann bis zu 500 Jahre alt werden.

Detailierte Pflanzenbeschreibung:

Die Esskastanie ist bei uns in Deutschland vorwiegend im Südwesten beheimatet. Hier ist sie hauptsächlich in Eichenmischwäldern anzutreffen. Die Marone oder auch Esskastanie wird als Fruchtgehölz verwendet. Die großen Bäume werden auch in Parks oder großen Gärten in Einzelstellung gepflanzt.
Die Esskastanie ist dank ihres etwas späteren Blütezeitpunkts eine gute Bienenweide, auch zahlreiche Käferarten nutzen die Pflanze als Lebensraum oder als Nahrungsquelle. Die stärkehaltigen Früchte waren bis ins 19. Jahrhundert Hauptnahrungsmittel in einigen Bergregionen Südeuropas. Die Maronen sind gekocht oder geröstet zum Verzehr geeignet. Auch das Holz dieser Pflanze wird zum Bau von Möbeln oder auch Fenstern und Türen verwendet.
Der Name Castanea leitet sich laut einer alten Sage von der Nymphe Nea ab, diese wollte sich nicht von Jupiter verführen lassen und beging Selbstmord. Daraus entstand dann angeblich der Name Casta nea also keusche Nea.


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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Versandzeit: Verfügbarkeit:
Containerpflanze 80/100 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 10,95 EUR    
ganzjährig lieferbar
Containerpflanze 100/125 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 13,95 EUR
   
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Containerpflanze 125/150 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 18,95 EUR
   
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Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Castanea sativa - Esskastanie, Marone "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben im letzten Herbst eine Esskastanie von Ihnen (Hochstamm 10-12 cm) gepflanzt. Sie hat den Winter gut überstanden und sich in diesem Jahr prächtig entwickelt, vor kurzem haben wir sogar die erste Marone entdeckt.
Letzte Woche hatten wir starken Regen, insgesamt ca. 60-70 l/m². Jetzt sind alle Blätter braun geworden, wie im Herbst. War es dem Baum zu nass?
#Vor dem Regen hatte mein Mann den Rasen gedüngt, auf dem die Esskastanie steht, aber mit gebührendem Abstand zum Baum. Der Dünger hat sich durch den starken Regen nun sicher besonders schnell gelöst. Kann das eventuell auch ein Grund für die braunen Blätter sein? Die Rasendüngung im Frühjahr hatte der Baum gut vertragen.
Müssen wir uns Sorgen machen oder wird sich der Baum wieder erholen?
Moinmoin,
der starke Regen allein dürfte nicht Schuld sein am Braunwerden der Blätter, wenn die Esskastanie nicht gerade länger im Wasser stand. Wahrscheinlicher ist es tatsächlich, dass die Düngung und der Regen ungünstig miteinander gewirkt haben. Wenn der Regen den Dünger in höherer Konzentration an die Wurzeln geschwemmt hat, kann es zu Umkehrosmose gekommen sein. Das heißt, durch die zu hohe Konzentration von Nährstoffen können die Wurzeln kein Wasser aufnehmen - im Gegenteil es wird der Esskastanie Wasser entzogen und es zeigen sich Vertrocknungserscheinungen. Mit was wurde denn gedüngt?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.08.2017
 
Hallo,
ich habe eine kleine Böschung, ca. einen m hoch, die Neigung kann man noch anpassen. Ich will sie mit Böschungsvlies und Estrichmatten bedecken und bepflanzen. Nun wollte ich wissen, ob man sie dauerhaft auf eine Höhe von 2 m bringen kann, wenn sie erstmal diese Höhe erreicht. Zu langsam wächst sie ja nicht. Es müssten dann zwei sein, dazu soll eine Deutsche Mispel hinkommen. Falls ich das so machen kann, welchen Pflanzabstand brauche ich?
Besten Dank schon mal.
Moinmoin,
im Prinzip kann man ein Esskastanie auf einer Höhe von 2 m halten - man müsste sie wie ein Großbonsai in Form schneiden. Allerdings wird sie dann kaum Früchte tragen. Wenn es einem um die Form der Blätter geht, wäre eine Armenischen Eiche (Quercus pontica) eine schwächer wachsende Alternative, die nicht so stark beschnitten werden müsste.
Wenn die Esskastanien tatsächlich auf 2 m Höhe gehalten werden, sollte man einen Abstand von 3 m zwischen der Mispel und den Esskastanien einhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.08.2017
 
Wir haben eine junge Marone, die leider einen Pilz am/im Stamm hat, so dass nichts anderes übrig bleibt, als sie zu fällen. Nun treiben zu meiner Freude aus der Wurzel einige neue Triebe, so dass die Pflanze am Leben bleibt. Was wird aus diesen Trieben? Eher ein Busch oder wird das ein mehrstämmiger Baum? Wird diese Pflanze dann niedriger bleiben oder langsamer wachsen, wenn ich alle Triebe lasse bzw. - ist es ratsam einige Triebe zu entfernen?
Es wäre schön, möglichst schnell an dieser Stelle einen möglichst großen/hohen Baum zu haben (Früchte sind nicht wichtig (wir haben noch einen zweiten)).
Vielen Dank für Ihre Antwort, liebe Grüße!
Moinmoin,
wenn man alle Triebe bis auf einen entfernt, wird ein neuer einstämmiger Esskastanienbaum heranwachsen - in etwa ebenso schnell wie ein Sämling heranwachsen würde. Lässt man alle oder mehrere Triebe stehen, wird sich zunächst eine eher buschige Pflanze entwickeln, die auf Dauer zu einem mehrstämmigen Baum heranwächst. Die Wachstumsgeschwindigkeit wird etwas langsamer sein, als bei einer eintriebigen Castanea sativa.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.01.2017
 
Ich habe eine Frage. Ich habe in einer Baumschule letzte Woche eine Esskastanie in einem 10 Liter-Topf gekauft (letztes Exemplar für 24,99 Euro). Sie war bereits ca. 2,50 m hoch. Man hat mir versichert, dass dies eine unverdelte Sorte ist. Also die echte Wildform. Alter hat mir der derzeite vor Ort nicht sagen können.
Erst zuhause habe ich dann bemerkt, dass sich schon 10 Kastanien (noch halbgroß) daran befinden, und sie oben stark blüht. In der Größe dürfte die Echte Esskastanie doch noch gar nicht Früchte tragen (nach ihren Antworten und im Internet).
Ist das jetzt eine veredelte Sorte, und man hat mich reingelegt? An dem Schild des Baumes von der Baumschule steht aber Castanea sativa ohne weitere Bezeichnung, auch hat man mir dort gesagt, sie sei unveredelt. Was sagen Sie zu diesem unerwertat frühen "10-Kastanien-Kübelertrag"? Sonderfall?
Woran erkennt man eigentlich eine veredelte Kastanie? Auch an Blattform und Wuchs? Ich glaub' die haben so einen Knubbel unten, sagte man mir. Aber manchmal kann ja eine Wildform auch sowas ausbilden. Kann man eine verdelte Kastanie an noch anderen Dingen erkennen ? Alle veredelten Sorten mal zusammengenommen gegenüber der Wildform.
Ich bin ein Wildformfetischist, und das würde mich schon ärgern, wenn das jetzt eine Veredelung war. Ansonsten mag's ja Wunder geben. Ich habe eine Zitrone, die verträgt kein Sonnenlicht, angepasst an 700 Lux im Zimmer. Bei mehr fallen die Blätter nach unten, schon nach 2 Minuten. Rätsel....
Moinmoin,
es kann auch mal passieren, dass ein Sämling ungewöhlich früh blüht - die genetische Vielfalt ist ja beim Saatgut groß. Das ist aber sehr selten. In der Regel würde man bei einer so früh blühenden und fruchtenden Esskastanie eher auf eine Veredelung tippen. Von Blatt, Blüte und Co. kann man die Wildform und die Sorten aber nicht vernünftig unterscheiden. Man müsste schauen, ob eine Veredelungsstelle vorhanden ist - entweder ganz unten am Wurzelhals, oder irgendwo auf halber Höhe kurz unter dem Beginn der Krone. Da die Castanea sativa noch sehr jung ist, müsste die Veredelungsstelle, wenn sie vorhanden ist, noch sehr deutlich ausgeprägt sein. Wenn Sie möchten, können Sie und Fotos von verdächtigen Stellen zuschicken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.12.2016
 
Hallo bei der Baumschule Eggert,
vielen Dank für Ihre Antwort!
Folgende Fragen zum Veredeln:
Was würde bei Ihnen das Veredeln eines von mir geschickten einjährigen Triebes auf eine einfache Castanea sativa-Unterlage kosten?
Wäre es sinnvoll, Ihnen gleich mehrere Triebe des gleichen Baumes zuzuschicken, damit Sie auswählen können?
Wie wäre der Preis, wenn ich Triebe von 2 bis 3 verschiedenen Bäumen zum Veredeln schicken würde (es müsste für mich dann durch Kennzeichnung wieder erkennbar sein, welche Veredelung von welchem Trieb ist)?
Woran erkenne ich einjährige Triebe und wie lange müssten diese Triebe sein?
Wann im Winter müsste ich Ihnen diese Triebe idealerweise zuschicken (welcher Monat oder welche Witterung etc. eignet sich dafür am besten)?
Wie müsste ich Ihnen diese Triebe zuschicken, damit sie unterwegs nicht vertrocknen, erfrieren oder zerdrückt werden?
Wohin müsste ich diese Triebe mit welchem Betreff schicken, damit die Sendung bei Ihnen gleich an die richtige Stelle kommt?
Wie lange würde es dauern, bis Sie mir die veredelten Bäumchen dann zur Verfügung stellen?

Folgende Fragen zur Dorée de Lyon:
Bildet dieser Baum auch selbst Pollen aus, so dass er als Pollenspender für andere Castanea sativa dienen kann (im Internet finden sich darüber Angaben von „schlechter Pollenspender“ bis hin zu „selbstfruchtbar“)?
Wie hoch können diese Bäume werden (im Internet variieren die Angaben stark)?
Wie viele Früchte hat diese Sorte üblicherweise pro Stachelhülle, und wie groß werden diese ungefähr (haben Sie mir eventuell ein Foto)?
Wie krankheitsresistent ist die Dorée de Lyon?
Freundliche Grüße!
Moinmoin,
eine Veredelung einer Castanea sativa kostet 14,95 EUR, mehrere Veredlung entsprechend das Mehrfache von 14,95 EUR. Bei so geringen Stückzahlen gibt es noch kein Rabatt. Bestellt werden kann ganz einfach über Obstbaumveredlung - Auftragsveredlung.
Insbesondere wenn Sie sich unsicher sind, wie gut welche Triebe geeignet sind, macht es durchaus Sinn uns mehrere Triebe zu schicken, und wir suchen, den passendsten heraus. Die Triebe sollten mindestens 20 cm lang sein. Die einjährigen Triebe sind die äußersten Triebspitzen des Baumes, in der Regel unterschieden sich durch Farbe und Struktur der Rinde etwas von den zweijährigen Bereichen der Zweige. Oft ist auch ein kleiner Hubbel oder Wulst zwischen den einjährigen und zweijährigen Bereichen.
Am besten schneiden Sie die Triebe an einem frostfreien Tag im Januar oder Februar. Wenn es sich um einen sehr kalten Winter handelt, ist auch noch März möglich. Nach dem Schneiden gibt man die Reiser mit einem feuchten Stück Papier in ein Plastiktüte und verschließt diese. Zur Zwischenlagerung kann man die Tüte mit den Reisern in den Kühlschrank legen.
Ansonsten schickt man sie in einem gepolsterten Umschlag oder in einem Päckchen an uns. In den zwei Tage, die sie unterwegs sind, passiert normalerweise nicht. Wir hatten jedenfalls bisher noch nicht das Problem, dass Reiser durch das Verschicken unbrauchbar geworden sind - nur austrocknen dürfen sie nicht, aber da reicht die Feuchtigkeit des Stücks Papier aus.
Die Reiser schicken Sie bitte an: Pflanzenhandel Eggert, Baumschulenweg 2, 25594 Vaale. Ein besonderer Betreff ist nicht nötig, unser Betrieb ist nicht so groß, dass es verschieden Stellen gibt. Wenn Sie verschiedene Sorten veredelt haben möchte, zeichnen Sie diese bitte unterschiedlich aus. Wir beschriften dann die Etiketten entsprechend Ihrer Kennzeichnung. Die fertigen Bäumchen verschicken wir in der Regel im August, es kann auch Anfang September werden.
Als Pollenspender ist Marron de Lyon geeignet, pro Fruchthülle finden sich 2-3 Früchte. Ein Bild sowie eigene Erfahrung haben wir leider nicht, da wir keinen ausgewachsenen Baum haben.
Die Höhenangaben variieren bei Gehölzen oft stark, da sie unter unterschiedlichen Prämissen gegeben werden. Meist geht man davon aus, welche Höhe ein Baum in 25-30 Jahren erreicht hat, manchmal auch von der absoluten Endhöhe, die so ein Baum bei sehr guten Bedingungen erreichen kann. Bei durchschnittlich guten Bedingungen, kann man davon ausgehen, dass die Marron de Lyon nach ca. 30 Jahren eine Höhe von 8-10 m erreicht hat, im hohen Alter kann sie auch höher werden. Bei schlechten Bedingungen bleibt sie entsprechend kleiner.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.11.2016
 
Hallo bei der Baumschule Eggert,
ich habe gleich mehrere Fragen:
Stammen Ihre zur Aussaat verwendeten Maronen von ausgewählten, große Früchte tragenden Bäumen, und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass so gezogene Sämlinge später auch Früchte in passabler Größe haben?
Erhöht sich die Chance auf große Früchte, wenn man Maronen eines große Früchte ausbildenden, solitär stehenden und daher nicht fremdbestäubten Baumes nimmt und diese aussät (hier ist ja kein Fremderbgut von anderen Bäumen mit im Spiel)?
Nimmt die Größe der Früchte im Laufe eines Baumlebens tendenziell zu (gleiche Bedingungen hinsichtlich Wässerung, Düngung etc. vorausgesetzt), so dass anfänglich kleine Früchte kein Indiz für die späteren Jahre sind?

Veredeln Sie bei der Baumschule Eggert auch Castanea sativa (z.B. durch einjährige Reißer oder Augen von ausgewählten, große Früchte tragenden Bäumen), um besserer Fruchtgrößen zu erzielen?
Auf die handelsüblichen, große Früchte tragenden Kreuzungen zwischen Castanea sativa und Castanea crenata möchte ich nicht zurückgreifen, aber dennoch halbwegs vernünftige Ergebnisse erzielen.
Besten Dank im Voraus für Ihre Antworten!
Moinmoin,
die Aussaat wird nicht von besonderen Esskastanien ausgewählt - und da Esskastanie sich nur in geringem Maße selbstbefruchten können, ist die Nachkommenschaft so oder so sehr variabel. Auch ein scheinbar solitär stehender Baum, kann durchaus durch Windbestäubung von weiter entfernte Kastanien bestäubt worden sein. Wie die Nachkommenschaft aussieht, kann man daher nicht vorher wissen. Die Fruchtgröße nimmt mit dem Alter nicht zu; wenn sie sich überhaupt verändert, nimmt sie eher etwas ab.
Was Sie aber z.B. machen könnten, wäre uns im Winter einen einjährigen Trieb von einer Kastanie, die Ihnen besonders gut gefällt zuzuschicken und wir veredeln sie dann auf eine einfache Castanea sativa-Unterlage. Dann bekommen sie ein genetisch identisches Bäumchen, dass die gleich Fruchtgröße hat (vorausgesetzt die Standortbedingungen sind vergleichbar gut). Wir bieten auch die veredelte Sorte Castanea sativa Marron de Lyon an. Soweit ich herausfinden konnte, ist keine Castanea crenata eingekreuzt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Hallo,
ich habe ein paar Fragen zur Esskastanie:
- Ich habe gelesen, dass man 2 Bäume braucht. Wie hoch darf der Abstand da denn maximal sein? Würde es reichen, wenn unser Nachbar 100-150 m entfernt einen gleichen Baum pflanzt?
- Macht es einen Unterschied, ob der zweite Baum erst ein Jahr später gepflanz wird?
- Auch gelesen habe ich, dass hier veredelte Pflanzen den besten Ertrag bringen, die angebotenen "Castanea sativa", "Castanea sativa Asplenifolia" und "Castanea sativa Marron de Lyon" sind nicht veredelt, oder? Können Sie mir von beiden einen empfehlen oder sind die Bäume was Ertrag und Geschmack der Früchte angeht vergleichbar? Auch der kleinere "Castanea sativa Variegata" wäre evtl. interessant.
- Müssen die beiden Bäume von der gleichen Art sein, um sich gegenseitig zu befruchten?
Vielen herzlichen Dank und liebe Grüße!
Moinmoin,
ja, Esskastanien (Castanea sativa) können sich nicht bzw. nur zu einem sehr geringen Teil selbst befruchten, da sie zwar männliche und weiblich Blüten an ein und demselben Baum haben, aber diese zu etwas unterschiedlichen Zeiten blühen. Daher braucht man zwei unterschiedlichen Sorten, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen, damit die Blühzeiten übereinstimmen.
Ein Abstand von 100-150 m ist schon sehr weit. Esskastanien werden zum Teil vom Wind bestäubt - da würden 100-150 m bei der richtigen Windrichtung gehen - und zum Teil von Insekten - da ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass die Bestäubung klappt. Insofern wird die Befruchtungsrate vermutlich niedrig sein bei einem solchen Abstand.
Castanea sativa wird ausgesät, die Sorten Asplenifolia, Variegata und Marron de Lyon sind veredelt. Marron de Lyon wurde auf einen hohen Ertrag hin gezüchtet, die beiden anderen Sorten auf Aussehen hin, bringen also den gleichen bis geringeren Betrag als die einfache Castanea sativa - blühen aber reichlich und sind gute Pollenspender. Das heißt, wenn man den Baum wegen der Früchte pflanzen möchte sollte man eine Marron de Lyon nehmen und zur Befruchtung eine der anderen drei dazupflanzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Liebes Team von Baumschule Eggert!
Vor vielen Jahren, mindestens 10, pflanzten wir in einer kleinen Waldlichtung einen Maronibaum. Er sollte durch die Waldlichtung im Winter etwas geschützt sein vor der Kälte, so dachten wir. Wie gesagt, ist er in den vergangenen Jahren zu einem schönen großen Baum gewachsen.
Letzten Sommer wurde er plötzlich völlig dürr. Letzten Sommer war aber die große Hitze, und ich dachte, er hat zu wenig Wasser bekommen durch die umliegenden Bäume. Ich habe mich riesig gefreut, als er heuer im Frühling spät, aber doch teilweise wieder ausgetrieben hatte. Einige Zeit später wurde er wieder völlig dürr. Da es aber heuer so viel regnet meine Frage: Könnte es eine Krankheit sein? Haben wir noch Chancen den Baum zu retten?
Moinmoin,
es kann gut sein, dass der Maronibaum durch die Trockenheit etwas geschwächt wurde und so z.B. bodenbürtige Pilze wie Fusarium, Phytophthora etc. leichter angreifen konnten. Wenn so ein Pilz erstmal in den Baum eingedrungen ist, kann man wenig tun - bekämpfen lässt er sich nicht mehr. Man kann nur das Totholz entfernen, den Baum bis ins gesunde Holz zurückschneiden und gute Wuchsbedingungen schaffen (ausreichend Wässerung bei Trockenheit, leichte Düngung im Frühjahr etc.). Vielleicht erholt der Castanea sativa sich dann nochmal, vielleicht ist es aber leider auch schon zu spät.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.09.2016
 
Hallo,
wir haben einen wunderschönen Maronenbaum im Garten, der aber weit und breit der einzige ist und daher zwar sehr viele, aber leider "taube" Früchte trägt.
Können wir einen kleinen Baum dazu pflanzen? Blühen die jungen Bäume auch erst ab ca. 15 Jahren, oder tragen sie vorher einfach keine Früchte? Könnte ein junger Baum unseren großen mit ausreichend Pollen bestäuben?
Moinmoin,
ein Maronenbaum (Castanea sativa) kann sich nicht selbst befruchten, da die männlichen und die weiblichen Blüten zu unterschiedlichen Zeiten blühen. Je mehr Maronenbäume benachbart stehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Blütezeiten der jeweiligen männlichen und weiblichen Blüten gut überschneiden. Das bedeutet, zwei Bäume müssen noch nicht unbedingt einen guten Ertrag bringen, aber die Wahrscheinlichkeit ist allemal höher als bei einem alleinstehenden Baum.
Bei den einfachen Castanea sativa handelt es sich um Sämlinge, bei denen es in der Tat noch sehr lange dauert, bis sie das erste Mal blühen. Wir würden Ihnen daher eine veredelte Fruchtsorte wie Marron de Lyon oder eine Ziersorte wie Castanea sativa Asplenifolia empfehlen. Beide beginnen schon sehr früh zu blühen - teilweise schon bei uns in der Baumschule.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Da ja zur Befruchtung 2 Pflanzen (möglichst verschiedene Sorten) empfohlen werden, ist meine Frage, warum werden nicht 2 sich besonders gut befruchtende Sorten auf 1 Stamm veredelt? Es würde von vielen, wegen des fehlenden Platzes, auch ein höherer Preis akzeptiert!
Moinmoin,
ein frohes neues Jahr!
Im Prinzip kann man das machen, bei Äpfeln etc. gibt es solche Familienbäume ja schon relativ häufig. Man müsste am besten zwei Fruchtsorten finden, die sicher zeitlich gut zueinander passen - vermutlich am besten französische, da dort mehr Forschung zu der Befruchtung der Maronen betrieben wurde. Wir werden die Idee auf jeden Fall mal im Hinterkopf behalten und schauen, ob wir sie in der nächsten Saison umsetzen können.
Vielen Dank für die Anregung!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2016
 
Hallo,
ich möchte in meinem Garten gern einen Esskastanienbaum pflanzen. Mein Bekannter hat einen Esskastanienbaum, und um den Baum sind viele Triebe zerstreut. Kann ich so einen Trieb bei mir einpflanzen? Wird er Früchte bringen? Oder muss dieser veredelt werden. Was muss ich dabei beachten?
Danke!
Moinmoin,
wenn man einen solchen Esskastanien-Spross mit ausreichend Wurzeln ausgräbt, sollte er bei Ihnen anwachsen - und mit der Zeit auch Früchte tragen, wenn ein weitere Esskastanie in der weiteren Umgebung steht, die die Befruchtung gewährleistet. Es wird bis zum ersten Fruchtertrag allerdings noch gute 10 Jahre dauern. Veredelt man den jungen Spross mit einer Zuchtsorte, setzt der Ertrag früher ein (ein paar Jahre muss man trotzdem noch warten), und die Früchte sind je nach Sorte etwas größer.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.12.2015
 
Hallo,
ich würde gerne 2 Bäume bei euch kaufen. Welche Sorte/Bezeichnung soll ich am besten nehmen? Hätte gern ca. 2 m hohe Bäume, da ich so bald wie möglich ernten möchte :) (Also ich denk mal bei einem jetzt 2 m gekauften Baum in ca. 5 Jahren?)
Es soll ertragreich sein, und Platz hab' ich im Garten viel. :)
Danke schon mal!
Moinmoin,
wir haben leider zu Zeit nur noch kleine Exemplare (80-100 cm) der veredelten Maronen, die relativ schnell tragen. Von der einfachen Castanea sativa haben wir auch noch 2 m-hohe Exemplare, aber da dauert es voraussichtlich noch 10 Jahre bis sie tragen. Im August nächsten Jahres planen wir wieder größere veredelte Sorten zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.11.2015
 
Hallo!
Habe einen Maronibaum, der ca. 10 Jahre alt ist. Ab wann sind Früchte essbar? Haben ca. einen Durchmesser von 2 cm. In meinem Garten ist aber nur 1 Baum, und er trägt von Jahr zu Jahr mehr Früchte.
Moinmoin,
sobald die Esskastanie (Castanea sativa) die ersten Früchte trägt, sind sie auch essbar. Reif sind sie, wenn die ersten Maronen herunterfallen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.11.2015
 
Wenn ich die Beiträge richtig verstanden habe, brauche ich also zwei Bäume, möglichst gleicher Sorte, wegen der Befruchtung. Da ich nicht mehr der Jüngste bin, möchte ich mich möglichst schnell an den Maronen erfreuen und sie mir schmecken lassen. 10-15 Jahre wären mir daher eine viel zu lange Wartezeit.
Was wäre denn der älteste Baum, den Sie mir liefern könnten bzw. bis zu welchem Alter könnte man diese Bäume noch verpflanzen? Eine Abholung mit einem Klein-Lkw wäre meinerseits auch möglich.
Danke im Voraus!
Moinmoin,
man benötigt mindestens zwei Bäume - aber nicht der gleichen Sorte, sondern möglichst unterschiedliche. Da die einfachen Castanea sativa per Aussaat vermehrt werden, sind sie aber auf jeden Fall genetisch unterschiedlich.
Wenn man möglichst schnell die ersten Früchte ernten möchte bietet sich einen veredelte Fruchtsorte wie Marron de Lyon an. Sie trägt auch schöne große Früchte. Als Bestäuber könnte man z.B. noch eine Castanea sativa Asplenifolia dazupflanzen. Sie wurde zwar nicht auf hohen Ertrag sondern auf außergewöhnliche Blätter hin gezüchtet, blüht aber auch schon in verhältnismäßig jungem Alter.
Die größten einfachen Castanea sativa, die wir liefern können, haben einen Stammumfang von 14 bis 16 cm und kosten 219,00 EUR pro Stück (inkl. Fracht).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Hallo,
liefert Ihr auch (kleine) Bäume nach Österreich?
Ich habe eine Edelkastanie, ohne Befruchter haben wir nur jede Menge Scheinfrüchte. Leider weiss ich vom Kauf (ca. 8 Jahre her) nicht die Sorte der Edelkastanie. Wie finde ich denn einen guten Befruchter, kann ich den bei Euch bestellen? Wie viel der trägt, ist mir egal, ich habe ja schon einen Baum ... nur befruchten soll er :-).
Danke für eine Info.
Moinmoin,
ja, wir liefern auch nach Österreich.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, was für eine Kastanie ist und Sie einen möglichst früh blühenden Befruchter haben möchten, ist es am einfachsten von der Blattform her auffällige Sorten wie Castanea sativa Asplenifolia oder Castanea sativa Variegata zunehmen. Das sie veredelt wurden, blühen sie früh, und es handelt sich auf jeden Fall um eine andere Sorte. Ein durch Aussaat vermehrte einfache Castanea sativa würde natürlich auch gehen, sie braucht aber einige Jahre bis zur ersten Blüte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.09.2015
 
Ich habe eine Frage zu den Versandkosten. Beziehen sich die 150 EUR für die frachtfreie Lieferung auf die gesamte Bestellung unabhängig davon, ob sowohl Paket- als auch Speditionsversand in einer Bestellung vorkommen?
Moinmoin,
ja, genau: Sobald der Gesamtwert der bestellten Pflanzen über 150 EUR liegt, liefern wir sie innerhalb Deutschlands kostenlos - egal welche Versandart für die einzelnen Pflanzen gilt. In der Regel werden die Pflanzen dann alle zusammen per Spedition verschickt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2015
 
Wie viele Jahre muss auf die erste Ernte gewartet werden? Ich möchte mir die Containerpflanzen bestellen.
Moinmmoin,
bis zur ersten Ernte vergehen noch um die 15 Jahre. Für eine ausreichende Befruchtung ist es außerdem ratsam mehrere Esskastanien (Castanea sativa) zu pflanzen, wenn sich nicht schon Bäume in der Nachbarschaft befinden. Der Baum hat zwar sowohl männliche als auch weiblich Blüten; diese blühen aber leicht zeitversetzt, um eine Selbstbestäubung möglichst auszuschließen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Hallihallo!
Wir haben vor zwei Jahren die Sorten Bouche de Betizac und Marlhac gepflanzt und bislang bei zunächst guter Fruchtbildung viele "Blindgänger" dabei. Ich hatte immer überall die Info gefunden, daß man zwei versch. Sorten zusammen braucht, egal welche.
Auf der Suche nach mehr Info stellte ich erstens fest, daß es zu Eßkastanien nicht viel allgemeinzugängliches Wissen gibt und zum anderen, daß die Sortenwahl wohl doch nicht egal ist. Bouche de Betizac ist angeblich steril (männl. Pollen) und zu Marlhac finde ich nichts raus. Wissen Sie da mehr? Überlege schon, noch einen dritten Baum zu pflanzen (Maraval oder Ecker 1), obwohl das so langsam den Garten sprengen würde...
Für eine fundierte Antwort wäre ich sehr sehr dankbar...
Moinmoin,
in der Regel haben Esskastanien weibliche und männliche Blüten, können sich aber nicht selber befruchten bzw. nur im geringen Maße, da die weiblichen und männlichen Blüten nicht zur gleichen Zeit blühen sondern zeitversetzt. Daher sollte mindestens eine zweite Sorte/Sämling in der Nähe stehen. Durch die leicht variierenden Blütenzeiten wird so die Befruchtung deutlich verbessert - aber es kommt darauf an, ob die Blühzeiten gut zusammenpassen. Das heißt zwei Sorten können sich gut bestäuben, müssen aber nicht.
Welche der französischen Sorten besonders gut zusammenpassen, wissen wir leider nicht - und haben auch kein weítere Literatur darüber.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.12.2014
 
Hallo Team Eggert,
ich möchte die Bäume im "Hohen Norden" bei Hamburg pflanzen.
1) Ist in diesem Breitengrad mit einer Ernte zu rechen?
Aus Platzmangel würden ich gern zwei unterschiedlich alte Bäume (z.B. "Hochstamm, getopft, 14-16 cm Stammumfang" + "Containerpflanze 125/150 cm") relativ dicht zusammenstellen, so dass sie ggf. auch zusammen wachsen.
2) Ist das möglich, oder blühen die Bäume dann doch gleichzeitig und
3) richtet sich die erste Ernte nach dem jüngsten Baum aus?
Moinmoin,
man kann grundsätzlich auch hier im hohen Norden Esskastanien ernten. Das Problem ist weniger klimatisch, als dass die Bestäubung nicht ganz einfach ist: Die Blüten der Esskastanie haben sowohl weibliche als auch männliche Organe. Diese reifen aber nacheinander, so dass eine Selbstbefruchtung nicht möglich ist. Aus dem gleichen Grund kann aber auch nicht jeder Baum jeden befruchten – die jeweiligen Blütezeiten müssen zusammenpassen. Je mehr Bäume in einer Gegend stehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass zeitlich gut zusammenpassende Bäume vorhanden sind. In Gebieten mit einer höheren Esskastaniendichte ist daher die Bestäubung sicherer.
Man kann zwei Pflanzen dicht aneinander pflanzen. Sie vertragen sich und gedeihen. Die erste Ernte kann erst erfolgen, wenn auch der jüngere Baum angefangen hat zu blühen – das wird also noch einige Jahre dauern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.10.2014
 
Hallo,
Sie haben geschrieben, dass ein Sämling etwa 10 Jahre bis zur ersten Ernte braucht. Wie alt ist z.B. der "Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang" und wie lang müssten wir bei so einem Baum bis zur ersten Ernte warten?
Wir groß muss das Pflanzloch sein? Und könnten wir jetzt noch pflanzen, oder sollten wir lieber bist zum Frühjahr warten?
Moinmoin,
ein Hochstamm ist ca. 5 Jahre alt, d.h. man müsste mindestens noch 5 Jahre bis zu den ersten Früchten warten.
Der Hochstamm befindet sich in der Regel in einem 40l-Topf, der etwas über 30 cm hoch und etwas über 40 cm breit ist. Da die Esskastanie, Castanea sativa, gut winterhart ist, kann sie jetzt noch problemlos gepflanzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Hallo!
Welche Größe haben die Früchte (Maronen)?
Sind das richtige Maronen, oder sind das normale Wald-Kastanien, die etwas kleiner sind?
Moinmoin,
da es sich um die Wildform der Esskastanie (Castanea sativa) handelt, sind die Früchte eher klein - so wie man sie auch im Wald finden kann. Deutlich größere Früchte bietet z.B. die Sorte Marron de Lyon.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Hallo!
Ich würde meiner Nichte zur Taufe gerne einen Maronenbaum schenken. Das Grundstück ihrer Eltern liegt auf einer Höhe von 750 m im Bayerischen Wald.
Ist es möglich, den Baum auf einer solchen Höhe zu pflanzen und wenn ja, wie alt sollte der Baum sein, den ich pflanze?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Der beschriebene Standort ist grenzwertig. Eine Höhe von 750 m ü.NN ist grundsätzlich kein Problem für eine Esskastanie, Castanea sativa, aber im Bayrischen Wald kann es ja schon recht kalt werden. Wenn der Baum gedeihen soll, müsste er daher einen geschützten Standort bekommen, auf dem er den kalten Winterwinden möglichst nicht ausgesetzt ist. Wenn man ein verhältnismäßig warmes Eckchen findet, kann es aber klappen.
Das Alter des Baums ist egal und hauptsächlich eine Geschmacks- und Geldfrage. Wählt man einen sehr jungen Baum, sollte man ihn bei strengem Frost ohne schützende Schneedecke auf jeden Fall schützen. Je älter der Baum, desto weniger notwendig ist eine solche Maßnahme.
Damit die Esskastanie überhaupt Früchte trägt, müsste übrigens eine zweite irgendwo in der Umgebung stehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Guten Morgen,
unsere Ess- Kastanie wurde vor zwei Tage einer Baumpflege- Massnahme unterzogen. Dabei wurden größere Astbereiche herausgeschnitten. Die Kastanie ist ca. 70-80 Jahre alt.
Frage 1: Müssen die Schnittstellen versiegelt werden, um Pilzbildung zu vermeiden?
Frage 2: Welches Versiegelungmittel würden Sie dafür empfehlen?
Frage 3: Gelten diese Maßnahmen auch für Robinia pseudoacacia - Bäume und Linden Bäume ca. ebenfalls 70- 80 Jahre alt?
Vielen Dank für Ihre - möglichst rasche - Antwort!
Ob der Einsatz von Wundverschlussmitteln überhaupt etwas bringt, ist heutzutage sehr umstritten. Wichtiger ist auf jeden Fall, dass der Schnitt möglichst fachgerecht durchgeführt wird, so dass schöne glatte Wunden entstehen, die nicht zur Totholzbildungen führen (keine sogenannten Huthaken o.ä.).
Da der Schnitt Ihrer Esskastanie schon 3 Tage her ist, ist es ohnehin zu spät für einen Wundverschluss. Im Idealfall hat sich dass Holz nach außen schon angefangen abzuschotten - und Sporen, die eventuell vor der Abschottung eingedrungen sind, kann man nicht mehr bekämpfen.
Falls die Schnittmaßnahmen an Linde und Robinie noch bevorstehen, kann man sich bei der Robinie tatsächlich überlegen, ob man ein (fungizidhaltiges) Wundverschlussmittel einsetzen möchte, da sie als sehr anfällig für die Rotpustelkrankheit gilt. Für die Linde gilt wie für die Esskastanie, dass es keinen wirklich Unterschied macht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.02.2014
 
Hallo Baumschule Eggert,
ich habe gelesen, dass man auch Castanea sehr gut als coppice anbauen kann ("coppicing" = alle Paar Jahre fast zum Boden zurückschneiden, damit der Baum wieder mehrfach austreibt - leider finde ich keine Übersetzung für diesen Begriff aus der englischen Waldwirtschaft).
Wissen Sie, ob die Castanea, wenn man sie durch coppicing so klein halten würde, auch Früchte tragen würde?
Dass sich die Esskastanie, Castanea sativa, zum Knicken bzw. Auf-den Stock-setzen (=coppicing) eignet, können wir uns gut vorstellen, da sie auch bei einem normalen Schnitt sehr willig und kräftig wieder austreibt. Auf Früchte wird mal aber wohl weitgehend verzichten müssen. Zum einen braucht der Sämling ohnehin sehr lange, bis er das erste Mal Früchte trägt (gut 10 Jahre); zum anderen wird diese Zeit durch den kräftigen Rückschnitt noch deutlich verlängert werden - wenn die Castanea überhaupt zur Blüte kommt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 31.10.2013
 
Ich möchte im Garten unseres Ferienhauses in Frankreich eine Edelkastanie pflanzen. Im Internet lese ich unterschiedliche und widersprechende Angaben. Meine Fragen sind:
1. Soll ich eine veredelte oder nicht veredelte Edelkastanie pflanzen, da ich natürlich Wert auf die besten essbaren Maronen lege?
2. Welche Sorte gibt die besten Früchte? In den Baumschulen werden i.d.R. nur Castanea sativa??? angeboten.
Wenn man gute und viele Esskastanien ernten möchte, sollte man eine veredelte Sorte pflanzen. Die einfachen Sämlinge (Castanea sativa), die wir anbieten, tragen zwar auch Früchte, aber sie fangen erst deutlich später damit an und die Früchte sind eher klein. Leider können wir Ihnen keine veredelten Sorten anbieten. Wir bemühen uns zwar jedes Jahr wieder, Jungpflanzen zur Aufzucht zu bekommen, aber in Deutschland sind sie sehr selten. Wir würden Ihnen empfehlen, in Frankreich zu einer Baumschule vor Ort zu gehen, da dort die Marone ja einen höheren Stellenwert auf dem Speisezettel hat und daher veredelte Sorten einfacher zu bekommen sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
ist dieser Baum nicht veredelt? Ich wollte meinem Sohn 2 Bäume zum Geburtstag schenken. Leider hat er mit veredelten Bäumen nur Pech gehabt.
Unsere einfachen Eßkastanien, Castanea sativa, werden durch Aussaat vermehrt und sind nicht veredelt (im Gegensatz zu den Sorten wie Asplenifolia, Variegata etc.).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Guten Tag,
in der Artikelbeschreibung schreiben Sie bei der Qualität 14/16 "getopft", in der Antwort auf eine Kundenfrage schreiben Sie allerdings, diese Qualität wird im Drahtballen geliefert.
Kann ich denn diese Größe jetzt pflanzen oder sollte ich bis zum Herbst warten?
Wir haben manchmal Esskastanien, Castanea sativa, mit einem Stammumfang von 14-16 cm als Ballen und manchmal getopft im Sortiment. Wir versuchen aber möglichst eher getopfte Exemplare anbieten zu können, da sich diese einfacher transportieren lassen. Die getopfte Ware, die zur Zeit im Shop angeboten wird, kann das ganze Jahr über gepflanzt werden (solange der Boden nicht gefroren ist) - also auch jetzt. Ballenware kann zwischen Oktober und Mai gepflanzt werden, auch hier vorrausgesetzt der Boden ist aufgetaut.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.04.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe 2 Fragen:
a) Kann man 2 Esskastanien wg. der Fremdbefruchtung in ca. 2 m Abstand, aber ansonsten frei stehend pflanzen?
b) Wenn ich den größten Heister nehme - wie viele Jahre wird es etwa dauern, bis Früchte zu ernten sind?
a) Ein Pflanzabstand von 2 m ist möglich aber sehr eng, die Bäume würde sehr bald ineinanderwachsen. Ein paar Meter mehr wären daher durchaus wünschenswert.
b) Esskastanien brauchen recht lange bis sie Früchte tragen. Selbst bei dem größten Heister (150-200 cm), müsste man noch zwischen 5 und 10 Jahre bis zur ersten richtigen Ernte warten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.02.2013
 
Hallo,
in Ihrer Info steht, dass man 2 Maronen pflanzen muss, wenn man ernten möchte - welches ist der kleinste bzw größte Abstand zwischen den Bäumen? Danke für eine kurze Info.
Damit die Esskastanien ausreichend Platz haben, um sich schön zu entwickeln, sollten sie ungefähr 20-30 m voneinander entfernt gepflanzt werden. Für die gegenseitige Windbestäubung von Castanea sativa stellt dieser Abstand kein Problem dar.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.02.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
mich würde interessieren, ob es möglich wäre, die Heister zum Strauch zu ziehen, um sie in eine Wildobsthecke (Blutpflaume, Holunder, Kornelkirsche, Ölweide, Myrobalanen, etc) zu integrieren.
Vielen Dank!
Man hat die Möglichkeit den Leittrieb und die Seitentriebe der Marone etwas einzukürzen, so dass sich die Pflanze stärker verzweigt und einen "heckenartigen" Charakter bekommt.
Um basal austreibende Triebe zu erzielen, müsste man die Esskastanie (Castnea sativa) massiv zurückschneiden. Ich würde aber davon abraten, da man dadurch sehr große Schnittwunden erzeugt und den natürlichen Wuchs zerstört.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.01.2012
 
Wir suchen seit längerem nach einem Hausbaum für unser Grundstück. Unser Boden ist sehr tonhaltig und hart, im Winter oft patschnass, im Sommer knochentrocken. Der Baum soll irgendwann mal schön groß sein und auch was Besonderes. Wir liebäugeln mit einer Esskastanie. Wie groß sind die größten von Ihnen angebotenen Esskastanien (Hochstamm, 14-16 cm Umfang)? Wie groß müssen wir das Pflanzloch einplanen? Besteht bei dieser Größe immer noch die Gefahr des Erfrierens? Wie schützt man so einen Baum? Wie lange müssen wir warten, bis der Baum richtig groß ist? Wann ist der günstgere Pflanzzeitpunkt - jetzt oder lieber erst im Herbst? Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.
Die Esskastanie, Castanea sativa, ist ein in Südeuropa verbreiteter Baum, der auf trockenen bis frischen, kalkarmen sandig-humosen und lehmigen Böden zu finden ist. Sie stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden, bevorzugt aber nicht zu trockene, nährstoffreiche, saure Böden und meidet Staunässe.
Verbreitet ist sie in den Klimazonen 5 bis 7 und erträgt Minusgrade bis Minus 20 Grad. Der Baum sollte nicht an einem Standort gesetzt werden, wo er kalten Winterwinden ausgesetzt ist, doch benötigt er im Allgemeinen keinen Frostschutz. Junge, frisch gesetzte Pflanzen kann man vorsorglich schützen, um gegen Spätfröste gewappnet zu sein. Hierfür kann eine dicke Laubmullschicht auf dem Wurzelbereich ausgebracht werden und bei kleinen Pflanzen Nadelreisig beigesteckt werden. Leider hatten wir in den letzten beiden Jahren im Frühjahr schnell warme Temperaturen, die die Pflanzen zu raschem Austrieb brachten und dann noch stärkere Spätfröste. Diese Wetterlage ist sehr heikel. Ältere Bäume (ab Stammumfang 12-14) treiben nach einem Spätfrostschaden aber zumeist wieder gut durch, in der Baumschule wird bei Spätfrostgefahr beregnet und so der neue Austrieb geschützt.
Unsere Hochstämme haben Ihren Kronenansatz bei 200cm Stammhöhe. Bei einem Baum mit 14-16cm Umfang hat die Krone eine Länge und einen Durchmesser von je ca 1,5 bis 2m. Der Ballen ist etwa 60cm in Durchmesser und Tiefe. Das Pflanzloch sollte ein Drittel größer ausgehoben werden.
Die Esskastanie hat einen Jahreszuwachs von ca 35-45cm in der Höhe und 30cm in der Breite. Der Zuwachs ist abhängig von Standort und Versorgung und fällt im Pflanzjahr gering aus. Ein Baum mit dem Stammumfang 14-16cm ist schon ein stattlicher Baum und wird sicher schnell Schattenspender sein. Der Hochstamm 14-16cm ist im Freiland gewachsen und wird mit Drahtballen geliefert. Die Pflanzung ist erst im Herbst ab Ende Oktober, Anfang November möglich. Der kleinere Baum mit 12-14cm Umfang ist im Topf kultiviert und kann bereits jetzt gepflanzt werden. Die beste Pflanzzeit ist im Herbst. Im warmen Boden werden noch vor Wintereintritt die ersten Versorgungswurzeln gebildet. Auch die Pflanzung jetzt (bei dem im Container gezogenen Baum) ist günstig, da der Baum sich schon am neuen Standort etabliert, bevor es in den Winter geht.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2011
 
Welche Sorte der Castanea sativa vertreiben Sie?
Unsere Esskastanien, Castanea sativa, sind durch Aussaat vermehrt und variieren demnach in ihrem Erbmaterial. Es handelt sich um die einfache Art, nicht um eine Sorte.
Daneben bieten wir noch die weißbunte Form, Castanea sativa 'Variegata' an. Diese Sorte wird durch Veredelung vermehrt.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 03.06.2011
 
Brauche ich unbedingt auf meinem Hof 2 Exemplare, wenn in der Nachbarschaft (etwa 200 m entfernt) schon ein ziemlich großer Baum steht? Ich würde schon gern Früchte ernten.
Nein, die Pflanze des Nachbarn ist dicht genug dran. Sie benötigen nur ein Exemplar in Ihrem Garten. Bei uns im Norden bilden die Esskastanien, Castanea sativa, zwar Früchte, doch meist sind sie nicht genug entwickelt, um sie zu verwerten.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 07.05.2011
 
Ist die Esskastanie ein Tief- oder ein Flachwurzler?
Ist die Esskastanie bei stürmen gefährdet zu Entwurzeln?
Die Esskastanie (Castanea sativa) ist ein klassischer Tiefwurzler mit einem weit reichenden Wurzelsystem. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieser Baum bei starken Stürmen entwurzelt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.01.2011
 
Wie alt wird die Marone?
Die Marone (Castanea sativa) kann 300 bis 500 Jahre alt werden. Allerdings werden auch zunehmend in Europa die Esskastanien durch eine aus den USA eingeschleppten Krankheit gefährdet. Der Kastanienrindenkrebs hat die in den USA einheimischen Castanea dentata dort fast völlig ausgerottet und befällt auch zunehmend die eigentlich weniger anfällige Marone in Mitteleuropa.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2011

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