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Catalpa bignonioides Nana - Kugel-Trompetenbaum

Steckbrief
Wuchshöhe
3,5 m bis 5 m
Wuchsbreite
2 m bis 3,5 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 30 cm
Wurzelsystem
Herzwurzler
Blütenmonat
Juni bis Juli
Blütenfarbe
weiß
Duft
Blätter leicht
Früchte
bohnenförmige Fruchtkapseln
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
sonnig bis halbschattig, windgeschützt
Boden
auch trockener Boden möglich
Verwendung
Solitär, sitzplatz 
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
Kugelbaum
Catalpa bignonioides Nana  

Kugel-Trompetenbaum

Der Kugel-Trompetenbaum hat ein großes, herzförmiges, sehr spät austreibendes Blatt, das einen leichten Duft verströmt und so Mücken abhalten soll. Dieser Baum blüht kaum bis nicht, aber das Blatt ist sehr dekorativ.

Die Sorte wird durch Veredlung auf einem Stamm vermehrt, die Krone bildet sich ohne Schnitt zu einer Kugel aus und ist relativ schwach wachsend und somit für kleinere Gärten etc. geeignet. Der Kugel-Trompetenbaum sollte sonnig und sowohl vor Frost als auch vor zu starken Wind geschützt stehen. Catalpa bignonioides Nana wird auch noch unter dem Synonym Catalpa bungei geführt.

Im Frühsommer liefern wir den Kugeltrompetenbaum in der Regel schon mit fertig geschnittener Krone aus.


Catalpa bignonioides Nana Catalpa bignonioides Nana
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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
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Verfügbar
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Catalpa bignonioides Nana - Kugel-Trompetenbaum "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo.
Ich habe im Frühjahr dieses Jahres zwei 15 Jahre alte Nanas erworben und in meinem Garten ausgepflanzt. Beide trieben im Mai aus. Nach einer strengen Frostnacht starben an einem der zwei Bäume aber alle Triebe ab. Kann ich ihn noch retten oder ist ihm nicht mehr zu helfen? Wenn ich an der Rinde der dicken Hauptäste kratze, zeigt sich noch grünes Holz.
Wenn ich ihn schneiden würde, darf ich dann die kugeligen Verdickungen an den Hauptästen mit weg schneiden oder wäre das zu tief?
Liebe Grüße!
Moinmoin,
aller Wahrscheinlichkeit nach ist der Kugeltrompetenbaum nicht richtig angewachsen - bei einem 15 Jahren alten Baum ist die Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr so hoch, wenn er nicht regelmäßig alle 4 Jahre umgepflanzt wird. Die Frostnacht hat ihm dann vermutlich den Rest gegeben. Solange die Triebe des Kugeltrompetenbaums allerdings noch nicht vertrocknet sind und Leben, also frisches, grünes Gewebe zeigen, besteht noch eine kleine Resthoffnung.
Ein kräftiger Rückschnitt kann dem Kugeltrompetenbaum helfen. Um was handelt es sich denn bei den kugeligen Verdickungen? Wurde in den letzten Jahren immer bis dorthin zurückgeschnitten und die Äste haben sich dadurch verdickt? Dann kann man ruhig auch bis hinter die 'Kugeln' zurückschneiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.08.2017
 
Hallo,
habe vor ca. drei Jahren zwei Kugeltrompetenbäume gekauft und einer davon wurde neulich beim Sturm von einem umfallenden Baum aus dem Nachbargarten zerschlagen.
Ich würde gerne wieder einen passenden zweiten Baum pflanzen. Die Stammhöhe des anderen Baums ist etwas über 120 bis zur Veredelungsstelle, die Stammtische etwa 17-18 cm. Haben Sie einen solchen Baum vorrätig und wenn ja, was würde ein solcher Baum inklusive Lieferung bei Ihnen kosten?
Viele Grüße!
Moinmoin,
einen jungen Kugeltrompetenbaum mit einer Stammhöhe von ca. 120 cm könnten wir wohl besorgen - aber er hat dann eher einen Stammumfang von 8-10 oder 10-12 cm.
Welches Wort wollten Sie denn eigentlich schreiben, als Ihnen die Rechtschreibprüfung dazwischenfunkte und 'Stammtische' daraus machte - Stammumfang, Stammdurchmesser? Bei einem Stammumfang von 17-18 cm könnten wir mal schauen, ob wir nicht doch ein Angebot finden, einen Kugeltrompetenbaum mit einem Stammdurchmesser von 17-18 cm zu finden ist hingegen ziemlich aussichtslos.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.08.2017
 
Hallo,
verträgt ein Kugeltrompetenbaum ein Kiesbeet?
Unsere zwei Bäume stehen seit 7 bzw. 4 Jahren, recht weit auseinander, auf einer Rasenfläche. Um den Stamm haben wir zur Beeteinfassung Rasenkantensteine in Beton gelegt, ca. 1,10 m Ringdurchmesser. Das haben die Bäume sehr gut vertragen.
Bislang ist im Ring Rindenmulch auf Erde, der Mulch wird regelmäßig erneuert/ergänzt. Da die Amseln den Rindenmulch freudig verteilen, überlegen wir, auf Kiesel umzusteigen. Vertragen die Bäume ein Unkrautvlies und Kiesel obendrauf?
Danke und viele Grüße!
Moinmoin,
am besten gedeihen die Kugeltrompetenbäume, wenn die Erde nicht abgedeckt wird - weder mit Rindenmulch noch mit Kies. Rindenmulch entzieht dem Boden beim Verrotten Stickstoff, und es werden Gerbsäuren ausgeschwemmt, die das Unkraut am Wachsen hindern - wenn die Schicht zu dick ist allerdings auch den Kugeltrompetenbaum.
Beide Abdeckungen (Rinde und Kies) sorgen dafür, dass der Boden etwas schlechter mit Sauerstoff versorgt wird und nicht so schnell abtrocknet. Letzteres kann bei einem eher trockenen Boden von Vorteil sein, bei einem eher zu Feuchtigkeit neigenden Boden ist es ungünstig. Das Vlies verstärkt die Wirkung zusätzlich.
Wenn die Kugeltrompetenbäume mit dem Rindenmulch gut geklappt hat, kann man es mit einer dünnen Schicht Kies auf einem Unkrautvlies versuchen. Alternativ kann man einen schön dicht wachsenden und das Unkraut effektiv unterdrückenden Bodendecker wie z.B. Geranium macrorrhizum pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.08.2017
 
Guten Tag,
wir haben einen 3-4 jährigen Baum/Kugeltrompete. Dieser hat auch vor kurzem angefangen auszutreiben (Triebe ca. 2-3 cm). Letzte Nacht hatten wir leichten Frost (-1/-2 Grad). Heute habe ich gesehen, dass alle Triebe angefroren sind ( lasches, wässriges Blatt, dunkler gefärbt)... Man sieht, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Kann ich da jetzt was machen oder einfach warten....
Vielen Dank! Viele Grüße.
Moinmoin,
im Austrieb ist der Kugeltrompetenbaum leider sehr frostempfindlich. Im Moment kann man aber nichts weiter tun als abwarten und schauen, wo der Kugeltrompetenbaum wieder austreibt. Das wird einige Wochen dauern. Wenn es soweit ist, kann man, wenn nötig, das Totholz entfernen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.08.2017
 
Guten Tag,
eventuell habe ich es auf Ihrer Webseite übersehen, wir haben einen Tromphetenbaum, dieser hat einen Teil, da sind die Blätter braun und welk geworden. Die anderen "gesunden" Blätter haben einen dünnen weißen Belag.
Innen habe ich mir den Stamm angesachaut, da gibt es etliche Äste mit einem weißen Bezug sieht aus wie dick Puderzucker...? Den habe habe ich heute mal mit Wasser abspritzen können.
Ich habe was Garten angeht keine Ahnung und weiß jetzt auch nicht was zu tun, gerne könnte ich auch mal Bilder schicken...?
Wäre super wenn ich HILFE bekäme!
Moinmoin,
der weiße Belag auf den Blättern des Trompetenbaums ist aller Wahrscheinlichkeit nach Mehltau, bei starkem Befall kann das auch zur Verbräunung der Blätter führen. Seltener geht der Mehltau auch auf die Äste über. Es gibt allerdings auch weiße Schildläuse, die sich gerne auf Ästen und Stamm des Trompetenbaums aufhalten und auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen sind. Das partielle Welken der Trompetenbaum-Krone kann auch durch eine Pilzerkrankung mit Namen Verticillium oder in leichten Fällen durch Sonnenbrand verursacht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.07.2017
 
Hallo liebes Eggert-Team,
wir haben im September 2015 einen Kugel- Trompetenbaum gepflanzt. Bei der Pflanzung war er ca. 2,5 m hoch und hatte 20 cm Stammumfang (Ersatzpflanzung für eine Blaufichte). Der Baum gedeit prächtig und steht auf lehmigem Boden (50 cm Mutterboden, ab ca. 50 cm Tiefe beginnt der Lehmboden).
Der Baum wird noch mit drei Stützen und einem Kokosseil gehalten. Wann kann bzw. sollte der Baum alleine stehen, also wann können wir die Stützung entfernen?
Vielen Dank für die Antwort im Voraus ....
In den meisten Fällen kann man den Dreibock 3 bis 4 Jahre nach der Pflanzung wieder entfernen. Sollte die Lage sehr windig sein oder man hat den Eindruck, dass sich die Pflanzen noch nicht richtig etabliert hat, sollten man noch zusätzlich 1 bis 2 Jahre warten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert aus Vaale
Eintrag hinzugefügt am 09.07.2017
 
Hallo zusammen....
...Wie weit weg muss ich den Catalpa bignidoides Nana vom Haus pflanzen!?
Sind 3 m genug Platz, oder werde ich da Probleme bekommen?
Danke schon einmal im Voraus für Eure Antwort.
Moinmoin,
ein Abstand von 3 m ist in Ordnung, wenn man die Krone des Catalpa bignonioides Nana immer mal wieder stark zurückschneidet. Soll sie weitgehend ungeschnitten wachsen, wären 4-5 m Abstand besser.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2017
 
Hallo!
Ist es jetzt noch möglich/sinnvoll, den Trompetenbaum zu pflanzen, oder sollte man bis ins Frühjahr warten?
Vielen Dank.
Moinmoin,
man kann den Kugel-Trompetenbaum (Catalpa bignonioides Nana) jetzt im September noch pflanzen; da hat er ausreichend Zeit sich vor dem Winter gut einzuwurzeln.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Hallo!
Ich möchte gerne meinen Trompetenbaum (1,50 m) gegen einen größeren ersetzen (ab 2,10 m). Ist das an gleicher Stelle problemlos möglich?
Stichwort Bodenmüdigkeit bzw. mögliche Bakterienbildung im Boden aufgrund verrottender Wurzelteile des alten?
Vielen Dank!
Moinmoin,
bei Catalpa bignonioides Nana gibt es keine Nachbauprobleme, man kann den Baum also einfach ersetzen. Allerdings sollte man trotzdem versuchen, so viele der alten Wurzeln wie möglich zu entfernen. Das erleichtert dem neuen Kugel-Trompetenbaum das Einwurzeln.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren.
An unserer Catalpa ist vor zwei Tagen ein großer Ast abgebrochen - offene Wunde. Müssen wir etwas beachten? Heilt die Stelle von alleine?
Vielen Dank im Voraus.
Moinmoin,
wenn die Wunde unregelmäßig ist, sollte man sie begradigen. Je nachdem wie viel vom Aststumpf vorhanden ist, kann man den Astrest noch mal glatt absägen oder man schneidet nur das ausgefranste Holz oberflächlich gerade so gut es geht. Kann man den Astrest glatt absägen, kann man die Wunde anschließend mit Lackbalsam verstreichen. Ist aber nur ein leichtes Begradigen der Wunde möglich, lässt man sie am besten offen heilen: Was an Pilzsporen hineingelangen kann, ist in der Regel schon in den letzten zwei Tagen eingedrungen. Ein Verstreichen der Wunde kann dann im Zweifelsfall das Pilzwachstum fördern, indem ein schön feuchtes Klima unter dem Film entsteht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Hallo Baumschule Eggert-Team,
wir haben einen 5-jährigen Trompetenbaum, den ich dieses Jahr im Frühjahr zum ersten Mal zurückgeschnitten habe. Leider wurden die Blätter weißlich, so dass ich denke, dass er Mehltau hat, was ich in früheren Kommentaren schon gelesen habe, mit der Empfehlung ein Fungizid zu benutzen. Von daher meine Frage, wo ich dieses bekomme und wie ich dieses anwende, um meinen wunderschönen Baum zu retten.
Vielen Dank!
Moinmoin,
es kann sehr gut sein, dass es sich um Mehltau handelt. Durch den niederschlagreichen Sommer hat Mehltau sehr gute Bedingungen vorgefunden und konnte sich weit verbreiten - und der Kugeltrompetenbaum (Catalpa bignonioides Nana) ist relativ anfällig für Mehltau.
Wenn der Mehltau erstmal ausgebrochen ist, kann man nicht mehr viel machen. Ihn vollständig zu bekämpfen gelingt meistens nicht. Mit Fungiziden kann man ihn etwas eindämmen. Verwenden kann man jedes für Mehltau geeignet Fungizid (oft mit Rosen im Namen, wie Rosen-Pilzfrei o.ä.). Man bekommt es im Fachhandel oder im Baumarkt mit Pflanzenabteilung (Anwendung nach Packungsbeilage).
Der Mehltau ist aber auch nicht gefährlich für den Trompetenbaum. In erster Linie sieht er unschön aus und schwächt den Baum leicht. Man sollte auch die herabfallenden Blätter im Herbst sorgfältig entfernen und entsorgen. Mit etwas Glück und besserem Wetter bleibt der Baum dann im nächsten Jahr Mehltau-frei. Konnten sich doch einige Sporen auf der Rinde halten und die neuen Blätter reinfizieren, kann man dann im Anfangsstadium spritzen, und so den Ausbruch von vornherein in Grenzen halten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.09.2016
 
Liebes Baumschulteam,
unser Kugeltrompetenbaum, der ca. drei Jahre alt ist und bisher immer eine schöne Kugelbaumkrone hatte, sah zuerst vom Blattwerk so aus, als wenn er Wassermangel hat. Die Blätter rollen sich am Rand ein und hängen schlapp nach unten fallen, aber nicht ab und sind nicht braun. Die kleinen neuen Triebspitzen sehen dunkelbraun bis schwarz aus. Der ganze Baum sieht mit der Krone komplett wie ein Trauerspiel aus.
Ich habe ihm vor zwei Tagen ca. 40 Liter Wasser gegeben, da er an einer sehr "trockenen Ecke" steht, mit leichtem Gefälle. Er hat zwei Thujas drei Meter entfernt neben sich, das war aber all die Jahre nie ein Problem.
Wir haben wohl vergessen, den Haltebambusstab der Baumschule, der mit schwarzem Klebeband am Stamm von der Veredlungsstelle bis in den Boden ragend befestigt ist, zu entfernen. Wir haben heute diesen Stab vom Stamm entfernt und sahen am Stamm schwarze Einkerbungen, die aber trocken waren und nicht genässt haben; wir vermuten, dass es sich um Druckstellen handelt. Am unteren Ende des Stabes, der sich bis dahin im Boden am Wurzelwerk befand, haben wir gesehen, dass der Baum genug Wasser hatte: Der Stab war unten leicht feucht.
Aber was kann es sein, dass alle Blätter schlapp herunterhängen und das innerhalb von drei Tagen? Es wurde jeden Tag schlimmer. Ich habe dem Baum nur an dem Tag das Wasser gegeben, wo ich den Schaden, was immer es auch ist, bemerkt habe. Danach nicht mehr, da ich dem Baum nicht zuviel Wasser geben wollte, und glaube auch nicht, dass der Baum unter Wassermangel leidet, es sieht aber genau so aus.
Der Boden ist mit einer Schicht Rindenmulch abgedeckt. Was kann unserem Kugeltrompetenbaum fehlen, wir sind alle ratlos?
Im Voraus schon mal vielen Dank für Ihre Hilfe.
Moinmoin,
leider hört sich das sehr nach einer Verticillium-Infektion an. Der Pilz befindet sich im Boden und wird vom Kugeltrompetenbaum mit dem Wasser über die Wurzeln aufgenommen. In den Wasserleitungsbahnen des Baumes siedelt der Pilz sich an und wuchert diese nach und nach zu. Dadurch kann der Baum nicht mehr richtig mit Wasser versorgt werden, obwohl der Boden feucht genug ist, und er beginnt zu welken. Der Trompetenbaum ist sehr anfällig für Verticillium und man kann leider auch nichts dagegen tun.
Diagnostizieren kann man Verticillium am besten, in dem man einen betroffenen Zweig abschneidet und sich den Querschnitt anschaut: Verticillium hinterlässt dunkle, halbkreisförmige bis kreisförmige Verfärbungen. Hier noch einige ausführlichere Links:
- Verticillium, Pflanzenschutzamt Berlin,
- Verticillium-Welke auf Arbofux,
- Hortipendium-Artikel zu Verticillium.
Sowohl die Thujas, der Standort am Hang als auch der Bambusstab schaden dem Catalpa bignonioides Nana nicht wirklich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.08.2016
 
Wir haben ein Catalpa bignonioides Nana seit ca. 15 Jahre. Der Stamm ca. 60 cm. Umfang. Er war immer sehr schön und gesund. Diese Woche sind alle Blätter welk geworden. Sie werden braun und fallen runter. Kann es sein das wir ein Pilz haben z.B. die Verticillium-Welke od. nur Mehltau. Wie erkenne ich das? Können wir etwas unternehmen?
Ein Befall von Mehltau bei Catalpa ist nicht ungewöhnlich. Man erkennt die Krankheit an dem mehligen Belag auf den Blättern. Es ist aber auch möglich, dass die Pflanzen vom Verticillium Pilz befallen sind. Diesen erkennt man, indem man einen Zweig schräg anschneidet – an den Wasserleitungsbahnen ist dann ein schwarzer Ring sichtbar. Beide Pilze sind in diesem Jahr sehr verbreitet.
Gegen Mehltau kann man vorbeugend ein geeignetes Fungizid anwenden. Verticillium ist leider weder kurativ noch prophylaktisch bekämpfbar.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.08.2016
 
Hallo Herr Eggert,
ich benötige wieder einmal Hilfe bzw. eine Auskunft von Ihnen. Unser Kugeltrompetenbaum (7cm Durchmesser, 2m Höhe) hat nun schon eine schöne Krone von ca. 1m Durchmesser bekommen ( Oktober 2015 aus Kübel gepflanzt). Befestigt wurde er auch mit 3 Pfählen und Befestigungsband, ca. 40cm von der Veredlung entfernt. Nun zur Frage: Kann sich der obere Teil des Stammes verbiegen, bzw. zur Sonne ( Süden) wachsen? Hätte man ihn nicht gleich unterhalb der Veredlung befestigen müssen, was ich aber nirgenwo sehe. Unsere Nachbarin hat den gleichen Kugelbaum aber nur einen jüngeren Baum. Sie hat ihn mit Juteband(1Pfahl) in der Mitte befestigt und unterhalb der Veredlung ein Holz zwischen Stamm und Pfahl geklemmt. Sieht komisch aus. Bei Sturm kann doch der Baum mit der Krone kräftig bewegt werden, bzw. der Wurzelballen in Bewegung geraden und das Wachstum beeinflussen . Liege ich da falsch? Zum Schluss noch eine weitere Frage: Sollte ich jetzt mit Hornspäne düngen( wieviel in die 1m Baumscheibe)?
Ich freue mich auf Ihre Antworten.
Bindet man den Kugeltrompetenbaum deutlich unterhalb der Kopfveredelungen an, besteht die u. U. Gefahr, dass die Krone bei einem Sommersturm ausbricht. Am besten lässt man 3 Holzpfähle leicht in die Krone hineingleiten und verbindet diese mit Holzlatten. Der Stamm wird dann in der Mitte mit Kokostau fixiert. Zum jetzigen Zeitpunkt sollte man eher wenig düngen (v. a. Stickstoff), da die Vegetationsphase langsam zu Ende geht. Die Düngergabe sollte im April/Mai erfolgen.
Gruß
Die Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.08.2016
 
Liebes Eggert-Team,
bleibt die Stammhöhe des 140 cm Stämmchens bei 140 cm? Also wächst der Baum nicht mehr in die Höhe, so dass man darunter laufen kann?
Wir wollen zwei dieser Bäume im Vorgarten pflanzen, und da die Krone ja sehr groß wird, müsste man drunter herlaufen können.
Besten Dank!
Moinmoin,
da es sich um eine Kopfveredelung handelt, das heißt die kleinwüchsige Krone wurde auf einen einfachen Catalpa-Stamm veredelt, verändert sich die Stammhöhe nicht mehr. Der Kugeltrompetenbaum wächst nur noch durch die Entwicklung der Krone. Wenn Sie Bäume möchten, unter denen Sie hindurchgehen können, müssten Sie die Hochstämme mit einem Stammumfang von 10-12 cm wählen. Diese haben eine Stammhöhe von 2 m.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.02.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben einen Trompetenbaum, der ca. 4 Jahre alt ist. Vor ca. einem Jahr hatten wir festgestellt, dass der Stamm extrem angefangen hat zu wackeln, und die Befürchtung, dass er umfallen könnte. Zuvor hatte der Baum nicht gewackelt, er hatte schon ca.1 Jahr zuvor keine Stützen mehr. Wir konnten uns nicht erklären, warum der Baum plötzlich nicht mehr fest in der Erde steht und angefangen hat, zu wackeln. Wir haben dann vor einem Jahr wieder massivere Stützen angebracht, damit er nicht umfällt. Wir hatten die Hoffnung, dass er wieder fester werden würde und die Wurzeln sich weiter ausbreiten würden. Dies ist aber auch nach über einem Jahr nicht der Fall.
Erdhügel, die ggf. vorhanden sind, wenn Wühlmäuse unterwegs sind, haben wir nicht entdeckt.
Haben Sie eine Idee, was die Ursache sein könnte und was man unternehmen könnte, um den Baum zu retten/befestigen?
Moinmoin,
wenn es keine Wühlmäuse sein können, die an den Wurzeln des Catalpa bignonioides Nana knabbern, kämen noch Insektenlarven in Frage - wie z.B. Maikäfer, Junikäfer, Dickmaulrüssler, Schnaken etc. Auch ein zu feuchter Standort kann zum Faulen der Wuzeln und in Folge zur Instabilität führen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.02.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider hat der letzte starke Wind unseren 8-jährigen Kugeltompetembaum arg in Mitleidenschaft gezogen. Aus der Mitte nach oben hat es einen starken Ast herausgebrochen, und seitlich sind auch noch einige Äste abgebrochen, so dass eine Seite des Baumes völlig ramponiert ist. Ist der Baum noch zu retten, und was können wir zur Rettung beitragen?
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar, weil es sich um einen wirklich schönen Baum handelt.
Moinmoin,
die Bruchstellen müsste man erstmal gerade abschneiden, da die Chance, dass Pilze eindringen, bei unregelmäßigen, ausgefransten Stellen viel größer ist. Ansonsten sollte man jetzt erstmal nichts weiter tun. Im nächsten Frühjahr vor dem Austrieb (März), kann man die Krone des Kugeltrompetenbaums dann gleichmäßig kräftig zurückschneiden. In der Regel treibt sie dann wieder schön rund aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2016
 
Guten Tag,
wir haben unsere Catalpa nun seit einem Jahr, und leider verlieren die Blätter gerade ihre Farbe, d.h. sie werden weißlich mit vereinzelten braunen Flecken. Haben Sie einen Tipp für uns, was man dagegen tun kann? Unsere drei anderen Catalpas zeigen diese Blattveränderung nicht.
Herzlichen Dank und beste Grüße!
Moinmoin,
schwer zu sagen. Wenn es Standortproblem gibt (zu tief gepflanzt, Düngemangel, Vernässung etc.), können die Blätter des Kugeltrompetenbaums (Catalpa bignonioides Nana) eine fahle Farbe annehmen. Vielleicht handelt es sich auch um Mehltau - dann bildet sich ein weißer Belag auf den Blättern. Einfacher wäre die Diagnose, wenn Sie uns ein Foto zuschicken würden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2016
 
Hallo liebes Gärtnerteam,
vor vier Wochen haben wir im Blumenladen einen Kugeltrompetenbaum gekauft. Der Baum wurde während der großen Hitze täglich gegossen. Seit Freitag sind alle Blätter welk geworden und hängen nur noch runter. Der Blumenhändler hat vor Anlieferung den Baum noch umgetopft. Was kann ich tun, um den Baum zu retten?
Moinmoin,
am wahrscheinlichsten ist, dass es dem Catalpa bignonioides Nana trotz des täglichen Gießens zu trocken gewesen ist - durch die großen Blätter verdunstet er sehr viel Wasser und benötigt an heißen Tagen auch entsprechend viel Nachschub. Falls beim Umpflanzen eventuell einige Wurzeln beschädigt wurden, ist eine reichliche Wässerung noch wichtiger. Eine Welkeerkrankung wie Verticillium würde in der Regel nicht ganz so plötzlich und komplett auftreten. Das einzige, was man jetzt machen kann, ist den Kugeltrompetenbaum weiterhin wässern und hoffen, dass er sich erholt. Es kann gut sein, dass er wieder frisch ausschlägt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Mein Kugeltrompetenbaum ist drei Jahre alt, und es hat sich eine schöne kräftige Baumkrone gebildet. Nach dem letzten Sturm ist 1/3 der Baumkrone ausgebrochen, der Ausbruch ist unter der Veredelungsstelle noch am Stamm 10 cm nach unten abgerissen. Wie kann ich die Baumkrone wieder in die Kugelform bringen? Schneiden? Wie? Wann?
Moinmoin,
um die Krone des Catalpa bignonioides Nana wieder kugelig zu bekommen, schneidet man die Krone insgesamt sehr stark zurück. Der beste Zeitpunkt dafür ist im frühen Frühjahr vor dem Austrieb (März/April). Jetzt müsste man die Bruchstelle versorgen, d.h. sie möglichst glatt zurückschneiden, dass keine ausgefransten Wunden mehr vorhanden sind. Den langen Riss bis in den Stamm des Kugeltrompetenbaums hinein kann man auch mit einem Wundverschlussmittel verstreichen. Das macht aber nur Sinn, wenn der Abbruch noch ganz frisch ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Unser Trompetenbaum ist in der letzten Woche durch den Sturm auseinandergebrochen. Wir haben die Äste bis kurz vor dem Stamm zurück geschnitten und den gespaltenen Stamm mit Panzerband zusammengeklebt. Er treibt tatsächlich wieder aus.
Meine Frage: Sollten die Schnittstellen der Äste versiegelt werden??
Vielen Dank für eine Antwort.
Moinmoin,
wenn die Schnittstellen schon einigen Tage offen liegen, braucht man sie nicht mehr versiegeln. Die Versiegelung hilft etwas den Catalpa bignonioides Nana vor eindringenden Pilzen zu schützen, aber das funktioniert nur, wenn die Wunde ganz frisch ist. Inzwischen dürfte der Baum die Wunde die Schnittflächen schon selber weitgehend abgeschottet haben. Wie viel die Versiegelung wirklich bringt oder ob sie unter bestimmten Bedingungen nicht auch negative Effekte hat, ist ohnehin umstritten. Ansonsten sollte man den Trompetenbaum sich jetzt erstmal erholen lasse. Wenn noch weitere korrigierende Schnittmaßnahmen nötig werden, führt man sie am besten im frühen Frühjahr vor dem Austrieb durch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2016
 
Hallo Herr Eggert,
mein Catalpa ist aufgepfropft und bereits 17 Jahre alt. Wunderschöne Krone, aber zu ausladend. Was kann ich beim Schnitt dagegen tun, und wäre ein radikaler Schnitt ratsam?
Er hat eine seitliche Länge der Äste von ca. 150 cm. Evtl. sollte der Schnitt erst im späten Frühjahr durchgeführt werden, wenn die Astlänge wieder außer Rand und Band gerät?
Moinmoin,
am besten schneidet man die Krone des Catalpa bignonioides Nana im Frühjahr vor dem Austrieb radikal zurück. Normalerweise treibt der Trompetenbaum dann kräftig durch und baut sich schön wieder auf. Es besteht eine geringe Chance, dass er nicht wieder austreibt - in 90% der Fälle geht es aber gut.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.12.2015
 
Hallo Herr Eggert,
wie sollte das Pflanzloch vorbereitet werden, ist ein besondere Zusatz wie Torf sinnvoll?
Danke für die guten Antworten und die Zeit die Sie sich nehmen!
Moinmoin,
Torf ist als Zusatz nicht sinnvoll. Wenn man einen eher mageren Boden hat und ihn etwas aufwerten will, kann man Kompost oder guten Mutterboden untermischen.
Falls es Verdichtungen im Boden gibt, sollte man das Pflanzloch großzügig ausheben, um diese aufzulockern, und dann wieder auf Pflanzniveau auffüllen. Der Kugel-Trompetenbaum sollte so tief in den Boden gesetzt werden, dass die Oberfläche des Topfballens der Erdoberfläche entspricht. Wird sie zu tief oder zu hoch gepflanzt, können die Wurzeln Schaden nehmen. Nach dem Pflanzen drückt man die Erde kräftig fest und wässert den Catalpa bignonioides Nana ordentlich. Eventuell ist es sinnvoll einen kleinen Gießring aus Erde anzulegen, so dass das Wasser direkt zu den Wurzeln kommt und nicht seitlich vorbei läuft.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2015
 
Hallo,
wir interessieren uns für einen Kugelcatalpa für unseren Vorgarten. Unter dem Rasen verlaufen aber die Versorgungsleitungen, also auch Wasserrohre ca. 1 m tief unter dem Rasen... Wie weit muss der Catalpa davon entfernt gepflanzt werden, damit die Wurzeln nicht die Rohre beschädigen?
Moinmoin,
1 m Tiefe ist eigentlich schon ausreichend tief, damit die Wurzeln des Catalpa bignonioides Nana die Rohre nicht mehr erreichen. Zu Sicherheit (insbesondere falls es sich um einen eher trockenen, sandigen Boden handelt) kann man aber gerne 1-2 m Abstand halten, wenn man den Platz hat.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Hallo,
habe einen Trompetenbaum gepflanzt, einen Halbstamm. Er ist ca. 30 cm vom Nachbarn sein Hof weg - muss ich damit rechnen, dass es irgendwann das Fundament raushebt? Welcher Abstand wäre problemlos?
Moinmoin,
30 cm Pflanzabstand sind schon sehr nah. Der Kugeltrompetenbaum (Catalpa bignonioides Nana) wächst zwar sehr langsam und die Wurzeln sind daher auch nicht so stark ausgeprägt, aber man sollte ihn um des lieben Friedens Willen schon weiter entfernt pflanzen. Im Nachbarrecht Ihres Bundeslandes finden Sie auch die Grenzabstände, die für verschiedene Anpflanzungen eingehalten werden müssen, wenn Sie sich nicht anderweitig mit Ihrem Nachbarn einigen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Hallo Herr Eggert,
bei dem letzten Sturm und starkem Regen sind von unserem 3 jährigen Baum 3/4 der Äste abgebrochen. Sogar teilweise so starl dass si die Veredelungstelle beschädigt haben. Was sollen wir nun machen . Zurückschneiden? Aber bis an welche Stelle.
Gern kann ich Ihnen Bilder zukommen lassen.
Grundsätzlich muss bis in das gesunde Holz zurückgeschnitten werden, um einen erneuten Kronenaufbau zu erzielen. Damit wir Ihnen einen etwas detaillierteren Tipp zum Schnitt geben können, wären Fotos des Baumes hilfreich. Gerne können Sie uns diese an verkauf@eggert-baumschulen senden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.09.2015
 
Hallo Herr Eggert,
kann die Baumkrone auch in "Pilzform" (unten gerade) gehalten werden? Wie oft müßte das dann (unten) so geschnitten werden?
Welchen Durchmesser der Krone kann ich bei einer Stammhöhe von ca. 2,5-3,0 Meter erwarten?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort, LG
Moinmoin,
man kann den Kugeltrompetenbaum (Catalpa bignonioides Nana) auch pilzförmig zurechtschneiden. Dafür müsste er ein- bis zweimal im Jahr zurechtgestutzt werden.
Die Stammhöhe ist durch Veredlung auf eine Höhe zwischen 200 und 220 cm festgelegt und wird sich auch nicht mehr verändern. Unsere Hochstämme werden in 10 Jahren bei guten Bedingungen einen Kronendurchmesser von 2,5 Metern haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.04.2015
 
Wenn man den Trompetenbaum mit dem Stämmchen 140 cm kauft, wächst der Stamm dann auch noch mit den Jahren?
Moinmoin,
nein, die Stammhöhe des Catalpa bignonioides Nana bleibt über die Jahre gleich, nur durch die Entwicklung der Krone findet noch Höhenwachstum statt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten einen Kugeltrompetenbaum pflanzen.
Nach unserer Kenntnis ist der Boden in unserem Garten eher sandig, teilweise mit größeren Steinen durchsetzt (Mutterbodenschicht ca. 30 cm). Stellt dies für den Baum ein Problem dar? Wie tief müssten die Pfähle eingegraben werden, damit sie dem Baum genügend Stabilität geben? Da wir bisher keine große Erfahrung haben, ist es empfehlenswert, lieber einen Gärtner zu beauftragen?
Vielen Dank und freundliche Grüße!
Moinmoin,
30 cm Mutterboden sind schon ganz gut, und ein sandiger Boden ist allemal besser als ein eher fester lehmiger Boden, da der Kugeltrompetenbaum (Catalpa bignonioides Nana) nicht zu viel Nässe mag. Bei einem sandigen Boden läuft das Regenwasser gut und zügig ab. Wenn man will, kann man die Erde etwas aufwerten, indem man Kompost unter den Aushub mischt.
Die Pfähle sollten ca. 60-80 cm tief eingeschlagen werden. Als Gesamthöhe der Pfähle empfielt sich 260-280 cm, dann kann man den knapp 2 m hohen Stamm noch bequem festbinden. Am besten setzt man zwei Pfähle, zwischen denen der Trompetenbaum mit Kokosseil (Hanfstrick, spezielle Baumbänder o.ä.) festgebunden wird.
Einen Gärtner zu beauftragen ist nicht notwendig, wenn Sie nicht gerade keine Zeit/Lust haben. Besonderes Spezialwissen ist für die Pflanzung nicht notwendig, und im Internet finden Sie ausreichend Anleitungen zum Thema "Baum pflanzen" oder "Baum anbinden", um sich ein Bild davon zu machen, wie man Bäume am besten anpfählt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.02.2015
 
Habe mit Interesse die Fragen und Ihre geduldigen Antworten in diesem Forum gelesen und erlaube mir daher, auch eine Frage zu stellen:
Seit über 10 Jahren haben wir eine Catalpa, die sich toll entwickelt hat und mittlerweile einen Kronendurchmesser von ca. 4 Meter hat (vor 2 Jahren fachmännisch beschnitten worden). Jetzt müssen wir den Baum umpflanzen. Sehen Sie eine Chance, dass das funktioniert?
Was können wir tun, um dem Baum zu helfen?
Außerdem sind im Laufe der letzten Jahre dicke Wurzeln an die Oberfläche gekommen. Können diese im Rahmen der Umsetzung tiefer gelegt werden?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Moinmoin,
10 Jahre Standzeit sind schon sehr viel. Wenn man den Kugeltrompetenbaum unvorbereitet umpflanzt, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach eingehen, weil die wenigen Haarwurzeln, die dem Baum bleiben, ihn nicht ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgen können.
Eine bessere Chance hat der Baum, wenn man jetzt, noch vor dem Austrieb, in einem Abstand von ca. 50 cm um den Stamm einen Graben gräbt. So werden die Wurzel rundum gekappt und es bilden sich neue feine Wurzeln. Die nach unten weisenden Wurzeln bleiben hingegen ungestört und können den Baum noch ausreichend versorgen. Zu Sicherheit sollte aber auch die Krone zurückgeschnitten werden. In der nächsten Winterruhe kann der Baum dann umgepflanzt werden, wobei der Ballen nicht kaputt gehen darf. Auch zu diesem Zeitpunkt wäre ein Rückschnitt der Triebe von Vorteil: So muss die reduzierte Wurzelmasse auch eine kleinere Blattmasse versorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.02.2015
 
Sehr geehrte Gärtnerinnen und Gärtner der Baumschule Eggert!
Seit langem versuche ich herauszubringen, was mit meinen drei Catalpas passiert ist, und bisher konnte mir noch niemand eine Diagnose sagen. Nun habe ich Ihre Seite gefunden und alle Ihre sich auf Kugel-Catalpas beziehenden Antworten gelesen - ich bin beeindruckt, wieviel Mühe Sie sich gemacht haben, alle Fragen eingehend zu beantworten. So wage ich es, Sie mit meinem Problem zu behelligen und um Ihre Meinung zu bitten:
Vor vier Jahren wurden in meinem Garten (30 km von Wien entfernt) drei Bäume gepflanzt, die ein wichtiges Strukturelement sein sollen. Sie stehen etwa drei Meter auseinander. Der rechte Baum wurde im Sommer nach der Pflanzung krank: Die Blätter haben sich von außen her braun verfärbt, wobei oft die Mitte noch grün (aber ein zu helles Grün) war, und sind schließlich abgefallen, im Folgejahr hat der Baum dann praktisch nicht mehr ausgetrieben und ist eingegangen. Er steht noch, denn ich weiß ja noch keine Lösung der Situation.
Im vorigen Sommer haben dann die beiden anderen Bäume, denen es bis dahin gut ging und die schön weitergewachsen waren, mit demselben Schadbild angefangen: Die Blätter wurden heller und bekamen braune vertrocknete Ränder, das hat auf der oberen Halbkugel gleichmäßig angefangen, deshalb dachte ich, es sei nicht die gefürchtete Verticillium-Welke, da nach den Bildern, die ich im Internet gefunden habe, eher gleich ganze Teile schnell absterben. Aber das hat sich über Wochen verschlimmert, mein Gärtner war nicht zu erreichen und ich im beruflichen Stress, da konnte ich nur im Internet recherchieren. Wissen Sie Rat?
Ich bin leider etwas dickköpfig und möchte an dieser Stelle unbedingt Kugelbäume haben, das großblättrige Laub hat es mir überdies angetan. Der Standort ist sonnig; es gibt in unserer Gegend zwar viel Wind, aber der Westseite, der Wetterseite zu stehen einige benachbarte vierstöckige Häuser, die ihn etwas bremsen.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir sagen könnten, wie ich am besten vorgehen könnte. Nach der Lektüre Ihrer zahlreichen Antworten, die ich vorhin gelesen habe, werde ich jedenfalls morgen vom abgestorbenen Baum einen Ast abschneiden und den Querschnitt ansehen.
Moinmoin,
es könnte sich schon um Verticilium handeln. Es stimmt, dass in der Regel zunächst einzelne Triebe oder auch ganz Kronenteile betroffen sind. Leider ist der Verlauf aber auch nicht immer gleich, das heißt eine eher gleichmäßige Verteilung der braunwerdenden, abfallenden Blätter ist kein Ausschlusskriterium.
Andersherum funktioniert das schon eher: Wenn die Hälfte der Krone braun wird und die andere gesund aussieht, sind Standortprobleme ausgeschlossen und Verticilium höchstwahrscheinlich.
Dass zunächst ein Baum betroffen war und die anderen beiden später erst die gleichen Probleme bekamen, ist hingegen durchaus ein Indiz, dass für die Ausbreitung einer Krankheit, z.B. der Verticilium-Pilze, spricht. Von außen braun werdenden Blätter, können auch durch Verticilium verursacht werden: Hier sind z.B. Catalpa-Blätter abgebildet, die einen braunen Rand und eine gelblich Verfärbung zeigen, die auf Verticilium zurückgeführt wurde. Es ist nicht ganz typisch, kommt aber vor.
Andere Gründe für sich gelb oder heller verfärbende Blätter sind ein zu feuchter Standort oder eine zu tiefe Pflanzung der Bäume. Ein feuchter Standort muss auch nicht oberirdisch sichtbar sein. Es können sich z.B. partielle Verdichtungen im Boden gebildet haben, so dass sich Wasser zeitweise im Bereich der Wurzeln staut. Um das heraus zu finden, kann man während eine feuchteren Wetterperiode in der Nähe der Bäume mal vorsichtig ein Loch graben und nachschauen, ob man auf nasse Erdschichten trifft.
Bei zu tief gepflanzten Bäumen bekommen die Wurzeln nicht mehr genug Sauerstoff und kümmern. Wenige Zentimeter mehr Bodenauftrag können die Wurzeln verkraften, deutlich über 5 cm wird es zunehmend kritisch. Wenn Sie die Bäume aber von Ihrem Gärtner pflanzen lassen haben, sollte das eigentlich kein Problem sein. Die erst sinnvolle Maßnahme wird (wie schon von Ihnen geschrieben) tatsächlich sein, sich die Querschnitte von betroffenen Trieben anzuschauen.
Sollte sich der Verticilium-Verdacht bewahrheiten, müssten man Kugelbäume setzen, die nicht anfällig sind, da der Pilz leider lange im Boden bleibt. Möglich wären z.B. Kugel-Weißdorn, Kugelginkgo, Kugelamberbaum, Kugelplatane... Aber die Optik ist bei allen genannten natürlich eine ganz andere; ein alternativer Kugelbaum mit ähnlich großen Blättern wird schwer zu finden sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.02.2015
 
Hallo!
Ich habe mir ein Haus gekauft. Davor steht ein Kugeltrompetenbaum (zumindest denke ich, dass es einer ist). Der Stamm ist 50 cm hoch mit ca. 60 cm Umfang und die Krone hat einen Durchmesser mit 3-4 Metern. Der Vorbesitzer hat jedes Jahr die Krone rasiert! Also alle Triebe (1,5 bis 2 Meter) auf ca 5 cm zurückgeschnitten! Wie eine Weide.Er meinte, das müsse man machen, damit er wieder so austreibt.
Ist das so richtig? Was passsiert, wenn ich die Triebe wie hier oft beschrieben um ein Drittel einkürze? Ist das evtl. kein Kugeltrompetenbaum?
Danke schonmal für eine Antwort!
Moinmoin,
das kann sich durchaus um einen Kugeltrompetenbaum handeln. Für die sichere Bestimmung müssten Sie uns ein Bild zuschicken.
Man kann den Catalpa bignonioides Nana jedes Jahr auf kurze Stummel zurückschneiden - er verträgt es, aber notwendig ist es nicht. Der Schnitt dient in erster Linie dazu, die Krone schön kompakt und rund zu halten. Außerdem vejüngt man die Triebe durch den Rückschnitt, so dass bei stärkerem Wind nicht so einfach Triebe ausbrechen. Dafür reicht es normalerweise, den Trompetenbaum alle zwei Jahre um ein Drittel zurückzuschneiden.
Natürlich hängt der Schnittrhythmus aber auch davon ab, wie groß die Krone werden darf. Je kleiner, desto häufiger und stärker muss man schneiden - gleichzeitig regt man aber durch einen sehr starken Rückschnitt auch die Wuchskräfte des Baumes an, so dass er einen größeren Jahreszuwachs aufweist, als er es bei einem mäßigen Schnitt der Fall wäre. Man muss also ein gutes Gleichgewicht finden.
Würde man auf einen Schnitt komplett verzichten, würde sich die Krone zunehemend unregelmäßig oval und etwas lockerer entwickeln.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Hallo,
ich habe vor ca. 3 Wochen aufgrund der recht zweigarmen Kronen meine beiden Catalpa nana (7 Jahre & 4 Jahre) um ca. ein Drittel zurückgeschnitten.
Leider kann ich noch keinen frischen Austrieb festestellen. Können Sie mir sagen, ab wann die Bäume damit beginnen, ihre Kraft in die Kronen zu stecken und wann neue Zweige gebildet werden?
Muß ich evtl. sogar damit rechnen, dieses Jahr kaum ein Blatt am Baum zu haben?
Herzlichen Dank im Voraus für Ihren Rat!
Moinmoin,
wenn man die Triebe zurückschneidet, muss der Kugeltrompetenbaum schlafenden Knospen aktivieren, um wieder austreiben zu können. Dieser Prozess dauert einfach einige Zeit, und so wird es noch ein paar Wochen dauern, bis Sie frisches Grün entdecken. Die Kronen bauen sich aber auch nach einem sehr radikalen Schnitt noch im selben Jahr wieder schön rund auf.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Liebes Eggert-Team,
ein sehr schönes grosses Exemplar haben Sie mir im November geliefert!
Muss ich diesen grossen Kugeltrompetenbaum noch mit Winterschutz (Krone und Stamm) versehen?
Für Ihre Mühe vielen Dank im Voraus.
Moinmoin,
in einem normalen Winter ist ein Schutz des Kugeltrompetenbaums (Catalpa bignonioides Nana) nicht notwendig. Nur wenn es außergewöhlich kalt werden sollte (unter -15°C - besonders gen Ende des Winters), wäre es sinnvoll, die Krone mit einem Pflanzenvlies oder ähnlichen isolierenden Materialien gut einzuwickeln.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.11.2014
 
Hallo an das Baumschulteam,
wir haben seit 5 Jahren eine Catalpa "Nana" in unserem Garten stehen, die uns viel Freude macht. Wir haben sie bisher nicht geschnitten, da das ja eigentlich bei dieser Sorte nicht zwingend notwendig ist. Nun hat sie aber mittlerweile eine sehr stattliche und ausladende Krone bekommen, die zu nah an unser Gartenhaus kommt. Wie können wir nun am besten zurückschneiden, damit sie wieder eine schöne und volle runde Krone bekommt? Und kann man das jetzt im Herbst machen? Noch hat sie ja ihre Blätter.
Im übrigen kämpfen wir (leider) seit 2 Jahren gegen Mehltau, aber nichts scheint wirklich zu helfen.
Vielen Dank schon mal vorab für Ihre Hilfe!
Moinmoin,
der beste Zeitpunkt für den Schnitt des Kugeltrompetenbaums ist im Frühjahr vor dem Austrieb. Man schneidet die Krone rundum gleichmäßig und gerne auch kräftig zurück, dann baut sie sich wieder schön dicht und kugelig auf.
Mehltau zu bekämpfen ist sehr schwierig. Wenn erstmal die ersten Symptome auftreten, kann man ihn in der Regel nicht mehr vollständig beseitigen, sondern nur noch den Schaden begrenzen. Am vielversprechendsten ist eine vorbeugende Behandlung, allerdings sind für den Privatgarten zugelassenen Fungizide meist nicht ganz so effektiv. Außerdem sollte man im Herbst die Blätter des Catalpa bignonioides Nana entfernen und entsorgen, so dass im Frühjahr nicht sofort eine Reinfektion stattfindet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2014
 
Hallo,
bei unserem Catalpa sind in diesem Sommer bei einer starken Böe 2 große Äste herausgebrochen, die da. 1/8 der Gesamtkrone ausmachen. Kann man den Baum so weit zurückschneiden, dass er wieder rund (und dann eben wieder kleiner) austreibt? Und wie groß würde er wieder, wenn wir die Krone halbieren würden?
Danke!
Moinmoin,
den Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, kann man gerne kräftig zurückschneiden, damit er sich wieder rund aufbaut - ruhig auch mehr als um die Hälfte. Die beste Zeit dafür ist im Frühjahr vor dem Austrieb, wenn die strengen Fröste vorrüber sind (März/April). Er wird dann mit der Zeit auch wieder die ursprünglich Größe erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Hallo,
wir (Gartenanfänger) haben uns im Frühling einen Kugeltrompetenbaum gekauft und gepflanzt. Er war den Sommer über auch schön grün (Die Gärtnerei gab uns Eisendünger mit für den Fall, daß die Blätter gelb werden mit grünen Adern, welchen wir ihm auch hin und wieder verabreicht haben).
Nun bekommt er auf einmal gelbe Blätter (und Adern), die zum Teil von unten her welk werden. Bisher dachte ich, das wäre normal, da er im Herbst ja auch seine Blätter verliert, nun habe ich bei Nachbarn gesehen, daß deren Trompetenbäume noch schön grün sind…
Kann das dieser Pilz sein, oder ist es vielleicht doch normal? Was können wir tun?
Moinmoin,
schwer so aus der Ferne zu beurteilen. Im Prinzip kann der Kugeltrompetenbaum jetzt auch schon langsam in die Herbstfärbung übergehen, da er zu den Bäumen gehört, die eher früh ihr Laub verlieren. Dass Ihr Catalpa mit der Herbstfärbung etwas früher anfängt als die Exemplare in der Umgebung, mag mit dem Mikroklima oder anderen Standortbedingungen (Boden, Trockenheit) zusammenhängen. Er ist ja auch noch neu, da kann es sein, dass er einfach etwas empfindlicher auf den beginnenden Herbst reagiert.
Die Pilzkrankheit Verticilium sorgt ebenfalls für gelb werdende, welkende Blätter. Meist ist hier nur eine Kronenteil bzw. einige Triebe betroffen, so dass der Unterschied zu einer gleichmäßigen Herbstverfärbung oft sehr deutlich ist - aber nicht unbedingt sein muss.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Wir suchen einen schönen Baum, der folgende Kriterien erfüllen soll:
- Standort vor unserer Terrasse (Abstand vom Haus ungefähr 4 m)
- Schattenspender für die Süd-Terrasse, daher eine Dachform ausbildend, also breiter, statt hoher Wachstum
- Hochstamm, damit man darunter sitzen kann
- dichte Krone
- laubabwerfend
- schnellwachsend
- sonnig, eher trocken (im Sommer) und wenig geschützt (da es aber ein Stadtgarten ist, ist idR der Wind nicht allzu stark)
- Endgröße nicht zu hoch (max. 5-7 m)
- winterhart (Standort in der Nähe von Nürnberg)

Angedacht hatten wir bereits:
Albizia (scheidet wahrsch. aus, da in jungen Jahren zu frostempfindlich)
Morus alba platanifolia (auch zu empfindlich?)
Amberbaum/Kugel oder hängend, bzw. Dachform (Wachstum?)
Dachplatane (starke Wurzelbildung? Probleme mit Holzterrasse?)
Trompetenbaum - Kugelform (Wachstum? benötigt er geschützte Lage?)
Essigbaum/Hirschkolben
Ulmus glabra pendula (wächst eher langsam?)
Welchen Baum würden Sie empfehlen, vlt auch einen anderen?
Moinmoin,
wir würden Ihnen eine weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia Pendula) empfehlen. Sie ist als Hochstamm veredelt, wird nicht zu hoch, da die Zweig überhängend wachsen, durch einen regelmäßigen Schnitt lässt sie sich die Krone in eine schöne schirmförmige Form bringen und sie verträgt Sonne und Trockenheit sehr gut. Die Wurzel wächst überwiegend in die Tief und kaum in die Breite, so dass es mit der Holzterasse keine Problem geben wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihe Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Guten Tag,

wir wollen in unserem Garten einen Sitzplatz anlegen, den ein Baum beschatten soll. Da unser Garten nicht sehr groß ist (Neubaugebiet), sollte auch der Baum nicht zu hoch werden (ca. 5 m gesamt, Stammhöhe ca. 2 m), aber möglichst eine breite und dann eher flache Krone entwickeln (Durchmesser gerne 4 m).
Der Kugeltrompetenbaum scheint mir diese Bedingungen zu erfüllen, leider scheinen mir die Standortbedingungen in unserem Garten jedoch nicht so optimal: Der Baum hätte zwar einen sehr sonnigen Standort, leider aber auch recht windig, vor allem da die Nachbargrundstücke noch nicht bebaut sind und somit nahezu überhaupt kein Windschutz aus irgendeiner Richtung gegeben ist. Wir haben einen sehr lehmigen/tonigen Boden und selbst auf der Oberfläche steht nach Regen das Wasser. Es scheint immer wieder stauende Schichten im gewachsenen Boden zu geben, bei anderen Baugruben in unserem Gebiet haben wir schon beobachtet wie das Wasser "aus der Wand" der Grube herauslief. Unser Grundstück ist durch die Drainage der angrenzenden Straße offenbar besser geschützt und entwässert vor solchen unterirdischen Wasserläufen, trotzdem steht das Wasser immer noch sehr lange an der Oberfläche. Käme ein Kugeltrompetenbaum mit solchen Bedingungen überhaupt zurecht? Welche Maßnahmen zur Schaffung eines guten Standortes wären notwendig oder möglich?
Können Sie mir Alternativen nennen, die sowohl unseren Standortbedingungen als auch unseren Wünschen an den Baum besser entsprechen?
Mit welchen Zeiten muss man rechnen, bis ein neu gekaufter Baum überhaupt die von uns gewünschte Breite in der Krone erreicht?
Vielen Dank!
Moinmoin,
das sind in der Tat Bedingungen, die eher gegen einen Kugeltrompetenbaum sprechen. Zum einen ist er recht windbruchanfällig und hat lieber einen warmen geschützten Standort - das würde sich ja aber wohl in den nächsten Jahren nach und nach ergeben. Zum anderen verträgt er zu viel Nässe schlecht: Lehmiger Boden an sich ist okay, aber man müsste sicherstellen, dass sich das Wasser nicht staut. Gerade in Neubaugebieten, in denen schwere Baufahrzeuge gefahren sind, kann der Boden unterirdisch stark verdichtet sein. Man müsste vor Pflanzung das Pflanzloch sehr tief ausgraben, um sicherzustellen, dass der Boden locker ist und das Wasser einigermaßen abfließen kann. Dann füllt man die Grube wieder bis auf Pflanzniveau auf und pflanzt ganz normal. Eventuell kann es Sinn machen, dem Boden Kies unterzumischen, damit das Wasser etwas besser abläuft.
Dem Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioidees Nana, im Wuchsverhalten sehr ähnlich, aber wind- und feuchtigkeitsverträglicher ist der Kugelfeldahorn (Acer campestre Nanum). Beide Bäume wachsen verhältnismäßig langsam: Bis man wirklich eine annähernd 4 m breite Krone hat, kann es schon 10 Jahre dauern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Hallo,
unsere Catalpa bignonioides Nana steht seit 14 Jahren in unserem Garten und hat einen Stammumfang von ca. 70 cm. Die Kugel hat einen Durchmesser von über 2,5m und bei starkem Wind besteht die Gefahr, das Äste abbrechen (was auch schon geschehen ist). Kann ich die Kugel jetzt im August einkürzen oder muß ich bis ins Frühjahr warten.
Wenn jetzt „Gefahr in Verzug“ ist, würde ich auf jeden Fall die Spitzen (um 20 bis 40 cm) abschneiden. So verliert der Trompetenbaum ordentlich Laub und die Gefahr von Windbruch nimmt stark ab.
Einen weiteren stärkeren Rückschnitt hätte ich dann ggf. im April vorgenommen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.08.2014
 
Unser Kugeltrompetenbaum ist jetzt über 10 Jahre alt. Ich habe ihn die letzten Jahre immer zurückgeschnitten. Da sich aber beim letzten Rückschnitt einige Äste verabschiedet haben und dort nichts mehr ausgetrieben ist, habe ich ihn dieses Jahr nicht geschnitten.
Der Baum hat eine große Krone die einen Durchmesser von gut 5 m hat und ca. 3 m hoch ist. Der Stamm hat eine Höhe von 2 m (dort beginnt die Krone) und ist leicht oval (so ca. 27 x 25 cm). Gestern war bei uns ein Unwetter, und jetzt ist in der Mitte der Kroneein dicker Ast abgebrochen (und die Krone hat jetzt in der Mitte quasi ein Loch). Auf der einen Seite hat es auch einen dicken Ast erwischt, der ebenfalls abgebrochen ist. Es ist schon ein komisches Schadensbild, offenbar von einer Fallböe oder so was ähnliches verursacht.
Muss ich jetzt befürchten, dass die beiden Äste, die jetzt abgebrochen sind, auch nicht mehr austreiben?
Was mache ich mit den Ästen an denen keine neuen Triebe entstanden sind, und wie weit kann ich den Baum zurückschneiden? Ich bin da immer etwas unsicher,zumal ja beim letzten Mal danach an einigen Ästen keine neuen Triebe kamen.
Bedanke mich im Voraus.
Jetzt kann man eigentlich nicht viel machen außer die Wunden zu versorgen, d.h. sie begradigen, wenn sie ausgefranst sind etc. Sind die nicht ausgetriebenen Äste tot, sollte man sie entfernen - Totholz ist eine gute Eintrittsstelle für Pilze.
Im nächsten Frühjahr kurz vor dem Austrieb (April) kann man dann die Krone des Kugeltrompetenbaums insgesamt stark zurückschneiden, so dass sie sich wieder rundliche und ohne Löcher aufbaut. Bei einem Kronendurchmesser von 5 m bedeutet das vermutlich einen Schnitt ins alte Holz, der ein gewisses Risiko in sich birgt. Es kann passieren, das der Catalpa bignonioides Nana das nicht verträgt und nicht wieder ichtig ausschlägt - die Chance ist ca. 1 zu 10. Die Alternative wäre eine unregelmäßige Krone zu behalten und sie nur mäßig zurückzuschneiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.08.2014
 
Hallo,
an unserem Trompetenbaum ist heute ein Ast in der Gabelung gebrochen. Wie kann man die Bruchstelle behandeln, und ist der Baum noch zu retten?
Ein kleinerer Ast ist durch die Schwere des Astes ebenso in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch da stellt sich die Frage der Behandlung.
Man sollte die Wunden des Catalpa bignonioides Nana mit einem sehr scharfen Messer möglichst glatt schneiden, eventuell noch stehende ausgesplitterte Aststumpfreste absägen. Wundverschlussmittel sind in den letzten Jahren stark in Verruf gekommen, so dass oft empfohlen wird, die Wunde offen heilen zu lassen. Bei großen Wunden macht es auch Sinn einen Fachmann (Baumpfleger) hinzu zu holen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.08.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein wunderschöner Catalpa bignonioides hat weisse Blattläuse bekommen, die sich ständig vermehren. Ich habe bereits 3 Flaschen des üblichen Spritzmittels (Bayer) versprüht und auch ein Mittel in die Giesskanne gegeben. Es hilft aber leider alles nicht, die Blätter werden gelb, haben Nahrungsmangel und fallen zuhauf ab. Was kann ich denn noch machen?
Der Baum hat eine wunderbare Krone und steht in einem Kalt-Wintergarten. Der Gärtner sagte, ich müsse täglich 1 Kanne Wasser geben. Nach meiner Ansicht ist das aber zu viel. Hat diese Wassergabe evtl. den Pilzbefall ausgelöst? Andererseits habe ich gelesen, daß diese Art Baum sehr viel Trockenheit verträgt. Was ist nun richtig?
Vielen Dank für eine Antwort.
Sind das Problem tatsächlich Blattläuse oder ein Pilz oder beides? Eine Kanne Wasser am Tag kann für eine Topfpflanze im Sommer durchaus sinnvoll sein, da der Kugel-Trompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, durch die großen Blätter sehr viel Wasser verdunstet. Er sollte aber keinesfalls nass stehen Am besten ist eine leicht gleichmäßige Feuchte, gelegentliche Trockenheit wird auch vertragen. An einem feuchten Standort würden sich die Anfälligkeit für Pilzerkrankungen wie Verticilium durchaus erhöhen.
Sind mit weißen Blattläusen diese gemeint: Maulbeerschildlaus. Dann finden sie unter dem Link auch passende Spritzmittel, die für den Privatgebrauch zugelassen sind. Wenn nicht, bräuchten wir nähere Informationen, vielleicht auch ein Foto der Tiere.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.08.2014
 
Hallo,
an unserem Trompetenbaum ist heute ein Ast in der Gabelung gebrochen. Wie kann man die Bruchstelle behandeln und ist der Baum noch zu retten?
Ein kleinerer Ast ist durch die Schwere des Astes ebenso in Mitleidenschaft gezogen worden.Auch da stellt sich die Frage der Behandlung.
Man muss den Ast unterhalb der Gabelung, (dort wo er aus dem nächst unteren Ast entspringt) auf „Astring“ abschneiden. Nur dort kann man einen sauberen Schnitt anbringen und die Wunde kann wieder verheilen. Sicherheitshalber kann man die Wunde noch mit einem Wundverstreichmittel versorgen.
Bei dem kleineren Ast ist die Vorgehensweise genauso. Auch hier muss man schauen, an welcher Stelle der Ast aus einem größeren Ast entspringt. Dort muss man die Schere ansetzen.
Gruß Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2014
 
Guten Tag,
unser Trompetenbaum steht jetzt 9 Jahre in unserem Gärten. Er sieht gesund aus, allerdings hat der Wind im April große Äste rausgebrochen! Alle Äste sind sehr zerbrechlich geworden, selbst neue Triebe! Hat der Baum eine Krankheit?
Um eine Krankheit wird es sich wohl nicht handeln. Der Kugel-Trompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, ist an sich nicht besonders windfest und mit zunehmendem Alter, werden die Triebe auch bruchgefährdeter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2014
 
Bei unserem 8 Jahre alten Baum sind bei einem Sturm letzte Woche 2s Starke Äste gebrochen, so dass nur noch 2 Drittel der Krone vorhanden sind. Kann man den Baum in der Krone stark zurückschneiden, um eine halbwegs vorzeigbare Krone wiederherzustellen, so dass ein gleichmäßiger Wuchs in der ganzen Krone wieder hergestellt wird?
Man kann den Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, jetzt ein wenig zurückschneiden, so dass er nicht ganz so entstellt aussieht. Ein richtig kräftigen, korrigierenden Rückschnitt, bei dem man die Kronentriebe gleichmäßig möglichst basal zurückschneidet, sollte man aber erst im frühen Frühjahr vor dem Austrieb (je nach Witterung im März, bei einem sehr langen Winter auch April) durchführen. Dann treibt der Catalpa wieder gut von unten durch und baut sich schön gleichmäßig wieder auf.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.07.2014
 
Hallo.
In unserem Gärten steht seit ca. 10 Jahren ein wunderschöner Trompetenkugelbaum. Jetzt habe ich festgestellt, dass die Baumrinde Risse hat und sich teilweise löst. Was kann ich tun?
Wichtig wäre die Ursache herauszufinden, damit man diese eventuell beseitigen kann. Strenger Frost in Verbindung mit Sonnenschein wäre z.B. so ein Grund; als Vorbeugung für weitere Risse kann man den Stamm des Kugeltrompetenbaums weißeln, wie man es manchmal bei Obstbäumen sieht. Aber eigentlich war der letzte Winter ja so mild, das Frostrisse kein Problem waren. Andere Gründe können kleine Wunde sein, die durch mechanische Verletzungen oder Tierfraß entstanden sind und die durch Temperaurschwankungen etc. weiter aufplatzen. Auch ein Pilzbefall der Rinde kann zu Rissen führen.
Die Wunde muss der Trompetenbaum Nana letztendlich selbst schließen. Man kann ihn etwas unterstützen, indem man die Rinde an den Seiten des Risses mit einem scharfen Messer anschneidet. Dadurch wird der Catalpa angeregt Kallus (Wundgewebe) zu bilden und die Wunde verschließt sich etwas schneller. Bei großen Wunden kann auch ein Wundverschlussmittel sinnvoll sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.07.2014
 
Hallo,
wir haben 2 Kugelbäume, die bereits seit mind. 12 Jahren stehen. Wir haben diese im Herbst zurück geschnitten.
Nun haben wir Mitte Mai. Der eine hat mittlerweile leichte Astaustriebe. Der andere (bin nicht sicher, welcher welcher ist) fast gar nicht. Es kommen einzelne zaghafte Blätter, aber mehr tut sich nicht. Es hat seit 4 Wochen bei uns unentwegt geregnet, so dass es nicht an Austrocknung liegen kann. Einigermaßen warm bis auf ein paar leichte Nachfröste war es auch. Ist es normal, dass sie noch nicht richtig austreiben?
Ich denke nämlich, dass sie die anderen Jahre (wir beschneiden sie ca. alle 3 Jahre) immer bereits ausgetrieben waren. Was kann ich sonst tun, um die Bäume zu unterstützen?
Grundsätzlich treiben die Kugeltrompetenbäume, Catalpa bignonioides Nana, wieder kräftig durch, auch wenn es etwas dauert. Das Bilden der neue Knospen braucht einfach eine Weile. Noch würde ich die Hoffnung nicht aufgeben, wobei es natürlich nicht auszuschließen ist, dass auch mal ein Baum eingehen kann. So lange die Aststummel noch feuchtes, grünliches Gewebe zeigen, wenn man vorsichtig an der Rinde kratzt, wird er aber wohl austreiben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Guten Tag,
mein Catalpa bignoides Nana hatte vor 2 Jahren die Blattwelke.Trieb im letzen Jahr nur am Stamm aus. Ich weiß, dass es keine Nana wieder wird, möchte aber den Baum nicht aufgeben. Im letzen Jahr sind 6 Triebe bis 2,5 m hoch gewachsen. Hab' Ihnen am alten Stamm Halt geheben. In 2 m Höhe hab' ich ein Holzviereck gebaut, wo die Triebe durchwachsen. Hab sie im Frühjahr bis an das Holzviereck gekürzt, und die 6 Triebe verzweigen sich jetzt seitlich. Unten sind sie kahl.
Meine Frage ist: Kann ich die neuen Austriebe noch kürzen, damit sie nicht zu lang werden und sich weiter verzweigen? Oder was sollte ich machen?
Durch einen Rückschnitt der langen Triebe des Trompetenbaum, Catalpa bignonioides, wird sich die Pflanze stärker verzweigen. Am besten wäre es, die Trieber immer jeweils ca. 1 cm über einem Augenpaar einzukürzen. Die beste Zeit wäre vor dem Blattaustrieb gewesen, aber jetzt ist ein Schnitt auch noch möglich.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Hallo,
kann ich den Kugelbaum Catalpa, wenn der Baum noch jung und die Krone klein ist, mit einem Gestell zu einer Dachform bringen? Würde mir irgendwie besser gefallen und auch mehr Schatten bringen, denke ich.
Ich kann mir vorstellen, dass das sehr aufwendig ist, abgesehen davon, würde der Baum das mitmachen?
Danke!
Mit einem passenden Gestell und viel Geduld kann man auch einen Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, dachförmig erziehen - ähnlich wie z.B. eine Dachplatane.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.06.2014
 
Hallo liebes Baumschulen-Team.
Beabsichtige bei mir im Garten einen Kugeltrompetenbaum zu pflanzen. Ich würde gern wissen, wie tief das enstprechende Loch auszuheben ist. Einerseits habe ich hinsichtlich des Loches was von doppelter Wurzelballenhöhe gehört und andererseits habe ich gelesen, dass man den Baum nie tiefer als bis zur Wurzelballenobergrenze einpflanzen darf. Was ist nun die richtige Tiefe?
Ich danke schon mal im Voraus für die Beantwortung meines Anliegens.
Vor allem auf Standorten, die unter verdichteten Boden leiden, sollte man das Pflanzloch deutlich tiefer ausheben, wie eigentlich nötig. Dadurch werden die Verdichtungen aufgebrochen und das Wasser kann nach unten abfließen. Das Loch wird dann wieder soweit mit guten Mutterboden aufgefüllt, so dass der Kugel-Trompetenbaum nicht höher (aber auch nicht tiefer) wie in der Baumschule steht.< br>Auf lockeren Boden kann man natürlich das Pflanzlock nur so tief ausheben, dass der Catalpa bignonioides Nana gleich die richtige Pflanzhöhe hat.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.05.2014
 
Hallo sehr geehrtes Baumschulenteam,
In unserem Gärten steht mein geliebter fünfjähriger Trompetenbaum mit einer Krone wie aus dem Bilderbuch - bisher (Durchmesser 3-4m). Aus Sorge um die zunehmend vom Baum zu tragende Blattlast hat mein Mann unwissend einige Äste leider direkt bis an die dicken Hauptäste heran herausgeschnitten an ca. 15 Stellen, erstmaliger Schnitt). Der Baum ist auch in diesem Jahr kurz darauf wie immer prächtig ausgetrieben, hat aber nun leider einige deutliche Löcher (ungleichmäßiges Rausschneiden) und man schaut statt auf die bisher volle Blattkrone zum Teil auf das Geäst im Inneren, das man vorher im belaubten Zustand nicht sehen konnte. Was tun? Wachsen die Löcher wieder zu (wie lange muss man rechnen) oder ist im nächsten Frühjahr dann ein Radikalschnitt empfehlenswert (Drittel, Hälfte oder noch mehr einkürzen?)?
Ich bedanke mich für den Ratschlag eines Experten.
Schöner wäre es gewesen, wenn die Triebe nicht komplett, sondern nur bis zu einer tiefer liegenden Knospe abgeschnitten worden wäre. Nun muss man abwarten, wo der Trompetenbaum wieder durchtreibt. Im nächsten Winter sieht man ja das Ergebnis und kann dann noch einmal die übrigen Triebe etwas einkürzen, so dass man wieder einen schönen Habitus erreicht.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.05.2014
 
Guten Tag,
wir haben schon über 10 Jahre einen Kugeltrompetenbaum im Garten. Eigentlich haben wir ihn noch nie geschnitten da er die "richtige" Größe hat. Seit letztem Jahr hat er so einen weißen Belag auf dem Stamm und an einzelnen Ästen, könnte das Pilz sein?
Dann ist er sehr verzweigt, also ganz viele Nebenaustriebe mit kleinen Zweigen ist das ok, oder sollte man ihn mal gründlich zurückschneiden? Kann er das verkraften?
Vielen Dank für ihre Antwort.
Dass der Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, eher kleine, kurze Nebentriebe ausbildet ist durchaus normal, wenn er über Jahre nicht geschnitten wurde - das ist einfach ein Alterszeichen: Mit zunehmendem Alter stagniert das Wachstum immer mehr. Durch einen kräftigen Rückschnitt kann man die Krone wieder verjüngen. Wenn der Baum vital ist, verträgt er das durchaus, selbst wenn er längere Zeit nicht geschnitten wurde.
Worum es sich bei dem weißen Belag handel könnten, wissen wir so leider nicht. Wenn Sie uns ein Foto zukommen lassen, können wir sicher eher sagen, was es ist und ob man es behandeln muss.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Hallo,
wir haben seid 5 Jahren einen Kugeltrompetenbaum. Wir planen eine neue Gartengestaltung, aber wir möchten den Baum nicht ausgraben. Da wir aber 40 cm Erde aufschütten, würde der Stamm dann 40 cm in der Erde stehen. Kann man ihn so weit eingraben, oder verträgt er das nicht?
Vielen Dank!
Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde der Kugel-Trompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, über einige Jahre siechen und schließlich eingehen, wenn man so hoch Erde aufschüttet. Durch die zusätzlichen Erde verändert sich der Sauerstoffgehalt im Boden und die Wurzeln gehen allmählich kaputt. Mehr als wenige cm Erdauftrag im Bereich der Wurzeln verträgt kein Baum ohne ernsthafte Probleme.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich bin auf der Suche nach einem "Hausbaum" für unseren Vorgarten, gefallen würde mir ein Kugeltrompetenbaum. Leider ist der Standort etwas problematisch, kurze Beschreibung:
Da der Vorgarten schon geplant ist, bleiben ca. 4 x 4 Meter als Standort des Baumes übrig. Die 4 x 4 Meter werden begrenzt durch
- Betonsockel mit Zaun und 80 cm Betonfundament (2 Seiten)
- Kiesbeet mit Betonrandleiste
- Haus mit Keller
Der Standort ist also neben dem Kiesbeet, als Untergrund kommt Rasen. Der Stamm des Baumes wird dann mit Mähkanten abgegrenzt. Der Standort ist N/O und wird bis auf die Morgenstunden vom Haus beschattet. Der Boden ist (bis auf die paar cm Mutterboden) lehmig mit faustgroßen Steinen.
Erschwerend kommt hinzu, daß unter dem geplanten Pflanzort, die Versorgungsleitungen für Wasser und Strom, in einer Tiefe von 80-100 cm zum Haus geführt werden.Zusätzlich ist ein Sickerschacht samt Zuleitungen der Dachrinnen in der Nähe (ca. 2 m vom Pflanzort entfernt).
Der Baum sollte die Versorgungsleitungen und die Bauteile nicht beschädigen.

Zusätzlich würde ich gerne noch eine Fargesia Bambushecke als Sichtschutz errichten.Die Hecke sollte aber nur dicht werden, also in der Breite wachsen. Nicht in die Tiefe.Auf einer Seite ist ein Betonsockel ca. 40 cm hoch mit 150 cm Maschendrahtzaun auf der anderen Rasen.
Muß ich die Hecke baulich abgrenzen, oder kann man die Neutriebe "abstechen" damit er mir nicht in den Rasen wächst?
Vielen Dank!
4 x 4 m ist nicht viel Raum, zudem liebt Catalpa einen eher sonnigen Platz. Ich kann mir vorstellen, dass man mit einem schwachwüchsigeren Baum wie z.B. einem Kugel-Weißdorn, Crataegus monogyna Compacta, besser bedient ist.
Auch wenn die meisten Bambus der Familie Fargesia nur horstartig wachsen, würde ich bei einem solch kleinen Platz eine Rhyzomsperre verwenden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.01.2014
 
Guten Tag,
der Catalpa ist jetzt ca. 3 Jahre alt und fing im Sommer damit an, das alle Zweige und auch Teile vom Stamm sich mit so einer weißen Schicht bezogen haben, die man, wenn man über den Ast fährt, mit der Hand abrubbeln kann.
Was könnte das sein??? Sieht aus wie die Bäume, die man früher gekalkt hat.
Für eine Nachricht wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Das hört sich nach einem Befall mit echtem Mehltau an. Durch das feuchte Frühjahr und den langen, heißen Sommer hat sich der Mehltau dieses Jahr sehr stark ausbreiten können und viele Trompetenbäume, Catalpa bignonioides Nana, sind betroffen. Die Infektion beginnt auf den Oberseiten der Blätter, die wie mit Mehl bestäubt aussehen. Bei einem starken Befall kann der Pilz auch auf die Zweige übergehen. Dass auch der Stamm einen weißen Belag hat ist eher ungewöhnlich.
Zur Bekämpfung sollte man die Blätter einsammeln und entsorgen, da der Pilz auf ihnen überwintern kann. Leider kann er sich aber auch in den Knospen und auf der Rinde festsetzen und so zu einer Neuinfektionen im nächsten Jahr führen. Eventuell müsste man im Frühjahr zum Austrieb eine vorbeugende Spritzung zum Beispiel mit einem kupferhaltigen Fungizid vornehmen. Ernsthaft schaden tut der Mehltau dem Catalpa aber nicht, zu leichten Wachstumseinbußen kann es aber schon kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.12.2013
 
Hallo,
wir haben seit 4 Jahren einen Kugel-Catalpa. Er steht mitten im Rasen.
Seit ca. 3 Wochen kräuseln sich an einigen Ästen die Blätter und fallen ab (wahrscheinlich der bereits öfters beschriebene Pilz). Ich hab nun alle schadhaften Äste bis auf ca. 5 cm zurückgeschnitten, die Äste waren trocken und zeigen eine dunkle Verfärbung in der Mitte.
- Gibt es hier noch eine Rettung?- Kann ich an der Stelle einen neuen Catlpa pflanzen?- Welche Kugelart ist an diesem Standort sonst möglich?
Vermutlich gibt es keine Rettung mehr für den Baum - mehr als die befallenen Triebe herausschneiden und die Standortbedingungen so gut es geht zu optimieren, kann man nicht machen. Mit Glück gewinnt der Baum den Kampf gegen den Pilz, leider geschieht das aber eher selten.
Muss der Baum tatsächlich entfernt werden, sollte man keinen neuen Catalpa an dieselbe Stelle pflanzen: Der Pilz kann sich über viele Jahre im Boden halten, so dass die neue Pflanze ein erhöhtes Risiko hat zu erkranken. Wenn man nicht gerade einen sehr großzügigen Bodenaustausch durchführen möchte, sollte man eine Verticilium-resistente Art pflanzen. Leider gibt es nur wenig Kugelbäume die dazu gehören. Die gängigen Kugelbäume wie Kugelahorn, Kugelkirsche, Kugel-Robinie, Kugel Esche etc. gelten leider alle als verticiliumanfällig. Resistent sind zum Beispiel bisher der Kugel-Amberbaum, Liquidambar styraciflua Gumball und die Kugel-Platane, Platanus hispanica Alphens Globe. Ebenfalls resistent sind der Kugel-Ginkgo und der Kugel-Weißdorn, beide bilden aber nur sehr kleine Kronen aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.12.2013
 
Hallo,
wir haben heute unsere Kugeltrompetenbäume, die wir erst in diesem Frühjahr gepflanzt haben, bis auf wenige Zentimeter vor der Veredelungsstelle gestutzt - d.h. Radikalschnitt von Jungpflanzen im Herbst - vor dem kommenden Frost und Schnee!
Was können wir tun, damit die nun sehr kurzen Äste nicht erfrieren und die Bäume im nächsten Frühjahr wieder kugelartig ausschlagen? Oder sind die Bäume nicht mehr zu retten?
Ein Radikalschnitt des Catalpa bignonioides Nana vor dem Winter ist in der Tat nicht ungefährlich. Das einzige, was man tun kann, ist die verbliebene "Kugel" bei Frost mit isolierenden Materialien gut einzuwickeln (Pflanzenvlies, Sackleinen o.ä.). Wirklich kritisch wird es für die Kugeltrompetenbäume aber erst, wenn die Temperatur längerfristig unter -8°C fällt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.11.2013
 
Hallo,
letzten Herbst hat uns ein Gärtner 2 Nanas gepflanzt. Wir wollen eine kugelförmige Krone. Doch jetzt nach 1 Jahr ist die Form immer noch eher V-förmig. Sollen wir im Frühjahr die unteren Äste abschneiden, damit die Bäume kugeliger werden? Auf welche Länge? Und dann alle 2 Jahre oder besser jährlich? Ziel ist maximal eine 1,5 m-Krone.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Im Frühjahr zu schneiden ist schon mal gut. Man sollte aber nicht einfach die unteren Äste des Kugel-Trompetenbaums abschneiden, sondern lieber alle Triebe einkürzen, so dass man grob eine kugelige Form erreicht. Wie stark man die Triebe dabei einkürzt, hängt von der Krone des Catalpa bignonioides Nana ab - wenn man sehr unzufrieden ist, kann man die Triebe auch bis auf 10 cm zurückschneiden.
Soll die Krone klein bleiben, ist ein regelmäßiger Schnitt von Anfang an sinnvoll. Ob jährlich oder zweijährlich kann man von der Entwicklung der Krone abhängig machen. Mehr als zwei Jahre sollten aber nicht zwischen den Schnittmaßnahmen liegen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Hallo,
unser Catalpa, ca. 45 cm Stammumfang ca. 350 cm hoch, hat am Stamm einen Pilz ausgetrieben. Dieser läuft rings um den Stamm.
Ich habe die ersten Austriebe vorsichtig entfernt. Bereits am folgenden Tage war wieder ein großer Fruchtkörper gebildet, der täglich weiter wächst. Der Pilz kommt direkt aus der Erde hoch am Stamm und bildet sich rundherum. Der Pilz sieht ähnlich einem Riesenporling aus (gelblich bis braun, fast wie ein Blumenkohl) Was kann man dagegen tun?
Es könnte sich um den Hallimasch handeln. Dieser Pilz wächst auf Totholz, kann aber auch geschwächte, gestresste Bäume (z.B. durch Staunässe, Trockenheit, Nährstoffmangel, Schädlingsbefall) befallen. Er dringt durch die Rinde bis zum Kambium, also der Wachstumsschicht, in den Kugeltrompetenbaum ein und zerstört diese, was ein langsameres oder schnelleres Absterben des Catalpa zur Folge hat.
Ist er erstmal aufgetreten, kann man leider nichts mehr tun. Das Entfernen des Fruchtkörpers stört ihn gar nicht: Das ist quasi als würden Sie von einem Apfelbaum die Äpfel pflücken - nur dass der Pilz schneller wieder neue Fruchtkörper bilden kann. Der Baum muss früher oder später samt Wurzel entfernt werden. Dringt der Pilz noch weiter ins Kernholz ein, kommt es zur Entwicklung von Weißfäule und der Baum wird instabil und ist stark bruchgefährdet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.09.2013
 
Hallo,
wir würden gerne den Catalpa bignonioides Nana als Hausbaum bei unserem Neubau pflanzen. Wir haben jedoch eine Erdwäremheizung mit Flächenkollektoren verbaut. Von daher interessiert mich wie tief ein ausgewachsener Kugel-Trompetenbaum so wurzeln kann bzw. ob er bedingt durch die Heizung evtl. einfach ab einer bestimmten Stelle nicht mehr weiterwächst.
Es wäre super, wenn Sie mir kurz weiterhelfen könnten.
Vielen Dank!
Wie tief und weit sich eine Herzwurzel entwickelt, hängt auch immer stark vom Boden ab. In einem eher trockenen, sandigen Boden dringen sie auf der Suche nach einer zuverlässigen Wasserversorgung deutlich weiter in den Boden ein, als sie es zum Beispiel in einem lehmigen, feuchten Untergrund würden (und könnten). Außerdem bleibt durch einen regelmäßigen Schnitt der Krone auch das Wurzelvolumen geringer/kompakter.
Beim Kugel-Trompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, gehen wir von einer Wurzeltiefe von gut einem Meter aus. Nun hängt es also davon ab, wie tief die Flächekollektoren verbaut wurden. Soweit wir wissen, wird eine Tiefe von 1,2-1,5 m empfohlen. Bei einer Tiefe von 1,2 m besteht schon das Risiko, dass die Wurzeln die Flächenkollektoren erreichen und - je nachdem wie diese geschützt sind - auch beschädigen könnten. Liegen die Flächenkollektoren hingegen eher bei 1,5 m, sind sie verhältnismäßig sicher.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.09.2013
 
Hallo,
ich habe letztes Jahr einen Kugeltrompetenbaum gekauft und ihn im Topf draußen überwintert. Er hat im Frühjahr auch neue, schöne grüne Blätter bekommen.
Nach dem heißen, trockenen Sommer, in dem er täglich zweimal gegossen wurde, verfärbten sich seit Mitte August seine Blätter gelb mit teilweise braunen Stellen. Da ich dachte, dass es ihm in seinem Pflanzgefäß zu eng geworden ist, habe ich ihn letzte Woche ausgepflanzt. Was kann ich noch tun?
Das Auspflanzen wird dem Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, sicherlich gut tun. Braune Stellen auf den Blätter könnten von einem Blattfleckenpilz verursacht worden sein. In dem Fall muss man nichts weiter tun als die Blätter, die der Baum verliert, gut zu entsorgen, damit es nicht zu einer Re-Infektion beim Blattaustrieb im nächsten Jahr kommt.
Sollte es sich bei den braunen Stellen um Verbrennungen durch die intensive Sonneneinstrahlung handeln, muss nichts weiter beachtet werden. Gelbwerdende Blätter, vor allem wenn es sich hauptsächlich um die älteren, inneren handelt, können auch ein Zeichen sein, dass irgendetwas an den Standortbedingungen nicht recht stimmt - zu nass, zu trocken, Nährstoffmangel etc. Aber durch das Auspflanzen haben sich diese auf jeden Fall verändert, so dass man erstmal abwarten müsste, ob sich die Situation verbessert.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.09.2013
 
Hallo!
Wir haben letzten Herbst einen schon etwas größeren Kugeltrompetenbaum gepflanzt! Er hat im Frühjahr erst sehr spät angefangen auszuschlagen (andere Kugeltrompetenbäume waren hingegen schon grün), wir dachten erst, dass er nicht angewachsen oder erfroren ist. Einige größere Äste haben keine Blätter bekommen, so dass er nicht wirklich schon rund aussieht. Wächst der Baum sich über die nächsten Jahre wieder rund? Soll ich die toten Äste im Frühjahr ganz abschneiden?
Außerdem sind die Blätter eher helleres Grün. Viele dieser Bäume sind hier im Baugebiet eher dunkelgrün. Woran liegt das? Gibt es da Unterschiede?
Vielen Dank!
Es gibt nur eine Sorte des Trompetenbaums, nämlich Catalpa bignonioides Nana, die kugelig wächst. Es muss sich bei Ihrem und den benachbarten Bäumen also um die gleiche Sorte handeln und die Blätter sollten die gleiche Farbe aufweisen. Wenn die Blätter auffallend heller sind, ist das entweder ein Hinweis auf einen Düngermangel oder auf einen zu feuchten (weil eventuell verdichteten) Boden. Beide möglichen Ursachen können dem Baum auf Dauer ernsthaft schaden und sollten daher behoben werden.
Um eine schöne runde Krone zu erzeugen, sollten Sie den Trompetenbaum im frühen Frühjahr vor dem Austrieb (Ende März, April) gleichmäßig rundum kräftig zurückschneiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben im Mai diesen Jahres ein Kugeltrompetenbaum in unseren Garten gepflanzt. Er ist gut angewachsen und hat sehr viele große Blätter bekommen, kurz um er sieht einfach prächtig aus. Nun ist er von Mehltau befallen, der sich von Tag zu Tag immer mehr ausbreitet. Wie kann ich diesen Pilz bekämpfen? Was für ein Mittel würden Sie mir empfehlen? Oder hat erledigt sich das Problem von selbst, wenn im Herbst die Blätter fallen? Warum erkrankt mein Baum überhaupt an diesen Pilz? Was könnte ich falsch gemacht haben? Liegt es daran, dass wir den Baum noch nicht gedüngt haben? Muss ich ihn düngen und wenn ja, wann? Welchen Dünger würden Sie mir denn empfehlen? Oder haben wir ihn zu viel gegossen? Wie oft muss ich den Baum gießen oder gießt man den Baum gar nicht mehr, wenn er angewachsen ist?
Vielen Dank im vor aus!
Der Mehltau hat diese Jahr einfach sehr gute Bedingungen vorgefunden - erst das nasse Frühjahr und dann der heiße Sommer - und konnte sich daher hervorragend vermehren. Sie haben vermutlich gar nichts weiter falsch gemacht. Natürlich gibt es ein paar Regeln für anfällige Pflanze: Sie sollten an einem luftigen, sonnigen Ort stehen, damit die Blätter möglichst gut abtrocknen können. Die Standortbedingungen sollten möglichst optimal sein, so dass das Immunsystem der Pflanze stark ist. Wenn man an heißen Tagen gießen muss, dann lieber morgens als abends, da der Mehltau besonders die nächtliche Verdunstungsfeuchtuigkeit, die sich mit der zunehmenden Abkühlung absetzt, für das Wachstum nutzt.
Aber selbst bei aller Voraussicht bekommt eine Pflanze, wenn der Befallsdruck zu hoch ist, Mehltau. Wenn sie bei sich durch die Natur streifen, wird es vermutlich ebenso aussehen wie bei uns: Viele Eichen, Ahorne, Felsenbirnen etc. sind weiß bepelzt.
Wirklich effektiv bekämpfen kann man den Mehltau nicht, wenn er erstmal ausgebrochen ist. Man kann die Ausbreitung mit Hilfe eines Fungizids eindämmen wie z.B. Fungisan o.ä. oder es aber mit einem Hausmittel wie dem Spritzen einer Milch-Wasserlösung (1:5) versuchen. Letztendlich schadet der Mehltau dem Trompetenbaum aber nicht wirklich. In der Hauptsache handelt es sich um ein optisches Problem. Das Wachstum kann auch etwas gehemmt werden, aber jetzt im Spätsommer ist das auch nicht mehr schlimm. Im Herbst ist der Spuk jedenfalls erstmal vorbei. Mit den abfallenden Blättern fällt auch der Pilz und stirbt über den Winter ab. Was aber überlebt, sind die Sporen, die in kleinen, kugeligen, schwarzen Fruchtkörpern auf den Blättern sitzen - daher sollte man das Laub sorgfältig zusammenkehren und entsorgen, um eine Neuinfektion im Frühjahr zu vermeiden. Will man ganz sicher sein, kann man präventiv ein (kupferhaltiges) Fungizid wie Cueva Pilzfrei bei Laubaustrieb spritzen. Zu Vorbeugung gegen Mehltau wirken Fungizide wesentlich zuverlässiger als nach Ausbruch.
Wenn der Kugeltrompetenbaum erstmal gut eingewurzelt ist, ist das Gießen normalerweise nicht mehr nötig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2013
 
Hallo Baumschule Eggert,
wir würden gerne einen Catalpa bignonioides Baum vor unsere Terrasse pflanzen.
Frage: Gibt es Bäume mit mindestens 3-3,5 m Höhe zu kaufen (wenn, was kostet dieser), da zwischen der Terrasse und da wo der Baum hinkommen soll unsere Terrassentreppe mit 1.5 m Höhe liegt und ich mir beim Hochgehen der Treppe nicht an den Ästen den Kopf stoßen will. Bzw. will ich auch noch mit 180 cm unter der Krone durchlaufen, wenn ich oben an der Treppe stehe. Der Baum sollte aber die Treppe beschatten.
Die maximale Stammhöhe, die wir Ihnen beim Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, anbieten können, ist 2,20 m. Eventuell könnten wir ein Exemplar mit einer Stammhöhe von 2,40 m besorgen, das ist aber schon selten. Wenn Sie jedoch auf einer 1,50 m hohen Treppe unter dem Baum stehen können wollen, müsste die Stammhöhe ja mindestens 3,30 m betragen - da müssen wir leider passen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.08.2013
 
Ich habe gelesen, dass für den teilweise vertrockneten Baum ein Pilz zuständig sein kann. Wir haben den verwelkten Teil aus dem Baum geschnitten und dabei festgestellt, dass auch der andere Teil vertrocknen wird. Reibt man an der Rinde, so ist es darunter durchaus grün und feucht, aber der innere Ast ist total trocken und bricht leicht. Kann man den Baum noch irgendwie retten? Die Hälfte der Kugel haben wir heute herausgeschnitten? Ist das der Pilz oder hat das andere Ursachen?
Handelt es sich tatsächlich um den Pilz Verticilium, ist der Trompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, leider nicht mehr zu retten. Am einfachsten kann man eine Diagnose stellen, wenn man sich die Astquerschnitte der betrofffenen Zweige anschaut: Der Pilz verursacht dunkle Halbkreise oder Ringe. Geben Sie in einer Sucvhmaschine einfach mal "Verticilium Querschnitt" oder "Verticilium Leitungsbahnen" ein und Sie werden verschieden Bilder solcher Verfärbungen finden.
Verticilium lässt sich leider nicht heilen. Man kann nur die abgestorbenen Triebe großzügig entfernen und weiteren Stress (z.B. in Form von Trockenheit, Schädlingen etc.) für den Baum vermeiden. Meistens helfen diese Maßnahmen aber nicht, den Tod des Baumes dauerhaft zu verhindern. Stirbt der Baum und eine Neupflanzung ist vonnöten sollte man ein Verticilium-resistentes Gehölz pflanzen, da sich der Pilz lange im Boden halten kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.07.2013
 
Guten Tag liebes Baumschulen-Team,
seit ca. vier Jahren habe ich einen Kugel-Trompetenbaum im Vorgarten stehen. Bisher habe ich ihn noch nicht geschnitten, und er hat im Frühjahr immer schön ausgetrieben. In diesem Jahr allerdings ist er nur an einigen Stellen ausgetrieben. Ca. 1/3 des unteren Bereiches ist bereits voller Blätter, an einigen unteren Ästen auf der anderen Seite bilden sich kleine Triebe, jedoch tut sich bei ca. 70% der Äste leider gar nichts. Was kann ich tun?
Die unbelaubten Äste des Kugel-Trompetenbaums, Catalpa bignonioides Nana, kann zwei Gründe haben: Entweder handelt es sich um einen Frostschaden oder um eine Pilzerkrankung namens Verticilium. In beiden Fällen sollte man das tote Holz herausschneiden und die gesunden Triebe etwas einkürzen, damit sich die Krone langsam wieder vernünftig aufbauen kann. Ein Frostschaden (was wahrscheinlicher ist) wäre ärgerlich, aber nicht weiter schlimm, er würde wieder herauswachsen. Verticilium führt hingegen früher oder später zum Tod des Baumes. Beim Zurückschneiden der Äste sollte man daher auf die Astquerschnitte der toten Äste achten - Verticilium bildet typische dunkelbraune, halbkreis- oder kreisförmige Verfärbungen aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2013
 
Bei meinem Trompetenbaum liegt wohl ein Frostschaden vor, da die Krone nicht mehr austreibt. Am unteren Stamm kommen jedoch mehrere kräftige Triebe. Kann ich den Baum noch retten, indem ich die Krone abschneide und die Triebe stehenlasse? Wie viele der Triebe soll ich dem Baum lassen, damit er wieder einigermaßen in Form kommt?
So wie Sie es beschreiben, ist die Veredlung, also Catalpa bignonioides Nana, abgestorben, und die Unterlage, der einfache Trompetenbaum (Catalpa bignonioides) treibt jetzt aus. Man kann natürlich die Krone entfernen und den Trompetenbaum wachsen lassen, allerdings wird man nicht wieder eine kugelige Krone hinbekommen. Der einfache Trompetenbaum wird bis zu 12 m hoch und bildet eher unregelmäßig aussehende Kronen aus - dafür hat er eine schöne Blüte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2013
 
Hallo,
mein 5-jähriger Catalpa Nana ließ im August 2012 innerhalb von 2 Tagen alle Blätter hängen. Während der großen Hitze war in einer Woche alles vertrocknet. Wir haben ihn zurückgeschnitten. Im September trieb er noch neu aus.
In diesem Jahr will die Krone nicht mehr treiben, trockene Äste. Dafür treibt er jetzt mehrfach am Stamm. Was würde aus dem Baum, wenn ich die Krone entferne? Er steht bei mir 3 m vom Haus. Wird es ein normaler Catalpabaum?
Das plötzliche Welken der Blätter ist meist eine Zeichen für eine Pilzerkrankung namens Verticilium. Der Pilz dringt mit dem Wasser aus dem Boden in den Trompetenbaum ein und zerstört ihn zunehmend, bis er schließlich abstirbt. Wenn sich das Welken aber tatsächlich unmittelbar mit den extremen Temperaturen im August verbinden lässt, könnte es natürlich auch ein Trockenschaden gewesen sein. Das ist aus der Ferne nicht eindeutig zu bestimmen.
Dass die Krone nicht wieder austreibt sondern nur der Stamm, wird ein Frostschaden sein. Durch den späten Neuaustrieb im September und den relativ langen warmen Herbst sind die Triebe vor dem Winterausbruch nicht mehr rechtzeitig ausgereift und waren so wesentliche frostempfindlicher als normal. In Folge ist die Veredlung während des langen Winters wohl abgestorben.
Entfernen Sie die Krone und lassen die Triebe am Stamm wachsen, haben sie einen einfachen Trompetenbaum, Catalpa bignonioides. War das Welken im letzten Jahr die Folge von Verticilium, wird auch der Catalpa bald erste Zeichen zeigen; war es hingegen tatsächlich ein Trockenschaden, kann der Catalpa gedeihen und sich im Alter zu einem großen Baum entwickeln.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2013
 
Die Bäume wurden im Oktober letzten Jahres gepflanzt, soll man sie jetzt im Frühjahr zurückschneiden oder erst später?
Danke und freundliche Grüße!
Die Kugel-Trompetenbäume, Catalpa bignonioides Nana, können gerne im Frühjahr zurückgeschnitten werden; dann entwickelt sich die Krone etwas schöner und dichter. Beim Schnitt sollte man die Kugelform der Krone berücksichtigen.
Der beste Zeitpunkt ist, wenn keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind, aber vor dem Austrieb - also ca. Mitte bis Ende April.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.04.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Catalpa bignonioides Nana ist nun 10 Jahre alt. Ich schneide im Frühjahr die jungen Triebe zurück. Er treibt jedes mal schön aus. Seit 2 Jahren beginnen sich jedoch die Blätter zu kräuseln. Auch ist mir nun aufgefallen, dass die Rinde vom Boden her starke Risse bekommt. Ist mein Baum krank? Was kann ich tun?
Für Ihre Antwort schon mal besten Dank!
Das Kräuseln der Blätter ist oft ein Zeichen für eine Erkrankung, die durch den Pilz Verticillium verursacht wird. Der Pilz befindet sich (in Form von Sporen oder als Mycel) im Boden und infiziert Gehölze durch das Wasser, welches über die Wurzeln und die Wasserleitungsbahnen bis in die Triebe und Blätter gelangt. Der Pilz "verstopft" diese wasserführenden Bahnen, so dass es zu Kräuselungen der Blätter bis hin zu den typischen Welkeerscheinungen kommt.
Es sterben zuerst kleine Astpartien ab, später größere Bereiche in der Krone oder im schlimmsten Fall auch die ganze Pflanze. Der Pilz tritt häufig in Erscheinung, wenn der Kugel-Trompetenbaum einer Stresssituation ausgesetzt war. Das kann bspw. Trockenheit, schlechter Boden, geringe Nährstoffversorgung und vor allem ein zu feuchter Standort sein. Leider kann man den Pilz nicht kurativ bekämpfen, sondern ihn nur in seinem Überlebenskampf unterstützen, indem man die Standortbedingungen so gut es geht optimiert.
Die Risse in der Rinde haben vermutlich nichts mit dem Pilz zu tun. Wahrscheinlicher ist, dass es sich um Frostrisse handelt. Diese entstehen, wenn der Baumstamm bei frostigen Temperaturen von der Sonne beschienen wird und sich einseitig erwärmt. Durch die starken Temperaturunterschieden zwischen Sonnen- und Schattenseite entstehen in der Rinde große Spannungen und es kann zu Rissen kommen. Meistens verheilen diese wieder gut.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.04.2013
 
Hallo,
ich muss für das Bio-Endjahrszeugnis statt einer normalen Arbeit eine Halbjahresarbeit machen. Jeder von uns soll ein Baumbeobachtungsbuch erstellen. Und ich habe mir den Kugeltrompetenbaum ausgesucht.
Nun meine Frage: Der Baum hat ja Fruchtkapseln, sind diese essbar und wenn ja von wem und wie?
Vielen Dank schon mal im Voraus und viele Grüße!
Der Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, blüht nur sehr selten und wenn auch nur im hohem Alter - dementsprechend trägt er auch fast nie Früchte. Es gibt daher keine Informationen über die Verwendung der Früchte - die Züchtung wird aus rein ästethischen Gründen gepflanzt und vermehrt.
Die ursprüngliche Art, der Trompetenbaum, Catalpa bignonioides, der in den amerikanische Südstaaten wild vorkommt, blüht sehr reichlich und trägt auch zahlreiche schotenartige Früchte. In den USA werden die in den Schoten befindlichen Samen wohl gerne von Vögeln gefressen, unseren einheimischen Vögel hier in Deutschland verschmähen sie eher. Einem Ausnahme sind anscheinend verwilderte Halsbandsittiche: http://www.papageien.org/df/df_alex_catalpa.htm.
Vom Menschen wurden die Samenschoten in den USA früher zum Kochen eines Tees verwendet, der bei Asthma und Bronchitis helfen sollte. Es gibt auch Berichte, dass die Schoten von Indianern geraucht worden sein sollen. Aber wie gesagt, das gilt für den einfach Trompetenbaum, nicht für den Kugeltrompetenbaum.
Mit freundlichen Grüßen
Deine Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.03.2013
 
Guten Tag,
wir haben in unserem Vorgarten 4 Catalpa nana stehen, 6 Jahre alt, und schneiden die Äste jedes Jahr zurück bis auf 1-2 cm. Jetzt wird die Krone immer größer, denn er treibt aus den Stückchen neu aus.
Womit schneiden wir am besten, jetzt benutze ich eine Astschere für einen glatten Schnitt, sägen ist nicht möglich, da die Äste zum Teil sehr dünn sind. Vielleicht mal nicht schneiden? Oder nur ein paar Äste wegschneiden? Oder machen wir alles richtig und sie werden halt Jahr für Jahr größer? (Krone letztes Jahr ca. 3m Durchmesser.)
Tief in der Mitte hat ein Baum eine kleine Faulstelle, rausschneiden bis ins gesunde Holz? Versiegeln mit Holzpflaster?
Vielen Dank!
Dadurch, dass sich die Bäume jedes Jahr ein wenig stärker einwurzeln, haben sie auch jedes mehr Kraft, die sie in die Entwicklung der Kron stecken können. Eine gewisse Zunahme des Kronendurchmessers ist also ganz normal. Sie können ruhig weiter so vorgehen, wie sie es bisher getan haben. Versuchsweise könnte man die Triebe auch etwas weniger stark einkürzen - mindestes um 1/3 sollte man sie aber auf jeden Fall zurückschneiden, um die Form zu erhalten.
Kleine Faulstellen sind beim Catalpa leider häufig. Man kann ruhig versuchen die Stelle herauszuschneiden, oft fault das sehr weiche Holz dann aber doch weiter. Eine Versiegelung ist nicht sinnvoll - das würde das Problem nur zudecken, darunter kann die Fäulnis aber weitergehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.02.2013
 
Guten Tag, wir haben auf unserer Terrasse einen Kugeltrompetenbaum in einem Kübel und würden diesen gerne in in unsern Garten einpflanzen. Wann ist dafür die beste Zeit?
Über eine Rückantwort würde ich mich freuen.
Lieber Herr Fiedler,
das hängt ganz davon ab, wie Ihre Überwinterungsmöglichkeit für die Kübelpflanze aussieht. Haben Sie eine Möglichkeit, den Kugeltrompetenbaum drinnen zu überwintern, ist das Risiko eines Frostschadens geringer, wenn Sie ihn erst im Frühjahr, wenn keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind, rauspflanzen. Haben Sie aber ohnehin vor, den Kübel draußen zu überwintern, dann sollten Sie ihn lieber gleich einpflanzen und bei strengem Frost mit einem Pflanzenvlies o.ä. gut schützen. Die Frostanfälligkeit der Wurzeln ist bei Pflanzen im Topf im sehr stark erhöht, so dass die ausgepflanzte Pflanze besser geschützt wäre.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.11.2012
 
Guten Tag!
Wir möchten diesen Herbst unseren Dachgarten bepflanzen! Meine Frage: Kann ein Kugeltrompetenbaum auch bei einer intensiven Dachbegrünung gepflanzt werden, und wenn ja, wieviel Substrathöhe ist zu empfehlen?
Der Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, ist relativ windempfindlich: Sollte der Dachgarten eine eher exponierte Lage haben, würden wir eher davon abraten.
Eine intensive Dachbegrünung stört ihn hingegen nicht, das Substrat müsste 0,75-1 m hoch sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.10.2012
 
Hallo,
wir müssen für die Schule ein Blattherbarium machen und Sie könnten mir dabei behilflich sein. Zu welcher Familie gehört der Kugel-Trompetenbaum?
Vielen Dank und Grüße.
Die Familie des Kugeltrompetenbaums, Catalpa bignonioides Nana, heißt Bignoniaceae.
Mit freundlichen Grüßen
Deine Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2012
 
Hallo liebes Gärtnerteam,
wir suchen für unsern Reihenhausgarten (Breite 7,5 m) einen geeigneten Laubbaum. Er sollte soviel Schatten spenden, dass man darunter sitzen kann und im Herbst eine schöne Färbung zeigen. Dabei darf er nicht zu starkwüchsig sein. Welche Bäume kämen in Frage?
Vielen Dank und viele Grüße!
Der Kugel-Trompetenbaum, Catralpa bignonioides Nana, weist keine besondere Herbstfärbung auf. Außerdem wird er zur Zeit sehr oft von Verticilium befallen, so dass er nur bedingt empfehlenswert ist. Ein relativ kleiner Baum mit schöner Herbstfärbung wäre z.B. der Zwerg-Kugelamberbaum, Liquidambar styraciflua Gumball, oder die Baum-Felsenbirne, Amelanchier arborea Robin Hill.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.10.2012
 
Guten Tag,
wir haben ein Haus mit 2 dieser Bäume im Vorgarten. Sie stören uns jedoch jetzt an diesem Platz. Da die Bäume aber eigentlich sehr schön aussehen, wollte ich fragen, ob man diese (sie stehen ca. 3-4 Jahre) an diesem Platz noch verpflanzen kann.
Nach einer Standzeit von 3-4 Jahren ist ein Umpflanzen des Kugel-Trompetenbaums, Catalpa bignonioides Nana, noch relativ problemlos möglich, kritisch wird es erst ab einer Standzeit von 5 Jahren. Die beste Zeit dafür ist im frühen Frühjahr vor dem Austrieb. Der Ballen sollte so groß wie möglich ausgegraben und die Krone nach dem Wiedereinpflanzen um ca. 1/3 eingekürzt werden, um den unvermeidlichen Wurzelverlust zu kompensieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.09.2012
 
Ich wollte gerne wissen, ob der Baum Blätter verliert im Winter?
Ja, der Kugel-Trompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, ist sommergrün und verliert im Herbst mit dem ersten Frost seine Blätter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.09.2012
 
Hallo,
unser Catalpa (7 Jahre) leidet sozusagen von heute auf morgen unter einer Blattwelke. Die Blätter rollen sich ein, werden trocken und fallen ab. Welche Ursache könnte das haben und was kann man dagegen tun?
Vermutlich handelt es sich hier um einen Befall mit Verticillium, einem Welke-Pilz, der aus dem Boden mit dem Wasser in die Pflanze eindringt und dort die Leitungsbahnen verstopft. Es sterben zuerst kleine Astpartien ab, später unter Umständen auch größere Beereiche in der Krone oder im schlimmsten Fall auch die ganze Pflanze. Der Pilz tritt häufig in Erscheinung, wenn die Pflanze einer Stressituation ausgesetzt war. Das kann bspw. Trockenheit, schlechter Boden, geringe Nährstoffversorgung und vor allem ein zu feuchter Standort sein.
Die befallenen Triebe sollte deutlich zurückgeschnitten werden und dürfen nicht auf dem Kompost entsorgt werden (Ansteckungsgefahr!). Auch die verwendeten Geräte müssen desinfiziert werden, bevor man sie für andere Pflanzen verwendet.
Leider kann man gegen den Pilz nichts Wirksames unternehmen; es gibt kein passendes Fungizid. Um den Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, in seinem Überlebenskampf zu unterstützen, sollte man aber die Standortbedingungen so gut es geht optimieren; man kann auch ein Pflanzenstärkungsmittel einsetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2012
 
Hallo, bei unserem 5jährigen Kugeltrompetenbaum treiben etwa nur die Häfte der Äste aus, die restlichen sind wohl durch den Frost abgestorben. Soll ich den unförmigen Baum (v.a. oben kein Austrieb) jetzt noch zurückschneiden oder auf das kommende Frühjahr warten? Wenn ich ihn jetzt zurück schneide, wie lange dauert es, bis wieder Blätter kommen? Dort wo welche kamen sind sie schon schön groß.
Sie sollten den Kugeltrompetenbaum auf jeden Fall jetzt noch zurückschneiden und zwar bis ins gesunde Holz. Dabei sollte man darauf achten, dass die Kugelform erhalten bleibt. Wartet man bis nach der Vegetationsperiode und schneidet erst dann zurück, sind die Wunden noch größer und die Gefahr, dass der Rotpustelpilz ins Holz eindringt steigt.
Leider müssen Sie damit rechnen, dass der Catalpa bignoides Nana ein paar Wochen kahl ist, bis neues Laub zu sehen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.06.2012
 
Hallo! Wir möchten gerne zwei Kugelbäume (evtl. Kugeltrompetenbäume) an unsere unterkellerte Terasse pflanzen, um einen Schatten zu erhalten. Ist es möglich, solche Bäume direkt an die unterkellerte Terasse zu pflanzen? Falls nein, welche anderen Möglichkeiten haben wir bzw. was können Sie uns empfehlen?
Die Kugeltrompetenbäume, Catalpa bignonioides Nana, sollten ca. 2 m von der Kellerwand/Terasse entfernt gepflanzt werden, damit die Wurzeln genügend Platz haben sich auszubreiten. Das gleiche gilt auch für andere Kugelbäume: eine Faustregel besagt, dass die Wurzelmasse ungefähr der Krone entspricht - der Radius der Krone sollte also grob dem Abstand zu einer Wand entsprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.06.2012
 
Hallo,
habe drei Trompetenbäume im Garten. Jetzt ist der erste Winter vorrueber. Leider kann ich bis jetzt keine Austriebe erkennen. Ich befürchte fast, ich habe einen (Frost)-Totalschaden.
Was meinen sie?
Die Kugel-Trompetenbäume (Catalpa bignonioides Nana) treiben immer sehr spät aus, meist erst Anfang/Mitte Mai. Sie können also noch Hoffnung haben! Allerdings haben sie bei den starken Frösten im Februar sicher auch sehr gelitten. Warten Sie den Mai auf jeden Fall noch ab und schneiden Sie die Bäume, sobald sie austreiben, bis auf das Niveau der frischen Triebe zurück.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.04.2012
 
Hallo,
am 15. März d. J. habe ich unsere 7 Jahre alte Kugelcatalpa sehr weit zurückgeschnitten - auf ca. 20 cm pro Ast; leider sind bis heute keine Triebe zu sehen. Habe ich ihm seine Kraft genommen, oder besteht noch Hoffnung?
Dass Sie dem Kugel-Trompetenbaum (Catalpa bignonioides Nana) durch den Schnitt die Kraft genommen haben, ist sehr unwahrscheinlich. Ich würde Ihnen raten noch ein wenig Geduld zu haben, da der Kugel-Trompetenbaum zu den spätaustreibenden Gehölzen gehört und z.B. bei uns in Schleswig-Holstein erst Anfang bis Mitte Mai ausschlägt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.04.2012
 
Hallo, wir haben uns voriges Jahr einen Kugeltrompetenbaum "Nana" zugelegt. Sollten wir den Baum düngen? Womit? Danke!
Wenn sich im Laufe der Vegetationsperiode zeigt, dass die Blätter des Kugel-Trompetenbaumes, Catalpa bignonioides Nana, zu hell sind, dann sollte man mit einem einfachen Vollnährstoffdünger wie z.B. Entec düngen. Vorher ist das nicht nötig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.04.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit 2 Tagen mußte ich eine Spaltung des Baumstammes von unter über eine Länge von ca. 50 cm feststellen. Liegt das nun an der kalten Witterung, und wie kann ich diesen wunderschönen Baum noch retten? Unser Baum ist ca. 10 Jahre alt und 3 m hoch, die Baumkrone ca. 2,50 m.
Vielen Dank für IHRE Hilfe!
Es ist relativ wahrscheinlich, dass der Riss im Stamm des Trompetenbaumes mit den sehr kalten Temperaturen zusammenhängt. Auf der "Schattenseite" des Stammes herrschten tagsüber an den letzten winterlichen Tagen Temperaturen von -10 bis -15°C. An der "Sonnenseite" des Stammes sind aber bei hochstehender Sonne die Temperaturen deutlich über 0°C angestiegen. Durch diesen extremen Temperaturunterschied entstehen Spannungen im Trieb, die diesen dann aufreißen lassen.
Häufig schließen sich die Risse wieder langsam, wenn normale Temperaturen herrschen und verheilen später wieder.
Es gibt leider kein geeignetes Mittel, den Baum bei der Heilung signifikant zu unterstützen. Manchmal heilt die Zeit auch die Wunden...
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2012
 
Ich habe im Februar einen Catalpa "Nana" gepflanzt und möchte gerne wissen, ob ich diesen für den Winter noch schützen muss (z.B. mit Vlies) oder ist das nicht mehr nötig?
Catalpa bignonioides Nana ist als ältere Pflanze ausreichend frosthart und benötigt in der Regel keinen Winterschutz. Wenn es im ersten Winter nach der Pflanzung extrem kalt ist (über sehr viele Tage deutlich unter -10°C), macht es Sinn die Krone im ersten Jahr mit Vlies zu isolieren.
Bei einem durchschnittlichen Winter ist aber auch bei einem jungen Kugel-Trompetenbaum meist kein Schutz nötig.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.12.2011
 
Hallo,
wir sind immer noch auf der Suche nach einem geeigneten Kugelbaum für unseren Garten. Nach allem Pro und Contra bzgl. Kugelahorn, Kugelesche und Robinie würden wir uns nun doch schon für den Kugeltrompetenbaum entscheiden.
Es wird ja gesagt, dass der Trompetenbaum sehr spät seine Blätter bekommt und sie auch leider wieder früh verliert. Wann muss ich denn damit rechnen?
Tatsächlich treibt der Kugel-Trompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, erst spät im Mai aus und ist einer der letzten Bäume, die ergrünen. Der Laubfall ist aber entsprechend mit den anderen Gehölzen und wird besonders durch die ersten Frostnächte bestimmt, die zumeist zu einem raschen Kahlwerden der Bäume einläuten.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 06.10.2011
 
Hallo, wir haben eine Natusteinmauer gesetzt (ca. 1 m hoch). Können wir den Trompetenbaum oben auf die Mauer (ca. 50-60 cm von der Kante entfernt) pflanzen, oder entstehen Schäden? Vielen Dank.
Der Kugel-Trompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, bildet eine fleischig verdickte Herzwurzel aus. Die Wurzel gilt nicht als aggressiv breitet sich aber aus und nimmt im Boden ca denselben Raum ein, den auch die Krone benötigt. Der Abstand von der Mauer sollte also mindestens einen Meter betragen
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 05.10.2011
 
Unser ca. 5 Jahre alter Kugel-Catalpa ist an der Veredelungsstelle am Stamm gespalten. Kann man den Spalt mit Baumkitt (oder ähnlichem) wieder verschmieren und mit einer Manschette zusammenhalten? Was können Sie uns raten - wir würden den schönen Baum ungern fällen wollen!
Die Spaltung einer Veredlungsstelle ist eine gravierende Verletzung. Wie schwer die Verletzung ist und ob der Baum mit baumpflegerischen Maßnahmen noch zu erhalten ist, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen.
Wenn Sie es versuchen möchten, so beobachten Sie, ob die Krone noch ausreichend versorgt wird und die Blätter normal gebildet werden. Ist das der Fall, so können Sie nach dem Motto "Es geht solange es geht" den Baum noch erhalten. Heilen wird er wahrscheinlich aber nicht, so dass über kurz oder lang ein Ersatz der Pflanze auf Sie zukommen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 09.09.2011
 
Hallo,
unsere Catalpa bignonioides Nana stehen jetzt im dritten Jahr bei uns im Garten. Den einen Baum würden wir gerne umsetzen, weil er sich da, wo er steht, nicht richtig entfalten kann.
Ist es überhaupt möglich, den Baum umzupflanzen - wenn ja, wann ist der beste Zeitpunkt?
Nach einer Standzeit von 2-3 Jahren können Pflanzen noch relativ problemlos umgesetzt werden. Umgepflanzt wir in der Vegetationsruhe, im laublosen Zustand. Am besten noch im Herbst (Oktober/November), wenn das Laub abgeworfen wurde und der Boden noch offen ist. Auf dem sommerwarmen Boden werden noch die ersten Wurzeln gebildet.
Der Kugel-Trompetenbaum sollte beim Umpflanzen möglichst wenig Wurzelmasse verlieren und mit einem Erdballen ausgestochen werden. Der Erdballen umwickelt man am besten fest mit einem Jutetuch, um ein Auseinanderbrechen während des Transports zum neuen Pflanzloch zu vermeiden. Im neuen Pflanzloch darf der Baum nicht tiefer zu stehen kommen als bisher - ein zu tiefes Pflanzen schädigt die Wurzeln und führt schlimmstenfalls zum Absterben.
Um den Verlust der Wurzelmasse auszugleichen, ist es sinnvoll die Kronentriebe um ca. ein Drittel bis zur Hälfte auszulichten oder einzukürzen. Der Catalpa bignonioides Nana muss gut angegossen werden und auch im nächsten Frühjahr und Folgesommer stets gut mit Wasser versorgt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 26.08.2011
 
Hallo! Wir haben bei unseren Vermietern einen Kugel-Trompetenbaum in Garten stehen, und jetzt wollte ich einen nachziehen! Meine Frage: Auf welchen Stamm könnte ich ihn veredeln?? Oder würde es gehen, ihn Wurzeln ziehen zu lassen??? Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, um ein solchen Baum nachziehen zu können?
Danke im Voraus!
Der Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, wird auf einen Stamm des einfachen Trompetenbaumes, Catalpa bignonoides, veredelt. Er kann nicht von unten an mit Stamm selbst gezogen werden, da die Sorte nur kurze, strauchig verzweigte Triebe bildet.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
in unserem Garten stehen seit 4 Jahren drei Catalpa nebeneinander. Während sich der rechte Baum stark entwickelt hat, haben die beiden anderen Bäume Triebe (Äste), die nicht austreiben. Insbesondere der Baum in der Mitte treibt in der Krone nicht aus, jedoch an den Ansätzen.
Können wir die toten Triebe abschneiden? Ist es möglich, den stark wachsenden Baum zurückzuschneiden, um ihn den anderen Bäumen anzugleichen? Wann und wie sollen wir das tun, und was müssen wir beachten?
Die Kugeltrompetenbäume, Catalpa bignonioides Nana, sind veredelt. Wenn aus der Krone keine Triebe austreiben, sondern nur am Stamm, ist die Krone abgestorben und nur die Unterlage lebt und treibt nun selbst, da sie ihre Wuchskraft nicht mehr an die Krone weitergeben kann. Ein solcher Baum muss ausgetauscht werden.
Offensichtlich haben Ihre Bäume Frostschaden erlitten. Möglich, dass der mittlere Baum beispielsweise mehr dem Wind ausgesetzt ist, als die anderen, der rechte durch eine Hausmauer oder ähnliches einen Standplatz hat, an dem er geschützter stand.
Grundsätzlich kann der Trompetenbaum auch beschnitten werden. Der Schnitt kann im späten Frühjahr und auch jetzt noch durchgeführt werden. Dabei würde ich den Baum nur soweit schneiden, dass er im Wuchs etwas eingehalten ist. So kann er quasi auf die anderen Bäume warten, bis deren Kronenentwicklung nachgezogen hat.
Mit freundlichen Grüßen Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 25.06.2011
 
Schönen guten Tag,
ich habe letztes Jahr im Herbst einen Kugeltrompetenbaum gepflanzt und nicht geschnitten. Jetzt hab' ich gelesen, dass man ihn im 1. Frühjahr nach der Pflanzung bis auf ein Drittel über der Veredelungsstelle zurückschneiden soll.
Ich trau mich nicht ganz, diesen Radikalschnitt zu machen. Soll ich? Wenn nicht, wann dann? Und treibt dann dieses Jahr das Geschnittene wieder voll nach, oder bleibt er heuer kleiner von der Krone?
Vielen Dank!
Ein solcher Rückschnitt regt die Verzweigung der Krone an. Er ist sinnvoll, wenn die Krone noch nicht sehr verzweigt ist und nur aus wenigen Trieben besteht. Vor allem für junge Kugel-Trompetenbäume (Catalpa bignonioides Nana) empfiehlt sich, in den ersten Jahren einen Aufbauschnitt vorzunehmen. Der Verlust an Kronenmasse, gleicht sich später durch einen umso verzweigteren Aufbau aus.
Die Trompetenbäume treiben nach Schnitt wieder gut durch und gleichen den Rückschnitt zumeist noch im selben Wachstumsjahr wieder aus.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 01.04.2011
 
Hallo,
würden Sie mir bitte mitteilen, wie weit unser Trompetenbaum üblicherweise zurückgeschnitten wird?
Der Trompetenbaum (Catalpa bignonioides Nana) kann sehr gut im ein- und ev. zweijährigen Trieb zurückgeschnitten werden. Man muss beachten, dass der Rückschnitt immer kurz (0,5 bis 1 cm) hinter den Knospen geschieht.
Der Rückschnitt sollte im Frühjahr kurz vor dem Blattaustrieb erfolgen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.03.2011
 
Hallo,
in welcher Höhe beginnt bei der lieferbaren Stammdicke 10-12 cm die Krone? Ist der Baum auch für eine sehr sonnige Lage geeignet ?
Oder haben Sie einen besseren Vorschlag? Am wichtigsten wäre uns der Schatten, er sollte den Sitzplatz am Südhang beschatten.
Besonders gut wächst bei uns Mediteranes, wie z.B. Lavendel, Salbei und Wein.
Danke!
Unsere Kugel-Trompetenbäume besitzen eine Stammhöhe von ca. 210 cm. Darauf befindet sich die Krone mit einer Höhe/Breite von ca. 50 cm (variiert von Jahr zu Jahr etwas).
Catalpa bignonioides Nana liebt einen sonnigen, warmen Platz und sollte im Sommer gut mit Wasser versorgt werden, da das große Laub entsprechend viel verdunstet. Von daher sollte die Pflanze gut für Ihren Standort geeignet sein.
Eine Alternative wäre noch die Kugelsteppenkirsche. Sie hat ähnliche Ansprüche wie der Trompetenbaum aber sieht von der Gestalt der Blätter ganz anders aus.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.02.2011
 
Ich besitze bereits einen Kugel-Trompetenbaum (Catalpa Bignonioides Nana). Nun überlege ich, ob ich selber eine Veredelung mal versuchen soll. Auf welchen Laubbäumen kann man eine Veredelung im Frühjahr versuchen? Muß es unbedingt die Urform des Catalpa sein?
Vielen Dank für die Antwort.
Eine Veredelung des Kugel-Trompetenbaums Nana (Catalpa bignonioides Nana) wird nur auf einem Sämling dieser Pflanze, also Catalpa bignonioides, gelingen. Ab einer gewünschten Höhe kann dann veredelt werden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.12.2010
 
Hallo, muss man den Catalpa jedes Jahr zurückschneiden? Wenn ja wie weit?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!
Nein, der Kugeltrompetenbaum, Catalpa bignonioides Nana, ist sehr langsamwachsend und bildet von sich aus die kugelige, bzw. später flachrunde Krone. Ein Schnitt wird nur ausnahmsweise bei Bedarf (oder bei sehr junger Krone zur Anregung einer stärkeren Verzweigung) im späten Frühjahr durchgeführt.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 29.10.2010
 
Guten Tag,
wir interessieren uns für einen Kugel-Trompetenbaum. Ist es bei einer Pflanzung notwendig/ratsam, die Pflanze zu stützen (Baumpfahl o.ä.)?
Sie sollten auf jeden Fall 2 Baumpfähle zur Stabilisation des Kugeltrompetenbaums (Catalpa bignonioides Nana) verwenden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.08.2010
 
Unser Trompetenkugelbaum ist jetzt den 3. Sommer in unserem Garten. Allerdings kamen die Blätter erst vor 2 Wochen und viel kleiner als früher. Auch sind einige Äste ohne Triebe bzw. entwickeln jetzt am Astansatz neue Triebe. Lag das an dem starken Frost oder gibt es eine andere Ursache? Sollen wir die Äste mit den wenigen Trieben zurückschneiden? Gibt es einen Dünger der dem Baum gut tun würde?
Diesen Winter haben sehr viele Kugeltrompetenbäume aufgrund des langen, strengen Frostes gelitten. Am besten schneiden Sie die Triebe stark zurück, damit sich die Krone neu aufbauen kann. Sofern sich direkt am Stamm Triebe entwickeln, müssen diese entfernt werden, da es sich um die Veredlungsunterlage handelt. Ist der Boden durchschnittlich mit Nährsalzen versorgt und haben keine Pflanzen in der unmittelbaren Umgebung des Catalpa bignioides Nana Mangelerscheinungen, ist eine Düngung nicht notwendig.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2010
 
Mein Catalpa bignonioides Nana steht seit etwa 3 Jahren und im vergangenen Jahr zum ersten Mal ohne Befestigung. Im Spätsommer bekam er über Nacht eine Art Welkebildung der Blätter. Die Triebe wurden deshalb bis auf ca. 10 cm zurückgeschnitten. Nun treibt er oben in der Krone nicht aus - am Stamm sind aber etliche Austriebe zu sehen. Muss ich ihn entsorgen oder hätten Sie einen Rettungstipp?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Leider passiert es immer wieder einmal, dass Frosteinwirkung die Krone zurückfrieren lässt, weshalb Catalpa besser im April geschnitten werden. Diese Wahl hatten Sie nicht und der vergangene Winter war der härteste seit Langem und traf auf eine ohnehin schon geschwächte Pflanze. So muss ich Ihnen leider mitteilen, dass die Sorte abgestorben ist. Der austreibende Stamm ist nur der einfache Catalpa bignonioides. (Die Catalpa Nana ist eine strauchartig wachsende Form der Catalpa, die auf einem Stamm veredelt wurde).
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 03.06.2010
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe drei Fragen:
1. Wann ist die beste Pflanzzeit für den Trompetenbaum, bzw. in welchen Monaten werden sie von Ihnen ausgeliefert?
2. Wie groß und wie tief sollte das Pflanzloch sein?
3. Reicht der Abstand von ca. 3 m zum Haus?
Der Kugel-Trompetenbaum (Catalpa bignonioides Nana) wird im Container gezogen und ist von daher jederzeit pflanzbar.
Das Pflanzloch sollte etwa die Hälfte bis ein Drittel größer als der gelieferte Topfballen ausgehoben und um den Ballen herum mit gut aufgelockerter Erde angefüllt werden.
Im Alter kann dieser sehr langsamwüchsige Trompetenbaum einen Durchmesser von 4 m (-7) erhalten, so dass der Abstand von drei Metern zum Haus ausreichend sein sollte, zumal nötigenfalls auch Schnittmaßnahmen vertragen werden.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 14.05.2010
 
Hallo,
ich wüßte gerne, wie groß die Bäume ungefähr bei den von Ihnen angebotenen Stammumfängen sind? Wie weit muß ich die von der Grundstücksgrenze weg einpflanzen?
Falls der Abstand zu groß sein muß: Wäre es möglich, so einen Baum in einem großen Kübel zu halten (damit man ihn wegstellen kann, falls sich die Nachbarn beschweren)?
Vielen Dank!
Die Bäume haben einen Kronenansatz bei ca. 2,20 m. Die Krone selbst bildet sich strauchartig aus, so dass kein allzugroßes Höhenwachstum mehr stattfindet. Dennoch sollten Sie mit einer Höhe von ca. 3,5 m rechnen.
Die Regelungen der Gestaltung von Grundstücksgrenzen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Informationen für Ihre Region finden Sie im Internet. Es empfiehlt sich nicht, einen solchen Baum dauerhaft in einem Kübel zu halten, das wär sehr aufwändig, da schon die Sicherung des Baumes gegen Umwehen problematisch ist. Der Baum könnte aber innerhalb von zwei Jahren nach der Pflanzung noch problemlos umgepflanzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 23.04.2010
 
Hallo,
habe schon oft gelesen, das der Catalpa bignonioides Nana nicht blühen soll. Jetzt steht hier im Steckbrief weiß blühend. Blüht er oder blüht er nicht?
Der Catalpa bignonioides Nana - Kugel-Trompetenbaum als Kugelform blüht sehr selten und auch nur im hohen Alter und auch das sind Ausnahmen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2010
 
Habe gelesen, dass Catalpa giftig ist!? Ist er so giftig, dass Sie abraten würden, wenn Kleinkinder im Haushalt leben?
Beim Catalpa bignonioides Nana - Kugel-Trompetenbaum ist mir eine Giftigkeit nicht bekannt. Die Pflanze verfügt auch nicht über attraktive Pflanzenteile die Kinder zum Verzehr locken, da Blüten und Früchte nur extrem selten im hohen Alter gebildet werden. Die Kugel ist zudem sehr weit oben und für Kinder nicht erreichbar.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2010
 
12-14 cm Stammumfang, wie groß ist der Umfang der Blätterkrone?
Die Kronebreite misst im laublosen Zustand 50 bis 70 cm in der Breite. Im belaubten Zustand ist die Krone des Kugeltrompetenbaums aufgrund der großen Blätter noch um einiges voluminöser.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.02.2010
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich darf Sie um kurze Mitteilung bitten, wann die Catalpa bignonioides Nana am besten geschnitten werden soll.
Vielen Dank.
Wir empfehlen den Schnitt von Catalpa bignioides Nana erst im Frühjahr vorzunehmen. Die Triebe der Trompetenbäumen reifen häufig nicht ganz aus (vor allem nach einem milden Spätsommer), und es besteht die Gefahr, dass diese dann bei sehr strengen Frösten im Winter stark zurückfrieren. Wenn man den Rückschnitt schon im Herbst vorgenommen hätte, wäre kein "Puffer" mehr vorhanden und es könnte im Winter die Veredlungsstelle geschädigt werden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2010
 
Hallo wie hoch ist der Stamm?
Die Stammhöhe der Kugeltrompetenbäume, Catalpa bignonioides, liegt meist zwischen 200 und 220 cm.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.01.2010

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