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Salix caprea Pendula - Hängende Kätzchenweide, Hängeweide

Steckbrief
Wuchshöhe
1 m bis 2 m
Wuchsbreite
1 m bis 1.5 m
Zuwachs/Jahr
30 bis 70 cm
Wurzelsystem
Flachwurzler
Blütenmonat
Februar/März/April
Blütenfarbe
männliche Blüten mit gelben Pollen
Duft
angenehmer Duft
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb-braun
Standort
möglichst sonnig
Boden
frisch, humos, nicht zu trocken
Verwendung
Zierweide, Bienennährgehölz
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
wird nur als Stämmchen abgeboten
Pflanzenbedarf
einzeln
Vermehrtes Geschlecht
männlich

 

Salix caprea Pendula  

Hängende Kätzchenweide

Diese männliche Weide erblüht im Vorfrühjahr mit ihren weit sichtbaren gelben Kätzchen und dient den Bienen und Hummeln als Nahrungsquelle. Die Triebe hängen in Höhe der Veredlungsstelle bogig bis auf den Erdboden herunter.

Diese Kätzchenweide gedeiht in normaler Gartenerde sehr gut. Vor allem im Sommer sollte auf ausreichende Feuchtigkeit geachtet werden. Nach der Blüte empfiehlt ich ein starker Rückschnitt, damit die Weide über den Sommer wieder eine juvenile Krone ausbilden kann.  

Das Stämmchen sollte gerne solitär gepflanzt werden und wirkt auch in Rabatten und Beeten als Blickfang sehr gut.


Salix caprea Pendula
    Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Stämmchen ca. 80 cm hoch, getopft national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 11,95 EUR    
Verfügbar
Stämmchen ca. 100 cm hoch, getopft national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 13,95 EUR
   
Verfügbar
Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: 4-12 Werktage, Saisonartikel sind extra gekennzeichnet
     
   
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Salix caprea Pendula - Hängende Kätzchenweide, Hängeweide "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo Baumschule Eggert,
wir haben eine schöne Hängekätzchenweide (Höhe ca. 1,3 m, Durchmesser ca. 1,5 m) in einem Rabatt an unserer Terrasse. Die Terrasse soll nun im Frühjahr (März/April) komplett umgebaut werden. Dafür muss die Weide für einige Wochen in einem Topf/Trog umziehen. Im Anschluß soll die Weide wieder eine eine ähnliche Position gebracht werden.
Nun zu unseren Fragen:
a) Welchen Umfang werden die Wurzeln vermutlich haben (für die Topf/Troggröße)?
b) Sollen die Wurzeln so verbleiben, wie sie sind, oder können/sollen sie verändert werden?
c) Vermutlich wird die Weide im genannten Zeitraum noch in der Blüte stehen. Können wir dennoch vor dem Auspflanzen die (noch in der Blüte befindlichen) Triebe zurückschneiden und wenn ja bis wohin (bis 3-5 Triebe ab der Veredelungsstelle)?
c.1) Was sind die Folgen für die kommenden Wachstumsphase bzw. Blüte im nächsten Jahr?
d) Ist bei der Rückkehr der Weide eine besondere Erdart im Rabatt vorzusehen?

Vielen Dank im Voraus, auch für die von Ihnen hier gesammelten informativen & hilfreichen Tipps.
Moinmoin,
a) Um das zu beurteilen, müssten wir wissen wie alt die Kätzchenweide ist, bzw. wie groß der Stammdurchmesser/umfang ist. Mit einem Ballendurchmesser von 40/50 cm wären Sie auf der sicheren Seite; so ein Ballen ist durch das Gewicht der Erde aber schon recht schwer zu bewegen.
b) Durch das Ballenstechen werden die Wurzeln automatisch gekappt, mehr ist nicht zu tun. Für den Transport des Ballens empfiehlt sich ein Ballentuch /Sackleinen o.ä.), damit der Ballen beim Heben und Tragen nicht auseinanderbricht.
c) Zurückgeschnitten werden sollten die Triebe der Salix caprea Pendula sehr kräftig, so dass die Krone nur noch aus kurzen Stubben besteht - so verträgt die Weide den Verlust eines Teils ihrer Wurzeln am besten und wächst recht zuverlässig wieder an. Wenn alles klappt, bildet die Hängeweide über das Jahr neue Triebe mit Blütenknospen, so dass sie im nächsten Frühjahr ganz normal wieder blühen wird. Durch das Umpflanzen kann es sein, dass der Jahreszuwachs etwas geringer ausfällt als normal, da ein Teil der Kraft in das Wurzelwachstum investiert werden muss. Aber der radikale Rückschnitt wäre auch ohne Umpflanzung (dann zwar erst direkt nach der Blüte) zu empfehlen.
d) Besondere Erde ist nicht nötig, wenn sie bisher in der anstehenden Erde gut gewachsen ist. Wichtig wäre es einen Gießrand anzulegen, wenn sie wieder ins Beet gepflanzt wurde, so dass das Gießwasser direkt zu den Wurzeln gelangt.
Alle Angaben gelten, wenn die Weide nicht länger als ungefähr 5 Jahre an ihrem jetzigen Standort steht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.02.2017
 
Guten Tag!
Ich habe ein 10 x 1 m langes Gartenbeet, in welchem ich Blumen sowie auch Gemüse anpflanze. Als visuelle Höhen-Abwechslung würde ich gerne eine veredelte Hängekätzchenweide (ca. 60 cm hoch) dort einpflanzen. Jedoch befürchte ich, da es ein Flachwurzler ist, dass das Gemüse dann evtl. Probleme hat beim Wachsen (evtl. Wurzelkonkurrenz?). Wie weit breiten sich die Wurzeln aus und kann man da noch problemlos Gemüse anpflanzen?
Liebe Grüße!
Moinmoin,
da die Hängekätzchenweide (Salix caprea Pendula) recht schwachwachsend ist und man zudem die Krone jedes Jahr nach der Blüte zurückschneiden sollte, ist das Wurzelvolumen nicht besonders groß. Direkt im Bereich der Krone könnte es schwierig werden Gemüse anzubauen, aber ansonsten sollte es kein Problem sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.02.2017
 
Habe die Pflanze seit 3 Jahren im Kübel, und sie ist stark verwurzelt. Gebe ich der Pflanze im Herbst oder Frühjahr neue Erde?
Moinmoin,
die hängende Kätzchenweide ist robust und verträgt sowohl ein Umpflanzen im Herbst als auch im Frühjahr. Einen minimalen Vorteil hat man, wenn man sie erst im Frühjahr umtopft, aber man schadet ihr auch nicht, wenn man es jetzt macht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.11.2016
 
Ich mußte auf Grund eines Sturms meine Hängeweide am Stamm über dem Boden abschneiden. Jetzt hat sich aus einem Neutrieb ein ungefähr 3 m hoher Baum entwickelt. Kann ich diesen wieder so zuschneiden, dass er zur Hängeweide wird, oder ist das nicht möglich, da ich ja die Veredelungsstelle zwangsweise abgesägt habe?
Moinmoin,
wenn es sich um eine kleine Salix caprea Pendula gehandelt hat, handelt es sich bei dem Trieb wahrscheinlich um Salix viminalis. Die jetzt entstehende Weide wächst auf jeden Fall aufrecht und nicht hängend, man könnte den neu entstandenen Trieb höchsten wieder mit einer hängenden Kätzchenweide neu veredeln.
Anders wäre es, wenn es sich um eine große Trauerweide (Salix alba Tristis) gehandelt hat.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.10.2016
 
Hallo,
in diesem Jahr sieht unsere Trauerweide mehr als traurig aus. Sie hat bereits sehr zeitig begonnen die Blätter zu verlieren, manche Blätter sehen aus als wären Ungeziefer daran. Auch sieht sie wie vertrocknet im Inneren aus. Der Baum steht seit ca. 10 Jahren an einen Teich. Gerne können auch Bilder geschickt werden.
Wäre schön, wenn Sie uns helfen können; in unserer ansässigen Baumschule sagten sie uns, es wäre das feuchte Wetter (Kann ich nicht richtig glauben).
Vielen Dank!
Moinmoin,
das eher feuchte Wetter vor allem im Frühsommer hat dafür gesorgt, dass sich viele Pilzkrankheiten sehr gut verbreiten konnten. Die typischen Probleme bei der Weide wären z.B. Weidenrost und Weidenblattkäfer samt ihren Larven. Wenn Sie möchten, können Sie uns gerne Fotos der Weide zuschicken - insbesondere gute Aufnahmen der betroffenen Blätter wären hilfreich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Hallo!
Hatte einen Weidenkätzchenbaum der 7 Jahre bei uns im Garten gewachsen ist. Leider wurde er vom Weidenbohrer besetzt und starb ab.
Ich würde dort gerne wieder eine Weide pflanzen. Habe den kompletten Baum entsorgt und auch Raupen gefunden. Jetzt erst wieder eine in der Erde. Soll ich mit dem Pflanzen noch warten und meine Weide erst in eine Schale pflanzen?
Moinmoin,
eigentlich leben die Raupen des Weidenbohrers nicht in der Erde: Die Eier werden im Sommer auf der Rinde abgelegt. Im ersten Jahr fressen sich die Raupen in die Rinde, in den nächsten drei Jahren weiter bis ins Holz. Zur Verpuppung kriechen die Raupen dann im Herbst oder kurz nachdem Winter in den Boden, wo sie im Sommer schlüpfen. Das heißt, wenn die Salix caprea Pendula wirklich vollständig samt Ast- und Wurzelresten entfernt wurde, können sich jetzt eigentlich nur Puppen bzw. Raupen direkt vor der Verpuppung im Boden befinden. Diese können im Sommer, wenn sie geschlüpft sind, die neue Weide wieder mit Eiern versehen. Es macht also schon durchaus Sinn, erstmal ein Jahr abzuwarten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Hallo!
Habe mir heute eine Salix caprea (Hängekätzchenweide) im Topf gekauft, groß ist sie schon 90 cm. Möchte Sie gerne auspflanzen, was muss ich nun dabei beachten bzw. wie gehe ich vor, außer dass ich ein Loch buddel? Muss ich die Pflanze vorher düngen?
Außerdem wollte ich wissen, wann ich mit der ersten Blüte rechnen kann, noch in diesem Jahr?
Vielen Dank im Voraus!
Moinmoin,
beim Pflanzen ist nichts Besonderes zu beachten: Die Hängeweide (Salix caprea Pendula) sollte so tief gepflanzt werden, wie sie vorher auch im Topf wuchs. Schaut der Wurzelballen über den Erdboden hinaus oder wird deutlich tiefer in die Erde eingelassen, kann das den Wurzeln schaden. Gedüngt werden muss sie nicht, aber nach dem Pflanzen sollte sie kräftig gewässert werden - und in der nächsten Zeit sollte man auch darauf achten, dass sie nicht austrocknet, wenn das Wetter sonnig und trocken ist. Sobald sie richtig angewachsen ist, ist das kein Problem mehr.
Ob sie dieses Jahr noch blüht oder nicht, hängt von ihrem Alter ab - die Höhe wird ja hauptsächlich durch die Veredlungshöhe bestimmt, sagt also nicht viel aus. Aber normalerweise blühen hängende Kätzchenweiden schon in jungem Alter, die Wahrscheinlichkeit ist also ganz gut. Nach der Blüte schneidet man die hängenden Triebe kräftig zurück.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2016
 
Hallo,
ich habe eine neue Kätzchenweide erstanden und schon Bammel, dass sie wie meine alte Weide womöglich wieder von Spinnmilben befallen werden wird... die bin ich nicht losgeworden und musste die Weide schließlich schweren Herzens entsorgen... (spezielles Spritzmittel gekauft, aber auch mehrmals komplett zurückgeschnitten).
Können Sie mir sagen, woher der Befall kommen kann, woran man ihn frühzeitig erkennen würde und was dann zu tun ist? Die Weide ist eine Kübelpflanze auf meinem Balkon, Sonne ab frühem Nachmittag bis Sonnenuntergang.
Dankeschön
Moinmoin,
Spinnmilben lieben trockene, warme Luft - daher sind sie besonders bei Zimmerpflanzen ein Problem, können aber auch bei eher trockenem, heißen Wetter auf Balkonen lästig werden. Vorbeugend kann man nur versuchen die Luftfeuchtigkeit etwas zu erhöhen, d.h. aufpassen, dass die Erde nicht zu trocken wird, die Pflanze mit Wasser einsprühen (nicht während starkem Sonneinfall, sonst können Verbrennungen an den Blätter die Folge sein).
Die ersten Anzeichen der Spinnenmilben sind kleine weiße Punkt auf den Blättern, an denen der Saft ausgesaugt wurde. Außerdem sehen die Blätter von unten etwas dreckig aus - ein Mischung aus den winzig kleinen Spinnmilben samt Eiern und ihrem Kot, der in den kaum sichtbaren Fäden klebt. Wenn sie erstmal aufgetreten sind, sind sie nur schwer zu bekämpfen. Die einzige Möglichkeit ist ein spezielles Spritzmittel gegen Spinnenmilben, wie Sie es schon eingesetzt haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.02.2016
 
Habe mir ein Weidenstämmchen gekauft. Sollte es als Solitärpflanze gepflanzt werden oder mit anderen Gewächsen in der Rabatte stehen? Inwieweit ist es für die Kübelbepflanzung geeignet?
Moinmoin,
das Weidenstämmchen kann sowohl im Kübel gehalten werden, als auch ausgepflanzt werden. im Kübel sollte es aber reichlich gewässert werden.
Grundsätzlich pflanzt man Stämmchen solitär, damit sie schön zu Geltung kommen. Die Nachbarschaft von größeren Sträuchern würde es aber vertragen. Hübsch ist eine Unterpflanzung mit niedrigen Stauden und Zwergsträuchern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.02.2016
 
Welche Weide eignet sich um eine Laube zu stecken?
Moinmoin,
wir würden Ihnen Salix viminalis empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.02.2016
 
Hallo,
am Sonntag den 05.07.2015 bei dem starken Sturm (Orkanböen) ist unsere Hängeweide auf die Seite gekippt. Die Weide steht seit langer Zeit zu unserer Freude als Schattenspender neben der Terrasse bei uns im Garten (ca. 2,20 m hoch und 2,00 m breit/ Stamm bis zur Veredlungsstelle ca. 1,00 m hoch, Durchmesser ca. 10 cm).
Zur Sicherung der Weide habe ich 3 Baumpfähle ca. 30-35 cm neben den Stamm gesetzt, die Pfähle und der Stamm der Weide wurden mit einem Kokosstrick verbunden, die Baumpfähle wurden zusätzlich mit Dachlatten befestigt.
Fragen:
1.) Wird sich die Weide mit ihren Wurzelwerk wieder festigen?
2.) Sollte man die Weide nächstes Jahr nach der Blüte stark kürzen (über der Veredlungsstelle ist ein ausgeprägtes Ast-System vorhanden)?
Um Mitteilung wird gebeten - vielen Dank im Voraus.
Moinmoin,
Weiden sind recht robust, die Chancen stehen ganz gut, dass die Salix caprea Pendula sich wieder festwurzelt. Man sollte sie aber jetzt ruhig kräftig beschneiden: Da die Wurzeln durch den Sturm beschädigt, zum Teil sicher auch abgerissen wurden, kann sie jetzt nicht mehr so viel Wasser aufnehmen wie vorher. Damit sie nicht vertrocknet, sollte man daher das Blattwerk, also die Verdunstungsfläche, stark reduzieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.02.2016
 
Hallo!
Mein Weidekätzchen Salix caprea Pendula habe ich vor 2 Jahren eingepflanzt, und dieses Jahr hat es trockenen Blätter. Woran kann das liegen??
Vielen Dank für die Antwort!
Moinmoin,
vermutlich waren die letzten Wochen/Monate einfach etwas zu trocken für die Salix caprea Pendula. Manchmal kann auch Weidenrost solche Symptome hervorrufen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.02.2016
 
Hallo,
meine Kätzchenweide habe ich dieses Jahr auf ein Grab gepflanzt. Der Stamm ist relativ niedrig, die Zweige wandern schon über den Boden. Sobald ich sie kürze, verzweigen sie sich an den abgeschnittenen Stellen erneut und wachsen weiter.
Ich möchte vermeiden, dass die Weide im nächsten Jahr nur noch verfilzt aussieht. Soll ich die verweigten dünnen Äste ebenfalls abschneiden, damit nur einzelne lange Triebe übrigbleiben ? Oder die Triebe komplett abschneiden?
Vielen Dank.
Moinmoin,
normalerweise schneidet man die hängende Kätzchenweide direkt nach der Blüte sehr stark zurück (bis auf kurze Aststummel) und lässt sie dann über den Sommer wachsen und Knospen für die Blüte im nächsten Frühjahr anlegen. Wenn bei einem sehr niedrigen Stämmchen die Triebe zu lang werden, kann man sie noch mal relativ kräftig zurückschneiden. Leichte Schnitte führen nur zu weiteren Verzweigungen, auf Dauer sieht das nicht schön aus, wie Sie schon festgestellt haben. Das Risiko bei einem kräftigen Sommerschnitt ist jedoch, dass die Salix caprea Pendula nur noch wenige Kätzchenknospen für das nächste Frühjahr entwickelt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.02.2016
 
Hallo!
Ich habe eine Hängeweide seit 3 Jahren, immer habe ich sie im April nach der Blühung der Weidenkätzen ganz zurückgeschnitten. Alles klappte wunderbar bis auf diesen Frühling, ich habe zu spät zurückgeschnitten. Es gab nicht so viel Weidenkätzchen, da wartete ich noch etwas. Leider trieb die Hängeweide schon Blätter, und da habe ich die Weide ganz zurückgeschnitten, trieb allerdings aus, aber nur ca. 40 cm lange Triebe, und jetzt sind alle Blätter braun - trotz Wasser. Was muss ich da jetzt machen, wie soll ich vorgehen? Ist die Weide am sterben?..
Danke für Ihre Antwort!
Moinmoin,
ein später Schnitt ist nicht schlimm - normalerweise sind die Hängeweiden da recht robust. Wenn es sich nicht um Wassermangel an den heißen, trocknen Tage handelt (Weiden brauchen recht viel Wasser), dann könnte vielleicht eine Pilzerkrankung in Frage kommen. Gab es irgendwelche Blattflecken oranger oder brauner Art? (siehe Weidenrost oder Marssonina). Oder Schädlinge auf der Blattunterseite wie Spinnenmilben u.ä.? Wenn Sie möchten, können Sie uns auch ein Foto der Weide zuschicken. Bevor das Problem sicher identifiziert wurde, ist es leider schwer zu helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2016
 
Hallo,
bei meinem Weidenkätzchen bestehen einige Blätter nur noch aus Adern. Woran liegt es, und was kann ich tun?
Dank im Voraus für Ihre Hilfe.
Moinmoin,
irgendjemand frisst an den Blättern der hängenden Kätzchenweide (Salix caprea Pendula): Es gibt Raupen wie die Larven der Weidenblattwespe, die die großen Blattadern stehen lassen, und andere, die durch den Schabefraß das Blatt quasi skelettieren. Auch manche Käfer und Wanzen können Blätter skelettieren. Man muss die Blätter mal genau untersuchen, ob man den Bösewicht nicht entdecken kann. Hat man ihn gefunden und der Schaden hält sich in Grenzen, sammelt man ihn einfach ab.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2016
 
Mein Weidenkätzchenbaum sieht aus wie vertrocknet, bis auf zwei Zweige, aber wir haben ihn gut gewässert. Was kann ich noch tun, oder ist er nicht mehr zu retten? Die Blätter der vorgenannten 2 Zweige haben braune Flecken (Pilz ?? )...
Moinmoin,
schwer zu sagen, ob die Salix caprea Pendula krank ist oder Standortprobleme hat. Können sie uns vielleicht möglichst gute Fotos von den Blätter schicken, damit wir uns die Flecken mal anschauen können? Und vielleicht auch vom ganzen Bäumchen um seinen Zustand besser beurteilen zu können?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2016
 
Wir haben vor Jahren eine Trauerweide geschenkt bekommen. Seit mein Mann sie zurück geschnitten hat, wachsen die Triebe nach oben. Was können wir tun, damit die wieder hängen?
Moinmoin,
wenn die Triebe der hängenden Kätzchenweide wirklich strikt nach oben wachsen, handelt es sich um Triebe der Unterlage. Diese muss man entfernen. Die Frage ist, was mit der veredelten Hängeweide passiert ist - ist die Veredlung vielleicht abgestorben? Kommen aus dem Kronenbereich überhaupt noch frische Triebe oder ist dieser trocken und tot, und es kommen nur noch Triebe aus dem Bereich knapp unterhalb der Veredlungsstelle? Dann müsste man die Salix caprea Pendula ersetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2016
 
Ich würde sehr gerne eine Salix caprea Pendula in meinen Garten pflanzen.
Mich würde interessieren, ob man bei dieser Pflanze sozusagen die hängenden Zweige "zur Seite schieben kann" und dann beim Stamm landen würde und dort einen gemütlichen Platz hat, der von außen von den Zweigen verdeckt wird. Oder ist es eine Art Busch in den man nicht "reingehen" kann? Falls dies der Fall ist, gibt es eine andere Art Weide (möglichst klein, für den Garten) bei der meine Beschreibung zutrifft?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Moinmoin,
ein frohes neues Jahr!
im Prinzip wächst die hängende Kätzchenweide (Salix caprea Pendula) so laubenartig, wie Sie sich das vorstellen (eventuell müsste man auch den einen oder anderen inneren Zweig entfernen, um etwas Platz zu schaffen). Da sie aber nicht besonders groß wird, wäre nur Platz für ein Kind. Eine hängende Weide die deutlich größer wird und die man gut zu einer Laube erziehen kann, wäre die Salix alba Tristis. Man müsste sie aber regelmäßig beschneiden, wenn sie nicht zu groß werden darf, da sich die Hängeweide unter guten Bedingungen zu einem sehr stattlichen, großen Baum entwickelt. Andere hängende Bäume finden Sie hier.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2016
 
Hallo,
ich habe im Garten vor ca. 4 Jahren eine hängende Kätzchen-Weide im Garten gepflanzt, die auch richtig schön geworden ist. Nun gefällt mir der Platz aber nicht mehr, und ich möchte Sie gerne umpflanzen. Wann und wie kann ich das machen??? Habe auch Angst, dass die Weide mir eingeht, da sie ein Erbstück von meinem Opa ist.
Moinmoin,
das Umpflanzen der Salix caprea Pendula kann man nach vier Jahren noch recht risikolos durchführen. Die beste Zeit ist die blattlose Zeit - also z.B. jetzt im Winter, solange es noch so mild ist. Man pflanzt sie mit einem großzügigen Ballen um und schneidet die Triebe kräftig zurück, so dass Wurzel- und Triebmasse wieder in einem besseren Verhältnis zueinander stehen. Auf die Kätzchen muss man dann allerdings im nächsten Frühjahr mal verzichten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2016
 
Guten Tag,
habe dieses Frühjahr eine Hänge-Weide gepflanzt. Nach der Blütezeit habe ich sie bis zu den Veredlungsstellen zurückgeschnitten. Das hat gut geklappt, denn sie hat schöne neue Triebe bekommen. Nun bildet sie aber wieder Knospen bzw. Kätzchen, nun meine Frage: Soll ich die Triebe dann nach der Blüte wieder zurück schneiden? Bin mir da unsicher, da ja der Winter vor der Tür steht, und sie es ja somit kaum schafft, bis zum Frühjahr neu zu wachsen?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Moinmoin,
wenn das Wetter etwas wechselhaft ist, kann es mal passieren, dass die Kätzchenweide (Salix caprea Pendula) mit den Jahreszeiten etwas durcheinander kommt und jetzt im Spätherbst anfängt zu blühen. Den Rückschnitt sollte man aber trotzdem wie gehabt im Frühjahr kurz vor dem Austrieb durchführen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.12.2015
 
Hallo,
habe mir heute eine Salix caprea Pendula gekauft und sie auch gleich in den Garten gepflanzt. Meine Frage ist, sollte ich sie dieses Jahr auch schon zurück schneiden?
Moinmoin,
ja, das ist sinnvoll. Sobald sie verblüht ist - gen Ende April, kann man die Krone der Salix caprea Pendula bis auf kurze Stummel zurückschneiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2015
 
Hallo,
wir haben einen Garten übernommen, dessem eine Zier- Hängekätzchenweide steht. Diese wurde in den letzten 12 Jahren nicht geschnitten. Die Weide hat ein regelrechtes Stockwerk gebildet, welches keinerlei Äste mehr hat. Der untere Teil der Krone bestand nur noch aus trockenem Geäst. Dieses habe ich im letzten Herbst noch entfernt.
Der obere gesunde kleine Teil der Krone blüht derzeit. Meine Frage ist nun, wie weit schneide ich die Weide runter? Kürze ich nur die oberen noch verbliebenen Äste ein und lasse das "Stockwerk" stehen oder entferne ich das gesamte "Bauwerk" inklusive Äste und Stockwerk bis an die Verdickung oberhalb vom Stamm?
Vielen Dank für die Antwort .
Moinmoin,
wenn man die Kätzchenweide (Salix caprea Pendula) wieder schön in Form bekommen möchte, müsste man sie wirklich stark zurückschneiden, also bis kurz über die verdickte Veredlungsstelle. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit treibt sie dann wieder kräftig durch und baut sich schön neu auf. Es besteht aber bei einer so radikalen Maßnahme immer ein Restrisiko, dass sie eingeht - besonders, wenn schon irgendeine Schwächung vorliegen sollte. Wenn man ganz sicher gehen möchte, dass sie überlebt, kann man auch nur die Triebe des jetzt blühenden obersten Stockwerks zurückschneiden. Dann muss man sich allerdings mit der etwas verwachsenen Form abfinden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2015
 
Hallo!
Ab wann kann ich die Salix capera Pendula Pflanzen?
Danke!
Moinmoin,
die Kätzchen-Hängeweide, Salix caprea Pendula, kann jetzt gepflanzt werden, gelegentlichen Nachtfrost verträgt sie auch frischgepflanzt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2015
 
Hallo!
Habe eine Hängekätzchenweide. Habe sie nach der Blüte ganz zurückgeschnitten. Hat schöne neue Triebe, aber nur ein einziges Kätzchen entwickelt. An was kann das liegen?
Moinmoin,
tja, das wissen wir leider auch nicht. Normalerweise entwickeln sich an den frischen Trieben der Salix caprea Pendula sehr zuverlässig reichlich Kätzchen...
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2015
 
In welcher Höhe befindet sich die Veredelungsstelle?
Würde man die Hängeweide unterhalb der Veredelungsstelle abschneiden, wächst dann eine normale Salweide (bzgl. Größe usw.), oder geht sie ein?
Danke!
Moinmoin,
die Veredlungsstelle befindet sich dort, wo die Krone beginnt - der gerade Stamm stellt die Unterlage dar. Würde man die Krone abschneiden, würde die Unterlage austreiben. In der Regel handelt es sich dabei um die Korbweide, Salix viminalis, die normale Salweide, Salix caprea, wird nur sehr selten verwendet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2015
 
Ich habe eine kleine Weide geschenkt bekommen und möchte diese entweder in meine Hecke aus Fruchtsträuchern oder ins Kräuterbeet integrieren. Ist dies möglich?
Moinmoin,
in einer Hecke würde die hängende Kätzchenweide (Salix caprea Pendula) wohl mit der Zeit untergehen, aber in einem Kräuterbeet kommt sie sicherlich gut zur Geltung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihrer Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Guten Tag,
zur Beerdigung meines Mannes habe ich in zwei Schalen je eine Trauerweide oder Hängeweide veredelt bekommen. Nun bin ich nicht sicher, ob ich eine davon auf das Grab pflanzen kann oder ob diese zu gross werden.
Für Ihre Antwort im Voraus besten Dank und freundlichen Gruss!
Moinmoin,
wenn es sich um eine hängende Kätzchenweide (Salix caprea Pendula) handelt, also eine hängende Weide mit weißen, flauschigen Kätzchen, dann können Sie sie ruhig auf das Grab pflanzen. Die Stamhöhe wird gleich bleiben, Höhenwachstum findet nur noch über die Entwicklung der Krone statt. Am besten schneidet man die Weide jedes Jahr nach der Blüte stark zurück, so dass nur wenige cm lange Stummel übrigbleiben, dann wird auch die Krone nicht zu ausladend.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2015
 
Hallo, guten Tag,
habe mir diese Woche 2 Stück Salix caprea Pendula gekauft. Werde diese im Laufe der Woche im Garten einpflanzen. Trotz Gießens mit Regenwasser hat eine Pflenze nun im oberen Drittel der Hängeäste trockene Blätter bekommen? Ist dies normal, oder woran liegt es?
Danke für Ihre Antwort!
Moinmoin,
neben Trockenheit kann auch der beginnende Herbst schuld an den eintrocknenden Blättern der Salix caprea Pendula sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2014
 
Wir habe folgende Anfrage:
Unsere Hänge-Kätzchenweide steht seit ca. dreieinhalb Jahren bei uns im Vorgarten. Bis dahin gute Entwicklung.
Jetzt machten wir folgende Feststellung, dass alle Blätter verdorrt sind. Knospen sind angesetzt. Unserer Meinung nach für diesen Zeitraum (Frühherbst) ist das Bild nicht normal. Was kann die Ursache sein? Lohnt es sich noch bis zum Frühjahr zu warten, oder jetzt neupflanzen?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Moinmoin,
um zu beurteilen, ob die Salix caprea Pendula eine Chance hat sich zu erholen, müsste man die Ursache des Blattfalls versuchen herauszubekommen: Wenn es sich zum Beispiel um einen starken Befall mit Weidenrost oder Spinnenmilben handelt, treibt die Weide aller Wahrscheinlichkeit im nächsten Frühjahr wieder aus. Gab es z.B. ein Problem an den Wurzeln (Wühlmäuse u.ä.), muss die Kätzchenweide wohl ersetzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Meine Kaetzchenweide ca. 50 cm hoch, steht seit vielen Jahren in unserem Garten, die Äste wachsen und wachsen, aber leider derStamm nicht. Er bleibt unverändert wie am Tag der Einpflanzung. Woran kann das liegen?
Das liegt daran, dass es sich um eine Veredlung handelt. Die Weiden-Unterlage (z.B. eine einfache Salix caprea) wurde gekappt und auf ihr die hängende Kätzchenweide veredelt. Die Unterlage entwickelt sich nicht mehr in die Höhe, der Stamm nimmt lediglich langsam an Breite zu. Höhenwachstum findet nur noch im Bereich der Krone statt. Da die Zweige aber hängend wachsen, hält sich diese auch in Grenzen. Man muss also schon beim Kauf auf die gewünschte Stammhöhe achten (z.B. 60 cm, 100 cm, 125 cm), da diese sich über die Zeit nicht mehr verändern wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.08.2014
 
Ich habe seit mehreren Jahren eine Salix caprea Pendula. In diesem Jahr ist der Baum leider abgestorben, vermutlich durch einen Weidenbock. Als ich den Baum entfernt habe, waren auch viele Ameisen zu sehen.
Kann ich an die gleiche Stelle einen neuen Baum pflanzen, und gibt es eine Möglichkeit, dem erneuten Befall vorzbeugen? Schaden auch die Ameisen dem Baum, und was kann man dagegen tun?
Vielen Dank.
Die Ameisen schaden dem Baum in der Regel nicht. Oft treten sie auf, wenn Blattläuse vorhanden sind, und essen den Honigtau - dann müsste man die Blattläuse bekämpfen. Die Ameisen verschwinden dann von alleine wieder. Hat sich ein Ameisennest im Bereich der Wurzeln gebildet, kann das die Weide schon stören: Die Ameisen lassen die Wurzeln zwar in Ruhe, aber durch die gegrabenen Hohlräume können die Wurzeln nicht mehr so gut Wasser und Nährstoffe aufnehmen und der Baum kann in Folge etwas kränkeln.
Im Prinzip kann man wieder eine neue Hängeweide, Salix caprea Pendula, pflanzen. Der Weidenbock legt die Eier auf der Rinde ab, und die Larven fressen sich ins Holz und zerstören damit auf Dauer den Baum. Eier und Larven werden also mit Entfernung des Baumes (so sie dann noch da sind) mitentfernt. Ein unmittelbarer Neubefall ist unwahrscheinlich.
Wenn aber in der Nähe Weiden sind, auf denen wieder neue Weidenbock-Käfer schlüpfen, können diese natürlich auch auf der neugepflanzten Weide ihre Eier ablegen.
Vorbeugen ist schwierig. Man kann betroffenen Triebe entfernen. Handelt es sich um einen Weidenbohrer, kann man versuchen mit einem Draht die Larven aus den Löchern zu ziehen bzw. zu töten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.07.2014
 
Wir haben in unserem Garten eine Hängeweide stehen, bei der sich ein Seitentrieb unterhalb der Veredelung gebildet hat. Dieser Seitentrieb wurde allerdings nicht entfernt und ist nun schon recht groß. Kann man diesen Trieb bzw. Ast trotzdem abschneiden und ggf. an einer anderen Stelle einpflanzen?
Man kann den Wildtrieb der Hängeweide, Salix caprea Pendula, jetzt abschneiden, dann wird er aber vermutlich nicht wurzeln. Wenn man ihn an einem frostfreien Tag im Winter schneidet, etwas zurechtschneidet und dann als Steckholz verwendet, hat man eine gute Chance, dass sich daraus eine neue Weide entwickelt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2014
 
Hallo,
ich habe eine hängende Kätzchenweide gepflanzt. Jetzt stelle ich fest, dass fast alle Blätter von div. kleinen grünen Raupen abgefressen sind. Was kann ich jetzt noch tun bzw. zukünftig?
Danke für die Antwort!
Das einfachste wäre, die Raupen von der Hängeweide abzusammeln. Sie stören die Salix caprea Pendula nicht weiter und sind daher eher ein optisches Problem, der Einsatz von Gift lohnt sich nicht. Vorbeugende Maßnahme sind nur bei wenigen Raupen möglich, dazu müsste man sie genau bestimmen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2014
 
Ich habe meine Pflanzen u. a. links und rechts in großen Kübeln neben dem Eingang stehen gehabt. Nun, nach der Blüte, möchte ich die Kübel neu bepflanzen und habe überlegt, ob ich die Weidekätzchen jetzt (08.05.) ins Beet pflanze und im nächsten Frühjahr entsprechend wieder da raushole und wieder die Kübel damit bepflanze. Der einzige dafür freue Platz ist allerdings recht schattig, nur morgens kommt - an sonnigen Tagen - ein, zwei Stunden Sonne hin. Würde das den Weidenkätzchen ausreichen, um zu "übersommern" und zu "überwintern"?
Vielen Dank!
Ein idealer Standort ist das sicher nicht. Im Halbschatten bis lichten Schatten wächst Salix caprea Pendula allerdings noch, so dass es durchaus klappen würde. Die Frage ist aber, ob die Hängeweide so ein Hin-und-her lange mitmachen würde. Die Kübelpflanze jetzt auszupflanzen ist gar kein Problem, wenn man aber Anfang des nächsten Jahres einen Ballen sticht und die Weide wieder in den Kübel setzt, müsste man eigentlich auch die Krone etwas zurückschneiden, damit die reduzierte Wurzelmasse den Baum noch versorgen kann. Das wiederum würde die Blüte einschränken, wegen der Sie die hängende Kätzchenweide ja sicher hauptsächlich in den Kübel vor der Haustür haben möchten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Hallo,
ich habe meine Hängeweide Ende April zurückgeschnitten und vom toten Geäst befreit.
Kätzchen sind nur andeutungsweise vorhanden, und vereinzelte neue Äste sind am Stamm ausgetrieben. Kommt meine Weide wohl noch, oder ist sie kaputt?
Nach einem kräftigen Rückschnitt dauert es einen Weile, bis die schlafenden Augen/Knospen der Salix caprea Pendula aktiviert werden und beginnen auszutreiben. Da sie ja noch Leben zeigt, können Sie guter Hoffnung sein. Es wird also noch ein paar Wochen dauern bis die Hängeweide wieder richtig treibt, zumal es jetzt ja verhältnismäßig kühl ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Guten Tag,
wir haben in unserem Vorgarten seit ein paar Jahren eine Hängeweide stehen. Ich habe sie in diesem Jahr nach der Blüte zurückgeschnitten und Altholz entfernt. Zunächst wurde sie schön grün und trieb neu aus. Vor zwei Wochen ca. hat sie jedoch zu welken begonnen. Inzwischen sind fast alle Blätter braun und verwelkt.
Staub oder Flecken auf den Blättern kann ich keine erkennen. Am Stamm jedoch treibt die Weide stark aus. Soll ich die Triebe mit den braunen Blättern zurückschneiden? Oder nur die braunen Blätter entfernen und abwarten (dann sähe sie allerdings sehr kahl und unschön aus)? Oder ist zu erwarten, daß sich die Weide nicht erholt und ich eine Neue pflanzen müsste?
Vielen Dank schon mal vorab für Ihre Hilfe!
Die welken Triebe der Salix caprea pendula sollten am besten stark zurückgeschnitten werden. Dabei wird man auch feststellen, ob sie noch leben, d.h. ob sie noch feucht und grünlich im Inneren sind oder ob die Zweige gänzlich vertrocknet und tot sind. So lange noch Leben in den Trieben steckt, kann sich die Hängeweide wieder erholen.
Stammen die frischen Triebe aus dem Stamm unterhalb der Veredlung? Dann müssten man sie entfernen, da es sich um Triebe der Unterlage handelt (meist die einfache Salix caprea). Das Austreiben der Unterlage kann zu einer Abstoßung oder Unterdrückung der Veredlung führen und sollte daher frühstmöglich unterbunden werden. Treibt die Weide aber aus dem Kopf, also direkt oberhalb der Veredlungstelle wieder aus, ist es ein gutes Zeichen. Das Problem war dann wohl ein vorrübergehendes (z.B. kurzfristige Trockenheit) und das Bäumchen erholt sich langsam wieder.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Ich habe eine hängende Kätzchenweide im Kübel auf der Terrasse stehen. Kann sie dort überwintern? Muss ich sie gegebenenfalls z.B. mit Vlies vor der Kälte schützen, oder kann ich sie ungeschützt draußen stehen lassen?
Kätzchenweiden, Salix caprea Pendula, sind sehr winterhart und benötigen normalerweise keinen Winterschutz. Bei einer Kübelpflanzen kann es allerdings passieren, dass bei sehr tiefen, lange anhaltenden Temperaturen die Wurzeln einen Frostschaden erleiden. Man sollte die Hängeweide daher möglichst nah an die Hauswand rücken und, wenn es wirklich kalt wird, den Kübel mit isolierenden Materialien (Sackleinen, Vlies o.ä.) einwickeln, so dass die Erde nicht komplett durchfriert. Die oberirdischen Teile benötigen keinen Winterschutz.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.12.2013
 
Meine im Frühjahr gepflanzte Hängeweide hat ständig Mehltau.Was kann ich dagegen tun, damit dauerhaft kein Befall mehr vorkommt, und muss ich selbst jetzt nochmal spritzen? Hat nämlich schon wieder...
Weiden - auch Salix caprea Pendula - bekommen nur sehr selten Mehltau - was aber natürlich in einem Jahr wie diesem, in dem der Befallsdruck durch Mehltau sehr hoch war, nicht unbedingt etwas heißen muss. Aber ein starker und/oder dauerhafter Befall wäre sehr ungewöhlich und tritt eigentlich nur auf, wenn die Weide schon aus anderen Gründen vorgeschwächt ist.
Um eine Reinfektion im Frühjahr zu vermeiden, sammelt man das Laub in Herbst sorgfältig auf und entsorgt es. Eventuell spritzt man vorbeugend kurz vor Austrieb, also wenn die Knospen beginnen zu schwellen, mit einem kupferhaltigem Fungizid (oder ein entsprechendes Produkt gegen Mehltau).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.12.2013
 
Hallo,
unsere Weide steht seit 19 Jahren ca. 2 mtr. vom Haus entfernt. Nun haben wir einen Wasserschaden im Keller. Die Wände sind feucht. Besonders an der Ecke, wo die Weide steht. Kann es sein, dass Wurzeln der Weide in das Drainagerohr gewachsen sind, und sie es dadurch verstopft haben? Das Rohr liegt ca. 2 mtr. tiefer in der Erde (Hang).
Danke für Ihre Antwort!!
Liebe Frau Höffer,
wenn es sich um eine hängende Kätzchenweide, Salix caprea Pendula, (zu der die Frage gestellt wurde) handelt, ist es eigentlich so gut wie unmöglich, dass die Wurzeln sich bis in 2 m Tiefe vorgearbeitet haben. Handelt es sich um eine größere Salix caprea-Sorte wäre es theoretisch möglich, dass die Wurzel so tief gekommen sind, aber eher ungewöhnlich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.11.2013
 
Hallo,
ich habe im März eine Hängeweide geschenkt bekommen und möchte sie jetzt einpflanzen. Sie soll relativ nah am Haus stehen und nun wollte ich wissen wie groß und stark die Wurzeln werden.
Könnten sie der Hausmauer etwas antun?
Die Hänge-Kätzchenweide ist eine im Verhältnis relativ schwach wachsende Weidenart. Die Wurzeln bleiben bei dieser Weide entsprechend feingliedrig und es kommt in der Regel zu keinerlei Beschädigungen an Gebäuden und Mauerwerk.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2013
 
Hallo,
unsere hängende Weide hat seit einiger Zeit auf der Unterseite der Blätter orangfarbenes Mehl.Was können wir dagegen tun?
Dabei wird es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Weidenrost handeln. Weidenrost ist eine Pilzerkrankung, die zu einem gelb-orangen Sporenbelag auf der Unterseite der Blätter führt und kann von verschieden (Melampsora-)Pilzen verursacht werden, die je nach Sorte unter anderem auf Tannen, Lärchen, Johannisbeeren, Spindelsträuchern und Lauchgewächsen (Zwiebeln, Schnittlauch etc.) überwintern. Selten überwintert der Pilz auf der Weide selber. Daher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das der Weidenrost auch bei erfolgreicher Bekämpfung auf der Weide selber jedes Jahr wieder auftritt - es sei denn man findet den Wirt und beseitigt diesen.
Weidenrost führt im schlimmsten Fall zum verfrühten Laubfall und schwächt die Weide, ist aber nicht tödlich. Durch die dauerhafte Schwächung bei jährlich auftretendem Weidenrost ist die Wahrscheinlichkeit, das weitere Krankheiten auftreten, erhöht. Dieses kann dann letztendlich zu einem verfrühten Absterben der Weide führen.
In der Baumschule verwenden wir Folicur. Alternativ kann man auch Fungizide wie z.B. Fungisan verwenden. Im Privatgarten sollten man sich der Einsatz von solchen Giften bei nicht tödlich Krankheiten aber gut überlegen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.07.2013
 
Hallo.
Wir haben in unserem Garten eine Salix caprea Pendula, ( ca. Jahre ), jetzt ist uns aufgefallen , daß er klebrige und glänzende Blätter hat. Was sollen wir tun.
Bitte um Antwort!!
Vielen Dank im Voraus!
Klebrige, glänzende Blätter deuten auf einen Läusebefall hin. Läuse scheiden eine süßliche Flüssigkeit aus (von Ameisen geliebt), die sich oft als ein solcher Belag auf den Blättern ablagert. Schauen Sie sich vor allem die Triebspitzen mal genauer an, ob sie grüne oder schwarze Blattläuse entdecken können. Meist hilft schon das Spritzen mit einer Seifen-Wasser-Lösung (1:4 oder 1:5), um die Läuse in Schach zu halten. Handelt sich sich um Schildläuse (kleine braune Hubbel an Blättern und Zweigen), müsste man sich ein passendes Mittel im Fachhandel besorgen (z.B. ein ölhaltiges Spritzmittel), da sie durch ihren enganliegenden Schild gut vor der Seifenlösung geschützt sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.07.2013
 
Hallo,
die Hängekätzchenweide in unserem Garten wurde dieses Jahr noch nicht zurückgeschnitten. Wir sind gerade erst umgezogen uns konnten uns leider nicht rechtzeitig darum kümmern :-(.Unter der Blätterkrone sind viele vertrocknete Äste und am Stamm bilden sich neue Triebe. Kann ich die vertrockneten Zweige einfach alle rausschneiden? Und sollte ich die Weide jetzt noch schneiden - und wieviel sollte dann ab?
Vielen Dank.
Das Totholz kann auf jeden Fall jetzt herausgeschnitten werden. Auch die Triebe am Stamm sollten entfernt werden, da dort die Unterlage austreibt und nicht die Hängekätzchenweide.
Wenn Sie die Krone insgesamt noch schneiden wollen (wenn es mal ein Jahr nicht geschieht, ist das auch nicht weiter schlimm), dann sollte man die Triebe ca. um die Hälfte einkürzen. Ein radikaler Rückschnitt wäre jetzt mitten in der Vegetationszeit zu viel Stress für das Bäumchen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.06.2013
 
Guten Tag!
Meine Salix caprea Pendula ist im letzten Winter wohl erfroren. Nun möchte ich an der selben Stelle eine neue pflanzen. Was muss ich beachten?
Vielen Dank.
Sie müssen bei einer Ersatzpflanzung von Salix caprea Pendula nichts Besonderes beachten: es gibt kein Nachbauprobleme wie man sie z.B. von Rosen kennt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.10.2012
 
Hallo,
welche Größe (Höhe) erreicht die mit 0,8 m Stammhöhe angebotene Salix caprea Pendula, und wie groß wird der Kronendurchmesser in einigen Jahren?
Da man die hängende Kätzchenweide, Salix caprea Pendula, jedes Jahr nach der Blüte radikal zurückschneiden sollte, wächst sie nur sehr langsam in der Höhe und Breite. Bei einer Gesamthöhe von ca. 110 cm jetzt bei Auslieferung kann man damit rechnen, dass sie in 5 Jahren ca. 130 cm hoch ist. Größer als 1,5 m hoch und breit wird die Kätzchenweide nicht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2012
 
Hallo,
ich habe im vergangenen Jahr versäumt die Hängekätzchenweide nach der Blüte zu schneiden. Mir wurde dann gesagt, ich kann sie noch im Spätherbst schneiden, es sollte dann radikal sein. Gesagt, getan. Kätzchen trug die Weide -wie erwartet - dieses Frühjahr/Sommer nicht. Allerdings sind die Restäste irgendwie trocken und brüchig, aber nicht die Weide selbst: der Stamm treibt stark aus. Hat die Pflanze noch ein Chance (im nächsten Frühjahr)?
Vielen Dank im Voraus!
Vermutlich hat die Weide einen Frostschaden erlitten. Die extremen Temperaturen im Februar diesen Jahres haben zu Erfrierungen an den Trieben geführt und da von diese nicht mehr viel übrig war, sind sie komplett abgestorben. Hätte die Hängeweide noch lange Triebe gehabt, wären diese wohl auch ein Stück zurückgefroren, aber die Triebe an sich wären erhalten geblieben. Ein Herbstschnitt ist in einem normalen Winter zwar durchaus möglich, aber das Bäumchen wird dadurch frostanfälliger.
Was nun austreibt ist die Unterlage. Das heißt, Sie haben jetzt zwar immernoch ein Weidenbäumchen, aber eine andere Sorte (vermutlich die Salweide, Salix caprea), deren Zweige nicht so hängen wie die Zweige der Veredlung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2012
 
Hallo,
ich möchte eine Salix caprea pendula in meine Rabatten pflanzen. Worauf sollte ich beim Kauf, Pflanztermin und Pflanzen achten?
Vielen Dank für eine Antwort.
Da unsere Hängeweide, Salix caprea Pendula, im Topf kultiviert werden, ist der Pflanztermin nicht wichtig: Sie können das ganze Jahr über gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist oder ein Wintereinbruch unmittelbar bevorsteht. Der Standort sollte nicht zu trocken (Sandboden) sein, da die Kätzchenweide wasserliebend ist. Ansonsten ist sie sehr anspruchslos. Nach der Blüte schneidet man sie jedes Jahr ordentlich zurück, um eine schöne Wuchsform beizubehalten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.09.2012
 
Von welchem Schädling ist unsere Weide befallen, wenn aus der Veredlungsstelle ständig Holzmehl rieselt?
Vermutlich handelt es sich um den Weidenbock.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.09.2012
 
Hallo,
ich habe folgendes Anliegen: Seit Frühjahr 2012 haben wir eine Salix caprea pendula ca. 1,20m hoch in einem Kübel auf der Terrasse und hat uns große Freude bereitet. Nach der Blühte habe ich sie etwas zurück geschnitten. Während der sehr nassen Wochen im Juli hat sie Läuse?(gelblicher Staub?) bekommen und viele Blätter sind verwelkt. Habe die verwelkten Blätter und die Läuse?(gelblicher Befall?) entfernt (z.T. ausgeschnitten).
Jetzt treibt die Weide, neue Blätter und setzt offenbar neue Kätzchen an?? Ist das ok oder muß ich eine Behandlung durchführen?? Möchte die Weide unbedingt erhalten!!
Für Ihre Antwort besten Dank im Voraus!
Bei den gelblichen Staub handelt es sich um die Sporen der pilzlichen Erkrankung "Weidenrost". Sie sind aus den Sporenlagern getreten, die sich an der Unterseite der Blätter befinden. Ist ein Weide stark von dieser Krankheit befallen, reagiert sie mit vorzeitigen Laubfall. In der Regel regenerieren sich die Pflanzen danach aber wieder.
Die Krankheit, der Blattfall und auch der sehr wechselhafte Witterungsverlauf verursacht für die Hängeweide Stress und sie reagiert u.a. mit der ungewöhnlichen Blütezeit darauf.
Man kann in diesem Fall nur der Natur ihren freien Lauf lassen und es gibt keine besonderen Kulturmaßnahmen, mit der man die Pflanze unterstützen könnte.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.07.2012
 
Hallo
habe meine Hängeweide im Frühjahr nur wenig geschnitten,jetzt wachsen die Zweige schon lang bis auf die Erde. Kann ich jetzt nochmal nachschneiden und wenn ja wieweit soll ich jetzt zurückschneiden?
Vielen Dank für ihre Antwort
Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist direkt nach der Blüte im Frühjahr. Ein Schnitt ist aber auch jetzt noch möglich. Er sollte aber nicht zu stark ausfallen, da die Hängeweide nur noch einen geringen Zuwachs in diesem Jahr haben wird.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.07.2012
 
Guten Tag,
Habe dieses Frühjahr eine Kätzchenweide gekauft. Jetzt hat sie feine Blätter und nun lese ich, dass man sie nach der Blüte hätte zurückschneiden müssen. Frage: was, wenn ich sie einfach so belasse im ersten Jahr? Ist der Schnitt einzig für ein buschigeres Wachstum? Ich finde, sie sieht schön aus so und würde es schade finden, sie zu schneiden, wahrscheinlich ist es ja sowieso zu spät...
2. Ich habe sie in einem grossen Topf, wie lange kann sie so weiterwachsen, wann sollte sie gepflanzt werden?
Besten Dank für Ihre Antwort!
Der jährliche Schnitt im April/Mai nach der Blüte dient dazu, den Habitus der Hängeweide zu erhalten. Würde man sie gar nicht schneiden, würde sie mit der Zeit zunehmend struppiger aussehen. Die langen, geraden hängenden Triebe erhalten sie nur durch sehr starken Rückschnitt Ende April/Anfang Mai. Außerdem blüht die Hängeweide durch den Rückschnitt mehr, da sich die Kätzchen nur an den einjährigen Trieben bilden und genau diese verstärkt gebildet werden. Das heisst, wenn Sie dieses Jahr mal nicht schneiden, wird es den Habitus noch nicht zerstören, aber die Zahl der Kätzchen wird im nächsten Jahr deutlich geringer ausfallen.
Ein Kultur im Kübel ist für kurze Zeit (2-3) Jahre durchaus möglich, glücklicher ist die Hänge-Kätzchenweide aber im Freiland.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.05.2012
 
Hallo, ich hab da mal eine Frage:
Habe bei Pflanzen Mauk nach einer Trauerweide gefragt. Dort gab man mir die Sorte Salix caprea Pendula. Hier habe ich jetzt aber gelesen, daß die Trauerweide einen anderen Namen hat. Ist mein Baum jetzt doch keine Trauerweide, oder ist es auch eine? Leider konnte ich beim Kauf meiner Weide (ca. 1.80 m hoch) auf dem Schild nicht lesen, wie groß diese werden kann. Habe einen sehr feuchten Boden im Garten (deshalb mein Wunsch nach einer Trauerweide) und weil mir diese optisch sehr gut gefällt (will später auch mal darunter sitzen können, oder dass die Enkel mal darunter spielen können). Vielen Dank für ihre Antwort.
Es gibt zwei verschiedene hängende Weiden: Einmal die Hängeweide (Salix caprea Pendula) und einmal die Trauerweide (Salix alba Tristis), die im Volksmund auch oft beide als Trauerweide bezeichnet werden.
Der Hauptunterschied ist ihre Wuchshöhe: Salix caprea Pendula ist eine Zierweide, welche gerne in Rabatten oder kleinen Gärten eingesetzt wird. Sie bleibt relativ niedrig - Wuchshöhe ca. 2 m - und ist als Stämmchen auf einer Höhe von 1 m bis 1,20 m veredelt. Darunter zu sitzen wird eher schwierig.
Die Trauerweide hingegen wird ein ausgewachsener Baum von bis zu 15 m Höhe und ist oft in Parks zu finden. Man erkennt sie leicht an ihren gelben, hängenden Trieben (s. Fotos auf der Seite Trauerweide).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.03.2012
 
Hallo, ich habe mir diese Pflanze für mein Beet gekauft.
Wie weit muss ich diese Pflanze zurück schneiden? Alle hängenden Zweige bis zum Stamm oder nur die hängenden Zweige ein Stück kürzen.
Nach der Blüte, also ca. Ende April, sollte man die Hängweide (Salix caprea Pendula) bis kurz über der Veredlungsstelle zurückschneiden, damit sie schöne, neue lange Triebe ausbilden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2012
 
Kann man in Okt.-Nov. Hängeweiden noch zurückschneiden?
Die Hängeweiden (Salix caprea Pendula) sind frosthart genug und würden einen Rückschnitt im Herbst gut überstehen. Man würde aber im folgenden Frühjahr auf die Kätzchenblüte verzichten müssen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.11.2011
 
Hallo.
Ich wüßte gern, ob man und gegebenenfalls wann man eine Hängeweide (z.Zt. ca. 2,20 m hoch) umpflanzen kann, und was man beachten sollte.
Danke im Voraus für die Antwort.
Die Weide ist ein sehr robuste Pflanze mit einer hohen Regenerationsfähigkeit und so ist ein Umpflanzen Erfolg versprechend.
Das Umpflanzen ist für eine Pflanze aber grundsätzlich kein leichter Vorgang. Es wird im laublosen Zustand im Herbst nach dem Blattfall durchgeführt. Die Wurzel sollte möglichst großräumig umstochen werden, dennoch büßt die Pflanze Wurzelmasse ein, muss aber das Ast- und Laubwerk mit Wasser versorgen. So kann es leicht zu einem Ungleichgewicht kommen und die Pflanze absterben. Daher wird immer ein Pflanzschnitt durchgeführt, bei dem der Pflanze ein Drittel bis zur Hälfte der Blattmasse abgenommen wird. Dies kann durch ein Herausnehmen mehrerer Grundäste geschehen, was am besten den Wuchscharakter der Pflanze erhält, oder/und durch Einkürzen der Triebe. Bei der Hängeweide werden alle Kronentriebe kurz (auf ca. 3-5 Knospen) zurückgeschnitten, dies kann auch auf das Frühjahr direkt nach der Kätzchenblüte verschoben werden, darf aber auf keinen Fall unterbleiben. Die Pflanze muss während der neu einsetzenden Wachstumsperiode regelmäßig mit Wasser versorgt werden.
Mit freundlichen Grüßen Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.09.2011
 
ich möchte mir jetzt eine Kätzchenweide kaufen. Nun haben die ja momentan alle diese silbergrauen "Kätzchen" dran und soweit ich das weiß blühen diese dann noch. Wenn dies geschehen ist, schneide ich sie dann zurück? Wenn ja, wie weit schneide ich sie zurück? (Bitte einfach beschreiben, mit Fachbegriffen kenn ich mich nicht so gut aus!) Wenn ich dann nach der Blüte zurückgeschnitten habe, dann steht ja eher ein "Gerüst" da, was passiert denn dann im Sommer, der ja noch folgt? Wächst sie da wieder nach und bekommt Blätter? Vielen Dank schon mal im Voraus!
Wenn die Kätzchenweide verblüht ist, kann man sie bis auf ganz kurze Stubben zurückschneiden. Die Pflanze treibt dann über den Sommer wieder aus und verzweigt sich mehr und dadurch wird die Krone größer und schöner. Im nächsten Frühjahr blüht sie dann umso schöner.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2010

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