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Liquidambar styraciflua - Amberbaum

Steckbrief
Wuchshöhe
10 m bis 15 m, in der Heimat bis 40 m
Wuchsbreite
3 m bis 7 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 50 cm
Wurzelsystem
Herzwurzler mit weitreichenden Wurzeln
Blütenmonat
April
Blütenfarbe
unscheinbar
Duft
keiner
Früchte
lang gestielte, kugelige Früchte
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb-orange bis feuerrot
Standort
vollsonnig
Boden
liebt frische, feuchte Böden
Verwendung
Park- und Alleebaum 
Winterhärte
gut, aber als junge Pflanze schützen
Besonderes
sehr schönes Herbstlaub
Pflanzenbedarf
einzeln pflanzen
Liquidambar styraciflua  

Amberbaum

Der sommergrüne Amberbaum wird bei uns in Europa 10 bis 15 (im Alter aber auch bis zu 25) m hoch und meist 3 bis 7 m breit. In seiner Heimat, den Auenwäldern Nordamerikas, kann er bis zu 45 m hoch werden. In der Jugend besitzt der Amberbaum eine schmal kegelförmig gewachsene Krone. Der Stamm des Liquidamber styraciflua wächst gerade durchgängig bis zur Terminale.  Der Liquidamber styraciflua wird wegen seiner interessant geformten Blätter auch Seesternbaum genannt. Die im späten Frühjahr erscheinenden frischgrünen Blätter sind handförmig bzw. sternförmig gelappt mit fünf bis sieben Blattspitzen. Zerreibt man die ca. 10 bis 15cm großen Blätter, verströmen diese einen angenehmen süßlichen Duft. Bekannt ist der Amberbaum jedoch wegen seiner farbenprächtigen Herbstfärbung. Ab September verfärben sich die Blätter in alle Farben des Herbstes von Gelborange bis Feuerrot. Aus der unscheinbaren Blüte im April entwickeln sich bis zum Herbst die lang gestielten, stacheligen, kugelförmigen Kapselfrüchte. Im Herbst bedecken bei sehr alten Exemplaren die süßlich schmeckenden Samen oft den gesamten Boden unter dem Amberbaum.
Die stark gefurchte Rinde des Liquidamber styaciflua ist ein weiteres Markenzeichen. Der Liquidamber styraciflua hat erst eine rotbraune Rinde, mit der Zeit wird diese graubraun. An dem alten Holz bilden sich dann die markanten Korkleisten. Wenn die Rinde verwundet wird tritt ein Saft aus, dieser wurde früher in Amerika zur Kaugummi Gewinnung genutzt. Das Holz des Amberbaums wird von Kunst.- und Möbeltischlern sehr geschätzt. Es zeichnet sich durch einen langanhaltenden Duft aus und ähnelt mit der dunklen Farbe und der schönen Maserung dem Holz der Walnuss. Der Liquidamber styraciflua sollte einen sonnigen Standort bekommen, er liebt einen frischen, humosen, feuchten Boden. Der Amberbaum wird wegen seiner prächtigen Herbstfärbung gerne in Privatgärten gepflanzt. Aber auch in Städtischen Grünanlagen ist der Liquidamber styraciflua oft zu sehen. Der Amerikanische Amberbaum wird durch Aussaat vermehrt. Daher treten die phänotypischen Merkmale nicht immer typisch auf.


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Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
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Hochstamm, getopft, 12-14 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Liquidambar styraciflua - Amberbaum "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo,
ich habe einen ca. 9 Jahre alten Amberbaum im Vorgarten stehen, der mittlerweile etwas zu hoch und breit geworden ist. Kann ich ihn auch in der Höhe kürzen und wenn ja, wie?
Moinmoin,
schneiden kann man den Amberbaum (Liquidambar styraciflua) grundsätzlich schon. Aber wenn man ihn erstmal lange hat wachsen lassen, ist es schwer ihn so zu schneiden, dass er nicht verstümmelt aussieht. Am besten beauftragt man einen Fachmann, der eine Auge dafür hat, wie man die Äste geschickt ableiten kann, um die Krone unauffällig in der Höhe und Breite zu kürzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.03.2017
 
Wie schneidet man die Zweige am Amberbaum, wenn dieser zu breit wird?
Moinmoin,
man kürzt die Seitentriebe des Liquidambar styraciflua stark ein, und zwar so, dass sie auf andere kleinere Trieb abgeleitet werden. Mit anderen Worten, man schneidet sie bis kurz vor einer Verzweigung zurück. Der kleinere Trieb übernimmt dann die Ausgabe als Triebspitze. So sieht der Amberbaum nicht so verstümmelt aus. Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist im frühen Frühjahr vor dem Austrieb.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2017
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor 3 Jahren haben wir einen ca. 4,5 m hohen Amberbaum in unseren Garten gepflanzt. Im ersten Jahr zeigte er noch eine ansehnliche Rotfärbung. In diesem und im letzten Herbst war nur eine Geldfärbung der Blätter zu erkennen. Können wir die rote Herbstfärbung im kommenden Jahr unterstützen? Mehr oder weniger gießen? Bestimmte Nährstoffe düngen?...
Vielen Dank im Voraus!
Moinmoin,
die Herbstfärbung zu steuern ist schwierig, da zu viele Faktoren sie beeinflussen - allen voran das Wetter, das nicht beeinflussbar ist. Besonders schöne Herbstfarben gibt es, wenn die Nächte sehr kalt, die Tage aber sonnig und warm sind. Beim Liquidambar (Liquidambar styraciflua) soll auch der pH-Wert des Bodens eine Rolle spielen - saure Böden sollen für mehr Rottöne sorgen, neutrale bis leicht alkalische für mehr Gelbtöne. Aber auch den Boden-pH-Wert kann man nur in geringen Maßen nachträglich verändern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Liebes Baumschulen -Team!
Vor über 15 Jahren pflanzten wir einen Amberbaum, den wir über alles lieben und der uns schon viel Freude bereitet hat.
In diesem Jahr allerdings hat die Rinde im unteren Bereich (bis ca. 60 cm Höhe) Risse bekommen, aus denen ein süßlicher Saft austritt. Eine Verletzung durch Gartengeräte (Rasenmäher, etc.)ist ausgeschlossen. Was könnte dies sein und müssen wir evtl. Maßnahmen ergreifen?
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Moinmoin,
es gibt verschiedene Möglichkeiten, was solche Risse hervorruft: Die harmlose Variante wären z.B. Frostrisse. Diese schwächen den Liquidambar styraciflua etwas, können Eintrittspforten für Pilze sein, schaden dem Baum aber nicht wirklich. Die schlechtere Variante wäre, dass Pilze die Risse hervorgerufen haben, die mit dem Wasser aus dem Boden aufgenommen wurden, wie z.B. Verticillium und Phytophthora. Wie sieht denn die Krone des Amberbaums aus? sind die Blätter gesund oder fleckig? Sterben einzelne Triebe ab oder kümmern? Wenn Sie möchten, können Sie uns auch Fotos von dem Sorgenkind schicken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.10.2016
 
Hallo.
Ein "Gärtner" empfahl uns, die Krone des Baumes bis Ende Oktober zurückzuschneiden, damit diese im Folgejahr nicht so wuchtig und hoch austreibt. Können Sie das bestätigen?
Vielen Dank und MfG
Moinmoin,
grundsätzlich kann man Liquidambar styraciflua schneiden, man muss es aber nicht und sollte es auch nicht tun, wenn es nicht gerade notwendig ist, weil die Krone zu licht/unförmig ist oder nicht ausreichend Platz vorhanden ist, um die Krone hoch und breit werden zu lassen. Muss der Amberbaum aus Platzgründen beschnitten werden, macht es Sinn frühzeitig zu beginnen, ihn regelmäßig leicht zurückzuschneiden, anstatt ihn, wenn es nicht mehr geht, stark zurückzuschneiden.
Wir würden eine Schnitt im Frühjahr vor dem Austrieb empfehlen. Bei einem milden Winter macht es keinen Unterschied, ob man im Herbst oder Frühjahr schneidet. Sollte der Winter aber streng werden, ist der Frühjahrsschnitt vorteilhafter (und man muss nicht auf das schöne Herbstlaub verzichten)
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.09.2016
 
Hallo,
wir interessieren uns für den Amberbaum Worplesdon als Hochstamm als Sichtschutz. Hiervon wollten wir 3 Stück einpflanzen mit einem Abstand von ca. 2 Metern. Ist das zu eng? Müssen wir ggf. mehr Abstand nehmen? Grundsätzlich soll die Höhe max. 3-5 Meter werden. Kann man das so machen?
Viele Grüße!
Moinmoin,
2 m Pflanzabstand ist schon sehr eng, selbst wenn die Kronen der Amberbäume als Sichtschutz ineinander wachsen sollen. Besser wäre ein Pflanzabstand von 3 bis 4 m. Mit Schnitt kann man den Liquidambar styraciflua Worplesdon auf einer Höhe von 3-5 m halten. Wenn aber ohnehin ein niedriger Amberbaum gewünscht ist, wäre Liquidambar styraciflua Gumball vielleicht eine Alternative. Dann wären 2 m Pflanzabstand auch in Ordnung, und in der Höhe müsste man kaum mit Schnittmaßnahmen eingreifen. Allerdings wächst der Kugelamberbaum Gumball auch deutlich langsamer.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2016
 
Liebes Baumschulen-Team,
meine Frage: Unser Amberbaum ist ca 4,50 m hoch und steht ca. 1,70 m entfernt von einem Abwasserkanal, der wiederum 2,40 m tief im Boden verläuft. Da wir unser Haus samt Baum verkaufen, gibt es Bedenken der Käufer hinsichtlich zu erwartender Kanalschäden. Sie fordern, dass der Baum gefällt wird.
Ist das Ihrer Meinung gerechtfertigt? Besteht die Gefahr einer Kanalschädigung?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
bei einer Tiefe von 2,40 m ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Wurzeln des Amberbaums (Liquidambar styraciflua) den Abwasserkanal erreichen - selbst im hohen Alter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Hallo,
wir würden sehr gern einen Amberbaum in Kugelform in unseren Vorgarten platzieren. Es würde rundherum gepflastert sein. Aber ich habe gelesen, dass der Baum Bodenverdichtungen nicht mag?
Und könnte der Baum bzw die Wurzeln das Pflaster anheben?
Vielen Dank im Voraus für die Antwort!
Moinmoin,
zugepflastert werden mag keine Pflanze, und der Amberbaum (Liquidambar styraciflua) reagiert in der Tat zusätzlich noch empfindlich auf Bodenverdichtungen. Man sollte daher ungefähr den Kronenbereich bei der Pflasterung freilassen, damit die Wurzeln in diesem Bereich keine Probleme bekommen, die zu Wachstumsstörungen bis hin zum Eingehen führen können. Dann gibt es auch keine Probleme mit dem Anheben des Pflasters.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2016
 
Sehr geehrtes Baumschulteam,
im letzten Herbst habe ich einen Liquidambar mit einer wunderschönen dunkelroten Herbstfärbung gepflanzt. Diese Farbe sollte einen Kontrast zu dem gelb-orangen Amberbaum meiner Nachbarin darstellen. Die Pflanze ist auch gut gediehen jedoch hat sie nun dieselbe Herbstfärbung wie der Baum meiner Nachbarin. Ich hatte geglaubt, es läge an einem Unterschied in der Sorte. Liegt es an der Bodenbeschaffenheit oder an den Temperaturen? Kann ich durch Zusätze in den Boden, wie man es beispielsweise für die Blütenfarbe bei Hortensien macht, Einfluss nehmen? Wäre dies dann von Nachteil für mein Gemüse, welches darunter wächst?
Vielen Dank im Voraus.
Moinmoin,
der wichtigsten, auslösenden Faktoren für die bunte Herbstfärbung des Amberbaum sind das Kürzerwerden der Tage und tatsächlich das Wetter. Möglichst kalte Nächte und warme sonnige Tage sorgen für eine besonders schöne Herbstfärbung, aber auch der Niederschlag hat einen Einfluss. Viele bedeckte und regnerische Tage können das Farbenspiel dämpfen.
Der Boden spielt eine geringere, aber nicht unwesentliche Rolle: Auf nährstoffarmen Böden sollen z.B. mehr rote Farbstoffe produziert werden. Auch der pH-Wert kann die Farbgebung beeinflussen. Da die Prozesse aber noch nicht alle genau erforscht sind und das Wetter ohnehin hingenommen werden muss, wie es ist, kann man die Herbstfärbung des Liquidambar styraciflua leider nicht wirklich beeinflussen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2016
 
Hallo,
im Frühjahr haben wir von Ihnen 2 Amber und 1 Kanad. Rotahorn erworben. Sie haben sich toll entwickelt.
Die Bäume stehen in Kübeln auf der Terrasse, bis sie nächstes Jahr in die Erde kommen. Sie wurden letzte Woche umgetopft in Kübel von Ø40 auf Ø60 cm. Jetzt kommt bei uns der erste Frost. Müssen die Bäume zusätzlich geschützt werden, oder reicht die Topfgröße als Frostschutz aus?
Moinmoin,
erstmal benötigen die Bäume keinen weiteren Frostschutz - ein paar Grad minus vertragen sie auch in den Kübeln problemlos. Wenn es richtig kalt wird, d.h. -8° C und darunter und der Frost längerfristig anhält, benötigen zumindest die Liquidambar styraciflua etwas mehr Schutz. Man sollten sie dann nah an die Hauswand rücken und die Kübel mit isolierenden Materialien einwickeln, damit der Topfinhalt nicht komplett durchfrieren kann. Der Rotahorn (Acer rubrum) ist etwas härter im Nehmen. Ihn an die schützende Hauswand zu rücken, wenn es strengen Frost gibt, wäre aber sicherlich auch sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2015
 
Hallo,
wir planen einen Amberbaum zu pflanzen und ihn als Dachform (weiter-)zu erziehen (ähnlich wie die gestäbten Platanen). Ist das grundsätzlich überhaupt möglich?
Wir hätten ihn gerne so bei ca. 2 - 2,20 m veredelt und würden ihn als "Schattenspender" benutzen. Mit welcher Kronenbreite können wir denn rechnen und wann? Und hält der Baum das Gewicht der Äste überhaupt aus, ohne dass sie dann sozusagen "runterkrachen", wenn man sie entsprechend in die Breite "erzieht"? Welche Sorte würden Sie für ein solches Vorhaben empfehlen?
Über Antwort würden wir uns sehr freuen.
Moinmoin,
grundsätzlich ist es möglich, und der Amberbaum (Liquidambar styraciflua) wird mit der Zeit auch ein sehr stabiles Dach bilden, so dass man keine Sorgen haben muss, dass ein Ast durch das Gewicht einfach abbricht. Eine Kronenveredlung ist dafür nicht notwendig. Man kappt einfach eine eintriebige Pflanze etwas über der gewünschten Stammhöhe, d.h. auf ca. 2,50 m, und entfernt alle Seitentriebe. Der Baum bildet dann unterhalb der Schnittstelle neue Triebe, die an einem dachförmigen Gerüst entlanggezogen werden können, so dass sie das gewünschte Dach bilden.
Man kann den einfachen Liquidambar styraciflua dafür verwenden, aber auch Sorten wie Stella oder Worplesdon sind geeignet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Hallo,
ich hatte seit 10 Jahren einen sehr schönen Amberbaum Liquidambar acalycina. Nun ist der vor 2 Wochen innerhalb von 3 Tagen komplett welk geworden. Erst dachte ich es läge an der Hitze und der treibt nächstes Jahr wieder aus weil die Rinde noch frisch aussah. Inzwischen sind aber auch die Äste vollständig vertrocknet und der Baum ist tot.
Kann das ein Pilz sein (Verticilium) und habe ich als laie die Möglichkeit, das festzustellen? Letzlich geht es auch um die Frage des Ersatzes. Wenns ein Pilz war geht ein neuer Liquidambar ja auch ein.
Gibt es eine weniger empfindliche Baumart mit ähnlichem Wuchs?
Liquidambar styraciflua wird nicht häufig vom Verticilium Pilz betroffen. Nach Ihrer Beschreibung kann es sich aber durchaus um diese Erkrankung handeln. Die Neupflanzung eines Liquidambar (oder eine andere für diesen Pilz empfängliche Pflanze) an der gleichen Stelle macht dann keinen Sinn. Eichen gelten als nicht empfindlich, Quercus palustries zum Beispiel hat auch eine sehr schöne Herbstfärbung und wäre vielleicht eine schöne Alternative.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.09.2015
 
Hallo,
erstmal großes Lob für Eure Online-Hilfe.
Ich habe letztes Jahr in meinem Garten einen Amerikanischen Amberbaum (Liquidambar styraciflua) gepflanzt. Er ist nicht als Hochstamm oder Halbstamm ausgebildet. Ist jetzt 3 Meter hoch und hat einen Stammumfang von, schätze ich, ca. 10-15 cm. Habe den Baum 1,5 Meter von meinem Gartenhaus entfernt gepflanzt und ca. 2,2 Meter vom Gartenzaun weg (öffentlicher Grund (kleine Parkbucht ist dahinter)).
Habe jetzt aber Bedenken, dass der Baum zu nah am Gartenhaus steht. Ich überlege, ob ich den Amber jetzt noch versetzte. Die andere Überlegung ist, da das Gartenhaus gute 2 Meter hoch ist, ob ich bei dem Baum nach und nach unten die Äste entferne, so dass sich sozusagen ein Hochstamm entwickelt und der Baum ab einer Höhe von 2,5 Meter dann etwas über dass Gartenhaus wächst. Ist dass möglich? Wenn ja, wann sollte man die Äste entfernen, damit sich der Stamm noch schön ausbildet? Und wann sollte ich den Amberbaum versetzten, jetzt noch möglichst bald wenn noch keine Blätter dran sind oder noch warten?
Noch eine Frage zuletzt:
Ich habe einen super schweren Lehmboden, der auch noch verdichtet ist - wenn der trocken ist, ist Graben unmöglich. Ich habe für den Amberbaum ein Pflanzloch von ca. 1,2 Meter Durchmesser gegraben, dort auch den Boden mit Natursand und Pflanzhumus verbessert. Reicht das Pflanzloch aus?
P.S. Habe nichts dagegen, wenn mein Amber etwas kleiner bleibt als vielleicht bei einem Super Boden.
Viele Grüße!
Moinmoin,
der Platz ist auf jeden Fall zu knapp berechnet, um den Amberbaum (Liquidambar styraciflua) einfach so wachsen zu lassen. In jungen Jahren ist er recht schmal, aber mit zunehmendem Alter entwickelt er sich dann doch ordentlich in die Breite. Bei einem 30jährigen Liquidambar kann man von einer Breite zwischen 5 und 8 m ausgehen - und da er lehmige Böden mag, ist auch nicht davon auszugehen, dass er sich bei Ihnen deutlich geringer entwickeln wird.
Das Aufasten wäre eine Möglichkeit, wenn einem die ausladende Krone über der Hütte nicht weiter stört bzw. sogar gefällt. Der Baum würde aber auch deutlich über den Zaun ragen. Wenn das da keinen stört, geht das auch - rein rechtlich dürften Sie den Baum vermutlich aber nicht so nah an die Grundstücksgrenze setzen. Die einzuhaltenden Pflanzabstände sind im Nachbarrechtsgesetz Ihres Landes festgelegt.
Da Aufasten sollte peu à peu geschehen. Entfernt man alle Äste auf einmal, kann es passieren, dass der Stamm nicht mehr genügend an Dicke zunimmt und instabil wird. Daher entfernt man immer die dicksten Äste, bevor die entstehenden Wunden zu groß werden und lässt kleinere Seitentrieb zwischendurch noch länger stehen. Die ersten Triebe im unteren Bereich kann man jetzt schon mal entfernen.
Wenn Sie Platz haben, ist es die beste Lösung, den Amberbaum nochmal umzusetzen. Das Umpflanzen sollte unbedingt geschehen, bevor der Baum austreibt - jetzt ist zum Beispiel ein guter Zeitpunkt. Man pflanzt ihn mit einem großzügigen Ballen um und schneidet die Triebe etwas zurück, damit Wurzel- und Triebmasse in einem günstigeren Verhältnis zueinander stehen.
Die Bodenverbesserung in einem Bereich von ca. 1,2 m ist ausreichend. Wie gesagt mag der Amberbaum lehmigen Boden ganz gerne, und wenn man die Verdichtungen im Bereich der Wurzeln etwas auflockert bei der Pflanzung, hat er auch gute Chancen sich erfolgreich zu etablieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2015
 
Hallo,
ich möchte 2-3 Bäume (Amber und kanad. Rotahorn) erwerben. Kann man die Bäume/Container bis zum nächsten Frühling im Topf belassen?
An der Stelle, wo die Bäume geflanzt werden sollen, steht noch ein Haus, was erst weggerissen wird, und die Bäume sollen zur Zierde auf die Terrasse und können im Winter frostfrei gelagert werden.
Moinmoin,
ja, man kann die Pflanzen eine ganze Weile ohne Problem im Kübel weiterkultivieren. Allerdings wäre es ratsam, sie in etwas größere Töpfe umzupflanzen: Zum einen haben sie dann eine deutlich bessere Standfestigkeit, zum anderen wäre ein etwas schwereres Substrat, als wir es in der Baumschule verwenden, sinnvoll, damit Sie nicht ganz so oft gießen müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2015
 
Guten Tag,
nachdem uns ein Amber im Garten bereits viel Freude bereitet, möchten wir nun auch einen in unserem kleinen "Vorgarten" pflanzen. Der Garten ist nur ca. 5 m tief (Haustür bis Straße) und das hiervon bepflanzbare Teilstück ca. 3 x 3 m groß. Wieviel Abstand sollte der Baum zum Haus haben, damit am Mauerwerk des Hauses keine Schäden entstehen? Sollte man einen Amber styraciflua überhaupt an so einer Stelle pflanzen - natürlich bei entsprechendem Rückschnitt - oder ist der Platz zu klein?
Im Bereich des Vorgartens ist auch nur bis ca. 12 Uhr direkte Sonneneinstrahlung. Reicht das einem Amber?
Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!
LG
Moinmoin,
auf Dauer wird der normale Amberbaum (Liquidambar styraciflua) für so einen beschränkten Platz schon recht groß, da er die ersten Jahre zwar recht schmal wächst, im Alter aber doch stark in die Breite geht. Dass er die Mauer beschädigt, ist erstmal nicht zu erwarten, und mit dem Halbschatten kommt er auch zurecht. Aber vielleicht sind für den eingeschränkten Platz ein säulenfömiger Amberbaum (Liquidambar styraciflua Slender Silhouette) oder ein kugelförmiger Amberbaum (Liquidambar styraciflua Gumball) besser geeignet - zumal mal man mit einem regelmäßigen, größenbegrenzenden Schnitt ohnehin in die schöne natürlich Wuchsform des einfachen Amberbaums eingreifen würde.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.03.2015
 
Hallo,
wir haben bei Ihnen 2011 schon 130 Pflanzen bestellt und bis auf 2 Weiden sind wirklich alle durch gekommen. Danke für die gute Beratung.
Jetzt sind wir am überlegen zwei Amberbäume zu pflanzen. Wann ist die besten Zeit, die Bäume zu setzen?
Viele Grüße!
Moinmoin,
schön zu hören, dass Sie so zufrieden mit unseren Pflanzen und der Beratung sind!
Da die Amberbäume (Liquidambar styraciflua) im Topf kultiviert wurden und ihre gesamte Wurzelmasse mitbringen, können sie im Prinzip das ganz Jahr über gepflanzt werden. Jetzt ist aber ein guter Zeitpunkt: Es ist schon relativ warm, so dass nicht zu erwarten ist, dass der Boden noch mal durchfriert; bis zum Austrieb ist es noch ein bißchen hin, so dass die Bäume etwas Zeit haben anzuwurzeln, bevor sie alle Kraft in das Wachstum stecken, und bis zum nächsten Winter haben sich die Bäume schon gut etabliert, so dass sie problemlos über den Winter kommen sollten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2015
 
Hallo,
können Sie mir sagen, wie viele Jahre alt der "Hochstamm, getopft, 12-14 cm Stammumfang" ist, den Sie verkaufen?
Vielen Dank und Grüße!
Moinmoin,
ein Liquidambar styraciflua-Hochstamm mit einem Stammumfang von 12-14 cm ist ungefähr 8 Jahre alt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.12.2014
 
Hallo Baumschule Eggert,
ich hätte nochmal eine Frage zu den Wurzeln des Amberbaums. Ich erbte vor einiger Zeit ein Haus mit wunderbarem Amberbaum im Garten. Der Baum ist ca. 7 m hoch und steht wahrscheinlich zu nah am Haus bzw. der angrenzenden Garage. Die Steine der Terrasse (vor der Garage) sind teilweise von den Wurzeln schon angehoben worden und Richtung Haus sieht man oberflächliche, austreibende Wurzeln im (schräg abfallenden) Rasen. Man kann grob erkennen/erahnen, dass die Wurzeln vor Garage/Hauswand aufhören (die letzten Steine vor der Garage sind z.B. nicht angehoben). Meine Frage ist, ob die Wurzeln hier wohl automatisch stoppen und sich in andere Regionen (z.b. den freien Garten) ausbreiten, in denen sie es leichter haben. Ich würde den wunderbaren Baum ungerne fällen, habe aber ein wenig Angst, dass ggf. Schäden am Gebäude entstehen könnten.
Vielen Dank und Grüße!
Moinmoin,
der Amberbaum (Liquidambar styraciflua) hat ein sehr weitstreichendes, wenn auch nur mäßig verzweigtes Wurzelsystem, das zum Teil recht oberflächennah wächst, so dass Pflasterungen wie von Ihnen beschrieben angehoben werden können. Einer abgedichteten, glatten Mauer können die Wurzeln nichts anhaben - sie würden abgelenkt werden und in eine andere Richtung weiterwachsen. Schäden können hingegen entstehen, wenn die Oberfläche porös ist oder Risse vorhanden sind. In solche Hohlräume dringen die Wurzeln auf der Suche nach Wasser ein und vergrößen sie durch ihr zunehmendes Dickenwachstum. Besonders bei einem alten Haus ist daher eine Beschädigung durch einen nur wenige Meter entfernt wachsenden Amberbaum möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.11.2014
 
Hallo,
wir haben im Garten einen 9 Jahre alten Kugel-Amberbaum mit einer prächtigen Krone. 2m neben dem Baum laufen unsere Kanalisationsrohre (alte Steinzeug- bzw. Tonrohre) lang. Wie tief reichen die Wurzeln des Amberbaums? Kann man die Rohre schützen, indem man den Baum zurück schneidet, bleibt die Wurzel dann auch kleiner. Sollten wir den Baum besser umsetzen?
Viele Grüße und vielen Dank für eine Antwort!
Moinmoin,
der Kugelamberbaum (Liquidambar styraciflua) ist ein Herzwurzler, der weitaustreichende, wenn auch langsamwachsende Wurzeln ausbildet. Wie weit sich die Wurzeln tatsächlich ausbreiten, hängt von den örtlichen Boden- und Wasserverhältnissen ab: Je trockener und lockerer der Boden ist, desto länger werden sie Wurzeln.
Durch das regelmäßige Schneiden der Krone hemmt man auch das Wachstum der Wurzeln. Vorrübergehend schützt man die Rohre damit auf jeden Fall, ob es auch langfristig funtkioniert ist schwer abzuschätzen.
Steht eine Baum länger als 5 Jahre an einem Ort, kann man ihn nur noch schwer mit langwierigen Vorbereitungen umsetzen: Je länger ein Baum an einem Ort wächst, desto weiter vom Stamm entfernt befinden sich die feinen Haarwurzeln, die wichtig für die Wasseraufnahme sind, und es wird schwer einen Ballen zu stechen, der ausreichen Wurzeln zum Überleben erhält. Alternativ könnte man die Rohre auch mit einer Rhizomsperre schützen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.11.2014
 
Hallo,
wir interessieren uns für einen Liquidambar styracifua. Wie hoch ist der Baum bei angegebenem Stammumfang 10-12 cm? Kann man den Baum jetzt noch im Herbst pflanzen oder besser im Frühjahr?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Moinmoin,
der Amberbaum-Hochstamm ist ca. 3,5-4 m hoch. Er kann jetzt problemlos gepflanzt werden. Im Spätherbst kurz vor Wintereinbruch ist die Pflanzung des Liquidambar styraciflua hingegen ungünstig und sollte dann lieber auf das Frühjahr verschoben werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2014
 
Hallo,
wir haben vor 12 Jahren einen Liquidambar styraciflua gepflanzt. Er steht zwischen anderen Gehölzen und war die ganzen Jahre sehr schön und hat uns auch mit prachtvoller Herbstfärbung erfreut.
In diesem Jahr kamen die Blätter nur zögerlich, sind klein geblieben(halb so groß wie normal) und recht hell, fast wie bei einer Robinie(Frisia). Dadurch wirkt er sehr licht. Der Stamm ist im unteren Bereich stellenweise fast schwarz, ca. 1 m etwas gerissen und er harzt etwas. Der Baum ist nicht direkter starker Sonne ausgesetzt, und starken Frost hatten wir im Winter auch nicht. Er wurde mit den anderen Gehölzen mit Oscorna Baumdünger versorgt und auch gut gewässert.
Jetzt wirken seine Blätter etwas "kruschelig" und schlapp und leicht eingerollt. Es sieht so aus, als könne der Baum aus irgendwelchen Gründen seine Nährstoffe nicht aufnehmen.Im Frühjahr wurde er vom Gärtner fachgerecht etwas gerader an einen zusätzlichen Holzstamm zurückgezogen, denn er wuchs etwas schief zum Licht.
Haben Sie einen Tipp wie wir dem Baum helfen können? Besteht eine Chance auf Erholung?
Danke!
Ein reiner Nährstoffmangel ist das sicherlich nicht - wenn der Liquidambar 12 Jahre gut gewachsen ist und zusätzlich gelegentlich Dünger bekommen hat, scheinen die grundsätzlichen Standortbedingungen in Ordnung zu sein. Vielleicht hat er eine Pilzinfektion wie Phytophthora, Verticillium u.ä. Eigentlich ist der Liquidambar sehr robust und kaum anfällig für diese Krankheiten, aber wenn manl kurzfristig die Bedingungen ungünstig waren (vorrübergehend zu feucht, zu trocken o.ä.), kann er sich dennoch inzfizieren. Diese bodenbürtigen Pilze beschädigen entweder die Wurzeln oder verstopfen die Leitungsbahnen, so dass Wasser und Nährstoffe nicht mehr in ausreichender Zahl aufgenommen werden können. Kleinblättrigkeit ist oft ein erstes Anzeichen. Leider sind diese Pilzkrankheiten nicht heilbar. Man kann nur versuchen, die Standortbedingungen möglichst gut zu gestalen, um die Abwehrkräfte zu stärken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2014
 
Ich habe irgendwo gelesen, dass Liquidambar sich am schönsten und intensivsten im sauren Boden färbt und möchte wissen, ob Sie dies bestätigen können. Auch möchte ich wissen, ob Amberbaum schnittverträglich ist.
Wir versuchen unseren Amberbaum durch Schnitt in Form zu halten, so dass sich regelmässige, starke Hauptäste entwickeln. Unserer Meinung nach, hat dieser Schnitt (jeweils Ende Juli) dem Baum nicht geschadet, aber ihre Erfahrungen zu Schnittverträglichkeit des Amberbaums wäre interessant.
Der Liquidambar styraciflua mag insgesamt sauren Boden ganz gerne und so ist es auch nicht erstaunlich, wenn die Herbstfärbung etwas schöner ausfällt, wenn der Baum sich wohlfühlt. Einen größeren Einfluss hat aber das Herbstwetter auf die Ausprägung der Farben. Am besten ist ein Herbstverlauf mit sehr kalten Nächten und tagsüber sonnig-warmem Wetter.
Schneiden kann man den Amberbaum gut - wie Sie ja auch schon selbst festgestellt haben. Ein besserer Zeitpunkt ist Anfang des Frühjahrs (März). Wird der Liquidambar Ende Juli geschnitten, treibt er noch mal etwas aus. Bei einem frühen Wintereinbruch kann es sein, dass die Triebe dann noch nicht richtig ausgereift sind und die Wahrscheinlichkeit von Frostschäden erhöht ist. Problematisch wird das aber erst in Gegenden mit sehr strengen Winterverläufen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2014
 
Sehr geehrtes Baumschulteam,
ich beabsichtige im Frühjahr einen Amberbaum zu pflanzen. In der Literatur fand ich den Hinweis, daß die Sorte "Moraine " schnellwüchsiger und frosthärter als die Art ist. Im Netz steht zum Teil genau das Gegenteil!! Was ist richtig??
Wir haben ausreichend Platz und sind schon älter(!!), so daß wir gerne die schnellwüchsigste Sorte hätten.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Da wir selber Liquidambar styraciflua Moraine nicht kultivieren, haben wir keine eigenen Erfahrungen zur Wuchsgeschwindigkeit. Soweit wir uns aus der Literatur informiert haben, handelt es sich bei der Sorte Moraine tatsächlich um die frosthärteste Sorte. Von der Wuchsgeschindigkeit her soll sie durchaus schnell wachsen (wie die meisten Amberbäume), aber nicht schneller eher etwas langsamer als die Art.
Unserer Erfahrung nach sind die Art sowie die Sorten Stella und Worplesdon alle sehr ähnlich schnellwachsend. In der Jugend benötigen Amberbäume bei strengem Frost einen Winterschutz; sobald sie gut etabliert sind, frieren aber höchsten die Spitzen leicht zurück.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.02.2014
 
Guten Tag,
ich habe vor zehn Jahren einen Liquidamber-Baum in meinem Vorgarten gepflanzt, der sich auch gut entwickelt hat. Nun hat er im letzten Herbst - ohne erkennbaren Grund bzw. ohne äußere Einflüsse (Beschneidung etc.) braune, vertrocknete Blätter bekommen, die er auch noch jetzt hat. Kann man den Baum noch retten?
Ich bedanke mich ganz herzlich im voraus!
So aus der Ferne ist die Ursache natürlich schwer zu beurteilen. Ohne äußerlich ersichtlichen Anlass plötzlich vertrocknende Blätter und Triebe können auf eine Verticilium-Infektion hindeuten. Dabei handelt es sich um einen bodenbürtigen Pilz, der vom Baum mit dem Wasser aus dem Boden aufgenommen wird und sich dann in den Wasserleitungsbahnen festsetzt und diese verstopft. Die hinter dem verstopften Bereich liegenden Triebe und Blätter können in der Folge nicht mehr mit Wasser versorgt werden und trocknen ein. Solange nur Teile des Amberbaums, Liquidambar styraciflua, betroffen sind, schneidet man die erkrankten Bereiche bis deutlich ins gesunde Holz zurück und versucht die Standortbedingungen so gut es geht zu optimieren, damit das Immunsystem des Baumes nicht noch zusätzlich durch Wasser-, Nährstoff-, Lichtmangel oder ähnliches belastet wird. In der Regel gehen an Verticilium erkrankte Gehölze leider langsam ein; nur selten gelingt es dem Pilz durch Rückschnitt und Baumpflege Einhalt zu gebieten.
Ein großzügiger Rückschnitt der toten Triebe sollte (unabhängig von der Ursache) auf jeden Fall erfolgen - spätestens zu Beginn des Austrieb wird deutlich sichtbar sein, welche Bereiche dauerhaft geschädigt wurden und nicht mehr grün werden. Eine Verticilium-Erkrankung kann man an den charakteristischen dunklen, (halb- bis) ringförmigen Verfärbungen im Astquerschnitt erkennen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2014
 
Sehr geehrte Frau Eggert,
ich interessiere mich seit geraumer Zeit für einen Amberbaum, um mit einem besonderen Gehölz unser Grundstück zu "beleben".
Nun meine Frage:
Ich möchte natürlich ein großes Exemplar und habe in Ihrem Angebot den "Hochstamm m. Db. 10-12 cm Stammumfang" gefunden.Mit welcher Stammhöhe kann ich da rechnen?
Ich bedanke mich für Ihre Bemühungen und verbleibe mit freundlichen Grüßen!
Unsere Amberbaum-Hochstämme, Liquidambar styraciflua, haben eine Stammhöhe zwischen 180 und 220 cm.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.01.2014
 
Hallo,
wir haben in unseren Innenhof einen Amberbaum stehen (ca. 12 m hoch). Meine Frage ist, können die Wurzeln Schaden am Mauerwerk des Nachbargebäudes verursachen?
Theoretisch können die Wurzeln eines Amberbaums, Liquidambar styraciflua, durchaus Schäden an einem Mauerwerk anrichten. Praktisch hängt das aber von der Entfernung des Baumes zu Mauer ab. Die Wurzel des Amberbaumes entwickelt sich herzförmig und kann recht breit werden (abhängig von der Bodenbeschaffenheit). Als grober Anhaltspunkt kann man davon ausgehen, dass die Wurzel etwas breiter ist als die Krone, also ein wenig über die äußersten Äste hinausragt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.07.2013
 
Hallo.
Kann ich einen Amberbaum auch im Kübel auf der sonnigen Terrasse halten?
Wenn ja, wie groß sollte der Kübel sein, und wie groß darf der Amberbaum sein?
Der Amberbaum, Liquidambar styraciflua, kann auch in einen Kübel gepflanzt werden. Allerdings ist die frostempfindliche Wurzel im Topf wesentlich stärker der Kälte ausgesetzt, so dass der Baum insbesondere im Bereich des Topfes einen sehr guten Winterschutz benötigt. Welche Größe Sie wählen bleibt Ihnen überlassen - vom kleinen 40-60 cm hohen Amberbaum bis zum Hochstamm im Topf mit einem Stammumfang von 12-14 cm ist alles möglich. Der Kübel sollte mit der Pflanze langsam mitwachsen, d.h. abhängig von der Größe für die Sie sich entscheiden, sollten Sie den Baum bald in die nächstgrößere Topfgröße umpflanzen. Alle zwei bis drei Jahre muss er dann erneut umgetopft werden.
Anbei noch einige Empfehlungen für eine Kübelkultur:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißtorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
- keine Angst vorm Schnitt! Schneiden Sie die Laubgehölze ruhig jährlich, sie werden dadurch buschigere, stabilere Pflanzen erreichen
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Hallo Herr Eggert,
zunächst mal ein großes Lob für ihre kompetente Online-Beratung!
Ich habe vor 7 Jahren einen Liqidambar im Garten eines Kunden gepflanzt. Mittlerweile bilden sich zunehmend Wurzeln aus, die über das umliegende Bodenniveau herausragen. Das ergibt Probleme in zweierlei Hinsicht: der Kunde hat zwei sehbehinderte Kinder, mit den Wurzeln steigt die Stolpergefahr, und zum anderen wird es schwieriger direkt im Baumscheibenbereich zu mähen.
Meine Frage: verträgt es der Amberbaum, wenn man die überirdischen Wurzelteile "abhobelt" um sie wieder dem Bodenniveau anzupassen? Oder kann man diese Wurzeln sogar direkt kappen, ohne das es dem Baum schadet?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, da insbesondere die Sturzgefahr für die Kinder ein zunehmendes Problem darstellt!
Wenn es nicht allzu viele Wurzeln des Amberbaums, Liquidambar styraciflua, betrifft, kann man sie ruhig entfernen. Am besten lichtet man parallel dazu auch die Krone etwas aus, so dass Wurzel- und Laubmasse im Gleichgewicht bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2013
 
Hallo!
Unser wahrscheinlich schon über zwanzig Jahre alter Amberbaum hat früher im Herbst immer so wunderschöne rote Blätter bekommen. Jetzt leider überhaupt nicht mehr. Bevor die Blätter abfallen, werden sie allenfalls noch gelb.
Was kann dafür die Ursache sein und was können wir tun, damit der Baum im Herbst wieder sein beliebtes rotes Laub bekommt?
Für dieses Jahr ist die fehlende Rotfärbung des Amberbaums, Liquidambar styraciflua, durch den noch sehr lange sehr warmen September und dann den plötzlichen Frösten im Oktober zu erklären: So lange es warm war, sind die Blätter noch gewachsen; dann begannen sie sich endlich langsam gelb zu färben und schon hatte der Frost die Amberbäume kahl gefegt.
Die Ausprägung der Laubfärbung ist hauptsächlich von den klimatischen Bedingungen abhängig: Am schönsten verläuft sie, wenn der Herbst trocken und kühl, aber nicht zu frostig ist. Beeinflussen kann man diese Vorgänge aber kaum.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.11.2012
 
Hallo!
In unserem Garten haben wir einen schon ziemlich hohen Amberbaum, der uns im Sommer ein schönes Schattenplätzchen schenkt. Gern würde ich die Baumscheibe schön gestalten - weiß aber nicht wie/womit.
Und: die unterirdischen Wurzeln treiben mitten auf der Wiese aus, und der Rasen ist rund um den Baum oft wie sehr stark ausgetrocknet/ausgelaugt, an vielen Stellen fast kahl. Können Sie mir Tipps geben?
Danke im Voraus!
Die Baumscheibe zu gestalten ist relativ schwierig, wie Sie ja schon an Ihrem Rasen feststellen konnten. Verhältnismäßig gut mit solchen Bedingung kommen die Schaumblüte, Tiarella cordifolia, und die Elfenblume, Epimedium, zurecht. Man sollte beim Pflanzen einen guten, humusreichen Boden mit einarbeiten und muss stets für eine gute Bewässerung sorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.09.2012
 
Guten Tag,
welches Wuchsverhalten haben die Wurzeln der Amberbäume (Flach- oder Tiefwurzler)? Die zweite Frage, die mich beschäftigt, ist, ob auch aus den von Ihnen angebotenen Containerpflanzen Bäume werden (oder eher Sträucher). Falls ja, wie viele Jahre dauert es durchschnittlich, bis ein ca. 5 m-Baum draus wird?
Herzlichen Dank bereits jetzt für Ihre kompetente Antwort.
Der Amberbaum (Liquidambar styraciflua) ist ein Herzwurzler, bildet also eine grob halbkugelförmige Wurzel aus. Diese kann durchaus relativ breit werden, verzweigt sich aber nicht stark und ist gegen Verdichtungen im Boden empfindlich.
Die Containerpflanzen in der Größe 100-125 sind eintriebig, können also als Baum weitergezogen werden. Bis sich ein 5m hoher Amberbaum entwickelt hat, dauert es ungefähr 10-15 Jahre (je besser die Standortbedingungen desto schneller).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.08.2012
 
Hallo, wir möchten gern einen Amberbaum pflanzen. Wie sieht es mit der Winter-/Forsthärte aus? Wir wohnen im Mittelgebirge ca. 250 m hoch.
Der Baum würde einen sonnigen Standort haben, der Untergrund ist ein Lehmboden.
Welche Sorte würden Sie empfehlen? Wie kann der Baum die ersten Jahre vor Frost geschützt werden?
Besten Dank für Ihre Antwort!
Als ältere, etablierte Pflanze ist der Amberbaum, Liquidambar styraciflua, gut winterhart. Die Triebenden können zwar gelegentlich etwas zurückfrieren, aber das schadet dem Baum nicht ernsthaft.
Junge Pflanzen müssen jedoch zunächst gut geschützt werden - Fröste wie im Februar diesen Jahres führen sonst leicht zum Absterben. Ein Winterschutz kann aus verschiedenen isolierenden Materialien wie z.B. Vlies, Jute etc. bestehen. Das Anhäufeln von Laub schützt die Wuzeln.
Welche unserer Amberbaum-Sorten Sie wählen, bleibt allein Ihrem Geschmack vorbehalten - die Standortansprüch sind nahezu identisch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.05.2012
 
Hallo, über den Amberbaum lese ich teilweise widersprüchliche Aussagen über die endgültige Höhe beim ausgewachsenen Baum, z.B. "Kugelbäume eignen sich besonders für Eingangsbereiche und der Kugel-Amberbaum hat eine Wuchshöhe von 3-4 m" Aber: "Die Breite von Liquidambar styraciflua wird im Alter zwischen 4 und 8 m liegen (bei einer Endhöhe von 10 bis 15 m). Gibt es denn verschiedene Sorten des Amberbaums? Auch klein bleibende - mit Krone ca. 4-5 m?
Für Ihre Auskunft vielen Dank im Voraus.
Vom Amberbaum gibt es verschiedene Sorten. Sie finden in unserem Angebot allein vier verschiedene Typen. Die Sorten unterscheiden sich jeweils in der Wuchsform und Blattgestaltung. Der erwähnte Kugelbaum vom Liquidambar ist die Sorte 'Gumball', eine strauchig wachsende Selektion, die auf Stamm veredelt zum Kugelbaum gezogen wird. Da der Baum kein Längenwachstum aufweist, sondern nur durch Dickenwachstum der Krone an Höhe gewinnt, ist die Wuchshöhenangabe mit nur 3-4 m korrekt.
Die einfache Art und auch die normalwüchsigen Formen, wie 'Stella' (ca. 15 m hoch, 6 m breit), und 'Worplesdon'(ca. 10 m hoch, 4 m breit) werden größer. Die Sorte 'Variegata' ist am frostempfindlichsten und benötigt vor allem als junge Pflanze Winterschutz, ist aber schwachwüchsig und kommt Ihren Wuchsvorstellungen am nächsten (10jährig ca. 3 m hoch). Grundsätzlich wird die Wuchsleistung natürlich immer auch von Standortbedingungen beeinflusst.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 18.11.2010
 
Liebes Team von der Baumschule Eggert,
wir planen die Anschaffung eines Amberbaums über Ihre Baumschule und fragen uns, wie wir die Grundstücksabstände einhalten müssen.
Im Nachbarschaftsgesetz Rheinland-Pfalz wird unterschieden nach sehr stark wachsenden Bäumen und stark wachsenende Bäumen. Sehr stark wachsende Bäume sind beispielsweise Bergahorn (Acer Pseudoplatanus), Sommerlinde (Tilia platyphyllos), Pappelarten (Populus), Platane (Platanus acerifolia), Roßkastanie (Aesculus hippocastanum) und Stieleiche (Quercus robur) = Pflanzabstand 4 Meter zur Grundstücksgrenze.
Stark wachsende Bäume sind Hainbuche (Carpinus betulus), Vogelbeere (Sorbus aucuparia), Weißbirke (Beluta pendula) und Zierkirsche (Prunus serrulata) = Pflanzabstand 2 Meter zur Grundstücksgrenze.
Wo würden Sie denn den Amberbaum hier einordnen?
Der Amberbaum, Liquidambar styraciflua, erreicht in Mitteleuropa meist eine maximale Höhe von 15 m. Der Amberbaum hat somit eine ähnliche Wuchshöhe wie eine Vogelbeere oder eine Hainbuche und kann in die Gruppe der stark wachsenden Bäume mit eingeteilt werden.
Die Gärtner sprechen in diesem Zusammenhang auch häufig von Bäumen "zweiter Ordnung". Die sehr stark wachsenden Bäume, wie Stieleiche oder Bergahorn führen wir als Bäume "erster Ordnung" auf.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.02.2010
 
Hallo!
Welche Stammhöhe hat der Hochstamm? Wächst die Krone kugelig? Welcher Kronendurchmesser ist zu erwarten (Endgröße) und nach welcher Zeit? Wie ist es mit der Schnittverträglichkeit?
Vielen Dank!
Die Amberbäume haben eine Stämmhöhe von 160 bis 180 cm, die ganze Pflanze ist etwas 350 cm groß. Die Krone entwickelt sich in der Jugend schmal, um später eine eirunde Form anzunehmen. Die Breite von Liquidambar styraciflua wird im Alter zwischen 4 und 8 m liegen ( bei einer Endhöhe von 10 bis 15 m ). Der Amberbaum treibt nach einem Rückschnitt gut wieder durch. In der Regel benötigen Bäume nur in den ersten Jahren etwas Schnitt, danach kann man auf die Maßnahem meist verzichten.
Es gibt eine veredelte Form, die von Natur aus ohne Schnitt eine kugelige Krone ausbildet. Der botanische Name dieser Sorte lautet Liquidambar styraciflua Gumball.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.02.2010

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