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Malus Hybride Red Sentinel - Zierapfel Red Sentinel

Steckbrief
Wuchshöhe
4 m bis 5 m
Wuchsbreite
2,5 m bis 3,5 m
Zuwachs/Jahr
ca. 20 cm
Wurzelsystem
Herzwurzler
Blütenmonat
Mai-Juni
Blütenfarbe
weiß, rosa Hauch
Früchte
kirschrot
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelblich
Standort
sonnig
Boden
anpassungsfähig, bevorzugt mittelschwer, nährstoffreich
Verwendung
Solitär, Mischbepflanzung
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
hoher Zierwert, schnittfest
Malus Hybride Red Sentinel  

Zierapfel Red Sentinel

Die veredelte Zierapfelsorte Red Sentinel bekommt ein hellgrünes Blatt, einfache, weiße Blüten Mitte Mai und im Herbst auffallende, dunkelrote Früchte. Sie erinnern im Erscheinungsbild etwas an Kirschen.

Dieser mittelstark wachsende Strauch oder kleine Baum verlangt einen sonnigen Standort mit gutem Boden.


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Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Malus Hybride Red Sentinel - Zierapfel Red Sentinel "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo liebes Baumschule Eggert-Team,
ich überlege, einen Malus Red Sentinel in unseren kleinen Stadtgarten zu pflanzen. Er würde in Südostlage (dauerhaft Sonne) nahe an unseren Holzzaun gepflanzt (ca. 50 cm bis zum Zaun), dahinter liegen Parkplätze. Können die kleinen Äpfel die parkenden Autos ggf. beschädigen?
Wichtig wäre auch, dass der Stamm schon etwa 180 cm erreicht, damit die Krone über dem Zaun liegt. Muss nicht von Anfang an so sein, aber einen Strauch oder einen Minibaum kann ich an dieser Stelle nicht brauchen, die Krone sollte auch Sichtschutz bieten.
Ach ja, nicht zuletzt: Wie groß und vor allem tief muss das Pflanzloch sein?
Viele Grüße!
Moinmoin,
die Äpfelchen des Zierapfels Red Sentinel werden die Autos nicht beschädigen; sie machen höchstens etwas Dreck, wenn sie im Winter abfallen und vorher nicht von den Vögeln verspeist wurden.
Die Containerpflanzen sind strauchig (mehrtriebig) gezogen, kommen daher nicht für Sie in Frage. Der Hochstamm hat eine Stammhöhe von 180-200 cm, eventuell auch mal etwas niedriger. Wenn Sie einen Zierapfel Red Sentinel mit einem eher hohen Kronenansatz oder einer bestimmte Stammhöhe möchten, können Sie das bei der Bestellung im Feld Kommentare zur Bestellung angeben.
Die Zierapfel-Hochstämme befinden sich in 40 l-Töpfen, d.h. der Ballen ist etwas über 30 cm hoch und knapp 50 cm breit - das Pflanzloch sollte entsprechend tief und etwas breiter sein, damit man das Loch gut auffüllen und die Erde festdrücken kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.08.2017
 
Guten Tag,
wir faben einen wunderschönen Zierapfelbaum im Garten. Allerdings kommen rund um dem Stamm aus dem Boden kleine Zweige. Ich vermute aus dem Wurzelwek. Mittlerweile auch schon aus dem Rasen. Das ist sehr lästig. Austriebe können zwar abdeschnitten werde lassen sich aber nur sehr schwer aus dem Boden bekommen. Nimmt immer größere Ausmaße an. Was kann ich dagegen unternehmen?
Moinmoin,
da treibt sicherlich die Unterlage des Zierapfels aus. Man kann leider nichts dagegen machen, außer die Wurzelausläufer möglichst tief im Boden abzuschneiden oder abzureißen und so den Austrieb einzudämmen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.08.2017
 
Hallo,
ich habe im Frühjahr bei Ihnen einen Red Sentinel Hochstamm gekauft. Er hat leider in diesem Jahr keine Blüten angesetzt. Die Äste verlaufen alle relativ parallel nach oben. Die Äste sind vor allem im oberen Bereich belaubt und leicht verzweigt, im unteren Drittel sind kaum Blätter. Jetzt ist meine Frage wann und wie ich den Baum beschneide. Ist ein Sommerschnitt anzuraten? Wenn ja, wie beschneide ich, wo es doch keine Blüten / Früchte gibt? Der Baum soll möglichst nicht viel Höher werden (er hat jetzt eine Höhe von ca. 3-3,50 m). Er soll eine schöne dichte, gerne auch etwas breitere Krone und hoffentlich im nächsten Jahr die ersten Blüten und Früchte bekommen. Sollte der Baum auch noch in diesem Jahr gedüngt werden? Viele Grüße
Wenn man jetzt im fortgeschrittenen Sommer einen Schnitt vornimmt, ganz es sein, dass der Baum noch einmal leicht austreibt und dieser Neuaustrieb nicht ausreift. Von daher hat man einen kleinen Vorteil, wenn man den Schnitt im Februar/März 2018 vornimmt.
Der Schnitt sollte pyramidal erfolgen und man gerne den Baum um ein Drittel einkürzen. Diese Maßnahme müsste man dann jedes Vorfrühjahr wiederholen, damit man den Baum auf die angestrebte Höhe hält. Das Blütenholz wird meistens in Form von Kurztrieben im alten (vor allem innenliegenden Holz) angesetzt. Dieses Blütenholz sollte sich eigentlich zur Zeit bilden und wird bei einem richtigen Schnitt nicht bis kaum tangiert.
Mit freundlichen Grüßen Ihre Baumschule Eggert aus Vaale
Eintrag hinzugefügt am 18.07.2017
 
Hallo liebes Eggert-Team!
Bei euren aktuell verfügbaren Hochstämmen des Red Sentinel – auf welcher Höhe beginnt die Krone? Mein Mann ist 2 m groß und soll im Stehen noch drunter durchgucken können, ein Kronenansatz von knapp 2 m oder höher wäre also wichtig ...
Moinmoin,
die Stammhöhen unser Zieräpfel Red Sentinel liegen zwischen 180 und 200 cm. Man kann den Baum mit der Zeit aber langsam peu à peu etwas aufasten, wenn man eine höhere Stammhöhe wünscht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.04.2017
 
Guten Tag liebes Eggert-Team,
ich möchte gerne einen Red Sentinel in mein Apfel-Spalier integrieren. Lässt sich dieser Zierapfel als Palette erziehen, und kann ich bei Ihnen eine einjährige Veredelung bekommen?
Die ,,erste Etage“ soll in 50 cm Höhe beginnen.
Besten Dank für Ihre Mühe.
Moinmoin,
Red Sentinel lässt sich gut beschneiden und erziehen. Wir haben einjährige Veredlung, die 7,50 EUR das Stück kosten. Bei konkretem Interesse müssten wir mal schauen, ob wir ein zu Ihren Wünschen passendes Exemplar finden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.02.2017
 
Guten Tag,
da einheimische Bäume zu groß sind für unseren kleinen Garten, wir aber gern was für die Insekten tun wollen und zwar mit einem Hochstammgehölz (darunter ist ein Beet mit halbschattenverträglichen Stauden), wüsste ich gern: Ist dieser Hybrid-Zierapfel interessant für Insekten und andere Tiere? (Einen "echten" Apfelbaum haben wir schon.)
Und: Könnte man diesen Zierapfel an die Stelle pflanzen, wo zuvor ein Prunus avium stand?
Moinmoin,
die Blüten des Malus Red Setinel sind bei Bienen und anderen Insekten sehr beliebt, die Früchte sind für Vögel interessant. Wenn man einen Zierapfel genau auf den ehemaligen Standort eines Prunus avium pflanzt, kann es allerdings Nachbauprobleme geben. Man müsste entweder einen Bodenaustausch vornehmen, den Baum etwas versetzt pflanzen oder ein Jahr lang einen Zwischenkultur mit Tagetes anlegen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2017
 
Hallo,
ich habe vor mir einen Hochstamm im Topf zu kaufen und diesen zu verschenken. Wenn der Baum ankommt (in dieser Jahreszeit wahrscheinlich ohne Blätter), muss ich diesen über den Winter gießen, oder reicht es, wenn ich ihn im Topf raus ins Freie stelle, oder geht auch eine dunklere Garage (nicht beheizt)? Der Baum würde dann erst nächstes Jahr im Frühling eingepflanzt werden.
Vielen Dank schon mal!
Moinmoin,
in der Regel muss man den Zierapfel Red Sentinel über Winter nicht gießen - vor allem, wenn er draußen steht und hin und wieder mal Regen abbekommt. Die Verdunstungsrate ist ohne Blätter sehr gering. Bei eher warmem, sonnigem Winterwetter sollte man gelegentlich mal kontrollieren, ob die Erde noch leicht feucht ist. Sie können den Baum auch in einer Garage überwintern; schöner ist es aber, wenn man ihn draußen etwas geschützt an der Hauswand aufstellt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.11.2016
 
Guten Morgen!
Ich habe einen Malus "Topaz" geschenkt bekommen und suche nach einem geeigneten Befruchterbaum. Eignet sich dafür auch ein Zierapfel "Red Sentinel"?
Beste Grüße!
Moinmoin,
grundsätzlich ist der Red Sentinel pollenreich, ein guter Befruchter und wird auch gerne von Obstbauern in Apfelplantagen gepflanzt. Wie gut er sich genau mit dem Topaz verträgt, also wie hoch die Befruchtungsrate ist, wissen wir aber leider nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.11.2016
 
Guten Tag,
wir würden gerne entlang einer Hauswand einen Malus Red Sentinel als Buschbaum, dazu eine Zwerg-Blutpflaume und eine Winter-Heckenkirsche pflanzen.
Wieviel Abstand zur Hauswand würden Sie empfehlen? Und welche Abstände zwischen den Sträuchern? Sind vier-fünf Meter Breite zu wenig? Spricht ansonsten etwas dagegen, die drei zusammenzupflanzen?
Vielen Dank im Voraus.
Moinmoin,
4-5 m Breite sind in Ordnung für die drei Gehölze, zusammenpflanzen kann man sie auch problemlos. Die Zwergblutpflaume (Prunus cistena) und die Winterheckenkirsche (Lonicera fragrantissima) pflanzt man am besten 1 bis 1,5 m entfernt von der Hauswand, damit sie sich schön entwickeln können. Den Malus Red Sentinel sollte man, wenn man ihn wenig beschneiden will, etwas weiter von der Wand entfernt pflanzen - 2 m Minimum. Man kann ihn durch Schnitt aber auch schmaler halten, wenn der Platz nicht vorhanden ist.
Zwischen Zwerg-Blutpflaume und Winterheckenkirsche sollten ca. 1 m Abstand eingehalten werden, zwischen dem Zierapfel und den anderen Sträuchern ca. 1,5 m - dann bekommt man die drei gut über die Breite verteilt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.10.2016
 
Hallo,
ich habe mich nun nach langem Überlegen und Vergleichen für den Red Sentinel entschieden. Ich würde nur noch gerne wissen, ob es möglich wäre, einen Baum mit einem höheren Stamm zu bekommen? 2,50 m wäre perfekt :-).
Moinmoin,
einen Hochstamm mit einer Höhe von 2,50 m haben wir leider nicht. Man könnte höchsten einen möglichst hohen (ca. 2 m Stammhöhe) nehmen und ihn in den nächsten Jahren leicht aufasten. Wenn Sie den Plan, bei der Bestellung angeben, suchen wir ein möglichst passendes gut aufzuastendes Exemplar heraus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.09.2016
 
Hallo,
können Sie den Baum auch mehrstämmig (vom Boden an) liefern?
Moinmoin,
die Contanierpflanzen des Malus Red Sentinel sind mehrtriebig gezogen, d.h. sie verzweigen sich nicht unbedingt basal, aber auf den ersten 30 cm. Auf Wunsch können wir gerne ein besonders tief verzweigtes Exemplar heraussuchen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Hallo,
ich habe vor 2 Jahren bei Ihnen einen Hochstamm gekauft. Der Baum hat sich super entwickelt und trägt (sogar jetzt noch) viele Früchte. Ich bin mir nur nicht sicher, wie ich ihn schneiden muss. Er wächst noch sehr schmal. An der oberen Spitze haben sich jetzt ein paar kurze kleine Ästchen gebildet. Ich möchte eigentlich nicht, dass er höher wird, er soll eher in die Breite wachsen. Aber die Spitze abschneiden ist glaub ich nicht richtig. Können Sie mir da einen Tipp geben?
Schon mal vielen Dank und viele Grüße!
Moinmoin,
die Spitze zu kappen ist in der Tat nicht so günstig, da sich in der Folge in der Regel mehrere Alternativspitzen bilden, was die schöne Kronenform des Malus Red Sentinel zerstören kann. Wenn, muss man die Spitze ableiten. Das heißt, man schneidet sie direkt über einem passenden Seitentrieb ab, der die Funktion de Triebspitze in der Folge übernimmt. Wenn man den Zierapfel etwas mehr in die Breite erziehen möchte, sollte man die Seitentriebe jeweils kurz über einer nach Außen weisen Knospe kappen. Wenn die Krone sehr dicht ist, kann man sie etwas auslichten und von parallelen und sich kreuzenden Trieben jeweils einen herausnehmen, sowie nach Innen wachsende Triebe entfernen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2016
 
Wir haben in Terrassennähe zwei alte Blaufichten, die ihren Geist aufgeben. Wir möchten an ihrer Stelle in Zukunft einen Laubbaum pflanzen, der zwischen einer Thuja-Hecke und der SW-Terrasse stehen sollte, um im Sommer Schatten zu spenden. Gerne würden wir auch unter dem Bäumchen sitzen, das jedoch nicht höher als ca. 6-8 m werden sollte. Die Krone darf max. 4-5 m breit werden. Der Baum sollte nicht nur für uns, sondern auch für Vögel und Insekten nützlich sein.
Der lehmig-sandige Boden ist jedoch verdichtet und stark verwurzelt. Wir dachten an eine Felsenbirne, einen Holunder oder eben an Malus 'Red Sentinel', da er als anspruchslos und sehr gesund gepriesen wird. Hat das Unternehmen Aussicht auf Erfolg? Ist das Wurzelwerk unproblematisch in Hausnähe?
Für eine Auskunft wären wir sehr dankbar, denn es soll eine langfristige und sinnvolle Neupflanzung werden.
Moinmoin,
Felsenbirne und Malus Red Sentinel sind geeignet, besonders Red Sentinel kann man auch gut schneiden. Holunder ist eher ungeeignet, da er nicht wirklich baumartig wächst - und die Früchte auch viel Drecke machen können, was die Freude am Darunter-Sitzen einschränkt.
Den verdichteten und verwurzelten Boden müsste man tiefgründig auflockern und so viele Wurzel wie es geht im Bereich des Pflanzloches entfernen. Wenn der Boden durch die Nadelbäume versauert wurde, macht auch das Ausbringen von Kalk als Pflanzvorbereitung Sinn. Ansonsten kommen Zierapfel und Felsenbirne aber mit einem sandig-lehmigen Boden gut zurecht.
Sowohl Felsenbirne als auch Zierapfel können in seltenen Fällen Pflaster beschädigen - aber wenn die Blaufichten unproblematisch waren, ist der Platz für die Wurzeln des neuen Baumes völlig ausreichend und Schäden sind nicht zu erwarten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2016
 
Guten Tag!
Nach langer Suche nach einem bienenfreundlichen Baum für kleine Gärten bin ich auf den Zierapfel gestoßen. Daher sogar drei Fragen: Führen Sie aktuell einen Hochstamm mit nahezu 2,20 m Stammhöhe unterhalb des Kronenansatzes, so dass man gut drunter herlaufen kann? Kann der Baum mit bienenfreundlichen Pflanzen unterpflanzt werden (z.B. mit den im Handel gängigen Bienenweiden-Saatmischungen)? Und wann ist in diesem Frühjahr die beste Pflanzzeit (würde nur ungerne bis zum Herbst warten)?
Vielen Dank für Ihre Antworten!
Moinmoin,
so hohe Hochstämme haben wir leider nicht. Die Zieräpfel-Hochstämme haben grundsätzlich ein eher niedrigen Kronenansatz, d.h. ca. auf 180 cm. Wir können Ihnen gerne ein eher hohes Exemplar heraussuchen, es wird aber unter 200 cm bleiben. Man kann die Bäume jedoch problemlos nach und nach noch weiter aufasten, so dass man mit der Zeit auf eine Stammhöhe von 220 cm kommt. Gepflanzt werden kann der Baum, sobald der Winter weitgehend vorüber und der Boden offen ist - in der Regel also ab Mitte/Ende Februar.
Unterpflanzen kann man den Zierapfel mit allem, was einem gefällt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2016
 
Hallo,
ich wünsche mir einen Schirmbaum und habe im Internet gelesen, dass es auch welche aus Zierapfelbäumen gibt. Können Sie so etwas empfehlen?
Platanen finde ich auch schön bzw. habe ich auch die Schirmlinde Tilia europaea 'Euchlora' gefunden. Ich weiß Schneidarbeiten werden sowieso immer anfallen.
Bitte um Ihren fachmännischen Rat.
Moinmoin,
grundsätzlich sind auch Zierapfelbäume für die Erziehung zu einem dachförmigen Baum geeignet, insbesondere die Sorten Red Sentinel und Evereste lassen sich gut formieren. Allerdings haben sie einen deutlich geringeren Jahreszuwachs als z.B. Platanen, so dass es wesentlich länger dauert bis man eine schirmförmige Krone hat. Platanen können wir auch schon als 'Dachplatanen' besorgen. Linden lassen sich auch sehr gut beschneiden und somit zu schirmförmigen Bäumen erziehen. Sie haben allerdings den Nachteil, dass sie im Sommer meist von Läusen besucht werden, die reichlich klebrigen Honigtau ausscheiden. Die Krim-Linde (Tilia europaea Euchlora) soll allerdings blattlausresistent sein (wir haben leider keine eigenen Erfahrungen) und wäre daher eine gute Alternative.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2016
 
Hallo,
kann ich den Zierapfel auch in einen großen Topf pflanzen? Wenn er deswegen kleiner bleibt, würde mir das sehr gefallen.
Moinmoin,
grundsätzlich kann man einen Zierapfel wie Malus Red Sentinel auch im Kübel halten. Kleiner bleibt er dadurch nicht automatisch - wenn man ihn gut pflegt und düngt erreicht er ganz normale Maße. Man kann ihn aber durch geschickten Schnitt durchaus klein halten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2015
 
Hallo,
der Zierapfel Red Sentinel benötigt ja einen sonnigen Standort. Bei uns käme ein Platz in Frage, der im Sommer vollsonnig ist, aber von Herbst bis Frühjahr dann nur noch mehr oder weniger halbschattig. Wäre das für eine zufriedenstelle Blüten- und Fruchtbildung noch ausreichend?
Vielen Dank!
Moinmoin,
das sollte funtkionieren. Wichtig ist vor allem, dass der Zierapfel Red Sentinel viel Sonne während der Vegetationszeit bekommt, d.h. wenn die Sonnenstunden im Frühjahr beständig zunehmen und er über den Sommer dann voll in der Sonne steht, reicht das aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Wäre es möglich den Red Sentinel auch als Zwergform zu erhalten oder könnten Sie so ein Bäumchen veredeln?
Mein Garten ist zu klein für die "normale " Variante. Ich habe schon eine Minimandel und eine Minikirsche erstanden und wollte wissen, ob solche "Zwerge" auch bei Zieräpfeln möglich sind, oder vielleicht schon auf dem Markt vorhanden oder zumindest geplant sind. Es sollte schon der Red Sentinel sein, weil die Äpfel gut schmecken und lange am Baum haften (wegen der Vögel). Wissen Sie etwas, oder könnten Sie mir einen weiteren Tipp geben?
Eine richtige Zwergform des Zierapfels Red Sentinel gibt es nicht. Aber man kann den Zierapfel durch Schnitt rech klein halten, indem man ihn jährlich stark zurückschneidet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.06.2014
 
Liebes Eggert-Team!
Ich mußte einen schönen ca. 10 Jahre alten Zierapfel (Red Sentinel) entfernen, weil meine Frau ihn wohl durch Asche aus dem Kachelofen überdüngt hat. Er hatte zuletzt nur noch neue Blätter an den Spitzen der Triebe und der Stammansatz begann sich von unten rötlich zu färben. Auch die Früchte vom vorletzten Winter (die die Amseln übrig gelassen haben) hat er nicht abgeworfen.
Ich hätte gerne wieder den gleichen (Mittelstamm) und nicht allzu klein. Ich habe jedoch gehört, dass es nicht gut wäre wieder so einen zu pflanzen, da die alten Wurzeln beim verfaulen Gifte absondern, die ein neuer nicht vertragen könnte. Das Loch ist im Moment etwa 60 cm breit und gut 50 cm tief. Was meinen Sie dazu bzw. hätten Sie einen Vorschlag und die passende Ware dazu für mich?
PS: Mir hat der Baum einfach gut gefallen, weil er nicht so groß wird und die Vögel im Winter richtig Freude an den Früchten hatten. Platzangebot ca. 3x4 Meter.
Vielen Dank und Grüße aus Regensburg!
Ja, es stimmt - man sollte einen Zierapfel nicht direkt wieder an einen Ort pflanzen, an dem gerade ein Zierapfel oder ein anderes Rosengewächs entfernt wurde. Es gibt drei Möglichkeiten:
Man kann 1. einen großzügigen Bodenaustausch vornehmen oder
2. zwei Jahre warten bis man den neuen Zierapfel pflanzt und solange einen Zwischenkultur mit Tagetes anlegen.
Die dritte Möglichkeit wäre ein anderes Bäumchen zu pflanzen, dass nicht zur Familie der Rosengewächse gehört (als auch keine Zierkirsche, Felsenbirne etc.).
Einen Zierapfel Red Sentinel als Halbstamm könnten wir versuchen zu besorgen, die Größe ist aber recht selten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Hallo,
mein Red Sentinel trägt dieses Jahr enorm viele Äpfelchen. Jetzt ist es Ende Februar. Die Vögel zeigen bei diesem milden Winter kein Interesse an den Früchten, so dass er noch übersät davon ist. Kann ich sie weiter hängen lassen oder muss ich sie entfernen?
Ich habe Bedenken, dass die vielen Früchte die neue Blüte negativ beeinflussen könnte.
Würde mich über eine Antwort freuen. Vielen Dank im Voraus.
Wenn die braunwerdenden Äpfelchen Sie nicht aus optischen Gründen stören, können Sie sie ruhig am Zierapfel Red Sentinel hängen lassen. Sie rauben dem Baum jetzt keine Kraft mehr, da sie schon vor längerer Zeit ausgereift sind; die Blüte wird nicht beeinflusst.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Hallo liebes Eggert-Team!Ich würde gerne einen "Red Sentinel"-Zierapfel in die Nachbarschaft eines relativ ausladenden Buchs-Strauches (Höhe ca. 1m, Durchmesser ca. 2m) pflanzen. In einer der vorhergehenden Fragen ist der Abstand zu Beerensträuchern mit 1,5m angegeben. Ist dies auch beim Buchs ausreichend?Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße!
Der genannte Abstand reicht auch bei einem großen Buchsbaum aus. Wichtig ist, dass der Zierapfel Red Sentinel möglichst sonnig steht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.02.2014
 
Hallo an das Eggert-Team,
ich würde gern einen Malus Red Sentinel pflanzen. Der ausgewählte Standort ist allerdings nicht vollsonnig sondern eher halbschattig. Wird es an diesem Standort auch zu einem reichen Fruchtansatz kommen bzw. bekommen die Früchte dort auch die intensive Rotfärbung?Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ein Zierapfel (auch Malus Red Sentinel) braucht einen sonnigen Standort, um seine volle Schönheit zu entfalten. Im Halbschatten wird er weniger Blüten und damit Früchte ansetzen, und die Früchte werden sich auch nicht so stark färben - gedeihen würde der Baum aber schon.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.12.2013
 
Sehr geehrtes "Eggert-Team",
ich interessiere mich für einen Zierapfel Red Sentinel als Halbstamm; könnten Sie mir bitte Auskunft über die Stammhöhe bei Lieferung, die endgültige Wuchshöhe sowie -breite und den Preis erteilen? Ist der Red Sentinel als Halbstamm das ganze Jahr über pflanzbar?
Ich danke Ihnen für Ihre Antwort und sende freundliche Grüße!
Wir können Ihnen einen Red Sentinel-Halbstamm mit einer Stammhöhe von 125 cm anbieten. Der Baum wurde im 10l-Container kultiviert und kann das ganze Jahr gepflanzt werden. Da ein solches Bäumchen nicht mehr in ein Paket passt, müsste es per Spedition geliefert werden (32,50 EUR, ab einem Warenwert von 150 EUR kostenfrei).
Die endgültige Wuchshöhe des Zierapfels liegt bei ca. 4 m, die Wuchsbreite bei 2,5-3,5 m.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Grüß Gott,
wann kann man die Zweige schneiden, um sie als Dekoration in eine Vase stellen zu können, ohne dass die Äpfel abfallen? Müssen sie dabei im Wasser stehen oder trocken?
Leider wissen wir über floristische Fragen nicht gut Bescheid. Generell haften die Äpfel aber recht zuverlässig an den Zweigen, auch wenn man die Äpfel samt Zweigen schneidet und in die Vase stellt. Das Problem ist eher, das die Äpfel schneller braun und weich werden, wenn sie in der Wärme stehen, als das sie abfallen. Je kühler die Vase steht um so länger also die Haltbarkeit. Außerdem sollte man die Blätter entfernen, die ohnehin zum besten Ernte/Schnittzeitpunkt Ende September/Oktober meist nicht mehr so schön aussehen, damit sie den Welkprozess nicht beschleunigen.
Die Zweige sollte man ruhig in Wasser stellen; wesentlich länger ist ihre Haltbarkeit gegenüber Äpfeln, die für Gestecke und Kränze verwendet werden und somit ohne Wasserzufuhr zurecht kommen, aber nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2013
 
Hallo!
Ich würde gern auf einem Beet, in dem über viele Jahre nur Rosen standen, den Hochstamm Red Sentinel mit einer Unterpflanzung von evtl. Hortensien und/oder Spieren, Potentilla und Geranium pflanzen. Hat das überhaupt Aussicht auf Erfolg, da Äpfel ja zur gleichen Familie wie Rosen gehören? Welchen Kleinbaum, der max. 4-7 m hoch werden sollte, könnten Sie statt dessen empfehlen?
Vielen Dank!
Es kann in der Tat zu Problemen kommen, wenn man einen Apfel auf eine Fläche pflanzt, in der Rosen wuchsen. Allerdings sind die Alternativen sehr gering, da die meisten hübschblühenden Kleinbäume zur Familie der Rosengewächse gehören (Zierkirschen, Zierpflaumen, Felsenbirnen, Rotdorn, Apfeldorn etc.). Möglich wären Bäume aus anderen Familien - z.B. Kugel-Ahorn, Linde, Kugel-Trompetenbaum, Walnuss Broadview - die aber alle einen sehr anderen Stil haben. In sehr warmen Gegenden wäre ein Judasbaum, Cercis, eine Möglichkeit. Auch eine Kugel-Blumenesche, Fraxinus ornus Meczek, würde funktionieren.
Alternativ kann man einen Bodenaustausch vornehmen, wenn es schnell gehen soll - oder wenn man etwas mehr Zeit hat, hilft eine Zwischenkultur mit Tagetes den Boden etwas zu regenerieren. Hat man viel Zeit kann man auch ein Jahr lang etwas völlig anderes kultivieren, wie z.B. bodendüngende Pflanzen (Lupinen, Phacelia, Rettich etc.) und danach wie geplant einen Zierapfel setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.07.2013
 
Guten Tag!
Ich habe seit etwa 8 Jahren eine sog. Harlekinweide als Stamm im Garten. Leider bekam sie letzten Sommer viele braune Blätter und absterbende Äste. Zudem konnte ich anhand der herunterfallenden "Spähne" Fraßspuren entdecken. Offenbar ist sie dem Weidenbohrer zum Opfer gefallen. Beim starken Rückschnitt vor etwa einer Woche konnte ich erkennen, dass u. a. sehr starke Zweige direkt an der Krone abgestorben sind und auch der Stamm ist betroffen. Sie wird also wohl keine runde Krone mehr schaffen.
An ihrer Stelle würde ich gerne einen Zierapfel pflanzen. Die Frage ist nun, ob das überhaupt möglich ist. Eine andere Weide kann ich an diesen Standort wohl auch nicht mehr pflanzen?!
Vielen Dank und viele Grüße!
Sie können gerne einen Zierapfel Malus Red Sentinel an die Stelle der Harlekin-Weide pflanzen - es gibt weder Nachbauproblem/Bodenermüdung, noch ist es wahrscheinlich, dass der Weidenbohrer den Zierapfel befällt. Wenn man die Harlekinweide komplett entfernt und gut entsorgt (Müll, Verbrennen o.a.), ist die Gefahr auch sehr gering, dass einen neue Weide wieder direkt vom Weidenbohrer befallen wird: Die Raupen des Weidenbohrers sind recht dick und auffällig. Ensorgt man das gesamte Holz der befallenen Weide, werden auch sie komplett entsorgt. Sie halten sich nicht im Erdreich o.ä. auf (erst zur Verpuppung), so dass sie den neuen Baum sofort wieder in Beschlag nehmen könnten. Dass irgendwann mal wieder ein Weidenbohrer-Weibchen vorbeifliegt und seine Eier in der Rinde ablegt, ist natürlich möglich, in der Regel werden aber eher alte, kranke Bäume bevorzugt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.04.2013
 
Wir legen einen neuen Garten an und stellen uns eine Gruppe von drei Kleinbäumen vor, unter denen wir sitzen können. Ist dazu ein Zierapfel eine gute Idee oder besser ein anderer Kleinbaum? Wie groß sollte der Abstand mindestens sein? Dabei dürfen oder sollten die Bäume ein gemeinsames Dach bilden.
Den Hintergrund der Gruppe soll dann eine Blütenhecke bilden (Rosen, Sommerflieder...). Wie weit sollten die Bäume davon entfernt stehen?
Der Zierapfel Malus Red Sentinel ist für Ihr Vorhaben gut geeignet. Die kleinen, eher harten Äpfel haften lange an den Zweigen, so dass man den Sommer über ungestört von herunterfallenden Früchten und Wespen unter den Bäumen sitzen kann. Als Abstand zwischen den Zieräpfeln würden wir knappe 4 m empfehlen, es geht aber auch noch etwas dichter. Der Abstand zur Blütenhecke sollte mindestens 5 m betragen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.04.2013
 
Wir müssen einen kleinkronigen Laubbaum pflanzen. StU/Qualität 3xv 16-18.
Uns gefällt sehr gut der Red Sentinel. 2 Meter Stamm ohne Krone finde ich zu hoch. Gibt es daher diese Sorte als Halbstamm - Umfang etwas weniger - vielleicht 12-14cm?
Wenn Ja, könnten Sie diesen liefern und wie ist der Preis.
Danke für Ihre Information.
Da wir selber keine Halbstämme haben, haben wir versucht, ein Angebot von anderen Baumschulen einzuholen. Leider sind wir nicht fündig geworden.
Alternativ haben wir unsere getopften Red Sentinel, 10-12 cm Stammumfang, nochmal genauer angeschaut und nachgemessen. Die kleineren Exemplare haben den Kronenansatz auf einer Höhe von ca. 1,50 m. Wäre das vielleicht interessant für Sie? Wenn ja, geben Sie bei der Bestellung im Feld "Kommentare zu Bestellung" an, dass sie einen möglichst niedrigen Kronenansatz wünschen, dann suchen wir Ihnen einen entsprechenden Baum heraus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir würden den Hochstamm Red Sentinel gerne zur Auflockerung in eine ebenfalls noch zu erstellende Wildfrucht/Wildrosenhecke (rote, Schwarze Johannisbeere, schwarze Apfelbeere, Hundsrose, Apfelrose, einheimische Felsenbirne) pflanzen. Wie hoch muss hier der Abstand zu den Sträuchern sein und was wäre als Unterpflanzung geeignet? Am liebsten Pflanzen, die Bienen, Schmetterlingen oder Vögeln zu gute kommen, jedoch keine Dornen haben und ungiftig sind (Kleinkinder). Wäre eine gleichzeitige Pflanzung wünschenswert oder sollte man dem Baum erst einmal sozusagen Ruhe zum Anwachsen gönnen?
Vielen Dank im Voraus!
Die Sträucher der Wildfrucht-/Wildrosenhecke sollten nicht unterhalb der Krone des Zierapfels wachsen, d.h. ungefähr 1,5 m Abstand in alle Richtungen vom Red Sentinel wären sinnvoll. So leiden weder die Sträucher unter dem Tropfwasser und der Beschattung des Baumes, noch entsteht im Wurzelraum eine enrsthafte Konkurrenz.
Die Unterpflanzung kann ruhig zusammen mit dem Zierapfel gepflanzt werden. Welche Unterpflanzung sich am besten eignet, hängt sehr von den Standortbedingungen (Boden, Licht u.a.) ab. Zur Wildfruchthecke würden z.B. Blaubeeren passen. Besonders die wilde Heidelbeere, Vaccinium myrtillus, veträgt auch Halbschatten, benötigt aber einen lockeren, humosen und eher sauren Boden. Die Preiselbeere, Vaccinium vitis-idaea, wünscht sich ganz ähnlich Bedingungen und lässt sich gut mit der Blaubeere kombinieren.
Als Übergang zwischen den hohen Sträuchern und dem Zierapfel wären auch Potentillen bzw. Fingersträucher, die sehr gerne von Insekten angenommen werden und relativ anspruchslos sind, möglich.
Ein hübscher, zarter Bodendecker, der Beschattung sehr gut verträgt und thematisch zu Wildfruchthecke passt, ist der Waldmeister, Gallium odoratum.
Wie Sie sehen, gibt es sehr unterschiedliche Möglichkeiten der Unterpflanzung. Wenn Sie uns noch ein paar Hinweise zu den Standortbedingungen und Ihrem Geschmack geben, können wir Sie noch gezielter beraten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2013
 
Guten Tag!
Wir haben letzten Herbst einen Red Sentinel gepflanzt. Er ist jetzt ca 4 m hoch, die Verzweigung beginnt bei 2 m.
Uns gefällt er, jedoch nicht dem Nachbarn, der mit einer Auflage kam, wir dürfen ihm nichts über 2m50 vor die Sicht pflanzen!Nun stellt sich die Frage, ob wir den Baum entfernen (Schade), oder den Versuch machen sollen, zu kürzen (oben) oder ob wir ihn wie beim Veredeln zweien sollen. Ich stelle mir vor, den Baum auf 1 m abzuschneiden und einige Zweige zu "zweien".
Ist dies aussichtslos, der Zierapfel hat doch nicht gerne Schnitt?
Ich bin Ihnen sehr dankbar für eine Antwort!
Wir würden Ihnen am ehsten empfehlen, den Baum an einen Ort umzupflanzen, wo sich Ihr Nachbar nicht mehr gestört fühlt. Bis zu gut drei Jahre nach der Pflanzung ist ein Umpflanzen in der blattfreien Zeit (also jetzt noch bis allerspätestens bis Mitte April) risikolos möglich.
Das Einkürzen ist eher schwierig, zumal, wenn es sich um einen Hochstamm mit einer Stammhöhe von 2 m handelt: Das würde bedeuten, dass die Krone dauerhaft nicht höher als 50 cm werden dürfte. Damit verstümmelt man jedoch den Baum und erhöht durch die vielen schon relativ großen Schnittwunden auch den Befall durch einen Pilz, der sich im Holz festsetzt.
Den Versuch den Stamm auf 1 m zu kürzen und ihn dann mit Trieben der alten Baumkrone zu veredeln, würden wir Ihnen nur empfehlen, wenn sonst kein Platz mehr im Garten ist und Sie wirklich keine andere Lösung sehen. Es ist ein gewisses Risiko dabei, dass es nicht klappt (insbeondere wenn man Anfänger ist). Außerdem würde der Baum auch mit einer Stammhöhe von einem Meter auf Dauer wieder über die 2,50 m-Marke wachsen. Es wäre also nur eine temporäre Lösung. Als Techniken würden wahlweise die Geißfußveredelung oder das Pfropfen hinter die Rinde in Frage kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
eben habe ich dieses Forum gefunden. Als Eigentümer ein Wohnanlage unter deren begrünten Innenhof sich die Tiefgarage befindet, müssen wir Bäumchen an einer kleinen Fußwegallee austauschen. Es handelt sich um Zierapfel. Die Anlage ist nun 18 Jahre alt, so lange haben die Bäumchen gehalten. Nun stirbt einer nach dem anderen ab (werden dürr...).
Ein wenig geht der Verdacht auch i.R. der Gärtner - man kann Verletzungen am Stamm sehen, die von der Motorsense kommen könnten.
Das Erdreich ist gerade mal einen halben Meter oder 60 cm über der TG. Es könnte auch sein, dass Schädlinge dran sind, es gibt tw. auch kleine Löcher in der Rinde unten am Boden.
Der Bäumchen haben wunderschön ausgesehen, dieselben zu ersetzen in einer passablen Größer (16/18) kostet eine Menge, und wir sind unsicher, ob der Standort hergibt, was ein Zierapfel braucht - oder hat er nicht mehr Lebensdauer als 20 Jahre?
Ein Rat wäre schön - evtl. auch Alternativbäumchen (nicht giftig). Standort Nähe München, also auch frostig.
Herzlichen Dank!
Apfelbäume - sowohl Kultur- als auch Zieräpfel wie Malus Red Sentinel - werden normalerweise deutlich älter als 20 Jahre. Man kann in der Regel mit einer Lebenserwartung von mindestens 40-50 Jahren rechnen. Warum die Bäume allerdings jetzt schon eingehen, ist so aus der Ferne schwer zu beurteilen.
50-60 cm Erdreich ist relativ wenig für einen Zierapfel, aber wenn sich die Bäume über Jahre daran gewöhnt haben, würden sie deswegen nicht plötzlich absterben. Verletzungen durch Motorsensen sind an sich auch nicht tödlich für einen Baum. Allerdings sind sie prädestinierte Eintrittsstellen für Erkrankungen, insbesondere Pilze, die die Bäume schwächen und schlimmstenfalls auch zum Absterben führen können. Die Löcher in der Rinde könnten von verschiedenen Schädlingen wie Weidenbohrer, Splintkäferlarven etc. herrühren, diese befallen aber nur schon geschwächte bzw. gestresste Bäume.
Sollten Sie sich für eine Nachpflanzungen von Zieräpfeln entscheiden (vom Standort her sollte das kein Problem sein), würde wir Ihnen empfehlen, etwas kleinere Bäume zu wählen (Stammumfang 10-12 cm oder 12-14 cm), da diese sich besser an den neuen Standort gewöhnen und etablieren können. Wichtig ist auch, dass sie nicht direkt auf denselben Standort gepflanzt werden dürfen, da der Boden ausgelaugt wurde und die neuen Bäume nicht gut gedeihen würden. Bei einer Allee müsst man die neuen Bäume also jeweils zwischen die alten setzen.
Alternative Bäum für die Innenhofbepflanzung wären z.B. die Kugel-Kirsche, Prunus fruticosa Globosa, die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula, für's mediterrane Flair oder die Kupferfelsenbirne, Amelanchier lamarckii. Da auch diese Bäume wie der Zierapfel zur Familie der Rosaceaen gehören, dürften sie ebenfalls nicht direkt auf den Standort der alten Bäume gepflanzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.01.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten gerne einen Hausbaum für unseren Garten kaufen und würden gerne einen Zierapfel nehmen. Allerdings wohnen wir auf der Geest und haben einen Boden mit einer normelen Gartenerdschicht, die nach ca. 50 cm von einer Sandschicht abgelöst wird.
Ist es überhaupt möglich, irgendeinen Zierapfel pflanzen zu können? Ich habe gelesen, dass Malus Red Sentinel lehmig-sandigen Boden erfordert. Ginge dies noch?
Benötigen wir zur Bestäubung noch einen zweiten Baum? Muss der von derselben Art sein?
Herzlichen Dank für Ihre Mühe und Auskunft!
Der Zierapfel Red Sentinel sollte auch mit einem Geestboden gut zurechtkommen. Optimal ist natürlich ein anlehmiger Boden, da würde er noch besser gedeihen, aber auch auf sandigen Böden (wie z.B. bei uns) wächst er gut.
Ein zweiter Apfel muss für die Befruchtung zwar vorhanden sein, aber es reicht irgendeine Apfelsorte (Kultur- oder Zierapfel) in der weiteren Umgebung. Eigentlich klappt das immer - mir ist jedenfalls bisher kein schlecht fruchtender Zierapfel bekannt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.04.2012
 
Ich hatte einen Halbstamm Malus Red Sentinel vor Jahren bei Ihnen gekauft. Er wächst sehr gut.
Sie schreiben, die Krone kann durch Rückschnitt etwas dichter werden. Wie schneide ich dann?
Und noch eine kurze Frage. Müssen die Äpfel geerntet werden oder können Sie hängen bleiben.
Vielen Dank.
In unseren Pflanz- und Pflegeanleitungen gibt es einige Seiten, die sich mit dem Schnitt von Obstbäumen beschäftigen. Diese Regeln kann man auch auf den Schnitt des Zierapfels Red Sentinel anwenden.
Sie finden den Download unter: Pflegeanleitungen, Seite 24 & 25 .
Die Zieräpfel des Malus Red Sentinels können Sie auf jeden Fall hängen lassen. Wenn die Äpfel in Winter weicher werden, sind sie ein begehrtes Futter für Vögel.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2012
 
Hallo,
wir möchten gern einen Zierapfel pflanzen. Mir gefallen sehr die kleinen Früchte, die im Winter von den Vögeln genommen werden. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob ein Zierapfel, wenn welche Sorte, für unseren Standort richtig wäre.
Unser künftiger Baum steht vollsonnig, soll so viel wie möglich von der Stirnseite eines neu zu bauenden Hauses verdecken (Blick bisher in den Wald). Vor der Kenntnis des neuen Hauses hatte ich mir den Red Sentinel ausgesucht.
Einen ganz lieben Dank für Ihre Antwort!
Alle Zierapfelsorten haben ziemlich gleiche Ansprüche an Boden und Standort. Sie lieben einen vollsonnigen Platz und einen humosen, nicht zu sandigen Boden, der das Wasser gut in den Untergrund abführt. Sehr lehmige, verdichtete Böden und Flächen auf denen im Winter viel Streusalz landet, scheiden aus.
Die Endhöhe liegt bei ca. 5 m, die Breite bei ungefähr 3,5 m. Die Krone des Zierapfels Red Sentinel ist relativ dicht, kann aber durch jährlichen leichten Schnitt noch blickdichter werden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.01.2012
 
Hallo,
wie groß sind die Früchte bei der Zierapfelsorte Red Sentinel?
Die Früchte der Zierapfelsorte Red Sentinel sind ca. 2 cm groß und besitzen eine kirschrote Farbe.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.01.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind im Sommer in eine Doppelhaushälfte umgezogen und möchten an unserem Eingangsbereich gerne einen Zierapfelbaum pflanzen. Das Beet ist 2 m breit und 3 m in der Länge. Wir haben nun schon einige Bäumchen gesehen, einer gefiel uns in seiner Form am Besten. Er ist sicher ein Hochstamm - dann aber recht locker verzweigt und voller roter Äpfelchen.
Meine Frage nun: Ist die lockere Verzweigung eher bei der Sorte Red Sentinel oder beim Evereste?
Bleiben bei beiden Sorten die Äpfelchen und Blätter ziemlich lange hängen? Wir sahen auch schon Bäumchen, die nur noch Früchte tragen, aber alle Blätter schon abgefallen sind.
Ich wäre Ihnen für Ihre Hilfe recht dankbar.
Sowohl der Zierapfel Evereste als auch die Sorte Red Sentinel besitzten eine relativ lockere verzweigte Krone mit (im Alter) etwas überhängenden Zweigen. Standorteigenschaften und Schnittmaßnahmen beeinflussen zudem die Gestalt der Krone.
Malus Red Sentinel besitzt leuchtend rote Früchte, die Zieräpfel der Sorte Evereste sind orange-rot. Bei beiden Sorten zieren die Äpfel die Pflanze bis weit in den Winter hinein, wobei die Sorte Red Sentinel die Früchte meist etwas länger behält.
Der Laubfall setzt bei beiden Sorten meist Ende Oktober/Mitte November ein - je nachdem wann der erste Frost einsetzt. In der Regel haften die Blätter der Sorte Evereste etwas länger.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2011
 
Hallo! Vor einigen Jahren habe ich zu dicht neben einen Durchgang einen Red Sentinel (zweistämmiger Strauch) gepflanzt. Inwiefern kann ich ihn schneiden? Wäre auch eine Kugel denkbar? Oder lieber bis 1,80/2m entasten und oben weiter wachsen lassen? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Zieräpfel sind, wie andere Apfelbäume auch, sehr schnittverträglich und vertragen einen regelmäßigen Schnitt. Sogar ein Trimmen zu einer Kugeligen Kronenform ist denkbar, jedoch mit viel Schnittmaßnahmen verbunden, denn ein starker Rückschnitt führt zunächst einmal zu starkem Wuchs. Besser ist wohl die Variante mit dem Aufasten.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 05.10.2011
 
Der Malus wird auch als Hochstamm angeboten. Welche Höhe hat der Stamm und welche Endhöhe erreicht ein Hochstamm? Wie ist das Wurzelwerk, treibt es Ausläufer? Kann man eine Solitärpflanze selbst zum Hochstamm erziehen, diese ist ja bestimmt mehrsämmig.
Vielen Dank für Ihre Mühe.
Bei einem Hochstamm liegt der Kronenansatz bei 2m-2,20m. Der Zierapfel `Red Sentinel`erreicht ein Höhe von ca 4-5m. Als Hochstamm ca 6-8m. Ausläufer werden nicht gebildet. Eine Solitärpflanze müsste schon entsprechend ausgesucht werden, um eine gute Ausganspflanze für die Hochstammerziehung zu bieten. Gemeinhin werden diese aber extra zur Verzweigung der Basis angeregt, weil man mehrstämmige Pflanzen erreichen möchte. MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 20.05.2010

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