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Prunus sargentii - Bergkirsche

<>Steckbrief
Wuchshöhe
6 bis 10 m
Wuchsbreite
5 bis 8 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 35 cm
Blütenmonat
April
Blütenfarbe
rosa
Duft
keiner
Früchte
rotschwarz, 1 cm groß
Blattfarbe
Austrieb bronzefarben, später grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelborange bis scharlachrot
Standort
sonnig
Boden
schwere Böden bevorzugt
Verwendung
Solitär
Winterhärte
sehr gut
Pflanzenbedarf
Einzelstellung
Prunus sargentii  

Bergkirsche

Die in Japan und Korea beheimatete Bergkirsche zählt zu den schönsten Zierkirschen. Prunus sargentii wächst zu einem Strauch bzw. Baum mit einer Höhe von 6-10 m heran. Die einfachen, rosa Blüten tauchen diesen breit wachsenden Zierstrauch im April in ein wahres Blütenmeer. Nach der Blüte erfolgt dann der Blattaustrieb mit einer rot-braunen Färbung, später ist die Blattfarbe grün. Im Herbst entwickelt sich die Bergkirsche nochmal zu einem ganz besonderen Blickfang im Garten. Meist schon ab September färbt sich die Krone dieser schönen Zierkirsche leuchtend gelborange bis zu intensiv scharlachrot.

Die Bergkirsche bevorzugt etwas schwerere Böden und eine sonnige Lage. Wegen ihres ausladenden Wuchses sollte diese Zierkirsche in Einzelstellung gepflanzt werden. Prunus sargentii hat eine sehr gute Winterhärte und ist zudem noch stadtklimafest. Dieser blühfreudige Baum kann im Garten, im Park oder auch auf Spielplätzen z.B. als Schattenspender verwendet werden, die ausladende Krone macht dieses möglich. Weitere rosablühende Zierkirschen sind z.B. Zierkirsche Okame, Frühlingskirsche oder auch Japanische Nelkenkirsche.


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Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Prunus sargentii - Bergkirsche "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Die Bergkirsche gefällt uns sehr gut. Allerdings haben wir Bedenken bzgl. der Wurzeln, da wir sie nur etwa einen guten Meter von unserer gepflasterten Terrasse entfernt pflanzen würden. Gibt es eine Alternative, deren Wurzeln nicht so in die Breite gehen, die aber sonst ähnliche Eigenschaften aufweist wie die Bergkirsche?
Insbesondere ist uns wichtig, dass die Blüten für Bienen und Insekten nutzbar sind, sie also keine gefüllten Blüten hat.
Moinmoin,
eine Stadtbirne Redspire (Pyrus calleryanan Redspire) wäre eine schöne Alternative mit Wurzeln, die sich hauptsächlich in die Tiefe und kaum in die Breite entwickeln. Auch einen Zierapfel könnte man pflanzen; die Wurzeln gehen zwar etwas stärker in die Breite, stellen aber normalerweise auch keine Gefahr für die Terrasse da.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.06.2018
 
Moin liebes Eggert-Team,
wir planen an den Rändern einer größeren Rasenfläche - hier stehen u.a. bereits vier Rhododendren und ein Katsura-Fächerahorn - eine Bergkirsche sowie eine Baumfelsenbirne Robin Hill und eine Zwergkirsche Brilliant zu pflanzen. Weiter südlich - unterhalb unseres Balkons - möchten wir zudem noch einen Roten Perückenstrauch setzen.
Aufgrund der extrem trockenen Witterung wollen wir das nun aber in den frühen Herbst verschieben. Ist das für alle vier Arten eine gute Pflanzzeit, und gibt es etwas, das wir beachten müssen?
Werden Sie die Bäume auch im Herbst noch im Angebot haben? Und taugt die Zwergkirsche vielleicht zufällig für die Bergkirsche auch als Befruchter bzw. umgekehrt?
Danke im voraus für Ihre Hilfe!
Mit besten Grüßen aus dem Spessart!
Moinmoin,
der Frühherbst ist für alle vier Arten eine gute Pflanzzeit. Falls der Herbst eher warm und trocken wird, müsste man auf eine ausreichende Bewässerung achten. Im Laufe des Juli/August machen wir Inventur und füllen den Shop mit den neu herangewachsenen und umgetopften Pflanzen wieder auf, so dass das Angebot dann wieder größer sein wird als es zur Zeit ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine der gewünschten Pflanzen, dann ausverkauft ist, ist daher sehr gering.
Zwergkirsche und Bergkirsche werden sich vermutlich leider nicht gegenseitig befruchten können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.03.2018
 
Liebe Baumschule Eggert!
Wir suchen einen Pink blühenden Baum, der irgendwann einmal Schatten für einen Sitzplatz darunter spenden kann. Die Bergkirsche spricht mich sehr an, doch am liebsten hätte ich einen "vergleichbaren" Baum mit noch kräftiger Pink gefärbten Blüten, evt. auch eine Zierkirsche oder Zierpflaume. Der Standort wäre ein sonniger, aber zeitweise windiger Platz mit schwerem Marschboden. Können Sie da etwas empfehlen?
Vielen Dank für Ihre Hilfe und mit freundlichen Grüßen!
Moinmoin,
ein intensiveres Rosa als die Bergkirsche (Prunus sargentii) weisen die Blüten der japanischen Nelkenkirsche (Prunus serrulata Kanzan) auf. Sind noch dunklere Blüten gewünscht, wäre ein Zierapfel wie Malus Rudolph eine Alternative.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.02.2016
 
Hallo,
bildet diese Zierkirsche aus den Früchten Sämlinge? Welche Zierkirschenart ist wüchsiger, diese oder serrulata Kanzan?
Moinmoin,
dass mal eine einzelne Frucht aufgeht, kann passieren. Man wird aber nicht jährlich eine Vielzahl an Sämlingen entfernen müssen, wie man es von Ahorn, Birke und ähnlichen kennt. Prunus sargentii und Prunus serrulata Kanzan sind von ihrer Wuchsart und -geschwindigkeit sehr ähnlich. Prunus serrulata Kanzan behält auch im Alter die trichterartige Form ihrer Krone bei, während sich Prunus sargentii mit der Zeit leicht überhängend entwickelt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Hallo,
Sie schreiben, dass man den Hochstamm für besseres Anwachsen an einen Pfahl binden soll. Wie lange sollte der Pfahl dran bleiben?
Am besten gräbt man zwei 250 cm lange Pfähle rechts und links des Stammes der Bergkirsche, Prunus sargentii, 50-60 cm tief ein. Nach drei bis vier Jahren kann man die Pfähle dann entfernen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2014
 
Liebes Eggert-Team,
wir interessieren uns für eine Bergkirsche (Hochstamm) als Schattenspender:
- Wie nah könnte die Pflanze sinnvollerweise an eine gepflasterte Terrasse gepflanzt werden? (Schäden an Baum oder Terrasse?)
- Wird ein Pfahl zur Stützung der Pflanze mitgeliefert?
- Wir haben schweren Lehmboden, der mit ~20 cm Mutterboden überdeckt wurde. Ist es sinnvoll die Bergkirsche auf ein Hügelchen (20cm?) zu pflanzen, um Staunässe nach Starkregen zu vermeiden?
Viele Grüße und Danke!
Wenn man den Platz hat, sollte man den Baum 4-5 m entfernt von der Terasse pflanzen, dann ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Wenn man näher heran geht, könnte es im Alter passieren, dass die Wurzel die Terasse etwas beschädigen.
Einen Stützpfahl können wir leider nicht mitliefern. Möchte man den Baum nach der Pflanzung stabilisieren, was hilfreich für eine gutes und schnelles Anwachsen ist, sollte man 2 Pfähle (einen recht, einen links) setzen und diese mit Hilfe eines Kokosseils mit den Baum verbinden.
Ein Hügel kann im Sommer problematisch werden, da die Erde dort schneller und stärker austrocknet. Besser ist es, das Pflanzloch deutlich tiefer auszuheben, als für die Pflanzung selber nötig ist (mindestens einen halben Meter), und eine dicke Kiesschicht als Drainage einzufüllen. Man kann die lehmige Füllerde auch noch mit Kies vermischen, dann fliesst das Wasser besser ab. Feiner Sand hingegen würde das Problem verstärken!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.09.2013
 
Wehrte Eggertianer,
ich möchte gerne im Herbst einen Hochstamm Prunus sargentii erstehen, sie soll unweit eines Acer palmatum (zur Zeit cirka 180 cm hoch) stehen.
Zum einen wüßte ich gerne, wie nah ich pflanzen kann und zum anderen mit welchem ungefähren Preis ich für eine Hochstammpflanze rechnen muß. Unser Boden ist sandig durchlässig und wird von mir durch Kompost/ Pferdemist ergänzt.
Des weiteren bin ich auf der Suche nach der "Damson Cheese-Pflaume". Ist es unsere Haferpflaume? Haferschlehe...? Krete? ...oder eher die Zibarte? ...eine rundliche kleine dunkelblaue Pflaume mit hellgrünhgelbem Fleisch, die es anscheinend in England häufiger gibt, man macht daraus den köstlichen tiefdunkelroten Damson Cheese. Sie schmecken sehr intensiv, sauer und süß, lassen sich schwer vom Stein lösen und nicht trocknen... Berühmt sind die Shropshire Damsons, manchmal laufen sie unter Prunus insititia ...
Vielen Dank, auch für Eure zuverlässige Pflanzenqualität!
Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man ruhig 5 m Abstand zwischen Fächerblattahorn, Acer palmatum, und Bergkirsche, Prunus sargentii, lassen, da die Bergkirsche mit dem Alter recht breit werden kann. Prunus sargentii als Hochstamm wurde gerade wieder frisch eingepflegt und kann ab sofort bestellt und geliefert werden.
Im Prinzip handelt es sich bei der britischen 'damson' um die deutsche Haferschlehe/-pflaume, Prunus insititia oder Prunus domestica subsp. insititia, auch Kriechenpflaume genannt. Da es sich aber um eine sehr alte Obstsorte handelt gibt es zahlreiche regionale Varianten. Wie sich in Großbritannien die Shropshire, Westmorland, Fairleigh, Merryweather etc. mit unterschiedlichen regionalen Wurzeln herausgebildet haben, haben sich im deutschsprachigen Raum Krete, Zibarte, Damassine etc. entwickelt. Sie wurden hier allerdings - im Gegensatz zu England - lange nicht weiter beachtet, so dass sie nicht so gut bis gar nicht systematiert wurden.
Die Haferschlehe aus unserem Sortiment hat wohl etwas süßeren Früchte als die Zibarte, und kommt so den britischen Verwandten vermutlich näher. Wir haben sie allerdings noch nicht allzulange im Sortiment, und dieses Jahr haben wir die ersten Früchte, um mal selber einen geschmacklichen Vergleich durchzuführen - äußerlich unterscheiden sie sich bisher wenig. Desweiteren haben wir auch noch Vermehrungmaterial unter dem Namen Krete bekommen, dass langsam heranwächst und darauf wartet von uns getestet zu werden. Wie Sie sehen, haben wir uns dem Thema angenommen, sind aber noch mitten dabei uns in die Materie einzuarbeiten und unser Sortiment zu verfeinern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2013
 
Hallo,
ich möchte diese Kirsche als Ersatzfür eine eingegangene Hängeweide. Wir haben aber sehr lehmhaltigen Boden, so daß nach längerem Regen auch mal das Wasser tagelang steht. Ist das ein Problem für das Bäumchen?
Über Tage im Wasser stehen mag die Bergkirsche, Prunus sargentii, leider gar nicht. Da sollten Sie doch lieber wieder in Richtung Weide bzw. Erle oder Pappel nachdenken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Hallo,
ich möchte in meinem Garten 2 Hochstämme dieser Kirsche als Sonnenschutz pflanzen. Welche Pflanzabstände würden Sie empfehlen ?
Wenn die Kronen de Bergkirschen, Prunus sargentii, nicht zusammenwachsen, sondern voll zur Geltung kommen sollen, würden wir einem Pflanzabstand von 8-10 m empfehlen. Ist das Zusammenwachsen gewünscht, kann man sie natürlich auch noch etwas dichter setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.09.2012
 
Liebes Eggert Team,
ist es möglich diese Zierkirsche durch Schnittmaßnahmen auf eine Höhe von 3-4 m zu begrenzen ?
Ich würde diesen Strauch gerne in einer Hecke integrieren.
Man kann durchaus die Bergkirsche (Prunus sargentii) durch gezielten Schnitt kleiner halten. Man sollte möglichst jährlich und nur den einjährigen Trieb schneiden. Aus dem alten Holz treibt die Bergkirsche meist nicht befriedigend aus.
Wenn man den Schnitt aufmerksam durchführt und die Blütenknospen schont, bzw. das Blütenholz fördert, wird man die Blütenfülle nicht schmälern.
Man sollte aber verhindern, dass der Schnitt zu formell wird und den natürlichen Wuchs zerstört.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.01.2012
 
Hallo,
wir haben von ihnen im Herbst eine Bergkirsche bekommen und sie natürlich bereits gepflanzt. Lt. einer sehr allgemein gehaltenen Schnittanweisung für Obstbäume sollen 2/3 der Äste zurück geschnitten werden. Das erschien uns etwas sehr viel für eine Zierkirsche. Ach ja, sie ist im Container gekommen, also nicht wurzelnackt. Der Baum ist ca. 3 Meter hoch und hat einen Stammumfang von 10cm.
Mein Nachbar, ein Veteran vom Obst und Gartenbaumverein, hat uns gestoppt. Auf keinen Fall jetzt schneiden! Das ist eine Kirsche, wenn dann erst im März vor dem Austrieb.
Im Internet finde ich alles mögliche, vom März über den August, bis zu überhaupt nicht schneiden. Jetzt trauen wir uns gar nicht mehr an den Baum.
Bitte um Hilfe. Vielen Dank.
Prunus sargentii wird als Zierkirsche angesehen - die Pflegeanleitung bezieht sich auf wurzelnacktes Obst, welches tatsächlich stärker geschnitten wird.
Beim Zeitpunkt des Schnittes stimme ich mit Ihrem Nachbarn überein, März ist ein guter Termin (es sollte nach dem Schnitt kein strenger Frost folgen).
Da die Bergkirsche mit einem Topf geliefert wurde, ist kein Wurzelvolumen (wie bei einem wurzelnackten Gehölz) verloren gegangen. Somit braucht man auch nicht in der Krone entsprechend viele Triebe entfernen.
Ich schneide meist ein Drittel der Krone zurück und achte darauf, dass der Mitteltrieb deutlich länger bleibt als die Seitentriebe. Es soll ein pyramidaler Aufbau zu erkennen sein. Wichtig ist zudem, dass das äußerste Auge nach außen weist und das der Schnitt relativ kurz hinter einer Knospe erfolgt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.01.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir suchen einen nicht allzu hoch wachsenden Baum aber mit einer ausladenden Krone, unter dem wir unser Kaffee-Plätzchen einrichten können. Dabei sind wir auf die Bergkirsche, Prunus sargentii, gestoßen. Kann man durch Beschneiden den Breitenwuchs beschleunigen und vielleicht den Höhenwuchs etwas einschränken?
Welche Baumalternativen gibt es noch, wenn wir einen Kronendurchmesser von 4-6 m bei einer max. Höhe von 6-8 m abdecken möchten?
Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus!
Die Bergkirsche entwickelt in der Jugend einen aufrechten, trichterförmigen Wuchs. Im Alter entwickelt sich der Habitus breitkronig mit Zweigen, die sich horizontal entwickeln. Von daher kommt Prunus sargentii für Ihr Vorhaben gut in Betracht.
Durch das Einkürzen der aufrecht strebenden Triebe, staut sich der Pflanzensaft unter dem Schnittpunkt und animiert die darunter liegenden Knospen auszutreiben. Der Trieb wird sich an dieser Stelle verzweigen und tendenziell in die Breite und nicht in die Höhe gehen. Durch entsprechende geschickte Schnittmaßnahmen kann man also ein gewisses "Breitenwachstum" erreichen. Man sollte Kirschen aber nicht zu stark in das alte Holz zurückschneiden, da sie dann meistens nicht „ansprechend“ austreiben.
Als Alternative kann ich noch die Kupfer-Felsenbirne empfehlen. Sie besitzt im Alter einen schöne, schirmartige Krone und erreicht auch die gewünschte Höhen- und Breitenausmaße.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.12.2011
 
Sehr geehrte Fa. Eggert,
wir möchten eine Scharlachkirsche kaufen und haben dazu vorab folgende Fragen:
Wie groß ist die Pflanze, wenn sie als Hochstamm geliefert wird?
Wie schwer und umfangreich ist dieser getopfte Hochstamm? Ist er von uns als "Privatgärtner" ohne spezielle Ausrüstung überhaupt pflanzbar?
Wächst der Hochstamm im weiteren genauso stark wie die mehrtriebige Pflanze?
Vorab vielen Dank für Ihre Antwort.
Der Hochstamm der Bergkirsche, Prunus sargentii, hat eine Stammhöhe von ca. 200-220 cm. Dort setzt die Krone an, so dass der Baum eine Gesamtlänge von ca. 3-3,5 m hat.
Ein Baum mit dem Stammumfang 10-12 cm ist eher ein junger Baum, der noch keine stark ausgeprägte Krone hat. Er ist nicht allzu schwer und kann auch von einer einzelnen Person bewegt und gepflanzt werden. Angenehmer ist es natürlich zu zweit…
Es ist zu empfehlen, dem Baum einen Pfahl zu geben, der für einen sicheren, geraden Stand währen des Anwachsens sorgt. Eine kostenlose Pflanz- und Pfelgeanleitung, der Sie die wichtigen Informationen zur Pflanzung entnehmen können, senden wir Ihnen gern mit der Lieferung.
Auch als Hochstamm wird die Kirsche eine Höhe von bis zu 10 m erreichen und zählt damit eher zu den kleineren Bäumen.
Mit freundlichen Grüßen C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 18.03.2011
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir interessieren uns für eine Bergkirsche als Hochstamm und wüssten gerne, ob Anfälligkeiten für Krankheiten - insbesondere Feuerbrand - bekannt sind.
Bei der Bergkirsche sind im allgemeinen keine besonderen Anfälligkeiten für Krankheiten bekannt. Feuerbrand ist bei der Pflanze nicht bekannt. In seltenen Fällen kann es zu einem Befall von Blattläusen oder der Sprühfleckenkrankheit (kleine nekrotische Flecken) kommen, diese machen der Pflanze allerdings kaum Probleme.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.03.2010
 
Guten Tag,
ich habe einen relativ großen, sonnigen Innenhof und möchte dort in die Mitte eine Zierkirsche pflanzen. Ich habe nun die Bergkirsche gefunden, die ich sehr hübsch finde, habe aber nicht ganz verstanden, ob es sich dabei um einen Baum oder eine Art Strauch handelt.
Für mich würde nämlich nur ein "richtiger" Baum mit einem einzelnen Stamm in Frage kommen, da ein Strauch zu viel Platz in der Breite wegnimmt. Idealerweise sollte man später, wenn die Pflanze groß ist unter den herunterhängenden Ästen hindurchgehen können. Die Bergkirsche gefällt mir deshalb besonders, weil sie eher weiß-rosa und keine dunkelrosa Blüten hat, wie viele gängige Zierkirschen-Arten.
Was würden Sie mir empfehlen?
Vielen Dank schon mal für die Mühe!
Wir bieten 2 verschiedene Anzuchtformen der Bergkirsche an:
Der Solitär ist mehrtriebig und wird sich entsprechend buschig entwickeln.
Der Hochstamm hat einen ca. 2 m hohen Stamm und eine 1 m großen Krone. Auch nach mehreren Standjahren ist somit gewährleistet, das man noch unter dem Baum gehen kann. Von daher würde die Wahl für Ihr Vorhaben gut passen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.03.2010
 
Hallo,
suche einen Baum für einen kleinen Garten und bin auf eine Bergkirsche gestoßen. Jedoch lese ich hier, dass sie viel Platz braucht. Ein Blutpflaume würde mir auch gefallen. Was raten Sie mir, sollte ich Abstand von einer Bergkirsche nehmen?
Was gibt es für Alternativen? Der Standort ist sonnig, der Boden ist ein wenig lehmig.
Die Bergkirsche hat mit der Blüte im Mai und der Herbstfärbung zwei Höhepunkte im Jahr. Sie wird in der Tat aber sehr hoch. Als interessanten Ersatz könnte ich mir eine Felsenbirne vorstellen.
Die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) besitzt einen kupferfarbigen Blattaustrieb. Gleichzeitig erscheinen die weißen Blüten, die in traubigen Blütenständen zusammengefasst sind. Ab Ende August bilden sich die kleinen, zuerst roten, später rot-schwarzen Früchte. Sie sind süß und können bspw. als Marmelade verwertet werden. Aber auch bei den Vögeln sind die beerenartigen Früchte von Amelanchier lamarckii als Nahrungsquelle sehr beliebt. Im Herbst beginnt sich das Laub prächtig orange-rot zu färben. Durch die schirmartige Krone, die sich im Alter bildet, bekommt dieser Baum nicht die Ausmaße einer Bergkirsche und ist auch für kleiner Gärten ein sehr schöner Hausbaum.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2010
 
Hallo, ich habe gelesen, dass die Bergkirsche ca. 8-10 m hoch werden kann.
Wie schnell wächst sie denn dabei?
Prunus sargentii, die Bergkirsche wird 5-7 (12)m hoch und etwa 4-6 (8)m breit, dabei ist sie mittelstark wachsend mit einem Jahreszuwachs von ca 30-40cm. Das Wachstum ist jeweils Standortabhängig.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2009
 
Hallo, wir möchten demnächst eine Zierkirsche bei uns in den Garten pflanzen. Welcher Art eignet sich denn besser für unsere Breitengerade:
Beide Kirschen kann man (aufgrund der guten Winterhärte) in Mitteleuropa unbedenklich pflanzen. Wenn man einen sehr kalten Standort besitzt, können wir die Bergkirsche besser empfehlen.
Die Bergkirsche hat zudem aufgrund der schönen roten Herbstfärbung und des prächtigen Frühjahrsaustriebes noch weitere Höhepunkte im Jahr zu bieten.
Beide Gehölze haben wir im Topf kultiviert und können über das ganze Jahr (ausser in starken Frostperioden) gesetzt werden. Je früher aber im Jahr gepflanzt wird, umso schneller wurzelt die Pflanze im gewachsenen Boden ein und übersteht die erste trockene Phase besser.
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.03.2009

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