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Salix arbuscula - Nordische Bäumchenweide

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Salix arbuscula  

Nordische Bäumchenweide

Dieser zierliche Strauch wird nur 30-40 cm hoch. Die Blätter sind klein 1-2 cm lang und glänzend grün. Die Weidenkätzchen erscheinen im Juni.

Diese Zwergweidenart kommt vor allem in Skandinavien, Sibirien und Schottland vor. Sie liebt steinige Böden in vollsonniger Lage.

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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Salix arbuscula - Nordische Bäumchenweide "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo!
Ich soll bei einer Freundin o.g. Weide pflanzen. Sie bevorzugt ja eine steinige Erde, wie ich nachlesen konnte. Sollten wir uns für eine Kuebelplanzung entscheiden, welche Erde sollen wir nehmen? Hat sie vielleicht vermehrt mit Schädlingen zu kämpfen, weil man sie in normale Blumenerde gepflanzt hat? Schädlingsbekämpfung käme nicht in Frage.
Die Erde im Garten ist sehr naehrstoffreich und schwer und zumindest teilweise wenig humos. Ist die kleine Weide im Staudenbeet vielleicht besser aufgehoben? Und sollte ich die Erde verbessern?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. Toller Service.
Moinmoin,
bei der Kübelpflanzung kann man gerne normale Blumenerde nehme und etwas Kies und Steine untermischen, um den Boden abzumagern. Das gleich gilt für das Staudenbeet - einen eigentlich sehr guten Boden 'verschlechtert' man am besten ein wenig und mischt etwas Kies und Steine im Bereich der Weide unter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Ich habe auf der Terrasse einen Salix arbuscala stehen, dieser hat gelbe, schwarz-braune Blätter, die vermehrt abfallen. Was kann das sein bzw. was kann ich dagegen tun?
Moinmoin,
das kann zum Beispiel die Spätfolge von Weidenrost sein oder von Schädlingen wie Spinnenmilben. Dafür müsste man die Blätter der Salix arbuscula mal sehr genau untersuchen - und vermutlich (je nachdem, was dabei herauskommt), die abfallenden Blätter gut entsorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.09.2014
 
Ich habe seit dem Frühjahr ein Salix arbuscula-Bäumchen. Es hat sich gut entwickelt, aber seit ein paar Tagen habe ich fest gestellt, dass ein Teil des Bäumchens wie vertrocknet aussieht und dass einige grüne Blättchen gelbe Punkte haben. Können Sie mir helfen, und was kann ich dagegen tun?
Vielen Dank im Voraus!
Es kann verschieden Ursachen für solche Symptome geben - verschieden Pilzerkrankungen Spinnemilben, auch die Hitze und Trockenheit der letzten Zeit könnte seinen Teil dazu beitragen. Am besten lässt sich die Ursache beurteilen, wenn Sie uns Fotos von Ihrer Bäumchenweide, Salix arbuscula, zukommen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Wir haben seit 2013 einen Salix arbuscula, der uns in einem Blumengeschenkkorb mit anderen Frühlingsblumen geschenkt wurde. Der Korb war uns zu flach. Deshalb hat er seinen Platz ineinem Kübel bekommen - im Sommer umgeben von Margeriten.
Es entwickelten sich im Sommerdie im vorherigen Beitrag beschriebenen "Nebenwirkungen" (kleine Tierchen und Blätterverlust).Wir haben unser Bäumchen daraufhin stark zurückgeschnitten und ihn überwintern lassen.
Unsere Frage: Ist jetzt im Frühjahr ein weiterer Rückschnitt notwendig, und ist eine Bepflanzung unter der Pflanze ratsam? Die Wurzelbildung erscheint uns ziemlich stark.
Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.
Wenn die Bäumchenweide erst im Laufe des Sommers zurückgeschnitten wurde, hat sich vermutlich nicht mehr viel Zuwachs entwickelt. Ein weiterer Rückschnitt - wenn überhaupt notwendig - lohnt sich frühstens nach der Blüte wieder. Ansonsten sollte man die Salix arbuscula öfter kontrollieren, um einen Schädlingsbefall möglichst früh festzustellen - und die Tierchen schnell entfernen oder ev. auch bekämpfen zu können.
Die Wurzelbildung ist in der Tat verhältnismäßig stark, da Salix arbuscula meist auf starkwüchsigen Unterlagen wie Salix viminalis oder Salix smithiana veredelt ist. Unterpflanzen kann man die Weide aber trotzdem gerne, so lange man Platz findet - wenn überhaupt leidet in der Regel erst die Unterpflanzung. Auf den Schädlingsbefall hat das jedenfalls weiter keinen Einfluss.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Unter der Lupe betrachtet sind tatsächlich auf der Unterseite der Blätter rost-orange Veränderungen. Falls es keine Einbildung war, kam an einer Stelle ein orangefarbenes, winziges Spinnentierchen daher. Die Blätter werden insgesamt schmutzig-gelb-braun bis schwarz und fallen entweder ab oder vertrocknen am Zweig und rollen sich zusammen.
Zwischen manchen Zweigen gibt es Spinnfäden, in denen kleine Insekten als Beute hängen. Ich gehe davon aus, dass hier Spinnen auch die Schädlinge fressen? Kann ich jetzt noch etwas spritzen und ggf. mit was?
Im Frühjahr 2014 muss die Erde in den Balkonkästen sowieso erneuert werden, nachdem ich die Kästen mit Sagrotan desinfiziert habe. In welchem Monat am besten? Wann und mit welchem Fungizid sollte ich 2014 vorbeugend behandeln?
Ich bin gespannt auf Ihre Antwort und wünsche Ihnen eine gute Woche!
Da kommen wir dem Problem schon erheblich näher: die Bäumchen-Weiden, Salix arbuscula, sind von Spinnmilben befallen. Die Spinnmilben sind winzig klein und orangebraun - passt also zu Ihrer Beschreibung des Spinnentierchens ebenso wie die Spinnfäden, die Sie entdeckt haben. Ein Spinnmilbenfall zeigt sich zunächst durch eine Art helle "Maserung" der Blätter - winzig kleine Punkte dicht an dicht. Hier haben die Spinnmilben die Zellen angebissen und ausgesaugt, die kaputten, luftgefüllten Zellen sehen weiß aus. Mit der Zeit vergilben die Blätter dann und kräuseln sich teilweisespäter fallen sie auch ab. Die Unterseite der Blätter wirkt meist dreckig-staubig - winzige weiße abgestorbene Tiere, schwarze Kotpünktchen etc. hängen in dem feinen, kaum sichtbaren Fäden. Die Spinnmilben lieben trockene Hitze und je wärmer es wird, desto schneller werden sie geschlechtsreif und können sich so an heißen Sommertagen nahezu explosionsartig vermehren.
Spinnmilben sind extrem hartnäckig, so dass man ihnen mit Hausmitteln kaum wirklich Schaden kann. Effektiv ist hingegen eine Spritzung z.B. mit Kanemite SC Spinnmilben-Frei (bienenfreundlich, schont Florfliegen, Raubmilben etc.).
Das Umtopfen geschieht am besten kurz vor dem Austrieb im Frühjahr (meist März).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.07.2013
 
2011 wurden in meine Balkonkästen (4. Stock, nach Westen) zwei dieser grazilen Bäumchen-Weiden gepflanzt. Nach der Frostperiode schnitt ich die schwarzen Zweigspitzen aus. Im Frühjahr 2012 und 2013 waren die Bäumchen bestens belaubt und blühten, doch urplötzlich verloren sie in beiden Jahren ihre Blätter bis auf einige wenige. Nun stehen sie da und sehen ein wenig kümmerlich aus.
Was kann die Ursache sein und wie ist eine evtl. Behandlung?
Es gibt zwei Hauptursachen, die bei Weiden wie Salix arbuscula für Blattfall sorgen. Zum einen könnte Weidenrost der Grund sein. Dabei handelt es sich um einen Pilz, der das Blatt befällt. Man erkent ihn deutlich an den orangen Punkten (Sporenlager) auf der Blattunterseite. Die Blätter sollten sorgfältig entsorgt werden (nicht in den Kompost) und man kann die Pflanze im nächsten Jahr vorbeugend mit einem Fungizid behandeln.
Eine andere Ursache könnte ein Wanzenbefall sein. Diese "skelettieren" die Blätter quasi.
Sind weder Schädlinge noch irgendwelche Blattverfärbungen (Punkte, Flecken) zu erkennen, dann müsste man sich die Standortbedingungen mal genauer anschauen. Zu viel Trockenheit oder zu viel Feuchtigkeit können z.B. auch für ein Gelbwerden und schließlich Abfallen der Blätter sorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.07.2013
 
Wir haben diese Pflanze geschenkt bekommen und gestern fiel uns auf, dass einige Zweige vertrocknet sind und die sind auch richtig schwarz. Wir haben sie rausgeschnitten, befürchten aber, daß die Pflanze uns eingeht. Was machen wir verkehrt? Die Pflanze steht draußen vorm Haus.
Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder handelt es sich um einen späten Frostschaden oder um eine Pilzerkrankung (Triebsterben). Bei beiden Problemen gilt: die kranken Triebe der Nordischen Bäumchenweide, Salix arbuscula, bis ins gesunde Holz zurückschneiden - normalerweise reicht das völlig aus, um den Schaden zu minimieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.05.2012
 
Ist dieses Bäumchen winterhart?
Ja, die nordische Bäumchenweide, Salix arbuscula, ist in Skandinavien heimisch und sehr frosthart.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 09.08.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
Meine Frage:
Ich habe ein Bäumchen SALIX arbuscula (S.formosa) geschenkt bekommen und weiß nicht ob unseren Vorgarten (Ostseite Größe ca. 3m x 8m) dafür geeignet ist. (Sonne ist etwa bis mittag da.) Bitte Info.
Weitere Fragen:1. Wie groß wird der Baum in etwa?
2. Kann oder muß das Bäumchen beschnitten werden?
3. Was muß ich beim Planzen beachten?
Vielen Dank im voraus für die Antwort.
Salix arbuscula entwickelt sich zu einem 20 bis 75 cm hohen Zwergstrauch, der ähnlich breit wird. Er ist anspruchslos und gedeiht in sonniger und leicht schattiger Lage. Ein Schnitt ist aufgrund des schwachen Wachstums in der Regel nicht notwendig. Der Boden sollte durchlässig und von mittlerer Qualität sein.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.04.2010

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