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Ulmus carpinifolia - Feldulme

Steckbrief
Wuchshöhe
20 m bis 35  m
Wuchsbreite
13 m bis 15 m
Zuwachs/Jahr
0,30 bis  0,50  m
Wurzelsystem
Tiefwurzler
Blütenmonat
März- April
Blütenfarbe
bräunlich violett
Duft
keiner
Früchte
geflügelte Nüsschen
Blattfarbe
glänzend dunkelgrün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
auffallend gelb
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
nährstoffreiche, feuchte Substrate
Verwendung
Hecke, Windschutzgehölz
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
sehr korkige Rinde, gute Verzweigung, windfest
Ulmus carpinifolia  

Feldulme

Dieser einheimische Baum mit oft sehr korkiger Rinde und guter Verzweigung bekommt eine unscheinbaren Blüte in Frühjahr, der zum Sommer hin die geflügelten Früchte folgen.

Er liebt genügend feuchte Böden in sonniger Lage und wird gerne als Hecken- und Windschutzgehölz gepflanzt.

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Bei der Feldulme handelt es sich um den häufigsten Vertreter der drei einheimischen Ulmenarten. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mitteleuropa bis in den Kaukasus, auch in kleinen Teilen Nordafrikas ist der Baum heimisch. Die Feldulme benötigt einen nährstoffreichen, frischen Boden mit schwach saurer bis alkalischen Bodenreaktion. Verwendung findet diese Pflanze sowohl  als Park- oder Alleebaum und als Heckengehölz, zur Hangbefestigung ist die Feldulme auch bestens geeignet da sie zur Bildung von Wurzelbrut neigt.

Im Altertum wurde das harte Holz der Ulme zur Herstellung von Felgen, Stühlen und Wasserrädern genutzt da es wenig fault, heute noch wird das Holz zur Herstellung von Möbeln genutzt.  Trotz des weit verbreiteten Ulmensterbens, das vom Ulmensplintkäfer übertragen wird, ist es wichtig die Ulmen in unseren Wäldern zu erhalten da sich einige Schmetterlingsarten auf diese Pflanze als Nahrungsquelle spezialisiert haben, auch den Bienen dienen die Blüten als Nahrungsquelle.

Laut der nordischen Sage  ist die Frau aus der Ulme entstanden  und der Mann aus der Esche. In einigen Gebieten hatte die Ulme im Altertum auch große Bedeutung im Bereich der Trauer und des Todes, sie wurde daher häufig auf Friedhöfen angepflanzt.


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Heister ohne Ballen 125 bis 150 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 7,95 EUR    
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Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Mai
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Ulmus carpinifolia - Feldulme "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo,
bei der Diskussion zum Amberbaum beschreiben sie die Möglichkeit einer Topfkultur. Ist das auch mit Ulmen möglich? Gibt es da besonderes zu beachten?
Vielen Dank.
Grundsätzlich ist es auch möglich Ulmen im Container zu kultivieren. Dazu bietet sich vor allem die Goldulme ( Ulmus Wredei ) an, da sie im Verhältnis zu den einheimischen Ulmenarten relativ schwach wächst.
Folgende „Regeln“ gilt es zu beachten:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißdorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von ca. 6,0 errreichen
- Ulmen wachsen rasch heran: topfen Sie alle 2 bis 3 Jahre die Ulme in ein etwas größeres Gefäß um
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
- keine Angst vorm Schnitt! Schneiden Sie die Laubgehölze ruhig jährlich, sie werden dadurch buschigere und stabilere Pflanzen erreichen
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.07.2013
 
Welche grundlegenden Unterschiede gibt es zwischen "Ulmus carpinifolia", "Ulmus glabra" und "Ulmus laevis"? Sind diese z.B. unterschiedlich resistent gegen das Ulmensterben?
Vielen Dank und grüne Grüße!
Ulmus laevis ist mit ca. 15-25 (35) m die kleinste der genannten Ulmenarten, sie wird zwar ebenfalls von der Ulmenkrankheit befallen, ist aber bei günstigem Lebensraum (genügende Feuchtigkeit) weniger stark betroffen. Sie ist frosthart, wärmeliebend, windfest und verträgt Überflutungen. Ihr Aufbau ist mit lockerer, eirundlicher Krone. Sie wächst relativ rasch.
Ulmus glabra wird 25-35 (40) m hoch und bildet einen langen Stamm mit breit ausladender, rundlicher dichter Krone, die unteren Zweige sind hängend. Sie ist anspruchsvoll in Bezug auf Wasser- und Nährstoffversorgung aber nicht in Bezug auf die Lufttemperatur. Sie ist frosthart und verträgt kurzfristige Überschwemmungen. Sie ist eine Holzart für den Halbschatten.
Ulmus carpinifolia (Ulmus minor) wächst ähnlich hoch wie Ulmus glabra, jedoch bildet sie einen kurzen Stamm mit aufrechten Ästen und breit auslandender Krone. Sie ist sehr wärmeliebend, frosthart, hitzeverträglich und eine Lichtholzart. Sie ist mäßig industriefest und verträgt Überflutungen auch längere Zeit. Bei trockenem Standort ist sie empfindlicher für die Erkrankung an der Ulmenkrankheit.
Soll die Empfindlichkeit der verschiedenen Ulmen gegen das Ulmensterben benannt werden, verhält es sich so, dass Ulmus glabra in der Tat am stärksten befallen wird, dann kommt carpinifolia, und laevis ist relativ unempfindlich gegenüber der Ulmenkrankheit.
Mit freundlichen Grüßen C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2011
 
Sind die von Ihnen angebotenen Feldulmen Züchtungen, die resistent gegen das Ulmensterben sind?
Wie verhält es sich mit Ihrer Bergulme?
Alle 3 angebotenen Ulmen (Ulmus glabra, Ulmus carpinifolia, Ulmus laevis) sind keine Züchtungen, sondern durch Aussaat vermehrte Arten, die in unserer Landschaft natürlicherweise vorkommen. Die Bergulme (Ulmus glabra) ist am stärksten gefährdet durch das Ulmensterben, nachfolgend kommt die Feldulme (Ulmus carpinifolia) und am wenigsten gefährdet gilt die recht seltene Flatterulme (Ulmus laevis).
Der Ulmensplintkäfer überträgt einen Pilz, der in der Lage ist, die wasserführenden Bahnen im Holz der Ulmen zu blockieren. Der Wassertransport wird dadurch unterbrochen und die Äste sterben erst partiell, später ganz ab und im Endstadium wird der gesamte Baum befallen. Die Krankheit kann leider nach Ausbruch nicht bekämpft werden und die Ulme ist aufgrund des Ulmensterbens in der freien Landschaft nicht mehr zu häufig zu finden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2011

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