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Robinia pseudoacacia Umbraculifera - Kugelrobinie
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Robinia pseudoacacia Umbraculifera  

Kugelrobinie

Die Kugelrobinie ist ein kleinkroniger Baum, der ohne Schnitt eine kugelige Krone aufbaut und eine Breite von ca. 4 - 5 Metern bekommt. Die Krone ist sehr schnittverträglich. Der Stamm hat eine Höhe von etwa 2 m.

Sie eignet sich für kleine Auffahrten, Spielplätze und mittlere Gärten, sollte aber nicht auf einen sehr windigen Standort gepflanzt werden.

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Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Robinia pseudoacacia Umbraculifera - Kugelrobinie "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo,ich suche einen tiefwurzelnden Kugelbaum der nicht zu viel Platz braucht. Diesen möchte ich gerne mit in mein Blumenbeet setzen. Somit sollte er nicht zu hungrig und nicht zu durstig sein, um die Stauden nicht zu beeinträchtigen. In erster Linie dachte ich an eine kugelrobinie. habe aber gelesen, dass sie zwar in jungen Jahren eine Pfahlwurzel hat, aber im Alter dann doch flache Wurzeln ausbildet. Kann man also eine Kugelrobinie ins Blumenbeet setzen, wenn man sie nach 10 Jahren nicht schon wieder entfernen will? Wie wäre es alternativ mit Acer campestre Nanum oder Gleditsia triacathos Elegantissima bzw. Catalpa bignonioides Nana?
Am besten geeignet wären die Gleditsien, da sie ein wenig verzweigtes, sehr tiefgehendes, weitstreichendes Wurzelwerk haben. Allerdings sind es keine direkten Kugelformen. Die anderen Bäume haben eher ein Herzwurzelsystem, also auch dicht unter der Oberfläche Wurzeln, was die Bodenbearbeitung schwieriger macht. Aber für alle Bäume gilt, sie benötigen Nährstoffe und Wasser.
Eintrag hinzugefügt am 27.02.2009
 
wie hoch ist eine von Ihnen gelieferte Kugelrobinie ungefähr, die einen Stammdurchmesser von 10-12 cm aufweist ?
Die Kugelrobinien werden in etwa 2-2,20m Höhe veredelt. Dir Krone eines Baumes mit Stammumfang von 10-12cm ist etwa 70cm lang.
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2009
 
Hallo, meine im letzten Herbst verpflanzten neuen Kugelrobinien sind herrlich, ohne Rückschnitt, neu ausgetrieben. Leider musste ich heute morgen nach einem Nachtfrost feststellen, dass der Neuaustrieb beider Bäume wohl erfroren ist. Zumindest hängen die gestern noch so frisch aussehenden Neuaustriebe wie zusammengefallen am Baum runter. Kann ich mit einem weiteren Neuaustrieb rechnen oder muss ich zumindest für dieses Jahr auf meine schönen Kugeln verzichten? Oder ist gar ein noch grösserer Schaden entstanden?
Der Schaden durch den Spätfrost ist wirklich unschön, sollte aber nicht weiter bedenklich sein. Das warme Wetter hat die Pflanzen zu einem raschen Austrieb gebracht und die weichen Triebspitzen sind nun noch nicht ausgehärtet genug, um die Frosttemperaturen zu überstehen... Auch im Betrieb haben wir leider einige dieser Schäden zu beklagen...
Normalerweise ist das aber kein weiteres Problem, die Pflanzen treiben erneut und das verfrorene Laub wird ersetzt. Sie können die braunen Triebspitzen entfernen.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 04.05.2011
 
Hallo, habe im Frühjahr eine Kugelrobinie gepflanzt, diese habe ich etwa um 1/3 zurückgeschnitten. Der neue Austrieb ist dann leider Anfang Mai verfroren; bis jetzt Anfang Juni hat sich leider (außer am Stamm) kein neuer Austrieb gezeigt. Besteht noch eine Chance? (unter der Rinde der Zweige ist es noch grün).
Solange die Triebe der Veredlung der Kugelrobinie, Robinia pseudoacacia Umbraculifera, noch grün sind, besteht noch Hoffnung. Allerdings ist ein solcher Spätfrostschaden massiv und der Verlust des kompletten Neu-Austriebes ein harter Schlag - es steht zu befürchten, dass die Veredlung sich nicht erholt….
Die Austriebe am Stamm sind nur die Unterlage. Um den Baum zu unterstützen, sollten diese zunächst nicht vollständig entfernt werden, wohl aber reduziert werden. So sorgen sie für einen guten Wasser- und Nährstofftransport in der Pflanze, stellen aber keine zu große Konkurrenz für die Veredlung dar. Sonst können Sie außer abzuwarten und den Baum bei Trockenheit weiter zu versorgen leider nicht viel tun.… Wir drücken die Daumen.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2011
 
Hallo,ist es sinnvoll, auf einem Schulhof (ab 1. Klasse) eine Robinia pseudoacacia Umbraculifera - Kugelrobinie zu pflanzen?!?Ich habe bis jetzt sehr unterschiedliche Informationen zu Blüten, Samen und allgemeiner Giftigkeit gefunden, allerdings gefällt uns der Baum sehr! Vielen Dank!
Kugelrobinien, Robinia pseudoacacia Umbraculifera, blühen nicht und bilden keine Früchte, die die Kinder zum Verzehr anregen könnten. Diese Bäume sind im öffentlichen Raum weit verbreitet und mir ist nicht zu Ohren gekommen, dass es je einen Vergiftungsfall durch diese Pflanze gegeben hätte. Allerdings gelten Robinien als giftig in allen Teilen mit Ausnahme der (hier nicht vorhandenen) Blüten.
Wenn Sie weiterhin unsicher sind, kommt vielleicht alternativ der Kugelahorn, Acer platanoides Globosum, in Frage.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 25.06.2011
 
Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren, ich habe vor einigen Jahren 5 Kugelrobinien mit 2 m Stammhöhe bei Ihnen gekauft. Diese sind mittlerweile zu stattlichen Bäumen geworden, deren Kronendurchmesser schon mindestens 4 Meter beträgt. Das ist mir fast schon zuviel des Guten, obwohl ich ja darüber von Ihnen informiert wurde. Frage: Kann ich die Kronen dieser Bäume nach dem Laubabwurf stark zurückschneiden bzw. reduzieren, ohne die Bäume zu schädigen? Viele Grüße aus der sonnigen Kurpfalz in den hohen Norden.
Kugelrobinien vertragen den starken Rückschnitt ins alte Holz und Sie können in der Winterruhe entsprechend die Kronen stark zurücknehmen.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 23.09.2011
 
Hallo in den hohen Norden!
Ich habe von Ihnen vor einigen Jahren 5 Kugelrobinien (Stammhöhe 200 cm) erhalten, die mittlerweile stattliche Bäume geworden sind. Frage: Kann ich diese Bäume wesentlich kürzen (an den dicken Ästen), damit die Kronen wesentlich kleiner werden? Und wenn ja, wann? Ich habe bei anderen Kugelrobinien-Anlagen schon gesehen, daß diese fast bis an den Stamm gekürzt wurden, und immer wieder neu ausgetrieben sind.
Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus recht herzlich.
Kugel-Robinien, Robinia pseudoacia 'Umbraculifera' sind sehr schnittverträglich und können auch ins alte Holz zurückgeschnitten werden, wie Sie es an den anderen Bäumen beobachtet haben. Es ist möglich, die Kronen einmal stark zurückzusetzen und sich dann wieder aufbauen zu lassen oder auslichtend und einkürzend zu schneiden.
Die Schnittmaßnahmen werden in der Vegetationsruhe, von November bis April anfrostfreien Tagen durchgeführt.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 06.10.2011
 
Hallo, ist es erforderlich bei Neuanpflanzung die Bäume mit Holzpfählen zu stützen oder sind sie stabil genug auch stärkerem Wind ohne Holzpfähle zu widerstehen?
Eine junge Kugelrobinie, Robinia pseudoacacia Umbraculifera, sollte man auf jeden Fall mit Baumpfählen stabilisieren. Es reichen je ein Pfahl rechts und links, an denen der Baum mit Kokosstricken fixiert wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.04.2012
 
Hallo liebes Team!
Ich habe das Problem, dass ich einen sehr schweren (lehmigen/z.T. tonigen) Boden habe. Ein Abtragen kommt nicht in Betracht, da man viel zu tief gehen müsste und die Kosten somit nicht tragbar wären. Auch ein Vermischen mit Sand ist bereits gescheitert, da der Lehm sich immer wieder "durcharbeitet".Ich möchte aber einen schönen Baum im Vorgarten haben, der nicht zu riesig wird, hübsch aussieht und den schweren Boden verträgt.
Im hinteren Teil des Gartens habe ich schon einige Weiden stehen, aber ich möchte auch gerne mal einen anderen Baum in meinem Garten angucken können ;-) Ich mag die Kugel-Robinie sehr, aber auch den Essigbaum finde ich sehr schön. Habe ich eine Chance darauf, daß sich die Bäume bei mir wohlfühlen könnten? Der Standort wäre halbschattig bis sonnig.
Welche Stauden oder Mehrjährige eignen sich eigentlich für einen solchen Standort mit dem Boden? Hilfe!
Die Kugelrobinie, Robinia pseudoacacia Umbraculifera, verträgt einen lehmigen Boden sehr gut. Wichtig ist nur, dass das Wasser nach stärkerem Regen nicht zu lange steht sondern vernünftig abfließen kann - dafür müsste man eventuell Vorsorge tragen. Aber sonst spricht nichts gegen eine Anpflanzung in ihrem Garten.
Alle Stauden zu nennen, die in Frage kommen, würde den Paltz hier sprengen - es kommt ja auch sehr auf Ihren Geschmack drauf an. Aber viele unserer Stauden gedeihen auch auf lehmigen Böden - stöbern Sie einfach mal in unserem Sortiment! Alle Pflanzen, die einen frischen Boden lieben, kommen in Frage; bei humusliebenden Pflanzen kann man bei der Pflanzung etwas Kompost oder ähnliches in die Erde mit einarbeiten.
Beispiele für geeignete Stauden sind: Sonnenhut, Bergenien, Funkien, Pfingstrosen, Storchschnabel uvm. Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.05.2012
 
Hallo, wir haben im letzten Oktober unsere beiden Kugelrobinien (ca. 5 Jahre alt) total zurückgeschnitten. Der eine Baum hat super ausgetrieben. Der andere Baum ist leider ein ganzes Stück hinterher! Treibt aber auch aus!! Er hat aber auch drei starke Austriebe am Stamm, die auch schön saftig grün sind. Soll ich die abschneiden?!! Kann es sein das der weniger austreibende Baum kaputt ist??
Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar!!
Die Triebe am Stamm der Kugelrobinie sollten Sie auf jeden Fall entfernen, da es sich dabei um die Unterlage, also die normale Robinie handelt.
Dass die beiden Kugelrobinien unterschiedlich austreiben, kann darauf zurückzuführen sein, dass die eine im Winter etwas mehr gelitten hat als die andere. Das ist nicht weiter schlimm und der Baum holt den Rückstand normalerweise wieder auf. Kaputt ist er jedefalls nicht - soweit dies aus der Ferne zu beurteilen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.06.2012
 
Liebe Gärtner der Baumschule Eggert,
ich möchte zwei Kugelrobinien so dicht wie möglich vor eine Mauer pflanzen. Können Sie mir bitte sagen, welchen Pflanzabstand zur Mauer ich unbedingt einhalten soll, damit die Mauer keinen Schaden nimmt.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Um wirklich auf "Nummer Sicher zu gehen" würde ich einen Abstand von mind. 5 m zur Mauer empfehlen.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.08.2012
 
- Würden sich die Kugelrobinien am Hauseingang eignen? Also ein eher naher Platz an Mauer bzw. Hauswand und Weg.
- Handelt es sich um Flachwurzler die uns evtl. den Weg zerstören?
An einen Hauseingang kann man eine Kugelrobinie, Robinia pseudoacacia Umbraculifera, durchaus pflanzen. Der Abstand zur Wand sollte so weit sein, dass die Krone Platz hat sich zu entfalten. Bei einem zu erwartenden Kronendurchmesser von 4(-5) m, wäre ein Abstand von 2,5 m also durchaus sinnvoll.
Die Kugelrobinie bildet flache, weitreichende Wurzeln aus, die selten auch mal einen Ausläufer treiben können. Auf langfristige Sicht ist eine eventuelle Schädigung der Pflasterung leider nicht völlig auszuschließen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2012
 
Ist es möglich, die von Ihnen angebotene Kugelrobinie von ca. 2,00 m Höhe, in einem Kübel zu belassen? Welchen Durchmesser sollte der Kübel dann haben?Danke und mit besten Grüssen!
Man kann die Kugelrobinie, Robinia pseudoacacia Umbraciflua, auch im Kübel weiter kultivieren. Zur Zeit sind die Hochstämme in einem 40l-Topf, in dem sie aber nicht mehr lange bleiben können. In spätestens einem Jahr sollten sie in einen etwas größeren Kübel mit frischem Substrat umgetopft werden. Am besten ist es für die Kugelrobinie, wenn der Topf langsam "mitwächst" - also wenn die Pflanze alle zwei bis drei Jahre in einen größeren Topf umgepflanzt wird.
Anbei noch einige Empfehlungen für eine Kübelkultur:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißtorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
- keine Angst vorm Schnitt! Schneiden Sie die Laubgehölze ruhig jährlich, sie werden dadurch buschigere, stabilere Pflanzen erreichen
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Hallo,
ich habe mir in diesem Frühjahr eine Kugelrobinie gekauft, jetzt wollte ich mal wissen, soll ich in diesem Herbst schon schneiden? Wenn, wann am besten, und sollte man die Krone im Winter in ein Vlies packen? Ich hatte sie die ganze Zeit in einem großen Kübel stehen, aber jetzt ist sie in den Boden gekommen; sie hat ein sonnigen Platz. Jetzt rollt sie die neuen Triebe ein, kann das wegen der Sonne sein?
Vielen Dank, ich würde mich über eine Antwort von Ihnen freuen. Vg. aus dem Saarland
Robinien rollen ihre Blätter in der Regel ein, wenn sie unter Trockenheit leiden. Das Torfsubstrat, indem die Kugelrobinie, Robinia pseudoacacia Umbraculifera, im Topf kultiviert wurde, trocknet verhältnismäßig schnell aus - schneller als der anstehende Boden. Es kann also gut sein, dass sie, wenn sie jetzt ausgepflanzt wurde und nicht mehr regelmäßig gegossen wird, recht trocken steht, ohne dass man es merkt. Man sollte sie noch eine Weile regelmäßig gießen - wobei der Regen der letzten Tage wohl auch ausgereicht hat; sobald sie gut eingewurzelt ist, regelt sich da Problem dann von alleine.
Eingepackt werden muss die Krone normalerweise nicht. Nur wenn sie den kalten Ostwinden stark ausgesetzt ist und der Winter wieder sehr kalt werden sollte, kann ein Winterschutz notwendig werden.
Geschnitten werden muss die Kugelrobinie noch nicht. Wenn Sie aber gerne etwas korrigierend eingreifen möchten, sollten Sie den Schnitt im frühen Frühjahr kurz vor dem Austrieb ausführen - so kommt sie besser über den Winter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.08.2013
 
Hallo,
ich hatte im Frühjahr zwei Kugelrobinien gekauft und nach der beigefügten Anleitung eingepflanzt. Die beiden Jünglinge werden außerdem mit Holzpfählen in ihrer Standfestigkeit unterstützt. An sonnigen Standort und auf lehmigen Boden haben sie sich schnell prächtig entwickelt.
Seit ein paar Tagen beobachte ich jedoch, dass ein Baum deutlich Blattwerk verliert. Die Blätter sehen noch grün aus, sind auch nicht trocken, aber eingerollt und irgendwie kümmerlich. Ich habe die Blätter auch schon auf mögliche Schädlinge untersucht, kann aber nichts finden. Können Sie mir helfen?
Besten Dank für Ihre Antwort.
Schädlinge und Krankheiten sind bei der Kugelrobinie, Robinia pseudoacacia Umbraculifera, sehr selten. Wahrscheinlicher ist, dass der Baum im April als das Wetter recht warm und trocken war, mal etwas zu trocken stand und jetzt die Spätfolgen sichtbar werden. Wenn die Trockenheit nicht unmittelbar bedrohlich ist, dauert es manchmal einige Zeit, bis der Baum reagiert. Er wirft die (einen Großteil der) Blätter ab, um die Verdunstungsfläche zu reduzieren und sich so vor dem Wassermangel zu schützen, treibt aber normalerweise schnell wieder durch. Robinien benötigen sehr viel Wasser - wenn sie erstmal gut eingewurzelt sind, ist das selten ein Problem, bei frischgepflanzten Exemplaren sollte man aber gerade an warmen, niederschlagsarmen Tagen darauf achten, das der Boden nicht zu trocken wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.06.2014
 
Hallo liebes Team,
wir haben im Herbst 2010 eine Kugelrobinie gepflanzt, welche bis jetzt jedes Jahr zwar etwas spät, aber doch immer wieder austrieb. Allerdings macht die Robinie in diesem Jahr bis jetzt keinerlei Anstalten austreiben zu wollen... und wir haben immerhin schon Anfang Mai.
Am Stamm zeigen sich 3 kleinere Austriebe, was mich vermuten lässt, dass der Baum nicht ganz kaputt/vertrocknet sein kann. Besteht Ihrer Meinung nach noch Hoffnung? Sollen wir einfach noch etwas abwarten?
Vielen Dank bereits im Voraus für Ihre "Ferndiagnose"! :-)
Das klingt leider so, als wäre die Veredlung der Kugelrobinie abgestorben und nur noch die Unterlage, also der Stamm lebt. Warum das so plötzlich passiert ist, ist schwer zu sagen - Frost kann es in diesem Jahr ja nicht gewesen. Das einzige, was man versuchen kann, ist einen scharfen Rückschnitt der Krone durchzuführen, in der Hoffnung, dass die Robinia pseudoacacia Umbraculifera noch mal von unten frisch austreibt. Das macht aber nur Sinn, wenn noch ein Rest Leben in der Veredlung steckt, sie also nicht gänzlich trocken und brüchig ist. Um das zu testen, kann man mal vorsichtig an der Basis der Zweige kratzen, um festzustellen, ob unter der Rinde noch feuchtes, grünliches Gewebe ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
In unserer Straße haben 4 Nachbarn jeweils eine Kugelrubinie stehen. Vor einem Jahr ist auf einem gegenüberliegend nicht bebauten Grundstück unter anderem ein Strauch gewachsen, der von den Blättern her der Kugelrubinie gleich, jedoch mit sehr großen harten Dornen besetzt war. Da der Wildwuchs auf diesem Grundstück Überhand nahm, wurde dieser abgeschnitten. Jetzt wachsen an gleicher und an anderen Stellen genau dieselben Sträucher ebenfalls mit starken Dornen besetzt. Ein Nachbar hat im Frühjahr seine Kugelrubinie gefällt. Jetzt treibt sie wieder aus; ebenfalls sind die Zweige genau wie gegenüber mit starken Dornen besetzt.
Ich habe gelesen, dass Rubinien nach einem Kahlschlag dazu neigen, sich durch "Wurzelbrut" immer stärker zu vermehren und durch "Stockausschläge" immer wieder erneut austreiben. Wie kann sich denn eine Kugelrubinie vermehren, wenn sie keine Samen bildet? Wie können aus einer Kugelrubinie bei Stockausschlag plötzlich Zweige mit Dornen wachsen? Und wie kann man dem Ganzen Einhalt gebieten?
Schöne Grüße aus Troisdorf
Die Kugelrobinie wird als Kopfveredelung auf die einfache Robinie (Robinia pseudoacacia, auch als Scheinakazie bekannt) veredelt. Treibt die Pflanze aus der Wurzel aus oder bildet sie am Stamm neue Triebe, ist es immer die besagte Veredlungsunterlage mit den charakteristischen Dornen. Die Wurzelbrut der Robinie kann durchaus noch mehrere Meter von der „ehemaligen“ Pflanze entfernt aus dem Boden schießen.
Um das Austreiben aus der Wurzel zu verhindern, muss man diese großflächig aus der Erde ziehen (mit einem Spaten, Radlader oder Trecker mit Kette).
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.08.2014

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