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Salix exigua - Koyoten-Weide

Steckbrief
Wuchshöhe
2 m bis 4 m
Wuchsbreite
1,5 m bis 2,5 m
Zuwachs/Jahr
30 bis 50 cm
Wurzelsystem
Flachwurzler mit Ausläufer
Blütenmonat
April/Mai
Blütenfarbe
männliche Blüten mit gelben Pollen
Duft
minimaler Duft
Früchte
zahlreiche 2-klappige Kapseln (bei weiblichen Exemplaren)
Blattfarbe
silbrig-grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelblich
Standort
sonnig,wärmeliebend
Boden
sandig, trocken
Verwendung
Solitär, Zierweide
Winterhärte
gut
Besonderes
leicht überhängender Wuchs
Pflanzenbedarf
in der Regel einzeln
Vermehrtes Geschlecht
wahrscheinlich männlich

 

Salix exigua  

Koyoten-Weide

Hierbei handelt es sich um eine sehr aparte Weiden mit langen, schmalen Blättern, die eine schöne silbrige Färbung aufweisen.

Salix exigua ist eine seltene Weide aus Nordamerika, die sehr trockenresistent ist. Sie gilt als Weide, die am besten auf sandigen Böden gedeiht. Die Pflanzen werden je nach Standort 2 bis 4 m hoch und besitzen einen malerischen, leicht überhängenden Wuchs. Hierzulande wird sie meist als Zierweide eingesetzt. In den USA ist Salix exigua häufig als Pioniergehölz und zur Befestigung von Dünen und sandigen Arealen im Einsatz.

 


Salix exigua Salix exigua Salix exigua
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Salix exigua - Koyoten-Weide "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Werte Gärtner von Eggert.
Ich interessiere mich für die Salix exigua und habe im net unter "en.wikipedia.org/wiki/Salix_exigua" dazu u.a. folgendes gefunden:
"The two subspecies, which meet in the western Great Plains, are: S. e. exigua - western North America, leaves grayish all summer with persistent silky hairs, seed capsules 3–6 mm (0.12–0.24 in) Long; S. e. interior (Rowlee) Cronq. (syn. S. interior Rowlee) - eastern and central North America, leaves usually lose hairs and become green by summer, only rarely remaining pubescent, seed capsules 5–8 mm (0.20–0.31 in) long."
Ist die Form, die Sie verkaufen, die erstere, d.h. eine, die ihr sehr silbriges Laub über die ganze Vegetationsperiode behält oder eher die, die im Sommer vergrünt, da die silbrigen Haare der Blätter verloren gehen?
Hätten Sie von der größeren Form 60/100 zwei Exemplare vorrätig?

PS: Ich finde es prima, dass man bei Ihnen solche Fragen stellen kann und im net die Antworten auf anderer Leute Fragen findet.
Danke für Ihre Antwort
Moinmoin,
soweit wir wissen, handelt es sich bei unseren Koyotenweiden (Salix exigua) um die erste Variante, die das Jahr über ihre silbrigen Blätter behält. Wir machen heute mal Fotos von den Pflanzen, soweit es das Wetter zulässt und ich schicke Sie Ihnen später - dann können Sie sich selber ein Bilde machen.
Zwei Exemplare von den 60-100 cm großen Koyotenweiden haben wir auf jeden Fall noch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.09.2017
 
Lieber Gärtner,
eine Gartenfreundin schwärmt von Salix exigua als Hintergrund für ein Staudenbeet. Dazu empfiehlt sie, die Weide jährlich auf den Stock zu setzten, und die Stauden mit unverzweigten Jahrestrieben zu kombinieren. Haben Sie damit Erfahrung oder können Sie abschätzen:
- wie mächtig die Stockaustriebe bei einer älteren Pflanze sind, Anzahl, Höhe
- wieviel Platz eine Pflanze beansprucht, wenn sie jährlich auf den Stock gesetzt wird
- wird die Ausläuferbildung daduch angeregt und zum Problem?
Ich bin gespannt auf Ihre Antworten.
Besten Dank und viele Grüße!
Moinmoin,
besonders mächtig werden die Stockaustriebe nicht sein, da es sich bei Salix exigua nicht um eine starkwachsenden Weide handelt, aber einen guten Meter können sie schon werden. Stark verzweigen wird sich die Koyotenweide nicht, wenn man sie jährlich zurückschneidet, d.h. die Grundtriebe werden nicht wesentlich mehr. Man regt aber durchaus die Ausläuferbildung an, es kann also gut sein, dass die Mutterpflanze zwar schön schmal und dekorativ bleibt, man aber im Staudenbeet verteilt neue kleine Weiden hat. Das kann gut gehen, kann aber auch lästig werden, wenn es dumm läuft. Vielleicht wäre ein Rosmarinweide (Salix rosmarinifolia) eine Alternative?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.10.2016
 
Guten Tag,
besteht die Lieferform "Containerpflanze 150/200 cm, eintriebig" tatsächlich nur aus einem Trieb? Wie würde dieser sich entwickeln d.h. bekäme die Weide dann die Anmutung eines Hochstamms oder einer Kopfweide?
Danke und Grüße.
Moinmoin,
ja, die eintriebige Koyotenweide (Salix exigua) besteht tatsächlich nur aus einem Leittrieb (mit Seitenverzweigung). Wenn man sie nach und nach aufastet, kann man sie zum Beispiel zu einem Hochstamm weitererziehen; wenn man den Leittrieb auf einer bestimmten Höhe kappt und die entstehenden neuen Triebe auch immer mal wieder zurückschneidet, erhält man eine Kopfweide.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Guten Tag,
in der Beschreibung der Pflanze heißt es, die Winterhärte sei gut, nun liegt mein Garten im kalten Brandenburg, und ich wüsste gern wie ich es deuten soll mit dem gut.
Herzlichen Dank für eine Antwort und Ihr Wissen!
Im Topf haben wir bei sehr strengem Frost gelegentlich Probleme alle Koyotenweiden, Salix exigua, heil über den Winter zu bekommen. Sind sie aber im Freiland ausgepflanzt, vertragen sie auch stärkeren Frost und sollten in Brandenburg keine Probleme bekommen. Wenn man sichergehen möchte, kann man sie in den ersten Wintern bei extrem kalten Temperaturen etwas schützen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
habe im letzten Jahr einige Salix exigua von Ihnen bezogen, die sich gut entwickeln. Mich begeistert diese Pflanze so, dass ich sie auch gerne vor dem Haus als schattenspendenden Baum über einem Sitzplatz einsetzen möchte. Ich habe gehört, dass Salix exigua eher strauchförmig wächst, was heisst, dass man nicht darunter sitzen kann. Aber gibt es nicht doch eine Möglichkeit sie durch Schnitt zu einer etwas größeren Kronenbildung zu bringen?
Ich plane zwei Bäume im Abstand von ca. 2,50 m zu setzen (Südosen, volle Sonne), zwischen denen der Tisch stehen soll. Gibt es einen Hochstamm? Falls nicht, wie lange dauert es ca. bis die Pflanze 2,50 m hoch ist.
Wie steht es mit einer Alternative? Pyrus salicifolia pendula? Wir sind direkt in Ufernähe am Bodensee, weswegen Catalpa, Kugelahorn, Laubenulme eher nicht passen…
Danke für Ihre Antwort und freundliche Grüße vom Bodensee!
Es stimmt, dass die Salix exigua eher strauchförmig wächst, mit etwas Geschick kann man sie aber auch zu einem ein- oder mehrstämmigen Kleinbaum erziehen. So richtig ein Baum zum Daruntersitzen wird es aber eher nicht werden, der Schatten wird auch recht licht sein. Als Hochstamm werden sie soweit wir wissen nicht angeboten.
Mit der weidenblättrigen Birne, Pyrus salicifolia, sind sie da allemal besser bedient. Sie hat ähnliches Laub und wird auch als Hochstamm kultiviert, so dass man sofort darunter sitzen kann, auch wenn man für den Schatten noch ein wenig Geduld aufbringen muss. Sie liebt einen heißen sonnigen Platz - volle Sonne ist daher ideal.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2013
 
Liebes Eggert-Team,
leider ist die Nomenklatur von Salix exigua etwas verwirrend. In diversen anderen Baumschulen wird als lateinische Bezeichnung für die Kojoten-Weide auch Salix longifolia verwendet. Bei Ihnen handelt es sich dabei jedoch um eine andere Weidenart, nämlich die ausläufertreibende Weide. Möglicherweise ist dies auch der Grund dafür, dass in einigen Internetforen bei der Pflanzung von Salix exigua vor Ausläuferbildung gewarnt wird. Können Sie diese widersprüchlichen Angaben richtigstellen, da sich die Standortansprüche und Pflanzenbeschreibung für S. exigua und S. longifolia doch erheblich unterscheiden.
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Die Verwirrung kommt wahrscheinlich dadurch zustande, dass es für die Kojoten-Weide, Salix exigua, auch die Synonyme Salix longifolia var. argophylla, Salix longifolia var. exigua und Salix longifolia var. opaca gibt. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Arten deutlich: Während Salix exigua eine silbrige Belaubung aufweist und kaum Ausläufer treibt (jedenfalls konnten wir das hier bei unserer Mutterpflanze bisher keine beobachten), trägt Salix longifolia grüne Blätter und ist extrem stark ausläuferbildend - sie schafft es problemlos über mehrere Meter hinweg.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.05.2012
 
Liebes Eggert-Team,
ist es zutreffend, dass Salix exigua sehr ausläufertreibend ist, und mit welcher Art von Wurzelsperre kann ihr Einhalt geboten werden? Ist ihr Laub immer silbrig-grau oder vergrünt es an einem etwas beschatteten Standort?
Die silbrig-graue Blattfärbung ist tatsächlich sonnenabhängig: Je schattiger der Standort, desto grünlicher wird die Kojotenweide (Salix exigua).
Diese Weide treibt zwar durchaus Ausläufer, aber nicht so stark, dass man eine Wurzelsperre benötigen würde - kein Vergleich zu Weiden wie die Ausläufertreibende Weide, Salix longifolia.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.05.2012
 
Hallo,
mir gefällt diese Pflanze sehr gut. Sie scheint der Salix rosmarinifolia ähnlich zu sehen? Worin unterscheiden sich diese Pflanzen? Wir suchen Sichtschutz an unserer Terasse, ein sehr sonniger Platz.
Ist es ratsam mit dem Kauf und dem Einpflanzen bis zum Herbst zu warten?
Danke!
Die Koyotenweide, Salix exigua, ist starkwüchsiger als Salix rosmarinifolia und wird bis zu vier Meter hoch und breit. Sie hat einen malerisch überhängenden Wuchs, während die Rosmarinweide eher aufrechte Triebe hat, und wird nur etwa zwei Meter hoch.
Die Pflanzen der Koyotenweide sind im Container gezogen und können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Salix rosmarinifolia bieten wir als wurzelnackte Pflanzen ab Mitte Oktober wieder an.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 29.05.2011
 
Sehr geehrtes Eggert-Team,
da ich plane diese Weide in eine gemischte Hecke in Strassennähe mitaufzunehmen, interessiert es mich, ob diese Weide auch ein stark ausgeprägtes Wurzelwachstum hat.
Wie groß ist der Jahreszuwachs? Ist diese Weide auch eher schnellwüchsig?
Könnte man diese Weide auch noch unterpflanzen?
Danke für Ihre Antworten
Da sich die Koyotenweide nicht baumartig entwickelt, sondern im Alter einen Strauch mit wenigen Grundtrieben bildet, ist das Wurzelwachstum verhältnismäßig gering. Der Jahreszuwachs liegt je nach Standort zwischen 30 und 60 cm, wobei in der Jugend ein stärkerer Zuwachs, wie im Alter zu beobachten ist.
Da die Weide im Alter leicht aufkahlt und sich zudem nicht zu breit entwickelt, kann man sie gerne mit anderen niedrig bleibenden Sträuchern unterpflanzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.02.2011
 
Sehr geehrtes Eggert-Team
Vor zwei Jahren hat mir ein Kollege eine Kojoten Weide von Ihrer Baumschule geschenkt.Sie ist jetzt immer sehr schön gewachsen. Da wir einen sehr kleinen Garten haben, steht sie auf dem Vorplatz in einem grossen Topf. Nun sind alle Blätter gelb/braun geworden undfallen ab. Liegt es daran, dass es so viel regnet?
Die Kojotenweide, Salix exigua, liebt einen trockenen und sonnigen Standort. Das Symptom kann darauf hinweisen, dass das Substart im Topf zu nass ist. Am besten die Salix exigua in ein etwas größeres Gefäß umtopfen, da sich das Substrat im Laufe von 2 Jahren verbraucht hat und möglichst nicht zu feucht halten.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2010

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