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Salix viminalis - Hanfweide oder Korbweide
Steckbrief
Wuchshöhe
6 bis 10 m
Wuchsbreite
3 bis 4 m
Zuwachs/Jahr
40 bis 100 cm
Wurzelsystem
intensiver Flachwurzler
Blütenmonat
März/April
Blütenfarbe
männliche Blüten mit gelben Pollen, weibliche Blüte grünlich
Duft
angenehmer Duft
Früchte
zahlreiche 2-klappige Kapseln (bei weiblichen Exemplaren)
Blattfarbe
grün, unterseits silbrig
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
sonnig
Boden
frisch, humos, nicht zu trocken
Verwendung
Bienennähr- und Landschaftsgehölz
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
Ruten für Zäune, Tipis und Skulpturen verwendbar
Pflanzenbedarf
gerne in kleinen Gruppen, in Plantagen aber auch einzeln
Vermehrtes Geschlecht
männlich

 

Salix viminalis  

Hanfweide oder Korbweide

Die Hanfweide oder Korbweide hat ein langes, etwas behaartes großes Blatt und eine grüne Triebfarbe. Die Blüte von Salix viminalis erscheint im März/April und ist bei Bienen und Hummeln äußerst beliebt.

Diese einheimische, hoch wachsende Weidenart ist bestens für feuchte Standorte und Pionierlagen geeignet. Sie entwickelt sich ohne Schnitt zu 10 m hohen Bäumen oder Großsträuchern. Durch geeignete Schnittmaßnahmen können die Pflanzen deutlich kleiner gehalten werden.

Die Ruten sind begehrtes Material für Korbmacher und zur Gestaltung von Weidentunneln und -tippies geeignet. Mutterpflanzen zur Gewinnung der Ruten sollten turnusmäßig alle 2 bis 3 Jahre auf den Stock gesetzt werden. Die angebotenen kurzen Ruten/Steckholz sind gerade und einjährig, die langen Ruten (200 cm) sind mehrjährig und nicht gerade.


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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Salix viminalis - Hanfweide oder Korbweide "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte gerne für den Gartenspielplatz unseres kleinen Sohnes eine Laube aus Weide anlegen. Ich stelle mir vor, dazu einen fast geschlossenen Kreis auf dem Boden mit einem Seil auszulegen, dann tiefe Löcher in den Boden zu stoßen und in diese Löcher dann Weidetriebe zu stecken.
Letztendlich sollen die Weidensetzlinge dann oben zusammengebunden werden, so dass eine "Tipi"-Form ähnlich einem Indianerzelt entsteht. Von der Höhe her soll die Laube ca. 1,30-1,50 m haben, damit der "Höhlencharakter" erhalten bleibt. Es ist also absichtlich keine "Erwachsenenlaube" geplant.
Welche Art von Weide nehme ich hierzu am besten, wie viele Setzlinge benötige ich für eine Höhle mit einem Durchmesser von ca. 1,20 m und ab wann kann ich die Weiden oben zusammenbinden? Benötige ich einen speziellen Dünger?
Vielen Dank im voraus!
Die Salix viminalis - Hanf- oder Korbweide ist für den Bau sehr gut geeignet. Wir bieten 1-jährige Stecklinge mit Wurzeln in der Höhe von ca. 120-140 cm für den Preis von 0,50 € an. Als Pflanzabstand rechnet man ca. 20 cm.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2010
 
Hallo,
wie schneide ich die Korbweide, die ich bei Ihnen bestellt habe? Ihr Schnitt lag 10 bis 20 cm oberhalb der Wurzeln, weiter so machen oder gibt's da andere Möglichkeiten?
Unser Schnitt war als Pflanzschnitt eher kräftig, um ein problemloses Anwachsen der Hanfweide, Salix viminalis, zu ermöglichen. Sie können die Pflanze ungeschnitten lassen, nur einen Auslichtungsschnitt ausführen oder jährlich ebenso stark wieder zurückschneiden. Alle Möglichkeiten sind gegeben und entsprechend Ihren Ansprüchen können Sie wählen. Soll die Pflanze als Zierstrauch im Garten gehalten werden, empfiehlt es sich, jährlich einige Triebe an der Basis zu entfernen, um stets junges, kräftiges Holz nachzuziehen und die Triebe des Strauches (unter Berücksichtigung eines pyramidelem Aufbaus) um etwa ein Drittel zu kürzen, um einen guten Aufbau der Pflanze zu erhalten. Möchten Sie die Triebe zur Weidenverarbeitung nutzen, setzen Sie die Pflanze jährlich auf den Stock und schneiden alle Triebe Bodennah zurück.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 21.10.2010
 
Liebe kompetene Gärtner, welche Weidensorten empfehlen Sie ,wenn ich damit nur Körbe oder Dekorationen flechten will? Gut wären auch unterschiedliche Farbrichtungen. Vielen Dank vorab.
Speziell für die Verwendung zum Flechten und Verarbeiten bieten wir unser Pflanzensortiment „Flecht- und Bindeweiden“ an. Es besteht aus je 5 Küblerweide ( Salix smithiana ) mit graugrüner, anfangs befilzter Rinde, Purpurweide ( Salix purpurea ) mit rotbrauner Rinde und Hanf- und Korbweide ( Salix viminalis ) mit gelblich-grüner Rinde. Alle Weidenarten sind bewehrte Korb- und Flechtweiden.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 28.03.2011
 
Hallo,
wir möchten gerne einen Rautenflechtzaun anlegen. Bekommt man Weidensteckholz auch zu dieser Zeit bei Ihnen? Welche Weide wäre außer Korbweide noch möglich, also elastisch genug zum Biegen?
Derzeit liefern wir keine Weidensteckhölzer, da der Zeitpunkt für ein erfolgreiches Anwachsen der gesteckten Hölzer ungeeignet ist.
Wir liefern Weidensteckholz ab Ende November/Dezember.
Zum Anlegen von Flechtzäunen und anderen Weidenbauten haben sich neben der Korbweide vor allem Küblerweide und Purpurweide bewährt. Wir bieten diese als Weidensortiment Flechtweiden mit verschiedener Rindenfärbung an.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.08.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte in meinem Garten gerne eine 30 m lange Weidenhecke aus ca. 20 cm langen Weidensteckhölzern anlegen. Einen Pflanzgraben habe ich bereits vorbereitet, indem ich die Grasnabe entfernt und den Boden gelockert habe. Die Hecke soll möglichst schnell und möglichst buschig wachsen, damit sie auch als Sichtschutz zum Nachbargrundstück dient. Ich habe gehört, dass man 10-12 Steckhölzer pro Laufmeter, zweireihig versetzt, stecken sollte. Die bis zu 1,50 m langen einjährigen Triebe der Steckhölzer soll man dann im Herbst bis auf 30 cm mit der Heckenschere kürzen, damit die Hecke im unteren Bereich buschig wird und nicht kahl. Erst in den Folgejahren kann man wohl durch geringeres Einkürzen der Hecke langsam an Höhe gewinnen. Könnten sie mir bitte mitteilen, ob diese Vorgehensweise zur Anlage meiner Hecke funktionieren wird und ab wann ich bei Ihnen zu welchem Preis Steckhölzer beziehen kann. Ich würde gerne noch Anfang November die Steckhölzer stecken.
Vielen Dank und viele Grüße!
Es gibt viele Möglichkeiten, eine Weidenhecke zu setzten. Einreihig oder zweireihig, mit einflechten oder als Strauchreihe. Einen raschen Sichtschutz erhalten Sie, wenn Sie die verpflanzen Sträucher (dreitriebig, 60-100 cm) mit ca. 2 Pflanzen pro Heckenmeter setzen, sie sind sofort lieferbar. Für die Pflanzung werden die Sträucher auch zurückgeschnitten, wachsen aber entsprechend stark gleich um Pflanzjahr.
Steckhölzer liefern wir aus arbeitstechnischen Gründen erst ab Dezember. Ich würde Steckhölzer von ca. 40-60 cm empfehlen, sie werden zu zwei Dritteln in den Boden gesteckt und nach dem ersten Jahr bodennah zurückgeschnitten.
Die Weiden wachsen sehr kräftig und erreichen, vor allem als Reaktion auf einen starken Schnitt,einen Jahreszuwachs von bis zu 1,5m.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 12.10.2011
 
Sehr geehrte Familie Eggert,
wir möchten einen Weidentunnel in unserem Garten anlegen und wüssten gerne, welche Weidenart wir in welcher Größe und Anzahl hierfür benötigen.
Vielen Dank für Ihre Antwort und fröhliche Ostern!
Die Korbweide (Salix viminalis) ist tatsächlich die geläufigste Weidensorte für solche Arbeiten, möglich wären aber auch andere starkwachsende Weiden wie die Weißweide, Salix alba, oder die Küblerweide, Salix smithiana.
Das Schneiden und Stecken der Ruten sollte im Winter geschehen, wenn die Weiden austreiben sollen. Dafür ist das Frühjahr jetzt schon zu weit fortgeschritten.
Der Abstand, in dem die Weiden gesteckt werden ist Geschmackssache, meist setzt man sie ungefähr 20 cm weit auseinander.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.04.2012
 
Liebe Gärtner, ich wohne in Norddeutschland und suche eine ca. 6-8 m hohen, schönen Baum mit lockerer Krone.
Der Standort ist leider komplett ungeschützt gegen eisigen Nord-Ostwind und andererseits in der vollen Mittagssonne. Unser Apfelbaum hat das nicht überlebt.
Ich denke vielleicht gibt es eine Weidensorte, oder eine Ahornart, die diesen Standort mag. Schön wäre auch, wenn der Baum einen Wert für Bienen und/ Insekten hätte. Haben Sie eine Idee? Wir haben guten schweren Lehmboden.
Die Weide ist sehr anspruchslos und würde wohl mit den Bedingungen zurechtkommen können - allerding hat sie entweder eher einen buschartigen Charakter, wie die hier gewählte Salix viminalis, oder sie wird sehr groß (wie z.B. Salix alba Tristis). Ich könnte mir eine Sommer- oder eine Winterlinde gut vorstellen. Die passen beide gut in die norddeutsche Landschaft, werden von Bienen gemocht und lassen sich auch gut schneiden, wenn sie zu groß werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.04.2012
 
Hallo,
ich möchte gerne eine Art Weidenhöhle für meine Kinder bauen. Dazu wollte ich Korbweiden in einem Oval pflanzen, mit einem Durchmesser von 2 m Breite und 3m Länge. Auf diesem Oval sollen die Sträucher im Abstand von ca. 50 - 75 cm stehen. Später wollte ich sie dann gerne in einer Höhe von 2 -3 m zu einer Art Dach verflechten. Durch jährlichen Rückschnitt und allmählichen Aufbau des Gerüstes hoffe ich, dass mir die Konstruktion nicht zu sehr "über den Kopf wächst".
Meine Fragen nun: Sind diese Pflanzabstände auch nach 10 Jahren noch ausreichend? Oder ist das viel zu dicht?
Ist es möglich und sinnvoll, nicht nur die Korbweide sondern auch noch andere Sorten zu verwenden, z.B. Purpurweide? Oder hat diese ein ganz anderes Wuchsverhalten? Welche Kombinationen wären möglich, wenn die verschiedenen Sträucher ungefähr gleichmäßig wachsen sollen?
Eignet sich die Korbweide auch für eine Hecke als Grundstücksbegrenzung?
Außerdem möchte ich gerne eine Salix caprea mas pflanzen, als schnellwachsenden Schattenspender, Blickfang und Tummelplatz für Vögel, Insekten und Schmetterlinge. Ist ein Pflanzabstand von 1,5 m zur Grundstücksgrenze ausreichend oder sollten es besser 2 m sein - oder noch mehr?
Vielen Dank!
Für Vorhaben wie das Bauen von Weidenhöhlen verwendet man statt Sträuchern (mehrtriebige Ware) am besten Weidenruten (schneiden wir wieder im unbelaubten Zustand im Januar und Februar) oder einjähriges Steckholz (ganzjährig erhältlich). Diese beiden eintriebigen Varianten können dann auch deutlich dichter als 50-75 cm gesetz werden. Der Abstand ist Geschmacksache; wenn die Höhle jedoch bald schön dicht sein soll, würde ich einen Abstand von ca. 20 cm empfehlen. Die Korbweide (Salix viminalis) eignet sich am besten für solche Vorhaben. Die Purpurweide (Salix purpurea) bildet relativ dünne Triebe aus und ist daher eher für die Korbflechterei geeignet. Das Mischen von Weiden führt immer zu einem unregelmäßigen Wuchs und ist daher für Bauvorhaben nicht sinnvoll.
Als heckenartige Sichtschutzpflanzung ist die Korbweide ebenfalls gut zu verwenden (dann die mehrtriebige Strauchware im Abstand 50-75 cm pflanzen) - für eine formelle, quaderförmige Hecke eignet sie sich aber nicht.
Da Salix caprea mas bzw. die Salweide zu einem Großstrauch heranwächst, sollten Sie lieber einen Abstand von 2-3 m von der Grundstücksgrenze wählen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.08.2012
 
Guten Tag, liebes Team!
Ich möchte einen Zaun um unser Grundstück bauen, damit der Hund nicht ständig abhaut... Das Grundstück ist ein paar Tausend m² groß, daher muss man das gut planen. Der Zaun sollte aus kräftigeren Stecklingen im Abstand von ca. 30 cm bestehen - Höhe etwa 130 cm. Dazwischen möchte ich dünnere Ruten einflechten, sodass der Zaun ganz zu ist und den Hund sicher drinnen hält. Nun zu meinen Fragen:
Welche Sorte empfehlen Sie?
Wie / wann sollte man pflanzen?
Wie bzw. wie häufig wird man die Stecklinge zurückschneiden müssen, damit sie nicht völlig verwuchern?
Wie lange halten sich eingeflochtene Ruten?
Wieviel Material würde man wohl brauchen pro lfm?
Kann man solche Zäune irgendwo besichtigen, bzw. haben Sie evtl. Bildmaterial davon?
Wie hoch wären die Kosten pro lfm?
Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre freundlichen Bemühungen!!
Für Flechtzäune eignet sich am besten die Korbweide, Salix viminalis. Gesteckt werden die Ruten im frühen Frühjahr (wir schneiden sie im Januar und Februar). Für ein gutes Anwachsen sollten die Ruten schön tief in die Erde gesteckt und gut gegossen werden.
Wie häufig geschnitten werden muss, hängt von den Standortbedingungen ab. Weide kann beliebig geschnitten werden, sie wächst immer wieder nach.
Handelt es sich bei den eingeflochtenen Ruten um trockene Ruten, so halten diese wenige Jahre; verflechtet man schräg in die Erde gesetzte Ruten miteinander (belgischer Zaun) so halten diese beliebig lange.
Leider haben wir kein Bildmaterial, das wir Ihnen zusenden können, und kennen uns in Bayern auch nicht gut genug aus, um entsprechende Projekte benennen zu können.
Die Kosten für einen laufenden Meter sind schwer zu beziffern, so lange noch nicht feststeht, wie der Zaun genau ausschauen soll. Die Ruten werden Anfang nächsten Jahres ca. 0,50 ¤ kosten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.08.2012
 
Grüß Gott,
ich möchte eine hässliche ca. 7 m lange Mauer (Abfahrt z. Tiefgarage) mit einem lebenden Weidenzaun (Salix vim.) verdecken. Gibt es hins. des Wurzelwachstums hier Probleme (Mauer und Tiefgarage). Ich möchte vermeiden, dass das Wurzelwerk das Gemäuer beschädigt.
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Salix viminalis ist sehr starkwachsend und die Wurzeln sind recht weitreichend, so dass man als lockere Sichtschutzpflanzung von der Mauer einen gebührenden Abstand (2-3 m) halten sollte. Bei regelmäßigen Schnitt breiten sich allerdings auch die Wurzeln deutlich weniger aus, so dass man dann auch näher an die Mauer herangehen könnten.
Für die Tiefgarage stellt sie als Flachwurzler hingegen kein Problem dar.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach dem Besuch eines Weidenflechtkurses überlege ich, ob ich einige Weidensträucher in meinen ca. 500 Quadratmeter großen Garten integrieren kann. Meine Frage ist, ob ich Weiden in den Hintergrund eines Staudenbeetes setzen kann, oder ob die Weiden den Pflanzen in Ihrer Umgebung sozusagen das Wasser abgraben? Eine weitere Möglichkeit wäre in der Nähe eines Apfelbaumes.
Weiden, wie Salix viminalis, brauchen auf jeden Fall relativ viel Platz. Wenn man sie im Turnus von 1 bis 2 Jahren immer wieder auf den Stock setzt, machen sie einen Jahrestrieb von 2 bis 3 m. Dadurch werfen sie ordentlich Schatten und brauchen sehr viel Wasser. Wenn die Stauden zu dicht an den Weiden stehen, werden sie sicher relativ bald unterdrückt werden. Auf jeden Fall sollten sie auf der "Sonnenseite" der Weiden stehen und bei sehr trockenen Wetterverhältnissen müsste sie zusätzlich gewässert werden.
Zum Apfelbaum sollte man gut 2-3 m Abstand halten, damit beide ausreichend Platz haben sich schön zu entwickeln.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten uns einen ca. 2 m hohen lebenden Weidenzaun pflanzen - mit überkreuzte Weidenruten- , der auch blickdicht in absehbarer Zeit sein soll. In verschiedenen Foren habe ich nachgelesen, dass dies bzw. der Schnitt schwierig und aufwendig sein soll.
Daher meine Fragen an Sie: Wie oft im Jahr muss ein solcher Zaun geschnitten werden? Wie muss der Schnitt ausgeführt werden, damit ein blickdichtes Resultat am Ende herauskommt (und nicht oben dicht mit langen Ruten und dazwischen Gucklöcher und vertrocknete Äste)?Was heißt es, wenn Sie schreiben, die Weide müsse auf den "Stock gesetzt" werden?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
'Auf den Stock setzen' bedeutet die Triebe stark - bis ca. auf Kniehöhe oder noch niedriger - zurückzuschneiden. Weiden sind extrem schnittverträglich und wuchsstark, so dass sie auch einen bodennahen Rückschnitt problemlos vertragen. Aus dem selben Grund ist allerdings auch ein geflochtener Weidenrutenzaun relativ arbeitsintensiv. Der Jahreszuwachs von Salix viminalis z.B. kann bis zu einem Meter betragen, so dass man sie wohl 4-5 Mal im Jahr (je nach Geschmack) gut einkürzen kann.
Einen geflochtenen Weidenzaun wirklich blickdicht zu bekommen ohne Gucklöcher ist schwierig, aber generell sollten man die Triebe rundum gleichmäßig einkürzen, dann werden die oberen Trieb nicht zu lang und die unteren bekommen genug Licht und verkahlen nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.04.2013
 
Hallo,
wir möchten in unserem Garten einen Weidenpavillon pflanzen. Im Garten sind allerdings die Rohre eines Flächenkollektors für eine Luftwärmepumpe verlegt. Ich müsste deshalb wissen, wie groß, tief und/oder wuchernd die Wurzeln der Weiden werden, und ob sie da eine bestimmte Sorte empfehlen können?
Meist wird für solche Vorhaben, die Korbweide, Salix viminalis, verwendet, die recht stark wachsend ist. Wie sich die Wurzel entwickelt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wenn die Weide stark beschnitten wird, was bei einem Pavillion ja sinnvoll ist, wenn er sein Form behalten soll, entwickeln sich entsprechend auch die Wurzeln schwächer. In einem leichten, eher trockenen Boden ist die Wurzelnentwicklung deutlich ausgeprägter als in einem schweren, feuchten Boden. So im Schnitt ist damit zu rechnen, dass die Wurzeln bis ca. einen halben bis dreiviertel Meter tief reichen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.05.2014
 
Einen schönen guten Tag Herr Eggert!
Ich überlege eine Korbweide bzw. Salix viminalis zu pflanzen, die ich dann als Kopfweide ziehen möchte. Da ich noch unschlüssig bin bezüglich der Ausbreitung der Wurzeln und der etwaigen Schädigung von Mauerwerk und Drainage möchte ich fragen, ob Sie einen Mindestabstand zum Wohnhaus angeben können bzw. den Abstand zu einer Grundstückmauer. sofern die Weidenwurzeln das Fundament der Mauer schädigen können.
Für ihr Antwort danke ich bereits im Voraus, mit herzlichen Grüßen aus dem zur Zeit sonnigen Rheinland
Salix viminalis bildet ein flaches und weit verzweigtes Wurzelwerk. Das Wurzelvolumen wird allerdings kleiner ausfallen, wenn man die Hanfweide als Kopfweide zieht, als wenn man sie zu einem Baum heranwachsen lässt.
Ferner spielt auch die Bodenart eine große Rolle, wie weit und tief eine Wurzel streicht. In sandigen Böden ist das Wurzelvolumen meist deutlich größer als in lehmigen Böden. Aus dem Gefühl heraus, würde ich sicherlich 5 m von dem Gebäude Abstand halten, da sich zudem ja auch die Krone gut entwickeln soll.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.08.2014
 
Wir planen einen Weidenzaun Endhöhe ca. 2 m. Welche Entfernung zum Haus muss zum Schutz der Drainage eingehalten werden?
Moinmoin,
Weiden haben schon eine kräftig, weitstreichende Wurzel, die sich auf der Suche nach Wasser gerne auch in Leitungen drängen. Ein Weidenzaun, der regelmäßig stark zurückgeschnitten wird, hat auch ein etwas gehemmteres Wurzelwachstum, aber vom Haus sollte man mindestens 2 m Abstand halten. Bei der Drainage hängt es davon ab, wie tief sie liegt - bei einer Tief von ca. 80 cm, sollte man einen sehr großzügigen Abstand wählen, liegt sie eher tief, z.B. bei 150 cm ist die Gefahr geringer.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
um die Spielfläche unserer Kinder zu umfrieden, hätte ich mir einen lebenden Weidenzaun vorgestellt. Ich würde die Stecklinge schräg versetzt pflanzen, ähnlich eines Jägerzauns. An den Schnittpunkten würde ich die Ruten anritzen und mit einer Schnur zusammenbinden.
Nun meine Fragen :). Lässt sich dieses Vorhaben verwirklichen? Welche Weide bietet sich an? Führen Sie diese Weidensetzlinge in Ihrem Sortiment, wenn ja zu welchem Preis? Was wäre der richtige Pflanzabstand? Wie hoch ist die "Anwachswahrscheinlichkeit"? Wie könnte ich den oberen Abschluss gestalten? Sehr viele Frage :).
Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.
Moinmoin,
das Vorhaben läst sich durchaus verwiklichen - das Anritzen ist aber nicht notwendig, Zusammenbinden reicht. Wenn Sie im Internet mal "belgischer Zaun" suchen, finden sie verschiedenen Beispiel solcher Zäune und ihrer oberen Abschlüsse. Die Abstände zwischen den Weidenruten betragen in der Regel 20-30 cm.
Geeignet sind verschiedene Weiden, die lange, gerade Triebe ausbilden. Salix viminalis ist z.B. eine beliebte Sorte, es funktionieren aber auch verschiedene Salix alba-Sorten. Weidenruten haben wir nicht. Was wir anbieten können ist einjähriges Steckholz. Dabei handelt es sich um bewurzelte Ruten, die zwischen 80 und 120 cm lang sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2015
 
Sehr geehrte Eggert-Baumschule,
ist es möglich, Salix viminalis als männliche oder weibliche Pflanzen zu kaufen?
Ebenso Salix daphnoides praecox?
Viele Grüße!
Moinmoin,
die wurzelnackte Ware von Salix viminalis, die Sie im Shop finden, ist männlich. Vor einiger Zeit haben wir auch weibliches Vermehrungsmaterial bekommen, das wir im Topf kultiviert haben. Da sich die Kultur noch im Anfang befindet, d.h. wir erst wenige Pflanzen haben, haben wir diese noch nicht im Shop. Sie können aber per Mail oder per Anmerkung bei einer Bestellung im Shop bestellt werden.
Von Salix daphnoides praecox haben wir nur männliche Pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.04.2015
 
Liebes Baumschulen-Team,
wir haben im Frühjahr 2 Jahre alte, lange Stecklinge von Weiden in der Nachbarschaft gepflanzt, die wunderbar angewachsen sind und nach und nach zu einem Dach über unserer Terrasse wachsen und gebunden werden sollten. Von den Bildern her vermute ich, dass es diese Weide ist. Leider hat sich schon nach kurzer Zeit der Weidenbohrer gezeigt. Nun habe ich dazu einige Fragen:
1. Was kann man gegen den Weidenbohrer machen? Haben Sie Erfahrungen mit Ihren Weiden und dem Bohrer?
2. Gibt es weniger anfällige Sorten?
3. Gibt es alternative Pflanzen, die rasch wachsen und ähnlich den Weiden nach und nach zu einem lebendigen "Dach" gebunden werden können?
Vielen lieben Dank schon mal für Ihre Antwort.
Moinmoin,
man kann gegen den Weidenbohrer kaum etwas machen. Eventuell kann man die Raupen mit einem Draht aus den Stämmen ziehen. Meist muss man die Pflanzen aber roden und verbrennen, um den Weidenbohrer wieder loszuwerden.
In unseren Weiden hatte wir bisher keine Probleme damit, aus eigener Erfahrung können wir also nicht berichten.
Weniger anfällige Sorten, die zum "Bauen" verwendet werden können, gibt es nicht. An die kleinen Weiden geht der Weidenbohrer in der Regel nicht ran, da ihm die Trieb zu dünn sind - sie sind entsprechend aber auch zu dünn und kurz für ein Dach. Andere schnellwachsende Gehölze wie Pappel, Birke und Erle befällt er auch, selten sogar den Ahorn: Weidenbohrer.
Hier finden Sie Beispiele für Lauben aus Spitzahorn (Acer platanoides) und Hainbuche (Carpinus betulus) - vielleicht wäre das ein Alternative?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Liebe Gärtner,
auch ich habe eine Frage zum Wurzelwerk der Korbweide:
Ich möchte Nachbars Mauer aus L-Beton-Steinen hinter einem 10 m langen Weidenzaun verstecken. Die L-Steine sitzen auf einem Betonfundament und stecken verschieden tief im Boden. Aus Platzgründen kann ich die Weiden max. 1 m von den Steinen entfernt pflanzen. Reicht das? Reicht außerdem ein 1 m großer Abstand zu einem Abwasserrohr, das 80 cm tief im Boden verläuft? Unser Boden ist lehmig, und wir werden die Weiden regelmäßig schneiden.
Ich bin mir sehr unsicher, daher vielen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
die Korbweide (Salix viminalis) macht schon ganz ordentliche Wurzeln. Das Wurzelwachstum wird zwar durch den regelmäßigen Schnitt etwas gehemmt, aber es ist trotzdem nicht auszuschließen, dass auf Dauer Schäden entstehen könnten. Auf der sichereren Seite wäre man, wenn man eine schwächer wachsende Weide wählt, wie z.B. Salix rosmarinifolia, Salix purpurea Nana, Salix schraderiana...
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2016
 
Hallo!
Wir überlegen einen Gartenpavillon aus Weiden zu bauen. Leider mussten wir wegen unseres schweren Bodens, der zu Staunässe neigt, Drainagerohre unter dem Garten verlegen. Ich habe gehört dass die Wurzeln manchmal auch Wasserrohre zerstören können. Wäre es da überhaupt sinnvoll so einen Pavillon zu bauen, oder ist es dann vorprogrammiert, dass die Wurzeln die Drainage nach einiger Zeit verstopfen?
Es wäre auch noch hinter dem Haus möglich, da dort keine Rohre liegen, aber dort ist es ehr halbschattig. Wachsen die Weiden dort genauso gut?
Moinmoin,
Drainagerohre sind sogar stärker gefährdet als Wasserrohre, da sie zur Aufnahme des Wasser Löcher haben, in die die aggressiven Weidenwurzeln auf der Suche nach Wasser leicht eindringen können. Ein sonniger Platz ist für die Weiden sicherlich besser als ein halbschattiger, aber wachsen werden sie auch im Halbschatten - und ein etwas geringeres, lichteres Wachstum ist allemal besser als verstopfte Drainagerohre.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.04.2017

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