Der wohl schönste und gesündeste Liguster für eine Hecke. Er besticht vor allem mit seinem dunkelgrün glänzendem Laub und der weißen, angenehm duftenden, rispenartigen Blüte. Sie erscheint im Frühsommer. Ligustrum ovalifolium leidet nicht an Triebsterben.
Aufgrund seiner guten Schnittverträglichkeit und seines raschen Wuchses ist diese Liguster beliebt als Heckengehölz. Er kann sowohl für kleine, kompakten Hecken (bis 1 m Höhe) als auch freiwachsend als Sichtschutz (ca. 3 m Höhe) eingesetzt werden. Bei sehr strengen Wintern oder sehr wechselhafter Witterung im Januar/Februar kann es passieren, dass er sein Laub verliert. In milden Gebieten hält er aber häufig auch im Winter sein Blattwerk. Für kalte Regionen, höhere Lagen sowie Schweden, Finnland, Norwegen empfehlen wir Ligustrum vulgare Atrovirens.
Wie alle Liguster empfiehlt sich auch diese Art für Imker, da die Blüten gerne von Bienen beflogen werden. Er darf dann nur mäßig geschnitten werden.
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Das Hunde Ligusterblätter oder Früchte essen, halte ich aus eigenen Erfahrungen heraus für sehr unwahrscheinlich.
Zur Frosthärte vom Ovalblättrigen Liguster: Ab dauerhaften Temperaturen im Winter deutlich unter -10°C kann es zu Frostschäden an den Trieben von Ligustrum ovalifolium kommen. Auch sehr hohe und rauhe Lagen sollten gemieden werden. Ich denke, dass man in Ihrer Region noch problemlos eine Hecke aus Lig. ovalifolium pflanzen kann. Ein Blick auf die Hecken der benachbarten Gärten kann durchaus zur Endscheidungsfindung beitragen. Sollte die Lage tatsächlich den Ansprüchen von Ligustrum ovalifolium nicht genügen, kann man auf Ligustrum vulgare Atrovirens ausweichen. Dieser Liguster hält leider das Laub nicht so lange, ist aber dafür deutlich frosthärter. Aufgrunddessen wird er gerne in Skandinavien und Osteuropa gepflanzt. Gruß Jörg Eggert