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Ligustrum ovalifolium - Ovalblättriger Liguster
Steckbrief
Wuchshöhe
1 m bis 3 m
Wuchsbreite
bis 3 m
Zuwachs/Jahr
15 bis 25 cm
Wurzelsystem
Herzwurzler
Blütenmonat
Mai bis Juni
Blütenfarbe
weiß
Duft
angenehmer Duft
Früchte
erbsengroße schwarze Beeren
Blattfarbe
glänzend grün
Blattphase
bei starken Temperaturschwankungen  laubabwerfend
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
anspruchslos
Verwendung
Hecke, Solitär 
Winterhärte
bei starken Frösten laubabwerfend
Besonderes
sehr schnittfest, Bienenweide
Pflanzenbedarf
2 bis 5 pro Meter
Ligustrum ovalifolium  

Ovalblättriger Liguster

Der wohl schönste und gesündeste Liguster für eine Hecke. Er besticht vor allem mit seinem dunkelgrün glänzendem Laub und der weißen, angenehm duftenden, rispenartigen Blüte. Sie erscheint im Frühsommer. Ligustrum ovalifolium leidet nicht an Triebsterben.

Aufgrund seiner guten Schnittverträglichkeit und seines raschen Wuchses ist diese Liguster beliebt als Heckengehölz. Er kann sowohl für kleine, kompakten Hecken (bis 1 m Höhe) als auch freiwachsend als Sichtschutz (ca. 3 m Höhe) eingesetzt werden. Bei sehr strengen Wintern oder sehr wechselhafter Witterung im Januar/Februar kann es passieren, dass er sein Laub verliert. In milden Gebieten hält er aber häufig auch im Winter sein Blattwerk. Für kalte Regionen, höhere Lagen sowie Schweden, Finnland, Norwegen empfehlen wir Ligustrum vulgare Atrovirens.

Wie alle Liguster empfiehlt sich auch diese Art für Imker, da die Blüten gerne von Bienen beflogen werden. Er darf dann nur mäßig geschnitten werden.


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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Strauch ab 3 Triebe 30 bis 50 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 0,89 EUR
ab 10 Stk. = je 0,79 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Mai
Containerpflanze 30/40 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 4,25 EUR
   
Verfügbar
Containerpflanze 40/60 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 4,95 EUR
   
Verfügbar
Solitärpflanze 125 bis 150 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
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Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - April
Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: 4 - 12 Werktage
     
   

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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Ligustrum ovalifolium - Ovalblättriger Liguster "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Ich plane, eine Sichtschutz-Hecke mit Ligustrum-ovalifolium anzulegen. Zur besseren Planung der Bestellung: In welchem Abstand ist es sinnvoll, die einzelnen Pflanzen zu setzen?
die Pflanzung variiert je nach Ausgangsgröße der Planzen. Leichte Sträucher, 3-triebig werden zu 4. auf einen Meter gesetzt; verpflanzte Sträucher, 6-triebig zu 3. und 8-triebige Sträucher benötigt man ca 2-2,5 pro Meter.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 05.05.2009
 
Moin,wie stark ist die Qualität 3 Triebe 30 cm hoch? Wieviele Pflanzen muß ich pro laufenden Meter Hecke setzen?
Die Pflanzen sind die stärksten Exemplare, die wir aus dem einjährig bewurzelten Steckholz sortieren. Sie sind noch jung, haben aber ein gutes Ausgangspotential. Sie werden von uns auf ca. 20 cm mit der Schere gekürzt. Mit diesem Pflanzschnitt können die Ligusterpflanzen direkt gesetzt werden. Wir empfehlen 5 Liguster pro Meter Hecke zu pflanzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.12.2009
 
Moin aus Hamburg,
wir haben an unserer Ferienwohnung auf Amrum einen Friesenwall, den wir gern mit einer Hecke bepflanzen möchten. Zur Zeit ist Liguster drin, bei dem wir aber noch nicht wissen, ob das was wird. Problem scheint die Enge des Walls für die Wurzeln zu sein. Gibt es aus Ihrer Sicht eine Alternative? Es soll in jedem Fall eine Hecke sein, da wir sie auch als Sichtschutz nehmen wollen. Danke schon mal für Ihre Mühe und Antwort.
Gerne werden Friesenwälle mit Kartoffelrosen oder flächendeckenden Rosen, wie die Sorten The Fairy, Sommerwind, Mainaufeuer oder ähnlichen Sorten bepflanzt. Diese Rosen haben den Vorteil, dass sie sehr gut Wind und salzhaltige Luft vertragen und mit ihren Pfahlwurzeln sich auch die Feuchtigkeit aus den unteren Erdschichten holen. Sie besitzen allerdings keinen heckenartigen Habitus wie Liguster.
Sämtliche Liguster besitzen eine feine Wurzel und sollten einigermaßen wachsen, sofern sich im Kern des Walles genügend humoses Edreich befindet. Der ovalblättrige Liguster gilt als der salzluftverträglichste seiner Gattung.
Eine richtige Alternative, die alle Bedingungen auf einem Friesenwall gut erfüllt und auch noch optisch gut wirkt ist schwierig zu benennen. Auch wäre wichtig zu wissen, wie weit der Friesenwall von der Küste (wegen der Salzluft) entfernt ist. Es könnte noch mit den mittelstark wachsenden Sorten von Spiraea japonica oder mit den Heckenmyrthen (Lonicera pileata) klappen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.01.2010
 
Wir interessieren uns für eine immergrüne, blickdichte und schnell wachsende Hecke und sind dabei auf Liguster ovalifolium gestoßen, da dieser wohl auch sehr pflegeleicht ist. Nun habe ich gelesen, dass dieser Liguster sowohl an Blättern, Rinde und Früchten giftig sei? Muss ich Angst um meine Dackel haben, die wahrscheinlich zwischen den Sträuchern auch mal "tätig" sein werden? Wie sieht es mit kleinen Kindern aus? Zudem wohnen wir in einer etwas "rauheren" Gegend am Fuße der Rhön. Aber ich könnte nicht sagen, dass es hier kälter oder schneereicher als beispielsweise in Schwaben wäre. Hätten Sie bedenken, den Liguster ovalifolium in unserer Gegend anzupflanzen? Wir würden ungefähr 350 Pflanzen auf eine Länge von ca. 100m benötigen. Vielen Dank für die Informationen.
Zur Giftigkeit vom Ovalblättrigen Liguster:
Die schwarzen Ligusterbeeren sind in der Tat giftig, die anderen Pflanzenteile gelten als mindergiftig. Sofern man Ligustrum ovalifolium als Hecke einsetzt und diese regelmäßig geschnitten wird, setzen die Pflanzen wenig bis keine Blüten im Juni an. Wenn keine Blüten vorhanden sind, können sich auch entsprechend keine Früchte entwickeln.
Sollte die Ligusterhecke sich frei entwickeln, werden die Pflanzen nach mehreren Jahren mit Sicherheit aber Früchte ansetzen.

Das Hunde Ligusterblätter oder Früchte essen, halte ich aus eigenen Erfahrungen heraus für sehr unwahrscheinlich.

Zur Frosthärte vom Ovalblättrigen Liguster:
Ab dauerhaften Temperaturen im Winter deutlich unter -10°C kann es zu Frostschäden an den Trieben von Ligustrum ovalifolium kommen. Auch sehr hohe und rauhe Lagen sollten gemieden werden. Ich denke, dass man in Ihrer Region noch problemlos eine Hecke aus Lig. ovalifolium pflanzen kann. Ein Blick auf die Hecken der benachbarten Gärten kann durchaus zur Endscheidungsfindung beitragen.
Sollte die Lage tatsächlich den Ansprüchen von Ligustrum ovalifolium nicht genügen, kann man auf Ligustrum vulgare Atrovirens ausweichen. Dieser Liguster hält leider das Laub nicht so lange, ist aber dafür deutlich frosthärter. Aufgrunddessen wird er gerne in Skandinavien und Osteuropa gepflanzt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am 10.02.2010
 
Guten Tag,
wir wohnen in Schorndorf in der Naehe von Stuttgart - welche Sorte Liguster sollte ich verwenden - die Meinung hier gehen sehr stark auseinander, der eine sagt ovalifolium, der andere wiederum vulgare. Koennen Sie mir weiterhelfen und mir meine Entscheidung erleichtern?? Vielen Dank!
Für den Stuttgarter Raum können wir durchaus den Ligustrum ovalifolium - Ovalblättriger Liguster empfehlen. Z.B. im Erzgebierge, Bayrischer Wald also in den sehr kalten Gebieten Deutschlands ist mit evtl. Frostschäden zu rechnen. Als Alternative können wir auch den Ligustrum vulgare Atrovirens Immergrünen Liguster empfehlen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.03.2010
 
Sehr geehrte Damen und Herren, ich plane in diesem April eine 24m lange Ligusterhecke zu pflanzen. Nun muß ich mich nur noch zwischen der Sorte Atrivirens und Ovalifolium entscheiden. Da wir im Rhein-Main-Gebiet wohnen sind beide Sorten wohl gleich gut geeignet. Nun habe ich aber gehört, dass einer der beiden Sorten mehr zum Pilzbefall und Krankheiten neigt. Ich hätte natürlich lieber die robustere und damit pflegeleichtere Sorte. Welche ist das? Dann habe ich noch eine Frage zum Rückschnitt der Pflanzen vor dem Versand. Um wieviel kürzen Sie die Triebe ein? (Ich interessiere mich für die Qualität von mindestens 8 Trieben). Vielen Dank für Ihre Antwort.
Die Atrovierens bekommen ab und zu Krankheiten wie z.B. das Triebsterben oder auch die Blattfleckenkrankheit. Von der Ovafolium ist das bisher nicht bekannt. Das Rhein- Main Gebiet ist eine milde Ecke und somit für beide geeignet. Wir kürzen die Pflanzen um die Hälfte ein, damit sie besser anwachsen und sich besser verzweigen und dadurch buschiger werden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2010
 
Hallo. Ich würde gerne eine kleine Ligusterhecke, ca. 1 m hoch als Abschluss unserer Terrasse pflanzen. Dort geht ein kleiner Hang hinunter, danach ist ein verlegter Weg aus Steinplatten. Somit ist es wichtig das meine Hecke dort, eher wenig wurzelt und mir die Platten dort nicht aushebt. Bin ich da mit einer Ligusterhecke gut betraut oder ist dies eher nicht zu empfehlen? Über Tips bin ich dankbar.
Liguster wie Ligustrum ovalifolium bilden ein Herzwurzelsystem mit einem hohen Anteil an Feinwurzeln aus. Sie stellen im allgemeinen keine Gefahr für Gehwegplatten dar.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 30.04.2010
 
Hallo, wir wollen eine Sichtschutzhecke aus Ligustrum ovalifolium 'Aureum' anlegen.
Gemeinhin wird der Goldliguster in Gärten eher zur Einzelstellung und Farbgeber verwendet, obwohl er von seiner Art her durchaus die Voraussetzungen einer Heckenpflanze mit sich bringt. Bedenken Sie aber bitte, dass der Goldliguster ist nicht vollständig winterhart ist und es bei einem freien, dem Wind exponierten Stand zu Ausfällen kommen könnte. Im Winter verliert er das Laub.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 28.05.2010
 
Hallo, wir planen, eine Liguster-Hecke zu pflanzen, haben aber nun gelesen, dass diese giftig ist. Da wir kleine Kinder haben, suchen wir eine vergleichbare ungiftige Alternative, was Sichtschutz und leichte Pflege betrifft. Vielen Dank!
Fast alle Pflanzen sind in irgendeiner Form (minder-)giftig. Liguster ist ein weitverbreitetes, mindergiftiges Gehölz, es sind keine Fälle von schweren Vergiftungen publik, zumal es durch den regelmäßigen Schnitt der Hecken nur bedingt zu Fruchtansatz kommt.
Immergrüne Heckenpflanzen ohne zum Essen anregenden Fruchtansatz sind Lebensbäume und Scheinzypressen (Thuja und Chamaecyparis in Sorten), die übrigen immergrünen Heckenpflanzen wie Stechpalme (Ilex) und Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) sind von ihrer Giftigkeit dem Liguster gleichzusetzen. Ungiftig sind Buchen, die zwar laubabwerfend sind, aber durch ihren späten Laubfall im Winter blickdicht bleiben. MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 12.11.2010
 
Hallo,
ich möchte mir gerne eine Ligusterhecke anlegen. Länge ca. 4 Meter. Kann ich dafür auch gleich die schon hohen Solitärpflanzen verwenden, und wenn ja, wieviele pro Meter würde ich benötigen?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Zum Anlegen einer Hecke können alle angebotenen Qualitäten von Ligustrum ovalifolium verwendet werden. Ein Solitär ist 3 bis 4 Jahre älter, wie ein Strauch mit einer Höhe von 60 bis 100 cm. Man hat also bei der Pflanzung eines Solitär-Ligusters einen entsprechenden "zeitlichen Vorsprung".
Wir empfehlen 2 Pflanzen pro Meter zu setzen, wenn die Hecke gleich relativ dicht sein soll. Bei einer lockeren Bepflanzung genügen 1 bis 1,5 Pflanzen pro Meter.
Solitärpflanzen sind einzeln gewachsene größere Sträucher mit einem Erdballen. Es sind keine Heckenelemente, das heißt, dicht an dicht gepflanzt ergeben sie noch keine formell geschnittenen Hecke.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.02.2011
 
Guten Tag, Unsere Pflanzen sind nun kahl und bieten keinen Sichtschutz. Ich bin davon ausgegangen, sie sind immergrün. Können Sie mir erklären, wieso die Pflanzen nun das Laub verloren haben?
Der Ovalblättrige Liguster, Ligustrum ovalifolium, ist nicht immergrün im eigentlichen Sinne. Man spricht von einer wintergrünen Pflanze, wenn das Laub im Winter überwiegend gehalten wird. Dabei sind der Standort und die Witterung maßgebend.
In unserer Pflanzenbeschreibung weisen wir darauf hin, dass der Liguster bei sehr strengen Wintern oder sehr wechselhafter Witterung im Januar/Februar sein Laub verliert. In milden Gebieten hält er aber häufig auch im Winter sein Blattwerk.
Ihre Pflanzen werden bald wieder in Laub stehen und haben keinen Schaden genommen. Eine entwickelte Ligusterhecke ist so dicht verzweigt, dass sie auch ohne Belaubung im Winter Sichtschutz bietet. In milderen Wintern werden die Pflanzen das Laub halten.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 19.03.2011
 
Wir wollen eine Ligusterhecke pflanzen. Wir wohnen in Oberschwaben. Unser Boden ist mit Lehm vermischt. Eignet sich die Liguster Atrovirens oder ovalifolium besser. Herzlichen Dank Antwort.
Der Ovalblättrige Liguster, Ligustrum ovalifolium, ist frostempfindlicher als der wintergrüne Liguster, Ligustrum vulgare `Atrovirens`. Er friert in starken Wintern oder ungünstigen Lagen zurück, während der Liguster Atrovirens in solchen Wintern sein Laub fallen lässt und sich dann nicht wintergrün zeigt, aber keinen Schaden nimmt.
Von den Boden- und Standortansprüchen sind beide Liguster gleich. Sie sind anpassungsfähig an den Boden, sind wärme- und kalkliebend und können sowohl sonnig, als auch halbschattig gesetzt werden. Liguster `Atrovirens` verträgt sogar einen schattigen Standort.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 25.03.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Herbst 3 Pflanzen Ligustrum ovalifolium gepflanzt. Ist es möglich, diese Pflanzen jetzt umzupflanzen?
Ja, Sie können die Pflanzen noch einmal umsetzen, dabei sollten Sie sie großzügig herausnehmen und unverzüglich neu einsetzen und wieder gut angießen und in der Folgezeit pflegen. Es ist nicht leicht, dass die neugebildeten Wurzeln gleich wieder gestört werden, da die Pflanzen aber noch in der Vegetationsruhe sind, zu vertreten. br>Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 09.04.2011
 
Hallo, wir haben im letzten Jahr eine Ligusterhecke als Zaunersatz gepflanzt. Durch diese Hecke führt ein Weg, den wir jetzt gerne mit Kletterrosen umrahmen möchten. D.h. die Kletterrosen würden rechts und links des Weges in einer Linie mit dem Liguster stehen. Vertragen sich diese beiden Pflanzen oder würden sie sich gegenseitig das "Futter" streitig machen?
Bei einer solchen Pflanzung sind die Pflanzen Nahrungskonkurrenten und dem Gärtner obliegt es, regelmäßig unterstützend und ordnend einzugreifen.
Die Rose ist ein Starkzehrer und hat einen hohen Nährstoffbedarf, ist kalkliebend und liebt den sonnigen Standort. Daher wäre es gut, einen möglichst großen Abstand zu den Ligusterpflanzen einzuhalten oder/ und eine Wurzelsperre zwischen den Pflanzen einzubauen. Es wird aber immer nötig sein, die Nahrungs- und Wasserkonkurrenten entsprechend zu versorgen, so dass keiner zu kurz kommt. br>Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 17.04.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren, Unsere Ligusterhecke hat sich in drei Standjahren hervoragend, bereits 1,50m hoch, entwickelt und sah immer super aus. Dieses Jahr hatten wir hier einen sehr strengen Winter und im Februar war lange eine sehr trockene Kälte (-10 bis -20Grad). Nun ist fast die ganze Hecke kahl und braun. Man sieht zwar an einigen Stellen, dass sie wieder austreibt, aber sehr spärlich! Die Pflanzen sind unten noch grün, aber höchstens nur 20-30cm hoch, danach ist alles kahl! An ca. 50 Pflanzen sieht man noch gar keinen grünen Austrieb! Was können wir machen? Ich hoffe Sie können mir weiter helfen?
In strengen Wintern kann es passieren, dass der Ovalblättrige Liguster, Ligustrum ovalifolium, zurückfriert. Dies ist hier leider der Fall. Bei anhaltender trockener Kälteperiode vertrocknen immergrüne Pflanzen auch, da sie weiterhin verdunsten, aus dem gefrorenen Boden aber kein Wasser ziehen können. Daher kann es im Winter notwendig werden, immer- oder wintergrüne Pflanzen zu wässern, um Schaden abzuhalten.
Schneiden Sie die Hecke nun bis zum lebenden Holz herunter. Sie wird neu durchtreiben und hoffentlich schnell die Einbußen durch ihr Wachstum wieder aufholen. Gute Pflege und eine leichte Düngung können die Pflanzen dabei unterstützen.
Völlig ausgefallene Pflanzen können Sie noch ersetzen. Wir können noch einige Pflanzen aus dem Kühlhaus liefern.
Für Hecken in raueren Regionen empfehlen wir den immergrünen Liguster, Ligustrum vulgare `Atrovirens` , der frosthärter ist, als Ligustrum ovalifolium. Am frosthärtesten ist der einfache Liguster, Ligustrum vulgare
Eintrag hinzugefügt am 09.05.2011
 
Hallo , ich habe im Frühjahr eine Ligustrum ovalifolium Hecke neu geplanzt. Sie ist gut angewachsen und ist jetzt ca. 40 bis 50 cm groß. Nun wollte ich gerne wissen , wann und vieviel ich sie zurückschneiden muß. Und ob ich sie noch düngen muß . Wenn ja, wann und welcher Dünger. Vielen Dank und lg.
In normalem Gartenboden benötigen Liguster keinen zusätzlichen Dünger. Wenn Sie einen besonders kargen Boden haben und sehr ungeduldig sind, können Sie jetzt noch eine leichte Düngung mit einem handelsüblichen Vollnährstoffdünger geben. Dabei sollten Sie darauf achten, dass der Dünger nicht mit Pflanzenteilen in Berührung kommt, da das zu Verbrennungen führen kann.
Einen Rückschnitt, bzw. einen Anpassungsschnitt, der die Einheitlichkeit der Hecke unterstützt, können Sie gern jetzt durchführen. Dafür sollte ein bedeckter Tag gewählt werden. Bis zu einem Drittel der Pflanze können Sie zurückschneiden. Da die Pflanzen aber geschnitten geliefert und gepflanzt wurden, ist dies nicht unbedingt notwendig.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 10.06.2011
 
Hallo, ich habe ein Problem mit meiner Ligusterhecke. Die verkrautet immer mehr durch Hasel, und ich habe das Gefühl, dass die Ligusterpflanzen langsam darin kaputt gehen. Was kann ich machen? Möchte natürlich gerne den Sichtschutz einigermaßen erhalten, da ein öffentlicher Wegan der Hecke vorbeiführt. Muß ich den Hasel radikal rausschneiden und durch neue Ligusterpflanzen ersetzen? Habe Angst, dass die Wurzeln zu tief sind und es fast unmöglich ist neu zu pflanzen. Die Hecke ist ca. 50 m lang.
Danke für eine Rückmeldung!
In einer einheitlichen Hecke sollte nur die heckenbildende Pflanze geduldet werden. Eine Hecke, in der sich andere Pflanzen breit machen, wird durch die verschiedenen Wuchseigenschaften nicht mehr gut aussehen und nicht blickdicht sein.
Das bedeutet, dass Sie die Haselnuss gründlich entfernen sollten. Schneiden Sie diese tief über der Erde ab und bestreichen Sie die Schnittstellen mit Essigessenz oder einem Herbizid. Die Ligusterpflanzen werden sich mit der Zeit wieder gut entwickeln und die Lücken schließen.
Neue Pflanzen dazwischenzusetzen wird nur bei größeren Lücken möglich und sinnvoll sein, da diese durch die etablierten Heckenpflanzen sehr im Wuchs unterdrückt werden. Ab Ende Oktober können Sie aber wurzelnackte Sträucher erhalten, für die Sie nicht so viel Platz für die Wurzel freimachen müssen. Solche zwischengepflanzten Sträucher benötigen in der Folgezeit gute Pflege für ihre Entwicklung.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2011
 
Hallo Eggert-Team,
ich plane eine Grenzhecke innerhalb einer windgeschützen Siedlung.(Ruhrgebiet - normalerweise wenig Schnee) Sie sollte ca. 2 m hoch werden und möglichst nur 30 - 40 cm tief. (an der Basis darf es etwas tiefer sein) Mit welcher Laub-Pflanze ist das zu realisieren, ohne dass die Heckezu instabil wird? Wintergrüner Liguster würde mir am besten gefallen. Oder doch besser Hainbuche? Mein bevorzugter Pflanzstreifen ist ca. 25 cm breit und beiderseits mit Kantsteinen eingefasst (1x 20 / 1 x 45 cm tief). Kann ich hier zwischen pflanzen?? Oder doch besser davor?
Haben Sie eine Lösung für mein enges Problem??
Danke!
Ein Pflanzstreifen von nur 25 cm Breite ist in der Tat sehr eng. Sofern der Boden in diesem Streifen sehr hochwertig ist, die Wurzeln ungehindert in das untere Erdreich einwurzeln können und eine gleichmäßige Feuchtigkeit gewährleistet ist, kann man eine Bepflanzung mit Ligustrum ovalifolium probieren. Hainbuchen würden wohl zu stark wachsen. Wenn die Begebenheiten schlechter sind, würde ich die Hecke vor diesen schmalen Streifen setzen. br> Sowohl Liguster als auch Hainbuche sind sehr schnittfest und man kann sie auf eine Breite von 40 cm halten. Durch 2 bis 3 maliges seitliches Schneiden im Jahr wird sich die Hecke gut verzweigen und auch entsprechend stabil werden (In der Jugendphase würde man allerdings nur 1 bis 2 mal im Jahr schneiden). Ich würde aber eine Breite von 40 cm nicht unterschreiten.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.07.2011
 
Hallo! Wir hätten gerne eine Liguster (Ovalifolium) Hecke (40m) und für eine Unterteilung auf dem Rasen eine Dufthecke mit Schmetterlingsbaum, Bauernjasmin, Flieder und Schneeball o.ä. Ist der Ovalifolium für ein sehr windiges Klima geeignet? Wieviele benötigen wir von den 6-triebigen Pflanzen pro Meter und welche Duftsträucher eignen sich am besten (sollen auch möglichst schnell als Sichtschutz dienen)? Wie lange ist die Lieferzeit? Ausgehoben ist der Pflanzgraben schon, Mutterboden kommt nächste Woche, muss sonst noch etwas extra mit hinein? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Für windexponierte Lagen ist der wintergrüne Liguster, Ligustrum vulgare `Atrovirens`, besser geeignet. Für die Pflanzung einer Hecke mit 6-triebigen Strächern werden bei beiden Sorten 3 (-4) Pflanzen pro Heckenmeter gerechnet. Die Pflanzen sind sofort lieferbar, ab Bestellung benötigen wir etwa 7 (-12) Tage zur Auslieferung.
Eine besondere Vorbereitung des Bodens mit Zuschlagstoffen ist nicht notwendig. Wichtig ist es, den Boden tiefgründig aufzulockern und bei der Pflanzung darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht tiefer als ursprünglich in den Boden gesetzt werden. Eine Düngung sollte erst nach der Wurzelbildung im Frühjahr gegeben werden. Gern liefern wir eine kostenlose Pflanzanleitung, der Sie alle wichtigen Hinweise entnehmen können, mit den Pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 14.10.2011
 
Sehr geehrtes Eggert Team,
wir möchten sehr gerne eine Ligusterhecke pflanzen, nur sind wir uns nicht sicher welche der beiden Sorten ovallblättriger Liguster oder der vulgare Atrovirens für uns besser in Frage kommt. Wir wohnen im Bergischen Land (Wipperfürth) und hatten in den letzten Jahren doch recht stärkere Winter, jedoch haben wir auch in unserem Raum mit verbreiteten Pilzbefall zu tun.
Was würden Sie uns empfehlen?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Ligustrum ovalifolium ist in der Tat nicht so winterhart wie Ligustrum vulgare Atrovirens. In sehr strengen Winter friert Ligustrum ovalifolium häufig zurück. Allerdings ist der Ovalblättrige Liguster deutlich gesünder wie Ligustrum vulgare Atrovirens.
Wird die Hecke geschützt gepflanzt und der kalte Ostwind kommt im Winter der Hecke nicht zu "nahe", würde ich Ligustrum ovalifolium pflanzen. Steht die Hecke ehre frei und ungeschützt würde ich zu Ligustrum vulgare Atrovirens tendieren. Wenn die Ligustrum Atrovirens-Hecke tatsächlich an der Blattfleckenkrankheit oder dem Triebsterben erkrankt, hätte man unter Umständen die Möglichkeit, den Pilz mit einem geeigneten Fungizid zu bekämpfen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.10.2011
 
Wir planen eine Sichtschutz-Hecke mit Ligustrum ovalifolium anzulegen. Wir sind uns nicht darüber im klaren wie lange es dauert bis die Ecke in ihrer vollen Pracht fertig gewachsen ist und wollen nicht ewig warten. Nun meine Frage wenn die Hecke später 2m hoch und dicht sein soll, wie lange dauert das mit den Sträuchern ab 8 Trieben, 60 bis 100 cm hoch, bzw. im Vergleich dazu Solitärpflanze, 100 bis 125 cm hoch ?
Der Unterschied zwischen einem Strauch mit 8 Trieben, 60/100, und einer Solitärpflanze 100/125 sind ungefähr 3 Jahre im Alter und die Wuchsform.
Für eine Hecke sind die sechs- oder achttriebigen Sträucher zu empfehlen. Sie wurden von Anfang an so gezogen, dass sie zu einer von unten an dichten Hecke heranwachsen. Eine fertige, schön dichte Hecke haben sie nach ca. 3 Jahren.
Mit den Solitärpflanzen dauert es ungefähr genauso lange eine vernünftige, dichte Hecke zu bekommen. Sie sind zwar älter und ein wenig größer, aber nicht so buschig im Wuchs. Die Hecke wäre im oberen Bereich relativ schnell dicht, aber unten würde noch der Wind durchpfeifen - es sähe also zu Beginn ungefähr so aus: VVVVVVV.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2012
 
Möchte gerne eine Ligusterhecke pflanzen. Wohne in NRW. Auch hier waren die letzten Winter sehr kalt.
Ligustrum ovalifolium hat die schönere Blattfarbe als Atrovierens. Die Hecke dient als Sichtschutz zu einem Parkplatz.
Welche Sorte würden Sie hier empfehlen?
Ligustrum vulgare Atrovirens ist in der Tat frosthärter wie Ligustrum ovalifolium. Wenn die Temperaturen im Winter nicht dauerhaft unter -15°C fallen und auch keine starken Spätfröste drohen, würde ich den ovalblättrigen Liguster pflanzen. Dieser hat zudem den Vorteil, dass er nicht von der Liguster-Blattfleckenkrankheit und auch nicht vom Liguster-Triebsterben befallen wird.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2012
 
Hallo,
ich möchte rechts und links unseres Weges eine Ligusterhecke pflanzen. Wieviel Zentimeter entfernt vom Weg sollten die Pflänzchen in die Erde kommen? Wie tief muß die Erde bei wurzelnackten, 6-triebigen Pflanzen gelockert sein?
Bitte ganz schnell antworten. Vielen Dank!
Ich würde Ihnen empfehlen den Liguster ca. 40- 50 cm entfernt vom Weg zu pflanzen: dann ist die spätere Breite der Pflanze ungefähr abgedeckt und man muss nicht ständig schneiden, um den Weg frei zu halten. Das Pflanzloch für eine 6-triebige Pflanze sollte etwa 25 cm tief sein; ist der Boden verdichtet, sollte man ihn jedoch ungefähr 40 cm tief auflockern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.04.2012
 
Hallo,
habe meiner Ligusterhecke (ca. 50 cm und 2 Jahre alt) Anfang April einmal Dünger gegeben. Irgenwie sehen aber immer noch ein paar Planzen kümmerlich aus.
Nun meine Frage: Habe gehört, dass Hornspänen guter Heckendünger sind. Soll ich den Kümmerlingen nochmal etwas Dünger bzw Hornspänen geben?Wenn nicht, was kann man sonst noch tun?
Lieben Gruß und Danke.
Wenn Pflanzen kümmerlich aussehen, hat das meist andere Gründe: Vernässung, Verdichtung im Boden, schlechter Boden, Krankheiten etc. Fehlen ihnen Nährstoffe, werden die Blätter chlorotisch, d.h. sie verfärben sich gelb, die Blattadern hingegen bleiben in der Regel grün. Obwohl Hornspäne tatsächlich ein sehr guter, langanhaltender Dünger für Liguster-Hecken sind, sollte man trotzdem erstmal versuchen herauszufinden, was das eigentliche Problem ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.06.2012
 
Hallo,
ich beabsichtige einen Teil meines Grundstücks mit einer Hecke abzugrenzen. Die Hecke soll ca. 10 Meter lang werden und sollte einen guten Sichtschutz bieten. Allerdings darf die Hecke nicht sehr tief sein (max. 50 cm). Welche Pflanze bietet sich hierfür an: Ligustrum ovalifolium; Hainbuche oder Eibe ?
Vielen Dank!
Sowohl ovalblättriger Liguster, Ligustrum ovalifolium als auch Hainbuche, Carpinus betuluts, sind für eine solche Hecke geeignet; schmaler als 50 cm sollte sie jedoch nicht werden, da es sonst kritisch für die Pflanzen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.06.2012
 
Hallo liebes Eggert-Baumschulen-Team,
im Oktober habe ich von Ihnen verschiedene wurzelnackte Heckenpflanzen erhalten - u.a. auch Liguster. Alles ist top angewachsen und treibt bestens. Nur der Liguster kommt leider nicht richtig in Gang. Die Pflanzen haben mittlerweile alle Blätter ausgebildet - allerdings unterschiedlich stark (an manchen Pflanzen perfekt, an anderen noch spärlich). Und leider hat der Liguster noch nicht richtig angefangen zu wachsen - die schönen Neuaustriebesind sehr wenig. Was kann ich tun? Bin ich zu ungeduldig? Mache ich was falsch? Wie kann ich nachhelfen?
Durch den warmen Januar und den darauf folgenden strengen Frost im Februar haben viele Neupflanzungen etwas gelitten und sind im Holz geschädigt worden. Ich vermute, dass dort die Ursache zu finden ist, da auch in unseren Breiten ähnliches zu beobachten war.
Ich hätte die Hecke erst einmal wachsen lassen und im Frühjahr 2013 gut zurück geschnitten, damit sie sich dann neu aufbauen kann. Bitte bedenken Sie aber, dass dies leider nur eine "Ferndiagnose" sein kann.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.07.2012
 
Hallo,
ich möchte diese Hecke im Oktober pflanzen. Wir sind im Erzgebirge, d.h. wir haben ab ca. Ende November bis April BODENFROST. Können wir das machen? Halten diese Pflanzen dieses aus?
Im Erzgebirge würden wir davon abraten, Ligustrum ovalifolium zu pflanzen, da dieser nur bedingt winterhart ist. Eine immergrüne, aber deutlich frostbeständigere Alternative ist der Wintergrüne Liguster, Ligustrum vulgare Atrovirens. Bei sehr kalten Standorten wäre der einfache Liguster, Ligustrum vulgare, vorzuziehen, auch wenn diese leider nicht immergrün ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.08.2012
 
Hallo,
hier eine Frage zur Lieferung. Wir würden gerne eine Hecke mit Liguster Ovalifolium pflanzen. Gäbe es einen früheren Liefertermin als Oktober für ab 6 triebige Sträucher?
Wurzelnackte Pflanzen - zu denen auch 6-triebigen Ligustrum ovalifolium-Sträucher zählen - können leider nicht vor Ende der Wachstumsperiode (ca. Mitte Oktober) geerntet werden. Würden wir sie jetzt auf dem Feld ausgraben, würden sie schlicht nicht überleben.
Alternativ könnten wir Ihnen Liguster als Containerpflanzen (40-60 cm hoch, eventuell auch 60-100 cm) besorgen, die ganzjährig gepflanzt werden können. Aufgrund der aufwendigeren Aufzuchtsart sind diese ein wenig teurer. Bei Interesse unterbreiten wir Ihnen gerne ein Angebot.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.08.2012
 
Sehr geehrtes Team der Baumschule Eggert,
wir wohnen in Magdeburg/Sachsen-Anhalt und möchten eine Hecke ca. 12 m Gesamtlänge mit Liguster anlegen, Lage wäre an einer Straße, die Winter sind unterschiedlich kalt, mithin doch bis -15 Grad. Welcher Liguster (ovalifolium oder vulgare) eignet sich aus Ihrer Erfahrung besser? wenn man 80-120 cm bestellt, werden die Pflanzen bei Ihnen vor Auslieferung zurückgeschnitten? Und wie groß sind die Pflanzen dann letztendlich? Wieviel Triebe sollte man nehmen und wieviel Pflanzen pro Meter setzen?
Danke vorab und freundliche Grüße aus Sachsen-Anhalt!
Da der ovalblättrige Liguster, Ligustrum ovalifolium, wesentlich frostempfindlicher ist (-15° sind schon grenzwertig für ihn), würden wir Ihnen Ligustrum vulgare oder Ligustrum vulgare Atrovirens empfehlen. Die Pflanzen werden von uns vor dem Versand um ca. 1/3 zurückgeschnitten, d.h. Pflanzen der Qualität 60-100 cm würden mit einer Höhe von ca. 50 cm bei Ihnen ankommen. Wir würden Ihnen die sechs- oder die achtriebige Ware empfehlen. Von den achttriebigen benötigt man etwas weniger Pflanzen, das sie buschiger sind: 8 Triebe 2-3 pro Meter, 6 Triebe 3-4 pro Meter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2012
 
Guten Tag,
wir benötigen für eine neue Hecke einen Tip - wir waren lange auf Thujen fixiert, aber nachdem wir in der Nachbarschaft jede Menge eher schon unschöner riesiger teilweise nicht mehr grüner Thujenhecken haben, aber nebendran wesentlich schönere Hecken aus Liguster stehen, kamen wir auf diese.Die Frage: Kommt bei uns im Münchner Umland auch die Ovalifolium in Frage oder doch nur die andere?
Wir haben schonmal für 'ne Woche -15° und durchaus auch Schnee... Allerdings ist sie Süd- und Westlage und einigermaßen geschützt...
Was ist die höchste Höhe an Wurzelware die Sie haben? Wir hätten gerne möglichst schnell Sichtschutz zu Nachbarn/Straße...
Vielen Dank!
Wir würden Ihnen zu Ligustrum vulgare oder Ligustrum vulgare Atrovirens raten; -15° ist für den ovalblättrigen Liguster, L. ovalifolium, schon sehr grenzwertig.
Die höchste Höhe bei den wurzelnackten Pflanzen ist 60-100 cm. Soll es recht schnell gehen mit dem Sichtschutz, müsst man auf die teureren ballierten Solitär-Pflanzen zurückgreifen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2012
 
Hallo,
eigentlich wollte ich eine Hecke aus Liguster pflanzen, ca. 100-150 cm hoch, etwa 10 m lang. Dann habe ich aber gelesen, dass Liguster giftig ist. Wir gehen mit unseren Katzen regelmässig in den Garten - ja, das geht ;-) - und deshalb kommt das wohl leider nicht in Frage. Oder doch, was meinen Sie?
Gibt es eine Alternative dazu, auch preislich? Der Garten ist eher schattig, ausser im Sommer. Da kommt dann die Sonne für 2-4 Stunden schräg rein. Der Boden ist lehmig. Sollte winterhart und immergrün sein, wobei letzteres nicht soo wichtig ist.
Vielen dank im Voraus für Ihr Bemühen!
Liguster, sowohl Ligustrum vulgare als auch Ligustrum ovalifolium, ist in der Tat giftig. Das Hauptproblem sind die Beeren, die sich allerdings bei einem regelmäßigen Schnitt gar nicht erst entwickeln können. Aber auch Blätter und Rinde sind schwachgiftig. Wenn ihre Katzen dazu neigen, unbekannte Pflanzen anzuknabbern, sollte man sich die Pflanzung einer Ligusterhecke vielleicht wirklich überlegen; in der Regel intressieren sich die Katzen, wenn sie viel draußen sind und frisches Gras haben, nicht dafür.
Das Problem ist ein gute Alternative zu finden. Andere immergrüne Heckenpflanzen wie Thuja, Eibe, Ilex, Buxus etc. sind noch giftiger als Liguster. Die ungiftigen Alternativen wie Hainbuche, Buche und Feldahorn wären mit einem so schattigen Standort nicht zufrieden. Einzig die Alpen-Johannisbeere, Ribes alpinum, könnte ausser Liguster noch einigermaßen zurechtkommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.11.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
um eine kleine Terasse zu "umrunden" haben wir uns für die Rotbuche entschieden! Um jedoch eine längere Hecken-Strecke abzudecken (Straßenseite ca. 14 m), würden wir gerne eine Lingusterhecke pflanzen! Die Frage: Welche Lingustersorte setzt man am Besten ein? (Rheinland)
Generell: Welche Pflanze eignet sich am Besten für eine 14 m lange Hecke zur Straßenseite? Liegen wir mit der Lingusterhecke völlig falsch? Besser vielleicht doch Rotbuche, Eibe oder Thuja???
Gerne möchten wir (möglichst hoch) bei Ihnen einkaufen! Vielen Dank für eine Antwort... unter Angabe der Anzahl/Abstände der Pflanzen.
Liguster ist eine sehr robuste und anspruchslose Heckenpflanze und eignet sich sehr gut für eine 14 m lange Hecke zur Straße hin. Im Rheinland kann man auch die nicht ganz so winterharte Sorte Ligustrum ovalifolium gut verwenden, die in milden Wintern immergrün ist. Auch Ligustrum vulgare Atrovirens ist sehr gut geeignet. Diese Sorte ist frosthärter als Ligustrum ovalifolium, hält die Blätter aber nicht ganz so lange.
Rotbuche, Eibe und Thuja sind ebenso gut geeignet: Rotbuche ist deutlich anspruchsvoller, was die Bodenverhältnisse anbelangt. Eibe ergibt sehr schöne, dichte und immergrüne Hecken, ist dafür aber teurer als Liguster und wächst relativ langsam. Thujahecken sind auch robust, immergrün und blickdicht, viele mögen sie nicht so gerne, da sie sehr massiv und mauerartig wirken können. Das ist aber reine Geschmackssache.
Pflanzenbedarf für eine Ligusterhecke:
Containerpflanze, 40-60 cm: 4-5 Pflanzen pro Meter;
5triebige Ware, 60-100 cm: 4 pro Meter;
6-8triebige Ware, 60-100 cm: 3 pro Meter.
Solitärs: 1,5-2 Pflanzen pro Meter
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.04.2013
 
Liebes Team der Baumschule Eggert,
für unseren Vorgarten (Sandboden) suche ich eine robuste Heckenpflanze als Einfassung und "Raumteiler" für kleine Blumenbeete. Die Hecke soll mit den kargen Bedingungen (trocken, sehr sonnig, etwas windig, aber im Winter nicht allzu kalt - Saarland) gut zurechtkommen. Ob laubabwerfend oder immergrün ist eigentlich unwichtig. Sie sollte nicht allzu schnell wachsen, weil sie maximal 60 cm hoch werden soll, damit man noch gut drüberschauen kann und in die Beete sieht. Im Prinzip wäre Liguster schön, aber den muss man ja mindestens jährlich schneiden, richtig?
Eine kleine Spirea-Sorte? Die Breite ist kein Problem. Was mich daran "stört" sind die Blüten, denn ich würde die kleine Hecke gerne als "Raumteiler" nehmen und in den 1.50 x150 m² breiten Beeten etwas Buntes pflanzen wie Lavendel oder Indianernessel.
Mit freundlichen Grüßen
Ligustrum ovalifolium wäre mir für das Vorhaben zu stark wachsend. Ich würde Zwergligsuter als Hecke/Raumteiler verwenden, da man aufgrund des geringeren Wachstums weniger Zeit für den Heckenschnitt verwenden muss.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.08.2013
 
Guten Tag!
Wir haben seit einem halben Jahr eine Ligusterhecke als Sichtschutz zum Nachbargrundstück. Natürlich ist diese noch gar nicht blickdicht. Was können wir machen, damit sich das möglichst rasch ändert?
Würde es ev. auch die Möglichkeit geben, niedrige Heckenpflanzen vor die Hecke zwischen die einzelnen Pflanzen zu setzen? Falls ja, welche (schattige Lage)? Unser Nachbar ist ein eher schwieriger Zeitgenosse und stellt seine Komposthaufen an die Grenze. Und diese möchten wir natürlich schnellstmöglich nicht mehr sehen müssen...
Herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Um die Ligusterhecke schön dicht zu bekommen, hilft vermutlich nur abwarten, wenn sie noch so jung ist. Wird eine Hecke im unteren Bereich nicht richtig dicht, muss man sie im Frühjahr vor dem Austrieb kräftig zurückschneiden, aber soweit ist es bei Ihnen vermutlich noch gar nicht.
Man kann natürlich auch noch Pflanzen davor setzen. Eine Möglichkeit wäre eine zweite Reihe Liguster, die versetzt zu den ersten Pflanzen gesetzt wird und langsam mit ihnen zu einer breiten Hecke verwächst. Möchte man andere Gehölze davor setzen, müsste man gut schattenverträgliche wählen wie zum Beispiel die Alpenjohannisbeere, Ribes alpinum, oder eine Schneebeere, Symphoricarpos albus laevigatus, in Frage kommen. Letztere treibt allerdings gerne Ausläufer. Ihre Verwandten, die Schneebeere, Symphoricarpos albus White Hedge, und die Amethystbeere, Symphoricarpos doorenbosii Mother of Pearl, sind etwas leichter zu beherrschen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.09.2013
 
Guten Morgen!
Für Ihre Antwort von vorgestern Abend betreffend unseren noch nicht dichten Liguster danke ich Ihnen herzlich. Nun habe ich noch eine Anschlussfrage dazu. Da der Platz vor der Hecke zu knapp ist für eine zweiter Reihe Liguster oder ähnliches, spiele ich mit dem Gedanken, hochwachsende Stauden zu setzen. Was können Sie mir da empfehlen (Standort eher schattig), was nicht allzu viele Bienen anlockt. (Wir haben gleich daneben unseren zweiten Sitzplatz mit Feuerstelle).
Vielen Dank im Voraus und beste Grüße!
Im Schatten gedeihende, hochwachsende Stauden sind z.B. Wald-Geißbart, Aruncus Dioicus, Salomonsiegel,Polygonatum multiflorum und Rodgersien. Alternativ kämen auch Farne wie Wurmfarn, Frauenfarn und Königsfarn und ein Gras wie z.B. Carex pendula in Frage.
Im Halbschatten gedeihen z.B. auch der Goldkolben, Ligularia dentata, Silberkerzen, Cimicifuga, Wasserdost, Eupatorium, Gold-Ferberich, Lysimachia punctata und Tränende Herzen, Dicentra spectabilis.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Hallo liebes Eggert Team,
im Frühjar 2008 haben wir eine Liguster-Hecke gepflanzt, die wir von Ihnen bekommen haben, alle Pflanzen sind angegangen und haben heute eine Größe von ca. 2,5 m.
Nun müssen wir einen Teil der Hecke entfernen. Ist es möglich diese recht großen und stark verwurzelten Pflanzen an einen anderen Ort wieder einzusetzen. Würde es klappen wenn man die Pflanzen um die Hälfte einkürzt und gut wässert?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Wenn die Ligusterpflanzen im Frühjahr 2008 gepflanzt wurden, stehen sie schon über 5 Jahre an ihrem Platz und das Umpflanzen wird schon etwas kritisch (bis zu 4 Jahre ist es problemlos möglich, danach wird es langsam schwieriger). Da die Liguster aber eine recht feine Wurzel haben könnte es noch gut klappen. Kräftig zurückschneiden sollte man sie auf jeden Fall, ordentlich wässern ist auch gut, zu nass darf es aber auch nicht werden. Die Ballen sticht man möglichst groß, um viel Wurzelmasse mit an den neuen Standort zu nehmen - allerdings müssen sie auch noch transportabel sein und dürfen nicht zerbrechen. Der beste Zeitpunkt wäre im März direkt nach Ende des Winters. Da Liguster ovalifolium etwas frostempfindlich ist, könnte es bei einem strengen Winter zu Problemen kommen, wenn man sie im Herbst frisch umgepflanzt hat und sie noch nicht vollständig eingewurzelt sind. Wenn es aber jetzt sein muss, kann man es durchaus machen, sollte sie aber sicherheitshalber in ihrem ersten Winter etwas schützen (z.B. Laub anhäufeln), wenn es sehr kalt werden sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2013
 
Vielen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Frage bzgl. einer Rotbuchenhecke. Einen Abstand von 1,5-2 m von der Mauer kann ich leider nicht einhalten. Könnte ich alternativ Liguster pflanzen oder sind die Wurzeln ebenfalls eine Gefahr für meine Trockenmauer? Ich habe an einen Pflanzabstand zur Mauer von max. 1 m gedacht (eine Wurzelsperre kann ich vorsichtshalber einbauen).
Meine Nachbarin hat einen Liguster, der auch im Winter grün war, leider kann sie mir die Sorte nicht sagen. Wir wohnen in Hessen, die Winter sind nicht so kalt. Da schätze ich, dass sie einen Liguster ovalifolium hat, oder? Sie sagt, er wäre immergrün. Ich hätte schon gerne eine Hecke, die auch im Winter nicht kahl ist.
Liguster bildet eine deutlich feinere Wurzel wie Rot- oder Weißbuchen. Von daher wäre ein Abstand von 1 m ausreichend.
Der „immergrünste“ Liguster ist Ligustrum ovalifolium und behält in milden Wintern sein Laub. In sehr strengen Wintern verliert dieser Strauch allerdings auch die Blätter. Aber durch die starke Verästelung hat man auch ohne Laub einen leichten Sichtschutz.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Hallo liebes Team,
wir haben eine schon ca. 30 Jahre alte Ligusterhecke, die stellenweise auch recht breit ist ca. 4 m, von der Höhe her ist sie ca. 2,50 m hoch. Die Hecke soll möglichst noch ein Stück höher werden, und es scheint sich auch um eine Ligusterart zu handeln, die recht hoch wird. An manchen Stellen wächst sie auch schon höher, aber stellenweise ist der Liguster instabil und vor allen Dingen, wenn es stark geregnet hat, dann fällt er teilweise zur Seite und es sind auch schon Löcher entstanden. Wie könnten wir die Hecke stabiler bekommen? Sie soll möglichst auch wegen der Tierwelt eher breit bleiben. Wäre es ratsam vielleicht auch mal jüngeren Liguster dazwischen oder davor zu pflanzen? Ich mache mir auch Gedanken wegen des Alters der Hecke, und dass da vielleicht bald mal was absterben könnte alleine schon aufgrund des Alters.
Ich bedanke mich schon ganz herzlich im Voraus für die Beantwortung der Fragen.
Der beste Weg, die Ligusterhecke stabiler zu bekommen, wäre sie schmaler zu schneiden. Man kann sie dann ja auch wieder breiter werden lassen; aber erstmal wäre ein stärkerer Rückschnitt schon sinnvoll, so dass sie sich wieder verjüngt und kräftig aufbaut. Wenn man dann noch die Standortbedingungen möglichst optimiert (z.B. Düngung im Frühjahr mit einem Langzeitdünger wie Hornspänen), dann sollte Ihr Vorhaben eigentlich klappen.
Jüngere Pflanzen davor und dazwischen zu pflanzen, ist immer schwierig, da die jungen Pflanzen sich aufgrund der Konkurrenz durch die älteren Ligustersträucher schwerer etablieren und oft auch nicht so gut wachsen. Die bestehende Hecke sollte auch noch einige Jahrzehnte vor sich haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.07.2014
 
Guten Tag,
Wir haben uns jetzt dazu entschieden und wollen keinen Zaun, sondern lieber direkt eine relativ große Hecke pflanzen. Wie groß ist der größte Liguster den Sie liefern? Oder welche alternativen gibt es: bis 2m hoch, blickdicht, möglichst dünn zu scheiden, möglichst winterhart (Hainbuche die spät ihre Blätter verliert?)
Vielen Dank für eine Antwort, auch über einen Anruf würde ich mich freuen.
Die größten Ligustersolitäre messen 150/175 cm und kosten 43,95 Euro per Stück. Wenn man Solitäre als Hecke pflanzt bekommt man allerdings keine „schiere“ Wand, da die einzelnen Solitärpflanzen wie ein auf dem Kopf gestelltes schlankes „V“ aussehen. Die kleinen „Lücken“ wachsen dann im Rahmen von Schnittmaßnahmen mit der Zeit zu.
Rotbuchen (Fagus sylvatica) behalten im Herbst sehr lange das Laub und bieten noch einen relativ guten Sichtschutz im Winter. Sie verlangen aber einen hochwertigen Boden. Um eine blickdichte Hecke zu erzielen (nach 2 bis 3 Jahren), muss man bspw. von der Größe 150/175 cm 3 Stück pro Meter pflanzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.08.2014
 
Hallo,
ich wohne in Baden (Ecke Basel/Lörrach) und bin ratlos, welche Liguster-Hecke am besten geeignet ist. Der Garten grenzt am Naturschutzgebiet, und deshalb hab' ich eine vor einem Jahr von der Gemeinde gepflanzte Naturhecke vor meinem Zaun, die bestehen bleiben soll. Die ist aber so großzügig mit sehr viel Abstand bepflanzt worden (Wildrosen sind auch dabei). Soll ich die entfernen??
Wir wollen so schnell wie möglich Sichtschutz und am Eingang will ich einen Rosenbogen machen. Verträgt sich das?? Der Boden wird ab ca. 60 cm lehmig. Wie sieht es mit den Bienen mit der Ligusterhecke aus?? Die wollen wir regelmäßig schneiden. Mein Mann hätte gerne eine immergrüne Hecke.
Vielen Dank schon mal für die Antwort!
Moinmoin,
der Liguster ovalifolium ist der "immergrünste" der Liguster, d.h. in den meisten Wintern ist er immergrün, bei strengem Frost kann es mal passieren, dass er kurzfristig die Blätter verliert. Er ist nicht besonders gut winterfest, aber in einem so milden Klima wie in Lörrach und Umgebung ist das kein Problem.
Eine Ligusterhecke kann man gerne mit einem Rosenbogen kombinieren, die Pflanzen vertragen sich.
Wenn die Hecke sehr streng geschnitten wird, bilden sich kaum Blüten. Schneidet man 1-2 mal im Jahr, tut man auch den Bienen etwas Gutes.
Dass eine vor einem Jahr gepflanzte Wildhecke noch sehr großzügig gepflanzt aussieht, ist normal. Die meisten Sträucher, die man dafür verwendet, werden ja mit der Zeit recht breit - Wildrosen können zum Beispiel durchaus 2 m Breite erreichen je nach Sorte. Erstmal stört die Wildhecke die neugepflanzte Ligusterhecke nicht. Erst wenn die Wildhecke groß ist und falls sie die Ligusterhecke stark beschattet, kann es ein Problem werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2014
 
Kann man zu einer ovalblättrigen Ligusterhecke mit ca. 33 cm Pflanzabstand noch einen Ligustrum Atrovierens mit 5 Trieben dazwischen setzten? Die Hecke ist ca. 1 m hoch und 3 Jahre alt. An einem anderen Teil des Gartens habe ich vor 3 Jahren den Ligustrum Atrovierens gepflanzt und diese Hecke ist zu einer Blickdichten zusammen gewachsen was mit der ovalblättrigen bisher noch nicht passiert ist.
Moinmoin,
das kann man im Prinzip machen. Am Anfang sollte man den neugepflanzten Liguster, Ligustrum ovalifolium, gut pflegen, damit er sich zwischen den schon bestehenden Pflanzen vernünftig etablieren kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2014
 
Grüß Gott aus Bayern,
ich bin nun schon seit vielen Tagen am recherchieren, welche Pflanze für meine Zwecke (schmälere Hecke, 3,5 m lang, 1 m hoch) die geeigneste wäre. Bitte können Sie mir helfen? So sollte sie sein: immergrün, frosthart, nicht anfällig für Krankheiten, auch für schattigen nordseitigen Ort geeignet. Am Ende 1 m hoch (am liebsten von Beginn an 1 m), nicht zu schnell wachsend, nicht zu breit werdend. Ich bin auf den ovalblättrigen Liguster gestoßen. Passt das? Ist das für Bayern schon nicht frostfest genug?
Der Atrovirens wächst so enorm, haqbe ich gelesen. Eine Buchshecke fände ich auch toll, aber das ist mir leider viel zu teuer. Und mit kleinen Pflanzen erwarte ich es nicht, bis 1 m erreicht ist. Die Hecke soll gleich neben einer gepflasterten Fläche stehen. Geht das mit den Wurzeln eines Ligusters?
Ganz herzlichen Dank im Voraus!
Moinmoin,
ovalblättriger Liguster, Ligustrum ovalifolium, ist eine Möglichkeit. Er ist nicht hundertprozentig immergrün, das heißt bei strengem Frost kann er auch mal seine Blätter verlieren. Ob er frostfest genug ist, kommt auf die Region drauf an - im bayrischen Wald ist er sicher nicht geeignet, in einer eher milden Gegend Bayerns, kann man ihn ruhig pflanzen. Besonders anfällig für Krankheiten ist er nicht (gelegentliche Blattflecken sind möglich, Dickmaulrüssler nabbern manchmal an den Blättern etc. aber nicht wirklich ernstes), vor allem im Vergleich zu dem von Ihnen auch genannten Buchsbaum. Schatten verträgt er und auf 1 m Höhe kann man ihn auch halten.
Eine Alternative wäre z.B. auch der wintergrüne Liguster 'Atrovirens Compact', Ligustrum vulgare Atrovirens Compact. Diese Sorte gleicht Ligustrum vulgare Atrovirens, wächst aber langsamer - ist also einfacher auf 1 m Höhe zu halten. Er ist frostfester als Ligustrum ovalifolium, verliert dafür die Blätter bei Frost aber etwas schneller.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.11.2014
 
Hallo,
wir möchten unser Grundstück innerhalb einer Wohnanlage gerne mit Liguster als Sichtschutz versehen.
Unser Garten befindet sich allerdings auf dem Dach der darunter liegenden Tiefgarage. D.h. wir haben es hier eher mit einem "begrünten Flachdach" zu tun, die Erde ist nur ca. 30 cm hoch. Eignet sich hierfür ein Liguster oder doch eher Thuja? Wie wir herausgefunden haben, sind beide sog. "Flachwurzler".
Moinmoin,
30 cm Boden ist schon sehr wenig. Wir würden Ihnen Liguster empfehlen, da er weniger kräftige Wurzeln als Thuja hat. Bei einem so flachen Boden würde sich am besten ein schwachwüchsiger Liguster wie Ligustrum vulgare Lodense eignen. Möglich wäre auch Ligustrum vulgare Atrovirens Compact. Dieser wird maximal 2 m hoch. Wir haben ihn nicht im Shop, können ihn aber liefern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.12.2014
 
Ich möchte einen Ligustrum ovalifolium pflanzen und als Solitärstrauch erziehen. Ist hier ein Erziehungsschnitt erforderlich, oder kann man ihn einfach wachsen lassen?
Moinmoin,
unsere Solitärpflanzen wurden schon 2-3 mal zurückgeschnitten, so dass sie sich schön buschig aufgebaut haben. Wenn Sie wollen, können Sie den ovalblättrigen Liguster, Ligustrum ovalifolium, einfach wachsen lassen, dann entwickelt er sich relativ locker weiter. Möchte man einen eine relativ kompakten Solitärstrauch haben, müsste man ihn gelegentlich etwas zurückschneiden, damit er sich stärker verzweigt. Das ist reine Geschmacksache.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.12.2014
 
Liebes Eggert-Team,
wir müssen den größten Teil unseres Buchses (teilweise Hecken, teilweise Formschnitte) wegen der Virus-Erkrankung entfernen. Was kann man als Ersatz nehmen?
Moinmoin,
einen echten Ersatz für Buxus sempervirens, der ihm in Schnittverträglichkeit, Frosthärte, Dichte und Preis gleich kommt, gibt es eigentlich nicht. In die eine oder andere Richtung wird man immer Abstriche machen müssen. Der Zwerg-Bergilex Stokes (Ilex crenata Stokes) ist zum Beispiel ein ganz guter Ersatz für kleinere Buchbaumprojekte, ist aber deutlich teurer und frostempfindlicher. Lonicera nitida Maigrün und Lonicera nitida Elegant kann man für größere Buchsbaumprojekte verwenden - für kleine schmale Hecken ist sie zu starkwüchsig; außerdem ist sie etwas frostempfindlicher.
Schwachwüchsige Liguster wie Zwerg-Liguster (Ligustrum vulgare Lodense) und Ligustrum vulgare Atrovirens Compact können auch verwendet werden - verlieren aber zeitweise über den Winter ihre Blätter. Eine Alternative, die ganz anders aussieht, aber gut formbar und frostfest ist, ist die Eibe (Taxus baccata).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2015
 
Sehr geehrtes Team,
auf einer Fertiggarage, auf der auch ein Gartenweg verläuft, wollen wir als Abschluss eine Ligusterhecke über 3,6 m pflanzen. Wir haben eine Granulatüberdeckung von ca. 35 cm. Wie viele Pflanzen sind dafür notwendig um eine dichte Hecke zu erhalten? Welche Qualität können sie empfehlen - Strauch ab 8 Triebe oder Containerpflanze 60/100? Haben die verschiedenen Qualitäten schon Blätter?
Vielen Dank.
Moinmoin,
wir würden Ihnen jetzt im Frühjahr die wurzelnackte Qualität empfehlen - sie ist billiger und auch etwas stabiler. Benötigt werden 3 Pflanzen pro Meter.
Da der Winter mild war, haben die immergrünen Liguster (Ligustrum ovalifolium) jetzt auch noch Laub - die wurzelnackten werden es aber voraussichtlich erstmal kurz verlieren, da Ernte, Lagerung und Pflanzung bei aller Vorsicht Stress für die Pflanzen bedeuten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.03.2015
 
Hallo,
ich möchte eine Ligusterhecke vor eine Mauer setzen, wie groß ist der mind. Abstand, damit die Pflanze gut wächst?
Vielen Dank.
Moinmoin,
das hängt davon ab, wie stark die Mauer die Hecke beschattet. Wäre die Ligusterhecke die meiste Zeit des Tages im Schatten der Mauer, sollte man gerne in 2 m Abstand pflanzen, damit sie vernünftig gedeiht. Bekommt sie ausreichend Sonne, kann man auch deutlich näher rangehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2015
 
Lieber Eggert Team,
ich möchte eine lange und schmale Rabatte unterteilen. Die Unterteilung sollte nicht höher als 50-70 cm sein. Wäre der Ligustrum dafür geeignet?
Vielen Dank für Antwort.
Moinmoin,
für eine Hecke von 50-70 cm Höhe wächst Ligustrum ovalifolium eigentlich zu stark - man müsste schon viel schneiden, um ihn daurhaft so kurz zu halten. Günstiger bzw. weniger arbeitsintensiv wäre ein langsamer wachsender Liguster wie z.B. Ligustrum vulgare Lodense oder Ligustrum vulgare Atrovirens Compact, den wir noch nicht im Shop haben, aber auch anbieten könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben uns letztes Jahr den Traum vom Eigenheim erfüllt. Nun wollen wir für den nötigen Sichtschutz sorgen und haben uns für die Liguster-Variante entschieden.
Unser Grundstück liegt am offenen Feld ohne Schutz von anderen Häusern. Wir planen 30 Meter zu bepflanzen.
1. Ist diese Variante der Hecke zu empfehlen?
2. Wie viele Pflanzen benötigen wir als Wurzelware?
Vielen Dank und liebe Grüße!
Moinmoin,
wenn Sie nicht in einer sehr kalten Gegend Deutschlands wohnen, kann man den immergrünen Liguster, Ligustrum ovalifolium, gut als Hecke pflanzen. Sind sehr strenge Fröste zu erwarten, sollten man lieber Ligustrum vulgare Atrovirens nehmen, da er frosthärter ist.
Sie benötigen von der 8-triebigen wurzelnackten Ware 2,5 Pflanzen pro Meter, von der 6-triebigen 3 pro Meter und von der 3-triebigen 4-5 pro Meter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.09.2015
 
Hallo liebe Gärtner,
wir planen im April eine Ligusterhecke zu pflanzen, Ligustrum ovalifolium, ca. 10 m. Wir möchten gern die Pflanzen mit den 8 Trieben ca. 1 m hoch, die bei Versand bestimmt auf ca. die Hälfte gekürzt werden. Unser Ort liegt im Erzgebirge bei ca. 570 m, können wir diese Pflanzen wegen der Frostbeständigkeit verwenden?
Unsere jetzige Ligusterhecke ist seit einigen Jahren nicht mehr dicht/in Teilen kaum noch grün (kahl). Oder können Sie uns einen anderen Vorschlag machen?
Vielen Dank an die fleißigen Gärtner!
Moinmoin,
im Erzgebirge ist es für den Ligustrum ovalifolium eigentlich zu kalt. Wenn es dumm läuft, friert er bei sehr strengen Frost auch mal bis zum Boden zurück - und immergrün bleibt er auch nur bei mildem Frost. Günstiger wäre eine gut frostharte Liguster-Sorte wie Ligustrum vulgare Atrovirens. Die wurzelnackten Pflanzen werden in der Tat stark zurückgeschnitten geliefert, damit sie besser anwachsen.
Kennen Sie den Grund für das Verkahlen Ihrer bisherigen Hecke? Wenn nicht, können Sie uns gerne ein Foto der Hecke zur Beurteilung schicken, damit ausgeschlossen werden kann, dass die neue Hecke das gleiche Schicksal ereilt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2016
 
Liebes Baumschule Eggert-Team,
gerne möchte ich mich erkundigen, wie ich die Pflanzung von Ihrem 8 triebigen, wurzelnackten Liguster (60 - 100 cm) vorbereite und habe folgende Fragen:
- Müssen die Wurzeln gekürzt werden, wenn ja auf welche Länge?
- Empfehlen Sie die Pflanzen bei Pflanzung im April zurück zu schneiden?
- Wie tief/breit sollte bei dieser Pflanzengröße das Pflanzloch sein?
- Welche Maßnahmen zur Verbesserung der Erde empfehlen Sie?
- Wann und mit welchem Dünger sollte gedüngt werden?

Ich freue mich auf Ihre Antwort! Strauch ab 8 Triebe 60 bis 100 cm hoch
Moinmoin,
die Wurzeln der Ligustrum ovalifolium können gerne etwas eingekürzt werden - ca. um ein Drittel. Die Pflanzen schneiden wir schon vor dem Versand zurück; Sie können sie nach dem Pflanzen noch leicht einkürzen, so dass alle gleich hoch sind. Nötig ist dies aber nicht.
Die Größe des Pflanzlochs sollte so bemessen sein, dass die Wurzeln gut Platz haben und bequem gepflanzt werden können; wenn man die Wurzeln zurückschneidet, reicht ein Pflanzloch von ca. 30 cm Tiefe und 30 cm Breite.
Ob die Erde verbessert werden muss, hängt von ihrem Zustand ab. Wenn man einen guten Gartenboden hat, muss man weiter nichts tun. Die Wurzeln der vorhergehenden Bepflanzung sollten allerdings gründlich entfernt werden. Sehr sandiger Boden kann etwas aufgewertet werden, indem man Kompost oder guten Mutterboden untermischt. Zu Verdichtungen neigender Boden, sollte tiefgründig aufgelockert werden. Eventuell kann man auch hier Kompost oder groben Kies, damit das Wasser besser abläuft, untermischen.
Gedüngt werden muss die immergrüne Ligusterhecke in diesem Jahr noch nicht, da sich erstmal neue Wurzeln bilden müssen, um überhaupt ausreichend Wasser und Nährstoffe aufnehmen zu können. In den nächsten Jahren kann man zu Beginn der Vegetationsperiode (April/Mai) mit einem Langzeitdünger wie z.B. Hornspänen düngen. Bei einem guten, nährstoffreichen Boden ist das aber auch nicht unbedingt notwendig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.03.2016
 
Ich möchte eine ca. 10 Meter lange Hecke im Raum Ludwigsburg (gem. Klima) pflanzen. Die Hecke sollte immergrün bleiben und zu schneiden sein. Höhe ca. 80 cm, Breite 40-50 cm. Morgens Sonne, Nachmittag Schatten.
Danke für ihren Rat!
Moinmoin,
Ligustrum ovalifolium ist immergrün, solange es keinen strengen Frost gibt - wenn die Winter so milde bleiben wie die letzte zwei, ist sie durchaus geeignet. Sicher immergrün sind die folgenden, gut zu schneidenden Heckenpflanzen: Kirschlorbeer, Ilex und Feuerdorn.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten eine formale, moderne Hecke gestalten, mit 3 Blöcken Hecke unterbrochen mit je einem buschigen. Wir suchen eine Alternative für die bisher gedachte Buchenhecke. Hier gefallen uns die braunen Blätter im Winter nicht. Wäre es möglich Liguster auch blockartig zu schneiden? Ist es richtig, dass es sehr lange dauert, bis man einen Schutz in Höhe von ca. 1,50 m erhält?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort im Voraus, viele Grüße aus München.
Moinmoin,
man kann Liguster durchaus blockartig schneiden. In einem strengen Winter (-10° und niedriger) verliert allerdings auch Ligustrum ovalifolium mal die Blätter. Wie lange es dauert, einen 150 cm hohen Schutz zu erhalten, hängt von der Ausgangsware ab: Nimmt man z.B. 8-triebige Sträucher, 60-100 cm, dauert es ca. 4-6 Jahre inkl. regelmäßigen Rückschnitten, bis man die gewünschte Höhe erreicht hat (abhängig von Standortbedingungen, Pflege etc.).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.03.2016
 
Sehr geehrtes Baumschule Eggert Team,
wir haben letztes Jahr im Herbst eine wurzelnackte Ligusterhecke von Ihnen gekauft und eingepflanzt.
Meine Frage wäre, ob diese Pflanzen nun auch schon nach so kurzer Zeit zurück geschnitten werden sollten.
Wenn ja, wüsste ich gerne, ob es dafür nun jahreszeitlich schon zu spät ist und wie viel ich zurück schneiden muss. Es bilden sich schon kleine Blatttriebe.
Vielen Dank im Voraus für ihre Antwort.
Moinmoin,
wenn die Ligusterpflanzen im Herbst 2015 gesetzt wurden, sind sie ja quasi frisch zurückgeschnitten und dürfen jetzt erstmal austreiben. Falls sie stark wachsen, kann man sie im Sommer leicht einkürzen, ansonsten reicht es, sie im frühen Frühjahr des nächsten Jahres das erste Mal zurückzuschneiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.06.2016
 
Guten Tag,
erst einmal vielen Dank für Ihre tolle Homepage.
Wir haben letzte Woche ca. 80 m Immergrünen Liguster (Wurzelware mit 8 Trieben, zurückgeschnitten auf ca. 50-70 cm) gepflanzt und haben dazu noch einige Fragen:
1) Müssen wir an Tagen mit leichtem Regen noch zusätzlich giessen bzw. wieviel sollte gegossen werden?
2) Wie lange dauert es, bis die Pflanzen angewachsen sind und die ersten grünen Blätter wachsen?
3) Wann ist der richtige Zeitpunkt zu düngen, und wie sollte gedüngt werden?
4) Wann und in welchem Ausmaß sollte der erste Rückschnitt erfolgen, soll im ersten Jahr schon zwei mal geschnitten werden?
Vielen Dank & herzliche Grüße!
Moinmoin,
1) Im Moment ist der Boden eigentlich ausreichend feucht. Wichtig wird die Wässerung dann, wenn die Liguster-Pflanzen beginnen kräftig auszutreiben und das Wetter eher warm und trocken ist.
2) Erstmal werden die Immergrünen Liguster jetzt Wurzeln bilden, daher treiben sie etwas später aus als schon etablierte Büsche - im Laufe des Monats Mai werden sie aber spätestens grün. Bis sie richtig angewachsen sind, dauert es etwas länger: Das erste Jahr sollten sie daher noch gut gepflegt werden. Im nächsten Jahr können sie sich dann weitgehend selber versorgen und benötigen nur noch in sehr trockenen Zeit gelegentlich etwas Wasser.
3) Im ersten Jahr brauchen die Ligustrum ovalifolium keinen Dünger, in den Folgenjahren eigentlich auch nur, wenn der Boden eher nährstoffarm ist. Gedüngt wird zu Beginn des Austriebs, als Dünger eignet sich am besten ein sich langsam auflösender Dünger wie z.B. Hornmehl/-späne.
4) Im ersten Jahr muss man meist nicht schneiden; eventuell kann man die Pflanzen im Sommer etwas einkürzen, wenn sie sich sehr gut entwickeln. In den kommenden Jahren kann man die Ligusterpflanzen dann einmal vor dem Austrieb und einmal Ende Juni zurückschneiden, damit sie sich gut verzweigen und schön dicht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.06.2016
 
Hallo,
optisch gefällt uns der ovalblättrige Liguster besser, allerdings liegt unser (ziemlich kleines Grundstück, 2 m von Terrasse zu Zaun) an einer Straße, zu der wir gerne einen guten Sichtschutz auch im Winter wünschen. Der Atrovirens soll ja winterhärter sein und die Wahrscheinlichkeit, dass er die Blätter fallen lässt und zurückfriert ist geringer. Könnte man beide auch im Wechsel pflanzen? Oder würden Sie uns eher zu einer ganz anderen Pflanze raten?
Wir wohnen im Rheinland nahe Köln.
Vielen Dank und beste Grüße!
Moinmoin,
im Rheinland sind die Winter ja in der Regel verhältnismäßig milde, so dass man ruhig Ligustrum ovalifolium pflanzen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass er erfriert ist sehr gering - und die Chance, dass er im Winter immergrün bleibt, dafür hoch. Wenn mal ein strengerer Winter kommt und er die Blätter verliert, dann hätte Ligustrum vulgare Atrovirens erst recht die Blätter abgeworfen. Außerdem kommt Ligustrum ovalifolium besser mit feuchten Sommern wie diesem zurecht als Atrovirens.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.10.2016
 
Hallo,
wie wäre denn die Lieferzeit der Topfware von Liguster ovalifolium? Kann man diesen taggenau bestellen (z.B. auf einen Freitag)? Und wieviele Pflanzen muss man pro Meter setzen?
Freundliche Grüße!
Moinmoin,
man benötigt drei ovalblättrige Liguster pro Meter. Man kann sie taggenau bestellen, aber wir können nicht zu hundert Prozent garantieren, dass das klappt. Normalerweise funktioniert es, aber es kann immer mal etwas beim Paketdienst DPD dazwischenkommen, so dass die Pflanzen einen Tag später ankommen. Das liegt leider nicht in unserer Hand. Wenn die Pflanzen diesen Freitag ankommen sollen, müssten Sie heute bestellen, damit sie Donnerstag rausgehen können. Das Wunschlieferdatum geben Sie bitte in dem Feld ' Anmerkungen zur Bestellung' an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Hallo,
ich möchte mein Grundstück mit einer Ligusterhecke einfrieden. Sie soll am Ende ca. 1,80 Meter hoch und ca. 60 cm breit sein.
1.) Welchen Liguster Sie eher wählen, Ligustrum vulgare Atrovirens oder Ligustrum ovalifolium?
2.) Wann ist die beste Pflanzzeit?
3.) Wie lange wird es wohl dauern, bis die Pflanzen rund einen Meter gewachsen sind, wenn ich 80 cm große Pflanzen kaufe?
Zu 1.) In wärmeren Regionen würde ich Ligustrum ovalifolium pflanzen in in kalten Regionen Ligustrum vulgare Atrovirens.
Zu 2.) Für wurzelnackte Pflanzen gilt die Pflanzzeit ab ca. Mitte Oktober bis zum ggf. Dauerfrost. Im Frühjahr bis Ende April/Mitte Mai. Je früher im Frühjahr gepflanzt wird, umso sicherer und besser wächst die wurzelnackte Ware an. Am besten also im Herbst pflanzen oder sonst im zeitigen Frühjahr.
Zu 3.) bei guter Pflege und gutem Standort wohl 3 bis 6 Jahre. Die Liguster bekommen vor der Pflanzung einen Schnitt und sollten dann jährlich 1 x geschnitten werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2017
 
Hallo.
Wir haben letztes Jahr in Dithmarschen neu gebaut. Nun hätten wir gerne eine immergrüne, robuste, hübsche Hecke, die als Sichtschutz dienen soll. Also so 1,50 Meter soll Sie locker hoch sein, aber nicht so breit! Was die Länge angeht, die liegt bei ca. 40 Metern.
Die Liguster fanden wir nun am Besten. Nur welche?
Unser Boden ist sehr sandig, Sonne (wenn Sie denn scheint) den ganzen Tag UND Wind ist ja auch eigentlich immer.
Vielen Dank!
Ich freue mich auf die Antwort.
Moinmoin,
Ligustrum ovalifolium ist die richtige Wahl, wenn die Hecke möglichst das ganze Jahr über grün sein soll. Falls Sie sehr nah an der Nordsee wohnen sollten, so dass die Hecke unmittelbar der Salzluft ausgesetzt ist, wäre Ligustrum vulgare die bessere Wahl. Er verliert zwar im Herbst die Blätter, toleriert aber Salz wesentlich besser.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.02.2017
 
Guten Tag,
wir möchten eine Sichtschutzhecke aus Liguster anpflanzen. Wichtig ist uns vor allen Dingen, dass auch im Winter die Blätter weitestgehend am Strauch bleiben und so ein Sichtschutz bestehen bleibt.
Jetzt ist mir der Unterschied zwischen den Sorten Atrovirens und ovalifolium nicht ganz klar. Welcher behält besser die Blätter? Wir leben in der Rheinebene mit eher gemäßigten Temperaturen im Winter. Allerdings fällt auch hier die Temperatur tageweise mal um die -10 grad. Die Hecke würde vollsonnig stehen.
Vielen Dank!
Moinmoin,
Ligustrum ovalifolium hält die Blätter länger und ist in milden Wintern sogar immergrün, dafür aber nicht ganz so frosthart wie Ligustrum vulgare Atrovirens. Die Rheinebene hat ja aber ein für deutsche Verhältnisse mildes Klima, so dass wir Ihnen Ligustrum ovalifolium empfehlen würden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.03.2017
 
Hallo,
ich möchte einen Sichtschutz pflanzen, der ca. 180 cm hoch wird, immergrün ist und schmal gehalten werden kann. Auch sollte es nicht zu lange dauern, bis es einen Sichtschutz ergibt. Wir wohnen in Mainz.
Die Hecke würde im Gemüsebeet stehen. Je breiter die Hecke, desto weniger Platz habe ich für den Anbau von Salat usw. Ein wichtiger Faktor wären die Wurzeln. Diese dürfen sich auch nicht zu weit ausbreiten, damit das direkt daneben wachsende Gemüse gedeihen kann. Ist Liguster die richtige Wahl oder würden Sie mir eine andere Pflanze empfehlen? Vor allem die Wurzeln machen mir bei der Wahl der Pflanze sorgen.
Vielen Dank schon mal im Voraus!
Moinmoin,
der ovalblättrige Liguster (Ligustrum ovalifolium) passt schon sehr gut zu Ihren Wünschen. In sehr strengen Wintern kann er die Blätter verlieren, aber in einer so milden Gegend wie Mainz, wird das sehr selten der Fall sein. Durch Schnitt lässt er sich schön schmal halten, und die 180 cm Höhe erreicht er relativ schnell. Die Wurzel ist recht fein und eher kompakt. Ein wenig wird sie sich sicherlich ins Bett ausbreiten, aber den Gemüseanbau sollte sie nicht weiter stören. Davon abgesehen haben andere immergrüne Heckenpflanzen wie Kirschlorbeer, Glanzmispel, Ilex etc. nicht weniger Wurzelvolumen sondern eher mehr.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.04.2017

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