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Ligustrum ovalifolium - Ovalblättriger Liguster
     
Ligustrum ovalifolium
 

Ovalblättriger Liguster

Der wohl schönste und gesündeste Liguster für eine Hecke. Er besticht vor allem mit seinem dunkelgrün glänzendem Laub und der weißen, angenehm duftenden, rispenartigen Blüte. Sie erscheint im Frühsommer. Ligustrum ovalifolium leidet nicht an Triebsterben.

Aufgrund seiner guten Schnittverträglichkeit und seines raschen Wuchses ist diese Liguster beliebt als Heckengehölz. Er kann sowohl für kleine, kompakten Hecken (bis 1 m Höhe) als auch freiwachsend als Sichtschutz (ca. 3 m Höhe) eingesetzt werden. Bei sehr strengen Wintern oder sehr wechselhafter Witterung im Januar/Februar kann es passieren, dass er sein Laub verliert. In milden Gebieten hält er aber häufig auch im Winter sein Blattwerk. Für kalte Regionen, höhere Lagen sowie Schweden, Finnland, Norwegen empfehlen wir Ligustrum vulgare Atrovirens.

Wie alle Liguster empfiehlt sich auch diese Art für Imker, da die Blüten gerne von Bienen beflogen werden. Er darf dann nur mäßig geschnitten werden.


Ligustrum ovalifolium
Ligustrum ovalifolium
Ligustrum ovalifolium
Ligustrum ovalifolium
Ligustrum ovalifolium

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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Strauch ab 3 Triebe 30 bis 50 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 5,75 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 0,79 EUR
ab 10 Stk. = je 0,69 EUR
ab 50 Stk. = je 0,65 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Mai
Strauch ab 6 Triebe 60 bis 100 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 5,75 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 1,79 EUR
ab 5 Stk. = je 1,69 EUR
ab 25 Stk. = je 1,65 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Mai
Strauch ab 8 Triebe 60 bis 100 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 5,75 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 2,19 EUR
ab 5 Stk. = je 2,09 EUR
ab 25 Stk. = je 2,05 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - April
Solitärpflanze 100 bis 125 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 32,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 21,95 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - April
Solitärpflanze 125 bis 150 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 32,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 24,95 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - April
Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
   
   

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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Ligustrum ovalifolium - Ovalblättriger Liguster "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Ich plane, eine Sichtschutz-Hecke mit Ligustrum-ovalifolium anzulegen. Zur besseren Planung der Bestellung: In welchem Abstand ist es sinnvoll, die einzelnen Pflanzen zu setzen?
die Pflanzung variiert je nach Ausgangsgröße der Planzen. Leichte Sträucher, 3-triebig werden zu 4. auf einen Meter gesetzt; verpflanzte Sträucher, 6-triebig zu 3. und 8-triebige Sträucher benötigt man ca 2-2,5 pro Meter.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 05.05.2009
 
Moin,wie stark ist die Qualität 3 Triebe 30 cm hoch? Wieviele Pflanzen muß ich pro laufenden Meter Hecke setzen?
Die Pflanzen sind die stärksten Exemplare, die wir aus dem einjährig bewurzelten Steckholz sortieren. Sie sind noch jung, haben aber ein gutes Ausgangspotential. Sie werden von uns auf ca. 20 cm mit der Schere gekürzt. Mit diesem Pflanzschnitt können die Ligusterpflanzen direkt gesetzt werden. Wir empfehlen 5 Liguster pro Meter Hecke zu pflanzen.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.12.2009
 
Moin aus Hamburg, wir haben an unserer Ferienwohnung auf Amrum einen Friesenwall, den wir gern mit einer Hecke bepflanzen möchten. Zur Zeit ist Liguster drin, bei dem wir aber noch nicht wissen ob das was wird. Problem scheint die Enge des Walls für die Wurzeln zu sein. Gibt es aus Ihrer Sicht eine Alternative? Es soll in jedem Fall eine Hecke sein, da wir sie auch als Sichtschutz nehmen wollen. Danke schon mal für Ihre Mühe und Antwort. Mit freundlichen Grüßen
Gerne werden Friesenwälle mit Kartoffelrosen oder flächendeckenden Rosen, wie die Sorten The Fairy, Sommerwind, Mainaufeuer oder ähnlichen Sorten bepflanzt. Diese Rosen haben den Vorteil, dass sie sehr gut Wind und salzhaltige Luft vertragen und mit ihren Pfahlwurzeln sich auch die Feuchtigkeit aus den unteren Erdschichten holen. Sie besitzen allerdings keinen heckenartigen Habitus wie Liguster.
Sämtliche Liguster besitzen eine feine Wurzel und sollten einigermaßen wachsen, sofern sich im Kern des Walles genügend humoses Edreich befindet. Der ovalblättrige Liguster gilt als der salzluftverträglichste seiner Gattung.
Eine richtige Alternative, die alle Bedingungen auf einem Friesenwall gut erfüllt und auch noch optisch gut wirkt ist schwierig zu benennen. Auch wäre wichtig zu wissen, wie weit der Friesenwall von der Küste (wegen der Salzluft) entfernt ist. Es könnte noch mit den mittelstark wachsenden Sorten von Spiraea japonica oder mit den Heckenmyrthen (Lonicera pileata) klappen.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.01.2010
 
Wir interessieren uns für eine immergrüne, blickdichte und schnell wachsende Hecke und sind dabei auf Liguster ovalifolium gestoßen, da dieser wohl auch sehr pflegeleicht ist. Nun habe ich gelesen, dass dieser Liguster sowohl an Blättern, Rinde und Früchten giftig sei? Muss ich Angst um meine Dackel haben, die wahrscheinlich zwischen den Sträuchern auch mal "tätig" sein werden? Wie sieht es mit kleinen Kindern aus? Zudem wohnen wir in einer etwas "rauheren" Gegend am Fuße der Rhön. Aber ich könnte nicht sagen, dass es hier kälter oder schneereicher als beispielsweise in Schwaben wäre. Hätten Sie bedenken, den Liguster ovalifolium in unserer Gegend anzupflanzen? Wir würden ungefähr 350 Pflanzen auf eine Länge von ca. 100m benötigen. Vielen Dank für die Informationen.
Zur Giftigkeit vom Ovalblättrigen Liguster:
Die schwarzen Ligusterbeeren sind in der Tat giftig, die anderen Pflanzenteile gelten als mindergiftig. Sofern man Ligustrum ovalifolium als Hecke einsetzt und diese regelmäßig geschnitten wird, setzen die Pflanzen wenig bis keine Blüten im Juni an. Wenn keine Blüten vorhanden sind, können sich auch entsprechend keine Früchte entwickeln.
Sollte die Ligusterhecke sich frei entwickeln, werden die Pflanzen nach mehreren Jahren mit Sicherheit aber Früchte ansetzen.

Das Hunde Ligusterblätter oder Früchte essen, halte ich aus eigenen Erfahrungen heraus für sehr unwahrscheinlich.

Zur Frosthärte vom Ovalblättrigen Liguster:
Ab dauerhaften Temperaturen im Winter deutlich unter -10°C kann es zu Frostschäden an den Trieben von Ligustrum ovalifolium kommen. Auch sehr hohe und rauhe Lagen sollten gemieden werden. Ich denke, dass man in Ihrer Region noch problemlos eine Hecke aus Lig. ovalifolium pflanzen kann. Ein Blick auf die Hecken der benachbarten Gärten kann durchaus zur Endscheidungsfindung beitragen.
Sollte die Lage tatsächlich den Ansprüchen von Ligustrum ovalifolium nicht genügen, kann man auf Ligustrum vulgare Atrovirens ausweichen. Dieser Liguster hält leider das Laub nicht so lange, ist aber dafür deutlich frosthärter. Aufgrunddessen wird er gerne in Skandinavien und Osteuropa gepflanzt.
Gruß
Jörg Eggert

Eintrag hinzugefügt am 10.02.2010
 
Guten Tag, wir wohnen in Schorndorf in der Naehe von Stuttgart - welche Sorte Liguster sollte ich verwenden - die Meinung hier gehen sehr stark auseinander, der eine sagt ovalifolium der andere wiederum vulgare. Koennen SIe mir weiter helfen und mir meine Entscheidung erleichtern?? Vielen Dank
Für den Stuttgarter Raum können wir durchaus den Ligustrum ovalifolium - Ovalblättriger Liguster empfehlen. Im z.B. Erzgebierge, Bayrischer Wald also die sehr kalten Gebiete Deutschlands ist mit evtl. Frostschäden zu rechnen. Als Alternative können wir auch den Ligustrum vulgare Atrovirens Immergrünen Liguster empfehlen.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.03.2010
 
Sehr geehrte Damen und Herren, ich plane in diesem April eine 24m lange Ligusterhecke zu pflanzen. Nun muß ich mich nur noch zwischen der Sorte Atrivirens und Ovalifolium entscheiden. Da wir im Rhein-Main-Gebiet wohnen sind beide Sorten wohl gleich gut geeignet. Nun habe ich aber gehört, dass einer der beiden Sorten mehr zum Pilzbefall und Krankheiten neigt. Ich hätte natürlich lieber die robustere und damit pflegeleichtere Sorte. Welche ist das? Dann habe ich noch eine Frage zum Rückschnitt der Pflanzen vor dem Versand. Um wieviel kürzen Sie die Triebe ein? (Ich interessiere mich für die Qualität von mindestens 8 Trieben). Vielen Dank für Ihre Antwort.
Die Atrovierens bekommen ab und zu Krankheiten wie z.B. das Triebsterben oder auch die Blattfleckenkrankheit. Von der Ovafolium ist das bisher nicht bekannt. Das Rhein- Main Gebiet ist eine milde Ecke und somit für beide geeignet. Wir kürzen die Pflanzen um die Hälfte ein, damit sie besser anwachsen und sich besser verzweigen und dadurch buschiger werden.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2010
 
Hallo. Ich würde gerne eine kleine LIgusterhecke, ca . 1 m hoch als Abschluss unserer Terrasse pflanzen. Dort geht ein kleiner Hang hinuntern, danach ist ein verlegter Weg aus Steinplatten. Somit ist es wichtig das meine Hecke dort, eher wenig wurzelt und mir die Platten dort nicht aushebt. Bin ich da mit einer Ligusterhecke gut betraut oder ist dies eher nicht zu empfehlen? Über Tips bin ich dankbar. lg Michaela
Liguster bilden ein Herzwurzelsystem mit einem hohen Anteil an Feinwurzeln aus. Sie stellen im allgemeinen keine Gefahr für Gehwegplatten dar
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 30.04.2010
 
Hallo, wir wollen eine Sichtschutzhecke aus Ligustrum ovalifolium 'Aureum' anlegen.
Gemeinhin wird der Goldliguster in Gärten eher zur Einzelstellung und Farbgeber verwendet, obwohl er von seiner Art her durchaus die Voraussetzungen einer Heckenpflanze mit sich bringt. Bedenken Sie aber bitte, dass der Goldliguster ist nicht vollständig winterhart ist und es bei einem freien, dem Wind exponierten Stand zu Ausfällen kommen könnte. Im Winter verliert er das Laub.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 28.05.2010
 
Hallo, wir planen, eine Liguster-Hecke zu pflanzen, haben aber nun gelesen, dass diese giftig ist. Da wir kleine Kinder haben, suchen wir eine vergleichbare ungiftige Alternative, was Sichtschutz und leichte Pflege betrifft. Vielen Dank!
Fast alle Pflanzen sind in irgendeiner Form (minder-)giftig. Liguster ist ein weitverbreitetes, mindergiftiges Gehölz, es sind keine Fälle von schweren Vergiftungen publik, zumal es durch den regelmäßigen Schnitt der Hecken nur bedingt zu Fruchtansatz kommt.
Immergrüne Heckenpflanzen ohne zum Essen anregenden Fruchtansatz sind Lebensbäume und Scheinzypressen (Thuja und Chamaecyparis in Sorten), die übrigen immergrünen Heckenpflanzen wie Stechpalme (Ilex) und Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) sind von ihrer Giftigkeit dem Liguster gleichzusetzen. Ungiftig sind Buchen, die zwar laubabwerfend sind, aber durch ihren späten Laubfall im Winter blickdicht bleiben. MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 12.11.2010
 
Hallo,
ich möchte mir gerne eine Ligusterhecke anlegen. Länge ca. 4 Meter. Kann ich dafür auch gleich die schon hohen Solitärpflanzen verwenden, und wenn ja, wieviele pro Meter würde ich benötigen?
Vielen Dank für Ihre Antwort
Zum Anlegen einer Hecke können alle angebotenen Qualitäten von Ligustrum ovalifolium verwendet werden. Ein Solitär ist 3 bis 4 Jahre älter, wie ein Strauch mit einer Höhe von 60 bis 100 cm. Man hat also bei der Pflanzung eines Solitär-Ligusters einen entsprechenden "zeitlichen Vorsprung".
Wir empfehlen 2 Pflanzen pro Meter zu setzen, wenn die Hecke gleich relativ dicht sein soll. Bei einer lockeren Bepflanzung genügen 1 bis 1,5 Pflanzen pro Meter.
Solitärpflanzen sind einzeln gewachsene größere Sträucher mit einem Erdballen. Es sind keine Heckenelemente, das heißt, dicht an dicht gepflanzt ergeben sie noch keine formell geschnittenen Hecke.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.02.2011
 
Guten Tag, Unsere Pflanzen sind nun kahl und bieten keinen Sichtschutz. Ich bin davon ausgegangen, sie sind immergrün. Können Sie mir erklären, wieso die Pflanzen nun das Laub verloren haben?
Der Ovalblättrige Liguster, Ligustrum ovalifolium, ist nicht immergrün im eigentlichen Sinne. Man spricht von einer wintergrünen Pflanze, wenn das Laub im Winter überwiegend gehalten wird. Dabei sind der Standort und die Witterung maßgebend.
In unserer Pflanzenbeschreibung weisen wir darauf hin, dass der Liguster bei sehr strengen Wintern oder sehr wechselhafter Witterung im Januar/Februar sein Laub verliert. In milden Gebieten hält er aber häufig auch im Winter sein Blattwerk.
Ihre Pflanzen werden bald wieder in Laub stehen und haben keinen Schaden genommen. Eine entwickelte Ligusterhecke ist so dicht verzweigt, dass sie auch ohne Belaubung im Winter Sichtschutz bietet. In milderen Wintern werden die Pflanzen das Laub halten.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 19.03.2011
 
Wir wollen eine Ligusterhecke pflanzen. Wir wohnen in Oberschwaben. Unser Boden ist mit Lehm vermischt. Eignet sich die Liguster Atrovirens oder ovalifolium besser. Herzlichen Dank Antwort.
Der Ovalblättrige Liguster, Ligustrum ovalifolium, ist frostempfindlicher als der wintergrüne Liguster, Ligustrum vulgare `Atrovirens`. Er friert in starken Wintern oder ungünstigen Lagen zurück, während der Liguster Atrovirens in solchen Wintern sein Laub fallen lässt und sich dann nicht wintergrün zeigt, aber keinen Schaden nimmt.
Von den Boden- und Standortansprüchen sind beide Liguster gleich. Sie sind anpassungsfähig an den Boden, sind wärme- und kalkliebend und können sowohl sonnig, als auch halbschattig gesetzt werden. Liguster `Atrovirens` verträgt sogar einen schattigen Standort.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 25.03.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Herbst 3 Pflanzen Ligustrum ovalifolium gepflanzt. Ist es möglich, diese Pflanzen jetzt umzupflanzen?
Ja, Sie können die Pflanzen noch einmal umsetzen, dabei sollten Sie sie großzügig herausnehmen und unverzüglich neu einsetzen und wieder gut angießen und in der Folgezeit pflegen. Es ist nicht leicht, dass die neugebildeten Wurzeln gleich wieder gestört werden, da die Pflanzen aber noch in der Vegetationsruhe sind, zu vertreten. br>Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 09.04.2011
 
Hallo, wir haben im letzten Jahr eine Ligusterhecke als Zaunersatz gepflanzt. Durch diese Hecke führt ein Weg, den wir jetzt gerne mit Kletterrosen umrahmen möchten. D.h. die Kletterrosen würden rechts und links des Weges in einer Linie mit dem Liguster stehen. Vertragen sich diese beiden Pflanzen oder würden sie sich gegenseitig das "Futter" streitig machen?
Bei einer solchen Pflanzung sind die Pflanzen Nahrungskonkurrenten und dem Gärtner obliegt es, regelmäßig unterstützend und ordnend einzugreifen.
Die Rose ist ein Starkzehrer und hat einen hohen Nährstoffbedarf, ist kalkliebend und liebt den sonnigen Standort. Daher wäre es gut, einen möglichst großen Abstand zu den Ligusterpflanzen einzuhalten oder/ und eine Wurzelsperre zwischen den Pflanzen einzubauen. Es wird aber immer nötig sein, die Nahrungs- und Wasserkonkurrenten entsprechend zu versorgen, so dass keiner zu kurz kommt. br>Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 17.04.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren, Unsere Ligusterhecke hat sich in drei Standjahren hervoragend, bereits 1,50m hoch, entwickelt und sah immer super aus. Dieses Jahr hatten wir hier einen sehr strengen Winter und im Februar war lange eine sehr trockene Kälte (-10 bis -20Grad). Nun ist fast die ganze Hecke kahl und braun. Man sieht zwar an einigen Stellen, dass sie wieder austreibt, aber sehr spärlich! Die Pflanzen sind unten noch grün, aber höchstens nur 20-30cm hoch, danach ist alles kahl! An ca. 50 Pflanzen sieht man noch gar keinen grünen Austrieb! Was können wir machen? Ich hoffe Sie können mir weiter helfen?
In strengen Wintern kann es passieren, dass der Ovalblättrige Liguster, Ligustrum ovalifolium, zurückfriert. Dies ist hier leider der Fall. Bei anhaltender trockener Kälteperiode vertrocknen immergrüne Pflanzen auch, da sie weiterhin verdunsten, aus dem gefrorenen Boden aber kein Wasser ziehen können. Daher kann es im Winter notwendig werden, immer- oder wintergrüne Pflanzen zu wässern, um Schaden abzuhalten.
Schneiden Sie die Hecke nun bis zum lebenden Holz herunter. Sie wird neu durchtreiben und hoffentlich schnell die Einbußen durch ihr Wachstum wieder aufholen. Gute Pflege und eine leichte Düngung können die Pflanzen dabei unterstützen.
Völlig ausgefallene Pflanzen können Sie noch ersetzen. Wir können noch einige Pflanzen aus dem Kühlhaus liefern.
Für Hecken in raueren Regionen empfehlen wir den immergrünen Liguster, Ligustrum vulgare `Atrovirens` , der frosthärter ist, als Ligustrum ovalifolium. Am frosthärtesten ist der einfache Liguster, Ligustrum vulgare
Eintrag hinzugefügt am 09.05.2011
 
Hallo , ich habe im Frühjahr eine Ligustrum ovalifolium Hecke neu geplanzt. Sie ist gut angewachsen und ist jetzt ca. 40 bis 50 cm groß. Nun wollte ich gerne wissen , wann und vieviel ich sie zurückschneiden muß. Und ob ich sie noch düngen muß . Wenn ja, wann und welcher Dünger. Vielen Dank und lg.
In normalem Gartenboden benötigen Liguster keinen zusätzlichen Dünger. Wenn Sie einen besonders kargen Boden haben und sehr ungeduldig sind, können Sie jetzt noch eine leichte Düngung mit einem handelsüblichen Vollnährstoffdünger geben. Dabei sollten Sie darauf achten, dass der Dünger nicht mit Pflanzenteilen in Berührung kommt, da das zu Verbrennungen führen kann.
Einen Rückschnitt, bzw. einen Anpassungsschnitt, der die Einheitlichkeit der Hecke unterstützt, können Sie gern jetzt durchführen. Dafür sollte ein bedeckter Tag gewählt werden. Bis zu einem Drittel der Pflanze können Sie zurückschneiden. Da die Pflanzen aber geschnitten geliefert und gepflanzt wurden, ist dies nicht unbedingt notwendig.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 10.06.2011
 
Hallo, ich habe ein Problem mit meiner Ligusterhecke. Die verkrautet immer mehr durch Hasel und ich habe das Gefühl, dass die Ligusterpflanzen langsam darin kaputt gehen. Was kann ich machen. Möchte natürlich gerne den Sichtschutz einigermaßen erhalten, da ein öffentlicher Weg an der Hecke vorbeiführt. Muß ich den Hasel radikal rausschneiden und durch neue Ligusterpflanzen ersetzen. Habe Angst, dass die Wurzeln zu tief sind und es fast unmöglich ist neu zu pflanzen. Die Hecke ist ca50m lang. Danke für eine Rückmeldung MfG M. K.
In einer einheitlichen Hecke sollte nur die heckenbildende Pflanze geduldet werden. Eine Hecke, in der sich andere Pflanzen breit machen, wird durch die verschiedenen Wuchseigenschaften nicht mehr gut aussehen und nicht blickducht sein.
Das bedeutet, dass Sie die Haselnuss gründlich entfernen sollten. Schneiden Sie diese tief über der Erde ab und bestreichen Sie die Schnittstellen mit Essigessenz oder einem Herbizid. Die Ligusterpflanzen werden sich mit der Zeit wieder gut entwickeln und die Lücken schließen.
Neue Pflanzen dazwischenzusetzen wird nur bei größeren Lücken möglich und sinnvoll sein, da diese durch die etablierten Heckenpflanzen sehr im Wuchs unterdrückt werden. Ab Ende Oktober können Sie aber wurzelnackte Sträucher erhalten, für die Sie nicht so viel Platz für die Wurzel freimachen müssen. Solche zwischengepflanzten Sträucher benötigen in der Folgezeit gute Pflege für ihre Entwicklung.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2011
 
Hallo Eggert-Team,
ich plane eine Grenzhecke innerhalb einer windgeschützen Siedlung. (Ruhrgebiet - normalerweise wenig Schnee) Sie sollte ca. 2 m hoch werden und möglichst nur 30 - 40 cm tiefe. (an der Basis darf es etwas tiefer sein) Mit welcher Laub-Pflanze ist das zu realisieren ohne dass die Hecke zu instabil wird. Wintergrüner Liguster würde mir àm besten gefallen. Oder doch besser Hainbuche ? Mein bevorzugter Pflanzstreifen ist ca. 25 cm breit und beiderseits mit Kantsteinen eingefasst (1x 20 / 1 x 45 cm tief). Kann ich hier zwischen pflanzen ?? oder doch besser davor?
Haben Sie eine Lösung für mein enges Problem ??
Danke - Gruß
Ein Pflanzstreifen von nur 25 cm Breite ist in der Tat sehr eng. Sofern der Boden in diesem Streifen sehr hochwertig ist, die Wurzeln ungehindert in das untere Erdreich einwurzeln können und eine gleichmäßige Feuchtigkeit gewährleistet ist, kann man eine Bepflanzung mit Ligustrum ovalifolium probieren. Hainbuchen würden wohl zu stark wachsen. Wenn die Begebenheiten schlechter sind, würde ich die Hecke vor diesen schmalen Streifen setzen.
Sowohl Liguster als auch Hainbuche sind sehr schnittfest und man kann sie auf eine Breite von 40 cm halten. Durch 2 bis 3 maliges seitliches Schneiden im Jahr wird sich die Hecke gut verzweigen und auch entsprechend stabil werden (In der Jugendphase würde man allerdings nur 1 bis 2 mal im Jahr schneiden). Ich würde aber eine Breite von 40 cm nicht unterschreiten.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.07.2011
 
Hallo, wir wohnen in der Nähe von Flensburg als letztes Haus in Richtung Westen, was ja bekanntlich mit ordentlich Wind verbunden ist ;o) Wir hätten gern eine Liguster (Ovalifolium) Hecke (40m) und für eine Unterteilung auf dem Rasen eine Dufthecke mit Schmetterlingsbaum, Bauernjasmin, Flieder und Schneeball o.ä. Ist der Ovalifolium für diese Witterung geeignet? Wieviele benötigen wir von den 6-triebigen Pflanzen pro Meter und welche Duftsträucher eignen sich am besten (sollen auch möglichst schnell als Sichtschutz dienen)? Wie lange ist die Lieferzeit? Ausgehoben ist der Pflanzgraben schon, Mutterboden kommt nächste Woche, muss sonst noch etwas extra mit hinein? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Für windexponierte Lagen ist der wintergrüne Liguster, Ligustrum vulgare `Atrovirens`, besser geeignet. Für die Pflanzung einer Hecke mit 6-triebigen Strächern werden bei beiden Sorten 3 (-4) Pflanzen pro Heckenmeter gerechnet. Die Pflanzen sind sofort lieferbar, ab Bestellung benötigen wir etwa 7 (-12) Tage zur Auslieferung.
Eine besondere Vorbereitung des Bodens mit Zuschlagstoffen ist nicht notwendig. Wichtig ist es, den Boden tiefgründig aufzulockern und bei der Pflanzung darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht tiefer als ursprünglich in den Boden gesetzt werden. Eine Düngung sollte erst nach der Wurzelbildung im Frühjahr gegeben werden. Gern liefern wir eine kostenlose Pflanzanleitung, der Sie alle wichtigen Hinweise entnehmen können, mit den Pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 14.10.2011
 
Sehr geehrtes Eggert Team,
wir möchten sehr gerne eine Liguster Hecke pflanzen, nur sind wir uns nicht sicher welche der beiden Sorten ovallblättriger Liguster oder der vulgare Atrovirens für uns besser in Frage kommt. Wir wohnen im Bergischen Land (Wipperfürth) und hatten in den letzten Jahren doch recht stärkere Winter, jedoch haben wir auch in unserem Raum mit verbreiteten Pilzbefall zu tun.
Was würden Sie uns empfehlen?
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Ligustrum ovalifolium ist in der Tat nicht so winterhart wie Ligustrum vulgare Atrovirens. In sehr strengen Winter friert Ligustrum ovalifolium häufig zurück. Allerdings ist der Ovalblättrige Liguster deutlich gesünder wie Ligustrum vulgare Atrovirens.
Wird die Hecke geschützt gepflanzt und der kalte Ostwind kommt im Winter der Hecke nicht zu "nahe", würde ich Ligustrum ovalifolium pflanzen. Steht die Hecke ehre frei und ungeschützt würde ich zu Ligustrum vulgare Atrovirens tendieren. Wenn die Ligustrum Atrovirens-Hecke tatsächlich an der Blattfleckenkrankheit oder dem Triebsterben erkrankt, hätte man unter Umständen die Möglichkeit, den Pilz mit einem geeigneten Fungizid zu bekämpfen.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.10.2011

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