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Ligustrum vulgare - Einheimischer Liguster, Rainweide

Steckbrief
Wuchshöhe
2 m bis 5 m
Wuchsbreite
2 m bis 3 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 50 cm
Wurzelsystem
Flachwurzler
Blütenmonat
Juni bis Juli
Blütenfarbe
cremeweiß
Duft
wohlriechend
Früchte
erbsengroße, schwarze glänzende Beeren
Blattfarbe
dunkelgrün, matt glänzend
Blattphase
laubabwerfend
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
anspruchslos
Verwendung
Hecke, Solitär 
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
Bienenweide, Vogelnährgehölz
Pflanzenbedarf
2 bis 5 pro Meter, je nach Ausgangsware
Ligustrum vulgare  

Einheimischer Liguster, Rainweide

Die weißen Blütenrispen der Rainweide werden im Spätfrühjahr gerne von Bienen angeflogen. Die schwarzen Früchte erscheinen im Herbst und sind als Nahrungsquelle für Vögel sehr beliebt.

Dieser einheimische sommergrüne Strauch findet seinen Einsatz als Landschafts- und Heckenpflanze. Ligustrum vulgare ist sehr frosthart und eignet sich auch als Heckenpflanze für sehr kalte Regionen.

Detailierte Pflanzenbeschreibung:

Der in ganz Deutschland verbreitete Gewöhnliche Liguster (Ligustrum vulgare)  ist bis in Höhenlagen von ca. 1000 Metern zu finden. Das natürliche Vorkommen erstreckt sich von Laubwäldern über Kiefernwälder bis hin zu Magerwiesen. Häufig ist der Liguster vulgare auch am Waldrand und an Böschungen zu finden.  Abgesehen von den schon erwähnten Verwendungsmöglichkeiten findet die Pflanze noch als Pioniergehölz zur Bodenbefestigung und als Zierpflanze Verwendung.
Die für Menschen  giftigen Beeren des Gewöhnlichen Ligusters wurden früher zur Herstellung von Tinte und zum Färben von Wein verwendet. Für die Vögel bietet die Pflanzen nicht nur Nahrung sondern auch Nistmöglichkeiten an. Die biegsamen Äste der Rainweide wurden früher zum Flechten von Körben verwendet.
Ligustrum vulgare ist die einzige in Europa heimische Art des Ligusters, er gehört zur Familie der Ölbaumgewächse.


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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Versandzeit: Verfügbarkeit:
Strauch ab 6 Triebe 60 bis 100 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 1,79 EUR
ab 5 Stk. = je 1,59 EUR
ab 25 Stk. = je 1,49 EUR
   
Mitte Oktober bis April
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ganzjährig lieferbar
Containerpflanze 100/125 cm Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
Terms of delivery international:
Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 23,95 EUR
   
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Ligustrum vulgare - Einheimischer Liguster, Rainweide "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo liebes Team,
vielen Dank für die Lieferug der tollen Pflanzen. Sowohl die erste als auch die zweite Lieferung Ihrer Pflanzen und Sträucher sind alle erfolgreich angegangen und tragen nun Knospen.
Bei dem Liguster habe ich folgende Frage:
Ich habe direkt am Haus eine Ecke von 2 m x 0,5 m mit Pflastersteinen rausgenommen und links und rechts einen Liguster und in die Mitte eine Ackerrose gepflanzt, um eine kleine, aber dichte Fläche mehr für die Vögel zu haben. Der Liguster wird in Zukunft immer mal etwa gestutzt, damit er nicht so riesig wird.
Jetzt stelle ich mir die Frage, ob es dort Probleme mit den Wurzeln geben könnte. Allerdings ist es ein altes Fachwerkhaus mit Sandsteinsockel ohne Unterkellerung. Da dürfte doch normal nichts passieren, oder? Und wie schaut es mit den Wurzeln bei de Pflastersteinen (nicht verfugt) aus? Müsste ich mir dort sorgen machen, dass die Wurzeln irgendwann die Steine hochdrücken?

Ich habe auch noch eine andere Bitte, die mir wirklich sehr am Herzen liegt:
Ich lese in den Antworten immer wieder Ihre Empfehlung, mit Torf zu arbeiten. Wie es ja bekannt ist, ist Torf etwas, worauf eigentlich generell verzichtet werden sollte, um die Moore zu schützen. Für einen Meter Torf braucht es 1000(!!!) Jahre.
Es wäre wirklich etwas ganz wertvolles, wenn Sie nicht noch zusätzlich die Verwenung von Torf empfehlen würden. Es gibt genügend andere Alternativen.
Ich danke Ihnen! :-)
Moinmoin,
der Liguster (Ligustrum vulgare) bildet sehr feine Wurzeln aus und hebt daher keine Pflastersteine an - und sollte auch für das Sandsteinfundament kein Problem darstellen. Die Ackerrose stellt als Tiefwurzler ebenfalls keine Gefahr dar.
Ja, leider werden bei der Verwendung von Torf Moore zunehmend zerstört. Wir empfehlen die Verwendung auch nur bei der Kübelkultur und der Anlage eines Moorbeetes. Beim Moorbeet gibt es keine ernsthafte Alternative, aber das ist ja auch eher eine selten Sache. Für Kübelpflanzen kann man in der Tat auch torffreie Substrate verwenden, allerdings können sie unserer Erfahrung nach oft nicht mit Torfsubstraten mithalten. Haben Sie Erfahrung damit?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 31.03.2017
 
Hallo,
Sie haben mir eine Pflanze mit Ballen, umgeben von einer Art Netz, dass oben zusammengebunden ist, geliefert. Muss bei der Pflanzung das Netz entfernt bzw. oben geöffnet werden?
Gruß aus Münster!
Moinmoin,
da das Netz aus Jute ist, muss es weder entfernt noch geöffnet werden - es vergeht innerhalb weniger Wochen im Boden. Man kann gerne, wenn die Pflanze gepflanzt ist, den Knoten oben lösen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.03.2017
 
Sehr geehrtes Team der Eggert-Baumschulen,
Im Rahmen unserer Gartenumgestaltung haben sich noch weitere Fragen ergeben:
1.Sichtschutz: Wir suchen für den ca. 21 m langen Abschnitt ein möglichst schnellwachsendes Gehölz mit einer Endhöhe von mind. 5 m. Unsere Grundstücksgrenze ist nach Süden ausgerichtet und liegt an dieser Stelle etwa 120 cm tiefer, abgegrenzt durch eine Steinmauer, als das Nachbargrundstück. 6m dieser Linie sind durch einen Schuppen des Nachbarn ziemlich verschattet, der Rest liegt recht sonnig. Wir dachten an eine Art Wildgehölzhecke mit Pflanzen wie Haselnuss, Hartriegel, Feldahorn (? darf nicht zum Baum werden), Flieder, Weiden, Felsenbirne, Jasmin, Kornelkirsche, Weißdorn, Liguster... vielleicht aber auch nur Liguster. Schön wäre es, wenn einige wintergrüne Pflanzen dabei wären. Wir haben auch überlegt, einen etwa 70 cm hohen Erdwall entlang dieser Mauer zu errichten, abgestürzt durch Steine (Findlinge), und darauf die Hecke zu pflanzen. Dann hätte man guten Mutterboden als Grundlage und gewinnt schon an Höhe. Was halten Sie davon?
2. Liguster: Gibt es in Bezug auf die Wachsgeschwindigkeit und allgemeine Gesundheit einen Unterschied zwischen dem Liguster vulgare und Liguster vulgare atrovirens ? Wir haben vor 2 Jahren Liguster vulgare atrovirens bei Ihnen gekauft, sind mit den Pflanzen sehr zufrieden - auch dass sie wintergrün sind. Wenn Sie aber sagen, dass der Liguster vulgare schneller wächst und gesünder ist, dann würden wir für die Neubepflanzung eher diesen kaufen.
Vielen Dank für Ihre Einschätzung!
Von den aufgezählten Wildgehölzen erreichen die meisten Vorschläge eine Höhe von 5 m oder darüber. Der Jasmin wird wohl etwas darunter bleiben und die Felsenbirne, sowie die Liguster brauchen einige Jahre bis sie in das Maß hineingewachsen sind. Den Feldahorn kann man durch einen Schnitt in jungen Jahren zu einem buschigen Wuchs „zwingen“, er wird aber das Gehölz aus Ihrer Auswahl sein, welches sich am stärksten entwickeln wird. Bei der Pflanzung der Wildgehölzhecke muss man aber genügend Abstand zu der Grenze einplanen, da die Gehölze alle recht breit werden.
Ligustrum vulgare wächst etwas stärker wie die Sorte Atrovirens und ist nach unseren Erfahrungen auch gesünder in Bezug auf Blattfleckenkrankheiten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.01.2017
 
Liebe Familie Eggert,
im Garten meines Wochenendhauses gibt es eine Ecke, in der nichts so richtig wachsen will, aber ich hätte so gerne dort ein bißchen grün. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen.
Die Bedingungen sind wirklich schwierig: Sandiger Boden, lichter Schatten durch Kiefernbäume (aber eigentlich Südseite), trocken durch Sandboden und Bäume, keine Gießmöglichkeit in der Woche. Von Natur aus wachsen dort Haselsträucher, Faulbaumsprösslinge, eine kleine Eberesche. Die Wildrosen, die ich dort vor einem Jahr hingepflanzt habe, krebseln vor sich hin. Wäre der Liguster eine Alternative? Haben Sie sonst noch einen Tipp? Einheimische Pflanzen wären mir am liebsten...
Vielen Dank und beste Grüße!
Moinmoin,
Liguster (Ligustrum vulgare) wäre sicher eine Alternative - er ist relativ hart im Nehmen. Allerdings bräuchte er zumindest in der Anfangszeit eine gute Bewässerung, um gut einzuwurzeln. Man müsste daher mit der Pflanzung am besten noch etwas warten, bis das Wetter kühler und feuchter ist, so dass er die Woche besser überstehen kann. Außerdem empfiehlt sich die Anlage eines Gießrandes aus Erde um die Pflanze, damit das Wasser direkter zu den Wurzeln geleitet wird und nicht außen vorbei fließt. Dort hinein kann man dann am Sonntag noch mal kräftig wässern, das hält dann ein paar Tage vor.
Einheimische Alternativen wären z.B. Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum) und Heckenkirsche (Lonicera xylosteum). Nichteinheimisch Sträucher wären Gold-Johannisbeere (Ribes aureum), Schneebere (Symphoricarpos) und Diervillie (Diervilla).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2016
 
Wäre dieser Liguster für ein Terrarium geeignet?
Dort hätte er ganzjährig 18-25 °C und 12 Stunden Licht am Tag. Ich suche eine pflegeleichte Pflanze für mein Chamäleon.
Danke!
Moinmoin,
wahrscheinlich wird das eher nicht funktionieren. Die eher trockene Luft wird vermutlich schnell zu Krankheiten und Schädlingen wie Spinnenmilben führen - und der Liguster (Ligustrum vulgare) benötigt auch seine Winterruhe. Günstiger wäre es auf Pflanzen auszuweichen, die aus einer Gegend kommen, die ein ähnliches Klima aufweist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.12.2015
 
Hallo,
habe heute die von Ihnen bestellte Ligustrum vulgare Wurzelware erhalten. Meine Frage: Muss ich vor dem Einpflanzen die Pflanzen für etwa 1 Stunde wässern, und wie soll der Abstand sein? Ich habe die Pflanzen ab 5 Triebe 60-100 cm bestellt.
Moinmoin,
wenn Sie ausreichend Pflanzen haben, können Sie gerne 3,5 bis 4 wurzelnackte Liguster pro Meter setzen. Zur Not geht's aber auch mit 3 pro Meter, dann dauert's etwas länger bis die Hecke dicht ist.
Das Wässern vor der Pflanzung ist nicht unbedingt nötig, man kann es aber gerne machen. Die Ligustrum vulgare haben dann einen etwas besseren Start.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.01.2015
 
Hallo,
wir würden gerne als Abgrenzung (v.a. Sichtschutz) in unserem Garten ein kurzes Stück (5 m) Hecke pflanzen. Der Boden ist eher lehmig, aber durch umgebende große Bäume recht trocken, es herrscht dort lichter Schatten.
In meiner engeren Auswahl sind Hainbuche, Feldahorn und Liguster. Welche der drei Heckenpflanzen würden sie mir empfehlen?
Ursprünglich war ich mir sicher, bis März mit der Pflanzung warten zu müssen. Allerdings ist bei uns für die nächsten zwei Wochen max. Nachtfrost zu erwarten. Könnte man dann auch jetzt schon (noch) pflanzen?
Welcher Pflanzzeitpunkt würde denn den Pflanzen (v.a. bezogen auf ihr Wachstum im kommenden Jahr) besser gefallen?
Herzlichen Dank für Ihre Mühe.
Liguster (Ligustrum vulgare, Ligustrum vulgare Atrovirens...) verträgt die beschriebenen Bedingungen am besten. Bei starker Trockenheit müsste allerdings auch bei ihm zusätzlich gewässert werden.
Prinzipiell könnte man jetzt noch pflanzen. Für nächste Woche ist aber ein leichter Wintereinbruch vorausgesagt, so dass wir Ihnen raten würden nochmal abzuwarten, wie sich das entwickelt. Ansonsten gilt: So früh wie möglich im Frühjahr zu pflanzen, ist am besten für wurzelnackte Pflanzen und Pflanzen mit Ballen.
Ein schönes neues Jahr wünscht Ihnen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2014
 
Hallo Familie Eggert,
ich habe letzte Woche meine Liguster-Pflanzen für eine 5-Meter-Hecke erhalten. Vielen Dank für die schnelle Lieferung und tolle Qualität.Da der Pflanzstreifen an unserer Auffahrt noch sehr kahl aussieht, wollte ich nachfragen, ob eine Unterpflanzung (bzw. im Moment wohl eher "Nebenpflanzung") möglich ist?
Der freie Bereich beträgt rechts und links je 40 cm, d.h. später soll die Hecke max. 80 cm breit wachsen dürfen.
Gibt es niedrige Pflanzen, die mit der Wurzelkonkurrenz klar kommen würden? Standort der Hecke ist sonnig bis halbschattig.
Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.
Als Unterpflanzung würden sich bodendeckende, nicht zu hohe Pflanzen wie die Teppichmispel, Cotoneaster dammeri radicans, eignen. Eine blühende Alternative wäre z.B. die Golderdbeere, Waldsteinia ternata.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.05.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich suche eine Heckenpflanze für eine sehr schmale Hecke. Die Hecke soll auf einer Trockenmauer (Friesenwall aus Sandsteinen) gepflanzt werden. Die Mauer grenzt zu einer Seite an die betonierten Randsteine der Einfahrt. Die Lage ist sonnig, der Boden eher trocken, leichte Hanglage. Der bepflanzbare Teil der Mauer beträgt jedoch nur 50 cm in der Tiefe (Breite) die Mauer ist ca. 11 m lang. Wir würden nun gern einen Sichtschutz in Form einer Schnitthecke auf diese Mauer pflanzen, diese dürfte allerdings wegen der Zufahrt nicht breiter als ca. 60-70- cm sein. Die Hecke soll eine Endgrösse von 1,50-1,80 m haben. Welche Heckenpflanzen könnten Sie uns da empfehlen, möglichst Laubgehölze und weitgehend immergrün.
Vielen Dank.
Ich würde Ihnen den Ovalblättrigen Liguster,Ligustrum ovalifolium, empfehlen. Dieser ist zwar nicht ganz so robust und winterhart wie Ligustrum vulgare, aber wesentlich wintergrüner bis immergrün.
Der von Ihnen beschriebene Wurzelraum ist zwar sehr begrenzt, daher sind die Wuchsbedingungen nicht optimal, aber der Liguster sollte damit gut zurechtkommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.04.2012
 
Guten Morgen, wir haben unser Grundstück mit einer Ligusterhecke eingefasst. Zur Auflockerung möchte ich auf einer Länge von ca. 8 Metern Blütensträucher vor die Ligusterhecke pflanzen. Diese sollten mindestens 1,5 bis 2 Meter hoch werden, winterhart und schnittverträglich sein. Außerdem sollten die Büsche ausschließlich in weiß oder lila blühen. Welche Pflanzen empfehlen Sie mir?
Herzlichen Dank!
In Weiß würde ich Ihnen Flächendeckerspiere Snowmound (Spiraea nipponica Snowmound), Brautspiere (Spiraea arguta), Frühe Brautspiere (Spiraea cinerea Grefsheim), Weigelie Snowflake (Weigela Hybride Snowflake) empfehlen.
In lila kämen Sommerflieder Nanho Purple (Buddleja Nanho Purple) oder Hibiskus Lavender Chiffon in Frage.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.04.2012
 
Sehr geehrtes Eggert-Team,
entspricht die angegebene Höhe der Lieferhöhe? Wann sollte der erste Rückschnitt in welcher Höhe erfolgen? Herzlichen Dank!
Die angegebene Höhe der Ligusterpflanzen entspricht der Höhe der Pflanzen, wie wir sie hier vor Ort haben. Normalerweise beschneiden wir die Ligustrum vulgare jedoch vor dem Versand, so dass Lieferhöhe geringer ausfällt. Wir könnten den Rückschnitt auf Wunsch auch unterlassen, aber er hilft den Pflanzen besser anzuwachsen und sich stärker zu verzweigen, also buschiger zu werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.03.2012
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben eine Ligusterhecke, die bestimmt schon 20-30 Jahre alt ist. Dieses Jahr hatten wir das Pech, dass innerhalb von 3 Wochen alle Blätter schwarze Punkte bekamen und schließlich abfielen - in Internet las ich von einem Pilzbefall, der diese Symptome verursacht. Was können wir tun, um die Hecke doch noch evtl. zu retten und zu erreichen, dass sie auch nächstes Jahr wieder genug Blätter trägt? Macht eine Auffüllung neuer Erde Sinn, oder düngen und wenn ja, womit? Wir haben hier leider sehr schlechte Bodenverhältnisse, das Grundstück befindet sich praktisch im Wald - der Boden ist trocken bis lehmig und eigentlich wächst hier gar nichts richtig, außer das Unkraut.
Vielen Dank im Voraus!
Grundsätzlich gilt es bei Pilzerkrankungen, befallenes Laub aus dem Garten zu entfernen, um die Re-Infizierung einzudämmen. Auch eine gute Belüftung der Pflanzen wirkt sich positiv aus, so sollte das Laub jeweils zügig abtrocknen können. Da Pilze Schwächeparasiten sind, wirkt sich eine gute Pflege und Versorgung der Pflanzen sehr positiv aus. Zur Bodenpflege gilt es den PH-Wert zu überprüfen und einzustellen (Liguster bevorzugen einen eher neutralen Boden mit hohem PH-Wert von ca 6,5-7). Der Boden kann jetzt im Herbst gut aufgekalkt werden. Im Frühjahr (Ende März) sollte mit einem organischen Mischdünger gedüngt werden.
Zur Unterstützung und Kräftigung des Pflanzengewebes, was auch den Pilzeintritt erschwert , ist die Spritzung mit einem organischen Kräftigungsmittel, wie zum Beispiel Brennesseljauche oder Ähnlichem zu empfehlen. Die Firma Neudorff bietet z.Bsp. entsprechende Produkte an.
Liguster sind sehr robuste und gesunde Gesellen und sollten sich nach entsprechender Bodenpflege und Versorgung bald erholt haben. Wahscheinlich ist der Befall in diesem Jahr auf die sehr ungünstige Witterung in diesem Sommer zurückzuführen und die Pflanzen werden sich im nächsten Jahr wieder normal entwickeln.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 06.10.2011
 
Guten Abend, ich möchte gerne eine Ligusterhecke als Sichtschutz anpflanzen. Welcher Pflanzabstand ist nötig?
Je nach Ausgangsgröße der Pflanzen werden für eine Ligusterhecke 3-5 Pflanzen auf den laufenden Meter Hecke gesetzt. Die 6-8triebigen Liguster werden mit ca 3 Pflanzen pro Meter gesetzt, die schwache 3-triebige Ware zu fünft.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 12.04.2011
 
Sehr geehrte Familie Eggert, im Frühjahr haben wir ca. 120 Pflanzen von Ihnen erhalten und unsere Hecke angelegt, leider sind einige Pflanzen nicht angewachsen und diese möchten wir jetzt gerne erneuern.
1. Warum sind die Pflanzen nicht angegangen?
2. Zu welchem Zeitpunkt sollten wir nachpflanzen?
3. Mit welchen Produkt sollten wir die Hecke düngen und zu welchem Zeitpunkt?
Für Antworten sind wir sehr dankbar!
Es tut uns leid, zu hören, dass es zu Ausfall bei Ihrer Pflanzung gekommen ist.
Werden Gehölze wurzelnackt gepflanzt, so ist dass eine große Herausforderung für die Pflanzen, die am neuen Standort sich komplett neu "einrichten" und neues Wurzelwerk bilden müssen. Der Ausfall eines gewissen Prozentsatzes kommt hierbei häufiger mal vor. Fällt ein sehr hoher Anteil aus, hat es meist mit der Versorgung der Pflanzen in der Anwachsphase zu tun, da die Pflanzen sehr auf die ausreichende Versorgung mit Wasser angewiesen sind.
Ein sehr günstiger Zeitpunkt für die Pflanzung von Hecken/wurzelnackten Gehölzen ist der Herbst. Hier können die Pflanzen schon vor dem Einsatz der Frostperiode Wurzeln bilden und die feuchte Witterung erübrigt zunächst die Pflege (dennoch muss diese im folgenden Frühjahr durchgeführt werden). Wir können etwa ab Mitte Oktober wurzelnackte Ligusterpflanzen liefern.
Liguster ist sehr genügsam und kommt zumeist mit den Nährstoffen, die im normalen Gartenboden enthalten sind zurecht. Sollten Sie dennoch eine Düngung wünschen, verwenden Sie einen handelsüblichen Volldünger, den Sie nach den Herstellerangaben (lieber weniger als zuviel) im Frühjahr (Mai) geben. Achten Sie darauf, dass kein Dünger direkt am Holz liegt. bei der Pflanzung wurzelnackter Gehölze sollte kein Dünger eingesetzt werden, das die frsich gebildeten Wurzeln empfindlich auf den Kontakt zu Dünger reagieren. MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 09.09.2010
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
ich habe in unserem neu bezogenem Mietshaus einen ungepflegten Garten mit einer löchrigen alten Thujahecke geerbt.Wir wohnen quasi im Wald mit vielen Kiefern auf Brandenburger Sandboden. Können Sie mir eine geeignete Heckenpflanze empfehlen die schnell dicht wird auch auf Sandboden unter Kiefern? Oder gibt es sowas nicht? Gibt es eventuell irgendwelche Rettungsmöglichkeiten ,bzw. Verschönerungen durch davor- oder danebenpflanzen ,für die alte Thujahecke??
Ich hätte als erstes probiert durch einen starken Rückschnitt (auch in das alte Holz) die Thujahecke wieder zu regenerieren. Durch Düngung mit Stickstoff im Frühjahr und einer zusätzlichen Bewässerung in trockenen Phasen im Sommer hat man eine gute Chance, dass die Hecke sich wieder aufbaut. Man kann eigentlich bei diesen Verfahren "nichts verlieren", nur gewinnen.
Liguster besitzt keine hohen Ansprüche aber unter diesen Bedingungen muss man sicherlich etwas mehr Pflege und Mühe (vor allem Bewässerung im Sommer) investieren. So kann man auch der Liguster eine vernünftige Hecke bilden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.04.2010

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