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Mespilus germanica - Echte Mispel

Steckbrief
Wuchshöhe
3 m bis 5 m
Wuchsbreite
3 m bis 5 m
Zuwachs/Jahr
15 bis 35 cm
Wurzelsystem
Tiefwurzler
Blütenmonat
Mai/Juni
Blütenfarbe
weiß
Früchte
breitrund, braun, filzig
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb bis bräunlich
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
nährstoffreiche, tiefgründige und kalkhaltige Böden
Verwendung
Solitär 
Winterhärte
gut
Besonderes
stadtklimafest
Pflanzenbedarf
Einzelstellung
Mespilus germanica  

Echte Mispel

Die echte Mispel hat leicht befilztes, grünes Laub und eine weiße einfache Blüte im Mai/Juni. Im Herbst entwickeln sich kleine, braune, etwas apfelähnliche Früchte, die erst nach Frosteinwirkung genießbar werden. Einige Jahre nach der Pflanzung können teilweise schon beträchtliche Mengen gerntet werden.

Mespilus germanica ist seit Jahrhunderten in Kultur und ein traditionelles Obstgehölz für Hecken, Eingrünungen und Hausgärten. Meist entwickelt die Mispel im Alter ihren typisch knorrigen Wuchs und werden 3 bis 5 m hoch und beinahe ebenso breit. Sie benötigen ähnliche Bedingungen wie Äpfelbäume. Mespilus germanica bieten wir teilweise als Veredlung, teils aber auch als Sämlinge an.

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Echten Mispel ist heute kaum noch zu bestimmen, wahrscheinlich war es der Balkan. Schon im Mittelalter wurde diese Pflanze, die von den Römern nach Deutschland eingeführt wurde, intensiv kultiviert. In Norddeutschland ist sie allerdings kaum zu finden. Verwendbar ist Mespilus germanica als Hausbaum, in Hecken oder einfach als Obstgehölz. Der Standort sollte sonnig bis leicht halbschattig sein und der Boden nährstoffreich und kalkhaltig.

Die Blüten der Echten Mispeln stellen eine gute Nahrungsquelle für die Bienen dar. Die Früchte werden im Herbst gerne von Vögeln verzehrt. Früher wurde Mespilus germanica als Obstbaum verwendet. Aus den Früchten wurden Marmeladen, Gelees und Säfte hergestellt, allerdings ist die Kultur der Echten Mispel in letzter Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Die Früchte sollten nach dem ersten Frost geerntet werden.

Der botanische Name Mespilus germanica ist etwas irreführend, die Echte Mispel stammt nämlich ursprünglich aus Asien und nicht wie der Name vermuten lässt aus Deutschland. Allerdings war diese Tatsache bei der Namensgebung noch nicht bekannt und da die Pflanze schon seit Jahrhunderten hier kultiviert wurde, kam es zu diesem Irrtum.


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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Mespilus germanica - Echte Mispel "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo,
ich würde gerne eine Mespilus pflanzen, nur habe ich hier gelesen, dass bei den veredelten Mispeln eine Frosthärte bis -10° angegeben ist.
Wir sind hier in Bayern auf einem knapp 600 m hohem Hügel, da kann es schon mal Dauerfrost bis -20° haben. Muss ich mein Projekt aufgeben und wenn nicht, wann ist die beste Pflanzzeit, jetzt oder erst im Frühjahr?
Vielen Dank und Grüße
Moinmoin,
in jungen Jahren sind die Mispeln etwas frostempfindlich, im Alter sollten die Pflanzen aber auch bei Ihnen gut zurechtkommen. Wichtig wäre ein möglichst geschützter Standort (vor allem vor eisigen Ostwinden) und ein guter Winterschutz in den ersten Jahre. Man sollte in diesem Fall die Mispel lieber erst im Frühjahr pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.10.2017
 
Für unseren Innenhof hatte ich erst die Kupferfelsenbirne Hochstamm favorisiert. Nun befürchte ich doch, diese könnte das Pflaster anheben.
Ist die Mispel auf Hochstamm hier bessre geeignet. Wie groß sollte die Baumscheibe sein? Wie tief sollte ich mit Erde auffüllen. Der Untergrund ist Sandsteinfels!
Moinmoin,
sowohl die Mispel (Mespilus germanica) als auch der Weißdorn (Crataegus monogyna), auf den sie veredelt wird, wenn sie nicht durch Aussaat vermehrt wird, bilden in die Tiefe gehende Pfahlwurzeln. Der Weißdorn bildet auch relativ weitreichende flache Wurzeln aus, die aber keine Pflaster anheben Damit es den Wurzeln und somit dem Baum gut geht, sollte man auch hier gerne eine Baumscheibe von mindestens 2 m freilassen.
Wenn es geht, sollte man der Mispel mindestens 0,75 m tief guten Mutterboden gönnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.08.2017
 
Hallo,
ich suche die Sorte "Holländische Riesenmispel - Dutsch Medlar" mit großen Früchten, hohem Ertrag und gutem Geschmack, können Sie mir bei der Beschaffung helfen?
Moinmoin,
leider haben wir diese Mispel-Sorte weder selber, noch können wir sie besorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.03.2017
 
Hallo,
wie tief wurzelt ein altes, gut eingewachsenes Exemplar und wie aggressiv sind die Wurzeln in Bezug auf nahegelegene Abwasserrohrleitungen?
Moinmoin,
wie tief sich die Wurzeln der Mespilus germanica tatsächlich entwickeln, hängt von den Bodenbedingungen ab - in eher sandigen, trockenen Böden gehen sie deutlich weiter in die Tiefe als in eher schweren, lehmigen Böden. Außerdem hängt die Wurzelentwicklung auch davon ab, ob die Mispel wurzelecht ist (selten) oder auf Crataegus oder Sorbus veredelt wurde. Crataegus bildet wenige Wurzeln, die sich hauptsächlich in die Tiefe entwickeln, Sorbus geht eher in die Breite. Beide Unterlagen, aber vor allem Crataegus, sind für Wasserrohre eher ungefährlich. Bei alten Tonrohren, die porös sind, Haarrisse haben oder an den Muffen leicht undicht sind, können aber auch Pflanzen, die normalerweise nicht in Rohre eindringen, die Schäden gelegentlich vergrößern. Bei PE-Rohre hingegen muss man sich normalerweise keine Sorgen machen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2017
 
Guten Tag,
Bei der Container-Pflanze 200-250 cm, wann könnte man die ersten Mispeln erwarten? Und beim Hochstamm?
Ich wollte auch fragen, ob Sie Schwarze Maulbeer-Bäume (Wellington) haben, die größer sind und bald Früchte tragen werden.
In der nächsten Woche bestelle ich mehrere Pflanzen. Danke für Ihre Geduld.
Moinmoin,
sowohl die 200-250 cm hohen Mispeln (Mespilus germanica) als auch die Hochstämme haben schon dieses Jahr die ersten Früchte getragen. Auch die Wellington-Maulbeeren hatte schon die allerersten vereinzelten Früchte; in den nächsten 2-3 Jahren kann man schon die erste kleine Ernte erwarten. Größere Pflanzen haben wir leider nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Hallo,
wir haben ein WE-Grundstueck am Waldrand übernommen. Gern wuerde ich hier eine Hecke aus heimischen Gehölzen anlegen. Welche Arten können Sie mir raten?
Moinmoin,
für eine lockere Sichtschutzhecke aus einheimischen Pflanzen können die folgenden Pflanzen verwendet werden:
- Wildrosen wie Rosa canina, Rosa rubiginosa und Rosa corymbifera;
- Weißdorn (Crataegus monogyna);
- Schwarzer Holunder (Sambucus nigra);
- Roter Hartriegel (Cornus sanguinea);
- Haselnuss (Corylus avellana);
- Alpenjohannisbeere (Ribes alpinum);
- Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus);
- Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus);
- Faulbaum (Rhamnus frangula);
- Heckenkirsche (Lonicera xylosteum);
- Kornelkirsche (Cornus mas) sowie
- Liguster (Ligustrum vulgare).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Guten Tag liebes Eggert-Team!
Vor sechs Jahren habe ich eine Mispel (Mespilus germanicus) von Norddeutschland nach Süddeutschland "umgezogen" und umgepflanzt. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits zwei Jahre in unserem 1. Garten in Norddeutschland eingepflanzt gewesen. Den Umzug hat sie super vertragen und blüht und fruchtet seitdem ganz toll. Inzwischen hat sie natürlich an Höhe und Umfang erheblich zugelegt und ist jetzt ca. 2,50 m hoch.
Nun steht im März wieder ein Umzug bevor, wohin wir unsere Mispel natürlich wieder mitnehmen wollen. Was ist beim Aus- und Wieder-Einpflanzen zu beachten? Mit welcher Tiefe der Wurzel habe ich zu rechnen und kann ich die Mispel zuvor radikal stutzen (Höhe und Umfang), oder sollte ich das lieber dem Experten überlassen?
Für Ihre Antwort danke ich schon mal vorab!
Moinmoin,
ein frohes neues Jahr!
Das Umpflanzen können Sie ruhig selber machen - im Zweifelfall sind sie sorgfältiger und rücksichtsvoller, da Ihnen die Mispel am Herzen liegt. Ein kräftiger Rückschnitt ist nicht nur möglich, sondern wichtig, damit die Pflanze wieder gut anwachsen kann: Durch das Umpflanzen wird die Wurzelmasse dezimiert. Damit die Pflanze mit den verbliebenen Wurzeln die Blattmasse noch ernähren kann, sollte auch diese durch einen kräftigen Rückschnitt reduziert werden. Sonst kann es passieren, dass die Mispel zwar zunächst kräftig austreibt, dann aber 'umkippt', weil das aufgenommene Wasser inkl. Nährstoffe für den Erhalt nicht ausreichend ist.
Die Mispel (Mespilus germanica) ist ein Tiefwurzler (ebenso Crataegus, falls es sich um ein veredeltes Exemplar handelt), so dass man damit rechnen muss, dass der Ballen zwar nicht besonders breit gestochen werden muss, aber so tief wie möglich. Gekappt werden müssen die Wurzeln in der Tiefe wohl auf jeden Fall, man muss einen guten Kompromiss zwischen möglichst viel Wurzelmasse und Händelbarkeit des Ballens finden. Für den Transport sollte der Ballen mit einem Ballentuch o.ä. eingewickelt und verschnürt werden, damit er nicht aus Versehen auseinanderbricht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.01.2016
 
Sie bieten einen echten Mispelbaum als Hochstamm an, nennen den Stammumfang, können Sie mir bitte die Stammhöhe (ohne Topf) und den Durchmesser der Krone nennen. Haben Sie mehrere Hochstammmispeln, und würden Sie ein Foto von dem Baum machen?
Moinmoin,
die Stammhöhe des Mespilus germanica beträgt ca. 180 cm, der Durchmesser der Krone ca. einen halben Meter. Wir werden ein Foto der Mispel für Sie machen, das kann aber ein paar Tage dauern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.11.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir würden uns gerne für unseren Garten eine Mispel anschaffen - allerdings als Baum und nicht als Strauch. Kommt da bei Ihnen nur der Hochstamm in Frage?
Die Mispel befindet sich dann in Pflasternähe. Ist dies möglich oder sollten wir eine Wurzelsperre eingraben? Gibt es die Mispel als Baum auch als wurzelechte Wildform (also ohne Weißdorn o.Ä. - Unterlage)?
Moinmoin,
unsere Mispel-Hochstämme sind Sämlinge, also wurzelecht. Das gleich gilt für die eintriebigen Heister, aus denen sich ebenfalls ein Baum ziehen lässt ('Containerpflanze 100/150 cm' bis 'Containerpflanze 200/250 cm'). Veredelt werden nur die großfrüchtigen Sorten Nottingham und Westerveld.
Da die Mespilus germanica ein Tiefwurzler ist, beschädigt sie Pflaster normalerweise nicht, eine Wurzelsperre ist nicht notwendig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Guten Tag,
ich möchte gern auf meinem großen Grundstück diverse fruchttragende, möglichst "einheimische" Gehölze pflanzen.
Allerdings wird der Garten bei jedem Jahrhunderthochwasser überflutet. Kirschen gehen ein, Die meisten Äpfel und Pflaumen haben bislang überlebt, Rosen ebenso.
Eignet sich die Mispel oder der Prunus padus evtl. für diesen Standort? Oder können Sie mir andere Pflanzen empfehlen?
Welche Stauden (außer Taglilien) sind noch fluttolerant?
Vielen Dank!
Moinmoin,
da wir keine eigenen Erfahrungen zu Überschwemmungen haben, sind wir in diesem Fall auf die verfügbare Literatur angewiesen. Zur Mispel, Mespilus germanica, konnten wir keine passenden Angaben finden, tendentiell mag sie aber keine Nässe. Die Europäische Traubenkirsche, Prunus padus, soll hingegen sogar längeranhaltende Überschwemmungen ganz gut überstehen. Weitere Fruchtgehölze (wenn auch nicht alle einheimisch), die zumindest kurze Überschwemmungen vertragen können sind z.B. Baumhasel (Corylus colurna), Walnuss (Juglans regia), Felsenbirnen (Amelanchier), Apfelbeeren (Aronia), Sanddorn (Hippophaea rhamnoides), die blaue Heckenkirsche Wojtek (Lonicera caerula Wojtek), Brombeeren, Holunder (Sambucus nigra) und Kulturheidelbeeren (Vaccinium corymbosum).
Stauden, die Überschwemmungen vertragen können sind z.B. Buschwindröschen (Anemone nemorosa), Großer Gartendost (Eupatorium fistulosum Atropurpureum), Blut-Weiderich Robert (Lythrum salicaria Robert), die Fetthenne Sedum spurium Album Superbum und Königsfarn (Osmunda regalis).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.03.2015
 
Ich wüsste gerne, ob die Strauchform bei Ihnen auch als Sämling ohne Veredelung zu bekommen ist, da die Mispel Teil einer Wildobsthecke werden soll und es daher unmöglich wäre, Weißdornausläufer zu beseitigen. Bildet die Mispel wurzelecht auch Ausläufer?
Moinmoin,
die Strauchform haben wir leider nur veredelt da, die eintriebig gezogenen Pflanzen sind hingegen Sämlinge. Der Weißdorn bildet wenn überhaupt nur sehr selten Ausläufer, ist also auch unproblematisch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.03.2015
 
Guten Tag,
zunächst auf diesem Weg herzlichen Dank für die Beantwortung der Frage Nr.: 9473. Dort hatte ich bei meiner Aufzählung als Ersatz für unsere Zierkirsche die "echte Mispel" vergessen. Mit welchen Krankheiten muss ich bei dieser Pflanze rechnen?
Dann noch eine Frage zum Apfeldorn: Wie kann es sein, dass es in den diversen Baumschulen bei den Breitenangaben zu diesem Baum so unterscheidliche Angaben gibt? Die Breite der Krone schwankt zwischen 3 und mehr als 7 Meter! Das ist doh ein gewaltiger Unterschied, wenn ich diesen Baum in einen kleinen Garten pflanzen möchte!
Vielen Dank für Ihre Rückantwort und freundliche Grüße!
Die Mispel, Mespilus germanica, kann an Feuerbrand erkranken, ist also für feuerbrandgefährdete Gebiete ungünstig. Ansonsten wird sie gelegentlich von ein paar Läusen heimgesucht.
Höhen- und Breitangaben können bei Gehölzen schon allein dadurch variieren, das es unterschiedlich Bemessungszeitpunkte gibt. Es kann sich um absolute Höhen und Breiten handeln, oft wird aber auch das zu erwartenden Wachstum in einer (Menschen-)Generation also 25-30 Jahren angegeben. Bei sehr guten Bedingungen kann der Apfeldorn die Breite von 5-6 m durchaus erreichen. 7 m oder mehr sind schon ungewöhnlich und nur selten bei sehr alten Exemplaren anzutreffen. Außerdem kann man den Apfelbaum auch gut schneiden, wenn er einem im kleinen Garten mit den Jahren doch zu breit werden sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2014
 
Hallo,
ist das ein Halbstamm-Mispelbaum? Brauche einen halbstämmigen Mispelbaum. Wie groß wird dieser später.?Wann kann ich diesen im Garten pflanzen, muss ich auf etwas achten? Haben Sie den Mispelbaum Nottingham als Halbstamm?
Zur Zeit haben wir noch einige Exemplare der einfachen Mispel, Mespilus germanica als Halbstamm vorrätig. Sie finden sie unter der Bezeichnung „Stämmchen“. Die Endgröße wird bei 4 bis 6 m liegen. Die Ansprüche sind mit denen eines Apfelbaumes vergleichbar. Die Mispel Nottingham haben wir leider nicht als Halbstamm.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Guten Tag,
ich spiele mit dem Gedanken im Herbst eine Mispel zu pflanzen. Wenn ich bei Ihnen ein "Stämmchen" bestelle, kommt die Pflanze dann in Gestalt eines Bäumchens oder eines Busches?
Liegt der Unterschied zum Hochstamm nur im Alter der Pflanze?
Viele Grüße!
Ein Mispel-Stämmchen wird in Form eines kleinen Bäumchens geliefert, das eine Stammhöhe von annähernd 150 cm hat. Ein Hochstamm hat hingegen eine Stammhöhe von 200-220 cm. Die unterschiedlichen Stammhöhen haben dabei nichts mit dem Alter der Mespilus germanica zu tun, sondern mit Schnitt und Erziehung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Guten Abend,
von einem Kollegen habe ich drei Mispeln zum Essen geschenkt bekommen. Die Kerne habe ich dann einfach in einen Blumentopf gesteckt. Nach einigen Wochen sprießten die ersten grünen Blättchen. Nun sind die kleinen Mispeln schon ca. 20 cm groß. Ich habe viel darüber gelesen und bin jetzt etwas irritiert, was das Veredeln angeht. Oder können meine Pflänzchen auch ohne Veredlung blühen und Früchte bilden?
Herzliche Grüße aus Berlin
Die Sämlinge der Echten Mispel blühen und fruchten ebenso wie die Veredlungen. Die veredelten Sorten haben aber deutlich größere Früchte und fruchten schon nach wenigen Jahren. Bei den Sämlingen muss man meistens etwas länger warten.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.05.2014
 
Guten Tag,
ich habe einen Hochstamm der Mispel erworben und dieser hat Dornen. Kommt das nicht nur bei der wilden Form vor, Sie schrieben dass Ihre Pflanzen alle veredelt sind.
MfG
Bei der Echten Mispel, Mespilus germanica, handelt es sich um die einfach, wilde Art der Mispel wie sie in der Natur vorkommt - d.h. sie kann Dornen haben, egal ob sie durch Aussaat oder Veredlung vermehrt wurde. Das ist abhängig vom Veredlungsmaterial. Die Zuchtsorten Nottingham und Westerveld hingegen sind dornenlos.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.10.2013
 
Hallo,
schade, dass man bei Euch die Pflanzen nicht bewerten kann. Ich bin nämlich schwer begeistert von der Mespilus germanica, die ich vor einem knappen Jahr von Euch bekommen hatte.
Sie hat dieses Jahr bereits geblüht und trägt auch schon Früchte.War ja auch wirklich eine wunderschöne Pflanze bei der Lieferung.
Daaaaanke! :)
Wir freuen uns sehr, dass Sie so zufrieden sind. Vielen Dank für das große Lob!
Lieben Grüße aus dem Norden
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.09.2013
 
Hallo,
ist Mespilus germanica selbstbefruchtend oder benötige ich mind. zwei Pflanzen?
Vielen Dank
Die Echte Mispel (Mespilus germanica) ist selbstfruchtend. Man benötigt keine zweite Sorte.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.01.2012
 
im Jahr 2000 habe ich eine Mispel pflanzen lassen.
Der Gartenboden ist lehmhaltig und wird schnell trocken der Baum bekommt sehr viel Sonne. Leider läßt der Ertrag sehr zu wünschen übrig. Trotz reichlicher Blüte im Frühjahr kann ich meist nur 300-500g Früchte ernten. Die meisten Früchte fallen lange vor dem ersten Frost ab und sind zu diesem Zeitpunkt natürlich noch steinhart und nicht verwertbar.
Können Sie mir einen Tipp geben was die Ursache für den Fruchtfall sein kann.
Es ist sehr schwierig aus der Ferne zu beurteilen, wieso die Mispel nur einen geringen Ertrag bringt. Ich vermute, dass es sich um einen Sämling und nicht um eine veredelte Fruchtsorte handelt. Vielleicht können Sie einmal in diese Richtung recherchieren.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.12.2011
 
Guten Morgen,
möchte eine Bestellung aufgeben und habe gesehen, dass Sie die Mispel haben. Veredelte sind mir bereits alle eingegangen. Bin auf 1000 Meter Höhe. Ist Sie für diese Höhe nicht geeignet und gibt es eine wilde Form dieser Art?
Danke für Ihre Antwort!
Die Mispel, Mespilus germanica, ist in den Mittelmeerländern ein weit verbreitetes Obstgehölz, dass aber auch in Deutschland recht gut frosthart ist und vereinzelt sogar verwildert in alten Obstbaumbeständen anzutreffen ist.
In der Literatur wir die Verbreitung mit den Klimazonen 6-9 angegeben, was eine Frosthärte bis ca. -10 Grad Celsius bedeutet. Etablierte Mispeln halten aber problemlos auch bis -20° C aus.Die veredelten Sorten zeigen sich oftmals empfindlicher als die einfache wilde Art, Mespilus germanica. Möchten Sie die Pflanzung versuchen, sollten Sie einen möglichst geschützten Platz wählen, und die Wurzel im Winter mit einer dicken Laub-Mulchschicht schützen. Die junge Pflanze kann auch mit beigestecktem Nadelreisig oder einer Vliesabdeckung geschützt werden.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.09.2011
 
Hallo,
ist diese Pflanze mehrtriebig für die Verwendung als Strauch? Wachsen bei der Mispel auch später neue Triebe aus dem Boden heraus?
Danke!
Die Mispeln, Mespilus germanicus, verkaufen wir in der Regel (außer Hochstämme) mehrtriebig. Die Verzweigung tritt meist 15 bis 25 über dem Wurzelhals ein. Die Pflanze verzweigt sich stark ähnlich wie ein Apfelbaum.
Aus dem Boden entspringen keine Triebe, da wir Mispeln auf Weißdorn veredeln. Sollten Triebe aus dem unteren Bereich der Pflanze entspringen, handelt es sich um die Veredelungsunterlage und sie sollten rasch entfernt werden. Man kann sie aufgrund der unterschiedlichen Blätter leicht von der Echten Mispel unterscheiden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.07.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
welche Stammhöhe hat die Mispel als Hochstamm bei Lieferung, und welche Stammhöhe ist zu erwarten, wenn der Baum ausgewachsen ist?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Unsere Mispel-Hochstämme haben in der Regel einen Stammhöhe von 170 bis 210 cm. Darauf folgt die Krone, die bereits eine Höhe von 100 bis 150 cm misst. Die Stammhöhe bleibt auch im Alter nahezu konstant.
Man besitzt aber die Möglichkeit bei dem Mispelbaum von Zeit zu Zeit die unteren Kronenäste zu entfernen. So kann man im Laufe der Jahre einen höheren Stamm erzielen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.03.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren
habe seit etwa 15 Jahren diesen schönen Strauch bzw. mittlerweile stattlichen Baum im Garten, aber noch nie etwas aus den Früchten hergestellt (...aus Bequemlichkeit...) Den Vögeln ergeht es woh ähnlich, hatten bisher kein Interesse an den Früchten...Suche nach erprobten bzw. schmackhaften Rezepten für eine gute Marmelade/Konfitüre o.ä., Verarbeitung macht ja wohl doch einiges an Arbeit. Jetzt im November haben Sie ja schon mindestens einmal Frost abbekommen. Für einige Tipps wäre ich dankbar.
Die Mispeln sollen vor der Ernte Frost bekommen haben. Man kann die Früchte roh essen, dafür sollten sie aber zuvor mehrere Wochen gelagert werden. Mispeln werden eher für Kompott, Marmelade, Gelee und Likör verwendet. Eigene Erfahrungen mit Rezepten haben wir leider (aus Zeitmangel :-)) nicht, im Internet sind aber einige zu finden. Viel Spaß beim Ausprobieren! MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 14.11.2010
 
Hallo auch, auf was für eine Unterlage, ist die Mispel als Hochstamm veredelt?
Üblicherweise wird Mespilus germanicus auf Weißdorn, z.T. auch auf Rotdorn veredelt. Es gibt auch die Variante, dass die Mispel am Fuß veredelt wird und selbst zum Stamm gezogen wird.
MfG C. KUlp
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2009

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