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Prunus cerasifera - Wildpflaume, Wilde Mirabelle

Steckbrief
Wuchshöhe
4 bis 6 m
Wuchsbreite
3 bis 4 m
Zuwachs/Jahr
40 bis 80 cm
Wurzelsystem
Flachwurzler, bildet Ausläufer
Blütenmonat
März/April
Blütenfarbe
weiß
Früchte
runde Mirabellen, gelb bis rot
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
sonnig bis lichter Schatten
Boden
kein besonderer Anspruch
Verwendung
Hecke, Solitär, Landschaft
Winterhärte
sehr gut
Pflanzenbedarf
einzeln oder in Reihe, 1 bis 2 Stück/m
Prunus cerasifera  

Kirschpflaume, Wildpflaume, Wilde Mirabelle

Die Wildpflaume ist ein Strauch oder kleiner Baum, der weiß blüht und im August mirabellenartige, essbare Früchte hervorbringt. Prunus cerasifera wird durch Aussaat vermehrt. Daher ist die Nachkommenschaft nicht homogen. Es gibt Sträucher, die gelbe, gelb-rote oder ganz rote Mirabellen tragen. Auch die Größe und der Geschmack der Früchte variieren etwas.

In sonnigen Lagen erreicht dieses einheimische Gehölz eine Höhe bis zu 6 m. Der Strauch ist dabei 3 bis 4 m breit und bildet bedornte Kurztriebe. Durch Schnitt ist sowohl die Höhe als auch die Breite der Pflanzen einschränkbar. Früher sah man in den landschaftsbildenden Hecken sehr viele Mirabellen in allen möglichen Variationen. Leider wurden sie viele Jahre nicht sehr häufig gepflanzt und sind heute entsprechend selten zu sehen. Für größere Gärten stellt die Wilde Mirabelle ein wirklich interessantes Wildobst dar. Die Früchte können roh gegessen, eingeweckt oder frisch in einer Suppe genossen werden. Man findet Prunus cerasifera auch häufig unter den Namen Kirschpflaume und Myrobalane.


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Containerpflanze 150/200 cm, eintriebig Lieferbedingungen national:
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Prunus cerasifera - Wildpflaume, Wilde Mirabelle "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Wir haben 2! riesige (>5m hohe) Wildpflaumen im Garten + diverse Ausläufer in Stammnähe, um die sich in den letzten Jahren anscheinend niemand gekümmert hat. Sie blühen und fruchten schön - jetzt aber meine Frage:
Kann man auf die Wildpflaumen etwas "draufveredeln"? Etwa Kirschen oder sogar Mandeln? Eher auf die Hauptbäume oder soll man einen Ausläufer dafür verwenden, evtl. sogar umpflanzen? Kann ich mir das Veredeln selber zutrauen?
Vielen Dank!
Moinmoin,
die Wildpflaume wird vor allem als Unterlage für verschiedene Pflaumen, Zwetschgen und Mirabellen verwendet. Man könnte es auch mit Aprikose oder Pfirsich versuchen. Sie können sich das auch durchaus selbst zutrauen. Am besten versucht man es mit einem kleinen Ausläufer und veredelt ihn durch Kopulation knapp über dem Wurzelhals. Wenn es nicht klappt, ist nicht viel verloren. Der Nachteil von Wildpflaume als Unterlage ist, dass sie relativ viel Wildwuchs und Ausläufer treibt, die man zeitig entfernen muss, damit die Veredelung nicht wieder abgestoßen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2017
 
Herzlichen Dank für die prima Lieferung der einwandfreien und wunderbar verpackten Wildpflaumenbäumchen, noch dazu zum Wunschtermin!
Die Frage bezieht sich auf den Standort - wir haben mehrere zur Auswahl und bräuchten noch ein paar Informationen. Eine Möglichkeit wäre vor dem Haus, in ca. einem Meter (oder etwas mehr) Entfernung: Hier hätten sie Früh- und Mittagssonne, eher nicht so schweren Boden und wenig Wind. Aber wir haben ein wenig Angst, dass sie das Mauerwerk oder das Fundament angreifen. Andere Möglichkeit: Mischboden (Muttererde, Lehm) auch noch in der prallen Sonne, hier müssten wir sie aber auffassten oder die Äste binden/flechten, damit sie erst höher anfangen breiter zu werden (Weg). Oder Möglichkeit 3: Sonne ab Nachmittag, lehmige, satte Erde ohne Staunässe, aber mit viel Wind (und Platz). Was würden Sie empfehlen?
Herzlichen Dank auch für diese wunderbare Möglichkeit, Fragen zu stellen!
Moinmoin,
schön zu hören, dass Sie so zufrieden mit den Wildpflaumen, Prunus cerasifera, sind!
Möglichkeit 1 ist zu nah am Haus, das sollte man lieber vermeiden. Möglichkeit 2 und 3 würden beide gehen. Das Aufasten der Wildpflaumen macht mehr Mühe, als wenn man sie einfach wachsen lassen kann, insofern wäre 3 die einfachste Möglichkeit.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.03.2016
 
Guten Tag!
In meinem Garten steht, seit ich ihn übernommen habe, ein Pflaumenbaum, der sich irgendwann so vor 25 Jahren mal selber dort angesiedelt hat. Unter dem Baum liegt eine Tiefgarage, die Erde ist vielleicht 80 cm tief. Da der Baum für den Garten sehr groß geworden ist, haben wir ihn abgesägt, durch Austrieb wächst er jetzt aber wieder heran.
Ich habe sehr besorgte Miteigentümer, die meinen der Baum könne zu Undichtigkeiten an der Tiefgarage führen und ich müsse ihn wegmachen. Leider konnte ich trotz langer Recherche nichts über das Wurzelwachstum von Pflaumen finden und insbesondere, ob das Wurzelwachstum sich nach 25 Jahren überhaupt noch großartig verändert und ob es vom Schnitt des Baumes abhängig ist. Und natürlich auch, ob der Baum Beton überhaupt irgendwie angreifen kann (auch bei eventuellen Undichtigkeiten).
Ich hoffe sehr, in Ihnen einen kompetenten Ansprechpartner gefunden zu haben.
Moinmoin,
die Wurzel der Pflaume ist eher flach ausgebildet (Flach- bis Herzwurzler). Wenn der Baum abgesägt wurde, wird sich die Wurzel erstmal nicht nennenswert vergrößern, da das Wurzelwerk mehr als ausreichend ist, um die geringe Laub- und Triebmasse, die jetzt noch vorhanden ist, zu versorgen. Durch einen regelmäßigen Schnitt verlangsamt man das Wurzelwachstum etwas. Was allerdings passieren kann, ist dass die Pflaume anfängt Ausläufer zu treiben, um ihr Überleben zu sichern. Die eventuellen Ausläufer sollten schon aus Eigeninteresse entfernt werden, damit kein ausgedehntes Pflaumengebüsch im Garten entsteht.
Beton an sich können die Wurzeln nicht angreifen. Was aber möglich ist, ist, dass die Wurzeln in feine, schon vorhandene Risse eindringen und diese vergrößern. Es hängt also vom Zustand der Betondecke ab, ob überhaupt grundsätzlich Schäden zu erwarten sind. Erstmal werden sich die Wurzeln aber wie gesagt gar nicht groß entwickeln.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2016
 
Guten Tag,
ich benötige wegen eines Sturmschadens eine größere Wildpflaume (Spilling), können Sie bei der größten Größe die Sie verkaufen auch schon etwas über die Früchte sagen? Ich benötige eine eher gelbe Fruchtfarbe, Fruchtgröße kirschgroß, gut steinlösend mit dem Kirschentkerner.
Außerdem benötige ich eine Mirabelle Nancy als Hochstamm und einen größeren schwarzen Holunder.
Der Holunder soll eine Ersatzpflanzung für einen Laubbaum sein, der viel zu dicht am Haus stand und durch Fassadenschnitt und Gehweg zu eingeengt war. Da unsere Haus im Gartendenkmal ist, darf ich keinen kleinen Strauch pflanzen.
Moinmoin,
unsere Wildpflaumen, Prunus cerasifera, werden durch Aussaat vermehrt, so dass wir nicht vorher wissen, wie die Früchte aussehen werden. Um jetzt ein passendes gelbes Exemplar herauszusuchen ist es leider schon etwas spät im Jahr. Wir sind zwar dabei, einen Bestand von Pflanzen aufzubauen, bei denen wir einzelne Fruchtfarben und -größen raussuchen und durch Stecklinge gezielt weitervermehren, aber leider sind wir zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Projekt noch nicht weit genug.
Eine Mirabelle Nancy als Hochstamm könnten wir vermutlich besorgen - in 2-3 Tagen sagen wir Ihnen Bescheid.
Wie groß soll denn der Holunder sein - 125-150 cm sind zu klein?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.09.2015
 
Ich würde gerne jetzt im Frühjahr die kleinen Pflanzen als Hecke setzen, wäre dies möglich? Oder lieber die Blüte abwarten?
Moinmoin,
für wurzelnackt Prunus cerasifera wie die Qualität "Strauch ab drei Trieben, 60-100 cm" ist es besser so früh wie möglich und unbedingt vor dem Austrieb gepflanzt zu werden - jetzt ist als ein guter Zeitpunkt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2015
 
Hallo,
wir haben eine ganze Gruppe von (so glaube ich) Prunus cerasifera in unserem Garten stehen. Der Garten wurde die letzten etwa 20 Jahre nicht gepflegt. Nun möchte ich die etwa 4 m hohen Sträucher etwas beschneiden. Auf was muss ich achten, und darf ich die langen Dornen vor allem im unteren Bereich abschneiden? Wir haben ein 3jähriges Kind und ich möchte nicht, dass es sich verletzt.
Vielen Dank im Voraus.
Moinmoin,
die Wildpflaume, Prunus cerasifera, ist sehr schnittverträglich, so dass man eigentlich nichts weiter beachten muss. Wenn man die Sträucher sehr stark zurückschneidet, treiben sie auch sehr kräftig aus und man kann die Ausläuferbildung ordentlich anregen. Es kann daher sinnvoll sein, nur in Maßen zurückzuschneiden und ein wenig auszulichten, damit man nicht vom Regen in die Traufe kommt. Die Dornen kann man im unteren Bereich gerne abknipsen, das stört die Wildpflaume nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.03.2015
 
Im Herbst 2012 hat ein hiesiger Gärtner in unserem Garten einen jungen Mirabellen- und einen Löhrpflaumenbaum gepflanzt. Beide sind gut angewachsen, wurden im Februar fachmännisch beschnitten, blühen aber auch in diesem Jahr, dem zweiten nach dem Pflanzen, nicht. Ist das "normal"?
Dank im Voraus für Ihre Antwort und freundliche Grüße!
Moinmoin,
das hängt von der Ausgangsware ab, die gepflanzt wurde. Wenn es sich um normale 2jährige Jungpflanzen handelte, dann wird es noch ein-zwei Jahre bis zu ersten Blüte dauern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Guten Tag,
ich überlege, die o.g. Pflanze bei Ihnen zu bestellen.
Meine Frage: Blüht die Pflanze auf jeden Fall in WEISS? (Rosa habe ich schon genug...). Und: Kann ich sie auch im großen Kübel halten?
Dankeschön!
Moinmoin,
weiß blüht die Prunus cerasifera zu 99,9%. Nur ganz, ganz selten kommen natürliche Mutationen vor, die leicht rosa blühen - das ist quasi wie ein 6er im Lotto. Eine Kübelkultur ist möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben in unserer Hecke, bestehend aus den verschiedensten Laubsträuchern, noch eine etwa 4 m breite Lücke, die nun geschlossen werden soll. Da die bereits vorhanden Sträucher breits eine Höhe von 3 m haben, suchen wir bereits relativ große Pflanzen. Wie viele Solitärpflanzen (150-200 m) der "Wildenpflaume" würden wir benötigen, damit die Lücke nach dem Bepflanzen bereits halbwegs blickdicht ist? Ist ggf. die Hainbuche für einen schnellen Sichtschutz geeigneter?
Moinmoin,
die Wildpflaume (Prunus cerasifera) hat einen recht starken Jahreszuwachs, wenn sie erstmal gut eingewurzelt ist, so dass sie die Lücke relativ schnell schließt. 2-3 2 m hohe Exemplare hätte wir auch noch im Einschlag, mehr als 1 pro m sollte man in der Größe nicht setzen. Alternativ oder in Komination könnten wir noch Haselnüsse (z.B. Corylus avellana Webbs Preisnuss) empfehlen - wir haben sie auch in größeren Größen und sie wächst schnell. Hainbuche (Carpinus betulus) wäre auch einen Möglichkeit, die wir in 2 m Höhe anbieten können. Deutlich schneller als Prunus cerasifera wächst sie aber nicht. Von den Hainbuchen kann man 2 pro Meter setzen, wenn man einen möglichst schnellen Sichtschutz möchte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Ich habe zwei Mirabellenbüsche bestellt und geliefert bekommen. Sie machen auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Leider haben beide Büsche lange Dornen, welche in keiner Beschreibung erwähnt werden. Sind dann auch die erwachsenen Büsche reichlich bedornt, oder besteht die Hoffnung, dass das etwas zurückgeht?
Moinmoin,
dass die wilde Mirabelle, Prunus cerasifera, bedornte Kurztriebe entwickelt, ist normal. Da die Pflanzen durch Aussaat vermehrt werden, ist die Intensität der Bedornung sehr unterschiedlich, zumindest einzelne Dornen weisen aber die meisten Pflanzen auf. Daher ist es auch schwierig vorherzusehen, wie stark die erwachsenen Büsche bedornt sind. Es kann gut sein, dass die Dornen im Alter im Verhältnis wesentlich weniger sind, als es jetzt aussieht, muss aber nicht. Generell ist Prunus cerasifera wesentlich geringer bedornt als zum Beispiel die verwandte Schlehe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.12.2014
 
Hallo liebes Eggert-Team!

Ich habe vor einigen Jahren vier Prunus cerasifera gepflanzt als Blüten- und Vogelnährgehölz, da ich schon eine Schlehe vor der Terrasse hatte, die von den halbzahmen Amseln regelmäßig abgeerntet wurde.
Nun hat der eine nach 6 Jahren zum ersten Mal getragen, gelbe Mirabellen, mehr als er Blätter hat, so dass einige Äste bis auf den Boden hängen. Leider sind bei uns am Oberrhein die Amseln durch ein Virus fast ausgerottet, und menschliche Abnehmer habe ich nicht gefunden, da sie doch sehr sauer sind.
Im letzten Unwetter hat der Baum nun alles abgeworfen; die Mirabellen liegen 5 cm hoch und müssen mühsam aufgesammelt werden.
Da ich schon 70 bin, wächst mir mein Garten über den Kopf, und ich will den Baum eigentlich im Winter entfernen lassen, denn ich habe ja noch 3 weitere! Meine Schwester hat mich aber dringend davor gewarnt, da sie seit einer solchen Aktion den ganzen Rasen voller Neutriebe hat. Ich kämpfe sowieso dauernd gegen die Wildtriebe der regelmäßig geschnittenen Schlehe, die inzwischen schon fröhlich durch die Eiben wachsen.
Was können Sie mir raten? Kann ich jetzt sofort einen kräftigen Rückschnitt machen, am besten dann noch einen nach der Blüte, um den Fruchtansatz zu verringern?
Für einen guten Rat wäre ich Ihnen sehr, sehr dankbar.
Schwer zu sagen, was die bessere Lösung wäre. Durch einen Rückschnitt der Prunus cerasifera nach der Blüte, kann man natürlich den Fruchtansatz reduzieren. Allerdings kann ein regelmäßiger kräftiger Rückschnitt, die wilde Mirabelle dazu anregen, vermehrt Ausläufer zu treiben, von denen Sie bisher ja verschont geblieben sind. Man müsste also versuchen möglichst mit Bedacht zu schneiden und mehr auszulichten als radikal zurückzuschneiden.
Wenn man die Mirabelle entfernt und noch Wurzelteile im Boden verbleiben, kann es in der Tat sein, dass sich aus diesen neue Pflanzen entwickeln wie bei Ihrer Schwester. Man müsste also so viel wie möglich von der Wurzel entfernen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2014
 
Hallo,
ein dickes Dankeschön für die Lieferung nach Onlinebestellung! 1A Ware, schnelle Lieferung, sehr gute Verpackung und professioneller Service. Kann auf Ihrer Website keine Bewertungsfunktion finden, deshalb auf diesem Wege. Gerne wieder!
Vielen Dank für das große Lob, das freut uns sehr!
Lieben Grüße
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Hallo!
Ich habe da mal eine Frage! Gibt es rote Mirabellen-Bäume? Bei uns steht ein gelber Mirabellenbaum und daneben einer in Rot.
Mich interessiert, ob es wirklich rote Mirabellen sind. Habe mal ein paar Fotos davon gemacht. Können Sie mir weiter helfen?
Ja, es gibt auch rote Mirabellen-Bäume. Die wilde Mirabelle, Prunus cerasifera, kann Früchte in Gelb, in Rot und in allen dazwischenliegenden Orange-Farben hervorbringen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Hallo,
ich habe in meinem Garten eine stattliche (7m +) Wildpflaume stehen. Zur Zeit wirft sie täglich bis zu 20 kg und mehr Pflaumen ab, die ich mit einem großen Olivennetz einsammle. Das klingt sehr schön, bereitet mir aber große Sorgen, weil die Fruchtlast immer mehr die Zweige zum Boden zieht und auf Grund schlechter Pflege die Stammaußenlast immer problematischer wird. Vor 2 Jahren musste ich wegen Längsrisse (50 cm) schon einige sehr starke Äste/ Stammabschnitte kräftig schneiden.
Inzwischen sind die Schösslinge wieder so in die Höhe geschossen, tragen auch zum Teil wieder Früchte, sodass ich mir überlege viel tiefer die Äste und Stämme zu schneiden, wenn der Baum es verträgt. So könnte ich vielleicht versuchen, eine kontrollierbare Höhe einzuhalten. Jetzt werde ich wohl eine Firma zum Schneiden beauftragen müssen. Leider kennt sich keiner aus, wann und ob ein so radikaler Schnitt möglich ist. Ist es richtig, dass nach Fruchtabwurf der Baum bereits beginnt sich zurückzuziehen? Im zeitigen Frühjahr ist mir ein Schnitt wegen Kälte nicht gelungen. Oft war die Knospenbildung schon so vorangeschritten, dass ich es schade fand einen solch radikalen Schnitt vorzunehmen. Kann ich im August oder Spätherbst schneiden, und wie stark verträgt er einen Rückschnitt?
Danke im Voraus für Ihre Antwort!
Grundsätzlich verträgt die Wildpflaume, Prunus cerasifera, auch einen starken Rückschnitt und treibt recht zuverlässig wieder aus. Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist im Spätherbst oder im frühen Frühjahr. Die Anlagen für die Blüten im nächsten Jahr werden schon im Spätsommer/Herbst ausgebildet, d.h. es wird auf jeden Fall Blütenholz entfernt werden, egal welchen Zeitpunkt man wählt.
Nach dem radikalen Rückschnitt wird der Baum im nächsten Jahr vorraussichtlich viel Wasserschosser bilden, d.h. lange, gerade Triebe, die keine Blüten tragen. Diese müssten dann im nächsten Jahr eingekürzt werden, um wieder einen schönen Aufbau und eine große Blütenzahl zu erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.07.2014
 
Ich habe heute im Wallis in einer Allee einen Strauch gesehen, der mit einem beträchtlich breiten Stämmchen und einigen Verzweigungen ab etwa 1m Höhe, eine Seite mit weinroten Blättern und bereits ähnlich roten Früchten, und auf der anderen Seite einige Äste mit grünen (mit leicht gelben Rändern) Blättern und (noch) grünen Früchten trug. In der gleichen Allee standen weitere grüne und ebenso weinrote Sträucher. Aufgeschnittene Früchte wiesen einen Stein wie bei eine Mirabelle auf. Um was handelte es sich wohl?
Es könnte sich z.B. um eine Blutpflaume, Prunus cerasifera Nigra, oder eine großfrüchtige Blutpflaume, Prunus cerasifera Hollywood, handeln.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.06.2014
 
Guten Tag,
Ich möchte gerne eine Prunus cerasifera in meinen Garten pflanzen.
An dem vorgesehenen Standort stand bis heute ein Sauerkirschbaum. Dieser musste gefällt werden, da er durch und durch mit Pilzen versetzt war.Kann ich hier trotzdem etwas neues anpflanzen, und was muss ich beachten?
Ob der Pilz ein Problem ist, hängt ganz davon ab, um was für einen Pilz es sich handelt. Pilze, die das Holz 'zerfressen' und sich durch deutlich sichtbare Fruchtkörper auf der Rinde zeigen - wie z.B. Bleiglanz, Hallimasch, Schillerporling etc., sind kein Problem für die folgenden Bepflanzung, wenn das infizierte Material entsorgt wurde (inkl. der Wurzel). Schwieriger ist es mit bodenbürtigen Pilzen wie Verticilium, Phytophtera etc., die sich im Boden befinden und mit dem Wasser von den Bäumen aufgenommen werde. Sie sind von außen nicht sichtbar, führen aber zu Wachstumsproblemen und Welkeerscheinungen und schließlich zum Tode der betroffenen Pflanze. Sie überdauern längerfristig im Boden, so dass man unempfindliche Gehölze nachpflanzen sollte.
Wenn man ein Rosengewächs auf den ehemaligen Standort eines Rosengewächs setzt, kann es zu Nachbauproblemen kommen (auch Bodenmüdigkeit genannt), d.h. die neue Pflanze entwickelt sich nur schlecht und kümmert. Die Wildpflaume, Prunus cerasifera, gehört aber zu den Rosengewächsen, die recht unempfindlich in Bezug auf Nachbauprobleme sind. Es sollte reichen, wenn man den Boden etwas aufbereitet, indem man Kompost o.ä. untermischt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.02.2014
 
Guten Tag!
Wir haben letztes Jahr ein Prunus cerasivera gepflanzt. Ein Niederstamm, hat wunderschön weiss geblüht und hat Dornen.
Die Pflaumen sind leider nur Daumenfingernagelgross geworden.Fast mehr Stein als Fruchtfleisch.Und die meisten Früchte sind noch im unreifen Zustand abgefallen.Nur wenige wurden reif und blieben sehr klein. Kann sich das im laufe der Zeit noch ändern?
Das ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Da die Wildpflaume, Prunus cerasifera, durch Aussaat vermehrt wird, unterscheiden sich alle Pflanzen genetisch leicht, d.h. es kann auch mal Individuen mit etwas kleineren oder größeren Früchten geben. Dass aber ein Großteil der Früchte abgefallen ist, deutet eher daraufhin, dass die Wildpflaume irgendetwas gestört hat. Es werden ein Teil der Früchte abgeworfen, wenn mehr gebildet wurden als der Baum versorgen kann, aber auch wenn der Baum z.B. durch klimatische Ereignisse (zu nass, zu trocken) oder durch Ernährungsprobleme (sowohl Nährstoffmangel als auch übermäßige Düngung) gestresst ist und sich nicht in der Lage sieht, die Früchte ausreifen zu lassen. Da es das erste Jahr der Wildpflaume ist, kann es auch einfach sein, dass sie sich noch nicht so gut etabliert hat und daher noch keine ausreichende Kraft hatte, viele Früchte ausreifen zu lassen.
Zusammengefasst heisst das, es kann gut sein, dass die Größe der reifen Früchte so bleibt, der Fruchtfall sollte aber deutlich geringer werden, wenn sie älter wird, die Witterung geeigneter ist etc. Es gibt immer schlechtere und bessere Obstjahre, die von so vielen Faktoren beeinflusst werden, dass es nur schwer nachzuvollziehen ist, wann die Ernte wie ausfällt. Sollte sich der übermäßige Fruchtfall aber auch im nächsten Jahr genauso wiederholen, müsste man doch mal die Standortbedingungen genauer überprüfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2014
 
Wenn ich bei Ihnen eine Kirschpflaume im Topf kaufe (1,5 bis 2 m), wann wird sie ungefähr das erste mal blühen?
Das hängt etwas vom Schnitt ab, aber so zwischen 3 und 6 Jahren wird es noch dauern, bis die Wildpflaume, Prunus cerasifera, richtig blüht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.01.2014
 
Hallo,
meine Prunus cerasifera blutet bis eine Handspanne über der Erde rundherum ziemlich stark - ansonsten sieht die gesamte Pflanze aber gesund aus. Was könnte das Bluten bedeuten, und muss ich etwas dagegen unternehmen?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Bei der 'Blutung' handelt es sich vermutlich um den sogenannten Gummifluss. Gummifluss ist keine eigenständige Erkrankung sondern ein Stresssymptom. Das heißt, man müsste versuchen herauszufinden, was das eigentlich Problem der Wildpflaume, Prunus cerasifera, ist und dieses beheben. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die zu Gumifluss führen können - die häufigsten sind ein zu feuchter Standort, Verletzungen des Holzes und ein starker Rückschnitt. Aber auch extreme Witterungsschwankungen, Schädlingsbefall, Frost etc. können Ursachen sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.12.2013
 
Hallo,
ich habe noch Steine in der Tasche von unwahrscheinlich guten wilden Mirabellen am Wegesrand. Wie kann ich aus diesen Steinen mit guten Erfolgschancen Büsche ziehen?
Danke für die Auskunft !
Die Sämlinge der wilden Mirabelle, Prunus cerasifera, werden aller Wahrscheinlichkeit nicht genau dieselben Eigenschaften haben wie die Mutterpflanze, da diese von einer anderen (Wild-)pflaume bestäubt wurde. Nichtsdestotrotz können sich durchaus Gehölze mit schmackhaften Früchten daraus entwickeln.
Pflaumen/Mirabellen sind Frostkeimer, d.h. die Steine sind erst keimfähig, wenn sie eine zeitlang Kälte - also Winter - erlebt haben. Das heißt entweder sät man sie gleich draußen aus (bzw. in einen Topf, den man draußen an einer geschützten Stelle überwintert) oder man imitiert den Winter, in dem man die Steine zusammen mit feuchtem Sand in eine Tüte füllt und diese für einige Wochen bis Monate im Kühlschrank lagert.
Viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Sehr geehrtes Team.
Vor ein paar Jahren erwarb ich ein Mandelbäumchen, was nur sehr spärlich blühte. Mitten aus dem dunkelholzigem Busch schlug ein anderer Strauch durch und übernahm die Oberhand. Inzwischen gute 2,5 m hoch und sehr schön in der Blüte. Jetzt im Sommer trägt er gelbliche Früchte mit Kern. Es schaut aus wie eine Mirabelle.
Meine Frage ist aber: Der große Strauch hat irgendwie eine Art langer Dornen, die nirgends unter dieser Frucht bzw. Bezeichnung erwähnt sind. Ist es eine wilde Form? Sind diese Früchte eßbar?
Da ist die Unterlage des Mandelbäumchens durchgetrieben und hat die Veredlung verdrängt. Um das Mandelbäumchen zu retten, hätte man die Triebe der Unterlage möglichst frühzeitig entfernen müssen.
Als Unterlage wird sowohl die Wildpflaume/Wildmirabelle, Prunus cerasifera, als auch Prunus St. Julien verwendet. Essbar sind die Früchte von beiden Unterlagen, wobei St.Julien mehr Stein als Fruchtfleisch produziert.
Die Dornen können bei Prunus cerasifera gelegentlich auftreten, müssen aber nicht, daher haben wir sie bisher nicht in die Beschreibung mit aufgenommen, aber vielleicht wäre es durchaus sinnvoll, dies noch nachzuholen. Danke für den Hinweis!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.08.2013
 
Hallo,
kann man Prunus cerasifera auf den Stock setzen (und treiben sie dann wieder aus :-))?
Die Wildpflaume, Prunus cerasifera, kann man problemlos auf den Stock setzen, sie treibt auch aus dem alten Holz wieder schön kräftig aus. Es besteht allerdings die Gefahr, dass man die Pflaume durch einen starken Rückschnitt ein wenig zur Ausläuferbildung anregt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.08.2013
 
Ich habe von der Nachbarin rote Mirabellen geschenkt bekommen und habe festgestellt dass diese keinen Stein in der Mitte haben. Habe jetzt die Befürchtung das es gar keine sind.
Gibt es rote Mirabellen ohne Stein?
Mir sind keine kernlosen Mirabellen bekannt. Der Kern im Fruchtfleich ist das Saatkorn. Wird dieses ausgesät, entwickelt sich daraus eine neue (meistens wilde) Mirabelle.
Eventuell kann ein Foto Aufschluß über die Frucht geben.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.08.2013
 
Hallo liebe Baumschule Eggert!
Ich möcht gerne zwecks Sichtschutz eine Wildpflaume pflanzen. Nun habe ich Bedenken, dass sie - ähnlich wie die Kirschen - eine Pilzkrankheit, oder womöglich mehr, bekommen könnte.
Sind meine Befürchtungen richtig? Wie krankheitsresistent ist diese Pflanze? Mit welchen Erkrankungen muß ich rechnen?
Können Sie mir auch bitte einen Tipp geben, wieviel Jahreszuwachs ihre Wildpflaume hat?
Viele lieben Dank!
Der Jahreszuwachs der Wildpflaume, Prunus cerasifera, beträgt zwischen 50 und 100 cm je nach Standortbedingungen, wenn sie gut eingewurzel ist - also nicht unbedingt im ersten Standjahr.
Zur Gesundheit bzw. Krankheitsresistenz ist zu sagen, dass wir hier in der Baumschule bisher keine Pflanzenschutzmaßnahmen bei der Wildpflaume durchführen mussten. D.h. sie kann durchaus Blattläuse bekommen oder die eine oder andere Viruserkrankung. Das ist aber eher selten und verläuft auch nicht tödlich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2013
 
Hat es irgendeine besondere Bedeutung, warum Sie über die Aussaat statt über Stecklinge vermehren?
Man muß ja beim Sämling doch einige Jahre auf die ersten Früchte warten, und man weiß daher auch erst spät wie diese ausfallen.
Wäre es da nicht zuverlässiger via Steckling zu entwickeln, und bekommt man dann nicht eine robustere Pflanze als bei einem Sämling (soweit ich das allgemein gehört habe)?
Danke!
In der Tat wüsste man bei der Vermehrungen durch Stecklinge von Anfang an, welche Farbe die Früchte haben werden. Aber die Pflanzen wären weder robuster noch wäre das Warten auf Früchte verkürzt - es sei denn, man würde einen besonders früh reifenden Typ selektieren.
Allerdings ist de Reiz einer Wildart ja auch gerade, das nicht eine Pflanze der anderen genetisch gleicht, sondern dass es Unterschiede gibt. Möchte man gezielt bestimmt Eigenschaften haben, kann man sich ja der gezüchteten Sorten bedienen, bei denen diese gezielt selektiert wurden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.08.2012
 
Sehr geehrtes Eggert-Team,
ab wann ist denn in etwa bei der Prunus Cerasifera (ich hatte ein wurzelnacktes Exemplar bestellt) mit den ersten Früchten zu rechnen?
Die ersten Früchte sind in drei bis vier Jahren zu erwarten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.04.2012
 
Sehr geehrtes Eggert-Team,
ich habe eine wurzelnackte Prunus Cerasifera bei Ihnen gekauft und nun drei Fragen:
Um welche Unterart der Prunus Cerasifera handelt es sich bei diesem Strauch?
Und - kann ich den Strauch, er ist ja noch sehr klein - übergangsweise für 1-2 Jahre im Kübel halten?
Kann der Strauch auch Pollenspender für eine Mirabelle von Nancy sein, und auch umgekehrt - die Mirabelle von Nancy Pollenspender für die Wildpflaume?
Vielen Dank!
Es handelt sich um die reine Wildform von Prunus cerasifera, keine Unterart. Die Kübelhaltung ist zunächst kein Problem, aber nach zwei Jahren sollte man sie spätestens rauspflanzen, damit sie ordentlich wachsen kann. Soweit uns bekannt ist, können sich Wildpflaumen und die Mirabelle von Nancy gegenseitig befruchten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.04.2012
 
Wann kann ich meine Wilde Mirabelle beschneiden?
Wilde Mirabellen wachsen sehr rasch und können gerne beschnitten werde, so dass man sie in der Höhe begrenzen kann. Nach einem Schnitt verzweigen sich die Prunus cerasifera besser und bilden somit mehr Blütenzweige/Fruchtholz.
Beim Schnitt würde ich darauf achten, dass er pyramidal aufgebaut wird. Das heißt, das der mittlere Trieb etwas länger bleibt und die seitlichen Triebe abgestuft herunter geschnitten werden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2012
 
Guten Tag,
wenn ich bei Ihnen eine Solitärpflanze mit der Höhe 200 - 250 cm bestellen würde, könnte ich dann eine Pflanze erhalten, die bisher so gewachsen, bzw so geschnitten wurde, dass sie mehr in die Höhe als in die Breite wächst, sich also unten möglichst wenig verzweigt?
Das ist kein Problem! Geben Sie Ihren Wunsch bei der Bestellung einfach im Feld "Anmerkungen zur Bestellung" an, dann wird er beim Zusammenstellen der Lieferung durch unsere Gärtner berücksichtigt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2012
 
Frage:
Kirschpflaume, Frucht = orange-rot. Ist dieses eine besondere Sorte?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen
Die Kirschpflaume (Prunus cerasifera) wird durch Aussaat vermehrt und die Nachkommenschaft fällt unterschiedlich aus. Meist sind im ungefähr gleichen Verhältnis Kirschpflaumen mit gelben, gelb-roten, orange-roten und rötlichen Früchten vertreten. Auch kann es leichte Unterschiede im Geschmack und in der Konsistenz der Früchte geben. Eine Kirschpflaume mit orange-roten Früchte ist von daher keine besondere Sorte, sondern eine "Spielart" der Natur.
Man hätte aber die Möglichkeit, die Triebe dieser Pflanze zu veredeln. Dann hätten die daraus entstehenden neue Kirschpflaumen exakt die gleiche Eigenschaft wie die der Mutterpflanze.
Gruß Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.12.2011
 
Hallo zusammen,
ich suche für meinen neu erworbenen Kleingarten noch einige Heckenpflanzen. Ich hätte gerne zum Lückenfüllen eine Felsenbirne und eine wilde Mirabelle. Die Standorte lassen aber nur eine Höhe von 1,25 bis 2,00m zu. Lassen sich die Pflanzen so klein und trotzdem noch üppig halten. Außerdem suche ich noch schöne Wildrosen mit gutem Duft. Können sie mir etwas empfehlen.
Vielen Dank für ihre Hilfe!
Für diesen relativ kleinen Platz ist die Wilde Mirabelle zu starkwüchsig. Selbst mit einem relativ starken jährlichen Rückschnitt würde man sie kaum im Zaum halten können. Durch einen starken Schnitt produziert Prunus cerasifera auch sehr viele Wasserschosse und kaum Blütenholz.
Bei der Felsenbirne würde ich mich für eine schwachwüchsige Sorte entscheiden. Ein guter Beispiel ist die Einheimische Felsenbirne. Sie wird nicht zu hoch und blüht üppig. Allerdings sind die Früchte nicht so schmackhaft wie bspw. bei der Felsenbirne Ballerina. Amelanchier Ballerina wird allerdings deutlich höher und müsste mit geschickten Schnitt niedriger gehalten werden.
Sehr schönen Duft haben beispielsweise die Kartoffelrosen. Sie werden nicht sehr hoch, sind sehr gut zu schneiden, neigen allerdings dazu Ausläufer zu bilden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2011
 
Guten Tag,
wenn ich bei Ihnen eine Wildpflaume mit 200 cm Höhe bestelle, kann ich dann die Farbe der Blätter wählen? Ich würde mich nur für eine Pflanze mir rotem Laub interessieren.
Vielen Dank
Die Wildpflaume besitzt grünes Laub. Wir können Ihnen Blutpflaumen anbieten, die mit tiefrotem Laub austreiben und bis zum Herbst ihr rotes Laub auch beibehalten. Blutpflaumen haben wir in verscheiden Größen vorrätig.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.10.2011
 
Guten Tag! Ich beabsichtige, für eine Hecke mehrere Exemplare der Wilden Mirabelle zu bestellen. Sollte eine Pflanzung der Hecke aus diversen Gründen im Herbst nicht mehr möglich sein, hätte ich gern gewusst, ob und wie ich die Containerpflanzen überwintern kann.
Der Herbst ist als Pflanzzeit sehr gut geeignet, da die Pflanzen zumeist noch vor dem Frosteintritt Wurzeln bilden und dann entsprechend gut im Frühjahr starten.
Sollten Sie nicht mehr zur Pflanzung kommen, können Sie die Pflanzen an einem geschützten Platz im Garten Topf an Topf ausstellen und die Töpfe dick mit Laub abdecken.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 11.10.2011
 
Guten Tag! Ich habe einen Beitrag über die Wilde Mirabelle als Strauchpflanze gesehen und war sehr angetan.
Da ich gerne auf unserem Grundstück eine Hecke von ca. 20m Länge pflanzen möchte, wäre es nett, wenn Sie mir mitteilen könnten, wieviele Pflanzen ich für diese Größe benötigen würde und welche Pflanzen zur Wilden Mirabelle passen, da ich eine bunte, dichte Hecke bevorzuge, die von Vögeln besucht wird.
Für die Pflanzung einer Hecke sollten Sie von der wilden Mirabelle, Prunus cerasifera, ca 1,5-2 Pflanzen in der Größe, verpflanzter Strauch 60-100cm, auf den laufenden Heckenmeter wählen.
Für die Pflanzung einer Vogelnährhecke bieten wir ein fertig zusammengestelltes Pflanzenpaket mit 10 Pflanzen an. Dieses ist ausreichend für ca 5-8 Heckenmeter. Je nachdem, ob die Hecke einreihig oder im Zick-Zack gepflanzt werden soll. Freiwachsende Hecken sind in ihrem Aufbau eher locker, wird auf besonders guten Sichtschutz Wert gelegt werden, so ist die Zick-Zack-Pflanzung empfehlenswert.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 24.09.2011
 
Sie schreiben sehr richtig, dass Sämlinge in Geschmack (und Steinlösbarkeit!!) nicht gleichmäßig ausfallen. Warum werden die Pflanzen dann nicht veredelt oder aus Steckholz gezogen??
Die Mirabelle mit großen Früchten und gut lösbarem Stein ist die Mirabelle von Nancy . Sie wird durch Veredlung vermehrt.
Diese Sorte wurde durch gärtnerische Arbeit herausgebildet und wird zum Erhalt der guten Eigenschaften seither durch Veredlung vermehrt.
Es liegt in der Natur von Wildformen, dass diese durch genetische Vielfalt variieren. Gärtnerische Arbeit zum Hervorbringen neuer Sorten ist es unter anderem, Sämlinge mit herausragenden Eigenschaften zu selektieren und weiter zu vermehren.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.08.2011
 
Hallo, wenn ich die Pflanze bei ihnen bestelle welche Farbe bekomme ich dann?
Ich hätte gerne eine rote Mirabelle.
Die Wilden Mirabellen (Prunus cerasifera) werden durch Aussaat vermehrt. Sie fruchten erst nach einigen Jahren und daher ist die Fruchtfarbe bei unseren jungen Pflanzen noch nicht feststellbar.
Man kann davon ausgehen, dass ungefähr die Hälfte des Bestandes gelbe und die andere Hälfte rote Früchte bekommen wird.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.07.2011
 
Ist dieser Baum selbstfruchtbar? Wenn nicht, in welcher Entfernung müßte eine andere Prunusart stehen? Vielen Dank!
Die Mirabellen, Prunus cerasifera, sind selbstfruchtbar und benötigen keine Partnerpflanze.
Mit freundlichen Grüßen
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 25.05.2011
 
Guten Tag,
ich habe einen ca. 200 qm großen (kleinen) Schrebergarten. Dieser Strauch-Baum gefällt mir - ich hätte aber nur einen halbsonnigen Platz für ihn und allzu riesig dürfte er auch nicht werden.
Kommt er unter diesen Aspekten für mich in Frage?
Vielen Dank!
Die Prunus cerasifera - Wildpflaume, Wilde Mirabelle werden schon recht hohe Großsträucher von 4-7 m Höhe, die man allerdings durch Schnitt, den man auch unbedingt machen sollte, klein halten kann. Die Pflanze hat eine leichte Tendenz zur Ausläuferbildung.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.08.2010
 
Welchen Boden benötigt der Strauch? Muss der Strauch geschnitten werden oder kann man ihn auch einfach wachsen lassen?
Ähnlich wie andere Obstgehölze, bevorzugt die Mirabelle einen tiefgründigen, nahrhaften Boden, gern mit einem Lehmanteil und eher alkalischer Bodenreaktion. Als Wildgehölz ist sie aber ehr anspruchslos. Schnittmaßnahmen werden gut vertragen und fördern zumeist den Fruchtansatz, der ja aber bei der Wildform meist nicht in so hohem Interesse steht. So steht einem freien Wuchs nichts entgegen.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 25.04.2010

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