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Fagus sylvatica - Rotbuche
Steckbrief
Wuchshöhe
1 m bis 30 m, je nach Schnitt
Wuchsbreite
0,6 m bis 8 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 50 cm
Wurzelsystem
Flachwurzler
Blütenmonat
Juni
Früchte
Bucheckern
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb-braun
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
humos, bindig, nährstoffreich, nicht zu sauer 
Verwendung
Heckenpflanze, Solitär, Forstgehölz
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
sehr schnittfest, hält im Winter lange das Laub
Pflanzenbedarf
2 bis 5 pro Meter, je nach Ausgangsgröße
Fagus sylvatica  

Rotbuche

Die Rotbuche eignet sich sehr gut zur Gestaltung von Hecken. Das Laub treibt Anfang Mai zart grün aus, nimmt über den Sommer einen kräftig grünen Ton an und färbt sich zum Herbst gelb-braun. Die trockenen Blätter bleiben meist noch bis weit in den Winter am Trieb haften und bieten so in dieser Jahreszeit noch einen guten Sichtschutz. Die Rotbuche ist ausserordentlich schnittfest und treibt auch aus dem älteren Holz wieder gut durch. Durch regelmäßigen jährlich Schnitt erzielt man sehr blickdichte Hecken. Die Hecken kann man auf eine Höhe von 0,75 bis 4 m halten.

Der heimische Waldbaum liebt kalkreiche Böden und wird bis zu 30 m hoch. Verwendung findet er im Forstbau, als Parkbaum und (wie schon erwähnt) als sehr beliebtes Heckengehölz. Im Alter werden im Herbst die bekannten Bucheckern gebildet, die eine wichtige Nahrungsgrundlage für die heimische Tierwelt bilden. Fagus sylvatica ist absolut frosthart und sollte nicht auf nasse Standorte gepflanzt werden.


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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Versandzeit: Verfügbarkeit:
Heckenware 40 bis 60 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 1,09 EUR
ab 10 Stk. = je 0,89 EUR
   
Ende Okt. bis Anfang Mai
Heckenware 60 bis 80 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 1,39 EUR
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Ende Okt. bis Anfang Mai
Heckenware 80 bis 100 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 1,89 EUR
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Ende Okt. bis Anfang Mai
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Ende Okt. bis Anfang Mai
Heister mit Ballen 100 bis 125 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
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Ende Okt. bis Anfang Mai
Heister mit Ballen 125 bis 150 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
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Ende Okt. bis Anfang Mai
Heister mit Ballen 150 bis 175 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
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Ende Okt. bis Anfang Mai
Heister mit Ballen 175 bis 200 cm hoch Lieferbedingungen national:
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Ende Okt. bis Anfang Mai
Containerpflanze 60/80 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 6,90 EUR
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Containerpflanze 80/100 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 9,90 EUR
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Fagus sylvatica - Rotbuche "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Sehr geehrte Baumschule Eggert, da mir nur gutes über Ihre Baumschule berichtet wurde und mir Ihr Internetauftritt sehr gut gefällt möchte ich bei Ihnen Pflanzen bestellen. Es soll eine Buchenhecke vor unserem Haus gepflanzt werden damit wir ein bisschen mehr Sichtschutz haben. Wir mögen das Blatt und die Färbung der Buchengehölze. Bei uns ist der Boden sehr sandig. Was meinen Sie - ist es da besser eine Hainbuche oder eine Rotbuchenhecke zu pflanzen? Ansonsten denken wir noch über den Feldahorn nach, den hat einer unserer Nachbarn und die Hecke sieht auch ganz wunderbar aus. Wieviele cm wächst eine Buchenhecke ungefähr pro Jahr bei guter Pflege? Und wieviele Pflanzen würden Sie pro m empfehlen? Wir dachten an die 40-60 oder 60-80cm Pflanzen da unser Haus sowieso schon etwas tiefer liegt als die Straße und die Hecke dann auch nicht so wahnsinnig hoch werden muss. Wann ist der beste Zeitpunkt zum pflanzen? Danke für die Beantwortung meiner vielen Fragen im voraus.
Bei sandigen Böden würde ich die Hainbuche (Carpinus betulus) empfehlen. Die Rotbuche stellt deutlich höhere Ansprüche an den Boden und vor allem in trockenen Sommer gibt es immer wieder Problem mit der Wasserversorgung und es kann zu Schäden kommen. Wenn man sich trotzdessen für die Rotbuche entscheidet, sollte Maßnahmen ergriffen werden, die den Boden aufwerten. Es muss die Wasserhaltungskraft durch Zugabe bindiger Bodenarten verbessert und meist auch der pH-Wert (Säuregrad) des Bodens angehoben werden. Duch Kalkgaben erhöhen Sie den ph-Wert und fördern zugleich die Krümelstruktur des Bodens.
Der jährliche Zuwachs von Hainbuchen ist abhängig von einer Vielzahl von Faktoren (Bodenart, Standort, Schnittverhalten, Fruchtbarkeit des Bodens, etc.) und schwankt zwischen 20 und 75 cm. Der Zuwachs der Rotbuche beträgt 20 bis 50 cm. Bei guter Pflege und entsprechenden Bedingungen können Sie vom maximalen Zuwachs ausgehen.
Bei den niedrigen Pflanzgrößen empfehlen wir 3 bis 5 Pflanzen pro Meter Hecke. Man sollte im Frühjahr möglichst frühzeitig die Gehölze setzen, umso weiniger Ausfälle hat man nachher wegen etwaig aufkommender Trockenheit.
Der Feldahorn hat ähnliche Ansprüche wie die Hainbuche und könnte auch verwendet werden. Da kann der Geschmack entscheiden.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.02.2010
 
Wieviele Pflanzen benötigen für ein Meter Heckenlänge. Wir wollen die Rotbuchen im Maß 60/ 80 oder vielleicht 80/100 pflanzen?
Wir empfehlen bei der Pflanzgröße 60/80 cm 4 bis maximal 5 Pflanzen pro Meter Hecke zu setzen. Soefern Sie sich für das Maß 80/100 cm entscheiden sollten, benötigen Sie 3 bis 4 Rotbuchen für einen Meter Hecke.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.02.2010
 
Guten Morgen,
wir wollen eine Rotbuchenhecke pflanzen. Was muss ich mir unter Heister vorstellen, und wie viele Heister benötige ich für 1 Meter Hecke? Und wie sehen dann die Pflanzen aus, die nicht den Zusatz Heister haben? Wann könnten die Pflanzen hier sein, wenn ich morgen (Dienstag) bestelle? Entweder mit o. ohne Heister?
Desweiteren wollten wir den Portugiesischen Lorbeer pflanzen: Es heißt an geschützten Bereichen - zur Zeit haben wir noch keine Nachbarn, wie empfindlich ist dieser?
Und ganz wichtig: wir haben uns gegen eine Eibenhecke entschieden aufgrund der Giftigkeit, wie giftig sind die Lorbeerfrüchte?
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Heister ist ein Fachbegriff für im Gartenbau verwendete Pflanzenklassifizierungen. Sie steht für in Baumschulen junge, jedoch bereits zweimal verpflanzte Heckengehölze. Die Ballen sind stärker und die Pflanzen haben eine stärkere Seitenverzweigung, die Pflanzen sind älter und das erklärt auch ihren höheren Preis. Die Pflanzmenge auf den Meter richtet sich nach der Höhe der Pflanzen, ca. Angabe 4-6 Stck.
Der Portugisische Lorbeer sollte keinen Standort Richtung Osten haben; wenn er im Winter bei hohen Minusgraden ungeschützt steht, verträgt er das nicht gut. Der Portugisische Lorbeer ist nicht mit dem so bekannten und viel gepflanzten Kirschlorbeer verwandt. Laut unserer Literatur und unter Vorbehalt sind die Blätter giftig, die Früchte hingegen nicht.
Wenn Sie am Dienstag bestellen, sollten die Pflanzen nächste Woche bei Ihnen sein.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2010
 
Hallo, wir möchten gern Rotbuchen (Heister mit Ballen 175-200 cm) bestellen und als Sichtschutz pflanzen. Wieviele Pflanzen benötigen wir pro Meter? Wir haben 16m zu bepflanzen - haben Sie soviel vorrätig?
Von der Fagus sylvatica - Rotbuche empfehlen wir 2 Stck. auf den Meter.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.03.2010
 
Hallo! Ich würde gerne eine schon recht hohe Rotbuchenhecke als Sichtschutz zum Nachbargrundstück pflanzen. Ich dachte an Ballenware 175/200 oder die etwas niedrigere Version. Wie viele Heister brauche ich bei dieser Größe pro Meter? Muss man die Ballenware nach dem Pflanzen dann noch kürzen oder gilt dies nur bei wurzelnackten Pflanzen? Wie versenden Sie solch hohe Pflanzen?
Bei der Größe 175- 200 cm von der Fagus sylvatica - Rotbuche rechnet man 2,5 Pflanzen auf den Meter. Damit die Hecke homogen wirkt, ist ein Schnitt ist nur ganz leicht erforderlich. Die Pflanzen werden von uns per Spedition versandt.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.03.2010
 
Hallo! Wir haben für Mitte November eine Buchenhecke bei Ihnen bestellt. Nun wollen wir schonmal den "Graben" ausheben, damit es bei Lieferung schneller geht. Wie breit und wie tief sollte dieser sein? Viele Grüße und vielen Dank!
Grundsätzlich sollten die Pflanzen nicht tiefer gesetzt werden, als sie auch zuvor in der Baumschule gestanden haben. Legen Sie den Pflanzgraben mit ca. 40 cm Tiefe und 30 cm Breite an, doch füllen Sie die Wurzeln mit lockerer Erde an und sorgen beim Antreten/Verdichten für die richtige Standhöhe der Pflanzen.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 29.10.2010
 
Guten Abend,
erstmal möchte ich der Baumschule Eggert ein großes Lob aussprechen. Die in diesem Jahr bei Ihnen gekauften Rotbuchen für unsere Gartenhecke wachsen sehr gut!
Jetzt habe ich eine Frage: wir haben bei uns im Wald eine große Rotbuche stehen. Ich bin ein Pflanzenfreund und möchte ausprobieren eine kleine Buche aus dem Samen der großen zu ziehen. Reicht es die Bucheckern einfach so in die Erde zu stecken, oder muss ich eine Vorbehandlung der Samen vornehmen?
Vielen Dank!
Die reifen Bucheckern werden im Herbst geerntet, getrocknet und dann in mäßig feuchten Sand frostfrei eingeschichtet. Ausgesät wird ca. Mitte April auf vorbereitete Beete. Die Saat sollte nur 2 bis 3 cm mit Erde bedeckt sein. Die jungen Sämlinge müssen im Mai unbedingt vor Spätfrösten geschützt werden.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.12.2010
 
Wie alt wird die Rotbuche als Baum im Wald?
Die Rotbuche (Fagus sylvatica) kann 300 Jahre, in Ausnahmefälle auch 400 Jahre alt werden. In einem Wald, der forstwirtschaftlich genutzt wird, schlägt man die Rotbuche meist nach 140 Jahren. Der Förster spricht in diesem Zusammenhang von der Umtriebszeit.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.01.2011
 
Wann treibt die Rotbuche aus?
Rotbuche, Kastanie, Linde und Eiche treiben in der Zeit von (März) April bis Ende Mai aus. Die Eichen und Buchen treiben eher spät aus, Linde recht früh. Der Austrieb der Bäume ist stark abhängig von der Witterung und dem Standort der Bäume. Manche Frühjahre sind sehr schnell sehr warm, so dass die Bäume rasch im Laub stehen. In diesem Jahr hatten wir einen langen Winter und noch Mitte März Schnee, entsprechend verzögert sich der Austrieb. Auch der jeweilige Standort der Bäume ist von Belang: auf schattiger Nordlage dauert der Austrieb länger als an einem warmen Südhang. Daneben variieren auch die Bäume einer Art in Ihrer genetischen Vielfalt und neigen auch dadurch zu Unterschieden.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 07.04.2011
 
Hallo,
unsere Rotbuchenhecke (eingepflanzt Frühjahr 2010) von Ihnen wächst teilweise sehr gut, aber zwischendrin sind ein paar Planzen eingegangen, andere recht armselig. Letztes Jahr hatten wir einen starken Läusebefall, den ich nicht bekämpft hatte und dieses Jahr war's die weisse Fliege, glaube ich zumindest. Glauben Sie, dass das Kränkeln daran liegt? Kann ich jetzt noch Rotbuche pflanzen oder soll ich lieber bis zum Herbst warten?
Wann und mit was soll ich düngen? Außerdem haben wir die Hecke noch nicht beschnitten. Wann soll ich das jetzt machen? In dankbarer Erwartung Ihrer Antwort ...
Die Rotbuche, Fagus sylvatica, wird immer mal wieder von Läusen und Wollläusen heimgesucht. An einer etablierten Pflanzung ist das nicht weiter schlimm und der Befall reguliert sich von selbst.
Bei einer frischen Pflanzung ist es aber besser, die Schädlinge zu bekämpfen, da die Pflanzen durch ihren „Umzug“ geschwächt sind und das Anwachsen in der neuen Umgebung sie schon genügend fordert. Die erste Maßnahme bei Läusebefall ist das Lockern des Bodens und Wässern, um den Pflanzen gute Bedingungen zu geben und ihre Selbstheilungskräfte zu unterstützen.
Eine frische Pflanzung benötigt über zwei Jahre Pflege und Zuwässerung bis sie gut genug etabliert ist, um auch ungünstigere Witterungsperioden zu überstehen. Wir hatten auch in diesem Jahr wieder ein sehr trockenes Frühjahr, was die Pflanzen unter Stress setzt.
Die Rotbuche ist genügsam und benötigt auf normalem Gartenboden keine zusätzliche Düngung. Soll dennoch gedüngt werden, kann jetzt eine mäßige Gabe eines Vollnährstoffdüngers gegeben werden.
Bei der Pflanzung ist es gut, einen leichten Pflanzschnitt anzubringen. Dabei wird die Hecke nach der Pflanzung leicht geschnitten, um die Pflanzen in der Höhe zu egalisieren und Seitentriebe etwas einzukürzen.
Der eigentliche Heckenschnitt wird im Juni an bedeckten Tagen durchgeführt. Auch in der Wachstumsruhe, November bis Anfang März kann bei Bedarf geschnitten werden. Bei Rotbuchen reicht zumeist ein Schnitt im Juni aus.
Derzeit können keine Heckenpflanzen der Rotbuche mehr geliefert werden. Ab November können wir die Pflanzen wieder wurzelnackt liefern.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2011
 
Hallo zusammen,
erstmal ein dickes Lob für eure tolle Homepage!
Wir würden gern etwas Immergrünes vor eine Mauer pflanzen. Leider haben wir nicht allzu viel Platz in der Tiefe, nur ca. 60 cm. Ist dafür die Rotbuche geeignet.
Viele Grüße!
Die Rotbuche, Fagus sylvatica, kann auch sehr schmal gehalten werden und würde mit dem Pflanzraum auskommen. Die schmalste Lösung ist eine mit Efeu berankte Wand. Soll die Mauer nicht dirket berankt werden, ist Rotbuche wohl die beste Lösung. Sie ist zwar nicht immergrün, hält aber das alte Laub den Winter über bis zum Neuaustrieb im Frühjahr und bleibt so die ganze Zeit blickdicht.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 25.06.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe leider den üblicherweise angesagten Zeitraum Ende Juni für den Schnitt meiner Rotbuchenhecke verpasst. Ich würde sie allerdings jetzt noch gerne etwas in Form bringen und dazu mit einem leichten 'Egalisierungsschnitt' die neuen Ästchen, die überall herausragen, kappen und alles wieder in die Trapezform bringen. Geht das noch oder sollte ich bis in den Herbst warten?
Vielen Dank im Voraus.
Wenn die Rotbuchenhecke noch dieses Jahr geschnitten werden soll, dann gerne zum jetztigen Zeitpunkt. So wird sie (wenn das Wetter mitspielt) noch einen neuen Trieb bis zum Vegetationsende machen und geht nicht frisch geschnitten in den Winter.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.07.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe in meinem Wald Rotbuchen und Stieleichen gepflanzt. Sie sind jetzt ca. 1,50 m hoch und bei einigen hat sich ein Doppelgipfel (Zwiesel) gebildet.
Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Schnitt, um den Konkurrenztrieb zu entfernen?
Vielen Dank!
Der beste Zeitpunkt Rotbuchen, Fagus sylvatica, und Stieleichen, Quercus robur, zu schneiden ist in der Vegetationsruhe. Meistens werden die Monate Januar bis März für solche Schnittmaßnahmen verwendet. Zum Zeitpunkt des Schneidens sollte es nach Möglichkeit aber wärmer wie -5°C sein.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.11.2011
 
Moin zusammen,
wo liegen die jeweiligen Vorteile bei einer Rotbuche oder einer Hainbuche als Heckenpflanze?
Haben Sie auch Heckenware ca. 150 cm hoch?
Danke für kurze Rückinfo.
Rotbuchen, Fagus sylvatica, halten das Herbstlaub häufig bis tief in den Winter am Trieb fest, so dass in dieser Zeit auch noch ein gewisser Sichtschutz vorhanden ist. Die Hainbuche ist meist schon zu Beginn des Winters kahl. Im Gegenzug treibt die Hainbuche aber meist 2 bis 3 Wochen früher wieder aus, so dass man in der Regel schon Anfang Mai eine blickdichte Hecke hat.
Die Rotbuche ist deutlich anspruchsvoller als die Hainbuche. Folgende Punkte sind erwähnenswert:
- die Rotbuche liebt einen hochwertigen Boden, auf sandigen Böden sollte besser Hainbuche gepflanzt werden
- Rotbuchen leiden bei Spätfrösten sehr, daher in spätfrostgefährdeten Lagen besser auf Hainbuche ausweichen
- die Rotbuche ist anfällig gegen Wollläuse, die relativ schwierig zu bekämpfen sind
- Hainbuchen haben meist eine feinere Wurzel und wachsen besser an
- Rotbuchen leiden bei Trockenheit im Sommer deutlich stärker als Hainbuchen
Die wurzelnackte Heckenware bieten wir bei Carpinus betulus und Fagus sylvatica bis zum Maß 100/125 an. Die Größen, die darüber hinaus geben, halten wir als Ballenware vor.
Sofern es mild bleibt, beginnen wir mit dem Versand wohl schon ab Februar, ev. sogar noch etwas früher.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.01.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte meine Rotbuchenhecke verlängern. Die bereits bestehende Rotbuchenhecke hat eine Höhe von ca. 1,60 m. Welche Pflanzen würden Sie mir empfehlen?
Vielen Dank und viele Grüße!
Ich würde Ihnen die Fagus sylvatica-Heister der Größe 1,50-1,75 cm empfehlen.
Die Rotbuchen sollten bald gepflanzt werden, so dass sie Trockenphasen im Frühjahr gut überstehen können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.03.2012
 
Hallo,
wir möchten dieses Jahr an der Grundstücksgrenze eine Hecke pflanzen. Erst haben wir überlegt wintergrünen Liguster zu pflanzen, aber mir würde Rotbuche doch besser gefallen. Würde eine Rotbuchenhecke lehmigen Boden vertragen? Der Standort an sich ist halbschattig - schattig.
Vielen Dank!
Der Boden sollte hochwertig, auch gerne lehmig sein und das Wasser in der Vegetationszeit gut halten können. Von daher ist der Boden offensichtlich geeignet für die Pflanzung einer Rotbuchenhecke.
Als größeres Problem kann sich die schattige Lage entwickeln. Die Rotbuche kann zwar lange Zeit unter größeren Bäumen wachsen, bildet aber meist dann keine dichten Hecken aus. Sofern der Schatten durch größere, bestehende Bäume geworfen wird, kann es auch in Bezug auf Wasser zu einer Konkurrenz kommen.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2012
 
Ich möchte gerne eine Rotbuchenhecke pflanzen. Wie lange ins Frühjahr hinein kann man noch pflanzen? Der Standort ist relativ rauh - 360 m ü.N.N., Mittelgebirge - der Frühling findet dort mit Verspätung statt.
Da es sich um wurzelnackte Rotbuchen handelt, gilt: je früher desto besser, etwas Frost können die Pflanzen ab. Bis Ende April ist die Pflanzung noch möglich, ab Anfang Mai ist die Saison bis zum Herst vorbei. Dann kann nur noch Containerware gepflanzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.04.2012
 
Wir möchten der Optik wegen eigentlich gerne eine Rotbuchenhecke pflanzen als Sichtschutz zum Nachbarn. Eine Hecke direkt auf der Grenze mag dieser wegen einer direkt angrenzenden Einfahrt nicht haben. Einige Fragen habe ich bereits hier beantwortet gefunden. Meine offene Frage ist folgende:
Die Abstandsregelungen im Gesetz (NRW) habe ich mir durchgelesen, also bei geringer Höhe min. 50 cm der zukünftigen Außenkante bis zur Nachbargrenze.
Was mich nun beschäftigt, ist das Risiko der Wurzeln. Ich habe gelesen, dass Rotbuchenhecken (wir haben einen dichten Boden) relativ breit wurzeln.
Unser Nachbar hat direkt bis an die Grenze seine Einfahrt gepflastert. Müsste ich erwarten, dass die Wurzeln diese Einfahrt auch bei guter Heckenpflege irgendwann zerstören und ich dann zahlen muss?
Wie breit wird so eine Hecke sein in 10 Jahren?
Oder sollte ich doch lieber eine Hainbuchenhecke für solche Zwecke wählen?
Rotenbuchen haben in der Tat recht aggressive, flache Wurzeln, die durchaus in der Lage sind Steine anzuheben. In Ihrem Fall würde ich aber davon ausgehen, dass es ca. 20-30 Jahren dauern wird, bis es soweit ist. Das Ausmaß der Wurzeln hängt stark von den Ausmaßen der Hecke ab, da die Wurzelmasse, die ein Gehölz ausbildet, immer im Verhältnis zur Laubmasse steht. Je größer und breiter man die Hecke also werden lässt, desto weiter dehnen sich die Wurzeln aus und desto schneller erreichen sie des Nachbarns Auffahrt. Eine Hainbuchenhecke wäre in Ihrem Fall sicher risikoloser.
Wie breit die Hecke nach 10 Jahren ist, hängt ganz von Ihren Schnittmaßnahmen ab: Die minimale Breite eine Rotbuchenhecke beträgt 40-50 cm, nach oben ist dem keine Grenze gesetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.05.2012
 
Guten Tag!
Wir haben eine Frage zur Solitärbaumvariante. Er steht in unserer Parkplatzeinfahrt und wurde 2000 gepflanzt. Mittlerweile stellen wie auch fest, daß die Wurzeln die Pflastersteine verwerfen und der Baum sehr schnell auf jetzt knapp 10 m Höhe gewachsen ist.
Wir würden ihn gerne etwas stutzen/zurückschneiden und die diversen Äste, die sehr dicht am Stamm ansetzen, etwas ausdünnen(ganze Äste wegschneiden).
Frage: Was bewirkt der "Rückschnitt" bezüglich des Höhen-/Breiten- u. Wurzelwachstums und was sollte ich dabei beachten. Was passiert, wenn man rigoros kürzt. Können Sie da weiterhelfen?
Durch einen Schnitt würde man das Höhenwachstum der Rotbuche, Fagus sylvatica, eindämmen und das Breitenwachstum anregen. Auch das Wurzelwachstum wäre vorübergehend reduziert, da die Wurzelmasse immer im Verhältnis zu Laubmasse steht. Allerdings wird man das Wurzelwachstum nicht komplett stoppen können, so dass das Anheben der Pflastersteine eher zunehmen wird.
Nach 12 Jahren ohne Schnitt, muss man mit sehr viel Bedacht und Augenmaß vorgehen: Bei einem Schnitt ins alte Holz, kann ein Baum schnell 'verstümmelt' aussehen. Im Prinzip verträgt eine Rotbuche aber auch einen rigorosen Schnitt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.09.2012
 
Wir möchten im Innenhof eines alten Bauernhofes eine niedrige Hecke anflanzen, die in erster Linie dazu dient, die Grundstücksgrenze zu markieren. Der Innenhof ist windgeschützt und sonnig. Die Hecke umschließt halbkreisförmig einen Garten, auf der Rückseite befindet sich ein gepflasterter Weg. Sie ist ca. 12 m lang, soll eine maximale Höhe von 60 bis 70 Zentimeter erreichen und nicht sehr pflegeintensiv sein. Kommt eine Hainbuchen- oder Rotbuchenanpflanzung in Frage, oder welche anderen Pflanzen können Sie uns in diesem Fall empfehlen, und welche Kosten kommen auf uns zu?
Im Voraus vielen Dank für Ihren Rat und freundliche Grüße!
Sowohl Hain- als auch Rotbuche sind für eine nur 60-70 cm hohe Hecke etwas zu starkwüchsig. Besser geeignet wäre z. B. der Zwerg-Liguster, Ligustrum vulgare Lodense. Benötigt werden 4-5 Pflanzen pro Meter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.11.2012
 
Neben einer Reihe von Containerpflanzen ist die Bestellung von einigen Buchenheistern (150/175) bzw. noch Haselnuss-Solitärpflanzen (125/150) vorgesehen.
Zwei Fragen:
1.) Wie groß sollten die Pflanzlöcher für die Heister/Solis sein und
2.) Ist die 2. Aprilwoche vor allem für die Haselnuss schon zu spät?
Haben Sie zunächst vioelen Dank!
Wie tief das Pflanzloch ausgehoben werden sollte, hängt sehr von der Beschaffenheit des Bodens ab. Bei einem festen, eher verdichteten Boden, sollte man das Loch zwischen doppelt und dreifach so groß wie den Ballen ausheben und mit aufgelockerter Erde wieder verfüllen. So muss man sich keine Sorgen um mögliche Staunässe machen und die Wurzeln können in den lockeren Boden besser einwurzeln. Bei einem guten Gartenboden reicht es die Löcher nur wenig tiefer und breiter auszuheben als die Ballen groß sind - die Größe der Ballen der Buchenheister beträgt ca. 25 cm im Durchmesser, die der Haselnuss-Solitäre zwischen 30 und 40 cm im Durchmesser.
Die zweite Aprilwoch ist als Pflanzzeit noch gut geeignet; normalerweise wird es erst gen Ende April langsam zu warm für die Pflanzung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2013
 
Wie viele Heister mit Ballen 100 bis 125 cm hoch benötige ich pro Meter? Wie viele bei Heister mit Ballen 125 bis 150 cm hoch und wieviele bei Heister mit Ballen 150 bis 175 cm hoch?
Macht es der Dichtheit der Hecke halber mehr Sinn niedrigere Wuchshöhen zu pflanzen und damit eine höhere Anzahl pro Meter?
Rotbuchen-Heister der Größe 100-125 cm sollten 3 pro Meter gepflanzt werden. Von den Heistern der Größe 125-150 cm benötigen Sie 2,5 , von den Heister der Größe 150-175 cm 2-2,5 Exemplare pro Meter.
Tendentiell ist es in der Tat günstiger eher niedrige Pflanzen zu setzen und diese in der Höhe leicht einzukürzen; so wachsen sie etwas buschiger und dichter heran. Es ist aber auch mit großen Pflanzen durchaus möglich eine schöne dichte Hecke zu erzielen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Sehr geehrtes Baumschulen-Team,
in unserem neuen Garten planen wir eine Hecke mit ca. 10 m, die vor allem Sichtschutz über das gesamte Jahr bietet, aber auch "schön anzuschauen" ist. Der Standort ist bis zum Mittag sonnig, der Boden relativ schwerer Lehmboden.
Nun gefällt uns die Rotbuche sehr gut. Welche Pflanzen könnte man dazwischen setzten, um die braune Färbung im Winter etwas aufzulockern? Eine Glanzmispel "Red Robin" von ca. 1,20 m Höhe steht bereits. "Vertragen" sich Rotbuchen mit ihr und z.B. mit Thuja-Pflanzen?
Vielen Dank!
Die rote Glanzmispel, Photinia fraseri Red Robin, verträgt sich mit den Rotbuchen durchaus - allerdings ist sie recht frostempfindlich und sollte bei strengem Frost geschützt werden, was in einer Hecke etwas mühsamer ist. Thujas würden sich auch mit der Rotbuche, Fagus sylvatica, vertragen, passen aber optisch nicht gut dazu.
Gut zu kombinieren ist z.B. Ilex, von dem es ganz unterschiedlich aussehende Sorten gibt. Die Grundarten sind Ilex aquifolium (entspricht dem Ilex, wie man ihn als Weihnachtsdeko so kennt), Ilex crenata (kleinere Blätter, schwarze Beeren) und Ilex meservae (amerikanische Weiterzüchtung von Ilex aquifolium, winterhärter).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.06.2013
 
Guten Tag,
wir möchten unsere alte Rotbuchenhecke von ca. 250 cm kürzen auf 150 cm. Die Hecke ist noch gut in Form, aber uns ist sie einfach zu hoch. Wir machen den normalen Pflegeschnitt immer in August. Meine Frage: Was ist für so einen Radikalschnitt der beste Zeitpunkt, und gibt es da Besonderes zu beachten?
Vielen Dank im Voraus!
Einen solche radikalen Schnitt würde wir während der Vegetationsruhe empfehlen, am besten vor dem Austrieb im frühen Frühjahr (März, ev. Anfang April), wenn die schweren Fröste vorrüber sind. Besonderes zu beachten gibt es sonst nicht. Rotbuchen vertragen auch einen Schnitt ins alte Holz sehr gut und treiben zuverlässig wieder aus. Es kann passieren, dass eine einzelne Pflanze den Schnitt doch übel nimmt und eingeht, aber eigentlich ist das nicht zu erwarten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2013
 
Hallo zusammen,
Wir möchten kurzfristig eine 10 m lange Hecke pflanzen. Geht das jetzt noch?
Die Hecke sollte möglichst schnell ca. 2 m hoch und dicht sein. Ist bei Rotbuche eine ähnlich schnelle Dichte wie bei Hainbuche möglich? Falls ein Anlegen der Hecke jetzt noch möglich ist, wie viele und welche Qualität würde benötigt? Wie schnell könnten Sie liefern?
Vielen Dank vorab für Ihre Bemühungen.
Man kann auch jetzt eine Hecke pflanzen - allerdings nur mit der etwas teureren Containerware. Die günstige wurzelnackte Ware kann nur während der Vegetationsruhe gerodet und gepflanzt werden, also wieder ab Oktober.
Rotbuche, Fagus sylvatica, im Container, 80-100 cm, können wir Ihnen sofort liefern, man benötigt 3 Exemplare pro Meter. Unsere getopften Hainbuchen, Carpinus betulus, sind noch am Heranwachsen und werden ab Mitte/Ende Juli verkaufsfertig sein.
Eine schnelle Dichte ist bei Rotbuche ebenso möglich wie bei Hainbuche. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Pflanzen ist, dass die Rotbuche wesentlich höhere Ansprüche an den Boden hat, d.h. sie benötigt nährstoffreiche, leicht feuchte Böden während die Hainbuche auch auf schlechten, sandigen Böden problemlos gedeiht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.06.2013
 
Hallo,
ich pflanze demnächst eine Rotbuchenhecke mit Pflanzen aus Ihrem Bestand. Wie tief sollten die Pflanzen eingegraben werden, und benötige ich noch zusätzlich Erde oder genügt die Erde die vorhanden ist? Muss man düngen oder erst später im Jahr? Wie oft am Tag sollte man giessen, gerade bei den jetzigen Temperaturen mit 30 Grad und mehr?
Danke und Gruß!
Die Rotbuche, Fagus sylvatica, hat relativ hohe Ansprüche an den Boden - sie mag gerne einen nährstoffreichen, nicht zu sauren sondern lieber etwas kalkhaltigen, eher feuchten und gerne leicht lehmigen Boden. Auf schlechten, d.h. eher sandigen und trockenen Böden sollte man lieber eine Weißbuchenhecke, Carpinus betulus, pflanzen, da die Weißbuche recht geringe Ansprüche an den Boden hat. Diese Bodenansprüche sollte man bei der Pflanzung beachten, dann ist der vorhandene Boden völlig ausreichend. Gedüngt werden muss dieses Jahr auf jeden Fall nicht mehr, die Topfpflanzen bringen in ihrem Substrat eine ausreichende Versorgung mit.
Die Pflanzen sollte so tief eingegraben werden, dass die Oberfläche des Topfballens der Bodenoberfläche entspricht. Da die Pflanzen in einem torfhaltigen Substrat kultiviert wurden, das schneller austrocknet als die normale Gartenerde, muss man die Buchen eher etwas mehr gießen (besonders bei den derzeitigen Verhältnissen). Wie oft ist schwer zu sagen, da das von den Standortbedingungen abhängig ist. Die Erde, in der sie wachsen, sollte möglichst immer leicht feucht sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.07.2013
 
Guten Tag,
wir möchten gerne eine Buchenhecke an die Nord-West-Seite unseres Grundstückes pflanzen, der Boden ist lehmig und der Schatten des Hauses fällt auch auf den zu bepflanzenden Bereich. Eignet sich eine Buchenart für diesen Standplatz? Welche Pflanzen wären eine gute Alternative? Bitte keine Koniferen (Thuja). Wir leben in Mittelfranken.
Besten Dank!
Die beschriebenen Bedingungen sind für eine Rotbuche, Fagus sylvatica, nicht optimal, aber noch tolerabel, das sollte funktionieren. Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, empfiehlt sich eine (optisch ähnliche) Hainbuchenhecke, Carpinus betulus. Die Hainbuche ist sehr anspruchlos in Bezug auf den Boden und verträgt auch Schatten besser als die Rotbuche.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert!
Ich möchte noch dieses Jahr eine Rotbuchenhecke pflanzen. Mein Gärtner hat mir gesagt, dass ich diese pflanzen soll, bevor er Ende September den Rasen sät. Nun hat mir ein Hobby-Gärtner gesagt, dass ich die Rotbuchenhecke erst ab Mitte Oktober pflanzen soll, nicht vorher. Stimmt diese Aussage? Eigentlich wollte ich die Rotbuchen-Heckenpflanzen (40 / 60 cm) am 14. September in den Boden pflanzen. Soll ich damit warten?
Vielen Dank im Voraus.
Sie können Ihre Rotbuchenhecke problemlos im September pflanzen, Sie müssen dafür nur Containerware, also im Topf kultivierte Pflanzen, verwenden. Dass man Hecken in der Regel ab Mitte Oktober pflanzt, hängt alleine damit zusammen, dass erst dann wurzelnackte Pflanzen und Pflanzen mit Ballen gerodet (also 'geerntet') werden können. Diese werden im Freiland auf dem Feld kultiviert und sind aufgrund der weniger kostenintensiven Aufzuchtsmethode günstiger, was besonders dann relevant ist, wenn man viele Pflanzen wie eben für eine Hecke benötigt. Desweiteren ist der Pflegeaufwand bei einer Pflanzung im späteren Herbst meist gering, da das Wetter und damit die Erde ausreichend feucht sind, so dass keine zusätzliche Wässerung notwendig ist. Der Nachteil ist hauptsächlich, dass sie nur während der Winterruhe von Oktober bis April geerntet werden können: Beim Roden geht unweigerlich ein Teil der Wurzeln verloren und diesen Verlust verkraften die Pflanzen nur zuverlässig, wenn Sie keine Blätter und wachsenden Triebe zu versorgen haben, der Stoffwechsel also für die Winterruhe heruntergefahren wurde. So können sie ihre Kraft zunächst in das Bilden neuer Haarwurzeln investieren und sich etablieren, bevor im Frühjahr neue Blätte und Triebe gebildet und versorgt werden müssen.
Von der Qualität her stehen die Containerpflanzen zwischen den wurzelnackten, die etwas schwächer, und den Ballenpflanzen, die kräftiger entwickelt sind. Es lässt sich also aus ihnen genauso gut eine schöne Buchenhecke ziehen wie aus den Freilandpflanzen. Nur das Gießen sollte man die ersten Wochen nicht vergessen, wenn der September so schön werden sollte wie der Sommer bisher war.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2013
 
Hallo Herr Eggert,
meine im letzten Jahr eingepflanzte Hecke hatte dieses Jahr Läuse. Einige Stämme sind nun rot überzogen und sehen total vertrocknet aus! Kommen die nächstes Jahr wieder?
Vielen Dank vorab für ihre Antwort.
Ein Läusebefall führt nicht zum Eingehen der Rotbuchen, Fagus sylvatica. Bei starkem Gefall wird die Pflanze zwar geschwächt und es kommt zu einem Wachstumsstopp und eventuell auch einer erhöhten Anfälligkeit für andere Erkrankungen, aber an sich ist ein Läusebefall nicht weiter schlimm. Die rot übrzogenen Stämme und die Vertrocknungserscheinung müssen also eine andere (ev. sekundäre) Ursache haben. Wenn Sie möchten, können Sie uns gerne ein Bild der Problemkinder zuschicken und wir schauen uns die Sache mal genauer an. So ist leider keine eindeutige Beurteilung möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Lieber Herr Eggert,
mit großer Lesefreude habe ich Ihre interessanten Antworten zum Thema Rotbuche gelesen. Ich hoffe, es macht Ihnen nichts, auch noch meine Frage zu beantworten.
Unser Haus ist mitsamt des Gartens gerade fertiggestellt, und es gibt nun 20 Meter, die wir eigentlich gern mit einer Rotbuchenhecke als Sichtschutz begrünen würden. Da das Gelände zum Ende hin aber deutlich stärker abfiel, als vorauszusehen war, musste wir den Garten nun mit einer Mauer aus Rasterflorsteinen abstützen und Mutterboden auffüllen, um die ganze Fläche nutzen zu können. Die Heckenpflanzen müssten also nun in die Pflanzöffnungen der Steine gesetzt werden und hätten nach unten sehr viel Raum, zu den Seiten allerdings nicht.
Was ich bisher gelesen habe, macht mich nicht unbedingt hoffnungsfroh – denn wenn die Rotbuche ein wasserliebender Flachwurzler ist, fühlt sie sich da noch wohl mit so einer Begrenzung? Und welche Pflanzform eignet sich dann am besten: Heister, Container oder wurzelnackt?
Falls nicht, können Sie mir freundlicherweise einen Tipp geben, welcher Heckenpflanze diese Bedingungen nichts ausmachen?
Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Zeit!
Sie haben die Antwort im Prinzip schon selber gegeben - die Rotbuche, Fagus sylvatica, würde vermutlich nicht vernünftig gedeihen in den Rasterflorsteinen. Der Platz ist das eine Problem, je nach Größe der Pflanzsteine würde das aber eventuell noch gehen. Das größere Problem sind die relativ hohen Ansprüche an den Boden, den die Rotbuche stellt. Damit die Hecke einigermaßen wächst, müsste man sehr viel Pflege investieren.
Alternativ könnte man eine Hecke aus Hainbuchen oder Liguster pflanzen. Beide sind relativ anspruchslos und vertragen Trockenheit relativ gut. Nichtsdestotrotz müssen Pflanzen in Pflanzsteinen mehr gegossen werden als im Freiland wachsende, da der Boden stärker und schneller austrocknet. Auch Düngung ist für solche Pflanzen wichtiger.
Die Hainbuche, Carpinus betulus, hätte den Vorteil, dass sie von der Optik her der Rotbuche stark ähnelt. Die Blätter werden im Herbst zwar braun und trocken, haften aber bis zum Neuaustrieb an den Zweigen, so dass auch im Winter ein gewisser Sichtschutz bestehen bleibt. Liguster gibt es hingegen auch als wintergrüne (Ligustrum vulgare Atrovirens) und immergrüne Variante (Ligustrum ovalifolium, nur für milde Regionen zu empfehlen). Bei strengen Frösten können aber beide trotzdem die Blätter verlieren, Atrovirens schneller als ovalifolium.
Welche Kultivierungart (wurzelnackt, getopft, mit Ballen) Sie wählen, ist im Prinzip egal. Eventuell haben Topfpflanzen einen kleinen Vorteil.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Raten Sie zu einer zeitnahen Bestellung und Lieferung oder erst im nächsten Frühjahr? Vier Heister für den lfd. Meter sind ok?
Danke und Gruß!
Für die Rotbuchen, Fagus sylvatica, hat die Herbstsaison gerade erst begonnen, da sie sehr spät in Winterruhe gehen - Sie können also gerne jetzt gepflanzt werden. Der Boden ist noch warm genug, so dass sie vor dem Winter ausreichend einwurzeln können.
Für die wurzelnackte Heckenware sind 4 Pflanzen pro Meter ein gutes Maß, bei Heistern reichen aber 3 Pflanzen pro Meter völlig aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.11.2013
 
Hallo Herr Eggert,
ich würde gerne wissen wollen, ob es bei den zur Zeit doch noch sehr milden Temperaturen möglich ist, Rotbuche als Hecke zu setzen? Ich will 22 Meter Hecke pflanzen und stellte mir eine Anfangshöhe von 100/125 cm als Wurzelware vor.Zudem würde ich wissen wollen, wie hoch der Bedarf p/lfm wäre?Wäre Wurzelware zu empfehlen oder doch eher andere Variationen (Ballen/Heister?)
Ich bedanke mich bei Ihnen für die Antwort und hoffe Sie hatten einen guten Start ins neue Jahr?
Man kann jetzt durchaus noch Rotbuche, Fagus sylvatica, pflanzen, solange ein Wintereinbruch nicht unmittelbar bevorsteht. Eigentlich sind wir bis Februar in Winterpause, bei den milden Temperaturen zur Zeit haben wir aber einen Versandtag nächste Woche eingeplant, um die (noch eher wenigen) Bestellungen auf den Weg zu bringen.
Wir würden Ihnen die wurzelnackte Ware empfehlen, das sie das beste Preis-Leistung-Verhältnis aufweist; 3 Pflanzen pro laufenden Meter sind für eine schöne, dichte Hecke ausreichend.
Wir wünschen Ihnen ein schönes, glückliches neues Jahr und hoffen, dass Sie genauso gut hereingekommen sind wie wir!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2014
 
Welche Maschenweite sollte ein Maschendraht haben, den ich als Wühlmausschutz beim Anpflanzen einer Rotbuchenhecke (Heckenware 80-100 cm) um das Wurzelreich einbringe?
Das Drahtgeflecht sollte eine Maschenweite von 13 mm oder weniger haben und feuerverzinkt sein, damit es auch langfristig hält. Man findet solche feinen Drahtgeflechte unter den Namen Hasen-, Hühner- oder Volierendraht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.02.2014
 
Guten Abend,
wir haben im Frühjahr Hainbuchen- und Rotbuchenpflanzen bei Ihnen bestellt. Die Hecke ist gut angegangen, doch nun stellen wir einen starken Befall mit Buchenblattläusen fest (überall weiße Wolle und eingerollte Blätter).
Ich bin sehr verwundert und etwas ärgerlich, dass die Pflanzen aus Ihrer Baumschule nicht gesund sind.
Im Internet ist zu lesen, dass man diesen Schädlingen nur schwer Herr werden kann.
Frage 1: Kann man gegen den Befall etwas wirksames tun, wenn ja was?
Frage 2: Wie gehen Sie mit einem solchen Mangel um? Können Sie uns ein Angebot machen?
Unsere Buchen, Fagus sylvatica, und Hainbuchen, Carpinus betulus, werden vorschriftsmäßig zweimal pro Jahr vorbeugend gegen Buchenblattläuse gespritzt, wodurch sie weitgehend befallsfrei sind.Dass sich an einzelnen Pflanzen eventuell auch mal ein Ei verstecken kann, das das Gift überlebt ist möglich und nie zu 100% auszuschließen. Da Sie aber mit Ihrer Beschwerde bisher ein Einzelfall sind und wir gerade im April sehr viele Heckenpflanzen verkaufen, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Pflanzen die Läuse bereits von uns mitgebracht haben. Innerhalb der zwei Monate, die die Buchen schon bei Ihnen wachsen, sind viel eher Läuse aus der Umgebung auf die Pflanzen gelangt und haben sich dort gut vermehrt. Die Buchenblattläuse können sich sowohl zu Fuß von einem Strauch zum nächsten verbreiten als auch fliegend weite Strecken zurücklegen, wenn der Bevölkerungsdruck auf der ursprünglichen Wirtspflanze zu groß wird.
Buchblattläuse sprechen in der Tat nicht so gut auf Insektizides an wie manch andere Blattlausart, da sie durch den Wollpelz etwas geschützt werden. Nichtsdesto trotz helfen die ganz normalen Blattlausmittel (von der einfachen Schmierseifelösungen über ölhaltige Insektizide wie z.B. Spruzit bis hin zu richtigen Giften) auch gegen die Buchenblattläuse. Stark befallene Blätter kann man auch einfach abschneiden und entsorgen, um so den Befallsdruck etwas zu mindern. Wichtig ist, dass eine Spritzung immer von unten durchgeführt wird, so dass die Unterseiten der Blätter, auf denen die Läuse am liebsten sitzen, gut benetzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.02.2014
 
Hallo.
Wir möchten ca. 15m Hecke pflanzen, dort soll eine zweite Sitzecke umrahmt werden. Mir gefällt die Rotbuche aufgrund ihrer schönen Herbstfärbung sehr gut. Außerdem finde ich sie super, weil sie auch im Winter schön blickdicht ist. Dort wo die Hecke gepflanzt werden soll, haben wir eine Trockenmauer (zum Nachbargrundstück hin) gebaut, diese ist insgesamt 20m lang und ca. 70cm hoch. Meine Frage ist nun folgende: Können wir dort eine Rotbuchenhecke pflanzen oder würde die Trockenmauer durch die Wurzeln mit der Zeit kaputt gehen? Welchen Pflanzabstand zur Mauer empfehlen Sie und/oder könnte man eine Wurzelsperre machen? Die Höhe der Hecke soll ca. 1,5- 2m werden.
Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen.
Rotbuchen sind extreme Flachwurzler und benötigen einen sehr guten Boden, der nicht zu nass sein, aber auch nicht zu schnell austrocknen darf. Wenn Rotbuchen als Hecke gezogen und entsprechend stark geschnitten werden, ist das Wurzelwachstum aber auch entsprechend geringer.
Es ist für mich schwierig zu beurteilen, ob die Rotbuche an dieser Stelle zufriedenstellend wächst. Wahrscheinlich hat man mit der Pflanzung einer Hecke aus Hainbuchen etwas weniger Probleme.
Ich würde einen Abstand von 150 bis 200 cm von der Mauer empfehlen. Der Einbau einer Rhizomsperre vor der Mauer würde aber sicherlich die Trockenmauer vor Schäden in der Zukunft schützen.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.05.2014
 
Hallo,
ich habe aus dem Wald Rotbuchen Findlinge als Hecke gepflanzt. Trotz intensivem Wässern (morgens und abends) werden die Blätter fast alle welk. Wachsen die Findlinge trotzdem an?
Für Ihre Antwort vorab recht herzlichen Dank!
Wenn Sie die Rotbuchen, Fagus sylvatica, jetzt im Sommer gepflanzt haben, werden sie mit Sicherheit eingehen. Wenn die Pflanzen eine Chance haben solllen, muss man sie während der Winterruhe umpflanzen, also frühestens ab Ende Oktober, spätestens im April.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.07.2014
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
im vergangenen Herbst habe ich eine Rotbuchenhecke gesetzt und direkt auch einen Rückschnitt gemacht, auch von den Haupttrieben. War das so in Ordnung? Wann kann ich einen weiteren Beschnitt der Pflanzen vornehmen, und worauf sollte ich genau achten? Die Pflanzen sind 3-4 Jahre alt und nach dem Rückschnitt 1-1,2 m hoch.
Das war durchaus so in Ordnung. Mit einem Rückschnitt wachsen die Buchen, Fagus sylvatica, zuverlässiger und schneller an.
Wie Sie weiter vorgehen, hängt davon ab, wie gut sich die Hecke entwickelt. Der nächste Rückschnitt wäre normalerweise Mitte bis Ende Juni dran. Wenn der Zuwachs aber eher gering ist bis dahin (was im ersten Pflanzjahr passieren kann), dann lässt man den Sommerschnitt dieses Jahr mal aus und schneidet die Hecke erst zu Beginn des nächsten Frühjahrs (vor dem Austrieb) zurück. Etwas Wichtiges beachten müssen Sie beim Schnitt nicht, die Rotbuche nimmt wenig übel.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Guten Tag,
leider hat unsere Blutberberitze die Verticillium-Welke bekommen. Leider gibt es kein Mittel um unsere Hecke zu retten!
Ist die Rotbuchenhecke resistent gegen diesen Pilz, oder habe Sie eventuell eine andere Empfehlung?
Wenn es sich sicher um Verticilium handelt (bei Phytophthora sehe es z.B anders aus), kann ein Buchenhecke gepflanzt werden. Hundertprozentige Resistenzen gibt es nicht, aber die Rotbuche, Fagus sylvatica, hat sich bisher als nicht anfällig gezeigt. Etwas robuster und anspruchsloser ist die Hainbuche, Carpinus betulus. Auch Weißdorn (Crataegus monogyna) wären möglich, wenn man wieder eine dornige Hecke möchte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.07.2014
 
Hallo! Ich habe im letzten Jahr eine Rotbuchenheckke gepflanzt, diese sind auch fast alle angegangen. Wir hatten zusätzlich rotblättrige Säulenbuchen im Abstand von 5 Metern in die Hecke gepflanzt, von diesen sind mir jetzt schon zwei ausgegangen. Ist es möglich, das diese beiden Pflanzen nicht zueinander passen, da die Rotbuchen direkt daneben super angegangen sind?? Haben sie die Säulenbuchen auch im Verkauf? Dann würde ich mir welche bestellen!
Wenn man in eine Rotbuchenhecke, die schon über viele Jahre fest eingewurzelt ist andere Gehölze integrieren möchte, kann es Probleme geben, da die Wurzeln der Rotbuchenhecke sehr intensiv sind. Aber bei einer relativ frisch gepflanzten Hecke sehe ich absolut kein Hindernis, dass die Säulenbuchen nicht anwachsen sollten. Wir haben auch Säulenbuchen im Angebot:
Säulen-Rotbuche Dawyck in grünlaubig
Fagus sylvatica Dawyck Gold mit gelbem Laub oder
Fagus sylvatica Rohan Obelisk mit rotem Laub.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.08.2014

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