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Rosa rugosa - Kartoffelrose, auch Apfelrose oder Sylter Rose

Steckbrief
Wuchshöhe
1,0 bis 1,75 m
Wuchsbreite
0,5 bis 1,25 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 40 cm
Wurzelsystem
Flachwurzler, bildet Ausläufer
Blütenmonat
Juni bis September
Blütenfarbe
rosa Farbtöne
Duft
intensiver Wildrosenduft
Früchte
rote, runde Hagebutten
Blattfarbe
grün
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
möglichst vollsonnig
Boden
trocken bis frisch, keinen zu hohen pH-Wert vertragend
Verwendung
Hecke, Friesenwall, flächige Anpflanzungen
Winterhärte
sehr anspruchslos
Besonderes
sehr schnittfest
Pflanzenbedarf
2 bis 3 pro Meter Hecke
Rosa rugosa  

Kartoffelrose, auch Apfelrose

Rosa rugosa ist eine sehr bekannte Rosenart aus Nordchina/Korea mit großen ungefüllten, rosa Blüten (bis 6 cm) und roten, fast runden Hagebutten mit hohem Zierwert im Herbst. Die Blüten erscheinen zur Hauptblütezeit im Juni und verströmen einen lieblichen Duft.

Die Kartoffelrose erreicht ohne Schnitt eine Höhe von 150 cm, kann mit Schnitt aber auch deutlich niedriger gehalten werden. Selbst nach einem radikalen Rückschnitt auf dem Stock wird sie buschig und juvenil wieder durchtreiben. Rosa rugosa ist sehr gut für flächige Anpflanzungen, Böschungen und Abgrenzungen geeignet, da sie leicht ausläufertreibend ist und nicht zu hoch wird sowie sehr schnitt- und salzverträglich (optimal fürs Nordseeklima) ist.


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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Rosa rugosa - Kartoffelrose, auch Apfelrose oder Sylter Rose "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Sehr geehrtes Eggert-Team,
ich möchte in meinem Garten, welcher von einer Hainbuchenhecke umgeben ist,(diese Hecke ist im unteren Bereiche sehr kahl..) in der Innenseite eine Hecke mit Rosa rugosa pflanzen.
In Ihrer Beschreibung schreiben Sie "...leicht ausläufertreibend..." sind diese Ausläufer sehr schwer zu handhaben? Denn ich möchte nicht, dass die beiden Hecken ineinander wachsen...
Einen gewissen Abstand, muss ich eh einhalten, ich dachte von ca. 30 cm zur Hainbuchenhecke hin... Die Rosenhecke soll nicht so hoch werden - ca. 30 cm breit und 50 cm hoch. So dass die Rosenhecke die kahlen Stämme der Hainbuchenhecke abdecken...
Dank für Ihr Feedback...
Moinmoin,
wenn man die Kartoffelrosen relativ klein halten will und regelmäßig zurückschneidet, regt man sie meistens zur Ausläuferbildung an. Es wird daher schwierig werden, die Rosa rugosa davon abzuhalten in die Hainbuchenhecke zu wachsen. Veredelte Rosa rugosa wie F.J. Grootendorst, Pink Grootendorst und Gelbe Dagmar Hastrup bilden keine Ausläufer aus und bleiben auch etwas kleiner.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.09.2017
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe einen ca. 30 Jahre alten ca. 25 m. langen Erdwall mit Rosa rugosa als Sichtschutz bepflanzt. Ein Schlaumeier hat letztes Jahr versucht, mit stark konzentriertem Herbizid, welches nur auf das Blattgrün wirken sollte,das Unkraut unten drunter zu bekämpfen. Das hatte zur Folge, dass die Rosen nur spärlich wuchsen, offensichtlich war auch reichlich von dem Mittel auf die Stämme gekommen. Jetzt mußte ich beim Rückschnitt feststellen, dass ca. 50 % und mehr der Pflanzen abgestorben sind. Macht es Sinn neue Pflanzen zwischen die alten Pflanzen zu setzen oder sollte ich gleich alles abnehmen und lieber Eiben pflanzen ?
Ich habe Bedenken wegen der Bodenermüdung obwohl ich Löcher ausheben und die neuen Pflanzen in frisches Erdreich setzen könnte aber reicht das ..... Danke vielmals im Voraus für Ihren Rat.
Mit freundlichen Grüßen
Rosa rugosa gehört auch zu den Rosengewächsen, reagiert aber nicht so empfindlich auf die Bodenmüdigkeit wie bspw. Felsenbirne oder veredelte Rosen auf Rosa laxa. Es wird aber trotz dessen schwierig werden, in den alten Bestand der Kartoffelrosen neue Pflanze zu etablieren, da der Boden sehr stark durchwurzelt sein wird und die Konkurrenz in Bezug auf Wasser und Nährstoffe hoch ist. Wenn man es probiert, sollte man das Pflanzloch größer gestalten wie nötig, mit guten Boden auffüllen und die neu gepflanzte Rosa rugosa mit einem kleinen Gießrand versehen und bei Bedarf immer kurzfristig mit Wasser versorgen. So könnte das Vorhaben mit etwas Geduld und Mühe gelingen.


Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.01.2017
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Urlaub habe ich sowohl rosa als auch weiße Blüten der Kartoffelrose gesehen. Kann man bei ihnen beide Farben beziehen oder lediglich rosa-farbene?
Moinmoin,
wir bieten auch weißblühende Kartoffelrosen an. Sie finden sie unter Rosa rugosa Alba.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2017
 
Guten Tag,
wir planen die Begrünung einer 1,30 m hohen L-Stein-Mauer bzw. des dahinter liegenden Hangs (Nordseite). Die Pflanzen stehen dann mehr oder weniger zunächst im Schattenwurf der L-Steine, ansonsten aber hell. Um direkte Sonne zu bekommen, müsste sie ca. 1,30 m hoch werden. Verträgt das die Rosa rugosa? Wenn nein, gäbe es Alternativen?
An Kletterhortensien habe ich auch schon gedacht, aber die sind mir eigentlich zu "pflegeintensiv".
Freundliche Grüße!
Moinmoin,
Rosen mögen lieber Sonne, Halbschatten ist auch noch in Ordnung, aber Vollschatten ist ungünstig. Da ist es besser Sträucher zu pflanzen, die mit Schatten gut zurechtkommen wie z.B. kleinere Weigelien wie Weigela florida Purpurea, Weigela florida Nana Variegata und Weigela Hybride Carnaval, Goldjohannisbeeren (Ribes aureum) oder Hortensien wie Hydrangea arborescens Annabelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Wir haben eine auf einem Erdwall gepflanzte Rosa rugosa (18 Jahre alt) auf ca. 20 cm runtergeschnitten. Einige lückenhafte Stellen wollen wir nachpflanzen. Wie düngen wir richtig?
Moinmoin,
die Kartoffelrose (Rosa rugosa) verträgt nur wenig Dünger und leidet sehr schnell unter Überdüngung. Man sollte daher nur in sehr geringem Maß düngen und am besten einen sich langsam abbauenden Dünger wie z.B. Hornmehl/-späne verwenden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2016
 
Guten Tag,
ich möchte gerne ein Rondell bepflanzen mit Kartoffelrosen. Nun habe ich hier gelesen, dass der Herbst die beste Pflanzzeit ist. Kann ich sie trotzdem im Frühjahr anlegen, und was muss ich dabei beachten?
Moinmoin,
jetzt im frühen Frühjahr ist das gar kein Problem: Solange sie noch nicht beginnen auszutreiben, wachsen die Kartoffelrosen (Rosa rugosa) gut an. Etwas Besonderes zu beachten gibt es nicht: Beim Pflanzen die Erde gut andrücken, damit keine Luftlöcher an den Wurzeln entstehen; anschließend gut wässern; Düngung, falls gewünscht, ist erst im nächsten Jahr sinnvoll, bei einem guten Boden aber auch nicht notwendig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2016
 
Liebe Gärtner,
ich möchte gerne ein 18 m langes und gut 2,20 m breites, den Garten teilendes leicht hügeliges Beet (Süd-Ost-Ausrichtung) mit Rosa rugosa beflanzen. Wieviele Pflanzen denken Sie brauche ich um eine schöne Hecke zu bekommen? Und würde ich in zwei Reihen (versetzt?) bepflanzen müssen, oder reicht eine Reihe quasi auf dem Hügelkamm?
Derzeit stehen dort noch ein paar ganz vereinzelte (traurige) Rosenexemplare, mir unbekannte Stauden und ein paar Gehölze wie Hartriegel und Schneeballhortensie, welche ich aber alle entfernen, bzw. umpflanzen möchte. In wie weit muss ich für die Rosa rugosa den Boden vorbereiten, wir wohnen in Potsdam mit recht sandigem Boden? Ab wann kann ich sie setzten, geht es erst Anfang April oder sogar schon im März?
Vielen lieben Dank!!
Moinmoin,
bei einer Breite von 2,20 m sollte man schon mindestens 2-reihig pflanzen, eventuell sogar dreireihig. Pflanzt man zweireihig oder dreireihig, setzt man pro Reihe und Meter 2 Pflanzen - und die Reihen werden versetzt bepflanzt. Je früher die Rosa rugosa im Frühjahr gepflanzt werden, desto besser wachsen sie an, und man muss auch nicht so oft gießen - der März ist eine gute Pflanzzeit.
Mit sandigem Boden kommt die Kartoffelrose gut zurecht, eventuell kann man etwas Kompost zur Düngung und Verbesserung der Wasserhaltekraft untermischen. Ansonsten ist eine ausreichende Wässerung in der Anwuchsphase bei einem sandigen Boden unerlässlich. Die neuen Rosen sollten nicht direkt auf den Standort der alten Rosen gesetzt werden sondern etwas versetzt, da es sonst zu Bodenmüdigkeit und Wachstumsproblemen kommen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.02.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten unseren Wall, ca. 20 Meter lang, mit der Kartoffelrose bepflanzen, müssen wir den Boden vorbereiten? Und bis was für eine Tiefe müssen wir die Rose einpflanzen?
Moinmoin,
das kommt darauf an, woraus der Wall besteht: Handelt es sich um einen guten Mutterboden bzw. eine normale Gartenerde muss man nichts weiter vorbereiten. Besteht der Wall eher aus Bauschutt, Sand oder ähnlichen für Pflanzen ungünstigen Bestandteilen, sollte man im Bereich der Pflanzung ordentlich Mutterboden und/oder Kompost untermischen.
Die Kartoffelrosen (Rosa rugosa) sollten grundsätzlich so tief gepflanzt werden, wie sie vorher im Topf wuchsen bzw. bei den günstigeren wurzelnackten Pflanzen im Herbst, so tief wie sie im Acker wuchsen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2016
 
Hallo,
unser Nachbar hat reichlich Samen der Kartoffelrose entlang der Gründstücksgrenze unter die Erde gebracht. Leider nicht in unseren Intresse :o(, da wir keine Kartoffelrose durch Ausläufer haben möchten! Eine Frage liegt uns da doch auf der Zunge: Die Aussaat erfolgte in den Rasen (eigentlich nur Quecke, Hirse u.ä.), angrenzend an einer Lorbeerhecke und Konifeerenhecke. Rasensprenger gibt es dort nicht. Kann das überhaupt was werden?? Wir wissen nämlich nicht so recht, ob wir vorbeugend eine Wurzelsperre anlegen sollten!?!? Und ist die Kartoffelrose wirklich mit dem Rasenmäher in Griff zu halten (seine Aussage)?
Über eine Rückantwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Moinmoin,
es ist eher unwahrscheinlich, dass die Saat aufgeht, wenn sie einfach so in den Rasen gesät wird. Vielleicht schaffen es ein paar einzelne Pflänzchen, aber gute Wuchsbedingungen haben sie dort eher nicht. Wir würden Ihnen erstmal empfehlen, zu schauen, wie sich das überhaupt entwickelt. Eine Wurzelsperre an der Grundstücksgrenze entlang anzulegen ist doch sehr aufwendig - und es dauert ja auch noch ein paar Jahre, bis die Kartoffelrosen (Rosa rugosa) groß sind und sich anfangen auszubreiten. Mit dem Rasenmäher dürfte man die Rosen in den Griff bekommen. Im Zweifelsfall stich man im Frühjahr auch mal ein paar Ausläufer ab und gräbt sie aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.01.2016
 
Hallo,
ich habe letztes Wochenende einen Wall mit wurzelnackten Rosa rugosa bepflanzt. Ist es nötig, die Pflanzen wie bei den Edelrosen die ersten 4 Wochen (und weiter über den Winter) anzuhäufeln?
Danke und Gruß!
Moinmoin,
das Anhäufeln ist bei den Wildrosen nicht nötig: Bei Edelrosen wird die Veredlungsstelle angehäufelt, damit diese bei Frost nicht geschädigt wird und sich die Verbindung löst. Die Kartoffelrose (Rosa rugosa) wurden aber durch Aussaat vermehrt und nicht veredelt, haben diese empfindliche Stelle also gar nicht. Sie sollte aber so gepflanzt werden, dass der Wurzelhals von Erde bedeckt ist - d.h. wenn man es gut erkennen kann, genauso tief wie sie vorher in der Baumschule auf dem Acker wuchsen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.12.2015
 
Ich habe im vergangenen Herbst zehn wurzelnackte Exemplare der Rosa rugosa gepflanzt. Im Laufe des Jahres sind die Rosen nur sehr wenig gewachsen, einige Exemplare so gut wie gar nicht. Ich habe in den anderen Fragen bzw. aus ihren Antworten bereits gelesen, dass ich die Rosa rugosa nicht düngen muss. Heißt das, dass ich tatsächlich nicht düngen sollte, weil sich eine eine Düngung negativ auf die Pflanzen auswirkt, oder kann ich, um das Wachstum zu unterstützen, hin und wieder düngen ohne den Pflanzen zu schaden? Und wenn ja: Wann wäre der beste Zeitpunkt für eine Düngung und womit dünge ich am besten?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Moinmoin,
man kann die Kartoffelrose (Rosa rugosa) schon düngen, sollte aber den Dünger vorsichtig dosieren. Der beste Zeitpunkt für die Düngung ist zu Beginn der Vegetationsperiode, d.h. normaler Weise im April. Verwendet werden kann ein normaler Volldünger, aber auch organischer Dünger wie Kompost oder Hornspäne.
Nährstoffmangel ist aber normalerweise kein Problem der Rosa rugosa. Wachstumshemmungen können durch ungünstige Standortbedingungen wie zu feucht, zu schattig, Verdichtungen im Boden etc. verursacht werden. Ist der Boden zu kalkhaltig, verfärben sich die Blätter gelblich. Im ersten Jahr nach der Pflanzung wachsen sie auch manchmal einfach noch nicht richtig, da sie viel Kraft in die Wurzelbildung und Etablierung stecken müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.11.2015
 
moin moin, wie tief muss denn das ein pflanzloch bei den wurzelnackten pflanzen 40-60 cm und 60-100 cm sein?
vielen dank schon mal für ihre antwort.
Moinmoin,
es reichen 20x20x20 cm große Pflanzgruben, man kann die Wurzeln auch leicht mit der Schere einkürzen. Wichtig ist, dass der Wurzelhals in der Erde ist und die Pflanzen fest angetreten werden, so dass sich keine Luftlöcher im Bereich der Wurzeln bilden können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.03.2015
 
Hallo,
Sie geben an, rugosa wäre ein Flachwurzler, Rosen sind doch aber eigentlich generell Tiefwurzler, oder? Macht rugosa da eine Ausnahme? Und sind ihre rugosa wurzelecht?
Moinmoin,
viel Rosen sind in der Tat Tiefwurzler wie z.B. Rosa canina, die als Unterlage für die meisten veredelte Rosen verwendet wird. Rosa rugosa wurzelt aber verhältnismäßig flach. Ein richtig typischer Flachwurzler ist sie nicht, vielleicht wäre die Bezeichnung Flach- bis Herzwurzler besser.
Unsere Rosa rugosa sind wurzelecht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.03.2015
 
Guten Tag,
ich möchte Rosa rugosa bei Ihnen demnächst bestellen und diese vor eine Ligusterhecke pflanzen. Spricht etwas gegen die Vorpflanzung?
Vielen Dank schon einmal für Ihre Antwort.
Moinmoin,
im Prinzip spricht nichts gegen die Vorpflanzung. So lange die Rosen auf der Sonnenseite der Hecke gepflanzt werden, sollten sie gedeihen und der Liguster auch.
Was man aber bedenken sollte, ist, dass die Rosa rugosa Ausläufer treibt und dazu neigt in die Hecke hinein zu wachsen. Wenn einen das nicht weiter stört,ist das kein Problem. Ansonsten kann man dem von vornherein begegnen, indem man bei der Pflanzung eine Rhizomsperre mit einsetzt. Oder man wählt veredelte (Strauch-)Rosen aus, die keine Ausläufer ausbilden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2015
 
Guten Morgen,
wir haben am Wochenende 40 Rosa rugosa (wurzelnackt) in unseren Garten gepflanzt. Wir haben dabei nur die Pflanzlöcher von Gras befreit, muss zwischen den Rosen das Gras auch entfernt werden? Wann können wir mit den ersten Blüten rechnen?
Moinmoin,
für die Entwicklung der Kartoffelrosen ist es besser, wenn auch zwischen den Rosen das Gras entfernt wird. Das Gras ist ein Konkurrent um Wasser und Nährstoffe und beeinflusst auch den Bodensauerstoffgehalt negativ. Gerade zu Beginn, wenn die Rosen sich etablieren müssen, sollte man ihnen unnötige Konkurrenten vom Hals halten.
Eventuell zeigen sich schon in diesem Sommer erste Blüten, so richtig werden die Rosa rugosa aber erst im nächsten Sommer blühen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben seit knapp drei Jahren einen Apfelrosenstrauch, den wir noch nie zurückgeschnitten haben. Mittlerweile ist der Strauch ca. 150 cm hoch und eher locker als blickdicht. Im Grunde sind die Zweige nur oben im letzten Drittel etwas verzweigt und belaubt. Etwas mehr als die untere Hälfte des Strauches ist fast ganz kahl. Ich hatte gedacht, der Strauch würde sich kompakter, also dichter entwickeln und nicht so stirgelig.
Würde gegen die Verkahlung ein kräftiger Rückschnitt helfen oder bilden sich dann wieder eher lange stirgelige Triebe, die nur oben Verzweigungen und Blätter und Blüten entwickeln? Welcher Zeitpunkt wäre ggf. für einen Rückschnitt ideal, im Herbst nach der Blüte oder im Frühjahr vor dem Austrieb? Dieses Jahr ist es, vor allem durch den frühen Beginn der wärmeren Temperaturen, sicherlich schon zu spät, oder?
Vielen Dank schon jetzt für Ihre Hilfe!
Herzliche Grüße aus München!
Moinmoin,
der beste Zeitpunkt ist im Frühjahr vor dem Austrieb. Dafür ist es jetzt in der Tat schon etwas spät. Man kann die Apfelrose aber auch jetzt noch runterschneiden: Vertragen würde sie es, auf Blüten und Früchte muss man dann aber verzichten.
Man kann die Apfelrose auch ganz basal runterschneiden, dann baut sie sich von unten wieder buschig auf und treibt aller Vorraussicht auch ein paar Ausläufer, die ebenfalls zu einem buschigeren Wuchsbild führen. Völlig ausreichend ist aber , wenn man die Rosa rugosa um 50-70% einkürzt. Dabei sollte der Schnitt ein stufig durchgeführt werden, d.h. die mittleren Triebe lässt man etwas länger, die äußeren kürzt man stärker ein, so dass ein etwas kugelige Form entsteht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.01.2015
 
Guten Tag,

und vielen Dank erstmal für die Möglichkeit des Fragenstellens sowie für die aufschlussreichen Fragen und Antworten auf Ihrer Web-Seite.
Ich habe schon ziemlich viel gesucht, aber bisher noch nichts wirklich Brauchbares zu unserer Situation gefunden. Unser Grundstück grenzt an einen Wald, wobei das Grundsück zuerst flach (aufgeschüttet) ist und dann in einen ziemlich steilen Hang übergeht. Dieser war, als wir das Grundstück gekauft haben, auf den ersten Metern frei von Bäumen und voll Gestrüpp. Nach 10 Jahren sind dann allerdings lauter kleine Bäumchen dort gewachsen, die wir vor zwei Jahren mit ziemlichem Aufwand entfernt haben.
Jetzt würden wir gerne den Hang irgendwie möglichst pflegeleicht (aber trotzdem nicht einfallslos) bepflanzen, um das ständige Ansiedeln neuer Bäume sowie das Austreiben von Baumstümpfen zu verhindern und die Brombeeren zurückzudrängen. Das Problem ist, dass man mit einem Bagger wohl kaum hinter das Haus kommt.
Meine Idee war jetzt, den Hang oberflächlich zu säubern, ein Unkrautvlies darüberzudecken und am oberen Waldrand eine (Wild-)Rosenhecke, z.B. mit Rosa rugosa, zu pflanzen. Welche Pflanzen unterhalb in Frage kämen, weiß ich noch nicht. Der Hang ist nach Südosten ausgerichtet und hat den ganzen Tag Sonne. Der Boden hat eine humose Schicht und darunter befindet sich ein weicher Buntsandstein.
Nun würde ich gerne eine fachliche Meinung hören, ob diese Vorstellungen überhaupt Sinn machen, zumal wir ja alles von Hand machen müssen. Was kann man gegebenenfalls sonst noch mit solch einem Hang "anstellen"?

Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort und viele Grüße aus dem Saarland! Marianne Hahn
Moinmoin,
ein Unkrautflies zu verlegen ist grundsätzlich sinnvoll, um den Wildwuchs in Griff zu kriegen. Man sollte aber vorher in der Tat den Hang möglichst gründlich von Unkraut befreien und Baumstümpfe samt Wurzeln herausnehmen, soweit es geht. Ein Wildrosenhecke zum Wald hin kann helfen, das Einwuchern von Brombeeren etwas in Schach zu halten. Es wird aber etwas dauern, bis die Wildrosen groß und dicht genug sind, so lange müsste man versuchen, den Wildwuchs per Hand zu begrenzen.
Damit der Hang auch nach Jahren, wenn das Unkrautvlies langsam den Dienst versagt, einigermaßen Wildwuchsfrei bleibt, sollte man einen Bodendecker pflanzen, der möglichst schnell wächst und die Fläche somit dicht macht und der auch möglichst frühaustreibt und eine dichte Blätterdecke bildet, so dass nicht zu viel Saat aufkeimen kann. Geeignet wären zum Beispiel die Zimthimbeere (Rubus odoratus, rosablühend) und die weißblühende Zimthimbeere ( Rubus parviflorus), eventuell auch die Szechuan-Brombeere (Rubus setchuenensis).
Ganz effektiv im Unkrautunterdrücken sind auch niedrigwachsende Schneebeeren wie z.B. die Amethystbeere (Symphoricarpos Magic Berry). Ansonsten finden sie hangbefestigenden, bodendeckende Pflanzen auch hier.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Liebes Eggert-Team,
ich habe Ende Oktober 2013 zahlreiche Rosa rugosa/Apfelrosen gepflanzt, 50 davon an den Bestimmungsort, die zweite Hälfte auf ein Ausweichbeet, da die für sie bestimmte Fläche noch nicht vorbereitet war. Das wird in den nächsten 2 - 3 Wochen so weit sein.
Jetzt bekommen die Rosen aber schon erste Knospen. Wie viel Zeit habe ich noch für das Umsetzen? Wann geht es für diese Saison nicht mehr? (Zur Not kann ich sie bis zum Herbst stehen lassen).
Vielen Dank für einen Rat.
Das Umsetzen der Kartoffelrose, Rosa rugosa, ist nicht mehr sinnvoll, wenn sie anfangen richtig auszutreiben. Noch geht das; in der nächsten Woche soll das Wetter ja auch wieder deutlich kühler und unbeständiger werden, so dass man sie recht problemlos verpflanzen kann: Wenn das Wetter eher kühl und feucht ist, stagniert der Austrieb und die Rosen können erstmal in Ruhe neue Wurzel bilden, bevor sie alle Kraft in neue Blätter und Triebe stecken. Sind die Rosen bis dahin noch weiter angetrieben, kann man sie auch einfach ein Stück zurückschneiden - auch dann können/müssen sie nicht gleich so viel Energie in das Wachstum investieren und die Verdunstung ist gering, so dass die dezimierte Wurzelmasse für die Versorgung der Pflanzen ausreicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Guten Tag,
ich habe über mehrere Jahre Kartoffelrosen an unterschiedliche Standorte in meinem Garten gepflanzt. Aber an allen Standorten kümmern die Pflanzen. Aus Wurzelausläufern bilden sich neue Triebe, gleichzeitig sterben aber die Triebe aus dem Vorjahr ab. Diese alten Triebe haben im Frühjahr noch grüne Spitzen, aber dann vertrocknen diese, so als ob der Trieb kein Wasser oder Nährstoffe erhält. Dadurch wird die Pflanze auch nach mehreren Jahren nicht größer, weder in Höhe noch in der Breite. Was kann hierfür die Ursache sein? Kann ich durch Düngung oder sonstiger Bodenbehandlung das Problem umgehen?
Vielen Dank.
Warum die Kartoffelrosen, Rosa rugosa, so kümmern, ist wirklich schwer zu sagen. Das einzige, was uns so spontan einfällt, ist, dass vielleicht irgendetwas am Boden den Rosen missfällt. Haben Sie vielleicht einen sehr schweren Boden? Oder wird nahe der Standorte der Rosen Salz gestreut? Kartoffelrosen reagieren extrem empfindlich auf Salz.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.02.2014
 
Wir haben an den Böschungen unserer Friedhofswarf vor einigen Jahren Rosa rugosa gepflanzt. An einigen Stellen sind die Pflanzen anscheinend ausgegangen bzw. waren nicht dicht genug gepflanzt und dort breitet sich jetzt Unkraut aus. An anderen Stellen wachsen die Rosen kräftig und fast schon einwenig zu hoch. Auch zwischen diesen hohen Rosen haben sich einige hoch wachsende "Unkräuter" ausgebreitet. Wäre es richtig, die vorhandenen Pflanzenkräftig zurückzuschneiden, um den Unkrautbewuchs zu entfernen und neue Pflanzen in die Lücken zu setzten?
Wann ist der richtige Zeitpunkt für Rückschnitt und Pflanzung, und müßten die neuen Pflanzen dann auch zurückgeschnitten werden, um eine gleiche Anfangshöhe in der Wachstumsperide zu haben?
Ein radikaler Rückschnitt führt in der Tat zu buschigeren Pflanzen und sorgt in der Regel auch für den einen oder anderen Ausläufer, der die Fläche dichter werden lässt. Da die Kartoffelrose, Rosa rugosa, sehr frostfest ist, kann man den Rückschnitt sowohl jetzt im Herbst als auch im frühen Frühjahr kurz vor dem Austrieb durchführen. Das Unkraut sollte dabei gründlich entfernt werden; vor allem wenn es im Mai beginnt zu schießen, müsste man nochmal durchgehen.
Die Lücken aufzufüllen ist nicht ganz einfach, da sich zum einen eine leichte Bodenmüdigkeit entwickelt haben kann, wenn dort vorher Rosen standen, zum anderen ist der Druck von den umgebenden, gut etablierten Rosen groß. Bei der Neupflanzung sollte man daher neue (Füll-)Erde verwenden und die jungen Rosen gut pflegen (vor allem wässern), damit sie gute Startbedingungen haben und angehen.
Wir liefern die (wurzelnackten) Rosen pflanzfertig zurückgeschnitten - bei Bedarf kann man sie auch noch stärker einkürzen, um sie an die andere Pflanzen anzupassen. Die Pflanzung kann gerne jetzt geschehen oder alternativ im frühen Frühjahr (April).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2013
 
Guten Morgen,
wir haben nun den zweiten Sommer die Wildrose Rosa rugosa.Ich muss zuerst erklären, dass wir die Rosen-Stauden in sehr große Töpfe gepflanzt haben.
Im ersten Sommer wurden die Stauden schön grün, aber keine Blüten nur Läusebefall. Wir haben dann die frischen Blätter mit einem Spezialmittel aus der Gärtnerei besprüht, dann wurden die Rosen gelb.
Zum Winter dann, haben wir die Rosen herunter geschnitten. Im Frühjahr wurden sie dann ganz schnell wieder grün, ja sie wuchern förmlich. Aber nicht eine Blüte, wir mussten auch wieder mit unserem Sprühmittel ran (Läuse).
Nun wird der eine Busch auch schon wieder ganz gelb. Was machen wir falsch? Sollten die Rosen vielleicht lieber ins Freiland gesetzt werden? Das wäre sehr schade, denn jetzt stehen sie um unsere Terrasse und das ist so wunderschön grün (noch)!!!!!!!!!!!
Die Kartoffelrose, Rosa rugosa, gehört zu den Rosen, die im Kübel sehr schwierig zu kultivieren sind, während sie im Freiland unproblematisch gedeihen. Vermutlich gefällt den Rosen etwas an ihren Standortbedingungen im Topf nicht. Das kann z.B. ein falsches Substrat sein oder zu viel Dünger - Rosa rugosa reagiert sehr empfindlich auf einen hohen Salzgehalt, weswegen wir sie hier in der Baumschule z.B. nur mit der halben Menge der normalen Dosis düngen. Diese Wildrose im Topf vital zu halten ist ein wirklich anspruchsvolles Unterfangen.
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.06.2013
 
Guten Tag,
ich habe letztes Jahr Rosa Rugosa gepflanzt. Eine Anpflanzung als Hecke schwächelte von Anfang an. Die Pflanzen sind mickrig, kaum Blütenbildung und die Blätter sind gelb bis braun. Die Hecke steht in der Nähe einer riesigen Eiche - ca. 5 m. Die gleichen Pflanzen, die übrig waren, haben wir an eine andere Stelle im Garten gesetzt und die sind wunderschön und kräftig. Könnte die große Eiche das Problem sein? Haben Sie einen Tip, wie wir der Rose helfen können?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Das Schwächeln der Kartoffelrosen, Rosa rugosa, hängt mit Sicherheit mit der benachbarten Eiche zusammen. Neben Faktoren wie Beschattung und Trockenheit, die durch einen große Krone verursacht werden können, ist das Hauptproblem der Wurzeldruck bzw. die Konkurrenz um Boden, Nährstoffe und Wasser. Rosen haben an einem solchen Standort keine wirkliche Chance. Am besten pflanzt man sie um und ersetzt sie durch Gehölze, die mit einer solchen Konkurrenz einigermaßen zurechtkommen wie z.B. Alpen-Johannisbeere, Ribes alpinum, oder Schneebeere, Symphoricarpos albus laevigatus. Alternativ könnten auch (schattenliebende) Stauden eingesetzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2012
 
Sehr geehrter Gaertner,
bitte teilen Sie mir mit, in welchem Monat des Herbstes die Kartoffelrose gepfanzt werden soll. Vertraegt sie auch schattige Plaetze z.b. neben hohen Fliederbueschen? Braucht sie Abdeckung im ersten Winter? Gibt es vielleicht eine kleine Broschuere zu bestellen zusammen mit den Rosenstraeuchern? Ich hatte bisher keine Rosenerfahrung, moechte nun mit der robusteren Variante anfangen.
Vielen Dank fuer Ihre Muehe!
Wir beginnen mit dem Versand der wurzelnackten Rosen in der letzten Septemberwoche. Ideal ist aber eine Pflanzung etwas später im Oktober. Der Standort sollte möglichst sonnig sein. Halbschatten würde gerade noch gehen, Vollschatten sollte aber vermieden werden.
Ein Winterschutz ist auch im ersten Winter nicht nötig, die Kartoffelrose, Rosa rugosa, ist ausreichend winterhart.
Wir haben leider keine rosenspezifische Broschüre, die wir Ihnen anbieten können. Aber in unserer Pflanzanleitung, die Sie sowohl als pdf auf unserer Homepage finden als auch als Heftchen mit den Pflanzen zugesendet bekommen können, finden Sie u.a. ein Kapitel mit Tipps zur Pflanzung und Pflege von Rosen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.09.2012
 
Wir möchten die Rosa rugosa in Beetform in eine große Rasenfläche pflanzen. Bei Preisvergleichen hat uns die Baumschule vor Ort darauf hingewiesen, dass es sich bei der von Ihnen angebotenen "günstigen Variante" nicht um veredelte Pflanzen handelt. Man riet uns, die veredelte Ware zum 10fachen Preis zu nehmen.
Was raten Sie mir dazu?
Da es sich bei der Apfelrose, Rosa rugosa, ebenso wie bei der weißen Rosa rugosa Alba um eine Wildrose handelt wird diese in der Tat generell nicht veredelt sondern durch Aussat vermehrt (nicht nur bei uns). Veredelt werden hingegen Weiterzüchtungen der Rosa rugosa, die sogenannte Rosa rugosa-Hybriden, um deren spezielle Eigenschaften zu erhalten. Ob man nun die Wildform oder einen veredelten Hybrid wählt, hängt von den Eigenschaften ab, die man sich wünscht. Während die Wildform mit 150 m relativ groß wird, gibt es zum Beispiel kleinere Züchtungen wie die bekannte Dagmar Hastrup, die als Bodendeckerose nur ca. 1 m hoch wird und ungefüllte, rosa Blüten hat. Andere Rosa-rugosa-Hybriden zeichnen sich durch gefüllte Blüten aus, wie z.B. die Strauchrose F. J. Grootendoorst oder die kleinere Pink Grootendorst. Auch neue Blütenfarben wurden gezüchtet, z.B. die Gelbe Dagmar Hastrup.
Die unterschiedlichen Preise sind keine Qualitätsfrage, sondern schlicht durch die Aufzuchtsmethode bedingt: Die Veredlung ist wesentlich aufwendiger und anspruchsvoller als die Aussaat.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.09.2012
 
Guten Tag,
in einem älteren Beitrag schreiben Sie, dass eine zusätzliche Düngung nicht erforderlich ist. Später haben Sie bei einer Nachpflanzung die Bodenvorbereitung mit Tagetes empfohlen. Ich bin jetzt verunsichert. Können Sie das bitte noch einmal klarstellen?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Die Apfelrosa, Rosa rugosa, ist eine sehr anspruchslose Pflanze, die z.B. auch auf sandigen Böden sehr gut gedeiht. Daher ist eine zusätzliche Düngung tatsächlich nicht notwendig.
Ein Problem ist aber die Bodenmüdigkeit bei Rosen, d.h. wenn man eine alte Rose entfernt und eine neue auf denselben Platz pflanzt, kümmert diese und wächst kaum bis gar nicht. Die genauen Ursachen hierfür sind noch nicht bekannt. Die einseitige Nährstoffentnahme durch die alte Rose (die sich auch nicht durch eine einfach Düngung beheben lässt) ist wohl aber nur ein geringeres Problem. Zwei Faktoren werden in der Wissenschaft diskutiert:
a) pflanzeneigene Stoffe: Zum einen nehmen Pflanzen mit den Wurzeln nicht nur Nährstoffe auf, sondern scheiden auch verschieden Stoffe aus. Darunter gibt es sogenannte Hemmstoffe, die das Wachstum anderer Pflanzen hemmen, um sich die Konkurrenz (andere Arten oder die eigenen Nachfahren) vom Halse zu halten.
b) Krankheiten/Schädlinge: Zum anderen bildet sich um die Wurzeln einer Rose ein eigenes Bodenmilieu, in dem sich rosenspezifische Organismen, Bakterien, Pilze etc. ansiedeln. Diese schädigen die frischen Wurzeln junger Pflanzen besonders.
Die Tagetes (oder alternativ z.B: auch Ringelblumen) verbessern den Boden nicht nur als Gründünger, sie dezimieren auch den Nematodenbestand im Boden: Die Nematoden, die den Rosen sehr schaden können, werden durch spezifisch Stoffe angelockt, sterben aber ab, sobald sie an den Tagetes Wurzeln anfangen zu knabbern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.09.2012
 
Guten Abend!
Unsere Kartoffelrosen sind ca. 10jährig. Ich habe sie immer wieder eingekürzt, auf ca. 50-70cm. Jetzt bilden sie oben neue Triebe und unten sind nur noch einige alte, zum Teil sehr dünne Äste vorhanden. Es sieht alles ziemlich hässlich und ungepflegt aus. Soll ich die Rosen im Herbst bis auf den Boden zurückschneiden?
Mit bestem Dank für Ihre Antwort!
Ich würde bis zum Frühjahr warten und dann die Kartoffelrosen bis fast auf die Basis zurück schneiden. So hat man die größte Chance, dass die Hecke wieder juvenil durchtreibt und ansehnlich aussieht.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.07.2012
 
Wir leben in Suedwestdeutschland auf 700 m Hoehe, haben kalte Winter und moechten Kartoffelrosen pflanzen. Ist das klimatisch moeglich?
Kalte Winter sollte die Kartoffelrose, Rosa rugosa, problemlos überstehen; da ist sie eigentlich recht widerstandsfähig. Problematischer sind Spätfröste. Diese können dafür sorgen, dass die spätaustreibenden Triebe zurückfrieren und sich die Rosen wieder neu aufbauen müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.06.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind ein Kleingartenverein und haben unsere Gärten zu den Hauptwegen mit der Rosa Rugosa 2xv eingefriedet. Hiervon sind im Laufe der Jahre etliche Pflanzen eingegangen. Welche Jahreszeit ist wohl am günstigsten, diese Pflanzen zu ersetzen?
Am besten wäre es die Kartoffelrosen, Rosa rugosa, im Herbst zu pflanzen und jetzt zur Vorbereitung Tagetes gegen die sogenannten Bodenmüdigkeit einzusäen. Würde man die neuen Kartoffelrosen pflanzen, ohne den Boden vorher aufzubereiten, würden diese schnell kümmern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.05.2012
 
Kann man die Kartoffelrose zwischen Kirschlorbeer pflanzen, um die Hecke aufzulockern (farbig) oder verdrängt diese den Kirschlorbeer?
Kartoffelrose und Kirschlorbeer würde ich lieber nicht kombinieren, da die Kartoffelrose Wurzelausläufer treibt und sich stark ausbreiten würde. Das Ergebnis wäre ein Pflanzenwirrwarr, das nicht mehr schön wäre.
Wenn man den Kirschlorbeer gerne auflockern möchte, dann lieber mit einer schwachwachsende Rose, wie z.B. der Glanzrose (Rosa nitida). Allerdings muss man darauf achten, das die sonnenliebenden Rosen mit zunehmendem Alter nicht zu sehr unter dem Schatten des Kirschlorbeer leiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.03.2012
 
Ich möchte eine Böschung mit Wildrosen in verschiedenen Farben anlegen. Welche Wildrosenarten sind die dunkelsten. Rosa rugosa, vielleicht auch Rosa majalis?Und welche zarter rosa Arten würden Sie als Kontrast dazu vorschlagen - Rosa carolina?
Am dunkelsten sind in der Tat die Kartoffelrose (Rosa rugosa) und die Zimt-Rose (Rosa majalis), außerdem noch die Rote Büschelrose (Rosa moyesii). Für die Bepflanzung eines Walls würde ich ihnen von diesen dreien Rosa rugosa empfehlen, da sie unterirdische Ausläufer treibt und so den Wall gut befestigt. Dazu schön passen würden in hellerem Rosa die Dünenrose (Rosa carolina) oder als weißer Kontrast die Weißblühende Kartoffelrose (Rosa rugosa Alba). Die beiden letztgenannten bilden ebenfalls Ausläufer aus und eignen sich somit hervoragend für eine Wallbepflanzung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.02.2012
 
Ich habe einen Ableger dieser Rose in einen anderen Teil des Gartens gepflanzt. Seit 2 Jahren wächst und blüht sie prächtig, bildet jedoch keine Hagebutten aus. Die Hagebutten werden bei einem Durchmesser von ca 1 cm gelb und trocknen ein. Was kann dafür die Ursache sein?
Offensichtlich findet keine Befruchtung statt, so dass sich die Früchte nicht weiter entwickeln und abfallen. Trotz zwittriger Blüten sind viele Pflanzen selbststeril und benötigen eine Partnerpflanze in der Nähe zur Befruchtung.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 19.08.2011
 
Ich suche eine Rose mit möglichst großen und wohlschmeckenden Hagebutten für Marmelade. Ist die Rosa Rugosa die richtige, bzw. welche Alternativen gibt es dazu.
Zur Gewinnung von Hagebutten wird meistens die Echte Apfelrose, Rosa villosa, oder die Vitaminrose Piro 3 verwendet. Sie sollen besonders große und gehaltvolle Hagebutten entwickeln. Aber auch Rosa rugosa ist gut geeignet für Ihr Vorhaben.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2011
 
Hallo,
Sie schreiben 3 Pflanzen auf einen Meter für eine Hecke bei diesem Angebot. Wie lange dauert es, bis da eine schöne Hecke gewachsen ist?
Die Rosen bilden schon ab dem ersten Standjahr eine sichtbare Hecke, ab dem dritten Standjahr ist diese dicht.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 13.05.2011
 
Hallo,
in welchem seitlichen Abstand pflanzt man, damit es später eine dichte Hecke gibt? Gepflanzt werden soll vor einem Maschendrahtzaun, der dann später quasi in der Hecke steht. In welchem Abstand zum Zaun pflanzt man?
Für die Pflanzung einer Hecke rechnen Sie mit 2,5-3 Sträuchern auf den Meter. (Leichte Sträucher 3 bis 3,5 Stück). Zum Zaun reicht ein Abstand von ca 30-40 cm aus, wenn dieser später in der Hecke stehen soll.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 17.04.2011
 
Braucht die Kartoffelrose eine Wurzelsperre wenn man sie im Hausgarten pflanzen moechte? Wenn ja wie tief und welcher Durchmesser sollte das sein? Vielen Dank im Voraus fuer Ihre Antwort.
Die Kartoffelrose, Rosa rugosa, bildet zwar Ausläufer, doch sind die Wurzeln nicht so aggressiv oder schwer zu entfernen, dass ich eine Wurzelsperre für notwendig halte. Im Großen und Ganzen bleiben die Pflanzen mit normaler Beetpflege gut auf ihrem Pflanzareal zu kontrollieren.
Sollten Sie dennoch eine Wurzelbegrenzung anbringen wollen, so sollte eine Tiefe von ca 40cm ausreichend sein, da die Wurzeln sich oberflächennach ausbreiten.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 31.03.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren, ist diese Rosenart sehr stachelig?
Ja, sehr. MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 12.05.2010
 
Wann und wie häufig muß die Kartoffelrose geschnitten werden, wenn ich mit ihr einen Hang bepflanzen will?
Rosa rugosa benötigt bei wurzelnackter Pflanzung einen Pflanzschnitt, danach darf sie- muss aber nicht geschnitten werden. Ungeschnitten erreichen die Pflanzen eine Höhe von ca 150 cm, mit regelmäßigem Schnitt im Winter oder Frühjahr, kann die Hecke kleiner gehalten werden.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 01.12.2009
 
Sehr geehrte Damen und Herren, wie hoch wächst die Kartoffelrose und in welchen Farben gibt es sie?
Die Kartoffelrose gibt es in den Blütenfarben rosa und weiß; sie wird ca. 1,5-2 m hoch.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 23.11.2009
 
Sehr geehrte Damen und Herren, gern würde ich Kartoffelrosen als Heckenbepflazung bei Ihnen bestellen. Bitte teilen Sie mir die Pflanzabstände mit. Vielen Dank.
Wir empfehlen 2 Pflanzen pro Meter, also einen Abstand von 50 Zentimetern.
Eintrag hinzugefügt am 27.07.2009
 
Guten Tag, wie viele Kartoffelrosen rechnen Sie pro Quadratmeter für eine Hangbepflanzung? Handelt es sich bei Ihrem Angebot um wurzelnackte Rosen oder um Containerpflanzen?
Guten Tag,
die angebotenen Pflanzen sind wurzelnackt. Es werden 2 Pflanzen pro Qmeter gerechnet.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 13.05.2009
 
Vor einigen Jahren haben wir obige Pflanze im Garten gepflanzt. Nun werden die älteren Pflanzen im oberen Bereich dürr, so daß ich einige eingekürzt habe. Ist das Dürrwerden ein normaler Prozeß oder machen wir etwas falsch? Wie muß die Pflanze gepflegt (Düngung, Schneiden etc.) werden?
Die Pflanzen sind äußerst anspruchslos an Ihren Standort, sowohl was Bodenverhältnisse als auch das Klima angeht. Sie vertragen Hitze, sind sehr salzverträglich und äußerst windfest. Sie verfügen über ein hohes Auschschlagsvermögen, so dass Sie jeweils einen Teil der Triebe immer dicht über dem Boden herausnehmen können. So wird die Pflanze stetig juvenil gehalten und einer Vergreisung vorgebeugt. Spezielle Düngemaßnahmen sind nicht erforderlich.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2009

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