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Rosa villosa - Apfelrose

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Steckbrief
Wuchshöhe
1,5 bis 2,0 m
Wuchsbreite
1,5 bis 2,0 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 40 cm
Wurzelsystem
Tiefwurzler
Blütenmonat
Juni
Blütenfarbe
rosa
Duft
Wildrosenduft
Früchte
kugelig, länglich dunkelrot und borstig
Blattfarbe
graugrün behaart, unten filzig und drüsig, harzig duftend
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
gern kalkhaltiger Boden
Verwendung
Hecke, Gruppe
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
die Hagebutten sind sehr gut in der Küche zu verarbeiten
Pflanzenbedarf
1 pro 1,5 Meter
Rosa villosa  

Apfelrose

Die Blättchen sind elliptisch, länglich, 3 bis 5 cm lang, oben graugrün und behaart, unten filzig und drüsig, sowie etwas harzig duftend. Die Blüten sind rosa, bis 5 cm groß, einfach und sitzen zu 1 bis 3 zusammen. Die Früchte sind kugelig, länglich, bis 2,5 cm dick, dunkelrot und borstig. Die Früchte sind hauswirtschaftlich verwendbar.

Die im Orient und Teilen Europas beheimatete Wildrose erreicht eine Höhe von 150 bis 200 cm. Die Rose ist auch unter dem Synonym Rosa pomifera bekannt.

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Die hauptsächlich in den Gebirgsregionen Europas beheimatete Apfelrose bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen, kalkhaltigen Standort. Durch gezielten Anbau, wegen der großen Hagebutten, ist die Rose auch in flacheren Gegenden inzwischen vertreten. Die Apfelrose eignet sich sehr gut als Zierstrauch und Vogelnährgehölz, wegen der leichten Ausläuferbildung ist sie u.a. auch zur Bodenbefestigung und zur Befestigung von Hängen gut einsetzbar.

Den Vögeln bietet Rosa villosa nicht nur Nahrung in der kalten Jahreszeit, sondern auch einen relativ sicheren Nistplatz. Den zahlreichen Bienen und anderen Insekten dienen die ungefüllten Blüten als Nahrungsquelle. Die fleischigen Hagebutten der Apfelrose lassen sich sehr gut zu Marmelade verarbeiten.

Die Hagebutten der Apfelrose sind relativ groß und erinnern an kleine Äpfel. Daher leitet sich vermutlich der deutsche Name der Apfelrose ab. Der botanische Artname „villosa“ steht für zottig/behaart und bezieht sich auf das grau-grüne Laub, welches oberseits behaart und unterseits filzig und drüsig ist.


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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Rosa villosa - Apfelrose "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Guten Tag,
ich möchte im Vorgarten eine Wildrose pflanzen. Wir haben eher lehmigen Boden.
Sie sollte möglichst wenige Ausläufer bilden und keinen Schnitt benötigen. Eignet sich dafür die Rosa villosa? Oder eher eine andere (nicht zu groß) werdende Sorte?
Vielen Dank!
Moinmoin,
Rosa villosa ist eine ganz gute Wahl - sie macht nur selten vereinzelte Ausläufer. Ansonsten treiben die niedrigeren Wildrosen leider eher viele Ausläufer. Nicht Ausläufer treibende Rosen wie Rosa canina, Rosa multifora etc. werden hingegen recht groß. Eine Alternative wäre noch Rosa obtusifolia.
Mit freundlichen Grüßen Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.04.2017
 
Guten Tag,
meine Frage ist ob die von Ihnen verkaufte Apfelrosen Sämlinge sind? Wenn ja: Wird der Ertrag höher bzw. sicherer, wenn man 2 Stücke pflanzt?
Mit freundlichen Grüßen
Rosa villosa wird durch Aussaat vermehrt. Grundsätzlich genügt eine Pflanze, damit die Blüten bestäubt werden und sich Hagebutten bilden. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass man eine etwas bessere Befruchtung erzielt, wenn mehrere Apfelrosen zusammen gepflanzt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.01.2017
 
Guten Tag,
Wir sind eine Eigentümergemeinschaft und wollen unser Grundstück zur Westseite hin durch eine Hecke eingrenzen.
Ursprünglich hatten wir eine Hainbuchenhecke vorgesehen. Der "Mutterboden", der nach Fertigstellung des Objektes s. Zt. geliefert wurde, ist aber von so schlechter Qualität, dass m. E. eine Hainbuchenhecke nicht in Frage kommt. Bei anderen neuen Objekten hier in der Nähe wurden diese Hecken auf vergleichbaren Boden gesetzt und sehen alle erbärmlich aus. In einem Falle wurde sie bereits durch andere Pflanzen ersetzt.
Als Alternative schwebt uns jetzt eine "Naturhecke" aus Wildrosen vor. Nach Ihren Angaben kommen ja einige Wildrosenarten mit relativ schlechten Böden aus. Der Teil des Grundstückes, wo die Hecke gepflanzt werden soll, liegt bis ca. 10 Uhr (Sommer) bzw. 11 Uhr (Frühjahr und Herbst) im Schatten, dann bis ca. 12 Uhr im Halbschatten und danach bis zum Abend in voller Sonne. Würde auf diesem Standort die Rosa villosa gedeihen? Und wenn ja, wäre es dann sinvoll, statt einer Pflanze auf 1,5 m alle 1 m oder 80 cm eine zu setzen, um eine dichtere Hecke zu bekommen? Wäre eine andere Wildrosenart evtl. besser?
Danke für Ihre Auskunft.
Die Apfelrose, Rosa villosa, wäre eine Möglichkeit und würde auf dem Standort wohl gedeihen; sie wird meistens gepflanzt, wenn man schön große Früchte ernten möchte. Will man hingegen hauptsächlich eine undurchdringlich Wildrosenhecke, würde man die Hundsrose, Rosa canina, oder die schottische Zaunrose, Rosa rubiginosa, wählen; beide können aber von unten etwas aufkahlen. Die Kartoffelrose, Rosa rugosa, hingegen wächst von unten schön dicht, wird aber nicht ganz so hoch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2013
 
Guten Tag,
ich habe ein Problem... Ich möchte einen Hühnerpark mit Pflanzen bestücken, zum Schutz der Hühner. Der Park (etwa 200 m²) ist nur morgens und ab pätnachmittags in der Sonne. Der Boden ist das Hauptproblem... Er besteht zu etwa 10-15 cm aus Erde mit Gras, darunter befindet sich alter Bauschutt. Wahrscheinlich locker aufgeschüttet. Wie stark diese Schicht ist, kann ich nicht sagen.
Ich suche Sträucher oder Büsche, die diese Bedingungen aushalten, wobei mir alles recht ist außer hochgiftige Pflanzen. Wenn sie Bienen nähren oder hübsch anszusehen sind - um so besser. Da sie als Unterschlupf dienen sollen, dürfen es keine säulenartig wachsenden sein, je ausladender, desto besser. Haben Sie Tipps?
Bei einem Boden, der zu einem großen Teil aus Bauschutt besteht, bieten sich vor allem Pioniergehölze mit geringen Ansprüchen an:
- verschiedene Ginster-Sorten, sowohl Besenginster (Cytisus) als auch echter Ginster (Genista);
- Ölweiden (Elaeganus);
- Sanddorn;
- verschiedene Fasanenspieren (Physocarpus), insbesondere die einfache Fasanenspiere (Physocarpus opulifolius);
- einige Rosen kommen auch gut mit schlechten Böden zurecht, z.B. die Apfelrose, Rosa villosa, die Kartoffelrose, Rosa rugosa, und die Hundsrose, Rosa canina;
- schwachwachsende Weidenarten wie z.B. die Kugelweide, Salix purpurea Nana, die recht buschig wird und den Hühnern somit gute Versteckmöglichkeiten bietet;
- auch die flach-buschig wachsende niedrige Purpurbeere (Symphoricarpos chenaultii Hancock) eignet sich gut als Unterschlupf.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.01.2013
 
Guten Tag,
welchen Boden benötigt diese Rose? Ich habe kalkhaltigen Lehm-Löß-Boden, ein Obstwiesengrundstück.
In der Regel lieben Wildrosen einen etwas schwereren, lehmigen Boden. Lößhaltige Böden zählen zu den hochwertigsten Böden in Deutschland. Die Apfelrose, Rosa villosa, wird sicherlich in dieser Erde sehr gut wachsen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.11.2011
 
Ich möchte zwischen einer Reihe von Birken und Eschen Strauchrosen pflanzen. Die Bäume stehen am Rand einer Böschung die nach Norden ausgerichtet ist. Der Boden ist lehmig und schwer. Es sollten Rosen sein, die groß und buschig werden und auch gute essbare Hagebutten im Herbst hervorbringt. Die Baumreihe hat eine länge von ca. 50 Metern.
Welche Rose könnten Sie mir empfehlen?
Vielen Dank!
Veredelte Strauchrosen werden mit den offensichtlich etwas schattigen, ev. auch trockenen Standort nicht gut zurechtkommen. In der Regel bilden auch nur die einfachblühenden Strauchrosen Hagebutten, die man eventuell verwerten kann.
Ich kann mir vorstellen, dass Wildrosen mit den Begebenheiten besser zurecht kommen werden. Große verwertbare Früchte bringt vor allem Rosa canina (Hundsrose), Rosa villosa (Apfelrose) und die veredelte Vitaminrose PiRo 3 (die vom Stil der Rosa canina relativ nahe kommt) hervor.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.01.2011
 
Können Sie mir eine Aussage zur Winterhärte von Rosa villosa und R. roxburghii geben. Hatte hier schon -25°C (Kaltluftsenke)
Danke!
Der Frost sollte der Rosa villosa (Syn.Rosa pomifera ) - Apfelrose keine Probleme bereiten. Schwierig kann es werden, wenn die Rosen schon ausgetrieben haben und dann nochmal Frost über die jungen Triebe kommt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.04.2010

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