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Salix integra Hakuro Nishiki - Buntblättrige Zierweide, Harlekinweide

Steckbrief
Wuchshöhe
1,5 bis 3 m
Wuchsbreite
75 bis 150 cm
Zuwachs/Jahr
25 bis 50 cm
Wurzelsystem
schwacher Flachwurzler
Blütenmonat
März/April
Blütenfarbe
männliche Blüten mit gelben Pollen, weibliche Blüte grünlich
Blattfarbe
grün mit weißer Marmorierung und rosa Austrieb
Blattphase
laubabwerfend
Standort
hell 
Boden
kein hoher Anspruch
Verwendung
Zierweide
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
meist als Stamm, seltener als Strauch in Kultur
Pflanzenbedarf
in der Regel Einzelpflanzung
Vermehrtes Geschlecht
unbekannt

 

Salix integra Hakuro Nishiki  

Buntblättrige Zierweide, Harlekinweide

Diese japanische Weide fällt durch ihr bunt marmoriertes Blatt auf.

Sie ist rasch wachsend und bildet bis 3 m hohe Sträucher. Diese Zierweide bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und verträgt auch feuchte Böden.


Salix integra Hakuro Nishiki Salix integra Hakuro Nishiki Salix integra Hakuro Nishiki Salix integra Hakuro Nishiki Salix integra Hakuro Nishiki Salix integra Hakuro Nishiki
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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Containerpflanze 60/100 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 6,75 EUR    
Verfügbar
Stämmchen ca. 80 cm hoch, getopft national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 10,95 EUR
   
Verfügbar
Stämmchen ca. 100 cm hoch, getopft national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 11,95 EUR
   
Verfügbar
Stämmchen ca. 120 cm hoch, getopft Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
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Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Salix integra Hakuro Nishiki - Buntblättrige Zierweide, Harlekinweide "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Wir haben eine Salix integra Hakuro Nishiki die wahrscheinlich ca. 17 Jahre alt ist (da wurde das Haus gebaut). Jetzt soll der Bereich wo sie wächst gepflastert werden und eine Ausschachtung des Bodens an 3 Seiten ist notwendig. Haben wir eine Chance das der Baum überlebt oder sind die Chancen gering und wir sollten sie lieber gleich entfernen, was jetzt natürlich noch einfacher wäre?
Moinmoin,
wenn die Ausschachtungsarbeiten jetzt im Herbst/Winter stattfinden, sind die Chance ganz gut dass die Harlekinweide Hakuro Nishiki sie überlebt. Man sollte die Weide allerdings sehr kräftig zurückschneiden, am besten sogar auf den Stock setzen, um den Verlust der Wurzeln etwas auszugleichen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.10.2017
 
Hallo ihr Lieben,
wir haben unsere aus Altersgründen eingegangene Harlekinweide durch eine auf ca. 130 cm veredelte ersetzt. Was nicht erkennbar war, dass die Krone eher halbrund ist. Eine Seite hat anscheinend an einer Wand oder ähnlichem gestanden und ist nun so gewachsen - wie vertikal geteilt.
Korrigiert sich so etwas nach dem Rückschnitt von alleine, oder bindet man die biegsamen Äste mit Gewichten in die kahle Richtung?
Grüße!
Moinmoin,
am einfachsten ist so ein ungleicher Wuchs zu korrigieren, indem man die Krone der Harlekinweide kräftig zurückschneidet. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt der Halrekinweide ist im frühen Frühjahr vor dem Austrieb.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.07.2017
 
Guten Tag
Wir haben zwei ca.7 Jährige Salix Integra.Beim Einten habe ich ein Loch im unteren Teil des Stammes enteckt.Ein Käfer ist rausgekommen und unten beim Stamm ist alles voll von Holzmehl.Die Blätter werden jetzt an einigen Ästen trocken.Ich habe sie jetzt weggeschnitten.Im Ast gibt es ein ca. 1cm grosses Loch.Jetzt habe ich auch beim zweiten dieses Holzmehl (Sägemehl) festgestellt.Was könnte das sein?Bin sehr traurig dass jetzt beide befallen sind.
Nach ihrer Beschreibung könnte es ich um einen Weidenbock handelt, der die Weide befallen hat. Er legt die Eier an den Stamm, aus den Eiern schlüpfen Larven, die dann in die holzigen Teile der Weide vordringen und die Pflanze dann von innen auffressen. Sofern meine Vermutung richtig ist, sollte man die Weide vernichten, damit sich der Schädling nicht weiter ausbreiten kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert aus Vaale
Eintrag hinzugefügt am 06.07.2017
 
Guten Tag.
Wir haben einen Salix integra und ließen ihn von einem Gärtner zurückschneiden. Er ließ einige Neutriebe stehen und meinte, so wachse er nicht so in die Höhe und Breite. Jetzt ist mir aufgefallen, dass er unter den Neutrieben überhaupt nicht sprießt. Dazu war der Rückschnitt allgemein viel zu wenig. Kann ich jetzt noch, 2. April, einen Radikalschnitt ausüben trotz der Neutriebe? Oder schadet es ihm zu sehr?
Danke.
Moinmoin,
wenn die Harlekinweide schon begonnen hat auszuschlagen, ist es kein besonders günstiger Zeitpunkt sie kräftig zurückzuschneiden. Normalerweise ist sie aber sehr schnittfest und nimmt einem kaum etwas übel, so dass man sie etwas stressen wird, aber das Risiko sie ernsthaft zu schädigen sehr gering ist.
Grundsätzlich ist es so, dass die sehr stark zurückgeschnittenen Triebe später wieder durchtreiben als die ungeschnittenen austreiben, so dass es gut sein kann, dass noch etwas kommt. Es ist aber für die Zukunft durchaus sinnvoller, die Salix integra Hakuro Nishiki vor dem Austrieb komplett zurückzuschneiden, wenn sie eine schöne runde Krone bilden soll.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.04.2017
 
Meine Harlekinweide hat braune, vertrocknete Blätter. Können es Ameisen oder Pilze sein?
Was tun?
Moinmoin,
Ameisen schaden der Salix integra Hakuro Nishiki nicht - sie sind höchstens ein Zeichen für einen Blattlausbefall. Pilze können eine Ursachen sein, ebenso Spinnmilben und andere Schädlinge. Aber auch Trockenheit oder Sonnenbrand (besonders in den weißen Bereichen) kommen in Frage. Zur genaueren Diagnose müssten sie uns gute Bilder von den Blättern der Harlekinweide schicken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.01.2017
 
Hallo erstmal,
habe mir die oben genannte Pflanze gekauft, möchte diese gerne in einen eckigen 40 x 40 cm Pflanzkübel umtopfen. Nun meine Frage, benötige ich Blumenerde oder Pflanzerde? Und worauf muß ich besonders achten?
Bedanke mich jetzt schon im Voraus!

Achso, das Bäumchen steht seit Sonntag in der Garage!
Moinmoin,
eine ganz normale gute Blumenerde (ca. 80 % Weißtorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material) ist ausreichend. Fertige Blumenerden sind in der Regel schon vorgedüngt und aufgekalkt. Eine Düngung wird daher vermutlich erst wieder zum Beginn des Austriebs im nächsten Jahr notwendig. Es kann jeder normale Volldünger verwendet werde, Anwendung laut Packungsbeilage. All zwei/drei Jahre sollte man die Pflanzen in einen größeren Topf umpflanzen. Falls das aufgrund des Wurzelvolumens noch nicht nötig ist, sollte zumindest die Erde erneuert werden: Blumenerde verliert im Kübel mit der Zeit an Struktur und wird hart. Das kann den Wurzeln auf Dauer schaden. Weiden wie die Salix integra Hakuro Nishiki brauchen relativ viel Wasser, sollten also gerne reichlich gewässert werden (aber auch nicht im Wasser stehen).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.12.2016
 
Hallo,
ich möchte eine Hecke im Vorgarten durch Harlekinweidensträucher pflanzen. Kann ich dies jetzt Ende Oktober noch tun?
VG
Moinmoin,
ja, das ist auch im November kein Problem. Eine formelle, d.h. kastenartig geschnittene Hecke bekommt man mit Harlekinweiden (Salix integra Hakuro Nishiki) nicht hin, aber eine lockere Sichtschutzhecke ist möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Hallo liebes Eggert Team,
ich habe meinen Salix aufgrund unseres Umzuges aus dem Garten in einen Topf gepflanzt. Leider sind nun alle Blätter innerhalb von 2 Tagen vertrocknet. In zwei Wochen kann ich den Salix in den neuen Garten pflanzen.
Soll ich ihn zurückschneiden, oder kann er sich noch so erholen? Ich hänge so sehr an dem Bäumchen und hoffe nicht, dass er nun kaputt ist.
Vielen Dank und viele Grüße!
Moinmoin,
Gehölze sollte man grundsätzlich nur während der Winterruhe, also in der blattlosen Zeit umpflanzen. Der Stoffwechsel ist dann stark reduziert und ein Wurzelverlust kann leichter ertragen und bis zum Austrieb im Frühjahr annähernd ersetzt werden. Gräbt man das Gehölz hingegen jetzt während des Wachstums und in vollem Laub aus, kann die beschädigte und reduzierte Wurzelmasse nicht genug Wasser aufnehmen, um die Pflanze ausreichend zu versorgen. Der Blattabwurf ist ein (meist vergeblicher) Versuch der Pflanze sich vor dem Vertrocknen zu schützen. Eine geringe Chance zu Überleben hat die Harlekin-Weide (Salix integra Hakuro Nishiki), wenn man die Triebe sehr stark zurückschneidet und sie weiterhin ausreichend wässert.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Hallo,
wir haben am Wochenende zum Einzug in unser neues Haus eine Harlekinweide (Stämmchen) geschenkt bekommen. Leider können wir sie noch nicht in den Garten pflanzen, da die Außenanlagen noch nicht fertig sind. Haben deshalb überlegt, sie zunächst in einen Kübel zu setzen und später - nächstes oder übernächstes Jahr - in den Garten zu pflanzen. Ist dabei etwas besonderes zu beachten? Kann sie später nach 1-2 Jahren bedenkenlos von dem Kübel in die Erde eingepflanzt werden? Könnte die Harlekinweide auch dauerhaft in einem Kübel bleiben und wie groß müsste dieser sein?
Im Voraus schon vielen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
man kann die Harlekinweide (Salix integra Hakuro Nishiki) gerne vorübergehend oder dauerhaft in einen Kübel pflanzen. Findet sich dann doch ein Plätzchen im Garten, kann sie problemlos ausgepflanzt werden.
Der Kübel sollte ca. doppelt so groß sein, wie der jetzige Topf. Wird die Pflanze längerfristig im Kübel gehalten, muss man sie alle zwei bis drei Jahre mit frischer Erde in einen etwas größeren Topf umtopfen. Ansonsten braucht die Harlekinweide relativ viel Wasser, wenn es warm und sonnig ist, und regelmäßige Düngergaben. Wird sie jetzt in einen Topf mit frischer Blumenerde umgesetzt, enthält diese meist schon einen Langzeitdünger, der erstmal einige Zeit anhält. Spätestens im Frühjahr, wenn sie wieder ausschlägt, muss man mit der Düngung beginnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.09.2016
 
hallo zusammen,
ich habe mir am 15.8.16 eine zierweide gekauft. da es momentan sehr heiß ist und mich niemand darauf aufmerksam gemacht hat, dass diese bäumchen viel wasser brauchen, waren am mittwoch den 17.8. fast alle blätter welk.
was tun? ich habe gegossen, aber gestern habe ich alles zurückgeschnitten. war das richtig?
wann weiß ich, wann ich gießen muss? grüße aus karlsruhe bara Hecker Bar
Moinmoin,
meisten erholen sich Weiden von kurzfristigen "Dürreperioden" recht gut. Zurückschneiden und Gießen ist eine gute Erste-Hilfe-Maßnahme. Mit ein bisschen Glück treibt die Harlekinweide wieder durch.
Um abzuschätzen, ob die Pflanze Wasser benötigt, steckt man am besten mal den Finger in die Erde: Sie sollte möglichst leicht feucht sein. Ohne Blätter wird die Salix integra Hakuro Nishiki jetzt nicht so viel verdunsten und auch erstmal nicht so viel Wasser benötigen. Mit der Zeit bekommt man auch ein Gefühl dafür, wie oft die Weide bei welchem Wetter gewässert werden muss.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.09.2016
 
Hallo,
hätte gerne mal gewusst, ob es möglich ist, eine große Harlekinweide mit Stammhöhe von ca. 1,20 m und Kronendurchmesser von ca. 1,70 m noch umzupflanzen. Wäre nötig wegen Baumaßnahmen, und wenn ja, was ist dabei zu beachten...
Vielen Dank!
Moinmoin,
ausschlaggebend, ob die Salix integra Hakuro Nishiki wieder anwächst oder nicht, ist nicht die Größe, sondern wie lange sie schon am jetzigen Standort steht. Wenn sie schon länger als 4-5 Jahr dort wächst, ist das Risiko sehr hoch, dass sie das Umpflanzen nicht übersteht.
Wichtig ist, dass das Umsetzen während der Winterruhe geschieht, d.h. im Zeitraum von November bis März, und die Krone kräftig zurückgeschnitten wird. Besonders im Frühjahr, wenn es beginnt warm zu werden, benötigt die Weide viel Wasser.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.09.2016
 
Hallo,

wir haben 2 dieser Bäumchen im Jan. gekauft. Vor ca. 1 Woche haben wir sie umgetopft. Sie bekommen gerade die ersten grünen kleinen Miniblättchen. Leider haben wir den Rückschnitt verpasst, weil wir's nicht besser wußten. Dazu muß ich sagen, dass der Verkäufer mir geraten hatte, sehr wenig Wasser zu gießen, was ich auch tat. Dennoch, sie sehen gut aus und scheinen gesund zu sein. Sollen wir jetzt noch radikal zurückschneiden? Und das so kurz nach dem Umtopfen? Oder lieber erstmal etwas kräftiger werden lassen?
Weiterhin haben wir eines von meiner Schwester übernommen, das sehr vertrocknet aussieht und keinerlei Anstalten macht, Knospen oder gar Blättchen zu bilden. Was machen wir mit der? Sie scheint mir fast etwas vertrocknet zu sein :-(
Viele Grüße an Euch!
Moinmoin,
man kann die Harlekinweiden (Salix integra Hakuro Nishiki) jetzt noch gerne zurückschneiden. So lange sie keine Blätter haben, brauchen sie kaum Wasser, im Sommer wenn es warm ist, verdunsten sie aber viel und sollten eher reichlich gegossen werden.
Die vertrocknet aussehende Weide kann durchaus noch austreiben. Um festzustellen, ob noch Leben in ihr steckt, kann man mal vorsichtig an einer der Triebe im unteren Bereich an der Rinde kratzen: Wenn sie darunter noch feuchtes, grünliches Gewebe hat, dann wird sie noch kommen. Ist das Gewebe bräunlich und trocken, ist sie wahrscheinlich tot.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Hallo!
Ich interessiere mich für die Harlekinweide in Stammform. Sie bieten 100 cm Höhe an - wie hoch ist der Stamm? Wie groß und buschig wird die Krone? Ich möchte im Vorgarten ein kleines Bäumchen vor ein Fenster setzen. Es soll ein Highlight sein und nichts Alltägliches.
Moinmoin,
die Stammhöhe der Harlekinweide entspricht den angegeben 100 cm, darauf sitzt die Krone. Zur Zeit sind die Kronen ca. 40-50 cm im Durchmesser, im Laufe des Frühjahrs werden wir sie aber radikal zurückschneiden, damit sie schön buschig und dicht durchtreiben. Außerdem ist die Färbung am frischen Austrieb etwas intensiver. Es macht bei Stämmchen durchaus Sinn, sie jährlich (oder alle zwei Jahre) im Frühjahr stark zurückzuschneiden, damit die Krone schön dicht und kugelig bleibt. Schneidet man sie nicht, kann die Krone der Salix integra Hakuro Nishiki recht ausladend werden - 150 cm, bei guten Bedingungen auch mal 2 m im Durchmesser.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.03.2016
 
Liebes Eggert Team,
wir trauern immer noch unserer schönen Weide nach und möchten eigentlich wissen, warum sie so plötzlich eingegangen ist.
Wir haben vor 13 Jahren das Haus gekauft, und da stand sie schon im Vorgarten! Mittlerweile war es ein schöner, dicker Hochstamm mit einer sehr dekorativen, knotigen Mitte.
Ich habe die Weide in jedem Herbst zu einer Schirmform zurück geschnitten und auch in diesem Frühjahr hat sie wunderbar ausgetrieben und viele Knospen gehabt. Jedoch war auf der einen Seite des Baumes etwa 1/3tel der Krone total im Rückstand und entwickelte kaum Blätter. Die anderen 2/3tel der Krone entwickelten sich wie üblich. Wir dachten, der Rest rückt sicher noch nach.
Aber im Juni, fast über Nacht war der ganze Baum wie tot. Alle Blätter braun, der Stamm ganz grau und auch ein paar Löcher fand ich in der Rinde. Wir gossen mehr und warteten noch 3 bis 4 Wochen, aber dann wackelte mein Mann mal an dem Baum und er ließ sich beinahe mühelos aushebeln.
Wir haben ihn dann schweren Herzens entsorgt. Was kann "Schuld" daran sein? Wir sind nie die großen Gärtner gewesen und irgendwie überleben unsere Bäume auch bei schlechter Pflege. Im Hochsommer gibt es ein paar Tage wo wir natürlich gießen, aber den Rest des Jahres wächst alles wie es will und ohne unser Dazutun. Das hat immer funktioniert - nur die Weide war immer ein bisschen "mein Baby" - da ich sie im Herbst ja immer "frisiert" habe.
Habe ich da was falsch gemacht? Ich habe noch nie auf den Monat geachtet - seit 13 Jahren im Herbst geschnitten, wenns mir gerade in den Kopf kam.... Das Haus haben wir gekauft da war es etwa 10 Jahre alt und vermutlich haben die Vorbesitzer den Baum eher am Anfang gepflanzt. So war der Baum maximal 23 Jahre alt - zumindest, wenn doch kurz vor Hauswechsel gepflanzt - etwa 15-18 Jahre alt, denke ich.
War seine Zeit vielleicht einfach um? Ich dachte, Bäume und vor allem Weiden könnten uralt werden ....... und uns noch überleben :-((((
Wir wollen wieder so eine Weide setzen und fragen uns, wie wir es nächstes Mal besser machen können - und fragen uns auch, wie lange wir von diesem Baum dann wieder etwas haben werden.....
Alternative: In der Diskussion ist allerdings auch eine Magnolie - auf was müsste man da achten?
Ich bin gespannt auf eine Rückmeldung und bedanke mich schon jetzt!
Einen schönen Sommer!
Moinmoin,
grundsätzlich muss man sagen, dass die veredelten Zierweiden wie Salix integra Hakuro Nishiki nicht besonders alt werden - 20 Jahre ist da schon ein sehr fortgeschrittenes Alter und ein natürlicher altersbedingter Tod wäre daher auch nicht überraschend. Der regelmäßige Schnitt sollte kein Problem gewesen sein - Weiden sind da sehr hart im Nehmen. Der etwas günstigere Zeitpunkt wäre aber im Frühjahr vor dem Austrieb gewesen.
Wenn es sich bei den Löcher in der Rinde um rundliche Einbohr-/Ausbohrlöcher handelte und eventuell sogar Holzspäne/-mehl zu sehen war, könnte es sich um einen holzfressenden Schädling wie den Weidenbohrer oder ähnliche Insektenlarven handeln. Die Larven fressen sich langsam durch das Holz und können zu den von Ihnen beobachteten Wachstumsproblemen bis hin zum Eingehen führen. Der trockenen, warmen Sommertage haben der Harlekinweide dann vermutlich den Rest gegeben.
Magnolien benötigen eine sonnigen, etwas geschützten Standort. Der Boden sollte gerne leicht feucht und humos sein - auf Trockenheit reagieren sie empfindlich und müssten daher in trockenen Sommer eventuell gewässert werden. Die Wurzel sind empfindlich und wachsen oberflächennah, so dass man Arbeiten wie Umgraben in Wurzelnähe unterlassen sollte. Auch das Schneiden verträgt sie nicht besonders gut: Man lässt sie daher am besten einfach wachsen und nimmt nur wenn nötig einzelne Äste raus. Der beste Zeitpunkt dafür wäre der Sommer (Ende Juli bis Mitte August). In der sonst üblichen Zeit im frühen Frühjahr würde sie zu stark bluten. Wenn die Magnolie einen guten Standort hat, ist sie also recht pflegeleicht, da man sie am besten in Ruhe lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2016
 
Hallo liebes Team,
ich besitze seit ca. 4 Jahren 2 Stämmchen im Pflanzkübel, hatte auch nie Probleme.
Bin jetzt umgezogen und die Stämmchen stehen ab Mittags in der prallen Sonne. Sie sind in derart verbrannt, dass ich denke , sie sind kaputt. Alle Blätter dürr und braun, obwohl ich täglich viel gieße. Wie lautet ihr Rat?
Vielen Dank!
Moinmoin,
wenn die Harlekin-Weiden genug Wasser hatten und somit nicht vertrocknet sind, kann es gut sein, dass die Blätter verbrannt sind - insbesondere die weißen Bereich sind empfindlich. Auch Schädlinge wie Spinnenmilben können für ein Eintrocknen der Blätter verantwortlich sein.
Solange die Pflanzen an sich noch leben und nur die Blätter geschädigt sind, ist es weiter kein Problem. Am besten schneidet man die Triebe der Weiden kräftig zurück, dann sollte sie wieder schon austreiben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.01.2016
 
Liebes Eggert-Team,
ich habe seit 8 Jahren mehrere Harlekinweiden. Ich schneide sie immer im November stark zurück. Dieses Jahr fallen braune Verfärbungen in den Astmitten auf. Der ein oder andere Ast ist in der Mitte leicht hohl und feucht. Vereinzelt sind Äste abgestorben. Ist hier eine Krankheit im Spiel?
Moinmoin,
schwer zu sagen - eine typische Krankheit, die solche Symptome bei der Harlekinweide (Salix integra Hakuro Nishiki) hervorruft, fällt uns aber nicht ein. Wenn man sie stark bis in die gesunden Bereiche zurückschneidet, sollte man aber auch eine eventuelle Krankheit entfernt haben, und im nächsten Frühjahr treiben sie wieder gesund und kräftig durch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.12.2015
 
Hallo,
ist es möglich, die Harlekinweide als Hecke zu pflanzen?
Ist es richtig, dass man, um die schöne Färbung zu erhalten, die Pflanzen jedes Jahr stark zurückschneiden muss? Das wäre dann nicht möglich, wenn man eine Hecke daraus pflanzen möchte.
Wann treibt die Harlekinweide aus? Da die Hecke als Sichtschutz dient, wäre ein frühes Austreiben wünschenswert. Eine Hibiskushecke fällt z.B. aus diesem Grunde flach.
Vielen Dank!
Moinmoin,
man kann die Harlekinweide (Salix integra Hakuro Nishiki) als lockere Sichtschutzhecke pflanzen, man bekommt sie aber nur mäßig dicht. Der Austrieb beginnt in der Regel Anfang Mai - ist aber natürlich wetterabhängig.
Das Farbenspiel ist sicherlich stärker und schöner, wenn man sie regelmäßig stark zurückschneidet, wächst aber auch nicht raus, wenn man die Triebe nur leicht einkürzt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2015
 
Hallo liebes Baumschulen-Team,
ich habe seit letztes Jahr eine Harlekinweide. Am Freitag habe ich das Bäumchen nunmehr komplett zurückgeschnitten. Bei uns gab es leider Frost. Habe jetzt Angst, dass das Bäumchen kaputt geht, oder macht dem Bäumchen so ein früher Rückschnitt nichts aus? Bin eine "Gartenanfängerin".
Vielen herzlichen Dank schon mal.
Moinmoin,
das ist gar kein Problem, die Harlekinweide (Salix integra Hakuro Nishiki) ist sehr frosthart - zumal es ja nur wenige Grad minus gewesen sein werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2015
 
Hallo liebes Team,
wir haben im Garten einen kleinen Ahorn dissectum garnet. Neben diesem befindet direkt ein Revisionsschacht, durch den in ca. 2m Tiefe die Abwasserrohre fliesen. Da ich neben dem Ahorn, der ja flachwüchsig ist, gerne einen Sichtschutz zum Nachbarn hätte wollte ich gerne wissen, ob ich neben den Ahorn und direkt neben den Revisionsschacht eine Harlekinweide (Hochstamm) setzen könnte. Sorgen mache ich mir wie folgt: a) wie steht es um die Wasserversorgung der beiden Pflanzen, da diese ja unterschiedliche Anforderungen habe. Würde der Ahorn zu wenig Wasser bekommen, weil die Weide alles "aufsaugen" würde? b) Würden die Wurzeln der beiden Pflanzen sich in die "Quere" kommen? c) Wie sieht es mit der Wurzelausbreitung und Verwurzelung in die Tiefe aus hinsichtlich der Abwasserrohre? Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe!!! MFG S.B.
Moinmoin,
es kommt darauf an, wie dicht die Bäume tatsächlich zusammenstehen - die Wurzeln werden sich nicht gegenseitig stören, aber es kann schon sein, dass die Harlekin-Weide ein Konkurrent um Wasser sein wird. Wenn man das bemerkt, muss man in warmen, trocknen Zeiten den Ahorn Dissectum Garnet etwas wässern.
Die Rohre wird die Weide Hakuro Nishiki kaum erreichen. Sie ist ein Flachwurzler, so dass sie eine Tiefe von 2 m normalerweise nicht schafft. Wenn man sie zudem jährlich zurückschneidet, um eine schöne kompakte Krone zu haben, schwächt man das Wurzelwachstum zusätzlich. Den Revisionschacht könnten die Wurzeln hingegen schon beschädigen, aber nur wenn er schon vorgeschädigt ist (Risse, porös geworden). In eine glatte Oberfläche können sie nicht einfach eindringen, sondern werden abgeleitet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.03.2015
 
Hallo,
unser Salix-Bäumchen wurde vom Vormieter nie richtig zurückgeschnitten und hat eine schreckliche Form der Baumkrone. Ich habe im letzten Jahr woanders gelesen, dass man nach der Blüte zurückschneidet. Jetzt habe ich den Eindruck, es ist schon zu spät dafür. Darf man jetzt schneiden? Sie blüht schon.
Vielen Dank!
Moinmoin,
im Idealfall schneidet man die Harlekinweide kurz vor Blattaustrieb und Blüte zurück - und auch gerne sehr kräftig, dann baut sich die Krone wieder schön frisch auf. Aber auch wenn sie jetzt schon blüht, kann man den Rückschnitt ruhig noch durchführen. Das schadet dem Baum nicht. Bei Kätzchenweiden (Salix caprea Pendula) wartet man in der Tat die Blüte ab und schneidet erst danach. Der Grund ist aber nicht, dass es der Pflanze vorher schaden würde, sondern dass die Kätzchen eine Hauptattraktion des Baumes sind und man deshalb lieber spät schneidet, als auf die Kätzchen (die schon im Herbst angelegt wurden) zu verzichten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.02.2015
 
Grüß Gott,
kann diese Weide auch vom Topf in die Erde eingepflanzt werden an einem Standort, der nur bis ca. 13 Uhr von der Sonne bestrahlt wird und ansonsten im Nicht-Sonnenbestrahltem Gebiet steht?
DANKE für eine hilfreiche Antwort.
Moinmoin,
grundsätzlich wächst die Harlekinweide (Salix integra Hakuro Nishiki) auch an einem halbschattigen Ort wie von Ihnen beschrieben; die bunte Färbung der Blätter ist aber je ausgeprägter desto sonniger der Standort ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Hallöchen,
ich würde gerne ein Stämmchen Buntweide bei Ihnen kaufen. Wenn mir ein 80 cm Stämmchen geliefert wird, wie groß wird die Weide dann noch?
Vielen Dank schonmal für die Antwort.
Moinmoin,
da es sich bei dem Buntweiden-Stämmchen um eine Kopfveredlung handelt, wächst der Stamm nicht mehr und bleibt dauerhaft bei einer Höhe von 80 cm. Das Höhenwachstum hängt also alleine von der Entwicklung der Krone ab. Schneidet man sie jährlich vor dem Austrieb zurück, erreicht die Krone eine Höhe von 50-100 cm (Gesamthöhe also um die 150 cm); lässt man die Krone ungeschnitten wachsen, kann die Salix integra Hakuro Nishiki eine Gesamthöhe von bis zu 2,50 m erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2015
 
Sehr geehrtes Team!
Wir haben letztes Jahr einen Zierweiden-Stamm gepflanzt. Der Stamm ist sehr dünn, ebenfalls ist die Krone nicht sehr üppig. Ich wusste nicht, dass man die Krone im Frühjahr zurückschneiden muss, um den Wachstum zu fördern. Wir haben nun Mitte April, und ich gehe davon aus, dass es nun zu spät ist, um die Krone zurück zu schneiden, auch in Anbetracht dessen, dass dann fast gar nichts mehr übrig ist! Wie kann man den Wachstum sonst noch fördern?
Herzlichen Dank!
Moinmoin,
noch können Sie die Krone des Salix integra Hakuro Nishiki zurückschneiden. Ein paar Wochen früher wäre besser gewesen, aber vertragen wird die Harlekinweide das auch jetzt. Des weiteren könnte man sie jetzt zu Beginn der Wachstumssaison etwas düngen.
Falls sie sich dann immer noch nicht vernünftig entwickelt, müsste man mal überprüfen, ob die Wachstumsbedingungen in Ordnung sind, ober ob es irgendwelche ungünstigen Faktoren gibt. An sich ist die Zierweide aber sehr anspruchslos.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.01.2015
 
Hallo,
habe mir vor 2 Wochen einen Harlekin gekauft und ihn im Vorgarten eingepflanzt!
Er blüht schon, aber jetzt meint jeder, ich müsse ihn jetzt schneiden!
Und dann noch mindestens 2 mal dieses Jahr! Stimmt das?
Danke für Ihre Hilfe!
Moinmoin,
um eine schöne kompakte Krone zu erhalten, sollte man die Harlekinweide (Salix integra Hakuro Nishiki) mindestens einmal im Jahr Anfang des Frühjahrs sehr kräftig zurückschneiden. Einen weiteren Schnitt kann man durchführen, wenn die Weide sich sehr kräftig entwickelt. Das muss aber nicht unbedingt sein.
Es macht also durchaus Sinn Ihre Weide jetzt einmal ordentlich zurückzuschneiden. Es passiert aber auch nichts weiter, wenn Sie sie dieses Jahr mal nicht einkürzen, und erst im nächsten Frühjahr vor dem Austrieb zurückschneiden. Die Krone wächst lockerer und sieht etwas ungleichmäßiger und 'ungepflegter' aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Guten Tag,
ist es möglich, obg. Weide als Grenz/Sichtschutz nordöstlich (morgens ca. 3 Stunden Sonne) nahe am Haus zu setzen? Kann man diese bei Ihnen auch etwas höher - also ca. 2 m hoch - bekommen? Welche Unterpflanzung ist möglich?
An diese wird eine Hainbuchenhecke (3 m lang) anschließen - welche Alternatiiven gibt es noch für die Weide; es sollte nicht so "streng" aussehen.
Herzlichen Dank für die Antwort/Mühe!!
Moinmoin,
die Harlekinweide wächst auch auf halbschattigen Standorten, allerdings gilt je sonniger desto ausgeprägter die Laubfärbung. Größere Pflanzen haben wir leider nicht. Unterpflanzt werden kann sie mit allen niedrigen Sträuchern und Stauden. Je nachdem wie stark die Unterpflanzung von den Weiden beschattet wird, sollte sie schattenverträglich sein. Ein gut schattenverträflicher Bodendecker ist z.B. die Schaumblüte, Tiarella cordifolia.
Als Alternative zur Harlekinweide könnte man auch eine Rote Glanzmispel, Photina Red Robin als Stämmchen pflanzen. Soll es ein buschiger Sichtschutz sein, würden auch Fasanenspieren (Physocarpus opulifolius) mit bunten Blättern oder Hartriegel, Cornus alba, als Sichtschutz funktionieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Guten Tag,
habe jetzt schon das zweite Jahr Läuse an meiner Weide, sie sieht aber trotzdem immer noch gesund aus, was kann ich tun?
Schneide sie im März zurück, kommt auch super gut, nur die Läuse sind ratz fatz da.
Vielen Dank!
Moinmoin,
die Läuse sind lästig, aber nicht wirklich schlimm für die Harlekinweide. Ein mäßiger Befall stört sie nicht weiter, ein starker Befall kann sie etwas schwächen, so dass sie leichter empfänglich für Sekundärinfektionen wird. Es macht daher schon Sinn die "Läuseplage" etwas einzudämmen.
Dafür sind milde Mittel wie zum Beispiel das (wiederholte) Spritzen mit einer Schmierseifelösung (5 Teile Wasser, 1 Teil Seife) geeignet. Die Schmierseife sollte möglichst keine Duftstoffe, Farbstoffe etc. enthalten, Spüli sollte also nicht verwendet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Guten Tag,
ich habe vom Balkon meiner verstorbenen Mutter ihre Lieblingsweide gerettet. Allerdings hat sie zu diesem Zeitpunkt über viele Wochen kaum Wasser bekommen und war in einem sehr schlechten Zustand. Ich habe alle Triebe auf 4 cm zum Veredelungspunkt zurück geschnitten und es scheint so, als wären noch nicht alle Triebe vertrocknet. Kann ich sonst noch etwas für die Pflanze tun, und habe ich Chancen, dass sie neu treibt? Sie ist gerade nur ein Stamm mit kleinen Zacken. Ich würde sie so gerne retten.
Moinmoin,
wenn die Triebe bei Rückschnitt noch feucht und grünlich innen waren, dann sollte sie im Frühjahr wieder ganz normal austreiben. Die Wiederauftriebskraft von Weiden ist recht hoch. Mehr als darauf achten, dass sie nicht noch einmal austrocknet, kann man im Moment nicht für sie tun. Man muss einfach abwarten. Waren die Triebe beim Rückschnitt allerdings durchgehend braun und trocken (und damit abgestorben), gibt es leider keine Hoffnung mehr.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.12.2014
 
Hallo liebes Eggert Baumschulen Team,
wir haben letzte Woche eine Salix integra Hakuro Nishiki gekauft und auch gleich eingepflanzt. Nun sind die Blätter gelb und und wir wissen nicht, ob das um diese Jahreszeit normal ist oder ob wir zu einem schlechten Zeitpunkt gepflanzt haben. Sollten wir mehr gießen oder düngen?
Moinmoin,
mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um die normale Herbstfärbung der Harlekinweide (Salix integra Hakuro Nishiki). Ansonsten ist jetzt ein guter Pflanzzeitpunkt: Gießen muss man wenig, da der Boden jahreszeitlich bedingt eher feucht ist. Bei länger anhaltendem guten Wetter, sollte man aber trotzdem mal die Bodenfeuchtigkeit im Bereich des neugepflanzten Bäumchens kontrollieren und gegebenenfalls wässern.
Düngen sollte man jetzt nicht mehr, da die Pflanze dabei ist in Winterruhe zu gehen und dann kaum noch Nährstoffe benötigt. Wenn nötig, kann man im Frühjahr zum Blattaustrieb düngen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.12.2014
 
Guten Tag Herr Eggert,
wir haben das zweite Jahr zwei Harlekinweiden im Garten. Heute habe ich entdeckt, dass innerhalb kurzer Zeit die Blätter regelrecht zerfressen sind. Überall wimmelt es voller grüner Raupen (mit gelb-schwarzem Kopf)...
Spinnengewebe sind reichlich vorhanden. Wie kann ich die Raupen los werden. Sind die Bäume in Gefahr?
Moinmoin,
zunächstmal: Die Harlekinweiden sind nicht in Gefahr. Sie würden auch einen Kahlfraß übestehen. Das schwächt sie zwar etwas und kann sie anfälliger für andere Krankheiten machen, aber ansonsten ist es hauptsächlich ein optischer Schaden.
Um die Raupen loszuwerden, hilft es, sie entweder abzusammeln oder zu spritzen (Raupenfrei u.ä. Mittel). Ansonsten sollte man die Salix integra Hakuro Nishiki im Frühjahr so oder so kräftig zurückschneiden, damit sie sich schön wieder aufbauen - dann entfernt man auf jeden Fall sämliche Raupen, die dort eventuell überwintert haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Sehr geehrter Herr Eggert!
In einem obigen Post informierten Sie, dass "das bunt panschierte Blatt der Harlekinweide verbrennt bei intensiver Sonne schnell und wird dann braun." Meine 2 Harlekinweiden auf Stamm sind ganzjährig im Topf, sind ca. 2.50 m hoch und jedes Jahr sehr schön bis auf diese Verbrennungen im Juli. Kann man solchen Verbrennungen vorbeugen? Ein anderer Standort ist nicht möglich. Ein Rückschnitt auf die Hälfte der Triebe habe ich letztes Jahr versucht, leider ist dann das neue Blatt nicht mehr so schön gefärbt, "nur" noch grün wie am Ansatz.
Im Voraus lieben Dank für die Antwort.
Das ist ähnlich wie mit dem Sonnenbrand beim Menschen - je heller die Blätter desto schneller verbrennen sie. Das heißt, weiß panaschierte Pflanzen wie die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, sind besondern anfällig. Man kann auch gar nicht viel machen, eine "Sonnencreme" für Pflanzen gibt es nicht. Das einzige was helfen würde, wäre Beschattung. Man könnte z.B. die Bäumchen währende der Mittagsstunden, wenn die Strahelnintensität am höchsten ist, mit einem dünnen Vlies/Netz abdecken.
Etwas ähnlich aussehen kann auch der Fraß von Weidenblattkäferlarven. Sie schlüpfen im Juli/August und fressen eine dünne Schicht von den Blättern ab (Schabfraß). Die betroffenen Bereiche vertrocknen und werden braun. Bei Bedarf können Insektizide gehen saugende und beißende Schädlinge eingesetzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2014
 
Überlege für meine Tochter eine Zierweide zu pflanzen, wie alt kann dieser Baum werden?
Die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, wird leider nicht allzu alt - je nach Pflege und Standort zwischen 10 und 25 Jahre.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.07.2014
 
Wir haben im Juni ein Haus mit einer Harlekinweide übernommen, bei der die Krone schon etwas ausgewachsen ist.
Kann ich jetzt im Juli noch einen Radikalrückschnitt machen? Wird das Bäumchen noch ein wenig ausschlagen?
Es ist jetzt schon etwas spät, aber wenn die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, kräftig und gesund ist, klappt das in der Regel und sie macht noch eine kleinen Neutrieb vor dem Winter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2014
 
Hallo liebes Eggert-Team,
wie lange muß ich meine Harlekinweide nach Einpflanzung täglich gießen? Sie steht im Garten!
Das hängt sehr davon ab, wie feucht der Boden an sich ist und wie sich das Wetter verhält. Auf einem sandigen Boden sollte man die Harlekinweide bei sonnigen, trocknen Wetterverhältnissen gerne gießen, selbst wenn die sie schon gut angewachsen ist, während auf einem von sich aus feuchten Boden mit gelegentlich Regengüssen, das Gießen nicht notwendig ist. Der Boden sollte gerade in den ersten Monaten nach Pflanzung der Salix integra Hakuro Nishiki nicht völlig austrocknen, sondern möglichst immer leicht feucht sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
HALLO.
Ist es normal, dass der Salix-Baum im Juni/Juli verwelkt? Die Blätter sind total vertrocknet. Oder ist der Baum kaputt?
Normal ist es auf jeden Fall nicht. Warum die Harlekinweide vertrocknet aussieht, ist so aus der Ferne schwer zu sagen. Es kann sein, dass es einfach zu trocken war oder dass die Wurzel z.B. von Wühlmäusen beschädigt wurde. Auch ein Spinnmilbenbefall oder ein Weidenrost-Erkrankung können auf Dauer zum Verwelken der Blätter führen. Da müsste man die Blätter des Salix integra Hakuro Nishiki mal genauer untersuchen, ob man irgendetwas ungewöhnliches entdeckt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.07.2014
 
Hallo,
letztes Jahr habe ich meiner Tochter ein Stämmchen als Schnullerbaum gepflanzt (im Topf, da der Garten noch nicht fertig ist). Überwintert hat er dann in unserem Keller mit viel Tageslicht. Im Frühjahr, kurz nachdem die ersten Blätter gewachsen sind, habe ich grüne Blattläuse entdeckt. Diese habe ich dann erfolgreich mit Wasser und Spüli bekämpft (das habe ich aus dem Internet). Irgendwie kam dann aber nichts mehr und ich habe das Stämmchen vielleicht zu früh aufgegeben. Ich habe dann wohl nicht mehr genug bewässert. :(
Jetzt sind die Äste trocken, und man kann sie einfach so abbrechen. Eine Nachbarin meinte, mit ein bisschen mehr Geduld währe das Bäumchen wieder schön geworden, und dass der Stamm noch nicht trocken sei und ich vielleicht bis zum Stamm zurück schneiden soll. Meinen Sie das Stämmchen hat noch eine Chance? Ich finde es sehr schade, weil es das Bäumchen meiner kleinen Tochter ist und wir es später in den Garten pflanzen wollten.
Man kann es versuchen, die Zweige kräftig zurückzuschneiden. Wenn sie noch nicht gänzlich ausgetrocknet und tot sind, kann sich die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, bei guter Pflege wieder erholen. Wenn die Triebe aber bis zum Stamm hin trocken und brüchig, also abgestorben sind, dann ist zumindest die Veredlung, wenn nicht der ganze Baum abgestorben und es ist zu spät.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.06.2014
 
Sehr geehrtes Eggert Team,
wir würden die Harlekinweide gerne als Sichtschutz für den Sommer pflanzen, dabei ist eine Länge von ca. 8 Metern zu bepflanzen und eine Höhe von max. 2 Metern soll erreicht werden. Welche Wuchssorte würden sie empfehlen, Stämmchen oder Strauch und in welchem Abstand müssten die Pflanzen gesetzt werden? Wenn Stamm sollte die Höhe nicht mehr als 80 cm sein, damit der Sichtschutz gewährleistet ist. Welche Ihrer Pflanzen würden Sie empfehlen, und wie lange würde es bis zum gewünschten Ergebnis dauern (Wuchszeit)?
Vielen Dank im Voraus....
Ich würde die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, als Strauch nehmen, da er von unten verzweigt ist und so besseren Sichtschutz bietet. Wenn die Bedingungen optimal sind, reichen 5 bis 7 Pflanzen für die Strecke von 8 Metern aus. Nach 3 bis 4 Jahren sollte dann eine Höhe von ca. 2 m erreicht sein.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Hallo,
ich habe eine Frage zur Harlekin-Weide (Salix integra). Wurzelt diese Pflanze tief?! Ich frage deshalb, weil wir Erdwärmekollektoren im Garten vergraben haben und deshalb keine tiefwurzelnden Pflanzen/Sträucher einpflanzen sollen.
Vielen Dank für Ihre Antwort, schöne Grüße!
Die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, ist eine eher schwachwachsende Weide und bildet ein flaches Wurzelwerk aus. Die Erdwäremkollektoren werden die Wurzeln daher nicht erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Hallo!
Wir haben eine Hakuro Nishiki in ca. 50 cm Abstand zur Grundstücksgrenze gepflanzt. Das Stämmchen ist ca. 1.20 m groß. Sie bittet jetzt, dass wir das Bäumchen umsetzen.
Muss man in Rheinland Pfalz einen gewissen Abstand einhalten? Und wie groß wird diese Zierweide?
Danke.
Ungeschnitten kann die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, bis zu drei Meter hoch werden und ca. 1,5 m breit.
Auch für Rheinland-Pfalz gibt es ein Nachbargesetz, dass die Abstände für Bäume, Sträucher und Hecken zur Grundstückgrenze regelt. Sie finden insbesondere die für Pflanzen relevanten Paragraphen z.B. auf der Homepage der Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Ein Abstand von 50 cm ist demnach sicher zu nah. Vielleicht kann man sich aber auch anderweitig mit den Nachbarn einigen. Wenn das Stämmchen zu Beginn des Frühjahrs jedes Jahr zurückgeschnitten wird, entwickelt es sich z.B. gar nicht so stark in die Breite, dass es unbedingt über den Zaun ragt.
Einigt man sich jedoch auf ein Umsetzen der Weide, kann dies erst wieder im Herbst durchgeführt werden, wenn die Weide sich in Winterruhe befindet. Im Anschluss, spätestens im Frühjahr kurz vor dem Austrieb, muss die Weide stark zurückengeschnitten werden. Würde man sie jetzt in der Wachstumsphase umsetzen, würde sie wohl eingehen, da die reduzierte Wurzelmasse die üppige Krone nicht ausreichend versorgen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.06.2014
 
Hallo liebes Eggert-Team,
wir haben im Herbst '13 eine ca. 1m hohe Salix intergra geplanzt. Das Bäumchen hat herrlich ausgetrieben. Nun stellten wir plötzlich abgetrocknete braune Blätter fest. Beim näheren Betrachten fanden wir kleine dünne weiße Raupen. Haben daraufhin mit Neudorff Spruzit gespritzt. Teils sind die Blätter abgefallen.
Frage: Soll abgewartet werden was passiert, oder sollen die Triebe bis zu den intakten Blättern zurückgeschnitten werden.
Das bunt panschierte Blatt der Harlekinweide verbrennt bei intensiver Sonne schnell und wird dann braun. Ich vermute, dass es auch in diesem Fall die Ursache ist. Man kann die Spitzen gerne abschneiden, die Weide bildet darunter dann neue Augen und treibt wieder durch.
Die Raupen fressen das Laub auf und lassen meistens ein Skelett zurück. Es gibt aber auch Larven, die minieren und dann tritt eine Braunfärbung auf. Auch in diesem Fall kann der Trieb bis zu dem gesunden Laub zurück geschnitten werden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.05.2014
 
Hallo liebes Eggert Baumschulen Team.
Mein Opa hat sich den besagten Baum vor ca. zwei Monaten gekauft. Allerdings trägt er keine Blüten. Ist im Mai nicht Blütezeit? Was kann er tun? Zurückgeshnitten hat er ihn schon. Ansonsten steht der Baum auf einem gut belichteten Platz auf seinem Balkon im Topf. Vielen Dank im vorraus für die Antwort.
Salix Hakuro Nishiki blüht während des Blattaustriebes, also meist im März oder April. Die Blütezeit ist leider jetzt vorbei.
Doch einen Rückschnitt fördert man den Verzweigung der Weide und die Produktion neuer Triebe. An den einjährigen Trieben sollte die Harlekinweide kommendes Jahr dann wieder blühen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.05.2014
 
Ich arbeite in einem Baumartkt im GC.
Habe vor 2Wochen Salix bekommen.Sie war stark zurüggeschnitten aber sie wächst nun super. Musste heute leider feststellen,das die Spitzen braun werden. Im Frühjahr hätte ich gesagt,es sind Frostschäden an den jungen Trieben. Ist aber nicht möglich,weil wir kein Frost mehr hatten.
Nun meine Frage,was könnte es sein?
Durch die weißbunte Panaschierung reagiert die Salix Hakuro-Nishiki sehr empfindlich auf Sonnenlicht. Vor allem die frischen Triebspitzen verbrennen dann leicht und bekommen nekrotische Stellen. Ich denke, so war es auch in diesem Fall - der Schaden wächst sich aber mit der Zeit wieder raus.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.05.2014
 
Unsere Harlekinweide war letzten Sommer starkem, heißem Rauch durch ein Feuer beim Nachbarn ausgesetzt. 2 Wochen später wurden alle Äste 10-15 cm an der Spitze schwarz. Wir haben die Weide dann bis zur nächsten Verzweigung zurückgeschnitten, und sie blühte tatsächlich ein zweites Mal.
Letzte Woche haben wir sie mit dem üblichen jährlichen Schnitt zurückgeschnitten, mussten aber feststellen, dass fast jeder Ast außen normal weiß ist und mittig einen braunen Punkt hat (sieht aus wie ein vertrockneter Ast) und hinzu kommt, dass sich die Weide sehr leicht hin und her drücken lässt, als wenn sie nicht richtig in der Erde steckte.
Vertrocknet sie von innen, oder sind die Wurzeln wohl abgestorben?
Wenn die Harlekin-Weide nicht mehr fest steht, hört sich das tatsächlich so an, als wären die Wurzeln beschädigt worden. Der Grund dafür ist so allerdings nicht abzuleiten. Ernstzunehmenden Frost gab es dieses Jahr kaum; der heiße Rauch verbrennt erstmal nur die Triebe. Die Wurzeln werden nur in Mitleidenschaft gezogen, wenn sich das Feuer auf der Erde direkt oberhalb der Wurzeln befindet oder wenn Chemikalien (Löschmittel, giftiger Ruß) in den Boden gelangen.
Ein brauner Punkt in der Triebmitte ist eher ein ungünstiges Zeichen, kann aber viele verschiedene Ursachen haben. So lange die Triebe innen feucht waren, also noch Wasser transportiert wird, gibt es durchaus eine Chance, dass die Weide normal ausschlägt. Erst wenn die Triebe trocken und spröde sind, kann man sich sicher sein, dass sie abgestorben ist. Am besten schaut man, was in den nächsten Wochen passiert, also ob die Salix integra Hakuro Nishiki beginnt auszuschlagen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Guten Tag!
Wir würden sehr gerne eine kleine Sichtschutzhecke pflanzen. Am liebsten hätten wir den Salix integra Hakuro Nishiki in der Mitte. Was könnten wir neben den Salix pflanzen?
Es sollte was sein, dass keine Früchte trägt.
Vielen herzlichen Dank.
Gut zu schneidende Gehölze, die sich mit der Herlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, kombinieren lassen und keine oder wenige Früchte tragen wären z.B.:
- Spieren wie z.B. Spiraea cinerea Grefsheim, Spiraea prunifolia Plena oder Spiraea douglasii;
- Weigelien wie Weigela Bristol Ruby, Weigela florida Giras oder Weigela middendorfiana;
- Deutzien wie Deutzia magnifica oder Deutzia magnifica Tourbillon Rouge.
Eine Fasanespiere mit dunkelroten Laub wie Physocarpus opulifolius Diabolo, würde auch gut zu der buntblättrigen Harlekin-Weide passen; sie trägt aber kleine Fruchtkörper, die jedoch keine Flecken hinterlassen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Einen schönen guten Tag,
ich halte seit gut 3 Monaten eine Harlekinweide am Balkon im Topf. Es geht ihr gut und sie gedeiht schön.
Meine Frage zur Überwinterung (Klima Österreich): Was muss ich beachten? Wie oft muss gegossen werden. Soll die Topferde extra (mit beispielsweise Blättern) geschützt werden?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Durch den Verlust der Blätter über den Winter, ist die Verdunstungfläche sehr gering und die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, verbraucht kaum Wasser und muss so gut wie gar nicht gegossen werden. Solange es nicht friert und wenn die Weide keinen/kaum Regen abbekommen sollte an ihrem Standort, kann man gelegentlich mal überprüfen, ob die Erde sehr trocken geworden ist und gegebenenfalls etwas gießen. Öfter als alle paar Wochen ist das aber sicherlich nicht nötig.
Bei Frost sollte man die Pflanze möglichst an die Hauswand rücken, bei sehr tiefen Temperaturen den Kübel mit isolierendem Material (Sackleinen o.ä.) einwickeln, damit die Erde nicht durchfriert. An sich ist die Weide sehr gut frosthart, bei Kübelpflanzen sind aber die Wurzeln dem Frost unmittelbarer - nämlich von allen Seiten und nicht nur von der Eroberfläche her - ausgesetzt und müssen daher geschützt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2014
 
Grüezi!
Wir möchten an unserer Grundstücksgrenze mehrere Hochstämmchen (ca 1.20 bis 1.40 Stammhöhe) setzen, um einen lockeren Sichtschutz zu erreichen. Die Hochstämmchen sollten so ähnlich wie eine Allee gesetzt werden, vielleicht etwas verschoben. Es braucht wohl ungefähr 10-15 Bäumchen. Ich möchte allerdings nicht nur eine Sorte sondern 3-4 verschiedene Sorten mischen.
Auf jeden Fall hätte ich gerne die Harlekinweide, weil sie auch vom Umfang der Krone ideal ist. Können Sie mir andere Sorten empfehlen? Was ich bis jetzt gesehen habe ist entweder zu klein (wie Rosenbäumchen) oder zu gross (wie Kugelahorn oder ähnliches)?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Es gibt zahlreiche Gehölze, die auch auf Stämmchen kultiviert werden und damit größenmäßig zur Harlekinweide passen, z.B.:
- Zwerg-Amberbaum (Liqidambar styraciflua Gumball)
- Kugel-Gingko (Ginkgo biloba Mariken)
- Weidenblättrige Weide (Pyrus salicifolia Pendula), etwas stärkerwüchsiger als die Harlekinweide, aber gut schnittfest
- Kugel-Feldahorn (Acer campestre Nanum)
- Kugel-Kirsche (Prunus fruticosa globosa), haben wir nicht standardmäßig als Halbstamm, können wir aber besorgen
- Kugel-Ahorn (Acer platanoides Globosum), auch nicht im Standardsortiment, aber als Halbstamm lieferbar
- gleiches gilt z.B. auch für Goldliguster (Liguster ovalifolium Aureum) und Rispenhortensie (Hydrangea paniculata Grandiflora) Wie Sie sehen, gibt es eine große Auswahl an Stämmchen. Fragen Sie gerne nach, wenn Sie noch konkretere Wünsche in Hinblick auf das Aussehen haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.07.2013
 
Hallo,
wir haben unsere Salix für ungefähr 7 Jahren gekauft und im Garten gepflanzt. Weil wir Wildwuchs schöner finden, wurde sie auch nie geschnitten. Letztes Jahr wunderten wir uns schon über zwei Äste, die seitlich aus dem Stamm wuchsen und deren Blätter komplett anders aussahen (komplett grün und auch andere Form). Dieses Jahr überragen diese zwei Äste die Weide um zirka einen Meter. Was ist das und wie werde ich diese Äste dauerhaft los?
Dabei handelt es sich sicherlich um den Austrieb der Unterlage; die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, wird meist auf Salix viminalis oder Salix smithiana veredelt. Diese Triebe müssen direkt am Stamm abgeschnitten werden, sonst überwuchert die Unterlage die Zierweide. Auch eventuell nachfolgende Triebe der Unterlage sollten so früh wie möglich radikal entfernt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.07.2013
 
Hallo ihr Lieben!
Ich hatte vor einiger Zeit auch eine Harlekinweide im Vorgarten die dann eines Tages völlig vertrocknet war. Ich denke, dass der Grund dafür das Umpflanzen während des Austriebes war. (Mein Mann konnte die Zeit nicht abwarten.) Können Sie das bestätigen?...Und wann ist der richtige Zeitpunkt zum kaufen und einpflanzen?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Das Umpflanzen während des Austriebs ist ziemlich sicher der Grund, dass die Harlekinweide eingegangen ist. Beim Umpflanzen wird immer ein Teil der Wurzeln beschädigt, insbesondere der feinen Haarwurzeln, die zur Wasseraufnahme dienen. Befindet sich die Pflanze mitten im Wachstum, reicht die übriggebliebene Wurzelmasse nicht aus, um den Baum ausreichend mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen - die Weide vertrocknet, auch wenn sie gut gegossen wird.
In der blattlosen Zeit, also während der Winterruhe zwischen Oktober und April, wird der Stoffwechsel hingegen stark heruntergefahren: Es müssen keine Blätter versorgt währen, die Verdunstung ist sehr gering. Die Pflanze kommt also mit der reduzierten Wasseraufnahme besser zurecht und kann in Ruhe neue Wurzeln bilden, bevor sie austreibt.
Da unsere Harlekinweiden im Topf kultiviert werden und so keine Wurzel verloren gehen, können sie das ganze Jahr über gepflanzt werden, im Prinzip also auch jetzt. Man sollte aber am besten noch bis August warten. Zur Zeit sind die jungen Triebe noch sehr weich und empfindlich, in einigen Wochen sind sie stärker ausgereift und vertragen Transport und Pflanzung besser.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.07.2013
 
Ich schneide unser Bäumchen immer im März stark zurück. Jetzt hat es sehr lange Wedel und Zweige. Kann ich diese jetzt auch im Sommer etwas in Form bringen und kürzen?
Ja, das können Sie gerne machen, die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, ist sehr schnittfest und verträgt einen Rückschnitt auch im Sommer gut. Der Hauptschnitt sollte tortzdem weiterhin im frühen Frühjahr vor dem Austrieb durchgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.07.2013
 
Hallo,
unser Salix integra Hakuro Nishiki ist während unseres Urlaubs innerhalb von 7 Tagen ausgetrocknet. Alle Blätter sind jetzt trocken und braun. Soll ich die Zweige zurück schneiden oder lieber abwarten, ob der Baum sich von alleine erholt?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Am besten schneidet man die Harlekinweide scharf zurück: Dann treibt sie mit ein bißchen Glück, also wenn der Trockenschaden nicht tödlich war, wieder schön kräftig von unten durch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.06.2013
 
Hallo,
ich habe die Weide Salix integra Hakuro Nishiki, Sth 80 cm; sie ist jetzt ca. Stamm 80 cm, gesamt 2,30 Meter hoch, Durchmesser 2 Meter. Wann und wie muß ich diese Weide zurückschneiden?
Danke!
Der beste Zeitpunkt für einen Schnitt der Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, ist vor dem Austrieb im März oder April. Wie stark Sie sie zurückschneiden, hängt ganz von Ihrem Geschmack und dem jetzigen Aussehen der Harlekinweide ab. Sie verträgt auf jeden Fall auch einen radikalen Rückschnitt bis kurz über der Veredlungstelle, wenn sich die Krone wieder schön neu aufbauen soll.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
kann man ein Salix Bäumchen auch in der Wohnung in einem großen Topf halten?
Danke für Ihre Antwort.
Die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, wird in der Wohnung nicht oder nur sehr schlecht gedeihen - sie braucht den Ablauf der Jahrezeiten mit einem warmen, sonnigen Sommer und einem kalten, dunklen Winter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.02.2013
 
Hallo liebes Team,
da uns diese Weide sehr gut gefällt, überlegen wir uns, diese neben das Haus zu pflanzen. Der Abstand wäre ca. 1,50 - 2 m zur Hauswand. Wäre der Abstand ausreichend? Wir wollen gerne einen kleinen Stamm, max 1 m. Höher sollte er nicht werden.
Wir haben vor, neben die Weide eventuell Pfingsrosen zu setzen. Vertragen diese sich und wäre der Abstand ausreichend? Wir wollen keine riesige Krone. Wir machen uns "nur" Gedanken wegen dem Mauerwerk.
Ebenfalls würde uns interessieren, ab wann eine Pflanzung erfolgen könnte und wann der Versand durch die Baumschule erfolgt. Die Weide würde Richtung Osten stehen.
Vielen Dank für Ihre Rückantwort.
Vom Wurzelvolumen her brauchen Sie sich keine Sorgen um Ihr Mauerwerk zu machen; der Abstand ist groß genug, so dass die Wurzeln die Mauer nicht erreichen werden.
Im Frühjahr sollte die Krone der Harlekinweide, Sali integra Hakuro Nishiki, jährlich sehr stark bis auf wenige cm zurückgeschnitten werden. Sie treibt dann recht schnell und kräftig wieder durch, und es entwickelt sich eine schöne kompakte, kugelige Krone. Die Unterpflanzung mit (eher sonnenliebenden) Pfingstrosen ist, gerade wenn man die Krone schön klein hält, problemlos möglich.
Da wir die Harlekinweide im Container kultivieren, kann sie gepflanzt werden, sobald der Boden frostfrei ist - da es in der nächsten Zeit wieder winterlicher werden soll, am besten ab März.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.02.2013
 
Hallo Eggert Team, wann kann ich diese Harlekinweide verschneiden?
Der beste Zeitpunkt für einen Schnitt der Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, ist kurz vor dem Austrieb im März.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.09.2012
 
Hallo,
möchte mir eine Harlekinweide holen. Sie müsste schon hoch werden - ca. 4 m als allein stehende Pflanze für den Rasen.
Welche von ihnen würden Sie mir raten: Container oder Stämmchen?
Oder könnten Sie mir einen anderen Baum sagen, der so schön bunt wird?
Die Containerpflanze ist ein Strauch, der sich buschig entwickelt. Selbst wenn man die Harlekin-Weide über viele Jahre nicht schneidet, wird sie aber nur mühsam die gewünschte Höhe erreichen können. Beim Stamm ist die Problematik ähnlich und die Ästhetik der Pflanze würde leiden, wenn die Weide nie geschnitten wird.
Als Alternativen kann ich nennen (müssen aber teilweise geschnitten werden, damit sie nicht zu hoch werden):
- Eschenahorn Flamingo
- Panaschiertes Funkenblatt oder
- Weißbunter Feldahorn
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.08.2012
 
Hallo, ich habe in letzter Zeit häufig bei Pflanzen in Baumärkten gesehen, dass die Veredelungsstelle mit einer Art Wachs umschlossen ist. Diese war häufig nur noch sporadisch vorhanden. Bei solchen Pflanzen hätte ich Angst, dass an dieser Stelle Feuchtigkeit eintritt und sich Pilze oder Bakterien ansiedeln.
Sieht das bei Ihren Pflanzen anders aus, dann würde ich gerne bei Ihnen bestellen. Ansonsten würde ich lieber auf diese verzichten. Bitte sagt mir, dass es bei Euch besser ist.
War schon von der ersten Lieferung begeistert.
Wenn eine Pflanze veredelt wird, schützt man die frische Veredlungstelle in der Tat mit einer Schicht Wachs. Sobald diese aber gut verwachsen ist, wird der Wachsschutz nicht mehr benötigt: das Eindringen von Feuchtigkeit und Bakterien ist nicht mehr möglich, die Pflanze kann sich selber ausreichend schützen. Mit dem zunehmenden Dickenwachstum des Triebes beginnt das Wachs automatisch brüchig zu werden und sich Stück für Stück zu lösen - und das ist auch so gewollt.
Auch unsere Pflanzen werden also meistens nur noch Wachsreste an der Veredlungstelle aufweisen. Wir können Ihnen jedoch garantieren, dass wir sie erst für den Versand frei geben, wenn wir sicher sind, dass die Veredlung gelungen und alles gut verwachsen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.05.2012
 
Hallo, ich möchte die Harlekin-Weide als Strauch pflanzen. Wo kann man sie bekommen?
Bei unserer Qualität "Containerpflanze 40-60 cm" handelt es sich um einen Strauch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.04.2012
 
Hallo liebes Baumschule Eggert-Team,
meine Frage zur Salix Integra: Kann diese Weide auch im Topf bzw. Kübel gepflanzt werden, und wie sieht es dann im Winter aus? Lieber in den Keller oder draußen stehen lasssen? Besten Dank!
Salix Integra Hakuro Nishiki kann im Kübel gezogen werden, sie braucht aber viel Wasser. Überwintern sollte sie lieber draußen - frosthart ist die Buntblättrige Zierweide und im Keller wird die Luftfeuchtigkeit zu hoch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.03.2012
 
Liebes Eggert-Team,
ich habe in einem Seitenstreifen seit ca. 2 Jahren einen Strauch dieses üppigen Exemplares stehen. Nur leider wird mir die Salix mittlerweile zu üppig. Kann ich diese auch komplett zurückschneiden, wenn ja, wann und wie oft kann man diese "Radikalkur" machen? Besten Dank und viele Grüße!
Weiden sind eigentlich unverwüstlich, was das Beschneiden angeht.
Handelt es sich um eine buschige Pflanze kann man sie bis zum Stock (also bis auf wenige cm über der Eroberfläche) zurückschneiden; bei einem Stämmchen kürzt man die Kronentriebe bis auf 2-3 cm ein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.03.2012
 
Hallo liebes Eggert-Team,
wir haben vor unserem Haus ein großes Beet, in das ich gerne diese Weide pflanzen möchte. Allerdings sollte sie noch ordentlich an Höhe gewinnen. Daher die Frage: Haben Sie die Salix integra auch unveredelt, so dass sie noch wachsen kann?
Bzw. kann man dies bei Ihnen in Bestellung geben?
Wir bieten zwei verschieden Qualitäten der Buntblättrigen Zierweide an. Die Containerpflanze wird durch Steckholz vermehrt und entwickelt sich meist zu einem ca. 2 m hohen, buschigen Strauch. Diese Qualität wäre wohl die bessere Wahl für Ihr Vorhaben.
Das Stämmchen von Salix integra Hakuro Nishiki wird auf einem Stamm (meistens 1 m Höhe) veredelt und wächst dann auch buschig. Man sollte diese Weide im Frühjahr aber immer stark zurück schneiden, damit sie nicht wuchert und immer schön und kompakt bleibt.
Grundsätzlich ist es aber auch möglich auf einen höheren Stamm zu veredeln, damit man "gleich mehr Höhe" hat.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.12.2011
 
Hallo liebes Eggert Team, ich würde gern eine Salix integra Hakuro Nishiki als Strauch über einem Kollektorenfeld für Erdwärmeheizung pflanzen. Da die Kollektoren jedoch in nur 1, 20 m tiefe liegen, können hier nur Flachwurzler gepflanzt werden. Wie tief dringen die Wurzeln der Salix integra Hakuro Nishiki ins Erdreich ein? Wie sieht es mit folgenden Pflanzen aus: Gold-Fasanenspiere, Fasanenspiere Diabolo, Ilex/Stechpalme, Weißdorn. Handelt es sich hier um Tief- oder Flachwurzler? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Weiden sind Flachwurzler. Die genannten Sträucher bilden ein feinverzweigtes Herzwurzelsystem, dass nicht tiefer als ca 1m in den Boden eindringt.
Eine Gewähr übernehmen wir selbstverständlich nicht.

Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2011
 
Hallo aus Hamburg.
Wann und wie oft sollte diese Zierweide gechnitten werden, oder gar nicht??
Die buntblättrige Zierweide, Salix integra 'Hakuro Nishiki', wird im Frühjahr vor dem Laubaustrieb zurückgeschnitten.
Stammveredelungen werden jährlich geschnitten und dabei alle Kronentriebe auf ca. 3 bis 4 Augenpaare eingekürzt.
Sträucher müssen nicht jährlich geschnitten werden, regelmäßiges Auslichten älterer, brüchig gewordener Triebe ist dem Aufbau aber sehr förderlich. Es ist auch möglich, jährlich alle Triebe bodennah zurückzuschneiden.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 05.08.2011
 
Hallo,
habe vor 5 Wochen eine Harlekinweide im Topf gekauft. Sie steht bei uns auf dem Balkon und hat direkte Sonneneinstrahlung. Kürzlich hatten wir grüne Läuse an den Ästen. Die Läuse haben wir mit einem Granulat erfolgreich bekämpft. Obwohl an den Ästen wieder (und schnell) viele neue Blätter treiben, werden die restliche Blätter an den Ästen braun, verdorren und fallen. An einem Ast habe ich eine kleine Spinnwebe gesehen. Weiss jemand Rat?
Danke im voraus für jede Antwort.
Grüsse
Die Blätter der Harlekinweiden (Salix integra Hakuro Nishiki) verbrennen recht schnell bei sehr starker Sonneneinstrahlung, da die weißpanaschierten und weiß-rosa gefärbten Blätter eine geringere Widerstandskraft besitzen als grünes Laub.
Es ist relativ wahrscheinlich, dass von dort die Schädigung kommt, da sich ein Balkon eher erhitzt als ein Platz im Garten. Der Schaden wird wahrscheinlich von alleine wieder herauswachsen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.07.2011
 
Hallo liebes Eggert Team, ich habe letztes Jahr eine Zierweide gekauft, an manchen Blättern sind braune Stellen, haben wir etwas verkehrt gemacht?
Diese Weide ist wenig krankheitsanfällig und zunächst einmal gehe ich davon aus, dass Ihr Baum trocken geworden ist und deshalb die braunen Stellen am Laub aufweist. Denn die Witterung in diesem Frühjahr war sehr trocken.
Es kommen aber auch andere Ursachen in Betracht. sollten Sie also Zweifel haben und die Schädigung nicht aufhören, auch wenn die Pflanze nun bei Trockenheit regelmäßig zugewässert wird, schicken Sie uns gern Aufnahmen des Schadbildes an: info@eggert-baumschulen.de Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2011
 
Hallo, guten Tag! Ich würde gern auf dem Balkon solch eine Weide haben, wie groß muß der Kübel mindestens sein?
Derzeit sind die Pflanzen in einem Topf mit Durchmesser und Höhe von ca. 30 cm. Das neue Pflanzgefäß sollte auf jeden Fall ein Drittel größer sein. Ich würde Gefäß von etwa 50 cm Höhe und 40 cm Durchmesser wählen. Die Pflanze lässt sich gut im Kübel halten, ausreichende Wasser- und Nährstoffzufuhr vorausgesetzt.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 04.06.2011
 
Hallo, liebes Eggert Team,
handelt es sich hier um die "Harlekin-Weide", bei der die Blätter auch rosa werden? Wie wird die Weide geliefert, per Spedition oder im gewöhnlichen Versand?
Ja, die buntblättrige Zierweide, Salix integra Hakuro Nishiki, wird auch Harlekin-Weide genannt. Im Austrieb haben die weißbunten Blätter einen rosafarbenen Hauch, so dass die Weide sogar dreifarbig ist.
Unsere Stämmchen sind auf einem Meter Kronenansatz veredelt und werden per DPD im Paket versendet. Die Kosten hierfür bertragen innerhalb Deutschland 5,75 EUR pro Auftrag. Ab einem Bestellwert von 150,- EUR versenden wir versandkostenfrei.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 25.05.2011
 
Hallo, ich habe eine Frage. Kann ich die Weide jederzeit aus dem Topf in die Erde pflanzen oder nur im Herbst?
Ja, die im Topf kultivierten Harlekin-Weiden können ganzjährig (ausser bei gefrorenen Boden) in den Garten gepflanzt werden. Im Sommer muß auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden, bis die Pflanze gut in den gewachsenen Gartenboden eingewurzelt ist.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.06.2010
 
Hallo,
wir haben einen kleinen Streifen Vorgarten vor dem Küchenfenster, Versorgungsleitungen zum Haus sind in unmittelbarer Nähe. Dort würde ich gerne eine Salix integra Hakuro Nishiki pflanzen. Ist das mit Blick auf die im Boden liegenden Wasserleitungen gefährlich, bzw. was muss ich beachten? Ich habe gehört, dass Weiden mit Ihren Wurzeln wassersuchend sind und in Kanalisationsrohre eindringen und sie durch Verstopfung beschädigen können.
Ist dies evtl. bei verdelten Stämmchen kein Problem, da vielleicht der Stamm gar keine Weide ist und somit auch nicht die Wurzeln ausbildet?
Wird die Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, als Stämmchen kultiviert, sind sie in der Regel auf die Küblerweide (Salix smithiana) oder die Hanfweide (Salix viminalis) veredelt. Diese beiden Weiden sind grundsätzlich starkwachsend und dringen mit ihren Wurzeln entsprechend tief in das Erdreich hinein. Da die veredelte buntblättrige Sorte aber relativ schwachwachsend ist, wird sich auch das Wurzelwerk der Unterlage nicht zu stark entwickeln.
Gerne sollte man die einjährigen Triebe von Salix Hakuro-Nishiki im Winter zurückschneiden. So hält man die Krone, aber auch das Wurzelwerk kompakter.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.06.2010
 
Hallo,
bei dem Weidenstämmchen Salix Hakuro Nishiki steht 1 m hoch, ist da nur die Stammhöhe oder die Gesamthöhe gemeint???
Es ist die Stammhöhe der Harlekinweide, Salix integra Hakuro Nishiki, in der die Krone aufgesetzt (veredelt ) wurde, gemeint.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 12.05.2010

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