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Araucaria araucana - Affenschwanzbaum, Araukarie

Steckbrief
Wuchshöhe
in Deutschland bis 15 m
Wuchsbreite
3 m bis 6 m
Zuwachs/Jahr
15 bis 30 cm
Wurzelsystem
oft ausgeprägte, mehrere tief-gehende Hauptwurzeln
Blütenmonat
Juni
Blütenfarbe
unscheinbar
Früchte
kugelige Zapfen
Blattfarbe
glänzend dunkelgrün
Blattphase
immergrün
Standort
sonnig, geschützt vor Wintersonne
Boden
tiefgründig, gut durchlässig, nicht zu kalkhaltig
Verwendung
Solitär 
Winterhärte
gut, benötigt in der Jugend und im Wurzelbereich Winterschutz
Besonderes
Wind- und salzverträglich, bizarrer Wuchs 
Pflanzenbedarf
Einzetstellung
Araucaria araucana  

Affenschwanzbaum, Araukarie 

Dieser sehr exotisch anmutende Nadelbaum mit seiner kegelförmigen Krone stammt aus Südamerika. Er wächst dort an den Abhängen der Anden. In der Jugend ist die Verzweigung sehr spärlich - im mittleren Alter bildet sich ein sehr geometrische pyramidale Form. Im hohen Alter ist die Krone wiederum schirmförmig. Die 3 bis 4 cm langen Samen (Pinones) sind essbar.

Verwendung findet er vor allem in Einzelstellung und mediterranen Gärten. Winterschutz für junge Pflanzen, besonders im Wurzelbereich ist dringend nötig. Wind- und Salzeinwirkungen werden auffällig gut vertragen. Selbst auf Helgoland befinden sich sehr eindrucksvolle Exemplare.


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Sehr geehrtes Eggert-Team,
in unserem Vorgarten wächst ein Affenbaum mit 2 parallel verlaufenden Trieben. Der Vorbesitzer der Immobilie hat diesen Baum vor einigen Jahren eingepflanzt. Mittlerweile ist er etwas über 3,50 m hoch. In ca. 1,5 m Tiefe befinden sich Erdwärmeleitungen. Zur Hauswand sind es etwa 3 Meter. Wir haben Sorge, dass die Wurzeln des Baumes die Leitungen bzw. die Hauswand zerstören könnten. Was können wir tun?
Ein vor Ort ansässiger Gärtner würde ihn mit einem Trecker o.ä. rausheben wollen. Ich habe ernsthafte Bedenken...
Danke für Ihre Antwort!
Moinmoin,
Araukarien bilden eine eher tiefgehende, kaum verzweigte Pfahlwurzel aus. Insofern ist die Gefahr durch die Wurzeln für die 3 m entfernte Wand eher gering. Allerdings werden die Zweige der Araukarie im Alter sicher die Wand erreichen und daran kratzen, wenn man sie nicht beschneidet (was meist verstümmelt aussieht). Insofern ist es kein besonders guter Platz für den Baum.
Eindringen werden die Wurzeln nicht in heile Erdwärmeleitungen, aber sie können sie durchaus erreichen. Falls die Rohre im Alter porös werden, kann es auch mal passieren, dass eine Wurzel eindringt und den Schaden vergrößert. Grundsätzlich sind die Leitung für die Wurzeln aber nur mäßig interessant, da sie kein Wasser oder Nährstoffe bieten. Was natürlich passieren kann ist, dass die Wurzel um die Leitung herum wächst oder sie wegdrückt. Dann müsste man etwas vorsichtig sein, wenn man die Wurzeln mit einem Trecker rausziehen möchte, damit man nicht die Leitung mit herauszieht - oder besser: sie vorsichtig ausgraben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.11.2017
 
Hallo!
Wir haben uns eine Araucaria gekauft, und beim Einpflanzen wurde ich von einem Dorn gestochen.
Seit zwei Wochen habe ich einen ausgeprägten, gelben Fleck an der linke Seite des Gesichts, der gar nicht vor hat sich aufzulösen.
Meine Frage: Muss ich den Hautarzt besuchen, oder noch eine Weile abwarten?
Moinmoin,
giftig ist so ein "Stich" der Araukarie nicht. Wenn aber eine Spitze stecken geblieben ist oder Schmutz in die Wunde gekommen ist, kann sie sich natürlich entzünden und man sollte die Wunde lieber einem Arzt zeigen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.10.2017
 
Guten Tag Famile Eggert,
unser Baum (Affenschwanzbaum) soll jetzt den ersten Winter draußen sein.
Wir haben ihn im Frühjahr raus gepflanzt, er ist auch gute 15-20 cm gewachsen.
Soll ich den Baum ganz mit Vlies zuwickeln oder oben auflassen, bzw. Folie verwenden?
Viele Dank!
Moinmoin,
Folie sollte man nicht verwenden, da sie nicht atmungsaktiv ist und es daher darunter zu feucht werden könnte für den Affenschwanzbaum. Besser ist ein Pflanzenvlies, dass man gerne auch oben schließen kann. Allerdings sollte man den Affenschwanzbaum so lange wie möglich ohne Winterschutz stehen lassen, so dass er Luft und Licht bekommt und sich auch etwas an kalte Temperaturen gewöhnt. Erst wenn mehr als 2-3° Minus angesagt werden, sollte man den jungen Affenschwanzbaum mit einem Winterschutz versehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.09.2017
 
Hallo Herr Eggert,
auch wir haben eine s.g. Andentanne, die sich braun färbt: Gleichzeitig bilden sich aber hellgrüne neue Spitzen an diesen Ästen.
Wahrscheinliche Ursache für die Färbung ist zu viel Wasser - das habe ich jetzt aber geändert.
Ist der Baum noch zu retten??? Wir haben ihn erst letztes Jahr gepflanzt, und er ist sehr gut angewachsen und hat schon eine neue, noch ganz grüne "Krone" bekommen.
Für eine Rückantwort schon im Voraus besten Dank.
Moinmoin,
solange noch Wachstum vorhanden ist und sich frische Triebe und Nadeln bilden, besteht eine gute Chancen, dass die Araukarie sich erholt. Sicher zu beurteilen ist das aus der Ferne aber natürlich nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.09.2017
 
Hallo Herr Eggert,
meine Araucaria - ca. 3 m hoch - gedeiht prächtig. Seit einiger Zeit hat sie 2 Nebentriebe, die mittlerweile auch schon ca. 60 cm groß sind. Kann ich diese schadlos für die Hauptpflanze entfernen? Wenn ja, zu welcher Jahreszeit. Beeinträchtigen diese Nebentriebe auf Dauer den Wuchs/ Gesundheit der Hauptpflanze?
Danke für Ihre Antwort!
Moinmoin,
die Araukarie wird nicht von den Nebentrieben beeinträchtigt. Es ist reine Geschmackssache, ob man die Nebentriebe entfernt oder nicht. Das Entfernen schadet der Auraukarie nicht. Da es nur ein keiner 'Eingriff' ist, kann man ihn jederzeit durchführen, z.B. auch jetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.08.2017
 
Hallo,
unsere Araukarie ist ca. 1,50 m hoch. Wir haben sie vor ca. einem Jahr geschenkt bekommen, da der Besitzer sie nicht mehr wollte. Wir mögen diese Baumart sehr und haben sie bei uns in den Vorgarten gepflanzt; es wurde uns gesagt, sie brauche ein Sandgemisch. In diesem Jahr ist sie oben ca. 15 cm gewachsen, für uns war das ein Zeichen, dass sie gut angewachsen ist.
Unter dem Baum haben bzw. hatten wir Cotoneaster - haben ihn gestern komplett entfernt. Er war uns vor 4 Jahren als Bodendecker verkauft worden, wucherte aber zu doll und musste ständig beschnitten werden; wir wollen dort jetzt Pinienmulch aufbringen. Nur an den untersten Ästen bekam die Araukarie gelbe/braune Spitzen, was sich von den Spitzen ausgehend an den Ästen nach innen entlang ausbreitete.
Wir haben diese Äste ca. 2 cm vom Stamm entfernt abgeschnitten. Erst dabei ist uns aufgefallen, dass der Stamm unten stark harzt (blutet?). Können Sie uns sagen, was dem Baum fehlt und ob er eingeht? Sollen wir einen Baumdoktor beauftragen?
Herzlichen Dank Im Voraus für Ihre Antwort!
Moinmoin,
wenn die Araukarie 15 cm gewachsen ist, dann sollte sie in der Tat gut angewachsen sein.
Das wahrscheinlichste Problem bei gelben bis braunen Nadeln ist ein zu feuchter Standort. Ein zu hoher Kalkgehalt des Bodens kann zur Gelbfärbung der Nadeln führen, die Araukarie fühlt sich auf einem leicht sauren, gut drainierten Boden am wohlsten. Trockenheit und heiße Mittagssonne können auch zur Braunfärbung der Nadeln der Araukarie führen, meist beginnt die Verbräunung dann aber eher im Inneren und nicht von Außen nach Innen. Ein Frostschaden kann ebenfalls schuld sein an braunen Nadeln.
Der Cotoneaster sollte die Araukarie nicht beeinträchtigt haben. Mit Pinienmulch sollte man vorsichtig sein und nur eine dünne Schicht aufbringen, um dem Baum nicht zu schaden. Die abgestorbenen Äste der Araukarie sollte man gern baumstammnah ('auf Astring') abschneiden und nicht Stümpfe von 2 cm stehen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.07.2017
 
Ich habe einen ca. 30 Jahre alten Affenschwanzbaum. Jetzt werden sehr viele Äste braun. Ursache ??
Moinmoin,
der häufigste Grund, dass sich Araukarien braun verfärben ist ein zu nasser Standort. Mit der Nässe erhöht sich die Wahrscheinlichkeit stark, dass die Araukarie von Phytophthora befallen wird, einem Pilz, der mit dem Wasser aus dem Boden aufgenommen wird. Ist der Pilz erstmal in die Araukarie eingedrungen, kann man ihn nicht mehr bekämpfen - das kann nur mit Glück das Immunsystem der Araukarie schaffen. Falls der Standort nicht feucht ist bzw. das Wetter sehr regnerisch bei Ihnen war, kann auch Trockenheit bei der Araukarie zu braunen Nadel führen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.07.2017
 
Hallo,
wir haben eine Tanne, die ca 4 Jahre alt und 80 cm hoch ist. Nun möchten wir sie umsetzen. Wir haben zwei Plätze zur Auswahl: Bei einem ist in 1,5m Tiefe ein Abwasserrohr, was schon von Baumwurzeln beschädigt wurde. Besteht die Gefahr bei der Araucaria auch? Der andere Platz ist ohne Gefahr. Jetzt wäre ja scheinbar die beste Zeit zum Umsetzen.
Moinmoin,
da die Araukaria eine Pfahlwurzel hat und somit eher tief wurzelt, würden wie Ihnen den Platz ohne Wasserrohr in der Nähe empfehlen.
Jetzt ist eine gute Zeit zum Umpflanzen. Da die Wurzel der Araucaria araukana sich nur wenig verzweigt und somit keine kompakten Wurzelballen bildet, muss man beim Umpflanzen gut aufpassen, dass der Ballen nicht zerbricht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.03.2017
 
Hallo Herr Eggert!
Unsere Araucaria wird leider zu breit. Kann man die unteren Äste an den Enden zusammenbinden, so dass ein Kreis entsteht? Das wäre bei den ersten beiden Kränzen notwendig???
Moinmoin,
das kann man versuchen, aber sinnvoller wäre es vermutlich die Triebe der Araucaria araucana zurückzuschneiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.03.2017
 
Eigentlich brauche ich diese Frage gar nicht mehr zu stellen, weil ich schon Angst habe diesen schönen Baum zu schädigen. Wir haben eine 20 Jahre alte Araucaria und wollten diese wegen Gartenaufgabe verkaufen. Sie ist super schön. Also sollten wir sie dort lassen, oder es versuchen......was sagen Sie?
Vielen Dank für eine Antwort.
Moinmoin,
eine so alte Auraukarie umzupflanzen, so dass sie überlebt, ist sehr schwierig und nur mit sehr großem, teurem Gerät möglich - das lohnt sich nicht. Man sollte sie einfach stehen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.03.2017
 
Hallo,
handelt es sich bei der Andentanne um einen Flach- oder Tiefwurzler? Wie verhält es sich, wenn im näheren Bereich Versorgungsleitungen laufen (Tel., TV, Strom) bzw. eine Zysterne steht (2 m Abstand)?
Moinmoin,
die Araucaria araucana bildet tiefgehende, wenig verzweigte Pfahlwurzeln und verursacht daher kaum Schäden. Telefonleitung, TV- und Stromkabel sind ohnehin nicht gefährdet. Die Zysterne hingegen könnte auf Dauer gefährdet sein, falls das Mauerwerk porös ist oder Haarrisse aufweist. Das Risiko ist aber nicht besonders hoch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.01.2017
 
Hallo,
ich habe seit ca. 18 Jahren im Garten einen Affenbaum stehen, und er ist zu einem ansehnlichen Blickfang herangewachsen. Allerdings hat er ziemlich harte 'Nadeln', so daß man in seiner Nähe schon ganz schön aufpassen muß, damit er nicht kratzt. Nun waren wir auf Rügen und dort habe ich eine Araucaria gesehen mich weichen Nadeln - wie heißt denn diese Sorte und kann man diese über Sie erwerben?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort und ich würde mich sehr freuen solch ein weiches Exemplar kaufen zu können.
Schöne 1. Adventsgrüße!
Moinmoin,
eine Araucaria araucana mit weichen Nadeln ist uns leider nicht bekannt. Vielleicht handelte es sich um eine Cunninghamia lanceolata? Die sieht etwas Araukarien-artig aus und hat weiche Nadeln. Die Araucaria heterophylla, auch als Zimmertanne bekannt, hat ebenfalls weichere Nadeln, ist aber nicht ausreichend frostfest.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.12.2016
 
Hallo,
möchte mir eine Araucarie in ca. 1 Meter Größe zulegen und an einem geschützten Platz am Haus in Westlage auspflanzen. Da ich generell sehr harten, wasserundurchlässigen Boden habe und weiß dass die Pflanzen bei Staunässe zu hellen Blättern und Pilzbefall neigen, hätte ich gern gewusst, wie breit und tief der Aushub sein sollte, um die Pflanze davor zu schützen.
Moinmoin,
vor allem tief sollte man den Boden auflockern. Wie tief hängt vom Boden ab, aber 1 m wäre schon ganz schön. Im Idealfall trifft man unter dem Lehm auf eine eher sandige oder kiesige Schicht - ab da kann man sicher sein, dass das Wasser gut abläuft. Sonst kann man auch Kies und/oder Kompost untermischen, um die Erde etwas zu lockern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.11.2016
 
Hallo liebes Eggert Baumschulen Team,
ich habe eine ca. 6 Jahre alte Araucaria, die 1,8 m hoch ist und die ich vor 3 Wochen vom Kübel ins Freiland gepflanzt habe (Südseite vom Haus).
Jetzt meine Fragen: Unten am Stamm kommt ein zweiter Stamm der nach oben wächst und gegen die anderen Zweige drückt. Kann ich den jetzt schon abschneiden oder sollte ich damit bis zum nächsten Frühjahr warten, bis er richtig angewachsen ist?
Es sind auch noch Zweige, die nach unten hängen und auf dem Boden aufliegen, kann ich die auch mit abschneiden oder sollten die bleiben? Ist es für den Winterschutz sinnvoll, Pfeiler um die Araucaria zu stellen und diese komplett mit Fließ einzuwickeln? Gerne kann ich Ihnen auch ein Foto senden, wenn es notwendig ist.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten!
Moinmoin,
der Nebentrieb und die aufliegenden/hängenden Zweige können jetzt gerne entfernt werden - das stört die Araukarie nicht, erleichtert ihr höchstens das Anwachsen etwas.
Wie wurde denn die Araukarie bisher überwintert? Wenn sie noch keinen Frost kennt, weil sie kühl im Haus stand, sollte sie auf jeden Fall gut geschützt werden, wenn Minusgrade von -10 °C und tiefer angekündigt werden. Ein paar Pfähle können das Einwickeln mit Vlies deutlich erleichtern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.09.2016
 
Hallo,
wir haben eine Immobilie erwoben. Im Vorgarten steht ein ca. 9 m hoher Araucaria araucana. Zum Verlegen einer Gasleitung (Neuanschluss) muss der Baum leider weichen. Kann man solch einen Baum verkaufen, und wo könnte man Interessenten finden bzw. kann man sich an GaLa-Bau-Betriebe oder Baumschulen wenden? Wenn man ihn verkaufen könnte, ist die Frage was für einen Preis man veranschlagen kann.
Ohne versucht zu haben ihn an neue Besitzer abzugeben, ist er zu schön um einfach nur gefällt zu werden.
Moinmoin,
verkaufen kann man die Araucaria araucana leider nicht. Sie steht schon zu lange an ihrem Standort, um sie noch problemlos umpflanzen zu können. Mit sehr schwerem Gerät würde es vielleicht gehen, aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu seinem Wert, auch wenn sie noch so schön ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.09.2016
 
Sehr geehrte Experten der Baumschulen EGGERT,
ich habe eine große Araucaria, ca. 35 Jahre alt im Vorgarten (Main-Taunus Kreis). Der Boden wurde damals mit Drainagerohren im Kiesbett vorbereitet, und gründlich erneuert einschließlich Zugabe von Sandschichten. Der Baum entwickelte sich prächtig. Im letzten Winter wurde zum ersten Mal der Wurzelbereich mit einer dicken Rindenmulch-Schicht (Cadmium-frei) als vermeintlichen Schutz vor einem harten Winter bedeckt. Im Frühling habe ich in Mitte vom nassen Mulch weiße Filamente entdeckt, die ich als Pilz vermutete, und habe dann die Mulch-Schicht weitestgehend entfernt. In Mai begann der Baum zu harzen (mechanische Gründe ausgeschlossen) und einiger der unteren Äste trockneten. Entsprechend der Empfehlungen Ihres hilfreichen Forums wurden diese Äste rausgeschnitten. Wegen der Zunahme des Harzens im unteren Bereich habe ich beschlossen eine Pilzbehandlung mit der von Ihnen empfohlenen Aliette durchzuführen. Ich hätte gern Ihren Rat A) bezüglich Dosierung und Häufigkeit der Anwendung von Aliette, sei es nur als Präventiv-Behandlung (d.h. wie Sie es in den Baumschulen lt. Beschreibung anwenden). Weiterhin hätte ich gern gewusst B) ob eine Kalkzugabe ratsam ist (Boden-pH habe ich noch nicht bestimmt weil ich fürchte in 20 cm Tiefe die Wurzel der Araucaria zu beschädigen).
Ich bedanke mich sehr im Voraus für Ihre hochgeschätzte Hilfe.
Eine Pilzbehandlung durch Gießen mit Aliette kann 2 bis 3 mal im Jahr vorgenommen werden. Diese wirkt allerdings nur bei bodenbürtige Pilzen und gilt als rein präventive Maßnahme. Eine Kalkzugabe ist empfehlenswert, da diese Zugabe Bodenteilchen verbindet und u. U. andere Nährstoffe freigibt.
Gruß
Die Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.08.2016
 
Guten Tag liebes Team "Eggert-Baumschule".
Auf unserem neuen Grundstück befindet sich ein Affenschwanz-Baum, der ungefähr 7 m hoch ist. Diesen möchten wir gerne weg haben. Macht es Sinn, diese schöne Tanne zum Verkauf anzubieten?
Moinmoin,
nein, das wird nicht funktionieren. Wenn die Auraukarie nicht regelmäßig alle paar Jahre verpflanzt wurde, hat sich das Wurzelwerk zu weit ausgebreitet, um beim Verpflanzen ausreichend feine Haarwurzeln (die außen sitzen) mitzubekommen. Der Baum würde einfach eingehen.
Man könnte die Araucaria araucana über mehrere Jahre vorbereiten, in dem man jedes Jahr im Winter ein Drittel oder besser Viertel des zukünftigen Wurzelballens umsticht, so dass sich zunehmend ein kompakter Ballen mit stammnahen Wurzeln bildet. Aber der Aufwand ist sehr groß und der Sache nicht wirklich angemessen - zumal es auch sehr teuer ist, einen solch großen Baum mit Spezialwerkzeug auszugraben, zu transportieren, zu pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2016
 
Hallo Eggert Team,
ich habe eine Araucaria, ca. 1,80 m hoch, und möchte die umpflanzen, wie tief muss ich das Loch am neuen Standort ca. ausheben, vorbereiten, düngen? Ich wollte an der Pflanze ca. im Umkreis von 80 cm vorsichtig ausgraben, wie gehen die Wurzeln erfahrungsgemäß - in die Tiefe oder mehr im Umkreis?
Am neuen Standort einpflanzen mit einem Wurzelflies abgebunden und durch Halterung stabilisieren?
Wässerung mit Düngung?
Anhäufung bis zu welcher Höhe? mit freundlichen Grüßen Kay Hoffmann
Moinmoin,
die Araukarie bildet verhältnismäßig wenige Wurzeln aus - in der Regel einige recht tiefgehende Hauptwurzeln mit wenig Verzweigungen. Es ist daher sehr schwierig, einen vernünftigen Ballen, der den Transport ohne Schaden überlebt, zu stechen. Der Ballen sollte einen Durchmesser von ca. 80 cm haben - das Pflanzloch muss entsprechend groß sein, damit der Ballen gut reinpasst. Ein Wurzelflies ist nicht nötig, ein oder besser zwei Pfähle zur Stabilisierung der Araucaria araucana machen hingegen durchaus Sinn. Gedüngt werden muss nicht, aber kräftig gewässert. Am besten liegt man einen kleinen Gießring aus Erde an, damit das Wasser langsam direkt an die Wurzel sickert und nicht rechts und links vorbeifließt. Anhäufeln ist eher schädlich, die Araukarie sollte genauso tief im Boden sitzen wie vorher.
Wenn der Baum allerdings schon länger als ca. 5 Jahre an seinem jetzigen Standort steht, ist die Chance gering, dass er das Umpflanzen überlebt, da man nicht ausreichend Wurzelmasse mitbekommt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2016
 
Liebes Team,
ich bin seit heute Besitzerin eines ca. 170 cm großen Araucaria araucana. Es war ein Spontankauf, daher wusste ich bis heute Mittag nichts von dieser schönen Pflanze. Allerdings hatte ich vor dem Pflanzen noch einige Tipps von Ihrer hilfreichen Seite holen können. Die Pflanze hat einen guten Solitärplatz, die Erde ist dort gut durchlässig, zusätzlich habe ich Blähton unten eingestreut und die vorhandene Erde mit frischer Blumenerde gemischt.
Meine Frage nun, damit ich nichts falsch mache beim Start: Die Pflanze möchte ja nicht so viel Wasser, wie gieße ich daher in der Anfangszeit richtig? Täglich bei Trockenheit und lieber nicht bei feuchter Witterung und leichtem Regen? Bei ausreichend Regen sowieso nicht, nehme ich mal an. Wie lange sollte nun extra gegossen werden? Braucht die Pflanze noch Dünger zusätzlich? Wenn ja, welchen?
Die Pflanze kommt direkt aus der Gärtnerei, hatte einen ausreichend großen Topf und war gut durchgewurzelt.
Danke schon im Voraus für Ihre Antwort und herzliche Grüße aus dem Norden.
Moinmoin,
man kann zum Gießen keine exakten Angaben machen, da es sehr von Bodenbeschaffenheit und Klima abhängt. Die ersten Wochen sollte die Araukarie auf jeden Fall gegossen werden, wenn es nicht gerade kräftig regnet. Wie viel und oft genau gegossen werden sollte, muss man einfach nach Gefühl abschätzen. Das Ziel ist den Boden leicht feucht zu halten - die Pflanzen darf nicht im nassen Boden stehen, dann faulen die Wurzeln sehr schnell, sie darf aber auch nicht austrocknen. Ein leichter Sommerregen durchfeuchtet oft nur die obersten cm des Bodens, so dass kaum Feuchtigkeit bis zu den Wurzeln dringt.
Gedüngt werden muss erstmal nicht. In dem Substrat, das die Pflanze im Topf mitgebracht hatte, sind in der Regel erstmal genug Nährstoffe, ebenso in der Blumenerde, die Sie untergemischt haben. Eventuell kann man im nächsten Frühjahr etwas düngen. Wenn der anstehende Boden gut fruchtbar ist, ist das aber auch nicht nötig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.02.2016
 
Hallo Herr Eggert,
seit ca. 20 Jahren besitzen wir ein Prachtexemplar des Affenschwanzbaumes. Leider zeigt sich jetzt im unteren Bereich eine Stelle, aus der er blutet. Was können wir dagegen tun? Und wie können wir ihn erhalten? Wir lieben diesen Baum nämlich sehr.
Moinmoin,
grundsätzlich ist der Austritt von Harz nicht schlimm - die Araukarie versucht damit selber kleine Wunden zu verschließen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.12.2015
 
Hallo,
nach viel recherchieren bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Auch wir haben seit 3 Jahren einen Affenschwanzbaum. Nun bekommt er braune Stellen und eine klebrige weißes Masse sitzt in den Nadeln. Wir haben Angst, dass uns der Baum eingeht. Was ist los mit ihm, und was können wir ihm Gutes tun, damit er nicht eingeht?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.
Moinmoin,
per Ferndiagnose ist das schwer zu beurteilen. Wenn die braunen Nadeln hauptsächlich im unteren und inneren Bereich der Auraucaria araucana sind, es sich also um die alten Nadeln handelt, dann kann es gut sein, dass es sich um einen ganz natürlichen Prozess handelt: Die älteren Nadeln werden nach ein paar Jahren abgestoßen.
Befinden sich die braunen Bereiche eher an den Spitzen der Triebe, ist das ein schlechtes Zeichen. Oft ist das eine Folge eines zu feuchten Standorts und der Baum geht langsam ein. Bei der klebrigen, weißen Masse handelt es sich um Harz, das austritt, wenn Verletzungen vorliegen. Handelt es sich um mechanische Verletzung, ist das nicht weiter schlimm - der Affenschwanzbaum verschließt seine Wunden so selbst. Platzt das Gewebe aber aufgrund eines Pilzbefalls o.ä. auf, ist das wieder sehr schlecht, und man kaum etwas tun
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.12.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wir haben eine über 20 Jahre alte chilenische Andentanne im Schrebergarten; jetzt soll sie plötzlich entfernt werden. Wissen Sie, ob diese unter Naturschutz steht? Wenn ja, dann könnte man die stehen lassen.
Vielen Dank für Uhr Antwort!
Moinmoin,
da müssen Sie in der Baumschutzordnung Ihrer Gemeinde nachschauen - es kann gut sein, das Bäume ab einem gewissen Stammumfang bei Ihnen geschützt werden und nur im Krankheitsfall gefällt werden dürfen. Das regelt aber jede Stadt/jeder Ort für sich. Unter Naturschutz an sich steht die Araukarie (Araucaria araucana)nicht, da sie nicht einheimisch ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.12.2015
 
Hallo,
unser wunderschöner, gerade gewachsener, kräftiger Araucaria araucana müßte bei dem neuen Eigentümer des Hauses einem Parkplatz weichen.
Besteht irgendwie die Möglichkeit, diese Herrlichkeit zu "verkaufen" und somit zu erhalten in einem anderen Garten, Park oder ähnlichem? Meiner Meiung nach ist der Baum ca. 35 Jahre alt.
Danke für schnelle Antwort.
Moinmoin,
in dem Alter kann man die Araukarie (Araucaria araucana) leider nicht mehr einfach verpflanzen, aller Wahrscheinlichkeit nach würde sie nicht mehr anwachsen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.04.2015
 
Sehr geehrtes Eggert- Team,
wir müssen einen Affenschwanzbaum, Araukarie, mit 3-4 m Höhe schnell verpflanzen. Es gibt keine andere Alternative. Bodenstandort ist optimal (sandig). Wie würden Sie es machen um ein bisschen Erfolg zu haben?
Wie oft danach gießen? Wurzelwerk einpacken in Jute? Gießring anlegen? Anzuchterde verwenden? Bewurzelungspulver verwenden?.... Wir haben keine Idee.... Morgen muss der Baum weichen.
Moinmoin,
der Ballen sollte gut einen ¾ m Durchmesser haben. Je mehr Wurzeln man mitnehmen kann desto besser. Allerdings muss man aufpassen, dass man den Ballen noch transportieren kann, ohne dass er durchbricht und die Wurzeln weiter beschädigt werden. Für den Transport ist daher ein Jutetuch durchaus sinnvoll – dann bröselt nichts ab. Sobald der Baum in der neuen Pflanzgrube steht, löst man das Tuch wieder. Es kann im Pflanzloch verbleiben und verrottet mit der Zeit einfach.
Anzuchterde und Bewurzlungspulver sind nicht notwendig. Ein Gießring ist hingegen in der Tat sinnvoll und regelmäßiges Gießen am Anfang auch. Da die Wurzelmasse durch das Umpflanzen reduziert wurde, muss die Araukarie dieselbe Menge Wasser mit weniger Wurzeln aufnehmen, um nicht zu vertrocken. Der Baum sollte also genügend Wasser zur Verfügung haben, aber auf keinen Fall dauerhaft im Nassen stehen, da dann wiederum die Wurzeln zu faulen anfangen können.
Wichtig ist auch, dass der Baum fixiert wird, damit er nicht von jedem Windhauch bewegt werden kann. Solche leichten Bewegungen können die feinen, frisch gebildeten Haarwurzeln zerreißen, und der Baum wächst nur schwer an. Am besten schlägt man dazu rechts und links vom Baum je ein Pfahl in die Erde, in deren Mitte er mit einem Juteseil befestigt wird.
Wenn der Affenschwanzbaum schon mehr als 4-5 Jahre an seinen Standort wuchs, ist die Anwuchswahrscheinlichkeit am neuen Ort allerdings gering – zumal es jetzt eigentlich auch schon zu spät im Jahr ist: Sobald der Baum im Frühjahr anfängt zu wachsen, benötigt er wesentlich mehr Wasser und Nährstoffe: Mit einem reduzierten Wurzelwerk kann er diesem Bedarf kaum gerecht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.01.2015
 
Hallo Herr Eggert!
Vor unserem Schlafzimmerfenster steht ein sehr schöner ca. 15 Meter großer Affenschwanzbaum. Der Baum steht auch ziemlich nah am Haus. Als wir eingezogen sind habe ich mich über die exotische Tanne sehr gefreut. Damals wusste ich nicht einmal, wie sie richtig heißt, aber mich hat schon immer der Baum fasziniert.
Leider haben wir in unserem Schlafzimmer mit viel Feuchtigkeit und Schimmelpilz zu kämpfen. Wir machen schon vieles, um den Schimmel zu vermeiden - leider vergeblich. Meine Frage ist: Kann das an dem Baum liegen bzw. an seiner Nähe zum Haus???
Moinmoin,
wenn ein Baum eine Hauswand stark beschattet, kann es sein, dass diese kälter und feuchter ist und sich dadurch Schimmelpilze besser ansiedeln können. Allerdings ist gerade der Affenschwanzbaum (Araucaria araucana) ein sehr locker aufgebautes Gehölz, das viel Licht und Luft durchlässt, so dass es eher unwahrscheinlich ist, dass er das Problem ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.12.2014
 
Hallo,
ich habe eine Arukaria araucana, die ich jahrelang im Zimmer im Topf gehalten habe. Sie ist dort kaum gewachsen und kümmerte eher vor sich hin, deshalb darf sie seit ein paar Jahren das Sommerhalbjahr über im Garten stehen. Zum Auspflanzen ist sie vermutlich noch zu klein (ca. 40 cm). Vorletzten Winter hat sie während der Überwinterung im ca. 18 Grad warmen Zimmer mehrere braune Zweige bekommen, wir dachten schon, sie geht ein. Im letzten Winter habe ich sie daher vor einem Fenster im Schuppen stehen lassen und einen Übertopf mit Isoliermaterial, sowie während der Frostperiode weiße Vliesbahnen um die ganze Pflanze gesteckt. Wir haben auch kontrolliert, dass es im Schuppen nicht unter 0 Grad wird. Das Bäumchen sah im Frühjahr besser aus und während des Sommers hat es sich super erholt, ist ganz grün geworden und endlich wieder gewachsen.
Er steht noch immer draußen. Vor ein paar Wochen zeigten sich dann aber braune Stellen, die schnell auf ganze Zweige übergriffen. Jetzt ist der halbe Baum rötlich braun verfärbt und ich habe keine Ahnung, was ihm fehlt. Das Bäumchen ist mir sehr wichtig (eine Erinnerung an mein Südamerika-Jahr) und ich habe nun große Angst, dass er eingeht.
Moinmoin,
eine Araukaria araucana ist keine Zimmerpflanze und mag insbesondere über den Winter keine warmen Temperaturen. Ein Überwinterung im hellen Schuppen war daher die richtige Entscheidung. Wenn die Temperaturen dort nicht unter Null fallen oder höchsten mal in der Nacht kurz wenige Minusgrade erreicht werden, muss sie auch nicht zusätzlich mit Pflanzenvlies und ähnlichem eingepackt werden.
Allerdings hat das nichts mit ihrem jetztigen Zustand zu tun, da sie sich ja über das Jahr draußen erholt und anscheinend gut entwickelt hat. Meistens wenn eine Araukarie braun wird (vor allem, wenn es so schnell geht), stand sie eine Zeit lang zu feucht. Ein feuchtes Substrat verträgt sie sehr schlecht - und bekommt dann auch ganz schnell bodenbürtige Pilze wie Phytophthora, die zum Faulen der Wurzeln führen. Leider kann man diese nicht mehr chemisch bekämpfen, wenn sie erstmal ausgebrochen sind. Entweder bekommt das Immunsystem der Araukarie das hin - oder sie geht leider ein. Unterstützen kann man die Pflanze, indem man die Standortbedingungen möglichst optimal gestaltet, das heißt in erster Linie, dass das Substrat gut abtrocknet (nicht austrocknet).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.11.2014
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
seit zwei Jahren ziert eine ca. 1 m hohe Araucarie meinen Garten. Seit September treten kurz über der Erdoberfläche am Stamm erhebliche Mengen an Harz aus. Ich muss dazu sagen, dass kurz zuvor ein Landschaftsgärtner in unserem Garten gearbeitet hat. Es könnte dabei zu mechanischen Belastungen gekommen sein, was aber äußerlich sonst für mich nicht erkennbar war.
Muss ich mir Sorgen machen, da der Harzfluss Ende Oktober immer noch anhält oder ist dies ein ganz normaler Prozess, der vermutlich von selber wieder zum Stillstand kommt? Oder gibt es etwas, was ich tun kann, um das "Bluten" zu stoppen bzw. die Heilung zu fördern? Oder ist der Harzfluss sogar positiv zu beurteilen?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Moinmoin,
in der Regel harzen Araukarien, wenn sie verletzt worden sind (ob durch den Gärtner, Sturm oder einen knabbernden Schädling). Sie können aber, wie andere Nadelbäume, auch gelegentlich spontan und ohne ersichtlichen Grund harzen. So lange die Araukaria araucana ansonsten gesund aussieht, muss man sich weiter keine Gedanken machen. Der Harzfluss stoppt von selber wieder und die kleine(n) Wunde(n) heilt(en) mit der Zeit ab.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.11.2014
 
Hallo! :-)
Ich habe leider die Handbremse an meinem Auto nicht richtig angezogen, und das Auto ist in den wohl teuersten Baum der Straße gerollt. :'-( Jetzt steht die Araucaria ca. 20% geneigt und 1 Ast unten ist angebrochen.
Kann dieser Ast wieder festwachsen, wenn man ihn anbindet? Und ist es ratsam den kompletten Baum auszubuddeln, um ihn wieder gerade zustellen?
Über eine baldige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. :-)
Moinmoin,
der Ast wird nicht wieder anwachsen. Am besten schneidet man ihn sauber am Stamm ab, die Wunde verschließt die Araukarie mit Hilfe von Harz selber.
Wenn man den Baum nicht in seiner Schieflage lassen möchte, muss man ihn vorsichtig wieder aufrichten und die Erde etwas antreten. Am besten stabilisiert man ihn mit zwei Pfählen, an denen der Stamm mit einer Kokoskordel o.ä. festbebunden wird, damit er nicht wieder umkippen kann und sich die zerissenen Wurzeln ungestört neubilden können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.10.2014
 
Hallo Herr Eggert,
habe gestern Ihre Nachricht erhalten. Dankeschön.
Habe noch eine Frage dazu:
Soll man die braunen Nadeln abschneiden oder gar das Ästchen??
Ist ein Umtopfen sinnvoll? Wenn ja, welche Erde soll man nehmen?
Zu welchem Zeitpunkt kann man das Bäumchen in den Garten (Freiland) einsetzen? Momentan ist es noch in einem Tontopf und es ist ca. 30 hoch (steht im Hausflur).
Danke.
Mfg.
Wenn eine ganzer Trieb der Araukarie komplett braun geworden ist, schneidet man ihn besser ab, da er ohnehin tot ist; wenn aber nur Teile, bzw. einige Nadeln braun geworden sind, kann man das so lassen.
Im nächsten Frühjahr sollte man das Bäumchen ruhig rauspflanzen. Um sich wohlzufühlen braucht sie viel Sonne und den Wechsel der Jahreszeiten, ein Hausflur ist daher kein besonders gut geeigneter Standort. Wenn strenger Frost abgesagt ist, sollte man sie die ersten Winter noch gut schützen. Werden die Temperaturen zwischendurch milder, kann man den Schutz gerne immer wieder entfernen, da das Mikroklima unter dem Vlies (oder ähnlichem) auf Dauer zu feucht für die Araucaria araucana werden kann.
Umgepflanzt werden muss sie nicht unbedingt, zumal wenn man sie im nächsten Frühjahr ohnehin raussetzt. Dringend nötig wäre es nur, wenn das Substrat schon sehr zusammengefallen, also sehr fest ist, oder das Gießwasser nicht ordentlich abfließt und die Araucarie schnell zu feucht steht. Wichtig ist, dass nicht zu viel gegossen wird und die Erde zwischenduch immer etwas abtrocknet. Ein Tontopf ist ganz gut, da er das Wasser nach außen abgibt und es so nicht so schnell zu Staunässe kommen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2014
 
Hallo,
mein Bäumchen, Geschenk, ca. 30cm hoch wurde im Urlaub (Juni) vermutlich mit dem Gießen vernachläßigt. In dieser Zeit war es sehr heiß. Das Bäumchen stand im Hausflur vor einer Verglasung (sehr hell). Es wurde nachmittags ungehindert beschienen. Jetzt hat das Bäumchen ein Ästchen mit braunen "Blättern" (Nadeln). Ein zweites ist zwischendurch mal braun, hat aber eine satte grüne Spitze. Ansonsten steht das Bäumchen sehr gut da (Tontopf).
Wie könnte man denn weiter verfahren?? Ich bitte um Rückantwort.
Schönen Dank.
Wenn die Nadeln der Araukarie braun werden ist es eigentlich immer ein Zeichen von zu viel Nässe. Eventuell wurde zuviel gegossen oder das Substrat ist zu strukturlos. Dies ist ein guter Nährboden für pilzliche Erkrankungen (z.B. Phythophthora), welche die Leitungsbahnen verstopfen und die Triebe zum Absterben bringen. Diese Krankheit kann nur prophylaktisch bekämpft werden.
Bitte beachten, dass es sich hier nur um eine „Ferndiagnose“ handelt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.08.2014
 
Guten Tag,
wir haben vor ca. 7 Jahren u.a. einen Affenschwanzbaum (Araukarie) bei Ihnen bestellt und ihn leider zu dicht zwischen zwei Catalpae gesetzt. Die Catalpae haben sich stark ausgeweitet und der Affenschwanzbaum ist auch schon fast 2 Meter hoch. Wir würden jetzt gerne den Affenschwanzbaum an eine andere Stelle umpflanzen. Ihren Tipp für den 4 Meter hohen Baum haben wir gelesen. Geht es für unseren 2 Meter hohen einfacher?
Mit freundlichen Grüßen
Das Problem liegt hier ähnlich wie bei dem anderen Beispiel. Da die Araukarie schon 7 Jahre auf einem Platz gestanden hat, wird der Faserwurzelanteil in Stammnähe sehr gering sein. Da es sich hier um eine kleinere Pflanze handelt, würde es wohl genügen, den Affenschwanzbaum dieses Frühjahr einmal im Radius von 30 bis 40 cm zu umgraben. Den Graben dann wieder mit lockeren, humosen Material zuschütten. An den Schnittstellen sollten sich dann wieder Faserwurzeln bilden. Im darauf folgenden Jahr kann man dann einen entsprechend großen Ballen stechen und die Araukarie verpflanzen. Dann besteht ein relativ gute Chance, dass die Pflanze wieder anwächst.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.08.2014
 
Liebe Baumschule Eggert,
ich habe vor gut 7 Jahren den Schrebergarten meines Vaters übernommen. Darin befindet sich eine wirklich wunderschöne und gerade gewachsene Araucaria, die mindestens 8-10 Meter hoch ist. Als es laut Kleingärtnerverordnung vor ca. 4 Jahren hieß "Nadelhölzer sind in Kleingärten komplett zu entfernen", sollte auch die Araucaria entfernt werden. Dagegen wehrte ich mich, durfte sie stehen lassen, bekam aber zur Auflage, dass diese dann aber bei einem eventuellen Pächterwechsel entfernt werden MUSS.
Nun überlegen wir, den Garten aus Zeitmangel zu verkaufen, sind aber nicht sicher, ob der Baum bei solch stattlicher Größe nicht unter Bestandsschutz fällt?!?! Es wäre eine Schande für diesen wunderschönen alten Baum, den bereits mein Opa vor etlichen Jahren gepflanzt hat. Wir würden ihn auch verkaufen, jedoch denke ich, dass er nicht umgepflanzt werden kann.
Vielen Dank für Ihre Info.
Die Baumschutzverordnung wird auf Länderebene geregelt. Leider weiß ich nicht, in welchem Bundesland die Araukarie steht. Die Regulierung ist von Bundesland zu Bundesland recht unterschiedlich. Entscheidend ist aber bspw. der Umfang des Baumes (meistens ab 80 cm Umfang), die Baumart und der Standort (Wald, Knick, Park, oder Allee).
Am besten bei der zuständigen Behörde (Grünflächenamt, Naturschutzbehörde u.ä.) einmal nachfragen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.08.2014
 
Hallo Herr Eggert,
wir haben eine etwa 50 Jahre alte Araucarie vor dem Haus stehen. Sie ist etwa 18-20 Meter hoch. In den letzten Jahren werden die Äste von unten an immer häufiger braun. Ist das gefährlich? Können wir etwas dagegen tun?
Herzliche Grüße von der Mosel!
Dass die ältesten Äste der Araukarie, Araucaria araucana, unten langsam braun werden und absterben ist normal. Durch Standortbedingungen, die nicht ganz ideal sind, kann es etwas verstärkt werden, ist aber nicht weiter schlimm. Man kann die Äste einfach entfernen, wenn sie nicht mehr schön sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.06.2014
 
Hallo!
Gern würde ich einen Affenbaum im April verschenken.
Ist dies ein guter Zeitraum für die Pflanzung? Oder sollte der Baum lieber in kalten Monaten gepflanzt werden?
April ist ein guter Zeitpunkt für die Pflanzung. Zum einen sind die Affenschwanzbäume, Araucaria araucana, im Topf kultiviert, können also im Prinzip das ganze Jahr über gepflanzt werden (solange der boden frostfrei ist). Eine Frühjahrspflanzung hat zudem den Vorteil, dass die Araukarie sich bis zum Herbst an seinen neuen Standort gewöhnen und ordentlich einwurzeln kann - er geht also so gut wie möglich vorbereitet in seinen ersten Winter im Freiland.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.01.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
Im April kaufte ich bei Ihnen eine Araukarie, die ich in einen Teracottatopf (ca. 30 cm Durchmesser) gepflanzt habe. Sie ist im Sommer prächtig gediehen. Hatte volle Sonne und ausreichend Wasser. Ich wollte sie erst kommendes Jahr an ihrem endgültigen Standort einpflanzen, da ich sie diesen Winter noch etwas geschützt haben wollte.
Nun hab ich feststellen müssen, daß einige Spitzen braun werden. Ist eventuell der Teracotta-Topf der Verursacher?
Der Terracottatopf an sich ist sicherlich kein Problem für die Araucarie. Auch die Idee, sie zunächst noch im Topf zu halten und erst in etwas älterem Zustand auszupflanzen, ist durchaus machbar.
Normalerweise sind braune Spitzen bei der Araucarie ein Zeichen für Vernässung: Sie reagiert sehr empfindlich darauf, wenn das Substrat zu feucht ist, und die Wurzeln beginnen leicht zu gammeln. Wir streuen daher erstmal etwas groben Sand/Kies in den Pflanzkübel, legen darauf ein Vlies zu Trennung der Schichten und erst dann kommt das eigentlich Pflanzsubstrat, dass locker und gut drainierend sein sollte. Es kann gut sein, dass im recht heißen Sommer, die Erde im Topf wesentlich besser und schneller abgetrocknet ist, als es jetzt bei dem eher feucht-kalten Klima der Fall ist. Die Araucarie sollte daher an einem möglichst trockenen (regenfreien) Ort aufgestellt und nur wenig gegossen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.12.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe seit vier Jahren eine Araukarie im Garten, mittlerweile 2,20 m hoch. Jedes Jahr bekam sie zuverlässig ihren Neutrieb. In diesem Jahr allerdings nicht.
Man kann die Anlage des Triebes an der Spitze und den äußeren Zweigen sehen, leider hat sich aber seit einem halben Jahr nichts bewegt. Der Baum sieht sehr gesund und kräftig aus, hat auch eine guten Standplatz und selbstverständlich auch Winterschutz gehabt. Was könnte die Ursache für sein "Steckenbleiben" sein? Ist es normal, daß er mal ein Jahr aussetzt, oder muß ich mir Sorgen machen?
Vielen Dank...
Das Phänomen des Steckenbleibens ist uns so nicht bekannt. Der Zuwachs der Araukarie variiert natürlich und kann in manchem Jahr sehr gering ausfallen, ohne dass das problematisch wäre. Hat die Araucaria irgendwelche ernsthaften Probleme, wie z.B. durch die viele Feuchtigkeit während des verregneten Frühjahrs, würde man ihr das deutlich ansehen: Die Nadeln verfärben sich bei Standortproblemen erst gelb, dann braun; auf Dauer sterben auch Äste ab.
Solange der Baum also insgesamt gesund und kräftig aussieht und auch keine Schädlinge oder Verfärbungen beobachtet werden, brauchen Sie sich weiter kein Sorgen zu machen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.07.2013
 
Hallo!
Unsere Araucaria ist ca. 3 m hoch und hat keinerlei Beschwerden. Allerdings breiten sich die unteren Zweige so sehr aus, daß man nicht mehr vorbeikommt, ohne "gestochen" zu werden.Nun frage ich mich, ob man die Zweige problemlos kürzen kann.
Die Zweige der Araukarie, Araucaria araucana, kann man ruhig einkürzen. Am besten geschieht das nach Ende des Winters kurz vor dem Austrieb, also April-Mai.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.07.2013
 
Hallo,
wir haben seit 1979 einen Affenbaum, der sehr schön gewachsen ist, in unserem Vorgarten stehen.
Die Früchte sind kugelrund, erst grün, dann braun und nach einiger Zeit platzen sie auf, und der Samen fällt zu Boden. Mittlerweile hat er eine Höhe von ca. 15 m erreicht. Die Äste sind sehr kräftig und haben im unteren Bereich bereits eine Länge von ca. 3 m, d.h. dass der Baum mittlerweile einen Durchmesser von ca. 6 m hat. Ich habe die beiden unteren Etagen bereits, nachdem sie braun wurden, abgetrennt, so dass die Verästelung erst ab einer Höhe von ca. 1.5 m beginnt.
Das Rasenmähen wird immer mühevoller, da die Äste im Wege sind. Kann man die erste oder auch die zweite Etage der Äste abschneiden, obschon sie noch sehr kräftig und grün sind, oder geht der Baum danach ein?
Vielen Dank im Voraus!
Man sollte nicht zu viel auf einmal abschneiden, aber die Entfernung einer 'Etage' verkraftet der Affenschwanzbaum, Araucaria araucana, ohne größere Probleme. Bis zur Entfernung der zweiten sollten man dann erstmal etwas Zeit vergehen lassen, aber vielleicht reicht die Entfernung der ersten ja auch schon.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.07.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe seit ca. 6 Jahren eine Zimmeraraukarie! Diese war zu Beginn ca. 70 cm hoch und stand im Flur! Seit einem Umzug steht sie jetzt im Wintergarten in einem neuen Topf und wächst und gedeiht! Inzwischen ist sie allerdings schon rund 2,7 Meter hoch und stößt jetzt an das Dachfenster des Wintergartens!
Da keine Möglichkeit zum "Draußen-Pflanzen" besteht, kommt jetzt meine Frage : Kann ich diese immeraraukarie "gipfeln", d.h. die Spitze abschneiden? Damit sie nicht mehr am Dach anstößt?
Man kann die Spitze kappen; schaden würde das der Zimmerauraukarie nicht. Allerdings würde es dauerhaft ihr Aussehen verändern, da sie nicht einfach wieder eine neue schöne Spitze ausbildet. Wenn man aber sonst keine Möglichkeit hat sie unterzubringen, was bei knapp 3 m Höhe ja schon schwierig ist, dann bleibt einem nichts anderes übrig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2013
 
Sehr geehrte Damene und Herren,
seit 2005 habe ich ein Araucaria im Topf in der Wohnung, die ist jetzt 1 m hoch und war immer zufrieden. Ich habe sie ein paar Mal umgetopft, und es war kein Problem. Seit 2 Monaten bekommt sie aber gelbe Äste: Die werden erst hellgrün, dann gelb, dann braun und fallen dann runter. Ich habe vor 3 Wochen die Erde ein bisschen gewechselt, habe keine Larven oder was anderes gesehen. Es hat sich nichts geändert, die "Krankheit" verbreitet sich auf alle Äste.
Ich hätte ein Bild von meinem Baum, ich versuche es Ihnen mit zuschicken.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um eine Pilzerkrankung. Wenn die Araucarie mal kurzfristig etwas zu feucht ist, ist sie sehr anfällig für bodenbürtige Pilze, die mit dem Wasser in die Pflanze gelangen. Leider kann man nichts dagegen unternehmen und mit etwas Pech stirbt die Araucarie daran.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2013
 
Hallo,
da mein Bekannter kein Internet hat, soll ich einmal nachfragen, ob es Interessenten gibt die einen Baum mit ca. 8-10 m Höhe und zwei Stämmen haben möchten? Denn es wäre schade ein so schönes Exemplar einfach abzuholzen. Der Baum steht zu nahe am Haus.
Ein Baum in der Größe, der schon lange an einem Ort wächst, kann man nicht mehr so einfach verpflanzen. Es wäre eine mindestens einjährige, eher mehrjährige Vorbereitung nötig, damit der Baum zumindest eine eingermaßen hohe Chance hat an einem neue Platz wieder anzuwachsen. Es ist daher wohl am sinnvollsten ihn zu fällen, wenn er stört - auch wenn es schade um den schönen Baum ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.06.2013
 
Hallo und Guten Tag,
nun habe ich schon das zweite Bäumchen, da mir das erste, welches ich vor ca. 6 Wochen gekauft habe, eingegangen ist. Eigentlich meinte ich, alles richtig gemacht zu haben. Allerdings waren noch Minusgrade bei uns. Wenn die Sonne schien, habe ich es auf den Balkon gestellt und zum Abend (wegen der nächtlichen Minustemperaturen) wieder in die Küche geholt - ans Fensterbrett, unter dem zwar ein Heizkörper steht, der allerdings nie an ist. Ja, und leider fing mein kleines Bäumchen trotzdem an zu kümmern... Hatte meinem Sohn Mitte März (habe gleich 2 gekauft) auch eins zum Geburtstag geschenkt und das sieht zwar noch verhältnismäßig gut aus, aber hat eben auch einige braune Nadeln. Ach - es tut richtig weh - das zu sehen.
Nun meine Frage: Ich habe mir nun ein neues gekauft und möchte es umtopften und die ersten Jahre auf dem Balkon im Kübel pflegen. Wir haben auf der Insel Usedom ein Grundstück und dort soll es einmal sein zu Hause finden, wenn es denn "durchkommt". Was ist wichtig beim Umtopfen? Ich habe kleine Steinchen, Balkonpflanzendünger gekauft, Pflanzenerde, aber kein Vlies - kann ich auch ein Stück Baumwollstoff o.ä. dazu verwenden? Ich möchte das Bäumchen einfach nicht zu lange in dem gekauften Topf lassen und habe auch Sorge, dass es mir wieder eingeht.
Für Ihre Ratschläge bedanke ich mich.
Warum Ihre Araukarie eingegangen ist, ist aus der Ferne natürlich schwer zu beurteilen. Wenn sie keinen Frost abbekommen hat (Jungpflanzen sind sehr frostempfindlich), ist es am wahrscheinlichsten, dass sie zu viel gegossen wurde. Mit zuviel Feuchtigkeit können Araukarien nur sehr schlecht umgehen - also lieber mal die Erde gut abtrocknen lassen und aufpassen, dass auf keinen Fall Wasser im Topf steht. Trockenphasen vertragen Araukarien eher mal.
Für das Umtopfen sind Sie ja schon sehr gut vorbereitet. Eine Drainageschicht aus kleinen Steinen ist schon mal eine gute Sache, um eventuellem Zuviel-Gießen entgegenzuwirken. Dabei kann auch gerne ein grober Baumwollstoff zur Trennung verwendet werden. Es geht nur darum, dass die Pflanzenerde nicht zu sehr in die Drainageschicht gespült wird und ihre Wirkung damit zunehmend reduziert. Beim Umpflanzen muss man sehr gut darauf aufpassen, dass man die Wurzeln nicht schädigt (z.B. der Ballen auseinanderbricht, wenn man ihn aus dem Topf nimmt o.ä.). Während das Anwachsen und das Bilden von neuen Wurzeln bei anderen Pflanzen überhaupt kein Problem darstellt, reagiert die Araukarie extrem empfindlich auf Wurzelschäden und regeneriert sich nur sehr langsam und schwierig wieder.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.04.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Umpflanzen meiner Andentanne ist erfolgt; zum Glück war der vorherige Standort sehr lehmhaltig und die überwiegend flachen Wurzeln habe ich sehr großzügig mitnehmen können. Mal schauen, ob s mit dem Anwachsen klappt. Hierzu noch eine Frage - kann ich dem Baum etwas Gutes an Dünger etc. tun, welches z.B. die Wurzelbildung fördert?
Und letzte Frage - der Baum hat unmittelbar hinter seinen letzten Austrieben in nahezu jeder Etage braune bzw. teils braune Nadeln auf einer Breite/ Länge von ca. 4 cm. Die Austriebe sind aber hellgrün und scheinen gesund zu sein. Was kann hier vorliegen? Gern kann ich auch Fotos nachreichen.
Vielen Dank im Voraus!
Den Wurzeln der Aruakarie kann man erstmal nicht wirklich helfen. Dünger und ähnlich Dinge können sie zur Zeit gar nicht aufnehmen, sie sind daher unnötig. Wichtig ist vor allem eine ausreichende Wässerung - bei dem derzeitigen Tief über Deutschland dürfte das aber kein Probelm sein. Außerdem ist wie schon geschrieben die Stabilisierung wichtig, damit die neugebildeten, feinen Wurzeln nicht beim ersten Windstoß wieder zerreißen.
Bei den braunen Nadeln handelt es sich vermutlich um einen Frostschaden, der nur zum Absterben der Nadeln aber nicht der ganzen Triebe führte.
Alles Gute für Ihre Andentanne!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.04.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe die Möglichkeit, eine mittlerweile ca. 2,50 m große Araucaria araucana zu bekommen; da dieser Baum aufgrund seiner Beschaffenheit und Größe an seinem jetzigen Standort nicht mehr erwünscht ist. Da bei dieser Größe ja ein mehrjähriges Umpflanzen erforderlich wäre, nun meine Frage, wie ich die Chancen zum Überleben möglichst hoch halte, wenn der Baum sofort weichen muss. Hat der Baum überhaupt eine Chance, dass er an einem neuen Ort anwächst? Wie kann ich eine einfache zweckmäßige Drainage herstellen?
Vielen Dank im voraus!
Wenn die Araukarie so oder so weichen muss, dann sollten Sie die Aktion möglichst bald durchführen - bevor der Baum anfängt zu treiben. Am wichtigsten ist es, den Ballen so groß wie möglich auszustechen - mindestens 75 cm Durchmesser sollte er schon haben. Das Problem beim Umpflanzen so großer Bäume ist, dass sich die überlebenswichtigen Haarwurzeln hauptsächlich an den Enden der Wurzeln, also sehr weit vom Stamm entfernt befinden. Daher wird beim längerfristigen Umpflanzen z.B. ein Viertel des Ballens nach dem anderen gestochen. Während der Baum dann von den noch nicht beschädigten Wurzeln ernährt wird, können sich in dem jeweils frisch gestochenen Viertel neue Haarwurzeln in Stammnähe bilden. Hat man die Zeit nicht, muss man halt versuchen möglichst viel originale Wurzelmasse beim Umpflanzen mitzubekommen. Für eine solche Ballengröße braucht man dann auch einen Radlader oder ähnliches, mit reiner Menschenkraft wird das Ausheben bzw. der Transport schwierig.
An ihrem neuen Standort sollte man die Araukarie gut anpfählen, damit sie nicht wackeln kann, so lange sie noch nicht festgewurzelt ist. Außerdem sollte man darauf achten, dass sie nicht austrocknet und eventuell einen Gießring anlegen - zu feucht darf sie aber auch nicht stehen.
Eine einfache Drainage legt man an, in dem man das Pflanzloch wesentlich tiefer als nötig aushebt und zuunterst mit einer dicken Schicht Kies füllt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.04.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
ich habe frische Samen der Chiletanne bekommen, die erst in den letzten Wochen vom Baum gefallen sind. Ich wollte Sie fragen, ob ich diese Samen gleich einpflanzen sollte oder ob ich sie erst kühl lagern muss, damit sie auskeimen? Was ist die beste Methode?
Herzlichen Dank für ihre Hilfe!
Wir selber haben keine Erfahrung mit der Aussaat der Chiletanne, Araucaria araucana. Laut Fachliteratur soll man die etwa walnussgroßen Samen im April-Mai mit der Spitze nach unten in das Ausaatbeet/-topf stecken. Nach drei bis vier Wochen erfolgt die Keimung. Ein Stratifizierung oder Kältebehandlung ist nicht notwendig.
In den ersten Jahren müssen die Pflanzen auf jeden Fall frostfrei überwintert werden, danach können sie an einem geschützten Ort ausgepflanzt werden.
Das klingt relativ unkompliziert - wir wünschen viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Ich habe bereits die Araukarie Andentanne und habe in einem Garten eine Araukarie gesehen, die so aussieht wie eine Zimmeraraukarie, aber wohl winterhart sein muss. Gibt es tatsächlich eine Araukarienart (außer der Andentanne), die winterhart ist?
So richtig winterhart ist außer der Araucaria araucana keine Araukarie in Deutschland. Am ehesten kann noch die Araucaria angustifolia etwas Frost im einstelligen Bereich ab. Das reicht für mitteleuropoäische Verhältnisse aber normalerweise nicht aus.
Eventuell könnten Sie eine Spießtanne, Cunninghamia lanceolata, die einer Araukarie ähnelt, gesehen haben. In sehr milden Gegenden Deutschlands ist sie eingermaßen frosthart (bis ca. -15°C).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.02.2013
 
Liebes Eggert-Team,
vor ca. 3 Monaten habe ich meine Araucaria umgetopft. Seit einiger Zeit bekommt sie von unten nach oben braune, trockene Äste. Es sind mindestens 3/4 des Baumes davon betroffen. Welches Problem könnte hier vorliegen? Kann ich die Pflanze noch retten?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Unserer Erfahrung nach ist die Araucarie sehr empfindlich, was das Umtopfen angeht. Wird der Ballen/die Wurzeln beschädigt (was ja auch bei sorgfältiger Handhabung passieren kann), haben sie extreme Probleme wieder richtig anzuwachsen. Eine andere Möglichkeit, die zur Gelb- bis Braunfärbung der Blätter führt, ist, dass die Araukarie zu feucht steht. Wir füllen unten in den Topf zunächst immer eine Hand voll Kiesel als Drainageschicht ein und dann erst das Substrat, so dass das überschüssige Wasser gut ablaufen kann. Eine dritte Möglichkeit wäre ein Frostschaden, falls die Pflanze in den letzten drei Monaten draußen stand.
Zu den Überlebenschancen der Araucaria ist so keine verlässliche Aussage treffen, 3/4 braun hört sich allerdings eher schlecht an. Wenn Sie möchten können Sie uns gerne ein Foto an zuschicken und unser Chef schaut sich ihre Araucarie mal genauer an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
ich habe voriges Jahr im März eine Araucaria gepflanzt (150 cm, Import aus den spanischen Pyrinäen). Im Sommer waren die Nadeln sattgrün. Nach dem Anwachsen sind die Triebe im Sommer noch so ca. 5 cm gewachsen, was auf ein gutes Verwurzeln schließen läßt - oder? Jetzt im Januar sind die Nadeln nicht mehr so grün und an den Triebspitzen eher grün/gelblich, am Stamm sogar etwas "eingeschrumpelt". Ist das eine normale Anpassungsreaktion im Winter oder muss ich mir Sorgen machen? Andere Immergrüne wie Buchs oder Thuja verändern ja auch die Farbe der Blätter/Nadeln im Winter.
Bitte um eine kurze Antwort - vielen Dank.
Gelbwerdende Nadeln können bei Araukarien zwei unterschiedliche Ursachen haben: Zum einen könnte es sich um einen Frostschaden durch den Wintereinbruch Ende November handeln, wenn die Araucaria nicht genügend geschützt wurde. Je nachdem wo sie in den Pyrenäen "aufgewachsen" ist, ist sie strengen Frost nicht gewohnt und daher noch empfindlich. Wenn es jetzt wieder dauerhaft kalt werden sollte, wäre ein Winterschutz sicher angebracht.
Die andere Möglichkeit wäre, dass der Baum zu feucht steht. Araukarien benötigen einen trockenen und gut drainierten Boden, und leiden gerade in den kühlen, feuchten Jahreszeiten in Deutschland leicht mal. Ein zu feuchter Standort kann auf Dauer auch zum Eingehen der Pflanze führen - dann sollte man ein Umpflanzen oder zumindest die Anlage eine Drainageschicht aus Sand/Kies unterhalb der Wurzeln in Betracht ziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.01.2013
 
Liebes Eggert-Team,
wir sind vor 4 Wochen umgezogen, haben unser Haus verkauft und mussten einen wunderschönen ca. 2 m hohen Affenschwanzbaum zurücklassen.
Die neuen Besitzer haben uns jetzt angerufen, sie wollen den Baum nicht im Vorgarten mehr haben, sondern lieber einen Apfelbaum, wegen der Kinder, angeblich wäre er zu stichig für sie. Jetzt haben sie uns gefragt ob wir ihn nicht wieder haben wollen. Ist eine Umpflanzung denn bei dieser Größe und um diese Zeit überhaupt noch möglich, und was würde da finanziell auf uns zukommen? Was kostet denn ein solcher Baum in dieser Größe,wenn man ihn kaufen würde?
Für eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Das Umpflanzen eines Affenschwanzbaums (Araucaria araucana) ist generell nicht ganz einfach, da er verhältnismäßig wenig Wurzeln ausbildet, so dass es beim Stechen des Ballens leicht passieren kann, dass nicht genug Wurzelmasse zum Überleben übrigbleibt. Die beste Zeit ist im späten Herbst oder im frühen Frühjahr. Da jetzt der Winter langsam einsetzt, sollte man also bis März mit dem Umpflanzen warten.
Da Sie aber eine Höhe von 2 m angeben, müsste der Baum schon gut 10 Jahre alt sein und gedeiht vermutlich schon einige Jahre in ihrem ehemaligen Garten. Bei einem Exemplar jedoch, das länger als 4-5 Jahre an einem Standort steht, ist das Umpflanzen nur über einen mehrstufigen (und damit mehrjährigen) Prozess möglich: im ersten (Früh-)Jahr sticht man in einem Halbkreis eine Hälfte des späteren Ballens. Während auf der anderen Hälfte die unbeschädigten Wurzeln den Baum ausreichend versorgen können, können sich auf der gestochenen Hälfte neue Wurzeln in Stammnähe bilden. Im nächsten Frühjahr wird die zweite Hälfte des Ballen gestochen, nun bilden sich über das Jahr auch hier frische Wurzeln in Stammnähe. Im dritten Jahr kann der Baum dann umgepflanzt werden. Diese Vorgehen ist übrigens für alle Bäume empfehlenswert, die länger als 5 Jahre an einem Ort stehen.
Leider gehe ich davon aus, dass die neuen Besitzer ihren Apfelbaum (verständlicherweise) sobald wie möglich pflanzen möchten und nicht erst in drei Jahren. So schade es bei einer so großen Araukarie ist (beim Kauf müsste man immerhin mit einem Preis im vierstelligen! Bereich rechnen), bleibt dann wohl leider nichts anderes übrig, als sie zu entsorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.12.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herrn,
meine Frage: Kann man den Affenbaum am weiterem Wachstum hindern, mittlerweile ist er 9 mtr. hoch.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Es ist eigentlich unmöglich das Wachstum einer Araukarie zu stoppen, ohne das das Wuchsbild leidet. Man müsste dazu den Leittrieb einkürzen und würde dadurch den schönen Habitus der Pflanze für viele Jahre zerstören.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.08.2012
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben seit ca. 20 Jahren eine Araucarie in unserem Garten stehen. Der Baum ist ca. 8 m hoch und sehr schön gewachsen. (ca. 1 m pro Jahr).
Nun meine Frage: In allen Foren usw. wird geschrieben, daß der Baum Zapfen bildet und darin auch Samen zu finden sind. Unser Baum hatte aber noch nie Zapfen und auch noch nie eine Blüte. Ist es ein besonderes Exemplar? Wir würden gern Freunde, die immer danach fragen, mit Samen oder Ablegern versorgen, aber da keine vorhanden sind, geht das nicht.
Araukarien werden durch Aussaat vermehrt und die Nachkommenschaft ist von daher nicht homogen. Daher gibt es durchaus Exemplare, die früher fruchten, andere hingegen später. Mit 20 Jahren ist Ihre Araucaria allerdings in einem Alter angelangt, indem die Pflanzen üblicherweise schon mal blühen und fruchten darf.
Ich denke, man kann einfach nur abwarten und auf die nächsten Jahre hoffen. Es gibt auch keine Maßnahme mit der man die Geschlechtsreife der Pflanze verfrühen könnte.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.08.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Garten meiner Eltern steht ein sehr schönes, weibliches Exemplar einer Araucaria araucana, welches mittlerweile die stattliche Größevon ca. acht Metern Höhe erreicht hat. Der Baum gedeiht bislang prächtig und trägt auch seit einigen Jahren kugelförmige Zapfen.
Leider färben sich seit einigen Monaten vereinzelt Zweige der unteren Äste des Baumes braun. Nachdem ich die bisherigen Fragen und Antworten in diesem Forum mit Interesse gelesen habe, vermute ich, daß diese Verfärbungen höchstwahrscheinlich ihre Ursache in Frostschäden haben. Die letzten beiden Winter waren an unserem eigentlich für sehr gemäßigtes Klima bekannten Küstenort in Ostfriesland außergewöhnlich hart. Da wir allerdings in den letzten beiden Sommern - und bisher auch in diesem Jahr - außergewöhnlich starke Niederschläge hatten, kämen u.U. auch Schädigungen durch Staunässe in Frage.
Nun meine eigentlichen Fragen, für deren Beantwortung ich Ihnen sehr dankbar wäre. Ist es von Vorteil für den Baum, wenn man die braunen Äste,die bisher nur im unteren Bereich des Baumes liegen, absägt? Oder ist es sogar denkbar, daß Verfärbungen an den unteren Ästen bis zu einem gewissen Grad gerade bei einer älteren Pflanze ohnehin "normal" sind und auch in der eigentlichen Heimat des Gewächses auftreten? Dies wurde in einem anderen Forum auf einer andern Seite behauptet, und es wurde in diesem Zusammenhang der Begriff "Stammbildung" genannt.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.
Es ist in der Tat so, dass Nadelgehölze ihre Blätter nicht "das ganze Leben" über besitzen, sondern diese (je nach Art) nach 2 bis 5 Jahren abwerfen. Vorzugsweise trennt sich die Pflanze in der Regel von den innen liegenden, älteren Nadeln, die sich meist auch schon aus Lichtmangel braun verfärben und absterben. Die Konifere bildet dann außen neue Nadeln.
Aufgrund ihrer Beschreibung vermute ich, dass es sich um den oben beschriebenen Prozess handelt. Aus optischen Gründe würde ich diese Triebe aus der Araukarie heraus schneiden.
Nach einigen Jahren wird wahrscheinlich wieder der unterste Kranz mit Trieben braun werden und absterben. Im hohen Alter bildet Araucaria araucana eine schirmartige Krone aus und der Stamm besitzt nur noch wenig Seitenholz.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.07.2012
 
Hallo,
Unser Baum ist ca. 30 Jahre alt 8 Meter hoch und hat letztes Jahr einen buschigen Auswuchs bekommen. Nach einiger Zeit wurde dieser braun und ist langsam,wie Samenteile abgefallen. Dieses Jahr bekam er schon sieben solche Auswüchse! Was ist das ? Sind das Samen? Kann man die einpflanzen und wachsen lassen oder weicht man sie zuerst ein ?
Dabei hat es sich sicherlich um den Zapfen der Araukarie gehandelt, der nach der Reife zerfiel. Auf den Fotos (auf dieser Seite) kann man die Zapfen gut erkennen. Man kann probieren, die Samen zur Keimung zu bringen. In der Regel sät man im Frühjahr aus, indem man die Samen mit der Spitze in gutes Substrat steckt. Sofern ein Vermehrungshaus und gute Bedingungen zur Verfügung stehen, sollten die Samen nach ca. 4 Wochen keimen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2012
 
Hilfe, was hat meine Araucaria? Hab' sie im Frühjahr letzten Jahres gepflanzt, über den Winter gut eingepackt und als ich sie jetzt wieder befreit habe, ist sie bräunlich-gelblich verfärbt!?!?! Sie ist ca. 55 cm groß und die Gärtnerei, bei der sie gekauft wurde, hat mir damals die sofortige Pflanzung empfohlen - war das zu früh? Oder steht sie auf zu nassem Boden? Kann ich sie noch retten????? Evtl. nochmal ausgraben und durchlässigeres Material darunter in den Boden? War ein Geschenk - bitte Hilfe!! DANKE!!!!
Eine bräunlich-gelbliche Verfärbung ist in der Tat typisch für einen zu nassen Standort. Allerdings ist so aus der Ferne auch nicht auszuschließen, dass die Araucaria eine Pilz hat. Viel Feuchtigkeit im Winer schwächt die Araucaria und die Pilze, die über das Bodenwasser in die Pflanze eindringen, können sich leichter einnisten. Wir gießen deswegen unsere Pflanzen hin und wieder mit dem Fungizid Aliette - allerdings ist das eher eine vorbeugende Maßnahme. Wenn sich ein Pilz erstmal festgesetzt hat, ist er meist sehr hartnäckig und die Pflanze kaum zu retten.
Eine Verbesserung der Standortbedingungen, die Stärkung der Abwehrkräfte der Pflanze und ev. ein Fungizid wären also gute Erste-Hilfe-Maßnahmen. Man muss aber darauf achten, dass die Araucaria das Ausgraben nicht gern hat, da man leicht die (recht tiefen) Wurzeln verletzt. Man muss den Ballen sehr großzügig und vorsichtig ausgraben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.04.2012
 
Guten Tag! Schon seit einiger Zeit sind wir auf der Suche nach einem Fachmann, der uns kompetent Auskunft geben kann. Ich hoffe, dass Sie uns vielleicht weiterhelfen und raten können.In unserem Vorgarten (Osten) steht seit ca. 40 Jahren eine Araucaria mit einer Höhe von ca. 8 Metern. Der Baum ist gut entwickelt und hat nie Probleme gemacht. Seit ca. 2 Jahren (Frühjahr 2010) bekommt er vereinzelt braune Nadeln (?), die dann mit der Zeit auf den ganzen Zweig (?) übergreifen, so dass irgendwann der ganze Zweig braun und vertrocknet ist. Betroffen sind bis jetzt vielleicht 1/3 der Zweige. Wir sind ziemlich ratlos, was zu tun ist. Man hat uns empfohlen, die vertrockneten Zweige herauszuschneiden. Zum einen wissen wir aber nicht, ob das dem Baum gut tut und zum anderen ist damit ja noch nicht die Ursache gefunden. Haben Sie einen Rat für uns? Vielen Dank!
Die Araucarie ist eine recht gesunde, kaum krankheitsanfällige Pflanze. Am Heimatstandort kann sie sehr alt werden (manche Exemplare werden auf ca 1000 Jahre datiert), wobei die alten Bäume bis in große Höhen kahl sind, die unteren Äste also abgeworfen haben. Wie alt die Pflanzen in unseren Breiten werden können, ist mir nicht bekannt, unter Umständen ist die Lebenserwartung aber deutlich geringer.
Wahrscheinlich liegt bei Ihrer Pflanze aber eine Schädigung vor, da die absterbenden Äste schon bei etwa einem Drittel liegen und der Vorgang sich recht schnell vollzieht.
Araucarien sind empfindlich gegen Vernässung, denn am Naturstandort sind die Pflanzen auf das Überstehen von Tockenperioden eingerichtet.
Auch tiefe Wintertemperaturen ohne Schnee (Kahlfröste) können die Pflanze schädigen, vor allem, wenn sie längere Zeit anhalten. Die immergrüne Pflanze wird durch die Sonne zur Verdunstung angeregt und kann aus dem gefrorenem Boden kein Wasser ziehen. Tiefe Temperaturen (die Frosthärte wird für ältere Exemplare nur mit ca -15°C angegeben) führen zu einem Aufplatzen der Zellwände, das zerstörte Gewebe verfärbt sich bräunlich und trocknet ein. Ein Vorgang, der sich bei einer immergrünen Pflanze durchaus erst spät und mit der Zeit optisch zeigt.
Leider waren die vergangenen Jahre in Deutschland durch sehr ungünstige Witterung geprägt: der Winter 2010 hatte eine lange Frostperiode mit zum Teil sehr tiefen Temperaturen und wenig Niederschlag (Kahlfröste), der Winter 2011 setzte sehr früh mit viel Schnee ein und dieses Jahr ist ungewöhnlich nass.
Ich gehe davon aus, dass Ihr Baum im Winter 2010 Frostschaden erlitten hat (wahrscheinlich war er bei seinem Alter und Größe nicht mehr zu schützen), wie stark die Schädigung ist, ob die Wurzel oder "nur" die Triebe betroffen sind und ob die Pflanze an sich erhalten bleibt, kann fast nur abgewartet werden…
Das Entfernen abgestorbener Triebe und auch das Vermindern der Triebmenge hilft (Wurzel-)geschädigten Pflanzen bei der Regeneration, ist aber für die Araucarie kaum durchführbar und zerstört ihren Habitus. Liegen die geschädigten Äste ausschließlich im unteren Bereich ist evtl. Aufasten möglich.
Eventuell kann durch Drainierung des Bodenbereiches und einer guten Versorgung mit Nährstoffen die Pflanze unterstützt werden. Hier muss jedoch mit viel Finderspitzengefühl vorgegangen werden und zumeist sind durch die Ausmaße der Pflanze kaum wirklich greifende Maßnahmen möglich. Als Winterschutzmaßnahme für den kommenden Winter kann am ehesten eine Laubmulldecke auf den Wurzelbereich ausgelegt werden, der Schutz der Triebe wird ebenfalls durch die Ausmaße der Pflanze kaum mehr möglich sein.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 12.09.2011
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
unsere Araucaria hat plötzlich braune Stellen an den Spitzen bekommen. Sie steht seit ca. 5 Jahren bei uns im Garten und ist sehr schön gewachsen - ca. 1,50 m hoch. Was kann man dagegen machen? Kann man vorsorglich mit einem Pilzmittel behandeln? Die unteren Äste sind auch ein wenig braun und liegen auf dem Rasen. Kann man diese abschneiden?
Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank.
Die unteren braunen Triebe der Auraucarie, araucaria araucana, können Sie abschneiden. Die Ursache für die braunen Flecken an den Triebspitzen ist so nicht eindeutig festzustellen. Zumeist handelt es sich um Fostschäden oder eine Reaktion auf ungünstige Standortbedingungen. Da die Pflanze aber bereits seit fünf Jahren an dem Platz gedeiht, wird es sich wohl eher um Winterschädigung nach diesem langen harten Winter handeln. Zur Zeit können Sie nur abwarten, wie sich der weitere Wuchs entwickelt und ob die Triebspitzen komplett abgestorben sind oder nur die äußeren Blätter. Treibt die Pflanze durch, so können Sie die braunen Spitzen herausnehmen.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 28.05.2011
 
Hallo! Können Sie mir in etwa sagen, wie alt mein kürzlich gekaufter Affenschwanzbaum ist? Er ist ca. 50cm gross.
Bei dieser Größe schätzen wir das Alter Ihres Affenschwanzbaumes, Araucaria araucana, auf etwa 7 Jahre.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 28.04.2011
 
Hallo,
mein Affenschwanzbaum ist ca. 20 J. alt und mit 4,50-5,00 m Höhe leider zu groß für meinen Vorgarten. Kann ich den Baum noch umpflanzen?
Leider kann man eine Araucaria, die 20 Jahre fest auf einem Standort stand, nicht mehr ohne weiteres erfolgreich umpflanzen. Der Anteil an Faserwurzeln ist in der Regel viel zu gering, damit der Affenschwanzbaum wieder anwachsen kann.
Wenn man sich 3 bis 4 Jahre Zeit läßt, kann man die Pflanze sektorenweise (bspw. aufgeteilt in 4 Sektoren) umgraben und danach wieder den Graben zuschütten, damit sich an den Schnittstellen neue feine Wurzeln bilden können. Der Graben sollte in ca. 75 cm Entfernung vom Stamm ausgehoben werden. Der Ballen, der letzendlich entsteht, wird somit einen Durchmesser von ca. 150 cm haben und kann dann nur noch mit einem schweren Radlader bewegt werden.
Dies wäre eine Chance, den Baum erfolgreich zu verpflanzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.12.2010
 
Sehr geehrter Fa. Eggert, meine Araucarie steht im Vorgarten und ist ca. 1,50 m hoch. Sie kam als Containerpflanze aus einer Gärtnerei und wurde vor ungefähr 2 Monaten eingepflanzt. Ihren Ratschlägen zum Thema Araucarie entnehme ich, daß vor allem Jungpflanzen an einem geschützten, nicht zu nassen Standort gezogen werden sollen. Wie stelle ich fest, welche Beschaffenheit/Wasserdurchlässigkeit der von mir gewählte Standort hat? Beim Pflanzen der Araucarie haben wir leider keine Drainage in das Pflanzloch eingebracht. Falls der Standort zu naß ist, würden sie raten die Pflanze auszugraben, um eine Drainage einzubringen? Sollte ich vorsorglich mit einem Fungizid behandeln? Eine Frage zum Winterschutz hätte ich noch: wenn die Pflanze zum Schutz in Vlies gehüllt ist, wird dieser dann den ganzen Winter belassen, oder zwischendurch in milden Wochen abgenommen? Muß ich befürchten, daß die Pflanze durch die Beschattung Schaden nimmt (reicht das Licht)? Es wäre nett, wenn Sie mir bei diesen Fragen weiterhelfen könnten, da mir doch sehr an meinem "Pflegling" gelegen ist..
Vielen Dank für Ihre Mühen!
Gern sind wir Ihnen bei Ihren Fragen behilflich, doch sollte auch die Herkunftsgärtnerei in der Lage sein, Sie bezüglich der Pflege Ihrer Pflanze zu beraten.
Der Boden sollte durchlässig sein, und es darf nach starken Regenfällen dort kein Wasser stehen bleiben. Zur Testung der Bodenbeschaffenheit wird die sogenannte Fingerprobe durchgeführt: verreiben Sie eine Bodenprobe zwischen Ihren Fingern, bleiben graue Spuren in den Fingerrillen zurück, hat Ihr Boden einen Tonanteil, finden Sie körnige Krümel (Sand) ist der Boden sandig, Lehm zeigt sich durch gelblichen Belag an den Fingern, ein humoser Boden zeigt grobe, torfige Strukturen. Die Bodenformen liegen als Mischformen vor, doch kann mit der Fingerprobe eine Tendenz festgestellt werden.
Sollten Sie über einen schweren Boden verfügen, der einen schlechten Wasserabzug zeigt, so so ist es auf jeden Fall ratsam, die Pflanze noch einmal herauszunehmen und mit einer Dränage versehen neu einzusetzen. Eine vorsogliche Fungizid-Behandlung ist ohne Wirkung. Das Problem liegt nicht in einem möglichen Fungizid-Befall sondern darin, dass auf zu schwerem Boden die Wurzelzellen der Pflanze zu wenig Luft bekommen, in ihrer Leistung beeinträchtigt sind und absterben können.
Vielfach wird um Araucarien ein Gerüst gebaut, dass dann mit Schattierleinen und Vlies abgedeckt wird, dies ist dem direkten Auflegen von Bedeckungsmaterialien vorzuziehen, da es nicht zu Scheuerschäden kommt und der eingepackte Luftraum zusätzlich dämmt. Die "Verpackung" kann den Winter über erhalten bleiben, die Pflanze befindet sich in der Vegetationsruhe und die Schattierung wird vertragen. Vor allem der Wurzelbereich sollte durch eine aufgelegte Laubmullschicht geschützt werden.
MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 14.11.2010
 
Ich hätte einmal eine Frage zu Araucaria a., die ich geschenkt bekommen hatte.
Ich habe am 18.06.2010 eine Araucaria a. in unseren Gemeinschaftsgarten ausgepflanzt (Halbschatten). Sie ist zwischen 30 und 40 cm groß. Ich habe das Pflanzloch doppelt so groß gemacht. Das Pflanzloch zu ca. 1/3 unten mit Steinen aufgefüllt (Drainage). Palmenerde mit groben Kies vermischt um die Wurzeln herum gruppiert.
Die Araucarie hat einen Seitentrieb und dort neue Nadeln bekommen. Jetzt nach der großen Hitze sind die Nadeln heller geworden. Einige Nadeln haben rotbraune Flecken. Die Araucaria habe ich immer wenn der Boden trocken war mit der Gießkanne (Torfquelltöpfchen zur Wasserenthärtung) gegossen. Kann das ein Sonnenbrand sein? Ober mangelnde Luftfeuchte?
Ich hoffe, das ist nichts ernstes. Vielleicht könnten Sie mir etwas dazu sagen.
Araucaria araucana hat vor allem als junge Pflanze sehr spezielle Standortbedingungen. Bei zu nassem Boden werden die Wurzeln sehr leicht von bodenbürtigen Pilzen befallen, die die wasserführenden Bahnen in den Trieben verstopfen und die Pflanze geht langsam ein. Das Symptom, welches Sie beschreiben, sieht dem der Pilzkrankheit sehr ähnlich aus. Dies ist aber nur eine Ferndiagnose, da helle Nadeln auch bei zu starker Nässe auftreten können.
Die Pflanzen können auch durch die enorme Hitze leiden, da sie am heimatlichen Standort eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit geniessen können.
Wir giessen den Wurzelbereich der Araukarien vorsorglich mit dem Fungizid Aliette ab und haben gute Erfolge. Vom Pflanzbeet her haben Sie aber alles richtig gemacht - daran kann es eigentlich nicht liegen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.07.2010
 
Hallo,
ich brauche dringend den Rat eines Fachmannes! Meine Araucaria araucana steht seit ca. 7 Jahren bei mir im Garten. Im Winter wird sie mit Vlies geschützt! Wohne im Donautal - Südhang (Z 7a/b ).
Seit etwa 2 Jahren bekommt sie 3-4 cm lange braune Spitzen - zuerst sind sie hellbraun, mit der Zeit werden sie graubraun, total trocken und lassen sich herausdrehen. Was kann da Schuld sein und was kann ich dagegen tun ????
Bitte um Hilfe!!!
Es ist sehr schwierig, aus der Ferne festzustellen, unter welchem Schaden die Araucaria leidet. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass Sie uns einige Fotos senden?
Araucaria araucana benötigt einen einen humosen Boden, der sehr gut das Bodenwasser nach unten leidet. Die Affenschwanzbäume bekommen leicht gelbe Spitzen, sofern sich zu viel Feuchtigkeit, bzw Staunässe im Boden befindet. Die gelben Triebspitze färben sich später braun und langsam zieht die Verfärbung den Trieb aufwärts. Häufig wird das Triebsterben von bodenbürtigen Pilzen begleitet, die über das Bodenwasser in die Pflanze eindringen und die Wasserleitungsbahnen blockieren. Vor allem bei Jungpflanzen kann man diese Krankheit beobachten. Dort führt sie häufig zum Absterben der infizierten Araucarien.
Ich würde als erstes prüfen, ob der Boden genügend drainiert ist.
Sofern der Symptom erst im Laufe des Winters eingetreten ist, kann die Ursache auch im ungewöhnlich lange eingefrorenen Boden zu finden sein, da dieser den Pflanzen keine Feuchtigkeit mehr abgeben konnte. Ein Vlies ist allerdings ein guter Verdunstungs- und Schattierschutz und widerspricht dieser Vermutung etwas.
Auf der anderen Seite sind die Niederschläge in der Heimat sehr hoch und liegen bei 1000 bis 3000 mm im Jahr. Es kann auch ein Mangel an Luftfeuchtigkeit sein, der die Pflanze leiden läßt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.03.2010
 
Hallo,
ich möchte gerne wissen, ob ich den Baum auch als Kübelpflanze auf meiner Dachterrasse halten kann?
Es ist eine Südterrasse!
Herzlichen Dank!
Grundsätzlich kann man den Affenschwanzbaum auch als Kübelpflanze kultivieren. Araucaria araucana gehört zu den Nadelgehölze, die höhere Ansprüche an den Kultivateur stellen.
Hier noch einige Tipps: - verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißdorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr. Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel
- für Araucarien empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- topfen Sie alle 2 bis 3 Jahre die Kübelpflanze in ein etwas größeres Gefäß um
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 g.r Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
- stellen Sie die Kübelpflanze im Winter bei strengeren Frösten (abhängig von der Frosthärte der Kübelpflanze) in einen geschützten Raum
- wählen Sie einen hellen, kühlen (0 bis 5 °C) Raum zur Überwinterung
- bei geringen Frost können Sie die Pflanze auch mit Stroh oder Reisig schützen
- mäßig giessen, da die Nadelblätter bei Nässe sehr schnell gelb werden und es zudem zu Schäden an der Wurzel kommen kann
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.02.2010
 
Hallo liebe Profis, Mein Affenbaum ist krumm.Er wurde vor ungefähr 4 Monaten von einem Gärtner gepflanzt. Er ist 1,50 Meter hoch. Was soll ich tun,damit er gerade wächst? Ich hoffe auf Ihre Hilfe. Vielen Dank im Voraus.
Die einzigste Möglichkeit ist, die Araucaria mit einem stabilen Bambusstab zu stäben und dann den Leittrieb an diesem stramm zu heften. Dies funktioniert nur, sofern der Leittrieb noch flexibel ist. Aufgrund der spitzen, dreieckigen Nadeln wird das Heften der Pflanze aber sehr mühselig werden. Zum Binden empfehle ich Plastikhohlschnur. Sie läßt sich gut verarbeiten und wächst die nächsten Jahre mit. Nach einigen Jahren sollte der Trieb gerade gezogen sein und man kann den Bambusstab wieder entfernen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.02.2010
 
Guten Tag, was verstehen Sie unter Winterschutz?
Araucaria araucana ist die einzigste (einigermaßen) winterharte Art. Sie gedeiht am besten in nahrhaften, durchlässigen und gleichmäßig feuchtem Boden. Vorteilhaft ist auch einen verhältnismäßig hohe Luftfeuchtigkeit. In Lagen mit strengeren Frösten ist vor allem für jüngere Pflanzen ein Winterschutz unbedingt erforderlich. Ab permanent -5°C sollte ein Winterschutz bei jungen Pflanzen unbedingt erfolgen. Dieser kann aus Strohmatten, Reisigzweigen oder anderen groben, organischen Material bestehen. Man packt die Pflanze mit diesen Schutzmaterialien im strengen Winter massiv ein, so das sie vor sehr tiefen Temperaturen, scharfen Ostwind und starker Wintersonne geschützt ist. Auch ein dickes Abdecken der Pflanzscheibe mit Mulch lässt die Pflanze besser einen Winter mit strengen Frost überstehen. Mit zunehmenden Alter erhöht sich die Frosthärte. Erwähnenswert ist weiterhin, das sich Araukarien an Küstenstandorten recht wohl fühlen und auch die Salzluft sehr gut vertragen. Auf Helgoland existieren einige größere Exemplare der beschriebenen Pflanze.
Sehr wichtig ist nicht nur ein geschützter Platz, sondern ein Standort an den keine starke Nässe auftreten kann. Araukarien bekommen bei zu viel Bodennässe eine gelbliche, später auch braungelbe Nadelfärbung und sterben unter Umständen dann ab. Grund für diese Symptom ist häufig eine pilzliche Infektion der Wurzeln, die sich besonders in nassen Böden verbreiten kann.
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.03.2009

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