Baumschule Eggert - Blütensträucher, Baumschulen, Heckenpflanzen

Startseite » Katalog » Nadelgehölze » deutsch - botanisch » E » Taxus baccata - Eibe
 
Deutsch Svedish    Ihr Konto  |  Warenkorb  |  Kasse  |  Blog  |  Facebook 

Taxus baccata - Eibe
Steckbrief
Wuchshöhe
1 m bis 10 m (je nach Schnitt)
Wuchsbreite
ca. 0,5 bis 5 m (je nach Schnitt)
Zuwachs/Jahr
20 bis 40 cm
Wurzelsystem
tiefliegende , dicht verzweigte Wurzeln
Blütenmonat
März - April
Blütenfarbe
zweihäusig männl. Blüten gelbe Knöpfchen, weibl. unscheinbar
Früchte
rote, fleischige Beere mit giftigen Samen
Blattfarbe
grün
Blattphase
immergrün
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
frisch bis feucht, nährstoffreich
Verwendung
Hecke, Solitär 
Winterhärte
frosthart
Besonderes
vielseitig einsetzbar
Taxus baccata  

Eibe

Die baumartig oder strauchig wachsende einheimische Eibe wird im sehr hohen Alter 12-15 m hoch, die Krone rundlich. Die Nadeln sind etwa 1-3 cm lang, zweizeilig, allmählich kurz zugespitzt und dunkelgrün.

Sie kann einzeln oder in Gruppen, als Unterpflanzung, für Hecken und größere Kübel verwendet werden. Sie lässt sich gut in Form schneiden und verträgt sowohlHalbschatten wie auch volle Sonne. Vollschattige Lagen werden toleriert.

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Die Gemeine Eibe (Taxus baccata) ist in ganz Europa verbreitet und gehört in den meisten Ländern zu den geschützten Arten. Die größten Exemplare dieser Konifere findet man allerdings in der Türkei und im Kaukasus. An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt, er sollte frisch bis feucht und nährstoffreich sein. Die Eibe ist vielseitig verwendbar, allerdings sollte bei der Standortwahl bedacht werden das die Pflanze giftig ist, das heißt kein Einsatz im Bereich von Kindergärten, Schulen oder Spielplätzen.

Die Beeren der Eibe werden von den Vögeln  gerne angenommen, auch als Brutplatz sind die Pflanzen gut geeignet. Aus dem harten aber biegsamen Holz der Eibe wurden früher häufig  Bögen für die Jagd gefertigt. Auch für den Hausbau wurde das Eibenholz wegen seiner guten Haltbarkeit verwendet. Aus diesen Gründen ist die Eibe am Naturstandort sehr selten geworden. Die Pflanze wurde über die Jahrhunderte hinweg von den Menschen stark übernutzt und es dauert viele Generationen, bis wieder  größere Eiben mit dicken Stämmen nachgewachsen sind. Erwähnenswert ist noch, dass die Eibe wohl der schattentoleranteste Baum Europas ist – sie wächst sogar noch völlig überschirmt in Wäldern und Böschungen.

Der Name der Eibe leitet sich vermutlich von dem Wort „Iwe“ aus dem Mittelhochdeutschen ab, das bedeutet „die rötlich-braune“, vermutlich bezieht sich dieses auf die rötliche Maserung des Holzes.
 


Taxus baccata Taxus baccata Taxus baccata Taxus baccata Taxus baccata Taxus baccata
    Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Topfballen national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 2,95 EUR    
Verfügbar
Wurzelnackt 20/ 30 cm hoch national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 2,09 EUR
ab 10 Stk. = je 1,89 EUR
ab 100 Stk. = je 1,69 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Anfang Mai
Containerpflanze 20/30 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 5,95 EUR
   
Verfügbar
Containerpflanze 30/40 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 7,95 EUR
   
Verfügbar
Pflanze mit Ballen 30 bis 40 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
Terms of delivery international:
Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 7,95 EUR
ab 5 Stk. = je 6,95 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Anfang Mai
Pflanze mit Ballen 40 bis 50 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
Terms of delivery international:
Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 9,95 EUR
ab 5 Stk. = je 8,95 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Anfang Mai
Pflanze mit Ballen 50 bis 60 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
Terms of delivery international:
Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 12,95 EUR
ab 5 Stk. = je 11,95 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Anfang Mai
Pflanze mit Ballen 60 bis 70 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
Terms of delivery international:
Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 15,95 EUR
ab 5 Stk. = je 14,95 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Anfang Mai
Pflanze mit Ballen 70 bis 80 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
Terms of delivery international:
Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 24,95 EUR
ab 5 Stk. = je 22,95 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Anfang Mai
Pflanze mit Ballen 80 bis 100 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
Terms of delivery international:
Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 35,95 EUR
ab 5 Stk. = je 32,95 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Anfang Mai
Pflanze mit Ballen 100 bis 125 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
Terms of delivery international:
Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 42,95 EUR
ab 5 Stk. = je 39,95 EUR
   
Saisonartikel nur lieferbar von Okt. - Anfang Mai
Pflanze mit Ballen 150 bis 175 cm hoch Lieferbedingungen national:
Bestellwert über 150,00 Euro: frachtfreie   Lieferung
Bestellwert unter 150,00 Euro: bei Bestellung von Gehölzen, die mit diesem LKW-Symbol markiert sind, müssen wir eine Frachtpauschale von 32,50 Euro erheben.
Bitte erfragen Sie vor der Bestellung die individuellen Versandkosten nach Österreich und in die Schweiz.
Terms of delivery international:
Plants which are marked with the truck symbol are too big to be mailed in a parcel. Instead we have to send them with a contract carrier, which is unfortunately more expensive. The freight is calculated individually. Einzelpreis: 99,95 EUR
   
Knapper Bestand: Diese Artikel werden nur unter Liefervorbehalt angeboten, da es sich um Bestände handelt, von denen wir nur sehr wenig Pflanzen in Kultur haben. In der Regel sind sie aber zum jetztigen Zeitpunkt noch lieferbar.
Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: 4 - 12 Werktage
     
   

Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Taxus baccata - Eibe "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Ich suche Heckenpflanzen, die schnell wachsen.
Die einfache Eibe (Taxus baccata) erzielt meist einen Jahreszuwachs von 20 bis 40 cm, sofern die Pflanzen gut in den Boden eingewachsen sind. Der Zuwachs ist besonders groß in den jüngeren Jahren und stagniert im Alter wieder entsprechend.
Voraussetzung für eine hohen Jahreszuwachs sind gute Standortbedingungen und eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. Eiben sind als sogenannte "Starkzehrer" bekannt, das heißt sie haben einen überdurchschnittlich hohen Bedarf an Stickstoff.
An schneller wachsende Gehölze sind Liguster, Lärche, Buche, Feldahorn oder Rotbuche zunennen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.01.2010
 
Hallo, wollte mal fragen, ob es möglich ist, die Beerenbildung der Eibe zu minimieren/verhindern. Evtl. durch Schnittzeit o.ä.? Trägt sie evtl. nur am einjährigen/zweijährigen Holz?
Das rote, schleimige Fruchtfleich der Eibenbeeren ist süß und essbar, der darin enthaltende Same aber sehr giftig. Die Eiben blühen in der Regel am einjährigen, manchmal am zweijährigen Trieb. Man kann somit durch einen regelmäßigen Schnitt die Fruchtbildung stark mindern. Triebe, die sich im Inneren der Pflanze befinden, würden nicht vom Schnitt betroffen werden und entsprechend blühen und fruchten.
Eiben sind getrennt geschlechtlich einhäusig, das heißt es gibt rein männliche und rein weibliche Pflanzen. Die Art Taxus baccata wird durch Aussaat vermehrt und es gibt in der Nachzucht dann immer eine gewissen Prozentteil weiblicher und männlicher Exemplare. Leider kann man das Geschlecht erst nach vielen Jahren signifikant feststellen.
Es gibt sehr wenige männliche Sorten, die durch Stecklinge vermehrt werden, deren Nachkommenschaft dann sicher keine Früchte trägt. Zu nennen wäre in diesem Zusammenhang Taxus media Hatfieldii, die aber leider selten in Baumschulen kultiviert wird.
Neben dem Samen ist vor allem die Nadel von Taxus sehr giftig. Sie enthält das Alkaloid Taxin und ist schon in geringen Mengen für Pferde tötlich.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.02.2010
 
Guten Tag Herr Eggert!
Wieviele Pflanzen benötige ich pro Meter, um eine vernünftige, dichte Hecke zu erzielen? Ich möchte sie auf keine bestimmte Höhe halten, evtl. nur an den Seiten etwas gerade verschneiden. Danke für die Info und frohe Ostern.
Die Taxus baccata - Eibe bieten wir in verschiedenen Größen an und danach richtet sich auch der Bedarf an Pflanzen per Meter. Es fängt bei den kleineren Pflanzen mit 4 - 5 an und reicht bis zu den Großen mit einem Bedarf von 2 Pflanzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.04.2010
 
In meinem Garten werden große Eiben gefällt. Ich suche Pflanzen für einen Sichtschutz, die immergrün sein sollten und ca. 3-4 m hoch werden. Welche Pflanzen wären geeignet? Der Garten ist eher halbschatttig. Danke für Ihre Mühe.
Eiben sind wunderschöne immergrüne Heckenpflanzen, die sich sehr gut in halbschattiger bis schattiger Lage zurechtfinden. Sie haben ein sehr gutes Ausschlag-Vermögen am alten Holz. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, Ihre Pflanzen nicht zu fällen, sondern stark zurückzuschneiden.
Als Ersatzpflanzung würde von den Nadelgehölzen erneut Eibe in Frage kommen.
Laubtragende immergrüne Heckengehölze für halbschattigen Standort sind die Stechpalmen, Ilex aquifolium in Sorten für schweren Boden oder Ilex meserveae in Sorten, der leichteren (Sand-) Boden bevorzugt.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 31.03.2011
 
Hallo,
gerne würde ich noch eine Eibenhecke pflanzen, aber meine vor 2 Jahren gepflanzte treibt nicht richtig aus. An einigen Stellen sind die Pflanzen richtig kahl. Dabei heißt es doch sogar, dass man diese Pflanzen stark zurückschneiden kann.
Sollte ich die Pflanzen düngen und wenn ja, mit welchem Dünger? Und wann ist dafür der richtige Zeitpunkt?
Vielen Dank!
Aus der Ferne ist es schwierig zu beurteilen, weshalb sich die Eibenhecke nicht richtig entwickelt. Eiben, Taxus baccata, benötigen einen hochwertigen Gartenboden und kümmern bei sehr sandigen, und vor allem auf sehr nassen Böden. Ein Mangel an Dünger erkennt man meist aufgrund einer hellen Nadelfärbung.
Grundsätzlich sind Eiben Gehölze, die einen verhältnismäßig hohen Verbrauch an Stickstoff haben. Gedüngt wird kurz vor oder während der Wachstumsphase.
Aber wie schon erwähnt, das schlechte Wachstum Ihrer Eiben wird wahrscheinlich am Boden oder am Standort liegen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.11.2011
 
Ich habe ziemlich nah an meiner 25 m Linde eine große Eibe stehen. Daneben eine Thuja. Diese muß weg, weil sie auseinanderfällt und sich nicht mehr beschneiden läßt. Mein Plan war, eine zweite (oder dritte) Eibe zu ergänzen, aber nun lese ich, dass Eiben einen guten Boden brauchen. Was kann ich tun, damit es einer gewöhnlichen Eibe dort gefällt oder gibt es eine Alternative? Es ist eher schattig als halbschattig und ca. 2,5 m von der Linde entfernt.
Vielen Dank für Ihre Tipps!
Eiben lieben einem sonnigen bis halbschattigen Standort, ein vollschattiger Platz wird allerdings nur noch toleriert. Problematisch ist auch die Nähe zur Linde, da diese Bäume sehr viel Wasser ziehen und ein neu gepflanztes Gehölz (in unmittelbarer Nähe des Lindenstammes) es sehr schwer haben wird, anzuwachsen. Man wird dieses Gehölzes vor allem in der Anwachsphase gut wässern müssen und sicherlich auch in den Jahren danach in trockenen Phasen immer zusätzlich wässern müssen.
Als schattenverträgliche, immergrüne Alternative zur Eibe, kann man es mit einem Ilex oder vielleicht noch mit einem buschigen Kirschlorbeer probieren.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.12.2011
 
Moin zusammen,
ich beabsichtige eine Hecke Taxus baccata zu pflanzen. Der vorhandene Boden muss vorab aufbereitet werden, da schwerer Lehmboden. Wie hoch sollte der Pflanzgrund vorbereitet sein?
Danke für kurze Rückinfo.
Die Pflanztiefe richtet sich nach der Größe des Erdballens. Man kann bei einer Pflanzenhöhe von 40/ 50 cm von einem 20 bis 25 cm tiefen Ballen ausgehen, bei einer Pflanzenhöhe von 1 m wird der Ballen wohl 30 bis 40 cm tief sein.
Als Faustregel gibt man vor, dass das Pflanzloch fast doppelt so tief aufgelockert werden sollte, wie der Ballen tatsächlich ist. Dadurch erreicht man, dass eventuell verdichtete Bodenschichten gelockert werden und das Wasser problemlos in den Untergrund abfließen kann. Vor allem Eiben leiden sehr, wenn der Standort zu nass ist. Häufiges Erkennungsmerkmal derart geschwächter Pflanzen ist eine gelbliche bis bräunliche Nadelfärbung. Die Pflanze darf aber auf keinen Fall zu tief gesetzt werden, da sie dann auch besonders leidet. Sie muss so hoch gepflanzt werden, wie sie im Baumschulquartier stand.
Taxus baccata liebt einen höherwertigen Boden, ist er aber zu lehmig, sollte die Bodenstruktur durch Zugabe von Sand verbessert werden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.01.2012
 
Ich würde gern mehrere Eiben pflanzen - für die Ausbildung des Fruchtschmuckes sind natürlich beide Geschlechter erforderlich.
Ab welchem Alter blühen und fruchten Eiben bzw. kann man bei den von Ihnen angebotenen 100 - 125 cm hohen Ballen-Pflanzen bereits feststellen, ob es sich um weibliche oder männliche Exemplare handelt?
Vielen Dank.
Eiben fruchten erst ab einem Alter von 15 bis 20 Jahren. Ein Taxus baccata mit der Höhe 100/125 ist ca. 8 Jahre alt und es kann leider das Geschlecht noch nicht festgestellt werden.
Alternativ kann man auf die Sorte Taxus media Hicksii ausweichen. Diese Pflanzen sind rein weiblich und meist ist ein männlicher Befruchter in der Nähe und es können sich Früchte entwickeln. Taxus media Hicksii bildet meist schon im 6. bis 7. Lebensjahr die roten Beeren. Die Sorte besitzt zudem einen relativ schlanken Habitus und ist gut für Hecken geeignet.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.01.2012
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
Da unsere Buchsbaumeinfassung nun auch eingeht, ueberlegen wir, diese durch eine Eibeneinfassung mit einer Endhoehe von ca. 30 cm zu ersetzen. Was halten Sie davon?
Wenn ja, wieviel Pflanzen pro Meter muessen wir setzen, wenn wir die kleinsten Pflanzen verwenden?
Das kann man durchaus machen. Man muss sich nur im Klaren darüber sein, dass man einige Zeit warten muss, bis man eine vernünftige, dichte Eiben-Hecke hat: Buchsbaum ist vom Habitus her schon viel heckenähnlicher als Taxus baccata. Damit die Hecke schon am Anfang relativ dicht ist, würde ich 6-8 Pflanzen auf den laufenden Meter setzen.
Einen etwas besseren Heckencharakter von vornherein hat z.B. die Becher-Eibe (Taxus media Hicksii).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2012
 
Hallo Herr Eggert,
gerne würde ich mir zwei Eiben-Würfel rechts und links von unserer Holzterrasse als Begrenzung zum Rasen pflanzen, weiß aber nicht, wie viele ich pflanzen muss, um einen Würfel bzw. Quader in der Größe 50x60x50 cm zu bekommen.Und geht das so überhaupt? So eine Größe fertig zu kaufen ist ja doch recht teuer!! Vielen Dank für ihre Mühe mir einen Rat zu geben!
Ich würde Ihnen empfehlen einen Taxus baccata pro Würfel zu nehmen, am besten ein etwas größeres Exemplar (60-70 cm hoch), und diesen über die Jahre zunehmend quaderförmig zu schneiden. Mehrere Pflanzen zusammen sehen meist etwas uneinheitlich aus, da der Taxus durch Aussaat vermehrt wird und so leichte Varaitionen auftreten können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.05.2012
 
Liebe Gärtner der Baumschule Eggert,
ich möchte eine Hecke von Taxus baccata pflanzen. Kann ich Sämlinge, die sich unter einer Adlerschwingeneibe ausgesamt haben, mitverwenden oder werden das Adlerschwingeneiben?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Man kann die Eiben-Sämlinge durchaus für die Hecke verwenden - tendentiell werden sie sich zu normalen Eiben entwickeln. Allerdings muss einem klar sein, dass die Hecke dann kein ganz gleichmäßiges Wuchsbild hat, da sich die Sämlinge etwas unterschiedlich entwickeln werden. Wenn einen das nicht stört bzw. die leichte Variation sogar erwünscht ist, ist das aber weiter kein Problem.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.08.2012
 
Ich habe einen verwilderten Garten übernommen, in dem über einen Rasenfleck hinweg eine Wildpflaume und eine vielstämmige Eibe ineinandergewachsen sind, beide etwa 6 m hoch. Kann man eine Eibe dieses Alters noch auf eine Höhe von 3 m einkürzen?
Wenn die Eibe, Taxus baccata, vital ist und gut aussieht, kann man sie durchaus zurückschneiden. Eiben haben die Fähigkeit, auch aus dem alten Holz wieder auszuschlagen und verkraften daher in der Regel auch einen radikaleren Rückschnitt sehr gut.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 31.08.2012
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben ein Haus gekauft und möchten gern eine Eibenhecke (Taxus baccata) im Frühjahr pflanzen, wo jetzt noch viele Johannisbeersträucher stehen. Ausrichtung Süd/West, also ein sonniger Standort. Die Heckenhöhe soll irgendwann einmal 2 m betragen. Welche Pflanzengröße zur Pflanzung würden Sie empfehlen, wieviel Pflanzen pro Meter? Heckenlänge beträgt 19 m.
Wenn man Pflanzen mit einer Größe von 40/60 cm pflanzt, sollten sie gleich auch mit von oben gestutzt werden oder nur an den Seiten beschnitten werden? Kann man zur Bodenaufbereitung bei der Pflanzung ganz normale Blumen- oder Pflanzerde verwenden?
Wie breit sollte eine Eibenhecke bei einer Heckenendgröße von 2 m sein? Was ist zur Düngung von Eibenhecken besser geeignet, Hornspäne, Blaukorn oder mit Wasser angesetzter, vergorener Taubenmist? Wenn die Hecke jetzt im Frühjahr gepflanzt wird, wann sollte man das erste mal düngen?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Der beschriebene Standort ist für eine Eibenhecke generell geeignet. Der Boden sollte weder sehr trocken noch nass sein - idealerweise ist er gut drainiert aber feucht. Haben Sie einen guten Boden, ist nach dem Entfernen der Johannisbeersträucher keine weitere Aufbereitung notwendig. Ist der Boden eher sandig, empfiehlt es sich Kompost (notfalls auch Blumenerde) unterzumischen, um den organische Anteil zu erhöhen.
Die Breite einer Eibenhecke sollte mindestens 50 cm betragen. Je nach Geschmack kann man sie aber auch bis zu 1,50 m breit werden lassen.
Welche Pflanzengröße Sie wählen hängt davon ab, wieviel Geld Sie ausgeben möchten und wieviel Zeit Sie der Hecke zum Wachsen geben möchten; geeignet sind alle angebotenen Größen. Bei einer Pflanzenhöhe von 40-50 cm bzw. 50-60 cm benötigen Sie 2,5 Eiben pro Meter. Das sieht bei der Pflanzung zunächst nach relativ wenig aus, auf Dauer wachsen die Pflanzen aber ineinander. Direkt nach der Pflanzung sollte man die Eiben ruhig ein wenig in der Höhe und an den Seiten schneiden. Die Pflanzen wachsen dann besser an und verzweigen sich stärker.
Im ersten Standjahr müssen die Eiben zunächst mal anwachsen und benötigen noch keinen Dünger. Ab dem zweiten Jahr kann man dann beginnen zu düngen. Da Eiben Stickstofffresser sind, sind sowohl Hornspäne als auch Blaukorn geeignet. Während man Hornspäne kaum überdosieren kann, da sie sehr langsam abgebaut werden, muss man mit Blaukorn vorsichtiger umgehen: Es darf nicht zuviel gestreut werden und nicht zu dicht an die Pflanzen ran, so dass es nicht zu Verbrennungen kommt. Aus demselben Grunde wird Blaukorn nur oberflächlich aufgebracht und keinesfalls in den Boden eingearbeitet.
Mit vergorenen Taubenmist haben wir leider keine Erfahrungen; generell gilt aber, dass Geflügelmist recht scharf ist und man daher wie beim Blaukorn bei der Dosierung sehr vorsichtig sein sollte, um Verbrennungsschäden zu vermieden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.02.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
ich möchte meine Spiraeen-Anpflanzung - Sichtschutzbegrenzung Garten - durch Taxus baccata ersetzen. Habe folgende Anpflanzung in einer Reihe: vorhandene Eibe, 3 x Spiraea arguta, wieder Eibe ca. 1.70 breit x 1.80 hoch, daneben Spirae Graefsheim. Ich möchte die 3 Spiraeen arguta entfernen und dafür Taxus baccata pflanzen. Die Länge beträgt ca. 2.50 m (da, wo jetzt die 3 Spiraeen arguta stehen). Wie viele Eiben sollte ich pflanzen?
Ich dachte an zwei größereca. 1. 30 hoch. Reichen 2 Eiben aus für 2.50 m Breite ? Möchte gern einen Formschnitt (Rechteck) erreichen, so dass die neuen Eiben sich an die alte vorhandene angleichen - auchhöhenmäßig - also einen Quader.
Die Spiraeen sind mir zu lückig geworden - durch Auslichten und starkes Einkürzen - möchte es dicht haben an dieser Stelle, und da finde ich Eiben eigentlich sehr schön. Nur die Frage, wenn es keine Heckenware, sondern schon Solitäre sind, ob 2 ausreichen? 3 erscheinen mir fast zuviel - würden sie nicht braun werden,wenn sie sich seitl. berühren?
Danke für Ihre Antwort!
Solitäre mit einer Höhe von 125-150 m sind ca. 60-80 cm breit. Wenn man die Lücke also einigermaßen schnell dicht haben möchte, sollte man lieber drei Exemplare, eventuell sogar vier pflanzen. Bei Berührung beginnen die Nadeln auf Dauer in der Tat braun zu werden, aber es würde noch einige Zeit dauern, bis es soweit ist - und dann wachsen die Zweig schon so ineinander, dass es auch nicht weiter auffällt, da die braunen Nadeln weitestgehend innerhalb des im Entstehen befindlichen Quaders sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.07.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir möchten als Beetumrandung gerne eine niedrige Eibenhecke pflanzen. Ist es möglich die Hecke auf 20 cm Breite zu halten, und welche Sorte ist hierfür am Besten geeignet?
Wir möchte die Hecke von der Mitte ausgehend in einem Schwung abfallend schneiden. Haben Sie einen Tipp für uns, wie wir das schaffen könnten?
Die einfache Eibe, Taxus baccata, ist für Ihr Vorhaben durchaus geeignet. Alternativ kann man auch die Becher-Eibe, Taxus media Hicksii, verwenden, die von Natur aus deutlich schmaler wächst. Allerdings hat letztere den Nachteil, dass sie im Alter leicht im unteren Bereich etwas kahl wird. Taxus baccata bleibt hingegen auch bodennah recht zuverlässig grün, wenn die Lichtverhältnisse stimmen. Grundsätzlich gilt für alle Hecken, dass man der Verkahlung vorbeugt, indem man sie leicht schrägwandig schneidet, also im unteren Bereich ein wenig breiter werden lässt.
Sowohl für die Breite von 20 cm als auch für die von der Mitte abfallende Form ist es ratsam, die Eibenhecke von Anfang an regelmäßig zu schneiden (auch wenn die anvisierte Endhöhe noch nicht erreicht ist), und so die gewünschte Form allmählich aufzubauen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.08.2013
 
Sehr geehrtes Eggert Team,
wir planen an der Südseite (Vollsonne den ganzen Tag) unseres Gartens eine Sichtschutzhecke gemischt mit immergrünen Liguster und Eibe, Pflanzgröße ca. 150 cm und in Zukunft soll die Hecke auf 190 cm gehalten werden. Unser Boden besteht aus Kies, Grundwasser erst bei 13 Meter.
Wie tief und breit sollte die Humusschicht für die Bepflanzung sein? Welchen Abstand benötigen die Pflanzen? Ist die Kombination dieser zwei Pflanzen generell okay?
Prinzipiell können wintergrüner Liguster, Ligustrum vulgare, und Eibe, Taxus baccata, nebeneinander wachsen und gedeihen. Die Tiefe der Humusschicht sollte ca. 30-40 cm betragen, die Breite ebenso - ist aber etwas abhängig von der gewünschten Heckenbreite. Bei einer Pflanzhöhe von ca. 1,50 m werden pro Meter 1,5-2 Pflanzen benötigt.
Allerdings sollte man bedenken, dass Eiben deutlich langsamer als Liguster wachsen, d.h. man würde eine recht ungleichmäßige Hecke erzeugen. Soll es sich um einen lockeren, freiwachsenden Sichtschutz handeln, ist das weiter kein Problem. Strebt man aber eine streng geschnitte, also im Prinzip quaderförmige Hecke an, sollte man sich bewusst sein, dass die Mischung zweier unterschiedlich schnell wachsender Pflanzen zu einem unregelmäßigen Wuchsbild führt, also schnell ungepflegt wirken kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.08.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert.
Wir möchten gerne eine immergrüne Hecke als Sichtschutz in unserem Garten anlegen. Die angstrebte Höhe ist 1,80 m. In dem Garten spielen kleine Kinder, uns wurde daher davon abgeraten, Eibe zu verwenden, da diese giftig sein soll. Würden Sie zu einer anderen Hecke raten?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.
Eiben, Taxus baccata, sind in der Tat stark giftig. Sowohl die Nadeln können bei ausreichendem Verzehr tödlich wirken, als auch die (zerkauten) Samen. Das leuchtend rote Fruchtfleisch hingegen ist das einzig ungiftige an der Pflanze.
Ob man eine Eibenhecke pflanzt, wenn man Kinder hat, muss man sich gut überlegen. Generell kann man Kindern ja durchaus begreiflich machen, dass sie nichts im Garten einfach so essen dürfen. Aber nicht jedes Kind reagiert (abhängig von Ater und Charakter) gleich verständig.
Wenn man junge Pflanzen setzt (z.B. 40-50 cm), dann dauert es noch einige Jahre, bis die Eiben Früchte tragen - d.h. bis dahin sind die Kinder auch aus dem gröbsten raus und die Nadeln sind zum Essen nicht so attraktiv.
Alternative ungiftige Hecken sind Hainbuche (Carpinus betulus) und Rotbuche (Fagus sylvatica). Auch eine Thujahecke wäre eine Möglichkeit, wenn die Hecke immergrün sein soll. Auch hier sind die Nadeln giftig (wenn auch nicht so stark), aber es bilden sich keine rotleuchtenden Früchte, die zum Essen einladen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Hallo Herr Eggert,
unser Grundstück grenzt im Süden direkt an einen Wald. Wir fürchten, dass er eines Tages Wohngebiet wird und wollen vorsorglich eine Hecke setzen. Sie soll uns in spätestens 8 Jahren guten Sichtschutz bieten. Der Abstand zu den 30 Meter hohen Fichten beträgt etwa 2 bis 5 Meter. Die Hecke wäre gleichsam eine Unterpflanzung. Wir legen Wert auf heimische Pflanzen mit Wert für Vögel, Bienen etc.
Welche Heckenpflanze wüden Sie uns in welcher Höhe empfehlen? Und wann sollen wir sie pflanzen?
Beste Grüße aus der Nordheide.
Eiben, Taxus baccata, kann man für die geplante Hecke durchaus verwenden, als Ausgangsgröße sind relativ kleine Pflanzen (30-40 cm, 40-50 cm) völlig ausreichend, das Sie ja auch etwas Zeit haben, bis die Hecke wirklich dicht sein soll. Alternative Möglichkeiten für eine formell geschnittene Hecke wären Ilex - ob der einheimische Ilex aquifolium oder die etwas winterhärtere Züchtung Ilex meserveae - oder wintergrüner Liguster, Ligustrum vulgare Atrovirens. Letzterer bietet besonders in strengeren Wintern allerdings keinen durchgehenden Sichtschutz.
Darf es auch eine lockere Heckenpflanzung sein, kann man verschieden Sträucher mischen. Außer den oben genannten würden sich z.B. noch die folgenden anbieten: Berberitze (Berberis vulgaris), Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum), Blaue Heckenkirsche(Lonicera caerula), Kornelkirsche (Cornus mas), Kreuzdorn (Rhamnus cartharticus), Faulbaum (Rhamnus frangula) sowie Weißdorn (Crataegus monogyna oder laevigatus).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.01.2014
 
Hallo!
Bei Sämlingen gibt es ja immer verschiedene Wuchsformen. Ich möchte gern wissen ob die Planzen sortiert sind.
Anders als die meisten möchte ich möglichst unterschiedliche und ev. 200 Stück oder mehr. Möchte sie auspflanzen und später sortieren und Hecken anlegen.
Die Eiben-Sämlinge, Taxus baccata, werden bei uns nicht sortiert, d.h. die natürlich Varianz bleibt erhalten und Sie würde bei Bestellung eine gute Mischung bekommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2014
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben eine etwa 100 Meter lange Taxus-Hecke mit rund 130 x 2 m hohen Eiben. Um nicht regelmäßig mit dem Gartenschlauch die Hecke wässern zu müssen, habe ich einen Tropfschlauch verlegen lassen.
Allerdings traut mir niemand zu sagen, wie viel Liter Wasser ich bei einem normalen Boden (nicht lehmig) pro Woche ausbringen muss. Können Sie mir ein Gefühl geben, wie viel die im Schnitt (im Sommer) brauchen. Im Internet heißt es überall immer nur mäßig, durchschnittlich, nicht zu viel (Staunässe) und nicht zu wenig, ... aber genauen Literangaben habe ich bislang nicht gefunden.
Herzlichen Dank im Voraus!
Das ist auch schwer in Litern anzugeben, da es von vielen verschiedenen Bedingungen abhängt - nicht zuletzt von Boden und Witterung. Grundsätzlich mag die Eibe Taxus baccata, einen gleichmäßig leicht feuchten Boden. Steht sie zu nass, wird sie anfällig für Pilzkrankheiten (z.B. Phytophtera).
Wir beregnen in unserer Containeranlage, wo u.a. auch Taxus stehen, an Sommertagen, an denen es nicht geregnet hat, 3-5 mm am Tag. Das entspricht aber natürlich auch nicht ganz den Bedingungen einer Gartenpflanzung, aber vielleicht kann es als Richtwert helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.06.2014
 
Gibt es eine Pflanze, die der Eibe zum Verwechseln ähnlich sieht? Es handelt sich um eine dunkelgrüne Pflanze, die flache Nadeln mit einer Mittelrille hat. Die Wuchsform ist zypressenähnlich, schlank. Die Besitzerin meint, es sei keine Eibe- und wir bangen um Pferd und Esel, mit denen wir dort vorbeireiten.
Es könnte sich vielleicht um eine Kopfeibe, Cephalotaxus harringtonia, bzw. eine Säulen-Kopfeibe, Cephalotaxus harringtonia Fastigiata, handeln. Diese ist zwar eng verwandt mit der Eibe, aber eben keine Eibe im eigentlichen Sinn. Giftig sind die Nadeln ebenfalls, allerdings enthalten sie andere Gifte als die normale einheimische Eibe. Ob diese allerdings für Pferde ebenfalls problematisch sind, konnten wir nicht in Erfahrung bringen - vermutlich wird die Kopfweide einfach zu selten gepflanzt. Man sollte Pferd und Esel daher lieber fernhalten.
Falls die Kopfeibe nicht in Frage kommt, müssten Sie uns möglichst gute Fotos von dem Nadelbaum schicken, so dass wir ihn sicher bestimmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2014
 
Gibt es Eiben auch wurzelnackt oder erst größere im Container?
Moinmoin,
die im Freiland gezogenen Eiben (Taxus baccata) - wurzelnackt und mit Ballen - sind jetzt wieder freigeschaltet. Im Laufe des Oktober können sie wieder geerntet und versendet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Hallo Gärtner der Baumschule Eggert,
wir haben vor 25 Jahren eine 20 m lange Eibenhecke gepflanzt. An der einen Seite der Eibenhecke führt ein gepflasterter Fußweg (1 m breit) mit Straße entlang, und auf der Rückseite der Eibenhecke haben wir (auch vor 25 Jahren) ein 70 cm breites Rosenbeet (auch 20 m lang) angelegt. (auf Vorschlag eines Landschaftsgärtners!!!)
Die Eibenhecke breitet sich mit den Wurzeln so stark ins Rosenbeet aus, daß die Rosen immer mehr kümmern und sogar teilweise ersetzt werden mußten. Als Abhilfe wollte ich jetzt eine Wurzelsperre (70 cm tief) einarbeiten, um die Rosen vor dem Eibenwurzelwerk zu schützen. Die Eibenhecke hat eine Gesamtbreite von insgesamt 60 cm und 1 m Höhe).
Meine Frage:
Ist es sinnvoll, diese Wurzelsperre einzuarbeiten, und wenn ja, wie weit muß ich von der Eibenhecke Abstand halten, damit sie keinen Schaden leidet (noch genügend Wasser und Nährstoffe bekommt)? Die Rosen sollen so dicht wie möglich an der Hecke sein. Wir möchten diese Kombination (Rosen vor Eibenhecke) nicht missen.
Ich würde mich über eine Antwort von Ihnen sehr freuen.
Moinmoin,
da der Boden unter dem gepflasterten Fußweg sehr fest und sandig ist, haben sich die Wurzeln der Eibenhecke vermutlich sehr einseitig in Richtung des Rosenbeetes entwickelt, wo sie frische, lockere Erde fanden. Nach 25 Jahren dürften sich die Wurzel schon recht stark ausgebreitet haben, auch wenn die Hecke verhältnismäßig niedrig ist.
Man sollte die Wurzeln nicht zu stark abstechen, sonst bekommt die Hecke Probleme - von verstärktem Nadelfall bis zum Eingehen einzelner Pflanzen. 1 m sollte man daher schon mindestens von der Hecke Abstand halten mit der Wurzelsperre, wenn man sicher gehen will sogar 2 m. Am besten gräbt man mal kleine Testlöcher und schaut, wie weit ausgebreitet das Wurzelwerk ist - allzuviel abstechen sollte man jedenfalls nicht mehr. Der beste Zeitpunkt für eine Wurzelreduktion ist das frühe Frühjahr.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.10.2014
 
Guten Tag,
ich habe seit etwa fünf Jahren Taxus baccata in Plastiktöpfen als Sichtschutz gepflanzt, es gab bisher keine Probleme. Seit kurzem aber treten vermehrt bei allen Bäumen gelbe bis braune Nadeln auf, hauptsächlich im Inneren des Baumes, aber auch außen. Sieht aus, als ob der Baum absterben würde. Einzelne Sträucher sind auch schon abgefallen. Als Gegensatz ist allerdings auch schöner hellgrüner Trieb zu sehen. Kann ein Pilzbefall vorliegen oder Phytophthora/Nadelnekrose? Wenn ja, was hilft dagegen?
Vor einem Monat ungefähr habe ich die Bäume zurückgeschnitten und gedüngt. Ich befürchte, daß ich die Bäume „überdüngt“ habe. Zu viel vom Immergrün Bittersalz und Langzeitdünger. Kann es sein, daß ich die Bäume so geschädigt habe?
Moinmoin,
sowohl Phytophtera als auch Überdüngung kann zu solchen Symptomen bei Eiben führen, wobei man mit einem Langzeitdünger normalerweise nicht so schnell überdüngt, da er sich ja langsam abbaut.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass das Substrat einfach nicht mehr gut genug ist, wenn es in den letzten 5 Jahren nicht ausgewechselt wurde. Über die Jahre verliert die Erde im Topf an Struktur und wird immer fester und dichter. Das Wasser wird nicht mehr so gut aufgenommen und staut sich. Darunter fangen die Wurzeln der Taxus baccata langsam an zu leiden, und nach und nach kann ein Pflanze deswegen sogar eingehen, auch wenn weiter normal gedüngt und gewässert wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Guten Tag!
Meine vor Jahren gepflanzte Buchshecke ist leider dem Pilz zum Opfer gefallen. Da die Hecken insgesamt fast 100 m sind, möchte ich wurzelnackte Pflanzen bestellen. Meine Frage ist, ob ich schon im Februar pflanzen kann?Und ist das möglich die auch auf Dauer auf 25-30 cm halten?
Schöne Grüße aus Rhön!
Moinmoin,
wenn das Wetter es zulässt, kann man die Eiben (Taxus baccata) gerne schon im Februar pflanzen. Generell gilt je früher die wurzelnackte Ware im Jahr gepflanzt wird, desto besser - vorrausgesetzt natürlich dass der Boden nicht mehr gefroren ist und der Winter weitestgehend vorrüber ist. Wenn die Taxus bei der Pflanzung gut angedrückt (ev. auch festgetreten werden), schadet es ihnen auch nicht, wenn es doch nochmal ein paar Grad minus geben sollte. Sollte der Frost die Ballen etwas hochdrücken, muss man sie wieder festdrücken.
Da die Eibe relativ langsam wächst und sehr gut schnittverträglich ist, kann man sie auch für ca. 30 cm hohe Hecken verwenden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.01.2015
 
Liebes Eggert-Team,
für eine Hecke hatte ich vor, Eiben wurzelnackt zu kaufen - kommen diese demnächst wieder ins Angebot?
Viele Grüße!
Moinmoin,
wir haben die Eiben für diese Saison gerade rausgenommen, da die Anwuchschancen von wurzelnackter Ware mit dem Austrieb zunehmend schlechter werden. Wenn Sie sich ganz schnell entscheiden, können wir noch mal schauen, ob es noch geht - ansonsten ab Oktober wieder.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.01.2015
 
Hallo,
ich habe letztes Jahr drei Eiben bei Ihnen bestellt, leider gingen zwei von den dreien ein. Auf Wikipedia habe ich zu Eiben gelesen dass sie als Jungpflanzen sehr empfindlich gegen direktes Sonnenlicht sind, und tatsächlich hat nur die Eibe überlebt die die schattigste Pflanzlage hatte. Soll man daher vorsichtig sein bei sonnigen Pflanzlagen, oder war das eher Zufall?
Schöne Grüße!
Moinmoin,
die Eiben (Taxus baccata) werden bei uns in voller Sonne kultiviert, da wir auf unseren Flächen gar keine Schattenbereiche haben - sonst müssten wir Sonnensegel o.ä. über unsere Felder/Stellflächen spannen. Das heißt alle drei Pflanzen waren gleichermaßen an Sonneneinstrahlung gewöhnt, dass kann nicht das Problem gewesen sein. Wenn es kein reiner Zufall war, dann kann es höchstens an begleitenden Faktoren gelegen haben, z.B. sind sonnige Standort oft wesentlich trockener als schattige. Wo das Problem lag, ist so aus der Ferne leider schwer zu beurteilen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.02.2015
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben in unserem Garten zwei hohe Taxus stehen, die in diesem Jahr Unmengen von Pollen oder Sporen ausschütten. Das war die letzten Jahre nicht so schlimm. Können Sie mir vielleicht sagen, ob die Sporen für Menschen oder Tiere giftig sind? Ich kann dazu im Internet nichts finden und auch die Giftzentrale konnte mir keine Auskunft dazu geben.
Über eine Antwort würde ich mich sehr sehr freuen.
Vielen Dank und viele Grüße!
Moinmoin,
da müssen Sie sich keine Sorgen machen. Ein paar Mediziner haben sich auch schon diese Gedanken gemacht und die Pollen untersucht und an Mäusen getestet: Taxanes in Taxus baccata pollen: cardiotoxicity and/or allergenicity?. Sie konnten tatsächlich einige der Gifte, die in den Blättern der Eiben vorhanden sind, auch in den Pollen nachweisen - aber in so geringer Menge, dass sie bei den Mäusen keinerlei Reaktionen hervorriefen.
Allerdings können die Eiben-Pollen wie auch andere Baumpollen Allergien in Form von Heuschnupfen verursachen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.03.2015
 
Hallo liebes Baumschul Eggert Team,
ich habe 2013 eine Eibenhecke (Pflanzen 30 cm hoch) gesetzt. Ich habe gleich bei der Pflanzung pro Pflanze 1 Hand voll Hornspäne mit im Erdreich eingearbeitet. Im vorigem Jahr habe ich nicht gedüngt. Eiben sind ja bekanntlich Starkzehrer.
Nun meine eigentliche Frage: Mit welchen Mittel kann ich nun meine Eiben düngen? Ich habe ein Unkrautvlies um und links und rechts der Eiben, pro Seite 50 cm ausgelegt und ca. 2 cm Rindenmulch aufgebracht. Mit Hornspänen kann ich ja nun sicherlich nicht mehr düngen. Flüssigdünger? Welchen Dünger empfehlen Sie mir? Wie viel mal pro Jahre sollte man düngen?
Standort der Eiben - Süd,- Westausrichtung, im Winter aber langer Widerschein, da Nachbarhaus nur 6 m entfernt steht.
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
grundsätzlich kann man die Eiben (Taxus baccata) mit jedem normalen Volldünger ernähren. Alternativ sind auch organischen Dünger wie z.B. Hornspäne, abgelagerter Mist, Kompost möglich. Der beste Zeitpunkt ist zu Beginn des Gartenjahres, wenn die Eiben beginnen auszuschlagen.
Allerdings macht die Abdeckung mit Unkrautvlies und Rindenmulch die Sache deutlich schwieriger. Flüssigdünger sind für im Freiland wachsende Pflanzen normalerweise nicht ausreichend, um sie vernünftig zu ernähren - sie eignen sich besser für Topfpflanzen. Man kann es mit einem normalen Dünger wie Blaukorn versuchen. Mit der Zeit löst der Regen die Düngerkörner auf und wäscht die Nährstoffe in den Boden. Durch den abschottenden Bodenauftrag wird das aber etwas länger dauern als normal und vielleicht auch etwas weniger ankommen. Grundsätzlich muss man die Eiben aber auch nicht düngen, so lange die Nadeln eine schöne dunkelgrüne Farbe haben und sie sich normal entwickeln. Bei einem guten Boden kann man ganz auf Düngung verzichten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2015
 
Guten Tag,
habe eine Frage: Mein Grundstück ist 20 Meter lang, wie viele Pflanzen brauche ich bei einer Größe 60-70 cm?
Vielen Dank!
Moinmoin,
2 Taxus baccata pro Meter, also insgesamt 40 Eiben für 20 m Hecke genügen. Zu Beginn sieht das noch etwas licht aus, wächst aber mit der Zeit zu.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.04.2015
 
Liebes Baumschulteam,
kann ich es wagen, eine 2,30 m hohe Eibe, die frei gewachsen ist, demnächst umzupflanzen? Wurzelt sie sehr tief, und wie groß sollte rundherum für den Wurzelballen abgestochen werden?
Für Ihre Antwort vielen Dank im Voraus.
Moinmoin,
die Höhe der Eibe (Taxus baccata) ist weniger relevant als wie lange sie schon an dem Ort wächst. Wenn sie schon länger als 5-6, im Höchstfall 7 Jahre an ihrem jetzigen Platz steht, ist die Chance, dass sie eine Umpflanzung überlebt, sehr gering, da sich die Wurzeln dann schon zu sehr ausgebreitet haben und man nicht ausreichend feine Wurzeln mitbekommt. Der Ballen sollte gerne mindesten 80 cm Durchmesser haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Ich möchte Taxus als Grabeinfassung verwenden. Ich denke, hierfür kommt nur die kleinste Sortierung (Topfballen) in Frage. Wieviele Pflanzen benötige ich dort pro lfm?
Moinmoin,
ja, die Topfballen sind dafür am besten geeignet. Wie viele Taxus baccata sie benötigen, hängt davon ab, wie schnell die Hecke dicht werden soll. 7-8 Eiben pro lfm sollten es schon sein, wenn man relativ bald eine kleine Hecke haben möchte. Man kann aber auch beliebig weniger setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.11.2015
 
Hallo,
habe vor 12 Jahren Taxus angepflanzt, sind jetzt 2 m hoch, leider beginnen sie jetzt sich gelblich zu verferben. Sie werden von unten immer kahler und brauner, einige sind schon abgestorben.
Kann das am Lehmboden liegen, und würde es helfen, wenn ich den Lehmboden entlang der Hecke auf einen Meter entferne und durch guten Boden ersetze?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!
Moinmoin,
am Lehmboden liegt es eher nicht, den vertragen die Eiben (Taxus baccata). Vielleicht ist es zu trocken - zur Zeit leidet die Natur ja in vielen Regionen stark. Vielleicht liegt auch ein Schädlingsbefall vor - Schildläuse sind zum Beispiel recht unauffällig, da sie platt auf den Nadeln/Trieben aufliegen. Durch ihre Saugtätigkeit sorgen sie dafür, dass die Nadeln nach und nach abfallen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Guten Tag!
Wir möchten neben der Wildfrucht-Hecke auch noch eine Eibenhecke pflanzen.
Die Hecke wird an einem sehr sonnigen Standort stehen und sollte ca. 50 cm breit und 1,5 m hoch werden. Wie viele Pflanzen brauche ich da pro Meter, damit es von Anfang an ein wenig dicht aussieht? Wir dachten, dass wir die 80 bis 100 cm grossen Eiben kaufen würden.
Und sollten die Eiben bereits im ersten Jahr (nach der Pflanzung oder im Herbst) ein wenig geschnitten werden? Falls ja, wie stark und auch in der Höhe?
Vielen Dank für die Beantwortung der Frage & freundliche Grüsse!
Moinmoin,
bei den 80-100 cm großen Eiben (Taxus baccata) reichen 2 Stück pro Meter. Man kann sie nach dem Pflanzen gerne leicht zurückschneiden, dann wachsen sie besser an und verzweigen sich auch ein wenig mehr.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.04.2016
 
Guten Tag, liebes Gartenteam!
Wir haben vor 3 Jahren eine Eibenhecke gepflanzt und alles ist wunderbar angewachsen. Nun hat uns im Herbst die Abgasanlage (Auspuff) eines Betonmischers 3 Pflanzen verbrannt, nach ca. 1 Stunde welk, anschliessend gelb, vertrocknet und abgefallen. Wir haben vorher sofort mit Holztafeln versucht zu schützen, aber anscheinend haben die 2-3 Minuten gereicht, diesen Schaden anzurichten. Ich habe daraufhin 2 Monate später alles vertrocknete, abgestorbene Holz entfern. Resultat: grosses Loch in Hecke.
Erholen die Pflanzen sich wieder, oder bleibt mir nichts Anderes übrig, als sie zu ersetzen?
Besten Dank für Ihre Rückmeldung und freundliche Grüße!
Moinmoin,
die Wahrscheinlichkeit ist leider recht hoch, dass die Pflanzen tot sind. Sind Sie beim Rückschnitt noch auf lebendes Holz getroffen, d.h. innen saftige, grünliche Triebe? Dann gebe es noch Hoffnung, da noch ein wenig Zeit bis zum Austrieb ist. Man kann auch jetzt mal an einem der verbliebenen Triebe vorsichtig an der Rinde kratzen, um zu schauen, ob das Gewebe darunter noch lebendig oder trocken und tot ist. So lange noch Leben zu verzeichnen ist, können die geschädigten Eiben wieder austreiben.
Falls aber auch die verbliebenen Triebe alle tot sind, bleibt keine Hoffnung mehr und man müsste versuchen neue, kleinere Taxus baccata dort zu etablieren, die allmählich die Lücke füllen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.06.2016
 
Guten Tag!
Danke für die Beantwortung meiner vorhergehenden Frage. Sie schreiben, dass man die Eibe nach der Pflanzung gut ein wenig zurückschneiden kann. Wieviel wäre das bei einer Pflanze von 80 bis 100 cm Höhe? Also wie viele cm kann/sollte ich diese Pflanzen dann zurückschneiden?
Vielen Dank und freundliche Grüße!
Moinmoin,
man sollte die Taxus baccata um ca. 10 %, also 8-10 cm zurückschneiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.07.2016
 
Guten Tag,
welche Breite wird wahrscheinlich das Wurzelsystem einer Eibenhecke einnehmen, die maximal 140 cm hoch und 60 cm breit werden darf?
Unsere Hecke steht an der Grenze zum Nachbarn, der nur Rasen hat, mit 3 m Abstand zu dessen Haus. Wir halten die Hecke im Maß. Wie weit könnten aber die Wurzeln dem Nachbarn - und natürlich auch unserem Haus - gefährlich werden, wenn die Hecke wesentlich älter wird. Sie ist jetzt 10 Jahre alt.
Für Ihre Mühe bedanke ich mich ganz herzlich!
Moinmoin,
wie weit sich die Wurzeln der Eibenhecke ausbreiten können, hängt sehr von der Bodenbeschaffenheit ab - in einem sandigen Boden deutlich weiter und tiefer als in einem schweren Lehmboden. Mit der Zeit könnten die Wurzeln die 3 m bis zum Haus schon irgendwann erreichen, aber eher knapp, mit den dünnen weiche Spitzen. Schäden sind daher sehr unwahrscheinlich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.09.2016
 
Guten Abend,
wir würden gerne eine Eibenhecke mit ca. 100 cm hohen Eiben pflanzen.
Der Pflanzsteifen in dem die Hecke stehen kann ist 130 cm breit und rechts und links mit Winkelstützen eingefasst. Zusammen mit den Eiben sollen in den Pflanzstreifen noch ein paar hochstämmige Hainbuchen gepflanzt werden, die die Eibenhecke überragen. Vertragen sich Hainbuche und Eiben so dicht beieinander?
Die Eibenhecke soll so schmal wie möglich geschnitten werden und später 180 cm hoch werden. Wie weit muss der Abstand zwischen beiden Arten sein? Und wie schmal kann die Hecke bei der gewünschten Höhe geschnitten werden?
Viele Grüße!
Moinmoin,
ein 180 cm hohe Hecke sollte mindestens 40-50 cm breit sein. Eibe und Hainbuchen vertragen sich, und die Eibe kann auch den Schattenwurf durch die Hainbuchen ganz gut ab. Etwas lichter wird die Hecke in schattigen Bereichen sicher wachsen.
Ein Abstand ist schwer zu empfehlen: Wie soll das Ganze denn auf Dauer aussehen? Sollen die Hainbuchen nach Belieben wachsen oder soll die Krone durch regelmäßigen Schnitt eher klein gehalten werden? Sollen die Stämme durch die Eiben verdeckt/"geschluckt" werden oder soll eine Lücke zwischen Eibenhecke und Stamm entstehen, so dass man quasi abwechselnd ein quaderförmiges Heckenelement und eine Baum hat?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.10.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
meine in 10 Jahren gut eingewachsene ca. 50 cm hohe Buchsbaumbeeteinfassung (gut 21 lfd. Meter) hat trotz mehrfachen Spritzens dermaßen unter Buchsbaumpilz gelitten, dass ich sie durch Taxus baccata ersetzen möchte. Wie viele Pflanzen benötige ich bei 30-40 cm hoher Wurzelware? Muss ich vor dem Pflanzen den Boden austauschen, weil er durch den Buchsbaum ausgelaugt sein könnte oder reicht untermischen von Blumenerde und Hornspänen?
Moinmoin,
Wurzelware von Taxus baccata bieten wir wieder ab Oktober an, man benötigt 7-8 Stück um möglichst bald eine schön dichte, kleine Eibenhecke zu haben. Der Boden muss nicht ausgetauscht werden, das Untermischen von Blumenerde ist auch nicht notwendig. Ein paar Hornspäne können nicht schaden, bei einem guten Gartenboden ist nicht mal das nötig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.01.2017

[Eine neue Frage an die Baumschule Eggert stellen!]


Kunden, welche diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel gekauft:

Juniperus communis Suecica - Heidewacholder, Schwedischer
Juniperus communis Suecica - Heidewacholder, Schwedischer
ab 6,95 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.
Poncirus trifoliata - Bitterlimone
Poncirus trifoliata - Bitterlimone
ab 9,95 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.
Vitex agnus-castus - Mönchspfeffer
Vitex agnus-castus - Mönchspfeffer
ab 8,95 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.

   
Parse Time: 0.206s