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Calocedrus decurrens - Kalifornische Weihrauchzeder, Flußzeder

Steckbrief
Wuchshöhe
15 m bis 25 m
Wuchsbreite
4 m bis 6 m
Zuwachs/Jahr
20 bis 40 cm
Wurzelsystem
Tiefwurzler
Blütenmonat
März - April
Blütenfarbe
unscheinbar
Früchte
braune, in Büscheln hängende Zapfen
Blattfarbe
mittelgrün
Blattphase
immergrün
Standort
möglichst sonnig
Boden
tiefgründig, nicht zu trocken
Verwendung
Solitär, immergrüner Sichtschutz
Winterhärte
ggf. in der Jugend etwas Winterschutz
Besonderes
säulenartiger Wuchs
Pflanzenbedarf
einzeln oder in 3-er Gruppen
Calocedrus decurrens  

Kalifornische Weihrauchzeder, Flußzeder

Sehr schöne dunkelgrüne Belaubung, die "schichtartig" angeordnet ist. Die Rinde ist an jungen Pflanzen hellbraun, färbt sich im Alter rotbraun, wird tiefrissig und blättert ab. Die Zapfen dieser Konifere entwickeln eine Länge von 2 bis 2,5 cm. 

In seiner Heimat in Nordamerika bis 40 m hoch und bis zu 1000 Jahre alt werdender Baum, hierzulande meist um die 20 m erreichend. In der Jugend sehr symmetrisch, fast säulenartig wachsend - im Alter bilden die Weihrauchzedern eine unregelmäßige Krone aus. Liebt einen Standort auf feuchten Standorten mit guten Böden. Wächst aber selten an Flüssen, wie der deutsche Namen vermuten lassen würde. Das Holz wird auch zur Möbelherstellung verwendet.

 


Calocedrus decurrens Calocedrus decurrens Calocedrus decurrens
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Hallo,
kommt dieses sehr schöne Gehölz mit unseren sächsischen Wintern (wenn er nicht gerade ausfällt) zurecht? Ich wohne im Vorerzgebirge mit Wintertemperaturen von bis zu -20 Grad Celsius...
Das sollte die Weihrauchzeder, Calocedrus decurrens, vertragen - in ihrer Heimat an der US-amerikanischen Westküste, vornehmlich in der Sierra Nevada, ist mit Temperaturen bis zu -30° zu rechnen. In den ersten 1-2 Wintern sollte man sie bei sehr strengem Frost leicht schützen. Wenn sie aber erstmal gut angewachsen ist, ist das nicht mehr notwendig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2014
 
Guten Tag,
ich würde sehr gern zwei Containerpflanzen der kalifornischen Weihrauch-Zeder, 100/125 cm, bei Ihnen bestellen. Leider habe ich aber nur einen Balkon mit wenig Sonne (morgens und abends ein wenig). Kann die Zeder da trotzdem "gedeihen"? Wenn ja, wie groß müssen die Pflanztöpfe mindestens sein? (Höhe und Durchmesser?).
Wenn Sie meinen, dass dieser Kauf keinen Sinn macht, zu welchen winterharten - möglichst hohen Stauden/Gehölzen -, die mit wenig Sonne zufrieden sind, würden Sie mir raten?
Danke und freundliche Grüße!
Mit den eher schlechten Lichtverhältnissen wird die kalifornische Weihrauchzeder, Calocedrus decurrens, nicht gut zurechtkommen. Besser wäre ein möglichst robustes Gehölz wie der Lebensbaum (Thuja occidentalis). Die Sorten Thuja occidentalis Smaragd und Thuja occidentalis Columna bleiben z.B. auch ohne Schnitt schön schlank-kegelförmig.
Der Kübel sollte mitwachsen, d.h. alle 2-3 Jahre wird die Pflanze in ein etwas größeres Gefäß umgepflanzt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
können Sie bei der Beantwortung der folgenden Fragestellungen behilflich sein?
Welchen Abstand zum Grundwasserhorizont sollte das Wurzelwerk der Weihrauchzeder haben?
Sind 1,10 m zwischen Oberfläche und Grundwasserhorizont ausreichend?
Kann das Wurzelwerk des Baumes sich eventuell auch tlw. im Grundwasser befinden ohne das der Baum Schaden nimmt?
Für ihre Bemühungen im Voraus dankend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.
Die kalifornische Weihrauchzeder, Calocedrus decurrens, sollte mit einem solchen Standort gut zurechtkommen. In der Natur wächst sie gerne an Flussufern, an denen der Grundwasserspiegel in der Regel auch recht oberflächennah ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.09.2012
 
Sehr geehrte Baumschule Eggert;
ich habe eine generelle Frage zu der Calocedrus: ich bin auf der Suche nach schlank wachsenden Sorten, die maximal 1.5 m breit werden (dabei auch nicht zu hoch).
Ich habe ursprünglich die Cupressus sempervirens für diesen Standort vorgesehen - aber diese Cupressus-Art gilt als nicht winterhart.
Ich hoffe, Sie können mir bei meiner Suche weiterhelfen.
Calocedrus cedurrens wird deutlich breiter im Gegensatz zur Cupressus sempervirens. Durch konsequenten seitlichen Schnitt könnte man allerdings eine Säule aus der Flußzeder ziehen - es wäre allerdings keine natürliche Wuchsform mehr vorhanden.
Als winterharte Alternative zur echten Zypresse kann ich den Raketenwacholder empfehlen. Diese Wacholderart bildet auch ohne Schnitt schlanke Säulen aus.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.07.2011
 
Soll die Weihrauchzeder eher einzeln und im HS stehen? Reichen 2 m Durchmesser Freiheit zu den Nachbarpflanzen?
Die Weihrauchzeder kann einzeln gepflanzt werden, wirkt aber auch sehr gut in einer Dreiergruppe. Der Zuwachs ist moderat bis zügig - die Pflanzen auf dem Bild haben ein Alter von 15 bis 20 Jahren. Es reichen somit in der ersten Jahren die 2 m Abstand auf jeden Fall aus, später muß verpflanzt oder ausgelichtet werden. Die Pflanzen sollten nicht ineinander wachsen, da sonst der natürliche Habitus leidet.
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.05.2009

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