Baumschule Eggert - Blütensträucher, Baumschulen, Heckenpflanzen

Startseite » Katalog » Nadelgehölze » deutsch - botanisch » H » Cedrus deodara - Himalayazeder
 
Deutsch Svedish    Ihr Konto  |  Warenkorb  |  Kasse  |  Blog  |  Facebook 

Cedrus deodara - Himalayazeder

Steckbrief
mehr Infos
bitte hier klicken
Cedrus deodara  

Himalayazeder

Die Himalayazeder wird ein mittelgroßer bis 20 m hoher Baum mit durchgehendem, geradem Stamm und blau- bis graugrüne Nadeln. Cedrus deodara hat einen mittelstarken Jahreszuwachs und besitzt elegant überhängende Triebe.

Verwendung findet sie als Einzelpflanze für Gärten und Parks. In der Jugend wird etwas Frostschutz benötigt.

    Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Containerpflanze 20/30 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 9,95 EUR    
Verfügbar
Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: 4-12 Werktage, Saisonartikel sind extra gekennzeichnet
     
   
Bewerten Sie diesen Artikel!
 
Bewertung schreiben

Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Cedrus deodara - Himalayazeder "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Wir haben auf einem relativ kleinen Grundstück eine Zeder stehen, die sich in dreißig Jahren zu einem richtig schönen großen Baum entwickelt hat. Seit einiger Zeit (3 Jahren?) wirft sie allerdings regelmäßig Nadeln ab und hat schon viele kahle Zweige. Zwei Gärtner haben mir gesagt, der Baum sei krank. Meine Familie und meine Nachbarin klagen über ständige Verschmutzung auf der Terrasse - auch durch die darauf und darin lebenden Vögel. Ich mag aber den Baum und habe ihm versprochen, dass solange ich da bin auch er da sein wird. Jetzt sieht es so aus, als müsse ich mein Versprechen brechen.
Wie kann ich sichergehen, dass er gefällt werden muss? Weil er nicht mehr austreibt und eventuell durch Umstürzen gefährlich werden kann? Was kann ich tun?
Freue mich über ihre Antwort (hoffentlich).
Moinmoin,
haben die zwei Gärtner denn herausgefunden, was dem Baum fehlt? Eigentlich sind Zedern sehr gesund und bekommen kaum Krankheiten und Schädlinge. Was ihnen aber anscheinend zusetzt, sind die Wetterextreme der letzten Jahre - der sehr kalte Winter 2012, der sehr trockene Sommer 2015...
Wenn nur einzelne Triebe kahl sind, kann man versuchen die Standortbedingungen zu verbessern, indem man ihn im Frühjahr etwas düngt, bei Trockenheit für Bewässerung sorgt etc. Umfallen wird der Baum nicht so schnell, da er ein Tiefwurzler ist. Aber das Totholz sollte man schon entfernen bevor es herunter fällt. Wenn er gar nicht mehr austreibt im Frühjahr, sollte man ihn auch fällen. Man kann auch einfach mal einen Gärtner/Förster der Baumschnitte und -fällungen durchführt bestellen. Um ein Angebot zu erstellen, kommt er vorbei und begutachtet den Baum. Er kann Ihnen helfen, den Zustand des Baumes und nötige Arbeiten einzuschätzen - was so von der Ferne schwierig ist.
Wenn die Nadel sich streifig/fleckig verfärben, bevor sie abfallen, kann es sich auch eine Pilzerkrankung handeln: Nadelschütte der Zeder Die Krankheit ist aber bisher noch sehr selten in Deutschland.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.10.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben eine ca. 7 Jahre alte Cedrus deodara in unserem kleinen Garten. Diese ist auch schon schön gewachsen, wird aber jedes Jahr behutsam etwas gestutzt, da sie leider bei uns nicht komplett auswachsen kann, uns aber der Baum sehr gut gefällt.
Die Spitze ist auch immer aufrecht nach oben gewachsen, erst vor 2 Jahren kippte sie etwas. Wir haben sie gestützt und der Baum ist normal weiter gewachsen. Dieses Jahr im Frühjahr mussten wir die Stütze aber entfernen, da die Zeder wieder ca. 60 cm gewachsen war, nun ca. 3 m hoch ist und wir mit normaler Leiter und Gerätschaft oben nicht mehr drankommen.
Ich habe vor Kurzem gesehen, dass die Spitze wieder nach unten „kippt“, so wie die sonstigen Äste, was ja grundsätzlich eben das Schöne an dem Baum ist, aber die Spitze verholzt jetzt auch. Meine Frage ist nun, wie wächst die Zeder jetzt weiter nach oben? So 1-2 m Zuwachs sollte sie auf jeden Fall noch bekommen. In der Natur wird die Spitze ja sicher auch nicht gerade gerichtet. Haben wir da in den ersten Jahren etwas falsch gemacht, bzw. wächst der Baum so und so jetzt auch richtig weiter?
Vielen Dank!
Moinmoin,
dass der Leittrieb leicht überhängend wächst ist normal - und die Himalayazeder (Cedrus deodara) wird sich auch trotzdem weiter in die Höhe entwickeln. Etwas schöner und gerader sieht es natürlich aus, wenn man den Leittrieb im oberen Bereich weiterhin mit einem Bambusstab stäbt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.09.2016
 
Hallo!
Mich würde interessieren, wie schnell so eine Cedrus deodara wächst und wie lange man sie in einem Pflanztopf stehen lassen kann. Brauchst sie dort einen speziellen Dünger? Wie pflegt man sie am besten, damit sie so so lange wie möglich im Pflanztopf zurechtkommt? Ich habe vor, sie mit Topf in die Erde zu setzen und dann später, wenn sie zu groß wird, an einer anderen Stelle einzupflanzen. Meine Pflanze ist ca. 1 m hoch.
Moinmoin,
je nach Standortbedingungen und Pflege wächst die Cedrus deodara 15-30 cm im Jahr. Damit sie im Topf gut gedeiht, sind eine regelmäßige Düngung (kein spezieller Dünger notwendig), Wässerung und ein gutes Substrat (80 % Weißtorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnliches Material) wichtig. Außerdem sollte man sie alle zwei bis drei Jahre in einen etwas größeren Topf umsetzen und das Substrat erneuern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.02.2016
 
Hallo,
meine Himalaya-Zeder wirft ihre Zapfen zu einem frühen Zeitpunkt, noch vor der vollen Entwicklung, ab. Ist der Baum erkrankt?
Danke!
Moinmoin,
die männlichen Blütenstände (braune Würstchen) wirft die Cedrus deodara ab, sobald sie nicht mehr gebraucht werden, also verblüht sind: Das ist ganz normal. Die weiblichen Blütenstände hingegen sollten sich zu Zapfen weiterentwickeln und reifen. Wenn diese zeitig abgeworfen werden, ist es ein Zeichen für Stress: Die Himalayazeder versucht sich zu schützen, indem sie keine Energie in die Zapfen investiert.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.12.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wir haben im Garten zwei Zedern, ca. 25 Meter hoch, und wahrscheinlich Himalaya-Zedern, die etwas bläulich aussehen. Diese Zedern haben dieses Jahr sehr viele weiche, bräunliche und längliche Zapfen abgeworfen. Da unter diesen Bäumen Rindenmulch aufgeschüttet wurde, wollte ich fragen, ob ich diese vielen " Würste" liegenlassen kann, oder könnten diese austreiben?
Moinmoin,
bei den Würstchen handelt es sich um die verblühten männlichen Blütenstände der Zeder. Sie enthalten höchsten Pollenreste aber keine keimfähigen Samen und können somit ruhig liegengelassen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2015
 
Hallo!
Mein Nachbar hat auf seinem Grundstück eine Atlaszeder stehen. Wir wohnen seit 23 Jahren hier, und am Anfang hat er den Baum auch immer schön zurück geschnitten. In den letzten 10 Jahren hat er dies nicht mehr getan. Mittlerweile ist der Baum zwischen 18-20 Meter hoch und ungefähr 6 Meter breit. Das Ganze würde mich ja nicht stören, wenn der Baum nicht 1,5 Meter von der Grundstücksgrenze gepflanzt worden wäre. Auf Nachfragen, ob er ihn nicht wieder einmal stutzen lassen möchte, hiess es nur "Nein".
Nun meine eigentliche Frage: Wie groß kann der Baum noch werden (er hat jetzt schon wieder ausgetrieben), und müßte man ihn nicht wenigstens regelmäßig ausdünnen?
Vielen Dank im Voraus!
Moinmoin,
sowohl die Cedrus deodara, zu der Sie die Frage gestellt haben, als auch die Cedrus atlantica können bei guten Bedingungen im hohen Alter Höhen von über 30 m erreichen. In der Regel verlangsamt sich das Wachstum in Mitteleuropa aber ab einer Höhe von 20 m deutlich.
Normalerweise schneidet man Zedern nicht, da man dann leicht ihren schönen Habitus zerstört, das gleiche gilt für das Auslichten. Was bei einem älteren Baum Sinn machen kann, ist das gelegentlich entfernen von Totholz, falls es sich bilden sollte. Mehr ist bei einem gesunden Baum nicht notwendig - der Rest ist Verhandlungs- und Geschmackssache zwischen Nachbarn.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Hallo Baumschule Eggert,
wir haben in unserem Garten seit rund 31 Jahren eine Himalayazeder, die inzwischen (trotz Kappung um ca. 5 m vor 7 Jahren) eine Höhe von rund 9 m und einen Fußpunkt-Stammdurchmesser von ca. 50 cm erreicht hat. Der Baum dürfte insgesamt rund 35 Jahre alt sein.
Seit einigen Jahren wirft er zunehmend und ständig (noch grüne) Nadeln ab, die inzwischen regelmäßig unseren Gehweg, Dach und Dachrinne und umliegende Beete überfluten. Meine Frau möchte den Baum daher fällen lassen, ich würde ihn dagegen gerne erhalten. Ich habe ihn daher zwischenzeitlich jedes Jahr in der Breite zurecht gestutzt, zuletzt vor Ostern. In einer früher gestellten Frage wurde etwaiger Wassermangel als Ursache für den Nadelwurf vermutet. Insgesamt ergeben sich für mich mehrere Fragen:
- Kann in unserem Fall Wassermangel die Ursache sein? Der Baum steht nur rund 2 m von einer Hausecke entfernt und vor 7 Jahren wurde ein Teil des Beetes, in dem der Baum steht, durch einen Wintergarten versiegelt.
- Würde in diesem Fall ein noch drastischerer Rückschnitt helfen, den Wasserbedarf hinreichend zu senken?
- Wie weit und wie tief kann sich das Wurzelwerk erstrecken, und inwieweit stellt es bei der Nähe eine Gefahr für unsere Kellerwand dar? Wir haben hier örtlich schweren Lehmboden, zu unserer Kellerwand einen ca. 1 m breiten Streifen mit Füllsand bis herab zur Kellersohle.
Wir wohnen in der Nähe von Bremen, die Temperaturen sind hier meistens nicht extrem niedrig, so dass Frostkälte als Ursache meines Erachtens wenig wahrscheinlich ist, zumal der Nadelabwurf ganzjährig ist.
Für eine Beantwortung wäre ich sehr dankbar.
Moinmoin,
Wassermangel kann eine Ursache von verstärktem Nadelfall sein - und zwar nicht nur akuter Mangel, sondern auch eine Mangelsituation, die bis zu einem halben oder sogar dreiviertel Jahr zurück liegt. Das gleich gilt für die Nachwirkungen von starkem Frost. So hat zum Beispiel unsere Altlaszeder nach den strengen Frösten vor einem Jahr noch das ganze Jahr über verstärkt Nadeln abgeworfen. So eine Stressreaktion kann erstaunlich lange nachwirken, was wiederum das Erkennen der Ursache sehr schwierig macht. Die vorletzten zwei Winter waren ja auch in Bremen durchaus sehr kalt und können die Zeder gestört haben, der letzte war wiederum relativ mild. Wenn's ein reines Frostproblem ist, müsste das Nadeln jetzt also von selber weniger werden.
Wassermangel ist schwer zu beurteilen. Tendentiell klingt schwerer Boden bei Bremen nicht nach einen trockenen Boden. Wenn der Wintergarten natürlich sehr nah am Baum gebaut wurde, könnte es schon zu Wurzelschädigungen gekommen sein, die den Nadelfall verursachen. Wie sehr der Bau des Wintergartens und der Beginn des Nadelns zusammnehängen, können allerdings nur Sie beantworten.
Ein Abstand von 2 m zur Hauswand ist schon recht knapp für einen so großen Baum. Allerdings ist die Cedrus deodara ein Pfahlwurzler entwickelt sich also wesentlich stärker in die Tiefe als in die Breite und in schwerem Boden entwickelt sich die Wurzel auch nicht so stark.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.12.2014
 
Hallo!
Wir schätzen uns glücklich, eine Cedrus deodara gepflanzt zu haben. Es ist ein edles Stück in unserer Anlage. Der Baum ist inzwischen schon rund 3 m hoch. Ich habe dem Wipfel ein Geleit schräg hinauf zur Terrasse (Stange als Stütze) gegeben. Das funktioniert toll, denn das Holz ist im jungen Zustand ja sehr elastisch.

Die Seitentriebe lagern nunmehr schon stark aus, ich aber möchte, dass der Baum schon im unteren Bereich nicht allzu breit wird. Die oben vorgegebene schräge Wuchsrichtung soll bewirken, dass der Baum schlussendlich eine Art Torbogen bildet.

Nun zu meinen Fragen:
1. In welcher Art kann bzw. DARF man die Cedrus deodora durch Schnitt in eine entsprechende Form bringen?
2. Ist sie dafür geeignet, oder besser gesagt, 'mag' sie das nicht?
3. Gibt es grundsätzliche Regeln, wie stark man maximal in den seitlichen Wuchs eingreifen DARF?
4. Wenn diese Formgebung möglich ist, wann sollen welche Triebe zurechtgeschnitten werden?

Ich wäre für einen guten Rat sehr dankbar und freue mich, nächstens im Forum darüber lesen zu dürfen. Ich denke mal, dass schon mehr Leute an diese Fragen dachten und ihnen durch Ihre Antwort Hilfe angeboten würde.
Moinmoin,
die Himalayzeder, Cedrus deodara, ist ein Baum, den man normalerweise eher nicht schneidet - allerdings nicht weil er es nicht verträgt, sondern weil man die sehr schöne natürliche Wuchsform mit den überhängenden Zweige dadurch schnell verstümmelt. Man muss bei einem Schnitt und dem Formen daher mit Bedacht vorgehen. Sie einfach in Form zu schneiden, wie man es mit einer Hainbuche oder Rotbuche, die ja gerne für Torformen verwendet werden, macht, führt eher zu einem unschönen Wuchsbild. Wenn man den an sich breit wachsenden Baum schmal halten will, sollte man statt die Zweige einfach einzukürzen, lieber Triebe ableiten, d.h. man schneidet den Trieb knapp über einer Verzweigung zurück, der abzweigende Trieb gibt nun die Wuchsrichtung vor. Der beste Schnittzeitpunkt ist im Frühjahr vor dem Austrieb.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.12.2014
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
wir haben eine ca. 20 Jahre alte Himalayazeder mit einer Höhe von 15 Metern. Beim Umgestalten unseres Gartens mussten wir an der Zeder die ersten 2 Meter ab Boden von ihren Zweigen abschneiden (direkt am Stamm). Nun würden wir gerne die Fläche von 1 m rund um den Stamm mit niedrigem Gewächs pflanzen. Was empfehlen Sie uns?
Für Ihre Mühe vielen Dank!
Der Standort wird Ihrer Beschreibung nach wohl eher schattig und trocken sein. Mit solchen Bedingungen kommen die folgenden Gehölze einigermaßen gut zurecht:
- Spindelstrauch (Euonymus fortunei),
- Bergilex (Ilex crenata),
- Böschungsmyrthe (Lonicera pileata),
- Flächen-Liguster (Ligustrum obtusifolium regelianum),
- Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum),
- Kissenschneeball (Viburnum davidii).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
meine himalayazeder ist schon gute zwei meter hoch und die zweige hängen alle in einer richtung. ist beim einpflanzen der zeder die sonnenausrichtung der herabhängenden zweige wichtig?
danke vorab für ihre info!
Normalerweise hängen die Äste der Himalayazeder, Cedrus deodara, recht gleichmäßig rundherum herunter. Wird eine Seite jedoch stark beschattet, können die Zweige sich stärker zur Sonnenrichtung hin entwickeln. In der Regel muss man bei der Pflanzung die Sonnenausrichtung nicht extra berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.06.2014
 
Guten Tag,
ich habe ein Himalaya-Zeder gekauft, die ungefähr 2,50 m hoch ist. Ich möchte gerne versuchen aus dieser Zeder einen Freiland-Bonsai zu machen. Ich möchte den Baum im Topf auf einen Hügel pflanzen, um seine Größe unter Kontrolle zu halten. Meinen Sie das dieses System funktioniert?
Dias zweite Problem, das ich habe, ist, dass der Stamm zu hoch ist. Deshalb möchte ich den Baum ca. 20-25 cm tiefer in den Hügel pflanzen, das heißt der Stamm ist 20 bis 30 cm mit Erde bedeckt.Kann man das machen?
Danke!
Man kann die Himalayazeder, Cedrus deodara, mit Topf auf einen Hügel pflanzen, aber ob das wirklich zum gewünschten Ziel führt ist schwer zu sagen. Vorrübergehend wahrscheinlich schon, aber mit zunehmendem Alter kann es gut sein, dass die Cedrus den Plastiktopf sprengt.
Die Himalayazeder 20-30 cm tiefer zu pflanzen, klappt auf jeden Fall nicht. Da der Sauerstoffgehalt in tieferen Bodenschichten niedriger ist, würden die Wurzeln sehr leiden und auf Dauer auch absterben. Zu tief gepflanzte Bäume siechen in der Regel über Jahre dahin, bis sie schließlich eingehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2014
 
Guten Tag,
ich habe eine 35 Jahre alte Himalaya Zeder, die seit diesem Frühjahr verkahlende Äste bekommt. Ein herbeigerufener Baumexperte teilte mir mit, die Zeder werde kahl, weil sie einen Wasserbedarf von 300 l/Tag habe und nicht mehr genug Wasser bekomme, sie müsse gefällt werden (ein Angebot hat er auch schon gemacht). Nun lese ich in Wikipedia, dass der Baum in bis zu 2000 m ü. NN, aber wintermild in Afghanistan an trockenen Standorten wächst, v.a. Spätfröste und Wintersonne vertrage er nicht.
Mein Baum-Standort ist Stuttgart in 500 m Höhe, es gibt Wintersonneneinstrahlung und dieses Jahr hatten wir langen, harten und späten Frost. Kann dieser Spätfrost die Ursache der Verkahlung sein? Oder braucht der Baum im Alter tatsächlich so viel Wasser und ist nicht mehr zu retten?
Vielen Dank für eine Antwort, wäre mir sehr wichtig!
Wir kennen natürlich nicht die genauen Bedingungen Ihrer Himalayazeder (Cedrus deodara), so dass unsere Beurteilung nur mit Einschränkung gelten kann.
Ein solch großer Baum verbraucht relativ viel Wasser, bildet aber auch eine dementsprendes Wurzelwerk aus. Als Tiefwurzler sollte die Zeder eigentlich durchaus genügend Wasser finden und aufnehmen können.
Wir würde daher eher darauf tippen, dass es sich um Frostschäden handelt. Nach den letzten zwei doch eher außergewöhnlich harten Wintern kann man vielerorts sehen, dass die Zedern gelitten haben und leicht verkahlt sind. Vor allem längerfristige Fröste von -15°C und darunter setzen ihnen stark zu. Wenn dann noch Wintersonne hinzukommt, beginnen die von der Sonne erwärmten Nadeln Wasser zu verdunsten, die im gefrorenen Boden sitzenden Wurzeln können aber kein neues aufnehmen. Dauert dieser Zustand zu lange an, beginnt der Baum langsam zu vertrocknen ('Wintertrocknis'), Nadelfall ist die Folge. Davon kann er sich aber durchaus wieder erholen, auch wenn er zunächst einmal nicht ganz so schön aussieht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2014
 
Hallo,
habe in diesem Frühjahr eine Himalayazeder gekauft und im Garten eingepflanzt.
Seit ca. 1 Woche werden alle Nadeln gelb, was kann ich dagegen tun?
Gelbe Nadeln sind in der Regel ein Zeichen für zu viel Feuchtigkeit. Da der Oktober ja auch relativ nass war, könnte es sein, dass der Standort zu feucht geworden ist. Ist der Boden tatsächlich zu nass, müsste man den Baum umpflanzen oder unterhalb der Wurzeln eine Drainageschicht aus groben Sand anlegen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.11.2013
 
Hallo,
ich würde gerne die grösste Version Ihrer Himalaya Zeder 100-125 cm kaufen, habe nur Angst wegen der Winterhärte, weil ich nicht will, dass sie jedes Jahr zurückfriert.
Sie würde nah an ein paar größeren Hemlocktannen stehen mit Sonne vor allem von Westen und Südwesten. Vor dem Ostwind ist sie komplett geschützt durch die Hemlocktannen.
Meinen Sie, dass sie da die Winter gut übersteht oder sollte ich doch auf einen anderen Baum ausweichen?
Dass die Himalayazeder, Cedrus deodara, vor Ostwind geschützt wird, ist schon mal sehr gut. In den ersten Jahren benötigt sie einen Frostschutz, wenn die Temperaturen unter -15°C fallen. Mal eine Nacht -10/-12°C ist gar kein Problem, aber deutlich darunter wird es kritisch. Ein anderes Problem sind Spätfröste: Wenn die Himalayazeder schon beginnt langsam auszutreiben, ist sie sehr frostempfindlich und sollte ebenfalls unbedingt geschützt werden, wenn Temperaturen unter 0° angesagt werden. Hat sie die ersten Jahre erstmal gut überstanden, ist sie auch ausreichend frosthart, um die Winter alleine zu überstehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Baum ist 33 Jahre alt, und da er riesige Ausmaße angenommen hat (etwa 8 m hoch und Stammstärke 3 m), habe ich bei jedem Sturm Angst, daß er umfallen könnte. Er wächst auch vom Haus weg und hat eine starke Neigung nach Süden. Da die Äste sehr ausladend sind, sieht es bei Sturm immer bedrohlich aus. Kann man die Zeder auch kürzen und giebeln, oder muss ich sie fällen lassen?
Sie macht auch sehr viel Dreck, da ja die Zapfen nicht im ganzen, sondern in Blättchen fallen, und bei dieser Größe sitzen schon viele Zapfen auf dem Baum. Was raten Sie mir, Rundumschnitt oder Fällung?
Man kann die Himalaya-Zeder, Cedrus deodara, zwar schneiden - es ist aber sehr schwierig, ein so altes und großes Exemplar so zu beschneiden, dass es anschließend noch gut aussieht. Wenn allerdings die einzige Alternative die Fällung ist, sollte man es vorher ruhig mit einem Schnitt versuchen. Bei Nichtgefallen ist eine Fällung dann ja immernoch möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Guten Tag Herr Jörg Eggert!
Wir beabsichtigen eine Himalaya-Zeder in unseren Garten zu pflanzen. Vorgängig möchten wir uns Informationen einholen, betreff Wurzeln der Himalaya-Zeder.Handelt es sich über oberflächige Wurzeln, welche einen Rasenbepflanzung verunmöglichen und gehen die Wurzeln dem Wasser nach?
Wir planen die Cedrus deodara 1 Meter von der Stützwand entfernt und auf der gegenüberliegenden Seite zirka 6 Meter von der Hauswand zu bepflanzen?
Vielen Dank für Ihre Beratung!
Die Himalaya-Zeder, Cedrus deodara, bildet eine vertikal in die Tiefe wachsende Pfahlwurzel aus; sie stellt also weder eine Bedrohung für die Mauer da, noch beeinträchtigt sie eine Rasenbepflanzung (außer durch Schattewurf). Man sollte allerdings mehr als einen Meter Abstand von der Stützwand einplanen, damit sich die mindestens 6 m breit werdende Zeder schön entwickeln kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.02.2013
 
Hallo und guten Tag,
ich wollte fragen ob die Zedern in entsprechendem Alter auch Früchte tragen bzw Zapfen bekommen die essbare Nüsse enthalten?
Vielen Dank für ihre Antwort!
Die Zedern bilden meist ab einem Alter von ca. 15 Jahren Zapfen aus. Die reifen Zapfen springen auf und entlassen ihre Samen. Nach meinen Wissenstand sind die Samen (oder auch Kerne) der Zedern aber nicht essbar. Bei einigen wenigen Koniferen können die Samen hingegen gegessen werden. Als Beispiel wird häufig die Sibirische Zeder genannt (wobei es sich aber um eine Kiefer (Pinus sibirica) handelt).
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.07.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
beim Kauf einer Himalaja-Zeder wurde mir gesagt: "Absolut winterhart!"
Jetzt lese ich immer wieder, dass Frostschutz erforderlich ist. Ich habe die Zeder in einen großen Topf gesetzt und will sie 2 bis 3 Jahre in die Nähe der Haustür stellen.
a) Muss ich das Vorhaben aufgeben und den Topf in die Erde eingraben? b) Ist dann weiterer Frostschutz erforderlich? Z. B. mit Fichtenzweigen umhüllen?
Bitte teilen Sie mir Ihren fachlichen Rat und Ihre bisherigen Erfahrungen mit.
In Erwartung Ihrer baldigen Nachricht danke ich Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre freundliche Unterstützung.
Hat die Himalaja-Zeder ein gewisses Alter, bzw. eine bestimmte Höhe erreicht (8 bis 12 Jahre alt oder ab 150 cm Höhe), gilt sie als gut winterhart, sofern sie an einer geschützten Stelle im Garten gepflanzt wurde.
Als junge Pflanze muss sie in kalten Wintern und auch bei Spätfrösten gut geschützt werden. Eine praktikable Möglichkeit ist, die Cedrus deodara mit Reet, Reisigzweige oder einer Strohmatte einzupacken und gut zu isolieren.
Bei der Standortwahl sollte darauf geachtet werden, dass die Zeder im Winter nicht den scharfen Ostwinden ausgesetzt ist.
Eine Überwinterung im Topf ist immer etwas aufwendiger, als eine gepflanzte Zeder im Garten zu schützen. Der Frost durchdringt sehr schnell das Topfsubstrat und kann die Wurzel schädigen. Daher ist es ratsam den Topf in Erde einzusenken, damit es zu keinen Wurzelschäden kommt. Zudem muss aber auch der oberirdische Teil der Himalaya-Zeder (wie oben beschrieben) geschützt werden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.11.2011
 
Guten Tag!
Können Sie mir bitte mitteilen, wieviel Platz ich benötige, um eine Himalayazeder problemlos pflanzen zu können? (Abstand zu Häusern, resp. Stützmauern)
Vielen Dank!
Der Baum wird hier ca 15 (-20m) hoch und ca 6-10 (12)m breit. MfG C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 31.10.2010
 
Im letzten Jahr habe ich eine kleine Himalaja-Zeder gepflanzt und auch ihrem Wurzelberich Winterschutz gegeben. Jetzt verliert sie aber Nadeln. Ist das normal? Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Antwort!
Es handelt sich da sicher bei der Cedrus deodara - Himalayazeder bei unserem ungewöhnlich starken Winter um einen Frostschaden. Man hätte der Pflanze auch oben einen Winterschutz geben müssen. Sie sollten abwarten, ob die Pflanze am Stamm wieder austreibt und sie dann entsprechend schneiden.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2010

[Eine neue Frage an die Baumschule Eggert stellen!]


Kunden, welche diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel gekauft:

Aesculus glabra - Amerikanische Roßkastanie
Aesculus glabra - Amerikanische Roßkastanie
ab 9,95 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.
Carya laciniosa - Königsnuss
Carya laciniosa - Königsnuss
ab 24,95 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.
Acer saccharinum - Silberahorn
Acer saccharinum - Silberahorn
ab 9,95 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.

   
Parse Time: 0.141s