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Sequoiadendron giganteum - Mammutbaum

Steckbrief
Wuchshöhe
30 m bis 60 m
Wuchsbreite
8 m bis 10 m
Zuwachs/Jahr
35 bis 50 cm
Wurzelsystem
Pfahlwurzel
Früchte
eiförmige Zapfen
Blattfarbe
blaugrün
Blattphase
immergrün
Standort
sonnig bis halbschattig, freie, aber gegen kalte Winde geschützte Lage
Boden
tiefgründig, frisch und feucht
Verwendung
Einzelstellung, große Gärten
Winterhärte
Winterschutz in jungen Jahren
Besonderes
rotbraune Borke
Sequoiadendron giganteum  

Mammutbaum

Der Mammutbaum erreicht in Europa Höhen von über 50 m. In seiner Heimat Kalifornien wird dieser immergrüne Baum im Alter zwischen 80 und 100 m groß. Der Habitus ist in der Jugend pyramidal und im Alter säulenförmig. Die Borke besitzt eine rotbraune Farbe und ist eindrückbar. Die Nadeln (5 bis 8 mm lang) sind meist in 3 Längsreihen spiralig am Trieb angeordnet und von schuppenförmiger bis pfriemförmiger Gestalt. Die Zapfen entwickeln sich am Triebende und erreichen eine Länge von 5 bis 8 cm bei einer Dicke von 3 bis 4 cm.

Im Weinbaumklima kann der Mammutbaum ohne Probleme als forstliches Gehölz genutzt werden. In den kälteren Regionen empfiehlt sich in der Jugend ein Frostschutz. Auch bei diesem Baum nimmt mit dem Alter die Winterhärte deutlich zu. Der Standort sollte geschützt und sonnig sein, der Boden humos und frisch.


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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Sequoiadendron giganteum - Mammutbaum "

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Hallo,
ich habe mich in den letzten 3 Jahren etwas mit der Anzucht von Mammutbäumen beschäftigt (Riesenmammutbäume, Küstenmammutbäume und Urweltmammutbäume). Dabei hab ich es im letzten Jahr etwas übertrieben, so dass ich ca. 150 Mammutbäume in Pflanzkübeln (4l - 18l) im Garten stehen habe.
Etwa 90 % davon sind inzwischen so zwischen 50 und 100 cm groß. Im letzten Jahr ging es gerade noch so, dass ich alle Bäume ins Haus (Speicher, Dachboden) holen und überwintern konnte. Wobei das gerade den Urweltmammutbäumen nicht wirklich gut bekommen ist, weil sie viel zu früh ausgetrieben haben.
Aus diesem Grund und vor allem wegen des enormen Platzbedarfs, der nicht mehr im Haus zu realisieren ist, würde ich die Bäume gern draußen überwintern, befürchte aber, dass sie mir erfrieren.
Wie kann ich die Überwinterung der Bäume draußen realisieren? Wie macht das eine Baumschule? Oder werden auch dort die Pflanzen im Winter rein geräumt?
Moinmoin,
in der Baumschule werden die empfindliche Pflanzen tatsächlich reingestellt - zum größten Teil in unbeheizte Gewächshäuser, in denen sie zumindest zum Teil auch den Reste des Jahres stehen. Ganz empfindlich Pflanzen kommen auch in unseren kleinen beheizbaren Teil.
Die Urweltmammutbäume sind von den drei Arten die frostunempfindlichsten. Man kann sie ruhig draußen stehen lassen, am besten an einem etwas geschützten Ort. Wenn es mehr als wenige Grad minus kalt wird, sollte man die Wurzeln gut schützen. Am einfachsten macht man das, indem man die Töpfe dicht zusammen stellt und mit einer ordentlichen Schicht Laub von allen Seiten bedeckt, so dass die Töpfe nicht komplett durchfrieren können. Die Triebe können normalen mitteleuropäischen Frost vertragen.
Die Riesenmammutbäume kann man ebenso überwintern. Sie müssten aber auch mit einem Vlies abgedeckt werden, wenn die Temperaturen unter -5/6°C fallen, da die Triebe frostempfindlicher sind. Wenn es sehr kalt werden sollte, können vorübergehend auch 2-3 Lagen Vlies notwendig sein.
Am empfindlichsten sind die Küstenmammutbäume, da sie noch bis spät ins Jahr wachsen und die Triebe meist nicht richtig ausreifen. Sie müssten mindestens so gut wie die Küstenmammutbäume geschützt werden, am besten mit ein-zwei Schichten Vlies mehr - oder man trägt die Küstenmammutbäume auf den Speicher und versucht erstmal nur die anderen beiden Arten draußen gut über den Winter zu bringen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.09.2017
 
Hallo.
Ich habe 1998 einen kleinen Mammutbaum bekommen. Jetzt hat er eine Höhe von ca. 8 m erreicht. Er steht zwischen einem Gartenschuppen und einer Rhododendronhecke. Vor ca 4 Wochen wurden seine Nadeln gelb.
Nun hoffe ich, sie können mir einen Tipp geben, wie ich dem Baum helfen kann.
Moinmoin,
der Mammutbaum hat sicher unter dem vielen Regen der letzten Zeit gelitten und wurde so geschwächt. Die Folge sind oft Pilzinfektionen wie z.B. Botryosphaeria-Triebsterben. Bei einem so großen Mammutbaum kann man nicht viel machen, außer ihn zu unterstützen, indem man versucht die Standortbedingungen zu optimieren - gegen das Wetter kann man allerdings nichts tun. Stark befallene Triebe kann man auch entfernen, das Spritzen mit einem Fungizid ist bei 8 m Höhe nicht sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.08.2017
 
Guten Tag,
habe 1999 Seq. giganteum aus Samen gezogen. Dieser musste sich mit einem Kübel begnügen und war 2009 gerade mal 2 m hoch. 2010 dann an einen schattigen Waldrand in unserem Garten gepflanzt, gedeiht er nun etwas besser, hat 4 m Höhe, bleibt aber schlank mit nur knapp unter 50 cm Umfang an Basis. die besonders schattige Seite führt zu unterentwickelten Ästen. Insgesamt ist er auch deswegen schief.
Habe bereits eine Eibe dahinter gefällt. Wenn man nun etwas mehr für Licht sorgt durch Entfernen einiger Äste der Laubbäume so das 2h länger Licht einfällt, kann das helfen? Kann der Baum langfristig auch mit langsamem Wachstum zurechtkommen? Macht seit 3 Jahren nun 40 cm pro Jahr. Das mag wenig sein ist für ihn aber nun doppelt so viel wie zuvor.
Tanne, Ahorn, Eiche und Buche beschatten den Baum 2/3 bis 3/4 des Tages. Von der Hausseite betrachtet ist er perfekt, wirft allerdings ab Mitte August jährlich die inneren Äste ab, hab mich dran gewöhnt. Kann man dem Baum besser helfen? Bewässere und spraye.
Moinmoin,
etwas mehr Licht hilft dem Mammutbaum sicherlich, und 40 cm Jahreszuwachs sind auch völlig in Ordnung. In der Jugend kann der Jahreszuwachs zwar auch ein bisschen mehr sein, muss aber nicht.
Dass die Schattenseite des Mammutbaums im Vergleich zur sonnigeren Seite unterentwickelt ist und er etwas schief zur Sonne wächst, ist optisch nicht so schön, aber seine normale Reaktion mit den etwas ungünstigen Bedingungen umzugehen.
Dass die inneren Nadeln jährlich abgeworfen ist zumindest zum Teil normal - der Mammutbaum entledigt sich der alten Nadeln. Eventuell könnte eine Pilzinfektion den Nadelfall etwas verstärken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.08.2017
 
Ich habe bei meinem ca. 1 Meter hohen Mammutbaum, der schon seit 2 Jahren draußen im Garten steht aufgrund einer Pilzinfektion 1-2 cm der Spitze abgeschnitten, da diese befallen war. Der Pilz ist nun weg und alle Triebe sind saftig grün.
Jetzt meine Frage:
Wächst die Spitze nun normal weiter, oder bildet sie eine neue Spitze?
Moinmoin,
wenn die Spitze des Mammutbaums gekappt wurde, bilden sich meist mehrere neue Spitzen. Man wählt davon die schönste, passendste aus und entfernt die anderen Spitzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.08.2017
 
Hallo liebes Baumschulteam,
mein 1 Meter großer Mammutbaum steht seit 2 Jahren draußen. Den 1. Winter hat er gut überstanden.
Jetzt den Winter an sich auch, außer das ein paar Triebspitzen gelblich geworden sind und ein paar Spitzen vertrocknet. Es sind nicht viele, und es wird auch nicht mehr. Ist das eine Pilzinfektion, die hier so oft angesprochen wird, oder sind die Triebe im Winter nur verfroren? Da er ja länger als im Jahr davor war.
Wie könnte ich die Pilzkrsnkheit bekämpfen, falls es eine ist?
Moinmoin,
eine Pilzeinfektion wäre eine Möglichkeit; dann könnte man es mal mit einem Fungizid versuchen. Wenn die Infektion aber nicht äußerlich sondern innerlich ist, also mit den Wurzeln aufgenommen wurde, kommt man an den Pilz kaum heran.
Es kann aber auch sein, dass der Baum einfach etwas zu feucht über den Winter stand und sich das Problem von alleine erledigt, wenn das Wetter jetzt wieder wärmer und trockener wird. Auch ein Nährstoffmangel kann zu gelben Nadeln führen, meist tritt dieser aber eher in der Wachstumsphase auf und nicht während der Winterruhe.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2017
 
Hallo!
Wie lange wäre es theoretisch möglich, einen Bergmammutbaum im Topf zu halten? Wie groß müsste der Topf/Kübel sein, und welche Größe würde der Baum darin erreichen? Ab wann müsste man mit Schäden für das Wurzelwerk rechnen?
Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Antwort!
Moinmoin,
man kann den Bergmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) schon in einem Topf halten. Der Topf sollte dabei mitwachsen, damit man die Pflanze leichter adäquat versorgen kann, d.h. alle 2-3 Jahre setzt man das Bäumchen in einen etwas größeren Topf. Dabei sollte auch die Erde ausgetauscht werden, da Blumentopferde sich mit der Zeit verdichtet und hart wird und so den Wurzeln schaden kann. Bei guter Pflege kann man den Mammutbaum sehr lange im Topf halten; die Frage ist eher, wann er einem zu groß und unhandlich wird. In 10 Jahren könnte er eine Höhe von 5-6 Metern erreicht haben und müsste sich dann in einem 200l-Topf befinden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.03.2017
 
Wie lange braucht ein Mammutbaum einen Pfahl, der ihn im Wind stützt?
Ich habe ihn 2015 im Frühling gepflanzt. Er ist jetzt ca. 1 Meter hoch.
Moinmoin,
wenn der Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) schon 2015 gepflanzt wurde, dann sollte er bis jetzt ausreichend neue Wurzeln entwickelt haben, um ohne Pfahl auszukommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2017
 
Guten Tag Liebes Eggert Team,
Ich war vor 2 Jahren Sequoia-Nationalpark und habe mir dort einen kleinen Setzling gekauft.
Wieder zurück habe ich ihn in einen kleinen Topf geplatzt und je nach bedarf und Wachstum in denn nächst Größeren. Im November 2015 wurde er auf einmal Braun, so dachte ich das der nächst Größere Topf her muss. Allerdings ist seit dem der Baum Regelrecht am Sterben!!
Ich habe mir Dünger zugelegt und ihn rein geholt und eine Pflanzen Lampe über ihm aufgehängt! doch nicht hilft Er wirkt wie vertrocknet die Zweige und Nadeln brechen einfach ab obwohl ich ihn genügend Wasser gebe?
Könnt ihr mir helfen? Habt Ihr Tipps, Tricks oder Produkte im die Helfen sein Leben zu Retten?
Ich hänge wirklich sehr an dem Baum.
Ich kann leider nur eine Ferndiagnose machen, aber eine der beiden Varianten ist recht wahrscheinlich:
Sequoiadendron giganteum werden u. a. von 2 unterschiedlichen Pilzarten befallen.
Eine Pilzart (Phytophthora o.ä.) dringt über das Bodenwasser in die Wurzel, wird in den Trieb weitergeleitet und verstopft dort die Wasserleitungsbahnen. Die Pflanze stirbt unweigerlich ab und man kann diesen Pilz nur vorbeugend bekämpfen.
Ein zweiter Pilz befällt den Trieb und verursacht dort ein Triebsterben, welches schnell „um sich greift“. Diesen Pilz kann im frühen Stadium mit einem geeigneten Fungizid bekämpft werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.01.2017
 
Hallo!
Ich habe meinen Mammutbaum jetzt 2 1/2 Jahre, er ist 1,10 m, er hat in Größe und Umfang sehr zugelegt, die Spitzen sind satt grün aber im unteren Bereich innen sind die Nadeln gelb, braun. Sonst macht der Baum einen guten Eindruck, steht auf der Terrasse im großen Topf. Mache ich irgend etwas falsch oder ist das normal? Vielen Dank für die Antwort!
Moinmoin,
dass die Nadeln im Inneren, also die ältesten Nadeln, mit der Zeit braun werden und abfallen ist im Prinzip normal: Länger als ein paar Jahren leben die Nadeln nicht; wenn sie ihr maximales Alter erreicht haben, werden sie abgestoßen. Wenn der Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) in Stress gerät (z.B. kurzfristige Trockenheit o.ä.), kann das Phänomen auch mal etwas stärker auftreten. Pilzkrankheiten hingegen, die vor allem auftreten, wenn sie zu feucht stehen, fangen in der Regel an den Spitzen der Triebe mit der Braunfärbung an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.12.2016
 
Hallo,
ich habe vor ca. 20 Jahren einen Mammutbaum im Garten gepflanzt. Dieser war damals ca. 1,8 bis 2 m hoch. Heute ist er ca. 15-18 m hoch. Die unteren Äste haben wir bis zu einer Höhe von ca. 3 m entfernt weil sie braun und vertrocknet waren.
Die Wurzeln scheinen weit verzweigt zu sein. Der Boden macht unter dem bau einen sehr "hohlen" Eindruck. Ich habe jetzt die Befürchtung, dass der Baum bei starkem Sturm auf unser Haus fallen könnte.
Meine Frage deshalb: Wie ist es um die Standfestigkeit des Mammutbaumes bestellt?
Moinmoin,
durch die sehr ausgeprägte, weitstreichende Wurzelbildung sind Mammutbäume normalerweise sehr standfest. Eventuell müsst man abklären, was es mit dem 'hohlen Eindruck' auf sich hat - wenn sich unter den Wurzeln tatsächlich aus irgendeinem Grund Hohlräume gebildet haben, könnte das einen negativen Einfluss auf die Stabilität des Sequoiadendron giganteum haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.11.2016
 
Ich habe in meinem Garten einen Mammutbaum, der ist schon ca. 30 m hoch und wunderschön. Ein großes Minus ist, daß der Baum im Herbst braune Nadeln bekommt , die dann auch abfallen, und welche Menge dies ist, kann man sich bei einem so großen Baum vorstellen. Die Nadeln liegen im Gras (Wiese), sind sehr schwer zu entfernen, wenn überhaupt, wenn der Boden schon feucht ist. Es sind pro Saison ca. 12-13 Säcke, die ich entsorgen muss.
Mein nächstes Problem ist, wenn der Wind geht, leiden dann auch noch meine beiden Nachbarn und feinden mich an - wie Sie dazu kommen die vielen Nadeln meines Baumes in Ihrem Garten zu haben. Ich habe gehört, man kann diesen Baum nicht kürzen, da dieser sich noch mehr ausbreitet.
Leider kann ich nichts unternehmen, da ich sonst im Sommer ohne Schatten bin. Auch ist dieser Baum im ganzen Garten verwurzelt.
Mein Mann und ich waren vor 28 Jahren unwissend, da wir damals einen Gärtner beauftragt haben, einen schönen Baum zu setzen, der nicht viel Arbeit und Schmutz macht.
Meine Frage ist - was kann ich tun. Mein Mann ist verstorben, und ich habe an dem Garten keine Freude mehr wegen dieses Baumes und auch wegen der Feindschaft meine Nachbarn, die ich sogar verstehe.
Wissen Sie einen Rat????
Moinmoin,
es könnte sich um eine Pilzerkrankung der Nadeln handeln, wahrscheinlich ist aber, dass es sich um den natürlichen Prozess der Nadelerneuerung handelt. Die Bäume sind zwar immergrün, schmeißen aber trotzdem jährlich, vor allem im Herbst, einen Teil ihrer alten Nadeln ab. Bei einem so großen Baum kommt da in der Tat einiges zusammen.
Etwas dagegen machen kann man leider nicht. Theoretisch kann man den Baum beschneiden, aber mal davon abgesehen, dass man die schöne Wuchsform dauerhaft zerstören würde, würde das Problem der fallenden Nadeln weiter bestehen. Vorrübergehend wären es vielleicht ein paar weniger, aber aufhören würde der jährliche Nadelfall dadurch nicht.
Die einzige Möglichkeit, wirklich etwas zu ändern, wäre den Baum fällen und die Wurzeln entfernen zu lassen und einen anderen zu pflanzen. Bis der neue Baum allerdings nennenswert Schatten wirft, wird es etwas dauern.
Leider haben wir keinen besseren Tipp für Sie.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Hallo liebes Baumschulteam,
bei uns in der Gegend (im Rhein-Main-Gebiet) habe ich dieses Jahr relativ viele Mammutbäume gesehen, die eine vertrocknete braune Spitze haben, aber sonst vollkommen gesund sind. Liegt das am Wassermangel, und wachsen die Bäume im nächsten Jahr an der Spitze neu?
Danke für Ihre Antwort!
Moinmoin,
wenn tatsächlich nur die Spitze der Sequoiadendron giganteum betroffen ist, ist vielleicht tatsächlich die Trockenheit Schuld. Stirbt eine Spitze ab, entwickelt sich im nächsten Jahr unterhalb des abgestorbenen Bereichs eine neue Spitze. Die Krümmung, die dadurch entsteht, wird man noch lange sehen.
Es gibt auch Pilzkrankheiten, die zu Triebsterben führen können; dann ist allerdings normalerweise nicht nur der Leittrieb des Mammutbaums betroffen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.11.2016
 
Hallo,
ich habe einen ca. 35 Jahre alten Mammutbaum im Garten mit einem Umfang von ca. 3,80 m. Mein Haus liegt im Hanggelände und das Nachbarhaus liegt schräg neben meinem Grundstück um ca. 1,5 m höher. Die Terrasse des Nachbarn liegt ca. 12 m vom Mammutbaum entfernt.
Kann der Mammutbaum mit seinen Wurzeln die Terrasse an der Hauswand beschädigen? Mein Nachbar will jetzt eine Wurzelsperre ziehen im unmittelbaren Bereich des Baumes. Kann der Baum dadurch geschädigt werden?
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Moinmoin,
der Berg-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) bildet schon recht weitreichende, oberflächennahe Wurzeln aus, die gerne mal Pflaster anheben können. 12 m sind allerdings schon ein ziemliches Stück, dass er erst im hohen Alter eventuell überbrücken wird. Ein unmittelbare Gefahr besteht daher nicht. Außerdem ist es wesentlich sinnvoller die Wurzelsperre an der Terrasse entlang zu ziehen: So sind die Bereiche sicher geschützt, die geschützt werden sollen, und der Baum hat weitgehende Freiheit. Wie nah am Baum soll die Wurzelsperre denn gesetzt werden?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 31.10.2016
 
Hallo,
wir haben 2006 auf unserem Grundstück 5 Sequoiadendron giganteum aus der Baumschule Eggert gepflanzt, die Bäume sind alle gut angewachsen und mittlerweile ca. 8 m hoch.
Die unteren Astkränze sind am Stamm etwa 60 cm über Grund und stören bei der Rasenpflege, kann man diese enfernen ohne das die Bäume Schaden nehmen? Ein Baum entwickelt eine Doppelspitze, ca. 60 cm lang, kann ich diese einseitig zurückschneiden?
Danke!
Moinmoin,
ja, man kann sowohl die unteren Astkränze der Sequoiadendron giganteum peu à peu wegnehmen, als auch die zweite Spitze entfernen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.10.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wie sieht es mit der Essbarkeit oder Verträglichkeit der Sequioadendren aus? Bislang konnte ich nichts dazu finden...
Schönen Dank und Grüße!
Moinmoin,
der Sequoiadendron giganteum ist nicht giftig, aber essbar bzw. genießbar scheint keiner seiner Bestandteile zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Hallo liebes Baumschulteam,
ich habe einen 1 Meter hohen Mammutbaum, der dieses Jahr extrem viel gewachsen ist, was mich sehr stolz macht. Ich gieße ihn jeden Tag mit 5 Litern Wasser. Kann es sein das er seine Wurzeln dadurch nicht so weit ausbreitet, da er merkt, dass er genug Wasser zur Verfügung hat und sich dann nicht bemüht neue Wurzeln zu bilden?
Moinmoin,
es ist schon so, dass eine Pflanze ihre Wurzeln auf der Suche nach Wasser weiter ausbreitet, wenn sie weniger Wasser zur Verfügung hat. Neue Wurzeln bildet der Mammutbaum (Sequoiadendron) allerdings trotzdem weiterhin - je größer er wird, desto mehr Wurzeln braucht er auch um ausreichend Wasser aufnehmen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.10.2016
 
Hallo.
In unserem Garten steht ein toller, kräftiger, junger (25-30 Jahre) Berg-Mammutbaum. Seit Ende letzten Jahres, ist die Baumkrone (ca. 1.5m) braun und hat sich bis heute nicht wieder erholt. Der Baum an sich sieht gut und gesund aus. Ich vermute einen Trockenschaden in dem heißen Sommer 2015. Wie soll ich damit umgehen? Abwarten, oder die Krone abschneiden und versiegeln oder ähnliches.
Es ist gut möglich, dass die Schäden nun erst sichtbar werden. Wenn die Krone nicht neu austreibt, wird sich wohl ein neuer Spitzentrieb unterhalb des abgestorbenen Bereiches bilden. Es wäre dann sinnvoll die abgestorbenen Triebe zu entfernen, soweit dies möglich ist. Versiegeln braucht man bei Koniferen nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2016
 
Ob der Mammutbaum meine Auffahrt durchwurzelt oder Unregelmäßigkeiten im Schotter entstehen ist für mich zweitrangig, da die Auffahrt eher wie ein Feldweg angelegt ist und mir das Wohl der Pflanze am Herzen liegt. Meine Sorge geht eher in die Richtung ob die Schotterdecke die Pflanze durch die Verdichtung irgendwann im Wachstum hemmt...würde den Baum gerne dort wachsen lassen und hoffe das die Auffahrt ihm nichts ausmacht und die Wurzeln es schaffen sich dadurch zu kämpfen!
Moinmoin,
dem Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) wäre es sicherlich lieber, wenn sich die Wurzeln ohne Hindernisse ausbreiten können, aber normalerweise lassen sich die Wurzeln weder von Pflaster, Teer noch Schotter aufhalten und suchen sich ihren Weg. Sorgen muss man sich daher um den Sequoiadendron nicht machen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.04.2016
 
Moinmoin!
Habe zu Hause einen Sequoiadendron giganteum in einem Rondell (ca. 3 m Durchmesser und super Boden)mitten auf einen grossen Auffahrt stehen. Nach unten sind die 3 m Durchmesser offen und nicht verdichtet aber die Auffahrt darum aus Kieseln wurde ja vor der Anlage mit Schotter befestigt(ca. 50 cm dick). Der Baum ist ca. 3 m hoch und wächst mit ca. 80 cm Jahreszuwachs prächtig. Ich weiß, dass der Baum in der Jugend eine Pfahlwurzel bildet und es kein Problem ist, aber schaffen es die flachliegenden Wurzeln irgendwann durch die Auffahrt? Liegen sie ausreichend tief, um sich unter dem Schotter auszubreiten, oder muß ich irgendwann mit Problemen rechnen, wenn der Baum älter wird?
Moinmoin,
zunächst bildet der Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) in der Tat eine Pfahlwurzel, in Alter breitet er sich aber sehr weit und flach aus. 3 m im Durchmesser sind da knapp bemessen. Auch wenn es noch eine ganze Weile hin ist, irgendwann wird man sicher Unregelmäßigkeiten in der Schotter- und Kieselauflage feststellen - Pflaster heben Mammutbäume jedenfalls gerne mal an, und auch in Teerdecken entstehen Risse und Aufwölbungen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.03.2016
 
Habe vor zwei Jahren einen Mammutbaum bekommen. Seit ca. 4 Monaten bekam er braune Spitzen. Jetzt ist alles braun. Kann ich etwas tun, um ihn zu retten? Was habe ich falsch gemacht?
Vielen Dank!
Moinmoin,
es gibt verschiedene Möglichkeiten: Zum einen könnte es sich um einen Blattpilz (bzw. Nadelpilz) handeln. Dieser befällt zunächst die Triebspitzen des Sequoiadendron giganteum, lässt sie absterben und wandert dann zunehmend weiter ins Innere, bis das Bäumchen komplett abgestorben ist. In den Anfangsstadien bekommt man ihn noch ganz gut in Griff, indem man ein Fungizid spritz. Wenn aber schon der gesamte Baum befallen ist, kann man leider nichts mehr machen.
Die zweite Möglichkeit wäre ein Pilz, der sich im Boden befindet und die Wurzel angreift. Er tritt besonders dann auf, wenn die Erde sehr feucht ist. Die Wurzeln faulen langsam weg, und das Bäumchen Vertrocknet in Folge. Gegen diese Pilze kann man leider noch nicht mal im Anfangsstadium etwas tun.
Grundsätzlich gibt es auch eine braungrüne Winterfärbung - aber der Winter war ja sehr mild, die letzten vier Monate kann der Mammutbaum eigentlich nicht in Winterfärbung gewesen sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.02.2016
 
Hallo,
mein Vater hat vor vielen Jahren einen Mammutbaum im Garten gepflanzt. Wir hängen nun sehr daran. Der Baum steht im einem steilen Hang, und wir mussten kürzlich Teile davor abtragen. Das Wurzelwerk des Baumes ist m.E aber nicht freigelegt. Insgesamt hat der Baum nun bedeutend mehr Licht als vorher.
Mit fällt auf, dass der Baum nun von innen her gelb wird. Die Nadeln dort wurden erst blasser und nun rostbraun. Außen ist er weiter grün. Gerne schicke ich ein Bild zu.
Muss ich mir Sorgen machen?
Moinmoin,
wenn es sich nicht um einen Trockenschaden handelt, könnte es eine Pilzkrankheit sein, die die Nadeln des Sequoiadendron giganteum von Innen heraus gelbwerden und abfallen lässt. Viel kann man dagegen nicht machen, da man eine so großen Baum nicht mehr sinnvoll mit Fungiziden behandeln kann - am ehesten das Verbessern der Standortbedingungen so gut es geht. Zum Absterben bringt der Pilz den Baum aber auch nicht, es ist eher ein optischer Schaden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2016
 
Hallo,
ich habe letztes Jahr aus Samen einen Mammutbaum - vemtl. S.g. gezogen, mittlerweile ist er ca. 45 cm hoch und steht auf dem Balkon. Seit ca. 1 Monat beginnen sich an verschiedenen Stellen die Spitzen der Triebe braun zu färben. Muss ich mir Sorgen machen?
Moinmoin,
es gibt im Prinzip zwei mögliche Krankheiten beim Sequoiadendron giganteum, die ein solches Schadbild hervorrufen: Es könnte sich um eine pilzliche Blattfleckenkrankheit handeln, die man mit einem Fungizid behandeln könnte. Etwas wahrscheinlicher ist leider, das es sich um einen bodenbürtigen Pilz wie Phytium oder Fusarium handelt, der nicht bekämpft werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2016
 
Hallo!
Ich habe eine Frage. Ein Mammutbaum (20 Jahre alt) musste leider gefällt werden, da Schäden durch das Wurzelwachstum zu verzeichnen waren und sich der Baum im öffentlichen Bereich befand. Nun steht der Baumstumpf noch da, welcher ungefähr noch 1,20 m hoch ist.
Meine Frage: Kann so ein Stumpf, wenn man ihn nicht restlos beseitigt, neu austreiben? Und was ist mit den Wurzeln? Ist ein weiteres Wachstum der Wurzeln möglich, so dass weitere Schäden zu befürchten sind?
Könnten durch das Verbleiben des Stumpfes und der Wurzeln in der Erde nachteilige Auswirkungen für umliegende Bepflanzungen (z.B. durch Pilzbefall o.ä.) auftreten?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
der Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) kann auch aus dem Stumpf wieder ausschlagen: Stockausschlag beim Küstensequoia. Wenn dies passiert, würde auch die Wurzel weiterwachsen. Am besten wäre es daher, wenn man auch den Stumpf samt Wurzeln weitgehend entfernt. Alternativ muss man jeglichen frischen Ausschlag sofort entfernen, irgendwann gibt der Sequoia dann auf. Der Bergmammutbaum oder Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) macht das hingegen normalerweise nicht, der Stumpf samt Wurzeln stirbt nach der Fällung ab. Bei jungen Exemplaren mit einem Alter bis zu 20 Jahren kann Stockaustrieb aber gelegentlich vorkommen.
Die toten Wurzeln sind kein Problem für die umliegende Bepflanzung. Neupflanzungen können sich aber besser etablieren, wenn man die Wurzeln entfernt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2016
 
Hallo!
Mit unserem Haus haben wir einen ca. 40 Jahre alten Mammutbaum gekauft, der ca. 18 Meter hoch ist und kerngesund aussieht. Nur ca. 2 Meter daneben steht eine ca. 15 Meter hohe Zypresse. An der Seite wo die Zypresse steht hat der Mammutbaum keine Äste. Wenn ich die (hässliche) Zypresse fälle, entwickelt der Mammutbaum dann neue Äste an seiner kahlen Seite?
Moinmoin,
normalerweise klappt das leider nicht. Zum überweigenden Teil werden die Triebe des Sequoiadendron giganteum in diesem Bereich durch die jahrelange Beschattung abgestorben sein. Auch wenn der eine oder andere Trieb noch Leben zeigt und wieder etwas austreibt, so richtig rund und gleichmäßig wird der Mammutbaum nicht mehr werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2016
 
Hallo,
wir haben zwei Mammutbäume, einer davon immergrün, der andere verliert die Nadeln und sieht ähnlich aus wie eine Sumpfzypresse. Beide stehen auf leicht abschüssigem Gelände.
Jetzt hatte ich gelesen, dass die Wasserzufuhr am besten nicht am Stamm sondern in einigem Abstand geschehen sollte. Da ich aber nicht genau weiß in welche Richtung die Wurzeln sich verteilen, nur an einer Stelle sieht man eine armdicke, wüsste ich von Ihnen gerne, wie man diese Bäume am geschicktesten bewässert.
Wie könnte man die Wassermenge eventuell bestimmen, im Winter genauso wie bei Trockenheit im Sommer. Mit einer Gießkanne wird man wahrscheinlich bei den 35 Jahre alten Bäumen nicht zurecht Kommen? Auch wüsste ich gerne, ob das Wasser ringsherum gleichmäßig verteilt werden muss, oder ob es möglich ist über die Dachrinne mit einem Ablauf, den man in circa 2 m Entfernung vom Stamm installiert, hauptsächlich die Wasserzufuhr einzubringen.
Danke für Ihre Antwort!
Moinmoin,
so alte Mammutbäume zu gießen ist schwierig. Die feinen Haarwurzeln, die das Wasser aufnehmen, befinden sich in der Hauptsache recht weit vom Stamm entfernt - vermutlich ca. am Rande der Krone. Aber genau abschätzen kann man das nicht - ebenso wenig die Menge, die gegossen werden sollte.
Gegossen werden muss auch nur, wenn der Boden beginnt auszutrocknen - im Winter ist das normalerweise nicht nötig. Um die großflächig ausgebreiteten Wurzeln zu erreichen, wäre es am ehesten sinnvoll im Sommer mit einem Rasensprenger zu wässern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.01.2016
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
meine beiden Bäumchen (zwei und drei Jahre alt) stehen auf einer leicht windgeschützten Terasse in Blumentöpfen. In den letzten Wochen habe ich beobachtet, dass die unteren Ästchen nicht mehr so schön grün sind und leicht braun werden. Ist das normal?
Ausserdem fangen unten am Stamm mehrere neue Triebe an zu wachsen, während es "oben" recht langsam zugeht. Ist das ein gutes Zeichen?
Moinmoin,
für das Braunwerden der Nadeln der unteren Triebe gibt es zwei Möglichkeiten:
1) Alte und beschattete Nadeln werden nach ein paar Jahren abgeschmissen - das ist ein ganz natürlich Prozess. Auch wenn der Sequoiadendron giganteum vorübergehend ein wenig zu trocken oder zu feucht stand, wirft er als Reaktion einige alte Nadeln ab.
2) Eine Pilzkrankheit, die zum Triebsterben führt. Nach und nach stirbt ein Trieb nach dem andere ab, bis schließlich das ganze Bäumchen tot ist. Dem Pilz kann man leider kaum Einhalt gebieten, wenn er erstmal aufgetreten ist.
Dass sich auch im unteren Bereich des Mammutbaums neue Triebe entwickeln, ist ganz normal.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.12.2015
 
Hallo,
ich habe einen etwa 5 Jahre alten Mammutbaum im Garten, ca. 3,50 m. Er soll an an unseren Waldrand. Wann ist die beste Zeit zum Umpflanzen, Herbst oder Frühjahr? Er muss auf jeden Fall raus.
Moinmoin,
wenn der Mammutbaum seit 5 Jahren auch schon an seinem jetzigen Standort wächst, wird es schwierig - ab 5 Jahre Standzeit wird es riskant den Baum umzupflanzen, da das Wurzelgeflecht dann in der Regel zu ausgebreitet ist, um genug davon für das Überleben der Pflanze mitzubekommen. Bei bis zu 4 Jahren Standzeit ist es normalerweise noch problemlos möglich.
Wichtig ist, dass das Umpflanzen während der Winterruhe geschieht (zwischen November und März), dass der Ballen möglichst großzügig gestochen wird und dass anschließend eine reichliche, regelmäßig Bewässerung stattfindet (Gießrand anlegen!).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.11.2015
 
Heuer im Juni habe ich einen jungen Mammutbaum im Topf aus einer Baumschule geschenkt bekommen, der bereits ca. 1,30 m groß ist. Wir haben die Pflanze sofort in unseren Garten gepflanzt und auch im heißen Sommer Sorge getragen, dass der junge Baum immer gegossen wurde.
Seit einigen Wochen stelle ich fest, dass der Baum von unten startend braune Nadeln bekommt, und ganze kleine Zweige quasi vertrocknen. Da wir auch einen großen (rund 15-jährigen Mammutbaum) im gleichen Gartenbereich stehen haben, kann das wohl nichts mit dem Boden zu tun haben. Was können wir machen? Wäre es denkbar, dass die Wühlmaus an das Wurzelwerk des jungen Baumes geht?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Moinmoin,
es könnte sich um eine Pilzerkrankung handeln, die ein Triebsterben beim Sequoiadendron giganteum verursacht. Man kann versuchen den Pilz mit einem Fungizid, das z.B. auch gegen Mehltau und Rost wirksam ist, einzudämmen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Hallo,
ich habe eien 60cm hohen mammutbaum seit März in meinem garten gepflanzt. Hier meine Fragen:
mit was düngt man ihn am besten? wie oft soll ich ihn im winter gießen? wie schütze ich ihn im winter?
mfg
Wenn alle anderen Pflanzen im Umkreis gut wachsen und gesund aussehen, brauchen Sie meist nicht düngen. Die Wässerung im Winter ist in der Regel nicht erforderlich, da es nass genug ist. Falls starke Minusgrade zu erwarten sind wickeln Sie die Pflanze ordentlich mit Vlies ein um sie zu schützen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.09.2015
 
Guten Tag,
Seit geschätzt 50 Jahren haben wir einen Mammutbaum in unserem Garten, der inzwischen eine etwaige Höhe von 40m erreicht hat.
Er steht nahe eines Baches frei von anderen größeren Bäumen. Das Klima ist klassisch für die Rheinebene recht warm und mild. Der Boden ist luftig, allerdings mit Efeu bewuchert (die komplette Fläche, im Umkreis von 5m um den Stamm).
Seit einiger Zeit schon trocknet die "Spitze" des Baumes immer weiter nach unten hin aus, wir bewässern ihn im Sommer über Tröpfchenbewässerung, allerdings wird das Absterben der oberen Äste nicht besser.
Nun meine Frage:
Soll ich das Efeu um den Stamm des Baumes entfernen und/oder die Erde lockern? Behindert das Efeu die Wasseraufnahme der Wurzeln? Oder sollten wir Bodenproben nehmen lassen um einen eventuellen Nährstoffmangel festzustellen?
Für eine hilfreiche Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar, da dieser Baum inzwischen als Naturdenkmal gilt und ungern gefällt werden sollte, wenn das Absterben weiter voranschreitet.
Mit freundlichen Grüßen
Der Efeu kann sicher dem Mammutbaum etwas Wasser entziehen, aber dieser sollte nicht die Ursache für das Austrocknen sein. Da der Baum weitstreichende und sehr flache Wurzeln hat, ist eine Wässerung mit 10 bis 15 Metern um den Mammutbaum herum sehr wichtig. In der Nähe des Stammes hat er nur sehr grobe Wurzeln, die nicht die benötigte Menge Wasser für den ganzen Baum aufnehmen können. Es kann aber auch eine Pilzkrankheit Grund für das Absterben der Triebe sein. Das Triebsterben befällt aber in der Regel zuerst die älteren Nadeln und wandert dann nach aussen. Dies ist jedoch aus der Ferne schwierig zu beurteilen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.08.2015
 
Guten Tag!
Ich habe vor ca. 15 Jahren einen kleinen Mammutbaum Sequoiadendron giganteum im Garten gesetzt. Er ist mittlerweile zu einem wirklich schönen stattlichen Baum gewachsen.
Im letzten Jahr ist mir aber auf einmal aufgefallen, dass der Wipfel/Spitze braun und dürr geworden ist. Unterhalb sind die Äste aber noch schön grün und teilweise auch noch (an)gewachsen.
Soll ich die braune Spitze abschneiden bzw. kann ich dagegen noch etwas anderes tun? Wird Ihrer Meinung nach beim Baum einen neue Spitze wachsen oder wird eventuell sogar der ganze Baum (langsam) absterben?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!
Moinmoin,
das kommt darauf an, was die Ursache der Verfärbung ist. Lag irgendein mechanischer Schaden vor, kann man die Spitze abschneiden. Es wird sich dann einen neue Spitze - vielleicht erstmal auch mehrerer gleichberechtigte - entwickeln. Die schöne gerade und symmetrische Form ist damit erstmal futsch, mit der Zeit zieht sich der Baum aber wieder grade, so dass der Verlust der alten Spitze kaum noch auffällt.
Es gibt auch Pilzkrankheiten, die zum Absterben einzelner Triebe führen wie z.B. Pestalotia-Zweigsterben und Botryosphaeria-Triebsterben. Typischerweise ist hier nicht nur die Triebspitze, sondern verschiedene Triebe über den Baum verteilt betroffen. Bei kleinen Bäume kann man mit einem Fungizid spritzen, es reicht aber auch das großzügige Entfernen der betroffenen Triebe. Also auch hier würde das Beschneiden der Spitze helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2015
 
Hallo liebes Eggert Baumschulen Team!
Ich habe vor ca. 12 Jahren Samen des Sequoiadendron giganteum geschenkt bekommen. Als die Bäumchen etwa zwei Jahre alt waren habe ich sie in Abständen von je einem Meter ausgepflanzt. Beruflich konnte ich mich in den letzen Jahren nicht um sie kümmern. Nun habe ich nach ihnen gesehen und sie sind zwischen einem und ca. 2,5 Metern hoch und ich befürchte, dass sie auf Dauer zu dicht stehen. Kann ich einzelne verpflanzen oder nur noch herausschneiden? Wieviel Platz (ausreichend vorhanden) sollte zum Nachbarbaum sein?
Vielen Dank!
Moinmoin,
die Bäume wachsen also seit ca. 10 Jahren an ihrem jetzigen Standort - dann kann man sie nicht mehr ohne Weiteres verpflanzen. 4 bis maximal 5 Jahre ist das problemlos möglich, danach haben sich die Wurzeln zu weitflächig verteilt. Würde man einfach so einen Ballen stechen und sie umsetzen, hätten die Bäume zu wenig Wurzelmasse (von allem Haarwurzeln) um zu überleben. Die einzige Möglichkeit sie umzupflanzen besteht in einer längerfristigen Vorbereitung: Man müsste sie jetzt einmal in großzügiger Ballengröße umstechen. Innerhalb des kommenden Jahres können sich dann in diesem Kreis neue, feine und stammnahe Wurzeln bilden, während die weiter nach unten reichenden Wurzeln den Baum noch ernähren können. Im Frühjahr nächsten Jahres kann man den Baum umsetzen.
Sollen die Bäume danach nicht mehr umgepflanzt werden müsste man sie 10-15 m weit auseinander setzen, da es ja mit der Zeit große Bäume werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2015
 
Hallo!
Habe einen etwa 45 cm großen Mammutbaum, kann man den jetzt schon im Topf auf den Balkon stellen?
Im Voraus vielen Dank für die Antwort!
Moinmoin,
wenn das Wetter so bleibt wie es jetzt ist, kann man den Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) ruhig rausstellen. Am besten wäre, wenn er keinen Frost mehr abbekommt, aber mal 1-2°C Minus in der Nacht verträgt er auch. Bei Temperaturen ab -5°C wird's aber kritisch - dann sollte er lieber wieder reingeholt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.03.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
den in unserem großen Garten freistehenden Mammutbaum haben wir vor fünfzehn Jahren gepflanzt, da war er 45 cm hoch. Er ist bisher sehr gut gewachsen. Jetzt habe ich zum ersten Mal hoch oben kleine grüne hängende Zapfen entdeckt. Wie lange brauchen diese um zu reifen?
Blüten hatte ich bislang nicht bemerkt, ich gehe davon aus, daß der Baum zweigeschlechtlich ist.
Moinmoin,
die Zapfen des Sequoiadendron giganteum benötigen knapp zwei Jahre um vollständig auszureifen, können aber bis zu 20 Jahre grün und geschlossen bleiben. In ihrer Heimat öffnen sich die meisten Zapfen erst durch die Hitze bei Waldbränden. Die weiblichen und männlichen Blüten (die zusammen auf einem Baum vorkommen) sind relativ unscheinbar.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.03.2015
 
Sehr geehrte Baumschule Eggert,
steht der Mammutbaum unter Naturschutz, denn ich möchte einen Baum setzen, der nicht mehr gefällt werden kann, denn wir haben solche dummen Nachbarn, dass von allem was Ihnen nicht gefällt (und Bäume gefallen ihnen wahrscheinlich nicht), die Äste abgeschnitten werden oder verlangt wird, dass man sie entfernt. Also brauche ich was, dass nicht gefällt werden kann/darf. Muss jetzt erst wider eine schöne 8 m hohe Koreatanne runterschneiden, obwohl sie weit genug von der Grenze entfernt steht. Ich möchte jetzt einen Baum pflanzen, der nicht gefällt werden darf.
Moinmoin,
der Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) steht hier nicht unter Naturschutz, da er ja nicht einheimisch ist. Sehr große, alte Exemplare können als Naturdenkmal Bestandschutz haben oder durch die Baumverordnung der Gemeinde geschützt sein, bei einem noch jungen Baum wird es aber schwierig werden, einen zu finden, der irgendwie gesetzlich geschützt ist. Wenn Sie sich an das in ihrem Bundeland geltende Nachbarrechtssgesetz halten bezüglich der Pflanzabstände, kann Ihr Nachbar das Fällen nicht rechtlich durchsetzen, egal wie sehr er sich gestört fühlt - den Streit und die schlechte Stimmung haben Sie aber natürlich leider trotzdem...
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.03.2015
 
Gute Tag,
ich habe mir einen Mammutbaum gekauft und habe dann aber festgestellt, dass er etwas schief gewachsen ist und in der Mitte einen leichten Bug hat - wächst das mit dem Alter alles perfekt aus, oder wird man das immer etwas sehen?
Moinmoin,
wenn es sich bei dem Sequoiadendron giganteum um eine noch biegsame Jungpflanze handelt, kann man ihn gerne stäben, damit er gerader wächst. In der Regel wachsen sie leichte Biegungen aber mit der Zeit auch von selber raus und der Mammutbaum zieht sich langsam über die Jahre gerade.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.01.2015
 
Hallo,
erstmal vielen Dank für die Antwort.
Meine Frage:
Kann ich um einen 60 cm hohen Bergmammutbaum im Frühling beim Auspflanzen kleine Farn-Pflanzen herum setzen? Und wenn ja, ich welchem Abstand?
Vielen Dank für die Antwort und ein gesegnetes Weihnachtsfest!
Moinmoin,
die Farne mögen gerne einen eher schattigen, feuchten Standort. Bei einem alten Sequoiadendron sind diese Standortbedingungen sicher gegeben, bei einem kleinen Bäumchen hingegen vermutlich noch nicht. Man kann ausprobieren, ob die Farne das mitmachen, aber sicherer ist es sie erst zu pflanzen, wenn der Baum genug Schatten hergibt.
Frohe Weihnachten!
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2015
 
Hallo liebe Team,
ich habe mir am 20.12.2014 einen 60 cm großen Berg-Mammutbaum gekauft.
Meine Fragen:
1. Kann ich ihn nächsten Frühling auspflanzen?
2. Wann sollte ich ihn auspflanzen, also in welchem Monat?
3. Wie tief wurzelt er?
4. Wie schnell wächst er?
Ich hoffe sie können meine Fragen beantworten.
Vielen Dank und frohe Weihnachten an Alle!
Moinmoin,
der Bergmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) kann im nächsten Frühjahr ausgeplanzt werden, sobald der Winter erkennbar vorbei ist und keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind. Meist ist es im März soweit, manchmal auch erst im April.
Der Berg-Mammutbaum bildet eine Pfahlwurzel aus, das heisst die Wurzel kann recht tief gerade in die Erde gehen. Wie tief sie sich tatsächlich wächst, hängt von den Standortbedingungen ab - je feuchter und fester der Boden ist, desto kürzer bleibt sie.
Der Jahreszuwachs des Bäumchens beträgt je nach Standortbedingungen zwischen 20 und 40 cm.
Ein schönes Weihnachtsfest wünscht Ihnen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2015
 
Guten Tag,
ich möchte fragen ob es möglich ist, das ich in meinem Wald (Oberbayern, Nähe Ingolstadt) Mammutbäume pflanze, ob diese dort gut wachsen. Ausreichend Sonne ist vorhanden, zu feucht ist es auch nicht. Zudem möchte ich wissen wie diese Art am Anfang beim Einpflanzen gepflegt werden muss und ob es besser ist sie als Samen zu kaufen oder als Pflanzen im Container. In welchem Abstand sollte man ihn zu anderen Bäumen wie Fichte, Tanne pflanzen?
Moinmoin,
da Mammutbäume, Sequoiadendron giganteum, in ihrer Jugend nicht gut frosthart sind, müssten sie bei strengeren Frösten in den ersten Jahren gut geschützt werden. Ob man Samen oder Topfpflanzen nimmt ist eine Geduld- und Geldfrage. Die Sämlinge müssten auch im (Gewächs-)Haus vorgezogen werden, bevor sie ausgepflanzt werden. Es ist also günstiger, dauert aber etwas länger.
5 m Abstand sollte man schon gerne von anderen Bäumen halten - im höheren Alter dann eventuell auch mehr.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.10.2014
 
Einen schönen guten Morgen aus der Hauptstadt,

wir haben einen Sequoiadendron giganteum geschenkt bekommen und waren zunächst begeistert. Der Baum ist jetzt ca. 130 cm hoch und hat einen Stammumfang von ca. 5 cm. Wie alt ist der Baum etwa, und wie können wir sein Höhenwachstum nachhaltig eindämmen? Ist ein regelmäßiges Beschneiden der Austriebe sinnvoll, um ihn im "Bonsai"-Format zu halten?
Moinmoin,
man kann den Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, schon kleiner halten (es gibt durchaus auch Bonsais), aber das erfordert viel Geschick, wenn man die Wuchsform nicht zestören will. Wenn man mit Vorsicht und Bedacht die Seitentriebe und die Triebspitze jährlich leicht zurückschneidet, kann man sehr dichte, kegelförmig Bäume formen.
Vermutlich ist der Baum um die vier Jahre alt - das Wachstum hängt aber auch von seinen Standortbedingungen ab.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.09.2014
 
Sehr geehrtes Eggert-Team,
ich hab' mir nun schon bei zwei verschiedenen Bergmammuts Zweige mitgenommen. Diese schauen zwar von der Form ganz identisch aus, sind jedoch von der Farbe her sehr unterschiedlich. Die einen haben ein sehr sattes Grün, wie ich das von BM auch kenne, die anderen sehen farblich gesehen frisch vom Baum aus wie Silbertannen. Eine Farbe zwischen Grün und Blau mit silbernen Ansätzen. Gibt es auch hier Unterschiede? (bis jetzt waren mir nur die 3 großen unterschiedlichen Mammuts bekannt)

Eine weitere Frage noch: Ich habe mich mit diesen Zweigen auch schon an Stecklingen versucht. Kann das bei BM überhaupt funlktionieren?

Danke euch!
LG
Es gibt blaue Mammutbäume (Sequoiadendron giganteum Glaucum). Diese Mutation kommt aber in unterschiedlichen Abstufung auch ganz normal in der Natur vor. Wenn Ihr Mammutbaum also nicht ganz die intensive Färbung der Sorte Glaucum hat, kann es sich auch um einen einfachen Sequoiadendron giganteum-Sämling handeln, der durch eine Laune der Natur bläulicher ist als seine Artgenossen.
Die Stecklingsvermehrung ist grundsätzlich möglich, aber nicht ganz einfach. Im Baumschulbereich wird normalerweise die Aussaat bzw. bei Sorten die Vermehrung durch Veredlung durchgeführt, so dass wir keine Erfahrung damit haben. In einem Eintrag weiter oben berichtet ein Kunde von seinem erfolgreichen Stecklingsversuch: Wenn Sie 'BM Klon' googlen finden sie ein paar Bilder des Stecklings und kommen darüber auch zu dem dazugehörigen Bericht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2014
 
Guten Tag,
ich mochte einen Bergmammutbaum pflanzen. Ich habe mir Samen besorgt und einen Nährboden. In der Anleitung der Samen steht, dass man die vorbereiteten Samen einfach in die Erde drücken soll - muss man denn keine Erde über den Samen legen??
Der Bergmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) ist ein Lichtkeimer, d.h. man sollte ihn höchsten ganz leicht mit Sand o.ä. bedecken, so dass der Samen noch durchschimmert.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2014
 
Ich habe mehrere Sequoiadendron aus Samen gezogen. Einer davon wächst besonders schnell und kräftig: Er hat in vier ein halb Monaten eine Grösse von 23 cm und einen Stammdurchmesser von 7 mm erreicht. Ausserdem hat er einen hervorragenden Habitus und bis vor kurzem keine Braunen Nadeln.
Bis ich ihn so zu sagen gestreichelt habe. Und zwar habe ich immer wieder von unten nach oben mit den Händen am Bäumchen entlanggerieben. So ca. ein, zwei Minuten lang. 24 Stunden später musste ich feststellen, dass vor allem die Nadeln der unteren Äste komplett braun geworden waren.auch die Äste selbst hatten an Farbe verloren und sind vertrocknet.
Die Braunfärbung und Vertrocknung bezieht sich nur auf zwei grosse Äste auf der selben Seite. Ansonsten sind die Nadeln im unteren Bereich des Baumes bis jetzt nur dünner und blasser geworden. Die Äste im Kronenbereich, welche ich nicht berührt hatte, sind unverändert grün und kräftig.
Kann es sein, dass der Mammutbaum keine Berührungen verträgt?
Berührungen vertragen die Mammutbäume, Sequoiadendron giganteum, schon, wenn man nicht gerade offensichtliche, mechanische Schäden verursacht (Nadeln abbricht/anbricht, abreist, die Rinde beschädigt o.ä.).
Wahrscheinlicher ist, dass das Bäumchen an einem bodenbürtigen Pilz leidet, der mit dem Wasser von den Wurzeln aufgenommen wird. Sobald die Sequoiadendron etwas zu feucht stehen, sind sehr sehr anfällig für Pilze. Auch in der Baumschule haben wir immer wieder einen verhälnismäßig großen Ausfall, obwohl sie gespritzt und abgegossen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.08.2014
 
Hallo.
Wie sieht es beim Sequoiadendron giganteum mit der Kalktoleranz aus (Gießwasser)? Da wir ein stark kalkhaltiges Leitungswasser mit einer GH von 28dH haben.
Bei einer so hohen Wasserhärte sollte man lieber mit Regenwasser gießen. Der Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, mag am liebsten einen ph-Wert um 6,5.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
kürzlich habe ich mir über das Internet Samen von 3 verschiedenen Mammutbäumen besorgt. Ich wollte mir Setzlinge selber ziehen, da ich über einen riesigen Garten verfüge und da ich mich für Mammutbäume begeistern kann. Leider war diese Aktion ein Riesenreinfall, weil keine einzige Pflanze gekommen ist. Was könnte ich wohl falsch gemacht haben?
Die Anzucht von Mammutbäumen, Sequoiadendron giganteum, ist nicht ganz einfach. Sie müssen auf jeden Fall vorbereitet werden, in dem man sie stratifiziert, also mit feuchtem Sand längere Zeit kühl lagert (im Kühlschrank), um den Winter zu simulieren. Insgesamt ist die Keimrate nicht so gut von Mammutsamen - auch unter guten Bedingungen gehen nicht alle auf. Woran es genau bei Ihnen gescheitert ist, ist aus der Ferne schwer zusagen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Sehr geehrtes Eggert-Team,
ich habe vor einigen Monaten ein paar Bergmammuts ausgesäht. 5 von 10 sind auch gekeimt. Vor zwei Wochen jedoch hat es mit dem ersten angefangen: Die Spitzen wurden braun und innerhalb weniger Tage das ganze Bäumchen. Inzwischen hab ich noch einen weiteren verloren. Nun fängt das selbe Problem auch bei den restlichen 3 an. Habe ich zuviel gegossen?
Ich hatte die Bäumchen in einem Zimmergewächshaus stehen. Nun hab ich die 3 verbliebenen ins Freie gestellt. Wie ist denn in den ersten Jahren am besten die Bodenwahl zu machen? Mehrere unterschiedliche Schichten?
Danke im Vorhinein!
Lg aus Österreich
Die Anzucht von Mammutbäumen, Sequoiadendron giganteum, ist nicht ganz einfach - auch in Baumschulen gibt es immer verhältnismäßig hohe Ausfälle. Besonders wenn der Boden etwas zu feucht ist, können sich Pilze wie Fusarium, Phytophtera, Verticillium gut verbreiten und die Bäumchen schnell zum Eingehen bringen. Sind diese Pilze erstmal vorhanden, ist es auch schwierig etwas dagegen zu unternehmen. Zur Weiterkultivierung der Sämlinge verwenden wird ein normales Torf-Kies-Gemisch.
Eine gute Quelle zum Austausch und für Tips ist sonst sicherlich das Mammutbaum-Forum. Mit der Aussat haben die Jungs sich jedenfalls intensiver beschäftigt als wir, da wir ganz junge Sämlinge kaufen und weiterkultivieren und nicht selber aussäen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.07.2014
 
Hallo Herr Eggert,
das Vermehren durch Stecklinge funktioniert ganz gut. Im Internet findet man Bilder von meinem Steckling. Dazu müssen Sie nach "BM Klon" suchen, dann finden sie ein paar Bilder. Pflanzen aus Samen wachsen aber am Anfang schneller.

Ich habe noch eine Frage, ein Bekannter aus dem Mammutbaumforum (von Beruf Gärtner) hat den Verdacht, dass mein Bergmammutbaum (habe ich selbst aus Samen gezogen) eine neue Sorte sein könnte.
Begründung:
1.) die Farbe
2.) die ungewöhnlich dicht stehenden Äste und
3.) sehr ungewöhnlich : man sieht nicht, wie bei anderen BM´s deutlich, den Übergang der Wachstumsjahrgänge. Das habe ich so noch nicht bei BM´s gesehen.
Können Sie mir vielleicht sagen, wie ich jetzt rausbekommen kann, ob das wirklich eine neue Sorte ist?
Schön zu hören, dass es bei Ihnen mit der Vermehrung des Sequoiadendron giganteum durch Stecklinge geklappt hat - schönes Exemplar übrigens. :-)
Baumschultechnisch ist die Stecklingsvermehrung von Arten nicht weiter interessant, wenn diese problemlos durch Aussaat vermehrt werden können, so dass wir uns selber damit nicht weiter beschäftigt haben. Ich werde den ursprünglichen Beitrag ergänzen.
Durch Aussaat vermehrte Mammutbäume haben ja immer eine gewisses genetisches Spektrum, und es kann durchaus sein, dass ein Exemplar durch genetische Mutation mal etwas stärker abweicht von der Norm. Wirklich feststellen, ob es eine neue Sorte ist, kann man z.B. mit einer gentischen Überprüfung oder einer Anbauprüfung und einem Abgleich mit den bisher registrierten Sorten. Für solche Aufgaben ist. z.B. das Bundessortenamt verantwortlich. Für eine Privatperson ist das aber ein recht aufwändiges und kostspieliges Vergnügen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.06.2014
 
Hallo,
mich würde interessieren, welche Lichtverhältnisse (viel Sonne, Halbschatten…) der Baum braucht? Dürfen die Bodenverhältnisse sauer sein? Ist es richtig, dass er windgeschützt aber mit ausreichend Platz stehen sollte, würde auch sandiger Lehmboden (ähnlich Lüneburger Heide) gehen? Obwohl der Heide-Boden doch eher nährstoffarm ist?
Freue mich über ein Antwort, vielen Dank.
Der Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, braucht viel Sonne, leichter Schatten geht auch noch, ab Halbschatten wird es langsam grenzwertig. Der Boden sollte weder sehr trocken noch zu nass sein, ein sandiger Lehmboden ist daher also gut geeignet, solange er nicht zu Staunässe neigt.
Wenn er recht nährstoffarm ist, kann man gerne beim Pflanzen Kompost unter den Aushub mischen, um den Boden etwas aufzuwerten. Da der Mammutbaum verhältnismäßig schnell wächst braucht er entsprechend auch genügend Nährstoffe. Einen eher saueren Boden verträgt der Sequoiadendron auch - am besten gedeiht er bei pH-Werten von 5,5 bis 7,5.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2014
 
Hallo,
ich habe einen Haus mit einem etwa 50 Jahre altem Mammutbaum übernommen, Astkranzdurchmesser 8 m, Stamm 80 cm auf Brusthöhe, Höhe etwa 20 m. Der Baum steht 8 Meter westlich des bestehenden Hauses und ein einstöckiger Anbau (Flachdach) soll etwa 4 Meter südlich des Stammes errichtet werden.
Dazu habe ich 2 Fragen:
Wird der Anbau, gerade auch die Fundamentierung, den Baum gefährlich beeinträchtigen?
Und zweitens, wird mir der Baum im Laufe der Zeit nicht zu groß für den verfügbaren Raum, anders ausgedrückt, sollte ich den Baum besser jetzt fällen?
Vielen Dank!
In jungen Jahren bildet der Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, zunächst eine Pfahlwurzel aus, die bis zu 2 m tief in die Erde reicht. Mit zunehmendem Alter entwickeln sich die Wurzeln aber auch stark in die Breite, sodass in einem Abstand von 4 m bei der Größe sicherlich schon Wurzel beschädigt werden. Ob das ein Problem ist, hängt davon ab, wieviel Wurzelmasse man entfernen muss. Das lässt sich so aus der Ferne schwer beurteilen, da die Entwicklungszustand der Wurzeln nicht nur von Alter und Größe abhängen, sondern auch von den Bodenverhältnissen. Man sollte beim Anlegen des Fundament darauf achten, wie groß die Wurzeln sind, die man abtrennt: bis zu fingerdick geht es gerade noch, aber dann wird es langsam kritisch.
Irgendwann wird der Mammutbaum sicher zu groß werden für den Standort - aber das kann noch einige Jahrzehnte dauern und mit zunehmendem Alter wächst er auch immer langsamer. Man kann ihn ruhig weiterwachsen lassen, wenn das Fundament die Wurzel nicht zu stark beschädigt. Wenn man etwas mehr Platz und Licht möchte, kann man ihn aufasten und die unteren Astkränze entfernen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.06.2014
 
Guten Tag,
ich besitze einen Sequoiadendron giganteum und möchte ihm perfekte Bedingungen schaffen, so dass er maximal schnell wächst. Deshalb möchte ich mich erkundigen, welche Bodenbeschaffenheit am besten ist.
Ich bitte um klar definierte Antworten. Wie sollte der Ph-Wert des Bodens sein, wie viel Stickstoff, Kalium, Phosphor etc. sollte der Boden enthalten? Sagen Sie mir bitte alles, was sie wisse.
Vielen Dank!
Lieber Herr Brown,
der Sequoiadendron giganteum hat relativ hohe Bodenansprüche in Bezug auf die Bewässerung. Er verträgt weder trockenen noch sehr feuchte Böden; in letzterem Fall kommt es leicht zu Pilzerkrankungen. Der Boden sollte daher gut dräniert sein, d.h. das Wasser sollte gut abfließen können, der Boden aber nicht austrocknen. Gerade im Sommer benötigt der Mammutbaum aber durchaus viel Wasser - bei zur Trockenheit neigenden Böden müsste man ev. zusätzlich bewässern. Im Bezug auf den pH-Wert ist der Sequoiadendron relativ tolerant, Werte zwischen 5,5 und 7,5 sind gut.
Desweiteren sollte die Erde möglichst nährstoffreich sein, vor allem Stickstoff und Magnesium werden benötigt. Exakte Angaben zu den einzelnen Nährstoffen können wir allerdings nicht machen.
In ihrer Heimat wachsen die Giant Sequoias hauptsächlich auf Böden, die aus Granit entstanden sind, und auf Alluvialböden. Aber auch auf Andesit, Diorit und Schiefer basierende Böden werden bewachsen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2014
 
Meinen Mammutbaum habe ich als Setzling 1995 aus dem Yosemite-Park mitgebracht. Nach einigen Jahren im Topf und Winterschutz habe ich ihn im Garten eingepflanzt. Er ist jetzt ca. 6-7 m hoch und hat an den Ästen vom Stamm her bis zur Mitte der Äste braune trockene Nadeln, die bei Berührung auch abfallen. Was kann das sein und was kann ich tun?
Bei der Braunfärbung der Nadeln wird es sich wohl um eine physkalische Ursachen handeln, d.h. um einen leicht verstärkten Nadelfall in Folge des langen, kalten Winters und des heißen, trockenen Sommers. Die inneren, alten Nadeln des Mammutbaums werden nach ein paar Jahren Lebenszeit immer abgeworfen, dieses Jahr ist es vielerorts etwas stärker.
Bei einer Pilzerkrankungen wäre es genau andersherum: Die Spitzen der Zweige sind zuerst betroffen und der Nadelfall schreitet langsam nach Innen fort.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Hallo.
Mein Mammutbaum ist jetzt 8 Jahre alt, gut 13 m hoch und 3,5 m breit. Was mir jetzt auffällt ist, dass er verstärkt braun von innen wird aber die Spitzen giftgrün sind. Hatte jetzt die unteren Äste abgesägt, so dass mehr Licht an Stamm und Wurzel kommen kann. Wie soll ich ihn vor dem Winter düngen? Oder braucht er was anderes?
Wenn die Nadeln des Mammutbaums, Sequoiadendron giganteum, von innen braun werden, ist das eigentlich normal. Nach ein paar Jahren werden die Nadeln vom Baum abgestoßen - und im Inneren befinden sich die ältesten Nadeln. Diese sind jetzt wahrscheinlich einfach am Ende ihrer "Lebenszeit" angekommen.
Es gibt immer mal Jahre, in denen der Nadelfall etwas stärker ausfällt - vielleicht stand der Baum in dem langen, heißen Sommer mal zeitweise etwas trockener o.ä. So lange der Baum aber insgesamt gesund aussieht, und er außen weiterhin grün ist, ist das nicht bedenklich. Problematisch wäre es, wenn die jungen Nadeln vergilben und abfallen oder die Triebspitzen eintrocknen.
Jetzt vor dem Winter sollte man nicht mehr düngen. Zum einen braucht der Mammutbaum kaum Nährstoffe während des Winters, zum anderen könnten das zum einem Wachstumschub führen. Der Sequoiadendron giganteum soll jetzt aber langsam aufhören zu wachsen und sich auf den Winter vorbereiten. Wächst er zu lange weiter, reifen die Triebe vor den ersten Frösten nicht mehr richtig aus, und die Gefahr von Frostschäden ist erhöht. Eine Düngung sollte daher erst im April wieder erfolgen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Hallo,
ich habe in meinem Garten zwei Mammutbäume (Urwelt und Küstenm.) welche ca. 3 Jahre alt sind und knapp über 2 Meter groß.
Ich plane in ca. 3 Jahren umzuziehen und würde die beiden Bäume gerne mitnehmen. Da es ab einem gewissen Alter schwierig ist, die Bäume zu verpflanzen, würde ich gerne wissen, ob ich irgendwelche vorbereitenden Maßnahmen treffen könnte.
Relevant für das erfolgreich Verpflanzen von Bäume ist weniger das Alter als die Standzeit an einem Ort. Je länger ein Baum an eine Ort wächst, desto weiter breiten sich die Wurzeln in der Horizontalen und Vertikalen aus und besonders die feinen Haarwurzeln, die für die Wasser- und Nahrungsaufnahme verantwortlich sind, befinden sich in immer größerer Entfernung zum Stamm und werden so beim Stechen des Ballens entfernt.
Um dieser Entwicklung entgegenzuarbeiten, pflanzt man Gehölze in der Baumschule alle drei Jahre um. Nach diesem Zeitraum befinden sich noch ausreichend Haarwurzeln in Stammnähe, also innerhalb des gestochenen Ballen, so dass der Baum das Umpflanzen überlebt, und an seinem neuen Standort bildet er zunächst viele neue, stammnahe Haarwurzeln. Da Sie Ihre beiden Mammutbäume vermutlich nicht unbedingt versetzen wollen, reicht es aus, wenn Sie die Bäume jetzt im fortgeschrittenen Oktober/November (also während der Winterruhe) einmal umstechen, also die Wurzeln rundum einmal kappen und zwar im Umfang des gewünschten (ruhig großzügig gewählten) Ballens. Die Wurzeln nach unten bleiben dabei unberührt und sichern die Versorgung weiterhin. Rundherum können sich aber frische, stammnahe Wurzeln entwickeln, die eine kompakten Ballen bilden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.09.2013
 
Hallo,
ich habe weiter oben gelesen, dass Mammutbäume Pfahlwurzeln ausbilden, die selten tiefer als einen Meter in die Erde gehen. Das verwirrt mich etwas. Dann sind es doch eigentlich Flachwurzler.
Ich habe einen ca. 30 jahre alten Bergmammutbaum, der inzwischen um die 14 m hoch ist und prächtig aussieht! Der Stamm ist tiefrot und fühlt sich weich und warm an.
Der Maum steht jedoch nur 4 m vom Haus entfernt (1986 gebaut) und 3 m von einer Mauer, die jedoch ein stabiles Betonfundament hat. Bis jetzt wurden noch keine Schaden festgestellt. Jedoch habe ich bedenken bei Sturm. Sind die Bäume sehr kippgefährdet? Können die Wurzeln die Kellerwand eindrücken oder durchwachsen?
Auf der Wiese ca 8 m vom Baum entfernt habe ich vor ein paar Wochen einige rote Wurzeln entdeckt, die direkt unter dem Rasen sind und an einigen Stellen zu sehen sind. Sie sind ca. 5cm im Durchmesser. Die könne doch nur vom Mammutbaum sein. Weil sie so weit vom Baum weg sind zeigt doch, dass er ein Flachwurzler ist, oder?
Viele Grüße
Sequoiadendron giganteum besitzt in der Jugend eine Pfahlwurzel, nach der Jugendphase bildet sich aber eine weit streichende, flache Wurzel aus. Als grobe Orientierung kann man davon ausgehen, dass das Hauptwurzelsystem meist solche Ausmaße hat, wie die Krone breit ist. Die kleineren Wurzeln gehen aber noch darüber hinaus.
Der Mammutbaum gilt eigentlich aufgrund seines intensiven Wurzelsystems als gut sturmfest.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.08.2013
 
Wir haben einen Mammutbaum selbst aus Samen gezogen, er ist jetzt ca. 36 Jahre alt und sehr schön gewachsen, Stammumfang von ca. 2,50m. Er steht in der nicht gepflasterten, sondern bepflanzten gemeinsamen Einfahrt von uns und unseren Nachbarn. Leider hebt das Wurzelwerk jetzt die Rasengittersteine an, und unser Nachbar befürchtet, daß die Wurzeln auch sein Haus beschädigen werden.
Daher stellt sich die Frage: Kann man die Wurzeln kappen, ohne die Standfestigkeit des Baumes zu beeinträchtigen, oder sollte man ihn besser fällen, weil die Wurzeln ja sicher wieder wachsen werden? Und was ist solch ein Baum vom Holz her wert?
Vielen Dank für Ihre Auskunft.
Ein solch schönes großes Exemplar abzuholzen wäre sehr schade. Einzelne Wurzeln, vor allem einzelne, sehr oberflächennahe Wurzeln, kann man ruhig entfernen, das verkraftet der Baum. Man darf aber nicht einseitig alle Wurzel kappen oder ähnliches, dann würde die Standfestigkeit des Baumes ernsthaft geschwächt. Das Wurzelsystem eines Mammutbaumes kann sehr weitläufig sein.
Mit Holzpreisen kennen wir uns leider nicht aus, da wir nur mit lebenden Gehölzen zu tun haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.07.2013
 
Hallo!
Ist es möglich eine Sequoia gigantea in ca. 10 m Entfernung zu einem Fluss (eher Wildwassercharakter) zu pflanzen?
Der Höhenunterschied zum Wasserstand beträgt ungefähr 3 m.Eine Überflutung ist eher selten. Außer dieses Jahr - da wäre er völlig geflutet gewesen - das war aber auch das schlimmste Hochwasser in Passau seit 1501.
Danke für Ihre Antwort !
Wenn der Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, ca. 3 m über der Wasserstand gepflanzt wird, müsste der Boden ja einigermaßen trocken sein und er sollte gut gedeihen. Leicht feuchte Böden mag der Sequoia ganz gerne, richtig nass dürfen sie allerdings nicht sein. Eine Überschwemmung könnte ihn zum Eingehen bringen - allerdings wollen wir mal hoffen, dass sich eine solche Jahrhundertflut nicht so schnell wiederholt.
Wichtig ist, dass der Sequoia in den ersten Jahren ein sehr guten Winterschutz erhält, bis es sich gut etabliert hat.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2013
 
Guten Tag,
leider weiß ich nicht, ob der Baum, den ich im Vorgarten habe, ein Sequoiadendron giganteum ist. Ich habe diesen Baum im Jahre 1999 aus Kalifornien mitgebracht, aus den Muir Woods. Seit dem steht er in meinem Vorgarten. Leider hat mich der schnelle Wuchs sehr überrascht. Er steht vor dem Wohnzimmerfenster und verdeckt damit die ganze Aussicht, doch es würde mir schwer fallen ihn zu fällen. Daher meine Frage: Ist es möglich durch Stecklinge einen neuen Baum zu ziehen?
Der Mammutbaum, Seqoiadendron giganteum, wird in den Baumschulen durch Aussaat vermehrt, die Sorten wie Seqoiadendron giganteum Pendulum durch Veredlung. Die Vermehrung durch Stecklinge ist eher ungewöhnlich, soll laut Literatur aber (bevorzugt im Herbst) möglich sein. Wir selber haben leider keine Erfahrung damit.
Wenn Sie möchten, können Sie uns gerne ein Bild Ihres Baumes zuschicken, und wir versuchen ihn für Sie zu bestimmen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Hallo,
wie sollte so ein Winterschutz für den Mammutbaum aussehen?
Bei mittlerem bis strengem Frost, der länger anhält, sollte man zum einen den Wurzelbereich ordentlich mulchen, damit der Frost nicht zu tief in den Boden eindringen kann. Zum anderen müsste man den Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, selber schützten, in dem man ihn gut mit Pflanzenvlies o.ä. Material einhüllt.
Diese Maßnahmen sind aber nur in den ersten ca. 5 Jahren nach Pflanzung nötig. Sobald sich der Baum gut etabliert hat, kann er auch strengen Frost ohne Schutz vertragen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.10.2012
 
Hallo,
ich würde gerne einen Mammutbaum in unserem Garten anpflanzen. Leider haben wir hier in unserer Weinberggegend (Rheinhessen) einen sehr schweren, bindigen Lehmboden. Bei Regen wird er weich und matschig und bei Trockenheit hart und rissig. Hat der Baum da überhaupt eine Chance?
Hilft Bodenaustausch im direkten Wurzelbereich (ca. 1,5m im Durchmesser und ca. 1m Tief?)
Sequoiadendron giganteum benötigt einen sandig-humosen bis leicht lehmigen Boden, der aber nicht zu schwer sein darf. Der Boden sollte zudem frisch bis feucht und nährstoffreich sein und nicht zu stark austrocknen. An den pH-Wert des Bodens stellt der Mammutbaum keine besonderen Ansprüche.
Die von Ihnen beschriebenen Bodenverhältnisse sind als eher ungünstig für Sequoiadendron giganteum zu bewerten. Von daher macht es auf jeden Fall Sinn, den Boden entsprechend der Anforderungen der Pflanze aufzubereiten. Die von Ihnen vorgeschlagenen Ausmaße (h=1 m, d = 1,5 m) sind auf jeden Fall ausreichend. Etwas weniger würde wohl auch ausreichen, aber der Mammutbaum erreicht natürlich im Alter auch enorme Ausmaße.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.07.2012
 
Hallo,
kann man den Berg-Mammutbaum auch über Stecklinge vermehren, und können Sie mir dazu eine kleine Anleitung geben?
Vielen Dank!
Sequoiadendron giganteum wird durch Aussaat vermehrt, die Sorten des Mammutbaumes wiederum durch Veredlung. Eine Vermehrung über Stecklinge haben wir selber noch nicht ausprobiert, aber von einem Kunden gehört, dass es durchaus möglich ist.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.07.2012
 
Hallo, ab welchem Alter bilden sich die Zapfen des Mammutbaumes?
Ab ca. 20-25 Jahren kann man mit einer Zapfbildung beim Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, rechnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.05.2012
 
Hallo!
Ich wollte fragen, ob man ausgewachsene Exemplare rein theoretisch verpflanzen könnte?
Wenn ein Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) 5-6 Jahre an einem Ort gestanden hat, kann man ihn nicht mehr verpflanzen, da er dann sehr tiefe Pfahlwurzeln ausgebildet hat und nur sehr wenige Faserwurzeln in unmittelbarer Nähe der Pflanze vorhanden sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2012
 
Ich habe letztes Jahr einige Mammutbäume in den Wald gepflanzt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Bäume etwa 3 Jahre alt und ca. 40-50 cm groß. Die Bäume sind gut gewachsen und sind mittlerweile etwa doppelt so groß. Im letzten Winter habe ich die Bäume im Wald mit einem Vlies vor Frost geschützt. Ist dies in diesem Winter auch noch notwendig oder geht es wohl schon ohne? Standort ist in der Nähe von Augsburg.
Der Wald ist ein sehr geschützter Standort, denn die umliegenden Bäume nehmen Wind, und der Forst kann nicht so eindringen wie bei offenem Boden. Doch liegt es in Ihrem Ermessen, ob Sie die Pflanzen ohne weitere Schutzmaßnahmen überwintern.
Nach meiner Einschätzung geht man den sichersten Weg, wenn sich die Mammutbäume, Sequoiadendron giganteum, bereits mehrere Jahre an ihrem Standort etablieren konnten und schließlich eindeutig zu groß für Schutzmaßnahmen sind. Eine Laubdecke auf dem Wurzelbereich und ein Vlies um Unteren Bereich des Baumes schützt die lebenswichtigen Teile.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 06.10.2011
 
Hallo!
Ich habe in meinem sehr kleinen Vorgarten einen Sequoiadendron giganteum, der inzwischen ca. 25 Jahre alt, ca. 6-7 m hoch und etwa 3-4 m breit ist, direkt am Bürgersteig und etwa 1-1.50 m entfernt von den Versorgungszuleitungen zum Haus sitzt, Entfernung zum Haus ca. 3-4 m. An den Platten des Bürgersteigs sind keine Schäden festzustellen, aber ich mache mir Gedanken, ob die Versorgungszuleitungen durch die Wurzeln gefährdet sein können?
Herzlichen Dank!
Der Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, bildet in der Jugend eine Pfahlwurzel aus, später hat entwickelt er ein Herzwurzelsytem mit weitreichenden Ernährungswurzeln. Der Oberboden wird ca. 10 cm tief intensiv durchwurzelt, die Pfahlwurzel wird selten tiefe als einen Meter.
Dabei sind die Wurzeln nicht aggressiv und greifen kein Mauerwerk an, was an einem dicht am Haus stehenden Exemplar von 120 Jahren Alter beobachtet wurde. Von daher sehe ich keine Gefahr für ihre Versorgungsleitungen, vor allem schon deshalb, weil Ihr Baum ein Alter erreicht hat, in dem es sonst schon längst zu den befürchteten Problemen gekommen wäre. Wir übernehmen aber keinerlei Garantien für unsere Auskünfte.
Mit freundlichen Grüßen
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 07.05.2011
 
Hallo, bis wann kann man den Mammutbaum pflanzen? Ist das auch noch Ende Mai Anfang Juni möglich? Wir haben hier einen schwarzen sandigen Boden auf dem eigentlich alles gut wächst von ca 60cm tiefe danach kommen 2 verschiedene schichten Sand ab etwa 1,20 Meter ist hier schon der Grundwasserspiegel.
Sehr geehrter Herr Rohde,
Der Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, ist getopft und kann das ganze Jahr über gepflanzt werden. An den Boden ist er nicht sehr anspruchsvoll und gedeiht auf allen nahrhaften, frischen Böden.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 04.05.2011
 
Wie alt wird dieser Baum bei uns in Deutschland?
Der Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) kann in Deutschland sicherlich mehrere hundert Jahre alt werden. Genaues weiß man allerdings nicht, da die ersten Bäume erst Mitte des 19. Jahrhundert in Europa gepflanzt worden sind.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2011
 
Hallo,
ich habe gelesen, das der Sequoiadendron sehr weit die Wurzeln ausbreiten soll. Stimmt dies und wie stark werden diese ausgebildet, werden andere Pflanzen dadurch beeinträchtigt?
Vielen Dank!
Der Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, bildet in den ersten Jahren eine Pfahlwurzel aus. Mit den Jahren entwickelt sich daraus eine Herzwurzel mit einem Netz aus Ernährungswurzeln. Das obere Erdreich wird stark durchwurzelt, man sollte in direkter Nähe keine anderen Pflanzen setzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.08.2010
 
Wann kann man den Mammutbaum bei einer Größe von 40/60 cm. auspflanzen? Brauch dieser die ersten Jahre einen Winterschutz?
Wenn in Ihrer Heimat keine zu strengen Fröste im Winter zu erwarten sind, hätte ich den Sequoiadendron giganteum an einer geschützten Stelle in den Garten gepflanzt. Er sollte aber bei niedrigen Temperaturen auf jeden Fall in den darauf folgenden Wintern geschützt werden. Mit zunehmenden Alter erhöht sich auch die Frosthärte des Mammutbaumes.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.06.2010
 
Waechst der Mammutbaum auch auf sandigem Boden, wie etwa in der Lueneburger Heide?
Der Sequoiadendron giganteum - Mammutbaum kann durchaus einen sandigem Boden vertragen. Das ist sogar günstiger als ein nasser Standort, der die Wahrscheinlichkeit einer Pilzinfektion erhöhen würde. Bei langanhaltender Trockenheit muss allerdings gewässert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.03.2010
 
Wie hoch werden dieses Bäume? Wie breit werden sie? Mit wieviel Jahreszuwachs kann ich rechnen?
Die Mammutbäume, Sequoiadendron giganteum, werden 30-50 m (in ihrer Heimat 80-100 m) hoch und etwa 8-10 m (12 m) breit.
Der Wuchs ist schmal pyramidal mit abwechselnd angesetzten, hängenden Ästen. Der Stamm ist im unteren Bereich auffällig verbreitert und zeigt eine hellrote, rissige und furchige Borke.
Die Bäume sind raschwüchsig: Vor allem im Jugendstadium zeigen sie einen Jahreszuwachs von durchschnittlich 35-50 cm, bei sehr guten Standortbedingungen sogar bis zu 80 cm.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 18.03.2009

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