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Pinus pinea - Pinie, Mittelmeer-Kiefer

Steckbrief
Wuchshöhe
20 bis 25 m (in der Heimat)
Wuchsbreite
6 bis 10 m (in der Heimat)
Zuwachs/Jahr
20 bis 40 cm
Wurzelsystem
Tiefwurzler
Früchte
hellbraune, bis15 cm lange Zapfen 
Blattfarbe
dunkelgrün
Blattphase
immergrün
Standort
sonnig
Boden
anspruchslos
Verwendung
Solitär, bei uns meist nur Kübel
Winterhärte
nicht ausreichend, nur in sehr milden Regionen möglich
Besonderes
in der Mittelmeerregion imposanter Baum
Pflanzenbedarf
Einzelstellung
Pinus pinea  

Pinie, Mittelmeer-Kiefer

Pinus pinea stammt aus dem Mittelmeerraum und bringt  Urlaubserinnerungen in den Garten. Die Kiefer kann in ihrer Heimat 20- 25 m hoch werden, im Kübel aber deutlich kleiner. Die dunkelgrünen ca.14-18 cm langen Nadeln duften intensiv und aus den  Zapfen gewinnt man Pinienkerne, die in der Küche Verwendung finden. Der Zapfen wird mit 15 cm Länge und bis zu 10 cm Breite ungewöhnlich groß.

Die Pinie möchte gerne an einen sehr geschützten und warmen Standort gepflanzt werden. Sie ist nur bis max. -10 ° winterhart und daher empfiehlt sich bei uns in der Regel nur die Kübelhaltung. An den Boden stellt sie geringe Ansprüche, frische, schwach saure Sande werden bevorzugt.


Pinus pinea
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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Containerpflanze 40/60 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 11,95 EUR    
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Pinus pinea - Pinie, Mittelmeer-Kiefer "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Hallo,
Frage: Wie kann man Kiefern in der Höhe dauerhaft begrenzen, nicht als Bonsai aber auch nicht als großen Baum?
Muss man wirklich im Frühling alle jungen Triebe (Kerzen) einkürzen, oder reicht ein Rückschnitt im Herbst? Und wenn ja, wie müsste der erfolgen (die Art ist nicht bekannt, aber keine Pinus sylvestris und keine Mädchenhaarkiefer).
Für Ihre Antwort vielen Dank im Voraus!
Moinmoin,
das Kerzen-Einkürzen empfiehlt sich vor allem bei strauchig wachsenden Kiefern, die schön kompakt und dicht werden sollen. Bei einem größeren Baum kann man das machen, wenn man eine kompakte kugelige/wolkige Krone möchte, und man kann auch mal den einen oder anderen Trieb herausnehmen bzw. auf einen kleineren ableiten. Wenn man aber die typische kiefernartige Wuchsform nicht zerstören will, müsste man den Baum schon bonsaiartig beschneiden, ihn also zu einem Großbonsai erziehen. Die Kiefer im Herbst einfach kräftig zurückzuschneiden ist hingegen nicht sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 31.03.2017
 
Wie könnte solch ein Winterschutz für eine Pinus pinea denn aussehen, wenn sie an einem Standort im Rheinland fest eingepflanzt wird?
Moinmoin,
die Pinus pinea benötigt einen Frostschutz, sobald die Temperaturen längerfristig unter -5° C fallen. Wenige Grad unter Null sollte man sie ruhig ohne Schutz verbringen lassen, damit sie langsam zunehmend abgehärtet wird. Der Frostschutz sollte aus zwei Teilen bestehen: Zum einen sollte die Baumscheibe, also der Bereich um den Stamm, in dem sich die Wurzeln befinden, mit Laub o.ä. abgedeckt werden, so dass der Frost nicht ins Erdreich eindringen kann. Die oberirdischen Teile der Pinie packt man mit einem Pflanzenvlies gut ein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Hallo,
wir wohnen im 19. Stock in Frankfurt, hier ist es mitunter stürmisch auf dem Südbalkon. Verträgt die Pinie das?
Vielen Dank.
Moinmoin,
die Windhärte der Pinie (Pinus pinea) sollte ausreichend sein. Etwas schwieriger ist es mit der Frosthärte - mehr als -5°C verträgt sie im Topf nicht. Sollte es kälter werden, muss sie sehr gut geschützt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2016
 
Hallo,
gibt es eine 'Zwerg'form der Pinus pinea? Auch ich möchte mir das Urlaubsfeeling nach Hause holen, kann auch einen Baum im Garten anpflanzen bzw. im Kübel stellen, aber natürlich keinen in der Originalgröße wie im Urlaubsland.
Danke für Rückantwort, viele Grüße!
Moinmoin,
ein Zwergform der Pinie (Pinus pinea) kennen wir leider nicht. Außer in sehr wenigen warmen Regionen in Deutschland (Weinbauklima), ist sie aber ohnehin nicht ausreichend frosthart. Eine Alternative wäre eine Pinus mugo oder eine Pinus mugo var. mughus. Beide kann man quasi als Groß-Bonsai mit schirmförmiger Krone erziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Hallo!
Macht es Sinn eine Pinie im nördlichen Harzvorland zu pflanzen? Ich habe schon häufiger gelesen, dass Pinien winterhärter sind als behauptet wird. So wurden kurzzeitig Temperaturen von -20°C fast ohne Schaden überstanden. Geschädigte Nadeln wurden in den folgenden Jahren durch einen starken Neuaustrieb ersetzt.
Könnte man auch eine größere Pflanze als die oben genannten bei Ihnen bestellen? Mit freundlichen Grüßen!
Moinmoin,
die größten Pinien (Pinus pinea), die wir anbieten können, sind 80-100 cm hoch.
Zur Frosthärte haben wir keine eigenen Erfahrungen, da sie bei uns im Winter, wenn Frost zu erwarten ist, sicherheitshalber drinen stehen (Kalthaus) und so höchsten mal wenige Grad minus abbekommen. Die jungen Pflanzen sind auf jeden Fall recht frostempfindlich und können ab minus 10°C ernsthafte Frostschäden erleiden, -20° können schon tödlich sein. Ältere, gut etablierte Bäume mögen solche Temperaturen mal kurzfristig vertragen, da haben wir wie gesagt aber keine eigenen Erfahrungen mit.
Ein Risiko ist sicherlich dabei, die Pinie im Nordharzvorland auszupflanzen. Sie bräuchte auf jeden Fall einen geschützten Standort und einen sehr guten Winterschutz, wenn man es versuchen möchte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2015
 
Hallo,
gibt es einen Nadelbaum, der der Pinea im Habitus ähnelt, der aber winterhart ist, gerne auch mehrstämmig? Hatte an die Drehkiefer gedacht oder an die japanische Rotkiefer, aber letztere ist wohl in Europa auch problematisch?
Danke und beste Grüße!
Die Drehkiefer, Pinus contorta, hat eine eher kegelförmige, im Alter unregelmäßig Krone. Die japanische Rotkiefer, Pinus densiflora, hingegen bekommt mit zunehmendem Alter in der Tat eine schirmförmige Krone. Winterhärter als die Pinie ist sie auch - aber nur sehr schwer zu bekommen in Deutschland. Am ehesten bekommt man noch ihre Zwergform Pinus densiflora Umbraculifera, die nur bis zu 3 m hoch wird.
Ansonsten hat die einheimische Pinus sylvestris im hohen Alter einen leicht schwirmartigen Wuchs; so richtig pinienartig sieht sie allerdings nur mit einem passenden Formschnitt aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.09.2014
 
Hallo,
ich wollte mal fragen, wann im Frühjahr der beste Zeitpunkt ist, eine Pinus pinea raus zu pflanzen?Ich weiß die dauerhafte Pflanzung im Garten wird nicht emofohlen, aber ich möchte es probieren, meine Pinie hat diesen Winter schließlich auch draussen im Topf überlebt, obwohl sie gerade mal 20 cm groß ist.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Dass die Pinie, Pinus pinea, draußen im Topf überlebt hat, ist erstaunlich. Die Pflanzung im Garten ist möglich sobald der Boden frostfrei ist - in der Regel beginnt ide Pflanzsaison Anfang/Mitte März je nach Region und Wetterbedingungen. Da die Pinie ja ohnehin draußen steht, muß man sich auch um eventuelle Nachtfröste weiter keine Gedanken machen (wie bei Pflanzen die drinnen überwintert werden); diese würde sie ja so oder so abbekommen. Bei Frost sollte die Pinie aber trotzdem immer einen sehr guten Winterschutz erhalten. Viel Glück bei Ihrem Versuch!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2013

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