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Pinus wallichiana - Tränenkiefer

Steckbrief
Wuchshöhe
20-25 m
Wuchsbreite
8 bis 10 m
Zuwachs/Jahr
20-40 cm
Wurzelsystem
kräftig flachstreifend
Früchte
Zapfen hellbraun mit Harztropfen
Blattfarbe
grün bläulich 
Blattphase
immergrün
Herbstlaub
immergrün
Standort
sonnig und frei
Boden
kultivierter auch trockenem Boden
Verwendung
Solitär 
Winterhärte
etwas frostempfindlich
Besonderes
dekorativer Baum
Pflanzenbedarf
1 pro Meter
Pinus wallichiana  

Tränenkiefer

Die aus dem Himalaya stammende Tränenkiefer ist mit Sicherheit eine der schönsten Kiefern. Die blaugrünen Nadeln, die immer zu 5. in Büscheln stehen sind hängend und mit 20cm besonders lang. Sie geben dem Baum einen "seidigen" Charakter. Der Baum wird über 20m hoch und wächst breit kegelförmig. Die Zapfen sind schmal und lang (teilweise über 30cm) und harzen ("tränen") sehr stark, was diesem Gehölz seinen Namen eingebracht hat.

Der Standort sollte auch bei dieser Kiefer unbedingt sonnig, aber auch warm und geschützt sein. Jeder "Normale" Boden, der locker und durchlässig, sowie nahrhaft und eher sauer ist, ist geeignet. Schwere und dichte Böden werden hingegen nicht gut vertragen. Diese Kiefernart eignet sich besonders für eine Einzelstellung im großen Garten.


Pinus wallichiana Pinus wallichiana Pinus wallichiana
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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
Containerpflanze 20/30 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 8,95 EUR    
Verfügbar
Containerpflanze 30/40 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 14,95 EUR
   
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Containerpflanze 40/60 cm national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 19,95 EUR
   
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Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben vor 12 Jahren eine ca. 50 cm große Tränenkiefer neben unseren Haus, in ca. 2,5 Meter, gepflanzt. Mittlerweile ist es ein wunderschöner Baum, mit einer Höhe von in etwa 12 Meter, wenn nicht höher, geworden. Da diese Baum uns Sorgen macht wegen der Nähe zum Haus und ob er mit seinen Wurzeln das Fundament und die Zuleitung des Wasseranschlusses sowie des Kanales beschädigen kann.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir eine Antwort senden.
Mit herzlichen Grüßen aus den schönen Niederösterreich!
Moinmoin,
grundsätzlich ist die Tränenkiefer (Pinus wallichiana) ein Tiefwurzler, bildet aber zudem auch recht weitstreichende flache Wurzeln aus. Die 2,5 m zum Haus hat sie daher vermutlich schon geschafft - oder wird sie schaffen. Wie schnell und weit bzw. tief sich die Wurzeln entwickeln, hängt mit den Bodenverhältnissen zusammen - in einem eher lockeren und trockenen Sandboden ist die Ausbreitung stärker, als in einem kompakten, lehmigen Boden.
In Wasserleitungen dringen Kiefern normalerweise nicht ein, vorhandene Schäden am Fundament (Risse, poröse Stellen..) können sie aber vergrößern und somit verschlimmern. Am besten gräbt man mal ein Probeloch an der Hauswand, um einzuschätzen, ob die Wurzeln schon so weit vorgedrungen sind und in welchem Zustand sich die Wand und das Fundament befinden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.11.2016
 
Sehr geehrte Fachleute,
wir haben wenige Meter von unserem Wohnhaus eine ca. 30 Jahre alte Tränenkiefer. Diese wirft auf Grund der ca. 22 Meter Höhe Massen von Zapfen und Nadeln ab. Der Baum wächst nun bereits weit über das Nachbargrundstück und wird zunehmend zum Problem. Die Wurzeln wachsen ca. 8 cm oberirdisch über die Rasenhöhe und durchwurzeln Beete und den Rasen. Kann und darf man diesen Baum fällen lassen?
Wenn er umstürzt, würde er unser Haus zerteilen, da er dicht am Gebäude steht. Die Spitze hat sich vor ca. 15 Jahren bereits geteilt. Der Baum hat auf halber Wuchshöhe 2 gleich große Teile.
Vielen Dank für Ihre Rückantwort.
Moinmoin,
da müssen Sie sich an Ihre Gemeinde wenden. In der Regel haben Städte und Gemeinden eine Baumschutzordnung, und man muss das Fällen so großer, alter Bäume beantragen. Wenn eine Gefahr für das Haus besteht, ist die Chance ganz gut eine Genehmigung zu bekommen. Meistens ist mit der Fällgenehmigung die Pflicht eine Ausgleichspflanzung vorzunehmen verbunden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Guten Tag! Unsere Tränenkiefer ist 20 Jahre alt und ca. 3,5 m hoch. Sie wächst nun Richtung Süden auf den Parkplatz und betränt die Motorhaube. Wir müssen ihre Höhe halbieren. Worauf muss man achten? Wann schneidet man? Man muss ja einen recht dicken Stamm durchsägen, muss die Schnittstelle speziell behandelt werden? Sollte man den Stamm tiefer schneiden als die Äste rundherum?
Danke und freundliche Grüsse!
Moinmoin,
geschnitten werden sollte die Tränenkiefer (Pinus wallichiana) möglichst bald, da sie sonst zu sehr im Saft steht und dann mehr blutet als nötig. Die Wunde muss nicht behandelt werden, das Harz verschließt sie relativ schnell auf natürliche Weise. Tendenziell würde man den Stamm eher etwas über den Ästen schneiden und vielleicht auch die Äste leicht einkürzen, so dass die Tränenkiefer wieder eine grob kegelförmige Form bekommt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.02.2016
 
Hallo,
wir haben 2010 in unserem Garten eine Tränenkiefer gesetzt, sie ist mittlerweile 2 m groß. Mein Nachbar hat bemängelt, dass die Tränenkiefer zu dicht an der Grundstücksgrenze steht. Ist es möglich, sie noch umzusetzen, wann und wie können wir das machen?
Moinmoin,
5 Jahre an einem Standort sind schon grenzwertig, aber es könnte noch klappen. Das Problem bei Kiefern ist, dass sie eine Pfahlwurzel mit relativ wenigen und wenig verzweigten feinen Wurzeln ausbilden, d.h. dass es schwierig ist einen Ballen zu stechen, der nicht auseinanderfällt. Die beste Zeit für das Umpflanzen der Pinus wallichiana ist während der Winterruhe, d.h. ab Ende Oktober. Der Ballen sollte möglichst großzügig gestochen und mit einem Jutetuch gesichert werden, damit er beim Transport nicht auseinanderbricht. Bis die Tränenkiefer richtig angewachsen ist, benötigt er eine ausreichende Wässerung, am besten legt man einen kleinen Bewässerungswall rund um den Baum an, so dass das Wasser direkt zur Wurzel geleitet wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.02.2016
 
Guten Tag,
meine Tränenkiefer ist nunmehr 22 Jahre alt und sehr hoch. Ich hörte, dass dieser Baum maximal 30 Jahre alt wird. Was passiert dann? Kippt er um und beschädigt die Umgebung?
Sehr schön ist sie nicht mehr, da mein Nachbar jährlich die Zweige an der Grundstücksgrenze kürzt und mein Sohn unten am Stamm die Zweige arg weggeschnitten hat, um mit dem Rasenmäher die Nadeln + Zapfen aufsammeln zu können. Soll ich sie fällen lassen?
Ich bedanke mich für Ihre Antwort im Voraus!
Moinmoin,
die Tränenkiefer (Pinus wallichiana) kann locker über 100 Jahre alt werden - ihr Exemplar ist also noch ein recht junger Baum und muss niocht gefällt werden, solange er gesund und vital ist.
Das Absterben einer altersschwachen Tränenkiefer ist ein sehr langsamer Prozess: Sie kippt nicht einfach um, sondern verliert zunehmend Nadeln und ein Trieb nach dem anderen stirbt ab. Aber bis dahin ist es noch lange hin.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Frühjahr 2013 habe ich bei uns im Garten eine Tränenkiefer gesetzt. Der Baum ist schön angewachsen, ca. 20 cm Neuaustrieb waren sichtbar. Aufgrund des trockenen Winters wurde die Pflanze regelmäßig gewässert. Seit ca. 3 Wochen wird die Kiefer von unten nach oben braun, teilweise ganze Triebe. Glauben Sie, dass ein Nadelaustausch statt findet oder dass der Baum eingeht? Ca. Dreiviertel des Baumes sind in kürzester Zeit braun geworden.
Vielen Dank im Voraus!
Lieber Herr Lawall,
für einen normalen Nadelaustausch ist es eigentlich zu viel. Beim Nadelaustausch werden die drei bis vier Jahre alten Nadeln abgeworden, also die inneren Nadeln. Ganze Triebe sind nicht betroffen.
Es gibt aber auch Krankheiten, die für einen verstärkten Nadelfall sorgen können, so z.B. die pilzlich bedingte Nadelschütte. Ähnliche Symptome können auch schlechte Standortbedingungen wie z.B. ein zu feuchter Standort hervorrufen. So aus der Ferne ist leider schwer zu beurteilen, wo das Problem Ihrer Pinus wallichiana genau liegt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Hallo,
meine Tränenkiefer hat immerhalb der letzten 6 Monate alle Nadeln verloren. Es kommen keine neuen Nadeln nachgewachsen. Nur in der Spitze sind noch ein paar Nadeln. Der Baum ist ca. 13 Jahre alt und ich kann mir nicht erklären was los ist. Kann es sein, dass die Kiefer so starken Verlust hat? Erholt sich die Kiefer wieder oder stirb der Baum ab? Soll ich den Baum kürzen, damit Wüzeln neu gebildet werden?
Der Baum steht windgeschütz und sonnig, ggf. fließt Regenwasser vom Dach ins Erdreich, aber das hat ihm über die Jahre auch nichts ausgemacht.
Vielleicht haben Sie einen Rat.
Wenn sich an den Standortbedingungen tatsächlich nichts geändert hat und die Tränenkiefer, Pinus wallichiana, dort längere Zeit gut gediehen ist, leidet der Baum vielleicht an der Krankheit "Kiefernschütte", und es wird schwer ihm in diesem Stadium noch zu helfen. Durch die viele Feuchtigkeit im Mai und den darauffolgenden warmen Sommermonaten, konnten sich Pilzerkrankungen im letzten Jahr besonders gut ausbreiten. Im Rahmen des normalen Nadelabwurfs bewegt sich der beschriebene Verlust auf jeden Fall nicht mehr. Maßnahmen wie das Zurückschneiden bringen nur etwas, wenn man das grundsätzlich Problem behebt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Hallo,
wir haben uns dieses Jahr im Mai eine Pinus Wallichiana gesetzt. Jetzt mußten wir feststellen (im Oktober) dass viele Ihrer Nadeln plötzlich gelb werden. Wobei sie aber bis jetzt wunderschön aussah. Was könnte die Ursache sein?Ist das normal oder haben wir etwas falsch gemacht?
Das Vergilben der Nadeln der Tränenkiefer könnte verschiedene Ursachen haben, z.B. wenn der Baum zu feucht steht. Ist der Boden jetzt im Herbst mit kälteren Temperaturen und mehr Regen vielleicht recht nass?
Liegt es nicht an der Feuchtigkeit, müssten Sie uns mehr Informationen zum Standort der Pinus wallachiana zukommen lassen. Auch ein Bild vom Sorgenkind wäre hilfreich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.01.2014
 
Hallo,
wir haben ebenfalls eine schöne Tränenkiefer im Garten stehen, mein Vater hat jedoch "aus Versehen" viele der unteren Äste geschnitten, um für Licht zu sorgen. Das sieht nicht sehr schön aus und vor allem: Angeblich treibt eine Kiefer nicht mehr aus. Oder gibt es doch eine Chance?
Eigentlich bricht man bei Kiefern nur die frischen Triebe, die sogenannten Kerzen, teilweise heraus, wenn man sie beschneiden möchte. Schneidet man bis ins alte Holz, treiben Kiefern nur sehr unwillig wieder aus. Das heißt, aller Wahrscheinlichkeit nach wird Ihre Tränen-Kiefer, Pinus wallichiana, zwar wieder austreiben, aber eher spärlich und wenig. Es wird leider recht lange dauern bis die Kiefer nicht mehr verschnitten aussieht - wenn sich der Schaden überhaupt wieder vernünftig herauswächst.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.03.2013
 
Wir haben einen Pinus wallichiana im Garten. Jetzt haben wir aber bemerkt, dass er ziemlich schnell wächst und festgestellt, dass eine P. wallichiana (oh Schreck) bis zu 30 Meter hoch werden kann (momentan 3 Meter). Jemand hat mir erzählt, man könnte den Baum klein halten, indem man jedes Jahr die neuen Triebe entfernt (also die Knospen wegholt). Ist dies möglich? Oder stirbt dieser Baum dann irgendwann mal? Wir wollen diesen Baum eigentlich wenn möglich behalten, denn er ist einfach fabelhaft schön.
Grundsätzlich kann man Kiefern kurz halten, indem man die neuen Triebe ungefähr zur Hälfte ausbricht. Im Falle der Tränenkiefer (Pinus wallichiana) würde ich aber davon abraten, da sie baumartig, also eintriebig wächst und man durch das Ausbrechen der Triebe ihren schönen Habitus zerstören würde. Sterben würde sie jedoch nicht dadurch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.03.2012
 
Hallo lieber Ratgeber;
regelmäßig im Herbst verliert unsere Tränenkiefer , die schon ca. 20m hoch ist , komplett ihre Nadeln des Vorjahres ; die Nadeln dieses Jahres sind o.k.:
ist das für diese Art normal oder was kann ich tun ?....... der Baum steht in der Nähe von der Teichanlage und die Massen der Nadeln fallen in den Teich.... nicht gerade zum Vorteil . Ich liebe diesen Baum oder welche Kiefernart, die so ähnlich aussieht , würden Sie empfehlen???
vielen Dank im Voraus
Leider ist es normal, dass die Tränenkiefer jedes Jahr einen Satz älterer Nadel abwirft. Einige Kiefern behalten die Nadeln ein Jahrgang länger am Trieb. Sie sind leider aber nicht mit dem Wuchs und der Gestalt der Nadel einer Pinus wallichiana (silbrig-blau und lang), zu vergleichen.
Eine ähnliche Kiefer wäre Pinus schwerinii. Aber da diese Kiefer aus einer Kreuzung von Pinus strobus mit Pinus wallichiana entstand, wird das oben beschriebene Problem wohl leider auch bei dieser Kiefer auftreten.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.11.2011
 
Kann man diese Kiefer durch Kappen der Spitze kleiner halten? Kann man Zweige abschneiden als Weihnachtsschmuck, oder geht sie davon ein?
Die Tränenkiefer, Pinus wallichiana, verträgt den Rückschnitt. Soll sie kleiner gehalten werden, sollte sie rechtzeitig und regelmäßig eingekürzt werden, da ein Kappen zum Verlust des typischen Erscheinungsbildes führt und eine wenig attraktive Pflanze hinterlässt.
Kiefern können in der weichen Phase des Austriebs geschnitten werden. Dabei werden die neu gebildeten Triebe so zurückgenommen, dass Nadeln erhalten bleiben, man spricht auch von „Kerzenbrechen“, da die Triebe so weich sind, dass, sie auch von Hand geteilt werden können.
Sollen reife Triebe entnommen werden (z.B. für den Vasenschnitt), so werden diese bis zur nächsten Verzweigung oder Nadelquirl herausgenommen. Es sollte auf jeden Fall vermieden werden, kahle Zweigstücke stehen zu lassen, da diese nicht versorgt würden und eintrockneten.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 08.10.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren, in meinem Garten steht eine ehemals wunderschöne Tränenkiefer, die aber im vergangenen Sommer plötzlich gelbe Nadeln bekam, außerdem fing sie am Stamm an mehreren Stellen an zu harzen, weißer Harz lief den Stamm herunter. Nun sieht sie fürchterlich aus. Fast keine Nadeln mehr, die letzten verbliebenen sind gelb, nur noch ganz wenige sind grün. Ist das normal? Wenn nicht, gibt es noch Hilfe oder muss sie leider gefällt werden. Ihr Alter wird so gute 17 Jahre sein, ich habe sie schon vom Vorgänger übernommen. Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Antwort.
Es ist schwierig aus der Ferne zu beurteilen, woran die Tränenkiefer erkrankt ist.
Starke Harzausflüsse am Stamm können auf Kieferrindenblasenrost oder einen anderen Rostpilz hinweisen. Man müsste dann aber auch blasenartige Gebilde an den Trieben erkennen, die aufplatzen und ein gelbliches Pulver auslassen. Diese Erscheinungsbild kann man im Winter beobachten.
Ein Vergilben der Nadeln mit gleichzeitigen Harzausfluß ist aber auch für das Triebsterben (Scleroderris lagerbergii) symptomatisch. Allerdings werden an 5 nadeligen Kiefern hauptsächlich die Strobe und die Zirbelkiefer befallen. Strobe und Pinus wallichiana sehen sich aber auch recht ähnlich.
Es könnte sich auch um eine Abwehrreaktion aufgrund sehr starker Nässe oder einer starken Verletzung im basalen Bereich handeln. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit uns mehrere Fotos zusenden (ganze Pflanze bis zur Detailaufnahme). Dann kann man eventuell eine genauere Diagnose aufstellen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.02.2010

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