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Aprikose - Ungarische Beste

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Aprikose  

Aprikose Ungarische Beste

Mittelstarke Baum, klein bleibende Krone, ausreichende Frosthärte. Die Früchte sind mittelgroß, rund bis kegelförmig und grünlichgelb bis sattgelb.

Reifezeit: Anfang bis Mitte August, reift stark folgernd. Für Markt- und Selbstversorgeranbau in milden Klimagebieten sehr gut geeignet, hoher Säuregehalt und gute Gelierfähigkeit.

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Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Verfügbarkeit:
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hallo ihr freundlichen gärtner,
möchte gern mal versuchen einen aprikosensämling als unterlage für eine namentlich unbekannte sorte zu ziehen. deshalb möchte ich gerne von euch wissen, ob das möglich ist und zu welchem zeitraum der samen in die erde zu bringen ist. muß der samenkern erst der kälte ausgesetzt werden und im frühjahr gepflanzt werden, oder ist der zeitpunkt sofort nach der fruchtreife zu wählen?
Moinmoin,
selber haben wir das noch nicht versucht, da wir die Aprikosen auf Pflaumen wie St.Julien und Wavit veredeln. In der Literatur haben wir zu Aprikosen nichts gefunden, aber Mandeln soll man ernten, wenn sie reif sind, die Kerne über den Winter trocken und kühl lagern und im Frühjahr aussäen. Versuche mit dem Aussäen draußen im Herbst führten in unseren Breiten zu erfrorenen Kernen.
Die Aprikose dürfte etwas frosthärter sein, so dass das Aussäen quasi direkt nach dem Essen klappen dürfte. Sicherer ist es aber die Kerne in Töpfe zu setzen, die man im Winter an einem kühlen Ort stellt, wenn es kälter als -1-2°C werden sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.08.2017
 
Guten Tag! Hätten Sie auch grössere Aprikosenpflanzen?
(Wir möchten die Pflanze dann als Spalier an der Hauswand wachsen lassen.)
Moinmoin,
nein, bei den Aprikosen können wir leider nur die 2jährigen, um die 130 cm hohen Topfpflanzen anbieten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.03.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich würde gerne einen Aprikosenspindelbaum und Nektarinenspindelbaum pflanzen.
Standort:
Wir wohnen am Westrand von Böblingen und haben jeweils an der Südwest- und Westnordecke Schiefertafeln als Sichtschutz angebracht. Dazwischen ist unsere Hecke am wachsen.
Da wir am Feldrand mit Streuobstwiesen wohnen, windet es auch dementsprechend stark. Die Bäume sollen jeweils zur linken und rechten Seite der Schiefertafeln gepflanzt werden. Ist es sinnvoll an diesem Standort bzw. Lage Aprikose und Nektarinen zu pflanzen od. doch Alternativ Nashibirne mit Birne als Bestäuber?
Danke vorab für Ihre Antwort!
Moinmoin,
wenn der Standort für die Aprikose und die Nektarine schön sonnig ist und sie nicht zu feucht stehen, sollte das klappen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.02.2016
 
Ich wohne an der atlantischen Kueste im Staate Maine. Wir haben sehr lange und kalte Winter die sich bis Ende Maerz manchmal auch Anfang April ausdehnen koennen. Ich wollte schon immer eine Ungarische Beste Marille anbauen.
Bis zu welcher Kaelte/Temperatur kann die Marille den Winter ueberleben, und wissen Sie vielleicht, wo Sie in den USA erhaeltlich ist?
Besten Dank!
Moinmoin,
das Holz der Marille ist verhältnismäßig frosthart - Temperaturen bis -15°C sollte die Pflanze locker ohne Schaden überstehen. Das Problem sind eher die Blüten. Da die Marille sehr früh blüht, können Spätfröste leicht die Blüten und damit die Ernte zerstören. Die Pflanze bräuchte daher einen sehr geschützten Platz, um eine Ernte zu ermöglichen.
Händler in der USA kennen wir leider nicht, aber vielleicht kann man Ihnen hier weiterhelfen. Dort kennt man sich auch mit dem örtlichen Klima besser aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2016
 
Wir haben vor drei Jahren einen ungarischen Aprikosenbaum bei Ihnen erworben. Er ist super angewachsen, und wir sind sehr zufrieden mit dem Kauf. Laut Ihrer Beschreibung soll dieser Baum ca. 3 m hoch werden.
Nun unsere Fragen:
Unser Baum ist bereits sicher mehr als vier Meter hoch. Dieses Jahr hatte er zum ersten Mal Früchte .... 5 kleine Aprikosen von der Größe eines Fingernagels. Leider sind alle fünf Früchte abgefallen.
Wir vermuten, dass der Baum die gesamte Kraft in das Wachstum der Äste gibt... Der Baum hat einen sonnigen Platz und ist bestens mit Wasser versorgt. Wie kann man den Baum schneiden?
Wir freuen uns auf Ihre Antwort.
Moinmoin,
die Höhe von 3-4 m erreicht der Aprikosenbaum, wenn er regelmäßig einen Obstschnitt erhält. Ungeschnitten kann er sich unter guten Bedingungen auch deutlich höher entwickeln - das kann, wie Sie beobachtet haben, allerdings tatsächlich den Ertrag etwas beeinträchtigen.
Einen Obstbaumschnitt so zu erklären ist nicht so einfach. Im Prinzip entfernt man jeweils einen Trieb bei parallelwachsenden und sich kreuzenden Trieben. Nach innen wachsende Triebe werden ebenfalls entfernt. Insgesamt werden die Triebe leicht eingekürzt. Am besten besorgt man sich ein Buch mit aussagekräftigen Bilder oder schaut nach Material im Internet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
im März habe ich bei Ihnen einen Aprikosenbaum gekauft, der auch recht gesund aussah. Sofort habe ich ihn im Garten ausgepflanzt, er steht in südlicher Richtung und bekommt eigentlich den ganzen Tag über Sonne ab.
Bis jetzt aber haben sich noch keine Austriebe bzw. Blüten gezeigt. Das Holz ist noch lebendig, jedoch sehen die Knospen ganz vertrocknet aus. Was ist los? Was kann ich tun?
Moinmoin,
hat die Pflanze vielleicht einen Spätfrost abbekommen? Dann sehen die angetriebenen Knospen wie vertrocknet aus. vom Frostschaden kann sie sich aber wieder erholen, es dauert allerdings etwas bis zum erneuten Austrieb. Ist die Erde ansonsten leicht feucht, so dass die Aprikose ausreichend Feuchtigkeit bekommt, aber auch nicht zu nass steht?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Sehr geehrter Herr Eggert,
mir träumt es schon sehr lange von einem Marillenbäumchen, da ich die Marille über meinen Mann, der aus Österreich stammt, kennengelernt habe.
Wir wohnen aber in Deutschland, genau gesagt am Rande der Schwäbischen Alb und haben natürlich einen strengeren Winter als in der Wachau.
Ist mein Wunsch trotzdem erfüllbar?
Es würde mich freuen von Ihnen eine Nachricht zu hören und freundliche Grüße!
Das Marillenbäumchen an sich ist eigentlich recht frosthart und sollte auch bei Ihnen gedeihen. Das größere Problem ist die Blüte. Durch die frühe Blütezeit ist die Marille sehr spätfrostgefährdet. Wenn Sie in Ihrer Region oft Spätfröste haben sollten, dann werden die Blüten leider oft erfrieren und es werden in Folge dessen keine Früchte gebildet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2014
 
Hallo liebes Eggert-Team,
in meinem Garten stehen seit etlichen Jahren (5-10 Jahre) diverse Aprikosensorten (Orangered, Hargrand, Early Orange, türk. Wildaprikose, eigene Sämlingsbäume [Zuckeraprikose], 2-3 Zwergaprikosen), aber trotz Wahnsinnsblüte bei allen, trotz eindeutigem Fruchtansatz [der jedoch nach 2-3 Wo komplett abfällt], trotz der beiden letzten, milden Winter und einer Blütezeit ohne Frost mache ich seit Jahren die immer gleiche Beobachtung: 1, 2 oder 3 Aprikosen (im Ernst!), von denen ich dann meist gar nichts abbekomme, da sie irgendwann unbemerkt abfallen...
Bienen und Hummeln hat es zur Blütezeit auch jede Menge im Baum gegeben, und ich selbst habe sogar mit einem Pinsel nachgeholfen. Soweit ich weiß, gelten Aprikosen aber eh‘ als selbstfruchtbar...
Zu trocken hatten sie es auch nicht. Haben Sie irgendeine Idee, was da noch dahinter stecken könnte? Ich selbst bin völlig ratlos.
Vielen Dank schon jetzt!
Aprikosen sind in der Tat selbstfruchtbar, der Ertrag wird durch das Pflanzen mehrerer Sorten nur noch etwas gesteigert. An der Bestäubung kann es also bei Ihnen nicht liegen. Der Baum schmeißt selbst seine Früchte ab, wenn er sich gestresst fühlt. Das kann sein, weil er zu viele Früchte angesetzt hat, die er nicht alle bis zur Reife ernähren kann, das kann aber auch sein, weil ihm etwas an den Standortbedingungen nicht passt, er zum Beispiel (kurzfristig) zu trocken steht. Spätfrost kann auch zum Abwurf der kleinen Früchte führen - es gab ja in den letzten Wochen noch mal in weiten Teilen Deutschlands Nachtfröste, die den Pflanzen zusetzen können. Desweiteren gibt es auch Krankheiten, die zu verfrühtem Fruchtfall bei Aprikosen führen können, wie z.B. die Scharka-Krankheit oder eine Phytoplasmen-Infektion.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
An meinem Aprikosenbaum sind die Baumkronen-Blätter welk und dörr.
Es könnte sich um Monilia- Spitzendürre handeln, ein Pilz der besonders Kirsch-, Mandel-, Aprikosen- und Pfirsichbäume befällt. Die Blätter fangen von den Triebspitzen her an abzusterben, schließlich sterben ganze Triebe ab und unbehandelt letztlich der ganze Aprikosenbaum. Die betroffenen Triebe sollten bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten, das Schnittgut entsorgt werden. Im Bedarfsfall kann man im Frühjahr zur Blütezeit vorbeugend spritzen, um einen erneuten Ausbruch vorzubeugen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.07.2014
 
Liebe Damen und Herren der Baumschule Eggert,
ich wuerde so gerne ein Aprikosenbäumchen in meinem neuen Schrebergarten in Frankfurt setzen. Jetzt sagt mir meine Nachbarin, sie hätte es 3 mal versucht und alle 3 Bäumchen sind ihr eingegangen. Der Platz, wo er stehen sollte, ist frei in der Wiese. Der Boden ist sehr sandig. Die Sommer werden heiß, die Winter schon mal kühl. Soll ich lieber die Finger davon lassen?
Ich wäre dankbar für eine Antwort,herzliche Grüße!
Klimatisch ist das Rhein-Main-Gebiet auf jeden Fall geeignet. Der Standort sollte sonnig, warm und eher geschützt sein (also nicht auf freiem Feld, dem Wind voll ausgesetzt), am besten ist eine Süd-West-Lage. Ein sandiger Boden ist eher ungünstig, die Aprikose hätte gern einen fruchtbaren, lockeren Boden. Man müsste daher die Erde etwas aufbereiten, d.h. man hebt das Pflanzloch möglichst großzügig (also deutlich tiefer und breiter als eigentlich notwendig) aus und vermischt den Aushub mit Kompost. Dann füllt man das Loch bis auf das normale Pflanzniveau wieder auf und pflanzt das Bäumchen ganz normal. Falls kein eigener Kompost vorhanden ist, kann man ihn in jedem Gartenfachhandel kaufen.
Aus unserer Sicht spricht nichts dagegen, es mit einem Aprikosenbäumchen zu versuchen - außer den Bodenverhältnissen, die sich leicht verbessern lassen, haben Sie keinen Faktor genannt, der das Gedeihen grundsätzlich unmöglich macht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014
 
Hallo,
eine kurze Frage:
Ist die Ungarische Beste kernecht?
Kernecht bedeutet ja, dass man aus den Kernen zumindest nahezu identische Pflanzen ziehen kann. Unseres Wissens ist die Selbstbefruchtung bei der Ungarischen Besten nicht so gut, dass sie als kernecht gilt, sondern durch Veredlung vermehrt werden muss.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.09.2013
 
Sehr geehrter Herr Eggert!
Vor einer Woche habe ich den eineinhalbjährigen Obstb. Birne Harrow Sweet entfernt, die Blätter wurden innerhalb einer Woche schwarz. Darauf hin habe ich einen großzügigen Erdaushub vorgenommen.
Ich würde gerne an dieser Stelle die Aprikose Ungarische Beste pflanzen. Welches Erdreich soll ich verwenden? Kann man jetzt noch pflanzen? Oder soll ich bis Herbst warten?
Für eine Info bedanke ich mich im Voraus.
Die Frage ist, welchen Grund die Schwarzfärbung der Blätter hatte. Im schlimmsten Fall handelt es sich um Feuerbrand - eine gefährliche und zerstörischere Erkrankung, die meldepflichtig ist. Daher sollte man dies mit den regionalen Behörden unbedingt abklären. Das Bakterium, das den Feuerbrand erzeugt, bleibt zwar nicht im Boden erhalten; die Erfahrung zeigt aber, dass die Krankheit, wenn sie erstmal ausgebrochen ist, sich in einer Gegend recht langen halten kann. In diesem Fall wäre auch die Aprikose einem erhöhten Erkrankungsrisiko ausgesetzte. Ein Bodenaustausch ist nicht nötig.
Mit dem Pflanzen sollte man bis zum Herbst warten: Im Moment ist das Angebot an Obstbäumen sehr gering. Ab August ist die Containerware wieder herangewachsen, ab Oktober gibt es wieder die günstigeren wurzelnackten Pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2013
 
Hallo,
wir haben seit drei Jahren die Ungarische Beste und noch keine Früchte. Wie lange müßen wir noch warten?
Danke!
Nach drei Jahren wären durchschnittlich die ersten Früchte an der Aprikose zu erwarten gewesen; es kann aber auch mal 1-2 Jahre länger dauern bis zur ersten Frucht. Blüten sollten aber auf jeden Fall schon ausreichend vorhanden sein - wenn nicht müsste die Ungarische Beste mit einem Obstbaumschnitt zurechtgeschnitten werden, so dass die Produktion von Blütenholz angeregt wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2013
 
Hallo Herr Eggert,
meine Frage: Wie groß ist das Bäumchen, wenn ich mir Eines bei Ihnen bestelle?
Danke!
Unsere Aprikosen "Ungarische Beste" sind standardmäßig 2-jährig und 1,20-1,40 m hoch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2012
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben 2010 zwei "Ungarische Beste" nebeneinander gepflanzt. 2011 haben sie bereits einige Aprikosen gebracht. Heuer hatten wir eine tolle Ernte.
Einer der beiden Aprikosen hat seit ca. Juli Probleme, und zwar immer wieder welke Blätter. Anfangs nützte eine Wassergabe, inzwischen ist er total welk und die Blätter werden gelb. Der andere ist noch grün. Könnte es sein, daß er Zugluft nicht verträgt (er steht neben einem Kellerfenster) oder was könnte es sonst sein? Wäre es eine Lösung, ihn auszugraben, ihm eine neue Erde zu geben und über Winter in einem kühlen Raum im Topf zu lassen?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um eine Pilzerkrankung - Verticilium, Bleiglanz oder Monilia würden in Frage kommen. Leider hilft Spritzen mit einem Fungizid nicht, da der Pilz im Inneren der Pflanze sitzt. Man kann nur die befallenen Triebe zurückschneiden und dabei auf eine gute Hygiene achten (entferne Zweige entsorgen, Schere desinfizieren etc.). Im Frühjahr kann man zur Verbesserung der Abwehrkräfte ein Pflanzenstärkungsmittel geben.
Sollte der Baum eingehen, empfiehlt es sich nicht eine Aprikose nachzupflanzen, da der Pilz noch im Boden sitzt und über das Wasser in den neuen Baum gelangen würde - es sei denn, man nimmt einen tiefgründigen Bodenaustausch vor.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.09.2012
 
Sehr geehrter Herr Eggert!
Unser etwa 150 cm hohes veredeltes Marillenbäumchen hat unter dem Pfropf einen wilden Trieb gebildet, der fast schon so groß ist wie der Hauptstamm. Ich vermute, dass er dem Hauptbaum nur die Kraft nimmt und weggeschnitten werden muss.
Wann wäre der beste Zeitpunkt dafür?
Danke für Ihre Antwort und liebe Grüße aus der Steiermark!
Es wäre am besten, den Wildtrieb sofort zu entfernen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.08.2012
 
Guten Tag,
wie frosthart ist diese Sorte (was genau heißt in diesem Fall ausreichend)? Ab welcher Temperatur wäre denn zum Beispiel spezieller Schutz ratsam?
Vielen Dank.
Wir halten uns mit genauen Angaben immer etwas bedeckt, da sehr viele Faktoren die Frosthärte einer Pflanze mitbestimmen. Bei einem normalen Witterungsverlauf im Winter hält die Aprikose Temperaturen von bis zu -10°C bis -15°C aus, sofern der Frost nicht über einen längeren Zeitraum herrscht. Wichtig ist auch, dass der Standort der Aprikose geschützt gewählt wurde und nicht einem schneidigen Ostwind im Winter ausgesetzt ist. Zudem sollte der Standort auch nicht spätfrostgefährdet oder nass (winternass) sein.
Bei sehr strengen Frost über eine längeren Zeitraum ist es ratsam die noch junge Pflanze mit einem dicken Vlies zu schützen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.07.2012
 
Hallo,
Ich hatte schon einen Marillenbaum am Spalier an der Westseite meines Hauses. Leider musste er wegen Renovierungsarbeiten weichen. Jetzt möchte ich wieder einen pflanzen: Welche Materialien soll ich in das Pflanzloch geben - nur Erde oder mit Sand mischen oder sonst wie?
Das hängt ganz von der Beschaffenheit des Bodens ab: Handelt es sich um einen guten, gewachsenen Erdboden, muss man nichts weiter untermischen. Ist der Boden durch den Bau des Hauses eher sandig, sollte man ihn mit Kompost aufwerten. Am einfachsten ist es, von der Umgebung auszugehen: Wie wachsen die Pflanzen im Umkreis von 2-3 m? Wächst hier alles gut und kräftig, dann ist die Erde so wie sie ist ok.
Wichtig für das Gedeihen der Marille ist, dass sie schön geschütz und warm an einem südlichen bis westlichen Standort steht, aber das scheint ja bei Ihnen durchaus gegeben zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.03.2012
 
Wie groß wird der Aprikosenbaum? Kann er auch als Spalier gezogen werden? Wie muss ich dabei vorgehen?
Aprikosen erreichen in unseren Breiten eine Höhe von ca 3-4m . Sie sind Schnittverträglich und können auch am Spalier gezogen werden. Dabei werden günstig gelegene Triebe frühzeitig an ein kräftiges Gerüst gebunden, Seitenzweige auf günstige Knospen eingekürzt. Die Aprikose wird als junger Baum wird im Frühjahr, der ausgereifte im Sommer geschnitten.
Wenn Sie die Erziehung eines Spalierbaumes planen, empfiehlt sich die Anschaffung entsprechender Literatur, da der Baum über Jahre die richtigen Schnittmaßnahmen benötigt. Zur Erziehung von Obstgehölzen gibt es ein breites Angebot an gut bebilderter Literatur.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 19.09.2011
 
Liebes Team von der Baumschule Eggert,
welche Befruchtersorte benötigt denn die Aprikose "Ungarische Beste"? Oder ist sie selbstbefruchtend? Ist das die einzige Aprikosensorte, die sie führen? Lieber noch wäre mir die "echte Marille", aber die konnte ich in ihrem Sortiment nicht finden.
Die Aprikosen sind (ähnlich wie Pfirsiche und Nektarinen) alle selbstfruchtbar. Die Marille ist ein Synonym der Aprikose und wird vor allem im österreichischen Sprachgebrauch verwendet.
Zur Zeit ist die Ungarische Beste die einzigste Aprikosensorte, die wir im Sortiment führen. Sofern Sie eine andere Sorte wünschen, bitten wir um eine kurze Nachricht - wir werden uns bemühen, diese bei einem Baumschulkollegen zuzukaufen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.02.2010

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