Baumschule Eggert - Blütensträucher, Baumschulen, Heckenpflanzen

Startseite » Katalog » Rosen » Wildrosen » Wildrosenhecke - 10 kräftige Wildrosen mit Duft & Hagebutten
 
Deutsch Svedish    Ihr Konto  |  Warenkorb  |  Kasse  |  Blog  |  Facebook 

Wildrosenhecke - 10 kräftige Wildrosen mit Duft & Hagebutten

     
Wildrosenhecke  

Wildrosen - als freiwachsende Gehölze wie auch als Hecke verwendbar

Wildrosen sind anspruchslose und robuste Gehölze, die sich als Solitärsträucher ebenso verwenden lassen wie als Blütenhecke. Sie bevorzugen einen einen frischen, nährstoffreichen Boden und sehr sonnigen Standort. Wildrosen sind die Urahnen der veredelten Kulturrosen und häufig nur einmal blühend, können aber durch starken Duft trumpfen. Zum Herbst erscheint ein üppiger Fruchtschmuck - übrigens sind alle Hagebuttenarten essbar und lassen sich hervorragend zu delikaten Gelees und Marmeladen verarbeiten. Wildrosensträucher werden gerne von Vögeln zum Nisten und als Singwarte aufgesucht und bieten ihnen mit ihren Hagebutten Futter über den ganzen Winter.

Das Paket ist wie folgt zusammengesetzt:

1 x Hundsrose (Rosa canina)
1 x Dünenrose (Rosa carolina)
1 x Blaue Hechtrose (Rosa glauca)
1 x Vielblütige Rose (Rosa multiflora)
1 x Bibernellrose (Rosa pimpinellifolia)
1 x Böschungsrose (Rosa rugotida )
1 x Schottische Zaunrosa (Rosa rubiginosa)
1 x Keilblättrige Rose (Rosa elliptica)
1 x Kartoffelrose (Rosa rugosa)
1 x Kartoffelrose, weißblühend (Rosa rugosa Alba)


Dieses Paket reicht für eine freiwachsende Hecke mit einer Länge von ca. 5-8 Metern und einer Endhöhe von ca. 3,0-3,5 Metern. Die Pflanzabstände sollten etwa 50 cm (im Zick-Zack) bis 80 cm (in Reihe) betragen. Selbstverständlich können die Rosen auch in Einzelstellung gepflanzt werden. Die Zusammenstellung der Pflanzen kann leicht von der obigen Aufstellung abweichen.

 

Hier einige kurze Infos zu den wichtigsten Eigenschaften:


Wildrosenhecke Wildrosenhecke
    Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
Qualität:Informationen zu den Qualitäten Versand: Preise: Bestellen: Versandzeit: Verfügbarkeit:
pflanzfertig geschnitten national: bis 150,- EUR Bestellwert = 6,50 EUR Versandkosten über 150,- EUR Bestellwert = frei Haus Einzelpreis: 25,95 EUR    
Oktober bis Mai
Alle Preise, inkl. 7 % MwSt, zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: 4-12 Werktage, Saisonartikel sind extra gekennzeichnet
   
   
Bewerten Sie diesen Artikel!
 
Bewertung schreiben


Wir empfehlen Ihnen noch folgende Produkte:
Rosa nitida - Glanzrose
Rosa nitida - Glanzrose
ab 1,89 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.
Rosa blanda - Eschenblättrige Rose
Rosa blanda - Eschenblättrige Rose
ab 4,95 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.
F. J. Grootendorst
F. J. Grootendorst
ab 4,25 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.

Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Wildrosenhecke - 10 kräftige Wildrosen mit Duft & Hagebutten "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Guten Tag,
ich würde gerne ein Spalier auf einer Dachterasse mit Heckenrosen o.ä. begrünen. Gibt es Sorten, die auch in einem großen Kübel oder Topf glücklich sind?
Viele Grüße!
Moinmoin,
grundsätzlich lassen sich die Wildrosen auch ganz gut im Topf kultivieren - nur Rosa rugosa mag keinen salzhaltigen Dünger. Soll die Rose das Spalier kletternd erklimmen? Dann würden wir Ihnen eine wilde Kletterrose wie z.B. Rosa helenae und Rosa wichuraiana für ein höheres Spalier und Rosa setigera für ein kleineres Spalier empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.04.2017
 
Welche Breite sollte man bei versetzter Pflanzung für die Hecke im Endzustand vorsehen? 2m, 3m oder weniger?
Bei einreihiger Pflanzung und wenig Schnitt erreicht die Hecke ca 2m Breite.
Sie sollten also 2,50-3m Breite je nach Stärke des Versatzes einplanen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.04.2017
 
Hallo,
kann ich Rosen, Brombeeren und Apfelbaum nebeneinander pflanzen, oder vertragen sich diese Gehölze nicht richtig? Ich glaube, so etwas gehört zu haben und freu mich auf Ihre Antwort.
Herzliche Grüße!
Moinmoin,
die genannten Pflanzen können gerne nebeneinander gepflanzt werden, Unverträglichkeiten gibt es keine. Da es sich bei allen dreien um Rosengewächse handelt, sollte man sie nicht nacheinander auf denselben Standort pflanzen, da es zu Bodenmüdigkeit und in Folge zu Nachbauproblemen, also Wachstumsproblemen kommen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 31.03.2017
 
Hallo liebes Team.
Wir möchten zu unseren Nachbarn eine ca. 9 m lange Wildrosenhecke pflanzen. Jetzt stellt sich die Frage, ob man die Wildrosen auch teilweise durch grossblättrige Berberitzen ersetzen könnte, da diese einen besseren Sichtschutz bieten. Ganz auf die Wildrosen möchten wir nicht verzichten.
Danke schonmal für die Auskunft.
Moinmoin,
ja, Wildrosen und Großblättrige Berberitzen kann man gerne kombinieren. Da sie ähnliche Wuchshöhen/-breiten haben, unterdrücken sie sich auch nicht gegenseitig. Ein gelegentlicher Rückschnitt sorgt dafür, dass die Sträucher nicht von unten aufkahlen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.03.2017
 
Hallo liebes Team,
gibt es eine Möglichkeit, eine dichte Wildrosenhecke in Kreisform zu pflanzen, ohne das diese breiter als 1,5 m wird. Zudem sollte die Hecke eine Hund die Möglichkeit verwehren, diese zu überwinden. Die Höhe sollte gerne mindestens 2 m betragen.
Vielen Dank im Voraus!
Moinmoin,
das funktioniert schon. Man sollte dann allerdings nur Wildrosen nehmen, die keine oder kaum Ausläufer treiben, z.B. Rosa canina, Rosa rubiginosa, Rosa glauca und Rosa multiflora. Da Wildrosen dazu neigen, von unten aufzukahlen, müsste man sie auch immer wieder zurückschneiden, so dass sie von unten schön dicht werden, sonst zwängt sich ein Hund da schnell durch.
Vielleicht ist es einfacher, Ihr Vorhaben mit sehr dornigen Heckenpflanzen wie Crataegus prunifolia oder Crataegus coccinea umzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 16.03.2017
 
Hallo zusammen,
wir möchten eine Wildrosenhecke pflanzen; der Standort ist jedoch Norden, also keine Sonne und lehmiger Boden.
Welche Sorte würde Sie empfehlen? Die Rosen dürfen 2-3 m groß werden, sollten aber wenig Wurzeln.
Vielen Dank!
Moinmoin,
Vollschatten ist für Rosen schwierig. Wenn der Standort zumindest recht hell ist, auch wenn keine direkte Sonne dorthin kommt, kann man es mit Rosa canina und Rosa rubiginosa versuchen. Als Waldrandpflanzen kommen sie auch mit wenig Sonne aus. Allerdings ist der Wuchs im Schatten sicher nicht so schön wie an einem sonnigen Standort - d.h. sie werden meist nicht so buschig und dicht, und kahlen schneller auf.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.03.2017
 
Hallo,
ich habe eine Wildrose, die rosa Schalenblüten hat. Ihr Laub duftet wunderbar nach Zitrone, vor allem nach Regen. Sie ist stark "bestachelt" und junge Triebe sterben im Winter oft ab. Aber sie hält seit Jahren durch ohne allerdings größer zu werden.
Welche Rose könnte das sein und welcher Standort wäre vielleicht güstiger?
Der Beschreibung nach muss es sich um Rosa rubiginosa handeln, die Schottische Zaunrose oder Weinrose. Sie liebt einen sonnigen Standort auf durchschnittlichen, aber nicht zu trockenen Böden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.01.2017
 
Hallo guten Abend,
hinter unserem (zukünftigen) Carport bleibt ein Mini-Streifen von 3,50 m Länge und 1 m Breite bis zu einer kleinen Mauer, die unser Grundstück begrenzt. Ich dachte, ich könnte da zwei/drei Heckenrosen anpflanzen, habe jetzt aber beim Lesen der Anfragen auf Ihrer Seite entdeckt, dass die viel zu breitwüchsig und auch zu hoch sind (sollte nicht höher als 1,5 m wachsen). Schade, denn ich liebe die ungefüllten Blüten und natürlich auch die Hagebutten, die ich manchmal verwerte.
Gibt es vielleicht doch eine "rosige" Wildform, die pflegeleicht ist und sich vom Wuchs so begrenzen lässt? Sie sollte auch keine Ausläufer treiben, die uns die Mauer beschädigen oder durch das Hofpflaster durchwachsen. Wenn es keine Wildrose gibt, die geeignet ist, können Sie eine Strauchrose empfehlen, die wenig Pflege/Schnitt braucht?
Vielen Dank schon für eine Antwort.
Moinmoin,
die niedrigen Wildrosen wie z.B. Rosa nitida, Rosa gallica und Rosa carolina treiben leider relativ stark Ausläufer. Eine nicht ausläufertreibende Wildrose, die allerdings meist etwas unter 150 cm bleibt ist die Rosa mollis. Veredelte Stracuhrosen, die in Frage kommen, wären z.B. Sweet Pretty, White Haze, Mozart, IGA 83 München (halbgefüllt), Lupo und Escimo. Sie sind zum Teil aber kleiner als gewünscht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2017
 
Hallo!
Können sie auch andere "Fertigsets" für Hecken für (etwas faulere) Kunden zusammenstellen? z.B. für eine 20 m-Hecke eine Zusammenstellung aus nur weiß/rosa blühenden Wildrosen (mit möglichst großem ökologischen Wert?)
Vielen Dank!
Moinmoin,
für eine 20 m lange Hecke benötigt man 20 Wildrosen, wenn man ungeduldig ist auch etwas mehr. Einheimische Rosen, die in Frage kommen würden, wären Rosa canina, Rosa rubiginosa, Rosa arvensis, Rosa pendulina, Rosa mollis, Rosa pimpinellifolia und Rosa villosa.
Ab September haben wir auch wieder die günstigeren wurzelnackte Rosen im Angebot. Dann könnten Sie sich z.B. 4 oder 5 passende Wildrosen heraussuchen und 5er-Bündel bestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.12.2016
 
Hallo!
Ich habe vor unserem gemietetem Haus eine - vom Vormieter gepflanzte - Heckenrose stehen. Inzwischen ist sie fast 3 m hoch und mein Vermieter hat Sorge wegen seines Fundamentes. Die Rose hat bisher noch keine Ausläufer gebildet und ist mindestens 7 Jahre alt. Muss er Angst vor Schäden durch die Wurzeln haben? Ansonsten müsste ich die Rose entfernen und das wäre sehr schade, da sie uns im Sommer mit einem wundervollen Duft verwöhnt und jetzt schöne rote Hagebutten trägt!
Vielen Dank!
Moinmoin,
dass eine Heckenrose das Fundament angreift, ist eher unwahrscheinlich. Heckenrosen bilden tendenziell eine Pfahlwurzel und haben wenig Wurzelvolumen - zumal, wenn sie keine Ausläufer bilden (hängt ein bisschen von der Art ab). Wenn das Fundament vorgeschädigt ist (Risse, poröse Stellen etc.), kann es theoretisch passieren, dass eine Wurzel dort eindringt und den Schaden vergrößert. Ein intaktes Fundament ist aber recht sicher.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.11.2016
 
Guten Morgen Baumschule Eggert,

wir beabsichtigen, auf einem eher feuchten Grundstück mit magerem Boden in halbschattiger Lage eine ca. 8 m lange Wildrosenhecke mit einer max. Wuchshöhe von ca. 2 m als Zugangs-und Sichtschutz zu pflanzen. Die Rosen sollten keine Ausläufer bilden. Können Sie uns für diese Bedingungen Wildrosen empfehlen? Oder sollten wir eine Aufschüttung aus sandigem Boden vornehmen? Wenn ja, wie hoch und breit sollte diese Aufschüttung sein?
Mit Interesse erwarten wir Ihre Antwort!
Moinmoin,
halbschattige Lage ist nicht ideal, aber in Ordnung; feucht ist kein Problem, solange das Wasser nicht steht, der Boden also richtig nass ist. Schwierig ist aber die Verbindung der Wünsche "2 m Höhe" und "keine Ausläufer": Die kleineren Rosen wie Rosa rugosa, Rosa carolina, Rosa pimpinellifolia, Rosa majalis, Rosa villosa etc. bilden Ausläufer, während die nicht ausläufertreibenden Rosen wie Rosa canina, Rosa rubignosa, Rosa multiflora, Rosa glauca etc. deutlich über 2 m hoch werden können. Das heißt, entweder muss man sich darauf einlassen, hin und wieder Ausläufer zu entfernen oder die Rosen regelmäßig zurückzuschneiden. Die Dornenlose Rose (Rosa corymbifera) wäre z.B. eine Ausnahme, die passen würde.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.09.2016
 
Hallo liebes Eggert Team,
wir möchten eine ca. 18 m lange Hecke an unserem Außenzaun setzen, die Höhe kann 2-3 m sein. Sie sollte für Vögel und Bienen nützlich sein, und wir möchten Marmelade u.s.w. machen. Könnten Sie uns eine Aufstellung machen, welche und wieviele Pflanzen wir benötigen, damit wir sie gleich bestellen können. Wir wohnen im Vogtland und da dürfen die Rosen auch nicht so empfindlich sein gegen Kälte. Vielleicht würden auch die 10er Pakete gehen?
Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen.
Moinmoin,
Sie könnten z.B. das Sortiment Wildrosenhecke mit dem Sortiment Wildfruchthecke kombinieren - dann ist für Mensch, Vogel und Bienen etwas dabei. Benötigt wird eine Pflanze pro Meter, wenn es schön dicht sein soll.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2016
 
Sehr geehrte Damen und Herren!
Meine Frage bezüglich Rosa setigera: Sind die Hagebutten zum rohen Verzehr bzw. zum Einkochen geeignet?
Vielen Dank für Ihre Antwort und lieben Gruß aus Österreich!
Moinmoin,
die Hagebutten der Prärierose (Rosa setigera) sind roh und gekocht essbar. Da sie recht klein sind (ca. 1 cm im Durchmesser), ist allerdings nicht viel an ihnen dran.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.03.2016
 
Liebes Eggert-Team,
ich habe bei Ihnen als Sichtschutz für den hinteren Bereich des Gartens eine Wildrosenhecke bestellt und dazu folgende Frage:
Macht es Sinn die Rosen im Abstand zum Gartenzaun zum Nachbarn (gut 1,5 Meter) zu unterpflanzen und wenn ja, welche und wie viele Pflanzen pro laufendem Meter sind zu empfehlen?
Hintergrund meiner Frage: Wie kann ich den Pflegeaufwand in Form von Unkraut-Jäten (eine Gras-Art, kein Giersch) minimieren bzw. hat das Gras irgendwann mal keine Chance mehr gegen die Rosen? Und welche Stauden/Gräser eignen sich vor der Wildrosenhecke als Umrandung bzw. Abgrenzung zum mit Trittsteinen versehene Rasen?
Vielen Dank für Ihren Tip und vorfrühlingshafte Grüße!
Moinmoin,
so richtig viel bringt es nicht, die Wildrosensträucher zu unterpflanzen: Bis Bodendecker richtig dicht sind, dauert es ein paar Jahre, und so lange muss man trotzdem regelmäßig Unkraut jäten. Mit der Zeit würde es wohl schwierig werden zwischen den pieksigen Rosen hindurch zwischen den Bodendeckern zu jäten. Wahrscheinlich ist es einfacher, den Boden offenzulassen und das Gras regelmäßig samt Wurzel flächig zu entfernen. Gerade wenn es sich um Quecke-Sorten handelt, kann auch ein kleines Rhizomstück, das im Boden verbleibt wieder austreiben.
Die Bodenfläche, die die Wildrosen bedecken und beschatten, wird auch weitgehend unkrautfrei sein, aber bis es so weit ist, dauert es noch etwas.
Bei der Wahl von Stauden und Gräsern sind Sie frei - so lange sie die Boden- und Lichtverhältnisse vertragen, sollten alle Stauden und Gräser wachsen. Geeignet wären auch Zwergsträucher wie Zwergspiraeen, Fingersträucher (Potentilla), Kranzspiere (Stephanandra incisa Crispa) und Zwerdeutzien. Eher bodendeckende Stauden, die auch etwas Beschattung durch die Rosen vertragen, wären z.B. Schaumblüte (Tiarella cordifolia) und Elfenblume (Epimedium).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.02.2016
 
Sehr geehrtes Gartenteam,
habe schon eine 10 m lange Wildrosenhecke (denke, es ist eine Hundsrose, riecht sehr gut). Möchte nun im Oktober oder Frühjahr, kommt darauf an was Sie mir vorschlagen, eine zirka 30 m lange Hecke anlegen. Da ich Bienenfreund bin, habe ich die Frage, was für 3 Sorten zur Mischung Sie mir vorschlagen könnten.
Eine Antwort würde ich Ihnen sehr freuen.
Vielen Dank!
Moinmoin,
die ungefüllten Rosen werden eigentlich alle sehr gerne von Bienen, Hummeln und Co. beflogen. Schön duftende Wildrosen sind die Rosa rugosa-Sorten Rosa rugosa und Rosa rugosa Alba, sie werden allerdings nicht ganz so hoch wie die Hundsrose (Rosa canina) Dazu passen würde z.B. Rosa pimpinellifolia.
Etwas größere Wildrosen, die etwas besser zur Rosa canina passen, wären z.B. Rosa rubiginosa, Rosa multiflora und Rosa moyesii.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2016
 
Hallo zusammen,
wie werden die einzelnen Pflanzen der Wildrosenhecke geliefert, wurzelnackt oder im Container? Höhe?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Moinmoin,
das Wildrosenhecken-Sortiment, bestehend aus 10 Pflanzen, wird wurzelnackt geliefert. Die Ernte (und Lieferung) beginnt Ende September/Anfang Oktober. Die '5 getopften Wildrosen' können auch jetzt schon geliefert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 25.01.2016
 
Hallo,
ich habe vorgestern ein Paket mit 20 Wildrosen von ihnen bekommen (Rosa rugosa).
Leider lässt es das Wetter nicht zu diese sofort zu verpflanzen. Der Pflanzgraben ist voll Wasser gelaufen.
Jetzt zu meiner Frage: Wie und wie lange kann ich die Rosen zwischenlagern? Ich hatte die Wurzeln erst einen Tag im Wasser stehen. Jetzt habe ich sie im nassen Stroh liegen.
Danke für die Rückmeldung!
Moinmoin,
wenn die Wurzeln nicht austrocknen und die Umgebungstemperatur möglichst kühl ist, können die Pflanzen einige Tage gelagerten werden: Bei uns im Kühlhaus mit hoher Luftfeuchtigkeit und niedrigen Temperaturen sogar einige Wochen. Wie lange es tatsächlich geht, hängt von der genauen Temperatur und Feuchtigkeit ab.
Zu Hause lagert man die Rosa rugosa am besten in einem kühlen Raum (Garage, Keller) und hält die Wurzeln feucht. Nasses Stroh ist eine Möglichkeit, so lange es nicht gammelt - feuchte Säcke o.ä. eine andere. Alternativ kann man die Pflanzen auch im Garten einschlagen.
Im Wasser zu stehen vertragen die Kartoffelrosen aber nicht länger als ein paar Stunden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2015
 
Hallo.
Ich möchte eine Hundsrose in meinen Garten pflanzen. Kann ich diese auch klettern lassen - also an einem Spalier, oder sind Hagebutten dazu schlecht geeignet?
Vielen Dank.
Moinmoin,
die Hundsrose (Rosa canina) kann etwas klettern, wenn man sie an einem Spalier durch Festbinden der Triebe etwas unterstützt. Einfacher hat man es, wenn man eine stärker zum Klettern neigende Rose wie Rosa wichuraiana wählt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.10.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie bieten eine Wildrosenhecke mit 10 Stück Rosen zum Verkauf an. Ich habe für mich nachfolgende Rosen aus Ihrem Sortiment herausgesucht, und möchte nun von Ihnen wissen, ob sie mir diese Sorten zu diesem Preis von 24,95 € schicken würden oder was Sie dafür verlangen. Außerdem würde mich noch interressieren, ob es sich dann um Wurzel- oder Containerware (Größe in cm) handelt.
- Rosa blanda - Eschenblättrige Rose
- Rosa glauca - Blaue Hechtrose
- Rosa hugonis - Gelbe Rose
- Rosa micrantha - Kleinlütige Rose
- Rosa moyesii - Rote Büschelrose
- Rosa multiflora - Vielblütige Rose
- Rosa pimpinellifolia Flora Plena - Gefüllte Bibernellrose
- Rosa pisocarpa - Doldenrispen-Rose
- Rosa rubiginosa - Schottische Zaunrose
- Rosa villosa - Apfelrose
Für Ihre baldige Antwort bedanke ich mich im voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
Moinmoin,
zum reduzierten Preis können wir Ihnen die ausgewählten Pflanzen nicht anbieten. Es handelt sich beim Wildrosensortiment ausschließlich um wurzelnackte Rosen, die aufgrund der Kultivierungsmethode deutlich günstiger sind als im Topf gezogene Pflanzen (ohne dass sich die Qualität der Pflanze deswegen unterscheidet). Bei den von Ihnen ausgewählten Pflanzen sind aber einige dabei, die wir ausschließlich als Topfpflanzen anbieten (Rosa moyesii, Rosa pimpinellifolia Flora Plena, Rosa pisocarpa) und die damit deutlich teurer sind. Auch einige seltenere Rosen wie Rosa blanda und Rosa hugonis sind etwas teurer als die anderen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.09.2015
 
Liebes Team,
unser Neubau steht auf einem aufgeschütteten Grundstück, welches zur Straße eine ca. 1,30 m hohe Böschung aufweist (zur Südseite). Diese würden wir gerne bepflanzen und gleichzeitig auch etwas befestigen. Wir wohnen im Allgäu und haben teilweise sehr harte Winter mit viel Schnee. Hält die Wildrosenhecke das aus?
Wie pflegeintensiv ist die Hecke? Muss sie geschnitten werden, oder kann man sie auch einfach wachsen lassen?
Vielen Dank und beste Grüße!
Moinmoin,
die Wildrosen sind sehr winterfest und vertragen auch strenge Winter - viel Schnee ist dabei ein Plus, da er isoliert und die Pflanzen vor dem Frost schützt.
Geschnitten werden müssen die Wildrosen nicht. Da sie am zweijährigen Trieb blühen, würde man durch einen Schnitt auch die Blüten zumindest zum Teil entfernen. Man lichtet sie daher bei Bedarf etwas aus und kürzt sie nur wenig ein. Sie sind also wenig pflegeintensiv. Was gelegentlich passieren kann, ist, dass man einen Ausläufer entfernen muss, der sich über die Böschung hinaus verirrt hat. Ausläufer entwickeln z.B. Rosa rugosa und Rosa pimpinellifolia.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.04.2015
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte eine optisch ansprechende, möglichst auch blühende Schutzhecke pflanzen, die nicht nur nach bereits kurzer(!) Zeit ungebetene Gäste effektiv fern hält, sondern auch Nützlingen Nahrung und Unterschlupt bietet und einen möglichst geringen Pflegeaufwand hat (= weitestgehend wild wachsend). Die Gesamtlänge der Hecke beträgt ca. 250 m, überwiegend sonniger Standort, ehemaliger Ackerboden.

Ich wäre Ihnen daher dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, inwieweit Ihre Wildrosenhecke oder auch Hundsrosen dazu geeignet sind bzw. welche Alternativen es gibt. Zudem wäre es schön, wenn Sie mir ein paar Tipps geben könnten, wie ich eine sich möglichst schnell schließende und wirksame Schutzhecke bei möglichst geringem Pflegeaufwand herstellen kann (z. B. Pflanzabstand, Pflanzen auf Linie oder im Versatz, günstige Pflanzengröße beim Einsetzen u. ä.)
Moinmoin,
da die Wildrosenhecke auch lichtere Rosen wie z.B. Rosa glauca enthält, ist sie für Ihr Vorhaben nur eingeschränkt gut geeignet. Soll die Hecke schön dicht werden, wären die folgenden Wildrosen passend:
Rosa canina, Rosa multiflora, Rosa rubiginosa, Rosa moyesii, Rosa pimpinellifolia, Rosa elliptica, Rosa carolina, Rosa rugosa sowie Rosa rugosa Alba (wobei die letzten 5 ausläufertreibend sind).
Wenn man möglichst schnell eine dicht Hecke haben möchte, sollte man 1 Pflanze pro Meter setzen. Wenn der Platz vorhanden ist, kann man sie gerne auch versetzt setzen, dann wird die Hecke etwas dichter. Die Abstände würden sich dann auf knapp 80 cm verkürzen. Vom Kosten/Nutzen-Faktor am besten ist die wurzelnackte Ware mit einer Höhe von 60-100 cm.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.03.2015
 
Ich möchte eine ca. 2 m hohe, blickdichte Hecke zum Nachbargrundstück mit Wildrosen pflanzen. Es sollten jedoch nur Wildrosensorten sein, die keine Ausläufer treiben, damit die Hecke trotz Abstandspflanzung nicht eines Tages über die Grenze wächst. Ich habe die Sorten Rosa villosa, Rosa forrestiana, Rosa blanda und Rosa pendulina gefunden, die nach meiner Einschätzung die gewünschten Voraussetzungen erfüllen. Liege ich da richtig?
Können Sie besser geeignete Sorten empfehlen?
Moinmoin,
Rosa villosa macht in der Tat von Natur aus keine Ausläufer; Rosa forrestiana und Rosa blanda sind veredelt und die Unterlage ist ebenfalls ausläuferfrei. Bei Rosa pendulina ist hingegen durchaus mit Ausläuferbildung zu rechnen. Sie wäre nicht für Ihre Rosenhecke geeignet.
Alternativ könnten Sie noch Rosa multiflora und Rosa mollis pflanzen. Auch Rosa canina und Rosa rubiginosa bilden keine Ausläufer aus, werden ungeschnitten aber etwas größer als die gewünschten 2 m.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.02.2015
 
Guten Tag,
ich möchte gerne eine Hecke pflanzen - unter anderem mit Ihrem Wildrosenmix. Gerne würde ich aber noch andere Nicht-Rosen abwechseld pflanzen. Welche Pflanzen würden Sie mir denn empfehlen und von welchen abraten?
Ich habe gehört, dass sich bestimmte Pflanzen überhaupt nicht miteinander vertragen, wenn dem so ist, welche wären das denn?
Danke und freundliche Grüße!
Moinmoin,
grundsätzliche Unverträglichkeiten gibt es eigentlich nicht. Blühende Sträucher, die zu den Rosen passen würden wären z.B. Felsenbirnen (Amelanchier) - besondern kleinere, buschigere Sorten wie Amelanchier ovalis, Aronien, Deutzien, Spiersträucher (Spiraea) und Goldjohannisbeere (Ribes Aureum).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.02.2015
 
Hallo,
ich möchte Wildrosen pflanzen - die mit dem stärksten Duft!?
Danke für die kommende Antwort!
Moinmoin,
Rosa multiflora und Rosa rugosa (bzw. Rosa rugosa Alba) gelten als stark und weitreichend duftend. Bei Rosa rubiginosa duften sowohl die Blüten als auch auch die Blätter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.01.2015
 
hallo,
würde mir gerne eine wildrosenhecke zulegen, kann man diese jetzt auch noch einpflanzen?
vielen dank.
Moinmoin,
noch kann man die Wildrosenhecke bestellen und pflanzen, in ein bis zwei Wochen werden wir sie aber bis zum Herbst aus dem Sortiment nehmen. Bei der Pflanzung sollte der Boden gut festgetreten werden, damit keine Luftlöcher im Bereich der Rosenwurzeln bleiben. Im Anschluss muss auf eine gute Wasserversorgung geachtet werden, bis die Wildrosen angewachsen sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 07.01.2015
 
Hallo guten Tag,
wir haben uns vor einem Jahr ein Haus mit einem sehr vernachlässigten Garten gekauft, welchen wir nächstes Jahr dann in Angriff nehmen möchten.
Entlang der Grundstücksgrenze möchten wir auf ca. 7 m Länge bzw. über Eck (Ost- bzw. Südausrichtung) so eine Wildrosenhecke pflanzen. Auf der einen Seite ist eine bereits vorhandene Forsythie und ca. in der Mitte ist ein Stumpf mit Wurzeln von einem Apfel-oder Birnbaum, welchen der Vorbesitzer dort abgesägt hat. Die Wurzel möchten wir drinnen lassen.
Beeinflusst das die Wildrosen? Wann ist die beste Pflanzzeit für die Hecke?
Des weiteren würden wir gerne noch 2-3 andere Pflanzen mit in die Hecke setzen, z. B. eine Felsenbirne, Kornelkirsche und Quitte. Spricht da etwas dagegen? Oder welche Pflanzen würden sich da noch empfehlen?
Vielen Dank für Ihre Antwort und frohe Weihnachten.
Moinmoin,
die Wurzel stört die Rosen an sich nicht, aber man kann in ihrem Bereich nur schwierig pflanzen. Man muss mal schauen, wie nah man beim Pflanzlochgraben an die Wurzel herankommt - Ein paar größeren Wurzestück muss man dann vielleicht doch entfernen.
Die beste Pflanzzeit ist zu Beginn des Frühjahrs, d.h. je nach Verlauf des Winters ab Ende Februar oder etwas später.
Die Kombination der Rosen mit anderen Sträuchern wie Felsenbirne, Kornellkirsch und Quitte ist kein Problem, da können Sie ganz nach Gesachmack vorgehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.01.2015
 
Hallo liebes Eggert-Team,
zuerst muß ich mich auch lobend über Ihren professionellen Internet-Auftritt äußern! Ich habe auch mit großem Interesse die Fragen und Antworten zum Thema Wildrosenhecke durchgelesen. Dabei haben sich für mich die meisten Fragen schon von selbst geklärt! Ein, zwei Fragen hätte ich da aber doch noch! Ich beabsichtigte eine Wildrosenhecke zu pflanzen. Jetzt habe ich mal im Internet gelesen, daß man freiwachsende Hecken alle 5, 7, oder 10 Jahre bis auf 50 cm runterschneiden kann. Das soll die Hecke dichter werden lassen. Ist das so, oder würden Sie davon eher abraten? Die Hecke soll auf einer Magerwiese gepflanzt werden. Reicht da eine Kopfdüngung mit Pferdemist aus, oder muß er vor dem Pflanzen tiefgründig in den Boden eingearbeitet werden?
Vorab vielen Dank für Ihre Mühe und die besten Wünsche aus Berlin!
Moinmoin,
einen starken Rückschnitt, wie von Ihnen beschrieben, (auch auf den Stock setzen oder Knicken genannt) kann man gerne durchführen. Wenn die Wildrosen von unten etwas aufgekahlt sind und daher keinen durchgehenden Sicht/Windschutz mehr bieten, kann man sie so dazu bringen sich wieder schön dicht von unten aufzubauen und zu verjüngen. Alle 5 Jahre ist schon etwas knapp, wir würden eher zu einem Turnus von 10 Jahren tendieren, aber letztendlich hängt das von der Entwicklung der einzelnen Rosenhecke ab. Zwingend notwendig ist das Auf-den-Stock-Setzen nicht, man kann die Hecke auch durch einen regelmäßigen leicht Schnitt kompakter und dichter bekommen und dem Aufkahlen entgegenwirken.
Am besten pflanzt man die Wildrosehecke erst und arbeitet den Pferdemist danach leicht oberflächlich ein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.10.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir wollen eine Hecke zum Nachbarn pflanzen. Möglichst etwas höher als Sichtschutz, jedoch darf diese nicht giftig sein, da bei dem Nachbarn Pferde laufen.
Wir haben gedacht, daß diese Pflanzen pflegeleicht und gleichzeitig ansprechend aussehen. Können Sie das auch empfehlen? Wann pflanzt man am besten?
Vielen Dank im Voraus!
Moinmoin,
unseres Wissens nach sind die Rosen für Pferde in der Tat ungiftig - und pflegeleicht sind sie auch. Wir können Sie Ihnen für Ihr Vorhaben also durchaus empfehlen.
Jetzt im Herbst ist ein guter Pflanzzeitpunkt. Ab Anfang Oktober werden wir beginnen, die wurzelnackten Rosen zu ernten und zu versenden. Alternativ kann man die Wildrosenhecke auch im frühen Frühjahr pflanzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Hallo,
sind die einzelnen Pflanzen bei dem Paket der Wildrosenhecke einzeln beschriftet, so dass man weiß welche Sorte das jeweils ist?
Danke und Gruß!
Ja, jede Rose des Sortiments Wildrosenhecke hat ein eigenes Etikett, auf dem die Art verzeichnet ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2014
 
Hallo,
ich habe vor dem Haus einen Platz neu gepflastert und musste die Boeschung einen Meter versetzen, jetzt habe ich eine etwa ein Meter hohe Boeschung mit Sandboden. Die Lage ist halbsonnig / eigentlich Suedlage aber mit hohem Laubbaum davor. Gedeihen Wildrosen und wieweit muss ich den Boden verbessern? Danke aus der Heide.
Das kommt darauf an, ob es sich um reinen Sand handelt, oder um eine eher sandigen Boden. Auf reinem Sand wird man kaum etwas zum Wachsen bringen, da wäre das Aufbringen von gerne 20 cm Mutterboden notwendig, besser noch, das tiefgründige Untermischen von Mutterboden/Kompost oder ähnlich Substraten mit hohem Humusanteil. Dadurch wird der Boden zum einen nährstoffreicher, zum anderen kann er die Feuchtigkeit länger halten. Auch ein ehre sandiger, anstehender Boden würde davon profitieren.
Um regelmäßiges Gießen wird man bei eher warmem, trocknem Wetter jedoch so oder so nicht herumkommen. Ein Wall trocknet schneller aus als die Umgebung - ein sandiger Wall noch viel mehr.
Wildrosen, die auf sandigem Boden gedeihen, sind Rosa glauca, Rosa multiflora, Rosa nitida, Rosa pimpinellifolia, Rosa rugotida und Rosa rugosa. Trockenheit vetragen davon Rosa glauca, Rosa pimpinellifolia, Rosa rugosa und Rosa rugotida am besten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2014
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

kann ich die Rosen Ihrer Wildrosenhecke mit den Sträuchern Ihres Wildfrüchtesortiments mischen?
Passen diese Pflanzen zusammen (optisch, Nährstoffbedarf, gegenseitige Verdrängung,...)?

Kann ich zu Ihrer Wildrosenhecke noch einige Ramblerrosen pflanzen?Inwiefern vertragen sich Rosen untereinander überhaupt?
Ich habe gehört, Rosen scheiden Stoffe in den Boden aus, die das Anwachsen anderer Rosen verhindern?

Vielen Dank für Ihre Antwort!
Die Wildrosenhecke und die Wildfruchthecke lassen sich gut kombinieren. Von den Standortbedingungen und optisch passen sie zusammen, die gegenseitige Verdrängung ist in der Kombination genauso gering wie innerhalb der einzelnen Sortimente. D.h. man sollte ein sehr starkwachsendes Gehölz wie die Haselnuss nicht unbedingt so setzen, dass sie einen schwächeren Strauch wie z.B. die Schwarze Johannisbeere völlig beschattet - dann wird letztere etwas kümmern; aber es ist nicht so, dass eines der Gehölze die anderen überwuchert oder völlig verdrängt.
Wenn man Rosen nebeneinander pflanzt, haben sie kein Problem miteinander. Problematisch wird es erst, wenn man eine Rose entfernt und ein neue an den selben Standort pflanzen möchte. Dann kommt es in der Tat oft zu starken Wachstumsproblemen bei der nachgepflanzten Rose. Das gilt übrigens für die meisten Rosengewächse: Auch einen Apfel sollte man z.B. nicht direkt auf den ehemaligen Standort eines anderen Apfels pflanzen, ohne vorher eine längere Zwischenkultur oder einen großzügigen Bodenaustausch im Wurzelbereich vorgenommen zu haben. Sie können Rosen also gerne kombinieren wie Sie möchten, solange diese in "jungfräulichen" Boden gesetzt werden.
Ramblerosen vertragen sich prinzipiell mit den beiden Heckensortimenten, allerdings benötigen sie etwas, woran sie klettern können - die frischgepflanten Heckensträucher sind dafür noch nicht geeignet. Möchte man die Hecke als solches erweitern sind weitere Wildrosen oder Strauchrosen sinnvoller.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Hallo liebes Eggert-Team,
ist es möglich Ihre Wildrosenhecke auf 600 m Höhe in einem relativ windgeschützten und sehr sonnigen Seitental des Inn/Alpen anzupflanzen? Mit 5-6 Monaten Winter muss hier gerechnet werden, dieses Jahr aber wohl nicht ;))
Lieben Dank!
Die Wildrosenhecke sollte auch bei Ihnen wachsen. Die Pflanzen werden vielleicht etwas kleiner bleiben als in einem wärmeren Klima, aber sie sind sehr gut frostfest und nicht so schnell umzubringen. Einige der Rosen wie Rosa rugosa und Rosa pimpinellifolia werden z.B. auch im hohen Norden in Lappland viel gepflanzt, wo sie mit ganz anderen Temperaturen und Bedingungen klar kommen. Eine geschützte, sonnige Lage auf 600 m sind daher kein Problem.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.02.2014
 
Hallo zusammen,
möchte unsere Pferdeweiden etwas optisch aufpeppen und auch was für unsere Insekten und Vögel tun. Wir haben auf unseren Wiesen kleine Inseln mit Holunderbüschen, Brombeeren etc. jetzt möchte ich noch Hagebutten dazu pflanzen die sich dann ausbreiten dürfen, auch in die Höhe. Ab und zu bekommen sie einen Schnitt mit der Sense wenn mein Mann nicht aufpasst.Ich möchte die Beeren nutzen als Deko, Marmelade und einfach nur zum Bewundern.
Kann ich da Ihr Pflanzpaket nehmen, können meine Pferde auch dran rumknappern ohne das es Ihnen schlecht wird? Oder Schlimmeres?
Dann habe ich mal eine Hagebutte gesehen, die hatte längliche und kleine rote Beeren - die würde ich gerne haben (Dekofreak ;O).
Freu mich auf ihr Antwort. Einen schönen Tag noch.
Das Paket Wildrosenhecke ist für Ihre Zwecke durchaus geeignet. Giftig sind die Rosen und ihre Früchte nicht - und dank der mehr oder minder stark ausgeprägten Stacheln auch nicht allzu attraktiv für die lieben Vierbeiner. Wenn sie mit der Sense mal etwas abbekommen, wachsen sie nach. Man muss sie schon sehr radikal runtermähen, um sie umzubringen.
Zu den Hagebutten - relativ kleine, längliche Hagebutten in Trauben hat die Vielblütige rose, Rosa multiflora. Zur Zeit bieten wir diese zwar nicht an, aber ab Oktober können wir wieder die günstige, wurzelnackte Ware ernten, dann sind sie wieder verfügbar. Wenn Sie sich eine Übersicht über die Hagebuttenformen machen wollen, schauen Sie sich einfach mal die Seiten zu den einzelnen Rosenarten an - in der Regel sind dort auch Bilder der Hagebutten vorhanden.
Runde Hagebutten haben Rosa carolina, Rosa rugosa, Rosa rugosa Alba und Rosa pimpinellifolia, wobei letztere schwarz und nicht rot werden. Alle anderen Rosen des Sortiments haben flaschen- bis eiförmige Hagebutten, die erwähnte Rosa multiflora die mit Abstand kleinsten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.02.2014
 
Guten Abend!
Ich bin Erziehein in einem Waldorfkindergarten und möchte eine Wildrosenhecke pflanzen. Der Verletzungsgefahren wegen, sollten wir keine mit Dornen anpflanzen. Gibt es Wildrosen mit Hagebuttenbildung ohne Dornen? Es wäre zu schön!
Über eine baldige Nachricht freue ich mich sehr!
Eine Wildrose komplett ohne Dornen gibt es nicht. Aber die dornenlose Rose, Rosa corymbifera, ist z.B. weitestgehend dornenfrei. Die Hagebutten haben eine "klassische" Form - eiförmig und leuchtend hellrot. Auch die vielblütige Rose, Rosa multiflora, hat sehr wenige Dornen. Die Hagebutten sind zwar ebenso zahlreich wie die Blüten, aber dafür nur ca. erbsengroß.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.02.2014
 
Hallo,
wir haben ca. 10 Fichten fällen lassen und möchten dort nun eine Wildhecke pflanzen. Die Baumstümpfe sind noch drin und sollen überwuchert werden. Der Boden ist sicherlich sehr sauer, da die Fichten dort ca. 20 Jahre standen und jeweils ca. 15 Meter hoch waren. Eignet sich dort eine Wilddrosenhecke auch als Sichtschutz (am Maschendrahtzaun)?
Oder auch Liguster ovalifolium? Bilden die Pflanzen Ausläufer zum Nachbargarten? Und ist eine Wildrosenhecke dornig?
Herzliche Grüsse!
Ein Wildrosenhecke ist grundsätzlich dornig, wobei einige Rosen mehr, andere weniger Dornen ausbilden. Ausläufer bilden nur manche Sorten wie z.B. Rosa rugosa, Rosa carolina und Rosa pimpinellifolia. Möchte man Probleme mit dem Nachbarn vermeiden, müsste man daher entweder nur Wildrosen wählen, die keine Ausläufer bilden, oder bei der Pflanzung eine Rhizomsperre mit eingraben.
Einen absoluten Sichtschutz kann ein Wildrose nicht bieten: Einige Rosen werden nur bis zu 1,50 m hoch, die Zwischenräume zwischen den einzelnen Exemplaren wachsen meist nicht wirklich blickdicht zu, einige Rosen sind in Bodennähe etwas lichter... Für einen lockeren Sichtschutz kann man gerne Wildrosen verwenden - möchte man es aber wirklich blickdicht haben, sollte man lieber auf eine typische Heckenpflanze wie Liguster zurückgreifen und diese regelmäßig schneiden.
Aber egal ob man Rosen oder Liguster wählt, nach einem so langen Bewuchs durch Fichten muss der Boden vor der Pflanzung unbedingt aufbereitet werden. Eigentlich sollten die Wurzeln der Fichten komplett entfernt werden, damit die neuen Pflanzen eine vernünftige Chance haben sich dort auszubreiten. Am besten gräbt man daher die Stümpfe mit ihrem gesamten Wurzelwerk aus. Soll das nicht geschehen, muss man zumindest die Pflanzlöcher sehr großzügig ausheben und von den alten Wurzeln befreien. Außerdem ist eine kräftige Kalkung (2-4 kg auf 10 m²) vonnöten. Zum einen erhöht man den pH-Wert dadurch wieder, zum anderen wird die Bodenstruktur insgesamt verbessert.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2014
 
Liebes Gartenteam,
wir haben vor einem Jahr eine ca. 20 Meter lange Wildrosenhecke umgesetzt - windiger und sonniger Standort. Davor habe ich noch ca. 1 m freies Land bis der Rasenkantenstein beginnt. Welche Pflanzen würden gut vor die Wildrosenhecke passen, natürlich winterhart, möglichst pflegeleicht und zeitlich unterschiedlich blühend und nicht zu hoch, damit die Wildrosenhecke noch gut sichtbar bleibt? Die Wildrosenhecke soll später möglichst nicht höher als ca. 1,70 Meter werden, damit uns der Blick auf den Tegeler See erhalten bleibt.
Für Bepflanzungsanregungen wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Schöne Zwergsträucher mit einer langen Blütezeit sind japanische Spieren (Spiraea japonica), und kleine Potentilla fruticosa.Beide Arten sind sehr anspruchlos, gut schnittverträglich, frostfest und in unterschiedlichen Blütenfarben zu erhalten. Sie fangen nach den Rosen im Laufe des Juni an zu blühen und die Blüte hält bis in den Herbst, im Falle des Fingerstrauchs sogar bis spät in den Oktober an.
Schwachwüchsige Zwergweigelien wie Weigela florida Purpurea
,
Weigela florida Minuet und Weigela florida Nana Variegata sind ebenfall anspruchslos, blühen im Mai/Juni, also mit den Rosen, und bringen durch ihre unterschiedlich gefärbten Blätter Farbe ins Beet.
Zwerdeutzien wie Deutzia crenata Nikko, Deutzia rosea und Deutzia gracilis Aurea würden auch schön dazu passen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 12.12.2013
 
Hallo liebes Eggert-Team,
ein Hang an des Südseite soll mit niedrigeren Wildrosen bzw. veredelten Wildrosen bewachsen werden. Dadurch soll der Hang befestigt, eine schöne Blüte und viele Hagebutten als Vogelnahrung erreicht werden. Zur Pflege ist der Hang zu unzugänglich. Oben am Hang schließt sich jedoch der Garten an. Besteht bei den ausgesuchten Rosen die Gefahr, dass sich Ausläufer bis in den Garten hinein fortsetzten? Rosa rugotida - Böschungsrose,Rosa nitida - Glanzrose, Rosa pimpinellifolia - Bibernellrose, Rosa carolina - Dünenrose und Rosa majalis - Zimt-Rose.
Würden Sie andere Rosen empfehlen?
Veredelte Wildrosen benötigen mehr Pflege, es empfiehlt sich daher, bei einer unzugänglichen Fläche nur wurzelechte Wildrosen zu pflanzen. Auch die Zimthimbeere, Rubus odoratus, ist ein guter Bodendecker und -befestiger und passt zu den Wildrosen.
Die Glanzrose, Rosa nitida, ist relativ schwachwachsend, so dass eine schnelle Bodendeckung und Unkrautunterdrückung nicht gewährleistet ist. Rosa carolina wächst umso stärker und treibt kräftig Ausläufer; man muss also damit rechnen, dass man regelmäßig die Ausläufer am Rande der Böschung entfernen muss. Die Böschungsrose, Rosa rugotida, die Bibernellrose, Rosa pimpinellifolia, und die Zimtrose, Rosa majalis, hingegen wachsen zwar zügig, lassen sich aber gut begrenzen. Ein gelegentlicher Ausläufer wird sicherlich versuchen die Böschungsgrenze zu queren, aber die Arbeit hält sich in Grenzen, und es ist auch nicht so, dass die Ausläufer etliche Meter von der Mutterpflanze entfernt aus dem Boden schießen und so den Garten zuwuchern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.10.2013
 
Hallo liebe Gartenprofis!
Wir möchten diesen Herbst ca. 20 lfdm Wildrosenhecke als Sicht- u. Windschutz pflanzen, später noch mehr. Die Lage ist direkt oben auf der Uferböschung mit S-SW-Ausrichtung also sehr sonnig aber halt auch windbelastet. Für eine ausreichende Bewässerung ist gesorgt. Schön wäre eine Hecke mit mehreren Farbtönen.
Wir wollen die Hecke auf ca. 1,50 m Höhe einpflegen, so dass sie entsprechend schnittfest sein sollte.
Ihr Angebot mit dem Sortiment bestehend aus 10 verschiedenen Sorten - also Blütenvielfalt etc. ist sehr verlockend , aber passt es letztendlich auch zu unseren Vorstellungen bzw. der Lage? Lieber Containerpflanzen oder wurzelnackt??? Ist Pferdedung unter den Füßen vorteilhaft???
Viele Fragen ... Wir würden uns über eine baldige Antwort mit entspr. Empfehlungen sehr freuen, damit wir rechtzeitig zur Pflanzperiode gezielt bestellen können.
Ein S-SW ausgerichteter Standort mit viel Sonne ist auf jeden Fall günstig; windbelastet ist ok - besonders Rosa rugosa, Rosa pimpinellifolia und Rosa rubiginosa sind da recht hart im nehmen. Schnittfest sind die Rosen auch alle. Da sie bis auf Rosa rugosa, allerdings alle am letzjährigen Trieb blühen, sollte ein Schnitt eher auslichtend durchgeführt werden, um nicht zu viel Blüten zu beseitigen. Man könnte sich auch überlegen, ob man sich Arbeit sparen möchte und von vornherein Rosen heraussucht, die ungefähr 1,50 cm groß werden (Rosa rugosa, Rosa carolina, Rosa pimpinellifolia, Rosa majalis, Rosa villosa etc.) und auf stärkerwachsende Sorten wie Rosa rubiginosa und Rosa canina verzichtet.
Pferdedung kann gerne als Dünger in die Erde mit eingearbeitet werden, sollte aber nicht in direktem Kontakt zu den Wurzeln kommen, da dies zu Wurzelschäden führen kann.
Ob Containerpflanzen oder wurzelnackten Pflanzen ist egal, geeignet sind beide Varianten. Da jetzt aber bald die Herbstsaison mit den wurzelnackten Rosen beginnt, würden wir Ihnen diese empfehlen. Da der Aufwand bei der Kultivierung im Freiland geringer ist, ist sie günstiger aber nicht schlechter als die Containerware. Die einzige Einschränkung ist, dass sie nur zwischen Mitte Oktober und Anfang Mai, also während der blattlosen Zeit, gepflanzt werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.09.2013
 
Hallo,
Falls ich mich doch entschließen sollte entlang der Heckenrosenhecke Rhizomsperren zu vergraben, wie tief und in welchem Abstand zueinander sollten diese eingegraben werden?
Danke!
Einige Rosen aus dem Wildrosenpaket bekommen Ausläufer (z.B. Rosa carolina, Rosa pimpinellifolia oder Rosa rugosa. Eine etwaige Rhizomsperre würde ich im Abstand von 1m von der Wildrose eingraben. Sie sollte ca. 40 cm tief sein.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.08.2013
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
für die Pflanzung einer Hecke kam bislang auch die Rosa canina in Frage. Ich habe dann aber herausgefunden, dass sie sich durch Wurzelausläufer vermehrt. Da wir an einer anderen Stelle in der Vergangenheit einen Bambus ohne Rhizomsperre gesetzt hatten, bin ich mir nun unsicher, ob ich eine weitere Pflanze, die sich durch Wurzelausläufer vermehrt noch haben möchte.
Das Grundstück für die Pflanzung der Hecke ist eine große Zierrasenfläche, die ansonsten nur gemäht wird. Wie stark breitet sich die Rosa canina aus? Verdrängt sie andere jung gesetzte Pflanzen in ihrer direkten Nachbarschaft, mit denen zusammen die Hecke wachsen soll? Sollte man auch für die Rosa canina eine Rhizomsperre setzen, einfach zur vorsorglichen Begrenzung?
Die Hundsrose, Rosa canina, kann zwar durchaus Ausläufer treiben wie die meisten Wildrosen, tut dies aber nur sehr selten. Im Vergleich zu einem ausläufertreibenden Bambus ist sie absolut harmlos, eine Rhizomsperre ist nicht nötig.
Stark ausläufertreibende Rosen, die auch in unserer Wildrosenhecke enthalten sind, sind hingegen z.B. Rosa rugosa, Rosa carolina, Rosa pimpinellifolia.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.04.2013
 
Ich habe die Absicht vor einem Bretterzaun (2 m Höhe) eine Wildrosenhecke zu pflanzen. Der Streifen ist ca. 1 m breit und 20 m lang in sonniger Südlage. Der Boden besteht aus schwarzer humoser Muttererde.
Vielen Dank!
Der Standort ist für eine Wildrosenhecke gut geeignet. Ein Breite von 1 m ist allerdings besonders für die stark- und buschigwachsenden Rosen wie die Hundsrose, Rosa canina, und die Schottische Zaunrose, Rosa rubiginosa, relativ schmal. Entweder muss man sie durch regelmäßigen Schnitt versuchen gut im Zaun zu halten, oder man beschränkt sich auf weniger überhängend wachsende Rosen wie z.B. Kartoffelrose, Rosa rugosa, oder Böschungsrose, Rosa rugotida.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Wir möchten gerne unseren Sichtschutzwall bepflanzen und hatten dabei an eine Bepflanzung mit Wildrosen gedacht. Die Rosen/Pflanzen sollten eine Höhe von max. 1,50 m nicht überschreiten und sich mit einer halbschattigen teils auch sonnigen Lage begnügen, sowie keine zu großen Ansprüche an den Boden stellen. Frage: Sind Wildrosen in diesem Fall zur Bepflanzung geeignet? Wenn ja, welche Sorten?
Oder raten Sie grundsätzlich zu einer anderen Bepflanzung, mit verschiedenen (heimischen) Wildsträuchern? Der Wall ist ca. 1,50 m hoch und ca. 11 Meter lang, in ländlicher Lage.
Wildrosen sind sehr gut für die Bepflanzung eines Sichtschutzwalls geeignet. Als kleinere Rosen bieten sich vor allem die Bibernellrose (Rosa pimpinellifolia) und die Böschungsrose (Rosa rugotida) an. Aber auch Zimtrose (Rosa majalis), Glanzrose (Rosa nitida), Alpenheckenrose (Rosa pendulina) und Essigrose (Rosa gallica) bleiben niedrig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 17.03.2013
 
Liebe Gärtner,
wir haben an der Straßenseite unseres neuen, ländlichen Grundstücks jüngst eine ganze Reihe 30jähriger Fichten und Blaufichten gefällt, deren Stümpfe allerdings im Erdreich verblieben sind. Nun möchten wir eine naturnahe Hecke aus Wildrosen und Vogel- und Schmetterlingsnährsträuchern dort anpflanzen. Die Frage ist jetzt, ob der Abbauprozess des Fichtenwurzelwerks sich störend auswirken wird? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Übrigens macht Ihr Internetkatalog große Lust aufs Gärtnern!
Vielen Dank für das Lob unseres Internet-Auftritts!
Die im Erdreich verbliebenen Fichtenstümpfe stellen weiter kein Problem für die neuen Sträucher dar. Schwerwiegender ist, dass Fichten, die über mehrere Jahrzehnte an einem Ort wachsen, den Boden durch die herunterfallenden Nadeln stark versauern. Man sollte daher unbedingt versuchen, den Boden-pH-Wert durch Maßnahmen wie das Untermischen von Kompost oder das Streuen von kohlensaurem Kalk (CaCO3) wieder anzuheben. Gut wäre für das Gedeihen der Wildrosen und Tier-Nährsträucher ein pH-Wert von über 5.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.02.2013
 
Hallo Team Eggert,
ich bin Hobbyimker und möchte für meine Bienen und die eigene Nutzung eine Multifunktionsrosenhecke anpflanzen. Um das Pollenangebot für die Bienen über einen möglichst langen Zeitraum zu bereichern, wäre es schön, wenn die Rosen nicht alle gleichzeitig und tendenziell eher später im Jahr blühen. Sowohl die Hagebutten, als auch die Blüten möchte ich gerne z.B. in Gelees verarbeiten. Optisch soll die Hecke eher bunt werden, dabei bevorzugen die Bienen offene, nicht oder nur wenig gefüllte Blüten, die noch über ein reiches Pollen und Nektarangebot verfügen. Platz ist reichlich, die Hecke soll den Garten gegenüber einer großen Wiese begrenzen. Allerdings bedeutet dies auch, dass die Rosen dem Wind ausgesetzt sind. Welche Kombinaton würden Sie empfehlen?
Unsere Wildrosenhecke ist gut für Ihre Zwecke geeignet. Wind ist kein Problem und die Wildrosen sind auch alle ungefüllt - also gute Pollen- und Nektarspender für die Bienen. Das Gros der Rosen blüht im Juni, die Bibernellrose, Rosa pimpinellifolia, beginnt schon im Mai und Rosa rugosa und Rosa rugosa Alba blühen bis weit in den Herbst hinein.
Die Blüten und Hagebutten sind alle essbar und besonders die Hagebutten von Rosa rugosa (sowie Rosa rugosa Alba) und Rosa canina werden gerne für Marmeladen verwendet. Man kann die Mischung auch noch mit weiteren Rosen aus unserem Wildrosensortiment ergänzen: Die Apfelrose, Rosa villosa, ist zum Beispiel wegen ihren großen und schmackhaften Hagebutten beliebt. Geeignet wäre auch die Vitaminrose PiRo 3, die auf hohen Hagebuttenertrag hin gezüchtet wurde und mit ihren einfachen, rosa Blüten Wildrosencharakter hat. Besonders reich an ätherischen Ölen sind die Blütenblätter der Apothekerrose, allerdings ist sie halb gefüllt und daher für die Bienen nicht ganz so gut geeignet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.11.2012
 
Hallo,
wir bauen in Berlin gerade ein Haus, und ich würde gerne an der Südseite eine Wildrosenhecke pflanzen, sie soll aber nicht nur eine Zierhecke sein, sondern auch eine Nutzhecke (Hagebutten für Marmeladen, Gelees usw.) Welche Art können Sie mir empfehlen? Schön finde ich die weißblühende Kartoffelrose, wäre die geeignet???
Herzlichen Dank aus Berlin!
Die Hagebutten der Kartoffelrose (egal ob rosa oder weiß) sind durchaus gut verwertbar und auch schön groß. Der einzige Nachteil ist, dass sie relativ viele Härchen im Inneren besitzen, die gerade beim Rohessen sehr lästig sein können, beim Einkochen aber weniger stören.
Beliebt als Hagebuttenlieferanten mit großen Früchten sind außerdem die Wildrosen Rosa canina (Hundsrose), Rosa villosa (Apfelrose) und Rosa mollis (Weichblättrige Rose). Die veredelte Vitaminrose PiRo 3 aus Dresden-Pillnitz, die vom Stil her der Apfelrose relativ nahe kommt, wurde extra auf Ertragsreichtum hin gezüchtet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 15.10.2012
 
Hallo,
wir habe neu gebaut und müssen unseren Garten ganz neu anlegen. Das Grundstück liegt im rauen ostfriesischen Klima, Richtung Osten frei. Südlich und Östlich ein Entswässerungsgraben. Da ich mir die östliche Sicht auf eine Wildwiese nicht zupflanzen möchte, suche ich nach einer nicht zu hoch wachsenden Hecke, die den kalten Ostwind verträgt, und dann auch als eine Art Pflanzenschutz für das davorliegende Staudenbeet dienen soll. Wir haben an eine reich blühende Wildrosenhecke gedacht, die möglichst die Grabenböschung später mit abhängen soll. Welche Rosen würden Sie mir empfehlen?
Wir haben friesischen "Knickboden" (Lehm ?) Richtung Osten liegt der Graben an dem die Pflanzen gepflanzt werden sollen und davor soll langfristig ein schönes Sommerstaudenbeet entstehen. Wir sind für alle Tipps und Ideen dankbar.
Für eher lehmigen Boden und Wind würden sich besonders Rosa canina (Hundsrose) und Rosa rubiginosa (Weinrose) eignen. Da diese Rosen allerdings normalerweise höher werden, sollten diese dann im Frühjahr stark runtergeschnitten werden. Auch Rosa rugosa (Kartoffelrose) wäre eine passende Wildrose, die nicht so hoch wird, allerdings Ausläufer bildet.
Vielleicht wäre auch Cotoneaster multiflorus (Vielblütige Zwergmispel) eine Alternative.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 06.07.2012
 
Hallo!
Empfehlen Sie im Herbst oder im Frühjahr zu pflanzen?
Sowohl der Herbst als auch das frühe Frühjahr (bis Mitte April) sind sehr gute Pflanzzeiten für eine Wildrosenhecke.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 04.06.2012
 
Guten Tag,
an meiner östlichen Grundstücksgrenze befindet sich eine Thujahecke, die mir zwar nicht besonders gefällt, aber sehr gerne von Vögeln genutzt wird. Auf einem 3 m breiten Streifen vor dieser Thujahecke möchte ich zusätzlich Wildrosen anpflanzen. Ich würde gerne von Ihnen wissen, ob die Wildrosen mit der Thujahecke "im Rücken" klar kommen würden.
Viele Grüße und einen herzlichen Dank im Voraus!
PS: Die Heckenpflanzen, die ich im letzten Herbst bei Ihnen gekauft habe sind alle super angegangen und haben sich bereits zu stattlichen Büschen entwickelt!!!
Da die Wildrosen relativ groß werden, müsste man bei der Pflanzung mindestens 2 m Abstand von der Thujahecke halten, damit genügend Licht und Wasser für beide vorhanden ist. Dann sollten sich die beiden Arten gut vertragen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.05.2012
 
Guten Tag,
ich möchte eine Wildrosenhecke pflanzen. Da diese Hecke ja während der Wintermonate nicht blickdicht sein wird, habe ich folgende Frage: Lassen sich Heckenrosen mit anderen, immergrünen Heckenpflanzen kombinieren?
Wenn sich die Pflanzung mit den Wildrosen richtig ausbreiten darf, wird sie mit den Jahren 2 bis 3 breit. Da sich die Wildrosen stark verzweigen wird die Hecke im Winter schon relativ blickdicht werden. Es macht sicherlich trotz dessen Sinn, vor allem in die Blickachsen immergrüne Pflanzen zu setzen, damit man einen Sichtschutz erreicht. Sofern man ein naturnahe Bepflanzung anstrebt, würde ich vorschlagen Gehölze wie die Gartenstechpalme oder die Stechpalme Alaska einzusetzen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.03.2012
 
Hallo, für eine ca. 15 m lange Wildrosenhecke suche ich Sorten, die nicht wesentlich höher als 1,00-1,20 m werden. Sie sollen außerdem möglichst eine Bienenweide sein.
An schwachwachsenden Wildrosen, die gerne von Insekten besucht werden, kann ich Ihnen empfehlen:
- Rosa rugotida
- Rosa majalis (wird ca. 150 cm hoch)
- Rosa carolina (wird ca. 150 cm hoch)
- Rosa pimpinellifolia (wird ca. 150 cm hoch)
Man kann die höher werdenden Wildrosen durch Schnitt entsprechend niedriger halten.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.11.2011
 
Hallo,
wir möchten gern eine Wildrosenhecke an einer Seite der Grundstücksgrenze anlegen. Die Höhe und Breite der Rosen spielt dabei keine Rolle. Vielmehr liegt die Schwierigkeit darin, dass der Flecken eher im Halbschatten liegt. Nun liest man immer, dass Rosen eher volle Sonne benötigen. Müssen wir uns eher von dem Gedanken verabschieden?
Sie können gern eine Wildrosenhecke pflanzen. Nicht alle Rosen sind so sehr lichtbedürftig und gedeihen auch im halbschattigen Bereich. Die wilden Vertreter dieser Gattung sind außerdem genügsamer.
Rosa arvensis und Rosa multiflora werden besonders hervorgehoben, wenn es um die Verwendung im halbschattigen Bereich geht. Auch die historische Rose 'Ghislaine de Feligonde' hat sich in halbschattiger Pflanzung gut bewährt.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 28.09.2011
 
Aus Ungarn ein freundliches Hallo!
Meine Frage ist bezüglich Wildrosenhecke im sdl. Ungarn mit mediterranem Klima, Bodenverhältnis sehr lehmig. Wir haben einen Trennzaun auf unserem 6000 qm grossen Grundstück und hätten den Trennzaun gerne mit Wildrosen bepflanzt, quasi als Wind-und Wetterschutz sowie auch als Zierhecke. Wieviele Pflanzen bräuchte ich für eine 20m lange Hecke?
Boden und Klimabedingungen sind gut geeignet zur Anpflanzung von Wildrosen. Möchte man die Hecke gleich sehr dicht haben, empfehle in 2 bis 3 Rosen pro Meter zu setzen. Will man eine lockere Hecke kultivieren, genügt eine Pflanze pro Meter. Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 23.07.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich suche einheimische Wildrosen, die nur hier vorkommen und auch keine Ausläufer bilden. Ich habe gehört, das z. B die R. rugosa u. R. moyesii aus China kommen? Ist die schottische Zaunrose heimisch und ausläuferbildend?
Vielen Dank für Ihre Antwort
Der Begriff „ einheimisch“ ist nicht sehr eindeutig. Viele unserer Wildrosen entstammen zwar anderen Ländern, sind aber seit so vielen Jahren in Deutschland wild anzutreffen, dass sie einen festen Bestandteil unserer derzeitigen Flora bilden. Ich versuche, Ihnen einen Überblick zu geben und beziehe mich im Hinblick auf den Wunsch, einheimische Rosen zu pflanzen, auf Rosen, die überwiegend in Europa vorkommen.
Rosen sind schon seit mehr als 25 Mill. Jahren auf der Erde, was fossile Funde belegen. Von den fossilen Arten findet sich nur Rosa bohemica in Europa (Fundort: Böhmen), die anderen vier wurden in Japan und China entdeckt.
Die der Rosa bohemica ähnliche heutige Art ist die Bibernellrose, Rosa pimpinellifolia. Sie ist heute in ganz Europa verbreitet und findet sich in Deutschland auf den Nordseeinseln, im Süd- und Westdeutschen Hügelland, dem Bodenseeraum und dem Rhein-Maingebiet.
Rosa rugosa findet sich am Naturstandort an einem schmalen Küstenstreifen um das japanische und ochotskische Meer. Rosa moyesii stammt aus Westchina, Provinz Szechuan und findet sich dort in den Gebirgen.
Die schottische Zaunrose, Rosa rubiginosa, ist in ganz Europa bis Estland, Mittelrussland und Krim verbreitet. Sie bildet dichte, undurchdringliche Büsche, treibt aber keine Ausläufer.
Rosa alba hat ihre Verbreitung im Mittelmeerraum und Mitteleuropa. Wir führen die Form Rosa alba Suaveolens. Sie wird als veredelte Pflanze geliefert und treibt keine Ausläufer. Die Essig- oder Apothekerrose, Rosa gallica, ist von Südeuropa (bis zum Balkan) bis nach Mitteldeutschland, Polen und Westrussland verbreitet. Neben der schönen Wildrose bieten wir auch einige ihrer Formen.
Die Alpenheckenrose, Rosa pendulina, bevölkert die Gebirge Mittel- und Südeuropas. Sie treibt nur wenige Ausläufer und ist angenehm, da ihre Trieb nur wenig bedornt sind. Die Kriechrose, Rosa arvensis, ist in Europa beheimatet, bildet aber stark Ausläufer.
Mit freundlichen Grüßen C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 04.06.2011
 
Hallo,ich habe im Frühjahr unsere 25 m lange Böschung mit ca. 60 Kartoffelrosen bepflanzt. Jetzt muß ich mit Schrecken feststellen, dass alle massiv mit Läusen befallen sind. Fragen: Ist das nicht sehr ungewöhnlich für Wildrosen, ich dachte sie wären nicht so anfällig? Was kann ich tun und wie dem Befall in Zukunft vorbeugen? Danke!
Ihre Pflanzung ist durch das Umpflanzen noch sehr geschwächt und so ein leichtes Ziel für die Läuse. Bitte lockern Sie den Boden um die Pflanzen und gießen Sie diese. Dadurch unterstützen Sie die Pflanzen, mildern ihren Stress und die Selbstheilungskräfte können aktiviert werden. Da der Befall so massiv ist, sollten Sie auch die Läuse selbst bekämpfen. Sie können Sie von den Pflanzen mit Wasser herunterspülen, was sie zunächst einmal empfindlich stört. Auch der Einsatz eines Insektizids ist zu überlegen, wenn der Befall sehr massiv ist.
Vor künftigem Befall brauchen Sie keine Befürchtungen zu haben: die Wildrosen sind sehr robust und wenn sie an ihrem neuen Standort etabliert sind, ist ein Befall mit Läusen kein Problem, beziehungsweise wird auch nicht in dieser Massivität zustande kommen.
Mit freundlichen Grüßen C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 03.06.2011
 
Hallo liebes Baumschulen-Team!
Ich werde wahrscheinlich demnächst bei Ihnen 10x die Wildrosenhecke bestellen für ein Teilstück eines gemeinsamen Gartenstückes. Ich persönlich habe mich schon viel mit GEFÜLLTEN Heckenrosen beschäftigt und hätte gern zwei bis drei davon in dem Stück dazu gesetzt. Welche Sorten könnten Sie mir da noch nennen, die Sie führen? Auch wäre es natürlich interessant, dass diese Rosen noch nach Juli blühen, evtl. bis September. So dass immer etwas Blühendes in der Hecke ist.
Vielen Dank für eine Antwort!
Unter den Park- und Strauchrosen finden Sie einige Rosen mit Wildrosencharakter, gefüllter Blüte und auch öfterblühend, was Ihrem Wunsch nach einer langen Blütezeit Ihrer Hecke entsprechen würde. Einige Beispiele wären: Rosa centifolia Muscosa (einmal blühend), Rosa Pink Grootendorst, Rosa F. J. Grootendorst, Rose Gelbe Dagmar Hastrup und Rosa gallica Hippolyte, die im Juni blüht. Eine nähere Beschreibung der Sorten finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 02.04.2011
 
Sehr geehrtes Gartenteam, wir suchen für eine Wildrosenhecke im Halbschatten (das Beet ist 3 m lang und 1,10 m breit) heimische, robuste und pflegeleichte Pflanzen mit essbaren Hagebutten. Sie sollten möglichste keine Ausläufer bilden, da sie am Zaun zum Nachbarn wachsen sollen. Höhe ca. 1,50 m. Was können Sie uns empfehlen?
Die Apfelrose (Rosa villosa), die Hundsrose (Rosa canina) und die Kartoffelrose (Rosa rugosa) kämen in Betracht.
Allerdings wird die Hundsrose höher und die Kartoffelrose bildet Ausläufer.
Mit freundlichen Grüßen C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 01.04.2011
 
Hallo liebes Baumschulen-Team,
ich liebäugel schon sehr mit einer Wildrosenhecke. Allerdings liegt unser Garten in einer Schrebergarten-Anlage. Wie groß sollte der Pflanzabstand zum Zaun hin sein?
Kann ich auch Feldahorn oder Hainbuchen dazwischen setzen?
Die Wildrosen im Wildrosenpaket entwickeln sich je nach Art unterschiedlich. Einige bleiben mit bis zu 150 cm Höhe und Breite eher niedrig, andere können über 3 m hoch und fast ebenso breit werden. Durch regelmäßigen Schnitt kann man aber alle Wildrosen unter 2 m Höhe und Breite halten.
Mir würden Feldahorn und Hainbuche für diese Verwendung zu mächtig werden. Ich würde lieber einige niedrigbleibende Wildsträucher dazwischen setzen. Dazu passen würden bsp. Einheimische Felsenbirnen oder Goldjohannisbeere.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 21.02.2011
 
wir würden unsere Böschung gern mit Wildrosen befestigen. Gibt es auch eine Sorte, die nicht so hoch wächst ?
Folgende Wildrosen sind niedrig im Wuchs:
Rosa rugosa (ca. 1(-2) m)
Rosa carolina (1,0-1,5 m)
Rosa nitida (0,5-0,8 m)
Rosa pimpinellifolia (0,5-1,5 m) und
Rosa x rugotida (bis 1,0 m).
Sie finden unser Angebot zu den genannten Pflanzen in unserem Shop.
Mit freundlichen Grüßen
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 16.10.2010
 
Hallo, wie ist eine Wildrosenhecke im Herbst zu behandeln, kann oder muss man sie zurück schneiden? Und muss man die Hecke im Winter abdecken oder bedachen (wegen Schneebruch). Und sollte die Hecke jedes Jahr zum Frühjahr oder Herbst am Ballen mit Pferdemist oder Humus abgedeckt werden?
Vielen Dank im voraus.
Die Wildrosenhecke - 10 kräftige Wildrosen mit Duft & Hagebutten kann man im Herbst stark schneiden, das geht allerdings zu Lasten eines üppigen Blütenflors. Einige Sorten blühen am letztjährigen Trieb, daher sollte man, wenn großer Blütenflor gewünscht ist, vorsichtig beim Schnitt sein. Einzig die Rosa rugosa blüht am diesjährigen Trieb und kann einen radikaleren Schnitt vertragen. Rosen sind große Stickstoffzehrer, daher ist Pferdemist optimal, der reicht für ca. 3 Jahre. Winterschutz ist nicht erforderlich.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 24.03.2010
 
Hallo,
in welcher Größe werden die pflanzfertig geschnittenen Pflanzen geliefert?
Die Wildrosen haben fast alle eine Höhe von 60 bis 100 cm (die stark wachsenden Arten, wie z.B. Rosa canina auch darüber hinaus) und werden ab 3 kräftigen Grundtriebe sortiert. Die Sträucher sind 3 jährig und ihr Wurzelwerk ist entsprechend gut ausgebildet.
Wir kürzen die Triebe auf 40 bis 50 cm Höhe ein. Aufgrund dieser Maßnahme werden sich die Wildrosen an der Basis stärker verzweigen und sich optimal aufbauen. Durch den Rückschnitt wird zudem das Verhältnis von Wurzel zu Triebmasse wieder ausgeglichen, da beim Verpflanzen immer ein Teil der Wurzel verloren geht.
Vor dem Pflanzen können Sie gerne die Wurzel der Rosen noch stärker einkürzen und die Triebe etwas schneiden, so dass ein pyramidaler Aufbau entsteht.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.02.2010
 
Guten Tag aus Berlin,
ich suche niedrigwachsende Wildrosen, die keine oder nur sehr wenige Ausläufer bilden. Welche Sorten können Sie empfehlen?
Eigentlich neigen alle niedrig wachsenden Wildrosen zur Ausläuferbildung. Einige Typen haben wir aber veredelt, diese haben also einen anderen Wurzelstock und treiben dementsprechend nicht Ausläufer. Allerdings zeigen diese auch Wuchshöhen bis zu 2 m (Rosa blanda, Rosa forrestiana, Rosa palustris, Rosa setigera (1-2m)).
Mit freundlichen Grüßen
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 24.11.2009
 
Machen die Wildrosen Ausläufer?
Stark ausläuferbildend sind Rosa carolina und Rosa majalis, mäßig Rosa rugosa und R. pimpernellifolia, die übrigen Arten des Sortiments sind nicht auffällig unter diesem Aspekt.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 08.10.2009
 
Wie lange blühen die Wildrosen und blühen sie alle gleichzeitig? Bei manchen Paketen ist ein Pflanzplan dabei - gibt es das auch für dieses Paket?
Vielen Dank.
Die Hauptblütezeit der Wildrosenhecke erstreckt sich von ca. Mitte Mai bis Ende Juni. Einige der Rosen, wie zum Beispiel Rosa rugosa schieben auch später noch Blüten, jedoch fällt das nicht mehr so ins Gewicht.
Eine Pflanzplan liegt dem Paket nicht bei, hier sind die Wuchshöhen der enthaltenen Pflanzen:
Hundsrose (Rosa canina) bis ca. 3 m; Dünenrose (Rosa carolina) ca. 1-1,5 m; Blaue Hechtrose (Rosa glauca) bis ca. 3 m; Kratzrose (Rosa scabriuscula) ca. 1,5-2 m; Bibernellrose (Rosa pimpinellifolia) ca. 0,5-1 m; Kleinblütige Rose (Rosa micrantha) ca. 2-2,5 m; Schottische Zaunrose (Rosa rubiginosa) ca. 2-3 m; Rote Büschelrose (Rosa moyesii) ca. 2-3 m; Kartoffelrose (Rosa rugosa) ca. 1-2 m; (fast) dornenlose Rose (Rosa corymbifera) ca. 2-4 m.
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 30.04.2009
 
Hallo, ich hätte gern gewußt, was für Schnittmaßnahmen für Wildrosenhecken im Jugendstadium von Ihnen angeraten werden. Danke.
Als Wildrosen benötigen die Pflanzen keinen weiteren Schnitt als den Pflanzschnitt, der vor dem Einsetzen angebracht wird. (Wir versenden die Pflanzen pflanzfertig geschnitten).
C.Kulp
Eintrag hinzugefügt am 18.03.2009
 
Hallo zusammen, mich interessiert die aktuelle Zusammenstellung des Wildrosensortiments, besonders die Blütenfarben. Bei anderen Sets haben sie teilweise eine sehr schöne Übersicht mit Blütenfarbe, Blühzeitpunkt, Pflanzenhöhe etc. aufgeführt. Wäre es möglich, für dieses Set ebenfalls eine einzustellen? Das würde mir die Anordnung sehr erleichtern, da ja auch die Endhöhe der Pflanzen durchaus unterschiedlich zu sein scheinen. Danke!

deutscher Pflanzenname

bot. Pflanzenname

Blütenfarbe

Blütenmonat

Endhöhe

Hundsrose Rosa canina blassrosa Juni/Juli bis zu 3 m hoch und 2 m breit
Dünenrose Rosa carolina kräftig rosa Juni/Juli bis zu 2 m hoch und breit
Blaue Hechtrose Rosa glauca kräftig rosa Juni/Juli bis 3 m hoch und breit
Vielblütige Rose Rosa multiflora weiß Juni/Juli bis 3 m hoch und breit
Bibernellrose Rosa pimpinellifolia weiß Mai/Juni bis 1,5 m hoch und breit;
Böschungsrose Rosa rugotida Blüte rosarot Juni/Juli bis 1 m hoch und breit
Schottische Zaunrose Rosa rubiginosa hellrosa Juni/Juli bis 3 m hoch und breit
Keilblättrige Rose Rosa elliptica blassrosa Juni/Juli bis zu 2 m hoch und breit;
Kartoffelrose Rosa rugosa rosarot Juni bis September bis 1,7 m hoch und 1,2 m breit
Kartoffelrose Rosa rugosa Alba weiß Juni bis September bis 1,7 m hoch und 1,2 m breit

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.03.2009

[Eine neue Frage an die Baumschule Eggert stellen!]


Kunden, welche diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel gekauft:

Bienenweide Bicolor®
Bienenweide Bicolor®
ab 5,75 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.
Bad Wörishofen 2005 ®/Pink Emely ®
Bad Wörishofen 2005 ®/Pink Emely ®
ab 8,25 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.
Austriana ®
Austriana ®
ab 8,25 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.

   
Parse Time: 0.338s