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FAQ - häufig gestellte Fragen zum Thema: "Acer shirasawanum Aureum"

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Acer shirasawanum Aureum
Acer shirasawanum Aureum
 
Ausgewählte Kategorie: Acer shirasawanum Aureum
 
Eintrag: #5294 Hallo,
ich habe einen Ahornbaum, welcher sehr wahrscheinlich von der Welkekrankheit betroffen ist.
Ich hätte jetzt gerne einen Goldahorn gepflanzt, kann ich dies unbedenklich tun? Ich möchte den Goldahorn nicht direkt da pflanzen, wo der kranke Baum jetzt steht, sondern so ca. 2 oder 3 Meter nebendran. Besteht die Gefahr, dass sich der Goldahorn trotz dieser Entfernung anstecken könnte? Wie muss ich mir dies genu vorstellen?
Danke für ihre Hilfe!
  Der Pilz Verticillium befindet sich im Boden und wird von dort mit dem Wasser vom Baum aufgenommen. Da die Sporen des Pilzes sich sehr lange halten und vom Wasser im Boden transportiert bzw. verbreitet werden können, ist es durchaus möglich, dass ein 2-3 m entfernt stehender Goldahorn, Acer shirasawanum Aureum, auch früher oder später erkrankt. Das muss nicht passieren, aber eine erhöhte Wahrscheinlichkeit gibt es auf jeden Fall. Wenn möglich, sollte man den Goldahorn also noch weiter entfernt pflanzen (je weiter der Weg, desto unwahrscheinlicher ist die Ansteckung) und in den nähere Umgebung des erkrankten Ahorn weitgehend resistente Sträucher/Bäume setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 15.07.2014
 
Eintrag: #4197 Sehr geehrtes Eggert-Team,
ich habe seit einigen Jahren einen japanischen Goldahorn in meinem Garten, der bisher sehr gut gewachsen war. Seit diesem Jahr musste ich bereits im Frühjahr einen abgestorbenen, vertrockneten Ast wegschneiden und jetzt unter der Vegetationszeit auch schon und ein weiterer Ast deutet an, dass auch er absterben wird. Woran kann das liege? Kann man den Goldahorn jederzeit beschneiden? Soll man ihn überhaupt beschneiden?
Ich wäre untröstlich, wenn er komplett "vertrocknen" würde, denn so sehen die Äste aus.
  Das Welken einzelner Triebe, könnte auf eine Verticilium-Infektion hindeuten. Dabei handelt es sich um einen Pilz, der sich im Boden befindet und von den Pflanzen mit dem Wasser aufgenommen wird. Ist der Pilz erstmal in den Pflanzen eingedrungen, setzt er sich in den Leitungsbahnen fest und verstopft diese mit der Zeit. Dadurch sind die Triebe oberhalb der Pilzinfektion von der Wasserzufuhr abgeschnitten und vertrocknen sehr schnell. Anfällig ist vor allem Ahorn aber auch zunehmend weitere Gehölze. Eine kurative Bekämpfung des Pilzes ist leider nicht möglich, Fungizide helfen nicht. Das einzige, was man tun kann, ist die befallenen Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden (auf dunkle Verfärbungen im Triebquerschnitt achten!) und die Standortbedingungen so gut es geht zu optimieren, um so die Abwehrkräfte zu stärken. Werkzeuge, die beim Rückschnitt benutzt wurden, sollten desinfiziert werden, bevor man sie für andere Pflanzen verwendet; das entfernte Holz darf nicht auf den Kompost gelangen.
Meist gehen die betroffenen Gehölze leider mit der Zeit ein. Bei der Neupflanzung sollte man Verticilium resistente Pflanzen wählen, da der Pilz über Jahre im Boden verbleibt und so eine Ansteckung der Neupflanzung recht wahrscheinlich ist. Alternativ könnte man einen großzügigen Bodenaustausch vornehmen, das ist aber aufwendig und kostenintensiv.
Eine ausführliche Erklärung zu Verticilium finden Sie z.B. hier und hier. Eine Liste mit resistenten oder kaum betroffenen Pflanzen gibt es z.B. hier und hier (allerdings Englisch).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 27.08.2013
 
Eintrag: #3115 Hallo liebes Eggert-Team,
gern würde ich Acer shirasawanum Aureum im Kübel halten, ist das ohne weiteres möglich?
Falls ja, wie viele Jahre kann der Baum im Kübel durchhalten? Sollte ich ihn irgendwann lieber auspflanzen?
  Grundsätzlich fühlt sich der Goldahorn, Acer shirasawanum Aureum, im Freiland etwas wohler als im Kübel, aber die Kübelkultur ist durchaus möglich. Wenn er zu groß wird, sollte man in auspflanzen.
Anbei noch einige Empfehlungen für eine Kübelkultur:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80% Weißtorf und 20% Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- topfen Sie alle 2 bis 3 Jahre die Kübelpflanze in ein etwas größeres Gefäß um
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
- schützen Sie die Kübelpflanze im Winter bei strengeren Frösten - besonders die Wurzeln sind gefährdet, wenn der Kübel durchfriert
- keine Angst vorm Schnitt! Schneiden Sie die Laubgehölze ruhig jährlich, sie werden dadurch buschigere, stabilere Pflanzen erreichen
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 02.09.2012

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