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FAQ - häufig gestellte Fragen zum Thema: "Carpinus betulus"

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Carpinus betulus
Carpinus betulus
 
Ausgewählte Kategorie: Carpinus betulus
 
Eintrag: #7 Wieviele Pflanzen muß man pro Meter Hecke bei einer Ausgangsgröße von 80 bis 100 cm pflanzen?
  Bitte rechnen Sie mit 3 bis 4 Pflanzen pro Meter.
  Eintrag hinzugefügt am 13.02.2009
 
Eintrag: #8 Wie lange hält die Hainbuche ihr Laub?
  Je nach Witterunglage und Standort hält das Laub häufig bis in den Dezember oder Januar am Trieb fest.
  Eintrag hinzugefügt am 13.02.2009
 
Eintrag: #9 Hallo, bekommt die Hainbuche eigentlich auch Bucheckern?
  Nein, die Hainbuche, Carpinus betulus, gehört nicht wie die Rotbuchen (Fagus sylvatica) zur Familie der Buchen (Fagaceae), sondern zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 13.02.2009
 
Eintrag: #11 Moin, sind Hainbuchen eigentlich Pfahlwurzler?
  Nein, in der Regel bilden sie ein herzförmiges Wurzelwerk aus.
  Eintrag hinzugefügt am 15.02.2009
 
Eintrag: #13 Servus, haben Sie auch größere, zum Beispiel 3 m hohe Hainbuchen in Ihrer Baumschule?
  Moin, wir können bis zu 4 m hohe Carpinus aus eigenen Beständen liefern.
  Eintrag hinzugefügt am 16.02.2009
 
Eintrag: #35 Wachsen die Hainbuchen auch bei mir an der Nordsee direkt am Deich (viel Feuchtigkeit)?
  Hainbuchen gelten als gut salzverträglich und windfest. Sie werden sich nicht so optimal entwickeln wie im Binnenland, aber ich denke es ist für den Standort dennoch eine gute Wahl.
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 08.03.2009
 
Eintrag: #74 Abgesehen von der eingeschränkten Pflanzzeit unterscheidet sich die Heckenpflanze bei gleicher Größe in der Art der Verzweigung und der sonstigen Qualität von der Containerpflanze?
  Hainbuchen sind im Freiland wuchsfreudiger und gemeinhin sind Ballenpflanzen daher besser verzweigt und etwas üppiger in Ihrem Aufbau.
C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 26.03.2009
 
Eintrag: #98 Wieviele Pflanzen muß man pro Meter Hecke bei einer Ausgangsgröße von 125 bis 150 cm pflanzen?
  Sie verwenden etwa 2,5-3 Pflanzen pro Meter
  Eintrag hinzugefügt am 17.04.2009
 
Eintrag: #179 Ich möchte eine Hainbuchenhecke pflanzen, brauche aus Sichtschutzgründen bereits eine "Starthöhe" von rd. 200 cm. Nun bieten Sie Heckenpflanzen bis 150 cm und "Heister" bis 200 cm an. Was ist ein Heister und kann ich ihn für meine Zwecke nutzen?
  Heister ist die Bezeichnung für eine Pflanzenqualität, die einen durchgehenden Leittrieb hat und von unten an beastet ist, genau wie Heckenware, die aber noch eher schlank, aus engerem Stand und wurzelnackt ist, während Heister in weiterem Stand gezogen werden, bereits verpflanzt wurden und auch geschnitten wurden. Sie werden mit Ballen geliefert. Heister sind genau für Ihre Zwecke geeignet.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 03.09.2009
 
Eintrag: #253 Hallo, ein Teil meiner geplanten Hainbuchenhecke würde unter einer Kastanie, also überwiegend schattig stehen. Verträgt die Pflanze diesen Standort?
  Hainbuchen sind recht duldsam, was den Standort angeht, eine besondere Eignung für Schatten und Wurzelkonkurrenz zeigt aber die Rotbuche, Fagus sylvatica, die ebenfalls häufig und bewährt für Hecken eingesetzt wird. Sie finden unser Angebot hierzu ebenfalls im Shop.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 25.11.2009
 
Eintrag: #300 Guten Tag, herzlichen Dank für die Beantwortung meiner ersten Frage im Herbst. Ich habe noch zwei weitere Fragen:
a) Wie groß sind eigentlich die Ballen im Durchmesser bei Hainbuchnheister 175 - 200 cm?
b) Können Sie auch zu einem "Wunschtermin" liefern"? Wir würden gerne im Februar unsere alte Hecke wegmachen und dann in den Osterferien die neue pflanzen. Vielen Dank im Voraus.
  Die Erdballen der Hainbuchen (175/200 cm hoch) haben meist einen Durchmesser von 30 bis 35 cm. Wenn man beim Ausheben der Pflanzlöcher für die Hainbuchenhecke merkt, dass im Erdreich Verdichtungen vorhanden sind, sollten man auf jeden Fall die verdichtete Erde lockern und entsprechend tief in die Erde vordringen.
Einen Wunschtermin können Sie gerne benennen. Wenn von Seiten der Spedition alles klappt, kommen die Pflanzen meist auf den Tag genau an. Es ist aber immer sicherer ein oder zwei Tage Puffer zwischen Anlieferungstermin und Pflanzung der Hecke einzuplanen.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 24.01.2010
 
Eintrag: #330 Hallo, meine geplanten Hainbuchenhecke würde unter einigen anderren Bäumen (Eiche Buche Birke ) also überwiegend schattig stehen die Wurtzeln im Pflanzbereich habe ich entfernt Verträgt die Pflanze diesen Standort? Möchte keine Rotbuchenhecke.
  Es ist schwierig aus der Ferne diesen Fall zu beurteilen, da viele Faktoren darin einspielen. Entscheidend ist bspw. die Entfernung der Hecke zum alten Baumbestand, die Höhe der vorhandenden Bäumen und auch die Wasserhaltekraft des Bodens.
Stehen die Bäume zu schattig, wird die Wuchsleistung stark leiden. Stehen die Heckenpflanzen unter den Kronen der Bäume, wird sehr viel Regenwasser über die Kronentraufe ablaufen und der Hecke nicht zur Verfügung stehen. Im Wurzelbereich wird es immer zu einer Konkurrenz in Bezug auf Bodenwasser und Bodenraum kommen. Und auf trockenen Standorten wird sich die Konkurrenz um Wasser entsprechend erhöhen.
Man muß die Situation vor Ort betrachten und dann entscheiden. Allgemein kann man sagen, das eine Hecke aus Hainbuchen deutlich anspruchsloser ist wie eine Pflanzung von Rotbuchen.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 20.02.2010
 
Eintrag: #438 Wieviele Pflanzen muß man pro Meter Hecke bei einer Ausgangsgröße von 100 bis 125 cm pflanzen?
  Bei der Carpinus betulus - Hainbuche, Weißbuche rechnet man 3- maximal 4 Pflanzen auf den Meter.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 24.03.2010
 
Eintrag: #439 Guten Tag,ich habe (im Norden Deutschlands) eine Dachterrasse, auf der es im Winter äußerst stürmisch und eisig werden kann. Habe gehört, dass Hainbuchen solche harten Bedingungen aushalten können. Würde aber gern ein kompaktes, kugeliges Bäumchen haben, der Stamm ca. 1,40-1,70 m hoch, Kugel vielleicht ca. 0,80-1,20 m im Durchmesser. Kann man eine Hainbuche dazu erziehen/veredeln? Falls ja, hätten Sie sowas da? Falls nein, wozu würden Sie mir raten? Den Kübel könnte ich im Winter schützen, den Stamm könnte ich (gegen Sturm) über eine Geländerecke fixieren.
Vielen herzlichen Dank schon mal für Ihre Antwort!
  Einen Kugelbaum von Carpinus betulus - Hainbuche, Weißbuche gibt es so, wie man es vom Ahorn kennt nicht. Es ist möglich, sich einen Hochstammbaum zu pflanzen und durch schneiden zur Kugel zu formen, das dauert aber natürlich einige Zeit. Die Wurzeln der Pflanze sind ziemlich hart und dadurch recht frostunempfindlich, so ist eine Containerpflanzung möglich.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 24.03.2010
 
Eintrag: #519 Guten Tag, kann man eine Hainbuchen-Hecke in einem Pflanztrog wachsen lassen? Die Hecke soll ca. 1m hoch werden.Wie groß (Tiefe, Breite) sollte der Pflanztrog sein und mit welcher Erde sollte er befüllt werden?
  Grundsätzlich lassen sich diese Pflanzen auch in einem Pflanzgefäß halten. Zum Gelingen ist eine entsprechende Verorgung der Pflanzen mit Wasser und Nahrung notwendig. das Pflanzgefäß sollte möglichst großräumig sein und ca 60cm tief und 40cm breit. Verwenden Sie auf jeden Fall eine hochwertige Blumenerde, die Sie regelmäßig nachdüngen (erstmals eine kleine Nachdüngung im Juni-Juli, im Folgejahr dann jeweils eine Düngergabe im März und im Sommer etwas nachdüngen) und etwa alle 2-3 Jahre sollten die Pflanzen herausgenommen, mit einem Wurzelschnitt versehen und in neues Pflanzsubstrat eingesetzt werden.
C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 10.04.2010
 
Eintrag: #533 Guten Tag! Ich plane als Sichtschutz Eichenstelen abwechselnd mit Hainbuchen zu setzen (Ca. 4 Hainbuchen und 3 Eichenstelen). Die Hainbuchen sollten deshalb ca. 200 cm hoch sein. Die Hainbuchen sollen möglichst eine kantige gerade (nicht pyramidialen) Form haben oder erhalten. Wie viele Pflanzen benötige ich bei einer Breite von ca. 50 cm und müssen die Pflanzen dann noch in Form geschnitten werden oder wie sieht eine Pflanze von 200 cm Höhe aus? Was wäre der Preis pro Pflanze? Über Ihre Antwort freue ich mich.
  Unsere Carpinus betulus -Hainbuche, Weißbuche sind von uns geschnitten und haben eine Höhe von ca. 2 m sind vieltriebig, haben aber nicht diese Form. Das kann man nur im Lauf der Jahre durch Schnitt erreichen es dauert ca. 3-4 Jahe und es ist viel viel Arbeit.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 20.04.2010
 
Eintrag: #546 Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe letzte Woche eine Hainbuchenhecke (ca. 170 cm hoch, wurzelnackt) gepflanzt. Wie oft und wie lange (also l/Planze) muss sie gewässert werden? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
  Leider ist eine Pauschal-Antwort hier nicht möglich:
Zunächst ist es nach der Pflanzung wichtig, die Hecke gut anzugießen, damit sich Lufträume in der Erde schließen und die Wurzeln eine guten Bodenschluss erhalten. Der weitere Wasserbedarf ist von Witterung und Bodenverhältnissen abhängig. Bei schwerem Boden reicht es, ein bis zweimal wöchentlich zu gießen, auf sehr leichtem, sandigen Boden müsste entsprechend häufiger gewässert werden. Bei trockener Witterung ist das Zugießen öfter nötig als bei kühler, regnerischer Witterung. Es macht Sinn, eher kräftig zu wässern, dafür aber nicht täglich. Machen Sie eine Handprobe: der Boden sollte unter der oberen Schicht eine mäßige Feuchtigkeit aufweisen, dann ist die Pflanze gut versorgt, auf keinen Fall sollte der Boden venässen und dauerhaft matschig wirken.
Es ist notwendig, die Hecke auch in den kommenden zwei Standjahren bei Trockenheit noch zu versorgen, um ein gutes Wuchsergebnis zu erhalten.
C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 23.04.2010
 
Eintrag: #554 Hallo, ich habe zwar schon bei Ihnen bestellt, würde aber gerne wissen, ob ich auch genügend Pflanzen geordert habe. Wie viele Pflanzen brauche ich pro Meter (ich habe 175-200 cm bestellt)? Ist es sinnvoll, die Pflanzen gleich nach dem Einbringen zu kürzen und wenn kürzen, wie viel?
  In dieser Größe werden Es werden ca 2,5-3 Pflanzen pro Meter gesetzt. Nach dem Anpflanzen der Hecke wird mit der Heckenschere eine erste Formierung durchgeführt, bei der auch die Spitzen eingekürzt werden. Ein starker Rückschnitt ist bei Ballenpfanzen nicht notwendig
C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 23.04.2010
 
Eintrag: #603 Kann ich eine Hainbuchenhecke auf die Flächenkollektoren meiner Erdwärmeheizung stellen? Die ist ca. 1,5 Meter unter der Erde. Tiefwurzler ist sie ja nicht, oder?
  Hainbuchen bilden ein regelmäßiges Herzwurzelsystem bis 1,40 m Tiefe, strahlenförmig ausgebreitet mit hohem, gleichmäßigem Feinwurzelanteil im Oberboden.
Zu Flächenkollektoren und deren Belastbarkeit durch Bepflanzung kann ich keine Aussage machen.
MfG C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 01.05.2010
 
Eintrag: #734 Hallo, ist auch eine Lieferung bereits im August möglich?
  Containerpflanzen können bereits im August, wurzelnackte Hainbuchen und Ballenware erst ab Mitte Oktober verpflanzt werden.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 31.07.2010
 
Eintrag: #765 Hallo, wir interessieren uns für die Hainbuche oder Rotbuche als Hecke.
Wir wollen eine ca. 2 m hohe Hecke mit relativ geringer Breite erzeugen, diese sollte jedoch schön dicht sein. Welche der beiden Arten hat den kleinere Blätter? Welche ist denn dichter? Welche treibt zuerst Blätter aus? Ist eine Rotbuche wirklich schwieriger als die Hainbuche, haben sandigen Boden.
Vielen Dank!
  Beide Arten eignen sich für die Bildung einer hohen, schlanken Hecke. Die Blattgröße ist gleich. Die Hainbuche ist in der Anwachsphase nicht so empfindlich wie die Rotbuche und wächst auch schneller. Sie treibt füher als die Rotbuche, die zwar den ganzen Winter belaubt bleibt (das braune Laub bleibt an der Pflanze haften bis sich das neue Blatt ausbildet) aber sehr spät neue Blätter im Frühjahr bildet und sich noch braun zeigt, wenn rundherum schon alles grünt. Auch die Hainbuche hält das braune Laub relativ lange, bleibt jedoch nicht in dem Maße im Winter belaubt wie die Rotbuche. Für sandigen Boden ist eine Hainbuchenhecke besser geeignet als eine Rotbuchenhecke, die zwar keine gehobenen Ansprüche an den Boden stellt, einen nahrhaften, frisch-feuchten Grund jedoch vorzieht. MfG C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 11.08.2010
 
Eintrag: #803 Hallo wenn man die Heckenware 100-125 cm bestellt ist es dann ein Heister?? Wieviele pro Meter werden benötigt? Danke
  Die Heckenware ist, wie ein Heister, von untern an beastet und hat einen durchgehenden Leittrieb. Heister sind aber auf weiterem Stand gezogen und auch schon einmal mit entsprechendem Schnitt versehen worden.
Sie benötigen ca 3,5-4 Pflanzen der Heckenware pro Meter. MfG C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 29.08.2010
 
Eintrag: #820 Hallo, ich plane eine besonders schmale Hecke vor einer Mauer (ca. 1 m hoch) mit Hainbuche 175-200 cm: Sollte man bei schmalen und trotzdem möglichst dichten Hecken mehr oder weniger Pflanzen pro Meter nehmen (wie viele)? Wie weit sollte der Stamm von der Mauer entfernt sein? Sonst noch Tipps für schmale Hecken? Danke vorab und Grüße!
  Sie benötigen ca 3,5 Pflanzen pro laufendem Meter, unerheblich, wie schlank die Hecke gehalten werden soll. Bedenken Sie, dass Sie die Hecke regelmäßig bearbeiten müssen, auch von der Seite der Mauer. Der Abstand sollte also zumindest so gehalten werden, dass Sie zwischen Mauer und Hecke hindurchgehen können und daran arbeiten (ca 70cm mindestens schätze ich)..Die Hecke selbst kann wohl auf einer Tiefe von ca 60cm gehalten werden, so dass sich ein Abstand von der Mauer von ca 1m ergibt. Die schmalste Hecke kann mit an Maschendragt rankendem Efeu erzielt werden. MfG C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 02.09.2010
 
Eintrag: #921 Hallo, ich bereite gerade einen Graben für die Hecke vor. Habe bereits bestellt. Welche Tiefe und Breite empfehlen Sie für Wurzelware, Pflanzenhöhe 80-100 cm? Vielen Dank
  Grundsätzlich sollten die Pflanzen nicht tiefer gesetzt werden, als sie auch zuvor in der Baumschule gestanden haben. Legen Sie den Pflanzgraben mit ca 40cm Tiefe und 30cm Breite an, doch füllen Sie die Wurzeln mit lockerer Erde an und sorgen beim Antreten/Verdichten für die richtige Standhöhe der Pflanzen. MfG C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 20.10.2010
 
Eintrag: #939 Worin bestehen die Unterschiede zur Rotbuche bei der Verwendung zur Hecke? Es interessiert mich, ob eine Hainbuche auch blüht, wenn sie regelmäßig geschnitten wird. (Ich bin gegen Birkenpollen allergisch und habe keine Erfahrung mit Hainbuchenpollen - da sie aber schreiben, sie ist ein Birkengewächs....?) Ich würde mich über eine Antwort freuen.
  Regelmäßig geschnittene und gepflegte Hainbuchenhecken blühen nicht.
Hainbuchen sind zunächst etwas raschwüchsiger als die Rotbuchen, bleiben aber im Winter nicht so blickdicht. Im Frühjahr treiben sie eher durch und sind schneller grün. Die Rotbuche hält das braune Herbstlaub den ganzen Winter und wirft es erst ab, wenn das neue Laub im Frühjahr gebildet wird. Ansonsten sind die Pflanzen in ihrer Verwendung recht gleich. MfG C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 30.10.2010
 
Eintrag: #971 hallo Fa. Eggert , ich möchte auf sandigen Boden (Ostsee) eine Hainbuchenhecke pflanzen. Kann ich die Pflanzen (Heister) so einbringen, oder muss ich unbedingt den Boden mit Pflanzerde verbessern? Muss ich nach der Pflanzung sofort die Hecke schneiden und wenn ja , wieviel muss ich zurückschneiden? Muss gedüngt werden?
  Hainbuchen sind sehr bodentolerant und gedeihen auch noch auf nicht zu nährstoffarmen Ton- und Sandböden, mäßig trocken bis feucht. So sollten Sie ohne große Bodenverbesserungsmittel auskommen. Der Boden sollte aber schon Mutterboden sein und nicht gelber Sand...
Nach der Pflanzung der Hainbuchenhecke wird nur ein leichter Heckenschnitt angebracht, bei dem die Pflanzen gleich in der Höhe und Breite als Hecke formiert werden. Eine Düngung erfolgt erst im Frühjahr, mit einem Mehrnährstoffdünger. MfG C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 12.11.2010
 
Eintrag: #985 Welchen Vorteil hat eine Heisterpflanzung einer Hainbuchenhecke gegenüber Heckenware? Benötige ich bei einer Heisterpflanzung genauso viele Pflanzen pro Meter wie bei der Pflanzung von Heckenware?
  Heckenware ist schlanker und weist weniger ausgeprägte Seitenverzweigung auf, während Heister bereits in weiterem Stand gezogen wurden und daher sich "dicker" präsentieren. Während Sie bei einer Heckenware in 100-125 cm Höhe ca 3-4 Pflanzen pro laufenden Qm setzen, benötigen Sie beim Heister ca 2,5-3 Pflanzen. MfG C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 14.11.2010
 
Eintrag: #1055 Hallo,
wir möchten im Frühjahr unsere Kirschlorbeerhecke gegen eine Hainbuchenhecke austauschen. Wieviele Pflanzen benötigen wir für 50 Meter Hecke, wenn die Pflanzen eine Größe von 125 cm - 150 cm haben?
Wann wäre der optimale Pflanzzeitpunkt? Wann müssten die Pflanzen das erste mal und wieviel geschnitten werden und wann müssten wir diese bei Ihnen bestellen?
  Bei einer Pflanzgröße von 125/150 cm empfehle ich 3 Hainbuchen pro Meter Hecke zusetzen. Sofern möglich, sollte man die Pflanzaktion möglichst im zeitigen Frühjahr durchführen. In der Regel wachsen die Pflanzen besser an, da noch genügend Feuchtigkeit vom Winter sich im Boden befindet.
Im Pflanzjahr gibt man den Hainbuchen lediglich einen leichten Pflanzschnitt. Im darauf folgenden Jahr empfiehlt es sich, den ersten Schnitt um Johanni (Mitte Juni) durch zuführen.
Wir benötigen (je nach Versandaufkommen) 5 bis 12 Tage von der Bestellung bis zur Auslieferung zu Ihnen ins Haus.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 02.01.2011
 
Eintrag: #1138 Hallo,
wir haben geplant auf unserem terrassierten Hanggrundstück auf der obersten Ebene (Plateau) zum Sichtschutz eine Buchenhecke zu pflanzen. Die einzelnen Terrassen/Ebenen sind durch eine (nur mit Schotter hinterfütterten) "wilden Mauer" aus Blaubasalt abgefangen. Ich weiß, das Buchen Herzwurzler und keine Pfahlwurzler sind.
Ist es deshalb möglich, dass das Wurzelwerk der Hecke mit der Zeit die wilde Mauer wegdrückt bzw. durchdringt und die Mauer zum Einstürzen bringt?
Falls ja, wieviel Abstand brauche ich zu der Mauer?
Liebe Grüße und Danke vorab für die Auskunft.
  Die Hainbuche ist in der Tat ein Herzwurzler und das Wurzelvolumen entsprechend kompakt. Da eine Hecke meistens regelmäßig geschnitten wird, kann man davon ausgehen, dass die Wurzel sich nicht so weit man der eigentlichen Pflanze entfernt, wie es bei einer freiwachsenden Hainbuche der Fall wäre.
Bei einem Abstand von 2 bis 3 m kann man relativ sicher sein, das keine größere Wurzel in die Nähe der Mauer kommt. Bitte bedenken Sie, dass dies nur eine "Ferndiagnose" ist, da ich leider die Pflanzsituation nicht richtig kenne.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 28.01.2011
 
Eintrag: #1205 Hallo!
Wir möchten eine Hainbuchenhecke pflanzen. Wann wäre hierfür der richtige Zeitpunkt? Jetzt schon oder erst Mitte/Ende März? (Rhein-Main-Gebiet)
  Bei offenen Boden können Sie eine Hainbuchenhecke auch im Januar oder Februar pflanzen. Nachfolgende Fröste haben keine negativen Auswirkungen auf die Hainbuchen. Wichtig ist dass die einzelnen Buchen gut festgetreten werden, damit sie bei Frost nicht wieder hochfrieren können.
Es gilt: Je früher man wurzelnackte Gehölze im Frühjahr pflanzt, umso besser überstehen sie spätere trockene Phasen im Mai/Juni.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 14.02.2011
 
Eintrag: #1384 Hallo, wir haben bei uns Kiefern stehen und daher einen relativ sauren Boden (pH 5-6) und Halbschatten. Verträgt die Hainbuche das?
  Die Hainbuche, Carpinus betulus, sollte mit den bei Ihnen vorhandenen Standortbedingungen gut zurechtkommen. Sie ist sehr anpassungsfähig, was den PH-Wert des Bodens angeht und gedeiht auf sauer bis alkalischen, mäßig trockenen bis feuchten tiefgründigen Böden in sonniger bis schattiger Lage.
Da die Kiefern eine starke Nahrungs- und Wasserkonkurrenz darstellen, sollte darauf geachtet werden, dass die neue Pflanzung bis zur Etablierung (ca die ersten drei Standjahre) entsprechend versorgt wird und zugewässert wird.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 31.03.2011
 
Eintrag: #1431 Hallo,
wir planen zur Zeit für unseren Neubau eine Hecke zum Nachbargrundstück zu pflanzen. Wir dachten an die Hainbuche. Nun möchte ich gerne dazwischen auch mal etwas Blühendes haben und wollte wissen, ob man dazwischen Forsythien oder Vergleichbares pflanzen kann?
  Eine Hainbuchenhecke bildet eher eine strenge, in Form geschnittene Hecke. Bei einer solchen empfiehlt es sich nicht, Blütensträucher zwischen zu pflanzen, da dies kein einheitliches Bilde ergeben kann. Es ist aber möglich, einige Blütensträucher vor die Hecke zu setzen und so zu einer optischen Auflockerung zu gelangen, die sich apart vom ruhigen Hintergrund der Hecke abhebt.
Eine lockere Hecke aus einzelnen Sträuchern, wie unsere Blütensträucherhecke wäre die Alternative zu der Hainbuchenhecke. Sie bietet mit verschieden blühenden Pflanzen ein abwechslungsreiches Bild. Bei einer solchen Hecke bleiben die einzelnen Sträucher in ihrer Wuchsform erhalten und werden nicht streng geschnitten. Sie benötigt einen Pflanzraum von ca. 1,5-2 m in der Tiefe, wogegen einen Hainbuchenhecke schaml gehalten werden kann.
Die Hainbuchen sind im Kühlhaus gelagert und können, ebenso wie die Blütensträucherhecke, noch in diesem Frühjahr geliefert und gepflanzt werden.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 11.04.2011
 
Eintrag: #1506 Hallo!
Bin gerade beim Anlegen des Gartens und möchte wissen, wie tief die Humusschicht sein soll auf der ich die Hainbuchenhecke setze?
Sollen oder dürfen sie gleich nach dem Pflanzen geschnitten werden?
  Hainbuchen, Carpinus betulus, sind nicht anspruchsvoll an den Boden und gedeihen auch noch auf nicht zu nährstoffarmen Sand- und Tonböden. Das Herzwurzelsystem der Pflanzen reicht bis zu 1,4m tief, dabei ist ein hoher Anteil an Feinwurzeln im Oberboden.
Heckenpflanzen werden gleich nach dem Setzen leicht gestutzt, um sie zu formieren und gleich ein einheitliches Heckenbild zu erzielen
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 28.04.2011
 
Eintrag: #1511 Hallo, haben 200 Pflanzen Hainbuche vor 3 Wochen gekauft und sofort gepflanzt, gewässert und mit Rindenmulch bedeckt. nur bei 12 Pflanzen zeigen sich grüne Blättchen aber der Großteil der Pflanzen hat sein braunes Laub noch dran und die ausgebildeten Knospen zeigen keine Veränderung. Das heißt die Hecke sieht ziemlich tot aus. Passiert hier noch was?
  Es ist völlig normal, dass die Pflanzen noch nicht getrieben haben. Die Hainbuchen sind durch die Pflanzung in der Entwicklung zurückgehalten und fangen erst jetzt langsam an, ihre Blätter zu schieben. Auch dass nicht alle Pflanzen gleichmäßig schnell grün werden ist völlig normal, da es sich um durch Aussaat vermehrte Pflanzen handelt.
Solange das Laub noch nicht entwickelt ist, benötigen die Pflanzen nicht soviel Wasser, dennoch sollten Sie nach drei Wochen Trockenheit überprüfen, ob noch einmal nachgewässert werden muss (der Boden sollte sich leicht feucht anfühlen).
Dass Sie die Hecke gemulcht haben ist gut, da dies die Feuchtigkeit im Boden hält. Bedenken Sie aber, dass bei der Zersetzung von Rindenmulch Nährstoffe dem Boden entzogen werden. Daher sollten Sie Ende Mai eine Düngung ausbringen. Auch sollten die Pflanzen im Wurzelbereich nicht zu stark mit Mulch bedeckt sein, sie dürfen nicht „bis zum Hals“ im Mulch stehen. Hier sollte die Schicht keinesfalls stärker als 5 cm sein. Es ist gut, dass Sie echten Nadelholz-Rindenmulch verwendet haben. Frisches, nicht abgelagertes Schreddergut gibt wachstumshemmende Stoffe frei, die dem Wachstum der Hecke nicht zuträglich sind.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 28.04.2011
 
Eintrag: #1585 Hallo,
Mitte März habe ich eine Hainbuchenhecke mit der Höhe von ca. 1 m gepflanzt. Geschnitten habe ich diese nicht, da ich der Meinung war, sie erst einmal anwachsen zu lassen. Nun stelle ich fest, dass die Buchen größten Teils oben austreiben, aber nicht unten und nun wollte ich fragen, wie ich es schaffe, dass die Buchen auch unten wieder austreiben und wenn geschnitten werden muss, wann wäre dafür der beste Zeitpunkt?
Herzlichen Dank!
  Es ist normal, dass der Austrieb der Hainbuchen, Carpinus betulus, sich nicht gleichmäßig vollzieht, doch werden normalerweise alle vorhandenen Knospen austreiben und die Pflanzen am Ende vollständig belaubt sein.
Der Heckenschnitt wird Ende Juni an bedecktem Tag durchgeführt. Einen speziellen Schnitt, um auch im unteren Bereich Verzweigung zu erhalten gibt es in dem Sinne nicht. Bereits mit normalem Heckenschnitt entwickelt sich eine auch im unteren Bereich dichte Hainbuchenhecke.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 20.05.2011
 
Eintrag: #1586 Sehr geehrte Damen und Herren,
wir planen vor einen Zaun Hainbuche zu pflanzen. Wäre das jetzt auch möglich? Die Hecke steht unter hohen Bäumen, im Halbschatten. Wenn wir auf Containerware zurückgreifen würden, wie schwer ist dann so eine Pflanze? Das Gelände ist nicht mit dem Fahrzeug zu befahren, die Pflanzen müssten daher von Hand gesetzt werden.
  Die Pflanzung einer Hainbuchenhecke ist derzeit wurzelnackt nur noch möglich mit Pflanzen, die im Kühlhaus in ihrer Entwicklung zurückgehalten wurden. Daher ist unser Angebot hier auch auf die Größe 40-60 cm beschränkt. Ab etwa Mitte Oktober stehen auch wieder Heckenpflanzen in den Größen 80-100, 100-125 und 125-150 cm zur Verfügung.
Die Pflanzung von Containerpflanzen ist aber das ganze Jahr möglich. Die Pflanzen sind nicht schwer und können gut zu 6-8 Stück auf der Schubkarre transportiert werden und gut von Hand gesetzt werden.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 20.05.2011
 
Eintrag: #1621 Hallo, wir habe vor eine Hainbuchenhecke bei uns zu pflanzen. In der Nachbarschaft habe ich aber gesehen, dass die Pflanzen teilweise die Blätter "aufwickeln". Da die Hecken angrenzend geplant ist wollte ich nachfragen, ob die Krankheit auch unsere Hainbuchen befallen kann, bzw. was hinter dem Phänomen "Blattwickler" steckt und wie dies bei Befall bekämpft werden.
  Hainbuchen, Carpinus betulus, sind sehr gesunde Pflanzen. Mir ist keine schwerwiegende Erkrankung bekannt, bei der sich die Blätter aufrollen. Dieses Phänomen findet sich bei einem Anfangsbefall mit Blattläusen oder durch Raupen. Zumeist ist ein solcher Befall aber nicht sehr massiv. In einer jungen Pflanzung kann durch Verwendung eines Insektizids Abhilfe geschafft werden, eine etablierte Pflanzung benötigt dies eigentlich nicht mehr.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 29.05.2011
 
Eintrag: #1630 Hallo,wir wollen im Herbst eine Hainbuchenhecke pflanzen und ich würde gerne wissen,wie schnell oder langsam wachsend sie ist,danach richtet sie die Größe der Pflanzen. MfG
  Der Jahreszuwachs der Hainbuchen ist sehr abhängig von den Standortbedingungen. Gut etablierte Pflanzen können bis zu 75cm zulegen, ein durchschnittlicher Jahreszuwachs liegt bei ca 45cm. Im Pflanzjahr ist das Wachstum geringer.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 03.06.2011
 
Eintrag: #1684 Hallo! Wann schneidet man Hainbuchenhecken?
  Hecken werden ca Mitte Juni bei bedeckter Witterung geschnitten. Rund um den 24. Juni treiben viele Gehölze noch ein zweites Mal aus. Man spricht vom sogenannten Johanni-Trieb. Dadurch wird oft noch ein zweiter Schnitt im Jahr notwendig. Es ist bei Hainbuchen zum Teil auch möglich, spät im Juni zu schneiden und den zweiten Schnitt einzusparen.
Achten Sie beim Heckenschnitt darauf, dass die untere Partie der Hecke nicht schmaler ausfällt als die obere, da sie sonst nicht ausreichend mit Licht versorgt wird. Der Schnitt sollte gerade, besser noch sich nach oben verjüngend sein.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 17.06.2011
 
Eintrag: #1691 Hallo,
wir wollen im Herbst eine Hainbuchenhecke pflanzen und wollen wissen, ob es bei Heckpflanzen Ware in der Größe von ca. 100 cm gibt.
Danke.
  Etwa ab Ende Oktober bieten wir verschiedene Höhen der Hainbuche, Carpinus betulus, als wurzelnackte Heckenware an. Die Abmessungen für einen Meter hohe Pflanzen sind: 80-100 cm und 100-120 cm.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 21.06.2011
 
Eintrag: #1701 Hallo liebes Eggert-Team!
Wir möchten im Herbst eine neue Hecke als Zaunersatz anlegen. Ein Teil bleibt auf ca. 1 m und ein anderer wird auf 2,5 m gezogen. Ist es ratsam gleich große Pflanzen für den hohen Sichtschutz zu kaufen? Wie pflanzt man die Hainbuchen am Besten? Im ZickZack oder reicht es aus Sie in gerader Linie zu setzen?
Vielen Dank!
  Ob Sie bereits eine große Qualität pflanzen ist ein wenig von Ihrer Geduld abhängig. Natürlich ist es schön, schon bald nach der Pflanzung den gewünschten Effekt und einen baldigen Sichtschutz zu haben. Wo es nicht so wichtig ist, möglichst bald den Sichtschutz zu haben, können auch kleinere Pflanzen gesetzt werden.
Für die Pflanzung einer Hainbuchenhecke reicht eine einreihige Pflanzung.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 25.06.2011
 
Eintrag: #2020 Hallo Team, ich möchte eine Hainbuchenhecke in Containerware 80-100 cm setzen. Welchen Pflanzabstand soll ich hier wählen? Davon ausgehend, daß dieses Jahr gepflanzt wird, wieviel würde diese Hecke im nächsten Jahr wachsen?
  Für die Pflanzung einer Hecke in der Qualität, Container, 80-100 cm planen Sie bitte mit 2,5 bis 3 Pflanzen auf den Heckenmeter. Der Jahreszuwachs ist stark abhängig von der Standort- und Ernährungssituation der Pflanze. Containerpflanzen sind durch die Pflanzung kaum beeinträchtigt und können bei guter Versorgung auch im Pflanzjahr ca. 20 cm zulegen.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 06.10.2011
 
Eintrag: #2027 Guten Tag, stimmt die angegebene Höhe (z. B. 100 bis 125 cm) bei einer Heckenpflanze mit der Auslieferungshöhe überein? Falls die Pflanze vor Lieferung zurückgeschnitten wird, in welcher Höhe ist die Auslieferung zu erwarten? Viele Grüße
  Ja, die Höhenangabe für die Heckenpflanzen der Hainbuche, Carpinus betulus, entsprechen der Auslieferungshöhe. Die Heckenpflanzen haben einen durchgehenden Leittrieb und werden- obwohl wurzelnackt- zur Pflanzung nicht zurückgeschnitten. Bzw. erhalten nach der Pflanzung ihren ersten leichten Heckenschnitt.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 12.10.2011
 
Eintrag: #2029 Hallo, wir wollen eine 30 m lange Hainbuchenhecke pflanzen (siehe Beitrag vorher) und haben generell kein Problem wg. der Blickdichte im ersten Jahr. Jetzt stehen wir vor der Qual der Wahl: Ballen, Hecke oder Container - wachsen alle drei Arten gleich schnell im nächsten Jahr, wenn ich sie noch in diesem Jahr pflanze? Wie hoch wachsen die drei Arten im ersten Jahr - sind für alle drei Arten die Pflanzabstände gleich (d.h. die gleiche Anzahl Pflanzen pro lfdm)?
Frage zu den Lieferfristen: Container werden von Ihnen ganzjährig geliefert - ab wann können die Heister bzw. Heckenware geliefert werden? (Bedeutet Lieferzeit Oktober ab sofort oder ist wg. der warmen Witterung der Termin später?) Wie lange sind generell die aktuellen Lieferfristen ab Verfügbarkeit für Hainbuche vom Zeitpunkt der Bestellung an?
  Zunächst zu den Lieferfristen: alle Qualitäten der Hainbuche sind derzeit lieferbar. Wir liefern in der Regel innerhalb von ca. 7 Werktagen ab dem Bestelleingang (je nach Versandaufkommen 5-12 Tage).
Nun zu den Qualitäten: Die Hainbuchen der wurzelnackten Heckenqualität und die Containerware derselben Größen sind gleich alt. Zumeist ist aber die Heckenware besser verzweigt, weil die Containerpflanzen sich etwas schwächer in der Breite entwickeln. Die Ballenpflanzen sind höher und kräftiger. Sie sind im Freiland gezogen worden und gut verzweigt.
Bei der Verwendung werden ca. 2 Ballenpflanzen pro Heckenmeter gesetzt, die Wurzelnackten oder Containerpflanzen der Größe 100-150 cm werden mit 3-3,5 Hainbcuhen pro Meter gepflanzt.
Die Entwicklung im Pflanzjahr wird (gut Versorgung vorausgesetzt) bei den Containerpflanzen am besten sein, da sie ihr Wurzelwerk ungestört mit sich bringen und gleich weiterwachsen können. Die Ballenpflanzen schließen an und die wurzelnackte Heckenware hat am meisten mit der Wurzelbildung zu tun und wird sich entsprechend im Pflanzjahr im Vergleich mit den anderen Qualitäten weniger entwickeln.
Mit freundlichen Grüßen, Christina Kulp
  Eintrag hinzugefügt am 12.10.2011
 
Eintrag: #2065 Hallo,
wir haben von Ihnen supertolle Hainbuchen bekommen und sind überrascht, wie kräftig und gut verzweigt die Pflanzen sind. Nun haben wir die Hecke gepflanzt und sind uns nicht sicher, wann und wieviel man gleich jetzt schneiden muss.
In der Pflanzanleitung steht, dass man jetzt die Spitzen etwas kürzen kann, damit eine einheitliche Höhe erreicht wird. In anderen Gartenbüchern findet man den Hinweis, dass man sehr kräftig schneiden soll und woanders steht dann wieder, dass man bei einer Herbstpflanzung erst im Frühjahr schneidet.
Können Sie mir sagen, was ich mit dem Haupt- und den teils stark zur Seite abstehenden Seitentrieben machen soll?
Danke!
  Nachdem die Hainbuchenhecke (in diesem Fall leichte Heister 80/100) gepflanzt wurde, sollte man auf jeden Fall den Haupttrieb und auch die Seitentriebe um 10 bis 25 % einkürzen. Durch den Rückschnitt werden die darunter liegenden Knospen angeregt, treiben im Frühjahr aus und die Hecke wird sich insgesamt besser verzweigen und blickdichter werden. Diese Maßnahme sollte unbedingt schon an der jungen Hecke durchgeführt werden, damit sich eine solide Basis aufbauen kann.
Da die Hainbuche absolut frosthart ist, empfehle ich den Rückschnitt nach der Pflanzung im Herbst durchzuführen.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 24.10.2011
 
Eintrag: #2311 Hallo,
wir beabsichtigen eine neue Hainbuchenhecke zu pflanzen. Kann die Hecke vor einer anderen gepflanzt werden und die alte Hecke später entfernt werden?
  Grundsätzlich kann man eine neue Hainbuchenhecke vor eine alte pflanzen. Man sollte aber bedenken, dass die alte Hecke der neuen viel Wasser wegnimmt, besonders wenn diese sehr nah an die alte gepflanzt wird. Außerdem sollte die alte Hecke relativ zügig, also ungefähr nach einem Jahr, entfernt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 20.02.2012
 
Eintrag: #2331 Guten Tag,
wir spielen mit dem Gedanken vor dem Haus einen Friesenwall zu errichten (ca. 13 m). Kommt die Hainbuche mit den Bodenverhältnissen zurecht oder sollten wir sie lieber direkt in die Erde setzen? Müssen wir dabei etwas beachten? Gibt es attraktive Alternativen zur Hainbuche auf dem Wall?
Wir wohnen in Norddeutschland, es ist windig, feucht und frostig. Danke für die Antwort!
  Grundsätzlich ist es für die Hainbuche besser, wenn sie direkt in den Boden gepflanzt wird.
Wenn man jedoch einen Friesenwall hat, dessen Erde sich unten direkt an den gewachsenen Boden anschließt und der mit gutem Mutterboden gefüllt wurde, kann das funktionieren. Sollte der Friesenwall jedoch zu schmal bzw. wie ein Gefäß aufgebaut (also unten geschlossen) sein, dann ist die Bepflanzung mit Carpinus betulus nicht möglich. Das norddeutsche Klima verträgt die Hainbuche ansonsten problemlos.
Eine alternative heckenartige Bepflanzung für einen Friesenwall ist schwierig zu empfehlen, da wäre die Hainbuche tatsächlich die beste Wahl. Traditionell bieten sich für einen Friesenwall Wildrosen wie z.B. Rosa rugosa und Zierrosen wie Fairy an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 29.02.2012
 
Eintrag: #2335 Hallo,
meine Buchenhecke hat durch Trockenheit ein Loch bekommen. Welche Art soll ich nachbestellen: Heckenware oder Containerpflanze? Ich möchte jetzt nachpflanzen.
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
  Wir würden Ihnen für eine Pflanzung zum jetzigen Zeitpunkt die wurzelnackte Ware empfehlen, ab Mitte/Ende April wäre Containerware besser.
Wichtig ist, dass die Pflanzen genügend Wasser bekommen, wenn es im April/Mai wieder heiß wird, da die etablierte Hecke dem Boden viel Wasser entzieht und es den neuen Pflanzen dadurch sehr schwer macht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 01.03.2012
 
Eintrag: #2343 Sehr geehrte Damen und Herren,
hinsichtlich einer Hainbuchenhecke habe ich folgende Frage: Was geschieht, wenn ich es unterlasse, die Hecke zu schneiden?
  Hört man auf eine Hainbuchenhecke zu beschneiden, so beginnen sich die Einzelpflanzen zu Bäumen zu entwickeln. Dabei werden die schwächeren Pflanzen von den starkwachsenden unterdrückt und gehen schließlich ein. Man hätte also nach genügend Jahren statt einer Hainbuchenhecke eher eine (nicht schön gewachsene) Hainbuchenallee mit deutlich weniger Exemplaren.
Zu Beginn würde die Hecke erstmal zunehmend lichter werden, da die Seitentriebe weniger und dünner würden - ein Teil im unteren Bereich würde durch Lichtmangel einfach ganz absterben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 06.03.2012
 
Eintrag: #2399 Liebe Baumschule Eggert,
ich möchte gerne zwei Gartenbereiche mittels eines aus Sträuchern geschnittenen Tores abgrenzen. Dazu hatte ich mir den Feldahorn oder die Hainbuche vorgestellt. Reicht es wenn ich links und rechts des Gartenweges eine Pflanze setze? Ergibt sich daraus bei entsprechendem Schnitt mit der Zeit ein grüner Durchgang oder benötige ich mehrere Pflanzen?
  Zwei Pflanzen sollten völlig ausreichen - am besten nimmt man für diesen Zweck schon etwas größere Exemplare (1,75-2,00 m oder sogar 2,00-2,25 m). Die Hainbuche ist dabei besser geeignet als der Feldahorn, da sie deutlich schnittfester und formbarer ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 14.03.2012
 
Eintrag: #2425 Hallo, Fa.Eggert,
wir wohnen in luftiger Höhe, Etage 31, umlaufender Balkon nordost-südost Lage, und dort ist es oft ziemlich windig. Kann dort eine Hainbuche im Pflanzkübel gedeihen? Welche Alternative empfehlen Sie? Ein Essigbäumchen gedeiht prächtig. Alles andere z.B. Johanniskraut, Kirschlorbeer, Pfaffenhütchen, Hortensien, Spierstrauch etc. und einiges an Stauden geht ein.
Vielen lieben Dank!
  Ich kann mir gut vorstellen, dass Hainbuchen im Kübel dort wachsen können. Entscheidend für eine vitale Pflanze ist nicht unbedingt diese expandierte, windige Lage, sondern die Güte des Substrates, die Düngung und das regelmäßige Umtopfen.
Anbei noch einige Empfehlungen für eine Kübelkultur:
- verwenden Sie ein Substrat aus ca. 80 % Weißdorf und 20 % Kies, Blähton oder ähnlichem Material
- auch Zuschlagstoffe wie Steinmehl, Hornspäne oder Kompost können gerne eingesetzt werden
- düngen Sie das Substrat mit einem Vollnährstoffdünger auf (4 gr Dünger pro Liter Substrat)
- achten Sie auch auf eine gute Drainage im Kübel, ev. empfiehlt sich eine Drainschicht mit grobem Kies auf dem Kübelgrund, welche mit einem Vlies vom Substrat getrennt wird
- kalken Sie das Substrat auf, so dass Sie einen ph-Wert von 5,5 bis 6,0 errreichen
- topfen Sie alle 2 bis 3 Jahre die Kübelpflanze in ein etwas größeres Gefäß um
- düngen Sie das Substrat jährlich mit 2 bis 3 gr. Vollnährstoffdünger pro Liter Substrat nach
- die Hainbuchen sind gut frosthart im Kübel, nur bei sehr strengen oder extrem lang andauernden Frösten sollten die Töpfe isoliert werden
- keine Angst vorm Schnitt! Schneiden Sie die Laubgehölze ruhig jährlich, sie werden dadurch buschigere, stabilere Pflanzen erreichen
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 17.03.2012
 
Eintrag: #2557 Guten Tag, wir möchten vor einem unschönen alten Gebäude (Länge 20 m) eine Hecke als Sichtschutz anbringen (Efeu oder ähnl. kommt nicht in Frage). Die Höhe sollte ca. 2 m werden. Welche Pflanzen würden Sie empfehlen? Wir dachten an Hainbuche, Liguster oder ähnliches. Der Boden ist eher trocken und etwas sandig. Bitte um Rat. Vielen Dank!
  Ich würde Ihnen Liguster empfehlen - am besten den einfachen Ligustrum vulgare. Dieser hat relativ geringe Standortansprüche und kommt daher auch mit einem eher trockenen und sandigen Boden zurecht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 17.04.2012
 
Eintrag: #2574 Hallo, ich möchte gerne die genannte Pflanze als Sichtschutz nutzen. Ich brauche eine Höhe von 5 Meter. Nun meine Fragen. Wie hoch wird die Planze? Mit welchem Wachstum kann ich pro Jahr rechnen? Und der Garten liegt in unmittelbarer Nähe zum Rhein, also erhöhtes Grundwasser und Gefahr von Staunässe. Ist diese Pflanze dennoch geeignet? Und falls nicht, haben Sie eine Alternative für mich?
Besten Dank im voraus!
  Die Hainbuche erreicht ungeschnitten eine Höhe von 10 m - ein 5 m hoher Sichtschutz ist also kein Problem. Erhöhtes Grundwasser verträgt die Hainbuche problemlos, ist der Boden aber sumpfig oder von Überschwemmungen betroffen, würde sie das nicht überleben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 18.04.2012
 
Eintrag: #2590 Hallo und Guten Abend,
nachdem wir im letzten und vorletzten Jahr jeweils eine Hainbuchenhecke gepflanzt haben, möchten wir gerne wissen, zu welchem Zeitpunkt und womit wir die beiden Hecken düngen können. Bei beiden Hecken wurde beim Einpflanzen Hornspäne in den Boden eingearbeitet und die erste Hecke im letzten Jahr mit Hornspänen gedüngt.
Vielen Dank und Grüße!
  Wenn die beiden Hainbuchen-Hecken schon mit Hornspänen, also einem sehr nachhaltigen, langanhaltenden Dünger, gedüngt wurden, brauchen Sie erstmal gar nichts zu tun. In der Regel müssen Sie die Pflanzen im Freiland gar nicht düngen, es sei denn sie werden chlorotisch (Gelbfäbung der Blätter).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 18.04.2012
 
Eintrag: #2769 Sehr geehrtes Eggert Team,
ich beabsichtige im kommenden Herbst eine Hainbuchenhecke zu pflanzen.
Wann ist hierfür der beste Zeitpunkt?
Ich habe bereits einen Graben von ca. 40 cm Tiefe angelegt und möchte nun die Erde aufbereiten.
Der jetzige Boden wird mit der Zeit an der Oberfläche so hart, dass kaum noch Wasser eindringen kann.
Wie kann ich den Boden aufbereiten und bis zum Herbst nahrhaft machen?
Vielen Dank schonmal im Voraus!
  Schon jetzt einen Graben auszuheben, ist eigentlich nicht nötig. Zum Aufbereitung des Bodens ist es am Besten einen Gründünger auszusähen. Bei einem eher harten Boden sollten man einen mit langen, tiefen Wurzeln wählen, die den Boden etwas aufbrechen und krümmeliger/gefügiger werden lassen. Geeignet sind hierfür z.B. Lupinen oder Ölrettich. Letzteren verwenden wir auch hier in der Baumschule gerne.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 30.05.2012
 
Eintrag: #2785 Ist es möglich eine Hainbuchenhecke auf einen einseitigen Friesenwall (Böschung mit Findlingen abgefangen, zur anderen Seite Garten) zu pflanzen, oder beschädigt sie den Wall?
  Grundsätzlich ist es möglich, eine Hainbuchenhecke auf einen Wall zu pflanzen. Man muss aber bedenken, dass ein Wall bei Trockenheit schneller austrocknet als eine ebene Fläche und daher im Sommer für ausreichende Bewässerung gesorgt werden muss (z.B. mittels eines Sprühschlauchs o.ä.).
Beschädigt sollte der Wall durch die Hainbuchen nicht werden - die Wurzeln gehen eher in die Tiefe als in die Breite. Außerdem kann man die Entwicklung des Wurzelwerks durch regelmäßigen Schnitt der Hecke regulieren - je höher und breiter die Hecke wird, desto stärker entwickeln sich auch die Wurzeln. Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 04.06.2012
 
Eintrag: #2853 Hallo,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Könnte die Hainbuchenhecke auch schmaler als 1 m gehalten werden z.B. 60 cm? Kann die Hainbuchenhecke auch mit der Rotbuchenhecke gemischt werden? Vielen Dank nochmals.
  Ja, bei einer Hainbuchenhecke ist auch eine Breite von 60 cm möglich - schmaler sollte sie aber nicht werden.
Theoretisch wäre eine Mischung von Hainbuche und Rotbuche möglich, generell vertragen würden sich die beiden Arten. Praktisch raten wir aber eher davon ab. Wenn man zwei unterschiedlich Gehölze mischt, ist es ungleich schwieriger eine schöne gleichmäßige Hecke zu bekommen. Gerade in den ersten Jahren wachsen die Hainbuchen deutlich schneller als die Rotbuchen, d.h. außer eine Weile direkt nach einem Schnitt würde man immer wieder recht unterschiedlich hohe Pflanzen haben. Wenn man eine quaderförmig Hecke wünscht, sollte man sich lieber für ein Gehöz entscheiden. Anders sieht es aus, wenn man eine eher lockere Sichtschutzpflanzung anlegt, dann kann eine Mischung durchaus sehr schön wirken- dafür benötigt man aber wiederum mehr Platz.
Mit feundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 21.06.2012
 
Eintrag: #2860 Hallo,
wir planen, vor einer 2,5 m hohen Garagenwand eine Buchenhecke zu pflanzen, da die Wand optisch sehr stört. Da die Garage dem Nachbarn gehört, sind weder Selbstklimmer noch ein angeschraubtes Spalier eine Option, und wir haben uns stattdessen für eine möglichst schmale Hecke entschieden. Die Wand verläuft genau von Ost nach West, die Hecke soll an der Nordseite (also überwiegend im Schatten) stehen. Nun meinen Fragen: Ist an diesem Standort Hainbuche oder Rotbuche besser geeignet? Erreichen diese an einer Nordwand die gewünschte Höhe von 2,5 m? Welches jährliche Höhenwachstum kann ich hier erwarten? In welchem Abstand zur Garage empfliehlt es sich, die Hecke zu pflanzen (wir haben ein sehr kleines Grundstück und würden mit der Hecke gern möglichst nah an die Garage herangehen)? Vielen Dank!
  Wir würden Ihnen lieber die Hainbuche, Carpinus betulus, empfehlen, da sie deutlich anspruchsloser als die Rotbuche, Fagus sylvatica, ist. Obwohl eine Nordwand sicher kein optimaler Standort ist, sollte die Hainbuche eine Höhe von 2,50 m problemlos erreichen. Der Jahreszuwachs wird ungefähr zwischen 20-40 cm liegen.
Als Pflanzabstand von der Garage ist mindestens 1 m zu empfehlen. Pflanzt man die Sträucher näher an die Wand heran, ist das Risiko hoch, dass sie auf der Wandseite verkahlen und unschön aussehen. Außerdem sind auf dieser Seite dann auch keine Pflegemaßnahmen mehr möglich.
Eine platzsparendere Alternative wäre vielleicht eine selbsstehende Kletterhilfe, die mit schattenverträglichen Pflanzen wie zum Beispiel Efeu begrünt wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 28.06.2012
 
Eintrag: #2995 Hallo,
ich habe an meiner Lingusterhecke Dickmaulrüsslerbefall, den ich nicht mit allen Mitteln unter Kontrolle bekomme. Nematoden wurden auch schon ausgesetzt. Nun möchte ich meine Lingusterhecke gegen Hainbuche austauschen.
Wie resistent ist Hainbuche gegenüber dem Dickmaulrüssler?
  Es gibt bestimmte Pflanzen, die von dem Dickmaulrüssler vorzugsweise befallen werden. Dazu gehören bspw. Eibe, Buxus und Rhododendron, aber teilweise auch Liguster. Nach meiner Erfahrung stehen Hainbuchen recht weit unten auf der Speisekarte der Dickmaulrüssler.
Als problematisch sehe ich aber, dass eine neue Hecke in den mit Larven kontaminierten Boden gepflanzt wird und es so natürlich möglich ist, dass die Wurzeln der Hainbuchen sofort von den bestehenden Larven aufgefressen werden.
Die unmittelbare Gefahr geht ja von den Larven aus, die im Erdreich wohnen, an dem Wurzelwerk fressen und so die Pflanzen zum Absterben bringen können. Der Käfer frisst die typischen Buchten in die Blätter und sorgt leider auch für den Nachwuchs.
Gruß
Jörg Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 01.08.2012
 
Eintrag: #3066 Liebes Eggert-Team,
wir wohnen in einem Neubaugebiet in Waldnähe und haben ab und an mal Rehe (und Hasen) auf dem Grundstück. Eigentlich wollten wir auf einen Zaun verzichten und stattdessen eine Hainbuchen-Hecke pflanzen. Hierzu ein paar Fragen:
- ist eine Hainbuchenhecke empfehlenswert oder wird sie von Rehen kaputt gefressen?
- würde eine Hainbuchenhecke durch einen Zaun hindurch wachsen, falls es doch nicht ohne Zaun geht oder würde die Hecke dauerhaft deswegen kaputt gehen?
- ist es ratsam, kleinere Pflanzen zu kaufen, damit sich diese über die Jahre hinweg besser verästeln können bzw. welche Größe und Ware (Container, Heister) empfehlen Sie?
Danke und viele Grüße!
  Nach unserer Erfahrung gehen Hasen und Rehe auch an Hainbuchen (Carpinus betulus) - allerdings nur, wenn wirklich über mehrere Wochen Schnee liegt und sie nichts besseres finden.
An einem Zaun stört sich die Hainbuche nicht - den durchwächst sie einfach. Man könnte z.B. auch die Hecke zweireihig pflanzen und in der Mitte einen Maschendrahtzaun setzen, der dann bald nicht mehr zu sehen wäre.
Wenn Sie eine schön dichte Hainbuchenhecke wünschen, empfiehlt sich die wurzelnackte Heckenware in der Größe 80-100 cm. Diese könnte man auch problemlos zweireihig pflanzen. Eine andere Variante wäre, gleich große Heister (mit Ballen, 150-175 cm) zu wählen. Wenn diese dicht gepflanzt werden kommen Rehe dort auch nicht mehr hindurch. Das Risiko eines Verbisses der Seitentriebe im Winter lässt sich jedoch verhindern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 24.08.2012
 
Eintrag: #3099 Hallo,
wir planen zum Herbst hin in einer Neuanlage unseren kompletten Garten mit der Hainbuche "einzuzäunen".
Es werden in diesem Falle ca. 55 m. Geplant ist eine Höhe von 100-120 cm, damit im Sommer 2014 ein gewisser Sichtschutz vor allem zur Straßenseite gegeben ist.Geplant ist dementsprechend folgendes Produkt: "Heckenware 100 bis 125 cm hoch"
Ist unsere Planung realistisch und welche Menge würden Sie uns raten?
  Die Größe 100-125 cm ist ok - die Hainbuchen brauchen aber eine gute Erde und Pflege (Düngung, Schnit), wenn sie schon im Sommer 2014 einen vernünftigen Sichtschutz bieten sollen.
Sie benötigen 3-3,5 Pflanzen pro Meter, d.h. 165 bis 192 Pflanzen für die gesamte Hecke.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 31.08.2012
 
Eintrag: #3137 Hallo,
1. Wann kann eine Hainbuchenhecke gepflanzt werden?
2. Kann bei der Lieferung ein Termin vereinbart werden?
3. Wie schnell nach Lieferung müssen die Heister eingepflanzt werden?
Danke und Grüße!
  1. Die besten Pflanzzeiten für eine Hainbuchenhecke sind während der Vegetationsruhe im Herbst und im Frühjahr.
2. Ein Termin kann vereinbart werden. Leider können wir die Einhaltung jedoch nicht garantieren, da wir die Vorgänge in der Spedition nicht beeinflussen können. Das bedeutet, wenn Sie uns einen Wunschtermin (nicht Samstag oder Sonntag) nennen, versenden wir die Ware so, dass sie im Normallfall am gewünschten Tag ankommt. In der Regel klappt das - manchmal gibt's aber Engpässe o.ä. bei der Spedition. Dann kann die Leiferzeit auch einen Tag länger dauern.
3. Da die Hainbuchen-Heister mit Ballen geliefert werden, sind die Wurzeln relativ gut geschützt, und Sie können die Pflanzen ein paar Tage (geschützt, kühl) stehen lassen, bevor Sie in die Erde kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 05.09.2012
 
Eintrag: #3169 Guten Morgen liebes Gartenteam,
ich möchte über eine Länge von ca. 40 m eine eher schmal zu erziehende Hainbuchensichtschutzhecke anpflanzen.
Wieviel cm Abstand sollte ich vom Zaun abrücken, um diese später noch schneiden zu können?
Welche Pflanzen wären am besten geeignet: Heckenware, Containerware oder Heister?
Kann ich die bereits 100-120 cm hohen Pflanzen so belassen, oder müssen sie zurückgeschnitten werden?
Wann ist die beste Pflanzzeit?
Vielen Dank im voraus!
  Wenn Sie wollen, dass Sie die Hecke auch an der Zaunseite vernünftig beschneiden können und Sie nicht durch den Zaun wachsen lassen möchten, würde ich einen halben Meter zwischen Hecke und Zaun frei lassen.
Alle genannten Hainbuchen-Qualitäten sind für eine Heckenpflanzung geeignet. Die wurzelnackte Heckenware ist die günstigste der drei Alternativen: die Pflanzen sind noch relativ jung, die Anbaumethode auf dem Feld günstig. Die Heister mit Ballen wurden ebenfalls auf dem Feld kultiviert, sind aber ca. 3 Jahre älter, schon deutlich besser verzweigt und kosten daher mehr. Die verhältnismäßig teuerste Variante ist die Containerware - die Aufzuchtmethode im Topf ist relativ kostenintensiv und aufwendig. Sie kann dafür aber das ganz Jahr gepflanzt werden, also auch jetzt sofort. Sowohl wurzelnackte Pflanzen als auch Pflanzen mit Ballen können erst nach Ende der Vegetationsphase gerodet und versendet werden - die ideale Pflanzzeit ist damit auf die Zeiträume Mitte Oktober bis Ende November und März bis April festgelegt.
Ein Schnitt nach dem Pflanzen raten wir für die wurzelnackte Ware in jedem Fall. So wachsen sie wesentlich besser an und werden buschiger. Aber auch die Containerware und die Heister sollten nach dem Pflanzen in der Höhe etwas eingekürzt werden: Es ist für das Anwachsen nicht erforderlich, aber die Pflanzen treiben im Frühjahr gleich etwas buschiger aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 12.09.2012
 
Eintrag: #3243 Sehr geehrte Damen und Herren,
wir wuerden gerne diesen Herbst einen Sichtschutz aus Hain- oder Rotbuchehecke pflanzen. Wichtig ist uns hierbei, dass wir einen schnellen, langanhaltenden (auch im Herbst/Winter) und dichten (auch unten) Sichtschutz haben. Wir wuerden gerne Heister bestellen, in der Hoehe 125-150 cm fuer ca. 5 m Heckenlaenge. Jetzt unsere Frage: Welche der beiden Hecken waere besser geeignet? Wieviele Pflanzen benoetigen wir? Wie tief muss das jeweilige Loch zum Einpflanzen sein? Wuerden sich auch Heister empfehlen? Wie lange ist die Zeit zwischen Bestellung und Lieferung? Haetten Sie die fuer uns empfohlene Pflanzen und Anzahl vorraetig?Vielen Dank fuer Ihre Bemuehungen!
  Ihren Vorstellungen von der gewünschten Hecke würden beide Gehölze entsprechen. Ich würde Ihnen empfehlen, die Wahl abhängig von der Bodenbeschaffenheit zu machen: Auf einem leichten Boden empfiehlt sich die Hainbuche, Carpinus betulus, bei einem hochwertigen Boden kommt auch die Rotbuche, Fagus sylvatica, in Frage. Letztere ist anspruchsvoller in ihren Standortbedingungen und reagiert wesentlich empfindlicher auf Trockenheit.
Heister sind gut geeignet als Ausgangsware für eine Hecke; maximal 3 Exemplare pro Meter werden für eine schön blickdichte Hecke benötigt.
Das Pflanzloch sollte zunächst etwas tiefer als für den Ballen notwendig gegraben werden (ca. 40 cm tief und breit), um etwaige Verdichtungen im Boden zu lockern. Danach verfüllt man es wieder soweit, dass der Ballen genau reinpasst.
Zwischen Bestellung und Auslieferung vergehen in der Hauptversandzeit ca. 7-10 Tage; genügend Pflanzen der gewünschten Qualität haben wir vorrätig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 26.09.2012
 
Eintrag: #3258 Wieviel Hainbuchepflanzen je Meter bei Ausgangshöhe 80/100 cm auf 180 bis 220 cm Endhöhe?
  Wir würden Ihnen 3-3,5 Hainbuchen, Carpinus betulus, pro Meter empfehlen, das reicht völlig aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 26.09.2012
 
Eintrag: #3368 Hallo,
wir wollten eigentlich in den nächsten 2 Wochen eine Hainbuchenhecke bestellen und pflanzen.
Jetzt sind Temperaturen um die 0 - 6 Grad tagsüber und nachts sogar Minusgrade gemeldet.Sollten wir warten oder ist das Pflanzen bei der Witterung möglich? Wenn möglich, sollte mandie frisch gepflanzte Hecke bei Temperaturen um 0 Grad gießen?
Vielen Dank.
  Die niedrigen Temperaturen sind kein Problem für die Hainbuchen, Carpinus betulus. So lange es sich nur um Nachtfröste handelt und der Boden nicht tagelang gefroren ist, nimmt die frischgepflanzte Hainbuchenhecke keinen Schaden.
Gießen ist bei dem feucht-kalten Wetter zur Zeit eigentlich nur bei der Pflanzung nötig, zumal die Pflanzen sich in der Winterruhe befinden und kein Laub versorgen müssen. Handelt es sich um einen sehr trocknen Standort und man hat den Eindruck der Boden fängt an auszutrocknen, kann man aber auch gerne etwas nachwässern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 25.10.2012
 
Eintrag: #3372 Sehr geeehrtes Eggert-Team,
tolle Website, toller Service - besten Dank. Zu ein paar Fragen habe ich bislang leider keine Antwort gefunden, bestimmt wissen Sie weiter: Wir planen eine Sichtschutzhecke, die ca. 2 m hoch werden soll. Zur Auwahl stehen Feldahorn, Hainbuche und Rotbuche.
- Gibt es - außer dem Aussehen - grundlegende Unterschiede zwischen den Pflanzen, die es zu beachten gilt (Wachstum, Schnittverträglichkeit, Boden- und Klimaanforderung, Pflegebdedarf)
- Macht es Sinn, größere (z.B. 150-175 cm) und kleinere (z.B. 40-60 cm) Pflanzen abwechselnd nebeneinader zu setzen, um schnell und gleichzeitig gute Höhe und gute Blcikdichtigkeit zu erzielen?
- Was bedeutet Heckenware? Handel es sich um Pflanzen ohne Erdballen um die Wurzeln? Bzw. wie erklärt sich der Preisunterschied z.B. Hainbuche 100-125 cm vs. Heister?
Ich freue mich auf und bedanke mich sehr herzlich für Ihre Auskünfte!
  Die Rotbuche, Fagus sylvatica, hat von den drei genannten Arten den größten Pflegebedarf: Sie ist am anspruchvollsten in Bezug auf den Boden (humos, nährstoff- und gerne auch kalkreich) und ist anfälliger gegenüber Schädlingen. Hainbuche, Carpinus betulus, und Feldahorn, Acer campestre, sind robuster, wobei die Hainbuche ein wenig blickdichter ist.
Abwechselnd kleine und große Pflanzen zu setzen macht keinen Sinn. Die Pflanzen werden durch einen regelmäßigen Schnitt von selber unten schön buschig und blickdicht. Außerdem würden die kleineren Pflanzen auf Dauer von den größeren unterdrückt werden und schließlich absterben.
Bei der Heckenware handelt es sich um wurzelnackte Pflanzen, die ca. 3 Jahre alt und daher noch sehr schlank sind. Von ihnen benötigt man 4-5 Stück pro Meter. Heister haben hingegen einen Ballen und sind mit ihren 6 Jahre schon wesentlich dichter und breiter, so dass man nur 3 Stück auf den Meter setzen muss und schneller eine fertige Hecke bekommt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 25.10.2012
 
Eintrag: #3377 Hallo!
Kann ich wurzelnackte Hainbuchen noch Mitte November pflanzen oder ist es besser bis zum Frühjahr zu warten?
Vielen Dank für eine Antwort.
  Wurzelnackte Hainbuchen, Carpinus betulus, können problemlos noch Mitte November gepflanzt werden: die Pflanzsaison hat erst vor wenigen Tagen begonnen. Nachtfröste stören die Pflanzen nicht. Erst wenn Dauerfrost angesagt ist, sollte man von einer Pflanzung absehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 25.10.2012
 
Eintrag: #3759 Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben im letzten Herbst eine Hainbuchenhecke gepflanzt, in zwei unterschiedlichen Höhen (ca. 1,20 m und 0,80 m hoch). Sie ist naturgemäß noch sehr licht. Leider haben wir versäumt, diese sofort nach dem Pflanzen einzukürzen. Sollten wir sie jetzt im Frühjahr bzw. so bald wie möglich schneiden, und um wieviel sollte man sie dann kürzen?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!
  Ein Schnitt im Frühjahr ist durchaus sinnvoll - die Hainbuchen wachsen dann besser an (auch jetzt noch), verzweigen sich besser und werden dichter. Der Schnitt sollte durchgeführt werden, sobald der Frost vorbei ist und bevor die Hainbuchen ausschlagen. Ohne die Pflanzen zu sehen, ist es schwer einzuschätzen, aber um bis zu 25% kann man sie wohl einkürzen. Auch ein ganz leichter Schnitt an den Seiten ist empfehlenswert und beeinflusst die Verzweigung positiv.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Eintrag: #3797 Hallo,
Heckenware Hainbuche 100-125 cm. Wenn ich die nächste Woche setzen möchte, muss ich dann gleich schneiden, und wenn ja, dann nur oberhalb oder auch seitlich?Vielen Dank für die Rückmeldung!
  Wir empfehlen die Hainbuchen, Carpinus betulus, direkt nach dem Pflanzen sowohl in der Höhe als auch seitlich zu schneiden. So wachsen die Pflanzen deutlich besser an und verzweigen sich stärker, werden also dichter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Eintrag: #3801 Hallo,
ich möchte eine Hainbuchenhecke an einer Straße als Sichtschutzzaun pflanzen. Es sind ca. 30 Meter.Bei Heister mit Ballen 175-200 cm brauche ich dann 60 Stück und pflanze mit Abstand von 50 cm - ist das richtig?
Danke für Ihre Hilfe.
  Ja, 60 Hainbuchen-Heister mit Ballen, 175-200 cm, auf 30 m ist ok. Am Anfang sieht das noch etwas licht aus, wächst aber mit der Zeit schön dicht zusammen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 29.03.2013
 
Eintrag: #3822 Ich würde gern eine Hecke aus Hainbuche oder ggf. Feldahorn als Sichtschutz zu den Nachbarn pflanzen. Der Boden ist relativ feucht, Ausrichtung ist sonnig, und es handelt sich um Weinbauklima (Hessische Bergstrasse). Ich hätte den Sichtschutz schon gerne dieses Jahr möglichst hoch: Kann man auch den Heister als Hecke setzen? Sind diese unten kahl oder auch belaubt? Wie viele Sträucher in 150/175 cm bzw. 175/200 cm würde ich pro Meter benötigen? Wieviel Breite benötigt man?
Viele Grüße und Dank im Voraus!
  Wenn der Boden nur feucht ist und nicht unter Staunässe leidet, gedeihen sowohl Hainbuche, Carpinus betulus, als auch Feldahorn, Acer campestre, gut.
Heister können sehr gut für eine Heckenpflanzung verwendet werden; die Seitenverzweigung reicht bis zum Boden. Auf unserer Hainbuchen-Seite finden Sie ein Bild von einem ehemaligen Lehrling mit zwei Heistern der Größe 175-200 cm. Es handelt sich dabei nicht um fertige Heckenelemente, d.h. es dauert bei guter Pflege ca. 2-3 Jahre, bis die Hecke wirklich blickdicht ist. Benötigt werden 2-2,5 Exemplare pro Meter. Schmaler als 60 cm sollte man eine Hainbuchenhecke möglichst nicht schneiden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 05.04.2013
 
Eintrag: #3866 Hallo,
ich würde gerne einige Meter (ca. 20-30) vergreiste Thujen-Hecke alsbald möglich austauschen und stattdessen eine neue Hainbuchen-Hecke dort anlegen. (auch später als Sichtschutz)
Aufgrund des ungewöhnlich harten und langen Winters (wir sind wohl diese Woche das erste Mal frostfrei in Bayern) wäre das jedoch nun erst möglich. Ist das für die Hainbuche schon zu spät? Normal erfolgt doch Austrieb etc. etwa im April/Mai, wenn ich richtig informiert bin.
Der Boden ist recht schwer & steinig - stellt das ein Problem dar? Ich wollte einen entsprechenden Pflanz-Kanal ausheben und zunächst dort den Boden verbessern - was schlagen Sie hierzu vor? Humus einbringen? Kompost?
Danke für Ihre Hilfe - diese Seite ist wirklich eine tolle Informationsquelle :)
  Da der Winter in ganz Deutschland deutlich länger gedauert hat als erwartet, ist die Vegetation in diesem Jahr einige Wochen im Verzug. Bis Ende April kann man auf jeden Fall noch problemlos wurzelnackte Pflanzen und Pflanzen mit Ballen pflanzen. Je nachdem wie sich das Wetter jetzt weiter entwickelt, ist es vermutlich auch noch bis Anfang Mai möglich.
Einen schweren und steinigen Boden etwas aufzubereiten, ist sicher sinnvoll, auch wenn die Hainbuche sehr anspruchslos ist. Wenn es Verdichtungen gibt, müsste man den Pflanzkanal zur Auflockerung etwas tiefer als für die Pflanzung selber notwendig ausheben und dann wieder mit dem gelockerten Boden auffüllen. Da die Thujen ja aber anscheinend gut gewachsen sind, kann der Boden eigentlich nicht allzu feucht sein - nasse Füße vertrage sie nämlich schlecht. Das Untermischen von Kompost sorgt für einen guten Start der Pflanzen: Die Wasserhaltekraft und der Nährstoffgehalt des Bodens werden verbessert. Eine Düngung ist nicht nötig, im ersten Jahr können die Hainbuchen ohnehin noch nicht so viele Nährstoffe aufnehmen, da zunächst neue Wurzeln gebildet werden müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 11.04.2013
 
Eintrag: #3910 Sehr geehrte Damen und Herren,
kann man die Hainbuche selbst vermehren? Wurzelt der Heckenschnitt wieder an?
Kann man die Hecke jetzt noch schneiden?
Danke für Ihre Antwort.
  Die Hainbuche, Carpinus betulus, kann nicht durch Steckholz vermehrt werden, wie man es z.B. von Buchsbaum und Liguster kennt, sondern wird ausschließlich ausgesät.
Eine Hainbuchenhecke kann auch jetzt geschnitten werden; man sollte aber gegebenenfalls Rücksicht auf brütende Vögel nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 11.06.2013
 
Eintrag: #3924 Ich plane meine Hainbuchehecke im Herbst zu pflanzen. Verträgt die Pflanze den stark lehmhaltigen Boden? Wie sollte ich den Boden vorbereiten? Den Boden durch Mutterboden austauschen?
  Mit einem lehmigen Boden kommt die Hainbuche, Carpinus betulus, durchaus zurecht, eventuell kann man Kompost untermischen, um den Boden etwas aufzuwerten und zu düngen. Schwierig wird es nur, wenn der Boden stark verdichtet ist, z.B. wenn bei einem Neubau schweres Baugerät über die Fläche gefahren ist. Dann müsste man den Boden möglichst tief kräftig auflockern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 15.06.2013
 
Eintrag: #3989 Guten Tag!
Wieso kann man eigentlich um diese Jahreszeit, also im Juni keine wurzelnackten Hainbuchen pflanzen?! Wir würden unsere Hecke gerne schon jetzt anlegen. Würde es nicht reichen, wenn wir ausreichend wässern?!
Ich freue mich auf eine Antwort von Ihnen!
  Beim Roden, also der Ernte, von wurzelnackten Hainbuchen geht immer ein Teil der Wurzeln verloren; besonders die feinsten Haarwurzeln, über die der Großteil der Wasseraufnahme geschieht, werden beschädigt. Würden man eine solche Pflanzen während der Vegetationszeit ernten und pflanzen, würde sie sterben: Sie befindet sich mitten im Wachstum und ist voll belaubt, der Stoffwechsel läuft auf vollen Touren und sie benötigt viel Wasser und Nährstoffe. Mit reduzierter Wurzelmasse kann sie die benötigte Wassermenge aber nicht aufnehmen - egal wieviel Wasser zur Verfügung steht, also wie stark gewässert wird. Sie würde daher selbst unter idealen Standortbedingungen und bei feuchtem Boden schneller vertrocknen als sie neue Wurzeln bilden kann.
Während der Vegetationsruhe müssen hingegen keine Blätter und keine neuen Triebe versorgt werden, der Stoffwechsel ist verlangsamt. So benötigen die Pflanzen nur wenig Wasser und Nährstoffe, die sie bei gefrorene Boden zeitweise ohnehin nicht aufnehmen könnten. Wird eine Hainbuche in diesem Zustand ausgegraben und verpflanzt, hat sie ausreichend Zeit neue Wurzeln zu bilden, bevor sie den aktiven Organismus samt Blättern versorgen muss.
Bei einer Pflanzung im Herbst, wenn der Boden noch verhältnismäßig warm ist, können meist noch vor dem Winter ausreichend Wurzeln gebildet werden, so dass die Pflanzen im Frühjahr bereit sind zeitig auszuschlagen. Im frühen Frühjahr gepflanzte Hainbuchen schlagen hingegen meist etwas verspätet aus, da sie zunächst ihre ganze Energie in die Wurzelneubildung investieren müssen - dafür gehen sie etwas besser etabliert in ihren ersten Winter. Da die Hainbuche aber sehr frosthart ist, spielt das kaum eine Rolle. Für frostempfindliche Pflanzen hingegen empfiehlt sich aus diesem Grund eher eine Frühjahrspflanzung.
Um das Anwachsen der wurzelnackten Pflanzen noch zu begünstigen, sollte man einen Pflanzschnitt durchführen, d.h. unmittelbar nach dem Pflanzen werden die Sträucher um 1/3 bis 1/2 zurückgeschnitten, so dass Wurzelmasse und Triebmasse wieder in einem besseren Verhältnis zueinander stehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 02.07.2013
 
Eintrag: #4025 Hallo,
ich habe diesen Frühling diese Hainbuchenhecke gepflanzt, wann kann bzw. soll ich diese zurückschneiden?
Vielen Dank!
  Das hängt davon ab, wie sich die Hainbuchenhecke entwickelt hat. Oft ist der Zuwachs im ersten Pflanzjahr recht gering - dann sollte man sie jetzt lieber in Ruhe lasssen und sie erst zu Beginn des nächsten Frühjahrs vor dem frischen Austrieb etwas stutzten.
Sind die Hainbuchen aber schnell gut angewachsen und haben einen ordentlichen frischen Austrieb entwickelt, dann ist jetzt im Juli die beste Zeit für einen Schnitt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihe Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 11.07.2013
 
Eintrag: #4072 Sehr geehrte Damen und Herren,
wir würden gern in unserem Garten 2 Hainbuchen pflanzen. Sie sollen uns als Schattenspenden dienen. Können Sie schon etwas grössere als angegeben liefern? Wann sollte man die Bäume pflanzen? Wann könnten Sie liefern?
  Wir könnten z.B. Hainbuchen mit einem Stammumfang von 12-14 cm und ca. 3,50 m hoch liefern. Bei zwei Bäumen wäre die Lieferung kostenlos und könnte kurzfristig geschehen.
Noch spenden Hainbuchen dieser Größe allerding nicht viel Schatten; bis die Krone schöne breit ist, muss man sich noch ein paar Jahre gedulden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 27.07.2013
 
Eintrag: #4080 Hallo,
wir haben im März 25 m wurzelnackte Hainbuche gesetzt. Die ist auch schön ausgeschlagen, Gießen war bis zum Beginn des heißen Wetters vor drei Wochen auch nicht nötig, da es regelmässig geregnet hat. Dann wurde es heiß, die Hecke steht Richtung Süden, und wir haben nicht regelmäßig und ausdauernd gegossen. Nun Kriegen vereinzelte Pflanzen braune Blätter. Kann ich davon ausgehen, das diese Pflanzen kaputt sind?
  Wenn es sich um einen reinen Trockenschaden handelt, leben die Hainbuchen, Carpinus betulus, noch: Sie schmeißen ihre Blätter bzw. einen Teil der Blätter ab, um die Verdunstungsfläche zu reduzieren und auf diese Weise auch mit wenig Wasser überleben zu können.
Die Triebe selber sterben aber nicht ab und sind innen noch grün. Ist die Krisenzeit vorbei, treiben die Pflanzen wieder durch und die Hainbuchen werden wieder grün. Man kann mal vorsichtig bei einer der betroffenen Pflanzen an der Rinde eine Zweiges kratzen. Ist darunter noch feuchtes, grünliches Gewebe, ist alles ok.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 29.07.2013
 
Eintrag: #4186 Hallo,
wir möchten eine Hecke (Zielhöhe 1,80 m) als Sichtschutz zur Straße hin um unser Grundstück pflanzen, sind uns aber unsicher ob Rot-oder Hainbuche eher in Frage kommt. Der hier vorhandene Boden scheint zum Pflanzen sehr undankbar, es handelt sich um sehr schweren Boden (Lehm-Löss), der bei Trockenheit oben aufreißt und bei Nässe wie ein Tonklumpen am Späten kleben bleibt.
Zudem befindet sich im Boden, dort wo die Hecke entlang der Grundstücksgrenze gepflanzt werden soll, auch noch das schräg in unser Grundstück hineinragende Betonfundament der Straßenkantensteine. Die Hecke zieht sich um das Grundstück von Süd-Ost bis Süd-West Lage.
Wir haben nun den Rat bekommen, einen Pflanzstreifen von mind. 50x50 auszuheben und dort besseren Boden einzubringen. Nun meine Fragen:
1) Eignet sich bei den beschriebenen Boden (und Licht-)verhältnissen eher die Hainbuche oder eher die Rotbuche?
2) Welche Art Erde muss man dann in den Pflanzstreifen einbringen? Reiner Humus? Blumenerde? Lavasplitt? Sand? Ein Gemisch aus allem ;-)?
Vielen Dank !
  Bei einem problematischen Boden sollte man lieber Hainbuchen, Carpinus betulus, pflanzen, da diese deutlich anspruchsloser als Rotbuchen, Fagus sylvaticus, in Bezug auf die Bodenverhältnisse sind.
Am besten hebt man den Pflanzgraben etwas tiefer und breiter aus als für das Pflanzen selber notwenig (z.B. die erwähnten 50x50 cm) und vermischt den Mutterboden (Aushub) mit Kompost. Falls das Wasser schlecht abläuft, kann man zu Auflockerung auch noch etwas Kies mit untermischen. Was man auf jeden Fall vermeiden sollte, ist einen Graben auszuheben und diesen mit einem fremden Boden zu füllen. Mit etwas Pech schotten sich die beiden Bodenarten dann voneinander ab, und man hat eine Rinne erzeugt, in der sich bei Regen das Wasser sammelt und stehenbleibt, so dass die Heckenpflanzen absaufen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 22.08.2013
 
Eintrag: #4370 Sehr geehrte Damen und Herren,
ich plane im Oktober/November ein Grundstück auf ca. 80 m mit einer Hecke aus Rotbuche bzw. Hainbuche zu umfrieden. Die anfängliche Höhe oder Blickdichte ist nicht wichtig, daher frage ich mich, ob nicht auch frische Sämlinge benutzt werden können und ob Sie diese anbieten?
Desweiteren interessiert mich wie groß das Pflanzloch sein muss. Reicht es bei wurzelnackter Heckenware aus, mit einem kleinen Erdbohrer (Bohrmaschine) Löcher mit ca. 5 cm Durchmesser zu bohren oder behindert das kleine Pflanzloch den Wurzelwachstum?
Im Voraus besten Dank!
  Wir können Ihnen auch einjährige Sämlinge anbieten. Diese sind gut 30 cm hoch und kosten ungefähr 0,25 EUR pro Stück. So junge Pflanzen sind allerdings noch empfindlich und benötigen daher noch eine gute Pflege, damit sie auch anwachsen und sich gut entwickeln. Wir würden Ihnen daher empfehelen, lieber die kleinste wurzelnackte Qualität zu nehmen (40-60 oder 60-80 cm bei der Hainbuche, 60-80 cm bei der Rotbuche), die ist schon etwas robuster. Funktionieren würde aber beides.
Löcher mit einem 5 cm-Durchmesser sind zu klein für die Wurzeln. Man würde sie nicht vernünftig reinbekommen und Wurzelschäden verursachen. Besser ist es mit einem Spaten ein Loch auszuheben (also ca. spatenbreit). Dann lockert man auch gleich die Erde rund um die Wurzeln etwas auf, falls es Verdichtungen im Boden gibt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 15.10.2013
 
Eintrag: #4444 Hallo und guten Abend,
wir möchten auf 46 m eine blickdichte und ca. 3 m oder mehr hohe Hecke planzen. Wir wohnen auf der Schwäbischen Alb, wo es oft sehr windig und im Winter auch kalt ist.
Zu welcher Heckenpflanze würden Sie uns raten? Wir selbst haben an Hainbuche gedacht, und wenn ja dann folgende Fragen:
Können wir noch bis Ende Oktober pflanzen?
Ein-oder zweireihig setzen, um eine gute Blickdichte zu erreichen?
Wieviel Pflanzen benötige ich und zu welcher Größe würden Sie raten?
Muß in den Boden Kompost eingearbeitet werden? (Vorher hat dort eine gemischte ca. 30 Jahre alte Hecke gestanden.)
Wie tief muß das Wurzelloch ausgehoben werden?
  Hainbuche, Carpinus betulus, ist für den beschriebenen Standort gut geeignet - sie ist recht anspruchslos, sehr frostfest und verträgt auch den Wind gut. Die Pflanzzeit für wurzelnackte Hainbuchen und Hainbuchen mit Ballen beginnt erst im Laufe des Oktobers, da die Pflanze erst geerntet werden können, wenn sie mit der Winterruhe begonnen haben. Solange der Boden nicht gefroren ist, können sie geplanzt werden - gelegentlicher Nachtfrost ist kein Problem. Nur unmittelbar vor dem Wintereinbruch sollte man nicht mehr pflanzen.
Eine dichte Hecke kann man auch erzielen, wenn man einreihig pflanzt. Bei einer zweireihigen Pflanzung ist eine gute Blickdichte schneller erreicht. Eine gute Ausgangsware für eine Hecke ist die Größe 80-100 cm (wurzelnackt). Davon würde man einreihig 3-4 Pflanzen pro Meter setzen, zweireihig 5 (also 2 und 3 versetzt). Es sind aber auch alle anderen Größen für die Heckenpflanzung geeignet - kleinere, wenn man Geld sparen möchte und Zeit hat, die größeren, wenn man ungeduldiger ist und auch bereit ist mehr zu bezahlen.
Kompost einzuarbeiten ist immer eine gute Idee, zumal wenn man alte Pflanzen entfernt. So haben die Hainbuchen bessere Startbedingungen. Für die wurzelnackte Ware hebt man das Pflanzloch ca. 1,5 Spatenstiche tief aus.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 17.10.2013
 
Eintrag: #4584 Liebes Team der Baumschule Eggert,
ich hoffe, Ihr könnt uns auch in Bayern weiterhelfen. ;) Wir haben bei unserer hiesigen Baumschule Hainbuchen gekauft, um diese im Laufe der Jahre durch Formschnitt zu rechteckigen Säulen zu ziehen.
Durch widersprüchliche Aussagen des Betreibers und von Bekannten nun mein Anliegen: Unsere Hainbuchen haben teilweise zwei Leittriebe. Ist das unerheblich oder muß hier "auf den Stock gesetzt werden"?
Kann man beim Formschnitt mit der Heckenschere grob arbeiten oder muß man hier mit der Gartenschere die Triebe/Knospen bearbeiten ähnlich wie beim Bonsai? Kann die Hainbuche auch in einem mit Kies gemulchtem Beet stehen? Mögen Hainbuchen die Gesellschaft von Leberblümchen, Günsel oder Goldnessel?
Für Ihre Unterstützung und Pflegetipps ein herzliches Dankeschön und Grüße aus Bayern.
  Dass die Hainbuchen, Carpinus betulus, zweitriebig sind, ist nicht weiter schlimm - eine rechteckige Säule kann genauso gezogen werden. Es ist eine reine Geschmackssache, ob einen die Zweitriebigkeit stört, wenn sie im Winter durch die trockenen Blätter durchscheint. Mancher findet ästethischer, wenn man nur einen mittigen Haupttrieb sieht. Im Sommer, wenn die Säule dichtbelaubt ist, wird man ohnehin keinen Unterschied erkennen.
Der eher grobe Schnitt mit einer Heckenschere ist völlig ausreichend, um die Hainbuchen in Form zu bringen. Die Abstände zwischen den Knospen sind relativ gering, so dass man nicht auf die"perfekte" Stelle für den Schnitt achten muss, sondern sich auf die angestrebte Form konzentrieren kann.
Die Hainbuchen würden vermutlich auch in einem Kies gemulchten Beet wachsen, ideal ist es aber nicht für sie. Kies als Mulch wird besser für Pflanzen verwendet, die trockene Standorte mögen. Die Nachbarschaft von Leberblümchen, Günsel und Goldnessel stört die Hainbuche hingegen überhaupt nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 04.12.2013
 
Eintrag: #4641 Guten Tag,
wir haben im Garten eine Linde stehen, Stammdurchmesser etwa 20 cm. Daneben soll als Sichtschutz zur Straße eine Hecke stehen. Vor anderthalb Jahren haben wir eine Ligusterhecke gepflanzt (Ligustrum vulgare Atrovirens, Starthöhe 80-100 cm), die weit genug entfernt vom Baum gut wächst, je näher sie am Baum steht, desto kümmerlicher sehen die Pflanzen aus und haben das Wachstum eingestellt. Von der Problematik, daß der Baum der Hecke das gesamte Wasser nimmt, wussten wir damals noch nichts.
Wäre eine Hainbuchenhecke für diesen Standort besser geeignet? Gibt es eine Heckenpflanze, die an diesem Standort gedeihen kann und auch einigermaßen zügig wächst?
Vielen Dank für eine Antwort!
  Eigentlich ist für einen solch schwierigeren Standort Liguster, Ligustrum vulgare, besser geeignet als Hainbuche, Carpinus betulus. Wenn selbst Liguster nicht gedeiht, hat die Hainbuche leider auch keine Chance. Noch etwas zäher als Liguster ist die Alpen-Johannisbeere, Ribes alpinum - wahrscheinlich wird man aber auch bei ihr Wachstumseinbußen bemerken je näher sie der Linde kommt. Der Wurzeldruck eines solchen Baumes ist einfach zu groß, um schnell ein schöne Hecke ziehen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 12.12.2013
 
Eintrag: #4650 Sg. Damen und Herren,
ich habe im Herbst 2010 entlang einer 60 cm hohen Betonmauer eine ebenso hohe Weißbuchenhecke im Abstand von jeweils 33 cm (also 3 Stück/lfm) gesetzt. Um den Sichtschutz zu verbessern wurde von mir ca. 20 cm einwärts eine zweite Reihe versetzt angepflanzt.
Seither haben sich die Äste zwar stark ausgebildet, nur bei einer heutigen Höhe von ca. 75 cm bin ich mit dem Wachstum nicht sehr zufrieden.
Dazu 3 Fragen:
1) Könnte es sein, dass die Betonmauer das Wachstum hemmt?
2) Lässt die 2. Reihe zu wenig Spielraum für ein Wachstum?
3) Ist nach dem Ausbilden neuer Triebe das Zurückschneiden auf 2/3 der ürsprünglichen Höhe zu viel des Guten?
  Zweireihig kann man Weißbuchen, Carpinus betulus, gerne pflanzen, das stört sie nicht weiter und sie hemmen sich auch nicht gegenseitig. Die benachbarte Betonmauer an sich sollte auch kein Problem für das Wachstum der Hecke darstellen. Was aber sein könnte ist, dass die Mauer auf einem breiten Sandfundament steht und somit auch die Hainbuchen auf einem Sanduntergrund in der Tiefe wachsen. Zum einen ist der Sandboden recht nährstoffarm und die Weißbuchenhecke bekommt daher nur wenig Nährstoffe. Zum anderen ist auch eine oberflächliche Düngung bei einem solch durchlässigen Boden schnell beim ersten Regen in die Tiefe entschwunden. Als Abhilfe müsste man zum einen regelmäßig gut düngen (im Frühjahr beim Austrieb), zum anderen wäre es gut den Boden etwas aufzubereiten, also z.B. Kompost unterzumischen, so dass die Wasserhaltefähigkeit des Boden erhöht wird und die Nährstoffe nicht zu schnell weggespült werden.
Das Zurückschneiden der Weißbuchen auf 2/3 der ursprünglichen Höhe ist völlig in Ordnung und trägt dazu bei, eine von unten an schön dichte Hecke zu erzielen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 12.12.2013
 
Eintrag: #4720 Hallo Baumschule Eggert!
Wir haben heute von Ihnen unsere 240 bestellten wurzelnackten Hainbuchen erhalten. Da bis jetzt der Winter auf sich warten lies, dachten wir, wir könnten sie gleich pflanzen. Leider wurden bei uns nun ab nächster Woche nachts bis -9 Grad gemeldet und tagsüber auch Frost bei -1 bis -3 Grad. Momentan liegen wir noch im plusbereich.
Sollen wir die Pflanzen jetzt noch vor dem Dauerfrost pflanzen oder wäre das ihr sicherer Tod? Wie lange würden sich die Pflanzen in einem kühlen Keller halten, wenn wir jetzt nicht pflanzen und noch warten würden ?
  Man kann die Hainbuchen im Keller aufbewahren - je nach Temperatur und Feuchtigkeit geht das 1, 2 oder 3 Wochen sehr gut. Da es aber schwer abzuschätzen ist, wie lange der jetztige Wintereinbruch andauert und wann man wieder sinnvoll pflanzen kann, würden wir Ihnen raten die Hainbuchen jetzt noch zu setzen. Der Wurzelhals sollte von Erde bedeckt sein (ungefähr so tief pflanzen wie in der Baumschule, zu erkennen an der Erdresten) und die Erde nach dem Pflanzen gut angetreten werden, so dass sich keine Luftlöcher im Bereich der Wurzeln bilden können. Eigentlich sind die Hainbuchen sehr gut frosthart, so dass ihnen bei den angesagten Temperaturen nichts weiter geschehen sollte. Sicherheitshalber kann man sie mit einem Pflanzevlies etwas schützen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 24.01.2014
 
Eintrag: #4727 Hallo liebes Eggert-Team,
wie lange nach Lieferung der Hainbuchen-Heckenware kann ich mir höchstens mit dem Pflanzen Zeit lassen?
Vielen Dank.
  Am besten ist es für die Hainbuchen, Carpinus betulus, natürlich so schnell wie möglich gepflanzt zu werden. Hat man dazu keine Zeit, kann man sie an einem kühlen, schattigen Ort bis zu zwei Wochen lagern. Wichtig ist dabei, dass die Wurzeln nicht austrocken: Am besten befeuchtet man sie und deckt sie mit feuchten Tüchern (Sackleinen, Lumpen, was auch immer man zur Hand hat) zu. Eine andere Möglichkeit wäre, sie in Erde einzuschlagen. D.h. man gräbt ein Loch an einem schattigen Platz, legt die Hainbuchenbündel zusammen rein, füllt das Loch wieder auf und gießt sie etwas an. So trocknen die Wurzeln nicht aus und halten sich gut.
Direkt vor der Pflanzung kann man die Hainbuchen dann auch noch mal in einen Eimer mit Wasser stellen, so dass sie sich nochmal vollsaugen können - länger als ein paar Stunden, sollte das aber nicht geschehen. Bei einer längeren Lagerung im Wasser beginnen die Wurzeln leicht zu gammeln und die Hainbuchen gehen kaputt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 24.01.2014
 
Eintrag: #4762 Die Blätter meiner Hainbuchen-Hecke kräuseln sich teilweise stark. Auslöser scheint eine Gallmilbe zu sein. Was raten Sie?
Vielen Dank!
  In einem Privatgarten würden wir Ihnen raten, nichts weiter zu unternehmen, da die Gallmilben das Wachstum der Hainbuche, Carpinus betulus, nicht weiter beeinträchtigen - der Schaden ist eigentlich rein optischer Natur. Wenn man möchte, kann man die betroffenen Triebe zurückschneiden, so dass der Befall eingedämmt wird. Es gibt natürlich auch Gifte, die gegen Milben wirken. Hier ein Link zur Gallmilbe bei der Hainbuche, der auch auf mögliche Spritzmittel hinweist: http://www.arbofux.de/gallmilben-an-hainbuche.html. Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 02.02.2014
 
Eintrag: #4837 Hallo,
ich habe letztes Jahr eine transportable Hecke in einem Pflanztrog angelegt. Sie wächst sehr gut. Jetzt habe ich festgestellt, dass sich die Erde deutlich verdichtet hat und 10 cm zusätzlicher Rand entstanden ist. Kann ich einfach neue Erde draufpacken, um den Trog aufzufüllen oder verträgt die Hainbuche es nicht, wenn der Fuß mit Erde bedeckt wird? Wird der zusätzliche Boden überhaupt durchwurzelt oder soll ich die Erde besser unten einbringen?
  Eine Aufschüttung von Erde vertragen die meisten Gehölze, so auch die Hainbuche (Carpinus betulus), nur in Maßen. Mehr als 5 cm sollten es auf keinen Fall sein, lieber noch weniger. Selbst ausgewachsene Bäumen kann man mit Erdaufschüttungen, die wenige cm übersteigen zum Absterben bringen, da der Sauerstoffhaushalt der Wurzeln empfindlich gestört wird. Einen dünne Schicht obendrüber ist also möglich, das Gros der Erde sollte aber unterhalb der Pflanzen landen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 14.02.2014
 
Eintrag: #4873 Hallo,
ich möchte eine Hecke an meiner Grunstücksgrenze pflanzen. Es sind ungefähr 22 Meter, wobei auf der Hälfte eine alte Kastanie steht. Welche Pflanze eignet sich hierbei am besten?
Die Pflanze kann sowohl immergrün, als auch laubabwerfend sein. Ich habe unter Hainbuchen in ihrer Homepage gelesen, das sich Rotbuchen besser eignen, wenn große Bäume in unmittelbarer Nähe stehen. Unter Rotbuchen stand es genau anders herum. Was stimmt jetzt?
Welchen anderen Heckenpflanzen wären möglich?
  Die gegensätzlich wirkenden Aussagen stehen sich nicht so konträr gegenüber, wie es zunächst den Anschein hat. Es ist richtig, dass die Rotbuche Schatten und Wurzeldruck etwas besser verträgt als die Hainbuche, aber das gilt nur wenn sie ansonsten sehr gute Bedingungen hat, also einen eher alkalischen, nähstoffreichen und leicht feuchten Boden. Die Hainbuche gedeiht hingegen auch auf schlechten (sandige, nähstoffarmen etc.), trockene Böden recht zufriedenstellen, ist also anspruchsloser und robuster.
Es kommt daher auf die Standortbedingungen an. Bei einem mäßigen Boden, kann es gut sein, dass die Hainbuche die Konkurrenz um das Wasser durch einen großen Baum besser verkraftet, als eine Buche, die empfindliche auf Trockenheit reagiert.
Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass sowohl Hainbuche als auch Buche in der Nähe der Kastanie schlechter wachsen werden. Das heißt, die Hecke wird im sonnigeren, freistehenden Bereich schneller und dichter wachsen, im Schatten nahe der Kastanie werden sie im Vergleich leicht kümmerlich aussehen. Das gilt auch für alternative, gut schattenverträgliche Heckenpflanzen wie Liguster, Ligustrum vulgare, und Alpenjohannisbeere, Ribes alpinum. Auch wenn sie im Schattenbereich zufriedendstellend gedeihen, die unterschiedlichen Standortbedingungen werden sich im Wachstumsverhalten manifestieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 28.02.2014
 
Eintrag: #4889 Hallo,
kann ich Carpinus betulus bereits jetzt als Hecke pflanzen?
  Ja, jetzt ist ein guter Zeitpunkt für die Pflanzung von Hainbuchen, Carpinus betulus!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Eintrag: #4903 Hallo,
ich plane mehrere Hainbuchen als Sichtschutz zu pflanzen, deren unterer Stamm aber gerade gewachsen sein sollte, da erst aber einer gewissen Höhe das Laub beginnen soll (Würfel). Welche Pflanze ist dafür geeignet?
Die Hainbuchen die in meinem Garten wachsen haben alle etwas gedrehte Stämme.
Danke.
  Die "Heister mit Ballen" wurden alle gestäbt, d.h. sie haben weitgehend gerade Stämme. Hainbuchen neigen aber auch mit Stäbung dazu, sich leicht zu drehen, so dass Sie am besten bei der Bestellung im Feld "Anmerkungen zur Bestellung" angeben, dass Sie sehr gerade Stämme möchten. Dann können wir gezielt passende Exemplare heraussuchen - noch ist es früh genug im Jahr, dass wir eine ganz gute Auswahl an Pflanzen haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 06.03.2014
 
Eintrag: #4975 Hallo,
wie gelingt es denn am einfachsten und schnellsten, mithilfe der Hainbuche einen Torbogen oder eine Überdachung zu gestalten?
Vielen Dank!
  Für einen Hainbuchen-Torbogen bestellen Sie am besten zwei Heister in der Qualität 'Heister, 175-200 cm', pflanzen diese im gewünschten Abstand und binden sie oben zusammen, so dass sie einen Bogen ergeben. Wenn der Bogen noch zu niederig ist, kann man auch etwas mit dem Zusammenbinden warten, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Damit die Pflanzen schön buschig und dicht werden, muss man sie regelmäßig in Form schneiden.
Geben Sie für ein solches Vorhaben bei der Bestellung an, dass sie Hainbuchen möchten, die auch im unteren Bereich möglichst buschig sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
  Eintrag hinzugefügt am 16.03.2014

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