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Ulmus glabra Camperdownii - Trauerulme, Hängeulme, Laubenulme

Steckbrief
Wuchshöhe
2 bis 6 m
Wuchsbreite
2 bis 6 m
Zuwachs/Jahr
schwachwachsend
Wurzelsystem
Pfahlwurzler
Blütenmonat
März- April
Blütenfarbe
braun bis violett
Duft
keiner
Früchte
geflügelte Nüsschen
Blattfarbe
Oberseite rauh dunkelgrün, Unterseite heller
Blattphase
laubabwerfend
Herbstlaub
gelb
Standort
sonnig bis halbschattig
Boden
nährstoffreich, feucht und tiefgründig
Verwendung
Solitär
Winterhärte
sehr gut
Besonderes
toller Schattenspender für eine Bank oder kleine Sitzecke, auch für kleine Gärten geeignet
 
Ulmus glabra Camperdownii  

Trauerulme, Hängeulme, Laubenulme

Die Trauerulme ist eine recht schwachwüchsige Sorte der Bergulme mit fast senkrecht nach unten wachsenden Trieben und sehr schönem, dekorativem Laub. Die Zweigspitzen reichen häufig bis zum Boden und können so fast geschlossene "Lauben" bilden. Da die Blätter fast den gesamten Trieb bedecken, hat man eine sehr hohe Schattenwirkung.

Diese sehr noble, hängende Form, die durch Kopfveredlung auf die heimische Bergulme veredelt wird, hat einen fast halbkugeligen Habitus.


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Hochstamm, getopft, 10-12 cm Stammumfang Lieferbedingungen national:
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Sie können hier eine Frage zu dieser Pflanze stellen: "Ulmus glabra Camperdownii - Trauerulme, Hängeulme, Laubenulme "

Die Fragen werden von unseren Gärtnern gerne beantwortet. Bitte klicken Sie dafür unten auf den grünen Link.                 

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben eine sehr schöne, aber mittlerweile sehr große Hängeulme im Garten. Jetzt überschreiten die Äste unsere Grundstücksgrenze. Wie kann man diesen schönen Baum im Durchmesser verkleinern?
Kann man die Äste bis zur Krone zurückschneiden?
Wenn ja, gehen die neuen Triebe wieder automatisch nach unten?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen einer evtl. Antwort!
Moinmoin,
am schonendsten für die Hängeulme und optisch am schönsten ist es, wenn man die Krone mehr auslichtet als radikal zurückschneidet. Am besten sieht es aus, wenn man lange Triebe auf kürzere ableitet, d.h. den langen Trieb bis zu einem kürzeren Seitentrieb zurückschneidet, so dass dieser kürzere Trieb zukünftig die Funktion als Haupttrieb übernimmt.
Wenn man die Triebe der Hängeulme kräftig zurückschneidet, werden sich neu bildenden Triebe auch wieder hängend wachsen - das ist genetisch festgelegt. Nur wenn die Unterlage der Hängeulme austreibt, können sich aufrechte Triebe bilden. Diese sollten so früh wie möglich entfernt werden, damit die Kraft wieder in die veredelte Krone geleitet wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 20.09.2017
 
Hallo,
ich habe vor ca. 20 Jahren eine Trauerulme gepflanzt. Der Baum hat sich insgesamt gut entwickelt. Im Spätsommer/Herbst bildet der Baum allerdings immer Totholz vor allem im Inneren, aber nicht nur. Das heißt, die inneren Äste vertrocknen. Ich schneide das dann immer aus, im Frühjahr treibt der Baum wüchsig. Im Inneren werden auch dickere Äste mal dürr, im äußeren Bereich dagegen nur einzelne.
Das Trocknen im Innern macht mir dennoch Sorge. Was kann ich generell tun, dass der Baum besser versorgt ist bzw. optimal versorgt ist. Ist ein Stärkungsmittel ratsam wie z. B. Aminosol?
Kann ich Vorbeugende Maßnahmen unternehmen die den Ulmensplintkäfer abwehren z. B. Schutzanstrich am Stamm etc. ?
Des weiteren wüßte ich gerne, ob Sie auch Zwergformen dieser Art anbieten.
Moinmoin,
dass sich im Inneren der Trauerulme immer wieder Totholz bildet ist normal - durch den Lichtmangel sterben die Triebe ab. Dagegen kann man nichts weiter machen, als Sie ohnehin schon tun, nämlich das Totholz rausschneiden. Dass einzelne äußere Triebe der Trauerulme dürr werden, ist hingegen schon ungewöhnlicher. Es kann mal durch einen starken Befall von Blattfleckenkrankheiten wie Phloeospora passieren, aber das ist nicht weiter schlimm. Wenn Sie sich Sorgen machen, dass es sich ums Ulmensterben handelt, können Sie beim Entfernen der abgestorbenen Triebe mal auf die Astquer- und Längsschnitte achten: Hier wird beschrieben, wie sie sich bei einem Befall verfärben. Aber schon äußerlich erkennt man betroffenen Triebe ganz gut daran, dass das welke Laub noch sehr lange an den Triebe hängen bleibt.
Man kann der Trauerulme im Frühjahr mal ein Stärkungsmittel geben - nötig ist das eher nicht, wenn sie immer kräftig austreibt. Gegen den Ulmensplintkäfer gibt es leider keine Mittel, die im Privatgarten zugelassen wären. Wenn Sie nicht ohnehin einen kalkreichen Boden haben, könnten Sie etwas Kalk im Bereich der Wurzeln ausbringen, da die Bergulme kalkliebend ist.
Neben der Trauerulme als Hochstamm bieten wir noch die Zwergulme Jacqueline Hillier an, die allerdings keinen hängenden Wuchs aufweist, sondern sich strauchig entwickelt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 08.09.2017
 
Sehr geehrtes Pflanzenteam,
welche Höhe hätten die von Ihnen angebotenen Trauerulmen mit einem Stammdurchmesser von 10-12 cm?
Viele Grüße!
Moinmoin,
die Stammhöhe beträgt 200-220 cm. Auf Wunsch können wir ein eher hohes oder niedriges Exemplar heraussuchen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 22.08.2017
 
Hallo,
Wir haben vor ca. 3 Wochen eine hängeulme eingepflanzt. Anfangs war auch alles soweit in Ordnung. Aber seit ca. 5 Tagen bekommt sie immer mehr gelbe Blätter zum Teil sind auch Löcher drin. Auf der Unterseite der Blätter sind weiße flecken sichtbar. Die anderen (noch grüne) Blätter sehen nicht mehr frisch und knackig aus. Die Blätter hängen schlaff herunter. Ich hab im Internet mal recherchiert. Vermutlich hat unser Bäumchen einen Pilz. Was kann man da machen? Bzw. Kann man da überhaupt etwas machen oder wird die ulme dadurch absterben?
Braucht eine ulme humusreichen Boden oder ist der Standort egal? Vielen Dank für eure Hilfe!
Aus der Ferne ist es schwierig zu beurteilen. Es könnte sich um die Phloeospora-Blattfleckenkrankheit handeln. Ist der Befall nicht zu stark, ist eine Bekämpfung im Garten meist nicht nötig.
Sofern es sich vor allem um ältere, innere Blätter handelt, die sich gelb färben, könnte die Trauerulme aber auch unter Trockenheit leiden.
Ulmen bevorzugen frische, feuchte und tiefgründige Böden mit guter Nährstoffversorgung. Der pH-Wert sollte im schwach sauren bis schwach alkalischen Bereich liegen.
Gruß
Jörg Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.08.2016
 
Liebe Ulmen-Experten der Baumschule Eggert,
meine 20-jährige Hängeulme erleidet wahrscheinlich - nach Ihren o.s. Schilderungen - gerade das traurige Siechtum des Ulmensterbens. Ich habe mir die Krone des jungen Baumes durch Abstützen der weichen Triebe verbreitert und zu einem reizvollen, später selbst tragenden Blätterschirm mit seitlichem Sichtschutz über meiner Sitzgruppe (3 x 4 m) im Zentrum meines großen Gartens herangezogen. Mein Lieblingsplatz an heißen Tagen oder am Ende eines Gartenarbeitstages. Das Wachstum war immer sehr üppig, so dass ich sommers z. T. auch ausschneiden musste, damit das Unterholz noch genügend Licht erhielt. Durch die Blattdichte fallen im Inneren trotzdem immer ein paar dürr werdende Äste an, insbesondere im Alter. Sie lassen sich aber leicht von Hand herausbrechen. Der Gallmilbenbefall ist auch kein größeres Problem, wenn man die mit Gallen behafteten Blätter sofort abzupft und im Müll entsorgt. Alles wächst sehr üppig nach.
Dieses Frühjahr ist die Hängeulme nach der Blüte beim nachfolgenden Blattaustrieb jedoch auf gut Schwäbisch "verhockt", d.h. im Wachstum einfach stehen geblieben. Ich vermutete als Ursache zunächst die Frühjahrstrockenheit (oder Wühlmaus?). Trotz regelmäßigem, intensivem Wässern (und Wühlmaus-Vergrämung), ließ sich das Wachstum nicht mehr anschieben. Zwar blieben - trotz der heißen Julitage - die nur klein ausgebildeten Blättchen bis heute wenigsten grün. Aber man sieht, wie der Baum leidet, und ich verliere langsam die Hoffnung, ihn über den restlichen Sommer hinweg noch retten zu können.
Deshalb bin ich schon jetzt auf der Suche nach einer Ersatzlösung bzw. nach einer neuen, hängenden Baumart. Leider finde ich für diesen Zweck keinen besser geeigneten Baum als die Hängeulme, da sie verhältnismäßig schnell wächst, sich gut ziehen lässt, sich durch die großen Blätter ein dichtes, Schatten spendendes Blätterdach bildet und im Herbst das großblättrige Laub schnell zusammengerecht ist.
Hierzu meine Frage:
Empfiehlt es sich - nach sauberer Entsorgung des alten Baumes (samt Wurzelstock) - im kommenden Herbst/Frühjahr am selben Standort wieder eine Hängeulme nachzupflanzen, oder ist an dieser Stelle die erneute Ansteckungsgefahr mit diesem verdammten Pilz (bzw. Befall mit Ulmensplintkäfer) noch zu groß?
In der näheren Umgebung habe ich zwar noch keine Ulmen entdeckt, aber in den Wäldern des Ostalbkreises in BW ist die Ulme ein häufig anzutreffender Waldbaum. Würde das also bedeuten, dass der Ulmensplintkäfer eine ständige und so akute Gefahr darstellt, dass von einer neuen Hängeulme abzuraten wäre?
Für Ihren fachmännischen Ratschlag bedanke ich mich im Voraus sehr herzlich.
Moinmoin,
eigentlich sieht das Schadbild des Ulmensterben etwas anders aus - die Blätter an einzelnen Ästen beginnen zu vertrocken, kleinere Äste abzusterben. Nach und nach sterben immer größer werdende Bereiche der Krone ab, bis sie nach wenigen Jahren Tod ist. Aber wenn sonst kein Schädling zu entdecken ist und sich keine der Standortbedingungen verändert haben, kann es leider schon auch eine Variation des Ulmensterbens sein. Ein Ulme wieder an den selben Standort zu setzen wäre auf jeden Fall riskant, die Chance, dass sie auch erkrankt, wäre zumindest erhöht.
Vielleicht wäre die Trauer-Maulbeere (Morus alba Pendula) eine Alternative? Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.01.2016
 
Hallo liebes Eggert-Team,
bevor ich den Baum erwerbe, müsste ich wissen, welcher Grenzabstand zum Nachbargrundstück einzuhalten wäre.
Hintergrund ist, dass in meinem Garten nur begrenzt Platz zur Verfügung steht. Ich wohne in Baden-Württemberg. Falls Sie die Frage nicht beantworten können, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir eine Auskunftsquelle nennen könnten.
Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Mühen.
Moinmoin,
die Trauerulme (Ulmus glabra Camperdownii) muss in Baden-Württemberg mindestens 3 m entfernt von der Grundstücksgrenze gepflanzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 28.01.2016
 
Liebes Baumschulenteam,
auch wir suchen Rat für einen bereits vorhandenen Baum.
Wir haben auf dem Hof eine Ulme stehen, von der wir ausgehen, dass es sich um eine Pendelulme handelt. In den vergangenen Jahren wurde die Ulme immer so zurückgestutzt, dass sie nun oben an den Enden der größeren Äste beinahe an eine Kopfweide erinnerte. Meine erste Frage ist nun: Soll die Ulme überhaupt derart geschnitten werden?
Und meine zweite Frage ist: In diesem Jahr wurden leider nicht nur die neuen Triebe abgeschnitten, sondern auch die oberen Enden der Hauptäste, so dass wir jetzt offene Schnittstellen von teilweise mehr als 10 cm Durchmesser haben. Wie können wir diese jetzt bestmöglich pflegen, um im nächsten Jahr trotzdem wieder einen ansehnlichen Baum im Hof stehen zu haben?
Vielen Dank schon mal für eine baldige Antwort.
Moinmoin,
grundsätzlich schneidet man eine Ulmus glabra Camperdownii oder Ulmus glabra Pendula möglichst wenig, lichtet sie vielleicht mal aus, um ihre schöne hängende Wuchsform nicht zu zerstören. Wie Sie aber bereits feststellen konnten, verträgt sie durchaus auch einen Rückschnitt. Sie ähnelt dann halt eher einer Kopfulme und bildet kein so breites Dach aus. Um den jetzigen Zustand Ihres Baumes wirklich beurteilen zu können, bräuchten wir ein Foto.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 10.12.2015
 
Liebes Team der Baumschule Eggert,
wir haben uns vor ca. 2,5 Jahren zur Geburt unseres Sohnes eine Hängeulme gekauft. Damals war sie schon 2 m groß und in einem ca. 40 cm großem Topf. Sie ist mittlerweile ungefähr 2,5 m groß und hat sich prächtig entwickelt. Da wir Anfang nächsten Jahres in die eigenen 4 Wände umziehen möchten und unsere Ulme gern mitnehmen wollen, stellen sich uns nun folgende Fragen:
Wann ist der beste Zeitpunkt sie zu versetzen? Bietet es sich jetzt im Herbst eher als im kommenden Frühjahr an? Wie groß ist die Wurzel mittlerweile? Wie viel Erde des jetzigen Bodens muss mitgenommen werden? Wie tief muss man graben, um die Wurzel unversehrt zu lassen? Gibt es noch etwas, dass man unbedingt beim Umpflanzen bedenken muss?
Wir freuen uns auf Ihre Antwort und bedanken uns vorab dafür. Mit freundlichen Grüßen, Familie Gruß
Moinmoin,
nach zwei Jahren kann man eine Hängeulme (Ulmus glabra Camperdownii) noch problemlos verpflanzen. Wichtig ist, das dies in der blattlosen Zeit geschieht, also wenn sie in Winterruhe ist. Ob man das im Herbst oder im frühen Frühjahr vor dem Austrieb durchführt, ist letztlich egal. Wenn man die Hängeulme erst im Frühjahr umpflanzt, treibt sie etwas später aus, da sie sich erstmal einwurzeln muss. Außerdem muss man bei einer Frühjahrspflanzung besser auf die Bewässerung achten, da das Wetter schnell recht warm und trocken werden kann. Eine Herbstpflanzung hat daher einen kleinen Vorteil.
Der Ballen sollte zum Umpflanzen einen Durchmesser von ca. 60 cm haben und auch ähnlich tief sein. Die gesamte Wurzel wird man ohnehin nicht mitbekommen, das ist aber auch gar nicht schlimm. Man sollte die Triebe vor dem Austrieb auch etwas einkürzen, so dass Wurzel- und Blattmasse in einem besseren Verhältnis stehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 26.11.2015
 
Liebes Eggert-Baumschulen-Team,
ist es möglich eine Hängeulme ca. 1 Jahr auf einem Balkon oder im Haus in einem Topf zu belassen, bevor sie endgültig eingepflanzt wird? Falls ja, worauf wäre dabei zu achten?
Vielen Dank für die Mühe.
Moinmoin,
auf dem Balkon kann man die Hängeulme halten, im Haus ist es ihr zu warm und zu trocken. Wichtig ist, dass sie regelmäßig gegossen wird und zumindest im Frühjahr gut gedüngt wird. Alle 2-3 Jahre sollte man sie in einen größeren Kübel umpflanzen bzw. die Erde ersetzen, falls sie doch etwas länger auf dem Balkon stehen bleibt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 02.10.2015
 
Sehr geehrter Herr Eggert.
Wir suchen einen schattenspendenden Baum ca. 4m für unsere Dachterrasse, wäre eine Hängeulme auch als Kübelpflanze in einem sehr großen Topf geeignet?
Oder wäre eine Dachplatane besser geeignet?
Vielen Dank im Voraus, ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Als Schattenspender ist eine Trauerulme nicht gut geeignet, ihr natürlicher Wuchs ist eher Laubenartig mit herunterhängenden Ästen. Wenn man den Pflegeaufwand des horizontalen Stäbens der Zweige auf sich nimmt, werden die Zweige nach einer Weile auch locker herunterfallen und man kann darunter sitzen.
Als Sonnenschutz eignet sich besser und vor allem schneller eine Dachplatane. Die Dachplatanen sind von vornherein sonnenschirmartig gestäbt.
Topfhaltung ist möglich, bedarf aber der erhöhten Aufmerksamkeit des Gärtners. Es muss ausreichende Wässerung und Nährstoffversorgung gewährleistet sein. Also die tägliche Wässerung im Sommer in belaubten Zustand muss gegeben sein. Das Umpflanzen in größere Töpfe mit frischem Substrat gehört ebenfalls zum Pflegeaufwand.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 05.06.2015
 
Hallo,
ich überlege in meinen Garten die Ulme "Camperdownii" zu pflanzen. Dazu zwei Fragen: Wenn die Veredelung auf eine Stammhöhe von ca. 2m ist, wie hoch wächst noch der Baum? Wächst der Stamm ebenfalls weiter in die Höhe? Wenn man den Baum einfach "wachsen" läßt, wie lange braucht er zum Erreichen seiner Maximalhöhe? Der Boden des Grundstücks ist ein ehemaliger Acker mit einer dicken Lehmschicht ab ca. 30-40 cm Tiefe.
Vielen Dank und Gruß
Ulmus glabra Camperdownii wird durch eine Kopfveredlung vermehrt. Die Stammhöhe bleibt auf dieser Höhe konstant. Die Triebe hängen in der Regel laubenartig herunter. Dabei bauen sich diese Zweige jedes Jahr einige Zentimeter höher auf. Aber auch nach vielen Jahren ist die Trauerulme meist nur unwesentlich höher, als bei der Pflanzung.
Man besitzt aber die Möglichkeit, die Triebe weiter ausladend zu ziehen und zu stäben, so dass man eine größere „Laube“ erhält.
Der Boden ist zur Pflanzung einer Laubenulme sicherlich geeignet.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.08.2014
 
Hallo!
Mein Garten liegt nach Süden. Mein Kirschbaum ist krank und halb trocken geworden, er steht 2.5 m von meinem Teich entfernt und soll im Herbst gefällt werden. Ich habe vor die Ulme an die gleich Stelle zu pflanzen, ist das ratsam? Oder 1 m zur Seite versetzt?
Ich habe mir schon Dachplantanen angeschaut und frage mich nun, ob man die Krone der Trauerulme auch mit Bambusstäben wie bei der Dachplantane vergrößern kann. Ich dachte so an 3 m Durchmesser? Damit ich meine Bank am Teich auch nutzen kann.
Wie groß ist denn der Durchmesser der Krone bei Lieferung?
Ab welchem Astdurchmesser kann man die Stäbe entfernen, ohne dass die Kronenäste Schaden durch abknicken nehmen?
Meine Bodenbeschaffenheit ist 90 cm Mutterboden danach Mergelboden, kommt die Ulme damit klar?
Wenn die Krone einmal ihre Abschlußgröße erreicht hat, kann man die herunterhängenden Triebe dann eingekürzt halten, um auch darunter her zu gehen? Und da ich auch meinen Rasen mähen muß.
Die Trauerulme, Ulmus glabra Camperdownii, kann an den selben Ort gepflanzt werden, an dem die Kirsche stand. Die normalen Kirschkrankheiten wie Monilia etc. befallen die Ulme nicht und Nachbauprobleme gibt es auch keine. Die Wurzeln des alten Baumes müssten so gut es geht entfernt werden, ev. kann man den Boden auch etwas durch Untermischen von Kompost o.ä. aufwerten.
Die Hängeulme kann man mit einem Gestell ähnlich denen der Dachplatanen in der Tat etwas breiter erziehen, 3 m Durchmesser sind durchaus realistisch.
Der Kronendurchmesser liegt bei Kauf ca. bei 40-50 cm. Da die Äste aber schon hängend gewachsen sind, müsste man sie kräftig zurückschneiden und dann den Neuaustrieb, der noch beweglich ist an dem Gestell befestigen.
Der beschriebene Boden ist geeignet; die herunterhängenden Triebe können gerne eingekürzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 18.06.2014
 
Hallo liebes Eggert Team!
Habe bezüglich einer Hängeulme eine Frage: Muss ich die Äste abstützen wenn ich sie neu pflanze?
Bei ihren Antworten haben sie einmal geschrieben mit Bambusstöcken weiterziehen....wie ist das gemeint?
Sollte man den Stamm am Anfang stützen? Wenn ja, wie am besten?Habe von meinen Freunden zum Geburtstag eine geschenkt bekommen....
Danke u. LG
Die Äste der Hängeulme, Ulmus glabra Camperdownii, müssen normalerweise nicht abgestützt werden. In der Frage, auf die Sie sich beziehen, ging es darum, wie man den Baum zu einem laubenartigen Wuchs erzieht, d.h. wie man ein Hohlraum unter den Zweigen entstehen lässt. Dafür empfiehlt es sich die Zweige erst mit Bambusstöcken waagerecht zu leiten, bevor sie in ihren natürlich hängenden Wuchs übergehen. Wenn man aber den natürliche Wuchs mag, dann spricht nichts dagegen, die Zweige einfach so hängen zu lassen, wie sie wollen.
Den Stamm am Anfang zu stützen, kann durchaus Sinn machen, da er so besser einwurzeln kann. Wird der Stamm nicht gestützt, kann es passieren, dass der Baum durch den Wind bewegt wird und die frisch gebildeten, feinen Wurzeln durch die Bewegung zerissen werden. Zur Befestigung des Baumes werden entweder ein Pfahl auf der Hauptwindseite oder zwei Pfähle, einer rechts, einer links, in Stammnähe eingeschlagen und der Baum mit einer Kordel aus Kokosfasern nicht zu fest festgebunden.
Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 27.01.2014
 
Hallo :
Ich habe mal eine Frage wegen unserer Ulme . Wir haben sie 2001 gepflanzt ; machte sich auch ganz prima ; ist ein stattlicher Baum geworden wo man prima drunter sitzen kann . In diesem Sommer warf er die Blätter innerhalb weniger Tage ab ;waren braun verwelkt . Einige Äste sind dürre ( Totholz ) ; habe diese dann entfernt ; sieht nicht mehr so schön aus . Ich vermute das unsere Ulme vom Ulmensterben betroffen ist ?. Der Stamm und einzelne Äste sind aber noch nicht dürre . Meine Frage wäre jetzt kann man mit einer passenden Veredlung den Baum eventuell retten ??? Wenn ja , was geht und wann ?
Vielen Dank für Ihre Information !!
Beim Ulmensterben siechen die Ulmen meist über einige Jahre dahin. Ein Pilz verstopft die wasserführenden Bahnen und die Pflanze stirbt erst partiell ab, später etwas umfangreicher, um dann nach (u. U.) mehreren Jahren ganz abzusterben. Es gibt keine Gegenmaßnahme, um eine infizierten Ulme vor dem Absterben zu retten.
Das von Ihnen beschriebene Symptom passt (glücklicherweise) nicht zur Krankheit des Ulmensterbens. Es könnte sich um einen starken Befall von Spinnmilben oder einer Blattfleckenkrankheit handeln. Falls noch Laub unter der Ulm liegen sollte, empfiehlt es sich, dieses zu entfernen, da u. U. davon eine Neuinfektion ausgehen kann.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 29.12.2013
 
Hallo,
ich habe soeben die Laubenulme von Ihnen erhalten und frage mich wie groß (Durchmesser, Tiefe) das Pflanzloch sein sollte?
Wir haben am für die Ulme vorgesehenen Standort einen Kies-Untergrund, quasi unter 10 cm Grasnabe.
Vielen Dank für kurze Info.
Das Pflanzloch für die Laubenulme, Ulmus glabra Camperdownii, sollte ca. 50% breiter und tiefer , als der Topfballen groß ist, ausgehoben werden (also entsprechend ca. 60 cm tief und 45 cm breit). Bei einem Kiesuntergrund kann man die Füllerde gerne noch etwas aufwerten, indem man Muttererde/Kompost o.ä. untermischt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 19.11.2013
 
Guten Tag,
wir haben eine Trauerulme, welche wir aufgrund vereinzelter senkrechter Triebe im letzten Jahr gestutzt haben.
In diesem Jahr sind noch mehr Triebe in die Höhe gegangen, ohne dass diese Äste sich nach unten legen. Die pilzförmige Krone des Baumes sieht dadurch nicht mehr schön aus. Wir haben vereinzelt Äste nach unten gebunden, hilft aber nur mäßig. Was kann man da tun?
Da es sich bei der Trauerulme, Ulmus glabra Camperdownii, um einen veredelten Baum handelt, könnte es gut sein, dass die senkrechten Zweige Triebe der Unterlage sind, der Baum also unterhalb der Veredlungststelle austreibt. Die Triebe müssten radikal am Stamm abgeschnitten werden, damit die Unterlage nicht die Veredlung überwuchert oder sogar verdrängt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 14.09.2013
 
Guten Tag,
wie groß ist der Baum bei Lieferung???
Liebe Frau Siegel,
der Stamm der Trauerulme, Ulmus glabra Camperdownii, ist bei Lieferung ca. 2 m hoch und darauf sitzt die Krone; zusammen sind Stamm und Krone sind 2,30-2,50 cm hoch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.07.2013
 
Hallo,
Gibt es denn eigentlich auch eine Goldulme als Pendula/Trauerform?
Was gibt es denn für alternative Hochstamm-Bäume mit hell grünen Blättern, ausser der Birke?
Vielen Dank für Rat!
Eine Goldulme als Trauerform gibt es leider nicht. Auch alternative, hellgrün belaubte Trauerformen sind nur schwer zu finden. Relativ helles Laub (aber nicht mit der Goldulme zu vergleichen) haben z.B. der japanische Trauer-Schnurbaum, Sophora japonica Pendula, und die Trauer-Maulbeere, Morus alba Pendula. Helles, aber silbriges Laub hat die weidenblättrige Birne, Pyrus salicifolia Pendula. Im Austrieb sehr schön gelbgrünes Laub hat auch die Trauerweide, Salix alba Tristis. Sie wächst allerdings zu einem sehr großen Baum heran.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 13.12.2012
 
Guten Tag!
für unseren Garten suchen wir einen Baum als Hochstamm, der allerdings nicht höher als 4,5 Meter werden darf. (Solartechnik). Hierbei sind wir auf Trauerulmen gestoßen, deren Wuchs uns durchaus gut gefällt (Baumlehrpfad des NaBu Laatzen).
Nun stellt sich für uns die Frage: Kann man eine Trauerulme sozusagen als Sonnenschirm an einer Terasse pflanzen oder eignet sich der Baum perse nur als Solitärbaum auf einer "Freifläche"? Unsere Terrasse ist ca. 3,5x7 m² der Baum sollte an der langen Seite im Abstand von ca. 70-80 cm vom Pflaster gepflanzt werden. Der Boden ist bindiger Lös, allerdings nicht nass. Die Humusdecke beträgt nach Aufschüttung ca. 80 cm.
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Eine Trauerulme bildet in der Regel Triebe, die ziemlich direkt herunterhängen und dabei ein Laube bilden. Man müsste diese Triebe mit Bambusstäben wieder in die Horizontale ziehen und könnte somit über einen längeren Zeitraum auch einen Schirm bilden. Mit gezielten Schnittmaßnahmen kann man zudem die Höhe begrenzen, so dass der Schirm möglichst flach bleibt. Dieses Verfahren wird üblicherweise bei der Platane eingesetzt, so dass die typischen Dachplatanen entstehen.
Als Fazit: Man kann es probieren, aber mit einer Platane ist es in der Regel einfacher. Ihre räumlichen Bedingungen sind knapp, aber es müsste ausreichen.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.08.2012
 
Hallo liebes Eggert-Baumschul-Team,
ich bin über die Google Suche "Hängeulme+Pflegemaßnahmen" auf Ihre Website gestoßen. Ich hoffe Sie verzeihen mir, wenn ich Ihnen ein paar Fragen zu dem Baum stelle, auch wenn ich nicht vorhabe, ein Exemplar bei Ihnen zu kaufen.
Wir haben eine über 100 Jahre alte Trauerulme im Vorgarten unseres (kürzlich erworbenen) Hauses stehen. Der Baum ist wunderschön, allerdings hat er zwischen den lebenden Ästen immer wieder auch tote Äste drinnen (Vorbesitzerin hat aufgrund ihres hohen Alters in den letzten Jahren nichts mehr entfernt). Die leicht zu entfernenden Totäste haben wir mit einer Säge entfernt. Aber es gibt auch sehr verkrümmte versteckte und schwer erreichbare tote Äste. Wie wichtig wäre es, diese zu entfernen? Können diese Krankheiten übertragen (sind vermoost und vermutlich auch mit Pilzen befallen)?
Eine weitere Frage wäre: Der Baum steht derzeit auf einem steilen Hangstück. Talseitig ragen die Wurzeln bis fast an die Oberfläche. Dieser Hang muss gesichert werden und es würde in nächster Zeit talseitig Erde aufgeschüttet werden. Und zwar genau bis zur Basis des Stammes (wir wollen diesen wunderschönen Baum unbedingt erhalten). Das ist natürlich für den Baum eine große Veränderung. Gibt es etwas, das wir tun können um den Baum dazu zu unterstützen?
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Den Symptomen, die sie beschreiben, nach zu urteilen leidet Ihre Hängeulme am sogenannten Ulmensterben. Das ist eine Pilzkrankheit, bei der der Pilz die Wasserbahnen in den Trieben verstopft und so nach und nach einzelne Zweige oder ganz Bereiche des Baumes zum Absterben bringt. Häufig führt das zum allmählichen Tode des Baumes.
Der Pilz wird durch den Ulmensplintkäfer verbreitet und es ist so gut wie unmöglich einen großen Baum gegen die Ausbreitung zu schützen. Durch das Entfernen des Totholzes, auf dem sich auch Sekundärpilze ansiedeln können, kann man die Lebenszeit der Ulme durchaus verlängern. Sollte es sich tatsächlich um das Ulmensterben handel, ist sie dadurch aber leider auch nicht zu retten.
Eine Aufschüttung von mehr als 5-10 cm Boden vertragen die meisten Bäume sehr schlecht. Sie siechen dann über einige Jahre dahin bis sie schließlich absterben. Eine Möglichkeit den Baum bei der Gewöhnung an die Aufschüttung zu unterstützen gibt es leider nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 09.05.2012
 
Wir haben seit 2 Jahren eine Trauerulme im Garten stehen (Sonne von morgens bis spätmittags); es bilden sich immer wieder Wölbungen auf den Blättern, nach den Wölbungen bekommen die Blätter auch braune Flecken. Handelt es ich hier um einen Schädling und wie kann man ihn bekämpfen? Für die Beantwortung der Frage vielen Dank im Voraus!
Es handelt sich vermutlich um Gallmilben, die sich in den Blättern einnisten und so Wölbungen, sogenannte Gallen, erzeugen. Da es sich in der Regel um einen optischen Schaden handelt und der Wuchs nicht beeinträchtigt wird, müssen Gallmilben nicht unbedingt bekämpft werden. Es gibt aber Spritzmittel auf Rapsöl-Basis, die während der Migrationsphase im frühen Frühjahr eingesetzt werden können, bevor die Milben sich in den Gallen eingenistet haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 03.05.2012
 
Guten Tag,
muß man eine Trauerulme regelmäßig schneiden? Wenn ja, zu welchem Zeitpunkt?
Nein, die Trauerulme, Ulmus glabra Camperdownii, zeigt von allein ihre schöne Wuchsform. Bei Bedarf verträgt sie allerdings Schnittmaßnahmen, die sowohl im laublosen Zustand, als auch im Frühsommer durchgeführt werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 04.08.2011
 
Guten Tag,
ich habe zwar gelesen, dass frische, feuchte, tiefgründige Böden bevorzugt werden, möchte jedoch noch einmal konkret für meinen Standort nachfragen. Der Baum soll in Plau am See in Mecklenburg-Vorpommern stehen. Der Boden ist eher sandig, sodass Regen schnell wegsickert. Die Bodenoberfläche ist daher meist trocken. Auch würde ich tippen, dass der Boden nicht sehr nährstoffreich ist.
Ulmen sind leider durch eine vom Ulmensplintkäfer übertragene Pilzerkrankung gefährdet, die zum sogenannten Ulmensterben führt. Da das Eindringen der Erkrankung von der Vitalität der Pflanze beeinflusst wird, ist es nicht empfehlenswert, Ulmen auf ungünstigen Standortbedingungen zu pflanzen. Die Gefahr, dass die dadurch geschwächten Pflanzen erkranken ist dann erhöht.
Viele robuste Pflanzen stehen für leichte, eher trockene Böden zur Verfügung. Birken, Eichen, die üblichen Wildsträucher, wie Faulbaum, Weißdorn, Haselnuss und ähnliche.
Unser Angebot für eine Wildfruchthecke könnte Sie interessieren. Es handelt sich um ein Paket robuster Sträucher, die fertig zusammengestellt schnell eine schöne dichte Hecke ergeben.
Auch Hainbuche und Liguster können auf solchen Bodenverhältnissen schnell zu großen Hecken heranwachsen.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 25.06.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
bevor ich eine Trauerulme von Ihnen erwerbe, hätte ich gern Informationen bezüglich:
- Kann die Trauerulme sofort eingepflanzt werden? Von versch. Gärtnern erhielt ich die Info, dass diese erst eingepflanzt werden kann, wenn sie keine bzw. noch keine Blätter trägt (Frühjahr/Herbst)?
- Wie lang ist die Lieferzeit und wie hoch sind die Versandkosten?
Gibt es für die Trauerulme bevorzugte Standorte, an welchen sie besonders gut gedeiht?
Vielen Dank im Voraus.
Unsere Trauerulmen, Ulmus glabra Camperdownii, sind in einem Container kultiviert, bringen ihr gesamtes Wurzelwerk ungestört mit und können daher das gesamte Jahr (frostfreier Boden vorausgesetzt) gepflanzt werden.
Von der Bestellung bis zum Erhalt des Baumes vergehen ca. 7 Tage, oft auch schneller. Die Versandkosten für den Versand per Spedition innerhalb Deutschlands betragen 32,50 EUR pro Auftrag. Ab einem Auftragswert von 150,-EUR versenden wir frachtfrei.
Die Ulmen lieben frisch-feuchte, nährstoffreiche und tiefgründige Böden und sind kalkliebend. Der Standort kann sonnig bis halbschattig sein.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kulp
Eintrag hinzugefügt am 11.06.2011
 
Guten Tag!
Zu den Trauerulmen habe ich folgende Frage: Wie stark ist die Empfindlichkeit des Baumes gegen Krankheiten? Der Standort für so einen Baum wäre bei mir die Nordostseite, also bekommt er die Sonne kurz am Vormittag u. am späteren Nachmittag zu spüren. Die Bodenbeschaffenheit geht eher ins Feuchte, aber keine Staunässe.
Die Berg-Ulme, Ulmus glabra, gilt von den drei heimischen Ulmenarten als am ehesten gefährdet durch das Ulmensterben, eine Pilz-Erkrankung, die durch den Ulmensplintkäfer übertragen wird. Sie ist eine Halbschattenholzart und hat weniger Lichtbedürfnis als die anderen Ulmenarten. Sie hat gewissen Pioniercharakter und ist frosthart. Sie liebt frische und feuchte Böden, schwach sauer bis alkalisch. Von daher eignet sich dieser wunderschöne Baum gut für Ihren Standort.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 17.04.2011
 
Hallo,
worin besteht der Unterschied der Sorten Ulmus glabra Camperdownii und Ulmus glabra Pendula? Und welche würden Sie empfehlen für einen eher trockenen Standort?
Gehen die Wurzeln eher in die Tiefe oder oberflächlich?
Ulmus glabra Camperdownii, die Laubenulme, bildet alle Triebe hängend aus. Die Hängeulme, Ulmus glabra Pendula, bildet eher eine schirmartige Krone. Die Äste werden waagerecht angesetzt. Sie ist auch unter dem Synonym 'Ulmus glabra Horizontalis' bekannt.
An ihren Standort stellen beide Formen der Bergulme die gleichen hohen Ansprüche an Wasser- und Nährstoffversorgung: Der Boden sollte frisch bis feucht, locker und tiefgründig sein und eine gute Nährstoffversorgung haben. Ulmen sind kalkliebend, vertragen aber noch einen schwachsauren Boden. Das Wurzelwerk ist tiefgehend, in der Jugend eine Pfahlwurzel, später ein Herz-Pfahl-Wurzelsystem.
Schöne Trauerbäume für einen trockenen Standort sind die weidenblättrige Birne (Pyrua salicifolia Pendula), der Trauer-Schnurbaum (Sophora japonica Pendula) und die Trauerbirke (Betula pendula Youngii). Nähere Beschreibungen zu den genannten Bäumen finden Sie hier.
Mit freundlichen Grüßen
C. Kulp
Eintrag hinzugefügt am 02.04.2011
 
Schönen guten Tag,
kann man die Äste der Laubenulme hochbinden? Bzw. wie? Ich hab es schon mal gesehen, damit der Baum schirmförmig wächst...
Sie sollten die Zweige der Hängeulme, Ulmus glabra Camperdownii, nicht in die Höhe, sondern waagrecht weiter ziehen und mit Bambusstäben stabilisieren. Sie bekommen dann eine eher breite wie schmale Laube.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 11.08.2010
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die vorige Antwort die Trauerulme betreffend. Bitte beantworten Sie mir auch noch folgende Fragen:
Wie hoch etwa sind die Pflanzen bei Auslieferung? Mit welchem Zuwachs/Jahr ist in etwa zu rechnen?
Der Stamm der Ulmus glabra Camperdownii -Trauerulme, Hängeulme, Laubenulme hat eine Höhe von ca. 2,00 - 2,20 m . Die Krone wächst laubenartig, daher ist der Zuwachs eher nach unten ca. 0,5 m pro Jahr.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 01.04.2010
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu den von Ihnen angebotenen Trauerulmen habe ich noch folgende Fragen:
- Wie hoch sind die angebotenen Trauerulmen jetzt?
- Wie hoch und breit werden sie maximal?
- Wie winterfest (Lage 420 m, viel Westwind)?
- Welcher Boden empfiehlt sich?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Bei der Ulmus glabra Camperdownii -Trauerulme, Hängeulme, Laubenulme handelt es sich um eine Kopfveredelung. Sie wird ca. 3 m hoch und bildet eine Laube, ist winterhart und windfest. Auch an den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert
Eintrag hinzugefügt am 30.03.2010

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