Fiederblättriger Flieder
Der Fiederblättrige Flieder hat sein natürliches Vorkommen im Südwesten Chinas, wo er in Höhenlagen bis zu 3000 Metern zu finden ist. Als Zierstrauch in unseren Gärten ist er eher selten anzutreffen. Etwa von April bis Juni trägt der Chinesische Flieder in Rispen angeordnete, reinweiße bis blassrosa überhauchte, trichterförmige Blüten. Dieser sommergrüne Strauch hat dunkelgrüne, gefiederte Laubblätter, die einen herrlichen Kontrast zu den weißen Blütenrispen bilden. Syringa pinnatifolia wächst als buschig aufrechter Strauch bis zu einer Höhe von ca. 2,5 bis 3,5 m heran. Dabei kann eine Breite von etwa 2,5 m erreicht werden. Am besten kommt der Fiederblättrige Flieder zur Wirkung, wenn er einen Platz als Solitär erhält. Er lässt sich aber auch gut in Blütenhecken integrieren.
Für den Fiederblättrigen Flieder eignen sich normale, eher nährstoffreiche und gut durchlässige, gerne tiefgründige Gartenböden. Bevorzugt werden sonnige bis lichtschattige Standorte. Es handelt sich um ein robustes, sehr winterhartes und pflegeleichtes Gehölz. Sollte die Pflanze einmal zu groß für den gewählten Standort werden, kann sie ohne Probleme zurückgeschnitten werden. Für eine gemischte Blütenhecke könnte man den Fiederblättrigen Flieder beispielsweise mit der Rispenhortensie Grandiflora, dem Sternchenstrauch Tourbillon Rouge, Philadelphus coronarius oder der Forsythie Beatrix Farrand kombinieren.