Teufelskrückstock, Aralie
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Aralia elata - Teufelskrückstock, Aralie

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Sehr geehrter Herr Eggert,
unsere 1. Aralia schmückte 10 Jahre unsere Garten, dann wurden im Juni 2015 alle Blätter braun und fielen ab. Im Oktober 2016 habe ich erneut am gleichen Standort eine Aralia gepflanzt, die 2017 schön geblüht hat und 2018 nicht mehr ausgetrieben hat.
Ist es sinnvoll, am gleichen Ort nochmals eine Aralie zu pflanzen?
Moinmoin,
grundsätzlich ist es kein Problem eine Aralia wieder an demselben Ort zu pflanzen. Allerdings ist die erste Aralia so plötzlich eingegangen, dass es sich wahrscheinlich um eine Infektion mit dem Pilz Verticillium gehandelt hat. Dieser Pilz verbleibt im Boden und kann in die neu gepflanzten Gehölze eindringen - und sie so ebenfalls zum Eingehen bringen. Man sollte daher sicherheitshalber ein weitgehend Verticillium-resistentes Gehölz pflanzen: Hier finden Sie z.B. eine Liste.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 16.08.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben im Garten seit 5 Jahren 4 wunderschöne Aralien, die ungefähr 4 Meter hoch sind. Eine davon hat plötzlich mitten im Sommer an allen Trieben bis auf 2 die Blätter abgeworfen. Nun im Herbst bemerken wir, das die Neutriebe einschrumpfen. Bis auf die 2 Triebe haben sich auch keine Früchte gebildet. Alle anderen 3 Aralien sind kerngesund.
Zum Standort: Die eine steht sehr feucht aber sonnig und die anderen im Winter schattig, im Sommer sonnig und auch relativ feucht-trocken.
Was könnte es sein?
Moinmoin,
das hört sich leider nach Verticillium an. Ein feuchter Standort begünstigt den Ausbruch der Krankheit, leider kann man sie nicht heilen. Zur Diagnose kann man die Astquerschnitte der betroffenen Triebe heranziehen: Diese zeigen typische halbkreis- bis kreisförmige, dunkle Verfärbungen (siehe Link).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 10.11.2016

Bei unserem Baum schält sich die Rinde von unten her ab, und die Triebe sind wesentlich kleiner als ursprünglich. Der Baum ist ca. 15 Jahre alt. Das hatten wir letztes Jahr auch schon beobachtet. Was kann das sein bzw. was können wir dagegen tun?
Moinmoin,
das kann verschiedene Ursachen haben. Bodenbürtige Pilze wie Verticillium, Phytophthora und Co, können z.B. in die Aralia elata gelangen und solche Schadbilder hervorrufen. Leider kann man sie nicht mehr wirklich bekämpfen, wenn sie erstmal in den Baum eingedrungen sind. Man kann versuchen mit Aliette abzugießen, aber wahrscheinlich ist das zu spät. Eine andere Möglichkeit wäre, dass es irgendwo am Stamm eine faulende Stelle gibt, die man finden und großzügig ausschneiden müsst.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 27.10.2016

Hallo Gärtner-Team!
Wie tief sollte eine Wurzelsperre bei der Aralia elata und beim Sanddorn mindestens sein?
Vielen Dank!
Moinmoin,
die Wurzelsperre sollte sowohl für die Aralie (Aralia elata) als für den Sanddorn (Hippophae rhamnoides) mindestens 60 cm tief sein, besser wären noch 70 cm.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 26.01.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich interessiere mich für eine(n) Aralia elata, bin aber ein wenig skeptisch wegen der sich bildenden Ausläufer. Wäre es sinnvoll eine Rhizomsperre zu installieren, die dann das Problem beheben würde?
Gerne erwarte ich Ihre hilfreiche Antwort!
Moinmoin,
ja, eine Rhizomsperre ist beim Teufelskrückstock (Aralia elata) sinnvoll. Besonders wenn die Wurzel durch Grabungsarbeiten o.ä. verletzt wird, kann sie stark ausläuferbildend reagieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 17.03.2015

Sehr geehrter Herr Eggert,
in meinem Garten steht eine japanische Aralie mit zwei großen Stämmen. Diese ist ungefähr 2,5 m groß und bekommt in den letzten drei Jahren immer langsamer Blätter (ein Ableger dieses Baumes, welcher einen anderen Standort hat, hat bereits volle grüne Blätter). Die Blätter werden sehr früh rot und fallen auch früh wieder ab (immer im Vergleich zu dem Ableger). Da der Baum zwischen verschiedenen schnell wachsenden Gräsern steht, vermute ich, dass die Wurzeln sich nicht richtig entwickeln können.
Wäre es eventuell sinnvoll den Baum sowie die Gräser auszupflanzen, neue Erde zu verwenden und die Gräser ringsrum in Rhizomsperren zu setzen? Oder gibt es andere Gründe für die ungewöhnliche Entwicklung des Baumes?
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus!
Moinmoin,
dass die Wachstumsprobleme der Aralie an den Gräsern liegen ist unwahrscheinlich. Das Problem müsste man an anderer Stelle suchen. Vielleicht hat sich die Aralia elata mit Pilzen infiziert, die sie mit dem Wasser aus dem Boden aufgenommen hat (Verticilium, Phytophtora u.ä.). Ein eher feuchter, kühler Standort kann die Anfälligkeit für solche Erkrankungen erhöhen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 11.02.2015

Haben seit 3 Jahren so einen Baum. Leider hatten wir vor 4 Tagen bei uns Nachtfrost. Nun sind die bereits ausgetriebenen Blätter geschädigt und gehen ein. Muß ich diese Blätter nun abschneiden oder soll ich abwarten?
Moinmoin,
die frisch ausgetriebenen, frostgeschädigten Blätter der Aralia elata können einfach am Baum belassen werden. In der Regel wächst sich der Schaden schnell wieder raus und in einigen Wochen sieht man kaum noch etwas. Nur wenn es einen optisch sehr stört, kann man die braunen Blätter entfernen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 16.01.2015

Hallo!
Wir haben seit 12 Jahren zwei dieser wunderbaren Pflanzen. Seit Kurzem wissen wir, dass die Blätter essbar sind und haben natürlich auch probiert. Jetzt wollten wir wissen, ob die "Blüten" und Beeren auch essbar sind. Kann uns das jemand beantworten?
Vielen Dank!
Moinmoin,
die Aralie (Aralia elata) gilt als mäßig giftig in allen Teilen, man sollte die Blüten und Beeren also lieber nicht essen. Die ganz jungen Blätter werden angeblichen in Japan gegessen, sollte aber auch höchstens in Maßen genossen werden und nicht in ausgereifter Form.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 02.10.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir hatten mehrere Jahre den Teufelskrückstock im Garten. Mittlerweile haben wir ihn entfernt, da er das ganze Umfeld mit seinen Seitenaustrieben gefüllt hatte. Leider kommen nach wie vor neue Austriebe und man kann sie kaum ausstechen, da sie an derselben Stelle wiederkommen. Inzwischen ist schon ein großes Stück vom Rasen voll. Wie kann ich die Seitenaustriebe verhindern?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Die Ausläufer von Aralia elata sind ziemlich renitent. Man kann das Problem eigentlich nur nachhaltig lösen, wenn man die Wurzelstücke komplett ausgräbt.
Gruß
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 05.08.2013

Hallo,
ich habe auch diesen Baum im Garten. Meine Frage ist, warum wirft der Baum kurz vor der Blüte sein Laub ab? Das macht er seit 3 Jahren - seit der ersten Blüte im Sommer; jetzt fängt er wieder damit an, obwohl ich ihn noch zusätzlich giesse. Nach der Blüte bildet er wieder neues Laub.
Das ist ein ungewöhnliches Phänomen, von dem wir so noch nicht gehört haben. Die Blütenbildung sowie die spätere Fruchtbildung ist für eine Pflanze durchaus eine kraftraubende Aktion, vielleicht versucht die Aralie durch den Abwurf der Blätter ihre Kräfte zu bündeln. Das würde aber nur Sinn machen, wenn sie sonst irgendein Problem hat, das dazu führt, dass sie Blüten und Blätter nicht gleichzeitig ordentlich versorgen kann. Gibt es denn sonst irgendeinen Hinweis auf eine Erkrankung oder Schädlinge oder Standortprobleme?
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 16.07.2013

Unsere Aralia elata hat mehrere Stämme und ist rund 40 Jahre alt. Im letzten Jahr wurden die Blätter im Sommer welk und braun; viele sind im Sommer bereits abgefallen. Geblüht hat sie aber normal.
Heuer hat einer der Stämme nur ganz kleine Triebe bekommen. Er ist also kahl geblieben. Das Ende des Stammes über dem Erdboden scheint verfault zu sein Die anderen Stämme haben normal ausgetrieben.
In den letzten 2 Wochen sind die Blätter von unten nach oben am Stamm zuerst welk, dann braun geworden. Und fallen nunmehr eines nach dem anderen ab. Zweimal habe ich heuer nach dem Austreiben gegen Pilze gespritzt. Ist dieser schöne Baum noch zu retten? Was können wir tun?
Lieber Herr Prechtl,
das hört sich am ehesten nach einer Welke-Erkrankung an, die durch bodenbürtige Pilze verursacht wird, die von den Wurzeln mit dem Wasser aufgenommen werden - z.B. Verticilium, Phytophtera, Fusarium, Phytium. Das sie also im Baum sitzen und dort die Leitungsbahnen zunehmend verstopfen, kann man sie mit einem gespritzten Fungizid von außen nicht erreichen. Auch der Einsatz eines Fungizids im Gießwasser ist leider nur präventiv möglich. Handelt es sich tatsächlich um einen dieser Pilze wir die Aralia sterben. Ansonsten sollte man den erkrankten Stamm der Aralie entfernen, mit etwas Glück, kann man so die anderen Stämme retten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 01.07.2013

Hallo liebe Gärtner,
meine 20 Jahre, 5 Meter hohe Aralie treibt dieses Frühjahr nicht aus. Der Stamm ist von Efeu um wachsen...
Was könnte der Grund sein?Ist da eventuell noch was zu retten?
Das ist schwer zu sagen. Der Efeu ist nicht daran Schuld und für Alterschwäche ist die Aralie mit 20 Jahren eigentlich noch zu jung. Es gibt aber auch keine uns bekannten Krankheiten, die zu einem solch plötzlichen Tod führen. Am wahrscheinlichsten ist daher wohl ein Frostschaden, vielleicht auch zu viel Nässe - obwohl beides bei einem so gut etablierten Exemplar ungewöhnlich ist. Wenn wirklich gar keine Austriebe mehr zu sehen sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Baum tot ist und man leider nichts mehr machen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Baumschule Eggert

Eintrag hinzugefügt am: 15.06.2013

Sehr geehrtes Team,
ist es normal, daß meine japanische Aralie im Herbst die gesamten Äste abgeworfen hat? Das Bäumchen ist allerdings auch noch sehr jung, es hat nur an der Stammspitze 4 oder 5 Äste ausgebildet.
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage..
Die Aralie verzweigt sich nur sehr wenig und hat in jungen Jahren kaum Seitentriebe. Sie bildet allerdings Blätter aus, die eine lange Mittelrippe haben, von der seitlich die Fiederblätter abgehen, was wirkt, als seien es Zweige. Daher gehe ich davon aus, dass Ihre Aralie nicht Zweige abgeworfen hat, sondern eben nur die Blätter, was völlig normal ist.
Grundsätzlich können Gehölze auch in Pflanzgefäßen gehalten werden, ihre Entwicklung ist dann abhängig von der Größe des Gefäßes und der Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. So sollte sich bei entsprechendem Pflanzgefäß auch ein Baum dieser Höhe anziehen lassen, bedenken Sie, dass der Baum dann eine Sicherung gegen Umwehen benötigt und verwenden Sie auf jeden Fall eine hochwertige Blumenerde.
Mit freundlichen Grüßen, C.Kulp

Eintrag hinzugefügt am: 23.04.2010

Meine Aralia elata ist zwischenzeitlich mehr als 20 Jahre alt. Beschnitten habe ich bis jetzt wenig. Kann oder muß ich sie jetzt einmal schneiden? Wenn ja wie?
Sie können, müssen aber nicht, Ihre Aralie schneiden. Von Natur aus verzweigt sich dieses Gehölz kaum und auf einen Rückschnitt wird auch wieder nur ein Trieb gebildet.
Je nachdem, wie die Pflanze aufgebaut ist, können Sie aus der Basis einen Grundtrieb kurz zurückschneiden, um die Bildung eines jüngeren Triebes von unten her zu erreichen oder die Triebe insgesamt um ca. ein Drittel herunternehmen. Der Schnitt wird mit einem scharfen Werkzeug/Schere ausgeführt und jeweils knapp oberhalb einer Knospe angesetzt.
Beim Schneiden ist man stets bemüht, dem Wuchscharakter der Pflanze Rechnung zu tragen und diesen zu erhalten.
Sie können diese alte, ausgereifte Pflanze im Winter (bei frostfreier Witterung) schneiden, jüngere Pflanzen würde man erst im Frühjahr nach der Frostperiode schneiden.
MfG C. Kulp

Eintrag hinzugefügt am: 14.12.2009

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