Rubus ichangensis
Die aus Zentral und Westchina stammende Brombeere Rubus ichangenisi zeichnet sich durch ihre auffälligen, pfeilförmigen Blätter aus: Diese sind 8-15 cm lang, auf der Unterseite leicht stachelig und treiben rotbraun aus. Sie bleiben bis weit in den Wintern an den Trieben haften; in sehr milden Wintern ist die Rubus ichangensis sogar immergrün. Die dünnen, bis zu 2 m langen Triebe sind locker mit hakenartigen Stacheln besetzt und können sich sowohl kletternd als auch niederliegend entwickeln. Im Juli erscheinen winzige, weiße Blüten, die in 15-25 cm langen Rispen zusammensitzen und Nahrung für Bienen und Hummeln bieten. Ab August bilden sich aus ihnen dann kleine, rote Früchte, die sich durch einen süßen, aromatischen Geschmack auszeichnen. Das Gehölz ist allerdings eher ein Nasch- und Zierstrauch für Liebhaber: In Bezug auf den Ernteertrag kann Rubus ichangensis mit Kulturbrombeeren nicht mithalten.
Diese je nach Wuchsart bis zu 2 m hoch oder breit werdende Brombeere kann sowohl an ein Gerüst gepflanzt, als auch als kriechender Bodendecker verwendet werden. Auch im Pflanzkübel kommt der überhängende, dichte Wuchs gut zur Geltung. Rubus ichangenis verträgt sowohl sonnige bis halbschattige Standorte sehr gut. Der Boden sollte frisch bis feucht, durchlässig und nährstoffreich sein. Rubus ichangensis ist gut winterhart. Weitere interessante Pflanzen in unserem Sortiment aus der Gattung Rubus sind die Japanische Brombeere, die Schwarze Himbeere und die Setchuan-Brombeere.