Sibirische Zirbelkiefer, Sibirische Zeder
Wie der Name schon verrät, liegt das Hauptverbreitungsgebiet der Sibirschen Zirbelkiefer in Sibirien. Im Norden wächst sie in den weiten Ebenen der Taiga auf eine Höhe von 100 bis 200 m, im Süden und Westen kommt sie in den Gebirgsregionen von Ural, Altai und Sajangebirge auf einer Höhe von 1000 bis 2580 m vor. Pinus sibirica ist ein sehr langsam wachsender, immergrüner Nadelbaum mit einer aufrechten, eher schmalen und pyramidalen Wuchsform. Vor allem in der Jugend reichen die Äste der malerischen, dichten Krone bis fast auf den Boden, so dass sie sich auch als Sicht- und Windschutz eigenet. In unseren Breiten wird die Sibirische Zirbelkiefer im hohne Alter 15-25 m hoch; in ihrer Heimat wurden sogar alte Exemplare mit einer Höhe von 40 m Höhe entdeckt. Die zu fünft zusammen stehenden Nadeln sind dunkelgrün und 5-8 cm lang. Im Mai erscheinen die eher unscheinbare lila Blüten, aus denen sich bis zum Herbst die ovalen, braunen Zapfen bilden. Die großen Samen können wie die der mediterranen Pinie gegessen werden. Auch Öl wird in Sibirien aus ihnen gepresst.
Für eine optimale Entwicklung benötigt die Sibirische Zirbelkiefer einen sonnigen Standort mit durchlässigem, humosem oder auch sandigem Boden. Während sie in Bezug auf den Boden recht anspruchslos ist, verträgt sie lufttrockene, heiße Standorte nicht. Gegen Frost und Wind ist Pinus sibirica sehr unempfindlich. Sie ist gut für Einzelstellung und Gruppenpflanzung geeignet. Ihr Holz gilt als besonders wertvoll.